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Folgt Texas dem Beispiel von El Salvador? 37 Prozent der Bürger wollen Krypto-Zahlungen

Aus einer neuen Umfrage von Newsweek geht hervor, dass bis zu 10,8 Millionen Texaner bei der nächsten Wahl die Legalisierung von Kryptowährungen unterstützen würden.

Laut einem Bericht vom 20. September, wurden bei einer Umfrage von Newsweek über 9.700 Wahlberechtigte in zehn US Bundesstaaten befragt. 37 Prozent der Einwohner von Texas gaben dabei an, sie würden für eine Legalisierung von Kryptowährungen stimmen. 42 Prozent gaben an, sie würden eine kryptofreundliche Gesetzgebung ähnlich der in Wyoming unterstützen. Bei einer Bevölkerung von rund 29 Millionen Bewohnern (Stand: 2021) würden in Texas damit über 10 Millionen Menschen eine Legalisierung von Kryptowährungen unterstützen.

Die Umfrage wurde von der britischen Firma Redfield & Wilton Strategies zwischen dem 20. und dem 24. August im Vorfeld des Inkrafttretens von zwei Krypto Gesetzen in Texas durchgeführt. Die sogenannten House Bills 1576 und 4474 sehen die Einrichtung von Blockchain-Arbeitsgruppen und eine Anpassung des Handelsgesetzes des Staates vor. Bei dieser Anpassung sollen Kryptowährungen unter dem Handelsgesetz anerkannt werden.

Texas wird allmählich ein interessanter Ort für Krypto-Mining-Firmen. In dem US-Bundesstaat gibt es nämlich viel erneuerbare Energie und einen locker reguliertes Stromnetz. Doch nicht alle Einzelhandelsgeschäfte akzeptieren Bitcoin (BTC) als Zahlungsmittel. Im Juni hat die große Supermarktkette H-E-B angekündigt, sie würde Krypto-Geldautomaten der Firma Coin Cloud aufstellen. Einige Bewohner des US-Bundesstaates zögern allerdings noch im Hinblick auf größere Schritte hin zu einer Akzeptanz.

„Mir ist nicht ganz wohl dabei, wenn eine nicht-physische Währung die einzige Währung wäre“, so der texanische Reddit-Nutzer LodPimpernell. „Mir ist bewusst, dass das Bargeld allmählich abgeschafft werden soll, um die Leute besser verfolgen und besteuern zu können. Ich bin zu sehr ein alter Pirat, um das hinzunehmen.“

Cointelegraph hat kürzlich berichtet, dass Kalifornien einer der „kryptobereitesten“ US-Bundesstaaten ist. Aber Texas liegt in Sachen Krypto-Geldautomaten insgesamt auf Platz drei hinter New Jersey. Denn dort gibt es rund 2.396 von diesen laut Crypto Head. Auch in Sachen Pro-Krypto-Gesetzesvorschlägen liegt Texas hinter diesem US-Bundesstaat.

In diesem Zusammenhang: Noch einige Hürden: Texas will dem Beispiel von Wyoming in Sachen Krypto-Gesetzen folgen

In Texas wurde im Repräsentantenhaus bereits im Mai ein Gesetzesvorschlag verabschiedet und dann aber vom Senat abgelehnt. Bei diesem Gesetzesvorschlag war vorgesehen, die Einrichtung einer Arbeitsgruppe für digitale Identität zu prüfen, die aus Gesetzgebern und Bürgern besteht.

„Wenn eine Partei Wähler, die an Krypto interessiert sind, überzeugen möchte, muss sie schnell handeln. Nicht nur, um der anderen Partei sondern auch einer Gesetzgebung zuvorzukommen, die schwer zu revidieren wäre, würde diese Inkrafttreten“, so die Redfield & Wilton-Mitarbeiterin Louisa Idel.

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El Salvador nutzt Bitcoin-Rückgang und kauft 150 BTC

Trotz der Warnungen seitens von Behörden auf der ganzen Welt in Bezug auf die Akzeptanz von Bitcoin (BTC), hat die Regierung von El Salvador eine weitere Kaufgelegenheit genutzt. 

Als Bitcoin-Kurs am Montag auf unter 46.000 US-Dollar fielen, hat der Präsident von El Salvador Nayib Bukele auf Twitter bekannt gegeben, dass das Land in „den Dip gekauft“ habe. Die Regierung des zentralamerikanischen Landes hat 150 neue Coins gekauft und hält nun insgesamt 700 BTC. Diese sind zurzeit etwa 32 Millionen US-Dollar wert.

Nayib Bukele hat in seinem Tweet eine Anspielung auf einen weitverbreiteten Hinweis im Krypto-Ökosystem gemacht, in dem es heißt, dass Artikel über Krypto „keine Finanzratschläge“ darstellen würden. Der Präsident sagte dabei in seinem „Präsidentenratschlag“: „Sie können dich niemals schlagen, wenn du die Rückgänge kaufst.“

Wie Cointelegraph berichtete, hat El Salvador an dem Tag, als Bitcoin in dem Land ein gesetzliches Zahlungsmittel wurde, einen weiteren Rückgang gekauft, als Bitcoin auf unter 43.000 US-Dollar einbrach.

Dieser Schritt von El Salvador hat die Krypto Branche in Aufruhr versetzt, besonders da Bitcoin-Anleger von der Steuer befreit werden sollten. Doch die Entscheidung der Regierung, Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel zu akzeptieren, ist nicht ganz unproblematisch.

Neben den Demonstrationen und Märschen gegen diese Entscheidung der Regierung, hat die Kredit-Ratingagentur Standard & Poor’s Global gesagt, dieser Schritt “ hat unmittelbare negative Auswirkungen“ auf die Kreditwürdigkeit des Landes. S&P sagte auch, dieser Schritt würde den Chancen von El Salvador auf einen Kredit in Höhe von 1 Milliarde US-Dollar vom Internationalen Währungsfond ebenfalls Schaden.

In diesem Zusammenhang: Bitcoin-Tag in El Salvador: Der erste von vielen oder nur eine Eintagsfliege?

El Salvador hat am 7. September Geschichte geschrieben, da das Land als erstes Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel akzeptiert hat. Die Regierung hielt damals noch 400 BTC. El Salvador hat sich zwei Rückgänge in zwei Wochen zu Nutze gemacht und jeweils 150 Coins gekauft. Damit beläuft sich der Bitcoin-Bestand des Landes auf 700 BTC.

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Bitcoin ein „Jugendlicher, der erwachsen wird“: Fidelity-Investments-Direktor über El Salvadors Vorgehen

Die Einführung von Bitcoin (BTC) als gesetzliches Zahlungsmittel in El Salvador wurde im gesamten Krypto-Ökosystem gefeiert, aber ein Experte glaubt, dass die Bedeutung dieser Einführung ein wenig übertrieben wurde.

Im Gespräch mit CNBC, hat der Direktor von Fidelity Investments Jurrien Timmer erklärt, dass die Bedeutung der Anerkennung von Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel von El Salvador „ein bisschen übertrieben“ worden sei.

„Denn es ist ja nicht so, als hätte El Salvador den US-Dollar als Gegenstück aufgegeben“, so Timmer. „Es ist ja nicht so, dass das Land vom US-Dollar als Hauptwährung auf Bitcoin umgestiegen ist.“

Er erinnerte daran, dass das Land immer noch den US-Dollar habe und die Leute sich entscheiden können, in Dollar bezahlt zu werden oder in Dollar zu bezahlen. Und er fügte hinzu, dass die Akzeptanz freiwillig sei. Man kann zwar freiwillig mit Bitcoin in El Salvador bezahlen, aber lokale Händler im Land sind verpflichtet, BTC-Transaktionen zu akzeptieren und zu verarbeiten.

Timmer sagte, dass Bitcoin zum ersten Mal als Tauschmittel und nicht als Wertaufbewahrungsmittel getestet werde. Die Knappheit und das leistungsfähige Netzwerk seien zwar wichtige Aspekte bei Bitcoin, doch der Proof-of-Work mache ihn von Grund auf schon weniger skalierbar als andere Währungen, wie etwa Ether (ETH). 

In diesem Zusammenhang: 7. September ist „Bitcoin-Tag“: BTC wird zu gesetzlichem Zahlungsmittel in El Salvador

Der Fidelity-Direktor sagte Bitcoin gleiche einem „Jugendlichen, der erwachsen wird“, in den 60er Jahren war:

„Wobei es eigentlich umgekehrt ist. Denn Gold wurde in den 70er Jahren von Geld zu einer Anlageklasse. Bitcoin versucht, von einer Anlageklasse zu einer Währung oder zu Geld zu werden.“

Wie Cointelegraph berichtete, hat El Salvador am Dienstag, den 7. September, Geschichte geschrieben, weil das Land Bitcoin zu einem gesetzlichen Zahlungsmittel machte. Die Regierung bietet auch eine staatliche Wallet namens Chivo an. 

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Cardano-Gründer über Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel: Mehr Länder werden es wie El Salvador machen

Nach El Salvadors historischer Einführung von Bitcoin (BTC) als gesetzliches Zahlungsmittel am Dienstag, sagte der Cardano-Gründer Charles Hoskinson voraus, dass viele weitere Länder dem lateinamerikanischen Land folgen würden.

Die Bitcoin-Akzeptanz in El Salvador bestätige, dass die Leute die Kontrolle über ihr Geld haben sollten, so Hoskinson in einem YouTube-Video mit dem Titel „Congratulations Bitcoin“ am Dienstag.

Der Cardano-Gründer sei zuversichtlich, dass Kryptowährungen wie Bitcoin die Zukunft des Geldes seien, da die jüngere Generation unweigerlich die Massenakzeptanz von Kryptowährungen auslösen werde. „Die Mehrheit der Leute unter 25 Jahren steht Kryptowährungen positiv gegenüber, und viele von ihnen besitzen welche. Das ist die Zukunft. Ihre Kinder werden mit diesen Werten und Überzeugungen über die Natur des Geldes aufwachsen“, wie er weiter erklärte.

Hoskinson sagte außerdem voraus, dass mehr Länder auf der ganzen Welt in die Kryptowährungsbranche einsteigen und diese im Rahmen verschiedener Regierungsstrukturen verwenden würden.

„In den kommenden Jahren werden viele weitere Länder Kryptowährungen in ihre Geldpolitik miteinbeziehen. Entweder als Reserven in ihren Zentralbanken oder sie verwenden Kryptowährungen für Zentralbankabrechnungen. Oder sie machen einfach nur eine Kryptowährung zu ihrer nationalen Währung, wie El Salvador.“

In diesem Zusammenhang: Republik Panama bringt Gesetzentwurf zur Regulierung von Kryptowährungen ein

Hoskinson ist nicht der Einzige, der glaubt, dass die Akzeptanz von Bitcoin in El Salvador auch andere Länder zu ähnlichen Schritten animieren wird.

Am Dienstag, den 7. September hat El Salvador offiziell als erstes Land der Welt, Bitcoin als offizielle Währung angenommen. Alle Händler im Land sind dazu verpflichtet, Bitcoin als Zahlungsmittel zu akzeptieren. Bitcoin verzeichnete einen großen Flash-Crash, bei dem der Kurs von rund 52.000 US-Dollar auf unter 43.000 US-Dollar am Dienstag einbrach.

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IOTA Foundation unterstützt EU-Blockchain-Initiative

Die Blockchain-Initiative der Europäischen Kommission hat die IOTA Foundation als eines von sieben Projekten ausgewählt, die sich an der Vorstufe zur Entwicklung einer EU-weiten Distributed-Ledger-Technologieplattform beteiligen sollen. 

Die Initiative will die Effizienz und Rechenschaftspflicht der European Blockchain Services Infrastructure (EBSI) erhöhen. Dabei handelt es sich um ein Netzwerk von Knotenpunkten, das die Effizienz von EU-Transaktionen verbessern, die Ausweitung der Lieferkette der Region durch die Einführung neuer Technologien ermöglichen und gleichzeitig den europäischen CO2-Fußabdruck verringern soll.

Die IOTA Foundation ist eine gemeinnützige Organisation, die Tangle verwendet. Tangle ist eine Open-Source-DLT-Plattform, die das Netzwerk anstelle einer Blockchain verwendet. Die Organisation soll EBSI bei grenzüberschreitenden Beziehungen zwischen Regierungen, Unternehmen und Bürgern für die „digitale Verwaltung von Bildungsnachweisen, die Einrichtung vertrauenswürdiger digitaler Prüfpfade und die Rückverfolgbarkeit von Dokumenten, die Finanzierung von KMU, den Datenaustausch zwischen Behörden und die digitale Identifizierung“ unterstützen.

Die Knoten des Blockchain-Netzes werden von der Europäischen Kommission und von den einzelnen Mitgliedern der Europäischen Blockchain-Partnerschaft in den einzelnen Regionen verwaltet.

In diesem Zusammenhang: IOTA arbeitet mit österreichischer Universität an Internet der Dinge und Blockchain-Forschungslabor zusammen

Die IOTA Foundation war eines von 30 Blockchain-/DLT-Projekten, die sich im Rahmen des Ausschreibungsverfahrens für die vorkommerzielle Auftragsvergabe im November 2020 offiziell beworben haben..

Nachdem es von der EBSI ausgewählt wurde, wird das Projekt nun an einen zweijähriges Pilotprogramm teilnehmen, in dessen Rahmen den sieben Kandidaten in mehreren Eliminierungsphasen schätzungsweise 6,2 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden. Nach dem ersten Jahr mit strengen Tests mehrerer Anwendungen, werden nur zwei Projekte in die Endrunde kommen.

Dabei handelt es sich um eine „12-monatige Phase, in der die Fähigkeiten der neu entwickelten Infrastruktur und Anwendungen (zum Beispiel digitaler Produktpass und IPR-Management-Fälle) getestet werden“.

Schließt man alle Phasen in diesen zwei Jahren erfolgreich ab erhält man zur Belohnung 1,6 Millionen Euro und wird für die Bereitstellung der DLT-Infrastruktur der Europäischen Kommission ausgewählt.

Cointelegraph berichtete im Oktober 2020, dass die IOTA Foundation mit der japanischen Regierung an einem Crossover-Projekt aus künstlicher Intelligenz und DLT zusammenarbeitet. Ziel dabei ist es, den Stand der des Risikomanagements vom Branchen vorherzusagen, darunter etwa die Bereiche Petrochemie und Ölraffinerie.

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Bitcoin-Tag in El Salvador: BTC wird offiziell gesetzliches Zahlungsmittel

Heute, am 7. September tritt das Bitcoin-Gesetz von El Salvador drei Monate nach der historischen Abstimmung im Parlament offiziell in Kraft. Das zentralamerikanische Land ist nun das erste Land, das Bitcoin (BTC) als gesetzliches Zahlungsmittel anerkennt.

Der Präsident von El Salvador Nayib Bukele hatte zuvor getwittert: „3 minutos para hacer historia — In 3 Minuten schreiben wir Geschichte“.

Der erste Tag des Bitcoin-Experiments in El Salvador wurde jedoch durch Serverkapazitätsfehler bei der staatlichen Chivo-Wallet etwas getrübt. Der Präsident Bukele kommentierte dazu:

„Für ein paar Minuten funktioniert die@chivowallet nicht. Wir haben die Verbindung unterbrochen, um die Kapazität der Bilderfassungsserver zu erhöhen. Die Probleme bei der Installation bei einigen Leuten, sind darauf zurückzuführen. Wir wollen das lieber korrigieren, bevor wir sie wieder verbinden.“

Wie Cointelegraph bereits berichtete, hat El Salvador 200 BTC gekauft und besitzt damit nun 400 „Coins“. Das Parlament des Landes hat vor kurzem einen Bitcoin-Fonds im Umfang von 150 Millionen US-Dollar genehmigt, mit dem der Umtausch von Bitcoin US-Dollar erleichtert werden soll.

Da erwartet man, dass es Land weitere Bitcoin-Käufer macht. Der Präsident hat sogar deutlich gemacht, dass das Land noch mehr Bitcoin kaufen wolle.

Bei der Abstimmung im Juni wird das zentralamerikanische Land sehr von der Bitcoin-Community gelobt. Der Start am Dienstag wurde mit einem solidarischen Kauf von BTC im Wert von 30 US-Dollar von mehreren Bitcoin-Befürwortern in Lateinamerika und weltweit gefeiert.

In diesem Zusammenhang: El Salvador: Bitcoin-Einführung könnte Geldüberweisungen in Zentralamerika verändern

Bitcoin-Prominente wie der CEO von MicroStrategy Michael Saylor und der Chefstratege der Human Rights Foundation Alex Gladstein unterstützen diesen Plan.

Konstantin Anissimow, der Geschäftsführer der Kryptobörse CEX.IO, sagte gegenüber Cointelegraph, die Einführung von Bitcoin in El Salvador würde BTC als Währung validieren. Laut Anissimow biete Bitcoin eine bedeutende finanzielle Hilfe für Länder mit schwachen Volkswirtschaften wie El Salvador.

„Der große Vorteil von Bitcoin für diese Volkswirtschaften ist, dass sie keine Schulden bei irgendjemandem haben werden. Das bedeutet auch, dass diese Länder hervorragende Möglichkeiten für die Akzeptanz von Kryptowährungen und für Krypto-Startups bieten. Das wird letztendlich zu mehr Steuereinnahmen führen und kann zu einem Wachstum für dieses Land führen.“

Innerhalb und außerhalb des Landes wurde die Anerkennung von Bitcoin als Zahlungsmittel in El Salvador mit Freude und Kritik aufgenommen. Im August protestierten einige Rentner gegen das Bitcoin-Gesetz, da sie befürchteten, dass die Regierung ihre Renten in BTC statt in US-Dollar auszahlen würde.

70 Prozent der Bevölkerung des Landes sollen gegen die Einführung von Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel sein. Finanzinstitute auf der ganzen Welt, wie etwa der Internationale Währungsfonds, haben El Salvador ebenfalls davor gewarnt, Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel einzusetzen.

In einem Gespräch mit Bloomberg am Dienstag kritisierte Mark Mobius von Mobius Capital Partners die Einführung von Bitcoin in El Salvador und erklärte, das Land “ greift nach einem Strohhalm“.

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El Salvador kauft erste 200 BTC: Inkrafttreten des Bitcoin-Gesetzes rückt näher

El Salvadors Präsident Nayib Bukele bestätigte am Montag, dass seine Regierung die ersten 200 Bitcoin (BTC) gekauft habe. Am Dienstag tritt ein neues Gesetz in Kraft, mit dem Kryptowährung zum gesetzlichen Zahlungsmittel im Land wird. 

„Unsere Broker werden noch viel mehr kaufen, je näher der Stichtag rückt“, so Bukele. Dabei bezog er sich auf das Datum, an dem das Gesetz vollständig in Kraft treten wird, nämlich am 7. September.

Letzte Woche hat der Kongress von El Salvador einen neuen Bitcoin-Fonds im Umfang von 150 Millionen US-Dollar genehmigt und diese Kaufes mit diesen Mitteln geschehen. Mit dem Fonds werden Umtäusche von BTC in US-Dollar im Vorfeld des neuen Gesetzes ermöglicht. Zu aktuellen Preisen kosteten die gekauften Bitcoin insgesamt etwas mehr als 10,36 Millionen US-Dollar.

Im Juni dieses Jahres erkannte El Salvador als erstes Land der Welt Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel an. Die Entscheidung wurde von der Bitcoin-Community gelobt. Die Weltbank und der Internationale Währungsfond warnten hingegen, die neue Strategie sei keine gute Idee. Kürzlich protestierten Hunderte von Menschen im ganzen Land gegen das neue Bitcoin-Gesetz.

Aktuell: Präsident von El Salvador: Infrastruktur wird bereits vor Bitcoin-Einführung aufgebaut

Unterdessen hat die Bank of America vor kurzem mindestens vier potenzielle Vorteile für El Salvador genannt, die das Land durch die Akzeptanz von Bitcoin genießen könnte. In einem Bericht vom Juli erklärte die Bank, dass die Einführung von Bitcoin Überweisungen vereinfachen, die Digitalisierung des Finanzwesen fördern, den Verbrauchern eine größere Auswahl bieten und das Land für ausländische Investoren attraktiver machen könnte.

Mit dem neuen Bitcoingesetz können Bürger von El Salvador den Digital Vermögenswert als langfristige Anlagestrategie halten oder diesen gegen Bargeld tauschen und das Geld an 200 Geldautomaten im ganzen Land abheben. Das Land baut auch eine Infrastruktur um eine staatliche Bitcoin-Wallet namens Chivo auf. Die Chivo-Wallet wird eigene Geldautomaten haben, mit denen Bürger 24 Stunden am Tag Bargeld abheben können, ohne dafür Gebühren zu bezahlen.

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Ehemaliger US-Präsident: Krypto eine ‚verheerende Katastrophe‘

In einem Interview mit Fox Business vom Dienstag, hat der ehemalige US-Präsident Donald Trump darüber gesprochen, wie er die Gesundheit der Wall-Street-Märkte, den Fortschritt der derzeitigen Regierung, das Potenzial von Bitcoin (BTC) und des Kryptowährungsmarkts sehe.

Der ehemalige Präsident antwortete auf die letzte Frage: „Ich mag die Währung der Vereinigten Staaten, aber ich denke die anderen werden möglicherweise eine verheerende Katastrophe“. Weiter sagte er:

„Kryptowährungen könnten ein krummes Ding sein. Wer weiß, was sie sind? Sie sind auf jeden Fall etwas, über das die Leute nicht viel wissen.“

Er sprach auch darüber, dass man die Souveränität des US-Dollars schützen und das die oberste Priorität sein sollte. Das sei wichtiger, als das stagnierende Finanzsystem weiterzuentwickeln und die vielen Vorteile, die Krypto- und Blockchain-Technologien bieten können, zu verstehen.

Trotz dieser eher pessimistischen Kommentare, zeigten sich die Krypto-Kurse bei Redaktionsschluss davon unbeeindruckt. Bitcoin ist über den Tag um 1,17 Prozent gefallen, Ether (ETH) ist um 6,30 Prozent gestiegen und die Kryptowährung auf dem dritten Platz, nämlich Cardano (ADA) ist um 1,1 Prozent gefallen.

Im Gegensatz dazu hat der derzeitige US-Präsident Joe Biden eine positivere Haltung gegenüber der Kryptowährungsbranche. Aber es dennoch sehr vorsichtig in dieser Hinsicht.

Anfang des Jahres hat Präsident Biden Gary Gensler, den ehemaligen Vorsitzenden der US-Regulierungsbehörde CFTC, zum neuen Leiter der US-Wertpapieraufsicht SEC ernannt.

In diesem Zusammenhang: SEC beauftragt Blockchain-Analysefirma mit Überwachung der DeFi-Branche

Gensler verfolgt bisher einen strengen regulatorischen Ansatz, mit dem er ein Gleichgewicht zwischen einer Förderung von Innovation und den Schutz der Interessen der Marktteilnehmer erreichen möchte.

Anfang des Monats erklärte Gensler, die Märkte bräuchten „weitere Behörden, um zu verhindern, dass Transaktionen, Produkte und Plattformen durch das regulatorische Netz fallen“. Außerdem bräuchte es „mehr Ressourcen, um die Anleger in diesem wachsenden und volatilen Sektor zu schützen“.

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David Marcus: Facebook erwägt NFTs „definitiv“

Facebook bringt die Entwicklung seiner hauseigenen Kryptowährung-Wallet namens Novi allmählich zum Ende. Dabei könnte der Social-Media-Riese bald auch nicht-fungible Token (NFT) unterstützen.

David Marcus, der Leiter von Facebook Financial und Co-Schöpfer davon Facebook mitinitiierten Kryptowährung Diem, sagte am Mittwoch, dass die Firma „definitiv“ nach Wegen Ausschau halte, um in der NFT-Branche mitzuspielen.

Facebook erwägt mehrere Optionen, um NFT-Funktionen einzuführen. Das Unternehmen sei „in einer richtig guten Position, das zu tun“, so Marcus in einem Interview mit Bloomberg Television. „Wenn man eine gute Krypto-Wallet wie Novi hat, muss man auch darüber nachdenken, wie man den Nutzern NFTs anbietet“, wie er hinzufügte.

Marcus sagte, dass die Krypto-Wallet Novi nun auf den Markt kommen könnte, nachdem sie ein paar Jahre in Entwicklung war. Aber Facebook will mit der Markteinführung noch warten, bis das Unternehmen grünes Licht von den Regulierungsbehörden für Diem erhält. Facebook hat vor zwei Jahren begonnen, an der digitalen Währung zu arbeiten. Zunächst hieß diese Libra. Der Social-Media-Riese würde Novi auch ohne Diem herausbringen, wenn es sein müsste, so Markus. Aber damit Diem ein Erfolg wird seien beide nötig.

In diesem Zusammenhang: Financial-Leiter David Marcus will „faire Chance“ für Kryptozahlungen

Facebook hat im Juni 2019 ein Whitepaper für seine Kryptowährung, die damals noch Libra hieß, herausgebracht. Ursprünglich war geplant, die Digitalwährung an mehrere Fiat-Währungen zu koppeln, darunter an den US-Dollar, den Euro, den japanischen Yen, das britische Pfund und den Singapur Dollar. Aufgrund von heftiger Kritik seitens der Regulierungsbehörden auf der ganzen Welt hatte die Libra Association Schwierigkeiten damit, ihren Stablecoin herauszubringen. Daraufhin hat sie sich in Diem Association umbenannt und die Digitalwährung soll nun ausschließlich an den US-Dollar gekoppelt sein und von der US-Regierung reguliert werden.

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FTX-Gründer Bankman-Fried mahnt bei NFTs zu Vorsicht

In einem Interview in der CNBC-Sendung Street Signs Asia am Dienstag, zeigte sich Sam Bankman-Fried vorsichtig optimistisch im Hinblick auf das Wachstumstempo von nicht-fungiblen Token (NFT) über das letzte Jahr. Er warnte Anleger, dass sie durch die volatile Marktdynamik in Gefahr geraten könnten, wenn sie sich über diesen Bereich nicht ausreichend aufklären.

Der 29-jährige Krypto-Unternehmer und Gründer des Handelsunternehmens Alameda Research und der Krypto-Derivate-Börse FTX machte deutlich, dass seine Kunden ihre Meinung in Bezug auf einen Kauf von digitalen Vermögenswerten geändert hätten. Aber spricht man diese Kunden auf den tatsächlichen Nutzen ihres neuen Vermögenswertes an, zeigen sich oft Wissenslücken.

„Es kommt so schnell in den Mainstream, dass der Mainstream mit seinem Verständnis darüber, was er da überhaupt akzeptiert, nicht hinterherkommt. Das ist ein seltsames Phänomen“, so Bankman-Fried.

Er erklärte weiter: „Das könnte zu einer unglaublich schnellen und riesigen Verbreitung führen. Es könnte auch dazu führen, dass die Leute sich blöd vorkommen, wenn es ein Einbruch gibt und niemand überhaupt genau gewusst hat, was es war.“

In einem so jungen Bereich ist es ganz natürlich, dass das Temperament des NFT-Marktes sehr stark ausgeprägt ist nicht infrage gestellt wird. Im Gegensatz zum Kryptowährungsmarkt, bei dem es viele Bullen- und Bärenmärkte gibt, gab es einen solchen Zyklus bei NFTs noch nicht. Sie haben bisher sozusagen nur die guten Zeiten erlebt.

Zumindest im Moment brechen die NFT-Verkäufe weiterhin alle Rekorde. Das führt zu einem größeren Bewusstsein und kultureller Akzeptanz auf dem Mainstream-Markt. Vielleicht kann der Markt eine solche Dynamik langfristig aufrechterhalten, wenn er gleichzeitig mit der dezentralen Finanzierung wächst.

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Am Montag kaufte der Zahlungsabwicklungsriese Visa einen ikonischen CryptoPunk-Avatar für knapp 150 Ether (ETH). Zu dem Zeitpunkt waren das etwa 150.000 US-Dollar.

Parallel dazu kündigte der Krypto-Unternehmer Jordan Fried kürzlich den Start von NFT.com an. Das soll ein Marktplatz sein, hinter dem der erfahrene Investor und Shark Tank-Star Kevin O’Leary stehen soll.

Bankman-Fried sagte abschließend: „Sicherlich haben Leute mit dem Verkauf dieser Produkte Geld verdient. Das wäre eine Möglichkeit, in das Spiel einzusteigen, wenn man versteht, was sie so begehrenswert macht.“

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