Mastercard will an allen Fronten in Kryptobranche mitmischen

Die traditionellen Zahlungsdienstleister bemühen sich zu´nehmend darum, von den neuen Entwicklungen der Finanztechnologie nicht abgehängt zu werden, ganz egal, ob es sich dabei um Zentralbank-Digitalwährungen (CBDCs) oder Stablecoins handelt.

Einen weiteren Beleg dafür lieferte Mastercard-Chef Michael Miebach am Donnerstag in einer Pressekonferenz zum zweiten Quartal. So gab Miebach hier an, dass er sein Unternehmen auch in den Bereichen Kryptowährungen und CBDCs gut positioniert sieht:

„Wir sehen uns als vielschichtiger Zahlungsdienstleister, weshalb wir auch in diesen Bereichen aktiv sind, um Lösungen anzubieten.“

In der Tat ist Mastercard bisher versucht, mit den Innovationen der Kryptobranche mitzuhalten, was nicht zuletzt durch die Ambitionen des großen Konkurrenten Visa bedingt ist. So hat Mastercard im Februar verraten, noch im laufenden Jahr Kryptowährungen einzubinden, womit diese für knapp 1 Mrd. Nutzer als Zahlungsmittel bei mehr als 30 Mio. Onlinehändlern zur Verfügung stehen würden.

Anfang der Woche hat der Zahlungsanbieter wiederum ein neues Förderprogramm für Startups im Rahmen von Mastercard Start Path ins Leben gerufen, um Fintechs und Unternehmen zu fördern, die mit digitalen Vermögenswerten, Kryptowährungen und Blockchain arbeiten. Dabei wurden zuletzt die Blockchain-Startups SupraOracles und STACS sowie das Krypto-Unternehmen Taurus und Mintable in das Programm aufgenommen.

Darüber hinaus hat Mastercard jüngst eine virtuelle Testumgebung an den Start gebracht, die Zentralbanken dabei helfen soll, die Herausgabe von Digitalwährungen zu erproben. Die Plattform ist sowohl für Wholesale- als auch für Retail-CBDCs designt, und gibt praktische Einblicke darüber, wie die Zentralbank-Digitalwährungen mit bestehenden Zahlungssystemen interagieren könnten.

In diesem Zusammenhang meinte Miebach im Rahmen der Pressekonferenz: „Die Länder müssen abwägen, wofür bestehende Zahlungssysteme zukünftig gebraucht werden und was die CBDC lösen sollen, egal ob es sich dabei um finanzielle Inklusion oder die Abwicklung von grenzübergreifenden Zahlungen handelt. Wir haben in allen Bereichen Expertise.“

Auch bei den Stablecoins mischt Mastercard mit, obwohl hier bereits etablierte Kryptowährungen wie der von Circle lancierte Stablecoin USD Coin (USDC) auf dem Markt ist und das Facebook Krypto-Projekt Diem ebenfalls in diese Kerbe schlägt. Miebach bestätigt, dass das firmeneigene Zahlungsnetzwerk darauf vorbereitet wird, Stablecoin-Zahlungen abwickeln zu können, sofern deren Herausgeber die rechtlichen Vorgaben erfüllen.

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Neue Serie – Bitcoin erstmals wieder 10 Tage in Folge im grünen Bereich

Bitcoin (BTC) ist am heutigen 31. Juli auf ein zwischenzeitliches Hoch von 42.400 US-Dollar geklettert, womit

Bitcoin-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

Serie wie zuletzt 2012

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, hat BTC/USD heute den zehnten Tag in Folge hinzugewonnen, wodurch auf der Bitstamp sogar ein Wert von 42.420 US-Dollar erreicht werden konnte.

Der anschließende Abschwung fiel relativ gering aus, weshalb sich Bitcoin bei Redaktionsschluss weiter um die 41.900 US-Dollar hält. Dies entspricht einem Plus von mehr als 8 % in den letzten 24 Stunden.

Die Analysten sind derweil vielmehr davon begeistert, dass Bitcoin zehn Tage hintereinander im grünen Bereich schließt, denn dies ist der marktführenden Kryptowährung zuletzt 2012 geglückt.

Selbst eine Serie von acht Tagen hat Seltenheitswert, neun Tage am Stück gab es bisher erst zwei Mal. Je nachdem, welche Daten betrachtet werden, gab es zumindest auf der Coinbase im Mai 2017 noch einen Lauf von 12 Tagen.

So oder so lässt sich daran die wiedergewonnene Stärke von Bitcoin und der scheinbar fehlende Verkaufsdruck erkennen.

Die Handelsaktivitäten auf der großen Kryptobörse Bitfinex unterstreichen dieses Bild, denn momentan gibt es nur wenige Investoren, die auf einen neuen Abschwung setzen.

Bitcoin-Short-Positionen (Bitfinex). Quell: TradingView

„Bitcoin hat erstmals seit dem Crash im Mai wieder die 42.000 US-Dollar Marke erreicht“, wie Scott Melker wiederum anmerkt.

„Jetzt wird es spannend.“

Wieder Luft nach oben

Wie Cointelegraph berichtet hatte, gilt die 42.000 US-Dollar Marke als wichtiger Widerstand der mehrmonatigen Preisspanne von Bitcoin, die sich nach dem vorherigen Rekordlauf gebildet hat. Darüber hinaus liegt hier auch das neue (alte) Rekordhoch, das im Februar erzielt worden war.

Die Orderbücher zeigen, dass für Bitcoin oberhalb dieser Hürde nur wenig Gegenwehr für einen Sprung auf 45.000 oder sogar 47.000 US-Dollar besteht. Die Großinvestoren könnten hierfür entscheidende Schützenhilfe leisten.

Bitcoin-Orderbuch (Binance) für den 31. Juli. Quelle: Material Indicators/ Twitter

Das viel zitierte Stock-To-Flow (S2F) Prognosemodell sieht Bitcoin allerdings noch viel höhre, so müsste die marktführende Kryptowährung heute durchschnittlich bei 94.839 US-Dollar liegen.

Nichtsdestotrotz hält Schöpfer PlanB an seiner Vorhersage fest, denn ein Aufschwung über 47.000 US-Dollar würde bis August ausreichen, um sein Modell zu validieren.

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Nächster Schlag – Binance bekommt Betriebsverbot in Malaysia

Auch die Behörden von Malaysia landen nun einen heftigen Schlag gegen Binance, indem sie der marktführenden Kryptobörse den weiteren Geschäftsbetrieb untersagen.

Wie aus einer offiziellen Mitteilung vom gestrigen Freitag hervorgeht, ordnet die Börsenaufsicht des Landes nun die Einstellung des Geschäftsbetriebs von Binance und aller zugehörigen Unternehmen in Malaysia an.

Die Börsenaufsicht gibt zu bedenken, dass die Binance trotz vorheriger Warnungen weiterhin operiert hat, weshalb nun das Verbot erfolgt. In der Tat hatte Cointelegraph bereits im Juli 2020 berichtet, dass die Binance nicht über eine ordnungsgemäße Zulassung für Malaysia verfügt.

Damals hatte die Behörde eine „Schwarze Liste“ veröffentlicht, auf der Krypto-Handelsplattformen verzeichnet waren, die keine Genehmigung der „Securities Commission“ hatten, darunter auch die Binance.

Die marktführende Kryptobörse hat nun ab Dienstag 14 Tage Zeit, um dem Betriebsverbot nachzukommen. Im Zuge dessen muss sie für Malaysia die eigene Webseite und Smartphone-App unzugänglich machen, und jegliche Werbekampagnen, die für die Region geschaltet sind, beenden.

Die Börsenaufsicht fordert zudem ein, dass Binance-Chef Changpeng Zhao die vollständige Befolgung zusagt. Darüber hinaus werden Anleger in der Mitteilung gebeten, nicht auf Kryptobörsen zu handeln, die keine Genehmigung besitzen.

Ein Sprecher der Krypto-Handelsplattform gibt gegenüber Cointelegraph allerdings an, dass Binance.com überhaupt nicht von Malaysia aus betrieben werde:

„Binance fährt einen kooperativen Ansatz bei der Zusammenarbeit mit den Aufsichtsbehörden und nimmt seine Verpflichtungen sehr ernst. Wir versuchen, den wandelnden Vorgaben, Richtlinien und Gesetzen dieser innovativen Branche stets vorauszueilen.“

Das Verbot in Malaysia ist der nächste Schlag gegen die Binance, die in den letzten Monaten zunehmend ins Fadenkreuz der Behörden geraten ist. Von der Androhung von Ermittlungsverfahren bis hin zu gänzlichen Verboten scheint die Krypto-Handelsplattform, den Zorn der Regulierer auf der ganzen Welt auf sich gezogen zu haben.

Earlier in July, Italy’s financial regulator issued a warning against Binance, stating that the platform was not authorized to offer services in the country. Apart from Italy, countries like Germany, Poland, Japan, Thailand, Singapore, the United States and the United Kingdom, among others, have also issued warnings about Binance.

Binance, for its part, has taken steps to mitigate the situation, with its CEO promising to work with regulators amid plans for even further expansion across the globe. There has also been a flurry of policy changes at the exchange with withdrawal limits reduced for users who are yet to complete the platform’s identity verification protocols.

Anfang Juli hatte die italienische Finanzaufsicht eine Warnung für die Binance ausgesprochen, die hier ebenfalls keine Zulassung hat. Auch die Behörden in Deutschland, Polen, Japan, Thailand, Singapur, Großbritannien und der USA machen der Kryptobörse diesen Vorwurf.

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„Ein finanzieller 11. September“ – US-Parlamentarier sorgen sich um DeFi

Der Abgeordnete Ted Budd aus dem US-Bundesstaat North Carolina, der im parlamentarischen Finanzdienstleistungsausschuss und dem parlamentarischen Blockchain-Beirat sitzt, fordert die Politik auf, die „dezentralisierte Innovation“ voranzutreiben.

Budd ist wohl der erste amerikanische Parlamentarier, der mit einer sogenannten Dezentralisierten Autonomen Organisation (DAO) ins Gespräch gekommen ist. Dabei handelt es sich um eine alternative Organisationsform, die charakteristisch für die Kryptobranche ist. Gegenüber Chris Cameron vom Kryptoprojekt MakerDAO äußerte Budd dabei die Bedenken seiner Kollegen.

„Im Parlament gibt es Abgeordnete, die beim Thema Währungen Angst vor den Entwicklungen haben, die die Blockchain-Technologie und die Dezentralisierten Finanzdienstleistungen (DeFi) mit sich bringen könnten“, so der Politiker.

„Sie haben Angst, dass die Währungshoheit verloren geht, dass der US-Dollar destabilisiert wird, und dass dadurch Risiken für unsere nationale Sicherheit entstehen“, wie Budd ausführt. Und weiter:

„Einige Abgeordnete, die mit mir zusammen im Finanzdienstleistungsausschuss sitzen, befürchten sogar, dass es einen finanziellen 11. September geben könnte.“

Der Parlamentarier hält die Befürchtungen seiner Kollegen allerdings für viel zu kurz gedacht, und warnt vielmehr, dass andere Länder dank dieser ängstlichen Haltung einen beträchtlichen Vorsprung gegenüber den USA erzielen könnten.

„Ich finde, dass wir uns dafür öffnen müssen. Wir müssen die USA zu einem Standort machen, an dem diese Technologie wachsen und gedeihen kann.“

„Das ist eine neue Technologie, die sich noch viel entwickeln wird, und es ist mir lieber, dass sie das hier in den USA tut, als in Singapur oder Estland oder gar irgendwlechen Ländern, die uns feindlich gegenüber stehen. […] Ich hätte sie lieber hier bei uns.“

Auf die Frage von Cameron, wie Dezentralisierte Organisationen mit der Politik in Kontakt treten könnten, räumt Budd ein, dass es den Kryptoprojekten in der Tat an Ansprechpartnern bei den Behörden fehlt.

„Es gibt viel Innovation in der Branche, aber leider nicht viel Koordination, was die Regierungsarbeit angeht“, so der Experte.

Obwohl er den DAOs dazu rät, sich mit den Behörden an einen Tisch zu setzen, warnt er: „Ich würde so ein Gespräch nicht zu technisch halten.“

„Ihr müsst ganz einfach und klar kommunizieren, und fragen, was sie davon halten. Arbeitet eure Frage schon im Vorfeld aus, wir sind eigentlich ganz zugänglich.“

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Ethereum-Streamingnetzwerk bekommt 20 Mio. US-Dollar Investitionskapital

Das laufende Jahr markiert einen regelrechten Durchbruch für Krypto-Projekte, die auf der Ethereum-Blockchain angesiedelt sind. Einer der Profiteure ist das Streaming-Netzwerk Livepeer, das in einer neuen Finanzierungsrunde nun 20 Mio. US-Dollar einnehmen konnte.

Angeführt von der Digital Currency Group, beteiligten sich mehrere namhafte Geldgeber an der Finanzierung, darunter Coinbase Ventures, CoinFund, Northzone, 6th Man Ventures und Animal Ventures. Laut Ankündigung soll das neue Kapital dazu genutzt werden, um ein firmeneigenes Protokoll für verschiedene Aufgabenbereiche im Livestreaming zu entwickeln

Northzone hatte bereits in einer vorherigen Finanzierungsrunde 8 Mio. US-Dollar für Livepeer bereitgestellt. Das Krypto-Unternehmen betreibt ein Netzwerk aus rund 70.000 Grafikprozessoren (GPUs), das als Grundgerüst für die Web 3.0 Dienstleistungen bildet.

Cointelegraph hatte jüngst berichtet, dass die zugehörige Livepeer-Kryptowährung (LPT) im Gleichschritt mit Bitcoin (BTC) 15 % zulegen konnte.

Der frühe Erfolg von kleinen Krypto-Untenehmen wie Livepeer führt allerdings dazu, dass die kleinen Privatanleger bei der Teilhabe an innovativen Startups immer mehr außen vor bleiben.

Arslanian von Pricewaterhouse Coopers bestätigt, dass Unternehmen mit einer Bewertung zwischen 5 – 20 Mio. US-Dollar früher verstärkt Gelder von kleineren Anleger erhalten haben, was nun nicht mehr der Fall sei:

„Wenn die minimale Unternehmensbewertung mittlerweile 50 Mio. US-Dollar beträgt, dann gibt es nicht mehr viele Investoren, die da mitgehen können.“

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Vermögensverwaltung GoldenTree investiert in Bitcoin

Die in New York ansässige Vermögensverwaltung GoldenTree hat Bitcoin in ihre Bücher aufgenommen, der genaue Wert der Investition ist allerdings unbekannt.

Wie das Finanzportal The Street berichtet, hat die 45 Mrd. US-Dollar schwere Vermögensverwaltung jüngst Bitcoin (BTC) gekauft, von weiteren Investitionen in andere Kryptowährungen jedoch abgesehen. Laut Insiderquellen kam der Entschluss durch Gespräche in der Führungsebene über die Einstellung von Investmentexperten aus dem Bereich Kryptowährungen zustande.

Teile der Führungsebene, darunter Gründer Steven Tananbaum sowie die Teilhaber Deeb Salem und Joseph Naggar, hatten sich diesen Monat bereits an einer Finanzierungsrunde für Borderless Capital beteiligt, durch die ein Förderprojekt für das Blockchain-Netzwerk Algoran realisiert werden konnte. Borderless hat zuvor wiederum in das von Coinbase gestützte Krypto-Unternehmen Securitize investiert.

Auch andere Vermögensverwaltungen wagen sich inzwischen auf direktem oder indirektem Weg in den Kryptomarkt vor. So hat zum Beispiel die Ridge Asset Management vergangene Woche bei der amerikanischen Börsenaufsicht SEC die Einführung eines Bitcoin-Investmentfonds beantragt. Die Investmentfirma Horizon Kinetics empfahl Anlegern in dieser Woche zudem, in Kryptowährungen zu investieren, um sich vor der Abwertung von Landeswährungen zu schützen.

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OTC-Handel läuft heiß – Die „großen Jungs“ wollen wieder Bitcoin

Bitcoin (BTC) wird in dieser Woche im Eiltempo von den institutionellen Investoren aufgekauft, wie eine deutliche Spitze im OTC-Handelsvolumen, also bei den außerbörslichen Over-The-Counter-Geschäften, zeigt.

Wie Dylan LeClair, Mitgründer des Krypto-Marktforschungsinstitut 21st Paradigm schlussfolgert, haben die „großen Jungs“ aktuell besonders starkes Interesse an Bitcoin.

Großinvestoren legen nach

Dabei bezieht sich LeClair wiederum auf Daten des Krypto-Marktforschungsinstituts Glassnode, das eine deutliche Zunahme des Handelsvolumens anzeigt, als BTC/USD ein zwischenzeitliches Hoch von 40.700 US-Dollar erreicht hat.

Zwischen der Kursentwicklung und dem OTC-Handel besteht eine eindeutige Zusammenwirkung, denn immer wenn das OTC-Handelsvolumen steigt, geht es auch für den Kurs tendenziell nach oben.

Als der Höhenflug von Bitcoin im Mai und Juni abgekühlt ist, haben zuletzt immer mehr große Investoren die Abschwünge als Kaufgelegenheit genutzt, und den Kurs wieder befeuert. Ein ähnliches Bild zeigte sich bereits im Vorfeld des Rekordlaufs.

„Wir sehen in der vergangenen Woche hohe Transfervolumen der OTC-Desks“, wie LeClair dementsprechend schreibt. Dem fügt er an:

„Wohlhabende Einzelpersonen und Institutionen wollen eure Bitcoin.“

OTC-Handelsvolumen für Bitcoin. Quelle: Dylan LeClair/Twitter

Obwohl die letzte Spitze zwar keinen neuen Rekord darstellt, sind die Kapitalbewegungen nichtsdestotrotz erheblich.

Wie Cointelegraph berichtet hatte, sind am Mittwoch 57.000 BTC von den Kryptobörsen abgeflossen. Am Donnerstag verschob dann allein die Kryptobörse Kraken weitere 98.000 BTC, als das Kauftempo weiter anzog.

Obwohl Softwarehersteller MicroStrategy im zweiten Quartal 400 Mio. US-Dollar Verlust mit seinen Bitcoin-Investitionen gemacht hat, will das Unternehmen weitere Ankäufe tätigen.

40.000 US-Dollar in Reichweite

Die Kursbewegungen vom heutigen Freitag verlaufen derweil nach altbekanntem Muster.

Bei Redaktionsschluss liegt BTC/USD auf 38.600 US-Dollar, nachdem in den vorherigen Stunden ein Abschwung von 2,7 % verzeichnet wurde.

Obwohl dies nicht ungewöhnlich ist, zeigt sich daran, dass an der psychologisch wichtigen 40.000 US-Dollar und an der 41.000 US-Dollar Marke Widerstand zu erwarten ist.

Da es in den letzten 24 Stunden wenig Volatilität gab, war eine solche Entwicklung zu erwarten, wobei die Experten zumindest auf ein höheres Tief hoffen.

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„Robo-Investmentfirma“ nimmt Grayscale-Investmentfonds für BTC und ETH auf

Eine der größten automatisierten Investmentfirmen der Welt macht jetzt in Bitcoin (BTC) und Ether (ETH).

Wie am gestrigen 29. Juli aus einem Blogeintrag von Wealthfront hervorgeht, bietet die 25 Mrd. US-Dollar schwere Investmentfirma nun auch die beiden Krypto-Investmentfonds von Grayscale an.

Neues Interesse am GBTC

Der jüngste Rekordlauf der Kryptobranche wurde auch stark durch das Kapital institutioneller Investoren vorangetrieben, wobei Grayscale eine tragende Rolle zukam.

Wealthfront, einer der größten sogenannten „Robo-Trader“, ermöglicht seinen Kunden nun wiederum, in den Bitcoin-Investmentfonds (GBTC) und den Ethereum-Investmentfonds (ETHE) von Grayscale zu investieren.

„Investitionen in Kryptowährungen wirken manchmal etwas überfordernd. Es braucht Zeit, um alle möglichen Wege auszuloten, eine Wallet einzurichten und ein gesondertes Handelskonto zu verwalten. Aus diesem Grund wollen wir es jetzt ganz einfach machen, über Wealthfront in Bitcoin und Ethereum zu investieren, ohne dass es eine eigene Wallet dafür braucht“, wie der Blogeintrag in diesem Zusammenhang erklärt. Und weiter:

„Anstatt, dass sie die Kryptowährungen selbst kaufen, können Sie bei uns in GBTC und ETHE investieren.“

Die Kunden der Investmentfirma können allerdings nur bis zu 10 % ihrer Portfolios in die beiden Grayscale-Investitionsprodukte anlegen. Dieses Limit begründet die Firma mit der „riskanten und volatilen“ Natur von Kryptowährungen.

Nichtsdestotrotz eröffnet sich mit der Einführung von bei Wealthfront ein weiterer Weg zur unkomplizierten Investition in den Kryptomarkt. Gleichsam bekommen die Grayscale-Investmentfonds noch größere Reichweite.

Auch die ETFs von ARK Invest bekommen bei Wealthfront nun gesteigerte Aufmerksamkeit. Die zugehörige Investmentfirma ist wiederum selbst stark in Bitcoin investiert.

Wertentwicklung der GBTC-Investition von ARK. Quelle: Cathiesark.com

Unlocking ohne Auswirkung

Die Ankündigung von Wealthfront kommt zu einem Zeitpunkt, an dem sich der Bitcoin-Kurs wieder bei 40.000 US-Dollar gefestigt hat.

Wie Cointelegraph berichtet hatte, werden die Gelder auf Kryptobörsen derweil langsam weniger, während der Wert im „Over-The-Counter“ bzw. OTC-Handel deutlich zunimmt, was ebenfalls darauf hindeutet, dass immer mehr „große Jungs“ in den Markt drängen.

Bitcoin trotzt unterdessen den Unkenrufen, die gewarnt hatten, dass das „Unlocking“ des Grayscale-Investmentfonds, bei dem eine große Menge an festgeschriebenen Bitcoin freigegeben wurden, negative Auswirkungen auf die Kursentwicklung der marktführenden Kryptowährung haben würde.

Grayscale-Chef Michael Sonnenshein hat in dieser Woche bekräftigt, dass alle Krypto-Inevstmentfonds seiner Firma zukünftig in ETFs umgewandelt werden sollen, sofern die amerikanischen Aufsichtsbehörden dafür grünes Licht geben.

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Neues Gesetz macht Weg für ukrainische Zentralbank-Digitalwährung frei

Die Ukraine konkretisiert ihre Pläne zu einer eigenen Zentralbank-Digitalwährung (CBDC), indem der „National Bank of Ukraine“ (NBU) nun offiziell genehmigt wurde, eine Digitalwährung einführen zu können.

Am gestrigen Donnerstag hat Präsident Volodymyr Zelenskyy das neue Zahlungsgesetz des Landes unterzeichnet, wodurch der Weg für eine digitale Hryvnia nun auch rechtlich frei ist.

Das neue Gesetz ermöglicht der ukrainischen Zentralbank die Einrichtung von „regulatorischen Sandkisten“, in denen innovative Finanztechnologien erprobt werden können. Dabei ist eine enge Zusammenarbeit zwischen der Zentralbank und Startups aus der Zahlungsbranche vorgesehen, um die etwaige Nachfrage aus der Privatwirtschaft angemessen berücksichtigen zu können.

Der zugehörige Gesetzentwurf, der wiederum Ende Juni im ukrainischen Parlament verabschiedet wurde, zielt im Großen und Ganzen darauf ab, das sogenannte „Open Banking“ zu befördern. Damit ist ein weitaus offeneres Finanzsystem gemeint, in dem Kunden ihre Finanzdaten völlig frei und unabhängig für Drittanbieter zugänglich machen können, woraus sich eine Vielzahl an neuen Geschäftsmöglichkeiten und neuen technologischen Finanzdienstleistungen ergeben soll.

Darüber hinaus soll das neue Bankengesetz das ukrainische Recht auch an die Vorgaben der Europäischen Union anpassen, damit das Zahlungssystem der Ukraine in das der EU integriert werden kann. Dazu werden allen voran neuere Vorgaben wie die Richtlinien zur Geldwäschebekämpfung und für E-Geld implementiert.

Wie zuvor berichtet, peilt die NBU schon seit mehreren Jahren eine Zentralbank-Digitalwährung an, um das Vertrauen der Bevölkerung in die eigene Institution zu stärken. Nichtsdestotrotz äußerte die Zentralbank weiterhin Bedenken, was damit einhergehende Risiken für die Finanzstabilität und das traditionelle Bankensystem angeht.

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PayPal will schon bald Kryptowährungen in Großbritannien anbieten

Der marktführende Zahlungsdienstleister PayPal will sein Dienstleistungsangebot um Kryptowährungen als nächstes in Großbritannien einführen.

Wie aus einer Pressekonferenz zum neuen Quartalsbericht für das Q2 hervorgeht, hat PayPal im zweiten Quartal großen Erfolg mit dem Krypto-Geschäft erzielt. PayPal-Chef Dan Schulman gab im Zuge dessen bekannt, dass Großbritannien das nächste Land sein wird, in dem Kryptowährungen zukünftig über den Zahlungsdienst genutzt werden können:

„Wir sind sehr froh, was die bisherige Entwicklung im Krypto-Geschäft angeht. […] Hoffentlich können wir schon im nächsten Monat den Handel in Großbritannien eröffnen.“

Zudem betont der PayPal-Chef, dass auch der Funktionsumfang der Krypto-Handelsplattform „schrittweise ausgebaut“ werden soll. So wurde jüngst erst das wöchentliche Limit für den Handel mit Kryptowährungen auf 100.000 US-Dollar erhöht.

Auch das Bankensystem soll demnächst angebunden werden, indem „das ACH vollständig integriert und die Zahlungsabwicklung schneller gemacht wird“. Das ACH ist das Automatische Clearinghouse von PayPal, das es Onlinehändlern ermöglicht, auf direktem Weg Zahlungen und Rückerstattungen auf Kundenkonten zu verbuchen.

Darüber hinaus legt Schulman offen, dass der Umsatz des firmeneigenen Zahlungsdienstes Venmo im Q2 im Vergleich zum Vorjahr um 183 % gewachsen ist. Auch hier wurde der Krypto-Handel bisher sehr stark angenommen. Mitte April hatte Venmo Kryptowährungen für knapp 70 Mio. Nutzer zugänglich gemacht.

DeFi auch bald bei PayPal?

Auch die Dezentralisierten Finanzdienstleistungen (DeFi) könnten bei PayPal demnächst eine Rolle spielen, denn Schulman gibt an, dass der Zahlungskonzern bereits daran forscht, wie „das Finanzsystem der nächsten Generation aussehen könnte“. Die Einbindung von Smart Contracts und Dezentralisierten Apps (DApps) steht dabei ganz oben auf der Tagesordnung:

„Wie können wir Smart Contracts effizienter machen? Wie können wir Vermögenswerte digitalisieren und für Anleger interessant machen, die bisher noch keine Berührungspunkte mit diesen hatten? Auch für die DeFi gibt es interessante Anwendungsmöglichkeiten. Daran arbeiten wir bereits sehr hart.“

Die transparenten Äußerungen des PayPal-Chefs kommen kurz nach dem in der vergangenen Woche auf der EthCC-Konferenz in Paris geleakt wurde, dass die Uniswap, die weltgrößte dezentralisierte Kryptobörse, mit dem Zahlungsdienst bereits über eine mögliche Integration in Gesprächen ist.

Wie kürzlich berichtet, plant PayPal zudem eine eigene „Super App“, die unter anderem einen Messenger, ein Sparkonto und eine Krypto-Handelsplattform verbinden soll.

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