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Bitcoin erholt sich nach Einbruch unter 40.000 US-Dollar: Diese Niveaus sind jetzt wichtig

Bitcoin (BTC) ist am 22. September zum zweiten Mal auf 40.000 US-Dollar gefallen und konnte sich davon erholen. China konnte unterdessen die Besorgnis auf den globalen Märkten im Hinblick auf Evergrande ausräumen.

BTC/USD 1-Stunden-Kerzenchart (Bitstamp). Quelle: TradingView

China finanziert Evergrande weiter

Aus Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView geht hervor, dass das BTC/USD-Paar am Mittwoch bei über 42.000 US-Dollar lag. Die Bullen konnten die psychologisch wichtige Marke von 40.000 US-Dollar weiter verteidigen.

Die Stimmung unter den Händlern ist weiter gut, aber aus Makrosicht gab es eher gemischte Meinungen. Dabei schwand die Sorge um die Ereignisse in China und die Delta-Variante des Coronavirus im Vordergrund.

Evergrande, dem zweitgrößten chinesischen Immobilienriesen, droht weiter ein Zahlungsausfall angesichts der hunderten von Milliarden US-Dollar Schulden. Chinas Zentralbank hat daraufhin noch einmal 18,6 Milliarden US-Dollar in das Bankensystem injiziert.

Das hat die besorgten Märkte etwas beschwichtigt, da ein möglicher Zusammenbruch des Unternehmens nun eher wie eine staatlich kontrollierte „langsame Detonation“ betrachtet wird als als ein chaotisches Ereignis mit weitreichenden Konsequenzen.

Dennoch hat die Sorge im Hinblick auf Chinas „Lehman-Brothers-Moment“ den Markt zumindest kurzfristig sehr stark bewegt, wie Analysten sagen.

„In den nächsten paar Wochen und vielleicht den nächsten paar Monaten werden die Ereignisse um Evergrande, die Delta-Variante und einige andere Probleme weiterhin eine große Volatilität nach sich ziehen. Bis zu einem gewissen Grad, wird diese Volatilität eine Kaufgelegenheit sein“, so Vasu Menon, der Leiter für Investmentstrategie bei OCBC Bank Wealth Management aus Singapur, gegenüber Bloomberg.

In Europa sind die Aktien von Evergrande bei Eröffnung der Frankfurter Börse um fast 25 Prozent gestiegen.

BTC-Wochenschluss nun wichtig

Kurzfristig war der Ausblick auch für Bitcoin eher holprig, nachdem es auch hier zeitgleich mit den Aktien Anfang der Woche einen Ausverkauf gab.

In diesem Zusammenhang: Bitcoin erholt sich auf 43.000 US-Dollar: Krypto-Kommentare von SEC-Vorsitzenden Gensler erwartet

Der Trader und Analyst Rekt Capital sagt, dass Bitcoin einen Wochenschluss über dem gleitenden 21-Wochen-Durchschnitt bei knapp unter 43.000 US-Dollar schaffen müsse.

„Das würde uns einen bullischen Schwung verleihen“, wie er in einem YouTube-Video erklärte.

Wenn Bitcoin es über den gleitenden 21-Wochen-Durchschnitt schafft, würde er sich auch in einer in der Nähe liegenden Zone mit viel Nachfrage halten und bestätigen, dass der Rückgang auf 40.000 US-Dollar nur ein „Fake-Einbruch“ war, um Kauf-Orders auszulösen und dann wieder zu steigen.

Der Trader Pentoshi hat unterdessen ein etwas niedriger des Niveaus Auge gefasst. Er meint, 40.700 US-Dollar seien das Minimum beim Wochenschluss.

„Dieses Niveau ist historisch sehr wichtig gewesen und es wichtig für diesen Wochenschluss“, wie auf Twitter sagte.

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Bitcoin fällt kurzzeitig unter 40.000 US-Dollar | BTC-ECHO

Der Bitcoin-Kurs tauchte über Nacht kurzzeitig unter die 40.000 US-Dollar. Der Fear and Greed Index steht nun auf “Extremer Angst”.

Die temporäre Abwärtsfahrt des Bitcoin erreichte gestern Abend einen neuen Tiefpunkt. Um 23:19 mitteleuropäischer Zeit rutschte der Kurs des digitalen Wertspeichers erstmals seit sechs Wochen wieder unter die 40.000 US-Dollar – ein Minus von etwa 8,9 Prozent im Vergleich zum vorangegangenen Handelstag. Bei 39.876 US-Dollar schlugen die Bullen schließlich den Bärenangriff vorerst zurück und hoben damit den BTC-Kurs auf 42.033 US-Dollar an. Die 24-Stunden-Performance konnte damit deutlich verbessert werden. Bitcoin handelt zu Redaktionsschluss mit einem Kursverlust von knapp 1,5 Prozent bei 42.087 US-Dollar.

Auch bei Ethereum (ETH) sieht die Lage nicht viel besser aus. Zeitgleich mit Bitcoin machte auch die zweitwertvollste Kryptowährung einen Satz gen Süden auf etwa 2.756 US-Dollar. Die Erholung fiel jedoch geringer aus als beim digitalen Gold. Seit dem Dip konnte Ethereum sich lediglich auf 2.912 US-Dollar steigern, steckt damit aber weiterhin in den roten Zahlen mit einem Minus von insgesamt 4,4 Prozent.

Ein ähnliches Bild zieht sich auch durch den Altcoin-Sektor. So fiel etwa die Gesamtmarktkapitalisierung erstmals seit August wieder unter die 2-Billionen-US-Dollar-Marke. Im Ranking der zehn wertvollsten Kryptowährungen konnte lediglich Dogecoin (DOGE) einen leichten Kursgewinn von 0,22 Prozent generieren, nachdem AMC – die größte Kinokette der USA – aktuell eine mögliche Integration des Memecoins evaluiere. So fragte CEO Adam Aron auf Twitter nach der Meinung seiner Followerschaft. Unterstützung gab es dabei natürlich von “Dogefather” Elon Musk.

Bitcoin Fear and Greed Index fällt auf “Extreme Angst”

Der derzeitige Abwärtstrend bei Bitcoin und Co. spiegelt sich auch in der Stimmung am Krypto-Markt wider. Das zumindest zeigt ein Blick auf den Bitcoin Fear & Greed Index. So schlug die Laune der Anlegerinnen und Anleger seit heute in “Extreme Angst” um. Zum Vergleich: vor einem Monat wurde der Gemütszustand noch bei “Extremer Gier” verortet.

Der Bitcoin Fear & Greed Index

Auch die Meinungen unter Krypto-Experten sind ambivalent. So meint etwa “Mr.Whale” auf Twitter, dass wir uns “nun offiziell im Bärenmarkt befinden”. Krypto-Legende Mike Novogratz hält beim US-amerikanischen Fernsehsender CNBC dagegen:

Die 40.000 beziehungsweise 2.800 US-Dollar sind wichtige Widerstände. Solange diese halten, bin ich optimistisch, dass der Markt in guter Verfassung ist.

Mike Novogratz bei CNBC

Die heftigen Stimmungsschwankungen bei Bitcoin und Co. wurden seit gestern auch durch den drohenden Kollaps des chinesischen Immobilien-Riesen Evergrande befeuert. Der Konzern sitzt auf einem Schuldenberg von 300 Milliarden US-Dollar. Hilfe von Peking ist nur wahrscheinlich, wenn die Folgen der drohenden Pleite auch andere Teile der heimischen Wirtschaft infiziert. Einige Marktbeobachter fürchten sich gar vor einem neuen “Lehman-Brothers-Moment”.

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Aktienmarkteinbruch führt zu Bitcoin-Kursrückgang: Trader erwarten Erholung bei 42.000 US-Dollar

Auf dem Kryptowährungsmarkt gab es am 20. September einen Ausverkauf, als der globale Finanzmarkt aufgrund der Besorgnis im Zusammenhang mit der möglichen Zahlungsunfähigkeit des chinesischen Immobilienkonzerns Evergrande Group unter Druck geriet. Dessen Zusammenbruch könnte Auswirkungen auf die Aktienmärkte haben. 

Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, dass sich der Ausverkauf von Bitcoin (BTC) verstärkte und der Kurs auf einen Tiefstand von 42.493 US-Dollar fiel. Daraufhin konnten die Bullen ihn jedoch wieder auf über 43.500 US-Dollar steigen lassen.

BTC/USDT 4-Stunden-Chart. Quelle: TradingView

Angesichts der zunehmenden Sorge und Ungewissheit wollen wir hier wiedergeben, was die Analysten über die Kursentwicklung am 20. September sagen und was in den kommenden Tagen zu erwarten ist.

Bärische Trendwende war eine Warnung

Viele Leute auf dem Kryptomarkt waren von Bitcoin-Rückgang überrascht. Aber laut dem Analysten John Wick bildete die Kursentwicklung bis zum Pullback am 20. September einen bestätigten bärischen Umkehrbalken auf dem Vier-Stunden-Chart. Dieser signalisierte, dass diese Bewegung unmittelbar möglich war.

Dem Händler zufolge kam es im Zuge der jüngsten Ereignisse um Evergrande zu diesem Rückgang. Diese haben letzte Woche erst wirklich Aufmerksamkeit erregt, als sich das bärische Umkehrmuster bei Bitcoin allmählich formierte.

Es wird wohl noch einige Wochen dauern, bis die Ereignisse um Evergrande sich vollständig auf die globalen Finanzmärkte auswirken. Das deutet darauf hin, dass Trader sich auf eine Periode starker Volatilität einstellen sollten.

Händler erwarten Erholung zwischen 43.000 US-Dollar und 44.000 US-Dollar

Der Krypto-Analyst CryptoCapo schrieb über die wichtigsten Niveaus, die man im Auge behalten sollte. Er postete den folgenden Chart, auf denen die Unterstützungszone zwischen 42.000 US-Dollar und 44.000 US-Dollar und eine Unterstützungszone weiter unten bei 38.000 US-Dollar hervorgehoben werden.

BTC/USD 4-Stunden-Chart. Quelle: Twitter

CryptoCapo kommentierte dazu:

Ich erwarte eine Erholung von der blauen Zone aus. Aber wenn diese durchbrochen wird und der Kurs diese Zone erneut getestet, dann wird es die grüne sein. Beides sind gute Niveaus für einen Einstieg, um sich auf das vorzubereiten, was in den nächsten Monaten folgen wird (100.000 US-Dollar und mehr).“

In diesem Zusammenhang: Warum Bitcoin von der globalen Krise am Aktienmarkt verschont bleiben könnte

Markt nun überverkauft

Eine weitere Analyse bot der Krypto-Trader und unabhängige Marktanalyst Scott Melker. Er twitterte, dass der Rückgang zu einer überverkauften, bullischen Divergenz auf dem Vier-Stundenchart führte.

Wie Melker hervorhob, hat die Bitcoin-Kursentwicklung über das Wochenende bereits als Warnung für den Pullback am 20. September gedient. Es hat sich zuvor bereits eine überkaufte, bärische Divergenz abgezeichnet und der RSI ist gesunken.

Nun, da der Markt wieder überverkauft ist, wartet der Analyst auf eine weitere bullische Divergenz. Das wäre ein Signal dafür, dass es sicher ist, wieder in den Markt einzusteigen.

Die Gesamtmarktkapitalisierung aller Kryptowährungen liegt jetzt bei 1,952 Bio. US-Dollar und der Marktanteil von Bitcoin beläuft sich auf 42,5 Prozent.

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph.com wider. Jeder Investment- und Handelsschritt birgt ein Risiko und man sollte gut recherchieren, bevor man eine Entscheidung trifft.

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Nach Daten-Enteignung bei Alibaba: So behalten wir unsere Autonomie

China schaut den Tech-Konzernen nicht mehr länger tatenlos zu und will Alibaba zur Datenauslagerung zwingen. Warum es um sehr viel Geld geht, eine Dystopie unausweichlich erscheint und die Blockchain-Technologie Rettung verspricht.

Für Staaten ist es obligatorisch, sich Zugang zu Rohstoffen zu sichern. Da Daten zu den immateriellen Rohstoffen des 21. Jahrhunderts gehören, hat China mit der geplanten Daten-Enteignung von Alibaba ein klares Zeichen gesetzt. Der chinesische Konzern soll gezwungen werden, seine Benutzerdaten, die für die Zahlungs-App AliPay genutzt werden, in ein neues Unternehmen auszugliedern. Mit von der Partie ist auch der chinesische Staat, der das kostbare Datensilo damit unter seine Aufsicht stellt.

Datentotalitarismus Made in China

Der Wunsch, die großen Tech-Konzerne an die Kandare zu nehmen, ist in Europa und den USA ebenfalls sehr präsent. Aus nachvollziehbaren Gründen besteht die Sorge von einem zunehmenden Machtmissbrauch der Plattform-Giganten. Auch hierzulande diskutiert man, wie man die Datenkraken besser reguliert, um einer weiteren Monopolisierung entgegenzutreten. Dabei besteht die Gefahr, von einem Extrem ins andere zu kommen.

Wenn alle wichtigen Daten bei wenigen Konzernen abliegen, ist das besorgniserregend. Es ist allerdings nicht weniger besorgniserregend, wenn – wie das in China aktuell geschieht – sich der Staat alle Daten sichert. Ganz gleich, welcher Akteur sich durchsetzt, am Ende zieht eine Gruppe den Kürzeren: die privaten Haushalte respektive die Individuen.

Konzernen sowie Staaten ist nicht einmal ein direkter Vorwurf zu machen. Jedes System ist darauf aus, seine Macht zu erhalten und auszubauen, um im Wettbewerb bestehen zu können. Entsprechend wichtig ist es, dass man mittels demokratischer Standards Konzentrationen entgegengewirkt.

Datenfrage = Geldfrage

Reich ist, wer Daten hat. Nicht umsonst sind die wertvollsten Unternehmen der Welt gleichzeitig auch die Unternehmen mit den meisten Daten. Der Wert unserer Daten dürfte in den nächsten Jahren noch signifikant zunehmen. Finanzdaten, die sich erst langsam neu verteilen und neu konzentrieren, sind besonders wertvoll. Wenig verwunderlich ist es daher, dass das harte Durchgreifen Chinas bei den Finanzdaten von Alibaba ansetzt. Doch auch Daten, die nicht direkt mit Finanzdienstleistungen verbunden sind, dürften in den nächsten Jahren um ein Vielfaches an Wert hinzugewinnen.

Wer aktuell nach einer neuen Küche Ausschau hält und beim Online-Shopping die Cookies aktiviert, der bekommt sehr wahrscheinlich beim späteren Öffnen von Instagram die passenden Angebote angezeigt. Dieses gegenwärtige Level an Kundendatenvermarktung befindet sich noch in seinem Anfangsstadium.

Jeden Tag entstehen aber mehr und mehr Daten, die man immer besser auswerten kann. Quantität und Komplexität nehmen gleichermaßen zu, sodass man einen höheren Nutzen aus den Daten “herausquetschen” kann, ergo diese wertvoller werden. Insbesondere das Internet der Dinge und KI-Systeme tragen dazu bei, dass sich die Daten-Ökonomie immer stärker selbst beschleunigt. Genau wie bei Verteilungskämpfen um Rohstoffe, hat auch der Verteilungskampf um Daten angefangen – auch wenn er weniger sichtbar ist. Spürbar ist er allemal: in der Geldbörse, in der Privatsphäre und letztlich bei der eigenen Abhängigkeit von datengetriebenen Dienstleistungsangeboten.

Die Alternative zur Dystopie

Angesichts der Entwicklungen ist es schwer, nicht eine Dystopie heraufzubeschwören. Weder chinesischer Staatstotalitarismus noch westliche Passivität bieten eine Lösung. Viel naheliegender ist es daher zu überlegen, wie man auf neutralem Boden, durch neutrale Institutionen und neutrale Infrastrukturen eine Kollektivierung von Daten ermöglicht, ohne demokratische und marktliberale Grundsätze zu missachten.

Neutralität ist in diesem Sinne nicht als etwas Absolutes zu begreifen, sondern als ein Zustand, an den man sich versucht anzunähern. Ebenjene neutralen Institutionen könnte man in Form von dezentralen Organisationen erschaffen. Zwar muss auch ihren Programmcode jemand schreiben, doch kann hier unter dem Dogma der gleichen Zugangsrechte für alle (Permissionless) sowie wie der systemischen Offenheit (Open Source) eine annähernd idealtypische Infrastruktur entstehen.

Alle kontrollieren die Daten in den dezentralen Datensilos, die letztlich bei ihrem “Erschaffer” verbleiben. Kryptografie sorgt bei gleichzeitigem Zugang für alle dafür, dass jede Unternehmung, jeder Staat und jedes Individuum, nicht mehr durch den begrenzten Zugriff einer Daten-Limitierung ausgesetzt ist.

Mehr Wettbewerb, als jemals zuvor

Durch das Aufsprengen der Datensilos bei gleichzeitiger Beachtung der Privatsphäre wäre eine neue Dimension an Wettbewerb und letztlich Wachstum vorstellbar. Geschäftsmodelle, die bislang nur den großen Tech-Konzernen vorbehalten waren, könnte man nun zu geringeren Transaktionskosten – hier ist die betriebswirtschaftliche Definition gemeint – mehr Akteuren zugänglich machen. Die Wahrscheinlichkeit, dass dadurch beispielsweise schneller Medikamente entwickelt werden können, steigt genauso, wie die sogenannte Monopolrente des Monopolisten fällt.

Gerade deutsche Industrieunternehmen könnten mehr als andere von dieser Entwicklung profitieren. Schließlich sind ihre Geschäftsmodelle besonders stark durch die Silicon-Valley-Konzerne gefährdet. Beispielsweise findet die Wertschöpfung im Automobilsektor immer weniger im traditionellen Fahrzeugbau statt, als in der Ausgestaltung der Hard- und Software. Apple und Google könnten so perspektivisch mehr im Automotive-Sektor verdienen, als VW und Daimler.

Praxis statt Theorie

Doch wie soll eine derart neu organisierte Daten-Ökonomie umgesetzt werden? Eine einfache Antwort kann es jedenfalls nicht geben, sondern vielmehr verschiedene Szenarien. In Anlehnung an die Forderungen einer Art Datensteuer (auch unter Data Sharing diskutiert), kann man staatlich vorgegeben die Daten-Auslagerung auf unternehmensfremde Infrastrukturen vorgeben. Die Datensilos der Unternehmen werden folglich angezapft und in “neutrale Becken” umgeleitet. Allerdings muss es dazu nicht wirklich eine Blockchain-Lösung im Sinne einer dezentralen Organisation geben, da man die Kollektivierung der Daten theoretisch auch über zentrale Datenbanken organisieren kann. Die notwendige staatliche Einmischung und schwierige internationale Koordination erschweren dieses Unterfangen allerdings.

Dezentralität als besseres System?

Im Sinne einer marktorientierten Lösung müsste es gar nicht erst zu einer nachgelagerten Datenumverteilung kommen. Angenommen, Konsumenten und Unternehmen würden freiwillig auf dezentrale Infrastrukturen ausweichen, da diese einen größeren Nutzen stiften als ihre zentralen Pendants, dann würden die Datensilos von Facebook und Co. austrocknen. Durch Nutzung eines dezentralen Facebooks oder dezentralen AirBnbs würden die Daten automatisch bei den Nutzern verbleiben. Was an Daten freigegeben wird und was nicht, würden in dem Fall die “Datenerschaffer” und nicht die Staaten oder Unternehmen entscheiden. Auch könnte man Daten anonymisieren und damit grundsätzlich allem und jedem zugänglich machen. Dieser Gedankengang setzt allerdings voraus, dass bislang oftmals unterlegene dezentrale Systeme an Effizienz, Nutzerfreundlichkeit und Kompatibilität hinzugewinnen.

Das bewusste Umgehen der Google- und Amazon Cloud Services könnte in diesem Sinne eine Lösung des Urkonfliktes der digitalen Ökonomie im 21. Jahrhundert bedeuten. Es bleibt zu hoffen, dass in Zukunft weniger Fantasie vonnöten ist, um sich dies vorzustellen. Dass Daten und Geld in diesem Szenario zu Token verschwimmen, dürfte auf der Hand liegen. Genauso wie das neue Verständnis von Geld, das sich immer weniger an der numerischen Kaufkraft ausrichtet, als an der Identität des Besitzers. Dass sich das Wesen von Geld ändert, lässt sich bereits heute in China beobachten. Digitales Zentralbankgeld bekommt dort nicht mehr nur Payment-, sondern auch Utility-Funktionen einprogrammiert. Die Frage ist also nicht ob, sondern unter wessen Kontrolle das neue Geld in die Welt kommt.  

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Chinas Regierung warnt vor NFTs als „riesige Spekulationsblase“

Die chinesische Regierung soll Medienberichten zufolge in mehreren Statements vor Investitionen in sogenannte Non-Fungible Tokens (NFTs) gewarnt haben, obwohl zwei große Techkonzerne des Landes bereits mit der Technologie arbeiten.

Dies hatte zunächst die regierungsnahe Securities Times berichtet, ehe auch die South Morning China Post die entsprechende Meldung aufgriff.

Demnach hält es Chinas Führung für „völlig logisch, dass der NFT-Markt eine riesige Spekulationsblase ist“. Zudem würden viele Anleger nur wegen dem reinen Wert und einer möglichen Wertsteigerung in die Krypto-Sammelgegenstände investieren, und nicht wegen deren künstlerischem Anspruch.

So schreibt die SMCP unter Berufung auf die Statements:

„Sobald der Hype um den Markt nachlässt, wird der Wert dieser komischen NFTs schnell wieder fallen.“

Diese Aussagen spiegeln einen vorherigen Bericht aus der ebenfalls regierungsnahen Zeitung People’s Daily wider, in der es bereits im Juni hieß, dass der „NFT-Markt stark gehypt ist, was zu Chaos führen kann“. Zudem würde die Dezentralisierung der Branche Sicherheitsbedenken mit sich bringen.

Chinas Regierung hat zu Anfang des Jahres schon heftige Schläge gegen die heimische Mining-Branche gelandet, um dieses unliebsame Kind möglichst aus dem eigenen Land zu verdrängen.

Als nächstes könnte es also gegen große Techkonzerne wie Tencent Holdings und die Alibaba Group gehen, die ihrerseits in NFT-Projekte investieren und aktiv am Markt mitwirken.

So hat Tencent erst vergangenen Monat die NFT-Handelsplattform Huanhe ins Leben gerufen, und NFTs in den eigenen Streamingdienst QQ Music eingebunden.

Die zu Alibaba gehörende Ant Group hat wiederum in der firmeneigenen App Alipay zwei NFTs versteigert.

Diese Bemühungen könnten also schon bald hinfällig sein. Ohnehin ist der Handel mit NFTs in China nur unter erschwerten Bedingungen möglich, so muss zwangsweise die heimische Währung Renminbi für Transaktionen genutzt werden. Auch können NFTs nach dem ersten Erwerb nicht weiterverkauft werden, da dies gegen das chinesische Finanzrecht verstoßen würde.

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China setzt auf Blockchain für grünen Stromhandel

China ist für einen Großteil der weltweiten CO₂-Emissionen verantwortlich. Kann die Blockchain dem Land der Morgenröte helfen, diese zu reduzieren?

Wie die chinesische Kommission für Entwicklung und Reform am 7. September auf ihrer Webseite öffentlich gemacht hat, hat sie der State Grid Corporation of China und der China Southern Power Grid eine formelle Antwort geschrieben. Es geht darum, die Blockchain-Technologie zu nutzen, um ein effizienteres Energieversorgungsnetzwerk zu erschaffen. Letztlich können so neue Wege des Stromverbrauchs und neue Energieformen genutzt werden. Um das herauszufinden, soll es nun zu einem Pilotprojekt kommen.

Dabei sind die beiden genannten Unternehmen keine kleinen Firmen. Die State Grid Corporation of China gehört mit einem Umsatz von 386 Milliarden US-Dollar zu einem der größten Energieunternehmen der Welt. Und auch China Southern Power Grid gehört mit 83 Milliarden US-Dollar Umsatz zu einem großen Player am chinesischen Energiemarkt. Und eben diese Firmen sollen nun in einem Pilotprojekt eruieren, wie die Blockchain die Energieversorgung effizienter und nachhaltiger gestalten kann. Sollte das Projekt gelingen, wäre das also nicht nur für die Adaption der Blockchain-Technologie dienlich, sondern würde auch Chinas Klima-Ziele ein Stück voranbringen.

Warum das Pilotprojekt?

China hat das Ziel bekannt gegeben, bis 2060 klimaneutral zu werden. Da das Land 2019 noch der größte CO₂ Verantwortliche war, stellt das eine riesige Aufgabe dar. Klar, dass sich die Partei deshalb überall nach neuen innovativen Technologien umschaut, um das Ziel zu erreichen. Warum das Pilotprojekt also? Die chinesische Kommission beantwortete diese Frage auf ihrer Webseite selbst so:

Aufgrund technischer Eigenschaften wie der instabilen Stromerzeugung aus neuen Energiequellen werden Verbrauch und Betriebskosten des Stromsystems deutlich steigen. Um die vielfältigen Ziele der kohlenstoffarmen Energiewende, Sicherheit, Zuverlässigkeit und Erschwinglichkeit gleichzeitig zu erreichen, ist es notwendig, die Reform des Stromsystems zu vertiefen. Es muss erkundet und geforscht werden. 

Weshalb die Wahl auf die Blockchain-Technologie fällt, liege an den spezifischen Eigenschaften der DLT. So ist es durch die Blockchain möglich, die Informationen von jedem Wertschöpfungskettenteilnehmer bezüglich Ökostromproduktion, Transaktion und Verbrauch auszulesen. Der Energieversorger State Grid Corporation of China halte zum aktuellen Zeitpunkt sogar ein Patent auf einem auf der Blockchain basierenden Transaktionssystem.

Wie die chinesische Tageszeitung Renmin Ribao berichtet, soll für den Start des Pilotprojektes vorerst eine Region ausgewählt werden, die sich stark für Ökostrom interessiert und diesen auch nutzen würde. Während alle eingebundenen Parteien versuchen, während des Pilotprojektes gemeinsam effizientere Lösungen zu finden, sollen nebenbei auch Leit- und Richtlinien verbessert werden. Alles mit dem Ziel, ein gutes Umfeld für den Ökostrom zu schaffen.

Blockchain ja, aber bitte nur in den Händen der Partei

Anfang des Jahres hat die chinesische Regierung das Bitcoin Mining großflächig verboten. Es kam zum Miner-Exodus. Während Xi Jinping gegen Bitcoin und dessen Schürfung vorgeht, hat das Land die DLT nicht gänzlich abgeschrieben. So ist das Bitcoin Mining zwar verboten, aber auf der anderen Seite gibt es mehrere staatlich unterstützte Projekte, die die Blockchain-Technologie nutzen.

Bezeugend dafür ist die jüngste Nachricht, dass das von China unterstützte Blockchain Service Network (BSN) nach Südkorea expandiert. So passt auch die Nachricht vom 7. September dazu. China ist offen für die Blockchain, solange die Partei an den Kontrollschaltern sitzt.

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China: Blockchain Service Network (BSN) nun auch in Südkorea vertreten

Das von China unterstützte Blockchain Service Network (BSN) expandiert nach Südkorea.

Das von China unterstützte Blockchain Service Network (BSN) expandiert nach Südkorea, das verkündete das Unternehmen am 1. September. Dazu kooperiert das BSN ab sofort mit dem in Südkorea ansässigen Unternehmen MetaverseSociety Corp. Das Projekt bietet Entwicklern Blockchain-as-a-Service-Dienste an. Hinter BSN steht die Firma Red Date Technology.

Daneben hat BSN allerlei Unterstützer hinter sich versammeln können, wie zum Beispiel einige staatliche chinesische Behörden, China Mobile, China UnionPay und das staatliche Informationszentrum Chinas. Dass man die Unterstützung des chinesischen Staates braucht, um im Reich der Mitte erfolgreich zu sein, wird auch Jack Ma gespürt haben. Denn erst im April wurde sein Unternehmen Alibaba Unternehmen zu einer Milliardenschweren Geldstrafe verdonnert.

Exklusives BSN-Portal in Südkorea

Im Rahmen der Partnerschaft zwischen BSN und MetaverseSociety Corp, wird letzteres Unternehmen ein exklusives BSN-Portal in Südkorea einrichten. Mit dem Portal sollen Blockchain-Entwickler in Südkorea Blockchain-Anwendungen schnell und effizient erstellen können. Das Blockchain Service Network gewährt Entwicklern einen leichteren Zugang zu Blockchains, wie zum Beispiel Neo, Tezos, Ethereum oder Hyperledger. Dabei können Programmierer neben den oben genannten Blockchains auch auf Cloud-Dienste wie Amazon oder Google direkt zugreifen. Auf der Webseite des Projekts heißt es, dass BSN ein “One-Stop-Shop” für dApp-Entwickler, zur Bereitstellung von öffentlichen und privaten Blockchain-Anwendungen sei. Neben dem neuen Standort Südkorea unterhält das Projekt Niederlassungen in Hongkong und Macau.

Gegenüber forkast.news sagte Tim Baile, Vizepräsident bei Red Date:

Die Mission des Blockchain Service Network ist es, die Entwicklung von Blockchain-Anwendungen für Unternehmen viel einfacher und erschwinglicher zu machen.

Auch Yifan He, CEO von Red Date, äußerte sich gegenüber dem Nachrichtenportal:

Das Goldene Zeitalter des Internets wurde nur dadurch möglich, dass die Kosten für das Erstellen von Websites auf nahezu Null reduziert wurden. Das BSN macht die Kosten für die Erstellung und Ausführung von Anwendungen auf der Blockchain außergewöhnlich niedrig, mit dem zusätzlichen Vorteil von Multi-Frameworks und Interoperabilität zwischen verschiedenen Blockchains (…).

China und die Blockchain – ein ambivalentes Spiel

Das Reich der Mitte machte zuletzt von sich Reden, als es das Bitcoin Mining großflächig verboten hat. Aber damit hat sich China keineswegs komplett von der Blockchain-Technologie oder digitalen Vermögenswerten abgewandt. Dass China Potenzial in der Blockchain Technologie erkennt, zeigt die aktuelle Partnerschaft von BSN und dem Unternehmen MetaverseSociety Corp. Vielleicht geht es dem bevölkerungsreichsten Land der Welt einfach um eines: Kontrolle. Bitcoin kann man eben nicht so gut kontrollieren, wie einen staatlich beaufsichtigten digitalen Yuan.

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Hash Rate: Talsohle im BTC-Netzwerk scheint durchschritten

Ausgelöst von Chinas Feldzug gegen die Mining-Szene ging es mit der Bitcoin Hash Rate nach unten. Doch jetzt ist Besserung in Sicht.

Zweifellos hat das restriktive Vorgehen Chinas im Bitcoin-Netzwerk seine Spuren hinterlassen. Doch nun verdichten sich die Anzeichen, nach denen es wieder aufwärts geht. Ein wichtiger Indikator hierfür ist die Bitcoin Hash Rate. Denn eines ist klar: je höher die Hash Rate ist, desto sicherer ist das Netzwerk gegen Angriffe von außen.

Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto hat festgelegt, dass sich das Bitcoin-Protokoll alle 2.016 Blöcke anpasst, damit der 10-Minuten-Schnitt bei der Blockfindung beibehalten werden kann. Hierbei kommt es stets auf die Anzahl der Miner und die Rechenleistung auf der Blockchain zum Zeitpunkt der Anpassung an. Das harte Durchgreifen Chinas gegen das Bitcoin-Mining hat zuvor zu mehreren Unterbrechungen im BTC-Netzwerk geführt. Die Miner waren gezwungen, ihre Rechner abzuschalten und die Region zu verlassen, um ihr Geschäft weiterzuführen. Demgemäß ging auch die Hash Rate sowie die Mining Difficulty in den Keller.

Analysedaten belegen überdies, dass auf dem Höhepunkt der chinesischen Razzien das BTC-Netzwerk die langsamste Blockproduktion in der Geschichte erlebte und die Miner einen erheblichen Teil ihrer Einnahmen verloren. In diesem Zeitraum wurden nur 58 neue Bitcoin-Blöcke geschürft, statt wie ursprünglich geplant 144. Darüber hinaus fielen die Einnahmen der Miner von einem Allzeithoch von 70 Millionen USD im Mai auf 13 Millionen USD im Juni. Dies entspricht einem Rückgang von mehr als 80 Prozent innerhalb eines Monats.

Hash Rate derzeit wieder in deutlichem Aufwärtstrend

Doch diese Talsohle scheint mittlerweile durchschritten zu sein. Viele Miner haben ihre Zelte bereits in anderen, kryptofreundlicheren Regionen wie Europa und den Vereinigten Staaten aufgeschlagen, um ihre Tätigkeit wieder aufzunehmen. Damit haben sie die Dominanz Chinas in diesem Bereich verringert und das Bitcoin-Netzwerk dezentraler gemacht. Ob Peking darüber tatsächlich glücklich ist, steht auf einem anderen Blatt. Auf jeden Fall ging es mit der Hash Rate wieder bergauf. Bislang hat sich die Hash-Rate seit dem Tiefpunkt im Juni verdoppelt. Daten von Bitinfocharts zeigen, dass die Rechenleistung des Netzwerks wieder auf über 130 EH/s gestiegen ist, was einem Anstieg von 100 Prozent gegenüber dem Tiefststand von etwa 67 EH/s vor zwei Monaten entspricht.

Dies hat auch Auswirkungen auf die Mining Difficulty. Entsprechend dem Anstieg der Hash Rate klettert diese stetig, alleine seit letztem Mittwoch schon um 13 Prozent. Das ist dem aktuellen Trend nach zu urteilen aber keinesfalls das Ende der Fahnenstange, auch wenn es bis zum Höchststand aus dem Monat Mai noch ein weiter Weg ist.

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900 Mio. US-Dollar – NFT-Markt läuft dank CryptoPunks zur „Rekordhitze“ auf

Im Gegensatz zum deutschen Wetter beweist sich der August auf dem NFT-Markt als „heißester“ Monat des Jahres, denn allein in den letzten 30 Tagen wurden knapp 900 Mio.US-Dollar in Non-Fungible Tokens (NFTs) investiert.

Wie die Daten des Krypto-Informationsportals Nonfungible zeigen, wurden in den letzten 30 Tagen insgesamt 896 Mio. US-Dollar für „Krypto-Sammelgegenstände“ ausgegeben. Bei diesem Tempo ist es wahrscheinlich, dass bis zum Monatsende noch die 900 Mio. US-Dollar Marke geknackt wird.

So oder so ist bereits ein neuer Rekord erreicht, der die alte Bestmarke aus dem Mai, als 255 Mio. US-Dollar erzielt wurden, mehr als verdreifacht und damit deutlich in den Schatten gestellt hat. Die treibenden Kräfte hinter dem aktuellen Hype sind allen voran die beiden NFT-Projekte CryptoPunks und Axie Infinity.

NFT-Verkäufe in den letzten 30 Tagen. Quelle: Nonfungible.com

Laut CryptoSlam hat allein CryptoPunk im August einen Wert von 397 Mio. US-Dollar eingefahren. Kein Wunder, denn der durchschnittliche Preis für einen Pixel-Punk liegt bei sagenhaften 214.000 US-Dollar. Einer der teuersten Punks ist Nummer 7523, der im Juni für atemberaubende 11,5 Mio. US-Dollar beim Auktionshaus Sotheby’s versteigert worden ist.

Selbst der große Zahlungsdienstleister Visa hat in dieser Woche einen eigenen CryptoPunk für 49,5 Ether (ETH) bzw. knapp 150.000 US-Dollar ersteigert. Cuy Sheffield, der Abteilungsleiter für Krypto bei Visa, erklärt in diesem Zusammenhang:

„Mit dem Kauf eines CryptoPunks springen wir jetzt auch ins kalte Wasser. Dies ist erst der Anfang für uns in dieser Branche.“

Wie das chinesische Branchenportal Wu Blockchain berichtet, kaufen besonders chinesische Investoren die CryptoPunks im Eiltempo auf. So hat zum Beispiel Cai Wensheng, der Gründer von Meitu, für CryptoPunk 8236 satte 125 ETH bzw. 387.000 US-Dollar bezahlt.

Meitu ist ohnehin eines der ersten großen, börsennotierten Unternehmen in China, das voll auf Kryptowährungen setzt. So hat die Firma Anfang des Jahres knapp 100 Mio. US-Dollar in Ether und Bitcoin (BTC) investiert.

Darüber hinaus sorgen NFTs dafür, dass das Blockchain-Projekt Tezos (XTZ) immer mehr Aufmerksamkeit bekommt. Ein Blog hatte jüngst erklärt, dass das Netzwerk angesichts geringer Transaktionskosten und dem weitaus energieeffizienteren Proof-of-Stake (PoS) Konsensverfahren besonders für umweltfreundliche Künstler attraktiv ist.

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China übt weiterhin „hohen Druck“ auf Kryptobranche aus

Die chinesische Regierung schießt weiterhin scharf gegen die Kryptobranche, indem sie die Bevölkerung nun daran erinnert hat, dass Bitcoin (BTC) und andere Kryptowährungen „keine legalen Zahlungsmittel sind und keinen tatsächlichen Wert haben“.

Dies geht aus einer offiziellen Pressekonferenz hervor, in der Yin Youping, die stellvertretende Direktorin für Verbraucherschutz bei der chinesischen Zentralbank (PBoC), betont hat, dass China weiterhin „hohen Druck“ auf den Krypto-Handel ausüben wird.

In diesem Zusammenhang warnte Youping, dass der Handel mit Kryptowährungen ein bloßer Hype und pure Spekulation ist. Dementsprechend müsse die Bevölkerung vorsichtig sein und möglichst von Investitionen in den Kryptomarkt absehen.

Die erneute Warnung begründet die stellvertretende Direktorin damit, dass der Krypto-Handel in China womöglich weiterhin floriert, obwohl die Regierung zuletzt massiv gegen die Branche vorgegangen ist. Um dies zu verhindern, wird die Zentralbank verstärkt mit den regionalen Aufsichtsbehörden zusammenarbeiten. Dabei soll allen voran der Handel über ausländische Kryptobörsen eingeschränkt werden, indem Webseiten, Apps und andere Plattformen geblockt werden.

Die PBoC kooperiert bereits mit der chinesischen Versicherungs- und Bankenaufsicht, um ein gemeinsames Überwachungssystem für den Kampf gegen Kryptowährungen zu entwickeln.

Doch nicht nur auf bundesweiter Ebene geht China massiv gegen Kryptowährungen vor, denn auch regionale Behörden ergreifen mittlerweile drastische Maßnahmen. So hat zum Beispiel die Aufsichtsbehörde von Yingjiang die Wasserkraftwerke der Region dazu aufgefordert, alle Krypto-Miner nicht länger mit Strom zu versorgen.

Ohnehin sind alle chinesischen Stromanbieter dazu aufgefordert, Mining-Unternehmen vom Netz zu nehmen. Die eingesparte Energie will China unter anderem dafür nutzen, um die Infrastruktur für Elektroautos auszubauen.

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