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Vee Finance: Nächster DeFi-Hack mit millionenschweren Verlusten

DeFi-Hacks haben gerade anscheinend Hochkonjunktur. Diesmal trifft es Vee Finance, dessen VEE Token erst kürzlich ein neues Allzeithoch erreicht hatte. Der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf 35 Millionen US-Dollar.

DeFi-Hacks haben derzeit wohl Hochsaison. Das jüngste Opfer ist einem Twitter-Post zufolge die Plattform Vee Finance. Handfeste Informationen sind derzeit noch rar. Aber es heißt, dass insgesamt 8804,7 ETH (rund 26,2 Millionen US-Dollar) und 213,93 BTC (rund 9 Millionen US-Dollar) entwendet wurden. Das Team von Vee Finance versprach, so bald wie möglich eine Untersuchung zu veröffentlichen.

Vee Finance war just am 14. September im Mainnet mit der Mission gestartet, “die Lücke zwischen traditionellem Finanzwesen und DeFi zu überbrücken und den Nutzern bessere digitale Vermögensverwaltungsdienste zu bieten”. Die Chain-übergreifende Kreditplattform hatte mehrere private und Seed-Finanzierungsrunden abgeschlossen. Dazu gehören der Huobi Ventures Blockchain Fund, Avalanche Asia und einer Reihe anderer Risikokapitalfirmen.

Die Nachricht trifft nur einen Tag nach dem Angriff auf pNetwork ein, bei dem 277 BTC abhandenkamen. Erst vor einer Woche traf es die Avalanche dApp Zabu Finance. Der Telegram-Kanal von Vee Finance quillt vor Vermutungen über einen möglichen Rug Pull nur so über. Ironischerweise hatte Vee Finance am Tag vor dem Angriff noch damit geprahlt, mit seinem DeFi-Protokoll einen Gesamtwert von über 300 Millionen USD erreicht zu haben. 

Das Team von Vee Finance hat die Smart Contracts und Einzahlungsfunktionen der Plattform ausgesetzt, um die Sicherheit der verbleibenden Gelder zu gewährleisten:

Alle Dienste sind pausiert worden. Wir untersuchen die Ursache, bitte folgen Sie unseren offiziellen Konten für die neuesten Updates

, so ein aktueller Tweet. 

Vee Finance Token VEE erlebt Absturz

Es nimmt daher nicht Wunder, dass der native VEE Token des Protokolls in den letzten Stunden eingebrochen ist. Von einem Höchststand von 0,235 USD am 21. September sind die VEE-Kurse laut derweil um 45 Prozent eingebrochen und liegen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bei 0,1076 USD. Das erst vor wenigen Tagen am 18. September erreichte Allzeithoch von 0,854 USD ist nach dem Exploit damit in weite Ferne gerückt.

Dabei ist es gerade einmal etwas über einen Monat her, dass die DeFi-Plattform PolyNetwork um mehr als 600 Millionen US-Dollar erleichtert wurde. Mittlerweile hat der Täter mit dem ominösen Pseudonym Mr. White Hat ein Geständnis abgelegt und einen Großteil der Beute auch zurückgezahlt. Er nutzte diese Aktion überdies dazu, sein altruistisches Weltbild zu verbreiten. Als “Belohnung” für die Kenntlichmachung der Sicherheitslücken bat PolyNetwork dem Hacker sogar noch eine Stelle als Sicherheitsberater an. 

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12 Millionen Dollar in Bitcoin beim jüngsten DeFi-Hack gestohlen

Ein unbekannter Hacker hat einen Fehler in der Codebasis von pNetwork ausgenutzt, um 277 Bitcoin von der Bridge des Protokolls auf der Binance Smart Chain zu stehlen.

pNetwork, ein kettenübergreifendes DeFi-Protokoll, gab am späten Sonntag bekannt, dass es Opfer eines Angriffs wurde und 277 pBTC im Wert von mehr als 12 Millionen Dollar zu aktuellen Preisen verloren hat.

pBTC ist eine Version von Wrapped Bitcoin im pNetwork-Ökosystem. Wrapped Bitcoin ist ein Token auf einer Smart-Contract-Blockchain, das durch einen entsprechenden Betrag an Bitcoin unterlegt ist. Er wird geschaffen, damit der Bitcoin in DeFi-Protokollen verwendet werden kann, um beispielsweise Erträge zu generieren. In diesem Fall existiert der pBTC auf verschiedenen Blockchains, darunter Ethereum und Binance Smart Chain.

Laut der pNetwork-Website sind derzeit verschiedene Kryptowährungen im Wert von knapp über 190 Millionen US-Dollar in den kettenübergreifenden Brücken des Protokolls gesperrt. Glücklicherweise sind die meisten von ihnen angeblich sicher, da nur pBTC-Token auf BSC von dem Hack betroffen waren.

In der Zwischenzeit versuchten sie auch, an die Vernunft der Hacker zu appellieren und boten ihnen ein Kopfgeld von 1,5 Millionen Dollar im Austausch für die gestohlenen Gelder an. pNetwork tweetete:

Obwohl pNetwork zugab, dass die Chancen für ein solches Szenario gering sind, wäre es kein Präzedenzfall. Poly Network wurde auch um mehr als 600 Millionen Dollar in verschiedenen digitalen Vermögenswerten ausgenutzt. Allerdings hat Mr. White Hat, wie das Projekt den Täter nannte, letztendlich alle Gelder zurückgegeben und sogar das angebotene Kopfgeld abgelehnt.

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Neuer DeFi Hack sorgt für Millionenschaden | BTC-ECHO

Wieder gelang es bei einem DeFi-Hack 12,7 Millionen US-Dollar zu stehlen. Dieses Mal traf es pNetwork, die durch die Attacke 277 pBTC der BSC verloren.

Das Hacking von dezentralisierten Finanzmärkten (DeFi) scheint sich zum Job des Monats zu mausern. Denn wiederholt sorgt ein DeFi-Hack für einen Millionenschaden. Dieses Mal geht es um pNetwork und die darauf hinterlegten pBTC, die sich mit einer Attacke auf der Binance Smart Chain (BSC) konfrontiert sehen.

Am 19. September gab pNetwork auf Twitter bekannt, dass das Netzwerk angegriffen und dabei 277 Bitcoin gestohlen wurden. Das sind aktuell knapp 12,7 Millionen US-Dollar.

Wir bedauern es, der Community mitteilen zu müssen, dass es Angreifenden gelungen ist, einen Fehler in unserer Codebasis auszunutzen und pBTC auf BSC anzugreifen. Dabei stahl er oder sie 277 BTC (den größten Teil der Sicherheiten).

Die anderen Brücken waren nicht betroffen. Alle anderen Gelder im pNetwork sind sicher.

pNetwork auf Twitter

White, Grey oder Black Hat Hacker?

Bislang ist unklar, ob es sich bei dem Hack um einen Diebstahl mit einer böswilligen Absicht handelt oder die Person oder Gruppe damit auf eine Sicherheitslücke aufmerksam machen wollte. Grundlegend unterscheidet man in White Hat und Black Hat Hacker. Erstere sind die, die mit Erlaubnis Schwachstellen in der IT-Infrastruktur suchen und bemerken. Letztere brechen in geschützte Netzwerke ein, um Daten oder, wie in diesem Fall, pBTC zu stehlen. Grey Hat Hacker markieren, wie der Name vermuten lässt, eine Zwischenstufe. Ihnen fehlt es zwar an Erlaubnis, sie geben das Diebesgut jedoch in den meisten Fällen gegen ein Entgelt zurück.

Nach aktuellem Erkenntnisstand geht pNetwork nicht von einem White Hat aus. Stattdessen stellt sich die Frage, ob der bislang als Black Hat klassifizierte, auf ein Angebot des Unternehmens eingehen wird. Diese boten circa 11,8 Prozents des gestohlenen Geldes als Belohnung an.

An den Black Hat Hacker. Auch wenn das jetzt spekulativ ist, bieten wir für die Rückgabe der gestohlenen Gelder 1.500.000 US-Dollar Belohnung.

Schwachstellen zu finden ist unglücklicherweise Teil des Games, doch wir alle wollen, dass DeFi Ökosystem weiter wachsen. Die Rückgabe der Gelder ist ein Schritt in diese Richtung.

pNetwork auf Twitter

In den letzten Monaten wurden bereits auch schon andere DeFi-Plattformen wie PolyNetwork oder die Avalanche dApp Zabu Finance gehackt. Die Kunden:innen des pNetworks können jetzt nur offen, dass es ausgeht wie bei PolyNetwork. In diesem Fall gab der Hacker, der zunächst Kryptowährungen im Wert von 600 Millionen US-Dollar erbeutete, die gestohlenen Kryptowährungen zurück. Auch verzichtete er auf jede Form der Belohnung.

pNetwork: Eine Cross-Chain-DeFi-Plattform

Eigentlich will pNetwork den Nutzenden eine “effektive Blockchain-übergreifende Kompatibilität für dezentrale Anwendungen” bieten, mithilfe derer diese auf beliebige Vermögenswerte zugreifen können. Dabei ist die Idee, dass sogenannte “Brücken” zwischen den einzelnen Blockchains angeboten werden. Diese bestehen in erster Linie aus Smart Contracts, welche die Peg-in und Peg-out-Prozesse zwischen den einzelnen Währungen steuern. Die Knoten des Netzwerkes haben dann die Aufgabe diese “Cross-Chain-Transaktionen” zu verifizieren. Dafür erhalten alle Gebühren, die gerecht zwischen den einzelnen Knoten verteilt werden.

Durch den Hack wurden jetzt ein Großteil der pBTC gestohlen. Dabei handelt es sich um die Bitcoin, die auf der BSC hinterlegt waren. Die BSC wurde im vergangenen Jahr bereits häufig zum Opfer dieser Angriffe. Gleichzeitig wurde sie auch mit einer Reihe von Flash-Lone-Angriffen attackiert.

pNetwork kommunizierte mittlerweile, dass sie die Lücke in der Codebasis repariert hätten und erwarten, dass die Brücken in ungefähr 12 Stunden wieder erreichbar sind. Außerdem betonen sie, dass sie in diesem Prozess Sicherheit über Geschwindigkeit stellen.

Ganz so überzeugt scheinen die Nutzer:innen jedoch nicht zu sein. Der Preis des pNetwork-Tokens ist in den letzten 24 Stunden um circa 18 Prozent gefallen.

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EU-Behörde sieht Erfolg des Kryptomarkts als Anzeichen für neue Risikobereitschaft

Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) hat ihren neuen Bericht für das erste Halbjahr 2021 zu den Trends, Risiken und Schwachstellen der Märkte in der Europäischen Union (EU) veröffentlicht.

Darin kommt die EU-Behörde unter anderem zu dem Schluss, dass die enorme Volatilität und das große Wachstum der Kryptomärkte eine gezielte Regulierung der Anlageklasse immer notwendiger machen. Ein entsprechender Entwurf der Europäischen Kommission für die Regulierung der „Markets in Crypto-Assets“ (MiCA) stünde bereit.

Große Teile des Berichts befassen sich verständlicherweise mit den Auswirkungen der Coronakrise auf die europäische Wirtschaft und der schnell voranschreitenden Erholung von diesen. Die ESMA stellt fest, dass sich die Situation insgesamt deutlich verbessert hat, weshalb sie eine Rückkehr zur Wirtschaftsleistung vor der Pandemie bereits für Ende 2022 prognostiziert, also früher als erwartet.

Diese Erholung sieht sie allen voran durch weniger gesundheitspolitische Restriktionen, einen Rückgang der allgemeinen Unsicherheit und die geldpolitischen Maßnahmen der Zentralbanken bedingt. Interessanterweise sieht die ESMA die Kryptomärkte als Barometer für die Entwicklung der Stimmung auf den Märkten in den letzten sechs Monaten:

„Wir haben im ersten Halbjahr 2021 steigende Kurse über alle Anlageklassen hinweg und massive Kursschwankungen auf dem Kryptomarkt festgestellt, obwohl die Handelsvolumen hoch sind, was die Frage aufwirft, ob es eine erhöhte Risikobereitschaft und/oder eine irrationale Euphorie des Markts gibt.“

Diese Euphorie ist laut ESMA-Bericht zum Beispiel an der GameStop-Affäre und am steigenden Interesse der Kleinanleger in Verbindung mit den sozialen Medien zu erkennen, auch der massive Aufschwung auf den Kryptomärkten im ersten Quartal sei hierfür ein Zeichen. Allerdings würden viele dieser Handelsaktivitäten außerhalb der EU stattfinden, weshalb die Behörde Bedenken hinsichtlich des Anlegerschutzes äußert.

Die ESMA führt das erhöhte Interesse der Kleinanleger wiederum auf eine Reihe an Faktoren zurück, darunter neue, innovative Geschäftsmodelle der Anbieter und die Gamifizierung des Online-Tradings. Auch auf den Bereich der Dezentralisierten Finanzdienstleistungen (DeFi) blickt der Bericht in diesem Zusammenhang, wobei die 47 Mrd. Euro, die Anfang September in DeFi-Projekten angelegt sind, einen Rückgang gegenüber den Rekordhöhen von Mitte Mai darstellen. Nichtsdestotrotz bedeutet diese Summe weiterhin ein Plus von satten 1.200 % im Vergleich zum Juli 2020.

Die Behörde sieht auch ganz klare Vorteile durch DeFi, so könnten diese im Finanzsystem für direktere Teilhabe, Rund-um-die-Uhr-Verfügbarkeit und Widerstandsfähigkeit gegen Zensur sorgen. Zudem könnte die steigende Nutzung von Stablecoins und Zentralbank-Digitalwährungen (CBDC) die Grenzen zwischen dem traditionellen Finanzsystem und den DeFi immer weiter verwischen. Nichtsdestotrotz befürchtet die ESMA, dass die Risiken der DeFi dadurch auch auf die Wirtschaft übergehen könnten, obwohl der Markt bisher noch ziemlich klein ist.

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Krypto-Regulierung: Nach BlockFi nun Celsius im Visier

Am Freitag haben die Regulierungsbehörden Maßnahmen gegen Celsius Network ergriffen und beschuldigen nun das Unternehmen, ihren Kunden nicht registrierte Wertpapiere anzubieten.

Anfang dieses Jahres begann die Krypto-Kreditplattform BlockFi in das Visier der staatlichen Regulierungsbehörden in New Jersey, Texas und Alabama zu gelangen. Andere Staaten haben sich seither ebenfalls angeschlossen.

Nun droht auch Celsius, das angeblich einer der größten Kryptowährungskreditgeber der Welt ist, in dieser Woche ähnliche Unterlassungsaufforderungen in denselben Staaten. Am Freitag wurden Maßnahmen gegen Celsius Network ergriffen und das Unternehmen beschuldigt ihren Kunden nicht registrierte Wertpapiere anzubieten.

Texas beantragte eine Anhörung, um zu entscheiden, ob eine Unterlassungsverfügung gegen das Unternehmen erlassen werden soll. Die Klage bedeutet, dass Celsius zeigen muss, warum es nicht angewiesen werden sollte, seine Produkte den Einwohnern des Staates nicht mehr anzubieten. Die Anhörung ist für den 14. Februar angesetzt.

Später am Freitag ordnete auch New Jersey an, dass Celsius ab dem 1. November einige seiner Produkte, die es ebenfalls als nicht registrierte Wertpapiere bezeichnet, nicht mehr anbieten darf. Alabama erließ eine Verfügung, die am Freitag auf der Website der dortigen Wertpapieraufsichtsbehörde erschien, aber auf Donnerstag datiert ist. Darin wird Celsius aufgefordert, innerhalb von 28 Tagen nachzuweisen, warum das Unternehmen nicht vom Angebot seiner Produkte ausgeschlossen werden sollte.

Ein Sprecher äußerte sich zu den Vorwürfen:

“Wir sind enttäuscht, dass diese Klagen eingereicht wurden, und widersprechen von ganzem Herzen den Behauptungen, dass Celsius sich nicht an das Gesetz gehalten hat“

Die Nachricht kommt nur ein paar Wochen, nachdem Coinbase einen Blog-Post über eine drohende Klage der SEC wegen ihres geplanten Lend-Produktes veröffentlicht hat. Coinbase hat inzwischen eine Lizenz der National Futures Association beantragt. Es bleibt abzuwarten, was mit dem Lend-Produkt und der SEC passiert.

In der Zwischenzeit hat sich Celsius in aller Stille zu einem Giganten im DeFi entwickelt. Die Plattform verfügt Berichten zufolge über 24 Milliarden US-Dollar an “Gemeinschaftsvermögen” und ist damit einer der größten – wenn nicht DER größte – Krypto-Kreditgeber und Anbieter von Zinskonten.

Was dies für die Celsius-Kunden in den jeweiligen Staaten bedeutet, die Maßnahmen ergreifen, bleibt abzuwarten, und BlockFi könnte am Ende eine Fallstudie für die Zukunft sein.

Bislang wurden die Verbraucher jedoch weitgehend im Unklaren darüber gelassen, welche Art von Auswirkungen hier in Zukunft zu erwarten sind. Der Optimist in dieser Situation könnte sagen, dass diese Maßnahmen zu einer Regulierung führen könnten, die gute Praktiken und Rahmenbedingungen für Kryptokreditplattformen festlegt.

Die pessimistische Sichtweise würde jedoch zu der Annahme führen, dass sich weitere Staaten anschließen könnten und dass DeFi angesichts der Auswirkungen auf traditionelle Bankinstitute unter verstärkten Druck der Regulierungsbehörden geraten könnte.

So oder so scheint es schwer vorstellbar, dass die Regulierungsbehörden dieser einzelnen Staaten den Verbraucherschutz in den Vordergrund stellen. Wie es weitergeht, bleibt abzuwarten.

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Nach Alonzo-Hardfork – Schon mehr als 2.000 Smart Contracts auf Cardano

Nach dem Start des Alonzo-Upgrades am Montag wurden inzwischen mehr als 2.000 Smart Contracts auf der Cardano-Blockchain eingespeist, doch es gibt einen Haken.

Und zwar sind die betreffenden 2.000 Smart Contracts zunächst mit einem Timelock gesperrt, und stehen den Entwicklern erst zur Verfügung, sobald eine entsprechende Freigabe erteilt wurde.

Laut dem Drittanbieter Vercel App warten aktuell sogar mehr als 2.200 auf ihren Startschuss.

Smart Contracts sind ein Feature, das sich die Cardano-Community schon seit Gründung des Netzwerks im Jahr 2017 herbeisehnt. Mit der Einführung der Alonzo-Hardfork wird dieser Wunsch nun endlich Wirklichkeit.

Auch Cardano-Gründer Charles Hoskinson gibt sich deshalb euphorisch, und meint, dass die Dezentralisierten Finanzdienstleistungen (DeFi) nun im „freien Wettbewerb“ stehen, nachdem sein Blockchain-Netzwerk jetzt Smart Contracts unterstützt.

Diese „zweite Welle“ der DeFi wird laut Hoskinson durch erhöhte Liquidität, Interoperabilität, Multi-Chain-Funktionalität und transparente Kostenstrukturen geprägt sein. „Es braucht Governance, Zertifizierungen, Absicherungen, Regulierung, Identifikation, aber gleichsam muss alles dezentralisiert ablaufen“, so der Blockchain-Visionär. Und weiter:

„Wir haben Cardano genau für diese zweite Welle gebaut.“

Es gibt bereits mehrere namhafte Projekte, deren Smart Contracts noch gesperrt sind, und die schon bald an den Start gehen wollen, darunter zum Beispiel GREED, ein NFT-Projekt, das die Anleger mit der Cardano-Kryptowährung ADA belohnt, das Liquidity-Protokoll Liqwid, das KI-Projekt SingularityNET und die erste geplante dezentralisierte Kryptobörse auf Cardano namens Cardax.

Darüber hinaus wird Cardano kompatibel zur Virtuellen Maschine von Ethereum sein, wodurch das Netzwerk allen voran Entwickler anlocken will, denen die Transaktionsgebühren beim großen Konkurrenten zu hoch sind.

Der ADA-Kurs hat seit Mitte Juli einen Aufschwung von satten 170 % hingelegt, im Vergleich zum neuen Rekordhoch von 3,09 US-Dollar steht jedoch wieder ein Minus von 20 % auf dem Tableau. Damit beläuft sich der Kursstand von Cardano (ADA) zurzeit auf 2,42 US-Dollar.

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Blockdata-Bericht: „DeFi kann Billionen-Industrie werden“ | BTC-ECHO

DeFi könnte eine Billionen-Industrie werden, meint Blockdata. Dafür müssten Banken lediglich 1 Prozent ihres AUMs investieren. Aktuell gibt es aber noch Bedenken.

Bitcoin tritt auf der Stelle. Im Vergleich zum gestrigen Handelstag verzeichnet der digitale Wertspeicher einen leichten Kurs-Verlust von 0,87 Prozent. Damit handelt der digitale Wertspeicher zu Redaktionsschluss bei 47.887 US-Dollar. Auch im Altcoin-Sektor hat sich unter den zehn wertvollsten Kryptowährungen kaum etwas signifikant verändert. So notiert das Gros der Top-10-Coins in einem leichten Minusbereich von etwa 2 Prozent. Größter Verlierer ist Solana mit einem Kursrückgang von 6 Prozent. Lediglich Polkadot und Dogecoin können grüne Zahlen vermelden. Außerhalb des Rankings profitiert vor allem Shiba Inu mit einem Plus von 35,76 Prozent. Zuvor war der Dogecoin-Verschnitt auf der US-Krypto-Börse Coinbase gelistet worden.

Abseits dessen sorgt im DeFi-Space ein Bericht von Krypto-Analysefirma Blockdata derzeit für Aufsehen. Darin prognostiziert CEO Jonathan Knegtel, dass in den kommenden fünf Jahren etwa eine Billion US-Dollar in den dezentralen Finanzmarkt fließen könnte. Er schreibt:

Wenn auch nur 1 Prozent des verwalteten Vermögens der 100 größten Banken der Welt in DeFi investiert würde, und sei es auch nur versuchsweise, hätten wir es mit einer Finanzspritze von fast 1 Billion Dollar zu tun.

Jonathan Knegtel, Blockdata CEO

Laut Blockdata hätten von den 100 größten Banken bereits 55 in Kryptowährungen und/oder in Blockchain-basierte Unternehmen investiert. Folglich wäre der Sprung vom Krypto in den DeFi-Space nicht mehr weit. Somit könnte der Einstieg von “ein bis zwei Großbanken” reichen, um eine Kettenreaktion auszulösen, die weitere Geldhäuser in den Sektor treiben würde, meint Knegtel.

Regulierungsbedenken halten DeFi-Investitionen zurück

Generell verfolge der traditionelle Finanzsektor genau die Entwicklung des rebellischen DeFi-Space. Vor allem das schnelle Wachstum der Industrie seit vergangenem Jahr lässt bei einigen Investoren die Finger jucken. Doch viele scheinen bisher noch nicht bereit, ihr Portemonnaie zu öffnen. Zu groß seien die regulatorischen Bedenken, meint der Blockdata CEO.

Das habe auch die Branche erkannt und reagiert nun mit einer neuen Welle an DeFi-Lösungen. Dabei handelt es sich um Projekte, die eine Art Bindeglied zwischen dem DeFi-Space und den regulatorischen Bedürfnissen institutioneller Anleger schaffen möchten. So arbeitet etwa das US-FinTech Circle aktuell an einer Plattform, worüber Unternehmen der Zugang zum DeFi-Lending-Markt mittels API ermöglicht werden soll.

Darüber hinaus begrüßt Blockdata die jüngsten Regulierungsbemühungen von SEC-Chef Gary Gensler. Der frühere MIT-Professor forderte Anfang August in einem Interview mit Bloomberg, zumindest Teile des DeFi-Sektors unter die Obhut der US-amerikanischen Börsenaufsicht zu stellen. Dabei sei eine Möglichkeit die Behandlung von Lending-Plattformen als Investmentfonds. “Wenn Unternehmen mit einem bestimmten Zinssatz für einen Krypto-Vermögenswert werben, könnte das ausreichen, die Darlehen unter die Aufsicht der SEC zu stellen”, sagte Gensler damals. 

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Time nimmt Ethereum-Gründer Buterin in Liste der einflussreichsten Personen auf

Das Time Magazine hat den Ethereum-Mitgründer Vitalik Buterin neben Politikern, Künstlern und Aktivisten auf ihre Liste der einflussreichsten Menschen des Jahres gesetzt.

In der Kategorie „Innovation“ ist Buterin an der Seite von einflussreichen Unternehmern wie Nvidia-Chef Jensen und Huang und Tesla-Chef und Dogecoin (DOGE) Fürsprecher Elon Musk aufgeführt. Reddit-Mitgründer Alexis Ohanian hebt in seinem Steckbrief zu Buterin allen voran dessen Rolle bei der Gründung von Ethereum hervor, die besonders in den letzten Monaten zum Tragen kommt, da das Blockchain-Netzwerk inzwischen mehr als 400 Mrd. US-Dollar schwer ist, und viel beachtete Innovationen wie die Dezentralisierten Finanzdienstleistungen (DeFi) und NFTs maßgeblich vorangebracht hat.

„Eine Person alleine hätte sich die ganzen Anwendungsmöglichkeiten für Ethereum nie ausdenken können, aber es brauchte eine Person, die den Anstoß gegeben hat“, so Ohanian über Buterin. Und weiter: „Damit wurde die Tür zu einer neuen Welt geöffnet, und die Blockchain-Technologie konnte auf völlig neue Art und Weise eingesetzt werden.“

Das renommierte Time Magazine öffnet sich zuletzt immer mehr für Krypto und Blockchain, mittlerweile sogar im eigenen Haus. So hatte das Magazin erst im März einen neuen Finanzdirektor gesucht, der unter anderem firm im Umgang „mit Bitcoin und Kryptowährungen“ sein soll. Zudem wurden von der Redaktion drei NFTs veräußert, die von früheren Titelseiten inspiriert wurden.

Einen Monat später hat die Time-Webseite dann auch Kryptowährungen als Zahlungsmethode für digitale Abonnements eingebunden. In Zusammenarbeit mit der Krypto-Vermögensverwaltung Grayscale hält die Time sogar selbst Bitcoin (BTC), die im Rahmen einer digitalen Videoserie eingenommen wurden.

„Time hat noch viel mehr mit Kryptowährungen vor“, wie Präsident Keith Grossman dementsprechend vor einigen Tagen im Interview verriet.

Das 1923 gegründete Nachrichtenmagazin hat in den USA einen ähnlichen Stellenwert wie Der Spiegel in Deutschland. Mit mehr als 20 Mio. Abonnenten auf der ganzen Welt hat die Berichterstattung des Mediums weitreichenden Einfluss.

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Zabu-Token-Kurs nach Angriff auf Avalanche-Blockchain auf Null gefallen

Von Zabu Finance, einer DeFi-Anwendung auf der Avalanche-Blockchain, sollen Krypto-Token im Wert von 3,2 Millionen US-Dollar gestohlen. Da viele Token herausgenommen wurden, fiel der Wert der Zabu-Token auf null.

Zabu Finance meldete diesen Hackerangriff und bat Avalanche und von Avalanche gehostete dezentrale Börsen wie Pangolin und Trader Joe um Hilfe:

„Das Zabu Team Wallet hat keinen einzigen Zabu verkauft. Es gab bei uns einen Hackerangriff, möglicherweise von Spore Pool. Wir untersuchen diesen Hackerangriff. Brauchen Hilfe Pangolin, Trader Joe, Avalanche.“

Nach weiteren Untersuchungen stellte Zabu fest, dass der Angreifer die Vermögenswerte aus einem Pool von Spore-Token gestohlen hatte, der laut dem Blockchain-Explorer 402,9 WETH, 23.157 WAVAX, 21.501 PNG, 106.848 AVE, 361.267 USDT und 23.958,93 JOE umfasste. Zum Zeitpunkt des Angriffs waren diese insgesamt etwa 3,2 Millionen US-Dollar wert.

Zabu bestätigte, der Angreifer konnte mit den Blockchain-Kontrakten interagieren und „4,5 Milliarden Zabu-Token aus dem Zabu Farm Contract herausholen, alle an Pangolin LPs und Trader Joe LPs von Zabu verkaufen und etwa 600.000 US-Dollar stehlen“. Kurz nach dem Hackerangriff rieten Zabu und das von Avalanche gehostete DeFi-Tool Yield Yak den Anlegern, ihr Geld abzuheben. Ansonsten könnten sie ihr Geld verlieren.

Zabu will versuchen, den Anlegern ihre Token auf Grundlage ihrer Guthaben vor und nach dem Hackangriffen zurückzugeben:

„Der Snapshot-Prozess kann einige Zeit in Anspruch nehmen, da wir die Bestände der Zabu-Inhaber, Farm Staker (für Zabu-Pools) und AutoFarm Staker (für Zabu-Pools) berechnen müssen. Wir brauchen vielleicht Hilfe von Markr, DeBank und Avalanche.“

Zabu hat auch die verbleibenden 93,12 Millionen Zabu-Token verbrannt, die 360.000 US-Dollar wert waren.

Cointelegraph bat Avalanche und Zabu nach einem Kommentar, hat aber bis Redaktionsschluss keine Antwort erhalten.

In diesem Zusammenhang: Nach Angriff im Mai: DeFi-Projekt xToken erneut gehackt

Am 30. August meldete auch das DeFi-Projekt xToken einen Cyberangriff, bei dem 4,5 Millionen US-Dollar gestohlen werden. Cointelegraph berichtete, dass der Hacker ausgeklügelte Token-Swaps durchführte, wo er einen Flash-Kredit von der dezentralen Börse dYdX in Höhe von 25.000 ETH (etwa 81 Mio. US-Dollar) aufnahm, um den Angriff auszuführen.

Daraufhin hat xToken sein Produkt xSNX offline genommen und erklärt, es biete eine „beträchtliche Angriffsfläche“.

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Der erste große Avalanche-Hack? Zabu Finance ausgenommen

Hacks gehören in der jungen Welt der dezentralen Finanzen noch immer zur Tagesordnung. Jetzt hat es die Avalanche dApp Zabu Finance getroffen.

Die Smart-Contract-Plattform Avalanche hat einen Run hinter sich. Die Integration von Apricot Phase Drei (AP3), das ähnlich wie Ethereum ein variables, nach Blockauslastung ausgerichtetes Gebührensystem eingeführt und zudem die weitere Anbindung zur Ethereum Virtual Machine gewährleistet hat, sowie der Start des Liquidity-Mining-Programms “Avalanche Rush” haben ihren unübersehbaren Beitrag zur AVAX-Rallye geleistet. Der Kurs der nativen Kryptowährung ist in nur einem Monat um stolze 286 Prozent nach oben geschossen. Erst gestern erreichte der AVAX-Kurs ein frisches Rekordhoch von 64,51 US-Dollar. Zu Redaktionsschluss ist der Kurs jedoch innerhalb von 24 Stunden um rund 17 Prozent gefallen. Neben Gewinnmitnahmen könnte der Hack auf Zabu Finance Mitauslöser für den Wertverlust sein.

Avalanche dApp Zabu Finance ausgeraubt

Die noch junge dApp Zabu Finance zählt zu den DeFi-Projekten, die via Yield Farming oder Staking die Coins von Anlegerinnen und Anlegern für sich arbeiten lassen sollen – passives Einkommen eben. Einige wollen aber anstelle ihrer eigenen lieber die Coins anderer für sich arbeiten lassen. So kam es, wie es in der DeFi-Prärie nicht selten vorkommt. Wie die Entwickler in einer Tweet-Serie bekannt gaben, wurde Zabu Finance am 11. September Opfer eines Angriffs, bei dem laut DeFi Prime Token für umgerechnet 3,2 Millionen US-Dollar abgezogen wurden.

Dabei machte sich der unbekannte Angreifer eine Sicherheitslücke im Spore Pool zunutze und ging dabei nach dem Schema vor, mit dem bereits PolyYeld, Cerberus oder Garuda geplündert wurden. Demnach manipulierte der Hacker den “Transfer Tax”-Mechanismus, der von dApps zur Verteilung von Rewards genutzt wird, um einen Überschuss an Token zu produzieren. Die künstlich als Rewards generierten 4,5 Milliarden ZABU-Token wurden anschließend über die dezentrale Börse Pangolin veräußert. Der Kurs fiel infolge ins Bodenlose. In nur einer Stunde stürzte ZABU um rund 100 Prozent auf 0,00001592 US-Dollar und ist somit zu Redaktionsschluss quasi wertlos.

Heiter weiter?

Das Team veröffentlichte daraufhin die Wallet-Adresse des Angreifers und setzte die ZABU-Tokenbestände auf eine schwarze Liste. Derweil fertigen die Entwickler einen Snapshot an, anhand dessen “ZABU v2-Token an die Betroffenen verteilt werden”. Zudem werde “die Farm als Version 2 mit einem Zabu Version 1-Stakingpool für diejenigen, die sich nach dem Hack eingekauft haben” neu gestartet. Ob das reicht, um das Vertrauen wieder zurückzugewinnen, bleibt abzuwarten. Verglichen mit der milliardenschweren Flash-Loan-Angriffswelle auf der Binance Smart Chain spielt der Zabu-Angriff jedoch eher in der Kreisklasse.

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