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Krypto-Mining mal anders: Diese Toilette verwandelt Exkremente in Strom – und Kryptowährungen

Koreanische Forscher haben eine Toilette entwickelt, die aus menschlichen Exkrementen Strom und Kryptowährungen erzeugt.

Elon Musk, nimm das

Erst vor kurzem hatten wir über britische Farmer berichtet, die Kuh-Dung nutzen, um damit im Nebenverdienst Ethereum zu farmen. Koreanische Forscher sind nun einen Schritt weitergegangen und haben ein ähnliches Prinzip für den menschlichen Organismus entwickelt: eine Toilette, die aus Exkrementen Strom und Kryptowährungen wie Bitcoin erzeugt. Klingt schräg, ist aber wirklich wahr.

Die spacige Toilette steht aktuell in einer Universität in Südkorea – und leistet dort sogar ihren Beitrag zur Stromversorgung des Gebäudes, wie Reuters berichtet. Entwickelt wurde die sogenannte „BeeVi“-Toilette von Cho Jae-weon, einem Professor für Städtebau und Umwelttechnik am Ulsan National Institute of Science and Technology (UNIST). BeeVi setzt sich zusammen aus „Bee“ (Biene) und „Vision“ – unklar allerdings, was es damit auf sich hat. Klarer dafür: der Einsatzzweck.

Professor Cho gegenüber Reuters:

„Wenn wir über den Tellerrand schauen, haben Fäkalien einen wertvollen Wert für die Erzeugung von Energie und Dünger. Ich habe diesen Wert in den ökologischen Kreislauf eingebracht.”

Und das geht so: Die Maschine nutzt eine Vakuumpumpe, um die Fäkalien in einen unterirdischen Tank zu leiten. Dort wandeln Mikroorganismen die Fäkalien zu Methan um. Das wiederum wird als Energiequelle für das Gebäude genutzt: Es treibt nicht nur eine Brennstoffzelle an, sondern auch einen Gasherd und einen Warmwasserboiler der Universität.

10 Coins pro Sitzung

Aber: Wie effizient kann so ein Mechanismus sein? Cho zufolge scheidet der durchschnittliche Mensch etwa 500g pro Tag aus. Diese könnten in 50 Liter Methangas umgewandelt werden. Mit diesem Gas ließen sich dann 0,5 kWh Strom erzeugen, so der Umweltingenieur.

Doch damit nicht genug. Denn Cho hat seine Erfindung auch mit einer Kryptowährung gekoppelt. Die heißt „Ggool“ und bedeutet „Honig“ auf Koreanisch. Der Clou: Einmal pro Tag gibt „BeeVision“ Teilnehmern des Projekts bei der Toilettenbenutzung 10 Ggool aus. Die Bezeichnung (Pardon) Sh*tcoin bekommt dabei eine völlig neue Bedeutung.

Allerdings handelt es sich bei Ggool nicht um eine Spaßwährung – Ggool hat vielmehr einen ganz konkreten Verwendungszweck: Studenten können damit auf dem Campus einkaufen. Kaffee, Snacks, Früchte oder Bücher – wie Reuters berichtet, kann mit Ggool alles Mögliche gekauft werden. Auf Portalen wie Coinmarketcap oder Coingecko ist sie allerdings noch nicht gelistet.

Ein Student gegenüber Reuters:

„Ich hatte immer nur gedacht, dass Fäkalien schmutzig sind, aber jetzt ist es ein Schatz von großem Wert für mich.“

Für den Toilettengang bezahlt werden – das gibt’s nur in Krypto. Hier findest du Bilder und auch ein Video des innovativen Krypto-WCs.

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Ripples XRP: Trading-Volumen im 2. Quartal 2021 nahezu verdoppelt – und bald kommen NFTs

Trotz des laufenden Rechtsstreits hat sich das tägliche XRP-Tradingvolumen in Q2 auf 4 Milliarden US-Dollar verdoppelt.

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Laut einem Marktbericht von Ripple ist das durchschnittliche tägliche Tradingvolumen (ADV) von XRP in die Höhe geschnellt und hat sich im zweiten Quartal des Jahres auf 4,49 Milliarden US-Dollar fast verdoppelt – verglichen mit den 2,26 Milliarden US-Dollar, die in den ersten drei Monaten des Jahres 2021 verzeichnet wurden, während der Token vier der höchsten jemals verzeichneten Volumentage erlebte.

Ripples XRP ist derzeit die fünfte Kryptowährung nach täglichem Tradingvolumen – folgend auf den Stablecoin-Goliath Tether (USDT), Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH) und Binance USD (BUSD), einem von Paxos in Partnerschaft mit Binance ausgegebenen Stablecoin.

Ripples Platz an der Spitze

Obwohl die gestiegene ADV-Metrik des Tokens im zweiten Quartal wahrscheinlich die allgemeine Marktstimmung widerspiegelt (der gesamte Kryptomarkt befand sich in diesem Zeitraum auf einer Hausse, die von Bitcoin angeführt wurde), machte Ripple, das die Entwicklung des XRP-Ledgers steuert, kontinuierliche Fortschritte bei der Entwicklung seines Tokens.

Derzeit rangiert Ripples XRP nach Marktkapitalisierung an sechster Stelle der Kryptowährungen und hat insbesondere in Südostasien an Bedeutung gewonnen, nachdem Ripple Partnerschaften mit Unternehmen wie Novatti und Tranglo eingegangen ist, die grenzüberschreitende Zahlungen und Überweisungen erleichtern.

Kürzlich sprang XRP nach der Ankündigung von Ripples erstem On-Demand-Liquiditätsservice (ODL) in Japan um 19% nach oben, da das Unternehmen seine Expansion in der Region Asien-Pazifik (APAC) fortsetzt.

Laufender Rechtsstreit kein Stolperstein

Ripple schreibt in seinem Marktbericht für das zweite Quartal, in dem das belastende rechtliche Rätsel reflektiert wird:

„In der Zwischenzeit haben in den USA viele auf die Notwendigkeit des Verbraucherschutzes und der Klarheit hingewiesen, um gesunde Märkte zu fördern, aber die Regulierungsbehörden haben es weiterhin versäumt, den Marktteilnehmern eine klare Anleitung zu geben, während die Popularität von Kryptowährungen in die Höhe geschossen ist.“

Die laufende Klage gegen das Unternehmen wurde im vergangenen Dezember von der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) eingereicht. Die behauptet, dass der Verkauf von XRP ein nicht registriertes Wertpapierangebot in Höhe von mehr als 1,38 Milliarden US-Dollar gewesen sei.

Die Verteidigungsstrategie von Ripple sieht vor, dass „die Handlungen und Untätigkeiten der SEC die Marktteilnehmer nicht angemessen darüber informiert haben, dass die Behörde XRP als Wertpapier betrachtet“ – aber der Mangel an regulatorischer Klarheit in den USA konnte das Unternehmen nicht daran hindern, sein Geschäft in Asien und Japan auszubauen.

Anfang des Monats gab Ripple seine Investition in den Marktplatz für nicht-fungible Token (NFT) Mintable bekannt.

Der Bericht, der auf Ripples vielfältige Absichten hinweist, wenn es um den weiteren Ausbau des Ökosystems geht, kommentiert:

„Mit Plänen für eine XRP-Ledger-Integration erschließt Mintable die Massenakzeptanz von Kryptowährungen und ermöglicht es, dass potenziell Milliarden von NFTs auf nachhaltige und kosteneffiziente Weise geprägt, gekauft und übertragen werden können.“

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Textnachweis: Cryptoslate

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Ethereum-Kurs weiter auf dem Vormarsch – folgt der Durchbruch?

Ethereum (ETH) wie auch Solana (SOL) steigen zurück in Richtung zentraler Widerstandsniveaus an und könnten perspektivisch weiter zulegen.

Ethereum (ETH): Ether-Kurs an neuralgischem Kurslevel

  • Kurs (ETH): 2.051 US-Dollar (USD) (Vorwoche: 2.051 USD)
  • Widerstände/Ziele: 2.471 USD, 2.645 USD, 2.886 USD, 2.982 USD, 3.198 USD, 3.568 USD, 3.715 USD, 3.976 USD, 4.374 USD
  • Unterstützungen: 2.344 USD, 2.261 USD, 2.174 USD, 2.022/2.050 USD, 1.930 USD, 1.792 USD, 1.713 USD, 1.664 USD, 1.545 USD, 1.489 USD, 1.425 USD, 1.294 USD, 1.223 USD, 1.049 USD, 984 USD, 922 USD, 769 USD, 544 USD
Kursanalyse Ethereum (ETH) KW29

Kursanalyse auf Basis des Wertepaares ETH/USD auf Bitfinex

Der Ether-Kurs ist weiter auf dem Vormarsch und erreicht am heutigen Morgen ein neues Monatshoch bei 2.455 USD. Damit hat Ethereum das in der Vorwoche genannte maximale Kursziel von 2.471 USD nahezu erreicht. Gelingt es diese Widerstandsmarke per Tagesschlusskurs zu durchbrechen, ist zeitnah mit einem Durchmarsch bis an das nächste Kursziel bei 2.645 USD zu rechnen. Solange der Ether-Kurs nicht dynamisch zurück unter die 2.022 USD zurückfällt, richtet sich der Blick gen Norden.

Bullishe Variante (Ethereum):

Der Ether-Kurs stieg diese Handelswoche bis auf wenige US-Dollar an das in der Vorwoche genannte maximale Kursziel bei 2.471 USD an. Es fehlten lediglich 20 Dollar, weshalb das Kursziel als abgearbeitet zu werten ist. In den letzten Handelsstunden kommt es zu ersten Gewinnmitnahmen seitens der Bullen. Mehrere Gründe können hierfür angeführt werden.

Neben dem Ablauf von Future-Wetten auf die Krypto-Leitwährung Bitcoin am heutigen Freitag, wirkte sich auch die Meldung, wonach Binance.com bis auf Weiteres den Future- und Derivathandel mit sofortiger Wirkung in Deutschland, Italien und den Niederlanden unterbindet, in einer ersten Reaktion negativ auf den Gesamtmarkt aus. Aktuell hält sich der Ether-Kurs jedoch verhältnismäßig stabil und kann den ersten Support bei 2.344 USD vorerst verteidigen. Selbst wenn Ethereum weiter konsolidieren sollte, solange der Ether-Kurs per Tagesschlusskurs nicht unter den Key-Support bei 2.174 USD zurückfällt und insbesondere die 2.022 USD nicht unterbietet, stehen die Chancen für einen weiteren Kursanstieg in den kommenden Tagen und Wochen weiter gut. Sollte sich Ethereum oberhalb dieser Unterstützungsniveaus stabilisieren und zurücksteigen gen 2.471 USD, könnte es hier zu einer Richtungsentscheidung kommen.

Durchbricht der Ether-Kurs per Tagesschluss den Widerstand bei 2.471 USD, ist ein Folgeanstieg bis an die 2.645 USD wahrscheinlich. Gelingt der Ausbruch über diesen Widerstand, ist ein Durchmarsch bis in den orangen Widerstandsbereich vorstellbar. Wird auch das 50er Fibonacci-Retracement durchbrochen und das Verlaufshoch bei 2.886 USD ebenfalls überwunden, könnte Ethereum mittelfristig bis an den Widerstand bei 2.981 USD ansteigen. Tendiert auch der Gesamtmarkt weiter bullish in Kombination mit einem Durchbruch Ethereums bei 2.981 USD, kommt das 61er Fibonacci-Retracement bei 3.198 USD in den Fokus. Hier dürften Anleger abermals Kasse machen wollen. Solange Ethereum in der Folge nicht unter 2.471 USD zurückfällt, ist in den kommenden Monaten auch ein Durchmarsch bis an Oberkante des blauen Widerstandsbereichs bei 3.568 USD möglich. Auch ein Anstieg bis an das 78er Fibonacci-Retracement bei 3.715 USD wäre vorstellbar. Das maximale Kursziel findet sich, wie bereits in den Vorwochen mehrfach erwähnt, im Bereich der 3.976 USD. Erst wenn auch Bitcoin sich zurück über die 53.000 USD schleppen kann, rückt auch bei Ethereum das Allzeithoch bei 4.374 USD wieder in den Blick.

Bearishe Variante (Ethereum)

Die Bären sind nach einer Woche des Winterschlafs rechtzeitig zurück und wehrten einen Anstieg über das Wochenziel bei 2.471 USD vorerst ab. Gelingt es nun, genug Abwärtsdynamik zu generieren, ist zunächst ein Rückfall bis an die 2.261 USD vorstellbar. Um den Ether-Kurs jedoch nachhaltig nach unten zu drücken, gilt es zunächst die 2.174 USD dynamisch zu unterbieten. Zwischen 2.174 USD und der Schlüsselunterstützung bei 2.022 USD findet sich ein ganz Bündel an Unterstützungen: EMA20 (rot), MA200 (grün) sowie EMA200 (blau) stellen starke Supports dar. Erst wenn genug Verkaufsdruck aufkommt und die 2.022 USD per Tagesschlusskurs durchbrochen wird, steigt die Wahrscheinlichkeit für eine erneute nachhaltige Abwärtsbewegung. Wird in der Folge auch die 1.930 USD unterboten und damit auch der Supertrend, ist ein Rückfall an das Vorwochentief bei 1.713 USD einzuplanen. Schaffen es die Bären dieses Verlaufstief nachhaltig zu durchbrechen, aktivieren sich Kursziele bei 1.664 USD sowie 1.545 USD.

Das untere Bollinger-Band biegt sich aktuell nach unten auf und signalisiert erhöhte Kursvolatilität. Fällt der Ether-Kurs bis an das Verlaufstief vom März 2021 zurück, müssten die Bullen langsam aktiv werden, um eine Korrekturausweitung abzuwenden. Sollte auch diese Unterstützungsmarke dynamisch unterboten werden, ist mit einer Abwärtsbewegung zurück in den lila Supportbereich zwischen 1.489 USD und 1.425 USD zu rechnen. Geben diese Kursmarken ebenfalls keinen Halt, ist mittelfristig eine Konsolidierung bis 1.359 USD sowie 1.294 USD einzuplanen. Eine zunehmende Gesamtmarktschwäche könnte Ethereum sogar bis an die 1.049 USD führen. Damit würde auch die übergeordnete grüne Aufwärtstrendlinie aufgegeben werden. Wird dieser Bereich nachhaltig nach unten durchschlagen, ist ein Rückfall bis an die 922 USD einzuplanen. Fällt Bitcoin gleichsam bis 20.000 USD zurück, ist auch eine Korrektur in Richtung 769 USD sowie 720 USD vorstellbar. Die maximalen bearishen Kursziele lauten weiterhin 544 USD sowie 489 USD. Vorerst sind diese jedoch rein theoretischer Natur.

Indikatoren (Ethereum)

Der RSI wie auch der MACD weisen aktuell ein Kaufsignal auf. Auch im Wochenchart steht der RSI-Indikator kurz vor einem neuen Kaufsignal. Hingegen hat der MACD weiterhin ein deutliches Verkaufssignal anliegen. Kurzfristig haben die Käufer das Ruder in der Hand.

Solana (SOL): Solana stemmt sich gegen Korrektur und steigt bis an wichtige Widerstandszone

  • Kurs (SOL):  30,95 USD (Vorwoche: 28,69 USD)
  • Widerstände/Ziele: 31,44 USD, 32,97 USD, 34,04 USD, 36,64 USD, 38,11 USD, 41,77 USD, 43,27 USD, 44,17 USD, 47,89 USD, 49,98 USD, 52,62 USD, 58,20 USD
  • Unterstützungen: 28,73 USD, 25,53 USD, 23,69 USD, 22,06 USD 20,11 USD, 19,11 USD, 18,20 USD, 16,66 USD, 12,54 USD
Kursanalyse Solana (SOL) KW29

Kursanalyse auf Basis des Wertepaares  SOL/USD auf Binance

  • SOL-Kurs kann sich gut behaupten und versucht aktuell den EMA50 (orange) zu überwinden.
  • 34,12 USD als erstes wichtiges Kursziel auf dem Weg zu alter Stärke.
  • 25,53 USD fungiert nun als wichtiger Schlüsselsupport.

Die High-Speed Blockchain Solana findet nach deutlichen Kursabschlägen in den Vorwochen zunehmend zu alter Stärke zurück. An heutigen Freitag den 30. Juli stieg der Kurs bis an den Widerstand bei 32,97 USD bevor der SOL-Kurs in den letzten Handelsstunden auf 30,97 USD nachgibt. Solange Solana sich oberhalb der 25,53 USD stabilisieren kann, ist der Blick weiter aufwärtsgerichtet.

Bullishe Variante (Solana)

Zwar konnte Solana in den letzten Handelstagen deutlich zulegen, prallte am heutigen Freitag, den 30. Juli 2021 jedoch am Supertrend gen Süden ab. Sollte dieser Widerstand und in der Folge auch die 32,97 USD durchbrochen werden, hellt sich das Chartbild weiter auf. Die aktuelle Aufwärtsdynamik von Solana könnte den SOL-Kurs im ersten Schritt bis an die 34,12 USD führen. In diesem Bereich finden sich das 38er Fibonacci-Retracement sowie das obere Bollinger-Band. Erst wenn es den Bullen gelingt auch diese Kursmarke per Tagesschlusskurs zu überwinden, ergeben sich neue Anstiegschancen in Richtung 36,64 USD. Wird auch dieses Widerstandslevel überwunden, rückt das Verlaufshoch vom Monatsanfang bei 38,11 USD wieder in den Blick.

Gelingt ein Durchbruch dieser Chartmarke und wird auch das 50er Fibonacci-Retracement bei 38,75 USD überwunden, ist mit einem Anstieg bis an die rote Widerstandszone zu rechnen. Insbesondere im Bereich des 61er Fibonacci-Retracements bei 44,17 USD ist mit deutlicher Gegenwehr der Bären zu rechnen. Wird auch dieser Bereich nachhaltig durchbrochen, steigt der SOL-Kurs bis 47,89 USD oder sogar 49,98 USD an. Hier findet sich zum einen die Oberkante der Widerstandszone sowie das 78er Fibonacci-Retracement. Erste Gewinnmitnahmen sind daher wahrscheinlich. Perspektivisch wäre bei einem ansteigenden Gesamtmarkt auch ein Folgeanstieg über die 52,62 USD bis an das Allzeithoch bei 58,20 USD vorstellbar. Vorerst stellt diese Widerstandsmarke das maximale Kursziel für die kommenden Handelswochen dar.

Bearishe Variante (Solana)

Die Bären versuchen aktuell den Durchmarsch der Bullen abzuwehren. Gelingt es den SOL-Kurs per Tagesschlusskurs unterhalb des EMA50 (orange) bei 31,44 USD gen Süden umzudrehen, rückt die grüne Unterstützungszone wieder in den Blick. Schafft es die Verkäuferseite den SOL-Kurs zurück unter den EMA20 (rot) sowie das 23er Fibonacci-Retracement bei 28,33 USD zu manövrieren, wäre dieses ein wichtiger Teilerfolg. Sollte der SOL-Kurs auch diesen Support durchbrechen, dürfte sich die Korrektur bis an das Zwischentief bei 25,53 USD ausweiten. Hier verläuft aktuell auch der EMA200 (blau) weshalb mit Gegenwehr der Bullen zu rechnen ist. Tendiert Solana in der Folge jedoch weiter schwach und gibt auch die 23,69 USD auf, ist mit einem weiteren Kursrücksetzer zu planen. Erstes Ziel wäre das Vorwochentief bei 22,06 USD.

Wird auch diese Supportmarke dynamisch unterboten, steigt die Wahrscheinlichkeit für einen Retest der 20,11 USD. Hier verläuft das markante Tief vom 22. Juni 2021. Auch ein direkter Kursrutsch bis an das Verlaufstief vom 23. Mai dieses Jahres ist nicht ausgeschlossen. Ein Rückfall unter die 19,11 USD würde weiteres Abwärtspotential generieren. Als nächstes Kursziel ist die 18,20 zu erwähnen. Hier wird der SOL-Kurs vermutlich zunächst gen Norden abprallen. Erst wenn auch diese Unterstützungszone per Tagesschlusskurs unterboten wird, ist ein Rückfall an die rote horizontale Unterstützungslinie bei 16,66 USD vorstellbar. Als maximales bearishes Kursziel fungiert der Support bei 12,54 USD. Vorerst ist das bullishe Szenario jedoch zu bevorzugen.

Indikatoren (Solana):

Der RSI steht im Tageschart kurz davor ein neues Kauf-Signal zu generieren. Ein Ausbruch aus der neutralen Zone zwischen 45 und 55 dürfte weiteres Aufwärtspotential generieren. Diese Sicht wird vom aktiven Long-Signal beim MACD untermauert.

Disclaimer: Die auf dieser Seite dargestellten Kursschätzungen stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind lediglich eine Einschätzung des Analysten.

Die Chartbilder wurden mithilfe von TradingView erstellt.

USD/EUR-Kurs zum Redaktionsschluss: 0,84 Euro.

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Trotz Rechtsstreit: XRP-Handelsvolumen verdoppelt | BTC-ECHO

Bullische Nachrichten von Ripple: Ungeachtet des Konflikts mit der SEC floriert der Handel mit der firmeneigenen Kryptowährung XRP.

Das tägliche Handelsvolumen von XRP hat sich zum zweiten Quartal 2021 verdoppelt. Die Kryptowährung aus dem Hause Ripple verhielt sich damit wie das Ganze des Krypto-Marktes. Etwaige negative wirtschaftliche Auswirkungen des Rechtsstreits zwischen Ripple und der US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) fallen demnach nicht allzu sehr ins Gewicht.

Die Zahlen stammen aus einem Quartalsbericht, den Ripple am 29. Juli per Blogbeitrag veröffentlichte. Das tägliche XRP-Handelsvolumen betrug im ersten Quartal des Jahres im Durchschnitt demnach 2,26 Milliarden US-Dollar. In den drei darauf folgenden Monaten stieg es auf 4,492 Milliarden US-Dollar an. Die von Ripple getätigten XRP-Verkäufe erhöhten sich ebenfalls von 150,3 auf 157,9 Millionen US-Dollar.

XRP-Entwicklung korrelierte mit Bullenmarkt

Dem Ripple-Bericht ist zu entnehmen, dass die positive Entwicklung von XRP nicht losgelöst vom Gesamttrend am Krypto-Markt zu betrachten ist. Sowohl das Handelsvolumen als auch der Preis der Kryptowährung hatten ihren Peak im April und damit zur selben Zeit wie das Bitcoin-Allzeithoch.

Die Verfasser:innen des Blogsposts gehen auch auf die Volatilität am Krypto-Markt ein, die im zweiten Quartal des Jahres erneut deutlich zum Tragen kam. Bei den anhaltenden Preisschwankungen sahen sie die letzten Monate eine Vielzahl an Faktoren am Werk. Genannt werden Ransomware-Attacken, regulatorische Bedenken und die Tweets von Elon Musk. Als weiteren Faktor mit Einfluss auf das Marktgeschehen identifizieren sie eine steigende Inflationsangst, diese führt Anleger:innen bekanntlich dazu, sich nach Alternativen zu Fiatwährungen umzusehen.

XRP verhielt sich im Übrigen volatiler als die Leitwährungen Bitcoin und Ether.

Ripple vs. SEC dauert an

Alles in allem scheint die erste Jahreshälfte für XRP und Ripple günstig verlaufen zu sein. Wäre da nicht der anhaltende Konflikt mit der SEC, der die Freude über das verdoppelte Handelsvolumen sicherlich etwas trüben dürfte.

Zur Erinnerung: Die US-Börsenaufsicht behauptet, dass XRP kein bloßer Token ist, sondern ein Wertpapier. Der Rechtsstreit, der auf diesem Argument beruht, begann im vergangenen Dezember. Ripple sieht sich dem Vorwurf ausgesetzt, seit 7 Jahren Wertpapiere ohne Genehmigung zu vertreiben. Dem Unternehmen droht eine Strafzahlung von bis zu 1,3 Milliarden US-Dollar.

Gegen diese Behauptung führt Ripple das Argument ins Feld, dass die SEC es versäumt habe, Ripple über den begangenen Regelverstoß in Kenntnis zu setzen. Vor Gericht erzielte der XRP-Herausgeber jüngst einen Erfolg. Der ehemalige SEC-Beamte William Hinman muss als Zeuge vorsprechen. Hinman ist für seine Einschätzung bekannt, die Kryptowährungen gerade nicht als Wertpapiere ansieht.

Das Verfahren selbst befindet sich indes noch in einer Phase der Vorbereitung. Beide Parteien tauschen Dokumente aus. Im Blogpost verspricht Ripple, alles zu tun, um “den Fall so zügig wie möglich voranzutreiben”.

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Zur Kasse, bitte: Dash wird jetzt in 155.000 Geschäften akzeptiert

Nach dem Crackdown in China sehen andere Bitcoin Miner ihre Stunde gekommen. Auch bei Genesis Digital Assets stehen die Zeichen deshalb auf Expansion.

Genesis Digital Assets hat erfolgreich eine Finanzierungsrunde abgeschlossen. Das Bitcoin-Mining-Unternehmen nahm 125 Millionen US-Dollar ein. Die Gelder sollen “aggressiven Expansionsplänen” zugutekommen.

Der Pressemitteilung vom 28. Juli ist zu entnehmen, dass die Mittel vom britischen Kapitalfonds Kingsway Capital stammen. Genesis plant mit den Geldern den Erwerb von weiteren Mining-Maschinen und die Inbetriebnahme neuer Rechenzentren in Skandinavien und den USA.

Der Finanzierungsdeal beinhaltet außerdem den Beitritt von Kingsway CEO Manuel Stotz zum Vorstand des Mining-Betriebs. In einem Statement hob Stotz dabei die langjährige Erfahrung von Genesis im Bitcoin Mining hervor. Darüber hinaus sprach er der Kryptowährung Nr. 1 ebenfalls sein Vertrauen aus:

Bitcoin wird die wichtigste Technologie für die finanzielle Eingliederung der armen und Bank-losen Menschen in der Welt sein, und das Mining bietet die Sicherheit, um dies zu ermöglichen.

Bitcoin Miner auf Expansionskurs

Die Expansionspläne von Genesis sind tatsächlich ehrgeizig. Das Unternehmen plant, die eigene Hash Rate in den nächsten 12 Monaten von 2,6 Exahash pro Sekunde auf 8,1 zu verdreifachen. Das Unternehmen ist damit nicht das einzige, das aus dem gegenwärtigen Stand des Bitcoin Mining Profit schlagen will. Mit dem Wegfallen der chinesischen Mining-Anbieter setzt in der Branche eine großflächige Umstrukturierung ein.

Das US-Amerikanische Stronghold Digital Mining beantragte am 27. Juli beispielsweise einen 100 Millionen US-Dollar schweren Börsengang. Die nach eigenen Angaben auf Nachhaltigkeit abzielenden Bitcoin Miner planen, die eigene Hashrate bis Ende 2022 um 75 Prozent auszubauen.

In Südostasien floss in den letzten Tagen ebenfalls Kapital in den Bitcoin-Abbau. Denn Jasmine Telecom Systems gab den Einstieg ins Mining Game bekannt. Bis zum Jahr 2024 möchte der thailändische Telekom-Anbieter die größte Mining-Operation Südostasiens betreiben. Hierfür ist der Erwerb von 50 Tausend Mining-Geräten geplant.

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Binance stellt Derivate- und Futures-Trading in Europa ein – CEO spricht von „kleinen Rückschritten“

Die Krypto-Börse Binance hat bekanntgegeben, das Derivate-Trading in Europa auszusetzen – beginnend mit Deutschland, Italien und Holland.

Trading wird mit sofortiger Wirkung eingestellt

Die Kryptobörse Binance kommt einfach nicht zur Ruhe. Nun schränkt das Unternehmen die angebotenen Dienstleistungen weiter ein: Wie Binance gerade bekanntgegeben hat, wird der Derivatehandel in Europa teilweise eingestellt. In Deutschland, Italien und den Niederlanden können Nutzer mit sofortiger Wirkung keine Futures-Konten mehr eröffnen. Nutzer mit bestehenden Positionen müssen diese bis zu einem noch nicht genannten Datum schließen.

Der Exchange erklärt einer Mitteilung zu dem Schritt:

„Wir evaluieren unsere Produkte kontinuierlich und arbeiten mit unseren Partnern zusammen, um die Bedürfnisse unserer Nutzer zu erfüllen. Heute geben wir bekannt, dass wir unser Angebot an Derivaten in der gesamten europäischen Region abbauen werden, beginnend mit den Niederlanden, Deutschland und Italien.“

Die europäische Region sei ein „sehr wichtiger Markt“ für Binance. Dass die EU proaktive Schritte „zur Harmonisierung der Krypto-Bestimmungen“ unternimmt (sprich: aktiv reguliert), sei „ein positives Zeichen für die Branche“. Bezüglich der nun eingestellten Produkte kommentiert Binance: Man vermarkte die Futures- und Derivatprodukte lokal zwar nicht aktiv, plane aber weiterhin, den Zugang zu diesen Produkten in der Region zu reduzieren. Man wolle die Gelegenheit nutzen, einen konstruktiven Dialog mit globalen Regulierungsbehörden über lokale Anforderungen zu führen.

 Wie geht es Binance wirklich?

Der Schritt wirft einmal mehr die Frage auf, wie es der nach Volumen weltgrößten Krypto-Börse wirklich geht. Seit Monaten ist Binance immer wieder im Zusammenhang mit regulatorischen Bedenken in den Schlagzeilen. So hat die britische Finanzaufsichtsbehörde FCA gerade eine Verbraucherwarnung herausgegeben. Demnach ist die Börse „nicht berechtigt, im Vereinigten Königreich regulierte Tätigkeiten auszuüben”. Die britischen Banken Barclays und Santander hindern ihre Kunden seit Kurzem zudem daran, Zahlungen an die Börse zu tätigen.

Auch von den Kaiman-Inseln, aus Polen, Thailand und Italien waren entsprechende Bedenken zu hören. Die thailändische Finanzaufsichtsbehörde hat sogar Strafanzeige gegen Binance gestellt – wegen des „Betriebs ohne Lizenz“.

Die italienische „Commissione Nazionale per le Società e la Borsa“ (CONSOB, die Regierungsbehörde, die für die Regulierung des Wertpapiermarktes zuständig ist), warnt ebenfalls davor, dass Binance nicht autorisiert ist, Dienstleistungen im Land anzubieten. Anlegern wird dringend geraten, „ihre größtmögliche Sorgfalt anzuwenden, um ihre Investitionsentscheidungen in vollem Bewusstsein zu treffen und im Voraus zu überprüfen, dass die Websites, über die sie die Investition tätigen, autorisierten Subjekten zugeordnet werden können“.

Binance-CEO Changpeng Zhao wiegelt derweil ab: Er begrüßt die Regulierung, hält sie für sinnvoll und notwendig. Sein Unternehmen soll nun umstrukturiert werden zu einem „vollständig regulierten Finanzinstitut“. CZ auf Twitter:

„Manchmal sind kleine Rückschläge für ein größeres, langfristiges Wachstum notwendig. Baut weiter.“

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Solana (SOL) auf der Überholspur – das sind die Kurstreiber

Solana gehört zu den am schnellsten wachsenden Blockchain-Projekten des Krypto-Space und kommt inzwischen auf eine Marktkapitalisierung von über 8,7 Milliarden US-Dollar – das sind die neusten Entwicklungen.

Ebenso wie viele andere Kryptowährungen konnte sich der Kurs von Solana in den letzten Tagen deutlich erholen. Seit dem Tiefstand bei 23,46 US-Dollar kletterte SOL über 36 Prozent nach oben und handelt zu Redaktionsschluss bei 32,06 US-Dollar. SOL befindet sich damit jedoch immer noch weit unter dem Allzeithoch von 58,03 US-Dollar, dass die Smart-Contract-Plattform im Mai erreicht hatte.

Trotzdem konnte der Ethereum-Konkurrent vor allem in den letzten 24 Stunden mit einem satten Kursplus von über 13 Prozent überzeugen. Im Folgenden schauen wir uns mögliche Faktoren an, die zum überraschenden Kurswachstum der Kryptowährung beigetragen haben könnten.

DeFi auf Solana wächst wieder

Während Ethereum nach wie vor unter Hochdruck an der vollständigen Implementation von Ethereum 2.0 arbeitet, bietet Solana seinen Usern schon heute eine blitzschnelle Blockchain. Das Netzwerk kann mehr als 50.000 Transaktionen pro Sekunde verarbeiten – Ethereum kommt lediglich auf 13 Transaktionen pro Sekunde. Jedoch kommen derzeit immer mehr Skalierungslösungen für Ethereum auf den Markt, die dieses Problem in naher Zukunft lösen könnten. Dennoch ist SOL für Entwickler eine leistungsfähige Alternative.

Wie die Daten von Defillama zeigen, scheint Solana besonders für Anwendungen im Bereich der Decentralized Finance interessant zu sein.

Solana DeFi
Quelle: Defillama.com

Daten von Defillama zeigen, dass sich inzwischen über 1,3 Milliarden US-Dollar in den Smart Contracts von Solana-DeFi-Projekten befinden. Darüber hinaus sind seit dem 27. Juni über 800 Millionen US-Dollar in DeFi-Protokolle auf Solana geflossen. Zu den Top-Playern im Solana-DeFi-Ökosystem gehören derzeit die beiden dezentralen Börsen (DEX) Raydium (RAY), Serum (SRM) und die Blockchain-übergreifende Stablecoin- und Wrapped Assets-Börse Saber (SBR). Gemeinsam entspricht ihr Total Value Locked (TVL), also das gesamte von ihnen verwaltete Kapital, knapp 80 Prozent des gesamten DeFi-Sektors auf Solana.

No-Code-Plattform für Token-Minting auf Solana eingeführt

Die auf Solana-basierende Plattform Dexlab hat am 27. Juli ein neues Produkt namens MintingLab veröffentlicht. MintingLab ermöglicht es jedem, ohne Programmierkenntnisse Token zu erzeugen. Dadurch ist es möglich, dass jeder “mit ein paar Klicks” selbst Token auf Solana kreieren kann, so Dexlab-CEO Dennis Lee.

Indem wir die Haupteintrittsbarriere von Solana, nämlich die Programmierkenntnisse, abbauen, werden viele Personen und Projekte, insbesondere solche, die nicht mit der Blockchain Programmierung vertraut sind, in der Lage sein, Token zu prägen und in den Markt einzutreten.

Außerdem will Dexlab am 30. Juli einen IDO (Initial Dex Offering) starten und Token an seine Community verteilen. Der Utility Token ist vollständig in das Dexlab-Ökosystem integriert und kann verwendet werden, um Transaktionen innerhalb des Netzwerkes zu tätigen.

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Deutschland weiter auf dem Weg zur Krypto-Adaption – Gesetz erlaubt Institutionen in Bitcoin & Kryptowährungen zu investieren

Am 2. August tritt in Deutschland ein Gesetz in Kraft, dass potentiell sehr viel Geld in Kryptowährungen bringen könnte.

Was ist genau geschehen?

Das sogenannte Fondsstandortgesetz, welches am 2. August in Kraft tritt, wird die Türe zu Bitcoin und Kryptowährungen für viele deutsche institutionelle Fonds öffnen und so könnten bis zu 415 Milliarden Dollar in Kryptowährungen fließen.

Das geplante Gesetz ist auf der offiziellen Seite des Bundesfinanzministeriums einsehbar.

Was bedeutet das jetzt genau?

Das Gesetz besagt, dass deutsche Spezialfonds somit ab nächster Woche bis zu 20% ihres Portfolios in Kryptowährungen investieren können.

Das neue Gesetz soll Deutschland für Investitionen auf globaler Ebene attraktiver machen, da es aufgrund bestehender Barrieren weiterhin hinter europäischen Ländern wie Luxemburg und Irland zurückbleibt.

Weltweit ist dieses Gesetz auf jeden Fall ein großer Schritt und ein sehr wichtiges Zeichen, denn Deutschland erlaubt es bestimmten institutionellen Fonds zum allerersten Mal, Milliarden von Dollar in Krypto-Assets zu investieren.

Welche Fonds sind das genau?

Gemeint sind hier Spezialfonds mit festen Anlageregeln, die somit bis zu einem Fünftel ihrer Bestände in Bitcoin und andere Kryptoanlagen investieren können. Aktuell können auf diese Fonds aber keine Privatpersonen sondern nur institutionelle Anleger wie Pensionsgesellschaften und Versicherungen zugreifen. Diese Fonds verwalten derzeit rund 1,8 Billionen Euro (2,1 Billionen Dollar), was bedeuten würde dass maximal 360 Milliarden Euro (ca. 415 Milliarden Dollar) in Kryptowährungen fließen könnten.

Die Adaption von Krypto-Vermögenswerten durch die Gesetzgeber geht nur sehr langsam voran, natürlich auch aufgrund der stark schwankenden Bewertungen bzw. hohen Volatilität und einer Dominanz weniger Big-Player. Dieser Schritt geht definitiv in die richtige Richtung und könnte Kryptowährungen bald in den Mainstream schieben.

Die Gesetzgeber auf der ganzen Welt haben Krypto-Vermögenswerte nur langsam akzeptiert, da deren Bewertungen stark schwanken und die Märkte von einer kleinen Anzahl von Anlegern dominiert werden. Der Schritt markiert eine Verschiebung der Anlageklasse in den Mainstream und folgt auf Investitionen von einigen der größten Namen in der Finanzbranche, darunter Mike Novogratz und Alan Howard.

Wie reagiert die Finanzbranche?

Tim Kreutzmann, Experte für Krypto-Assets beim BVI, dem Verband der deutschen Fondsindustrie ist der Meinung dass dieser Schritt etwas langsamer aufgenommen werden wird als von vielen erhofft:

“Die meisten Fonds werden zunächst deutlich unter der 20-Prozent-Marke bleiben. Zum einen haben institutionelle Anleger wie Versicherungen strenge regulatorische Vorgaben für ihre Anlagestrategien. Andererseits müssen sie auch in Krypto investieren wollen.”

Die Volatilität der Anlagen könnte für traditionelle und konservative Vermögensverwalter möglicherweise nicht attraktiv sein, so Kamil Kaczmarski, ein Berater für Finanzdienstleistungen bei Oliver Wyman LLC, einer Unternehmensberatung. Er geht denkt, dass die Fonds mit Kryptowährungen zuerst auf einem kleinen Niveau experimentieren werden. In frühestens 5 Jahren werden die meisten von ihnen frühestens an diese Schwelle herankommen.

Wir sind gespannt was dieser Schritt verändern wird und wie er auch den Bitcoinpreis beeinflussen wird.

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Kooperiert Paypal bald mit Uniswap? Managerin gibt erste Hinweise auf künftige Zusammenarbeit

Mehrere Fintech-Unternehmen haben sich an die dezentrale Krypto-Börse Uniswap gewandt – wohl mit der Absicht, die DeFi-Dienste irgendwann in der Zukunft zu integrieren.

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Ashleigh Schap, Wachstumschefin von Uniswap, hat angedeutet, dass das Unternehmen möglicherweise mit großen Handels- und Zahlungsplattformen wie PayPal, E*Trade und Robinhood zusammenarbeiten wird. Bis heute gibt es jedoch keine offiziellen oder formellen Partnerschaften. Das enthüllte die Führungskraft des Unternehmens letzte Woche auf der EthCC-Konferenz in Paris.

Um bei ihren Nutzern relevant zu bleiben, ist ein wichtiger Grund dafür, dass all diese Giganten beginnen, sich die Zusammenarbeit mit etwas wie Uniswap genau anzusehen. Das ist ihr Tenor in dem Video, das zuvor auf YouTube erschienen war.

Schap erklärt darin, dass Uniswap in Gesprächen mit großen Fintech-Firmen steht, um DeFi dem Mainstream zur Verfügung zu stellen. Der Führungskraft zufolge wird viel getan, um eng mit Finanzdienstleistern wie PayPal, E*Trade und den Robinhoods der Welt zusammenzuarbeiten.

Die Uniswap-Managerin:

„Wir versuchen, Uniswap und den Rest von DeFi direkt in diese Anwendungen einzubauen, die die Nutzer bereits verwenden, damit wir den Traum von offener Liquidität mit 100% Verfügbarkeit in die ganze Welt bringen können.“

Unter Verweis auf die Ausfälle, die große zentralisierte Börsen und Plattformen in letzter Zeit erlitten haben, betonte Schap, dass diese Plattformen „100%ige Betriebszeit“ benötigen.

Uniswap werde zudem, sofern nicht ein großer Asteroid mit der Oberfläche des Planeten Erde kollidiert, weiterlaufen, weil „es auf der Chain ist, es bereits eingesetzt wird und wir es nicht abschalten könnten, selbst wenn wir es wollten“.

Noch keine offizielle Uniswap-Partnerschaft

In Reaktion auf das Video bestätigte Uniswap-Gründer Hayden Adams: Die Gespräche mit Fintech-Unternehmen, von denen viele daran interessiert sind, DeFi zu verstehen, laufen tatsächlich. Er ergänzt aber: Das Video wurde von YouTube entfernt, weil es den Eindruck erwecken könnte, dass es tatsächlich bereits Partnerschaften gibt. Adams:

„Wir haben keine Partnerschaften mit den im ETHCC-Vortrag erwähnten Unternehmen. Das Video wurde auf unseren Wunsch hin gelöscht, weil wir dachten, es könnte so interpretiert werden, dass wir Beziehungen haben, die wir nicht haben.“

Da die Gespräche allerdings noch laufen, könnte sich das bald ändern.

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Textnachweis: Cryptoslate

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Nach Hackerangriff: THORChain meldet sich zurück!

Nach wochenlanger Durststrecke meldet sich THORChain mit einem Paukenschlag zurück. Mit einem Kollektiv aus Experten adressiert man nun die Sicherheitslücken der Plattform.

Die Cross-Chain-Swaps-Plattform THORChain meldet sich nach Wochen des Grauens wieder zurück – und wie! Über Nacht legt der hauseigene Token RUNE über 35 Prozent zu und zählt damit zu den Siegern des heutigen Handelstages. Zu Redaktionsschluss rangiert RUNE bei 5,67 US-Dollar.

Dabei sah es in den letzten Wochen gar nicht gut aus für das DeFi-Projekt. Zunächst gelang es Hackern am 15. Juli, mittels eines Exploits insgesamt 5 Millionen US-Dollar in ETH von der Plattform zu entwenden. Das Netzwerk versprach, schnell an einer Lösung zu arbeiten und die erbeutete Summe zu erstatten. Inmitten der Reparaturarbeiten dann die zweite Attacke auf THORChain – dabei verschwanden knapp 8 Millionen US-Dollar in ETH.

Doch das Netzwerk hatte Glück im Unglück. Denn der Angreifer entpuppte sich als sogenannter “White Hat”, also ein Hacker, der Systeme in “guter Absicht” infiltriert, um auf Schwachstellen hinzuweisen. In der Regel erhalten diese dann eine “Aufwandsentschädigung”. Im Fall von THORChain sollen knapp 10 Prozent der entwendeten Summe an den gutmütigen Angreifer geflossen sein.

Der Glaube der Anleger an die Sicherheit von THORChain wurde durch die Angriffe dennoch massiv erschüttert, weshalb der RUNE-Kurs in den vergangenen Wochen immer weiter sank – bis zuletzt auf 3,03 US-Dollar. Nach einer kurzen Erholungsphase auf 4,78 US-Dollar sorgte die zweite Attacke nochmals für einen Kurssturz, diesmal auf 3,43 US-Dollar. Nun jedoch der Ausbruch.

“Code Walkthrough” biblischen Ausmaßes bei THORChain

Ausgerechnet die Sicherheitsthematik dürfte nun jedoch der Grund für den Kurs-Ausbruch sein. THORChain meldete über das eigene Twitter-Profil, dass man über 20 Partnerschaften mit externen Sicherheitsunternehmen abschließen konnte, unter ihnen Spezialisten wie die Bug-Bounty-Plattform Immunefi oder auch Blockchain-Versicherer Nexus Mutual. In einer groß angelegten “White Hat”-Runde startete man gestern ein “Code Walkthrough”, bei dem Schwachstellen im Netzwerk ausfindig gemacht und geschlossen werden sollen. Daran beteiligt waren nicht nur die Spezialisten der Sicherheitsfirmen, sondern auch deren Communities.

THORChain verspricht Belohnungen in Höhe von bis zu 500.000 US-Dollar pro entdeckter Schwachstelle. Erste Wirkungen hat die Aktion bereits gezeigt. So verkündete die Plattform, dass ein erster Bug erfolgreich gemeldet und gepatcht werden konnte. Das Community-Mitglied soll über Immunefi bereits eine Aufwandsentschädigung erhalten haben.

Anleger scheinen die Maßnahmen mit kräftigen Zukäufen zu honorieren. Auch die Krypto-Prominenz zeigt sich begeistert von den Sicherheitsbemühungen von THORChain. So unterstützen beispielsweise Erik Voorhees von ShapeShift und Tom Shaughnessey von Delphi Digital das DeFi-Projekt.

Wie effektiv das Krypto-Kollektiv die Sicherheitslücken schließen werden kann, wird die Zeit zeigen. Die eingeleiteten Schritte tragen jedoch insofern bereits Früchte, als sie als neues vertrauensbildendes Fundament die Community wieder ins Boot holen dürften.

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