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Analysten prognostizieren: Altcoins könnten 2021 um 27.000 Prozent steigen

Die Altcoins haben in diesem Jahr riesige Gewinne erzielt, aber wenn sie ihre Entwicklung aus dem Jahr 2017 wiederholen, könnten sich Hodler auf ein Plus von 27.000 US-Dollar freuen.

Laut dem bekannten Trader Rekt Capital könnte die Rendite für Altcoin-Investoren insgesamt genau so hoch ausfallen, wenn sich die Geschichte in diesem Jahr wiederholt. 

„Erst den Anfang“ für Altcoins in 2021

In einem Tweet am 3. Mai erklärte Rekt Capital, dass die Marktkapitalisierung von Altcoins Anfang 2017 ihre vorherigen Zyklushochs zur Unterstützung machten. Dieses Hoch wurde Ende 2013 erreicht. Als neue Untergrenze führte es die Marktkapitalisierung zu einem Höchststand, der mindestens 27.623 Prozent darüber lag.

Das dauerte nur ein Jahr. Rekt Capital glaubt, dass das zwar fast unvorstellbar scheint, aber dasselbe könne bis Ende 2021 passieren. Allein in den letzten zwei Monaten ist die Marktkapitalisierung aller Altcoins um 119 Prozent gestiegen. Dieser Höchststand von 2017 wurde dabei zur Unterstützung.

Wie viel wäre ein Altcoin-Markt wert, wenn er um 27.623 Prozent ab seinem Höchststand von 2017 steigen würde? Ganze 152,6 Bio. US-Dollar.

„Das ist erst der Anfang“, kommentierte er.

Chart zu Wachstum von Altcoin-Marktkapitalisierung Quelle: Rekt Capital/Twitter

Bitcoin-Rallye läuft ebenfalls noch

Der größte Altcoin, Ether (ETH) hat am 3. Mai die Marke von 3.000 US-Dollar überschritten und erreicht derzeit stetig neue Allzeithochs.

Wie Cointelegraph berichtete, entwickelte sich Bitcoin (BTC) vergleichsweise schwach und konnte in der vergangenen Woche nur um etwa 11 Prozent zulegen, während es bei Ether 28 Prozent waren.

BTC/USD versus ETH/USD Chart. Quelle: Tradingview

Viele andere Altcoins mit hoher Marktkapitalisierung haben Bitcoin in Sachen Wochenzuwachs ebenfalls überholt. Analysten prognostizieren allerdings auch neue Allzeithochs. 

Scott Melker verteidigte BTC und betrachtete die längeren Zeitrahmen, um einen vorhersehbaren Aufwärtstrend zu finden.

„Es gab im vergangenen Jahr ziemlich viele ’schlechte‘ Wochenkerzen im Bitcoin-Chart“, so Melker.

„Auf jede gab es dann aber einen Anstieg auf neue Höchststände.“

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IOTA 1.5 ist da – Chrysalis-Update geht live

IOTA hat das Chrysalis-Update für IOTA 1.5 gestartet und mit der Migration der Token im Tanglenet begonnen, so eine offizielle Pressemitteilung.

Verbesserungen von IOTA 1.5 Chrysalis

IOTA 1.5 Chrysalis biete “ein hohes Maß an Sicherheit, eine um ein Vielfaches höhere Ausfallsicherheit, deutlich verbesserte Transaktionsgeschwindigkeiten und Durchsatzkapazitäten und gleichzeitig einen deutlich geringeren Energiebedarf”, verspricht IOTA.

Chrysalis markiert die bislang umfangreichste Änderung in der Geschichte von IOTA. Beginnend beim IOTA-Protokoll, über Bibliotheken, Werkzeuge, Dokumentation bis hin zur Software wurde vieles stark überarbeitet oder teilweise neu entwickelt. Auch die IOTA-Entwickler-Tools wurden im Rahmen von Chrysalis komplett überarbeitet. IOTA sei damit „enterprise-ready“, so die Pressemitteilung.

Die Migration der Token auf IOTA 1.5 ist für deren Eigentümer bereits seit dem 21. April möglich. Das eigentliche Netzwerk-Update auf Chrysalis wurde am 28. April vollzogen.

Unter dem Stichwort “Fluid Migration” bietet IOTA aber auch nach dem Stichtag und bis zum für später dieses Jahr angesetzten Coordicide durch das Update auf IOTA 2.0 die Möglichkeit der Token-Migration. Das bisherige Tanglenet wird bis dahin weiter betrieben, jedoch für die Migration. Das Senden von Token an andere Adressen bzw. Nutzer im alten Tanglenet ist nur noch über IOTA 1.5 möglich.

Im Rahmen des Chrysalis-Updates veröffentlicht IOTA auch die erste stabile Version der neuen Firefly-Wallet, welche die bisherige Trinity Waller künftig ersetzen wird. Zur Migration von Trinity auf Firefly stellt IOTA eine Anleitung bereit.

Nutzern der Hardware-Wallet Ledger Nano rät IOTA von einer Migration ab, bis die Ledger-Integration in Firefly offiziell freigegeben wird. Alternativ können diese Nutzer ihre Token aber auch einen nicht auf Ledger basierenden Seed oder an eine Kryptobörse übertragen und die Migration über diesen Umweg vollziehen.

Wer seine IOTA-Token auf einer Kryptobörse hält, braucht sich um die Migration nicht weiter kümmern. IOTA arbeitet mit den jeweiligen Anbietern eng zusammen, welche die Migration automatisch für ihre Nutzer durchführen werden.

Chrysalis als Zwischenschritt für IOTA 2.0

Mit IOTA 2.0 will IOTA den bisher zur Verifikation von Transaktionen genutzten Koordinator begraben und über den sogenannten Coordicide komplett dezentral werden. Das dafür entwickelte künftige Node-Reputationssystem Mana hatte IOTA Ende September 2020 vorgestellt. Im Januar 2020 veröffentlichte IOTA eine aktualisierte Version seines Coordicide-Whitepapers um bereits erreichte Fortschritte.

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Fantom schießt nach Upgrade 52 Prozent nach oben

Die Kryptowährung der Smart-Contract-Plattform Fantom (FTM) hat am heutigen Donnerstagmorgen einen rasanten Kurssprung von 52 % hingelegt, nachdem das zugehörige Blockchain-Netzwerk erfolgreich ein lang ersehntes Upgrade eingeführt hat.

Das Upgrade namens „Go-Opera“ liefert eine Reihe wichtiger technischer Änderungen, die das Netzwerk schneller, effizienter und zuverlässiger machen sollen, wie es in einer entsprechenden Erklärung der Fantom Foundation heißt.

Die vollständige Umsetzung des Upgrades wurde in den Morgenstunden vermeldet, woraufhin für den FTM-Kurs schon wenig später eine steile Kletterpartie begann, die innerhalb kürzester Zeit eine Wertsteigerung von 52 % gegenüber dem Vortag eingebracht hat.

Der Kurs der Kryptowährung konnte sich in diesem Zeitraum also von 0,461821 US-Dollar auf 0,705069 US-Dollar verbessern.

Die Smart-Contract-Plattform von Fantom ist keine klassische Blockchain, sondern ein sogenannter Gerichteter Azyklischer Graph, eine Technologie, die auch das beliebte deutsche Krypto-Projekt IOTA einsetzt. Diese ermöglicht, dass Transaktionen asynchron geschaltet werden können und nicht synchron ablaufen müssen, wie es in der Regel bei der Blockchain der Fall ist.

Laut Fantom Foundation wird das Fantom-Netzwerk durch das Go-Opera Upgrade deutlich effizienter bei der Verarbeitung von Transaktionen, was die Bestätigungsdauer auf 1 Sekunde reduzieren soll. Zugleich wird das Synchronisieren zwischen Netzwerk und Nodes auf ein Viertel der vorherigen Dauer verringert. Es ergeben sich also beträchtliche Geschwindigkeitsvorteile.

Der Kurswert von FTM ist seit Anfang 2021 um mehr als 4.000 % gewachsen, wodurch die Kryptowährung zuletzt immer wieder neue Rekordmarken aufgestellt hat. Am Mittwoch erhielt das Krypto-Projekt dann einen zusätzlichen Schub, als Hyperchain Capital eine Investition in Höhe von 15 Mio. US-Dollar getätigt hat. Damit steigert die Investmentfirma ihre erste Investition um 100 %.

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Bidens Steuerplan zwingt Bitcoin unter 50k USD-Grenze

Bitcoin rutschte am Freitag ab, als Berichte von US-Präsident Joe Biden, der über eine Steuererhöhung nachdachte, einen stärkeren Verkaufsdruck auf dem Spotmarkt auslösten.

Bitcoin und andere Kryptowährungen erlitten am Freitag heftige Verluste aufgrund der Sorge, dass der Plan von US-Präsident Joe Biden, die Steuern auf Kapitalgewinne zu erhöhen, Investitionen in digitale Vermögenswerte einschränken wird.

Der Ausverkauf kam nach Berichten, dass die Biden-Administration eine Reihe von Änderungsvorschlägen für das US-Steuergesetz plant, einschließlich eines Plans, die Steuern auf Kapitalgewinne auf 39,6 % für Personen, die mehr als 1 Million Dollar verdienen, fast zu verdoppeln.

Bitcoin ist in den letzten 24 Stunden um mehr als 10,4% auf 48.770 USD gefallen, während Ether um 11,6% auf 2.194 USD und XRP um mehr als 20% auf 1,04 USD gefallen ist. Die Preise gelten nach Angaben der in Luxemburg ansässigen Börse Bitstamp ab 23.00 Uhr MEZ am 23. April.

Die 50.000-Dollar-Marke wird als wichtige Unterstützungsschwelle für das Erreichen höherer Bitcoin-Preise angesehen, was bedeutet, dass ein Fall unter diesen Punkt das Vertrauen der Anleger erschüttern und die Kryptowährung in den Korrekturbereich drücken könnte.

Die Steuerpläne rüttelten die Märkte auf und veranlassten die Anleger, Gewinne in Aktien und anderen Risikoanlagen zu verbuchen, die in der Hoffnung auf eine solide wirtschaftliche Erholung massiv gestiegen sind. Es wurde berichtet, dass die Abgaben auf Anlagegewinne rekordverdächtig ansteigen würden.

Steuerliche Bedenken haben den Kryptowährungssektor lange Zeit belastet, und in verschiedenen Regionen gibt es unterschiedliche Regeln. In den USA betrachtet der IRS Kryptowährungen als Aktivposten, wodurch die Token als Form der täglichen Zahlung praktisch unbrauchbar werden, da die Steuerzahler alle Kryptotransaktionen deklarieren müssen.

Die Aktien der Krypto-Börse Coinbase fielen im US-amerikanischen Pre-Market-Handel ebenfalls um rund 4% auf 282 USD. Dies ist der niedrigste Stand seit der Notierung Anfang dieses Monats. Die Notierung hatte die Bitcoin-Preise auf 65.000 USD getrieben, bevor sie in den folgenden Tagen um 25% zurückgingen.

Laut Curtis Ting, Krakens Geschäftsführer für Europa, ist der jüngste Rückgang um 25% typisch für eine Bullenmarktkorrektur, und die breitere Tendenz bleibt konstruktiv. In der Tat verzeichnete Bitcoin während des Bullruns 2017 mehrere Drawdowns von 20% bis 30%.

Bild@ Pixabay / Lizenz

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Demokratisierung des Handels: Muss nach dem GameStop-Skandal mehr getan werden?

Quantfury

Die Demokratisierung des Finanzwesens war in den letzten Jahren ein dominierendes Thema. Unternehmen bemühen sich darum, gleiche Wettbewerbsbedingungen zu schaffen und Anfängerinvestoren die gleichen Möglichkeiten zu geben, die Hedgefonds und institutionelle Investoren haben.

In dieser Hinsicht gab es bereits einige Erfolge. Der Kauf von Aktien ist heute viel einfacher als noch vor ein paar Jahren. Das Internet hat dazu beigetragen, die Aktienmärkte zu entmystifizieren. Jeder kann sich damit in Sachen technischer Analyse selbst bilden und die neuesten Erkenntnisse einsehen. Auch die Kosten, die mit dem Einstieg in Aktien einhergehen, sind gesunken.

Eines der Unternehmen, die diese Tür geöffnet haben, war Robinhood. Der Name stammt vom sagenumwobenen Robin Hood aus den englischen Sagen, der von den Reichen stahl, um es den Armen zu geben. Die Plattform hat sich zum Ziel gesetzt, dass jeder Zugang zu den Finanzmärkten haben sollte. Sie macht das Investieren „freundlich, zugänglich und verständlich für Neulinge und Experten“.

Das war eine verlockende Botschaft. Das hat die Leute auch dazu ermutigt, sich scharenweise anzumelden. Aber diese Vision hat im Zuge des GameStop-Skandals, der vom Reddit-Forum r/Wallstreetbets ausgelöst wurde, einen massiven Rückschlag erlitten. Einige Kleinanleger lehnten sich gegen Hedge-Fonds auf, die Short-Positionen hielten. Diese konnten den Aktienkurs dann innerhalb weniger Wochen von 20 US-Dollar auf 483 US-Dollar steigen lassen.

Als das Bargeld zur Deckung dieser Transaktionen zur Neige ging, schritt Robinhood ein und gab bekannt, den Kauf von GME-Aktien ganz einstellen zu wollen. Später folgten weitere Einschränkungen. Das löste Kritik unter den Reddit-Nutzern aus und führte zu Boykott-Drohungen. Dem Unternehmen wurde dabei vorgeworfen, mit Hedge-Fonds gemeinsame Sache zu machen.

Es folgten Dutzende von Sammelklagen, in denen teilweise behauptet wurde, Robinhood habe „von den Armen gestohlen, um es den Reichen zu geben“. Unweigerlich haben einige Krypto-Enthusiasten darauf hingewiesen, dass das dezentralisierte Finanzwesen und digitale Vermögenswerte zur Lösung dieses Problems beitragen würden, weil sie die Welt des Handels demokratisieren können.

Fehlerhaftes Geschäftsmodell?

Robinhood hat sich dazu geäußert und um Schadensbegrenzung bemüht. Der CEO des Unternehmens entschuldigte sich bei einer Kongressanhörung bei seinen Kunden und bezeichnete die Situation als „inakzeptabel“.

Aber das ist auch nicht das erste Mal gewesen, dass die Handelsplattform Kritik von Kunden geerntet hat. Im Dezember 2020 verklagte die US-Börsenaufsicht SEC Robinhood, weil das Unternehmen „seiner Pflicht nicht nachgekommen ist, die besten verfügbaren Bedingungen für die Ausführung von Kundenaufträgen anzustreben“. In einem Vergleich zahlte die Plattform 65 Mio. US-Dollar.

Die SEC behauptete, es habe „irreführende Aussagen und Auslassungen“ bei der Kommunikation des Unternehmens mit seinen Kunden gegeben. Unter anderen bezog sich das auf Kundenaufträge, die Robinhood zur Ausführung an Firmen sendete und dafür Zahlungen erhielt. Eines der großen Verkaufsargumente der Handelsplattform für Kunden war die Tatsache, dass sie „provisionsfrei“ sei. Die Aufsichtsbehörde erklärte, die „ungewöhnlich hohe“ Nutzung anderer Handelsfirmen bedeute, dass Orders oft zu schlechteren Kursen ausgeführt wurden.

Selbst wenn man die Einsparungen berücksichtigt, die die Nutzer durch das Wegfallen der Provisionen erzielt haben, schätzt die SEC, dass den Kunden am Ende ein Verlust von 34,1 Mii. US-Dollar entstand. Der SEC-Mitarbeiter Joseph Sansone erklärte dazu: „Robinhood hat es versäumt, sich bei der Ausführung von Kundenaufträgen um die besten verfügbaren Konditionen zu bemühen. Dadurch haben die Kunden Millionen von Dollar verloren.“

Damals sagte das Unternehmen gegenüber Cointelegraph, „der Vergleich bezieht sich auf vergangene Praktiken, die Robinhood heute nicht mehr betreibt.“

Sind kryptobetriebene Plattformen eine Alternative?

Quantfury sagt, es wolle die Probleme lösen, die mit zentralisierten Handelsplattformen einhergehen. Die Plattform bietet provisionsfreien Handel und Investitionen an. Außerdem biete sie den Leuten Echtzeit-Spotkurse von globalen Kryptobörsen ohne Gebühren.

Die Plattform bietet Aktien, Kryptowährungen, börsengehandelte Fonds und Futures an. Sie habe sich zum Ziel gesetzt, transparent und ehrlich zu sein. Die Handelsdaten von Quantfury werden digitalisiert und anonym mit Hilfe eines Smart Contracts veröffentlicht. Das bedeutet, dass die Authentizität der Volumen auf seiner Plattform leicht überprüft werden kann.

Nach Angaben der Plattform bietet sie auch viele andere Funktionen an. So können Nutzer Long- und Short-Positionen eröffnen, eine garantierte Ausführung veranlassen und ihr Kontoguthaben mit Kryptowährungen ihrer Wahl aufladen.

Gleiche Wettbewerbsbedingungen sind ein Thema, das dem Quantfury-Gründer Lev Mazur sehr am Herzen liegt. In einem Artikel über die Wahrheit hinter dem Einzelhandel schrieb er: „Einfache Leute verlieren täglich Milliarden von Dollar auf der ganzen Welt an gefährliche Handelsplattformen. Deren einziges Ziel ist es, ihre Nutzer mit manipulierten Vermögenswertkursen sowie sichtbaren und versteckten Gebühren zu betrügen.“

In den vergangenen zwei Jahren hat das Unternehmen nach eigenen Angaben dafür gesorgt, dass seine Nutzer, die sich selbst als Quantfurianer bezeichnen, nicht benachteiligt werden. So können sie selbst über alle Aspekte bestimmen.

Haftungsausschluss. Cointelegraph unterstützt keine Inhalte oder Produkte auf dieser Seite. Wir wollen ihnen zwar alle wichtigen Informationen geben, an die wir kommen können, aber Leser sollten selbst recherchieren, bevor sie handeln. Sie sollten die volle Verantwortung für ihre Entscheidungen tragen. Dieser Artikel soll keine Investment-Beratung darstellen.

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DOGE außer Rand und Band: 80 Prozent Kurswachstum in 24 Stunden

Doge Coin (DOGE) schießt von einem Hoch zum nächsten. Doch mit jedem Tag steigt die Chance, dass die Blase platzt.

Who let the DOGE out? Der Aufstieg des Meme-Coins DOGE ist selbst für den ohnehin rasant wachsenden Krypto-Space beispiellos. Alleine in den letzten 24 Stunden konnte der Coin, dessen Maskottchen ein leicht debiler Shiba-Hund ist, 80 Prozent an Wert zulegen (diesen Wert mussten wir während des Schreibens mehrfach nach oben korrigieren). Aktuell notiert der Coin, der mit einer Marktkapitalisierung von 16 Milliarden US-Dollar nun in der Top-10 der größten Kryptowährungen angekommen ist, bei 0,129 US-Dollar (USD).

Im Jahreschart performt DOGE noch besser: Sage und schreibe 2.450 Prozent legte die Kryptowährung seit Jahresbeginn bereits zu.

Damit sticht DOGE alle anderen Konkurrenten innerhalb der Top-10 um Längen aus. Selbst Top-Performer Binance Coin (BNB) sieht gegen den Neuankömmling in der Top-10 alt aus. Schließlich legte BNB “nur” etwa 1.400 Prozent in 2021 zu.

Die Gründe für die Traumrendite, die DOGE-Investoren einfahren konnten, sind schnell ausgemacht. So gibt es bereits seit geraumer Zeit Schützenhilfe vonseiten prominenter Investoren aus den USA. Berühmtestes Beispiel: Elon Musk. Der vermögendste Mensch der Welt teilt auf seinem Twitter-Profil immer wieder halb ironischen DOGE-Content. Auch sein Sohn soll bereits stolzer DOGE-Besitzer sein.

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Zuletzt versetzte aber auch Mark Cuban dem Meme-Coin einen Wachstumsschub. Der Milliardär und Besitzer des US-Basketballteams Dallas Mavericks setzt voll auf den Top-10-Coin – allerdings eher aus Unterhaltungsgründen.

Gegenüber Forbes sagte Cuban:

Du kannst ihn für 1 USD oder 10 USD kaufen und es macht einfach Spaß, dem Kursverlauf zuzuschauen. Ich habe DOGE im Wert von ein paar Dollar für meinen Sohn gekauft und wir diskutieren seitdem, wieso welche Kursbewegungen passieren. Ich sage aber nicht, dass der Coin intrinsischen Wert hat, den hat er nicht. Na und? Das Investment verspricht eine höhere Gewinnchance als ein Lottoschein.

Ein gigantischer Hype

Damit trifft der Investor den Nagel auf den Kopf. Denn einen wirklichen Use Case hat DOGE nicht. In der wilden Welt der Finanzanlage ist das aber nicht weiter schlimm. Denn wenn mehr Menschen DOGE nachfragen, als verkaufen, steigt der Kurs. Das ist offensichtlich seit geraumer Zeit der Fall und könnte durchaus noch eine Weile so weitergehen.

Spekulative Blasen wie diese können sich allerdings auch schnell ins Gegenteil verkehren. Denn weder hat DOGE eine Angebotsobergrenze wie Bitcoin (BTC), noch ist der Coin ansatzweise dezentral, sodass eine solche ohnehin nicht kontrolliert werden könnte. Wer die Welle noch eine Zeitlang reiten will, darf sich sicher über weitere Gewinne freuen. Dass der Meme-Coin aber eine selbst für Krypto-Verhältnisse enorme Blase aufgebaut hat, daran kann kein Zweifel bestehen.

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The Graph will zu einem…

The Graph will zu einem Grundbaustein der dApp-Landschaft werden – was verbirgt sich hinter dem Hype?

Dass der Krypto-Markt 2021 den Turbogang eingelegt hat, räumen mittlerweile auch konservative Marktbeobachter ein. Angeführt von Bitcoin gibt es kaum Projekte, die in den letzten Wochen und Monaten nicht massive Kurszuwächse aufweisen können. Doch mit The Graph (GRT) ist ein vergleichsweise junger Token im Februar regelrecht durch die Decke geschossen, bewegt sich seitdem relativ stabil seitwärts. 

Dieser Artikel erschien zunächst in der März-Ausgabe des Kryptokompass, dem Magazin für alles rund ums Thema Blockchain. Ihr wollt mehr darüber erfahren? Dann klickt auf diesen Button:

Seit seinem ICO im Oktober 2020 ist GRT von 0,03 US-Dollar (USD) auf 1,76 US-Dollar gestiegen (Stand: 1. April). Doch was verbirgt sich hinter dem Projekt, das manche als das “Google der Blockchains” bezeichnen – und ist die Kursexplosion gerechtfertigt?

The Graph Network: Das fehlende Puzzlestück für wirklich dezentrale Apps?

Dezentrale Anwendungen (dApps) erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Allen voran der Sektor der dezentralisierten Finanzdienstleistungen (DeFi) hat im vergangenen Jahr ein atemberaubendes Wachstum an den Tag gelegt. Mittlerweile sind Assets im Gegenwert von über 40 Milliarden USD in DeFi-Projekten wie MakerDAO oder Uniswap hinterlegt. Dennoch wäre es verfrüht, das Zeitalter der dApps zu verkünden. Einer der Gründe dafür ist, dass es für Entwickler von komplexen dApps sehr aufwändig ist, die für sie relevanten Daten aus Blockchains und Smart Contracts auszulesen und in ihre dezentralen Anwendungen einzubauen, ohne dafür auf die Programmierschnittstellen (APIs) zentralisierter Drittanbieter zurückzugreifen.

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The Graph ist angetreten, diesen Missstand zu beheben. Das Projekt bezeichnet sich selbst als dezentralisiertes Indexing-Protokoll. Indexing beschreibt den Prozess, ein Konvolut von Daten (hier: Blockchains und Smart Contracts) durchsuchbar zu machen, etwa wie ein Glossar die Suche nach einem Schlagwort in einem Buch erleichtert. Oder wie es Google mit dem Internet macht. The Graph will somit zu einer basalen Infrastruktur für das Web3 und wahrhaft dezentralisierten dApps werden.

Das will The Graph mit einem komplexen Netzwerk erreichen, das aus vier Kernkomponenten besteht.

Subgraphs

Bei einem Subgraph handelt es sich um eine öffentlich zugängliche API, mithilfe derer Blockchain-Daten schnell abgefragt werden können. Mittlerweile gibt es bereits über 3.000 Subgraphs zu den verschiedensten Projekten, die sich auf der Ethereum Blockchain tummeln. So lassen sich beispielsweise über den Subgraph für die dezentrale Exchange Uniswap detaillierte Handelsdaten zu jedem gelisteten Trading-Paar abfragen. Ein anderer Subgraph liefert Daten zum Marktplatz der virtuellen Welt von Decentraland, mit einem weiteren lassen sich wiederum Governance-Entscheidungen bei der MakerDAO durchsuchen. Prinzipiell kann jeder, der des Programmierens mächtig ist, einen Subgraph erstellen.

Kuratoren

Bei den Kuratoren handelt es sich um Netzwerkteilnehmer, die signalisieren, wenn ein Subgraph nützlich sein könnte. Das geschieht über die Zuweisung von GRT Token. Sieht ein Kurator einen Subgraph, den er für sinnvoll und qualitativ hochwertig erachtet, staked er einen Betrag in GRT auf dem Subgraph. Dabei gilt: Je früher ein Delegator sein GRT einem Subgraph zugeteilt hat, desto höher fällt später sein Einkommen aus, sollte der Subgraph populär werden.

Indexer

Die Indexer betreiben die Netzwerkknoten in The Graph. Wie ihr Name bereits verrät, besteht ihre Hauptaufgabe darin, Subgraphs zu indizieren und Suchanfragen zu bedienen. Für ihre Arbeit werden sie in GRT Token belohnt. Da die Höhe der Belohnung unter anderem davon abhängt, wie gefragt ein Subgraph ist, orientieren sich die Indexer an den Signalen der Kuratoren. Je mehr GRT einem Subgraph zugeteilt ist, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um ein qualitativ hochwertigen und nützlichen Datensatz handelt. Für das Betreiben eines Indexer Nodes sind neben IT-Kenntnissen auch 100.000 GRT als Mindest-Einlage vonnöten – angesichts der Kursentwicklung von GRT ist das derzeit kein Pappenstiel. Gut so, denn auf diese Weise wird sichergestellt, dass die Indexer die Suchanfragen korrekt bearbeiten – andernfalls verlieren sie einen Teil ihrer GRT-Einlage.

Delegatoren

Die Delegatoren bilden eine weitere wichtige Instanz im Netzwerk von The Graph. Es handelt sich um GRT Holder, die ihre Token an Indexer zuteilen. Dafür erhalten sie einen Anteil der Belohnung, die diese für ihre Arbeit erhalten. Wie hoch der Anteil ausfällt, können die Indexer selbst bestimmen. Auf diese Weise entsteht ein freier Markt für APIs.

Tokenomics

Im Gegensatz zum auf 21 Millionen Einheiten begrenzten Bitcoin gibt es beim GRT Token keine Grenze dafür, wie viele es jemals geben wird: GRT ist wie Ethereum ein inflationär angelegtes Protokoll. Die Inflationsrate von The Graph beträgt drei Prozent pro Jahr. Damit werden die Belohnungen für die Indexer finanziert. Zusätzlich zur Inflation verdienen Indexer (und mit ihnen anteilig Kuratoren und gegebenenfalls Delegatoren) für jede Suchanfrage, die sie bearbeiten, einen kleinen Betrag in GRT, der von dem Suchenden bezahlt wird. 

GRT verfügt über ein anfängliches Maximum Supply von 10 Milliarden Einheiten. Beim ICO im Oktober 2020 wurden davon gerade einmal vier Prozent (400 Millionen GRT) zum Verkauf angeboten. Kostenpunkt: 0,03 US-Dollar. Im Vorfeld wurden bereits 200 Millionen GRT an Indexer und “aktive Community-Mitglieder” ausgezahlt, wie es auf der Homepage des Projekts heißt. Mit 35 Prozent halten Frühinvestoren, zu denen unter anderem Größen wie Coinbase Ventures, die Digital Currency Group und Compound zählen, mit Abstand die meisten die GRT Token. Und hier liegt der Hund begraben.

Quelle: The Graph

So unterliegen die Frühinvestitionen zwar einer Haltefrist, was unter anderem dafür verantwortlich ist, dass erst 1,2 Milliarden GRT im Umlauf sind. Doch wird sich das im Juni 2021, sechs Monate nach Mainnet-Start, schlagartig ändern: Dann beginnen die Ausschüttungen an Frühinvestoren, das Gründerteam, die geplante gemeinnützige The Graph Foundation und weitere Empfänger. Das bedeutet eine drastische Vergrößerung der Umlaufmenge von GRT. Selbst wenn GRT bis dahin im Kurs stagnieren sollte, hätten Frühinvestoren aufgrund des rabattierten Einkaufspreises eine hohe Motivation, die Früchte ihrer Investition zu ernten, sprich: GRT auf den Markt zu werfen. Was dessen Wert erheblich beeinträchtigen könnte.

Dennoch gibt es Grund zur Hoffnung, dass die Rechnung am Ende aufgeht. So verfügt das Protokoll auch über Mechanismen, die die Menge der GRT Token verringern. So wird beispielsweise ein Prozent aller Gebühren, die für Suchanfragen bezahlt werden, verbrannt. Zumindest theoretisch besteht damit die Aussicht, dass GRT zu einem deflationären Asset wird. Der Schlüssel liegt, wie so oft, in der Adaption. 

Fazit: Riskant trotz faszinierendem Use Case

The Graph scheint mit seinem Ansatz durchaus einen Nerv getroffen zu haben. Dafür sprechen nicht nur die hochkarätigen Frühinvestoren, sondern auch die 3.000 Subgraphs, die bereits erstellt wurden. Die Technologie wird unter anderem bereits von Uniswap, MakerDAO und Decentraland eingesetzt. Die Vision, einen globalen, freien Marktplatz für APIs zu schaffen, fügt sich hervorragend ins Krypto-Narrativ eines dezentralisierten Web3 ein. 

Wer in GRT investieren möchte, muss dabei die absehbare enorme Ausdehnung der Umlaufversorgung im Hinterkopf behalten. Zwar ist nicht in Stein gemeißelt, dass GRT im Sommer abstürzen wird. Allerdings wird es eine enorme Steigerung bei der Nachfrage nach den Diensten des Netzwerks bedürfen, um die schlagartige Vervielfachung der GRT-Umlaufmenge zu kompensieren. Überdies muss man bedenken, dass GRT bereits auf über zwei US-Dollar gestiegen ist. Das macht es fraglich, ob noch viel Luft nach oben ist – eine Verzehnfachung scheint aufgrund der Marktkapitalisierung, die dann bei 200 Milliarden US-Dollar – und damit auf Augenhöhe mit Ethereum – läge, eher unwahrscheinlich. 

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Messari bestätigt: Kryptowährungen profitieren am stärksten von Notierung auf Coinbase

Das Krypto-Marktforschungsinstitut Messari hat eine neue Studie veröffentlicht, aus der hervorgeht, dass es den sagenumwobenen „Coinbase-Effekt“ tatsächlich gibt. Dieser beschreibt das Phänomen, dass Kryptowährungen durch eine Notierung auf der Kryptobörse Coinbase einen deutlichen Kursanstieg erfahren, der sich hingegen auf anderen Plattformen nicht einstellt.

Obwohl dieser Effekt nun nachgewiesen werden konnte, ist er längst nicht so stark wie bisher vermutet, zudem wirkt er sich auch nicht gleichmäßig aus.

Im Rahmen der Studie hat Messari über fünf Tage 28 Kryptowährungen beobachtet, die auf der Coinbase notiert wurden. Diese Notierungen wurden dann über den gleichen Zeitraum mit „Listings“ auf anderen Kryptobörsen verglichen, wobei für FTX 19 Listings, Gemini 19 Listings, OKEx 14 Listings und Kraken 11 Listings betrachtet wurden.

Diese Analyse hat ergeben, dass eine Notierung auf der Coinbase für Kryptowährungen im Durchschnitt einen Zugewinn von 91 % einbringt, was unter allen untersuchten Krypto-Handelsplattformen der Höchstwert ist. Allerdings schwankt der erzielte Effekt massiv, denn die 28 Tokens auf Coinbase bewegen sich nach fünf Tagen zwischen -32 % bis +645 %. Für die anderen Kryptobörsen ist dieser Schwankungsbereich weitaus geringer, denn hier liegen die Listings zwischen -25 % bis +60 %. Der zweitstärkste Durchschnittsgewinn unter den Coinbase-Konkurrenten beläuft sich jedoch „nur“ auf 20 %, was nahelegt, dass die amerikanische Kryptobörse sehr wohl einen stärkeren Effekt auf den Erfolg von Krypto-Projekten hat als andere.

Allerdings merkt Messari an, dass externe Faktoren die extremen Kursentwicklungen von mehreren Kryptowährungen beeinflusst haben könnten, nachdem diese auf Coinbase notiert wurden. So ging es für Distict0x satte 645 % nach oben, während Civic stolze 493 % zulegen konnte. Die massiven Gewinne dieser Tokens sind also wohl auf andere Gründe zurückzuführen, was das Gesamtbild verzerren könnte.

Dementsprechend hat Messari in einem zweiten Schritt diese Ausreißer herausgerechnet, doch auch hier zeigt sich das Bild, dass der Coinbase-Effekt Bestand hat. So schwankten die Gewinne der gelisteten Kryptowährungen auf Coinbase zwischen 0 % bis 66 %, wobei sich ein durchschnittlicher Zuwachs von 29 % ergibt.

In den bereinigten Daten (ohne die Ausreißer) kommen die auf OKEx notierten Kryptowährungen auf ein Plus von 20 %, während für Kraken und FTX jeweils ein Plus von 15 % bzw 12 % zu Buche steht. Die große Kryptobörse Binance scheint derweil keinen Effekt auf Krypto-Projekte zu haben, denn hier beläuft sich der Durchschnittsgewinn auf 0 %, wohingegen Tokens auf der Gemini sogar einen leichten Verlust hinnehmen müssen.

Die Ursache des „Coinbase-Effekts“ könnte die hohe Popularität der amerikanischen Kryptobörse und deren starker Markenname sein. Auch die strenge Krypto-Regulierung der USA, die dafür sorgt, dass die Bevölkerung des Landes nur einen begrenzten Zugang zu Kryptobörsen und Krypto-Projekten bekommt, könnte ein Faktor sein, der die Kaufkraft der amerikanischen Krypto-Anleger auf Coinbase kanalisiert.

Messari beschreibt Coinbase als „das größte Eingangstor für Privatanleger in den Kryptomarkt“, was letztere Lesart unterstreicht, denn amerikanische Kleinanleger haben oftmals nur diesen einen Weg, um in alternative Kryptowährungen zu investieren.

Abschließend resümiert die Studie: „Eine Notierung auf Coinbase kann potenziell einen positiven Effekt auf die Kursentwicklung einer Kryptowährung haben, aber nicht alle Tokens profitieren davon gleich stark.“

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IOTA veröffentlicht Beta-Version der neuen Firefly-Wallet

IOTAs kommende Firefly Wallet steht in einer ersten Beta-Version zum Download bereit, so eine Mitteilung von IOTA Ende März.

Testversion für Entwickler

Firefly Beta steht als Download für Mac, Windows und Linux bereit. Wie IOTA betont, handelt es sich bei der Beta von Firefly um eine Testversion, die nicht für IOTA-Token verwendet werden kann. Die produktionsreife Version von Firefly mit der entsprechenden Funktionalität werde man vor der Chrysalis-Migration veröffentlichten.

Die Firefly-Beta-Version ermöglicht einen Zugriff auf das neue Chrysalis-Testnet. Zu den Features gehören laut IOTA  “extrem zuverlässige Transaktionen, sehr schnelle Bestätigungen, wiederverwendbare Adressen” und ein “UTXO-basierter Ledger-Status”. 

Als Migrations-Termin auf IOTA 1.5 Chrysalis wurde der 21. April festgelegt. Komplett live gehen wird Chrysalis laut IOTA eine Woche später am 28. April.

Trinity-Hack als Startpunkt

IOTA konzentriert sich bei Firefly stark auf Sicherheitsaspekte. Wichtige Funktionen für Erzeugung von Adressen und Transaktionen packt IOTA bei Firefly in eine separate Bibliothek namens Stronghold, welche sich auch getrennt von anderen App-Features übertragen und damit extern sichern lässt. Beim Öffnen der App bleibt der Seed zudem verschlüsselt.

IOTAs Trinity-Wallet war im Februar 2020 Opfer einer Hackerattacke geworden, bei denen 8,55 Mio. MIOTA im Wert von rund über 2 Mio. US-Dollar entwendet wurden. IOTA musste den Tangle-Koordinator zwischenzeitlich abschalten und sah sich zu einer Entschädigung betroffener Nutzer genötigt.

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April, April? – Elon Musk schießt den Dogecoin „wortwörtlich“ auf den Mond

Ein Aprilscherz könnte ironischerweise gerade der Scherz-Kryptowährung Dogecoin (DOGE) heute „wortwörtlich“ auf die Sprünge geholfen haben.

DOGE-Kursdiagramm (Bittrex). Quelle: TradingvVew

Musk: SpaceX bringt Dogecoin „auf den Mond“

Die entsprechende Schützenhilfe kam dabei von Scherzbold Elon Musk, denn auf einen Tweet des Tesla-Chefs schoss der DOGE am heutigen 1. April 35 % nach oben, wodurch der Kurs der Hunde-Kryptowährung ein sechsmonatiges Hoch erreichte.

Der berühmt-berüchtigte Unternehmer ist nicht nur in der Krypto-Community inzwischen für seine Twitter-Scherze bekannt. Der Dogecoin ist dabei eines der Lieblingsthemen von Musk, der mit seinem ganz besonderen Humor immer wieder für den Altcoin wirbt (und damit auch schon Erfolg hatte).

Am heutigen 1. April hat es sich der Autobauer dabei wohl „wortwörtlich“ zur Aufgabe gemacht, seine Lieblingskryptowährung „auf den Mond“ zu schießen. So behauptet Musk, dass er den Dogecoin mit seiner Zweitfirma SpaceX, die in der Raumfahrt tätig ist, auf den Mond bringen will (siehe unten).

Der Mond ist dabei nicht nur ein Wortspiel, dass aus dem Geschäftsfeld eines seiner Unternehmen ableitet, vielmehr handelt es sich bei der Formulierung „to the moon“ um einen geflügelten Ausdruck aus dem Jargon der Krypto-Community, mit dem Krypto-Anleger ihre Hoffnungen ausdrücken, dass der Kurs einer bestimmten Kryptowährung in astronomische Höhen klettert.

Da Musk in seinem Tweet allerdings gleich zwei Mal das Wort „wortwörtlich“ benutzt, ist davon auszugehen, dass es sich wohl nur um einen Aprilscherz handelt, denn ohnehin könnte es schwer werden, einen immateriellen Gegenstand wie eine Kryptowährung auf den Mond zu fliegen.

Nichtsdestotrotz könnte der scherzende Unternehmer sein Ziel schon erreicht haben, denn der Kurs der Kryptowährung schwang sich kurz nach seinem Tweet schon in Richtung „Moon“ auf, indem der DOGE einen großen Satz bis auf 0,07 US-Dollar machte. Daraufhin ging es zwar wieder nach unten, doch der Großteil des Zugewinns konnte aufrechterhalten werden.

Anfang des Jahres lag der Dogecoin lediglich bei 0,004 US-Dollar, was belegt, dass die Hunde-Kryptowährung seither einen regelrechten Höhenflug hingelegt hat, der ihr bereits eine Wertsteigerung von mehr als 1.500 % beschert hat.

Die lettische Fluglinie AirBaltic machte zuletzt eine etwas ernsthaftere Ankündigung zum Dogecoin, denn ab sofort können Passagiere ihre Tickets mit dem DOGE und einigen anderen Altcoins bezahlen. Bitcoin (BTC) akzeptiert das Unternehmen bereits seit 2014.

Musk muss allerdings vorsichtig sein, was die Tweets zu seiner Lieblingskryptowährung angeht, denn im Februar wurde berichtet, dass die amerikanische Börsenaufsicht SEC prüft, ob der Autobauer womöglich den Markt manipuliert.

Auch John McAfee, der Erfinder des gleichnamigen Virusprogramms, wurde jüngst von den amerikanischen Aufsichtsbehörden ins Visier genommen, wobei ihm ebenfalls seine Twitter-Aktivitäten zu Kryptowährungen zur Last gelegt werden.

Der Softwarehersteller behauptet, dass besonders seine Tweets zum Dogecoin für Ärger gesorgt hätten.

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