Der neue Kryptokompass ist da: Das steckt in der August-Ausgabe

Der neue Kryptokompass ist da. Vom Sommerloch über den Coin des Monats: Quant Network; von IOTA über Robinhood und vieles mehr – das steckt drin.

Coin des Monats: Quant Network – ein Coin ohne Blockchain

Der Krypto-Markt ist über die Jahre nicht nur in der Marktkapitalisierung, sondern auch in der Breite gewachsen: Satte 8.376 Coins finden sich zur Zeit des Schreibens auf der Krypto-Tracking-Seite Coingecko. Dass sich darunter zahlreiche Exemplare der Gattung “Shitcoin” finden, daran hat sich auch seit dem Platzen der ICO-Blase im Jahr 2018 wenig geändert. Doch über den Token-gewordenen Pump-and-Dump-Systemen, betrügerischen Ponzi-Projekten und anderen Perversionen der Krypto-Wirtschaft thronen zahlreiche ambitionierte Kandidaten wie Ethereum, Solana, Cardano oder Flow. 

Nun gibt es auch im Krypto-Space einige Projekte – darunter Polkadot – die sich als “Internet der Blockchains” positionieren. Ein Projekt geht noch einen Schritt weiter: Quant Network (QNT) will nichts weniger, als die Architektur des Internets grundlegend verändern.

Die genauen Pläne erläutert Christopher Klee im Coin des Monats August.

Wann endet die Sommerpause?

Die Luft ist raus. Diesen Eindruck konnte man zumindest mit Blick auf den Bitcoin-Kurs sowie die Altcoins in den letzten Wochen gewinnen. Doch macht der Bitcoin-Kurssprung Ende Juli – von 30.000 US-Dollar auf 40.000 US-Dollar innerhalb einer Woche – wieder Hoffnung auf ein baldiges Ende der Sommerpause.

Um die aktuelle Marktlage einzuordnen und einen Ausblick zu geben, wie es weitergehen könnte, beschäftigt sich BTC-ECHO-Chefredakteur Sven Wagenknecht in der Titelstory in diesem Monat unter anderem mit folgenden Fragen:

  • Was verrät die Newslage über das aktuelle Marktumfeld? 
  • Wie steht es um die Volatilität?
  • Welche Signale senden institutionelle Investoren?
  • Inwiefern beeinflusst die Inflation den Bitcoin-Kurs?
  • Wie heftig wirken sich Klima- und China-Debatte aus?

Pay-per-Use: Wie IOTA die industrielle Transformation einläutet

Wer den ein oder anderen Science-Fiction-Film gesehen hat, dürfte mit dem folgenden Szenario vertraut sein: Eine voll automatisierte Welt, wo jedes Element miteinander vernetzt ist; Maschinen, die in riesigen Produktionshallen Fertigungsaufgaben ausführen, wo früher noch Menschen gestanden haben; fahrerlose Fahrzeuge, die Güter von A nach B transportieren und Service-Roboter, die für ihre organischen “Herren” Aufgaben im Haushalt erfüllen.

Wenngleich sich bereits heute einige Teilaspekte diesen einstigen Zukunftsvisionen angenähert haben, wird es wohl noch einige Jahre dauern, bis vollumfänglich aus Fiktion Realität geworden ist.

Durch die Digitalisierung beschleunigen sich diese Prozesse jedoch zusehends. So kursiert im Industriesektor bereits seit einer Weile die Vision der “Industrie 4.0”, bei der beispielsweise smarte Maschinen untereinander kommunizieren, automatisiert Engpässe im Betrieb erkennen und Bestellungen aufgeben, um diese auszugleichen. Vernetzung über das Internet findet dabei nicht nur innerhalb von Fabriken statt, sondern erstreckt sich auch über Branchengrenzen hinweg. Vom mittelständischen Logistikunternehmen über spezialisierte technische Dienstleister bis zu kreativen Start-ups. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Distributed Ledger Technology (DLT). Wo die disruptive Technologie bereits heute zum Einsatz kommt, veranschaulicht das Beispiel Synctive.  

Als Basis für seine Plattform greift Synctive auf die DLT-Technologie von IOTA zurück, die speziell für die Machine Economy und IoT Use Cases entwickelt wurde.

Wie genau Synctive dank IOTA seine Pay-per-Use-Technologie zum Einsatz bringt, erläutert Daniel Hoppmann.

Robinhood IPO: Lohnt sich der Einstieg?

Als das FinTech Robinhood im Zuge der Causa WallStreetBets den Handel mit insgesamt 13 Aktien angeschlagener Unternehmen aussetzte – darunter GameStop, Nokia, BlackBerry und AMC – war der Aufschrei der Nutzer:innen groß. Wie konnte sich ein Broker, der sich buchstäblich soziale Gerechtigkeit auf die Fahne schreibt, auf die Seite der Hedgefonds stellen und gegen den “kleinen Mann”? Die Folge: Robinhood-CEO Vladimir Tenev erhielt Drohbriefe, musste vor einem Ausschuss des Repräsentantenhauses der Vereinigten Staaten aussagen und stellte schließlich einen Antrag bei der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC, um Robinhood an die Börse zu bringen.

Paol Hergert klärt auf, ob sich ein Investment in Robinhood lohnt.

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Nächster Schlag – Binance bekommt Betriebsverbot in Malaysia

Auch die Behörden von Malaysia landen nun einen heftigen Schlag gegen Binance, indem sie der marktführenden Kryptobörse den weiteren Geschäftsbetrieb untersagen.

Wie aus einer offiziellen Mitteilung vom gestrigen Freitag hervorgeht, ordnet die Börsenaufsicht des Landes nun die Einstellung des Geschäftsbetriebs von Binance und aller zugehörigen Unternehmen in Malaysia an.

Die Börsenaufsicht gibt zu bedenken, dass die Binance trotz vorheriger Warnungen weiterhin operiert hat, weshalb nun das Verbot erfolgt. In der Tat hatte Cointelegraph bereits im Juli 2020 berichtet, dass die Binance nicht über eine ordnungsgemäße Zulassung für Malaysia verfügt.

Damals hatte die Behörde eine „Schwarze Liste“ veröffentlicht, auf der Krypto-Handelsplattformen verzeichnet waren, die keine Genehmigung der „Securities Commission“ hatten, darunter auch die Binance.

Die marktführende Kryptobörse hat nun ab Dienstag 14 Tage Zeit, um dem Betriebsverbot nachzukommen. Im Zuge dessen muss sie für Malaysia die eigene Webseite und Smartphone-App unzugänglich machen, und jegliche Werbekampagnen, die für die Region geschaltet sind, beenden.

Die Börsenaufsicht fordert zudem ein, dass Binance-Chef Changpeng Zhao die vollständige Befolgung zusagt. Darüber hinaus werden Anleger in der Mitteilung gebeten, nicht auf Kryptobörsen zu handeln, die keine Genehmigung besitzen.

Ein Sprecher der Krypto-Handelsplattform gibt gegenüber Cointelegraph allerdings an, dass Binance.com überhaupt nicht von Malaysia aus betrieben werde:

„Binance fährt einen kooperativen Ansatz bei der Zusammenarbeit mit den Aufsichtsbehörden und nimmt seine Verpflichtungen sehr ernst. Wir versuchen, den wandelnden Vorgaben, Richtlinien und Gesetzen dieser innovativen Branche stets vorauszueilen.“

Das Verbot in Malaysia ist der nächste Schlag gegen die Binance, die in den letzten Monaten zunehmend ins Fadenkreuz der Behörden geraten ist. Von der Androhung von Ermittlungsverfahren bis hin zu gänzlichen Verboten scheint die Krypto-Handelsplattform, den Zorn der Regulierer auf der ganzen Welt auf sich gezogen zu haben.

Earlier in July, Italy’s financial regulator issued a warning against Binance, stating that the platform was not authorized to offer services in the country. Apart from Italy, countries like Germany, Poland, Japan, Thailand, Singapore, the United States and the United Kingdom, among others, have also issued warnings about Binance.

Binance, for its part, has taken steps to mitigate the situation, with its CEO promising to work with regulators amid plans for even further expansion across the globe. There has also been a flurry of policy changes at the exchange with withdrawal limits reduced for users who are yet to complete the platform’s identity verification protocols.

Anfang Juli hatte die italienische Finanzaufsicht eine Warnung für die Binance ausgesprochen, die hier ebenfalls keine Zulassung hat. Auch die Behörden in Deutschland, Polen, Japan, Thailand, Singapur, Großbritannien und der USA machen der Kryptobörse diesen Vorwurf.

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Yahoo! Japan öffnet Plattform für NFT-Geschäfte | BTC-ECHO

Der Privacy Coin Monero hat ein Problem: Manche Transaktionen sind weniger verschleiert, als andere. Schuld ist ein Bug, über den das Monero-Team kürzlich in Kenntnis gesetzt wurde.

Monero (XMR) kann das, was Bitcoin unterstellt wird: anonyme Transaktionen. Während sich bei der Krypto-Leitwährung mit dem Taproot-Update eine Verbesserung in Sachen Privatsphäre abzeichnet, kann Monero bereits “ab Werk” über diverse Mechanismen, die das Nachvollziehen von Transaktionsströmen und Konto-Ständen zu einer Herausforderung machen, an der sich noch jeder Blockchain-Schnüffler die Nase wund gestoßen hat. Nicht umsonst hat die US-amerikanische Steuerbehörde IRS im vergangenen Jahr eine Belohnung von 625.000 USD für Hacker ausgesetzt, die es schaffen, Moneros Privacy-Schleier zu lüften – bislang ohne Erfolg.

Monero-Entwickler warnen vor Privacy-Bug

Nun hat das Projekt jedoch selbst Hinweise auf einen Bug bekommen, der die Privatheit von Transaktionen beeinträchtigen könnte. Konkret geht es um den Algorithmus für das Erstellen von Decoy-Transaktionen. Dabei handelt es sich um “Transaktions-Attrappen”, die automatisch mit jeder XMR-Transaktion erstellt werden, um den Geldfluss zu verschleiern. Wie der Programmierer Justin Berman herausgefunden hat, funktioniert diese Verschleierung bei kurzfristigen Transaktionen nur teilweise. Zumindest der gesendete Betrag könnte, unter den richtigen Voraussetzungen, ermittelt werden:

Der Algorithmus für die Decoy-Auswahl hat so gut wie keine Chance, extrem aktuelle Outputs als Decoy auszuwählen. Wenn ein Benutzer heute einen Output direkt in dem Block ausgibt, in dem dieser freigeschaltet wurde, und der Output ursprünglich in einem Block erstellt wurde, der insgesamt weniger als 100 Output enthält, wäre sein echter Output im Ring [der Signatur des Blocks] eindeutig zu erkennen,

warnte Justin Berman via GitHub – lobenswerterweise erst, nachdem er das Kernentwickler-Team von Monero in Kenntnis gesetzt hatte.

Wohlgemerkt: Hierbei geht es nur um die Höhe des gesendeten Betrages, nicht um die Adresse oder “Kontostände” der Transaktionspartner. Dennoch nimmt das Monero-Team den “signifikanten” Bug “sehr ernst”, wie es auf seiner Twitter-Präsenz verkündete. Man arbeite derzeit an einer Lösung, heißt es dort weiter. Nutzer des Privacy Coins sind bis dahin dazu angehalten, zwischen dem Erhalt und Weiterversenden von XMR mindestens zwei Blöcke (rund 20 Minuten) verstreichen zu lassen, damit ein Maximum an Privatsphäre gewährleistet ist.

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Kleine Sensation von anonymer Quelle: Amazon will dieses Jahr noch Bitcoin-Zahlungen akzeptieren

Eine anonyme Quelle aus dem Umfeld von Amazon sagte gegenüber der Londoner Wirtschaftszeitung City A.M., der Online-Riese plane, bis Ende 2021 Bitcoin (BTC)-Zahlungen zu akzeptieren. Damit sorgt er möglicherweise für eine breitere Mainstream-Akzeptanz von Krypto-Transaktionen.

„Das dient nicht nur einfach dem Zweck, um irgendwann in der Zukunft Kryptowährungs-Zahlungslösungen einzurichten. Das ist ein ausgefeilter, viel diskutierter, integraler Teil des zukünftigen Arbeitsmechanismus von Amazon“, so die anonyme Quelle gegenüber City A.M., wie es in einem Bericht vom Sonntag heißt.

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Die Quelle deutete an, dass Bitcoin nur der erste Schritt im Hinblick auf Amazons Kryptopläne sei. Die Führungskräfte des Unternehmens würden in Zukunft auch andere etablierte Kryptowährungen hinzufügen wollen. Die „Anordnung kommt von ganz oben“. Damit bezieht sie sich offenbar auf Jeff Bezos. Sie fügte noch hinzu: 

„Das ganze Projekt ist so gut wie fertig.“

Neben Bitcoin-Zahlungen soll Amazon auch eine eigene Kryptowährung entwickeln wollen, möglicherweise schon ab 2022, so die Quelle.

Schon seit Tagen wird über Amazons Einstieg in den Kryptowährungsmarkt diskutiert. Grund für diese Gerüchte war eine kürzliche Stellenausschreibung des Unternehmens, in der ein Produktleiter für Digitalwährungen und Blockchain gesucht wurde. Laut der Stellenbeschreibung soll der neue Produktleiter dabei helfen, Amazons digitale Währungsstrategie und Produkt-Entwicklungsplan zu erarbeiten. Für die Position werden äußerst gute Kenntnisse in den Bereichen Blockchain, Distributed Ledger, digitale Zentralbankwährungen und Krypto im Allgemeinen gefordert.

In diesem Zusammenhang: Über 90 Prozent des weltweiten BIP: Länder erkunden CBDCs

Das ist nicht die erste Stellenausschreibung von Amazon, in der es um Krypto geht. Wie Cointelegraph berichtete, suchte der Online-Riese im Februar einen technischen Leiter, der zur Entwicklung seiner neuen sogenannten „Digital and Emerging Payments“-Plattform beitragen soll.

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Bitcoin-Börse Bitstamp listet erstmals einen Euro-Stablecoin

Eine neue Kryptowährung namens MagaCoin soll Ex-Präsident Donald Trump zurück ins Oval Office bugsieren.

Ein Datenleck trübt den Start einer neuen Kryptowährung, die das Donald-Trump-Lager, also die “MAGA”-Mützen-tragende Gefolgschaft des ehemaligen US-Präsidenten, dafür nutzen will, um den mittlerweile in Florida residierenden Republikaner zurück ins Oval Office zu befördern. Dabei gelangten die persönlichen Informationen von etwa eintausend MagaCoin-Benutzer:innen an die Öffentlichkeit.

Ein Hacker spielte die Daten vor wenigen Tagen dem Guardian zu, der in dem Zusammenhang von einer “schlechten Sicherheitsarchitektur” der MagaCoin-Seite spricht. Die Kryptowährung ging in der vergangenen Woche online. MAGA steht unterdessen für “Make America Great Again” (Auf Deutsch: Macht Amerika wieder Groß). Die Parole war 2016 und 2020 der Wahlspruch des einstigen US-Präsidenten.

Kryptowährung für Trump-Fans   

Nach eigenen Angaben riefen konservative Trump-Fans den MagaCoin nach der Wahlniederlage ihres Idols ins Leben. Die Kryptowährung soll politische Projekte und Menschen unterstützen, die die MAGA-Agenda weitertragen.

Da in diesem Milieu die haltlose Annahme verbreitet ist, wonach Trump die Wahl eigentlich gewonnen hätte, stehen die insgesamt 75 Millionen MagaCoins für 75 Millionen Wähler:innen, “die am 3. November 2020 entmündigt wurden.”

Die geleakten Daten belegen tatsächlich, dass konservative Medienpersönlichkeiten und Republikaner:innen zu den Besitzer:innen des MagaCoins zählen. Der rechte Politikberater Reilly O’Neal aus Colorado steht dabei laut dem Guardian hinter der neuen Kryptowährung.

Was Donald Trump vom MagaCoin hält, ist unbekannt. In der Vergangenheit trat der einstige US-Präsident jedoch als überzeugter Bitcoin-Gegner in Erscheinung.

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Bitcoin-Kurs: Trotz Rebound herrscht „extreme Angst“

Der Bitcoin-Kurs kauert unter einem entscheidenden Widerstandsbereich, während sich Axie Infinity AXS Token zu neuen Höhenflügen aufschwingt. Das Marktupdate.

Der Bitcoin-Kurs kann sich weiter von seinem Absacker unter die 30.000 USD erholen. Zu Redaktionsschluss handelt BTC bei 32.580 USD – rund 2,6 Prozent höher als gestern. Innerhalb der letzten 24 Stunden pendelte der Kurs der Kryptoleitwährung zwischen 31.716 USD und dem vorläufigen Tageshöchststand von 32.876 USD.

Bitcoin-Kurs: Starker Widerstand bleibt intakt

Der in der aktuellen Bitcoin-Kursanalyse diagnostizierte Schlüsselwiderstand im Bereich um 32.712 USD konnte noch nicht deutlich genug überwunden werden. Eine Trendumkehr ist daher nach wie vor nicht auszuschließen – auch wenn sich bei 30.000 USD zuletzt ein massives Interesse der Käuferseite gezeigt hatte.

BTC/USD im 15-Minuten-Chart. Quelle TradingView

Die Stimmung am Markt bleibt entsprechend misstrauisch. So konnte der Fear & Greed Index seit dem Bitcoin Rebound um einige Punkte zulegen, doch das Sentiment bleibt weiterhin im Bereich der “extremen Angst”. Immerhin: Im 30-Tage-Vergleich hat sich das Stimmungsbild deutlich aufgehellt. Der Fear & Greed Index errechnet sich aus mehreren Quellen, darunter Google Trends, Bitcoin-Dominanz und -Kursdynamik sowie Twitter-Interaktionen.

Fear & Greed Index. Quelle: Alternative.me

Altcoin-Rallye: Axie Infinity meldet sich zurück

Während es bei Bitcoin spannend bleibt, setzt mit Axie Infitiy (AXS) einer der zuletzt auffälligsten Vertreter aus dem NFT-Sektor seine Kursachterbahnfahrt fort. Mit einem Wachstum von rund 33 Prozent dominiert der AXS-Token die Riege der größten Kursgewinner innerhalb der Top-100. Zur Zeit des Schreibens handelt AXS bei 31,68 USD und damit satte 880 Prozent höher als noch vor 30 Tagen. Mit 32,10 USD hat AXS in den vergangenen 24 Stunden überdies ein neues Allzeithoch aufgestellt.

Der Höhenflug des NFT-Games hat vor Kurzem einen herben Dämpfer erhalten, als seine Server aufgrund enormer Nachfrage zusammengebrochen waren. Am 17. Juli veröffentlichte das Projekt eine Stellungnahme, in der von über 500.000 täglich aktiven Nutzer:innen die Rede war. Nun hat das Projekt seine IT-Abteilung vergrößert und baut zudem sein Support-System aus. Darüber hinaus wurden Nutzer:innen darauf verwiesen, dass es sich nach wie vor um ein Produkt im Alpha-Stadium handle, das aus gutem Grund noch nicht in den App Stores von Google und Apple gelandet sei.

Nichtsdestotrotz legt die Axie Community ein beträchtliches Wachstum an den Start. Am 23. erhielt das Projekt seine Verifizierung auf Discord, womit die Mitgliederzahlen für den Discord Channel Axie Infity nicht mehr gedeckelt sind. Aktuell zählt er bereits stattliche 604.749 Mitglieder. “Der größte Discord Kanal aller Zeiten kommt”, frohlockt das Team via Twitter.

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Umfrage von Goldman Sachs: 60 Prozent der Family Offices für Superreiche wollen oder haben bereits Krypto

Eine Umfrage der großen Investmentbank Goldman Sachs hat ergeben, dass fast die Hälfte der Family-Office-Kunden Kryptowährungen in ihre Portfolios aufnehmen wollen. Das deutet darauf hin, dass die Superreichen sich zunehmend für digitale Assets erwärmen.

Die Umfrage wurde von Bloomberg veröffentlicht. In dieser wurden über 150 Family Offices weltweit befragt und es stellte sich heraus, dass 15 Prozent bereits in Krypto-Assets investiert haben.

Weitere 45 Prozent gaben an, sie seien an Investitionen in diese Anlageklasse als Absicherung gegen „steigende Inflation, anhaltend niedrige Zinsen und andere makroökonomische Entwicklungen nach einem Jahr, in dem es beispiellose monetäre und fiskalische Wirtschaftsstimulierungen gab“, interessiert.

Die Befragten gaben aber auch an, sie hätten Bedenken hinsichtlich der Volatilität und der langfristigen Unsicherheit um die Kryptowährungskurse. Das seien einige der Gründe für ihre Abneigung gegenüber dieser Anlageklasse.

Ungefähr 67 Prozent der befragten Firmen verwalten ein Vermögen von über 1 Mrd. US-Dollar. 22 Prozent der Befragten verwalten dabei ein Vermögen von mehr als 5 Mrd. US-Dollar.

Laut Bloomberg bestehe das Geschäft von Family Offices aus der Verwaltung „des Vermögens und der persönlichen Angelegenheiten reicher Leute“, darunter etwa der Microsoft-Mitbegründer Bill Gates, der ehemalige Google-CEO Eric Schmidt und die Chanel-Chefs Alain und Gérard Wertheimer.

In diesem Zusammenhang: Milliardärs-SBF: FTX könnte eines Tages Goldman Sachs und CME kaufen

Das professionelle Dienstleistungsunternehmen Ernst & Young schätzt, dass es mehr als 10.000 Family Offices gibt, die jeweils nur die finanziellen Angelegenheiten einer einzigen Familie verwalten. Die Hälfte von ihnen wurde im 21. Jahrhundert gegründet. Der Family-Office-Sektor verwaltet weltweit schätzungsweise über 6 Bio. US-Dollar und überholte damit auch die Hedge-Fonds-Branche.

Meena Lakdawala-Flynn von Goldman Sachs behauptet, die meisten Family-Office-Kunden der Firma hätten Interesse am „digitalen Asset-Ökosystem“ bekundet. Sie fügte hinzu, dass viele Kunden glauben, die Blockchain-Technologie werde „in Sachen Effizienz- und Produktivität so einflussreich sein, wie es das Internet war“.

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Krypto-Steuer-Startup TaxBit in Gesprächen über Finanzierung

Der in US-Kryptowährungs-Steuersoftware-Entwickler TaxBit will mit einer neuen Finanzierung auf eine Bewertung von 1 Mrd. US-Dollar oder mehr kommen. Damit wäre die Firma ein Einhorn-Startup.

Laut Bloomberg hieß es von Quellen aus dem Umfeld von TaxBit, dass die Firma in Gesprächen sei, um Kapital zu beschaffen. Aber die Bedingungen müssen noch ausgearbeitet werden. TaxBit wollte sich zu diesen Berichten nicht äußern.

TaxBit wurde im Jahr 2018 in Salt Lake City gegründet und hat sich auf Krypto-Steuerangelegenheiten für Verbraucher und Unternehmen spezialisiert. Die Lösung wurde von einer Gruppe von Buchhaltern, Steueranwälten und Softwareentwicklern entwickelt. Mit dieser können Nutzer die steuerlichen Auswirkungen auf ihre Trades an Kryptobörsen nachverfolgen.

Anfang des Jahres konnte TaxBit in einer Finanzierungsrunde der Serie A 100 Mio. US-Dollar aufbringen, um seine Expansion nach Europa zu fördern. Paradigm und Tiger Capital führten diese Finanzierungsrunde an. Weitere Teilnehmer waren der Risikokapitalzweig von PayPal, Coinbase, Winklevoss Capital, der Hedgefonds-Milliardär Bill Ackman, Ryan Smith von Qualtrics und Anthony Pompliano.

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In dem Bericht hieß es auch, TaxBit sei nach der Serie A-Finanzierungsrunde von der US-Steuerbehörde IRS ausgewählt worden, um kryptobezogene Datenanalyse und Steuerberechnungen für Steuerzahler anzubieten.

Woodward bezeichnete das als Meilenstein für die Kryptobranche und sagte, die Entscheidung des IRS deutet darauf hin, dass die Regulierungsbehörden die Anlageklasse begrüßen. „Aber sie machen das so, dass ein unkomplizierter Ansatz sichergestellt wird, um sich an die bestehenden Vorschriften halten zu können.“

„Die US-Steuerbehörde IRS klassifiziert Krypto als Eigentum. Das bedeutet, dass jedes Mal Steuern anfallen können, wenn Sie Krypto verwenden, um etwas zu kaufen“, so der Cointelegraph-Mitarbeiter und Steueranwalt Robert W. Wood.

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Umfrage zeigt: Institutionelle Anleger wollen weiter digitale Währungen kaufen

Das Interesse institutioneller Investoren an Kryptowährungen und Krypto-Unternehmen nimmt laut aktuellen Daten weiter zu.

Fidelity Digital Assets, die Krypto-Sparte des globalen Vermögensverwaltungsriesen Fidelity Investments Inc, hat eine Umfrage über Coalition Greenwich durchführen lassen. Dabei wurden 1.100 institutionelle Anlegern zu ihren geplanten Investitionen in digitale Vermögenswerte befragt.

Die Mehrheit der befragten Anleger gab an, sie werde in Zukunft in digitale Vermögenswerte investieren.

Die Umfrage wurde zwischen Dezember 2020 und April 2021 unter vermögenden Investoren, Family Offices, digitalen und traditionellen Hedgefonds, Finanzberatern und Stiftungen durchgeführt, wie Reuters berichtet.

Die vom Umfrageteam erarbeitete Definition von Investitionen in digitale Vermögenswerte umfasste die direkte Investition in Kryptowährungen, den Kauf von Aktien von Krypto-Unternehmen oder eine Investition über andere Anlageprodukte.

Etwa 70 Prozent der Teilnehmer gaben an, dass sie innerhalb der nächsten fünf Jahre in digitale Vermögenswerte investieren werden. Neun von zehn, die an Investitionen interessiert sind, glauben, dass ihr Unternehmen oder die Portfolios ihrer Kunden innerhalb von fünf Jahren auch digitale Vermögenswerte umfassen werden.

In diesem Zusammenhang: Steigendes institutionelles Interesse: Fidelity will mehr Krypto-Fachkräfte einstellen

Fidelity Digital will mit dem institutionellen Interesse an digitalen Assets Schritt halten. Kürzlich hat Unternehmen seine Belegschaft um etwa 70 Prozent aufgestockt, um der wachsenden Krypto-Nachfrage seitens von institutionellen Investoren nachzukommen.

Grayscale ist in Sachen institutionelle Investitionen ebenfalls sehr stark engagiert. Neben Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC) oder Ether (ETH) will die digitale Vermögensverwaltungsfirma auch in die Welt der dezentralen Finanzierung (DeFi) einsteigen.

Am Montag kündigte Grayscale ein neues Investmentvehikel an, das sich auf DeFi-Vermögenswerte konzentriert. 

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Türkei: Krypto-Gesetzesvorschlag soll Parlament

Das türkische Finanzministerium gab bekannt, dass ein Gesetzesentwurf für einen rechtlichen Rahmen für Krypto-Vermögenswerte nun fertiggestellt wurde. 

Der stellvertretende Minister Şakir Ercan Gül kündigte an, dass das Krypto-Gesetz zu Beginn des nächsten Legislaturjahres im Oktober 2021 der Großen Nationalversammlung der Türkei vorgelegt werde.

Er betonte, dass die Türkei ein frei schwankendes Wechselkurssystem verwende. Das heißt, der Wert der Lira wird durch den Devisenmarkt festgelegt. Gül erklärte, das Land brauche eine ähnliche, aber strengere Regulierung für Krypto-Vermögenswerte als Westeuropa oder die Vereinigten Staaten. 

Er sagte weiter, der fertige Entwurf solle Kleinanleger zu schützen, Geldwäsche verhindern und die Aufsicht über Kryptobörsen verstärken. 

Der geplante Gesetzentwurf definiert verschiedene Arten von Krypto-Vermögenswerten wie Cointelegraph Turkey berichtete. Darin wird auch die Ausgabe und Verteilung von Krypto-Vermögenswerten, Handelsrichtlinien und die Bedingungen von Krypto-Depots festgelegt. 

Die türkische Kapitalmarktbehörde SPK wird Krypto-Unternehmen beaufsichtigen, und die Behörde für Bankenregulierung und -aufsicht BDDK soll die Teilnehmer der Kryptobranche prüfen. Die BDDK will Mechanismen zum Schutz der Verbraucher und der Marktintegrität etablieren. 

Der Gesetzesentwurf stellt auch Mindestkapitalanforderungen an Kryptounternehmen, die dann eine Zeit zur Vorbereitung bekommen würden. Im neuen Rechtsrahmen wären mehrere Schutzmaßnahmen, wie etwa Sicherheitsüberprüfungen und Besicherungen vorgesehen. 

Das türkische Finanzministerium zeigte sich Anfang des Jahres eher ablehnend gegenüber Kryptowährungen. Das Ministerium gab daraufhin bekannt, es arbeite mit den Finanzaufsichtsbehörden des Landes, der Zentralbank, dem BDDK und der SPK an einem rechtlichen Rahmen für Krypto in der Türkei zusammen.

In diesem Zusammenhang: Türkische Regierung will Krypto-Transaktionen über 1.200 US-Dollar nachverfolgen

Im Rahmen der regulatorischen Vorbereitungen hat die türkische Zentralbank die Verwendung von Kryptowährungen als Zahlungsmittel innerhalb des Landes verboten. Sie verbot auch Zahlungsunternehmen, Ein- oder Auszahlungen für Kryptobörsen anzubieten. Türkische Nutzer können türkische Lira auf Kryptobörsen nur noch per Überweisung von ihrem Bankkonto einzahlen.

Mehrere lokale Experten sagen, dass ein freundlicher Ansatz bei der Regulierung, insbesondere bei der Besteuerung, das Land zu einem attraktiven Markt für Krypto-Anleger aus der ganzen Welt machen würde. 

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