Vorsicht BitMEX – Binance hat eine Handelsplattform für Futures-Kontrakte angekündigt

Binance, die weltweit größte Börse nach Handelsvolumen, hat jetzt angekündigt, dass sie in absehbarer Zeit Futures-Kontrakte auf einer neuen Plattform namens „Binance Futures“ anbieten wird. Ein genauer Starttermin wurde zwar noch nicht genannt, aber CEO Changpeng „CZ“ Zhao sagte, dass der Start der Plattform in den kommenden Monaten stattfinden wird.

Changpeng Zhao, der CEO von Binance, gab die Neuigkeit jetzt auf dem „Asia Blockchain Summit“ (ABS 2019) in Taipeh, Taiwan, bekannt.

Es wird erwartet, dass die Plattform mit der etablierten und volumenmäßig größten Derivatebörse BitMEX konkurrieren wird. In Anbetracht der Position von Binance als weltweit beliebtester Krypto-zu-Krypto-Austausch nach Volumen ist es möglich, dass das Unternehmen mit seiner Erweiterung und der neuen Plattform nun auch BitMEX als führende Derivatebörse übertrifft.

Anspruchsvollere Trading-Produkte könnten zudem andere Vorteile für den Markt mit sich bringen. Wie von Venture-Fonds-Manager und „Bitcoin-Supporter“ Anthony Pompliano ausgedrückt: „Anspruchsvollere Produkte. Größere Liquidität.“

Luke Martin, ein Kryptowährungs-Trader und Analyst, kategorisierte verschiedene Börsen grob anhand ihrer Serviceangebote. Laut Martins Analyse scheint Binance dabei in jedes größere Segment vordringen zu wollen:

„Arten von Krypto-Exchanges:

1/Derivate: Marge, Swaps, Futures (Bitmex, Bybit, Deribit)
2/Reguliert: BTC & Major Alt Focus, Fiat-Onramps (Coinbase, Gemini)
3/Unreguliert: Alt-Fokus (Binance, Kucoin)
4/DEX

Binance fügt Futures hinzu und wird zur einzigen Börse, die in jeder Kategorie vertreten ist.“

Die Plattform wird zunächst ein Bitcoin-Tether-Paar (BTC/USDT) mit bis zu 20-facher Hebelwirkung unterstützen. In Zukunft sollen dann weitere Paare sowie eine höhere Leverage hinzugefügt werden.

Textnachweis: cryptoslate

Letztes Update:

auf Coincierge lesen

Edward Snowden über Krypto und Datenschutz: „Bitcoin bedeutet Freiheit“

Edward Snowden über Krypto und Datenschutz: „Bitcoin bedeutet Freiheit“

Bezüglich Facebooks „Libra“ dreht sich derzeit noch viel darum, was das Krypto-Projekt des Technologieriesen für die Mainstream-Akzeptanz und entsprechende neue Technologien bedeuten könnte. Gleichzeitig hat die Ankündigung aber auch zahlreiche Diskussion über Privatsphäre, Dezentralisierung und vieles mehr ausgelöst.

Das Thema Datenschutz war während der letzten „Bitcoin 2019“-Konferenz ein viel diskutiertes Thema. NSA Whistleblower und Menschenrechtsanwalt Edward Snowden sprach dort per Telefonkonferenz darüber, dass Bitcoin im Gegensatz zu Facebooks Libra erlaubnislos sei – und damit das einzige „freie Geld“.

Edward Snowden spricht über Datenschutz

Der mysteriöse und pseudonyme Satoshi Nakamoto entwarf Bitcoin im Zuge der Weltwirtschaftskrise 2009 – und zwar um alle Probleme, die er oder sie mit Geld hatte, anzugehen. Zu den wichtigsten Bedenken gehörten ein unveränderlicher Supply und die Garantie, dass kein Dritter oder einzelner Akteur das Netz oder die auf ihm stattfindenden Transaktionen kontrollieren kann.

Das Bitcoin-Netzwerk ist vertrauenswürdig, weil keine Kontrollinstanz mehr für die Transaktionen benötigt wird. Bitcoin wird so zudem erlaubnislos – was BTC Edward Snowden zufolge zum einzigen freien Geld mache.

Der ehemalige CIA-Whistleblower scherzte, dass sein Kommentar über „freies Geld“ nichts mit dem parabolischen Anstieg zu tun habe, den das Krypto-Asset in den letzten Wochen erfahren hat.

Snowden: „Bitcoin ist Freiheit“

Snowden nutzte als Beispiel das Internet, das den Anschein der Meinungsfreiheit erwecke. Das Schlimmste, was passieren könne, sei, dass ein Benutzer „ent-plattformt“ oder von Webseiten wie Facebook verbannt werde, weil er die Allgemeinen Geschäftsbedingungen missachtet habe.

Bezüglich des Tradings ist Snowden der Ansicht, die Menschheit hätte vor Bitcoin nicht das gleiche Recht auf Freiheit besessen. Er fügt hinzu, dass Freiheit „Freiheit ohne Erlaubnis“ sei – die Grundlage aller Menschenrechte. Und wenn es um Geld geht, kann nur Bitcoin dies erreichen.

Datenschutz gibt uns die Macht über unsere eigene Freiheit

BTC ist dort erfolgreich, wo Libra versagt

Nur wenige Stunden nach der Libra-Ankündigung versuchten Politiker bereits, Facebooks Krypto-Asset zu stoppen, das darauf abzielt, das Geldsystem zu stören und die gesamte Privatsphäre der Welt unter die Kontrolle von Unternehmen zu bringen.

Während die Regierungen nur geringfügig besser sind als Unternehmen, wenn es darum geht, auf den „kleinen Mann“ aufzupassen, so schützen Regierungen die Privatsphäre der Benutzer tatsächlich vor den Fesseln von Zuckerberg und seiner Crew.

Aber der Kampf zwischen Zuckerberg und den Weltführern ist ein Kampf, der Bitcoin in den Mittelpunkt stellt – und er zeigt, warum das zulassungslose, dezentrale Design sowie die Kraft und Freiheit, die Bitcoin wieder in die Hände des Einzelnen legt, weitaus wertvoller sind als alles, was der Technologieriese erfinden könnte.

Da Libra von einem Konsortium von Unternehmen kontrolliert wird, sind sie an die Entscheidungen der Regierungen gebunden, in denen sie tätig sind. Sollten diese Regierungen beschließen, Libra zu stoppen, gibt es nicht allzu viel, was Facebook und Zuckerbergs Anwälte tun können – ganz gleich, wie mächtig wie er ist.

Textnachweis: newsbtc

auf Coincierge lesen

Bitcoin-Hash-Rate entspricht jetzt der 10-fachen Anzahl aller Sandkörner auf der Erde

Die Bitcoin-Netzwerk-Hash-Rate ist auf ein Allzeithoch (ATH) von 69 Trillionen Hashes pro Sekunde gestiegen – das entspricht der 10-fachen Anzahl sämtlicher Sandkörner auf der Erde.

Mehr Hashes pro Sekunde als Sandkörner

Laut Blockchain.com liegt die Bitcoin-Netzwerk-Hashrate bei einem neuen ATH von 69 Trillion-Hashes pro Sekunde (69 Millionen Terra-Hashes pro Sekunde – TH/s). Die Hash-Rate bezieht sich auf die Rechenleistung, die zur Sicherung des Netzwerks benötigt wird.

Auch seit dem Erreichen des Rekord-Wertes von 60 Trillionen TH/s Mitte Juni steigt die Hash-Rate kontinuierlich an. Dieses Wachstum steht im Einklang mit dem 2019 etablierten Aufwärtstrend, schließlich haben sich auch die technischen Grundlagen seit dem Einbruch Ende 2018 verbessert.

Die Bitcoin-Netzwerk-Hash-Rate ist in den letzten zwei Jahren um rund 900 Prozent gestiegen und heute mehr als doppelt so hoch wie im Dezember 2018. Die Mining-Schwierigkeit ist ebenfalls auf einem historischen Höchststand, was die Sicherheit des Netzwerks fördert.

Um die Bedeutung der aktuellen Hashing-Kapazität des Bitcoin-Netzwerks zu verdeutlichen, ist folgendes zu beachten. Laut einem Forschungsteam der University of Hawaii gibt es etwa 7,5 Trillionen Sandkörner auf der Erde.

Wie Kevin Rooke in einem am Sonntag (30. Juni 2019) veröffentlichten Tweet feststellte, „führt das Bitcoin-Netzwerk jede einzelne Sekunde 10x so viele Hashes durch wie es Sandkörner auf dem Planeten gibt“.

Noch beeindruckender ist die Tatsache, dass erneuerbare Energien etwa drei Viertel des Rechenpotenzials ausmachen – ein Aspekt, der von Kritikern des Bitcoin-Minings oft übersehen wird.

Bitcoin ist sein eigenes Verteidigungsministerium

Bitcoin braucht keine Männer mit Waffen zu seinem Schutz, wie Wirtschaftsprofessor Saifedean Ammous schon 2018 erklärt hat. Anthony Pompliano von Morgan Creek Digital argumentiert ähnlich in der montäglichen Episode von „Off the Chain“.

Demnach besteht Bitcoins Verteidigungsministerium nicht aus einem nuklearen Arsenal, die hochrangige Kryptowährung hat vielmehr eine eingebaute Netzwerkstabilität. Denn, so Pompliano:

Das Verteidigungsministerium von Bitcoin hat keine Kugeln, keine Bomben, keine Schiffe, keine Jagdflugzeuge und keine Soldaten. Es gibt Tausende Freiwillige und Millionen Computer auf der ganzen Welt, die zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass es keinen einzigen Fehlerpunkt gibt.

Angesichts der bullischen Stimmung, die auf dem Markt herrscht, ist es nicht unvorstellbar, dass dem Netzwerk mehr Hashing-Power hinzugefügt wird. So absurd es für die meisten Investoren klingen mag: Es ist die Regenzeit in der Provinz Sichuan, sodass mehr Miner dorthin strömen könnten, um die Vorteile der billigeren Wasserkraft zu nutzen.

Bitcoins Hashing-Power beträgt also das 10-fache der Sandkörner auf der Erde. Und wer will behaupten, dass diese Zahl die geschätzten 1.000 Billionen Sterne im Universum nicht eines Tages übertreffen wird?

Textnachweis: bitcoinist

Letztes Update:

auf Coincierge lesen

Binance-Führungskraft: Bitcoin (BTC) könnte 100.000 $ erreichen

Der jüngste Bitcoin (BTC) Bullenlauf gerade erst begonnen. Obwohl wir uns noch früh in diesem Marktzyklus befinden, haben Krypto-Investoren allerdings bereits begonnen, nach vorne zu schauen und darüber zu spekulieren, wo bestimmte digitale Assets ihren Höhepunkt haben werden.

Aufgrund Bitcoins Vormachtstellung haben die meisten ihr Augenmerk auf den Krypto-Papa gerichtet, denn, wie einige es sehen: Dort, wo BTC hinfällt, bleiben auch die meisten Alts liegen. Und laut einer Binance-Führungskraft hat Bitcoin noch viel Spielraum – nämlich 750%, um genau zu sein.

Bitcoin könnte sechsstellig werden

In einem Gespräch mit der Fachzeitschrift BlockTV wurde Gin Chao, der Strategiebeauftragte des Krypto-Riesen Binance, kürzlich nach seinen Gedanken über Bitcoins Potenzial gefragt.

Chao zufolge würde der Wert von BTC oder selbst der von Binance Coin (BNB) die Strategie von Binance nicht beeinflussen, er ergänzte aber, dass historische Trends darauf hindeuten, dass der Kryptowährungsmarkt großes Aufwärtspotenzial besitzt.

Würde man frühere Zyklen berücksichtigen, so könne es sogar sein, dass sich der Bitcoin-Preis in Zukunft in Regionen zwischen $50.000 bis $100.000 bewegt – das ist etwa vier- bis achtmal höher als der aktuelle Preis von $12.000.

Was die Gründe dafür angeht, so schätzt er, dass es wahrscheinlich einen „Wendepunkt“ bei der Einführung digitaler Assets geben wird. Und wenn Investoren beginnen, die guten digitalen Assets von den schlechten zu trennen – wobei Bitcoin offensichtlich in die erstgenannte Kategorie fällt – könnte ein Wechsel zu einem solchen Niveau erfolgen.

Gao ist nicht der einzige Branchenanalyst oder Manager, der in hoch fünfstellige Regionen blickt, wenn es um Bitcoins Preis in den kommenden Jahren geht.

Naeem Aslam von „Think Markets U.K.“ bemerkte kürzlich zum Beispiel, dass eine Korrektur unwahrscheinlich ist, solange BTC über dem 242-tägigen gleitenden Durchschnitt bleibt, was im Vergleich zu den traditionellen 50 oder 200 Tagen etwas unorthodox ist.

Tatsächlich witzelt er, dass kurzfristig $20.000 wahrscheinlich sind, und langfristig könnte Bitcoin in den Bereich von $60.000 bis $100.000 eindringen – nur etwa fünf- bis achtmal höher als das aktuelle Niveau. Verrückt, was?

Die Zahl ist nicht ganz unbegründet. Wie zuvor bereits berichtet, stellt Josh Rager von Level fest, dass die „Through to Peak“-Gewinne in den letzten abgeschlossenen Bitcoin-Zyklen jedes Mal um rund 80% zurückgingen – definiert durch das Gesetz der sinkenden Renditen.

Wie Rager feststellt, verzeichnete die Rallye 2011 eine Rendite von 320.000%, 2014 58.500% und 2017, 12.000%. Wenn sich die Geschichte also wiederholt, wird sich BTC um 2.400% von seinem Tiefpunkt erholen, was ihn auf ein potenzielles Hoch von knapp 80.000 $, 78.500 $ bringt.

Einige zeigen sich sogar noch optimistischer. Aber, wie auch immer – der Konsens scheint zu sein: BTC wird – sofern es nicht zu einem Totalausfall des Netzwerks kommt – auf lange Sicht ein Wachstum verzeichnen, das weit über das hinausgeht, was in früheren Zyklen beobachtet wurde.

Textnachweis: newsbtc

auf Coincierge lesen

Hyperinflation in Venezuela eskaliert – Bitcoin ist die Lösung

Hyperinflation in Venezuela eskaliert – Bitcoin ist die Lösung

Bitcoin kann verschiedene Formen annehmen – je nach Situation. Für viele ist es ein Wertspeicher, für einige ist es ein Trading-Vehikel, aber für Venezuelaner ist BTC die zuverlässigste Absicherung gegen die grassierende Hyperinflation, unter der die lateinamerikanische Nation leidet.

Neue Banknoten – frisch aus der Presse

Die Inflation hat ein derart episches Ausmaß erreicht, dass die Banco Central de Venezuela mehr neue Noten mit deutlich weniger Nullen gedruckt hat. Laut einer offiziellen Erklärung von letzter Woche hat die Regierung neue Banknoten mit einer Stückelung von 10.000, 20.000 und 50.000 Bolivar gedruckt. Wie es weiter heißt, sollen die neuen Rechnungen „das Ziel haben, das Zahlungssystem effizienter zu gestalten und den Geschäftsverkehr zu erleichtern“.

Laut einem venezolanischsprachigen Posting auf Reddit wurden die neuen Noten bereits abgewertet.

„Die Regierung hat neue bolivarische Banknoten ausgegeben. 10.000 Bs. 20.000 Bs. und 50.000 Bs. 50.000 Bs. sind ca. 8 USD, seit der Zeit, in der sie sie bekannt gegeben werden und die Leute sie bei den Banken bekommen, haben sie 10% des Wertes verloren. Und das, nachdem vor weniger als einem Jahr 5 Nullen aus der Währung entfernt wurden und vor 12 Jahren 3 Nullen mehr. Es wären also 5.000.000.000.000.000.000.000.000 Bs.“

Während der Währungsreform im vergangenen Jahr kündigte der Staat die Einführung eines neuen, neu benannten Bolivar mit fünf Nullen weniger an. Der „souveräne Bolivar“ oder Bolivar Soberano (VES) ersetzte den super aufgeblähten „starken Bolivar“, Bolivar Fuerte (VEF), der 2008 selbst die ursprüngliche Währung ersetzt hatte, als man drei Nullen entfernt hatte.

Präsident Maduro behauptet, dass die neue VES-Währung durch die vom Staat ausgegebene digitale Ölmünze, den Petro, gestützt wäre. Die wirtschaftlichen Bedingungen in Venezuela sind mit der Eskalation politischer Konflikte weiter außer Kontrolle geraten. Nach Angaben des Internationalen Währungsfonds wird die Inflation in diesem Jahr voraussichtlich 10 Millionen Prozent erreichen.

Die Financial Times berichtet, dass die Zahl der Menschen, die aus dem Land fliehen, bis Ende nächsten Jahres 8 Millionen erreichen könnte, was es weltweit zum größten Exodus der letzten Jahre macht.

Bitcoin ist die Antwort

Wenn eine staatlich manipulierte Währung an Wert verliert, müssen sich die Menschen anderswo umsehen, um zu überleben. Bitcoin wäre in diesem Fall die rettende Lösung, und Coin Dance zufolge wenden sich Venezolaner diesem auch verstärkt zu. Die Volumina haben in den letzten Wochen historische Höchststände von über 45 Milliarden erreicht, als Bitcoin fünfzehn Monate lang auf neue Höchststände stieg.

Die Venezolaner sind nicht die einzigen, die Bitcoin als Schutz vor wirtschaftlicher Unterdrückung betrachten – auch in Russland, China, Iran und der Türkei hat man den Wert der Kryptowährung erkannt. Die Menschen wachen langsam auf und realisieren, dass Bitcoin eine tragfähige und sichere Alternative darstellt.

Textnachweis: bitcoinist

auf Coincierge lesen

Altcoins auf dem Vormarsch – erwarten Analysten, dass Bitcoin (BTC) sie übertrifft?

Seit Bitcoin (BTC) im April mit der Rallye begonnen hat, fielen die meisten Altcoins bei den Usern in Ungnade. Niemand suchte mehr nach dem nächsten großen Gewinner – vielmehr versuchte man herauszufinden, wohin Bitcoin sich als nächstes bewegen würde.

Und Bitcoin hat sich bewegt. Nachdem BTC an einem einzigen Tag um 20% gestiegen war – ein täglicher Zuwachs, der zuletzt Anfang April zu verzeichnen war – brach er in den 36 Stunden danach um über 3.000 $ ein und zeigte einen untypischen Schwächekampf inmitten eines breiteren Aufwärtstrends.

Mit dieser Bewegung sind seltsamerweise auch die Altcoins wieder ins Gespräch gekommen. Wie der beliebte Kryptowährungs-Trader Nik Patel betont, wird das weltweite „Suchinteresse“ (wie von Google definiert) für den Begriff „Altcoins“ diese Woche voraussichtlich neue 12-Monatshochs erreichen.

Es ist nicht klar, warum dies der Fall ist. Es könnte aber bedeuten, dass Bitcoin-Gewinne in kleinere Digitalssets umgeleitet werden, von denen viele stark gelitten haben. Aber erwarten Analysten, dass Altcoins den Marktführer übertreffen werden?

Nun, um die oben genannte Frage zu beantworten: ja und nein. Ja, da einige Altcoins wahrscheinlich besser abschneiden als Bitcoin. Nein, da viele wahrscheinlich schlechter abschneiden als BTC und sogar vom Kryptowährungsmarkt gestrichen werden können.

Was dieser Autor meint, ist die Unterscheidung zwischen „guten“ Altcoins und „schlechten“ Altcoins. Im Laufe des verrückten Bullenlaufs 2016 und 2017, bei dem Bitcoin um 2.000% zulegte, Altcoins aber gleichzeitig Zehntausende von Prozent zulegten, entstanden unzählige digitale Assets.

Jedes Startup versuchte, eine Kryptowährung in sein Geschäftsmodell einzubinden – auch wenn die Rentabilität des Assets oder der Blockchain gar nicht gegeben war. Eine Vielzahl von uninspirierten Coins erlebte einen parabolischen Anstieg – hauptsächlich aufgrund von gutem Marketing, Manipulationstaktiken auf Social Media und dem, was am besten bekannt ist als „The Fear of Missing Out”, FOMO.

Da der Markt für Krypto-Assets jedoch reif ist, insbesondere im Hinblick auf das institutionelle Engagement, erwarten die meisten Analysten, dass ein großer Graben zwischen den „vielversprechenden“ und den „schrecklichen“ Projekten entsteht.

So erklärte beispielsweise ein Binance-Manager in einem kürzlich erschienenen Interview mit BlockTV, dass Investoren im kommenden Marktzyklus beginnen werden, die guten Vermögenswerte von den schlechten zu unterscheiden, weshalb viele Kryptowährungen anders funktionieren.

Bitcoin zum Beispiel ist über 200% gewachsen, Litecoin 600%, Binance Coin mindestens 400%. Gleichzeitig sind viele Vermögenswerte geschrumpft und haben aus dem einen oder anderen Grund Traktion verloren. Diese Verzweigung kann sich nach Ansicht des namhaften Analytikers Peter Brandt fortsetzen.

Er sagt, dass der Aufwärtstrend in der Bitcoin-Dominanz anhalten könnte und ergänzt, dass „Krypto-Verrückte“, die glauben, dass Altcoins „von Bitcoins Bullenläufen profitieren werden… sehr enttäuscht sein könnten“.

Brandt unterstützt seinen Standpunkt und vergleicht den vorherigen Bullenlauf mit dem Dotcom-Boom und der Pleite der Nasdaq, diesen Anstieg jetzt aber mit der anschließenden Rallye, bei der „dotcoms ausstarben und dotcoms mit realem Wert explodierten“.

Textnachweis: newsbtc

auf Coincierge lesen

Brave Browser führt auf Reddit und Vimeo natives Krypto-Tipping ein

Brave Browser stellt eine neue Funktion vor, die es Nutzern ermöglicht, Beiträgen auf Reddit und Vimeo mit dem Basic Attention Trinkgelder zukommen zu lassen. Derzeit wird die Funktion für den Desktop-Client getestet, soll Mitarbeitern zufolge bald veröffentlicht werden.

Neue Funktionen bei Brave

Brave, das Unternehmen hinter dem gleichnamigen Browser, stellt derzeit eine neue Funktion zur Verfügung, mit der User Poster und Content-Ersteller auf Reddit und Vimeo tippen können. Eine offizielle Ankündigung fehlt zwar noch, mehreren
Nutzern fielen allerdings die neuen „Tipp“-Buttons in ihren Reddit- und Vimeo-Feeds auf.

Ein Moderator der Brave Community auf Reddit kommentierte den Thread und bestätigte, dass das Unternehmen an neuen Tippfunktionen für beide Plattformen arbeite. Die Funktionen befinden sich jedoch derzeit im Brave Developer Preview Build des Desktop-Clients und wurden nicht offiziell veröffentlicht.

„Die Features in unserem Developer Preview Build machen ihren Weg in unsere BETA und dann in einen 3-wöchigen Entwicklungszyklus, sodass sie bald im MAIN sind“, sagte der Angestellte.

Brave ändert die Art, wie Menschen online interagieren

Das Unternehmen kommentierte, dass die Funktionen zwar erst in den nächsten Wochen eingeführt werden, die Benutzer aber bereits damit beginnen können, ihre Reddit- und Vimeo-Konten zu verifizieren, um in der Beta-Version Trinkgelder zu erhalten.

Reddit-Tipping ist allerdings nicht das Einzige, woran Brave derzeit arbeitet. Anfang Mai berichtete CryptoSlate, dass Brave eine neue Funktion testet, mit der man einzelne Tweets tippen kann. Die neue Initiative – Teil von Braves umfassenderem Bestreben, die Abhängigkeit der Autoren von Anzeigen zu verringern – ist nur für Brave Nightly verfügbar, eine Test- und Entwicklungsversion von Brave.

Das Unternehmen gab zwar keine Details darüber bekannt, wann die Funktionen für die Hauptversion von Brave erscheinen werden. Die positive Resonanz der Community auf die Features könnte jedoch dazu führen, dass die Einführung dieser Funktionen früher als erwartet erfolgt.

Textnachweis: cryptoslate

Letztes Update:

auf Coincierge lesen

Bitcoin-„Erfinder“ Craig Wright schafft es nicht, das Gericht zu beeindrucken

Der selbsternannte Bitcoin-Erfinder Craig Wright hat gestern in seiner Aussage erklärt, warum er die öffentlichen Adressen der von ihm geschürften Bitcoins nicht vorweisen kann. Glücklicherweise war die Rechtsreporterin Carolina Bolado da, um über die Verhandlung zu twittern.

Die „Wright-Side“ der Geschichte

Wright wird von den Hinterbliebenen Dave Kleimans angeklagt, von diesem angeblich 1 Million Bitcoin gestohlen zu haben. Die fraglichen Coins wurden angeblich in den Anfangsjahren der Kryptowährung gemined, nachdem Kleiman Wright angeblich geholfen hatte, Bitcoin zu entwickeln.

Zuvor war er vom Gericht angewiesen worden, eine Liste seiner eigenen Bitcoin-Adressen anzugeben. Auf die Frage seines eigenen Anwaltsteams hin wiederholte Wright seine Behauptung, dass er „diese Informationen einfach nicht bekommen könne“ und dass sie dem Kläger ohnehin nichts Relevantes bieten würde.

Unter Tränen sagte er aus, dass er sich für seine „Erfindung“ schäme und beklagte die Tatsache, dass die Menschen sie für kriminelle Aktivitäten benutzt hatten. Angeblich habe er die „anonyme“ digitale Währung geschaffen, damit sie als „kriminalitätsfreies“ Geld genutzt werden kann.

Das Kreuzverhör

Während des Verhörs wurde Wright ein Ausdruck einer E-Mail überreicht, die laut Anklage gefälscht ist. Obwohl die E-Mail angeblich im Dezember 2012 von Kleiman geschrieben sein soll, wurde die PGP-Signatur erst im März 2014 generiert. Kleiman war zu diesem Zeitpunkt bereits ein Jahr tot.

Wright zeigte seine Verachtung für das Dokument, indem er es zerknüllte und zur Seite warf – sehr zum Leidwesen des Richters. Er tadelte Wright und sagte: ’Wenn Sie nochmal ein Dokument in meinen Gerichtssaal werfen, dann befinden Sie sich so schnell in Handschellen, dass Ihnen der Kopf schwirrt.’

Wright behauptet zwar, dass Kleimans Anwalt versuche, das Gericht irrezuführen – die fragliche E-Mail ist allerdings von seinem eigenen Rechtsteam bereitgestellt worden.

Craig kann manchmal recht vergesslich sein

Das Thema der Befragung wandte sich dann dem „Blind Trust“ zu, von dem Wright behauptet, seine Bitcoins darin abgelegt zu haben. Kleimans Anwalt wies Wright darauf hin, dass der Begünstigte eines Trusts, den er angeblich 2012 gegründet hatte, eine Firma sei, die er erst 2014 gekauft habe. Wright antwortete, dass er die Dokumente nicht anerkenne – obwohl der Anwalt behauptet, sie seien „von [Wright] produziert worden“.

Auf die Frage, wer die 15 Teile der Keys hält (von denen 8 benötigt werden, um auf die sich angeblich im Trust befindlichen Bitcoins zuzugreifen), antwortete Wright, dass er „nicht aus dem Kopf heraus wüsste“. Anscheinend hat ihn niemand gebeten, sich die Datei mal anzuschauen. Obwohl er eindeutig wusste, dass man ihn auffordern würde, dem Gericht die Public Keys zur Verfügung zu stellen.

Der Richter übernahm die Befragung, und Wright behauptete, er habe Kleiman einige Keys gegeben. Diese sollten an Zollkuriere weitergegeben werden, und Wright sagte, dass einige erst 2020 verfügbar sein werden. Erneut war der Richter wenig beeindruckt davon, diese Info erst so spät zu erhalten:

Seit 2016 wussten Sie also, dass Sie keinen Zugang zu diesen Dateien hatten und bis 2020 keinen Zugang haben werden? Und das wussten Sie im Februar 2019 und März 2019?

Es blieb keine Zeit, das Verfahren abzuschließen, sodass die Parteien für die Aussagen von Sachverständigen zu einem späteren Zeitpunkt zusammenkommen müssen.

Textnachweis: bitcoinist

auf Coincierge lesen

Litecoin stieg 400% vor der letzten Block-Halbierung – passiert es wieder?

Seit seinem Höhepunkt am Donnerstag sind alle Augen auf Bitcoin gerichtet. Viele haben eine größere Korrektur erwartet, doch die ist bislang ausgeblieben. Während BTC heute konsolidiert, kommen einige seiner Geschwister jetzt in Bewegung – und Litecoin führt.

Litecoin steigt am Sonntag um 15%

Das Trading am Wochenende war für die meisten Altcoins ziemlich schwach. Nur sehr wenige von ihnen haben ein paar Prozent von ihren zweistelligen Dumps am Freitag wieder hinzugewonnen. Als der Bitcoin-Flash-Crash 55 Milliarden Dollar von den Krypto-Märkten abrasierte, fiel Litecoin wieder auf 110 Dollar. Die Korrektur führte zu einem Rückgang um 24 Prozent gegenüber dem jüngsten Höchststand von 145 $.

Bei Bitcoins Korrektur sah es ähnlich aus, BTC fiel um 25 Prozent von 13.800 $ auf ein Tief von 10.300 $, bevor er sich wieder erholte. Im Moment ist BTC wieder knapp unter $12.000, allerdings hat Litecoin vor seiner Konsolidierung heute wieder $135 erreicht.

Das tägliche Volumen für LTC liegt bei 5,7 Milliarden US-Dollar, was die Marktkapitalisierung wieder auf über 8 Milliarden US-Dollar bringt. Bitcoin Cash konnte deshalb den vierten Platz zurückgewinnen, hat sich selbst allerdings nicht viel bewegt. Litecoin hat inzwischen fast alle Verluste aus dem jüngsten Mini-Pullback ausgeglichen. Im Laufe des Jahres hat LTC ein episches Plus von 333 Prozent erzielt und sogar Bitcoin übertroffen.

Halbierung nur 36 Tage entfernt – 400% Anstieg beim letzten Mal

Die Litecoin-Halbierung ist mit einem geplanten Start am 5. August nun etwas über einen Monat entfernt. Nachdem LTC nun Widerstandsfähigkeit bewiesen und im Gegensatz zu anderen Altcoins alle Verluste wieder aufgeholt hat, sind weitere Gewinne wahrscheinlich – und zwar unabhängig davon, was Bitcoin in den nächsten Tagen tut.

Das nächste große Widerstandslevel für LTC liegt bei etwa 180 $, ein höheres bei 225 $. Wenn sich Litecoin bewegt, dann richtig. Anfang Dezember 2017 wurde LTC ähnlich wie heute gehandelt, jedoch in der nächsten Woche oder so auf 370 $ gepumpt, also fast 175 Prozent in nur wenigen Tagen. Hierbei hatte es sich um rein spekulative FOMO gehandelt – ohne technische oder fundamentale Indikatoren wie z.B. ein Halving-Event.

Die letzte Litecoin-Halbierung erfolgte im August 2015. Einen Monat vor dem Ereignis pumpte LTC um 400 Prozent – von $1.70 bis $8.50. Außer Frage steht also, dass uns dieses Mal mit großer Wahrscheinlichkeit ein ähnlicher Pump erwartet.

Andere Altcoins schlafen im Vergleich dazu. Bitcoin Cash hat seinen vierten Platz an LTC verloren, obwohl BCH heute um 5 Prozent auf 440 US-Dollar gestiegen ist. EOS hat sich nur wenige Prozent von seinen jüngsten zweistelligen Verlusten ergeholt, und auch Binance Coin ist heute ziemlich ruhig.

Manche Alts sind jedoch an diesem Sonntag wieder auf Kurs. Chainlink knüpft immer noch an die aktuelle Coinbase Pro-Liste an, LINK steigt um 23 Prozent auf 4 Dollar, BAT läuft auch gut mit 12 Prozent – und der BitTorrent Token steigt um 10 Prozent, da das BT-Dateisystem Testnet in wenigen Tagen live gehen wird.

Textnachweis: newsbtc

auf Coincierge lesen

Greyscale-Bitcoin Trust steigt um 300%, lässt Öl & Tech-ETFs hinter sich

Der Bitcoin-Preis hat zwar die unvermeidliche Korrektur eingeleitet, dafür sind Investmentfonds für den Vermögenswert immer äußerst begehrt. Greyscale-Bitcoin Trust (GBTC) ist hierfür ein Paradebeispiel, da das institutionelle Interesse stärker gestiegen ist als das Vermögen selbst.

Trotz Bitcoin-Preiskorrektur sind GBTC-Investoren „hungrig“

Bitcoin scheint sich noch im Korrekturmodus zu befinden. Er kletterte gestern für ein paar Stunden auf 12.400 $, ist aber seitdem wieder auf 11.500 $ zurückgegangen. Der niedrigste Punkt im jüngsten Pullback lag bei 10.300 $, was einem Rückgang von 25% gegenüber dem Höchststand 2019 von 13.800 $ entspricht. Viele erwarten einen Rückgang von 30% plus, was BTC wieder in die Mitte von 9.000 $ oder darunter schicken würde.

Unabhängig davon, was das Krypto-Asset selbst tut, sind institutionelle Investoren hungrig nach mehr. Der Bitcoin Trust (GBTC) von Grayscale entwickelt sich seit Februar außerordentlich gut und hat laut Forbes über 300% zugelegt.

Wie es in dem Bericht heißt, wird das außerbörslich gehandelte Bitcoin-gestützte Wertpapier bei rund 14 US-Dollar pro Aktie gehandelt – gegenüber 3,84 US-Dollar vor fünf Monaten. Im gleichen Zeitraum hat Bitcoin selbst über 220% zugelegt. Die Diskrepanz ist auf die gestiegenen Prämien zurückzuführen, die institutionelle Anleger verlangen, da sie daran gehindert werden, den Vermögenswert direkt zu halten.

GBTC „zerstört“Gold-, Öl- und Technologie-ETFs

Laut dem Herausgeber des Forbes Dividend Investor Newsletters, John Dobosz, hat GBTC andere Investitionen wie Gold, Öl, den S&P 500 und verschiedene Tech-ETFs weit hinter sich gelassen.

Der Gesamtgewinn für GBTC, das Bitcoin ziemlich genau verfolgt, liegt seither bei 341%. Was ist das Zweitbeste? Mit Öl wären Sie auch gut gefahren, obwohl Öl in den letzten Wochen Staub und andere Partikel gefressen hat. Öl ist um 12,8% gestiegen.

Er ergänzte, dass der S&P 500 um 8,5%, Gold um 7,7%, der iShares MSCI Emerging Markets ETF um 1,4%, der Invesco QQQ für Technologieunternehmen um knapp 1,7% und der US-Dollar um nur 1% gestiegen sei.

Der Bericht führt weiter aus, dass der Grund für diese monumentale Performance darin liegen könnte, dass der Fonds das einzige börsennotierte US-amerikanische Bitcoin-Anlageprodukt ist, das mehr als 1,2% des Gesamtangebots von BTC ausmacht.

Greyscale hat 2,7 Milliarden Dollar an „Krypto“-AUM

Grayscale hat in andere Kryptoanlagen wie Ethereum, Bitcoin Cash, Litecoin, Stellar, Ethereum Classic, XRP und Zcash investiert – mit einem verwalteten Gesamtvermögen von 2,7 Milliarden US-Dollar.

Der Fonds befindet sich derzeit auf einem Allzeithoch, das sich fortsetzen dürfte, sobald Bitcoin sein bullisches Momentum wieder aufnimmt. Zum Zeitpunkt des Schreibens handelte BTC bei 11728,7 und war zu Beginn des Wochenendes auf einem niedrigeren Niveau. Starke Akkumulation ist wahrscheinlich, wenn der BTC-Preis vierstellig wird – und das wiederum treibt die Welle des nächsten Aufwärtstrends.

Textnachweis: bitcoinist

Letztes Update:

auf Coincierge lesen