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IOTA startet NFT-Marktplatz auf dem IOTA 2.0-Devnet

IOTA hat auf dem DevNet für IOTA 2.0 einen ersten Marktplatz für Non-fungible Token (NFT) in den Testbetrieb genommen, so IOTA am 12. Juli in einem Blogbeitrag.

Fast gebührenfreier NFT-Handel

Im Gegensatz zu anderen NFT-Marktplätzen auf Blockchain-Basis komme die eigene Lösung nahezu ohne Gebühren aus. Nutzer, welche den Tangle zum Tausch ihrer NFTs nutzen wollen, müssten lediglich eine minimale Kommission bezahlen.

Bei Marktplätzen für NFTs auf Blockchain-Basis fallen die Gebühren aufgrund schlechter Skalierbarkeit und damit einhergehend steigenden Transaktionskosten oft sehr hoch aus, betont IOTA, und verweist auf das Beispiel der Plattform Foundation. Bei dieser könnten für einen einzigen NFT-Verkauf Kosten bis zu 200 US-Dollar entstehen. 

Der eigene Tangle-Marktplatz habe dieses Problem nicht, weshalb IOTA den Tangle auch als das am besten zugängliche DLT-Netzwerk für NFTs bewirbt:

“Obwohl derzeit nur im Testmodus verfügbar, verspricht der neue, von der Community aufgebaute IOTA NFT-Marktplatz eine zugänglichere Zukunft für NFTs. Transaktionen werden im IOTA-Netzwerk immer gebührenfrei bleiben, diese Hürde fällt also bereits weg. Auch die Mining-Gebühren sind dank des IOTA Digital Assets Frameworks vernachlässigbar. Es verbleibt lediglich die Provision für den IOTA-NFT-Marktplatz, da die Infrastruktur in irgendeiner Weise mit Strom versorgt werden muss. Alles in allem wird die NFT-Lösung, die auf dem IOTA-Netzwerk basiert, deutlich günstiger sein als jede andere bestehende Lösung und damit für alle Marktteilnehmer attraktiver.”

Devnet als Zestnet für IOTA 2.0

Das den NFT-Marktplatz ausführende DevNet wurde von IOTA im Juni gestartet und kann mit einer gesonderten DevNet-Wallet für Testzwecke genutzt werden. Auch das von IOTA im März gestartete IOTA-Smart-Contract-Protocol kann auf dem DevNet bereits getestet werden.

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IOTA 2.0-DevNet bekommt Unterstützung für Smart Contracts

Die nächste Release des IOTA-Smart-Contract-Protocols (ISCP) wird sich bereits mit dem IOTA 2.0-DevNet nutzen lassen, so IOTA in seinem Dev Status Update.

Neue Output-Types und Anpassung der Node-Software

Die IOTA-Entwickler haben in den letzten Wochen die bisherige Version des ISCP so überarbeitet, dass dieses auf dem IOTA 2.0-DevNet genutzt werden kann. 

Um dies zu ermöglichen, wurden neue Ausgabetypen implementiert und die Wasp-Nodes-Software überarbeitet. Ein neuer Konsens-Mechanismus wurde ebenfalls umgesetzt. Die nächsten Version wird laut IOTA vollständig programmierbar sein und Smart Contracts auf dem IOTA 2.0 Testnet ermöglichen.

IOTA fokussiert sich nach eigener Aussage zunehmend auf den näher rückenden Coordicide durch die geplante Release von IOTA 2.0, die Weiterentwicklung der Smart-Contracts- sowie der Ledger-Unterstützung für die eigene Firefly Wallet. Die Bee Node Software liegt laut Status Update inzwischen in Version 0.1.2 vor.

Smart Contracts und eigene Oracles

Das IOTA-Smart-Contract-Protocol war von IOTA erst Anfang März als Alpha-Version vorgestellt worden. Vorausgegangen war die Einführung eigener Oracles zur Einspeisung von Echtzeitdaten in Smart Contracts auf dem Tangle-Netzwerk im Februar. Im Mai startete IOTA das Chrysalis-Update für die Zwischenversion IOTA 1.5. Mit dem noch in diesem Jahr erwarteten Schritt zu IOTA 2.0 soll der bisher zur Verifikation von Transaktionen genutzte Koordinator begraben und der Tangle komplett dezentral werden.

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IOTA-DevNet: Neues Testnet für Coordicide-Version IOTA 2.0 geht live

Die IOTA-Foundation hat das IOTA 2.0-DevNet gestartet, ein Testnet zur Erprobung der kommenden Coordicide-Version, so IOTA in einem offiziellen Blogbeitrag.

Ersatz für das Pollen-Testnet

Das DevNet folgt auf das bisherige Pollen-Testnet für IOTA 2.0 und ist mit der zuvor angekündigten Entwicklungsstufe Nectar gleichzusetzen. Statt, wie zuvor angekündigt, den Namen Nectar für das neue Testnet, entschied sich IOTA aber schließlich für eine andere Bezeichnung.

Passend zum neuen Testnet bietet IOTA eine gesonderte DevNet-Wallet für Testzwecke an, welche von der Codeplattform GitHub heruntergeladen werden kann.

Als eines der wichtigsten neuen Features ermöglicht das DevNet erstmals die Ausgabe eigener Token über das sogenannte Digital Assets Framework. Ein neues Abstimmsystem mit dem “Fast Probability Consens Mechanism” sorgt zudem für die angestrebte Dezentralität.

Zum Einsatz kommt dafür der neue Identifikationsmechanismus für Nodes namens Mana sowie ein Autopeering-Modul. Weitere Verbesserungen für mehr Leistung, höhere Sicherheit und Energieeffizienz sind ebenfalls mit an Bord.

IOTAs MIOTA-Token reagierte auf die Veröffentlichung des DevNets zunächst mit starken Kursgewinnen von um die 15 Prozent. Im Rahmen der jüngsten Konsolidierung bei Bitcoin und anderen Kryptowährungen ist dieser Aufschlag mittlerweile aber wieder abgebröckelt.

Coordicide rückt näher

Im Mai startete IOTA das Chrysalis-Update für die Zwischenversion IOTA 1.5. Mit dem noch in diesem Jahr erwarteten Schritt zu IOTA 2.0 soll der bisher zur Verifikation von Transaktionen genutzte Koordinator begraben und der Tangle komplett dezentral werden.

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Schiener-Exklusiv: Siegeszug der Smart-Contracts wird durch „Ghettoisierung“ verhindert

Der aktuelle Hype um die Dezentralisierten Finanzdienstleistungen (DeFi) mischt das Internet auf, und im Zuge dessen sind Smart-Contracts gefragter als je zuvor. „Hab ich da was verpasst“, werden sie sich jetzt fragen, doch keine Sorge, denn Smart-Contracts sind weiterhin nur eine Randerscheinung der Kryptobranche, eine Randerscheinung, die allerdings potenziell Milliarden von Dollar schwer ist. Die Krux an der Sache, das vielversprechende Konzept wird in der breiten Wirtschaft noch nicht wirklich genutzt.

Trotz all der Schlagzeilen um Bitcoin und Co. hält sich das Interesse an Smart-Contracts bisher in Grenzen. Das ist wenig verständlich, denn die Fähigkeit sichere und komplexe Geschäftstransaktionen abwickeln zu können, ist eine Zugangshürde, die viele Menschen von einem erfolgreichen Eintritt in die Geschäftswelt abhält. Besonders große Unternehmen sollten händeringend jede sich bietende Chance ergreifen, um die immensen Kosten zu reduzieren, die bei der Abwicklung von Transaktionen durch das rechtliche Prozedere entstehen. Wenn zwei Parteien einen Vertrag schließen, kostet es oftmals Zeit und Geld, damit gegenseitiges Vertrauen entsteht und die vereinbarte Arbeit bzw. Gegenleistung erfüllt wird. Smart-Contracts können diesen Vorgang auf vielen Ebenen vereinfachen und damit für alle Beteiligten drastisch Kosten senken.

Obwohl es sich dabei definitiv nicht um leere Versprechungen handelt, wird diese spannende Entwicklung bisher nur in der Welt der Kryptowährungen eingesetzt. Hier fließen bereits Milliarden an Dollar durch Smart-Contracts, allerdings bleiben diese bisher auf den Rahmen des spekulativen Krypto-Handels reduziert. Was sind Smart-Contracts, und was braucht es, damit diese transformative Kraft allgegenwärtig den digitalen Wandel antreiben kann?

Was macht einen Contract smart?

Zunächst gilt es festzustellen, dass die „schlauen Verträge“ nicht von sich aus smart sind. Dafür, dass sie so schlau sind, haben Smart-Contracts eigentlich sogar einen ziemlich dämlichen Namen, der sich mit SpaceX und Chumbawamba die Hand reichen kann. Der einfachste Weg, um Smart-Contracts zu verstehen, ist sie sich als eine Art Computerprogramme vorzustellen. Wie bei ganz normalen Verträgen, sorgen diese Computerprogramme dafür, dass zwei oder mehr Parteien eine bindende Vereinbarung eingehen. Während normale Verträge (selbst in digitaler Form) verdammt viel Papierarbeit machen, in schwer verständlichem Juristendeutsch formuliert sind und nur im Schneckentempo von den langsamen Mühlen der Bürokratie gemahlen werden, sind Smart-Contracts kurz und bündig, schnell und flexibel.

Smart-Contracts sind ein organisches Produkt der Blockchain-Technologie bzw. der verwandten Distributed-Ledger-Technologien (DLT). Weil DLTs von Natur aus transparent und unveränderlich sind, sind Sicherheit und Vertrauenswürdigkeit inhärente Eigenschaften von Smart-Contracts. Während es vor der Blockchain-Technologie noch nahezu undenkbar war, einen digitalen Vertrag umzusetzen, da es fast unmöglich war, für beide Seiten Vertrauen und Sicherheit herzustellen, ist dies mit Smart-Contracts problemlos möglich.

Es braucht auch keine rechtlichen Fachkenntnisse und schwurbeligen Formulierungen mehr um einen Vertrag aufzusetzen, denn all dies wird automatisch durch den Programmiercode der smarten Contracts ersetzt. Sobald zwei Parteien einen Smart-Contract eingehen, wird dieser automatisch unter den besten und sichersten Bedingungen für beide Seiten abgeschlossen. Dies spart besonders Unternehmen Zeit und Geld, während sich dadurch zugleich noch eine Fülle an weiteren Geschäftsmöglichkeiten ergibt. Also worauf wartet die Wirtschaftswelt noch? Wieso sind Smart-Contracts noch nicht im Mainstream angekommen?

Ohne Moos nix los

Da die meisten Smart-Contracts auf einem Blockchain-Netzwerk angesiedelt sind, wird für jede Transaktion eine Transaktionsgebühr fällig, um den zugehörigen Block validieren und in der Chain verewigen zu können. Der Grund, weshalb diese Gebühr zwangsläufig anfällt und nicht optional ist, ist dass sie zugleich als Anreiz für die Miner des Netzwerks dient, die Arbeit bzw. Rechenleistung verrichten, um einen neuen Block zu schöpfen. Ohne Gebühr kein monetärer Anreiz für Miner, ohne Miner keine neuen Transaktionen. Doch damit nicht genug, denn die Höhe dieser Gebühren ist zudem stark schwankend, da sie abhängig vom Traffic im jeweiligen Netzwerk und dem Kurswert der zugehörigen Kryptowährung ist.

Wenn man als Unternehmer also Teile seines Geschäfts über Blockchain-basierte Smart-Contracts abwickeln will, sorgen die Transaktionsgebühren wohl eher früher als später für Kopfschmerzen. Wenn man als Verbraucher die Macht der Blockchain nutzen will, um sich bei einer Vertragsschließung zu schützen, dann sind die Transaktionsgebühren von Smart-Contracts ggf. viel zu hoch, um eine tatsächliche Option darzustellen. Die Ideallösung wäre also ein Netzwerk, das keinerlei Gebühren erhebt, doch solange diese zumindest transparent und wertstabil sind, haben Unternehmer und Verbraucher immerhin schon mal Planungssicherheit für ihr Budget.

Das beliebteste Smart-Contract-Netzwerk ist zurzeit Ethereum. Doch der Marktführer befindet sich in einer selbst geschaffenen Zwickmühle, denn je beliebter er wird, desto teurer wird seine Nutzung. Dies ist das genaue Gegenteil eines erfolgreichen Geschäftsmodells, und vielmehr ein alarmierendes Zeichen dafür, dass das Design von Smart-Contracts einen grundlegenden Denkfehler hat.

Gefangen im Ghetto

Zum Vergleich: Die E-Mail hat die Geschäftswelt revolutioniert, doch stellen wir uns vor, lediglich die Nutzer ein und desselben Anbieters könnten untereinander E-Mails schreiben. Wenn das der Fall wäre, würden E-Mails wohl nur in vereinzelten Unternehmen genutzt, aber nicht im breiten Mainstream.

Analog diesem Beispiel verhält es sich derzeit bei Smart-Contracts, denn diese weisen aktuell auch keine solche Interoperabilität auf. Wenn ein Unternehmen also einen „smarten Contract“ mit einem anderen Unternehmen eingehen will, müssen beide Seiten die gleiche Kryptowährung dafür nutzen. Derartige Verträge werden zurzeit also überwiegend nur unter Unternehmen abgeschlossen, die ohnehin eng in einem ähnlichen Geschäftsfeld zusammenarbeiten, doch im Mainstream wird sich diese „Ghettoisierung“ niemals wirklich durchsetzen.

Dementsprechend kann von großen Unternehmen nicht erwartet werden, dass sie sich ausschließlich auf eine Kryptowährung und das dazugehörige Blockchain-Netzwerk spezialisieren, besonders weil die betreffende Kryptowährung massiven Kursschwankungen ausgesetzt sein kann. Die traurige Wahrheit ist jedoch, dass fast jedes Smart-Contract-Netzwerk fest mit seiner originären Blockchain verwoben ist. Eine Situation ohne Ausweg, denn die Schaffung von Kompatibilität zwischen den einzelnen Netzwerken ist eine regelrechte Mammutaufgabe.

Wer ist hier der Boss?

Die oben genannten Probleme können letztendlich nur von der Krypto-Community als Ganzes gelöst werden, indem deren Entwickler auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten. Allerdings gibt es noch weitere Stolpersteine, denn auch Umweltbelastung durch Mining, Verzögerungen bei der Abwicklung von Transaktionen, das Einrichten privater Netzwerke auf öffentlichen Blockchains und Oracles, die erst die Einbindung von externen Daten auf Blockchains möglich machen, sind allesamt Problemstellungen, die ebenfalls gelöst werden müssen.

Eine weitere große Aufgabe, aus einer völlig anderen Kategorie, ist die rechtliche Zuständigkeit. Dies kann die Krypto-Community nicht allein lösen. Das Vertragsrecht sieht in all seinen Ausführungen immer vor, dass in einem Vertrag die rechtliche Zuständigkeit geklärt sein muss. Dementsprechend gibt es ganze Branchen, die sich damit befassen, wer in welchem Fall haftet und welche Konsequenzen gezogen werden.

Smart-Contracts sind auch in dieser Hinsicht eine völlig neue Evolutionsstufe für das Konzept der rechtlichen Zuständigkeit. Juristisch gesehen bewegen sich Kryptowährungen in einem völlig neuen, unbekannten Hoheitsgebiet. Eine Vereinbarung, die auf eine dezentralisierten, globalen Netzwerk aus Computern besteht, die auf einer Währung basiert, die keiner zentralen Regierung unterliegt und die von einem Open-Source Programmiercode ausgeführt wird, ist juristisch schwer zu fassen, geschweige denn einem festen „Ort“ zuzuordnen. Es hat schließlich einen Grund, weshalb Kryptowährungen bisher noch kaum reguliert sind. Nicht umsonst wird die Kryptobranche oftmals als „Wilder Westen“ tituliert. Wenn man einen Smart-Contract eingeht und die andere Seite ihre Vereinbarung bricht, an welches Gericht wendet man sich dann?

Die Lösungen für all diese Probleme werden sich mit voranschreitender Entwicklung der Distributed-Ledger-Technologien ergeben. Dabei obliegt es Regierungen und Aufsichtsbehörden der Welt, einen gemeinsamen rechtlichen Rahmen zu schaffen, der Smart-Contracts und Blockchain-Transaktionen ordnungsgemäß regulieren kann. Zugleich werden diese neuen Technologien jedoch nie die nötige Akzeptanz bekommen, solange sich die Entwicklerteams der Kryptobranche wie die gierigen Goldgräber im Kalifornien des 19. Jahrhunderts verhalten. Es ist jetzt wichtiger denn je, dass die Community wahrhaft gemeinschaftlich denkt und auf die Massentauglichkeit hinarbeitet, anstatt in einer Ellenbogengesellschaft zu verharren, in der jeder sich selbst der Nächste ist.

Der vorliegende Artikel ist eine redaktionelle Übersetzung des englischen Originaltextes, den der deutsche IOTA-Chef Dominik Schiener exklusiv für Cointelegraph verfasst hat. Obwohl sich Wortlaut und Intention nah an das Original halten, handelt es sich nicht um die eigenen Worte von Schiener.

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Dominik Schiener ist einer der Mitgründer und Geschäftsführer der IOTA Foundation, der federführenden Organisation hinter IOTA, die in Berlin ihren Sitz hat. In seiner Funktion ist Schiener allen voran für die Bildung neuer Partnerschaften und für die strategische Gesamtumsetzung des Projekts verantwortlich. IOTA ist ein DLT-Netzwerk, das Kryptowährungen mit dem Internet of Things verbindet. Das ambitionierte Ziel des deutschen Projekts ist nichts Geringeres als der Aufbau der „Machine Economy“.

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IOTA integriert Reputationssystem Mana in Pollen-Testnet

Die IOTA Foundation erprobt den dezentralen Identifikationsmechanismus für Nodes im Tangle-Netzwerk Mana jetzt auch im sogenannten Pollen-Testnet, so IOTA in einem Blogbeitrag vom 11. März.

Wichtiger Schritt für das Pollen-Testnet

Bei den ersten Testläufen von Mana soll dessen Funktionsweise erprobt werden, um die Stabilität zu verbessern und Bugs aufzuspüren. In einem weiteren Schritt soll IOTA Mana auch für Kernmodule, wie die “Congestion Control”, den “Fast Probabilistic Consensus”-Mechanismus, Autopeering und den dezentralen Zufallszahlengenerator als Sybil-Schutzmechanismus eingesetzt werden.

Das Pollen-Testnet wird dafür auf Version 0.5.0 aktualisiert, was einen Reset des Test-Netzwerks und dem darin präsenten Tangle mit sich bringt. 

Die neue Pollen-Version bringt auch eine Reihe neuer APIs und einen neuen Mana-Bereich auf dem lokalen Dashboard, dem Pollen Analyzer Dashboard sowie auf dem Grafana Dashboard mit. Die GUI- als auch die CLI-Wallets wurden dabei ebenfalls aktualisiert, um dem Benutzer die Möglichkeit zu geben, die Identität eines Nodes als Empfänger von Mana für eine Transaktion festzulegen.

Mana garantiert dezentrale Verifizierung von Nodes

Das von IOTA im September 2020 vorgestellte Reputationssystem Mana soll bei der kommenden IOTA-Release den bisher zentral arbeitenden Koordinator ersetzen. Zum Einsatz sollen dabei als Mana genannte Reputationspunkte kommen, die bei einer erfolgreichen Transaktion einem beteiligten Node zugewiesen werden. Durch zuverlässige Arbeit im Tangle-Netzwerk sollen Nodes dadurch im Zeitverlauf eine höhere Reputation basierend auf ihrer Zuverlässigkeit aufbauen können.

Pollen ist die erste von insgesamt drei Phasen bis zum geplanten Coordicide mit IOTA 2.0, die in Anlehnung an Bienenvölker durch die zwei Phasen Nektar und Honig ergänzt werden wird. Die Roadmap für die geplante Abschaffung des Tangle-Koordinators hatte IOTA im Juli 2019 vorgestellt.

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IOTA und Horizen bringen IOTA-Oracles auf andere Blockchains

IOTA hat eine Kooperation mit dem Blockchain-Anbieter Horizen vereinbart, um die eigenen  Oracles zur Einspeisung von Echtzeitdaten in Smart Contracts auch für andere Blockchains nutzbar zu machen. Dies gab IOTA am 1. März in einem Blogbeitrag bekannt.

Horizen beschreibt sich selbst als eines der sichersten Blockchain-Ökosysteme mit einer der größten und dezentralen Knoteninfrastruktur der Branche. Mit seiner Sidechain-Technologie Zendoo biete Horizen alle notwendigen Komponenten für einen einfachen Einsatz von vollständig anpassbaren Blockchains an. Mit ZEN hat Horizen auch eine eigene Kryptowährung, dessen Kurs aktuell bei 42,97 US-Dollar liegt. 

IOTA zeigt sich offen für Blockchains

Im Rahmen der Partnerschaft wollen die Partner Expertise austauschen, “um in Bereiche zu expandieren, die für beide Ökosysteme von Vorteil sind”.

Erstes Ziel sei es, die IOTA Oracles-Funktionalität für Anwendungen auf den Horizen-Sidechains verfügbar zu machen. Geschehen solle dies in zwei Phasen. Als ersten Schritt plane man, den IOTA Oracles-Feed in einen Proof-of-Concept einer Horizen-Sidechain zu integrieren. Eine zweite Phase sieht die Integration der IOTA-Oracles direkt in das Horizen-Sidechains-SDK vor. Auf diesem Weg sollen die IOTA Oracles als eine Option “für jeden verfügbar machen, der eine Horizen-Sidechain startet”, schreibt IOTA.

IOTA-Oracles sollen Echtzeitdaten in Smart Contracts ermöglichen

IOTA hatte die eigenen Oracles zur Einspeisung von Echtzeitdaten in Smart Contracts auf dem Tangle-Netzwerk erst Anfang Februar angekündigt. Im Gegensatz zu vielen Blockchain-Oracles biete der Tangle bei den IOTA Oracles eine Reihe von Vorteilen, wie etwa kostenlose Transaktionen und Abwicklung nahezu in Echtzeit.

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IOTA entwickelt eigene Oracles für Echtzeitdaten in Smart Contracts

Die IOTA Foundation plant die Einführung sogenannter Oracles zur Einspeisung von Echtzeitdaten in Smart Contracts auf dem Tangle-Netzwerk, so ein offizieller Blogbeitrag vom 8. Februar.

Tangle bietet Vorteile

Im Gegensatz zu vielen Blockchain-Oracles biete der Tangle bei den IOTA Oracles eine Reihe von Vorteilen, wie etwa kostenlose Transaktionen und Abwicklung nahezu in Echtzeit. Die von IOTA Oracles genutzten Daten stammen dabei nicht aus externen Datenquellen oder Zwischenparteien zur Übermittlung, sondern werden von ihren Herausgebern direkt in den IOTA Tangle geschrieben.

Die Funktionsweise der IOTA Oracles demonstriert die IOTA Foundation in einem kleinen Videobeitrag. Darin wird anhand eines Beispiels ein sogenanntes First Party Oracle gezeigt, welches einen Preis-Feed für digitale Assets von Kaiko erhält und diesen auf den IOTA Tangle streamt.

“Einmal übermittelt, können Anwendungen Kaikos Krypto-Asset-Marktdaten in Unternehmensqualität nutzen und sie in jede dezentrale Anwendung wie einen Automated Market Maker (AMM), eine Kreditplattform oder eine synthetische Asset-Börse auf dem IOTA Tangle einbinden”, erklärt IOTA.

IOTA lässt mehrjährigen Abwärtstrend hinter sich

Die Neuigkeit zu IOTA Oracles und anderen Fortschritten scheint auch dem Kurs der eigenen Kryptowährung MIOTA beflügeln, welche nach einer Bodenbildung von mehr als zwei Jahren nach oben ausbrechen konnte. Am 5. Februar hatte der Kurs noch bei nur 0,4367 US-Dollar gelegen und konnte in den vergangenen Tagen zwischenzeitlich bis auf 1,31 US-Dollar zulegen.

Coordicide rückt näher

Wie IOTA bereits am 5. Februar mitteilte, gibt es für die Zwischenversion IOTA 1.5 Chrysalis jetzt eine Status-Seite. Auf dieser kann man den Fortschritt bis zum geplanten Coordicide-Release IOTA 2.0 anhand von Status-Updates detailliert nachverfolgen. Im Januar wurde zuletzt eine neue Version des sogenannten Pollen-Testnets für die kommende Version IOTA 2.0 veröffentlicht. Pollen ist die erste von insgesamt drei Phasen bis zum geplanten Coordicide mit IOTA 2.0, die in Anlehnung an Bienenvölker durch die zwei Phasen Nektar und Honig ergänzt werden wird.

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IOTA 2.0 rückt näher: Neue Version des Pollen-Testnets veröffentlicht

Die IOTA-Foundation hat am 13. Januar eine neue Version des sogenannten Pollen-Testnets für die kommende Version IOTA 2.0 veröffentlicht.

Sicherer und stabiler

Laut den Release Notes für die aktuelle Version 0.3.5 bringt das Update vor allem Verbesserungen bei Sicherheit und Stabilität im Tangle-Netzwerk.

Neben einigen behobenen Fehlern hat das IOTA-Team auch Module für Integrationstests und Netzwerkanalyse weiter optimiert und die Go-Bibliothek hive.go sowie den Javascript-Code aktualisiert. Wie bei der vorherigen Version wird durch Version 0.3.5. das Tangle-Testnet mit allen Salden komplett zurückgesetzt.

Für die nächste Version soll man sich den Bereichen “Tangle refactoring”, Verbesserungen beim neuen Mana-Konsensmechanismus, Validierung von Zeitstempeln und einer ersten Implementierung einer “Congestion Control” widmen.

Drei Phasen bis zum Coordicide

Pollen ist die erste von insgesamt drei Phasen bis zum geplanten Coordicide mit IOTA 2.0, die in Anlehnung an Bienenvölker durch die zwei Phasen Nektar und Honig ergänzt werden wird. Die Roadmap für die geplante Abschaffung des Tangle-Koordinators hatte IOTA im Juli 2019 vorgestellt.

Im Januar 2020 veröffentlichte IOTA eine aktualisierte Version seines Coordicide-Whitepapers. Noch 2021 will die IOTA Foundation den Netzwerkkoordinator vollständig abschaffen. Unter dem Namen Chrysalis nahm im Dezember 2020 die Zwischenstufe IOTA 1.5 für die endgültige Koordinator-Abschaffung ihren Betrieb auf.

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DLT für Banken: HQLAx erhält Millionen-Investment von Großbanken

Vergangene Woche äußerte sich Tesla-Gründer Elon Musk abermals zur Kryptowährung Bitcoin. Via Twitter erklärte er, dass er einer Bezahlung in Bitcoin keinesfalls ablehnend gegenüberstehen würde.

Am 8. Januar 2021 veröffentlichte der Schriftsteller Ben Mezrich einen Tweet, in dem er erklärte, dass er es nicht ablehnen würde, mit Bitcoin bezahlt zu werden. Etwa einen Tag später antwortete Elon Musk auf diesen Tweet mit den Worten „ich auch nicht“.

Für viele Unternehmer war das Jahr 2020 von finanziellen Verlusten geprägt. Nicht jedoch für Elon Musk. Vor kurzem überholte er im Milliardärs-Index der Nachrichtenagentur Bloomberg den Amazon-Gründer Jeff Bezos und gilt nun als reichster Mensch der Welt. Sein Vermögen beträgt schätzungsweise 209 Milliarden US-Dollar (Stand: 12. Januar).

Vor wenigen Tagen erreichte der Bitcoin-Kurs ein neues Allzeithoch und knackte die 40.000 US-Dollar-Marke. Bereits im Dezember 2020 kursierten Gerüchte, dass Musks Unternehmen Tesla Bitcoin in seine Bilanz aufnehmen wolle. Die Aktie des Autobauers bewegt sich momentan in ungeahnten Höhen und knackte vor kurzem die 800 US-Dollar-Marke. Im vergangenen Jahr lieferte Tesla insgesamt über eine halbe Million Autos aus. Musk bezeichnete das Anfang Januar als Meilenstein:

Ich bin so stolz auf das Tesla-Team, dass es diesen wichtigen Meilenstein erreicht hat! Zu Beginn von Tesla dachte ich, wir hätten (optimistisch betrachtet) eine 10-prozentige Chance, überhaupt zu überleben.

Twitter

Elon Musk und Michael Saylor diskutieren über Bitcoin

Musk erkundigte sich öffentlich bei MicroStrategy-Gründer Michael Saylor bezüglich einer Umwandlung von Teslas Firmenvermögen in Bitcoin. Saylors antwort auf Musks Nachfrage wie folgt:

Wenn Sie Ihren Aktionären einen Gefallen in Höhe von 100 Milliarden Dollar tun wollen, konvertieren Sie die Tesla-Bilanz von Dollar in Bitcoin.

Twitter

Musk fragte daraufhin, ob Transaktionen in dieser Größenordnung überhaupt umsetzbar seien. Saylor reagierte auf diese Frage und erinnerte daran, dass er selbst in den vergangenen Monaten bereits über 1,3 Milliarden Dollar in Bitcoin investierte. Man könnte fast meinen, dass die beiden Unternehmensgründer bereits ahnten, dass ihre öffentliche BTC-Diskussion den Run potenzieller Investoren noch einmal verstärken würde.

Bleibt abzuwarten, wie wörtlich Musks Aussage, mit Bitcoin bezahlt werden zu wollen, aufzufassen ist. Angesicht des aktuellen Bitcoin-Kurses, der sich trotz seiner jüngsten Kurskorrektur noch immer auf 34.000 US-Dollar befindet, scheint das jedenfalls keine schlechte Idee zu sein.

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CBDC in der Schweiz: Projekt Helvetia meldet erste Erfolge

Auch in der Schweiz beschäftigt man sich intensiv mit CBDC-Projekten. Wie die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) am Donnerstag mitteilte, ist ein Test mit digitalem Zentralbankgeld erfolgreich verlaufen. In diesem Test ging es darum, die CBDC probeweise per Distributed-Ledger-Technologie (DLT) mit den Finanzmärkten zu verbinden.

Das Projekt stammt von der Schweizerischen Nationalbank (SNB) in Zusammenarbeit mit dem Innovation Hub der BIZ und dem Schweizer Börsenbetreiber SIX. Es untersucht den Einsatz einer digitalen Zentralbankwährung (CBDC) zur Abwicklung digitaler Vermögenswerte sowie zur Anbindung von DLT-Plattformen an bestehende Zahlungssysteme. 

Das „Projekt Helvetia“, so der Name, habe laut BIS-Bericht die Umsetzbarkeit beider Ansätze nachgewiesen. Wenn eine wie in diesem Projekt auf Banken und Finanzinstitutionen beschränkte sogenannte Wholesale CBDC zum Einsatz kommt, habe diese bedeutende Vorteile. Gleichwohl gebe es noch einige politische und regulatorische Herausforderungen zu bewältigen. Bei einer CBDC für den Einzelhandel oder die Allgemeinheit komme es zu ganz anderen Anwendungsfällen mit komplett unterschiedlichen politische Auswirkungen. Dieses Szenario wurde im Projekt Helvetia allerdings nicht untersucht. 

CBDC-Projekt vorerst nur „Experiment“

In der Mitteilung heißt es außerdem, bei den Machbarkeitsnachweisen der BIS habe es sich um reine „Experimente“ gehandelt. Man solle sie nicht als Hinweis darauf interpretieren, dass die SNB eine CBDC auf die Plattform der SIX Digital Exchange (SDX) ausgibt. Auch die Abwicklung von SDX-Transaktionen im Swiss Interbank Clearing System mit CBDC sei noch keine beschlossene Sache. 

Ohnehin bewertet BIZ-Chef Benoît Cœuré Alleingänge der Nationalbanken kritisch und mahnt stattdessen zur Kooperation: 

Wenn die auf Finanzinstitutionen beschränkten Wholesale CBDCs ihr Potenzial als neues Zahlungsinstrument ausschöpfen sollen, müssen ihr Design und ihre Auswirkungen genau untersucht werden. Dies ist nur durch fortgesetzte Beratungen und Experimente zwischen den Zentralbanken möglich. Auch anderen Beteiligten wie Marktaufsichtsbehörden und der Privatsektor gehören dazu. Angesichts der Geschwindigkeit der digitalen Transformation müssen Zentralbanken – und andere – schnell lernen, um fundierte politische Entscheidungen treffen zu können.

BIZ-Chef Benoît Cœuré

Entsprechend prognostiziert der Bericht, der nächste Schritt solle darin bestehen, die politischen und finanzpolitischen Implikationen der Integration von CBDCs in Kernbankensysteme besser zu verstehen. So könne man auch ihre Funktionsfähigkeit über Grenzen hinweg besser untersuchen. Bereits im März diesen Jahres hatte die BIZ in einem Report angemahnt, dass es zu wenige Projekte gibt, die die CBDC auf den Prüfstand stellen. Mittlerweile gehört aber auch die französische Nationalbank zu denjenigen, die einen Testlauf starten.

Sich dem Thema CBDC zu entziehen, ist jedenfalls keine Option. Selbst die eher langsame Europäische Zentralbank (EZB) hat inzwischen erkennen lassen, dass man sich den digitalen Zentralbankwährungen stärker annehmen möchte. Eine ausführliche Einschätzung dazu findet man hier.

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