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Neuer Stablecoin names USDF von US-Bankenkonsortium geplant

Eine Gruppe von US-Banken hegt Pläne, gemeinsam einen großen Stablecoin zu lancieren. Dieser soll die Bezeichnung USDF erhalten. Das Ziel dieser Initiative sei es unter anderem, die Zweifel, die an anderen Stablecoins hinsichtlich der Reserven gehegt werden, mit dem eigenen Stablecoin auszuräumen. Zu den Gründungsmitgliedern des USDF-Konsortiums gehören Synovus (laut MX Technologies die 48. größte Bank in den USA nach Vermögenswerten), die New York Community Bank (Nr. 45), die FirstBank (Nr. 88) und die Sterling National Bank (Nr. 77). Abgesichert werden sie von der Federal Deposit Insurance Corp. (FDIC), einer der wichtigsten Regulierungsbehörden der Branche.

Das Konsortium möchte außerdem weitere Finanzinstitute zum Beitritt bewegen.

USDF werden ausschließlich von US-Banken geprägt und können im Verhältnis 1:1 gegen Bargeld von einer Mitgliedsbank des Konsortiums eingetauscht werden. USDF geht auf die Bedenken des Verbraucherschutzes und der Regulierungsbehörden ein, die bei nicht von Banken ausgegebenen Stablecoins bestehen, und bietet eine sicherere Option für Transaktionen auf der Blockchain

, heißt es in der Mitteilung. 

USDF läuft auf öffentlicher Provenance Blockchain

Die Banken werden den Stablecoin USDF auf der öffentlichen Provenance Blockchain betreiben. Die Verfügbarkeit von USDF auf einer öffentlichen Blockchain bringt einige Vorteile. Denn Banken und ihre Kunden können aus diesem Grund den Stablecoin neben Peer-to-Peer- und Business-to-Business-Geldtransfers für eine breite Palette anderer Anwendungen nutzen. Zu diesen Szenarien zählt etwa die Kapitalabruf- oder auch die Rechnungs- und Lieferkettenfinanzierung. 

Die Mitteilung lässt jedoch außen vor, ob die Reserven für den USDF auch von der FDIC gedeckt sind. Gerade im Fall von Tether gab es mehrfach Bedenken hinsichtlich der undurchsichtigen Art der Deckung von Stablecoins. 

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Seba Bank sammelt 110 Millionen Schweizer Franken ein

Die Seba Bank aus Zürich macht immer wieder Schlagzeilen mit ihren Entwicklungen. Nun sorgt sie für Aufregung, weil ihr etwa 105 Millionen Euro von unterschiedlichen Investor:innen zugesprochen wurden. In einer Pressemitteilung vom 13. Januar schreibt das mittlerweile vier Jahre alte Unternehmen, dass diese Summe weit über dem eigentlich erwarteten Finanzierungsziel lag.

Seba auf Höhenflug

Der überzeichnete Betrag stammt zu großen Teilen von einem Konsortium an spezialisierten FinTech- und Blockchain-Unternehmen. Darunter fanden sich Altive, Ordway Selections, Summer Capital und DeFi Technologies. Auch Alameda Research und FTX partizipierten in der Serie C. Darüber hinaus unterstrich auch Stamminvestor Julius Bär den Glauben in das Unternehmen und erhöhte seine Beteiligung an der Bank.

Guido Bühler, CEO der Seba Bank, sagt: “Diese Finanzierung ermöglicht es uns, unsere digitale Asset-Banking-Plattform weiterzuentwickeln und unsere Präsenz rund um den Globus durch die Gewinnung neuer Talente zu stärken”.

Bereits im letzten Jahr hat die Krypto-Bank einen CEO für den Raum Asien-Pazifik und Naher Osten bestimmt, um das Standbein in Hongkong, Singapur und Abu Dhabi auszubauen und zu festigen. Diesen Regionen soll in Zukunft noch mehr Aufmerksamkeit zugutekommen, wie Börse Express berichtet. Zudem möchte das Unternehmen das “Wachstum des institutionellen Geschäfts durch Investitionen in Produktangebote und Technologien” weiter steigern. Aktuell ist die Seba Bank bereits auf 25 Märkten weltweit aktiv.

“Synergie-Effekte”: Der eine bringt die Kunden, die andere die Bank-Lizenz

Besonders die Zusammenarbeit mit dem börsennotierten Technologieunternehmen DeFi Technologies könnte in Zukunft spannend werden. Dazu sagt Russell Starr, CEO von DeFi Technologies: “Durch die Zusammenarbeit mit DeFi Technologies werden beide Vertragspartner in der Lage sein, füreinander Werte zu schaffen – sei es bei der Einführung neuer Produkte im ETP-Bereich, bei einer möglichen gemeinsamen Lancierung von ETFs, beim Staking, bei der Verwahrung, oder auch bei anderen noch nicht wahrgenommenen Optionen.”

Zur Seba Bank

Die aus Zürich stammende Krypto-Bank Seba wurde im April 2018 gegründet. Seitdem berichtete BTC-ECHO mehrmals über ihre Entwicklungen. Beispielsweise, als sie im September 2021 als erste Krypto-Bank, mit Fokus auf digitale Vermögenswerte, eine CISA [KAG] –Lizenz der renommierten Aufsichtsbehörde FINMA erteilt bekam. Aktuell bietet die Seba Bank die folgenden Coins an: BTC, ETH, DOT, LTC, XTZ, ADA, XLM, USDC, BCH, SNX, UNI, YFI, LINK, AAVE, CHF, USD, GBP, EUR, HKD, SGD, PLN, JPY.

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Die wichtigsten Krypto-News der Woche | BTC-ECHO

Adidas lanciert eigene NFT-Kollektion, Nike kauft RTFKT, Sparkassen und Volksbanken im Krypto-Fieber und Myanmar-Opposition führt Tether ein.

Eine weitere aufregende Woche im Krypto-Space neigt sich dem Ende. Die wichtigsten Ereignisse um Bitcoin und Co. kompakt im Überblick.

Deutsche Sparkassen im Krypto-Fieber

Die Gerüchte haben sich bestätigt: Die S-Payment, das Kompetenzcenter Payment der Sparkassen-Finanzgruppe, arbeitet tatsächlich an einem Pilotprojekt für die Krypto-Integration. Dabei plane die Bank, den Handel mit Kryptowährungen mit einer hauseigenen Wallet zu ermöglichen.

Da jedoch alle 370 Sparkassen in Deutschland letztendlich als eigenständige Bank fungieren, müsse das Krypto-Vorhaben von den Gremien durchgewunken und dann von den einzelnen Filialen selbstständig umgesetzt werden.

Mit derartigen News sind die Sparkassen in Deutschland jedoch nicht alleine. Auch bei den Volksbanken haben wir nachgefragt. Das Ergebnis: Auch hier möchte der Regionalverband der Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte in den Krypto-Space vordringen. Dabei fokussiert sich die Bank auf den Handel mit Bitcoin. Ob der Bundesverband in das Projekt wohl noch mit einsteigt, bleibt abzuwarten.

Zum Sparkassen-Artikel geht es hier entlang. In diesem Artikel findet ihr mehr über das Volksbank-Projekt.

Tesla akzeptiert nun DOGE

Tesla-Chef Elon Musk wurde zur Person des Jahres in der TIME auserkoren. In dem ausführlichen Interview ging es natürlich auch um Kryptowährungen. Dabei nutzte Musk abermals die Gelegenheit, seine Vorliebe für den Hundetoken Dogecoin zu verkündet. Musk zufolge sei der Memecoin besser für Transaktionen geeignet als Bitcoin.

Doch damit nicht genug. Kurz danach ließ der Krypto-Enthusiast auf Twitter verlauten, dass sein Unternehmen Tesla nun Dogecoin “für einige Produkte” akzeptieren würde. Was genau mit dem Hundetoken käuflich sein wird, bleibt aktuell noch abzuwarten.

Mehr dazu könnt ihr hier nachlesen.

Myanmar-Opposition führt Tether ein

Nachdem die herrschende Militärdiktatur in Myanmar den Besitz und Handel von Kryptowährungen verboten hatte, meldet sich jetzt die Oppositionsbewegung zurück. Das National Unity Government (NUG) führte nun den Stablecoin Tether (USDT) als offizielle Währung des Landes ein.

Auf Facebook schlug der Finanzminister der Opposition Tin Tun Naing vor, den Stablecoin im Inland zu verwenden, “um die derzeitigen Handels-, Dienstleistungs- und Zahlungssysteme zu vereinfachen und zu beschleunigen”. Kryptowährungen könnten so vermutlich helfen, Zahlungssysteme in Myanmar der Militär-Kontrolle zu entziehen.

Hier geht es zum ausführlichen Artikel.

Nike kauft NFT-Start-up

In einer Pressemitteilung verkündete der US-Sportartikelhersteller, das Start-up RTFKT gekauft zu haben. Mit der Akquisition möchte Nike “die nächste Generation von Collectibles bereitstellen, die Kultur und Gaming verbinden”, heißt es in einer Pressemitteilung.

Das junge Unternehmen wurde erst letztes Jahr von drei Freunden gegründet. Dabei hat sich RTFKT zum Ziel gesetzt, die NFT- und Gaming-Welt mit einzigartigen Turnschuhen und digitalen Artefakten zu vereinen.

Schon in 2019 hatte sich Nike für die digitale Transformation gewappnet. Das beantragte Patent auf “Cryptokicks” blieb bis dato jedoch nur ein Vorhaben auf dem Papier. Ende Oktober dieses Jahres ging das Unternehmen dann einen weiteren Schritt in Richtung Krypto und reichte einen weiteren Antrag auf “virtuelle Güter”  beim Patent- und Markenamt ein. Ob wir die Krypto-Turnschuhe bald im Metaverse tragen können?

Mehr dazu findet ihr hier.

Adidas mit eigener NFT-Kollektion

Es war spannend bis zum Schluss, doch jetzt ist endlich die Katze aus dem Sack. Vor einiger Zeit verkündete Adidas eine Kooperation mit The Sandbox und Coinbase. Der Gegenstand der Krypto-Zusammenarbeit verblieb jedoch als Rätsel. Nun ist klar: Alles dreht sich um eine hauseigene NFT-Kollektion, um ins Metaverse voranzuschreiten.

Als Besitzer:in eines Adidas-NFTs könne man demnach Zugang zu virtuellen Wearables und passenden, physische Produkte für das Spiel The Sandbox erhalten. Coinbase ist derweil mit der Verwahrung der digitalen Assets beauftragt. Am 17. Dezember hat Adidas die NFTs gedroppt. Der Andrang war groß und jede Wallet auf nur eine Transaktion begrenzt, in der man maximal zwei NFTs erwerben durfte.

Mehr darüber könnt ihr hier lesen.

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Volksbank Raiffeisenbank wagt Bitcoin-Vorstoß | BTC-ECHO

Nach der Sparkasse wagt ein Regionalverband der Volksbank einen Alleingang in Richtung Bitcoin. Zieht der Bundesverband nun nach?

Nachdem der Deutsche Sparkassen und Giroverband am Montag, dem 13. Dezember, öffentlichkeitswirksam ein Pilotprojekt für den Handel mit Bitcoin bestätigt hatte, zieht nun die Konkurrenz nach. In einem Alleingang möchte der Regionalverband der Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte (Bilanzsumme: 4,6 Milliarden Euro) ebenfalls einen Vorstoß in den Krypto-Space wagen. Konkret geht es dabei um den Handel und die Verwahrung von Bitcoin. Eine Ausweitung der Dienstleistung auf andere Kryptowährungen sei derzeit nicht geplant.

Vorstand Andreas Streb bestätigte das Vorhaben in einem Interview des hauseigenen Kundenmagazins. Die knapp 800 Mitarbeiter der Regionalbank seien dafür bereits intensiv zu den Themen Bitcoin und Blockchain geschult worden, um ein “breites Verständnis” zu schaffen. Der Handel mit dem digitalen Gold soll laut Vorstand dabei im kommenden Jahr starten. So wolle die Volksbank Kunden bei der Beschaffung einer eigenen Cold Wallet unterstützen. Zudem arbeite man parallel auch an einer eigenen Lösung zur Verwahrung der Kryptowährung.

Technische Details sind dazu zwar noch nicht bekannt, die Bank sicherte sich jedoch bereits die Markenrechte für die “VR-BitcoinGoCard”. Allem Anschein nach also eine Bankkarte, auf der die Bitcoin gelagert werden dürften.

Zieht der Bundesverband der Volksbank nun nach?

Der Alleingang der Volksbank Bayern Mitte dürfte auch innerhalb des Gesamtverbands nicht unbemerkt geblieben sein. Im Umfeld der Bank erhofft man sich von dem Manöver wohl eine Ausweitung des Modells auf andere Volksbanken. Ob vielleicht sogar der Bundesverband der Deutschen Volksbanken Raiffeisenbanken (BVR) sich entschließt, dem Handel mit Bitcoin grünes Licht zu geben, dürfte auch von der Kundenresonanz der bayrischen Provinz-Bank abhängen. Eine Anfrage von BTC-ECHO blieb zum Zeitpunkt des Schreibens unbeantwortet. Sollte jedoch ein etwaiger Schritt vom BVR kommen, erhielten über 30 Millionen Kunden den Zugang zu Bitcoin.

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Sparkasse bestätigt Gerüchte um Bitcoin-Pilotprojekt

Die S-Payment, das Kompetenzcenter Payment der Sparkassen-Finanzgruppe, tüftelt tatsächlich an einem Pilotprojekt für die Krypto-Integration. Das hat BTC-ECHO exklusiv vonseiten der Sparkassen-Finanzgruppe erfahren.

Bisher waren es nur Gerüchte, nun ist es bestätigt: Die Sparkasse will in einem Pilotprojekt den Handel mit Bitcoin ermöglichen. Wie BTC-ECHO im Gespräch mit der Pressestelle Deutscher Sparkassen und Giroverband (DSGV) erfahren hat, plant man tatsächlich, den Handel mit Bitcoin und Co. anzubieten. Per Mail teilte man uns mit, dass man an einer entsprechenden Lösung arbeite:

Das Interesse an Krypto-Assets ist enorm, das sieht auch die Sparkassen-Finanzgruppe. Bei der S-Payment, der auf Zahlungsverkehrsdienstleistungen spezialisierten Tochter der DSV-Gruppe, wird daher in einem Projekt geprüft, welche Möglichkeiten und Risiken eine Wallet bietet, in der Kunden von Sparkassen Krypto-Assets sicher verwahren können. Das Projektteam bereitet Entscheidungen in den Gremien der Sparkassen-Finanzgruppe im ersten Halbjahr 2022 vor.

Alexander Hartberg, Pressesprecher der Sparkassen-Finanzgruppe

Demnach arbeitet ein Team von S-Payment an einer Wallet für Kryptowährungen wie Bitcoin. Bei S-Payment handelt es sich um das “Kompetenzcenter Payment der Sparkassen-Finanzgruppe”, ein hauseigenes Subunternehmen, das sich auf Zahlungslösungen innerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe spezialisiert.

Zuerst berichtete Finance Forward von dem Vorhaben.

Potenzial: riesig

Für die deutsche Finanz-Szene wäre das ein einmaliger Vorgang. Schließlich sind die Sparkassen mit rund 50 Millionen Kundinnen und Kunden immer noch Marktführer hierzulande. Ähnliche Projekte von anderen Geldhäusern wie der Commerzbank oder der Deutschen Bank sind indes nicht bekannt. Erst im November hatte BTC-ECHO in einer aufwändigen Recherche bei Großbanken nachgefragt, ob und wie man die Kryptoverwahrung ins Geschäftsmodell einbeziehen will. Die ernüchternde Bilanz: Eine Kryptoverwahrlinzenz strebt niemand an.

Ob die Sparkassen die Verwahrung der Coins selbst in die Hand nehmen werden oder doch einen externen Dienstleister damit beauftragen, ist noch nicht bekannt. Dabei könnte das Geschäft mit den Kryptowährungen bereits im kommenden Jahr lanciert werden. Vorher müssen allerdings noch die Gremien darüber entscheiden – und umsetzen müssen die Beschlüsse die einzelnen Sparkassen selbst. Denn die 370 Sparkassen, die es hierzulande gibt, funktionieren am Ende immer als eigenständige Bankhäuser.

Sollte das Pilotprojekt tatsächlich im nächsten Jahr bereits an den Start gehen, wäre für die Bitcoin Adoption hierzulande einiges getan, würde einer Krypto-Adoption seitens der Sparkasse doch so manche Einstiegshürde senken und die Zielgruppe für Kryptowährungen schlagartig vergrößern.

Ausschlaggebend für den Schritt in Richtung Krypto-Adoption dürfte die Personalie Erik Meierhoff sein. Der Digital-Experte ist seit Mai 2020 Teil der Geschäftsleitung bei S-Payment und gilt als innovative Kraft innerhalb des Führungsteams.

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Privatbank Hauck & Aufhäuser übernimmt Krypto-Verwahrer mit Bafin-Lizenz

Die deutsche Privatbank Hauck & Aufhäuser übernimmt den Krypto-Verwahrer Kapilendo, so das Institut in einer Pressemitteilung

Kapilendo hat Bafin-Erlaubnis

Wie Hauck & Aufhäuser betont, verfügt Kapilendo seit dem 14. September über die für Krypto-Verwahrgeschäfte in Deutschland benötigte Lizenz der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin). Damit übernehme die Privatbank “der ersten Kryptoverwahrer mit der Erlaubnis zur Verwahrung von Kryptowerten in Deutschland”. Neben Kapilendo verfügt auch die Kryptohandelsplattform Coinbase über eine entsprechende Bafin-Lizenz.

Hauck & Aufhäuser wolle in der Folge sein Servicespektrum im Bereich Digital Assets ausbauen. Die geplante Übernahme muss durch die Aufsichtsbehörden noch genehmigt werden. Danach soll Kapilendo Namen Hauck & Aufhäuser Digital Custody AG firmieren und der Bank ermöglichen, “die gesamte Wertschöpfungskette von digitalen Assets hausintern abzudecken”.

“Wir gehen davon aus, dass die Tokenisierung von Vermögenswerten zu einem elementaren Bestandteil der Fondsbranche wird. Diesen Wandel werden wir bei Hauck & Aufhäuser für und mit unseren Fondskunden aktiv vorantreiben und mitgestalten”, erklärt Dr. Holger Sepp, Mitglied des Vorstands bei Hauck & Aufhäuser.

Nach der Ausgliederung von Kapilendo will die bisherige Unternehmensmutter Bloxxon die Zusammenarbeit mit Hauck & Aufhäuser weiter ausbauen.

Bislang auch als Tokenisierungsplattform aktiv

Bloxxon betreibt unter dem Namen Kapilendo neben Verwahrdiensten auch eine Tokenisierungs-Plattform, welche etwa bereits durch die Restaurantkette L’Osteria zur Ausgabe einer tokenbasierten Anleihe genutzt wurde.

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Frist rückt näher – Südkoreanischer Kryptobörse Gopax droht die Schließung

Die südkoreanische Kryptobörse Gopax, die von der Digital Currency Group finanziert wird, sieht sich mit einer etwaigen Schließung konfrontiert, denn die Deadline für die Einholung einer offiziellen behördlichen Zulassung rückt immer näher.

Ein wichtiges Kriterium für den Erhalt einer solchen Genehmigung ist, dass die betreffenden Unternehmen Konten bei südkoreanischen Banken führen müssen. Der Haken daran ist allerdings, das die Banken des Landes größtenteils die Zusammenarbeit mit kleinen und mittleren Kryptobörsen verweigern. Lediglich die großen Krypto-Handelsplattformen Upbit, Bithumb, Korbit und Coinone genießen dieses Privileg. Die Frist zur Antragstellung für eine offizielle Betriebserlaubnis verstreicht bereits am 24. September, was die Lage umso dringlicher macht.

In einer Mitteilung vom heutigen Freitag schreibt die Gopax deshalb, dass sie sich „derzeit in Verhandlungen mit Finanzinstituten befindet, um Konten einzurichten“, und die behördlichen Auflagen doch noch erfüllen zu können.

Bis zum 24. September soll der Krypto-Handel auf der Plattform zunächst völlig normal weiterlaufen, doch falls keine Einigung mit den Banken und Aufsichtsbehörden erzielt wird, könnte auch für südkoreanische Nutzer der Betrieb schon bald eingestellt werden. Dies würde dann allerdings gesondert kommuniziert werden. Die Kryptobörse musst zuvor bereits den Zugang für ausländische Nutzer verwehren (siehe unten), was ebenso eine Folge der neuen Gesetzeslage ist.

Seit dem 17. September ist die Gopax nicht mehr für ausländische Nutzer erreichbair. Quelle: Gopax

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Blockdata-Bericht: „DeFi kann Billionen-Industrie werden“ | BTC-ECHO

DeFi könnte eine Billionen-Industrie werden, meint Blockdata. Dafür müssten Banken lediglich 1 Prozent ihres AUMs investieren. Aktuell gibt es aber noch Bedenken.

Bitcoin tritt auf der Stelle. Im Vergleich zum gestrigen Handelstag verzeichnet der digitale Wertspeicher einen leichten Kurs-Verlust von 0,87 Prozent. Damit handelt der digitale Wertspeicher zu Redaktionsschluss bei 47.887 US-Dollar. Auch im Altcoin-Sektor hat sich unter den zehn wertvollsten Kryptowährungen kaum etwas signifikant verändert. So notiert das Gros der Top-10-Coins in einem leichten Minusbereich von etwa 2 Prozent. Größter Verlierer ist Solana mit einem Kursrückgang von 6 Prozent. Lediglich Polkadot und Dogecoin können grüne Zahlen vermelden. Außerhalb des Rankings profitiert vor allem Shiba Inu mit einem Plus von 35,76 Prozent. Zuvor war der Dogecoin-Verschnitt auf der US-Krypto-Börse Coinbase gelistet worden.

Abseits dessen sorgt im DeFi-Space ein Bericht von Krypto-Analysefirma Blockdata derzeit für Aufsehen. Darin prognostiziert CEO Jonathan Knegtel, dass in den kommenden fünf Jahren etwa eine Billion US-Dollar in den dezentralen Finanzmarkt fließen könnte. Er schreibt:

Wenn auch nur 1 Prozent des verwalteten Vermögens der 100 größten Banken der Welt in DeFi investiert würde, und sei es auch nur versuchsweise, hätten wir es mit einer Finanzspritze von fast 1 Billion Dollar zu tun.

Jonathan Knegtel, Blockdata CEO

Laut Blockdata hätten von den 100 größten Banken bereits 55 in Kryptowährungen und/oder in Blockchain-basierte Unternehmen investiert. Folglich wäre der Sprung vom Krypto in den DeFi-Space nicht mehr weit. Somit könnte der Einstieg von “ein bis zwei Großbanken” reichen, um eine Kettenreaktion auszulösen, die weitere Geldhäuser in den Sektor treiben würde, meint Knegtel.

Regulierungsbedenken halten DeFi-Investitionen zurück

Generell verfolge der traditionelle Finanzsektor genau die Entwicklung des rebellischen DeFi-Space. Vor allem das schnelle Wachstum der Industrie seit vergangenem Jahr lässt bei einigen Investoren die Finger jucken. Doch viele scheinen bisher noch nicht bereit, ihr Portemonnaie zu öffnen. Zu groß seien die regulatorischen Bedenken, meint der Blockdata CEO.

Das habe auch die Branche erkannt und reagiert nun mit einer neuen Welle an DeFi-Lösungen. Dabei handelt es sich um Projekte, die eine Art Bindeglied zwischen dem DeFi-Space und den regulatorischen Bedürfnissen institutioneller Anleger schaffen möchten. So arbeitet etwa das US-FinTech Circle aktuell an einer Plattform, worüber Unternehmen der Zugang zum DeFi-Lending-Markt mittels API ermöglicht werden soll.

Darüber hinaus begrüßt Blockdata die jüngsten Regulierungsbemühungen von SEC-Chef Gary Gensler. Der frühere MIT-Professor forderte Anfang August in einem Interview mit Bloomberg, zumindest Teile des DeFi-Sektors unter die Obhut der US-amerikanischen Börsenaufsicht zu stellen. Dabei sei eine Möglichkeit die Behandlung von Lending-Plattformen als Investmentfonds. “Wenn Unternehmen mit einem bestimmten Zinssatz für einen Krypto-Vermögenswert werben, könnte das ausreichen, die Darlehen unter die Aufsicht der SEC zu stellen”, sagte Gensler damals. 

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Smartphone-Bank Nuri macht Ripple-Expertin zum Technikvorstand

Die Berliner Neobank Nuri hat eine IT-Expertin des Krypto-Unternehmens Ripple als Technikvorstand (CTO) verpflichtet, so das Unternehmen in einer Mitteilung.

Blockchain-Expertin aus dem Silicon Valley

Vidya Mani werde “die Tech-Strategie des Unternehmens sowie die Weiterentwicklung einer agilen und innovativen Arbeitsumgebung vorantreiben”, schreibt Nuri. Der Fokus werde dabei “auf der Skalierung einer leistungsstarken technischen Organisation unter Beibehaltung eines hohen Niveaus an Effizienz und Produktqualität liegen”, so das Startup weiter. 

Nuri dürfte vielen noch unter dem Namen Bitwala bekannt sein. Nach einer Umbenennung will das Startup für Blockchain-Banking die neue Marke etablieren.

Die neue CTO Vidya Mani verfügt laut Nuri über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Technologiebranche und war zuletzt als Vice President Engineering bei Ripple tätig. Vor Ripple war Mani als Director of Engineering, Payments and Data bei der Paypal-Tochter Braintree für Entwicklung und Wachstum der internationalen Zahlungsverkehr- und Datenplattformen verantwortlich. 

Vidya Mani solle Nuri für die nächsten Wachstumsphasen fit machen und mithelfen, eine moderne Führungskultur zu etablieren.

Deutscher Pionier für Krypto-Banking

Nuri bietet in Deutschland bereits seit 2018 ein Online-Girokonto mit eingebauter Handelsfunktion für Kryptowährungen an, seit August 2019 über eine eigene Smartphone-App. Nuri setzt zur Verwahrung der Krypto-Bestände seiner Kunden auf die Solarisbank-Tochter Solaris Digital Assets, welche über die dafür nötige Bafin-Lizenz für Kryptoverwahrgeschäfte verfügt.

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Berliner Neobank Nuri startet ETF-Sparpläne für Bitcoin und Ether

Die Berliner Blockchain-Neobank Nuri bietet ihren Kunden ab sofort automatisierter Krypto-Sparpläne für Bitcoin und Ether an, so das Unternehmen in einer Mitteilung.

ETF-Sparpläne gegen hohe Volatilität

Mit den ETF-Sparplänen können Anleger monatlich einen festen Betrag in börsengehandelte Fonds für Bitcoin und Ether investieren und damit die starke Marktvolatilität der Kryptowährungen ausgleichen. 

Die Kunden bestimmen Tag und den gewünschten monatlichen Betrag bei Vertragsabschluss, können aber bei Bedarf auch Zahlungen überspringen und anpassen. Die Krypto-Sparpläne sind zudem nicht Fristgebunden und können jederzeit wieder gelöscht werden.

Nuri reagiert nach eigener Aussage mit dem neuen Angebot auf die starke Nachfrage, welche immer wieder den Wunsch nach einem Sparplan-Feature für Kryptowährungen geäußert hätten. Zu den neuen ETF-Sparplänen sagte Nuri-CEO Kristina Walcker-Mayer:

“Wir bei Nuri glauben, dass jeder die Möglichkeit haben sollte, seine eigene finanzielle Zukunft proaktiv in die Hand zu nehmen und Vermögen aufzubauen. Deshalb entwickeln wir innovative Produkte, die unseren Kunden das Sparen und Investieren in Kryptowährungen so einfach wie möglich machen. Unsere automatisierten Krypto-Sparpläne erleichtern den Einstieg in die Krypto-Welt, da Kunden sich keine Gedanken mehr über das richtige Timing für ihr Investment machen müssen.”

Deutscher Pionier für Krypto-Banking

Die bis zu ihrer Umbenennung zu Nuri unter dem Namen Bitwala tätige Neobank bietet in Deutschland bereits seit 2018 ein Online-Girokonto mit eingebauter Handelsfunktion für Kryptowährungen an, seit August 2019 über eine eigene Smartphone-App. Nuri setzt zur Verwahrung der Krypto-Bestände seiner Kunden auf die Solarisbank-Tochter Solaris Digital Assets, welche über die dafür nötige Bafin-Lizenz für Kryptoverwahrgeschäfte verfügt.

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