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Amazon sucht neuen Produktleiter für digitale Währungsstrategie

Der Tech-Riese Amazon hat eine neue Stellenausschreibung veröffentlicht. Bei dieser Stelle ist jemand für sein auf Zahlungen fokussiertes Team gesucht, der an der Entwicklung von digitalen Währungen und Blockchain mitarbeiten soll.

Das Amazon-Team für die Zahlungsakzeptanz und -erfahrung sucht einen Produktleiter für digitale Währung und Blockchain. Dieser soll die Strategie des Unternehmens für digitale Währung und Blockchain sowie eine Produkt-Roadmap entwickeln. Das Team ist für die Zahlungen der Amazon-Kunden auf den Amazon-Webseiten und über die globalen Dienste von Amazon verantwortlich.

Die neue Stelle wurde am Donnerstag ausgeschrieben. Darin wird ein erfahrener Produktmanager mit Expertise in den Bereichen Blockchain, digitale Zentralbankwährungen und Kryptowährungen gesucht, der den zu entwickelnden Fähigkeiten für dieses Anwendungsszenario arbeiten und die allgemeine Vision für das Produkt vorantreiben soll.

Der neue Leiter für digitale Währungen bei Amazon wird eng mit den Teams bei Amazon zusammenarbeiten, um den Entwicklungsplan zu erarbeiten. Darunter fallen etwa die Kundenerfahrung sowie die technische Strategie und Fähigkeiten, wie es in der Ausschreibung heißt.

Es werden mehrere branchenbezogene Qualifikationen vorausgesetzt, darunter auch ein „tiefes Verständnis“ der Ökosysteme für digitale Währungen und Kryptowährungen und der damit verbundenen Technologien.

In diesem Zusammenhang: Binance-CEO: Amazon „muss“ in Zukunft eigene Krypto entwickeln

Es ist unklar, ob Amazon mit dieser neuen Stelle die Einführung einer eigenen digitalen Währung im Rahmen der Zahlungsakzeptanz andeutet. Cointelegraph bat das Unternehmen um einen Kommentar, erhielt aber bis Redaktionsschluss keine Antwort.

Aber diese kürzliche Stellenausschreibung bestätigt, dass Amazons sich immer mehr für digitale Währungen interessiert. Das Unternehmen entwickelt offenbar einen neuen Dienst, über den Kunden mit digitalen Währungen einkaufen können. Anfang des Jahres hat Amazon eine jemanden für die Lancierung eines neuen digitalen Zahlungsprodukts namens „Digital and Emerging Payments“ gesucht. Zunächst war geplant, diesen in Mexiko einzuführen.

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JPMorgan gibt vermögenden Kunden Zugang zu Krypto-Fonds

Die große US-Investmentbank JPMorgan Chase will Beratern ermöglichen, Krypto-Trades für einen größeren Kundenkreis auszuführen.

Einem Bericht von Business Insider vom Donnerstag zufolge werden Privatkunden von JPMorgan jetzt Kryptowährungsfonds angeboten. Eine Quelle aus dem Umfeld der Bank erklärte, dass alle JPMorgan-Kunden, die eine Anlageberatung wollen, in Krypto investieren können. Darunter sind etwa Kunden, die von Finanzberatern verwaltet werden, Kleinanleger, die die Handels-App nutzen, und Kunden, die von der Privatbank betreut werden.

JPMorgan-Kunden sollen jetzt Zugang zum Grayscale Bitcoin Trust, Bitcoin Cash Trust, Ethereum Trust und Ethereum Classic Trust von Grayscale Investments, sowie zum Osprey Bitcoin Trust von Osprey Funds haben. Anleger können Berater bitten, Krypto-Trades auszuführen, aber die Berater der Bank dürfen keine Krypto-Investitionen empfehlen.

In diesem Zusammenhang: JPMorgan: Keine Nachfrage nach Bitcoin seitens von Institutionen auf diesem Niveau

Diesem Schritt ging ein Bericht voraus, laut dem viele JPMorgan-Kunden Kryptowährungen, wie etwa Bitcoin (BTC), als eine Anlageklasse betrachten. Mary Callahan Erdoes, die Leiterin der Vermögensverwaltung, sagte damals, die Bank würde ihren Kunden ermöglichen, „ihr Geld dort anzulegen, wo sie investieren wollen“. Das soll auch Krypto mit einschließen.

JPMorgan hat schon immer eine komplizierte Beziehung zu Krypto gehabt. Im Jahr 2017 bezeichnete der CEO Jamie Dimon Bitcoin als „Betrug“. In letzter Zeit jedoch gibt es immer mehr Hinweise darauf, dass das Unternehmen seinen Kunden mehr Investitionen in diesem Bereich ermöglichen und Blockchain-Lösungen einsetzen will.

In diesem Zusammenhang: JPMorgan Strategen warnen: Kurzfristige Bitcoin-Entwicklung weist Hindernisse auf

Im März sagte die Bank, sie habe ein neues Schuldinstrument entworfen hat, das Investoren eine direkte Investition in einen Korb von Krypto-Unternehmen bietet. Darunter auch die Business-Intelligence-Firma MicroStrategy. Darüber hinaus hat das Unternehmen kürzlich offene Stellen beworben, bei denen der Schwerpunkt auf der Blockchain-Technologie liegt. Gesucht wurden etwa Softwareentwickler, Ingenieure, Vermarkter und Wirtschaftsprüfer.

Bitcoin ist Anfang der Woche zum ersten Mal seit Januar unter 30.000 US-Dollar gefallen. Mittlerweile hat er sich allerdings wieder auf derzeit 32.322 US-Dollar erholt.

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Elon Musk: Bitcoin-Mining könnte nun bereits nachhaltig genug sein

Der Tesla-CEO Elon Musk hat angedeutet, dass die Kryptobranche auf bestem Weg ein eine grünere Zukunft sei. Tesla werde aber vorerst keine Bitcoin-Zahlungen akzeptieren.

Auf „The ₿ Word“, einer virtuellen Bitcoin (BTC)-Veranstaltung mit Twitter-CEO Jack Dorsey, Cathie Wood von Ark Invest und Moderator Steve Lee von Square Crypto, sagte Musk, Tesla werde „höchstwahrscheinlich“ wieder Krypto-Zahlungen für seine Fahrzeuge in Betracht ziehen. Der CEO erklärte im Mai, das Unternehmen werde keine solchen mehr annehmen. Aber nun hieß es, er werde sorgfältig alles prüfen, bevor er eine Entscheidung trifft.

„Es scheint einen positiven Trend bei der Energienutzung von Bitcoin zu geben“, so Musk. Er äußerte sich auch skeptisch im Hinblick auf die Geschwindigkeit, mit der sich das Netzwerk in Richtung grüner Energie bewegt hat. „Es ist einfach nicht möglich, die Strommenge in so kurzer Zeit mit erneuerbaren Energien zu verdoppeln oder zu verdreifachen. Die Mission von Tesla ist es, den Wechsel zu nachhaltigem Strom zu beschleunigen. Wir können kein Unternehmen sein, das sich genau das zum Ziel gesetzt hat, aber nicht sorgfältig genug die Energienutzung von Bitcoin prüft.“

Er fügte hinzu:

„Es sieht so aus, als ob sich Bitcoin viel stärker in Richtung erneuerbare Energien verlagert und viele der schweren Kohlekraftwerke, die definitiv genutzt wurden, abgeschaltet worden sind, besonders in China. Ich möchte das alles ein wenig sorgfältiger prüfen, um zu sehen, ob die Nutzung der erneuerbaren Energien bei oder über 50 Prozent liegt und ob es einen steigenden Trend gibt. Wenn das der Fall ist, wird Tesla wieder Bitcoin akzeptieren.“

In diesem Zusammenhang: Elon Musk will mit Twitter-CEO Jack Dorsey auf Bitcoin-Veranstaltung sprechen

Screenshot aus The ₿ Word

Im Mai twitterte Musk, Tesla würde keine Bitcoin-Zahlungen mehr akzeptieren, weil das Netzwerk „immer mehr fossile Brennstoffe verbraucht“. Der Kurs fiel daraufhin zum ersten Mal seit Februar auf unter 40.000 US-Dollar. Der Tesla-CEO stellte später klar, die Firma würde BTC-Transaktionen wieder annehmen, wenn bestätigt werden könne, dass die Miner mehr als 50 Prozent saubere Energie verwenden und es einen positiven Zukunftstrend gibt.

Musk sprach auch über die Vorwürfe von Experten. Diese warfen ihm aufgrund seiner Social-Media-Posts über Kryptowährungen wie BTC und Dogecoin (DOGE) vor, ein Pump-and-Dump-System inszeniert zu haben. Er sagte, die einzigen drei „bedeuten“ Vermögenswerte, die er abgesehen von SpaceX und Tesla-Aktien besitze, seien BTC, DOGE und Ether (ETH). Weder er noch Tesla hätten seit der Ankündigung zu den Krypto-Zahlungen Bitcoin verkauft.

„Wenn der Bitcoin-Kurs sinkt, verliere ich Geld“, so Musk:

„Ich pumpe vielleicht, aber ich dumpe nicht. Ich habe definitiv kein Interesse daran, den Kurs nach oben zu treiben und zu verkaufen oder so etwas.“

In diesem Zusammenhang: Mitteilung an Mr. Musk: Bitcoin ist nicht Schuld an der schmutzigen Energie

Wie Cointelegraph berichtete, sagte Musk im April, Tesla habe einen Teil seiner Bitcoin-Bestände verkauft und damals etwa 272 Mio. US-Dollar bekommen. Das sollte dem Zweck dienen, die Liquidität des Vermögenswertes als Alternative zu Bargeld zu beweisen. Er hat nicht verraten, wie viel Krypto er persönlich besitzt. Er erklärte aber, dass sogar sein einjähriger Sohn ein paar Dogecoin besitze.

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PayPal hebt Limit für Krypto-Investitionen auf 100.000 US-Dollar an

Der große Zahlungsdienstleister PayPal hat das Limit für den Kauf von Kryptowährungen in den USA auf 100.000 US-Dollar pro Woche erweitert.

Wie aus einer entsprechenden Mitteilung vom Donnerstag hervorgeht, können bestimmte amerikanische Kunden ab sofort zwischen 20.000 – 100.000 US-Dollar pro Woche in Kryptowährungen investieren. Damit will PayPal den eigenen Kunden „mehr Auswahl und Flexibilität“ bei Krypto-Investitionen ermöglichen.

Im Oktober 2020 hatte der Zahlungsdienstleister seinen Schritt in den Kryptomarkt erstmals angekündigt, woraufhin Handel und Zahlungen mit Kryptowährungen schon kurze Zeit später zumindest für US-Kunden verfügbar waren. Zunächst hieß es, dass das wöchentliche Limit für den Krypto-Handel auf 10.000 US-Dollar beschränkt sein würde, doch gleich zu Beginn lag die Obergrenze dann bei 20.000 US-Dollar.

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Robinhood hat mehr Frauen in den Kryptomarkt gebracht

Die Operative Geschäftsführerin der Trading-App Robinhood will verstärkt Frauen für den Handel von Kryptowährungen begeistern.

Wie aus einem Interview vom Business Insider hervorgeht, hat sich die Anzahl der Frauen, die die Handelsplattform nutzen, laut Robinhood-COO Gretchen Howard bereits mehr als verdreifacht. Dies entspricht einer Steigerung von 369 % im Vergleich zum Vorjahr. Zudem gibt sie an, dass 40 % der aktiven weiblichen Nutzer der App im März mit Kryptowährungen gehandelt haben, was im Vergleich zum März 2020 eine siebenfache Steigerung bedeutet.

„Ich bin total begeistert, dass wir es diesen ganzen Frauen ermöglicht haben, mit Kryptowährungen handeln zu können“, wie Howard ausführt. Dem fügt sie an: „Kryptowährungen sind noch sehr neu, besonders für Menschen, die das erste Mal investieren. Außerdem ist es der Kryptomarkt eher von Männer dominiert.“

Die Operative Geschäftsführerin ist bereits seit Anfang 2019 bei Robinhood, nachdem sie als Teilhaberin bei der Investmentfirma CapitalG ausgestiegen ist. Anfang des laufenden Jahres hatte sie sich wiederum gewünscht, dass „mehr Anlegerinnen auf die Plattform kommen“. Ein Wunsch, der sich nun scheinbar erfüllt hat.

Laut den Daten von Robinhood sind knapp 30 % der eigenen Nutzerschaft Frauen. Aktuell verzeichnet die Trading-App mehr als 30 Mio. Nutzer, von denen 18 Mio. aktiv handeln.

Dass sich immer mehr Frauen in den Kryptomarkt trauen, hatte im April schon eine Studie der Kryptobörse Gemini aufgezeigt. Das Weltwirtschaftsforum hatte nach einer Untersuchung jedoch angemahnt, dass Frauen in der Kryptobranche als Arbeitskräfte stark unterrepräsentiert sind. Die Wirtschaftsberatung BDC Consulting meint, dass es mehr Frauen als Rednerinnen auf Krypto-Konferenz und als Gesichter in den Medien braucht, um die Adoption beim weiblichen Geschlecht voranzutreiben.

Derweil befindet sich die Robinhood noch im Clinch mit den amerikanischen Aufsichtsbehörden. So hat die Finanzaufsicht FinRA dem Unternehmen zuletzt eine Strafzahlung in Höhe von 70 Mio. US-Dollar auferlegt.

Nichtsdestotrotz hat die Handelsplattform am nächsten Tag ihren schon länger geplanten Börsengang bei der SEC beantragt. Durch die Notierung an der Nasdaq will Robinhood 100 Mio. US-Dollar Investitionskapital einnehmen. Wegen der GameStop-Affäre befindet sich die Trading-App jedoch weiterhin im Fadenkreuz von Politik und Regierungsbehörden, was einen baldigen Börsengang verzögern könnte.

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Santander UK verbietet nun ebenfalls Überweisungen zur Binance

Der britische Ableger der spanischen Bank Santander erlaubt seinen Kunden keine Überweisungen mehr zur marktführenden Kryptobörse Binance, nachdem die britische Finanzaufsicht FCA eine Warnung gegen diese ausgesprochen hat.

Den entsprechenden Schritt gab der Kundenservice der Bank auf Twitter bekannt, wobei es heißt, dass sich die Santander UK „dazu entschieden hat, keine weiteren Zahlungen an Binance freizugeben“, um die eigenen Kunden vor etwaigem Krypto-Betrug zu schützen. Den Bankkunden ist es zwar weiterhin möglich, von der Krypto-Handelsplattform Geld auf ein Santander-Konto zu buchen, doch wegen „der Warnung der FCA an die Verbraucher“ werden alle Zahlungen an die Kryptobörse ab sofort untersagt.

Quelle: Twitter

Eine Vielzahl an Kunden der Santander zeigte sich daraufhin empört.

„Als langjähriger Kunde sage ich euch klar und deutlich: Schreibt mir NICHT vor, wie ich MEIN Geld ausgeben kann“, wie der Twitter-Nutzer Brian Moore zum Beispiel reagiert. Dem fügt er an: „Wenn ich Binance nutzen will, dann ist das MEINE Sache.“

Ein anderer Bankkunde meint wiederum:

„Ihr setzt unschuldige Kunden, die gut informiert sind, durch eure Blockade einem beträchtlichen Risiko aus, dass sie ihre Investitionen verlieren. Ist das fair oder vernünftig? Man kann überall Opfer von Betrug werden oder starke Verluste machen. Das ist einfach lächerlich.“

Vergangenen Monat hatte die britische Finanzaufsicht FCA gewarnt, dass die Binance Markets Limited „keinen ordnungsgemäßen Geschäftsbetrieb“ mehr in Großbritannien führen darf. Obwohl die Aufsichtsbehörde zwar nicht für den Umgang mit Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC) und Ether (ETH) zuständig ist, fallen einige Krypto-Derivate in ihren Zuständigkeitsbereich. Im Zuge dessen mahnte sie Anleger zur Vorsicht vor „Werbungen im Internet und in den sozialen Medien, die hohe Renditen bei Investitionen in Kryptowährungen und Krypto-Finanzprodukte versprechen“.

Binance hat bereits auf die Warnung der FCA reagiert, wobei die Handelsplattform ausdrücklich betont, dass ihr hiermit auf ihrer Hauptdomain Binance.com keinesfalls der Geschäftsbetrieb in Großbritannien verboten ist, denn die Binance Markets Limited ist ein eigenständiges Unternehmen. Nichtsdestotrotz haben einige Finanzinstitute, wie nun auch Santander, bereits Schritte unternommen, um zu verhindern, dass die eigenen Kunden weiterhin mit der Kryptobörse interagieren.

So hat die britische Großbank Barclays in dieser Woche ebenfalls alle Kreditkartenzahlungen und Banküberweisungen an die Krypto-Handelsplattform bis auf Weiteres ausgesetzt. Die britische Starling Bank tut es ebenfalls der Santander gleich, indem Bankkunden zwar Gelder von der Binance auf ihre Konten auszahlen können, jedoch keine weiteren Einzahlungen mehr möglich sind. Die britische Bank Monzo hat bisher noch keine Einschränkungen vorgenommen, und will die Krypto-Investitionen ihrer Kunden nicht unterbinden.

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Capital International investiert 600 Mio. US-Dollar in Aktie von MicroStrategy

Die Investmentfirma Capital International hat mehr als eine halbe Milliarde Dollar in die Aktie des Softwareherstellers MicroStrategy investiert.

Wie aus dem Quartalsbericht von MicroStrategy an die amerikanische Börsenaufsicht SEC hervorgeht, hat Capital International Investors im Q2 insgesamt 953.242 Aktienanteile aufgekauft. Nachdem der Geschäftsbericht öffentlich einsehbar wurde, kletterte die MicroStrategy-Aktie weitere 1,5 % nach oben, was bei Redaktionsschluss einen Kurswert von 628,44 US-Dollar bedeutet. Die Anteile von Capital International hätten damit einen aktuellen Gegenwert von knapp 600 Mio. US-Dollar.

Der Quartalsbericht der Capital International für das Q1 2021 weist die Ankäufe allerdings noch nicht aus, was darauf schließen lässt, dass diese erst nach dem 31. März getätigt wurden.

MicroStrategy gilt unter den börsennotierten Unternehmen, die nicht in der Finanzbranche zuhause sind, als eine Art Bitcoin-Pionier. Der Softwarehersteller wollte zunächst „nur“ etwas mehr als 250 Mio. US-Dollar in Bitcoin (BTC) investieren, doch hat inzwischen 105.085 BTC erworben, die zuletzt einen Gegenwert von mehr als 3,5 Mrd. US-Dollar haben. Obwohl eine große Investmentfirma nun also massiv in ein Unternehmen mit hohem Krypto-Vermögen investiert hat, wirkte sich diese Nachricht bisher noch nicht merkbar auf den Kurs der marktführenden Kryptowährung aus. Immerhin konnte Bitcoin in den letzten 24 Stunden 2 % zulegen und damit auf 33.438 US-Dollar steigen.

Vergangenen Monat hatte MicroStrategy durch den Verkauf von Anleihen dann 400 Mio. US-Dollar generiert, um weitere Bitcoin zu kaufen. Später wurden daraus insgesamt 500 Mio. US-Dollar, von denen 489 Mio. US-Dollar in die marktführende Kryptowährung flossen. Allerdings reagierte der Aktienmarkt darauf eher negativ, denn der Kurswert des MicroStrategy-Wertpapiers verlor anschließend um mehr als 2 %.

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Bank of America gründet Krypto-Forschungsteam

Die zweitgrößte amerikanische Bank gründet ein gesondertes Forschungsteam für Kryptowährungen.

Wie aus einem entsprechenden Bloomberg-Bericht hervorgeht, soll Alkesh Shah aus der Abteilung für Daten und Innovation bei der Bank of America das neue Krypto-Forschungsteam leiten. Dem schließen sich Mamta Jain und Andrew Moss von der Abteilung für Digitale Innovation an. Das Team untersteht direkt Michael Maras, dem Forschungsleiter für globale Währungen und Commodities.

„Kryptowährungen und Digitalwährungen sind eines der am schnellsten wachsenden technologischen Ökosysteme“, wie Candace Browning, die Vorsitzende für globale Forschung bei der Bank of America, angesichts der Gründung des neuen Teams feststellt. Dahingehend führt sie die Verantwortung ihres Instituts aus: „Wir haben das Privileg, dass wir wegen unserer einflussreichen Wirtschaftsforschung, unserer globalen Zahlungsplattform und unserer Fachkenntnis in Sachen Blockchain einer der Meinungsführer in der Finanzbranche sein können.“

Einige Analysten der Bank of America haben Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC) in der Vergangenheit allerdings stark kritisiert. Als CEO Brian Moynihan zudem vor dem parlamentarischen Bankausschuss der USA aussagen musste, gab sich der BoA-Chef ähnlich reserviert gegenüber der Anlageklasse: „Wir handeln nicht mit Kryptowährungen und bieten auch keine Dienstleistungen für Unternehmen an, deren Hauptgeschäftsfeld der Handel mit Kryptowährungen ist.“

Immerhin öffnet sich die Bank in den letzten Monaten in kleinen Schritten doch noch für die Kryptobranche, so hat sich die BoA im Mai dem Krypto-Zahlungsdienst Paxos Settlement Service angeschlossen, wodurch sie nun ebenfalls Trades per Blockchain abwickeln kann.

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NBA-Team Boston Celtics: Partnerschaft mit Fan-Token-Plattform Socios

Socios ist eine Blockchain-Plattform, die viele populäre Sportarten tokenisiert. Die Plattform gab nun bekannt, dass das Basketballteam Boston Celtics auch ein Partner geworden ist.

In einer Ankündigung der National Basketball Association vom Mittwoch sagte Socios, die Plattform werde auf der Webseite der Celtics prominent zu sehen sein. Die Plattform erklärte zwar nicht ausdrücklich, dass sie Spieler für digitale Sammlerstücke tokenisieren würde. Aber sie die Logos der Celtics zur internationalen Vermarktung verwenden.

Alexandre Dreyfus, der CEO von Socios und der Blockchain-Sportplattform Chiliz, sagte, diese Partnerschaft mit einem NBA-Team könne zu einem „bessseren Fan-Engagement für Fans der Celtics“ führen. Das deutet wohl darauf hin, dass es Token für das Team geben könnte. Die Celtics sind in der NBA eine gestandene Mannschaft. Sie hat 17 Meisterschaften gewonnen. Der letzte Sieg war im Jahr 2008.

Die Tokenisierung von professionellen Sportlern und Teams wird unter Blockchain-Firmen immer mehr zum Konkurrenzkampf. Immer wieder Unternehmen geben Unternehmen ähnliche Partnerschaften bekannt.

Die NBA-Mannschaft Philadelphia 76ers und die New Jersey Devils aus der National Hockey League haben sich Socios bereits angeschlossen. Die Plattform hat gesagt, sie werde Fan-Token für die Kampfsport-Organisation Ultimate Fighting Championship und die Formel-1-Rennteams Aston Martin Cognizant und Alfa Romeo Racing auf der Chiliz-Blockchain herausbringen. NBA Top Shot von Dapper Labs hat sich die Unterstützung prominenter Basketballspieler, wie Michael Jordan, Alex Caruso und Kevin Durant, gesichert.

In diesem Zusammenhang: Der Kreis wird immer größer: Socios schließt Partnerschaft mit türkischem Fußballverband

Letzte Woche gab die NBA-Mannschaft Portland Trail Blazers einen Sponsoren-Deal mit dem Blockchain-Unternehmen StormX bekannt. Die Spieler sollen dabei das Logo der Firma für die nächsten fünf Jahre auf ihren Trikots tragen.

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Was steckt dahinter? Erneuter DDoS-Angriff auf Bitcoin.org

Die Website Bitcoin.org, die die Entwicklung von Bitcoin fördert, soll Opfer eines DDoS-Angriffs geworden sein.

Cøbra, der Besitzer von Bitcoin.org, meldete heute auf Twitter, dass die Webseite Opfer einer „absolut riesigen“ Distributed-Denial-of-Service-Attacke wurde. Dazu gab es eine Lösegeldforderung, die in Bitcoin (BTC) bezahlt werden soll. Bei Redaktionsschluss war Bitcoin.org noch aufrufbar.

„Früher konnte man sich gegen die meisten DDoS-Angriffe vernünftig wehren“, so Cøbra. „Jetzt machen sie dich einfach nach Belieben nieder. Es gibt keinen ‚Kampf‘ mehr, man geht zu Boden und bleibt unten, bis sie einen in Ruhe lassen.“

DDoS-Angriffe gab es bereits vorher auf großen Kryptobörsen. Aber es ist etwas ungewöhnlich, dass Angreifer eine Seite wie Bitcoin.org ins Visier nehmen, die keine Finanz oder Nutzerinformationen enthält, sondern nur Open-Source-Informationen über die BTC-Blockchain und die Kryptowährung. Die Webseite war im Dezember bereits Opfer eines ähnlichen DDoS-Angriffs, der dazu führte, dass Benutzer für einige Stunden keinen Zugriff auf die Bitcoin-Core-Software hatten.

Im vergangenen Jahr gab es große DDoS-Angriffe auf Binance, OKEx und Bitfinex. Damals behauptete der CEO Changpeng Zhao, der Angriff auf Binance sei auf die Konkurrenten zurückzuführen und würden eher den Zweck verfolgen, dem Ruf der Börse zu schaden als Geld zu stehlen.

In diesem Zusammenhang: CZ: „Konkurrenten“ stecken hinter DDoS-Angriffen auf Binance

Die Webseite war in den letzten Wochen öfter in den Schlagzeilen. Bitcoin.org wurde von Craig Wright verklagt. Dieser behauptet, er sei Satoshi Nakamoto und habe Bitcoin erfunden. Letzte Woche entschied ein britisches Gericht zu Gunsten von Wright. Er warf Bitcoin.org Urheberrechtsverletzung vor, weil die Webseite das Bitcoin-Whitepaper anbietet. Cøbra hat sich nicht gegen die Klage gewehrt.

„Ich bin nicht dahin gegangen, weil es Zeitverschwendung ist, sich gegen Unsinn zu verteidigen“, so der Bitcoin.org-Besitzer damals.

Nach dem Gerichtsurteil musste Bitcoin.org das Herunterladen der Bitcoin Core Software für Benutzer mit britischen IP-Adresse sperren. Das Projekt musste auch alle Links zu dem Bitcoin-Whitepaper entfernen.

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