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Perlen vor die Hunde: Burger King Brasil erlaubt Dogecoin-Zahlungen

Der Privacy Coin Monero hat ein Problem: Manche Transaktionen sind weniger verschleiert, als andere. Schuld ist ein Bug, über den das Monero-Team kürzlich in Kenntnis gesetzt wurde.

Monero (XMR) kann das, was Bitcoin unterstellt wird: anonyme Transaktionen. Während sich bei der Krypto-Leitwährung mit dem Taproot-Update eine Verbesserung in Sachen Privatsphäre abzeichnet, kann Monero bereits “ab Werk” über diverse Mechanismen, die das Nachvollziehen von Transaktionsströmen und Konto-Ständen zu einer Herausforderung machen, an der sich noch jeder Blockchain-Schnüffler die Nase wund gestoßen hat. Nicht umsonst hat die US-amerikanische Steuerbehörde IRS im vergangenen Jahr eine Belohnung von 625.000 USD für Hacker ausgesetzt, die es schaffen, Moneros Privacy-Schleier zu lüften – bislang ohne Erfolg.

Monero-Entwickler warnen vor Privacy-Bug

Nun hat das Projekt jedoch selbst Hinweise auf einen Bug bekommen, der die Privatheit von Transaktionen beeinträchtigen könnte. Konkret geht es um den Algorithmus für das Erstellen von Decoy-Transaktionen. Dabei handelt es sich um “Transaktions-Attrappen”, die automatisch mit jeder XMR-Transaktion erstellt werden, um den Geldfluss zu verschleiern. Wie der Programmierer Justin Berman herausgefunden hat, funktioniert diese Verschleierung bei kurzfristigen Transaktionen nur teilweise. Zumindest der gesendete Betrag könnte, unter den richtigen Voraussetzungen, ermittelt werden:

Der Algorithmus für die Decoy-Auswahl hat so gut wie keine Chance, extrem aktuelle Outputs als Decoy auszuwählen. Wenn ein Benutzer heute einen Output direkt in dem Block ausgibt, in dem dieser freigeschaltet wurde, und der Output ursprünglich in einem Block erstellt wurde, der insgesamt weniger als 100 Output enthält, wäre sein echter Output im Ring [der Signatur des Blocks] eindeutig zu erkennen,

warnte Justin Berman via GitHub – lobenswerterweise erst, nachdem er das Kernentwickler-Team von Monero in Kenntnis gesetzt hatte.

Wohlgemerkt: Hierbei geht es nur um die Höhe des gesendeten Betrages, nicht um die Adresse oder “Kontostände” der Transaktionspartner. Dennoch nimmt das Monero-Team den “signifikanten” Bug “sehr ernst”, wie es auf seiner Twitter-Präsenz verkündete. Man arbeite derzeit an einer Lösung, heißt es dort weiter. Nutzer des Privacy Coins sind bis dahin dazu angehalten, zwischen dem Erhalt und Weiterversenden von XMR mindestens zwei Blöcke (rund 20 Minuten) verstreichen zu lassen, damit ein Maximum an Privatsphäre gewährleistet ist.

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Bitcoin-Rückgang auf 37.000 US-Dollar: Analysten vorsichtig mit Begriff „Trendwechsel“

Der Optimismus auf dem Bullenmarkt kehrte am Montag auf den Kryptowährungsmarkt zurück, nachdem der Bitcoin-Kurs (BTC) zum ersten Mal seit über sechs Wochen wieder über 40.000 US-Dollar gestiegen ist.

Der Anstieg am Montag auf 40.581 US-Dollar setzte den Ausbruch vom Sonntag fort, bei dem der BTC-Kurs auf Binance auf 38.110 US-Dollar kletterte. Ein Short Squeeze hatte dazu geführt, dass innerhalb von nur zwei Minuten Leerverkäufe im Wert von fast 500 Mio. US-Dollar liquidiert wurden.

Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, dass BTC am Montag ein Intraday-Hoch bei 40.581 US-Dollar erreichte. Daraufhin fiel er auf 37.500 US-Dollar zurück, da die Bullen versuchten, diesen Widerstand wieder in eine Unterstützung umzuwandeln, um einen weiteren Anstieg vorzubereiten.

BTC/USDT 4-Stunden-Chart. Quelle: TradingView

Diese Aufwärtsbewegung signalisiert zwar einen Trendwechsel und einige Analysten sagten sogar, dass der Bullenmarkt wieder auf dem richtigen Weg sei, doch die On-Chain-Daten und die ewigen Finanzierungsraten zeigen ein etwas anderes Bild auf. Insbesondere wenn man bedenkt, dass der aktuelle Ausbruch möglicherweise nur aus einem massiven Short-Squeeze hervorging.

Welche Faktoren den Bullenmarkt wieder ankurbeln könnten

Laut Élie Le Rest, Partner bei der Digital Asset Management-Firma ExoAlpha, hat das kürzlich dementierte Gerücht, dass Amazon Kryptowährungszahlungen akzeptieren würde, einen ähnlichen Effekt haben könnte, wie die Ankündigung von PayPal aus dem Jahr 2020, dass es Kryptowährungen integrieren würde. Le Rest sagte, wenn sich die Nachricht über Amazon als wahr herausstellen sollte, könnte das „der Katalysator sein, der einen Bullenmarkt im zweiten Halbjahr 2021 auslöst“.

Als der Bitcoin-Kurs am Sonntag über 35.000 US-Dollar kletterte, wurden „in den letzten 24 Stunden mehr als eine Milliarde US-Dollar an Leerverkäufen liquidiert. Der Großteil der Liquidationen fand in weniger als einer Stunde statt“, so Le Rest. Es hieß auch, „die aktuelle Marktbewegung könnte im Laufe der Woche durch das Volumen von denjenigen, die seit Ende Mai auf einen klareren Trend bei Bitcoin gewartet haben, aufrechterhalten werden“.

Le Rest erklärte weiter:

„Um diesen Trend zu bestätigen, muss Bitcoin aus dem Bereich zwischen 30.000 US-Dollar und 40.000 US-Dollar ausbrechen, in dem er seit 2 Monaten feststeckt. Wenn sich Bitcoin über 40.000 US-Dollar hält, wäre das ein Zeichen dafür, dass der ‚Bärenmarkt‘ vorbei ist und der Bullenlauf wieder einsetzen kann.“

Wenn Bitcoin seine derzeitige Dynamik beibehalten kann, so Le Rest, „könnte Bitcoin, wie von vielen erwartet, wieder dem Stock-to-Flow-Modell folgen und bis zum Jahresende auf 100.000 US-Dollar klettern“.

On-Chain-Daten nicht so optimistisch

Die Daten von Glassnode deuten darauf hin, dass mehrere bärische Bedrohungen weiterhin bestehen, darum sollte man nicht sofort zu optimistisch sein. 

Zu dem Futures-Märkten sagte Glassnode, „die ewigen Finanzierungsraten sind weiterhin negatiV“, das würde „darauf hindeuten, dass die Tendenz insgesamt weiterhin negativ für Bitcoin ist“.

Bitcoin-Futures ewige Finanzierungsrate, alle Börsen. Quelle: Glassnode

Glassnode sagte:

„Anhand dieses Indikators können wir erkennen, dass der Kursanstieg vom Montag wahrscheinlich auf einen allgemeinen Short-Squeeze zurückzuführen ist, da die Finanzierungssätze trotz des Kursanstiegs um 30 Prozent weiterhin noch negativ sind.“

Glassnode verwies auch auf die On-Chain-Aktivität von Bitcoin und betonte, „im direkten Gegensatz zur Volatilität auf den Spot- und Derivatemärkten ist das Transaktionsvolumen und die On-Chain-Aktivität weiter extrem ruhig.“

Bitcoin Gesamttransfervolumen, nach Entitäten bereinigt. Quelle: Glassnode

Im Endeffekt wird erst die Reaktion des On-Chain-Transfervolumens auf die jüngste Kursentwicklung von Bitcoin einen besseren Einblick in die Entwicklung des Marktes geben. Aber wie Glassnode anmerkt, „bleibt abzuwarten, ob das On-Chain-Volumen als Reaktion auf die jüngste volatile Kursentwicklung ansteigt“.

In diesem Zusammenhang: Bitcoin über 39.000 US-Dollar: DeFi-Token verzeichnen zweistellige Zuwächse

Altcoins folgen Bitcoins Beispiel

Kryptowährungsmarkt Tagesentwicklung. Quelle: Coin360

Die Erholung von Bitcoin auf über 40.000 US-Dollar trug dazu bei, dass sich auch die meisten Altcoins stark erholten.

Ether (ETH) legte um 11 Prozent zu und erreichte ein Tageshoch von 2.433 US-Dollar. Dogecoin (DOGE) konnte um 7 Prozent zulegen und auf 0,208 US-Dollar klettern.

Weitere nennenswerte Gewinner sind Strike (STRK) mit einem Plus um 64 Prozent, Venus (XVS) mit 55 Prozent und VeChain Thor (VTHO) und Ankr (ANKR) mit je 20 Prozent.

Die Gesamtmarktkapitalisierung aller Kryptowährungen liegt jetzt bei 1,46 Bio. US-Dollar und die Dominanz von Bitcoin beläuft sich auf 47,4 Prozent.

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph.com wider. Jeder Investment- und Handelsschritt birgt ein Risiko und man sollte gut recherchieren, bevor man eine Entscheidung trifft.

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In Form: Elon Musk twittert wieder Memes zu Dogecoin

Nach seinem Gespräch mit Jack Dorsey und Cathie Wood findet Elon Musk wieder zurück zu alter Twitter-Form. Die Krypto-Community bleibt jedoch skeptisch.

Nichtmal eine Woche nach seinen Äußerungen bei “The B-Word” findet Elon Musk anscheinend wieder zurück zu alter Form. So setzte der Tesla CEO gestern Vormittag die Twitter-Maschinerie wieder in Gang und machte seinem Namen als “Dogefather” alle Ehre. Über das Wochenende postete der Multimilliardär eine Serie an Memes auf seinem Account. Da durfte ein Beitrag zu seinem Lieblingscoin DOGE natürlich nicht fehlen. Dabei bediente sich Musk diesmal bei der beliebten Matrix-Reihe.

Demnach meint Musk, dass Dogecoin kein spekulatives Asset, sondern ein Anwärter für eine vollwertige Währung sei. Mittlerweile dürften die Tweets jedoch niemanden im Krypto-Space mehr so wirklich überraschen. Bereits in der Vergangenheit versuchte der Serienunternehmer mit seinen Beiträgen Einfluss auf die Meme-Währung zu nehmen – mal mehr, mal weniger erfolgreich. Zudem häuften sich in letzter Zeit die Vermutungen, dass Musk durch seine PR-Aktionen einer der 20 ominösen DOGE-Wale sein könnte. Im Talk mit Jack Dorsey und Cathie Wood versuchte der Tesla-Chef diese Vorwürfe zu entkräften. Er sei zwar in die Memewährung investiert, den Großteil seines Krypto-Portfolios mache jedoch Bitcoin aus. Wie hoch sein DOGE-Bestand tatsächlich ist, bleibt damit weiter ein Mysterium.

Dogecoin-Kurs reagiert kaum auf Elon Musk

Diesmal scheint die PR-Aktion jedoch nicht besonders viel gebracht zu haben. Ein Miniausschlag um 3,5 Prozent währte für knapp eine Stunde und flachte danach wieder ab. Viel mehr zogen den DOGE-Kurs wohl die Gerüchte um eine geplante Bitcoin-Integration von Amazon gen Norden. Das US-Unternehmen steht laut Insider-Informationen kurz davor, Kryptowährungen auf der eigenen Plattform als Zahlungsmittel zuzulassen. In der Folge reagierte fast der gesamte Krypto-Markt mit massiven Kursgewinnen. So auch Dogecoin, zu Redaktionsschluss handelt DOGE bei 0,22 US-Dollar – rund 13 Prozent höher, als noch vor 24 Stunden.

Ein Grund für die rückläufige Korrelation zwischen Musk und DOGE könnte darin begründet sein, dass ein Teil der Anlegerschaft die Twittereskapaden des Tesla-Chefs bezüglich Bitcoin noch nicht verziehen zu haben scheint. Zur Erinnerung: Ende Mai entfachte der Multientrepreneur mit Äußerungen zum Energieverbrauch der Krypto-Leitwährung einen Diskurs über die Grenzen des Krypto-Space hinweg. Kurz darauf setze sein Unternehmen Tesla die Zahlungsfunktion mit BTC auf unbestimmte Zeit aus. Als Musk dann am vergangenen Mittwochabend prophezeite, dass der E-Autobauer “wahrscheinlich” wieder Bitcoin freischalten werde, wirkte sich dies nicht unbedingt positiv auf die Reputation des selbsternannten “Dogefathers” aus.

Unter seinem aktuellen Tweet zeigt sich ein polarisiertes Bild. Einerseits gibt es User, die in Musks Meme-Reigen mit einsteigen, andererseits kritisieren andere Nutzer den Multimilliardär. So schreibt beispielsweise der US-Psychologe Geoffrey Miller:

Warum untergräbst du das Vertrauen der Menschen in @Tesla und @SpaceX indem du über obsolete Memecoins tweetest? Wenn du die Krypto-Industrie unterstützen willst, hör auf, sie wie einen kindischen Scherz zu behandeln. Zeig lieber etwas Wertschätzung für echte Projekte mit echten Dev-Teams, Anwendungsfälle und Communitys.

Geoffrey Miller auf Twitter

Durch den Flash Crash vor etwas mehr als zwei Monaten scheint der Krypto-Space erwachsener geworden zu sein. Ob diese Einstellung auch im aktuellen Bullrun beibehalten werden kann, bleibt abzuwarten. Elon Musk dürfte in der Zwischenzeit daran interessiert sein, seinen verspielten Krypto-freundlichen Ruf wiederzuerlangen.

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40.000 US-Dollar möglich? Altcoin-Zuwachs um 80-150 Prozent? Bitcoin-Trader geteilter Meinung

Bitcoin (BTC) pendelte am Donnerstag um 32.000 US-Dollar. Die Aufregung über neue Kommentare von Elon Musk führte zu einer Stärke der Unterstützung.

BTC/USD 1-Stunden-Kerzenchart (Bitstamp). Quelle: TradingView

BTC-Bullen sammeln sich um 32.000 US-Dollar

Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, dass sich das BTC/USD-Paar über Nacht am Mittwoch zwischen 31.500 US-Dollar und 32.000 US-Dollar bewegte, nachdem Musk Bitcoin während einer Konferenz für seine wachsende Nachhaltigkeit lobte.

Wie Cointelegraph berichtete, waren Musks Worte im Großen und Ganzen positiv und weniger kritisch als viele angenommen hatten. Das wiederum führte zu einem kurzen Kursanstieg auf bis zu 32.800 US-Dollar.

Danach stieß er auf Widerstand und 32.400 US-Dollar wurde erneut zu einem Niveau, das man überwinden muss. Bitcoin hat das bisher noch nicht geschafft.

Trotzdem konnte er seine Zuwächse halten, die er seit dem Rückgang unter 30.000 US-Dollar erzielte. Aber ebenso wenig gab es Anzeichen für einen größeren Rückgang.

„Wenn wir uns die Kursentwicklung von Bitcoin ansehen, können wir klar feststellen, dass wir uns über 31.000 US-Dollar halten“, so der Cointelegraph-Mitarbeiter Michaël van de Poppe.

„Wenn das anhält und der Markt ein höheres Tief zulässt, denke ich, dass wir einen vorläufigen Boden gefunden haben und wir 40.000 US-Dollar testen werden.“

Der unabhängige Analyst und Händler Keith Wareing äußerte sich neutral zu Musks Aussagen. Er argumentierte, dass sich an der kurzfristigen BTC-Kursentwicklung nichts grundlegend geändert habe, da keine Widerstandsniveaus wirklich geknackt worden seien.

So setzten die Kauf- und Verkaufspositionen der Händler ebenfalls ihren Trend vom Anfang der Woche fort. Bei 33.000 US-Dollar bildet sich allerdings langsam eine Widerstandszone und eine Unterstützung bei 31.000 US-Dollar.

BTC/USD-Kauf- und Verkaufspositionen auf Binance zum 22. Juli. Quelle: Material Indicators/Twitter

Van de Poppe: Altcoins werden boomen, wenn Bitcoin abhebt

Die Altcoins konnten ebenfalls Gewinne erzielen. Diese beliefen sich auf zwischen 5 Prozent und 10 Prozent über den Tag.

In diesem Zusammenhang: Bitcoin steigt in Richtung 33.000 US-Dollar: Altcoins erzielen zweistellige Gewinne

Dogecoin (DOGE), der seinen Anstieg noch vor Musks Auftritt verzeichnete, lag bei Redaktionsschluss immer noch unter 0,20 US-Dollar und hat über den Tag ein Plus von 8 Prozent gemacht.

Van de Poppe fügte hinzu, es hätte einen viel stärkeren Einfluss auf die Altcoin-Märkte, wenn Bitcoin bis zum Widerstandsbereich bei 40.000 US-Dollar oder höher steigt.

„Das würde dazu führen, dass Altcoins von hier aus um 80-150 Prozent steigen“, prognostizierte er.

Ether (ETH), der größte Altcoin nach Marktkapitalisierung, lag wieder bei 2.000 US-Dollar und entfernte sich damit von seinen Unterstützungsniveaus, nachdem er Anfang der Woche kurzzeitig seinen Trend mit höheren Tiefs aufgab.

ETH/USD 1-Stunden-Kerzenchart (Bitstamp). Quelle: TradingView

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Bitcoin schafft Erholung auf 32.300 US-Dollar: Experten befürchten immer noch BTC-Einbruch

Bitcoin (BTC) konnte sich von seinem Eröffnungskurs des Jahres 2021 aus am Mittwoch weiter erholen und erreichte 32.200 US-Dollar. Einige Leute befürchten allerdings, dass es sich bei dieser Erholung nur um eine vorübergehende Pause vom Abwärtstrend handelt.

BTC/USD 1-Stunden-Kerzenchart (Bitstamp). Quelle: TradingView

„Short-Position auf die Erholung?“

Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, dass das BTC/USD-Paar im Laufe des Mittwochs um über 7 Prozent zulegte.

Die Bullen hatten die größte Kryptowährung erfolgreich gegen weitere Verluste bei knapp über 29.000 US-Dollar verteidigt. Um dieses Niveau hat Bitcoin dieses Jahr begonnen.

Wie Cointelegraph berichtete, befürchten einige Experten jedoch, dass es sich bei der aktuellen Stärke um eine „Erleichterungsrallye“ handelt und nicht um ein echtes Comeback nach einem Boden.

„Es ist immer noch so, dass sich eine ‚Short-Position auf die Erholung‘ anbietet“, fasste der beliebte Analyst und Podcast-Moderator Nebraskan Gooner auf Twitter zusammen.

Der erfahrene Händler Peter Brandt stimmte dem zu und meinte, dass es bei Bitcoin eine weitere starke Abwärtsbewegung brauche, bevor er wirklich wieder in Form kommt.

Die derzeitige Volatilität am Spotmarkt ist wohl eine Folge der guten Fundamentaldaten des Bitcoin-Netzwerks. Diese zeigen in diesem Monat immer mehr Stärke.

Die Hashrate nähert sich bei Redaktionsschluss der Marke von 100 Exahashes pro Sekunde (EH/s) und damit dem Allzeithoch von 168 EH/s aus der Zeit vor dem berüchtigten Einbruch durch das harte Durchgreifen Chinas.

„Die Fundamentaldaten des Bitcoin-Netzwerks haben nie besser ausgesehen“, erklärte der MicroStrategy-CEO Michael Saylor am Dienstag.

Geschätzte Bitcoin-Hashrate Chart. Quelle: Blockchain.com

Die Schwierigkeit macht unterdessen trotz des Kurseinbruchs immer noch den Eindruck, dass sie bei der nächsten Nachjustierung steigen wird.

Dogecoin glänzt im Vorfeld der Musk-Konferenz

Unter den Altcoins gab es ebenfalls eine willkommene Umkehrung. Viele der Top-50-Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung verzeichneten Tagesgewinne von fast 10 Prozent.

In diesem Zusammenhang: Bitcoin-Bulle erläutert 7 Schritte für mehr fiskalische Anreize und höheren BTC-Kurs

Besonders hervorzuheben ist der Dogecoin (DOGE). Er konnte im Vorfeld einer geplanten Diskussion mit Elon Musk auf der „The B Word“-Konferenz am Mittwoch ein Plus von 14 Prozent erzielen.

Nun wird der Markt genau hinschauen, wenn die Konferenz stattfindet, bei der Musk mit Ark-CEO Cathie Wood und Jack Dorsey, dem CEO von Twitter sowie dem Zahlungsunternehmen Square, sprechen wird.

DOGE/USD 1-Tages-Kerzenchart (Bittrex). Quelle: TradingView

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Coinbase: Kläger verlangt nach DOGE-Promo Millionen

Die Kryptobörse Coinbase sieht sich einer Sammelklage eines Dogecoin-Käufers gegenüber, der 5 Millionen US-Dollar Schadenersatz fordert. Der DOGE-Kurs fällt derweil stetig.

Ein Coinbase-Benutzer hat eine Sammelklage um fünf Millionen US-Dollar eingereicht. Er behauptet, die Börse habe eine irreführende Werbekampagne bezüglich Dogecoin betrieben. Aus den Gerichtsunterlagen geht hervor, dass sich der Kläger David Suski getäuscht sah. Er behauptet, mit dem Handel von Dogecoin (DOGE) im Wert von 100 US-Dollar geködert worden zu sein, um an Coinbase 1,2 Millionen-USD-Gewinnspiel teilnehmen zu können. Dabei geht es um den sogenannten Sweepstakes-Wettbewerb. Hierbei werden Preise durch eine Art Lotteriesystem an Benutzer der Kryptobörse Coinbase vergeben. In der Werbekampagne für die betreffende Aktion forderte Coinbase die Nutzer laut Anklage auf, zwischen dem 3. und 10. Juni 2021 mindestens 100 US-Dollar in Dogecoin zu handeln, um an der Verlosung teilzunehmen.

Der Anwalt des Klägers behauptet nun, dass die Kampagne irreführend war, da die Regeln jedem erlaubten, kostenlos teilzunehmen. Die Regeln hätte Coinbase nicht im Voraus offengelegt und stattdessen nur unter einem separaten Abschnitt “Regeln und Details” erwähnt. Laut diesen genügt es für die Teilnahme am Gewinnspiel, dass der Kunde eine Karte mit seinen persönlichen Daten einsendet. Der Handel mit DOGE im Gegenwert von 100 USD sei demnach überhaupt nicht nötig gewesen, um an der Sweepstakes-Aktion von Coinbase teilzunehmen – das Gegenteil sei jedoch in der Werbung behauptet worden:

Der einzige Grund, warum der Kläger die Entscheidung traf, weitere Dogecoins von Coinbase zu kaufen, war, dass das Unternehmen ihn glauben ließ, dass dies notwendig sei, um an dem 1,2-Millionen-Dollar-Gewinnspiel von Coinbase teilzunehmen.

Anklageschrift

Kurs von DOGE schon seit Wochen im freien Fall

Nun bleibt die Frage, warum es sich überhaupt um eine millionenschwere Klage handelt, wenn der Schaden doch “nur” bei 100 US-Dollar liegt. In der Klageschrift heißt es dazu, dass eine “trügerische digitale Werbekampagne” möglicherweise auch viele andere Händler irregeleitet habe. Diese könnten Millionen von Dollar für Dogecoin-Käufe bei Coinbase gezahlt haben. Nicht nur im Namen des Klägers, auch im Namen Millionen anderer Nutzer soll Coinbase also zur Rechenschaft gezogen werden.

Seitdem Dogecoin (DOGE) im März ein Allzeithoch bei 0.731578 USD erreichte, haben deutliche Korrekturen eingesetzt. Nach Gamestop hatten sich die Reddit-Trader von SatoshiStreetBets, dem Krypto-Ableger von WallStreetBets, mit DOGE ein Kursziel ausgesucht, das sie mit einer konzertierten Aktion nach oben treiben konnten. Der Fall folgte allerdings auf dem Fuße. Zuletzt betrugen die Kursverluste innerhalb eines Monats über 43 Prozent, in den letzten 24 Stunden büßte DOGE 9 Prozent ein.

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Coinbase wegen Werbung für Dogecoin-Gewinnspiel verklagt

Ein Coinbase-Nutzer hat eine Sammelklage eingereicht, in der er als Entschädigung für eine mutmaßlich irreführende Dogecoin-Kampagne 5 Mio. US-Dollar Schadenersatz fordert.

In dem Dokument sagt der Kläger David Suski er sei getäuscht worden und habe deshalb 100 US-Dollar in Dogecoin (DOGE) investiert, um an einem Gewinnspiel auf Coinbase teilzunehmen, bei dem man 1,2 Mio. US-Dollar gewinnen konnte. Weiter heißt es, dass Coinbase nicht deutlich genug erklärt habe, dass man an der Verlosung auch teilnehmen könne, ohne Dogecoin im Wert von 100 US-Dollar zu kaufen.

Am ersten Tag, an dem Dogecoin zum Handel auf Coinbase verfügbar war, nämlich am 3. Juni 2021, verschickte das Unternehmen eine E-Mail an die Nutzer über das Gewinnspiel mit dem Hinweis „Trade Doge, Win Doge“, also „Handle Doge, gewinne Doge“. In der E-Mail wurde dargelegt, wie man durch Handel daran teilnehmen kann. Wenn man auf die „Regeln und Details“ klickt steht dort auch, dass man teilnehmen kann, indem man Coinbase eine Karteikarte zusendet lässt. Auf der Karteikarte mussten der Name, die Adresse, die E-Mail-Adresse, die Telefonnummer und das Geburtsdatum des Kunden stehen, um teilnehmen zu können.

Der Kläger behauptet, die Werbekampagne für das DOGE-Gewinnspiel sei irreführend gewesen. Es sei nicht klar ersichtlich gewesen, dass man kostenlos teilnehmen konnte, indem man eine Karteikarte mit den erforderlichen Informationen einschickt. Die Werbung für das Gewinnspiel sollte dem Dokument zufolge den Kläger und andere Kunden „täuschen und verwirren“, damit sie Dogecoin im Wert von 100 US-Dollar kaufen, um teilnehmen zu können. Weiter erklärte er, hätten die Anzeigen deutlicher gemacht, dass man kostenlos daran teilnehmen kann, hätte der Kläger Coinbase nicht 100 US-Dollar gegeben oder die Provision für den Handel bezahlt, um Dogecoin zu erhalten, da er bereits 1.000 Dogecoin auf einem Konto bei einem anderen Unternehmen hatte. In der Sammelklage heißt es:

„Der Kläger kaufte nur deshalb weitere Dogecoins von Coinbase weil das Unternehmen ihn glauben ließ, dass das notwendig sei, um an dem Gewinnspiel um 1,2 Mio. US-Dollar von Coinbase teilzunehmen.“

In diesem Zusammenhang:Sammelklage gegen Binance wegen Futures-Handel

In der Klage werden über 5 Mio. US-Dollar Schadensersatz für Suski und Millionen anderer Coinbase-Nutzer gefordert.

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Sind Kryptowährungen „grundlegend rechts“? – Coinbase-CEO widerspricht

Brian Armstrong, der Mitgründer und Geschäftsführer der börsennotierten Kryptobörse Coinbase, widerspricht auf Twitter mit Nachdruck der Behauptung von Jackson Palmer, einem Mitgründer hinter der beliebten Scherz-Kryptowährung Dogecoin (DOGE), dass Kryptowährungen politisch „grundlegend rechts“ sind.

In einer entsprechenden Diskussion auf Twitter betont Armstrong deshalb die vielen gesellschaftlichen und politischen Vorteile, die Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC) mit sich bringen. So wären diese „eine echte Alternative für Menschen, die sich nach mehr Freiheit sehnen“.

Dahingehend stellt der Coinbase-CEO fest, dass die politische Einordnung der Kryptobranche ganz stark von der eigenen Perspektive abhängt. Während für Leute, die sich eine stärkere Regulierung der Branche wünschen, das traditionelle Finanzsystem die passendere Wahl sei, sieht Armstrong in Kryptowährungen den „dringend benötigten frischen Wind“ für Menschen, die die Arbeit von Regierungen als „ineffizient, überambitioniert und unzulänglich“ sehen.

Zudem wären traditionelle Investitionsprodukte im Gegensatz zu Kryptowährungen in der Regel weitaus weniger zugänglich für Kleinanleger, was durch Bestimmungen für den Anlegerschutz bedingt ist:

„Die Bestimmungen für den Anlegerschutz sind ein gutes Beispiel. Die Absicht dahinter ist durchaus sinnvoll, denn damit sollen Menschen vor Betrug geschützt werden. Aber zu welchem Preis? Sie machen es oftmals illegal in Investitionsprodukte zu investieren, sofern man nicht schon reich ist.“

Während traditionelle Investitionsprodukte oftmals nur für „akkreditierte“ Investoren zugänglich sind, bräuchte es bei Kryptowährungen wie Bitcoin für Kleinanleger keine Erlaubnis durch eine Finanzbehörde, was diese zu einer attraktiven Alternative macht. In diesem Zusammenhang führt der Coinbase-Chef aus:

„Genau deshalb hat Bitcoin so viele Menschen reich gemacht. Sie war kein Wertpapier, und die Menschen konnten schon von Anfang an in sie investieren.“

Daraus schlussfolgert Armstrong, dass Kryptowährungen für bessere „Aufstiegschancen und Chancengleichheit“ sorgen. Sie würden zwar nicht das Problem der Ungleichverteilung lösen, doch könnten immerhin ein „offen zugängliches Finanzsystem für die ganze Welt schaffen“.

Die Coinbase ist für ihre politische Neutralität bekannt, denn diese hatte sich die Kryptobörse Ende 2020 explizit auf die Fahne geschrieben.

Dogecoin-Mitgründer Palmer hatte in dieser Woche zur heftigen Kritik an Kryptowährungen ausgeholt, denn diese sind seiner Meinung nach eine „grundlegend rechte, hyperkapitalistische Technologie“, die in sich „Steuerhinterziehung, minimale Regulierung und künstliche Verknappung“ kombiniert.

2018 hatte Palmer eine ähnlich gewagte These aufgestellt, als er meinte, dass der Kryptomarkt auf „die Übersättigung zuläuft“ und der Wert von Kryptowährungen „langfristig gegen Null tendiert“.

Wie mehrfach berichtet, ist der Dogecoin inzwischen eine der beliebtesten Kryptowährungen überhaupt. So konnte das ehemalige Krypto-Projekt von Palmer allein im Q2 2021 knapp 392 % zulegen.

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DOGE-Mitbegründer kritisert Krypto heftig

Der Mitbegründer der Scherzwährung DOGE Jackson Palmer hat die Kryptobranche und die Investoren auf Twitter am Mittwoch heftig kritisiert.

Palmer, der den beliebten Coin im Jahr 2013 als Scherz herausgebracht hat, hat auf Twitter sehr ausführlich auf die Frage geantwortet, ob er jemals zur Kryptowährung zurückkehren würde. Er erklärte, Krypto sei in seinen Augen rechtslastig und ungerecht:

„Ich glaube, dass Kryptowährungen eine inhärent rechte, hyperkapitalistische Technologie sind, die in erster Linie entwickelt wurde, um seine Befürworter durch eine Kombination aus Steuerhinterziehung, weniger regulatorischer Aufsicht und künstlich erzwungener Knappheit reicher zu machen.“

Palmer behauptete auch, dass die Kryptobranche von einem „mächtigen Kartell wohlhabender Leute“ kontrolliert werde, die „viele Institutionen integriert haben, die an das bestehende zentralisierte Finanzsystem gebunden sind, das sie angeblich ersetzen wollen“.

Die Tech-News-Webseite Mashable bezeichnete das als „Shiba Inu-großen Misthaufen auf Krypto“. Palmer erklärte weiter, dass Krypto nicht benutzerfreundlich sei, da die Nutzer bei verlorenen Passwörtern selbst schuld seien oder Betrügereien zum Opfer fallen.

Palmer, der während des epischen Aufstiegs von Dogecoin in diesem Jahr eher ruhig war, machte sich über die Technologie lustig und behauptete, sie sei so konzipiert, dass sie den Verbraucherschutz einschränkt.

„Kryptowährung ist so, als würde man die schlimmsten Teile des heutigen kapitalistischen Systems nehmen (zum Beispiel Korruption, Betrug, Ungleichheit) und mit Software den Einsatz von Interventionen ( zum Beispiel Audits, Regulierung, Besteuerung), die dem Schutz von durchschnittlichen Leuten dienen, technisch einzuschränken.“

In diesem Zusammenhang: Hat der Hund seinen Tag gehabt? Interesse an Dogecoin kühlt ab

Er gab zu, dass Kryptowährungen „nicht mit meiner Politik oder meinem Glaubenssystem übereinstimmen“. Er habe kein Interesse an Gegenargumenten, da er „nicht die Energie“ habe, einen Dialog mit Leuten zu führen, „die nicht bereit sind, sich auf ein geerdetes Gespräch einzulassen“. Er hat Antworten in seinem Twitter-Feed deaktiviert.

Im Jahr 2015 gab Palmer bekannt, er würde eine „verlängerte Auszeit“ von der „toxischen“ Welt der Kryptowährung nehmen. Im Jahr 2018 sagte er gegenüber Vice, dass er mit seiner Beteiligung am Dogecoin-Projekt keinen Gewinn gemacht habe.

Der DOGE-Kurs ist von seinem Allzeithoch vom 9. Mai bei 0,731 US-Dollar um 73 Prozent eingebrochen. Laut CoinGecko ist er über den Tag um 4 Prozent auf 0,196 US-Dollar gestiegen.

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Kursanalyse auf Basis des Wertepaares BNB/USD auf Binance

Auch diese Woche kann sich der Krypto-Markt nicht für eine Richtung entscheiden. Bitcoin (BTC) tendiert seitwärts und lässt das Handelsvolumen an den Krypto-Börsen weiter abfallen.

Das Sommerloch am Krypto-Markt hat weiterhin Bestand. Die Volatilität bei Bitcoin (BTC) fiel diese Handelswoche auf ein neues Jahrestief zurück. Einzig Kryptowährungen aus dem Bereich der „Non-Fungible Token“ (NFT) sowie der dezentralen Finanzwirtschaft (DeFi) zeigen sich aktuell von ihrer bullishen Seite. Ob diese Entwicklung nachhaltiger Natur oder nur ein Strohfeuer ist, werden die kommenden Handelswochen zeigen. Solange Bitcoin seine Seitwärtsphase nicht nachhaltig verlassen kann, wird auch der gesamte Krypto-Markt übergeordnet richtungslos tendieren.

Beste Kursentwicklung unter den Top-10 Altcoins:

Binance Coin (BNB)

Kursanalyse Binance Coin (BNB) KW26
Kursanalyse auf Basis des Wertepaares  BNB/USD auf Binance

Der Binance Coin BNB stabilisierte sich in den letzten Handelstagen oberhalb des EMA200 (blau) und steigt am heutigen Montag, den 12. Juli erneut in Richtung seines Vorwochenhochs bei 338 USD an. Ein dynamischer Anstieg über die 338 USD aktiviert das nächste Kursziel bei 367 USD und ermöglicht somit ein Kurspotential von zehn Prozentpunkten.

Bullishe Variante (BNB)

Der BNB-Kurs handelt mit 321 USD nur unweit seines Verkaufshochs vom 7. Juli. Damit stabilisiert sich der BNB-Kurs wieder oberhalb des blauen Unterstützungsbereichs. Die gleitenden Durchschnittslinien EMA20, EMA200 und MA200 (grün) wirken somit zunehmend Halt gebend. Kann der Binance Coin den Widerstand bei 338 USD nachhaltig nach oben durchbrechen, rückt knapp oberhalb des Kreuzwiderstands aus EMA50 (orange) und oberem Bollinger-Band in den Blick der Anleger. Wird auch dieses Widerstandscluster bei 345 USD per Tagesschlusskurs durchstoßen, ist ein Durchmarsch in Richtung des Supertrends bei 367 USD wahrscheinlich. Kommt es hier zu keinem deutlichen Abpraller gen Süden und BNB zeigt sich weiter stark, ist auch ein direkter Kursanstieg in Richtung 390 USD (38er Fibonacci-Extension) sowie 407 USD vorstellbar. Oberhalb dieser Widerstandsmarken dürfte der BNB-Kurs weiter zulegen und den roten Widerstandsbereich anvisieren.

Im Bereich der 445 USD findet sich das Monatshoch aus dem Juni 2021 sowie das 50er Fibonacci-Retracement. Erste Gewinnmitnahmen müssen in der aktuellen Gesamtmarktsituation berücksichtigt werden. Können die Bullen auch das 50er Fibonacci-Retracement bei 445 USD per Tagesschlusskurs hinter sich lassen, rückt der Bereich zwischen 480 USD und 501 USD in den Fokus. Hier verläuft das 61er Fibonacci-Retracement der übergeordneten Trendbewegung. Erst wenn der BNB-Kurs nachhaltig über die 501 USD ausbricht, ergibt sich Platz für einen Folgeanstieg bis an das nächste relevante Kursziel bei 579 USD. Hier findet sich das 78er Fibonacci-Retracement. Sollte sich der Gesamtmarkt in den kommenden Handelswochen weiter erholen, könnte auch BNB bis in die orange Widerstandszone zwischen 608 USD und 624 USD ansteigen. Mittelfristig wäre auch ein Anstieg in Richtung des Allzeithochs bei 692 USD im Bereich des Möglichen. Ein Anstieg zurück in diesen Bereich ist zeitnah jedoch nicht zu erwarten, dass bullishe Momentum am Gesamtmarkt gibt dieses aktuell nicht her.

Bearishe Variante (BNB)

Prallt der BNB-Kurs im Bereich des Vorwochenhochs bei 338 USD erneut dynamisch nach unten ab und fällt in der Folge zurück unter 315 USD, kommt es im Bereich der blauen Unterstützungszone zu einem erneuten Kräftemessen zwischen Bullen und Bären. Eine Korrekturausweitung unter den EMA200 (blau) bei 300 USD sowie den MA200 (grün) bei 291 USD würde weiteres Abwärtspotential eröffnen. Kommt es einem dynamischen Bruch dieser Supportzone, konsolidiert BNB bis mindestens 264 USD. Hier verlaufen das untere Bollinger-Band sowie ein immer wieder umkämpftes Kursniveau der letzten Wochen. Schaffen es die Bären den BNB-Kurs nachhaltig unter diesen Kreuzsupport zu drücken, ist mit einer Korrektur bis an das letzte Verlaufstief bei 224 USD zu rechnen. Knapp unterhalb wartet bei 211 USD zudem das Tief vom 23. Mai als weiterem potenziellen Kursziel.

Trübt sich die Situation am Gesamtmarkt weiter ein und Bitcoin tendiert abermals in Richtung 30.000 USD, dürfte auch BNB bis an die Unterkante des gelben Unterstützungsbereichs bei 186 USD nachgeben. Sogar ein Rückfall bis an die 165 USD ist in der Folge nicht ausgeschlossen. Das maximale Korrekturziel findet sich im Bereich der grünen Unterstützungszone zwischen 148 USD und 124 USD. Um diese Supportlevels anzulaufen, müsste Bitcoin jedoch in Richtung 25.000 USD wegbrechen. Solange der BNB-Kurs die blaue Unterstützungszone nicht nachhaltig aufgibt, sind weitere Anstiegsversuche der Bullen aktuell wahrscheinlicher.

Indikatoren (BNB)

Der RSI tendiert in den letzten Handelstagen weiter nördlich, kann sich bisher aber nicht aus der neutralen Zone zwischen 45 und 55 lösen. Erst ein Ausbruch über die 55 würde ein neues Kaufsignal auf Tagesbasis aktivieren. Etwas stärker zeigt sich der MACD-Indikator. Der MACD hat auf Tagesbasis weiterhin ein Kaufsignal aktiv. Ein umgekehrtes Bild zeigt sich mit Blick auf den Wochenchart. Hier weist der MACD ein Verkaufssignal auf. Da der RSI-Indikator auch auf Wochenbasis seitwärts tendiert fehlen bullishe Impulse aus den größeren Zeiteinheiten.

Schlechteste Kursentwicklung unter den Top-10 Altcoins:

Dogecoin (DOGE)

Kursanalyse Dogecoin (DOGE) KW26
Kursanalyse auf Basis des Wertepaares DOGE/USD auf Binance

Der Kurs von Dogecoin zeigt sich weiter bearish und notiert mit 0,21 USD nur unwesentlich oberhalb des EMA200 (blau). Jegliche Versuche der Bullen den DOGE-Kurs nach oben aus dem blauen Supportbereich in Richtung EMA20 (rot) ansteigen zu lassen schlugen bislang fehl. Damit überwiegen auch diese Woche die Abwärtsrisiken, welche Dogecoin zurück in den grünen Supportbereich führen könnten.

Bullishe Variante (Dogecoin)

Wie in der Vorwochenanalyse bereits angeführt, tendiert Dogecoin weiter schwach. Solange die Bullen einen Kursrutsch unter den grünen Supportbereich abwenden können, bleibt Hoffnung für einen Anstiegsversuch in Richtung 0,24 USD. Erst wenn der DOGE-Kurs den EMA20 (rot) per Tagesschlusskurs überwinden kann, besteht weiteres Aufwärtspotential bis an die 0,26 USD. An diesem multiplen Widerstandslevel verkaufen neben horizontalem Resist auch der EMA50 (orange) sowie der Supertrend im Tageschart. Kann der DOGE-Kurs diesen Bereich dynamisch durchbrechen, könnte Dogecoin das 23er Fibonacci-Retracement bei 0,30 USD anvisieren. Wird in der Folge auch der horizontale Widerstand bei 0,31 USD nachhaltig überwunden, rückt der orange Widerstandsbereich zwischen 0,34 USD und 0,38 USD wieder in den Blick. Steigt Dogecoin in der Folge auch zurück über den orangen Widerstandsbereich an, ist ein Durchmarsch an das 50er Fibonacci-Retracement bei 0,45 USD vorstellbar. Hier verläuft das Monatshoch aus dem Juni 2021.

Halten sich die Gewinnmitnahmen an dieser Kursmarke in Grenzen, ist mittelfristig auch ein Anstieg bis in den Widerstandsbereich zwischen 0,52 USD und 0,57 USD möglich. Gelingt der Ausbruch über das 61er Fibonacci-Extension bei 0,52 USD, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit einer Kursrallye bis mindestens 0,57 USD. Wird auch der rote Widerstandsbereich nachhaltig durchbrochen, ist ein Durchmarsch bis 0,62 USD einzuplanen. Hier verläuft das 78er Fibonacci-Retracement der aktuellen Bewegung. Vorerst ist diese Kursmarke als das maximal erreichbare Ziel vorstellbar. Damit Dogecoin neue Aufwärtsdynamik bis an die rote Widerstandslinie bei 0,70 USD entwickelt, muss auch der Gesamtmarkt deutlich zulegen. Erst dann könnte mittelfristig eine Kursrallye bis an das Allzeithoch bei 0,74 USD starten.

Bearishe Variante (Dogecoin)

Gibt der DOGE-Kurs in den kommenden Handelstagen die blaue Unterstützungszone auf, ist ein Rückfall bis in den grünen Supportbereich wahrscheinlich. Eine Aufgabe des EMA200 (blau) bei 0,20 USD trübt das Chartbild weiter ein. Eine erneute Kurskorrektur an das Vorwochentief bei 0,16 USD muss eingeplant werden. Unterbietet Dogecoin das untere Bollinger-Band sowie den MA200 (grün) per Tagesschlusskurs steigt die Wahrscheinlichkeit einer Korrekturausweitung spürbar an.

Ein Kurseinbruch bis an das nächste bearishe Kursziel im Bereich der 0,12 USD wäre zunehmend wahrscheinlich. Mittelfristig könnte der DOGE-Kurs sogar bis an den nächsten wichtigen Support bei 0,086 USD zurückfallen. Hier verläuft das alte Allzeithoch aus dem Februar 2021. Kommen auch hier die Bullen nicht zurück in den Markt, ist perspektivisch auch eine Korrektur bis an die 0,05 USD nicht ausgeschlossen. Maximal könnte Dogecoin in der Folge sogar bis an die 0,022 USD wegbrechen. Als wichtiger Gradmesser ist der Support bei 0,16 USD zu werten. Erst eine nachhaltige Aufgabe dieses Supports erhöht die Wahrscheinlichkeit einer erneuten Korrekturausweitung.

Indikatoren (Dogecoin):

Der RSI handelt auch diese Woche unterhalb der 45 und hat weiterhin ein Verkaufssignal aktiv. Auch der MACD-Indikator droht bei anhaltender Kursschwäche ein neues Verkaufssignal auszubilden. Die Situation bei den Indikatoren deckt sich mit der aktuellen Chartsituation.  

Stabilität der Top 10

Bitcoin handelt im Vergleich zum Vorwochenschluss quasi unverändert. Hingegen gibt die Mehrheit der Top-10 Altcoins seine Vorwochengewinne nahezu komplett wieder ab. Das uneinheitliche Bild ohne nachhaltige Kursstärke, weder bei Bitcoin noch den größten Altcoins, bestätigt die richtungslose Phase am Kryptomarkt. Erneut weist Dogecoin (DOGE) mit 13 Prozent Kursrückgang die schwächste Performance unter den Top-10 Altcoins auf.

Auch Ripple (XRP), Ethereum (ETH) sowie Cardano (ADA) zeigen sich nach Erholungstendenzen in der Vorwoche erneut bearish und verlieren jeweils rund sieben Prozent an Wert. Einzig der Binance Coin (BNB) mit sechs Prozent Kursanstieg sowie Uniswap (UNI) mit einem Prozent Kursplus, können sich gegen den korrektiven Trend stemmen und die Handelswoche mit einem Kursgewinn beenden. Mit Blick auf die Platzierungsliste findet sich diese Woche eine Veränderung. Die Schwäche von Dogecoin kostet den Meme-Coin einen Platz in der Rangliste. Ripple zieht trotz ebenfalls schwacher Performance an DOGE vorbei auf Rang fünf.

Gewinner und Verlierer der Woche

Mit Blick auf den Gesamtmarkt zeigt sich zum Ende der Handelswoche ein ausgeglichenes Bild. Die Richtungslosigkeit bei Bitcoin wirkt sich weiterhin auf die Kursentwicklung vieler Altcoins aus. Rund die Hälfte aller Top-100 Altcoins kann ein Kursplus verzeichnen. Nachdem in der Vorwoche der DeFi-Sektor den Ton angegeben hat und outperformen konnte, sind es in dieser Woche neben DeFi-Projekten insbesondere Kryptowährungen aus dem NFT-Sektor, die sich an der Spitze tummeln. Das NTF-Spiel Axie Infinity (AXS) steigt um 103 Prozentpunkte. Auf dem zweiten Platz folgt der börseneigene KuCoin Token (KCS) mit 83 Prozent Kursaufschlag.

Auf dem dritten Platz findet sich mit Flow (FLOW) ein weiterer NFT-Coin der 60 Prozent Kursplus aufweist. Die Liste der Underperformer wird von Telcoin (TEL) mit 20 Prozent Kursrückgang angeführt. Die dezentrale Exchange Waves (WAVES) korrigiert ebenfalls um 16 Prozentpunkte. Auch der Internet Computer (ICP) mit 14 Prozent Kursminus, sowie Dogecoin (DOGE) mit 13 Prozent Kurskorrektur, tendieren schwächer. Übergeordnet befinden sich die Top-100 Altcoins, ähnlich wie Bitcoin auch, weiterhin in einer Seitwärtsphase. Nur vereinzelt erreichen Kryptowährungen wie AXS ein neues Allzeithoch und entziehen sich der trendlosen Marktphase.

Disclaimer: Die auf dieser Seite dargestellten Kursschätzungen stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind lediglich eine Einschätzung des Analysten.

Die Chartbilder wurden mithilfe von TradingView erstellt.

USD/EUR-Kurs zum Redaktionsschluss: 0,84 Euro.

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