Beiträge

Wegen illegalem Krypto-Mining – CEO der Börse von Teheran tritt zurück

Ali Sahraee, der Geschäftsführer der Börse von Teheran, ist zurückgetreten, nachdem in den Räumlichkeiten der Börse illegale Mining-Geräte gefunden wurden.

Wie die staatliche Nachrichtenagentur Republic News Agency berichtet, wird Mahmoud Goudarzi, der Vize-Präsident der Tehran Stock Exchange (TSE), ab sofort die Geschäftsleitung übernehmen. Hauptgrund für den plötzlichen Abgang von Sahraee sollen demnach „mehrere Mining-Geräte“ sein, die in den Kellerräumen des Börsengebäudes im Stadteil Sa’adat Abad entdeckt wurden.

Die TSE dementierte zunächst, dass es sich dabei um Hardware für das Mining von Kryptowährungen handelt, vielmehr wären die Geräte Teil eines Forschungsprojekts. Nachdem sich dies jedoch als Falschinformation herausstellte, gestand der stellvertretende TSE-Direktor Beheshti-Sarsht ein, dass die Börse nun die Verantwortung für ihr unrechtmäßiges Handeln tragen müsse.

Der iranische Präsident Hassan Rouhani hatte im Mai angekündigt, dass Krypto-Mining über die Sommermonate weitestgehend verboten sein wird, um die daraus entstehende Belastung für das Stromnetz des Landes zu minimieren. Im Fall der TSE waren die Behörden durch eine „kurzfristige Razzia“ auf die Mining-Geräte gestoßen. Wann genau diese gefunden wurden, ist unklar, doch das oben genannte Mining-Verbot gilt ohnehin bis zur letzten Septemberwoche.

In der Verbotszeit sind die iranischen Behörden gegen viele kleine und große Krypto-Miner vorgegangen. Auch Privatleute wurden für den Abbau von Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC) belangt. Der Großteil der Ermittlungen fokussierte sich dabei auf leerstehende Fabrikgebäude, Privatwohnungen und kleine Unternehmen, weshalb der Fall der Teheraner Börse in diesem Zusammenhang nun umso größere Wellen schlägt.

Der Iran ist in den letzten Monaten von einer regelrechten Energiekrise geplagt, die immer wieder zu massiven Stromausfällen im ganzen Land geführt hat. Regierung und Behörden schieben dabei allen voran dem Krypto-Mining den Schwarzen Peter zu. Der Abbau von Kryptowähurngen soll übermäßig viel Strom verschlingen, und die Krise dadurch überhaupt erst auslösen. Ein Bericht des iranischen Wirtschaftsministeriums hatte im August dann jedoch ergeben, dass der etwaige Stromverbrauch durch Krypto-Mining „maßlos übertrieben“ ist.

auf cointelegraph lesen

Coinbase-Nutzer in USA können Gehaltsscheck direkt auf Konto einzahlen

Coinbase will Unternehmen aus den Vereinigten Staaten bald anbieten, die Gehaltsschecks der Mitarbeiter direkt auf ein Konto bei der Kryptowährungsbörse einzuzahlen.

In einem Blogbeitrag vom Montag sagte der leitende Produktdirektor bei Coinbase Prakash Hariramani, die Börse würde direkte Einzahlungen für Arbeiter anbieten, die ihre Gehaltsschecks für Krypto-Käufe verwenden wollen, ohne, dass Transaktionsgebühren anfallen. Nutzer können direkte Einzahlungen über einen der unterstützten Zahlungsabwickler in der Coinbase-App oder über die Personalabteilung ihres Unternehmens einrichten.

Hariramani sagte, Nutzer können selbst entscheiden, wie viel oder wie wenig von ihrem Gehaltsscheck sie über diese Funktion auf ihr Coinbase-Konto einzahlen wollen. Coinbase erklärte, Börse habe diesen Dienst entwickelt, weil „zeitaufwendige und unpraktische“, häufige Transaktionen ein Problem seien. Mit direkten Einzahlungen können Nutzer Krypto-Belohnungen auf eine effizientere und schnellere Weise verdienen.

Coinbase hat bereits Partnerschaften mit US-Firmen geschlossen. Darunter etwa Fortress Investment Group, M31 Capital, Nansen, und SuperRare Labs. Im Rahmen dieser Partnerschaften werden die direkten Einzahlungen für „Mitarbeiter in der Schöpfer-Ökonomie und im Bereich Finanzdienstleistungen“ angeboten. In den kommenden Monaten werden auch weitere solche Funktionen hinzukommen. Die Börse hat auch angekündigt, dass Nutzer, die ihre Visa-Debitkarte verwenden, bis zu 4 Prozent in Krypto-Belohnungen zurückbekommen können.

In diesem Zusammenhang: Regulierungs- und Datenschutzbedenken nach SEC-Drohung gegen Coinbase

Eine Woche zuvor hatte die Börse bekannt gegeben, dass sie ihr Krypto-Kreditprogramm Lend aufgeben werde. Coinbase hatte ursprünglich geplant, Teilerträge auf USD Coin (USDC)-Einzahlungen anzubieten. Dieses Programm wurde allerdings aufgegeben, da die US-Wertpapieraufsicht drohte, die Börse zu verklagen.

auf cointelegraph lesen

Morgan Stanley verdoppelt Investition in Bitcoin über Grayscale-Anteile

Die große US-Investmentbank Morgan Stanley hat ihre Anteile am Grayscale Bitcoin Trust seit April mehr als verdoppelt.

Laut einem Bericht der US-Wertpapieraufsicht SEC vom sieben und 20. September hat der Morgan Stanley Europe Opportunity Fund, der in etablierte und aufstrebende Unternehmen in ganz Europa investiert, 58.116 Anteile am Grayscale Bitcoin Trust oder GBTC (Stand: 31. Juli). Bei Redaktionsschluss lag der Kurs des GBTC bei 34,28 US-Dollar. Damit kommt die Investmentbank auf eine Gesamtinvestition in Bitcoin (BTC) in Höhe von etwa 2 Millionen US-Dollar. Morgan Stanley meldete, dass die Anteile die Bank 2,4 Millionen US-Dollar gekostet hätten.

Aus vorhergehenden Dokumenten geht hervor, dass Morgan Stanley seit April um über 105 Prozent mehr Anteile am GBTC gekauft hat. Cointelegraph berichtete im Juni, dass die Investmentbank 28.298 GBTC-Anteile halte, die damals etwa 1,3 Millionen US-Dollar wert waren. 

Morgan Stanley hat im Jahr 2021 immer mehr in Bitcoin investiert. Der Europe Opportunity Fund des Unternehmens will einen maximalen Kapitalertrag erzielen, indem er in „qualitativ hochwertige, etablierte und aufstrebende“ europäische Unternehmen investiert, die das Team für „unterschätzt zum Kaufzeitpunkt“ hält.

Im April kündigte die Investmentbank an, sie würde Bitcoin in zwölf Investmentfonds aufnehmen. Das sollte über Grayscale und in bar abgewickelte Futures geschehen. Später hat die Bank eine Finanzierungsrunde im Umfang von 48 Millionen US-Dollar für Securitize geleitet. Das ist eine Tokenisierunsplattform, die von Coinbase finanziert wird. Dieser Schritt war die erste große Investition im Bereich Blockchain von Morgan Stanley.

In diesem Zusammenhang: Morgan Stanley: Bitcoin ist wie „Kenny von South Park“

Ark Invest hat unter ihrer CEO Cathie Wood ebenfalls eine beträchtliche Investition in den Grayscale Bitcoin Trust getätigt. Im Juli meldete die Firma, sie habe über 450.000 Anteile am GBTC gekauft. Bei Redaktionsschluss halten Ark Invest und seine institutionellen Fonds über 8,3 Millionen GBTC-Anteile. Damit machen die GBTC-Bestände etwa 0,69 Prozent des Portfolios aus.

auf cointelegraph lesen

Deutsche-Bank-Analystin: Bitcoin extrem volatil und nicht wegzudenken

Marion Laboure, eine Analystin der Forschungsabteilung der Deutschen Bank, sagte, sie könne sich vorstellen, dass Bitcoin in Zukunft die Rolle des Goldes einnimmt. Dieses gibt es nämlich bereits seit Jahrhunderten und wird überwiegend nicht von Regierungen kontrolliert.

Auf der Webseite Deutschen Bank unter der Rubrik „What Next“, erklärte Labour, sie könne sich vorstellen, dass „Bitcoin das digitale Gold des 21 Jahrhunderts“ werden könnte. Private Anleger aber vor der Volatilität des Krypto-Vermögenswertes. Der Analystin zufolge würde man Bitcoin (BTC) überwiegend für Investitionen und Spekulationen kaufen und ihn weniger als Austauschmittel halten. 

„Einige wenige große Käufe oder Marktausstiege können das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage beträchtlich beeinflussen“, so Laboure. „Bitcoin ist derzeit noch zu volatil, um ein zuverlässiger Wertespeicher zu sein. Und ich erwarte, dass er auch in naher Zukunft extrem volatil bleiben wird.“

Die Deutsche-Bank-Analystin sagte zwar, sie habe Bedenken aufgrund der mangelnden Regulierung von Kryptowährungen und deren potentiellen Einfluss auf die Umwelt, deutete aber an, dass Bitcoin wohl der dominanteste digitale Vermögenswert im Kryptoraum bleiben werde. Ethereum könnte mehr Anwendungsfälle im Zusammenhang mit der dezentralisierten Finanzierung und nicht-fungiblen Token bieten, aber Bitcoin immer noch den Vorteil, dass er zuerst da war.

„Wenn man Bitcoin als ‚digitales Gold‘ bezeichnet, wäre Ethereum dann das ‚digitale Silber‘.“

In diesem Zusammenhang: Bitcoin „verdrängt“ Gold als Wertespeicher

Die Analysten der Deutschen Bank haben bereits zuvor schon Bitcoin als eine Kryptowährung bezeichnet, die „zu wichtig“ sei, um sie zu ignorieren. Dabei erklärten sie auch, dass der Kurs des Krypto-Vermögenswertes wohl steigen würde, da immer mehr Vermögensverwalter und Unternehmen in den Markt einsteigen. Im Jahr 2019 prognostizierte die Bank, dass digitale Währungen bis zum Jahr 2030 Fiat-Währungen ersetzen würden.

auf cointelegraph lesen

Reddit-Nutzer aus Jemen nutzt Kryptospenden zur Hungerbekämpfung

Ein Reddit-Nutzer aus Jemen behauptet, er nutze Kryptowährungen, um Essenspakete für Familien zu kaufen, die im aktuellen Bürgerkrieg keinen Zugang zu Nahrung haben.

Laut einem Reddit-Post des Nutzers yemenvoice vom Donnerstag habe der Jemenite etwa 12.000 US-Dollar durch Kryptospenden aufgebracht, mit denen er Hunger in dem Land bekämpfen möchte. Er behauptet, habe bereits 15 Familien Mehl, Reis, Öl und Bohnen zukommen lassen. Er hoffe, bald weitere 30 Familien versorgen zu können.

„Ich habe wirklich versucht, meinen Leuten auf irgendeine Art zu helfen“, so yemenvoice. „Ich habe versucht, Online-Spendenkampagnen einzurichten, aber leider ist keine Online-Spendenplattform in Jemen verfügbar. Darum habe ich mir gedacht, Kryptowährungen sind eine Alternative. Und es war tatsächlich einfacher und effektiver.“

Der Bürgerkrieg in Jemen begann im Jahr 2014. Eine saudiarabische Koalition hat auf die Hilferufe des Vertriebenen Präsidenten Abd-Rabbuh Mansur Hadi reagiert. Das Land wird seit März 2015 von der Luft, vom Land und vom Meer aus blockiert. Millionen von Jemeniten haben dadurch kein Zugang zu den grundlegendsten Nahrungsmitteln und Gegenständen.

Laut David Beasley, dem Geschäftsführer des Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen, könnten 16 Millionen Menschen in Jemen verhungern. Darunter sind 400.000 Kinder, die unter fünf Jahre alt sind, wie aus einem Bericht hervorgeht. Die Nahrungsmittelvorräte sind jetzt schon kritisch niedrig. Yemenvoice behauptet, er habe diese „Belagerung durchbrechen„können. Er habe Geld in das Land bringen können, um Nahrung zu kaufen. Das sei mit Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC), Ether (ETH), Bitcoin Cash (BCH), Dogecoin (DOGE), und Nano (NANO) möglich gewesen.

„Ich habe Spenden erhalten und diese dann von meiner Wallet auf die Wallets von Händlern oder das Umtauschunternehmen (es gibt hier nur ein Unternehmen, dass Bitcoin akzeptiert) übertragen und damit diese Essenspakete gekauft. Diese habe ich dann an ältere Leute, alleinerziehende Mütter und Waisen ausgegeben. Aber zwischen Jung und Alt kann man gar nicht unterscheiden, denn alle sind am hungern.“

Laut Blockchain-Aufzeichnungen haben die Adressen von Yemenvoice etwa 600 US-Dollar in BTC, 1 US-Dollar in BCH und 64 US-Dollar in NANO empfangen. Aber der Reddit-Nutzer erklärte gegenüber Cointelegraph, er habe 12.000 US-Dollar in Krypto erhalten. 3.000 US-Dollar davon, habe er bereits verwendet, „um medizinische Rechnungen zu bezahlen, Medizin zu kaufen, die Miete zu bezahlen und Essen zu kaufen“. Er habe versucht, die übrigen 9.000 US-Dollar auf Binance einzutauschen, behauptet nun aber, er habe fast das gesamte Geld verloren.

„Ich betrachte die Summe, die ich verloren habe, als Schulden an meine Landsleute. Ich habe vor, diese zu bezahlen, selbst wenn ich dafür eines meiner Autos verkaufen muss“, so der Reddit-Nutzer.

Diese Geschichte und die Verwendung des Geldes konnten zwar nicht unabhängig überprüft werden, Yemenvoice behauptet allerdings, er habe sich die Leute, die Hilfe brauchen, herausgesucht und „ihnen das Geld gegeben, wenn ich sie gesehen habe“. Viele Reddit-Nutzer äußerten ihre Unterstützung für dieses Projekt, stellten aber infrage, wie jemand Krypto in einer Gegend wie Jemen effektiv nutzen könne. 

„Wenn ich eine Bitcoin-Summe sende, geben sie mir den Dollar-Gegenwert, aber in der lokalen Währung. Und so kaufe ich und verteile diese Waren“, so Yemenvoice. „Bald wird es Ladenbesitzer im Jemen geben, die Bitcoin handeln und diesen nicht in US-Dollar oder die lokale Währung umwandeln. Besonders deshalb nicht, weil die Lebensumstände hier in Jemen sich verschlimmern und der jemenitische Rial zusammenbricht.“

In diesem Zusammenhang: Krypto-Wohltätigkeit immer beliebter: Elongate und Munch bringen Millionen verschiedene Projekte auf

Dieser Reddit-Nutzer ist ein schönes Beispiel dafür, wie man Krypto etwas Gutes verwenden kann. Leute in anderen Ländern haben auf die gleiche Weise mit Kryptowährungsspenden Sanktionen von den Vereinigten Staaten oder den Vereinten Nationen umgangen. In Venezuela gehen die Behörden sogar soweit, dass sie die Verwendung von Krypto stillschweigend tolerieren, um mehrere Sanktionen gegen das Land zu umgehen.

auf cointelegraph lesen

Der seltsame Fall des Gerald Cotten – Netflix dreht Doku über verstorbenen Quadriga-Chef

Der Streamingdienst Netflix wird eine Doku über Gerald Cotten, den verstorbenen Gründer der aufgelösten Kryptobörse QuadrigaCX, und dessen mysteriösen Tod veröffentlichen.

Wie Netflix am Donnerstag in einem Tweet bekanntgegeben hat, soll die Doku unter dem Titel „Trust No One: The Hunt for the Crypto King“ bereits 2022 auf der Plattform erscheinen. In der zugehörigen Kurzbeschreibung heißt es, dass die Doku „einer Gruppe von Anlegern folgt, die unverhofft zu Detektiven wurden“. Dementsprechend wird der Fall um das plötzliche Ableben von Cotten aufgerollt, der angeblich bei seiner Arbeit als freiwilliger Helfer in einem Waisenhaus in Indien verstorben sein soll, wodurch für Tausende QuadrigaCX-Nutzer ein Schaden in Höhe von knapp 190 Mio. US-Dollar entstanden ist.

Genaue Details über die Richtung, in die die Dokumentation ermittelt, sind noch nicht bekannt, doch Ausschnitte aus dem Trailer lassen vermuten, dass Cotten womöglich durch plastische Chirurgie sein Aussehen geändert hat, um untertauchen zu können. Netflix hat sich inzwischen für investigative Reportagen zu kontroversen Fällen und Personen einen Namen gemacht, darunter zum Beispiel Dokumentationen über Michael Jackson und R. Kelly.

Cotton soll 2018 bei einem Aufenthalt in Indien an Komplikationen von Morbus Crohn gestorben sein. Der QuadrigaCX-Chef hatte als einzige Person Zugriff auf die Krypto-Vermögen von mehr als 100.000 Nutzern, die Wallets bei der Kryptobörse geführt haben. Wegen den mysteriösen Todesumständen kam in der Krypto-Community schnell der Verdacht auf, dass Cotten seinen Tod womöglich nur vorgetäuscht haben könnte und mit den Geldern abgehauen ist. Allerdings gab es nie eindeutige Beweise, die diese These belegt hätten. Spätere Ermittlungen zeigten dann, dass der in Panama ansässige Zahlungsdienst Crypto Capital ebenso Zugriff auf große Teile der Gelder hatte.

Nach dem Tod von Cotten wurde die große Wirtschaftsprüfung Ernst & Young mit der treuhänderischen Verwaltung von dessen Vermögen betraut, wobei knapp 30 Mio. US-Dollar erlöst werden konnten. Letztendlich ein Tropfen auf den heißen Stein, denn insgesamt haben 17.053 ehemalige QuadrigaCX-Nutzer Ansprüche gemeldet, die sich auf einen Wert von mehr als 180 Mio. US-Dollar belaufen.

Die Kryptobranche hat in den 12 Jahren seit ihrer Gründung eine Menge schräger und zwielichtiger Personen beheimatet, darunter zum Beispiel den Programmierer und Unternehmer John McAfee, der in diesem Jahr während seiner Haft in Spanien verstorben ist. Der Erfinder der gleichnamigen Virensoftware war bekennender Fan von Kryptowährungen. Wegen erheblichen Steuerschulden, unter anderem aus Krypto-Projekten, drohte McAfee eine Auslieferung an die USA.

auf cointelegraph lesen

Bitcoin-Zahlungen per Twitter – Soziales Netzwerk führt „Krypto-Trinkgelder“ ein

Das große soziale Netzwerk Twitter führt im Rahmen seiner „Trinkgeldfunktion“ nun auch Zahlungen mit Kryptowährungen ein.

Wie aus einem entsprechenden Blogeintrag vom Donnerstag hervorgeht, bestätigt Twitter-Produktmanagerin Esther Crawford, dass die „Krypto-Trinkgelder“ ab sofort auf der ganzen Welt für alle iOS-Nutzer zur Verfügung stehen, Android-Nutzer sollen dann in den nächsten Wochen mit ins Boot geholt werden. Über das neue Feature können Twitter-Nutzer verschiedene Zahlungsdienstleister wie Cash App, Patreon, Venmo, Chipper, Bandcamp, Razorpay, GoFundMe, PicPay und Wealthsimple Cash in ihre Profile einbinden, und über diese dann „Tips“ (Deutsch: Trinkgelder) erhalten.

„Wir wollen, dass jeder auf Twitter die Möglichkeit hat, bezahlt zu werden“, wie Crawford in diesem Zusammenhang erklärt. Dem fügt sie an: „Digitalwährungen, die Menschen dazu anregen, sich an der Wirtschaft teilzuhaben, und die den Menschen ermöglichen, möglichst unkompliziert Geld über Landesgrenzen hinweg zu schicken, sind dabei eine große Hilfe.“

Neben der Einbindung von Zahlungsdienstleistern können die Trinkgelder auch in Form von Bitcoin (BTC) gezahlt werden. Dies funktioniert entweder über die direkte Einbindung einer Bitcoin-Wallet oder über das Lightning Network, eine Layer-2-Lösung der Bitcoin-Blockchain, das dafür wiederum den Zahlungsdienst Strike zu Hilfe nimmt. „Twitter erhebt dafür keine Gebühr“, wie Crawford betont.

Twitter-Chef Jack Dorsey hatte zuvor angedeutet, dass die geplante Funktion „Tip Jar“ („Trinkgeldkasse) auch Zahlungen in BTC enthalten sollte. Über das Feature sollen Content-Creator des sozialen Netzwerks von den Nutzern mit Spenden bzw. Trinkgeldern belohnt werden können. Dass Dorsey dabei auch auf die marktführende Kryptowährung setzt, kommt wenig verwunderlich, denn der erfolgreiche Unternehmer arbeitet mit seinem Zahlungsdienst Square ebenfalls an verschiedenen Projekten um Bitcoin.

Twitter CEO Jack Dorsey had previously hinted that a BTC tipping option was being developed when the social media firm revealed its „Tip Jar“ concept was designed to enable platform users to reward content creators with the touch of a button. He has also discussed Square’s plans to build a decentralized exchange for Bitcoin. 

auf cointelegraph lesen

Robinhood bestätigt: Krypto-Wallet für App ab Oktober geplant

Die Trading-App Robinhood testet eine Krypto-Wallet, in der Nutzer ihre Token aufbewahren können.

Laut einem Blogbeitrag vom Mittwoch, will Robinhood im Oktober eine digitale Wallet auf seiner App testen, mit der Nutzer Kryptowährungen senden und empfangen können. Mit diesem Schritt könnte Robinhood sein Nutzer dazu animieren, die App für den Kryptohandel zu benutzen. Derzeit kann man über die App nur Krypto mit dem US-Dollar kaufen und auf der Plattform handeln. Nutzer können keine Einzahlungen oder Auszahlungen in Krypto tätigen.

Robinhood hat nicht erläutert, welche Token diese digitale Wallet unterstützen wird. Aber die App bietet zurzeit provisionsfreien Handel mit Bitcoin (BTC), Ether (ETH), Bitcoin Cash (BCH), Litecoin (LTC), Bitcoin SV (BSV), Dogecoin (DOGE) und Ethereum Classic (ETC) an. Das Unternehmen erklärte, die Wallet sollen mehrere Sicherheitsfunktionen bieten, darunter etwa Identitätsprüfung, Multi-Faktor-Authentifizierung und E-Mail- und Handyüberprüfungen. Damit will das Unternehmen „Coins vor Hackerangriffen und anderen Bedrohungen schützen“.

Die Trading-App ist Anfang des Jahres deutlich beliebter geworden, weil Privatanleger von Reddit über diese DOGE gekauft haben, um den Kurs in die Höhe zu treiben. Seitdem hat Robinhood Krypto-Trader weitere Möglichkeiten eröffnet. Darunter etwa eine Funktion, mit der man wiederkehrende Investitionen machen kann. Dabei können Nutzer mehrere Kryptovermögenswerte täglich, wöchentlich, zweiwöchentlich oder monatlich regelmäßig kaufen.

In diesem Zusammenhang: Trotz GameStop-Kontroverse: Krypto-Geschäft bei Robinhood boomt im ersten Quartal

Robinhood hat vor drei Jahren Krypto-Trading eingeführt. Im letzten Jahr ist das Handelsvolumen deutlich gestiegen. Das Unternehmen hat im Jahr 2020 5 Millionen US-Dollar mit seinen Krypto-Handelsdienstleistungen erzielt. Im zweiten Quartal des Jahres 2021 waren es hingegen schon 233 Millionen US-Dollar, was 41 Prozent des Gesamtumsatzes in den Quartal (565 Millionen US-Dollar) ausgemacht hat.

auf cointelegraph lesen

Nach SEC-Drohung: Coinbase gibt Krypto-Kreditprogramm auf

Die US-Kyptowährungskurse Coinbase hat bekannt gegeben, sie werde ihr Krypto-Kreditprogramm aufgeben.

In einer Mitteilung vom 17. September, die auf dem Blog veröffentlicht wurde, auf dem das Programm im Juni angekündigt wurde, hat Coinbase erklärt, das Krypto-Kreditprodukt nicht auf den Markt bringen zu wollen. Grund dafür seien Schwierigkeiten mit der regulatorischen Klarheit für die Kryptobranche. Der Börse zufolge hätten bereits „hunderttausende von Kunden aus dem ganzen Land“ sich für dieses Programm angemeldet, dass eine jährliche Rendite von 4 Prozent für Einlagen in USD Coin (USDC) bot.

Zwei Wochen zuvor hatte die US-Wertpapieraufsicht SEC Coinbase mit rechtlichen Schritten gedroht, wenn die Börse Lend auf den Markt bringen sollte. Dieses Programm ist nach Auffassung der Aufsichtsbehörde ein Wertpapier. Der Leiter der Rechtsabteilung bei Coinbase Paul Grewal hat daraufhin behauptet, dass Kreditprodukt sei kein „Investment-Kontrakt“. Er stellte die Entscheidung der SEC damit infrage und bemängelte die mangelnde Klarheit. Damals sagte die Börse, sie werde die Markteinführung des Programms „mindestens bis Oktober“ verschieben.

In diesem Zusammenhang: Probleme mit Regulierung und Datenschutz nach SEC-Drohung an Coinbase

Coinbase ist eine der größten Kryptobörsen in den USA und weltweit. Das tägliche Handelsvolumen der Börse beläuft sich auf 6,3 Milliarden US-Dollar, wie es auf CoinMarketCap heißt. Diesen Monat gab die Börse bekannt, 1,5 Millionen US-Dollar aufbringen zu wollen, um die Bilanzen des Unternehmens zu stärken.

auf cointelegraph lesen

Time nimmt Ethereum-Gründer Buterin in Liste der einflussreichsten Personen auf

Das Time Magazine hat den Ethereum-Mitgründer Vitalik Buterin neben Politikern, Künstlern und Aktivisten auf ihre Liste der einflussreichsten Menschen des Jahres gesetzt.

In der Kategorie „Innovation“ ist Buterin an der Seite von einflussreichen Unternehmern wie Nvidia-Chef Jensen und Huang und Tesla-Chef und Dogecoin (DOGE) Fürsprecher Elon Musk aufgeführt. Reddit-Mitgründer Alexis Ohanian hebt in seinem Steckbrief zu Buterin allen voran dessen Rolle bei der Gründung von Ethereum hervor, die besonders in den letzten Monaten zum Tragen kommt, da das Blockchain-Netzwerk inzwischen mehr als 400 Mrd. US-Dollar schwer ist, und viel beachtete Innovationen wie die Dezentralisierten Finanzdienstleistungen (DeFi) und NFTs maßgeblich vorangebracht hat.

„Eine Person alleine hätte sich die ganzen Anwendungsmöglichkeiten für Ethereum nie ausdenken können, aber es brauchte eine Person, die den Anstoß gegeben hat“, so Ohanian über Buterin. Und weiter: „Damit wurde die Tür zu einer neuen Welt geöffnet, und die Blockchain-Technologie konnte auf völlig neue Art und Weise eingesetzt werden.“

Das renommierte Time Magazine öffnet sich zuletzt immer mehr für Krypto und Blockchain, mittlerweile sogar im eigenen Haus. So hatte das Magazin erst im März einen neuen Finanzdirektor gesucht, der unter anderem firm im Umgang „mit Bitcoin und Kryptowährungen“ sein soll. Zudem wurden von der Redaktion drei NFTs veräußert, die von früheren Titelseiten inspiriert wurden.

Einen Monat später hat die Time-Webseite dann auch Kryptowährungen als Zahlungsmethode für digitale Abonnements eingebunden. In Zusammenarbeit mit der Krypto-Vermögensverwaltung Grayscale hält die Time sogar selbst Bitcoin (BTC), die im Rahmen einer digitalen Videoserie eingenommen wurden.

„Time hat noch viel mehr mit Kryptowährungen vor“, wie Präsident Keith Grossman dementsprechend vor einigen Tagen im Interview verriet.

Das 1923 gegründete Nachrichtenmagazin hat in den USA einen ähnlichen Stellenwert wie Der Spiegel in Deutschland. Mit mehr als 20 Mio. Abonnenten auf der ganzen Welt hat die Berichterstattung des Mediums weitreichenden Einfluss.

auf cointelegraph lesen