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Elon Musk hat nach anfänglicher…

Während die Preise am Markt für Mining-Hardware einbrechen, schaltet Hersteller Bitmain auf Schadensbegrenzung.

Der führende Mining-Hardware-Produzent Bitmain hat am 23. Juni den Verkauf seiner Geräte ausgesetzt. Das chinesische Unternehmen reagiert damit auf das Bitcoin-Mining-Verbot der Regierung in Peking.

Nach Angaben von Bloomberg beschloss Bitmain den Verkaufsstopp, nachdem die Preise für Mining-Ausrüstung seit April um etwa 75 Prozent gefallen waren. Während Bitmain und Konkurrent Whatsminer damals umgerechnet 93 US-Dollar für einen Terahash pro Sekunde an Rechenleistung verlangen konnten, fiel dieser Preis nun auf 23 US-Dollar. Der Preis für High-End Grafikkarten, die Mining-tauglich sind, brach in China ebenfalls ein.

Bitmain unterstützt Kunden

Der massive Preisverfall hängt eng mit den großen Abverkäufen von Mining-Geräten auf dem Sekundärmarkt zusammen. Jener geht auf die chinesischen Unternehmen zurück, die das Mining-Geschäft verlassen und folglich ihre Hardware loswerden müssen.

Das chinesische News-Medium Sina Finance berichtete deshalb, dass Bitmain seinen einstigen Kunden mit dem Verkaufsstopp helfen will, bessere Preise zu erzielen. Das Unternehmen spekuliert zudem wohl mittelfristig darauf, dass sich die Hardware-Preise nach dem Abverkauf wieder erholen.

Das Vorbestellen von Ausrüstung für das “Schürfen” von kleineren Altcoins ist von Bitmains Verkaufsstopp ausgenommen.

Chinas Mining-Branche auf dem Rückzug

Nachdem China dem BTC-Abbau in den einstigen Mining-Hotspots einen Riegel vorschob, erwägen viele Unternehmen eine Verlagerung ins Ausland. Besonderes beliebte Ziele sind die USA und Kasachstan. Dort ist Strom billig. Der chinesische Journalist Colin Wu vermeldete auf Twitter, dass Bitmain selbst einen vollen “Wechsel nach Übersee” anstrebt.

Bloomberg berichtete ferner, dass Bitmain seine chinesischen Kunden vergangene Woche zu einer geschlossenen Tagung lud. Der Mining-Hersteller sicherte den Klienten demnach seine Unterstützung beim Umzug ins Ausland zu.

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Square und Blockstream bauen solarbetriebene Bitcoin-Mining-Anlage

Square hat sich mit Blockstream zusammengetan, um eine solarbetriebene Bitcoin-Mining-Farm zu starten.

Das Blockchain-Technologie-Unternehmen Blockstream Mining sagte am Samstag, dass Square Inc 5 Millionen Dollar investieren wird, um eine Open-Source, solarbetriebene Bitcoin-Mining-Anlage an einem der Blockstream-Standorte in den USA zu bauen. Der offizielle Blogbeitrag verrät:

“Wir sind stolz, unsere Zusammenarbeit mit Square, Inc. ankündigen zu können, um an einem unserer Blockstream-Mining-Standorte in den USA eine Open-Source-Solarbetriebene Bitcoin-Mining-Anlage aufzubauen. Gemeinsam planen wir, öffentliche Transparenz zu schaffen, indem wir die Projektökonomie und das Wissen teilen, das wir beim Bau einer Bitcoin-Mine mit erneuerbarer Energie gewonnen haben. Letztendlich hoffen wir zu zeigen, wie Bitcoin-Mining in Verbindung mit erneuerbaren Energien dazu beitragen kann, die Umstellung auf saubere Energie voranzutreiben.”

Das Projekt soll als Proof-of-Concept für eine Bitcoin-Mine mit 100 % erneuerbarer Energie in großem Maßstab dienen. Die Wirtschaftlichkeit des Ausbaus, einschließlich der Betriebskosten und der Kapitalrendite, wird der Öffentlichkeit zugänglich sein, so die Parteien in einer Erklärung. Square plant auch, ein öffentliches Dashboard für die Farm zu erstellen, das als “Transparenz-Fallstudie” für Bitcoin-Mining und erneuerbare Energien dienen soll.

Die Rolle von Blockstream wird darin bestehen, die Infrastruktur und das Know-how für den Aufbau und die Verwaltung des Projekts bereitzustellen. Es wird von vornherein skalierbar sein, was bedeutet, dass das Unternehmen in der Lage sein wird, in Zukunft weitere Kapazitäten hinzuzufügen.

Square sagte, dass Bitcoin-Mining Investitionen in erneuerbare Energiequellen fördern könnte, wenn davon ausgegangen wird, dass erneuerbare Energien billiger sind, und daher die Mehrheit der Miner anziehen wird.

In den Vereinigten Staaten hat ein zunehmender Trend, dass zuvor stillgelegte Kraftwerke auf Bitcoin-Mining durch fossile Brennstoffe umgestellt werden, auch Umweltbedenken aufgeworfen.

Bild@ Pixabay / Lizenz

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Square investiert 5 Mio. US-Dollar in „offenes“ und „sauberes“ Bitcoin-Rechenzentrum

Der große amerikanische Zahlungsdienstleister Square Inc will 5 Mio. US-Dollar in ein solarbetriebenes Mining-Zentrum für Bitcoin (BTC) investieren, das der Blockstream Mining angehört. Damit unterstreicht Jack Dorsey erneut seine Unterstützung der Branche.

Blockstream-CIO Chris Cook gab die geplante Zusammenarbeit am Samstag bekannt, wobei er zugleich weitere Details über das geplante Rechenzentrum offenlegte, zum Beispiel dass dieses in den USA ansässig sein wird und Open-Source sein soll.

„Wir wollen zusammen für mehr öffentliche Transparenz sorgen, indem wir die wirtschaftlichen Daten, die wir beim Bitcoin-Mining mit erneuerbaren Energien sammeln, offenlegen“, so Cook. Dem fügt er an:

„Letztendlich wollen wir zeigen, dass Bitcoin-Mining mit erneuerbaren Energien beim Umstieg auf ein sauberes Mining helfen kann.“

Ergänzend zu regelmäßigen Statusberichten über das Projekt wird zudem ein öffentlich einsehbares Leistungsportal erstellt, auf dem die Betriebsdaten des Rechenzentrums in Echtzeit abgefragt werden können.

Grund für diese gesteigerte Transparenz ist sehr wahrscheinlich die massive öffentliche Kritik am Bitcoin-Mining, die zuletzt durch die Tweets von Elon Musk und den angekündigten Tesla-Rückzug von Bitcoin als Zahlungsmittel befeuert wurde.

MicroStrategy-Chef Michael Saylor hatte sich daraufhin bemüht einen „Waffenstillstand“ zwischen Musk und der Miningbranche herzustellen, indem er ein Treffen zwischen beiden Seiten vermittelte. Daraus entstand wiederum die Bitcoin Mining Council, die sich zu höherer Transparenz und der verstärkten Nutzung erneuerbarer Energien verpflichtet hat.

Zahlungsdienstleister Square bemüht sich derweil auch an anderen Fronten, die Massentauglichkeit von Bitcoin voranzutreiben. Wie Cointelegraph gestern berichtet hatte, will Dorsey deshalb eine neue Hardware-Wallet für die marktführende Kryptowährung entwickeln, die ebenfalls Open-Source ist und die Selbstverwahrung für Krypto-Nutzer deutlich vereinfacht.

„Falls wir uns dafür entscheiden sollten, dann wird sie vollständig Open-Source sein, von der Software bis hin zur Software, und wir werden sie in Zusammenarbeit mit der Community bauen“, wie Dorsey im entsprechenden Tweet geschrieben hatte.

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SpaceChain: Förderung für Blockchain-Netzwerk im Orbit

Extraterrestrische Ambitionen werden belohnt. Das britische Blockchain-Start-up SpaceChain wird auch im Weltraum ein Blockchain-Netzwerk installieren. Dabei sind Bitcoin-Satelliten keineswegs eine neue Erfindung.

Das britische Blockchain-Start-up SpaceChain erhält staatliche Förderung für die Entwicklung eines dezentralisierten Satellitennetzwerks im Orbit. Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, die BTC-ECHO vorliegt, bekommt SpaceChain 440.000 Britische Pfund (rund 480.000 Euro) an Fördermitteln. Zudem erhält das Start-up Zugang zu Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen. Gemeinsam mit Addvalue Innovation und Alba Orbital wird SpaceChain eine dezentrale Satelliteninfrastruktur (DSI) entwickeln. Im Kern der DSI wird eine Blockchain betrieben, um die direkte Steuerung eines Satelliten in Echtzeit zu ermöglichen. Die Netzwerkknoten sollen in der niedrigen Erdumlaufbahn (Low Earth Orrbit, LEO) kreisen, wobei die Flughöhe bei höchstens 2.000 Kilometern liegt.

Sobald die DSI-Architektur und die Blockchain-Payload entwickelt sind, folgt eine Testphase, um zuverlässige Konnektivität und Leistung zu prüfen. Ist diese entsprechend erfolgreich abgeschlossen, können Anbieter von Weltraumressourcen, Satellitenanwendungen und Fintech-Unternehmen auf das Netzwerk von SpaceChain zugreifen.

Die Förderung wird von EUREKAs Globalstars-Initiative vergeben. EUREKA wurde 1985 gegründet und ist ein internationales Netzwerk, das sich zum Ziel gesetzt hat, die Zusammenarbeit in Forschung und Entwicklung in 45 Ländern zu fördern. Infolgedessen wurden für dieses Projekt 14 Länder des Kooperationsnetzwerks zur Einreichung von Vorschlägen eingeladen. Mit dem geplanten Blockchain-betriebenen Mesh-Netzwerk von Satelliten im niedrigen Erdorbit plant SpaceChain mit seinen Partnern, „den Zugang zum aufstrebenden Raumfahrtsektor mit niedrigeren Eintrittsbarrieren für einzelne Unternehmen [zu] demokratisieren“.

Projekte zur Erforschung des Weltraums haben ein enormes Ausmaß und erfordern eine enge Zusammenarbeit und Partnerschaft. Dieser Meilenstein eröffnet neue Möglichkeiten für den Aufbau kommerzieller Lösungen, die Weltraum- und Blockchain-Anwendungen nutzen,

Nick Trudgen, Chief Commercial Officer und U.K. Director bei SpaceChain

Blockchain im All

Bereits in diesem Sommer gab SpaceChain bekannt, dass es seine erste Blockchain-Transaktion im Weltraum durchgeführt hat. Die in der Internationalen Raumstation untergebrachte Hardware autorisierte eine Überweisung von 0,0099 BTC (damals etwa 92 US-Dollar). Jeff Garzik, der Chief Technology Officer, führte diese Transaktion durch.

Es wird dies allerdings nicht das erste Mal sein, dass die Blockchain auch den Weltraum bevölkert. Schon Blockstream hat einen Bitcoin-Satelliten in den Orbit geschickt. Die Besonderheit derartiger Weltraumprojekte ist unter anderem die, dass das Satellitennetzwerk rund um die Uhr auf der ganzen Erdkugel verfügbar ist. Die Nutzer sind damit unabhängig von einer Internetverbindung und eventuellen länder- oder regierungsspezifischen Restriktionen. Im Falle von Blockstream ist dafür neben einer vorhandenen Satelliten-Antenne nur der Kauf eines speziellen „Satellite Kits“ notwendig. 

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TDEX auf Liquid: Gelingt der Spagat zwischen Bitcoin und DeFi?

Bitcoin-Investoren sehnen sich nach einer Möglichkeit, in den DeFi-Markt einzusteigen. Nun gibt es dazu einen neuen auf dem Liquid-Network basierenden Ansatz.

Viele Bitcoin-Anhänger wünschen sieh eine Art„Bitcoin DeFi“, das das Netzwerk für die Welt des dezentralisierten Handels und der Kreditvergabe öffnen könnte. Bisher ist dies hauptsächlich nur mit Ethereum möglich. Nun könnte laut Medienberichten dieser Wunsch in Erfüllung gehen. Denn ein Projekt namens TDEX hat den Eintritt in eine Open-Alpha-Phase angekündigt. Es wird von Sevenlabs aufgebaut. Diese Firma bietet zusätzlich zu ihrer derzeitigen Arbeit Beratungs- und White-Label-Dienstleistungen an. TDEX basiert auf dem Netzwerk Liquid von Blockstream. 

Das neue Projekt hat laut Medienberichten das Potential, einen Wandel im On-Chain-Handel zu bewirken. Das von TDEX verwendete TSWAP-Protokoll konzentriert sich auf atomare Ad-hoc-Swaps. Diese bieten die Möglichkeit, einen Handel zwischen zwei Partnern ohne Zwischenhändler abzuwickeln. Das bedeutet, dass auch die Kosten deutlich niedriger sind, da die sonst obligatorischen Ein-, Auszahlungs- oder Handelsgebühren wegfallen.

Mit DeFi die BTC-Zentralisierung bekämpfen?

Adam Back, CEO von Blockstream, sagte, dass „TDEX ein aufregendes Beispiel für die wachsende Zahl von DeFi-Lösungen ist, die auf Liquid – oder wie wir es gerne nennen, LiFi – entstehen“. Der Marketingchef von Blockstream, Neil Woodfine, erklärte gegenüber Medienvertretern die Zielsetzung von Liquid. Es soll dem Bitcoin-Netzwerk die Last der Inter-Exchange-Transaktionen abnehmen, die „vielleicht sogar die Mehrheit“ seiner Aktivitäten ausmachen, sagte Woodfine und fügte hinzu, dass demnächst auch ein dynamischer Verband geplant sei. Die Branche der Bitcoin-Börsen sei „derzeit extrem zentralisiert“, sagte er, und es sei besser, einer Föderation von Bitcoin-Börsen statt einer einzelnen Börse zu vertrauen. 

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Liquid ist eine Bitcoin-Sidechain, die sich auf einen Verbund von „Funktionären“ stützt, um sowohl eine Anbindung an Bitcoin zu gewährleisten als auch das Netzwerk zu validieren. Diese „Funktionäre“ sind an Bitcoin gebundene Handelsplattformen, meistens also Börsen. Der Zusammenschluss und das Design des Peg-Systems stellen einen bedeutenden Vertrauenspunkt des Netzwerks dar. Ein Vorfall im Juni machte Blockstream kurzzeitig zum alleinigen Kontrolleur von 870 BTC in den Netzwerkreserven

Gleichwohl gab es immer wieder kritische Stimmen, die Liquid einen zu hohen Grad an Zentralisierung vorwarfen. Es gibt noch andere Projekte, die versuchen, den Spagat zwischen Bitcoin und DeFi zu schaffen. Aber weder Atomic Loans noch MoneyOnChain sind nativ auf Bitcoin aufgebaut. Das liegt zumeist an Vertragsbeschränkungen. Diese machen es sehr diffizil, vertrauneswürdige Bridges zur Blockchain zu bauen. 

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Adam Back: Krise lässt BTC auf 300.000 US-Dollar steigen

Adam Back, der CEO von Blockstream, sagt, dass der unendliche Gelddruck Kleinanleger zu Bitcoin treiben und den Kurs innerhalb von fünf Jahren auf 300.000 US-Dollar steigen lassen werde.

In einem Interview mit Bloomberg, wo er erneut dementierte, der Schöpfer von Bitcoin (BTC) Satoshi Nakamoto zu sein, erklärte Back seine starke Kursprognose.

Der bekannte Cypherpunk, der auch im Bitcoin-Whitepaper erwähnt wurde, fügte hinzu, dass BTC möglicherweise gar kein institutionelles Geld benötige, um einen „Bullenlauf“ zu erreichen.

„Möglicherweise ist keine zusätzliche institutionelle Akzeptanz nötig, weil die derzeitige Situation die Leute dazu veranlasst, über eine Absicherung nachzudenken“, so Back. „Es geht darum, den Wert zu erhalten, wenn auf der Welt viel Geld gedruckt wird.“

Back ist HODLer

Back hält die BTC, die er mint, weil er einen Kursanstieg erwartet. Er nannte eine Reihe von Trends, die positiv für Bitcoin wirken. Zu diesen Trends gehört unter anderem, dass nun mehr Menschen von zu Hause aus arbeiten, Anleihen und Immobilieninvestitionen überbewertet sind und es dadurch schwierig ist, mit den meisten Investitionen eine angemessene Rendite zu erzielen.

„Das veranlasst die Leute dazu, über den Wert des Geldes nachzudenken und nach Möglichkeiten zu suchen, ihr Geld zu schützen“, so Back. „Es ist eine schwierige Situation, um einen Ertrag zu erzielen.“

Er lobte den institutionellen Investmentfonds Grayscale Investments, der nun mehr Bitcoin aufkauft, als gemint wird. Er sagte, die Forderung der Investoren von Goldman Sachs letzte Woche zeige, dass viele große Akteure den Paradigmenwechsel nicht verstehen. Für diejenigen, die bereits in dieser Branche tätig sind, war das jedoch eine Gelegenheit, Geld zu verdienen.

„Das zeigte einige Missverständnisse über die digitale Knappheit und was an Bitcoin nützlich ist“, so Back.

„Da hat man einen so bedeutenden, hochentwickelten Marktteilnehmer mit einem mangelnden Verständnis dieses Wertes. Für mich bedeutet das, dass es auf dem Markt noch viel Raum für Wertsteigerungen und Akzeptanz gibt.“

Back und Satoshi Nakamoto

Im Mai behauptete der Kanal Barely Sociable in einem YouTube-Video, Back sei Satoshi. Das Video wurde 300.000 Mal angesehen. Er ist einer der wahrscheinlichen Kandidaten, da er ein früher Cypherpunk war, der Hashcash, das von BTC verwendete Verifizierungssystem, erfand. Ist er es also?

„Nein, bin ich nicht“, sagte er. Er fügte dann aber hinzu, dass Satoshis Identität auch gar nicht enthüllt werden sollte, da Bitcoin so etwas wie digitales Gold sei und „man möchte ja auch nicht, dass es einen Gold-Gründer gibt“.

„Damit Bitcoin als Handelsware wahrgenommen wird, halte ich es für sehr gut, dass Satoshi sich aus der Öffentlichkeit heraushält.“

Das bedeutet wohl, dass, selbst wenn er es wäre, er es nicht zugeben würde. Das ist eine Pattsituation.

Inflation macht 300.000 US-Dollar möglich

Im Januar reagierte Back auf Berichte über eine wilde Spekulation von Bitcoin-Entwickler Hal Finney, derzufolge Bitcoin eines Tages 10 Mio. US-Dollar wert sein könnte. Back sagte, es sei durchaus möglich, dass 1 US-Dollar durch eine hohe Inflation innerhalb etwa eines Jahrzehnts nur noch 0,10 US-Dollar wert sein könnte. Das würde bedeuten: „10 Mio. US-Dollar/BTC sind 1 Mio. US-Dollar/BTC in heutigem Geld.“

„Und 100.000 US-Dollar pro Bitcoin scheint bisher nicht so weit entfernt zu sein. Wir haben schließlich die 10.000-US-Dollar-Schwelle schon ein paar Mal überschritten. Und vor einigen Jahren noch haben nur wenige überhaupt mit 1.000 US-Dollar gerechnet und der Gedanke an 10.000 US-Dollar wäre damals als verrückt abgetan worden.“

Back erwartet, dass BTC in fünf Jahren 300.000 US-Dollar erreichen könnte. Nach heutigem Geldwert wäre er nämlich aufgrund der Inflation erheblich weniger wert.

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Bitcoin-Signale aus dem Äther

Die Bitcoin Blockchain vereint Hodler aus aller Welt. Doch die Übertragung der Blockchain hängt an einem seidenen Faden – der Internetverbindung. Das Unternehmen Blockstream geht daher den Umweg und sendet das Ledger aus dem Orbit.

Abgesehen von Zeit und vor allem Nerven, kann eine lahmende Internetverbindung im Krypto-Space auch den digitalen Geldbeutel in Mitleidenschaft ziehen. Die Welt des Tradings ist äußerst schnelllebig. Im Sekundentakt muss man auf die Entwicklungen am Markt reagieren können, oder kommt entscheidende Schritte zu spät.

Mit dem Satelliten-Netzwerk von Blockstream könnten derartige Probleme der Vergangenheit angehören. Das Unternehmen sendet die gesamte Bitcoin Blockchain seit dem Genesis-Block aus dem dunklen Raum auf den Erdball. Was wie Science Fiction klingt, hat den entscheidenden Vorteil, dass es keiner Internetverbindung bedarf, um sich mit der Bitcoin Blockchain synchronisieren zu können.

Das Unternehmen hat dafür sechs geostationäre Satelliten gemietet, die für die Übertragung der Blockchain nach Afrika, Europa, Süd- und Nordamerika sowie in den asiatisch-pazifischen Raum genutzt werden. Durch den Blockstream-Satellitendienst können Transaktionen sowie Informationen nahezu auf dem gesamten Planeten übertragen werden, ohne dabei auf das Internet angewiesen zu sein.

Bitcoin Blockchain: Höher, schneller, weiter

Blockstream sendet bereits seit 2018 Blockchain-Signale aus dem Weltall. Im Vergleich zur Vorgängerversion erhöht sich jedoch mit dem Update 2.0 die Datenkapazität um mehr als das 13-fache von etwa 120 kbps auf etwa 1,6 Mbps. Dabei nimmt die Bandbreite des Spektrums nur um das 4-fache von 300 kHz auf 1,2 MHz zu. Mit der erhöhten Bandbreite wurde auch „die maximale Dateigröße für die von Benutzern übertragenen API-Übertragungen von 10 KB auf 1 MB erhöht“.

Durch das Wechselspiel von mehr Bandbreite und erhöhter spektraler Effizienz, also einem verbessertem Verhältnis zwischen Datenübertragungsrate und Bandbreite des Signals, steigt die Datenrate bei Blockstream Satellite 2.0 im Vergleich zu 1.0 um das 25-fache. Dabei können die Nutzer eine Full Node synchronisieren, ohne eine Verbindung zum Internet herstellen zu müssen:

Anstatt von den Benutzern zu verlangen, ihre Bitcoin Full Node für die Synchronisierung mit dem Internet zu verbinden – wie es bei 1.0 der Fall war – ermöglicht Blockstream Satellite 2.0 jetzt die vollständige historische Synchronisierung. Benutzer von Blockstream Satellite können einen Bitcoin Full Node anschließen und die gesamte Bitcoin Blockchain vollständig herunterladen, vom ursprünglichen Genesis-Block aus dem Jahr 2009 bis hin zu den neuesten Transaktionen von heute… absolut kein Internet erforderlich!

Blockstream Blogeintrag.

Um die Signale zu empfangen, benötigen Nutzer allerdings entsprechende Empfänger-Kits. Zusammen mit einem optionalen Antennen-Set sind diese in Kürze bei Blockstream zur Vorbestellung erhältlich.

Auf ihrem Streifzug durch die Galaxis könnte die Bitcoin Blockchain – mit etwas Glück und Phantasie – zudem von extraterrestrischen Lebensformen entdeckt werden, die sich per Full Node zur irdischen Hodler-Spezies gesellen. Spätestens dann hätte die digitale Währung buchstäblich den grenzenlosen Zahlungsverkehr beschleunigt. Nach Hause kann ET dann zwar immer noch nicht telefonieren. Dafür könnte er seinen Liebsten auf dem Heimatplaneten zumindest ein paar Bitcoin zukommen lassen.

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Ökonom Jeffrey Tucker: Zusammenhang zwischen BTC-Kurs und Skalierung

Der Redaktionsleiter des US-Wirtschaftsforschungsinstituts American Institute for Economic Research Jeffrey Tucker hat die seit langem andauernde Debatte über die Skalierung von Bitcoin heute mit einem Tweet neu entfacht.

Der Wirtschaftswissenschaftler ist seit langem schon ein Befürworter von Bitcoin (BTC). Er erklärte, der aktuelle Kurs sei viel niedriger, als er sein sollte, weil die zugrunde liegende Technologie nicht „richtig skaliert“ wurde.

Am 31. März twitterte Tucker:

Der Tweet führt die Kommentare weiter, die Tucker Anfang des Monats während einer Podiumsdiskussion mit dem bekannten Bitcoin-Skeptiker Peter Schiff bei RT gemacht hat. Bei der Diskussion sagte er, es sei zu viel Zeit auf dieses „lächerliche Skalierungsproblem“ verschwendet worden. Das habe letztlich eine Annahme durch den Mainstream verhindert:

„Die Annahme ist nicht weit genug gegangen. Daher wird er nicht so von den Leuten verwendet, wie es hätte sein können und sein sollen, wenn er skalierbar gewesen wäre. Jetzt sehen wir, was passiert, weil Bitcoin nicht richtig skaliert wurde.“ 

Tucker sagte, Bitcoin sei dafür konzipiert worden, in Zeiten wie der aktuellen Finanzkrise zu gedeihen. Er erklärte, der Grund dafür, dass dem nicht so ist, sei das Skalierungsproblem:

„Bitcoin wurde erfunden, um in Zeiten wie diesen als sicherer Hafen zu fungieren. Warum ist Bitcoin also nicht ein solcher sicherer Hafen? Schließlich wurde er dafür entwickelt und diente auch jahrelang als ein solcher.

Kommentare von Vitalik Buterin und Blockstream

Das Problem der BTC-Skalierung ist eines der meistdiskutierten Themen im Bereich Kryptowährung. Das Basisschicht-Netzwerk ist nicht in der Lage, Transaktionen schnell genug zu verarbeiten, um eine weitläufige Masseneinführung als Währung zu ermöglichen. Die Debatte über die Steigerung der Blockgröße als Lösung führte schließlich zu den Forks von Bitcoin Cash (BCH) und Bitcoin SV (BSV). Bitcoin selbst übernahm die Zweitschicht-Lösung Lightning Network, um die Skalierung zu verbessern. 

Tuckers Tweet vom 31. März löste eine Debatte unter prominenten Krypto-Leuten auf Twitter aus. Der Ethereum (ETH)-Mitbegründer Vitalik Buterin rief den Ökonomen dazu auf, sich Ethereum 2.0 anzusehen, das noch in diesem Jahr auf den Markt kommen soll. Er erklärte, das Netzwerk werde „eine hohe Skalierbarkeit haben, aber ohne die Zentralisierung, die lediglich auf der Steigerung der Blockgröße beruht“.

Adam Back, der CEO des Bitcoin-Entwicklungsunternehmens Blockstream, und der CSO Samson Mow witzelten über diesen Kommentar. Sie lachten darüber und posteten einen Emoji, der vor Lachen weint.

Skalierung hat nichts mit dem Kurs zu tun

Der Chain-Analytiker Willy Woo erklärte, dass die Skalierung nichts mit dem Kurs oder der Marktkapitalisierung zu tun habe. Er nannte dabei Gold als Beispiel:

„Gold liegt bei 9 Bio. US.Dollar. Wie viele Transaktionen pro Sekunde macht Gold? Ich meine den Transport des Basiswerts zwischen den Tresoren. Das ist die BTC-Main-Chain. Die Swaps, die wir bei ETFs und Derivaten durchführen, sind die zweite Schicht bei Gold. Das lässt sich skalieren. Und so wird das auch bei der zweiten Schicht bei BTC funktionieren.“

Der Gründer von Bitcoin Advisory Pierre Rochard sagte, der Kurs würde auf demselben Niveau liegen. Die Skalierung sei nicht der Grund, warum es mit der Akzeptanz klappe.

Der Bitcoin-Befürworter Vijay Boyapati argumentierte, es sei nicht notwendig, sich einen „richtig skalierten“ Bitcoin vorzustellen, da das Bitcoin Cash sei: „Der Kurs würde bei 200 US-Dollar liegen; also wie der Kurs von BCash. Der Markt ignoriert eine „richtige Skalierung“ und schätzt die Unveränderlichkeit sehr.“

Der Investor und Autor Tuur Demeester sagte, Tuckers Tweet habe ihn verärgert: „Wenn Sie sich schon so lange mit Bitcoin beschäftigen, sollten Sie es, finde ich, besser wissen. Bitcoin ist sehr gut skaliert.“

Tucker forderte die Leute daraufhin heraus: „Dann diskutieren wir nicht Twitter auf Twitter und reden irgendwann wie Gentlemen darüber.“

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Fidelity immer noch auf der Suche nach Bitcoin-Mining-Entwicklern

Das Fidelity-Zentrum für angewandte Technologie FCAT ist auf der Suche nach Bitcoin-Mining-Entwicklern für eine „neue Geschäftsgelegenheit“. Der Vorschlag kommt von dem Team hinter Fidelity Digital Asset Services (FDAS), dem Krypto-Handelszweig des Finanzriesen.

Der Kandidat soll den Mining-Betrieb von Fidelity unterstützen. Wahrscheinlich bezieht sich das auf die Partnerschaft mit Blockstream. Im Juni 2019 wurde berichtet, dass das Unternehmen zwei Rechenzentren von den Entwicklern von Bitcoin (BTC) gemietet hat.

Stellenbeschreibung

Das Unternehmen sucht jemanden mit drei bis fünf Jahren Erfahrung in einer DevOps- oder Entwicklerposition. Der Begriff wird im Allgemeinen für Entwickler verwendet, die die Lücke zwischen Software und Hardware überbrücken, indem sie etwa Updates auf Servern ermöglichen.

In der Stellenbeschreibung sind keine vorhergehende Erfahrungen im Bereich Mining gefordert. Es heißt lediglich, man müsse „Interesse an der Erforschung von Themen im Zusammenhang mit Bitcoin und dem Bitcoin-Mining“ als erwünschte Fähigkeit mitbringen.

Der potenzielle Kandidat muss jedoch über Erfahrung in der Verwaltung großer Hardware und mit den damit verbundenen Werkzeuge verfügen. Auch fortgeschrittene Fähigkeiten im Bereich Fehlerbehebung sind sehr erwünscht.

Das Stellenangebot soll bereits am 20. Januar veröffentlicht worden sein, aber einen Monat später scheint das Unternehmen noch keinen geeigneten Mitarbeiter gefunden zu haben.

Cointelegraph bat Fidelity um weitere Informationen zum Stellenangebot und die Mining-Initiative, erhielt jedoch bisher noch keine Antwort.

Fidelity und Krypto

Der Vermögensverwaltungsriese ist seit einiger Zeit im Krypto-Bereich tätig. Ende 2018 begann das Unternehmen Bitcoin-Handel anzubieten, der sich an institutionelle Kunden, wie etwa Hedge-Fonds, richtet.

Seitdem hat der Krypto-Zweig von Fidelity sich immer weiter ausgebaut. Im Oktober 2019 führte wurde ein Krypto-Depotdienst eingeführt, um mit ähnlichen Angeboten, etwa von Bakkt und Coinbase Custody, zu konkurrieren. Im November erhielt das Unternehmen eine Lizenz vom New Yorker Finanzdienstleistungsministerium NYDFS.

Im Dezember expandierte Fidelity Digital Assets ins Ausland und eröffnete eine Niederlassung in Großbritannien. Derzeit wird zwar nur Bitcoin angeboten, doch Vertreter von FDAS haben bereits angedeutet, dass Ethereum (ETH) im Jahr 2020 ebenfalls hinzukommen könnte.

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Blockstream-CEO Adam Back: „Keine CBDCs oder Stablecoins sind besser als Bitcoin“

In einem Exklusivinterview mit Cointelegraph erklärte der Blockstream-CEO Adam Back, dass für ihn nichts über Bitcoin stehe, nicht einmal Stablecoins oder digitale Zentralbankwährungen.

Adam Back erfand das Proof-of-Work-System Hashcash und war einer der ersten, der mit Bitcoin (BTC) arbeitete. Außerdem war er in diesem Jahr bei den G20-Treffen in Japan und hat dort über die Vorteile von Blockchain gesprochen.

Auf dem G20-Gipfel saß Back neben dem Präsidenten der niederländischen Zentralbank und sagte, er glaube, dass die Blockchain ein weiterer in Richtung eines offenen Netzwerks sei. Er erklärte, dass Finanzinstitute nicht mehr von der Technologie profitieren würden, weil das bedeuten würde, dass für internationale Überweisungen keine zweifelhaften Banken mehr dazwischen nötig wären.

Die japanische Finanzdienstleistungsbehörde FSA hat Back als einen legendären Cypherpunk beschrieben, mit dem man nützliche Diskussionen über die Rolle von Kryptowährungen und Blockchain in der Zukunft führen könne.

Cointelegraph bat den CEO um einen Kommentar zu Chinas möglicher digitaler Zentralbankwährung (CBDC) und dem zunehmenden Einsatz von Blockchain-Technologie durch private Institutionen. Aber für Back ist nichts davon so wichtig wie „unzensiertes Geld“, wie etwa Bitcoin.

Ich denke, dass es bei Blockchains mehr um eine erlaubnislose, unzensierte Nutzung und freies Marktgeld geht. Das Geld sollte vom Staat getrennt werden. Bei einem solchen System sollte  eine goldähnliche, geminte digitale Handelsware als Geld verwendet werden: Bitcoin. Ich denke Stablecoins sind sicherlich in einigen Anwendungsszenarien nützlich, wie etwa im Kryptohandel. Aber sie sind von Natur aus mehr Mängel als Bitcoin, da ein Verwahrungsrisiko besteht. Und wenn eine Zentralbank auch traditionelle Establishment Interessen vertritt und sich das im Betrieb widerspiegelt, könnte das für Benutzer unattraktiv erscheinen.

Mit Blick auf der vorgeschlagenen Kryptowährung Libra von Facebook erklärte Back, dass diese nichts mit Kryptowährung zu tun habe und nur eine weitere „Bank-App mit modernem Design“ sei.

Wie man beim Libra jedoch sehen kann, wird es sich effektiv nicht um eine dezentrale Kryptowährung handeln, sondern um ein Konkurrenzprodukt für Venmo, PayPal und QQ Pay. Lediglich die Benutzeroberfläche sieht wie eine Krypto-Wallet aus.  Betrachtet man die Berechtigungen, Registrierung, Einfrieren von Konten oder finanzielle Interessen der Betreiber, ist das nur eine weitere Online-Banking-App mit einem modernen Design.

Back hat die gleiche Meinung zum Libra wie zu CBDCs. Er glaubt jedoch, dass die Erfolgsaussichten für eine CBDC größer seien als für das Projekt von Facebook. Er weist jedoch auch darauf hin, dass nur Bitcoin eine Selbstsouveränität habe. Diese mache ihn den aktuellen Projekten, die entwickelt werden, überlegen.

Schließlich haben Unternehmen ein finanzielles Interesse daran, die Anmeldung und Nutzung möglichst reibungslos zu gestalten. Regierungen sind als politisches Monopol stärker vom Marktwettbewerb isoliert. Wir werden also sehen, wie sich die Dinge in verschiedenen Ländern entwickeln. Aber ich denke, den heutigen Stablecoins fehlt es, anders als bei Bitcoin, an Selbstsouveränität. Und potenzielle, zukünftige Coins, die zentral von Regierungen betrieben werden, haben genau dasselbe Problem.

Back erklärte auch, dass Blockchain-Anwendungen keinen Wert hätten, wenn sich nicht, wie Bitcoin, prüfbar seien.

Ich denke, Blockchains bieten mehr Wert, wenn sie öffentlich prüfbar sind. Ansonsten können Endbenutzer keinen Unterschied zwischen einem Unternehmen, das Datenbanken hinter der Firewall verwendet, und einem Unternehmen, das Blockchains verwendet, erkennen.

Wie Cointelegraph berichtete, hob Back kürzlich die Vorteile des Lightning Network hervor. Diese seien schnellere Transaktionsbestätigungen und ein geringeres Risiko, dass es zu Doppelausgaben komme.

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