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Sunday Bloody Sunday – Bitcoin rutscht weiter ab, Altcoins brechen massiv ein

Bitcoin (BTC) und der Kryptomarkt insgesamt sind am heutigen 23. Mai weiter eingebrochen, wobei es für viele Altcoins mit heftigen Verlusten sogar auf mehrmonatige Tiefs ging. Durch den Absturz wurden weitere 250 Mrd. US-Dollar vernichtet, was den Gesamtverlust nun auf 1,33 Bio. US-Dollar ausweitet.

Die Gesamtmarktkapitalisierung aller Kryptowährungen hat seit dem Rekordhoch vom 11. Mai, als eine neue Bestmarke von 2,56 Bio. US-Dollar aufgestellt wurde, inzwischen 46 % verloren. Der plötzliche Crash verleitet scheinbar viele Anleger dazu, ihre während des Rekordlaufs erzielten Gewinne schnellstmöglich auszubuchen.

Gesamtmarktkapitalisierung. Quelle: CoinMarketCap

Der neu entstandene Verkaufsdruck hat den Marktführer dementsprechend unter den Support bei 36.000 US-Dollar gedrückt, woraufhin eine Talfahrt bis 31.000 US-Dollar einsetzte.

Für Ether (ETH) ging es derweil sogar um 20 % nach unten, was den Kurswert der zweitgrößten Kryptowährung zum zweiten Mal in dieser Woche unter 2.000 US-Dollar absenkt. Damit steht für den führenden Altcoin ein Verlust von 56 % gegenüber dem neuen Rekordhoch von 4.362 US-Dollar zu Buche, das erst am 12. Mai erklommen worden war.

Bitcoin und Ether im Vergleich. Quelle: TradingView

Während die Rückläufe bei Bitcoin nach mehreren Wochen des Abwärtstrends langsam wieder kleiner werden, geht es für die Altcoins nun umso heftiger nach unten. So erleben diese am heutigen Sonntag ihren ganz eigenen Crash, der viele der großen „alternativen Kryptowährungen“ um mindestens 30 % zurücksetzt.

So geht es für Polkadot (DOT) um mehr als 40 % nach unten, was den Kurs auf ein aktuelles Tief von 14 US-Dollar stürzt, während Solana (SOL) ein Minus von 36 % hinnehmen muss,wodurch nur noch 19 US-Dollar auf dem Tableau stehen.

Obwohl Polygon (MATIC) noch vor fünf Tagen ein neues Rekordhoch von 2,68 US-Dollar einfahren konnte, geht es für den Altcoin schon jetzt wieder satte 69 % nach unten, was den Kurs bei Redaktionsschluss zurück auf 0,84 US-Dollar crashen lässt.

MATIC-Kursdiagramm. Quelle: TradingView

Die Gesamtmarktkapitalisierung aller Kryptowährungen beläuft sich derweil auf 1,285 Bio. US-Dollar, wovon 46,9 % Marktanteil auf Bitcoin entfallen.

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DOGE steigt um 80 Prozent: Platz 10 nach Kryptomarktkapitalisierung

Dogecoin (DOGE), die bekannte Meme-Kryptowährung, die weiterhin Hype und Spott auslöst, hat diese Woche sehr starke Zuwächse auf dem Kryptowährungsmarkt verzeichnet. Damit war er unter den Token mit der stärksten Entwicklung.

Die Kryptowährung liegt derzeit bei rund 0,137 US-Dollar. Das ist ein Zuwachs von 86 Prozent in den letzten 24 Stunden und über 122 Prozent in den letzten sieben Tagen. Durch die Rallye hat sich der Coin einen Platz in den Top 10 der größten Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung gesichert, wie aus Daten von CoinMarketCap hervorgeht.

Der steile Anstieg von DOGE spiegelt das derzeit extrem bullische Klima auf dem Kryptowährungsmarkt wider: Die heutige Notierung der COIN-Aktie der großen amerikanischen Kryptowährungsbörse Coinbase an der Nasdaq hat die Aufregung weiter angeheizt und zu rekordverdächtigen Rallyes für Bitcoin (BTC) und Ether (ETH) in dieser Woche beigetragen. 

Doch die parabolische Kursentwicklung des „Scherz“-Coin wurde durch die Unterstützung von hochkarätigen Prominenten wie Elon Musk, Snoop Dogg, Gene Simmons und andere unterstützt. Musks Rolle bei der Steigerung des Bekanntheitsgrads des Coins war so auffällig, dass es im Februar dieses Jahres sogar Gerüchte über eine mögliche Untersuchung durch die US-Wertpapieraufsichtsbehörde zu seinem möglichen Einfluss auf den Dogecoin-Kurs gab.

Der Coin hat Anhänger in allen möglichen Teilen der Medien-, Sport- und Unterhaltungswelt. In einem Tweet vom Mittwoch stellte Mark Cuban fest, dass der Merchandise-Store der Dallas Mavericks im letzten Monat einen Anstieg der DOGE-Transaktionen um 550 Prozent verzeichnet hat. „Wir haben jetzt über 122.000 Doge an Merchandise verkauft“, wie er erklärte. Bereits Anfang März sagte Cuban, der Merchandise-Shop des Basketballteams sei zum „größten Dogecoin-Händler der Welt“ geworden.

r/Dogecoin war Anfang dieses Monats die drittaktivste Krypto-Gruppe auf Reddit. Vor ihm lagen nur noch die prominenten Gruppen r/CryptoCurrency und r/Bitcoin, wie Mira Christanto von Messari herausfand.

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CoinMarketCap nimmt südkoreanische Kryptobörsen von Bitcoin-Tracker aus

Die Krypto-Tracking-Webseite CoinMarketCap hat viele südkoreanische Börsen aus ihren Berechnungen für den Bitcoin-Kurs entfernt, als der Coin wieder unter 58.000 US-Dollar gefallen ist.

Seit heute zeigt der Bitcoin (BTC)-Kurs-Tracker von CoinMarketCap keine Daten von großen südkoreanischen Kryptobörsen mehr an. Die Börsen, die nicht mehr einbezogen werden sind Upbit, Bithumb, Coinone und Korbit. Die Webseite verwendet Daten von vielen Börsen, um den durchschnittlichen Kurs für Kryptowährungen zu schätzen. Bei Redaktionsschluss lag der Bitcoin-Kurs bei 57.721 US-Dollar. Er ist dabei um über 2 Prozent gefallen.

Im Gespräch mit Cointelegraph sagte die CoinMarketCap Content-Managerin Molly Jane Zuckerman, die Kryptobörsen seien wegen des in Südkorea üblichen Aufschlags herausgenommen worden seien. Die Krypto-Analysewebseite schätzt, dass der BTC-Kurs dort etwa 6 Prozent höher liegt als an anderen Börsen.

„Wenn sich die Kurse an den südkoreanischen Börsen stabilisieren, werden wir die Daten wieder mit einbeziehen, aber das ist noch nicht passiert“, so Zuckerman.

Das letzte Mal, dass die Website ähnliche Maßnahmen ergriff, war im Jahr 2018, als CoinMarketCap bekannt gab, die Webseite habe „einige südkoreanische Börsen bei den Kursberechnungen aufgrund der extremen Abweichung der Kurse vom Rest der Welt und der eingeschränkten Arbitragemöglichkeiten ausgeschlossen“.

Etwa zur gleichen Zeit vor drei Jahren fiel der XRP-Kurs deutlich, nachdem er am 2. Januar ein Allzeithoch von 2,96 US-Dollar erreicht hatte. Allerdings sah der Token am Dienstag bullisch aus. Er hat zum ersten Mal seit 2018 kurzzeitig die Marke von 1,00 US-Dollar überschritten und war um mehr als 20 Prozent gestiegen. Der Kurs ist seitdem auf 0,9694 US-Dollar zurückgefallen.

CoinMarketCap sagte, dass die Entscheidung nur auf den Bitcoin-Kursindex bezogen war. An südkoreanischen Börsen gab es ein großes Bitcoin-Volumen. Im letzten Monat stieg das Transaktionsvolumen auf dem südkoreanischen Markt für digitale Währungen. Zum Teil wurde das durch den BTC-Kurs angetrieben, der ein Allzeithoch erreichte. Kurzzeitig lag das Transaktionsvolumen damit über dem durchschnittlichen täglichen Transaktionsvolumen des südkoreanischen Aktienmarktes.

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Ringen um die größte Kryptomarkt-Webseite: CoinGecko kommt CoinMarketCap immer näher

Der Abstand zwischen den Kryptoanalyse-Providern CoinMarketCap und CoinGecko wird immer kleiner, wenn es um die Anzahl der Webseitenbesuche pro Monat geht.

Laut einem Bericht des Nachrichtensenders The Ken vom 1. Dezember hatte CoinGecko im Oktober 20,6 Millionen monatliche Desktop- und mobile Besucher. Im Vergleich dazu kann CoinMarketCap 29 Millionen Besucher aufweisen. Das ist ein Traffic-Anstieg um 135 Prozent für das Singapurer Unternehmen seit Mai. CoinMarketCap konnte damals viermal so viele Besucher anziehen.

Quelle: The Ken

Beide Webseiten konnten im Juli kleine Besucherspitzen verzeichnen, aber CoinMarketCap hat seinen Vorsprung nicht wesentlich ausgebaut, seit Binance die Webseite im April für 400 Mio. US-Dollar übernahm.

Damals sagte der CoinGecko-Mitbegründer und Betriebsleiter Bobby Ong gegenüber Cointelegraph, dass es für CoinMarketCap nach der Übernahme „schwer sein würde, neutral und unabhängig zu bleiben“. Nur drei Monate nach der Bekanntgabe im Juni setzte CoinMarketCap der Binance Coin von Binance (BNB) an die Spitze seiner DeFi-Liste. Später wurde diese Platzierung wieder zurückgezogen und es wurde behauptet, diese sei „ein Fall von menschlichem Versagen“ gewesen.

„Die wachsende Nachfrage in Verbindung mit der fraglichen Unvoreingenommenheit von CoinMarketCap nach der Übernahme haben CoinGecko die Möglichkeit gegeben, sich einen großen Namen zu machen“, so The Ken. „CoinGecko ist in einem David-gegen-Goliath-Kampf um den die wichtigste Webseite für Krypto-Finanzinformationen.“

Im Vergleich zu CoinMarketCap, das im Artikel als „800-Pfund-Gorilla der Krypto-Kurs-Webseiten“ bezeichnet wird, sehen einige in CoinGecko den unabhängigen Underdog, der sich langsam seinen Weg an die Spitze bahnt. „Wir haben den Abstand zu CoinMarketCap in diesem Jahr deutlich schrumpfen lassen und sind recht nah dran, die Seite zu überholen. Die meisten seriösen Krypto-Händler, Investoren und Benutzer sind bereits zu CoinGecko übergegangen“, so Ong.

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CoinMarketCap will Neulingen wichtige Krypto-Grundlagen beibringen

Das Krypto-Informationsportal CoinMarketCap (CMC) streckt seine Fühler in eine neue Richtung aus, und zwar in Richtung der Krytpo-Bildung.

CoinMarketCap wurde 2013 gegründet und hat sich daraufhin als eine der wichtigsten Anlaufstellen zur Nachverfolgung der Kurswerte von Kryptowährungen einen Namen gemacht. Primäre Absicht der Webseite war und ist es, eine zuverlässige Datenquelle aufzubauen, an der sich Anleger für ihren Krypto-Handel orientieren können.

Ab sofort will CMC aber nicht mehr nur reine Marktdaten zur Verfügung stellen, sondern einen ganzheitlichen Ansatz bei der Vermittlung von Informationen verfolgen. Dementsprechend will die Plattform insbesondere Neulingen die Grundlagen über Kryptowährungen und deren Handel vermitteln.

„Kryptowährungen sind nicht mehr die Randerscheinung, die sie mal waren, allerdings sind sie auch noch nicht ganz im Mainstream angekommen, sondern befinden sich irgendwo dazwischen“, wie CoinMarketCap in diesem Zusammenhang gegenüber Cointelegraph erklärt.

Aus diesem Grund wollen wir den Traffic, den wir auf unserer Seite haben, nutzen, um „die Krypto-Revolution“ weiter zu befeuern, „indem wir allen Anlegern, die auf CMC landen, Hintergrundwissen über diese neue Technologie vermitteln“, so ein Sprecher. Und weiter:

„Zunächst wollen wir die Bildung vermitteln, die es braucht, damit auch Krypto-Neulinge die grundlegenden Konzepte verstehen, die die eingefleischten Krypto-Fans schon als selbstverständlich erachten. Das fängt an bei der Funktionsweise von Bitcoin-Transaktionen und geht hin bis zu der sicheren Verwahrung von Kryptowährungen.“

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DeFi-Ranking: CoinMarketCap bezeichnet Erstplatzierung von BNB als Fehler

Die Krypto-Ranking Webseite CoinMarketCap hat den Binance Coin, die firmeneigene Kryptowährung ihres Mutterkonzerns Binance, auf den ersten Platz einer neuen Rangliste für DeFi-Kryptos gesetzt. Daraufhin gab es heftige Kritik aus der Kryptobranche.

Der Twitter-Nutzer Yannick Eckl (@cryptonator1337) machte als Erster darauf aufmerksam, dass der Binance Coin (BNB) im Ranking vor anderen beliebten DeFi-Kryptowährungen wie Maker (MKR), Compound (COMP) und Aave (LEND) platziert war. DeFi-Tokens sind Kryptowährungen, die speziell für Dezentralisierte Finanzdienstleistungen, also Blockchain-basierte Finanzdienstleistungen, genutzt werden. Da die DeFi ein immer größeres Segment unter den Kryptos darstellen, ist ein entsprechendes Ranking von umso größerer Bedeutung. 

So schreibt Eckl in seinem Tweet empört:

„CoinMarketCap hat jetzt scheinbar ein DeFi-Ranking und ratet mal, wer auf Platz 1 ist!

Genau, der BNB, was für ein Zufall!“

Der Tweet ging daraufhin viral, wobei der Three Arrows Capital Geschäftsführer einen Re-Tweet mit den Worten „Bitte was?!“ kommentierte. Krypto-Trader Qiao Wang meint, dies wäre ein erstes Anzeichen, dass einige Krypto-Projekte sich einen DeFi-Anstrich geben wollen, um vom aufkommenden Hype der Dezentralisierten Finanzdienstleistungen zu profitieren:

„Die Marktkapitalisierung von DeFi wird sich in den nächsten drei Monaten verzehnfachen, aber nicht, weil DeFi-Projekte eine zehnfache Wertsteigerung erfahren werden, sondern weil sich bestehende Krypto-Projekte einen DeFi-Anstrich verpassen.“

Nur ein Fehler?

In einer entsprechenden Stellungnahme schreibt CMC, dass die Erstplatzierung des BNB im DeFi-Ranking ein Fehler war und dass die Ranking-Webseite trotz der Übernahme durch Binance weiterhin unabhängig vom Mutterkonzern agiere:

„Wie wir alle sind auch die Mitarbeiter von CMC nur Menschen. Die Berücksichtigung des BNB im DeFi-Ranking war schlichtweg menschliches Versagen und als es uns zugetragen wurde, haben wir diesen sofort korrigiert.“

Neuer Fall, alte Kritik

Der jüngste Vorfall ist das neueste Kapital in einer Reihe von Kontroversen, die sich seit der Übernahme von CoinMarketCap durch Binance ergeben haben. So wurden unter anderem scheinbare Änderungen am Ranking-Algorithmus der Webseite vorgenommen, die den angehörigen Binance Coin in höhere Regionen gehievt haben.

Die Berücksichtigung des BNB im DeFi-Ranking kommt interessanterweise am selben Tag, an dem Binance eine Kooperation mit Chainlink bekanntgegeben hat, wodurch die Smart Contracts der BNB-Blockchain zukünftig in der Lage sein sollen, auch Dezentralisierte Finanzdienstleistungen zu erfüllen.

Binance Gründer und Geschäftsführer Changpeng Zhao hatte in diesem Zusammenhang gezwitschert: „Wir machen jetzt #DeFi.“

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Huch! Coinmarketcap listet BNB versehentlich als Top-DeFi-Coin

Nahaufnahme einer Statue, die das Gesicht mit der Hand bedeckt

Die Krypto-Kursseite Coinmarket Cap hat zwischenzeitlich den Binance Coin als Top-DeFi-Projekt gelistet. Offenbar aus Versehen.

Die Übernahme von Coinmarketcap durch die Bitcoin-Börse Binance hat im Krypto-Space vielerorts für Stirnzunzeln gesorgt. Binance könnte, so die Befürchtungen vieler Hodler, die Partnerschaft dazu nutzen, den Binance Coin (BNB) ein besseres Ranking zu verschaffen. Nun hatte es kurzzeitig so ausgesehen, als hätte sich diese Vermutung bestätigt.

In einer neuen Rubrik führt Coinmarketcap Coins auf, die dem Sektor der Dezentralen Finanzdienstleistungen (DeFi) zugehörig sind – zumindest nach Auffassung der Ranking-Site. Das Problem: Plötzlich belegte Binance Coin (BNB) Platz eines der DeFi-Liste – obwohl BNB mit DeFi bestenfalls entfernt etwas zu tun hat.

Ein Krypto-Twitterati mit dem Twitter Handle cryptonator1337 die (De-)Platzierung von BNB in einem Tweet am 23. Juli moniert:

Anscheinend hat @CoinMarketCap hat jetzt ein #DeFi-Projekt-Ranking. Ratet mal, was auf Platz 1 steht. Richtig, $BNB! Was für ein Zufall. An diesem Punkt muss jeder erkennen, wie schamlos sich #Binance verhält.

Binance nennt menschliches Versagen als Grund für BNB-Platzierung

Mittlerweile hat Coinmarketcap BNB aus dem DeFi-Ranking gänzlich entfernt. Gegenüber dem Krypto-Nachrichtenportal Cointelegraph sprach ein Vertreter des Unternehmens von einem Versehen:

Wie jeder von uns sind die, die bei CMC [ arbeiten, Menschen. Die Aufnahme von BNB in die CMC-DeFi-Seite war ein Fall von menschlichem Versagen, und als CMC darauf hingewiesen wurde, haben wir diesen Fehler korrigiert.

Ein anderer Krypto-Twitter-User hatte den „Fehlgriff“ bereits am 20. Juli antizipiert:

Chainlink ist jetzt die Nummer 1 der DeFi-Token, dank der Entscheidung von coinmarketcap, dass es ein DeFi-Token ist und es in die Liste aufzunehmen. Schalten Sie nächste Woche ein, wenn der Binance Coin die zweitgrößte DeFi-Coin wird.

schreibt der Twitterati @TokenJay.

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Frauenpower – Anzahl der Krypto-Nutzerinnen im Q1 2020 deutlich gestiegen

Der Krypto-Informationsdienst CoinMarketCap hat festgestellt, dass die Anzahl der weiblichen Krypto-Nutzer im ersten Quartal 2020 um 43,24 % gestiegen ist.

Dies leitet CoinMarketCap im Quartalsbericht für das Q1 2020 aus den eigenen Nutzerzahlen ab. Die Ranking-Webseite gilt als zentrale Anlaufstelle für Informationen zu Kryptowährungen und Kryptobörsen, weshalb die neuen Daten durchaus als repräsentativ für die Branche zu sehen sind.

Während die Zahl der Krypto-Nutzerinnen im Vergleich zum Q4 2019 also um 43,24 % angestiegen ist, belief sich dieser Zuwachs im vorherigen Quartal lediglich auf 15,5 %.

Im Q1 2020 war ein Zuwachs von 65 % unter den Nutzerinnen zwischen 18 – 24 Jahren festzustellen. Die amerikanischen Kontinente und Europa verzeichnen wiederum einen Anstieg von jeweils mehr als 50 % an weiblichen Nutzern. In einigen Ländern liegt das Plus an Krypto-Nutzerinnen dabei sogar oberhalb von 80 %.

Heureka! – Griechinnen sind Spitze

Argentinien liegt in Lateinamerika in Führung, da hier 98,23 % neue Nutzerinnen hinzugekommen sind, Kolumbien (82,03 %) und Venezuela (80,23 %) belegen die Plätze 2 und 3.

In Europa sticht wiederum Griechenland hervor, denn die Anzahl der an Krypto interessierten Griechinnen hat sich um satte 163,67 % gesteigert. Auch die rumänischen Nutzerinnen schaffen es mit einem Plus von 125,09 % in den dreistelligen Bereich, während in Portugal (89,95 %), der Ukraine (86,68 %) und Tschechien (85,6 %) ebenfalls ein deutlich gesteigertes Interesse zu sehen ist.

In Asien konnte lediglich Indonesien einen Zuwachs von mehr als 88,92 % bei den neuen Krypto-Nutzerinnen einfahren.

Besonders in Europa scheinen sich immer mehr Frauen für Kryptowährungen zu begeistern, denn auf dem „alten Kontinent“ konnte insgesamt ein Wachstum von 58,55 % festgestellt werden. Die amerikanischen Kontinente sind mit einem Zuwachs von 50,59 % jedoch fast ähnlich stark.

Afrika hinkt hinterher, hier sind lediglich 17,99 % an neuen Krypto-Nutzerinnen hinzugekommen.

China lässt nach

Wie Cointelegraph zuvor berichtet hatte, ist in China derweil ein deutlicher Rückgang an Krypto-Nutzern zu beobachten, denn im Ranking ist das Land inzwischen von Platz 13 auf Platz 24 abgerutscht.

Es wird spekuliert, dass dies auf die verstärkte Zensur im Reich der Mitte zurückzuführen ist.

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#854 Binance schluckt CoinMarketCap – das bedeutet die Übernahme

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CoinMarketCap ist eine der am häufigsten besuchten Seiten in der Krypto-Sphere. Folglich ist ein gewisses Interesse seitens anderer Unternehmen keine sonderliche Verwunderung. 

Nichtsdestotrotz sorgte die Mitteilung, dass die Krypto-Börse Binance nun die Übernahme von CoinMarketCap für ein Gesamtvolumen von 400 Millionen US-Dollar plant, für Verwunderung. Die Meldung hat das normalerweise gut informierte Medium TheBlock unter Berufung auf einen Insider veröffentlicht. 

In Zukunft wird die meistbesuchte Website der Krypto-Szene zur nach Handelsvolumen größten Krypto-Börse gehören. Doch was plant Binance mit der Übernahmen? In unserer Redaktion haben wir die Übernahme von CoinMarketCap diskutiert und vier grundlegende Thesen über die Intentionen von Binance aufgestellt. 

Szenario 1: Binance übernimmt Kontrolle neuer Coin Listings 

CoinMarketCap (CMC) ist nicht nur die erste Anlaufstelle für Anleger und Investoren zum Abruf von Krypto-Kursen, sondern auch die relevanteste Datenquelle in der Krypto-Szene. 

Die Website stand im Mittelpunkt zahlreicher Diskussionen, nachdem die SEC über künstlich generierte Handelsvolumina aufseiten der Handelsplattformen berichtete, welche unter anderem an CMC weitergeleitet wurden. Nichtsdestotrotz gilt CoinMarketCap als wohl wichtigste Seite in der Krypto-Sphere, sodass Binance mit der Übernahme neue Geschäftsmöglichkeiten erschließt.

Da es sich bei CoinMarketCap um die wohl wichtigste Anlaufstelle den Abruf von aktuellen Kursen handelt, kann Binance dieses Potenzial ausnutzen. Aktuell sind auf Binance 2.503 Kryptowährungen gelistet. Für die dahinterstehenden Unternehmen haben die Listings auf CMC eine große Bedeutung, da sich die Reichweite massiv erhöht. 

Aus Sicht von Binance kann diese Reichweite ein enormer Vorteil sein, denn Unternehmen, die ein entsprechendes Listing benötigen, könnten in Zukunft eine entsprechende Gebühr entrichten. Außerdem könnte Binance auf diese Weise den Markt kontrollieren und festlegen, welche Projekte den Weg auf die eigene Plattform schaffen. Somit ließe sich die Marktmacht steigern und ein zusätzlicher Einkommensstrom aufbauen. 

Szenario 2: CoinMarketCap erhält Schnittstelle zu Binance

Unsere zweite These lautet, dass Binance das Potenzial von CoinMarketCap ausnutzt, um die eigene Marktstellung zu verbessern. Einerseits stehen vor allem die Kryptowährungen im Fokus des Marktes, die eine hohe Marktkapitalisierung aufweisen. Zum aktuellen Zeitpunkt notiert die Binance Coin auf Platz 9 der nach Marktkapitalisierung größten Kryptowährungen. 

Sollte sich das Unternehmen dazu entschließen, die neue Plattform vor allen Dingen für Werbemaßnahmen zu nutzen, ließe sich der Fokus der Marktteilnehmer schnell auf die eigene Coin fokussieren. So könnten extra Werbebanner, Sonderplatzierungen oder Angebote dazu beitragen, dass die Coin eine wichtigere Rolle im täglichen Handel einnimmt. Entscheiden sich andere Unternehmen dazu Werbung auf CMC zu schalten, ließen sich entsprechende Werbeplätze besonders teuer veräußern. 

Noch größer sollte jedoch das Potenzial entsprechender Schnittstellen sein. Binance steht als Krypto-Börse im Wettbewerb mit anderen Krypto-Börsen wie Kraken, Bitpanda oder Bitfinex. Im aktuellen Status Quo besuchen interessierte Anleger CoinMarketCap und rufen die aktuellen Preise der interessanten Kryptowährungen ab. Anschließend müssen diese Nutzer eine passende Börse – im Regelfall die Börse mit den geringsten Spreads – aufsuchen, um direkt in die entsprechende Kryptowährung zu investieren. 

In Zukunft könnte Binance jedoch die Customer Journey vereinfachen und Schnittstellen in CMC integrieren. So könnte beispielsweise eine direkte Integration von Binance stattfinden. Nutzer könnten sich in Zukunft direkt mit ihrem Binance-Konto anmelden und somit schneller handeln. Außerdem könnte Binance die verschiedenen Währungspaare zu attraktiveren Spreads anbieten und somit seinen eigenen Marktanteil steigern. Auch der Verkauf von Platzierungen für andere Krypto-Börsen ist denkbar und im Bereich des Möglichen. Inwiefern Binance hier aktiv wird, bleibt abzuwarten. 

Szenario 3: Binance nutzt die neue Reichweite zur Analyse des Marktes 

Unsere dritte These dreht sich um die weitere Expansion von Binance. In der Vergangenheit hat das Unternehmen vermehrt Akquisitionen durchgeführt, um das eigene Wachstum anzukurbeln. In der Krypto-Szene spielen jedoch vor allem Coins und Token eine fundamentale Rolle. So emittieren die Unternehmen ihre eigenen Coins oder Token, um sich zu finanzieren. 

Möchten diese Unternehmen ein Listing auf CMC haben, dann erfolgt eine Prüfung in einem frühen Stadium. Genau diese Chance kann Binance nutzen, um in potentiell interessante Unternehmen zu investieren. Mit dem bereitgestellten Kapital kann das geförderte Unternehmen wachsen – hier profitiert Binance direkt von der Beteiligung.

Sollte das Unternehmen eine Konkurrenz zu Binance darstellen, könnte es gekauft und direkt integriert werden. Einerseits verhindert die beliebte Krypto-Börse so zwar den Wettbewerb. Allerdings wäre diese Entwicklung nicht von Vorteil, da somit die Innovationskraft des Marktes sinkt. Kommt die adaptierte Technologie dennoch zum Einsatz, könnte Binance die Innovationskraft erhöhen und somit einen Vorteil für den Markt schaffen. 

Bedeutend kritischer wäre die komplette Unterdrückung des Wettbewerbs. Nutzt Binance seine Marktmacht über CMC dazu, kleine Unternehmen vollends vom Markt zu verdrängen oder deren Mitarbeiter abzuwerben, könnte der Gesamtmarkt nachhaltig leiden. Aufgrund der Akquisitionen der Vorjahre ist davon auszugehen, dass das maltesische Unternehmen durchaus einige weitere Unternehmen akquiriert. Ob dies allerdings durch Datenanalysen auf Basis der CMC-Daten erfolgt, bleibt eher fraglich. 

Szenario 4: Entwicklung eines ganzheitlichen Ökosystems

Nachdem unsere vorhergegangenen Szenarien etwas düster waren, widmen wir uns einem etwas freundlicheren und ebenfalls möglichen Szenario: der Entwicklung eines ganzheitlichen Ökosystems. 

Immerhin steht nicht Binance und deren Profit im Zentrum eines jeden Trades. Vielmehr müssen auch die Investoren dazu bereit sein, die Plattform der Krypto-Börse mit Sitz in Malta zu nutzen. Aus diesem Grund können wir uns vorstellen, dass Binance ein komplettes Ökosystem erschaffen möchte, welches den Kunden bindet. Dabei soll die Reise des Kunden bereits beim Abruf der ersten Kurse im eigenen Ökosystem starten. Zahlreiche Komfortfaktoren wie eine unmittelbare Einbindung des eigenen Accounts, eine Verknüpfung der eigenen Handelshistorie, schnelle Kaufoptionen und eine automatische Weiterleitung in das Binance-Konto sind hier möglich. 

Aus Transparenzgründen könnte Binance sich auch dazu entscheiden die aktuellen Spreads verschiedener Handelsplätze offenzulegen und den Kunden weiterzuleiten. Im Hintergrund könnten Vermittlungsprovisionen das eigene Geschäft beflügeln. So könnte Binance einen maximalen Vorteil für den Kunden schaffen, das eigene Geschäft optimieren, weitere Daten der Konkurrenz sammeln und die eigene Stellung im Krypto-Markt festigen. 

Fazit: CMC-Kauf noch mit Fragezeichen 

Schlussendlich wissen auch wir nicht, welches Potenzial Binance in der Akquisition von CoinMarketCap sieht. Allerdings sind wir uns sicher, dass der Gründer und CEO, Changpeng Zhao, konkrete Pläne hat. 

Ob nun CMC dazu dienen soll, um eine direkte Schnittstelle zur Handelsplattform von Binance zu werden oder ob das Unternehmen ausschließlich eigene Werbeanzeigen einbindet ist fraglich.

Auch eine Kontrolle der Coinlistings ist durchaus denkbar. Immerhin umfasst CMC bereits heute nicht alle verfügbaren Kryptowährungen. 

Nichtsdestotrotz sind wir uns sicher, dass CMC weiterhin die erste Anlaufstelle Investoren bleibt, um die Kurse der unterschiedlichsten Währungen abzurufen. Am nachhaltigsten erscheint uns persönlich das letztgenannte Szenario. Welche Pläne Changpeng Zhao wirklich hat, werden wir im Laufe der kommenden Monate sehen.

Disclaimer: Dies ist ein bezahlter Artikel von www.coin-ratgeber.de

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CoinGecko-CEO: Neutralität für CoinMarketCap schwierig

Nur eine Woche nachdem die Börse Binance ihre Übernahme von CoinMarketCap (CMC), eine Kryptodaten-Webseite, die sehr häufig als Referenz verwendet wird, bekanntgegeben hat, kommentieren einige prominente Persönlichkeiten aus der Krypto-Community dieses Ereignis.

Bobby Ong, der Mitbegründer und CEO von CoinGecko, gab am 6. April ein Interview mit My Two Gwei. Unter den Themen war auch die 400-Mio.-US-Dollar-Übernahme der Kryptodaten-Webseite und die Rolle, die das in Zukunft spielen könnte.

Ong betonte, dass sein Unternehmen die „Datenintegrität aufrechterhalten“ müsse, angesichts „vieler neuer Börsen, die bei ihrem Volumen mogeln“. Der CEO sprach in dem Interviews auch über CMC, ein Konkurrent von CoinGecko:

„Nach dieser Übernahme wird es für CoinMarketCap meiner Meinung nach schwierig sein, neutral und unabhängig zu bleiben. Damit sind wir jetzt der größte, unabhängige Kryptodaten-Aggregator auf dem Markt.“

CMC hat seine eigenen Methoden für die Bewahrung der Datenintegrität. CoinGecko verwendet einen „Trust Score“, um den Kunden ein besseres Verständnis zu geben, ob „das gemeldete Volumen realistisch“ ist. Die Kryptodaten-Webseite hat kürzlich ein Buch über das dezentralisierte Finanzwesen (DeFi) veröffentlicht, das in der Welt der Kryptowährungen derzeit beliebt ist. 

Leute in der Krypto-Community heißen die Übernahme von CMC gut

CMC wird von einigen Leuten schlecht geredet, während andere Leute in der Krypto-Community die Übernahme der Daten-Webseite durch Binance weitgehend unterstützen

Im Gespräch mit Cointelegraph sagte Eric Benz, der CEO der Kryptobörse Changelly, er sei zuversichtlich, dass dieser Deal beiden Parteien zugute kommen werde, und der Zeitpunkt hätte nicht besser sein können. Eine ähnliche Ansicht teilt Mike Alfred, der CEO und Mitbegründer der Fintech-Firma Digital Assets Data. Er sagte, Binance gehöre zu den stärksten und angesehensten Unternehmen, die derzeit im Krypto-Ökosystem tätig seien.

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