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Vermögensverwaltung GoldenTree investiert in Bitcoin

Die in New York ansässige Vermögensverwaltung GoldenTree hat Bitcoin in ihre Bücher aufgenommen, der genaue Wert der Investition ist allerdings unbekannt.

Wie das Finanzportal The Street berichtet, hat die 45 Mrd. US-Dollar schwere Vermögensverwaltung jüngst Bitcoin (BTC) gekauft, von weiteren Investitionen in andere Kryptowährungen jedoch abgesehen. Laut Insiderquellen kam der Entschluss durch Gespräche in der Führungsebene über die Einstellung von Investmentexperten aus dem Bereich Kryptowährungen zustande.

Teile der Führungsebene, darunter Gründer Steven Tananbaum sowie die Teilhaber Deeb Salem und Joseph Naggar, hatten sich diesen Monat bereits an einer Finanzierungsrunde für Borderless Capital beteiligt, durch die ein Förderprojekt für das Blockchain-Netzwerk Algoran realisiert werden konnte. Borderless hat zuvor wiederum in das von Coinbase gestützte Krypto-Unternehmen Securitize investiert.

Auch andere Vermögensverwaltungen wagen sich inzwischen auf direktem oder indirektem Weg in den Kryptomarkt vor. So hat zum Beispiel die Ridge Asset Management vergangene Woche bei der amerikanischen Börsenaufsicht SEC die Einführung eines Bitcoin-Investmentfonds beantragt. Die Investmentfirma Horizon Kinetics empfahl Anlegern in dieser Woche zudem, in Kryptowährungen zu investieren, um sich vor der Abwertung von Landeswährungen zu schützen.

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US-Außenministerium rät El Salvador zur „strengen Regulierung“ von Bitcoin

Victoria Nuland, eine ranghohe Diplomatin des amerikanischen Finanzministerium, empfiehlt El Salvador, dass Bitcoin nach der offiziellen Anerkennung als Zahlungsmittel streng reguliert werden sollte.

Die entsprechenden Empfehlung sprach Nuland am Mittwoch in einer Pressekonferenz aus, die auf ein Treffen mit Präsident Nayib Bukele folgte. So hätte die USA nach dem Hackerangriff auf die Colonial Pipeline, bei dem die marktführende Kryptowährung als Zahlungsmittel für die Lösegeldforderung eine zentrale Rolle spielte, Bitcoin unter strenge Beobachtung genommen. El Salvador solle deshalb lieber ähnlich verfahren. Das kleine mittelamerikanische Land hatte im Juni ein Gesetz verabschiedet, durch das Bitcoin (BTC) ab dem 7. September als offizielle Währung anerkannt wird.

„Ich habe dem Präsidenten empfohlen, dass El Salvador in jedem Fall sicherstellen sollte, dass Bitcoin streng reguliert wird, dass damit transparent und verantwortungsvoll umgegangen wird, und dass sich das Land gegen bösartige Akteure schützt“, so Nuland.

Das Treffen von Nuland mit dem Präsidenten und der Außenministerin von El Salvador ist Teil einer Rundreise durch El Salvador, Paraguay und Panama, in denen die US-Diplomation mit ihren Gastgebern Themen wie Migration, Demokratie und regionale Entwicklung bespricht.

Kryptowährungen stehen dabei scheinbar immer mehr auf der außenpolitischen Agenda der USA, denn selbst Präsident Joe Biden hatte zuletzt öffentlich auf den Hackerangriff auf die Colonial Pipeline Bezug genommen, und ein Cybersicherheitsabkommen mit Russland in Aussicht gestellt.

Die Mahnung der USA gegenüber El Salvador hinsichtlich dem Umgang mit Bitcoin kommt zu einem Zeitpunkt, an dem sich das mittelamerikanische Land in Verhandlungen mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) über mögliche Hilfskredite befindet. Das amerikanische Außenministerium unterstützt die Zahlungen, doch der IWF hatte sich zuletzt selbst besorgt gezeigt, was die Einführung von Bitcoin in dem Land betrifft, denn daraus könnte „eine Reihe wirtschaftlicher und finanzieller Probleme entstehen, die sehr genau bedacht werden müssen“.

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Jack Dorsey sei Dank: Elon Musk tritt bei Bitcoin-Onlinekonferenz als Redner auf

Tesla-Chef Elon Musk, der auch als großer Fan des Dogecoin bekannt ist, wird wahrscheinlich als Redner an einer Konferenz teilnehmen, in der institutionelle Investoren über Bitcoin aufgeklärt werden sollen.

Dies geht aus einer sozial-medialen Diskussion zwischen Musk und Twitter-Chef Jack Dorsey hervor, denn hier willigte ersterer ein, bei der Onlinekonferenz „The ₿ Word“ als Redner aufzutreten. Die Konferenz, die von der Crypto Council for Innovation initiiert wird, findet am 21. Juli statt.

„Je mehr Unternehmen und Institutionen in den Markt einsteigen, desto mehr wollen wir darüber aufklären, was die freie und offene Entwicklung von #Bitcoin so toll macht“, wie Dorsey in diesem Zusammenhang zunächst geschrieben hatte. Dem fügte er an: „Dieser Tag steht im Zeichen der dahingehenden Aufklärung.“

Musk erheiterte sich auf Twitter anschließend über die Formulierung „Aufklärung“, der erfolgreiche Unternehmer hatte seinen pubertären Humor bereits in der Vergangenheit unter Beweis gestellt, ehe er sich in Gespräch verwickeln ließ und seinem Auftritt bei der Konferenz zustimmte.

Quelle: Twitter

Zu den geplanten Rednern gehören neben Dorsey und Musk auch Blockstream-Gründer Adam Back, der ehemalige stellvertretende CIA-Direktor Michael Morell und der Brink-Chef John Newbery. Die Konferenz hat zum erklärten Ziel, die „im Mainstream bekannten Narrative über Bitcoin zu entkräften.“

Noch ist unklar, ob die Gesprächsversuche anderer erfolgreicher Unternehmer und Bitcoin-Fürsprecher helfen könnten, die Sichtweise von Musk zu ändern. Immerhin hatte der Tesla-Chef nach seiner massiven Kritik an der Kryptowährung Anfang des Monats eingeräumt, dass Bitcoin zukünftig wieder als Zahlungsmittel beim Autobauer verfügbar sein könnte.

Bei Redaktionsschluss beläuft sich der Bitcoin-Kurs nur noch auf knapp 32.000 US-Dollar, was einen Tagesverlust von 3,5 % bedeutet.

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Kanadische Basketballliga will Spielergehälter in Bitcoin auszahlen

Die höchste kanadische Basketballliga ermöglicht es ihren Spielern ab nächster Woche, einen Teil ihrer Gehälter in Bitcoin ausgezahlt zu bekommen.

Wie aus einer entsprechenden Ankündigung der Canadian Elite Basketball League (CEBL) vom Donnerstag hervorgeht, hat sich die Liga dazu mit der in Toronto ansässigen Kryptobörse Bitbuy zusammengetan, die das Salär auf Wunsch der Spieler von Kanadischen Dollar in Bitcoin (BTC) konvertiert. Die Krypto-Gelder werden dann direkt in die persönlichen Wallets der betreffenden Spieler transferiert.

Die Mehr als 70 Spieler der Edmonton Stingers, Fraser Valley Bandits, Guelph Nighthawks, Hamilton Honey Badgers, Ottawa Blackjacks, Niagara River Lions und Saskatchewan Rattlers können sich also schon bald aussuchen, ob sie ihr Gehalt anteilig in Form der marktführenden Kryptowährung beziehen. Dies ist allerdings kein reiner Gefallen für die Spieler, denn der Service ist Teil eines Sponsoringdeals zwischen CEBL und Bitbuy.

Kimbal Mackenzie von den Nighthawks gibt an, dass er das Angebot als einer der ersten Spieler annehmen wird. Der 24-jährige Basketballer hatte seinen Vertrag erst kürzlich verlängert. Der Startschuss für die Liga fällt am 24. Juni.

„Die Möglichkeit, in Bitcoin bezahlt zu werden, finde ich total spannend“, wie Mackenzie dahingehend erklärt. Und weiter: „Ich sehe in Kryptowährungen die Zukunft. Die Möglichkeit, dass ein Teil meines Gehalts direkt in ein Investitionsprodukt fließt, das meiner Meinung nach in den nächsten 10 bis 30 eine massive Wertsteigerung erfahren wird, ist für mich eine klare Kiste.“

Obwohl sich inzwischen schon viele Sportteams mit Krypto- und Blockchain-Unternehmen zusammengetan haben, kommen immer wieder Zweifel auf, ob Bitcoin sich wegen der hohen Volatilität als Zahlungsmittel eignet. In einem anderen Interview bestätigte Mackenzie, dass er sein Gehalt nichtsdestotrotz zur Hälfte in Form der Kryptowährung ausgezahlt bekommen möchte:

„Wenn Bitcoin fällt, dann ist das eben so. Das ist meine Entscheidung, und die verantworte ich auch. Andererseits kann ich dann aber auch vielleicht schon in zwei Jahren die Basketballschuhe an den Nagel hängen.“

Seit der Krypto-Marktführer im April ein neues Rekordhoch von 64.899 US-Dollar erreicht hatte, ging es für den Kurs wieder deutlich zurück. Eine der treibenden Gründe dafür ist, dass der einflussreiche Autobauer Tesla wegen Umweltbedenken von Bitcoin als Zahlungsmittel Abstand genommen hat. Bei Redaktionsschluss beläuft sich BTC nur noch auf 36.788 US-Dollar.

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IWF warnt im Vorfeld von Treffen mit El Salvador vor einer Einführung von Bitcoin

Der Internationale Währungsfonds (IWF) warnt, dass die Entscheidung von El Salvador, Bitcoin zum offiziellen Zahlungsmittel zu ernennen, rechtliche und wirtschaftliche Konsequenzen für das kleine südamerikanische Land haben könnte.

Gerry Rice, ein Sprecher des IWF, hatte am Donnerstag zunächst bekanntgegeben, dass sich die Organisation und das Land aktuell wegen Hilfszahlungen für den Wiederaufbau der Wirtschaft in Gesprächen befinden. Die betreffenden Hilfsgelder wurden El Salvador bereits im vergangenen Jahr wegen der Coronapandemie bewilligt. Beim kommenden Treffen mit Präsident Nayib Bukele sollen allerdings auch Kryptowährungen zum Gesprächsthema werden, wie Rice angibt.

„Die Einführung von Bitcoin als offiziellem Zahlungsmittel wirft eine Reihe von wirtschaftlichen, finanziellen und rechtlichen Fragen auf, die genau analysiert werden müssen“, wie der IWF-Sprecher in diesem Zusammenhang erklärt. Und weiter: „Wir werden diese Entwicklung genau beobachten, und werden weiter im engen Austausch mit den Behörden stehen“.

Der IWF äußert immer wieder seine Bedenken, wenn Länder die Einführung einer Digitalwährung ernsthaft in Betracht ziehen. So hatte sich die Organisation erst im März ähnlich besorgt gezeigt, als die Marshallinseln ihre eigene Digitalwährung namens SOV zum offiziellen Zahlungsmittel erhoben. Auch hiermit würden beträchtliche finanzielle und rechtliche Risiken einhergehen. Die IWF gab hier zu bedenken, dass der durch die Pandemie angerichtete Schaden nicht durch die Einführung einer Digitalwährung einfach so wieder behoben werden könnte.

Allerdings scheint El Salvador unmittelbar Nägel mit Köpfen machen zu wollen, denn Präsident Bukele hatte erst am vergangenen Wochenende auf der Konferenz „Bitcoin 2021“ offengelegt, dass im Parlament des Landes ein Gesetzentwurf eingegeben werden solle, um Bitcoin (BTC) zum Zahlungsmittel zu machen. Der entsprechende Entwurf wurde dann bereits am Mittwoch verabschiedet.

Obwohl die Regierung bisher noch keine Rücksprache mit dem IWF gehalten hat, gibt es bereits Pläne, wie Bitcoin-Mining in El Salvador organisiert werden soll. So will Bukele anordnen, dass der staatliche Energieversorgen LaGeo bestimmte Kapazitäten für Miner freihält. Demnach sollen diese allen voran auf den Strom aus zwei Geothermiekraftwerken zurückgreifen können, die über Vulkane betrieben werden.

IWF-Sprecher Rice warnt abschließend: „Kryptowährungen bringen erhebliche Risiken mit sich. Der Umgang damit erfordert klare Regulierungsmaßnahmen.“

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Decentralized Finance (DeFi) wird dein Verständnis von Finanzmärkten & Banken grundlegend verändern

Decentralized Finance (DeFi) wird einen signifikanten Einfluss darauf haben, wie Banken in Zukunft arbeiten werden. Das Potenzial birgt die Möglichkeit die gesamte Finanz- und Bankenwelt auf den Kopf zu stellen und vielleicht sogar zu ersetzen. Bevor wir uns das ein wenig näher ansehen, müssen wir noch einen kurzen Ausflug zu Decentralized Finance (DeFi) machen.

Defi steht für dezentralisierte Finanzmärkte (engl.: Decentralized Finance). Es geht vor allem im Krypto Bereich darum, neue Dinge auszuprobieren für die man früher auf eine zentrale Autorität zurückgreifen musste z.B. Bankdienstleistungen. Durch Smart Contracts sind diese Mittelsmänner nun überflüssig, denn jeder der ein Smartphone und Internetzugang hat, kann sich ein Krypto Wallet mit Dapp Browser runterladen und erhält Zugang zu diesen Finanzmärkten auf Blockchain Basis. Die Interaktionen erfolgen Peer-to-Peer, somit trägt auch jeder Nutzer die volle Verantwortung sowie das volle Risiko.

DeFi Applikationen könnten viele traditionelle Finanzakteuere herausfordern 

Die Vision das Kryptowährungen und Blockchain das alte Finanzsystem herausfordern und letztendlich ersetzen besteht seit der Erfindung von Bitcoin in 2008. Mit dem Launch der Bitcoin Blockchain am 3. Januar 2009 ist diese Vision zum ersten Mal Realität geworden und in den letzten Jahren hat sich sehr viel getan.

Seit 2020 wächst der DeFi Bereich mit einem atemberaubenden Tempo. Alleine auf der Ethereum Blockchain sind über 75 Milliarden Dollar gelockt (Quelle – https://defipulse.com/). Das DeFi Ökosystem hat von einem ökonomischen Standpunkt das Potenzial traditionelle Finanzsystem in den nächsten Jahren auszuperformen und vielleicht sogar an einigen Stellen zu ersetzen.

Kommerzielle Banken

Das Geschäftsmodell der kommerziellen Banken wie Geld verwalten und Kreditvergabe könnte hier bald schon der Geschichte angehören. DeFi ermöglicht nämlich unter anderem auch diese Funktion, die bisher nur Banken vorbehalten war. Hier wirst Du im DeFi oft die Begriffe Lending und Borrowing hören.

Lending: Nutzer verleihen ihre Kryptowährungen und bekommen dafür Zinsen.

Borrowing: Nutzer leihen sich Kryptowährungen hinterlegen dafür eine Sicherheit und zahlen Kreditzinsen. In der Regel werden diese Darlehen verwendet um noch mehr Kryptowährungen zu kaufen (Leveraging).

Lending und Borrowing können auf Blockchain wie Ethereum und Tron z.B. komplett ohne Mittelsmänner stattfinden. Es ist keine Anmeldung, kein KYC oder sonstige Verifizierung nötig. Über solche dezentrale Möglichkeiten kommen Lender und Borrower automatisch zusammen und die Zinsen werden automatisch über Angebot und Nachfrage bestimmt. Wirklich JEDER kann im DeFi teilnehmen ohne Restriktionen.

Gute Beispiele solcher Plattformen sind z.B. Compund oder Aave auf der Ethereum Blockchain.

Weitere Anwendungsmöglichkeiten von DeFi

Dezentrale Exchanges (DEX): Der Tausch von Kryptowährungen in andere Kryptowährungen erfolgt ohne zentrale Instanz und ohne, dass man die Kontrolle über die Coins aufgibt. (z.B. Uniswap (ETH), PancakeSwap (BSC), JustSwap (TRX) oder SocialSwap (SST).

Derivate / Trading: Einige DeFi Anwendungen erlauben es komplizierte Finanzinstrumente abzubilden und damit zu handeln. Dazu zählen Margin Trading, Optionen, Futures, synthethische Assets (auf den Kurs von Aktien wetten) und vieles mehr.

Yield Farming / Liquidity Mining: Wenn Nutzer zum Beispiel auf Uniswap oder anderen dezentralen Exchange Token gegeneinander tauschen, geht das nur, wenn andere Nutzer diese Liquidität vorher bereitgestellt haben. Dafür werden sie mit einem Teil der Transaktionsgebühren belohnt (z.B. 0.3%). Beim Liquidity Mining erhalten die Nutzer z.B. Token, die zu einem späteren Zeitpunkt zu Governance oder Anteilen an den Einnahmen berechtigen. Gerade das Liquidity Mining bietet enorme Chancen am Wachstum z.B. einer DEX beizutragen und dafür Token als Belohnung zu erhalten und enorme Renditen zu erzielen. (siehe SocialSwap Dex Yield Farming)

DeFi ermöglicht die Neugestaltung eines Finanzsystem von unten nach oben, komplett dezentral, zensurresistent, automatisch mit günstigen Gebühren und ohne counterparty risk.

DeFi demokratisiert finanzielle Dienstleistungen, ganz besonders für diejenigen die normalerweise vom Finanzsystem ausgeschlossen sind wie viele Menschen heute z.B. in Südamerika, Afrika oder auch Asien.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der, das DeFi nicht zu wirklich dezentral ist, sondern vor allem auch absolut transparent und oft open source. Jeder kann Transaktionen auf der Blockchain einsehen und nachvollziehen. Bei herkömmlichen Finanzprodukten, ist es manchmal nicht so leicht nachzuvollziehen ob das was diese Banken sagen, auch wirklich so gemacht wird.

Natürlich sind zentralisierte System sehr effizient und stark reguliert, aber Kunden haben fast keinen Einblick was Banken mit ihren Geldern wirklich anstellen.

Zusammenfassend kann man also sagen, wenn Bitcoin eine digitale dezentrale Alternative ist um Werte zu speichern (Store of value), dann ist DeFi eine modernen, digitale und dezentrale Alternative zum gesamten Finanzsystem.

Decentralized Finance ist gekommen, um zu bleiben – und die immer stärker wachsende Community dahinter arbeitet laufend daran, die Möglichkeiten zu vereinfachen und zu verbessern.

Für mich ist der wichtigste Aspekt das DeFi Produkte für JEDEN offen sind und es keine Barrieren gibt. Es gibt im besten Fall keine zentrale Stelle.

Der grösste Vorteil und für mich das Versprechen von Krypto ist der Aspekt das man immer die volle Kontrolle über seine Coins hat (Self Custody). Be your own bank wird erst durch DeFi wirklich wahr!

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Bloomberg: Goldman Sachs nimmt Handel mit Bitcoin-Derivaten auf

Die große Investmentbank Goldman Sachs hat laut Medienberichten den Handel mit Bitcoin-Derivaten aufgenommen.

Wie Bloomberg Law dementsprechend berichtet, bietet die Bank institutionellen Investoren ab sofort Investitionen in sogenannte Forwards, ein den Futures ähnliches Derivat, an, die an den Kurs von Bitcoin (BTC) gekoppelt sind. Um sich nicht selbst dem Risiko beim Halten der marktführenden Kryptowährung auszusetzen, erwirbt die Goldman Sachs zu diesem Zweck über den Trading-Partner Cumberland DRW in Blöcken Bitcoin-Futures an der Chicago Mercantile Exchange.

„Die institutionelle Nachfrage in diesem Bereich wächst beträchtlich, und durch die Zusammenarbeit mit Partnern wie Cumberland haben wir die Möglichkeit, in diese Richtung zu expandieren“, wie Max Minton, Chef für Digitale Assets bei Goldman Sachs Asia-Pacific, in diesem Zusammenhang erklärt.

Goldman stößt langsam, aber sicher in den Kryptomarkt vor, denn angesichts der anhaltenden Rekordläufe mehrerer Kryptowährungen und zunehmender Investitionen durch große Unternehmen wie Tesla, will sich die Investmentbank wohl auch ihren Teil vom Kuchen abschneiden. Schon seit dem Krypto-Boom von 2017 gab es immer wieder Gerüchte, dass die Bank einen eigenen Trading-Desk für den Handel mit Kryptowährungen plant, was im März 2021 nun endlich bestätigt wurde.

In einem kürzlichen Interview hatte CEO David Solomon eingeräumt, dass seine Firma zukünftig verstärkt auf Digitalwährungen setzen wird, da die Wall Street immer mehr Investitionsmöglichkeiten für diese nachfragt. Die Investmentbank hat im März bei der amerikanischen Börsenaufsicht bereits einen ETF (Indexfonds) beantragt, in den später auch Bitcoin aufgenommen werden könnte.

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SEC verschiebt Entscheidung zum ersten amerikanischen Bitcoin-ETF auf Juni

Die amerikanische Börsenaufsicht SEC nimmt sich für die Bearbeitung des beantragten Bitcoin-ETFs der Investmentfirma VanEck erneut mehr Zeit.

Wie aus einem entsprechenden SEC-Dokument vom Mittwoch hervorgeht, verlängert die Behörde den aktuellen 45-tägigen Prüfungszeitraum um weitere 45 Tage, wodurch eine Entscheidung zu dem auf Bitcoin (BTC) basierenden Indexfonds vom 3. Mai auf den 17. Juni vertagt wird.

„Die Börsenaufsicht hält es für angemessen, sich eine längere Prüfungsfrist einzuräumen, um die damit einhergehenden Änderungen am Börsenrecht ausgiebig abwägen zu können und die eingegangene öffentliche Konsultation dazu voll umfassend berücksichtigen zu können“, wie SEC Assistant Secretary J. Matthew DeLesDernier die Entscheidung erklärt.

Die VanEck hatte den Antrag für ihren Bitcoin-ETF vergangenen Monat eingegeben, nachdem die Vermögensverwaltung einen vorherigen Antrag aus dem Januar zurückgezogen hatte, den sie gemeinsam mit dem Blockchain-Startup SolidX erarbeitet hatte. Die Investmentfirmen Valkyrie Digital Assets und Fidelity Investments haben im Januar bzw. März ebenfalls jeweils einen Bitcoin-ETF beantragt.

Die Aufsichtsbehörde hat die Möglichkeit, den Prüfungsprozess bis auf 240 Tage zu verlängern, ehe eine Entscheidung getroffen werden muss. Die Verlängerungen müssen dabei in Schritten von 45, 45, 90 und 60 Tagen erfolgen und jedes Mal separat angekündigt und begründet werden. Sollte die SEC den vollen Prüfungszeitraum für den VanEck-ETF ausreizen, könnte eine Entscheidung erst Mitte November ergehen.

Bisher hat die amerikanische Börsenaufsicht noch überhaupt keinen Bitcoin-Indexfonds genehmigt, und angesichts der ablehnenden Haltung der Behörde, gehen die meisten Experten davon aus, dass auch nun keine Genehmigung erteilt wird. Eine etwaige Zulassung wäre dementsprechend umso höher anzusiedeln, da es sich dabei um den ersten Bitcoin-ETF der USA handeln würde.

Damit würde allerdings nicht nur ein Präzedenzfall geschaffen werden, sondern vielmehr würde ein Bitcoin-ETF ein völlig neues Investitionsprodukt eröffnen, das allen voran für institutionelle Investoren den Einstieg in die marktführende Kryptowährung beträchtlich erleichtern würde und diese für noch mehr große Investoren öffnen würde. Eine These, die sich bereits an den neuen Bitcoin-Indexfonds bewahrheitet, die in diesem Jahr erstmals in Kanada zugelassen wurden, und sich direkt größter Beliebtheit erfreuen.

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Tim Draper: „Bitcoin ermöglicht eine wahrhaft globale Weltwirtschaft“

Der Investmentguru Tim Draper ist der Überzeugung, dass Bitcoin (BTC) das Potenzial hat, Gesellschaft und Wirtschaft nachhaltig zu verändern.

Die entsprechenden Äußerungen machte Draper am Donnerstag im Rahmen der Onlinekonferenz Collision Web Summit. So meint er unter anderem, dass die marktführende Kryptowährung in der Lage ist, ein tatsächliches Gleichgewicht zwischen Nationen zu schaffen, denn die Regierungen der Länder könnten dann nicht mehr über Geldpolitik Einfluss nehmen, und müssten sich demnach umso mehr um ihre Bevölkerung und deren Vermögen in Form von Bitcoin bemühen, um relevant zu bleiben.

„Die Menschen merken langsam, dass Bitcoin besser ist als Landeswährungen“, wie Draper dahingehend feststellt. Und weiter: „Bitcoin ermöglicht eine wahrhaft globale Weltwirtschaft, weil sie eine wahrhaft globale Währung ist, die keine Landesgrenzen kennt. Sie ist nicht an nur ein bestimmtes Land oder Volk gebunden.“

Screenshot aus der Collision-Onlinekonferenz

Die Zuhörer der Collision-Onlinekonferenz fordert er deshalb auf, sich eine Wallet einzurichten und an der neuen Krypto-Wirtschaft teilzuhaben. Ganz besonders Frauen ermutigt er, sich an der Kryptobranche auszuprobieren. Dass das weibliche Geschlecht ein zunehmendes Interesse an Kryptowährungen zeigt, hatte jüngst eine Studie der Kryptobörse Gemini belegt. Allerdings geht aus Daten des Weltwirtschaftsforums wiederum hervor, dass Frauen in der Kryptobranche noch unterrepräsentiert sind.

„Nur jede vierzehnte Bitcoin-Wallet gehört einer Frau“, wie auch Draper in diesem Zusammenhang mahnt. Daraufhin fügt er an, dass Frauen jedoch über 85 % der Ausgaben von Privathaushalten entscheiden, weshalb sie idealerweise auch in der Krypto-Community eine weitaus gewichtigere Rolle spielen müssten.

Draper, der als glühender Fürsprecher von Bitcoin bekannt ist, hatte vor zwei Jahren verraten, dass er einen Großteil seines Portfolios in BTC umgewandelt hat. Im vergangenen Jahr hatte der Großinvestor dann prognostiziert, dass die Kryptowährung bis 2023 auf 250.000 US-Dollar klettern wird. Der aktuelle Rekordlauf liegt von dieser Marke zwar noch weit entfernt, doch einige Krypto-Experten halten einen derartigen Anstieg durchaus für realistisch.

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Bill Gates nimmt „neutrale“ Haltung zu Bitcoin ein, kritisiert „illegale Nutzung“

Microsoft-Gründer Bill Gates ist Bitcoin (BTC) gegenüber „neutral“ eingestellt. Ein wenig Kritik kann er sich aber trotzdem nicht verkneifen.

In einem Interview mit dem Fernsehsender CNBC bestätigte der ehemals „reichste Mensch der Welt“ gestern, dass er selbst nicht in die marktführende Kryptowährung investiert. Zu deren Kursentwicklung wolle er sich demnach nicht äußern und dahingehend auch keine Empfehlungen aussprechen.

„Ich besitze kein Bitcoin, ich lehne Bitcoin allerdin auch nicht ab, ich nehme eine neutrale Haltung ein“, wie Gates dementsprechend erklärt. Dem fügt er an: „Bitcoin gewinnt oder verliert, je nachdem wie Hype und Stimmung gerade sind. Ich kann deshalb keine Voraussagen darüber treffen, in welche Richtung es geht.“

So ganz neutral war der ehemalige Microsoft-Chef dann doch nicht, als er ergänzte, dass die marktführende Kryptowährung oftmals für „Steuerhinterziehung und illegale Geschäfte“ genutzt wird. Seine karitative Stiftung, die Bill & Melinda Gates Foundation, würde Geld zwar ebenfalls in digitaler Form bewegen, allerdings „mit vollständiger Transparenz“.

Damit bekräftigt Gates eine Meinung, die er so schon 2018 in einer Fragerunde in dem sozialen Netzwerk Reddit vertreten hatte. So kritisierte er damals die Anonymität von Krypto-Transaktionen, die ausschlaggebend dafür sei, dass Kryptowährungen für den Kauf von Drogen genutzt würden. In diesem Zusammenhang schlussfolgerte er, dass die Technologie „eine ziemlich unmittelbare Todesursache ist“.

Obwohl Bill Gates inzwischen nicht mehr im Aufsichtsrat von Microsoft sitzt, ist seine Haltung gegenüber Kryptowährungen ähnlich der seiner ehemaligen Firma. So bestätigte Microsoft-Präsident Brad Smith erst vor einigen Tagen, dass der Konzern keine Investitionen in Bitcoin plant.

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