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Sotheby’s akzeptiert Bitcoin und Ether für eine kommende Auktion

Sotheby’s kündigte am Dienstag an, dass es Bitcoin und Ether in einer kommenden Auktion von Banksys “Love is in The Air” akzeptieren wird.

Sotheby, einer der weltweit größten Makler für Kunst, Schmuck, Immobilien und Sammlerstücke, hat angekündigt, dass er Bitcoin und Ethereum als Zahlungsoptionen bei seinem kommenden Banksy-Kunstverkauf akzeptieren wird.

Laut einer Pressemitteilung des Kunstmaklers wird das Gemälde “Love is in the Air” am 12. Mai in New York versteigert. Das Gebot wird auf 3 bis 5 Millionen Dollar geschätzt, und die Firma ist bereit, Kryptowährungen als Bezahlung zu akzeptieren. Charles Stewart, CEO von Sotheby’s, sagte:

“Es kann gut sein, dass der Gewinner dieses Bildes in Dollar und nicht in Krypto zahlt, aber ich denke, für uns ist es interessant, die Möglichkeit dafür zu schaffen. Es gibt eindeutig ein großes Publikum, das sich für die NFT-Ästhetik und die damit verbundenen Möglichkeiten interessiert. Warum sollte sich das nicht auch auf die physische Kunstwelt ausweiten? Es wird sehr interessant sein, das zu sehen.”

Eine Zusammenarbeit mit der Krypto-Börse Coinbase soll die Zahlungen erleichtern. In der Zwischenzeit hat Coinbase in einem separaten Beitrag bekannt gegeben, dass es nicht nur die Zahlung unterstützt, sondern auch dazu beiträgt, die Volatilität der Kryptopreise zu steuern, da der Verkauf in US-Dollar bewertet wird. Coinbase sagte, dass seine Partnerschaft mit Sotheby’s den Weg für die weitere Einführung von Kryptowährung in den Auktionen des Auktionshauses ebnen könnte.

Dies ist nicht das erste Mal, dass die Kunstvermittlung mit Kryptowährungen handelt. Im März koordinierte die Firma den Verkauf eines Kunstwerkes als NFT. Ein digitales Kunstwerk mit dem Namen “Everydays – The First 5000 Days” des amerikanischen Künstlers Mike Winkelmann, der besser als Beeple bekannt ist, wurde im März bei Christie’s für fast 70 Millionen Dollar verkauft. Es war der erste Verkauf eines Kunstwerks, das nicht in physischer Form existiert, durch ein großes Auktionshaus.

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Binance-Chef CZ: Bitcoin weniger Volatil als Aktien von Apple und Tesla

Der CEO von Binance Changpeng Zhao hat sich zur Volatilität von Bitcoin (BTC) geäußert und erklärt, die größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung sei wahrscheinlich weniger volatil als die Aktienkurse von Unternehmen ähnlicher Größe wie Apple und Tesla.

Daten von Woobull zeigen, dass die 60-Tage-Volatilität von Bitcoin seit Anfang 2021 stetig abnimmt. Aus den Zahlen des Investmentforschungsportals AlphaQuery geht jedoch hervor, dass die Aktienkurse von Tesla und Apple im gleichen Zeitraum eine deutlich geringere 60-Tage-Volatilität aufweisen.

BTC 60-Tage-Volatilität, Quelle: Woobull Charts

Bei einem Interview mit Bloomberg TV am Montag argumentierte der Binance-Chef, die Volatilität von Kryptowährungen ähnle der Situation am Aktienmarkt. Er erläuterte dazu: „Volatilität ist überall. Sie ist nicht nur bei Krypto vorhanden.“

Für Zhao sind die Renditejäger, die sich oft nicht so stark in Krypto-Projekten engagieren wie die eigentlichen, wahren Gläubigen, oft Schuld an den volatilen Kursentwicklungen. Das sei der Fall, weil es davon sehr viele gibt.

„Es gibt immer mehr Leute, die eine Herdenmentalität haben, als die, die tatsächlich ernsthaft recherchieren.“

„Wenn es negative Nachrichten gibt, laufen die Herdenanhänger davon. Und wenn es positive Nachrichten gibt, versuchen sie einzusteigen und verursachen so mehr Volatilität“, so Zhao.

Der Binance-Chef beschrieb die Krypto-Gläubigen als „eingefleischte Fans, die das Projekt verstehen und wirklich lieben“. Damit griff er seine früheren Äußerungen über seine persönliche Haltung zur Branche insgesamt auf.

Im April erklärte Zhao, er halte fast 100 Prozent seines Nettovermögens in Kryptowährungen.

Der Krypto-Markt hat am Montag deutliche Gewinne verzeichnet. Die Gesamtmarktkapitalisierung stieg in den letzten 24 Stunden um 4,5 Prozent.

Ethers (ETH) hat mit seinem Anstieg auf erstmals über 3.000 US-Dollar unter den Top-10-Coins nach Marktkapitalisierung das Highlight des Tages präsentiert.

Bitcoin macht sich zurzeit das erste Mal seit Mitte April wieder daran, die Marke von 60.000 US-Dollar zu testen. Am 24. April gab es dann eine kleine Korrektur auf unter 50.000 US-Dollar.

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Überholt Ethereum Bitcoin? ETH steigt erstmals über 3.000 US-Dollar

Der Ethereum-Token ETH hat heute die psychologisch wichtige Marke von 3.000 US-Dollar überschritten und lag auf Binance bei Redaktionsschluss bei bis zu 3.170 US-Dollar. Der ETH-Kurs hat den Meilenstein zunächst an mehreren großen Börsen erreicht, darunter Bybit, Coinbase und BitMEX. 

Mit diesem Anstieg konnte Ethereum große Firmen, wie die The Walt Disney Company und die Bank of America im Hinblick auf die Gesamtmarktkapitalisierung überholen. Der weltweit größte Smart-Contract-Anbieter ist über die Woche um 24 Prozent auf 346,72 Mrd. US-Dollar gestiegen, wie aus Daten der Tracking-Webseite Infinite Marketcap hervorgeht. Bitcoin hat im Vergleich dazu derzeit eine Marktkapitalisierung von 1,079 Bio. US-Dollar und liegt damit direkt unter der Gesamtmarktkapitalisierung des Edelmetalls Silber mit 1,416 Bio. US-Dollar und über dem Social-Media-Riesen Facebook mit 923,12 Mrd. US-Dollar.

Dieser bemerkenswerte Lauf hat auch erneut zu Spekulationen geführt, dass Ethereum Bitcoin überholen und den Platz von BTC als größte digitale Währung der Welt einnehmen könnte. Dieses Ereignis wird in der Community gemeinhin als „Flippening“ oder „Flippen“ bezeichnet.

Der Anstieg von Ethereum wurde durch mehrere Faktoren begünstigt. Zum einen steigt die Aktivität auf der Chain, unter anderem auch von Seiten der institutionellen Einrichtungen: Anfang der Woche gab die Europäische Investitionsbank bekannt, dass sie in Zusammenarbeit mit Banken wie Goldman Sachs eine zweijährige digitale Anleihe im Wert von 121 Mio. US-Dollar ausgeben wird. Auch der Einzelhandel hat in letzter Zeit immer stärkeres Interesse an DeFi gezeigt. Die Anzahl der abgeschlossenen Verträge hat mit einem Gesamtwert von über 100 Mrd. US-Dollar einen Höchststand erreicht.

Der „London“-Hardfork, der eine Überarbeitung der Ethereum-Gebührenstruktur nach dem EIP-1559 und den allmählichen Übergang zu einem Proof-of-Stake-Konsens (ETH 2.0) umfasst, ist jedoch wohl eines der wichtigsten Ereignisse, die Investoren erwarten. Man erwartet, dass diese Upgrades die Gebühren deutlich senken und die Menge an ETH, die an Miner ausgezahlt wird, reduzieren. Das wiederum dürfte den Verkaufsdruck auf diesen Vermögenswert verringern.

David Hoffman, ein Moderator beim Ethereum-Aufklärungsmedienunternehmen Bankless, hat diese verschiedenen Ereignisse mit drei separaten „Halvenings“, also Halbierungen, gleichgesetzt. Eine solche Halbierung findet etwa alle vier Jahre bei Bitcoin statt, wobei die Blockbelohnung um die Hälfte reduziert wird. Man vermutet, dass diese Halbierungen einen Kursanstieg von Bitcoin zur Folge haben. 

Allerdings hat Ethereum auch einige Konkurrenz durch andere Smart Contract-fähige sogenannte Layer-One-Chains. Die wachsende Popularität von Ethereum hat zum Teil zu den sehr hohen Transaktionsgebühren auf der Chain beigetragen. In den letzten Wochen haben diese allerdings etwas nachgelassen. Der Mangel an praktikablen Layer-2-Skalierungslösungen, wie etwa Rollups, hatte zur Folge, dass mehrere konkurrierende Chain einen Aktivitäten-Zuwachs verzeichnet haben. 

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Bitcoin springt auf 57.000 US-Dollar – April nimmt versöhnliches Ende

Bitcoin (BTC) ist am gestrigen 30. April überraschend zurück über die 57.000 US-Dollar Marke geklettert, was der marktführenden Kryptowährung letztendlich einen versöhnlichen Abschluss für einen „schwachen“ Monat beschert.

Bitcoin-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

Optionen laufen aus

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und Tradingview zeigen, ist BTC/USD am Freitag um 5 % gestiegen, wodurch es die monatliche Kursentwicklung für den April fast doch noch in den „grünen“ Bereich geschafft hat.

Bei Redaktionsschluss kann der Krypto-Marktführer die 57.000 US-Dollar Marke weiterhin verteidigen, allerdings hätte es einen Sprung über 58.800 US-Dollar gebraucht, damit für den April keine „roten Zahlen“ zu Buche stehen.

Die Krypto-Trader verweisen darauf, dass der Ablauf von Bitcoin-Optionen zum Ende des Monats, die einen Gesamtwert von 4,2 Mrd. US-Dollar hatten, inzwischen durch ist, was dem Kurs wieder mehr Luft nach oben gibt und den gestrigen Anstieg bedingt haben könnte.

Wie schon des Öfteren berichtet, hängen auslaufende Bitcoin-Futures und Optionen zum Ende eines Monats oftmals wie ein Damoklesschwert über dem Kryptomarkt, das in der Regel starken Verkaufsdruck zur Folge hat. Die anschließenden Aufschwünge können diese Verluste nicht immer wieder aufholen und bleiben manchmal sogar gänzlich aus.

April doch noch gerettet

Lex Moskovski, der CIO von Moskosvski Capital, sieht die aktuelle Marktlage derweil optimistisch.

„Der Bitcoin-Aufschwung geht vom Spotmarkt aus, während die Funding-Rate zugleich abnimmt“, wie er dahingehend feststellt.

Damit legt er nahe, dass Short-Positionen, also Trader, die auf einen Abschwung hoffen, gegenüber den Long-Positionen, also Tradern, die auf einen Aufschwung hoffen, ins Hintertreffen geraten, und diese quasi „finanzieren“, was ein gutes Zeichen für die weitere Kursentwicklung ist.

Sein Verweis auf den Sportmarkt, der Markt, auf dem Kryptowährungen direkt gehandelt werden, deutet derweil darauf hin, dass die Kursbewegungen nicht maßgeblich durch Leverage, die finanzielle Hebelwirkung beim Handel mit Derivaten, beeinflusst ist, sondern organisch von den Privatanlegern ausgeht. Kurz gesagt: Hinter dem Aufschwung steckt also ein tatsächliches Kaufinteresse, was einen weiteren Drang nach oben umso wahrscheinlicher macht.

Funding-Rates von Bitcoin im Vergleich zum Bitcoin-Kurs. Quelle: Lex Moskovski/ Twitter

Noch vor wenigen Tagen sah es so aus, als ob Bitcoin nach drei starken Monaten einen „roten“ April hinlegen würde, der so schlecht ist wie seit 2015 nicht mehr. Obwohl die aktuellen Zugewinne nicht ganz für den Sprung ins „Grüne“ reichen, zieht die marktführende Kryptowährung damit immerhin ein wenig ihren Kopf aus der Schlinge, und gibt Grund zur Hoffnung, dass der Rekordlauf schon bald fortgesetzt werden könnte.

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Bitcoin-Titan MicroStrategy veröffentlicht Q1 Ergebnis

MicroStrategy erzielte im ersten Quartal einen Umsatz von 122,9 Mio. USD und das Eigenkapital hat sich seit Einführung eines Bitcoin-Standards um 385,59% erhöht.

Laut der Ankündigung lag der Gesamtumsatz des Unternehmens im ersten Quartal 2021 bei 122,9 Millionen US-Dollar. Im Vergleich zum ersten Quartal 2020 ist dies eine Steigerung von 10,3 %. Zusätzlich betrug der Bruttogewinn 100,4 Mio. USD. Dies entspricht einer Bruttomarge von 81,7 %, eine Steigerung gegenüber der Bruttomarge von 78 % im ersten Quartal 2020.

Der CEO des Unternehmens, Michael Saylor, fuhr fort zu erklären, dass die Ergebnisse des ersten Quartals ein Indikator dafür sind, dass ihr zweigleisiger Ansatz zum regulären Geschäft und zum Besitz von Bitcoin funktioniert. Saylor erläuterte den Fortschritt des Unternehmens durch die folgende Aussage:

“Die Ergebnisse des ersten Quartals von MicroStrategy waren ein klares Beispiel dafür, dass unsere zweigleisige Unternehmensstrategie, unser Geschäft mit Unternehmensanalysesoftware auszubauen und Bitcoin zu erwerben und zu halten, einen erheblichen Shareholder Value generiert. Wir hatten eines unserer stärksten operativen Quartale in unserem Softwaregeschäft seit Jahren… Wir sind weiterhin mit unserer Bitcoin-Strategie zufrieden.”

Saylor schloss mit der Bemerkung: “Wir werden weiterhin zusätzliches Bitcoin erwerben und halten, um zusätzlichen Wert für die Aktionäre zu schaffen.” MicroStrategy kaufte am 11. August 2020 erstmals Bitcoin für 250 Millionen US-Dollar. Am nächsten Tag stieg die Aktie von 123 auf 141 US-Dollar. Der Preis ist seitdem um über 430% gestiegen.

Die MicroStrategy-Aktien sind seit Jahresbeginn um 69% gestiegen. In den letzten Handelsminuten am Donnerstag erreichten die Aktien 655,01 USD und haben sich in den letzten 12 Monaten verfünffacht.

Tesla gab am Montag ebenfalls bekannt, dass es im Quartal einen Nettogewinn von 101 Millionen US-Dollar aus dem Verkauf von Bitcoin verzeichnete, was dazu beitrug, den Nettogewinn im ersten Quartal auf ein Rekordhoch zu steigern. Diese Zahl beinhaltete eine Wertminderung von 27 Mio. USD und realisierte Gewinne von 128 Mio. USD, wie am Mittwoch eingereicht wurde.

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Facebook hält Bitcoin! – Ist an diesem Gerücht etwas dran?

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Alles begann mit einem Tweet am gestrigen Dienstag, als Investor Alistair Milne das Gerücht streute, Facebook könnte zeitnah bekannt geben Bitcoin bereits zu halten.

Es gibt eine lange Geschichte falscher Gerüchte und Berichte, wenn es um große Ankündigungen geht, die sich auf den Bitcoin-Preis auswirken könnten, weshalb sich BTC möglicherweise nicht wirklich bewegte, nachdem Milne das Gerücht in den sozialen Medien geteilt hatte.

Es macht zwar nicht viel Sinn darüber zu spekulieren, ob das Gerücht wahr ist oder nicht, aber es ist sicherlich sinnvoll, auf die verschiedenen Gründe hinzuweisen, warum es für Facebook wirklich sinnvoll sein könnte Bitcoin zu halten.

Facebook braucht eine Imageaufwertung

Es könnte ihnen bei ihren Reputations-Problemen in Bezug auf Benutzerdaten und Datenschutz helfen. Die Integration von Bitcoin in Facebook, könnte sich diesbezüglich als sinnvoller herausstellen, als ihr eigenes Diem-Projekt aufzuziehen.

Laut der Statistik ist Facebook die weltweit am häufigsten verwendete Social-Media-Anwendung, aber es gibt einen bestimmten Teil der Bevölkerung, der diesen Technologieriesen absolut verabscheut. Hier scheint es große Überschneidungen zwischen den Facebook-Kritikern und den Bitcoin-Enthusiasten zu geben, da die Kritik an Facebook, der Kritik der Bitcoin-Community am alten Bankensystem ähnelt:

Bitcoin-Benutzer lieben die Möglichkeit, das volle Sorgerecht und die komplette Verantwortung für ihr Geld zu übernehmen und die Notwendigkeit vertrauenswürdiger Vermittler in der digitalen Welt zu beseitigen. Ebenso würden Facebook-Kritiker es vorziehen, die vollständige Kontrolle über ihre Daten zu haben, anstatt sie von einem zentralen Dritten sammeln, speichern und verkaufen zu lassen.

Mit anderen Worten, Bitcoin-Unterstützer und Facebook-Kritiker haben Gemeinsamkeiten im Wunsch, die Selbstsouveränität im Internet zu bewahren.

Facebook wirbt zwar alle paar Zyklen mit Versprechungen und teilweise auch tatsächlichen Schritten den Datenschutz ihrer User zu verbessern, die Verwendung und die Förderung von Bitcoin, könnte diesbezüglich jedoch Wunder für ihre Glaubwürdigkeit bewirken.

Bitcoin ist sinnvoller als Diem

Facebook ist bereits über seine Diem-Initiative, die ursprünglich als “Libra” bekannt war, mit den Konzepten der Kryptowährung und der Blockchain-Technologie verbunden. Diem versucht jedoch nichts anderes zu sein, als Bitcoin es bereits ist.

Zunächst einmal ist es nicht ganz richtig, Diem als echte Kryptowährung zu bezeichnen, da es auf einer „permissioned Blockchain“ basiert, also einer Chain, auf welcher – in diesem Fall – nur von Facebook genehmigte User teilnehmen können.

Anders als bei Bitcoin, würde bei Diem das System von einem Verbund bekannter, vertrauenswürdiger Einheiten gesteuert und nicht komplett dezentralisiert wie bei BTC, wo jeder auch Netzwerkbetreiber sein kann.

Darüber hinaus soll Diem den Wert des US-Dollars nachverfolgen, was bedeutet, dass er vielen der verschiedenen Tools für Online-Zahlungen, die es in den USA bereits gibt, ziemlich ähnlich sein wird. In der Tat hat der mit diesem Projekt verbundene Zentralisierungsgrad, aufgrund von Bedenken der Regulierungsbehörden, bereits eine Reihe von Verzögerungen und strukturellen Veränderungen mit sich gebracht.

Wenn Facebook seinen Nutzern wirklich mehr Souveränität und Kontrolle über ihre Daten und ihr Geld geben möchte, wäre es also viel sinnvoller, Bitcoin einfach in ihre vorhandenen Anwendungen zu integrieren.

Als letzte Randnotiz zu Diem, wäre es für Facebook ebenfalls sinnvoll Bitcoin zu kaufen und zu halten, falls sie beabsichtigen sollten zur ursprünglichen Version von Diem (damals noch LIBRA) zurückzukehren, in der die digitale Währung nicht nur durch den US-Dollar gedeckt werden sollte, sondern gleich durch einen ganzen Korb an Währungen. Sollte dem so sein, könnte Bitcoin möglicherweise auch einfach zu Diems Reserven hinzugefügt werden.

Pump and Earn

Der dritte Grund, warum Facebook Bitcoin kaufen und in seinen Büchern halten sollte, ist ganz einfach: Pumponomie! – Wenn Facebook Bitcoin kaufen und dann eine Ankündigung bezüglich seiner Bitcoin-Position und der Absicht, Produkte und Dienstleistungen rund um das weltweit beliebteste Kryptoasset zu entwickeln, veröffentlichen würde, könnten sie finanziell von dem wahrscheinlichen Anstieg des Bitcoin-Preises nach der Ankündigung direkt mitprofitieren.

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Bitcoin auf 58.000 US-Dollar? BTC-Erholung sieht „nachhaltig“ aus

Bitcoin (BTC) steigt aufgrund eines Indikators, der „sehr niedrig und gesund“ ist, wie ein Marktanalyst meint. Damit könnte Der Coin bis auf den wichtigen Widerstand bei 58.000 US-Dollar klettern.

In einem Tweet am 27. April erklärte der Analyst Lex Moskowski an, dass die Futures-Finanzierungsraten darauf hindeuten, dass der BTC-Kursanstieg von dieser Woche völlig organisch gewesen sei.

„Niedrige und gesunde“ Finanzierungssätze: Oberwasser für Bullen

Die Finanzierungssätze sind ein beliebter Indikator, um die Gesundheit der BTC-Kursentwicklung zu messen. Sie zeigen im Wesentlichen an, welche Händler richtig wetten (Long oder Short). Eine hohe Finanzierungsrate auf einer Plattform bedeutet, dass Long-Positionen die Short-Positionen „bezahlen“, während niedrige Finanzierungsraten genau das Gegenteil bedeuten.

Analysten halten nach negativen Finanzierungsraten Ausschau, wenn sie feststellen wollen, ob ein Aufwärtstrend wahrscheinlich ist oder kurzfristig ansteht.

Derzeit stehen die Umstände gut. Der Anstieg auf 55.000 US-Dollar wurde wahrscheinlich nicht durch einen spekulativen Handel angeheizt, so Moskowski.

„Die Finanzierungsraten sind sehr niedrig und gesund“, schrieb er.

„Dieser Anstieg von Bitcoin kam aus dem Stand und sieht nachhaltig aus.“

BTC-Futures Finanzierungsrate versus BTC/USD. Quelle: Lex Moskovski/ Twitter

Langfristige Trends haben weiter Bestand

Wie hoch das BTC/USD-Paar steigen und dabei nachhaltig bleiben könnte, wurde am Dienstag unter technischen Beobachtern stark diskutiert. Sven Henrich, der Gründer des Analyseunternehmens NorthmanTrader, glaubt, dass vor allem die Fibonacci-Niveaus wichtig sind.

Insbesondere sprach er dabei das 0,618-Fibonacci-Niveau an, das schon immer für Unterstützungs- und Widerstandsziele stand. Dieses liege nun knapp über 58.000 US-Dollar und Bitcoin hat damals im Februar hier ein Allzeithoch erreicht und mehrere Wochen gehalten.

BTC/USD 1-Tages-Kerzenchart (Bitfinex) mit Fibonacci-Niveaus. Quelle: Sven Henrich/ Twitter

Henrich und der bekannte Twitter-Nutzer Rekt Capital haben unterdessen die gleitenden Durchschnitte und einen technischen Aufwärtstrend, der bereits 76 Tage anhält, zur Bestimmung der Unterstützung hervorgehoben. Diese haben das BTC/USD-Paar bei den jüngsten Kurseinbrüchen im Zaum gehalten. Die 100-Tage- und die 21-Wochen-Durchschnitte gelten dabei als Untergrenze für die Bullen.

„Der Kurs ging in Richtung dieses Niveaus zurück, berührte es aber letztendlich nicht wirklich. Das musste der Kurs auch nicht“, so Rekt Capital über den 76-Tage-Trend.

Beide Meinungen deuten darauf hin, dass Bitcoin kurzfristig nicht befürchten muss, dass sein Bullenlauf endet.

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Elon Musk: „Ich habe überhaupt keine Bitcoin verkauft“

Der Milliardär und Unternehmer Elon Musk hat der Krypto-Community auf Twitter versichert, dass er seine persönlichen BTC nicht verkauft habe. Dennoch hat sein Unternehmen Tesla Gewinne aus seinen kürzlichen Bitcoin (BTC)-Käufen erzielt.

Der Komiker Dave Portnoy warf Musk vor, von einem Pump-and-Dump im Hinblick auf Bitcoin profitiert zu haben. Dieses soll der Tesla-CEO durch seine öffentliche Unterstützung der Kryptowährung ausglöst haben.

Er wies Portnoys Behauptung zurück und erklärte, „Tesla hat 10 Prozent seiner Bestände verkauft, um im Wesentlichen die Liquidität von Bitcoin als Alternative zu Bargeld in den Bilanzen zu beweisen“:

„Ich habe meine Bitcoin überhaupt nicht verkauft.“

Wie Cointelegraph berichtete, hat Tesla im ersten Quartal 2021 einen Teil seiner Bitcoin-Bestände verkauft und dabei einen 272 Mio. US-Dollar an Gewinn erzielt.

Im Februar dieses Jahres beschleunigte das Unternehmen den Bullenlauf auf dem Kryptomarkt, als es einen strategischen Bitcoin-Kauf im Wert von 1,5 Mrd. US-Dollar bekannt gab. Damals betrug der Wert etwa 7,7 Prozent von Teslas Brutto-Bargeldposition.

Im selben Monat kündigte Tesla auch an, BTC-Zahlungen für seine Autos akzeptieren zu wollen. Das Unternehmen betonte dabei, es würde die Bitcoin halten und nicht in Bargeld umwandeln.

Musk hat bisher nicht verraten, wie viele Bitcoin er persönlich hält. Aber sein letzter Tweet legt nahe, dass er sie nicht verkaufen will.

Bei Redaktionsschluss hat BTC laut CoinGecko in den letzten 24 Stunden um 3 Prozent zugelegt und lag bei etwa 54.600 US-Dollar.

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Camping World akzeptiert jetzt auch Bitcoin-Zahlungen

Camping World, der größte Wohnmobilhändler in den USA, ist das neueste Unternehmen, das Kryptowährungs-Zahlungen anbietet.

Das neueste Unternehmen, das das führende Krypto-Asset übernimmt, ist der größte Wohnmobil-Händler in den USA, Camping World, der bekannt gab, dass er Bitcoin und andere digitale Assets durch eine Partnerschaft mit dem Zahlungsabwickler BitPay akzeptieren wird.

CEO Marcus Lemonis äußerte sich wie folgt zu dieser Entwicklung:

“Als Branchenführer haben wir die Verantwortung, uns an neue Vorlieben anzupassen und das Kundenerlebnis zu verbessern, sei es durch die Produkte und Dienstleistungen, die wir anbieten, oder durch die Art und Weise, wie wir mit dem Kunden interagieren und Transaktionen durchführen.”

Diese neue Partnerschaft kommt, nachdem Camping World angekündigt hat, eine Plattform für einen papierlosen Online-Wohnmobilkauf zu entwickeln. BitPay wird dem Unternehmen nicht nur helfen, neue Kunden zu gewinnen und die Bequemlichkeit zu maximieren, indem der Kauf online erfolgen kann, sondern auch, ohne die Währung in der Bilanz des Unternehmens zu halten.

Zunächst wird die neue Zahlungsoption an den Camping World-Standorten in Kenosha und Chicago verfügbar sein. Das Unternehmen plant jedoch, diese Option im Sommer auf alle Standorte, die Wohnmobile verkaufen, sowie auf seine E-Commerce-Plattformen auszuweiten. Lemonis sagte:

“Diese Technologie-Akquisition ergänzt andere geplante Produkteinführungen wie die Peer-to-Peer-Wohnmobil-Vermietungsplattform und repräsentiert unser Ziel, das Wohnmobil- und Outdoor-Erlebnis für unsere aktuellen und zukünftigen Kunden zu verbessern.”

Die Tatsache, dass Camping World ausdrücklich bekannt gab, dass es BTC-Zahlungen akzeptieren würde, aber keine Kryptowährung in seiner Bilanz hat, ist ein Indikator dafür, wie viele große Institute auf einen Bitcoin-Treasury-Standard umgestiegen sind. Diese Offenlegung schien notwendig zu sein, um die Akzeptanz von Bitcoin in Camping World von WeWork oder Tesla zu unterscheiden, die Bitcoin-Zahlungen akzeptierten und den Vermögenswert in ihren Bilanzen halten.

Tesla hat gezeigt, dass Unternehmen Bitcoin-Positionen mit ihrem nicht genutzten Geld sicher betreten und verlassen können. Wenn der Vermögenswert beim Verkauf einiger seiner Beteiligungen durch Tesla abgestürzt wäre, wäre dies ein klares Signal dafür, dass die Märkte nicht stark genug sind, um institutionelle Investitionen zu unterstützen.

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Bitcoin versus Dogecoin

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Wer am 1. Januar dieses Jahres Dogecoin (DOGE) im Wert von 1.000 US-Dollar gekauft hat, hätte sich am 16. April 93.127 USD auszahlen können. Obwohl die Rallye seitdem stark eingebrochen ist, wären es gestern immer noch um die 4.500% Gewinn gewesen.

Es gibt keine befriedigende Erklärung für den stratosphärischen Aufstieg von Dogecoin. Wenn überhaupt, ist es ein buntes Cluster an Gründen, welche die Erfolgsstory zumindest teilweise erfassen könnten:

Das große Interesse in den sozialen Medien, die weit verbreiteten Dogecoin-Memes, die GameStop-Manie im Januar dieses Jahres, zwei Runden von US-amerikanischen Stimulus-Checks der Coronapandemie und nicht zuletzt natürlich die tatkräftige Unterstützung von Prominenten wie Elon Musk, CEO von Tesla, gelten wohl alle als zu berücksichtigende Faktoren für diesen nahezu beispiellosen Run.

Selbstverständlich auch das sehr einprägsame Shiba Inu-Maskottchen von Dogecoin hat maßgeblich dazu beigetragen, den Coin auf Social-Media-Plattformen bekannt zu machen, wo all die spekulativen Händler dann predigend dazu aufforderten, DOGE auf 1 US-Dollar hoch zu pumpen (von weniger als einem Cent zu Beginn des Jahres).

Redet man hingegen mit Kennern aus der Krypto-Community, dann wird man von nahezu allen zu hören bekommen, das Dogecoin lediglich eine Blase ist – und tatsächlich hat der Coin seit dem Allzeithoch von Mitte April bereits mehr als 40% des Wertes wieder verloren.

Die wichtigste Lehre aus diesem parabolischen Aufstieg ist jedoch, dass der Markt für Kryptowährungen immer noch voller Spekulationen steckt und dies gilt wohl auch für alle anderen Krypto-Token.

Bitcoin versus Dogecoin, wer hat die Nase vorn?

Es gibt eine Reihe wichtiger Unterschiede zwischen Dogecoin und Bitcoin, der weltweit größten Kryptowährung:

Dogecoin wurde von zwei Software-Ingenieuren als Scherz entwickelt und angefangen. Bitcoin hingegen, basiert auf einem Whitepaper von Satoshi Nakamoto aus dem Jahr 2008, einer anonymen Person oder Personengruppe. Diese Anonymität hat dazu beigetragen, anfänglich eine kultige Anhängerschaft für Bitcoin zu schaffen und Nakamoto selbst einen prophetischen Status zu verleihen.

Die Anzahl der Bitcoins, die erstellt werden können, ist auf 21 Millionen begrenzt, und derzeit sind 18,7 Millionen bereits im Umlauf. Dogecoin hingegen ist nicht beschränkt, und es gibt mittlerweile schon fast 130 Milliarden Dogecoin-Token. Die gewollte Knappheit von Bitcoin ist ein zentraler Bestandteil der Währung und Bitcoin-Unterstützer argumentieren wohl zu Recht, dass dieses Limit eine gute Absicherung gegen Inflation ist. Manche Bitcoiner sehen dadurch in Bitcoin gar eine digitale Version von Gold.

In Bezug auf die praktische Verwendung als Währung hat Dogecoin einige entscheidende Vorteile gegenüber Bitcoin: Die Bestätigung von Transaktionen mit Dogecoin dauert nur eine Minute, während Bitcoin im Schnitt 10 Minuten dauert. Außerdem sind die Transaktionsgebühren für die Verwendung von Dogecoin viel niedriger, als die für Bitcoin.

Gemeinsam ist den beiden Kryptowährungen, dass sie sehr volatil und häufig Gegenstand von Spekulationen und viralen Memen sind.

Statistisch gesehen bietet das Handelsvolumen den klarsten Hinweis darauf, ob ein Vermögenswert bei Daytradern und Spekulanten beliebt ist. In den letzten Wochen hat täglich etwa die Hälfte der Dogecoin-Token den Besitzer gewechselt, was darauf hinweist, dass der Token sehr spekulativ ist. Während dieser Zeit hielt der durchschnittliche Dogecoin-Besitzer die Münzen nur zwei Tage lang. – Bitcoin hingegen wird nicht so aktiv gehandelt wie Dogecoin, wird aber dennoch im Schnitt etwa alle 15 Tage gehandelt.

Im Vergleich dazu werden die Apple-Aktien im Durchschnitt nur etwa zweimal im Jahr gehandelt, was zeigt, dass die Eigentümer größtenteils aus langfristigen Buy-and-Hold-Investoren bestehen.

Bitcoin als digitales Gold

Der größte Anteil des Gesamtvorrats von Gold wird in Regierungseinrichtungen auf der ganzen Welt gelagert. Das hohe Gewicht des Edelmetalls und seine relativ umständliche Fungibilität, machen es zu einem ganz anderen Gut als Bitcoin. Regierungen besitzen Gold, weil es das Gegenteil eines spekulativen Vermögenswerts ist. Im Laufe der Jahrtausende hat es sich als Wertspeicher erwiesen und ist stabiler als die meisten alternativen Vermögenswerte.

Könnte sich das im digitalen Zeitalter ändern? – Absolut!

Derzeit scheinen die Vergleiche zwischen Bitcoin und Gold jedoch weitgehendst aus der Bitcoin-Szene selbst zu stammen, um – wie Kritiker oft bemängeln – den Gesamtmarktwert von Bitcoin zu steigern. Dieser liegt derzeit bei etwa 1 Billion US-Dollar – dies ist ungefähr nur ein Neuntel des gesamten Goldes der Welt.

Bitcoin mag zukünftig möglicherweise als digitale Alternative zu Gold auch weltweit anerkannt werden, sein hohes Handelsvolumen, die hohe Volatilität und die zahlreichen Memes zeigen jedoch auf, dass es aktuell mit Dogecoin zumindest zu einem ähnlichen Grad vergleichbar ist.

Auch wenn keines der beiden Extreme Bitcoins Natur gerecht wird, ist es noch ein langer Weg, bis Memes wie Dogecoin die Kredibilität von Bitcoin nicht mehr beeinflussen werden.

Ob Bitcoin jemals den Status „digitales Gold“ Markt- und Länderübergreifend erhalten wird, ist mit Sicherheit von so vielen Faktoren abhängig, das es sich lohnen würde hierzu einen eigenen Artikel zu schreiben.

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