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Nur die Silbermedaille – Kevin O’Leary sieht Ether „für immer“ hinter Bitcoin

Während Ether in dieser Woche ein neues Rekordhoch erreicht hat und der Hype um den marktführenden Altcoin aktuell groß ist wie selten, verpasst der prominente amerikanische Unternehmer Kevin O’Leary der Stimmung einen Dämpfer.

So bescheinigt O’Leary, der in der TV-Show „Shark Tank“, also dem amerikanischen Gegenstück zu „Die Höhle der Löwen“, regelmäßig als Investor und Investitionsexperte auftritt, gegenüber CNBC, dass Ether (ETH) „für immer die Nummer zwei“ hinter Bitcoin (BTC) bleiben wird, obwohl die zweitplatzierte Kryptowährung pünktlich zum Interview ein neues Rekordhoch von 2.600 US-Dollar erzielt hatte, das bei Redaktionsschluss sogar noch auf 2.700 US-Dollar gesteigert werden konnte. Für Bitcoin sind die letzten paar Tage hingegen von Volatilität geprägt, denn nachdem auch der Marktführer im April eine neue Rekordmarke von über 64.000 US-Dollar schaffen konnte, ging es anschließend zurück unter 50.000 US-Dollar.

Der für seine direkte Art bekannte TV-Experte sieht in Ethereum allerdings das bessere Zahlungssystem, obwohl der hohe Kursstand des führenden Altcoins diese Rolle zurzeit erschwert. Allen voran im verstärkten Markteintritt von institutionellen Investoren sieht er die treibende Kraft hinter dem momentanen Höhenflug der beiden Klassenbesten, wobei er abschließend feststellt:

„Bitcoin wird immer das Gold sein, Ethereum wird immer das Silber sein.“

Der berühmt-berüchtigte Investor gibt an, dass er bereits seit 2017 Kryptowährungen besitzt, wobei er vergangenen Monat sogar angekündigt hatte, dass er 3 % seines Portfolios in Bitcoin umwandeln wolle. Ein scheinbarer Sinneswandel, denn in der Vergangenheit hatte er die Anlageklasse noch als „Krypto-Schrott“ betitelt.

Einer seiner größten Kritikpunkte an Kryptowährungen ist deren hoher Stromverbrauch beim Mining, das besonders in Ländern wie China oftmals auch unter fragwürdigen Umständen stattfindet.

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Kein Absicherungsmittel – Risikoanalyst sieht Bitcoin als Schneeballsystem

Bitcoin wird oftmals als innovatives Wertaufbewahrungsmittel bezeichnet, das von keiner zentralen Instanz kontrolliert wird und eine Absicherung gegen die zunehmende Entwertung von Landeswährungen ist. Nassim Taleb, ein ehemaliger Risikoanalyst und Buchautor, teilt diese Auffassung allerdings nicht.

Ganz im Gegenteil sieht Taleb den Krypto-Marktführer vielmehr als ein Spekulationsprodukt, das eher mit einem Schneeballsystem zu vergleichen ist, wie er am heutigen Freitag im Interview mit CNBC erklärt. Zudem würde es zwischen Bitcoin (BTC) und der Inflation keinerlei Zusammenhang geben, weshalb sich die Kryptowährung eben nicht als Absicherungsmittel gegen eben diese eignen würde.

So meint er:

„Es könnte gleichzeitig passieren, dass wir eine Hyperinflation haben und Bitcoin auf Null geht. Es gibt keine Verbindung zwischen diesen beiden Dingen.“

Dies ist nicht das erste Mal, dass sich der ehemalige Analyst kritisch über Bitcoin äußert. So hatte bereits Anfang des Jahres verkündet, dass er seine Bitcoin verkaufen wolle. Dabei brachte er jedoch in erster Linie Kritik an der Kryptowährung als Währung hervor, nicht an deren Funktion als Wertaufbewahrungsmittel.

In seinem jüngsten Interview mit CNBC scheint der Experte immerhin, Gefallen an der Technologie hinter BTC zu finden: „Sie basiert auf einem tollen kryptografischen System, das ausgezeichnet programmiert ist, aber es gibt keinen Grund, warum wir es mit einem wirtschaftlichen Zweck verbinden sollten.“

Dem fügt er an:

„Wenn Sie sich gegen die Inflation absichern wollen, dann kaufen Sie sich Land. Bauen Sie Oliven an oder so etwas in der Art. Dann haben Sie wenigstens Olivenöl, falls ihr Grundstück an Wert verliert. Aber Bitcoin hat keinerlei Verbindung zur Wirtschaft.“

Dahingehend betont er, dass Investitionsprodukte einen tatsächlichen Wert generieren sollten, der nicht bloß auf purer Spekulation basiert, wie es seiner Meinung nach bei Bitcoin der Fall ist.

Die Deutungshoheit beansprucht Taleb dabei eindeutig für sich, denn im vergangenen Jahr hatte er alle Bitcoin-Fans als „totale Idioten“ bezeichnet, die keine Ahnung von wirtschaftlichen Zusammenhängen hätten.

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Vom Konvertiten zum Judas? – Jim Cramer verkauft sein „Spielgeld“ namens Bitcoin

Der Finanzexperte und TV-Moderator Jim Cramer, der in den letzten Monaten zu Bitcoin „konvertiert“ war, ist jetzt zum „Judas“ geworden, indem er einen großen Teil seiner Investition abverkauft hat.

Wie Co-Moderator Cramer am gestrigen Donnerstag in seiner CNBC-Sendung offenlegte, habe er sich dazu entschieden, „zum Verräter zu werden“. Allerdings ein einträgliches Geschäft, denn durch den Verkauf der Hälfte seiner Bitcoin konnte er die Hypothek auf sein Haus abbezahlen.

Cramer, der auch die Finanzsendung Mad Money moderiert, gibt an, dass er bei einem Kursstand von 12.000 US-Dollar eine hohe Investition in die marktführende Kryptowährung getätigt hatte, weshalb er es nun an der Zeit sah, einen ersten Teil der Gewinne aus dem aktuellen Rekordlauf auszubuchen. Während den Experten angesichts dieser Entscheidung zwar ein schlechtes Gewissen gegenüber der Krypto-Community hat, ist er zugleich hoch erfreut über diesen Coup:

„Ich weiß, dass die Leute jetzt sauer auf mich sein werden, aber ich konnte damit gestern meine Hypothek abbezahlen.“

„Das war, als ob man mit Spielgeld echtes Geld kauft“, wie Cramer feixt. Dem fügt er überschwänglich an: „Mir gehört jetzt ein Haus, schwarz auf weiß, weil ich diese Währung gekauft habe. Ich glaube, ich habe alles richtig gemacht!“

Ein Twitter-Nutzer dämpft die Freude jedoch ein wenig mit dem Hinweis, dass diese womöglich zu vorschnell kommt, indem dieser darauf verweist, dass ein Krypto-Anleger aus den Anfangstagen von Bitcoin für eine Pizza knapp 10.000 BTC bezahlt hat, was sich bei heutigen Kursen als übler Fehler herausstellt.

Der „Judas“ Jim Cramer war lange Zeit selbst ein heftiger Kritiker von Bitcoin, doch nach ausführlichen Gesprächen mit dem Krypto-Experten Anthony Pompliano entschied sich der CNBC-Moderator vergangenen September, 500.000 US-Dollar in Bitcoin zu investieren. Er überlegte später dann sogar, 1 % seines Gesamtvermögens in Höhe von 150 Mio. US-Dollar in die Kryptowährung anzulegen.

Damals lag Bitcoin noch zwischen 10.000 bis 12.000 US-Dollar, wohingegen nun ein Kurs von 63.000 US-Dollar zu Buche steht. Der Kurs des Krypto-Marktführers hat in diesen sechs Monaten also satte 425 % hinzugewonnen.

Der Footballspieler Russell Okung, der seinerseits ein großer Bitcoin-Fan ist, zeigt sich über den vermeintlichen Verrat von Cramer wenig erfreut, und fordert Pompliano deshalb auf, sich diesen zur Brust zu nehmen:

Im Dezember hatte der ehemalige Skeptiker bekanntgegeben, dass er bei 17.000 US-Dollar nochmals gekauft hatte.

Am 22. März des neuen Jahres war der TV-Moderator dann im Podcast von Anthony Pompliano zu Gast, um sich für dessen Überzeugungskraft zu bedanken, denn durch den Rekordlauf von Bitcoin war dies für ihn inzwischen eine lohnende Investition. Allerdings verkündete er im Zuge dessen, dass er seine Bitcoin „nie anrühren wird“. Ein Versprechen, dass Cramer nun nach weniger als einem Monat bereits gebrochen hat.

Obwohl der als „Spaßvogel“ bekannte Experte nicht genau beziffert, wie hoch sein Bitcoin-Vermögen ist, könnte es sich angesichts der Kursentwicklung seit seiner Investition mittlerweile auf 2,4 Mio. US-Dollar belaufen.

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CNBC-Moderator Jim Cramer: Nach Einbruch kein Bitcoin-Kauf mehr über 20.000 US-Dollar

Jim Cramer, der Moderator der CNBC-Sendung Mad Money, sagte, er spiele immer noch „mit dem Geld des Hauses“, nachdem er einige seiner Kryptowährungen vor dem kürzlichen Kurseinbruch verkauft hatte.

In einem Interview mit TheStreet sagte Jim Cramer, er glaube trotz des Kurseinbruchs um 10.000 US-Dollar in den letzten drei Tagen immer noch an Bitcoin (BTC). Er fügte jedoch hinzu, er werde wahrscheinlich nicht mehr kaufen, wenn der Kurs nicht unter 20.000 US-Dollar fällt.

„Mein Ziel war es, mein Geld wiederzubekommen, damit ich nicht darüber nachdenken muss“, so Cramer. „Wenn es wieder unter 20.000 US-Dollar geht, werde ich wieder kaufen. Aber ich habe meine Kosten raus und ich spiele mit dem Geld des Hauses. Das ist nicht anders als bei einer völlig unberechenbaren Aktie.“

Der CNBC-Moderator erklärte, er habe letzte Woche „genug Bitcoin verkauft“, um seinen Einsatz an dem Krypto-Vermögenswert wieder herauszubekommen. Cramer soll seinen ersten Bitcoin Mitte Dezember gekauft haben, als der Kurs um 17.000 US-Dollar lag und nannte das damals ein „anständiges Niveau“.

Der Bitcoin-Kurs ist um mehr als 23 Prozent gefallen, seit er am Freitag ein Allzeithoch von mehr als 42.000 US-Dollar erreichte. Er liegt derzeit bei 35.833 US-Dollar.

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CNBC-Moderator Jim Cramer investiert strategisch in Bitcoin

Drei Monate nachdem der berühmt-berüchtigte Aktienexperte Jim Cramer nun endlich doch von Bitcoin überzeugt ist, hat er am vorgestrigen Freitag eine gut getimte Investition in die marktführende Kryptowährung gemacht.

Im Interview mit TheStreet gibt der CNBC-Moderator, der eher einem Hamburger Marktschreier gleicht, an, dass er am Freitagmorgen Bitcoin (BTC) gekauft hat, als der Kurs unter die 18.000 US-Dollar Marke abgerutscht war. Der Moderator der Sendung „Mad Money“ erklärt in diesem Zusammenhang, dass er bei der Investition in die Kryptowährung vorgegangen ist wie bei jedem anderen Anlageprodukt auch.

„Ich kaufe – wie ich es immer tue – wenn der Kurs fällt“, so Cramer. „Mein Portfolio wird immer größer und größer, weshalb ich finde, dass man dann auch in andere Anlageklassen diversifizieren muss. Ich besitze Gold, aber ich diversifiziere trotzdem ein wenig in Bitcoin. Zwar keine große Position, aber es ist wichtig, zu diversifizieren. Bitcoin ist ein Anlageprodukt und ich will eine Balance zwischen meinen Anlageprodukten haben.“

Allerdings befürchtet Cramer, dass der Bitcoin-Kurs angesichts der historischen Volatilität der Kryptowährung früher oder später „wieder nach unten geht“. Seinen Ankauf im Bereich von 17.000 US-Dollar sieht er nichtsdestotrotz als „guten Preis“. Dahingehend meint er:

„Bitcoin ist ein gutes Stück vom letzten Top-Wert zurückgegangen. Ich kaufe gerne etwas, das nach einer Deckenbildung zurückläuft.“

Der CNBC-Moderator war in der Vergangenheit ein expliziter Kritiker von Bitcoin. So meinte er damals, dass der Kryptowährung irgendwann „die Puste ausgehen“ würde. Seitdem er im September jedoch im Podcast des Krypto-Experten Anthony Pompliano zu Gast war, hat Cramer öffentlich mit dem Gedanken gespielt, bis zu 1 % seines Portfolios in Bitcoin anzulegen.

Bei Redaktionsschluss beläuft sich der Bitcoin-Kurs wieder auf 19.192 US-Dollar, was einem Zugewinn von 2,6 % in den letzten 24 Stunden entspricht.

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Novogratz: Bitcoin-Akzeptanz ist der wahre Schlüssel

Mike Novogratz, der CEO des Finanzdienstleisters Galaxy Digital, zeigte sich in der CBNC-Morgensendung Squawk Box kürzlich wieder wie gewohnt optimistisch gegenüber Bitcoin. Der Interviewer der Sendung befragte Novogratz über Bitcoin (BTC) im Vergleich zu Gold. Er merkte an, dass die großen Akteure nach dem Verkauf ihrer Goldbestände offenbar Krypto kaufen würden. Gold hat vor kurzem auch einen Rekordabfluss verzeichnet.

„Ich denke, das ist bedeutend, aber das ist nicht der wahre Grund“, so Novogratz am Dienstag. „Der wahre Grund ist die Akzeptanz von Bitcoin, die Akzeptanz von Krypto, über alle möglichen Konten hinweg“, erklärte er weiter. Dabei erwähnte er auch, dass Guggenheim kürzlich sein Interesse bekundete, 500 Mio. US-Dollar in Grayscales GBTC zu investieren.

„Sehr viele institutionelle Anleger ändern ihre Meinung oder erkennen, dass jetzt die Zeit gekommen ist und es genügend Liquidität gibt, um Bitcoin mit an Bord zu holen“, so Novogratz. Dabei spielte er darauf an, dass im Jahr 2020 mehrere große Namen in Bitcoin investiert haben, unter anderem der Milliardär Paul Tudor Jones und das Wirtschaftsinformationsunternehmen Microstrategy.

„Wenn Bitcoin einfach zu kaufen wäre, wäre der Kurs viel höher gewesen“, erklärte Novogratz. „Grayscale Trust war eine sehr interessante Möglichkeit für Leute, die ein ETF-ähnliches Produkt wollten.“

Im Gegensatz dazu ist der Gold-Anhänger und bekannte Bitcoin-Skeptiker Peter Schiff weiter gegen den digitalen Vermögenswert. „Die exzessive Berichterstattung von CNBC über #Bitcoin ist ein neuer Tiefpunkt in der Ethik des Finanzjournalismus“, twitterte Schiff am Dienstag. „Ihre durchgehende Werbung hat den Vermögenswert in den Augen ihrer Zuschauer legitimiert. Viele werden aufgrund von @CNBC kaufen und dann ihr Geld verlieren, wenn die Wale verkaufen.“

Schiff kritisiert in seinem Tweet die Berichterstattung von CNBC im Allgemeinen. Zwar erwähnte er die Sendung nicht direkt, aber der Zeitpunkt, an dem er seinen Kommentar veröffentlichte deckt sich mit der Sendezeit der Sendung Squawk Box, kurz nach Novogratz Auftritt.

„Bitcoin-Pumper versicherten HODLern, dass Anleger kaufen würden, sobald #Bitcoin einen neuen Höchststand erreicht“, twitterte Schiff am Dienstag.

„Das war Teil des Pump, um die kleinen Jungs an Bord zu halten, damit die großen Jungs gut verkaufen können. Bitcoin erreichte einen neuen Höchststand, aber anstatt, dass neues Geld hereinkommt, wurde nur altes Geld ausgezahlt.“

Bitcoin durchbrach am Dienstag sein Allzeithoch von 19.892 US-Dollar und erreichte kurzzeitig etwa 19.915 US-Dollar auf Coinbase. Kurz darauf brach er um mehr als 1.500 US-Dollar ein.

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CNBC sieht noch fünf Monate Aufwärtstrend für Bitcoin – Krypto-Community zweifelt

Der CNBC-Investmentexperte Brian Kelly hat in der Sendung Fast Money prognostiziert, dass der momentane Höhenflug von Bitcoin noch bis ein Jahr nach dem Halving anhalten wird. Ironischerweise hat die Krypto-Community diesen Optimismus überwiegend als Kaufsignal interpretiert.

In einem Interview vom 12. November erklärte Kelly gegenüber CNBC-Moderatorin Melissa Lee, dass der Markteintritt namhafter institutioneller Investoren eine rosige Zukunft für die weitere Kursentwicklung von Bitcoin (BTC) bedeuten könnte. Auf Frage nach einer Kursprognose antwortete er daraufhin:

„Es gibt noch viel Luft nach oben. Die meisten Gewinne werden sich bis zu einem Jahr nach dem Halving zeigen. Wir haben jetzt sieben Monate nach dem Halving und Bitcoin macht, was es machen soll.“

Dementsprechend schlussfolgert Lee: „Wir haben also wahrscheinlich noch fünf Monate mit deutlichem Wachstum vor uns.“

Statt Jubel und Jauchzen über die Berichterstattung in den Medien und deren Optimismus verfiel die Krypto-Community in Sarkasmus und scherzte, dass der Höhenflug jetzt wohl vorbei ist. Damit folgte sie der in der Community vorherrschenden „Bauernregel“: Immer das Gegenteil von dem machen, das CNBC empfiehlt.

„Wenn diese beiden den Leuten zur Investition in Bitcoin raten, dann ist es für uns Zeit, zu verkaufen“, wie ein Twitter-Nutzer zusammenfasst.

„Das ist der Todesstoß für Bitcoin“, meint auch ein weiterer Nutzer. Und weiter: „Es hat Spaß gemacht, solange es angehalten hat, aber jetzt geht es zurück auf 3.000 US-Dollar.“

Blockroots-Mitgründer Josh Rager fordert CNBC wiederum auf „diesen Tweet zu löschen“ (siehe oben), während andere Krypto-Nutzer wiederum scherzhafte Memes posten oder unken, dass der „Höhepunkt“ der momentanen Kletterpartie erreicht sei.

Das mangelnde Vertrauen der Community in CNBC stammt zum Teil daher, dass der TV-Sender in den vergangenen Jahren immer wieder falsche Prognosen abgegeben hat. So meinte die CNBC-Experten im März 2018 als Bitcoin unter die 10.000 US-Dollar Marke abgerutscht war, dass dies ein klares „Kaufsignal“ wäre. Anschließend fiel die Kryptowährungen bis April 2019 jedoch bis unter 7.000 US-Dollar.

Bei Redaktionsschluss beläuft sich der Bitcoin-Kurs auf 16.430 US-Dollar, was einem Zuwachs von 4.9 % in den letzten 24 Stunden entspricht. Es bleibt abzuwarten, ob CNBC auch dieses Mal daneben liegt oder ob der Höhenflug der marktführenden Kryptowährung trotz der „Unkenrufe“ der Community weitergeht.

Quelle: Redditauf cointelegraph lesen

Milliardär Druckenmiller: Bitcoin könnte rentabler als Gold sein

Der amerikanische Milliardär Stanley Druckenmiller hat seine Meinung zu Bitcoin geändert und erklärt, Bitcoin habe das Potenzial, zum Wertspeicher für zukünftige Generationen zu werden.

Auf CNBC sagte Druckenmiller, er besitze zwar immer noch mehr Gold als Krypto, aber er habe zumindest ein paar Bitcoin (BTC) gekauft. Er gab nicht an, wie viele genau.

„Bitcoin könnte eine Anlageklasse sein, die als Wertaufbewahrungsmittel für die Millennials und als das neue Geld der Westküste sehr attraktiv ist. Und, wie Sie wissen, haben sie eine Menge davon“, so der Milliardär. „Es gibt ihn seit 13 Jahren. Und jeden Tag wird er als Marke stabiler.“

Dazu muss man sagen, dass das Whitepaper von Bitcoin an Halloween 2008 herauskam und der Genesis-Block Anfang 2009 gemint wurde. Aber Druckenmiller ist in dem Bereich noch neu, daher muss man ihn für seine Verrechnung nicht angreifen. Er sagte außerdem, dass er mehr Gold als BTC besitze:

„Ich besitze viel mehr Gold als Bitcoin. Aber ehrlich gesagt, wenn die Wette auf Gold funktioniert, wird die Wette auf Bitcoin wahrscheinlich sogar noch besser funktionieren, weil er dünner und illiquider ist und viel mehr Beta mit dabei ist.“

Druckenmiller ist der ehemalige Vorsitzende und Präsident von Duquesne Capital und sein Nettovermögen beläuft sich auf etwa 4,4 Mrd. US-Dollar. Zuvor hat der Milliardär eine ganz andere Einstellung gegenüber Krypto gehabt. Obwohl er 2018 in das Stablecoin-Projekt Basis investierte, behauptete der Investor im vergangenen Jahr, dass BTC angesichts seiner Volatilität niemals ein Tauschmittel sein könne.

„Ich glaube nicht, dass ich ein Neandertaler bin. Aber so wurde ich genannt, als ich sagte, dass ich Bitcoin nicht besitzen möchte“, sagte er damals.

Druckenmiller hat Gold bereits früher als sicheren Hafen bezeichnet, mit dem sich Investoren vor Fiat schützen können. Andere Länder, insbesondere China, bemühen sich derzeit auch, die Herrschaft des US-Dollars anzufechten.

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„Mad Money“-Moderator Jim Cramer: Generationsbedingter Wechsel hin zu Krypto

Jim Cramer, Moderator der beliebten CNBC-Sendung Mad Money, sagte, dass sich die Ansicht im Hinblick auf die Aufbewahrung von Vermögen in den jüngeren Generationen ändere. 

„Ich denke, wenn meine Kinder erben, werden sie sich mit Gold nicht wohlfühlen und sich mit Krypto wohlfühlen“, so Cramer gegenüber dem Mitbegründer von Morgan Creek Digital Anthony Pompliano in einer Podcast-Folge. „Ich muss allmählich erkennen, dass ich vielleicht eine Schreibmaschine benutze“, wie er über seine möglicherweise veraltete Art und Weise der Goldaufbewahrung sagte.

In dem langen Interview hat der Experte für Mainstream-Märkte Pompliano einige Fragen über Krypto gestellte. Sie sprachen auch über die aktuelle wirtschaftliche Lage der USA angesichts der Schulden und anderer schwieriger Umstände. Dabei kam auch die Frage auf, welche Vermögenswerte als sicheres Aufbewahrungsmittel für Vermögen dienen könnten.

„Wenn ich in mein Inflationshandbuch schaue, steht dort: Kaufen Sie Gold, kaufen Sie Meisterwerke und kaufen Sie Villen“, so Cramer über die Absicherungsmöglichkeiten seiner Generation. Er sprach auch darüber, dass er und seine Frau sich für Immobilien als Absicherung entschieden hätten. „Was in diesem Handbuch nicht steht, ist Krypto“, so Cramer. 

Cramer stellte Krypto und Gold auf die gleiche Stufe: „Man muss das eine oder das andere haben.“ 

„Wir befinden uns auf Kollisionskurs. Dabei habe ich mit Gold ein gutes Gefühl. Aber ich denke, es ist völlig logisch, Krypto in dieses Handbuch aufzunehmen“, so Cramer angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Unsicherheit. 

Vor einigen Tagen hat Pompliano das Gespräch mit Cramer angekündigt und sagte, er habe den CNBC-Moderator davon überzeugt, in Bitcoin zu investieren. Während der Sendung äußerte Cramer, kein Problem damit zu haben, 1 Prozent seines Vermögens in Krypto zu halten. 

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BitMEX CEO sieht Bitcoin-Fürsprache von Tudor Jones als Magneten für Großinvestoren

Der namhafte Hedgefonds-Investor Paul Tudor Jones hat große Begeisterung in der Kryptobranche ausgelöst, nachdem er vor einigen Tagen offengelegt hat, dass er in Bitcoin (BTC) investiert. Wichtige Branchenköpfe wie der Geschäftsführer von BitMEX sehen in den Aussagen von Jones eine Strahlkraft, die weitere große Investoren in den Kryptomarkt ziehen könnte.

Arthur Hayes, der Geschäftsführer der weltweit zweitgrößten Kryptobörse BitMEX meint, dass Jones mit seinen Äußerungen für viele große Investoren das Risiko einer Rufschädigung durch Investitionen in Bitcoin massiv abgebaut hat. Dementsprechend würden sich diese nun endlich in den Markt trauen. „Ihr könnt davon ausgehen, dass jetzt viele Mitläufer-Fondsmanager auf den Zug mitaufspringen“, so Hayes am 7. Mai auf Twitter.

Jones macht den Weg frei

Dabei steht Hayes nicht allein mit seiner Meinung da, dass immer mehr institutionelle Investoren der Strategie von Jones folgen werden, das Inflationsrisiko, also die drohende Entwertung von Vermögen in Form von Landeswährungen, durch ein Ausweichen auf Bitcoin zu minimieren. Brian Kelly, der Bitcoin-Experte von CNBC, beleuchtete im Rahmen der Sendung Fast Money, welche Auswirkungen die Worte von Jones haben könnten.

Karen Finerman, Mitgründerin und Geschäftsführerin der Investmentberatung Metropolitan Capital Advisors, meint in der Fast Money Gesprächsrunde ebenfalls, dass Jones mit seinen Äußerungen den Weg für Mainstream-Investoren freigemacht hätte, um in Bitcoin zu investieren. Laut Finerman fürchten sich diese Investoren nun weniger davor, die Kryptowährung in ihr Portfolio aufzunehmen:

„Niemand will sich damit entblößen, in Bitcoin investiert zu haben, wenn die Kryptowährung plötzlich zusammenbricht. Aber wenn Jones jetzt auch Bitcoin besitzt, haben sie immerhin eine Ausrede, falls es schiefgeht.“

Bitcoin besser als Gold?

Paul Tudor Jones hatte vor wenigen Tagen gesagt, dass er Bitcoin momentan in einer ähnlichen Rolle sieht wie Gold während der Wirtschaftskrise der 70er-Jahre. Brian Kelly bestätigt diese These, da Bitcoin in der Tat ähnliche Eigenschaften hat wie Gold, was allen voran auf die begrenzte Umlaufmenge der beiden Assets zurückzuführen ist. Allerdings sieht Kelly Bitcoin sogar im Vorsprung, da die Kryptowährung den Vorteil der Digitalität besitzt. Zudem hätte Bitcoin ein viel höheres Risiko-Ertrags-Verhältnis, was eine weitere große Trumpfkarte ist.   

Am 2. Mai hatte die große Kryptobörse Coinbase bereits eine Studie veröffentlicht, in der sie zu dem Ergebnis kommt, dass Bitcoin Gold aus mehreren Gründen überlegen ist.

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