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BSV Opfer eines „massiven“ 51-Prozent-Angriffs geworden: Reorganisationen und Double Spending

Bitcoin SV soll einem „massiven“ 51-Prozent-Angriff zum Opfer gefallen sein. Dieser begann am Dienstag um ca. 11:46 Uhr EDT und führte dazu, dass bis zu drei Versionen der Chain gleichzeitig gemint wurden.

Der Analyseanbieter Coin Metrics bestätigte am Dienstagnachmittag, dass seine Risikomanagementplattform FARUM den 51-Prozent-Angriff erkannt hat.

Weitere Informationen über den Angriff wurden von Lucas Nuzzi, einem Produktmanager für Netzwerkdaten bei Coin Metrics, bestätigt. „Jemand versucht ernsthaft, BSV zu zerstören“, twitterte er und er fügte hinzu:

„Über 3 Stunden lang konnten die Angreifer die Chain übernehmen. Alle Börsen, die in dieser Zeit BSV-Einlagen erhalten haben, könnten einen Double Spent bekommen haben.“

Bis Redaktionsschluss war unklar, ob der Angriff beendet ist oder ob der Täter nur eine Pause einlegt.

In diesem Zusammenhang: Bitmart beantragt eine einstweilige Verfügung: Hacker wollen gefälschte BSV verkaufen

Das letzte Update von Coin Metrics bestätigte, dass die FARUM-Knoten eine „tiefgreifende Reorganisation mit einer maximalen Tiefe von 14 Blöcken“ verzeichnet haben. Obwohl keine weiteren Reorganisationen beobachtet wurden, kommt es immer noch zu „Synchronisationskonflikten“ in den großen Mining-Pools. 

Die Bitcoin Association, eine Branchengruppe, die den BSV unterstützt, gab eine Erklärung zum Angriff ab und gab Tipps, wie man den Schaden wieder rückgängig machen kann:

Bitcoin SV ging aus einem höchst umstrittenen Hard Fork der Bitcoin Cash-Blockchain im November 2018 hervor. BSV verhält sich geldpolitisch wie Bitcoin Cash (BCH) und Bitcoin (BTC). Die Abspaltung ging auf tiefgreifende interne Meinungsverschiedenheiten mit der Bitcoin Community in Bezug auf mehrere Vorschläge zurück, die Transaktionen effizienter machen sollten.

„Bitcoin Satoshi’s Vision“, kurz BSV, wurde seit seiner Abspaltung von Bitcoin Cash sehr oft kritisiert. Die sogenannten BCH-Konservativen konnten sich im Hash War durchsetzen. Aber Bitcoin SV entwickelte sich dennoch zu einem der größten Blockchain-Netzwerke im Hinblick auf den Geldwert. Obwohl in der Liste sehr viele Plätze verloren hat, hat BSV derzeit eine Marktkapitalisierung von immer noch etwas mehr als 2,6 Mrd. US-Dollar.  

In diesem Zusammenhang: Soft Fork versus Hard Fork: Was ist ein Hard Fork und Soft Fork im Kryptowährungsbereich?

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Roubini und Taleb sehen Blockchain und Kryptowährungen getrennt voneinander

Der Wirtschaftsprofessor Nouriel Roubini und der Risikoanalyst Nassim Taleb haben auf der CoinGeek-Konferenz zum Rundumschlag gegen Kryptowährungen ausgeholt, während Krypto-Unternehmer Craig Wright im Rahmen der gleichen Podiumsdiskussion sein altbekanntes Loblid auf Bitcoin SV sang.

Taleb, der Autor der beiden erfolgreichen Wirtschaftsbücher „Black Swan“ und „Skin in the Game“, war schon im Vorfeld als Gast auf der CoinGeek-Konferenz in Zürich umstritten, nicht zuletzt, weil er in den sozialen Medien jüngst den umstrittenen Bitcoin-Ableger Bitcoin SV (BSV) gelobt und sich mit dessen Fürsprechern solidarisiert hatte.

Der berühmt-berüchtigte Krypto-Kritiker Roubini gab in der Diskussion die „Greatest Hits“ seiner Gegenargumente zum besten, die er schon auf anderen Konferenzen mehrfach angebracht hat.

„Bei Kryptowährungen gibt es keine Vertrauenswürdigkeit, keine Geldwäschebekämpfung (AML), keine Einholung von Kundeninformationen (KYC). Sie werden von Terroristen, Geldwäschern, Menschenhändlern, Steuerhinterziehern und sonstigen Kriminellen genutzt.“

Darüber hinaus wären Kryptowährungen völlig unnötig und würden keinerlei Mehrwert bieten, denn der Mehrwert, der aus der dezentralisierten Datenverarbeitung auf einem Blockchain-Netzwerk entsteht, wäre von diesen gänzlich unabhängig.

„Daten sind sehr wertvoll, sie sind das neue Öl“, wie Roubini dahingehend ausführt. Allerdings hätten „99 % der Fintech-Dienstleistungen nichts mit Kryptowährungen zu tun“. Vielmehr bräuchte es finanztechnische Anwendungen, die „Daten vertrauenswürdig speichern können, und offenlegen, wem was gehört und wer womit zahlt“.

Taleb schlug daraufhin in dieselbe Kerbe, indem auch er bekräftigte, dass die Datenverarbeitung von Blockchain-Netzwerken völlig getrennt von den zugehörigen Kryptowährungen gesehen werden müsse. Dies ließe sich allein schon daran erkennen, dass die Menschen, die Krypto-Anwendungen brauchen, und diejenigen, die diese nutzen, nicht deckungsgleich sind.

„Wer braucht Kryptowährungen? Kriminelle brauchen Kryptowährungen, nur dass sie eigentlich nicht für diese gedacht sind.“

Der Moderator hakte ein, und fragte Taleb daraufhin, ob „BTC überhaupt noch das ist, was der ursprüngliche Projektentwurf vorgesehen hatte“.

Der Risikoanalyst stimmte zu, dass Bitcoin in seiner jetzigen Form in der Tat nicht mehr der Idee aus dem Projektentwurf entspricht, aber dass „die digitale Währung, die im Whitepaper vorgesehen war, vielleicht gar nicht das ist, was wir brauchen“.

Craig Wright nutzte die Runde wiederum, um die angeblichen Vorzüge von BSV hervorzuheben, denn diese „war nie als Währung gedacht, sondern als digitales Bargeld“. Dem fügte er die mutige Behauptung an:

„In ein paar Jahren können wir eine Milliarde Transaktionen in nur einer Sekunde abwickeln, danach irgendwann sogar eine Billion.“

Die Bitcoin-Fans ergötzten sich am Gespräch der drei „Superschurken“ mit einer Mischung aus Schadenfreude und Verachtung, so schreibt ein Twitter-Nutzer zum Beispiel: „Habe den Stream nur mal kurz angemacht, um einen Daumen nach unten zu geben.“

Der Wright-Gegner Arther van Pelt nutzte die Gelegenheit ebenfalls um eine Spitze gegen seinen Erzfeind abzufeuern, indem er auf die geringe Zuschauerzahl der Podiumsdiskussion verwies und diese als „Clown-Show“ bezeichnete.

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Bitcoin geht in Seitwärtsbewegung über, Anleger wandern in Altcoins ab

Die Kletterpartie des Kryptomarktes unter der Woche wurde am Wochenende fortgesetzt, wodurch der Großteil der Top-100 Altcoins zweistellige Zugewinne einfahren konnte.

Die Tatsache, dass Bitcoin (BTC) zunächst in eine Seitwärtsbewegung übergegangen ist, hat in Kombination mit den bevorstehenden Corona-Hilfszahlungen für die amerikanische Bevölkerung wohl dafür gesorgt, dass es für den Markt auch heute weiter nach oben geht.

Marktvisualisierung von Coin360

Obwohl die massiven Kapitalzuflüsse von Bitcoin-Großinvestoren auf südkoreanische Kryptobörsen beunruhigend sind, sorgen die positiven Fundamentaldaten überwiegend für Optimismus. Die guten Rahmenbedingungen für Krypto-Miner sowie das immer geringer werdende Angebot sind dabei zwei entscheidende Faktoren, die den Kurs wohl auch weiterhin nach oben treiben werden.

Einige Experten sind derweil der Überzeugung, dass der momentane Höhenflug von Bitcoin zum Teil durch eine sinkende Nachfrage nach Gold bedingt ist, denn besonders bei jüngeren Menschen scheint sich der Krypto-Marktführer zunehmend zum Wertabsicherungsmittel der Wahl zu mausern.

Bitcoin festigt sich, geht in Seitwärtsbewegung über

Nachdem Bitcoin (BTC) am 8. Januar ein neues Rekordhoch von 41.940 US-Dollar erreicht hat, geht der Kurs aktuell scheinbar in eine Seitwärtsbewegung über. Nachdem die Bullen die psychologisch wichtige 40.000 US-Dollar Marke als Support etablieren konnten, werden sie als nächstes versuchen, weiter nach oben vorzustoßen.

Bitcoin-Stundendiagramm. Quelle: TradingView.com

Bei Redaktionsschluss liegt Bitcoin über den Tag 1,53 % im Plus, wodurch sich ein Kursstand von 40.690 US-Dollar ergibt. Das Handelsvolumen in den letzten 24 Stunden ist unterdessen um 26 % zurückgegangen, was allerdings wenig verwunderlich ist, da hierfür am 8. Januar ebenfalls ein Rekordhoch verzeichnet wurde.

Da der Bitcoin-Kurs nach oben hin keine bekannte Decke mehr hat, ist es umso schwerer, die weitere Kursbewegung zu prognostizieren. Chad Steinglass, der Trading-Chef bei CrossTower, warnt, dass eine verstärkte Volatilität (Kursschwankung) zur neuen Normalität werden könnte, bis sich der Markt wieder ausbalanciert und stabilisiert.

Gegenüber Cointelegraph erklärt Steinglass dahingehend:

„Ich glaube, dass wir in eine Phase gekommen sind, in der Tagesschwünge von 1.000 US-Dollar völlig normal sind. Die vorhandene Liquidität der Marktmacher wird im Vergleich zur Größe der neuen Großinvestoren immer kleiner. Die Marktmacher können deshalb nicht mehr so viel Risiko für den Markt herausnehmen, weshalb ich davon ausgehe, dass es weiter zu rapiden Kursschwankungen kommen wird.“

Sind die Altcoins jetzt dran?

Wie auch schon in vorherigen Aufwärtstrends kommt es nach einer Kletterpartie von Bitcoin zu einer Seitwärtsbewegung. In dieser Phase sehen sich dann viele Krypto-Trader nach Altcoins um, wodurch Teilgewinne von Bitcoin oftmals in kleinere Kryptowährungen getragen werden.

Jean Baptiste Pavageau, einer der Eigentümer von ExoAlpha, geht davon aus, dass es im momentanen Rekordlauf wieder so kommen wird. So meint er, dass der Aufwärtsdrang von Bitcoin früher oder später nachlassen wird, woraufhin die Anleger dann in die Altcoins umsteigen:

„In den letzten zwei Wochen haben wir bereits eine solche Umverteilung festgestellt, bei der Bitcoin-Anleger ihre Teilgewinne ausbuchen, um in andere Kryptowährungen zu investieren. Das mögliche Ertragsverhältnis von Bitcoin wird langsam kleiner, weshalb die Altcoins für diejenigen Anleger und Investoren, die nach hohen Gewinnen streben, immer attraktiver werden. Ich gehe davon aus, dass der Marktanteil von Bitcoin wieder zurückgehen wird und dass die Altcoins in den kommenden Wochen boomen werden.“

Bitcoin-Tagesdiagramm. Quelle: Coin360

Ether (ETH) kann von dieser Entwicklung bereits profitieren, denn der Kurs der zweitgrößten Kryptowährung verzeichnet einen Tagesgewinn von 4,2 %, was einen Wert von 1.267 US-Dollar zur Folge hat. Die Bitcoin-Ableger Bitcoin Cash (BCH) und Bitcoin SV (BSV) legen wiederum satte 23,6 % und 61% zu.

Auch für Stablecoins gab es in dieser Woche erfreuliche Nachrichten, was vermutlich begünstigt hat, dass das Krypto-Projekt MakerDAO und die dazugehörige Kryptowährung MKR, die wiederum in enger Verbindung zum firmeneigenen Stablecoin DAI steht, einen Zuwachs von 45 % in den letzten Stunden erzielt hat. Der MKR-Kurs steigt dadurch auf 1.530 US-Dollar.

Die Gesamt-Marktkapitalisierung des Kryptomarktes beläuft sich aktuell auf 1,1 Bio. US-Dollar, wobei eine Marktherrschaft von 69 % auf Bitcoin entfällt.

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Auf dem Weg zur Titelverteidigung – Bitcoin trotz Krise das bisher beste Anlageprodukt 2020

Neue Marktforschungsdaten der Investmentberatung Fundstrat zeigen, dass Bitcoin (BTC) im bisherigen Jahr 2020 das beste Anlageprodukt ist.

Fundstrat Chef-Analyst Thomas Lee hat die entsprechenden Daten am 8. Mai auf Twitter veröffentlicht, wobei aus diesen ersichtlich ist, dass Bitcoin bisher alle anderen Anlageklassen um mindestens 19 % ausgestochen hat (siehe Grafik unten). Seit Anfang des Jahres hat die marktführende Kryptowährung demnach einen insgesamten Zugewinn von 39 % erzielt.

Perfomances by Asset Classes

Amerikanische Staatsanleihen mit einer Mindestlaufzeit von 20 Jahren sind das zweitbeste Anlageprodukt, da diese im laufenden Jahr auf ein Plus von 21,1 % kommen, während Gold es mit einem Zuwachs von 12,5 % immerhin auf Platz 3 schafft.

Staatsanleihen mit einer geringeren Laufzeit konnten bisher nur 8,9 % hinzugewinnen, während der Aktienindex Nasdaq lediglich ein Plus von 1,7 % zu Buche stehen hat. Viele andere Anlageprodukte liegen gar im roten Bereich und sind vom Erfolg von Bitcoin weit entfernt.

Bitcoin auf dem Weg zur Titelverteidigung

Zudem führt Lee auch noch die besten Anlageprodukte von 2019 als Vergleich an, wobei die marktführende Kryptowährung schon im vergangenen Jahr mit einem Zugewinn von insgesamt 92,2 % der klare Sieger war.

Die Aktienmärkte waren Bitcoin im Vorjahr noch dicht auf den Fersen, denn sowohl der Nasdaq (35,2 %) als auch der S&P 500 (28,9 %) kamen hinter der Kryptowährung aufs Treppchen. Der MSCI World Index erreichte mit 25,2 % Plus wiederum den vierten Platz. Es scheint also, dass sich die Kryptowährung dieses Jahr zu den eigenen Gunsten vom Aktienmarkt abgekoppelt hat.

Bereits im Jahr 2017 war Bitcoin das Anlageprodukt mit der besten Performance, damals konnte sogar ein Zugewinn von mehr als 1.550 % erzielt werden. Im Jahr 2016 war die Kryptowährung wiederum die insgesamt stärkste Handelsware (Commodity).

Altcoins können Bitcoin übertrumpfen

Bei Redaktionsschluss liegt Bitcoin auf 9.620 US-Dollar, was einem 33 % Zuwachs seit Beginn des Jahres entspricht, als der Kurs noch 7.205 US-Dollar ausmachtet. Damit schlägt Bitcoin zwar alle traditionellen Anlageprodukte, liegt im Vergleich der Kryptowährungen allerdings nur auf Platz 5.

Bitcoin SV (BSV) ist mit einem starken Zugewinn von 115 % der bisherige Spitzenreiter des Jahres, da sich der Kurs des Bitcoin-Ablegers von 98 auf 210,5 US-Dollar verdoppeln konnte. Tezos (XTZ) schafft mit 107,5 % Plus ebenfalls die Verdoppelung, was sich in einem Kursanstieg von 1,35 auf 2,80 US-Dollar widerspiegelt und den zweiten Platz bedeutet.

Ether (ETH) und Stellar (XLM) belegen mit jeweils knapp 61 % die Plätze danach.

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Von Bescheidenheit keine Spur

Die Bitcoin Association hat ihren Jahresreport veröffentlicht. Darin gibt die Organisation hinter Bitcoin SV Einblicke in den eigenen Betrieb – Und hält sich mit Eigenlob kaum zurück.

Bitcoin SV gibt vor, die einzig wahre Version der Kryptowährung Bitcoin zu sein und weist darauf schon im eigenen Namen hin. „SV“ ist das Kürzel für „Satoshis Vision“ – die einzig (richtige) Vision des Bitcoin-Erfinders Satoshi Nakamoto. Es wird kaum Wunder nehmen, dass hinter dem Projekt unter anderem Craig Wright steckt – jener australische Geschäftsmann, der felsenfest behauptet, BTC erfunden zu haben.

Kriegskind BTC SV

Im Jahr 2018 kam es dann zur Abspaltung. Das SV-Team setzte sich für größere Blöcke ein und wurde im Zuge der „Hash Wars“ mit Bitcoin Cash zu BTC SV. Seitdem wird Wright nicht müde, vor Gericht zu versuchen, (bisher vergebens) seine Ansprüche geltend zu machen. Und die Bitcoin Association arbeitet mit Nachdruck daran, den eigenen Glanz zu polieren.

Da die Begeisterung für Satoshis Vision stark zugenommen hat, hat unsere Organisation ihren Aufgabenbereich – und auch das erforderliche Team – erweitert, während wir unsere Anstrengungen um eine stärkere Adaption von Bitcoin SV beschleunigen. Dieser Jahresbericht fasst auf dem Papier zusammen, was wir in unserem ersten Jahr erreicht haben. Aber es gibt keinen Bericht, der den Spirit unserer Unterstützer zu Papier bringen kann,

bedankt sich BTC-SV-Vorsitzender Jimmy Nguyen beim Bitcoin SV Team zu Beginn des Reports. Wie man dem Bericht weiter entnehmen kann, konnte sich die Association im vergangenen Jahr über ein starkes Wachstum im Rahmen einer globalen Expansion freuen. Insgesamt sei die Anzahl an Transaktionen gestiegen, während die Blockgröße jene von BTC und BCH übersteige. Ebenso könne die Association eine steigende Verwendung des Projektes auf Unternehmensebene verzeichnen. Insgesamt verzeichne das Team über 400 BSV-Ventures und Projekte weltweit und arbeite aktuell daran, ein Bildungsprogramm zu entwickeln, um BSV-Entwickler zu fördern.

Einer der Errungenschaften von BTC SV war es, die Blockgröße nach und nach zu erhöhen. Startete das Projekt mit 128 MB, hob sie die Kapazität der Blockchain-Blöcke am 4. Juli 2019 auf 2 GB an. Am 4. Februar hob das Team mit dem Genesis-Update die Blockbegrenzung gänzlich auf.

Wer nutzt Bitcoin SV?

Bitcoin SV hat dem Report zufolge zudem mit durchschnittlich 588.125 täglichen Transaktionen im Februar die höchste Transaktionsdichte im Krypto-Space. Tatsächlich wird Bitcoin SV – in Bezug auf die Transaktionszahl – vergleichsweise häufig genutzt. Setzt man es allerdings ins Verhältnis zum Transaktionsvolumen, das nicht sonderlich hoch ist, kann man vermuten, dass BTC SV hauptsächlich für Transaktionen im Mikrobereich genutzt wird. Ein Blick auf die im Report aufgelisteten Projekte verhärtet diesen Verdacht:

Bei Anwendungen wie „Memorygame“, „The Oracle of Bitcoin“, „Flappy Pikachu“ oder „Pixel SV“ handelt es sich letztlich um (Entwickler-)Spielerein.

Das lässt einen Schluss zu: Die Entwickler-Community bei „Satoshis Vision“ ist recht aktiv. Die sprichwörtliche Tasse Kaffee im Sinne einer Krypto-Adaption lässt Bitcoin SV also durchaus zu, aktuell wird Bitcoin SV jedoch vermutlich hauptsächlich für Spielerein im Development verwendet. Um die Krypto–Leitwährung vom Thron zu stoßen, bedarf es dann doch noch ein bisschen mehr.

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SBI Crypto-Anteil an Bitcoin SV steigen nach Block-Halbierung auf 15,28%

Die Tochtergesellschaft des japanischen Finanzdienstleistungsriesen SBI Holdings hat seit der Halbierung am 10. April ihren Anteil an Bitcoin Satoshis Vision (BSV) erhöht.

Nach Angaben der Kryptowährungs-Informationsseite CoinDance hielt das Kryptomining-Unternehmen SBI Crypto letzte Woche etwa 4,4 Prozent aller BSV-Anteile.Am 13. April ist dieser Wert sprunghaft auf 15,28 Prozent gestieten.

Wuelle: Coindance

Die Halbierung erfolgte bei BSV nur kurze Zeit nach der Halbierung bei BCH am 8. April und etwa einen Monat vor der Halbierung von Bitcoin, die zwischen dem 11. und 13. Mai erwartet wird.

Verbindungen von SBI Holdings zu Craig Wright

Yoshitaka Kitao, Chief Executive Office (CEO) von SBI Holdings, ist bekannt für seine Freundschaft mit dem Satoshi-Kläger Craig Wright, welcher BSV unterstützt. Als BSV sich 2018 von Bitcoin Cash (BCH) mit einer Hard Fork abspaltete, kritisierte Kitao den Schritt und nannte sie eine “ sinnlose Spaltung“, die zum Ausstieg von Investoren führen würde.

Neue Krypto-Gesetze in Japan

SBI Holdings zeigte in den letzten Monaten ein gesteigertes Interesse an digitalen Währungen. Die in Japan registrierte Kryptobörse des Unternehmens dürfte jedoch bald mit regulatorischen Herausforderungen konfrontiert sein.

In Japan treten gerade neue Gesetze zur Regulierung von Kryptowährungen in Kraft. Der Payment Services Act und der Financial Instruments and Exchange Act, zwei der im vergangenen Jahr vom japanischen Repräsentantenhaus verabschiedeten Gesetze zur Regulierung von Kryptowährungen, werden am 1. Mai in Kraft treten.

Artikel verfasst unter Mitwirkung von Hisashi Oki von Cointelegraph Japan

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Halbierung abgeschlossen – Bitcoin SV durchläuft erstes „Halving“

Der Bitcoin-Ableger namens Bitcoin Satoshi’s Vision (BSV) hat sein erstes „Halving“ durchlaufen, seit die Kryptowährung 2018 aus der Abspaltung vom Bitcoin-Ableger Bitcoin Cash (BCH) hervorgegangen ist.

BSV hat das Halving, also die Halbierung seiner Anstiegsrate der Umlaufmenge, um 01:30 UTC durchgeführt. Dadurch ist die Block-Belohnung von 12,5 auf 6,25 BSV pro Block abgesenkt worden.

Vorboten für das Bitcoin-Halving?

Das Halving von BSV kommt damit nur wenige Tage, nachdem BCH am 8. April seine eigene Halbierung vollzogen hat. In knapp einem Monat ist dann wiederum der große Bruder Bitcoin mit seinem Halving dran.

Der Kurs von Bitcoin SV liegt derzeit bei 210,87 US-Dollar, was einem Rückgang im Gegensatz zu den 225 US-Dollar entspricht, die noch vor dem Halving auf dem Tableau standen. BCH hat durch die Halbierung ebenfalls verloren und ist von 278 auf 256,21 US-Dollar abgerutscht.

Sowohl BSV als auch BCH haben eine festgeschriebene Umlaufmenge von 21 Millionen insgesamten Einheiten. Dies orientiert sich wiederum an Bitcoin (BTC), der dieselbe Umlaufmenge hat.

Eigentlich ist die gängige Annahme, dass der Wert einer Kryptowährung durch die Halbierung der Anstiegsrate ihrer Umlaufmenge steigt, da selbst bei gleichbleibender Nachfrage das Angebot hierdurch verringert wird, was den Preis nach oben treiben sollte. Bei BCH und BSV ist dies zunächst nicht der Fall.

Bitcoin SV besteht seit 2018

Nach langem Streit in der Bitcoin-Community wurde 2017 eine erste „Hardfork“ durchgeführt, bei der sich Bitcoin Cash von Bitcoin abgespaltet hat. Ein Jahr später gab es dann wiederum Streitigkeiten innerhalb von Bitcoin Cash, was zur Folge hatte, dass aus BCH der Ableger Bitcoin SV hervorgegangen ist.

Im Anschluss an das Halving von BCH zeigt eine erste Analyse, dass einige Miner der Kryptowährung das Netzwerk verlassen, da ihre Arbeit durch die Halbierung der Block-Belohnung nicht länger rentabel ist.

Bitcoin SV muss nach dem Halving bisher einen Tagesverlust von 5,3 % hinnehmen.

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Twetch: Soziales Netzwerk von Bitcoin SV startet P2P-Zahlungen per Textbefehl

Die von Bitcoin SV betriebene Social-Media-Plattform Twetch hat ein Feature zur Vereinfachung von Peer-to-Peer (P2P)-Zahlungen eingeführt.

Twetch ist eine Twitter-ähnliche Social-Media-Plattform, bei der die Nutzer Mikrozahlungen leisten müssen, um Inhalte auf der Plattform zu posten und damit interagieren zu können. Die Autoren von Inhalten werden dabei direkt durch ein System zur Aufteilung der Einnahmen auf der Grundlage von Likes und der Häufigkeit von geteilten Beiträgen für ihre Tätigkeit bezahlt. Die Plattform befindet sich derzeit in der privaten Beta-Phase.

Zahlungen im Kommandozeilen-Stil

Tweet hat für Benutzer die Möglichkeit geschaffen, sich gegenseitig BSV zu senden, indem sie die Befehlszeile ‚/pay‘, das Tag eines Benutzers und den Geldwert in US-Dollar in die App eingeben.

Twetch-Zahlungen sind on-chain, was eine öffentliche Validierung der Überweisungen ermöglicht. Durch das Markieren von Benutzern auf der sozialen Plattform wird diesen außerdem 0,001 US-Dollar in Form von Kryptowährung gutgeschrieben.

Neben der neuen Zahlungsfunktion bietet Twetch jetzt für das Software Development Kit (SDK) der sozialen Plattform auch eine ‚read API’auf Github an. Dies ermöglicht es Entwicklern, maßgeschneiderte Twetch-Clients zu erstellen, welche die Inhalte nach einem bestimmten Thema filtern können.

Die Plattform führt ebenfalls eine ‚erweiterte Suche‘ ein. Benutzer müssen jedoch 1 US-Dollar bezahlen, um diese Funktion freizuschalten.

Twetch-Daten werden in Bitcoin SV geschrieben

Twetch gibt an, den Benutzern die volle Kontrolle über ihre Daten und Inhalte auf der Plattform zu bieten, indem sie diese auf die Bitcoin SV-Plattform schreiben. Der CEO und Gründer von Twetch, Josh Petty, bezeichnet die Plattform als „eine Schnittstelle zur Veröffentlichung und Anzeige von Informationen über Bitcoin [SV]“.

Petty behauptet, die Plattform trage zur Bekämpfung von Fake News bei, weil sie die Verbreitung von Bots auf der Social-Media-Plattform finanziell behindere. Das Posten auf der Bitcoin SV-Blockchain kostet 0,02 Dollar.

Die Plattform stellt einen Schritt auf dem Weg zu der von nChains leitendem Wissenschaftler Crag Wright entwickelten Vision für das Metanet dar, einer Blockchain-basierten Version des Internets, bei der alle Aktivitäten in einer Chain aufgezeichnet werden.

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Kursanalse, 30. März: BTC, ETH, XRP, BCH, BSV, LTC, EOS, BNB, XTZ, LEO

BitMEX Research wies kürzlich auf die Korrelation zwischen dem S&P 500 und Bitcoin (BTC) hin. Diese habe einen neuen Höchststand erreicht. Im März 2018 gab es ebenfalls einen Höchststand, der allerdings von dem jetzigen in den Schatten gestellt wird. Das zeigt, dass bei all dem Geld, das derzeit zur Unterstützung der Wirtschaft gedruckt wird, vielleicht ein kleines Stückchen in den Krypto-Raum fließt. Das ist etwas sehr positives.

Langfristig würde nur ein Bruchteil der weltweit angekündigten Konjunkturpakete ausreichen, um die Krypto-Marktkapitalisierung zu erhöhen.

Langfristig sind viele Leute zwar bullisch, aber einige Anleger wollen den Boden erwischen. Zu Beginn des Jahres prognostizierte der bekannte Händler Tone Vays, dass Bitcoin seinen Boden bei 2.800 US-Dollar erreichen könnte. Nun glaubt er aber, dass der Boden sich bei 3.700 US-Dollar gebildet haben könnte. Vays erwarte nicht, dass Bitcoin unter die jüngsten Tiefststände fällt.

Kryptowährungsmarkt Tagesentwicklung Quelle: Coin360

Kryptowährungsmarkt Tagesentwicklung. Quelle: Coin360

Als Händler konzentrieren wir uns auf die Kursentwicklung. In diesen schwierigen Zeiten ist es jedoch ermutigend zu sehen, dass verschiedene Behörden und Länder die Blockchain-Technologie nutzen, um die Coronavirus-Pandemie zu bekämpfen. Neben der Hilfe im technologischen Bereich können wir nun beobachten, dass die globale Krypto-Community auch in dieser Krisenzeit ihren Beitrag leistet.

Die derzeitige Krypto-Erholung wird von Bitcoin angeführt. Sein Marktanteil steigt allmählich auf 66 Prozent. Das wirft die Frage auf, ob die Kryptowährungen die aktuelle Erholungsrallye aufrechterhalten und einen nachhaltigen Aufwärtstrend beginnen können? Sehen wir uns die Charts dazu an.

BTC/USD

Die Bullen haben es nicht geschafft, Bitcoin (BTC) über den Überkopfwiderstand bei 7.000 US-Dollar steigen zu lassen. Das hat Verkäufer angezogen. Das wiederum hat den Kurs unter die unmittelbare Unterstützung bei 6.435 US-Dollar sinken lassen, aber die Bären konnten die nächste Unterstützung bei 5.660,47 US-Dollar nicht durchbrechen. Das ist ein positives Zeichen, da das auf eine Nachfrage auf den niedrigeren Niveaus hindeutet.

BTC/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

BTC/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Derzeit versuchen die Bullen erneut, den Kurs über 6.435 US-Dollar und den 20-Tages-EMA bei 6.520 US-Dollar zu halten. Wenn das gelingt, ist ein erneuter Anstieg auf 7.000 US-Dollar möglich. Darüber kann er dann auf den 50-Tages-SMA bei 7.985 US-Dollar und darüber wiederum auf 9.000 US-Dollar steigen.

Wenn das BTC/USD-Paar allerdings vom 20-Tages-EMA aus nach unten abknickt und unter die Unterstützung bei 5.660,47 US-Dollar rutscht, ist ein Rückgang auf die langfristige Unterstützungslinie bei 5.000 US-Dollar möglich. Fürs erste können Trader ihre Long-Positionen mit Stops bei 5.600 US-Dollar schützen.

ETH/USD

Ether (ETH) liegt weiterhin zwischen 117,090 US-Dollar und 155,612 US-Dollar. Der 20-Tages-EMA tendiert allmählich nach unten und der RSI befindet sich im negativen Bereich, was zeigt, dass die Bären die Oberhand haben.

ETH/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

ETH/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Ein Fall unter diese Spanne kann das ETH/USD-Paar auf 100 US-Dollar und darunter auf 84,250 US-Dollar sinken lassen. Sollte das Paar sich jedoch von der Unterstützung der Spanne aus erholen, ist für einige Tage mit einer weiteren Konsolidierung zu rechnen.

Das Paar wird bei einem Ausbruch und Schluss über 155,612 US-Dollar an Schwung gewinnen. Darüber kann es auf den 50-Tages-SMA bei 198 US-Dollar klettern. Daher behalten wir unsere Kaufempfehlung aus unserer vorhergehenden Analyse bei.

XRP/USD

Die Bullen haben es nicht geschafft, den XRP über 0,17468 US-Dollar zu halten. Das hat Verkäufer angezogen. Die Bären versuchten ihn am 29. März weiter sinken zu lassen, aber die Bullen boten bei 0,16 US-Dollar Unterstützung.

XRP/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

XRP/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn die Bullen den Kurs wieder über 0,17468 US-Dollar steigen lassen und das Niveau halten können, wird das XRP/USD-Paar wahrscheinlich an Schwung gewinnen. Die Ziele, die man weiter oben im Auge behalten sollte, liegen bei 0,22 US-Dollar und darüber bei 0,25 US-Dollar.

Wenn der Kurs allerdings von 0,17468 US-Dollar noch einmal nach unten abknickt, werden die Bären versuchen, ihn auf 0,1275 US-Dollar sinken zu lassen. Daher kann der Stop-Loss bei den Long-Positionen vorerst bei 0,143 US-Dollar gesetzt werden. Wir schlagen vor, die Stopps bis auf 0,16 US-Dollar hoch zu ziehen, wenn das Paar über 0,19 US-Dollar steigt.

BCH/USD

Bitcoin Cash (BCH) knickte am 27. März vom 20-Tages-EMA aus nach unten ab, aber die Käufer schritten knapp über der unmittelbaren Unterstützung bei 197,43 US-Dollar ein. Das ist ein positives Zeichen, da das auf eine Nachfrage bei Rückgängen hindeutet.

BCH/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

BCH/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Die Bullen werden nun versuchen, den Kurs über den 20-Tages-EMA bei 227 US-Dollar und den horizontalen Widerstand bei 247,95 US-Dollar klettern zu lassen. Wenn das gelingt, wird das BCH/USD-Paar an Schwung gewinnen und eine Rallye in Richtung 50-Tages-SMA bei 304 US-Dollar und darüber auf 350 US-Dollar hinlegen.

Daher können Trader über 250 US-Dollar kaufen und den Stop-Loss unter 197 US-Dollar setzen. Unsere Einschätzung ist hinfällig, wenn das Paar unter 197,43 US-Dollar fällt. In einem solchen Fall ist ein Rückgang auf 166 US-Dollar möglich.

BSV/USD

Bitcoin SV (BSV) ist am 27. März vom 20-Tages-EMA nach unten abgeknickt. Die Bullen konnten jedoch die starke Unterstützung bei 146,96 US-Dollar halten. Das zeigt, dass es bei Rückgängen eine Nachfrage gibt. Der 20-Tages-EMA ist flach und der RSI liegt knapp unter 50, was auf eine Spanne für die nächsten Tage hindeutet.

BSV/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

BSV/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wir gehen nun davon aus, dass die Bullen das BSV/USD-Paar bis auf den Überkopfwiderstand bei 185,87 US-Dollar steigen lassen werden. Sollte der Kurs von diesem Niveau aus nach unten abknicken, wird das Paar noch ein paar Tage in einer Spanne verbleiben.

Ein Ausbruch über 185,87 US-Dollar würde auf Stärke hindeuten. Über diesem Niveau ist ein Anstieg auf den 50-Tages-SMA bei 223 US-Dollar und darüber auf 260 US-Dollar möglich.

Wenn die Bären den Kurs allerdings unter 146,96 US-Dollar sinken lassen, ist ein Rückgang auf 120 US-Dollar wahrscheinlich. Fürs erste kann das Stop-Loss-Limit bei den verbleibenden Long-Positionen bei 146 US-Dollar gesetzt werden.

LTC/USD

Litecoin (LTC) knickte am 27. März vom 20-Tages-EMA bei 42,14 US-Dollar aus nach unten ab. Da der 20-Tages-EMA nach unten tendiert und der RSI in der negativen Zone liegt, haben die Bären die Oberhand. Ein Fall unter 35,8582 US-Dollar kann den Kurs auf 30 US-Dollar sinken lassen.

LTC/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

LTC/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Derzeit versucht das LTC/USD-Paar, sich von der Unterstützung bei 35,8582 US-Dollar aus zu erholen. Wenn die Bullen den Kurs über den 20-Tages-EMA bei 41,12 US-Dollar und den horizontalen Widerstand bei 43,67 US-Dollar klettern lassen können, wird das Paar wahrscheinlich an Schwung gewinnen.

Das erste Ziel, das man weiter oben im Auge behalten sollte, ist der 50-Tages-SMA bei 55,63 US-Dollar. Wenn dieses Niveau überwunden ist, kann der Anstieg sich bis auf 63,8769 US-Dollar erstrecken. Daher können Trader Long-Positionen eröffnen, wie wir es in einer unserer vorhergehenden Analysen vorgeschlagen hatten.

EOS/USD

EOS liegt seit dem 21. März in einer engen Spanne zwischen 2,0632 US-Dollar und 2,4001 US-Dollar. Das zeigt, dass sowohl die Bullen als auch die Bären auf Nummer sicher gehen und keine großen Bewegungen wagen. Der 20-Tages-EMA tendiert weiter nach unten und der RSI befindet sich im negativen Bereich, was zeigt, dass die Bären die Oberhand haben.

EOS/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

EOS/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Die Bären waren jedoch nicht in der Lage, das EOS/USD-Paar unter 2,0632 US-Dollar sinken zu lassen. Das deutet auf einen Mangel an Verkäufern auf niedrigeren Niveaus hin.

Wenn die Bullen das Paar über den Überkopfwiderstand bei 2,4001 US-Dollar steigen lassen können, ist eine Rallye in Richtung 50-Tages-SMA bei 3,32 US-Dollar und darüber auf 3,86 US-Dollar möglich. Da das Risiko-Ertrags-Verhältnis attraktiv ist, behalten wir die Kaufempfehlung aus unserer früheren Analyse bei.

BNB/USD

Binance Coin (BNB) ist am 27. März vom 20-Tages-EMA bei 13,27 US-Dollar aus nach unten abgeknickt. Obwohl die Bären den Kurs unter die unmittelbare Unterstützung bei 12,1111 US-Dollar sinken lassen konnten, haben sie es nicht geschafft, unter die nächste Unterstützung bei 10,8428 US-Dollar zu kommen.

BNB/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

BNB/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Das zeigt, dass die Käufer auf den niedrigeren Niveaus aktiv werden. Derzeit versuchen die Bullen erneut, das BNB/USD-Paar über 12,1111 US-Dollar steigen zu lassen. Wenn das gelingt, werden die Bullen erneut versuchen, über den 20-Tages-EMA bei 12,91 US-Dollar zu kommen. Wenn das ebenfalls gelingt, ist ein Anstieg auf die Abwärtstrendlinie bei 15 US-Dollar möglich.

Wenn das Paar allerdings vom 20-Tages-EMA aus erneut nach unten abknickt, steigt die Möglichkeit eines Rückgangs unter 10,8428 US-Dollar. Darunter ist ein Rückgang auf 8,4422 US-Dollar wahrscheinlich. Derzeit sehen wir keine zuverlässige Kaufkonstellation, so dass wir hier neutral bleiben.

XTZ/USD

Tezos (XTZ) fiel unter die Trendlinie des aufsteigenden Dreiecks. Damit wurde das Muster entkräftigt. Wenn die Vollendung eines bullischen Musters nicht gelingt, ist das ein negatives Zeichen. Derzeit versucht der Altcoin, sich von der unmittelbaren Unterstützung bei 1,4453 US-Dollar aus zu erholen.

XTZ/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

XTZ/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn das XTZ/USD-Paar wieder in das Dreieck steigt, wäre das ein bullisches Zeichen. Das würde auf Käufe auf den niedrigeren Niveaus hindeuten. Das Paar wird wahrscheinlich nach einem Ausbruch über den 20-Tages-EMA bei 1,77 US-Dollar und dem Überkopfwiderstand bei 1,955 US-Dollar an Schwung gewinnen.

Daher behalten wir unsere Kaufempfehlung aus unserer vorhergehenden Analyse bei. Das Paar wird negativ, wenn der Kurs von der Trendlinie aus nach unten abknickt und unter 1,4453 US-Dollar fällt.

LEO/USD

Nach einer Konsolidierung in der Spanne zwischen 1 US-Dollar und 1,04 US-Dollar in den letzten Tagen ist UNUS SED LEO (LEO) über 1,04 US-Dollar ausgebrochen. Das ist ein positives Zeichen. Da sowohl die gleitenden Durchschnitte nach oben tendieren und auch der RSI im positiven Bereich liegt, haben die Bullen den Vorteil.

LEO/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

LEO/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn das LEO/USD-Paar über 1,04 US-Dollar schließt (UTC), vervollständigt es ein bullisches umgekehrtes Kopf- und Schultermuster. Bei dieser Konstellation liegt das Ziel bei 1,27488 US-Dollar und darüber bei 1,36 US-Dollar. Daher können Trader der Kaufempfehlung aus unserer vorhergehenden Analyse folgen.

Unsere optimistische Einschätzung ist hinfällig, wenn sich der Kurs nicht über 1,04 US-Dollar halten kann und stark einbricht. Wenn die Unterstützung bei 1 US-Dollar nicht standhält, liegt das nächste wichtige Niveau bei 0,95 US-Dollar.

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph wider. Jeder Investment – und Handelsschritt birgt ein Risiko. Recherchieren Sie gut, bevor eine Entscheidung treffen.

Die Marktdaten stammen von der HitBTC-Börse.

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Prozess um Tulip Trust: Craig Wright muss zahlen

Der Rechtsstreit mit dem Kleiman-Nachlass kommt Craig Wright allmählich teuer zu stehen. Das zuständige Gericht in Florida hat dem Kopf hinter Bitcoin SV nun die Zahlung der Anwaltskosten von Ira Kleiman auferlegt. Der eigentliche Prozess zieht sich weiterhin in die Länge.

Craig Wright muss für Anwaltskosten aufkommen

In dem Prozess zwischen Craig Wright und Ira Kleiman konnten bislang wenig Ergebnisse erzielt werden. Das milliardenschwere Bitcoin-Vermögen, welches die Parteien unter sich aufteilen sollen, liegt nach wie vor verriegelt im Tulip Trust. Richter Bruce E. Reinhart bittet den selbsternannten Bitcoin-Erfinder Craig Wright aber dennoch zur Kasse.

Wie aus den Gerichtsdokumenten hervorgeht, muss Wright für die Anwaltskosten des Klägers in Höhe von 165.000 US-Dollar aufkommen. Damit ist Reinhart deutlich von dem geforderten Betrag von 658.581 US-Dollar abgerückt, den die Anwälte Kleimans in Rechnung stellten.

Laut Reinhart sei diese Kostenaufstellung nicht nachvollziehbar und die Höhe des geforderten Betrags unverhältnismäßig. Der Stundensatz der Anwälte übersteige demnach die durchschnittlichen Kosten in Palm Beach County deutlich. Einige Vorgänge wie bestimmte Dokumentenprüfungen seien außerdem mehrmals von verschiedenen Anwälten abgerechnet worden. Zudem stellte Reinhart fest, dass es nicht sinnvoll gewesen sei, „drei Anwälte in diesem Umfang zur Überprüfung eines relativ einfachen Plädoyers heranzuziehen“. Die Kosten müssen bis zum 30. März von Wright beglichen werden.

Schlüsselsuche dauert an

Nach wie vor dreht sich der Rechtsstreit zwischen Craig Wright und Ira Kleiman um die Ausschüttung der 1,1 Millionen Bitcoin, die im Tulip Trust eingelagert sind. Das Vermögen hatten Wright und sein Ex-Partner, der mittlerweile verstorbene Dave Kleiman, durch ein gemeinsames Mining-Unternehmen angehäuft und im Tulip Trust verwahrt. Das Problem: Der Zugang ist verschlüsselt und bislang fehlen die nötigen Keys, um den Tulip Trust zu entsiegeln.

Von den Keys fehlt immer noch jede Spur. Wright hatte zwar angekündigt, dass diese von einem geheimen Kurier übermittelt würden. Dazu kam es aber bisher nicht und so verstrickte er sich immer weiter in merkwürdigen Aussagen.

So hat er jüngst versucht, dem Gericht glaubhaft zu machen, dass der Überbringer der Keys auch gleichzeitig Anwalt sei. Als solcher könne die Kommunikation zwischen ihnen von bestimmten Privilegien Gebrauch machen. Kurzum: Wright wollte sich erneut in Schweigen hüllen.

Richter Reinhart hat das Argument aber zurückgewiesen. Auch ein LinkedIn-Profil, das den Berufsstatus des Kuriers vermeintlich verbriefen sollte, überzeugte den Richter nicht. Das Eis wird für Wright zusehends dünner. Allmählich scheinen ihm die Argumente auszugehen. Zieht er den Prozess zudem weiterhin in die Länge, könnte das Zeitspiel bei weiter anfallenden Gerichtskosten noch teurer werden.

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