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IOTA: Mainnet-Release von IOTA 1.5 Chrysalis kommt im März

IOTA plant im März die Mainnet-Release von IOTA 1.5 mit dem Codenamen Chrysalis. Dies gab IOTA in einem Blogbeitrag am 18. Februar bekannt.

Auswirkungen auf das ganze IOTA-Ökosystem

Das Chrysalis-Upgrade geht mit einer Reihe von ineinandergreifenden Projekten einher, die das gesamte IOTA-Ökosystem umfassen und dazu dienen, die Einsatzmöglichkeiten von IOTA weiter zu erhöhen. 

Dazu gehören laut IOTA “gebührenfreie Mikropayments, unveränderliche und überprüfbare Daten, dezentrale und selbstbestimmte Identitäten, Smart Contracts für die vollständige Autonomie von Prozessen und die Tokenisierung von physischen und digitalen Assets”. Man baue all diese Komponenten im Moment auf.

Welche technischen Änderungen mit der Implementierung von Chrysalis auf dem Mainnet anstehen, beschreibt IOTA detailliert in einem gesonderten Blogbeitrag vom 16. Februar.

Nur ein Zwischenschritt bis zum Coordicide

Mit IOTA 2.0 will IOTA den bisher zur Verifikation von Transaktionen genutzten Koordinator begraben und komplett dezentral werden. Das dafür entwickelte künftige Node-Reputationssystem Mana hatte IOTA Ende September vorgestellt. Im Januar 2020 veröffentlichte IOTA eine um bereits erreichte Fortschritte aktualisierte Version seines Coordicide-Whitepapers.

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US-Politikerin führt auf Twitch Grundsatzdebatte über den Aktienmarkt

Die amerikanische Politikerin Alexandra Ocasio-Cortez hat in einem Twitch-Stream die Tragweite und die Auswirkungen der Kontroverse um die Aktie von GameStop, die Trading-Plattform Robin Hood und das soziale Netzwerk Reddit besprochen.

Ocasio-Cortez, die für die Demokratische Partei im parlamentarischen Finanzausschuss sitzt, hatte die Trading-Plattform Robinhood zuvor bereits auf Twitter massiv dafür kritisiert, dass diese den Handel der GameStop-Aktie gestoppt hat, was nach Ansicht von „AOC“ ein Kotau vor der Hochfinanz auf Kosten der Kleinanleger war:

„Das ist völlig inakzeptabel. Wir wollen genau wissen, weshalb @RobinhoodApp private Anleger davon abhält, Aktien zu kaufen, während Hedgefonds nach Lust und Laune handeln können.“

Den Live-Stream in dem die Politikerin das Thema noch ausführlicher zur Diskussion stellte, wurde von über 300.000 Zuschauern verfolgt, obwohl die Übertragung nur wenige Stunden zuvor angekündigt worden war.

In dem einstündigen Gespräch holte sich Ocasio-Cortez mehrere Experten in die Videokonferenz, die mit ihr über Robinhood und die entstandene Kontroverse beleuchteten. Daran knüpften sich zudem allgemeine Überlegungen zum Aktienmarkt und zum Finanzsystem. So meint die Politikerin in diesem Zusammenhang:

„Das wirft grundlegende Fragen auf, die wir beantworten müssen: Wie kriegen wir es hin, dass die kleinen Leute wieder die Macht haben? Darum geht es hier im Endeffekt.“

Die erste Diskussionsteilnehmerin war Alexis Goldstein, die als eine der ersten über den Handelsstopp für die GameStop-Aktie auf Robinhood berichtet hatte.

Ihrer Meinung nach werden institutionelle Investoren immer einen „systemimmanenten Vorteil“ gegenüber kleinen Privatanlegern haben, weshalb es Aufgabe der Politik sei, für Chancengleichheit zu sorgen. Ein wichtiger Schritt dahin wäre es, dass die Aufsichtsbehörden darauf achten, ob Trading-Plattformen wie Robinhood sich gegenüber ihren Kunden korrekt verhalten. Im nächsten Schritt müsste dann das Anreizsystem überdacht werden, das die Wirtschaft bestimmt:

„Wie soll unsere Wirtschaft aussehen? Wollen wir die Menschen dafür belohnen, dass sie studieren, um Trading-Algorithmen zu entwickeln, die den meisten Gewinn abwerfen? Unser Anreizsystem ist leider so gestrickt, dass wir die Menschen dafür belohnen, dass sie die Reichen noch reicher machen.“

Auch Reddit-Mitgründer Alexis Ohanian schloss sich dem Gespräch mit Ocasio-Cortez an, wobei dieser zunächst erklärte, was es mit dem Reddit-Unterforum r/WallStreetBets auf sich hat. Demnach wäre es „eine clevere Person gewesen“, die ihre Ideen mit dem Rest der Nutzerschaft geteilt hat, woraus sich der gemeinschaftliche Kauf der GameStop-Aktie entwickelte, der einen regelrechten Dominoeffekt auslöste. Durch den steigenden Kurs waren Hedgefonds plötzlich gezwungen, die Aktie anzukaufen, um ihre Short-Positionen zu decken, was den Kurs in ungeahnte Höhen trieb und letztendlich den Handelsstopp auf Robinhood zur Folge hatte. Beobachter vermuten, dass die Hochfinanz Druck auf die Plattform ausgeübt hat, von der große Teile GameStop-Käufe ausgegangen waren.

Ohanian prognostiziert, dass technologische Innovationen in Kombination mit neuen wirtschaftlichen Ideen die „Dezentralisierung vorantreiben werden“. Dahinter steckt die Hoffnung, dass Krypto und Blockchain ein völlig neues System ermöglichen können, das von Unabhängigkeit und Dezentralisierung geprägt ist, sodass es keine zentralen Machthaber mehr gibt, die die vollständige Kontrolle über Markt und Finanzsystem haben.

Der Kurs der GameStop-Aktie (GME) lag zum Ende des gestrigen Tages bei 193,60 US-Dollar, was einem Rückgang von 44 % entsprach. Seitdem steht allerdings wieder ein Plus von 61 % auf dem Tableau, wodurch sich ein Wert von 311,99 US-Dollar ergibt.

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Neuer „Marktangst“-Index: Trader können auf Krypto-Volatilität wetten

COTI, ein Blockchain-Fintech-Startup, hat einen neuen Kryptowährungsindex eingeführt, mit dem Händler von der Marktvolatilität profitieren können.

Der neue Crypto Volatility Index, kurz CVI, bringt den traditionellen „Marktangst-Index“ auf den Kryptomarkt. Damit können Nutzer, Positionen mit Tether (UDST) eröffnen.

Das Unternehmen COTI aus Gibraltar erklärte, dass Händler mit dem neuen Index CVI-Positionen für hohe und niedrige Volatilität zu eröffnen. „Nutzer, die einen Anstieg der Volatilität erwarten, können eine CVI-Position eröffnen. Wenn sie richtig liegen, können sie Gewinn machen, indem sie ihre Position verkaufen, sobald der Index gestiegen ist“, so COTI.

Im Gegensatz dazu können Händler, die erwarten, dass die Volatilität niedrig bleibt, der Plattform Liquidität zur Verfügung stellen. Wenn das stimmt, profitieren die Händler, indem sie Gebühren von Händlern kassieren, die CVI-Positionen eröffnet haben.

CVI-Liquiditätsanbieter müssen USDT für mindestens 72 Stunden hinterlegen. CVI-Händler müssen eine offene Position mindestens 6 Stunden lang halten, bevor sie diese verkaufen oder schließen können. 

Benutzer können ihre Konten mit wichtigen Wallets wie MetaMask oder Trust Wallet verknüpfen. COTI plant, in naher Zukunft Ether (ETH) und COTI-Token (COTI) für Einzahlungen zu unterstützen.

Mit dem Start des CVI-Mainnets können Nutzer auch mit GOVI, den firmeneigenen Governance-Token des CVI-Indexes, Staking betreiben. Mit dem Token können Benutzer Plattformgebühren verdienen und an Abstimmungen teilnehmen.

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Schweizer Blockchain-Projekt Dfinity bringt „Internet Computer“ auf das Mainnet

Nach mehreren Jahren an Forschung und Entwicklung, in denen mehrere Durchbrüche in den Bereichen Kryptografie und Informatik erzielt wurden, hat das Schweizer Blockchain-Unternehmen Dfinity am 18. Dezember nun endlich seinen „Internet Computer“ an den Start gebracht.

Der „Internet Computer“ soll das erste Blockchain-Netzwerk sein, das ähnlich schnell ist wie das Internet und ebenfalls über unbegrenzte Kapazität verfügt. Dies soll über die sogenannte „Chain Key Technology“ möglich gemacht werden, die Anfragen an Smart-Contracts in „Update Calls“ und „Query Calls“ unterteilt.

Die „Update Calls“ sind Anfragen, die innerhalb von ein bis zwei Sekunden abgewickelt werden können, je nachdem wie lange die jeweilige Blockherstellung dauert. Die „Query Calls“ können hingegen in wenigen Millisekunden bearbeitet werden, da die von ihnen übermittelten Änderungen nach der Abwicklung sofort wieder verfallen.

Auf diesem Weg können die Blockchain-Entwickler eine User Experience schaffen, die mit der Funktionalität normaler Internet-Apps mithalten kann.

Dfinity-Gründer und Forschungschef Dominic Williams bestätigt in diesem Zusammenhang, dass es die Absicht seines Unternehmens ist, „die Funktionalität des Internets auf ein neuartiges und innovatives Blockchain-Netzwerk auszuweiten, das keine klassischen Technologien wie Cloud-Server, Datenbanken und Firewalls mehr benötigt“. Dementsprechend ermöglicht der „Internet Computer Unternehmen und Entwicklern, das Wie und Was sie entwickeln, völlig neu zu denken, was letztendlich einen Paradigmenwechsel einläutet“.

Der Umstieg auf das Mainnet verlief dabei wie geplant, denn das Veröffentlichungsdatum war für das vierte Quartal 2020 anvisiert. Allerdings wirft das die Frage auf, weshalb ein solches Projekt nicht mit großem Tamtam an den Start gegangen ist.

Zunächst einmal gilt es festzuhalten, dass der Umstieg auf das Mainnet nicht wie bei anderen Blockchain-Projekten zu interpretieren ist.

Die Dfinity-Plattform ist zwar bereits vollständig funktionsfähig und dezentralisert, wobei sie über das sogenannte Network Nervous System betrieben wird, allerdings wird es auf dem Weg zur „Genesis-Version“ keinen Reset geben wie sonst oftmals üblich. Nichtsdestotrotz bezeichnet Williams die derzeitige „Mercury-Version“ als eine Art Alpha.

Dementsprechend wurde bisher nur ein Bruchteil der 469 Mio. Governance-Tokens verteilt, die sich im Besitz von Dfinity, Frühinvestoren und einigen anderen Investoren befinden. Diese werden wiederum über die Verteilung der restlichen Tokens abstimmen, sobald die Voraussetzungen für den Start der Genesis geschafft sind.

Das Mainnet wird derzeit auf mehrere Nodes betrieben, die sich in Datenzentren in der USA, Deutschland und der Schweiz befinden. Das Subnet, das das Network Nervous System kontrolliert, hat seit dem 18. Dezember bereits 400.00 Blöcke produziert und bindet aktuell 896 neue Nodes für den Umstieg auf Genesis ein.

Wie Cointelegraph berichtet hatte, beläuft sich der Kurswert für die Futures der ICP Governance-Tokens derzeit auf etwas über 21 US-Dollar, wodurch das Dfinity-Projekt schon fast zu den fünf größten Krypto-Projekten nach Marktkapitalisierung gehören würde. Obwohl dies momentan noch Zukunftsmusik ist, hat das Projekt auf dem Weg dahin nun einen weiteren großen Schritt gemacht.

As Cointelegraph reported, the current futures price of over $21 on ICP governance tokens would put Dfinity just outside the top five digital assets by market cap. While that may still be on hold for now, this massive undertaking has just passed another major milestone.

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IOTA 1.5 Chrysalis geht als Public Testnet live

IOTA hat das Chrysalis Public Testnet von IOTA 1.5 online verfügbar gemacht und damit einen wichtigen Zwischenschritt für das in 2021 geplante große IOTA 2.0-Update erreicht, so IOTA am 14. Dezember in einem offiziellen Blogbeitrag.

Wichtiger Zwischenschritt 

Das Testnet von IOTA 1.5 Chrysalis soll in den kommenden Monaten mit Hilfe verschiedener Alphatests intensiv geprüft werden. Der Start des Chrysalis-Mainnets soll danach in den ersten Quartalen des kommenden Jahres folgen.

Zusammen mit dem Testnet veröffentlicht IOTA eine Reihe neuer Komponenten, wie eine neue wallet.rs-Bibliothek, eine darauf aufbauende CLI-Wallet, eine JS-Bibliothek mit implementierten Chrysalis-Schnittstellen und die Alpha-Version 0.6.0 der kommenden Node-Sofware Hornet für Chrysalis.

Coodicide und weitere Projekte

Mit IOTA 2.0 will IOTA den bisher zur Verifikation von Transaktionen genutzten Koordinator begraben und komplett dezentral werden. Das dafür entwickelte künftige Node-Reputationssystem Mana hatte IOTA Ende September vorgestellt. Im Januar 2020 veröffentlichte IOTA eine um bereits erreichte Fortschritte aktualisierte Version seines Coordicide-Whitepapers. Bis 2021 will die IOTA Foundation den Netzwerkkoordinator vollständig abschaffen.

Die durch einen Hack im Frühjahr kompromittierte Trinity-Wallet will IOTA durch eine sicherere Wallet namens Firefly ersetzen. 

An einer dezentralen Identitätslösung namens IOTA Identity arbeitet IOTA ebenfalls und hat im November bereits eine erste Alpha-Version veröffentlicht.

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Nie zuvor gab es so viele aktive BTC-Adressen

Pünktlich zum Bitcoin-Allzeithoch ruft der Vermögensverwalter Grayscale seine Werbekampagne „Drop Gold“ zurück ins Leben. Ursprünglich wurde Drop Gold im Mai 2019 gestartet. Damals stieß die Kampagne innerhalb der Krypto-Community auf eher verhalte Reaktionen.

Am 1. Dezember äußerte sich Grayscale CEO Barry Silbert via Twitter zu der neu aufgesetzten Werbekampagne. Demnach solle die 30-sekündige Werbung landesweit sowohl online, als auch bei mehreren bekannten Fernsehsendern geschaltet werden. Drop Gold fordert Anleger dazu auf, ihr Gold zu verkaufen und stattdessen in Kryptowährungen wie Bitcoin zu investieren:

Digitale Währungen wie Bitcoin sind die Zukunft. Sie sind sicher, grenzenlos und im Gegensatz zu Gold tatsächlich nützlich.

Demnach würden Edelmetalle wie Gold, die Wallet eines jeden Anlegers nur „belasten“. Außerdem sei Gold ein altmodisches Finanzprodukt, dass jede Wallet herunterziehen würde. Parallel zu diesen Äußerungen wird die Transaktionsgeschwindigkeit, Effizienz und Sicherheit von Bitcoin betont. Ziel der Kampagne ist es, Anleger dazu zu bringen, in Grayscales Bitcoin Investment Trust (BIT) zu investieren.

Drop Gold ist nicht die erste Bitcoin-Werbekampagne von Grayscale

Am 7. August kündigte Barry eine weitere Kampagne an. Diese wurde folglich zur größten Bitcoin-Werbekampagne überhaupt und in den USA auf Fernsehsendern wie FOX, CNBC gesendet. Viele Mitglieder der Krypto-Gemeinschaft waren von der Werbekampagne jedoch aufgrund zweideutige Botschaften eher enttäuscht. Hinzu kamen immer wieder auftauchende technische Probleme. Ein Twitter-Nutzer äußerte sich diesbezüglich wie folgt:

Im Ernst: Ist das das Beste, was Sie tun können? Die Musik überlagert die Worte und der Großteil des Tons ist nicht hörbar. Ich schätze die Bemühungen von Grayscale, aber machen Sie es nächstes Mal besser. Ihre „Drop Gold“-Kampagne war viel besser.

Als Grayscale Drop Gold-Kampagne 2019 startete lag der Bitcoin Kurs bei rund 5.400 US-Dollar. Seitdem hat sich jedoch vieles geändert. Eineinhalb Jahre später hat sich der Kurs fast vervierfacht und viele Bitcoin-Größen geben diesbezüglich immer wieder sehr optimistische Prognosen ab. So auch Citigroup Geschäftsführer Tom Fitzpatrick, der dem Bitcoin für das nächste Jahr kürzlich einen Kurs von 318.000 prognostizierte.

Angesichts dieser Voraussetzungen könnte die Drop Gold-Kampagne nun dafür sorgen, Bitcoin der breiten Gesellschaft schmackhaft zu machen. Hinzu kommt, dass Gold unlängst den schlechtesten Monat seit 2016 zu verbuchen musste.

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IOTA plant Einführung neuer Wallet „Firefly“

Ein User des PayPal Bitcoin-Trading-Service berichtet, dass seine Gelder für 180 Tage gesperrt sind – Was hat er angestellt?

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Ein PayPal-Benutzer gab auf Reddit bekannt, dass sein Konto wegen des Handels mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen gesperrt wurde.

Erst vor wenigen Wochen verlautete PayPal den Start seines Krypto-Service, der es schon jetzt allen US-Bürgern ermöglicht, Kryptowährungen zu kaufen und zu verkaufen.

Nachdem nun ein PayPal-Konto gesperrt worden ist, bricht in der Krypto Community eine hitzige Diskussion aus. Laut des Reddit-Nutzers TheCoolDoc hat PayPal seine Kontofunktionen aufgrund eines „potenziellen Risikos“ dauerhaft eingeschränkt.

Zu viel Bitcoin-Trading ist verboten

Der Benutzer gab an, dass er innerhalb von einer Woche mindestens 10 Transaktionen getätigt habe. Zudem habe er bei Kursstürzen gekauft und bei hohen Kursen verkauft. PayPal verlangt nun von ihm für jede Transaktion eine Erklärung.

Darüber hinaus glaubt der Nutzer, dass PayPal sein Konto gesperrt habe, weil sie dachten, dass er Artikel im Wert von 10.000 US-Dollar in einer Woche verkauft habe. Daraufhin habe er seine ID zur Prüfung an PayPal geschickt und geschrieben, dass es sich lediglich um Krypto-Transaktion gehandelt habe.

Innerhalb weniger Stunden schickte PayPal eine Nachricht, in der es hieß, dass TheCoolDoc keine weiteren Geschäfte mehr abwickeln dürfe. Der Benutzer gab an, dass das restliche Guthaben auf dem Konto 462 US-Dollar beträgt. Außerdem will er in Zukunft nie wieder PayPal für den Kauf von Bitcoin und Co. verwenden.

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Dezentrale digitale Identität: IOTA Identity geht als Alpha-Version an den Start

Die IOTA Foundation hat eine erste Alpha-Version ihrer geplanten Lösung für digitale dezentrale Identitäten veröffentlicht, so ein Blogbeitrag von IOTA vom 12. November.

Die dezentrale Identitätslösung von IOTA namens IOTA Identity soll es Diensten, Software und Geräten im Internet der Dinge (IoT) eine standardisierte Interaktion mit Identitätsnachweis ermöglichen.

Berücksichtigung wichtiger DID-Standards

Laut IOTA setzt IOTA Identity die vom World Wide Web Consortium (W3C) bislang vorgeschlagenen Standardisierungen für sogenannte “Decentralized Identifiers (DID)” und “Verifiable Credentials” vollständig um. Der Code kann von interessierten Entwicklern von der Code-Plattform GitGub heruntergeladen werden.

Eine ausführliche Dokumentation, Code-Beispiele und weiterführende Features fehlen beim frühen Release von IOTA Identity noch. IOTA will hier aber bereits in den kommenden Wochen nachbessern.

Zusammen mit IOTA Identity veröffentlicht IOTA auch den Open-Source-Code seiner während eines Hackathons der Financial Times im Frühjahr entstandenen Selv-App. Dabei handelt es sich um eine Demo-Anwendung zur Verwaltung von Gesundheitsdaten in Verbindung mit einem dezentralen digitalen Identitätsnachweis.

In diesem digitalen Gesundheitspass, der im Kontext der Corona-Pandemie entstand, können Personen selbstständig ihre persönlichen Gesundheitsdaten wie etwa Covid-Testergebnisse oder Impfnachweise verwalten.

Coordicide weiter im Fokus

Neben Projekten wie IOTA Identity fokussiert sich IOTA weiterhin auf sein Mammutprojekt “Coordicide” zur Abschaffung des bislang im Tangle benötigten Koordinators. Bis 2021 will die IOTA Foundation den Netzwerkkoordinator vollständig abschaffen. Ende September stellte IOTA das künftige Reputationssystem für Nodes namens Mana vor.

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Fidelity: Bitcoin wählte Dezentralisierung und Unveränderbarkeit statt Zahlungen

Die Aussage „Bitcoin ist als Zahlungsmittel gescheitert“ ist eines der größten Argumente von Kritikern an Bitcoin (BTC). Fidelity Digital Assets versucht dieses zu widerlegen. In einem Blog-Beitrag vom 13. November hat das Unternehmen sechs „hartnäckige“ Kritikpunkte aufgegriffen und diese widerlegt. Darunter etwa die Volatilität von Bitcoin, die Schädlichkeit für die Umwelt und die Verwendung in illegalen Aktivitäten.

Über das „Scheitern“ des Coin als Zahlungsmittel für alltägliche Transaktionen sagt Fidelity, dass bei diesem Argument der eigentlich Zweck von Bitcoin nicht verstanden wurde. Die Währung liegt Fidelity zufolge hinter konventionellen Zahlungssystemen wie Visa, Mastercard und PayPal, da sie alle einen höheren Durchsatz aufweisen. Als Bitcoin entwickelt wurde, wurden allerdings andere Prioritäten gesetzt. Unter anderem geht es bei Bitcoin stärker um die „vollkommene Knappheit“, so Fidelity. 

„Bitcoin macht bewusste Kompromisse, wie etwa eine begrenzte und teure Kapazität, um andere wichtige Eigenschaften, wie etwa Dezentralisierung und Unveränderlichkeit, zu bieten. Angesichts der hohen Abwicklungssicherheiten optimiert Bitcoin seine begrenzte Kapazität für die Abwicklung von Transaktionen, die von den traditionellen Anbietern nicht viel beachtet werden.“

Der Coin ist theoretisch als Zahlungsmittel geeignet. Aber die Beschränkungen sind so konzipiert, dass der alltägliche Gebrauch nicht unbedingt das Endziel für ihn ist. Neben der Volatilität ist Bitcoin auch wegen der steuerliche Definition von Bitcoin als Eigentum in einigen Regionen für viele Zahlungen unpraktisch. eine solche Definition bedeutet bedeutet, dass Benutzer Gewinne und Verluste für jede Zahlung oder jeden Kauf in Bitcoin ausrechnen müssen.

Fidelity behauptet, dass sich die Benutzer darüber im Klaren sein sollten, dass bei der Gestaltung des Coin eher die Dezentralisierung, ein festgelegtes Angebot und die unveränderliche Abwicklung im Vordergrund standen. Diese sollten separat bewertet werden. Man muss aber eingestehen, dass sie in alltäglichen Transaktionen Nachteile mit sich bringen.

Zum Thema Zahlungen äußerste sich Fidelity auch zum Kritikpunkt, dass die extreme Volatilität die Nutzung von Bitcoin als Wertaufbewahrungsmittel kompromittiere. Fidelity geht auch hier auf die Bedingungen um diesen Kritikpunkt ein und behauptet, dass Volatilität der Preis für einen „interventionsresistenten Markt“ sei:

„Keine Zentralbank oder Regierung kann eingreifen, um Märkte zu stützen oder aufzublähen und damit die Volatilität künstlich zu dämpfen. Die Volatilität von Bitcoin ist ein Kompromiss für einen verzerrungsfreien Markt. Echte Preisfindung bei gleichzeitiger Volatilität könnte besser als eine künstliche Stabilität sein, wenn diese zu verzerrten Märkten führt, die ohne eine Intervention zusammenbrechen können.“

Fidelity liefert auch weitere, detaillierte Argumente im Zusammenhang mit der Volatilität. Dabei erwähnt die Firma auch das „vollkommen unelastische Angebot“. 

Die letzten vier Kritikpunkte, die in dem Blog-Beitrag angesprochen werden, sind die Schädlichkeit für die Umwelt, die Verwendung von Bitcoin für illegale Aktivitäten, die Tatsache, dass der Vermögenswert „an nichts gekoppelt ist“, und die Tatsachen, dass er von einem Konkurrenten überholt werden könnte.

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Binance startet Ethereum Mining-Pool mit 0,5 % Gebühr

Nachdem Binance im April bereits einen eigenen Mining-Pool für Bitcoin ins Leben gerufen hat, bringt die marktführende Kryptobörse nun einen Mining-Pool für Ether, die zweitgrößte Kryptowährung bzw. der größte Altcoin, an den Start.

Im Einführungsmonat vom 12. November bis zum 12. Dezember fällt für das Ether-Mining keine Gebühr an. Danach müssen alle, die dem Pool ihre Hashpower bzw. Rechenleistung zur Verfügung stellen, 0,5 % Kommission auf ihre Gewinne bezahlen.

In der Anleitung zur Teilnahme am Mining-Pool gibt Binance vor, dass interessierte Miner ein Windows oder Linux Betriebssystem brauchen, eine Grafikkarte (GPU) von Nvidia oder AMD mit einem Mindestspeicher von 4 GB und zusätzlich 5 GB virtuellen Arbeitsspeicher für jede GPU. Als Mining-Software sollten HiveOS oder Easy Miner installiert sein.

Der Ethereum Mining-Pool wird ebenfalls FPPS nutzen. Das Full Pay Per Share System kommt auch beim Bitcoin-Pool zum Einsatz. Ein besonderes Feature des Bitcoin-Pool ist die Funktion Smart Pool, die es den Minern ermöglicht, ihre Rechenleistung automatisch auf Bitcoin (BTC), Bitcoin Cash (BCH) oder Bitcoin SV (BSV) aufteilen zu lassen, je nachdem für welche der drei SHA-256 Kryptowährungen das Mining am profitabelsten ist. Der Mining-Ertrag wird dabei jedoch immer in BTC ausgezahlt.

Das Mining-Informationsportal BTC.com zeigt an, dass der Binance Bitcoin-Pool in der vergangenen Woche 9,4 % der gesamten Hashrate von Bitcoin ausgemacht hat.

Für Krypto-Fans, die die Dezentralisierung von Kryptowährungen als besonders wichtig empfinden, gibt es gute Nachrichten, denn mehr als 50 % der Hashrate von Bitcoin setzt sich aus vier verschiedenen Pools zusammen, was bedeutet, dass kein Mining-Pool die alleinige Macht hat. Die betreffenden Pools sind: F2Pool (18,5 %), Poolin (12,2 %), BTC.com (11,6 %) und AntPool (11,5%).

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