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Bericht einer Zentralbank: „DeFi kann zu einem Paradigmenwechsel führen“

Ein Bericht der Zentralbank von St. Louis hat sich mit der Expansion des dezentralen Finanzwesens und der Rolle von Ethereum dabei befasst.

Die Studie wurde von Fabian Schär verfasst und am Sonntag veröffentlicht. Dabei betrachtet er die DeFi-Welt sehr genau und erklärt, dass, wenn die Sicherheitsbedenken und Risiken ausgeräumt werden können, das zu großen Veränderungen in der Finanzbranche führen könnte.

„DeFi nutzt Smart Contracts, um Protokolle zu erstellen, die bestehende Finanzdienstleistungen offener, interoperabler und transparenter abbilden“, so Schär. Dabei lobt er auch die Effizienz, Zugänglichkeit und Kompatibilität.

„DeFi kann zu einem Paradigmenwechsel in der Finanzbranche führen und möglicherweise zu einer robusteren, offeneren und transparenteren Finanzinfrastruktur beitragen.“

DeFi ist im letzten Jahr sehr stark gewachsen. Der Gesamtwert, der im Ökosystem eingeschlossen wurde, stieg dabei um 700 Prozent. Bei Redaktionsschluss wurde laut DefiLlama ein neues Allzeithoch von rund 134 Mrd. US-Dollar erreicht.

Schär erklärte, das Rückgrat des gesamten DeFi-Ökosystems seien Smart Contracts, Die meisten von diesen laufen auf Ethereum. Im Bericht werden eine Reihe von beliebten DeFi-bezogene Token aufgezählt. Es wird aber darauf hingewiesen, dass die überwiegende Mehrheit der Token auf dem Ethereum-Netzwerk ausgegeben wird.

Ether (ETH) wird auch als Sicherheit für viele DeFi-Protokolle verwendet und 10,5 Millionen ETH, oder 9 Prozent des gesamten Angebots, sind laut DeFi Pulse eingeschlossen.

Schär, ein Professor für Distributed-Ledger-Technologie an der Universität Basel in der Schweiz, erklärte, Ethereum habe eine Welle von Innovationen ausgelöst, die auf Blockchain-Technologie basieren.

Er fügte hinzu, das Wachstum von digitalen Vermögenswerten wie ETH und das Potenzial für DeFi können zu noch größere Dingen beitragen:

„Das spektakuläre Wachstum dieser Vermögenswerte und einige wirklich innovative Protokolle deutet darauf hin, dass DeFi noch viel relevanter werden könnte. Der Bereich hat das Interesse von politischen Entscheidungsträgern, Forschern und Finanzinstituten geweckt.“

Laut dem „DeFi Report“ für Q1 von ConsenSys ist die Anzahl der Ethereum-Adressen, die mit DeFi-Protokollen interagieren, auf einem Allzeithoch von 1,75 Millionen und hat sich seit Anfang 2020 verzehnfacht.

In dem Bericht heißt es weiter, dass Ethereum sich bullischer entwickelt ist als Bitcoin (BTC). Der Vermögenswert kletterte dabei auf ein Allzeithoch von knapp über 3.500 US-Dollar.

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Auktionsriese Sotheby’s will BTC und ETH als Zahlungsoption akzeptieren

Sotheby’s, eines der ältesten und größten Auktionshäuser der Welt, hat angekündigt, bei einer geplanten Auktion die wichtigsten Kryptowährungen als neue Zahlungsmethode akzeptieren zu wollen.

Der CEO von Sotheby’s Charles Stewart sagte, das Unternehmen werde Bitcoin (BTC) und Ether (ETH) bei der geplanten Auktion von Banksys „Love is in the Air. akzeptieren werden. Die neue Zahlungsmethode wird in Partnerschaft mit der größten Kryptowährungsbörse der USA Coinbase möglich gemacht, wie Stewart in einem Interview bei der CNBC-Sendung Squawk Box erklärte.

„Darüber haben wir schon seit einiger Zeit nachgedacht“, so der CEO. Weiter hieß es, dass Sotheby’s damit Krypto-Zahlungen für physische Kunst weiter fördere. Die Firma hat Anfang des Jahres auch nicht-fungible Token (NFTs) erstmals versteigert.

„Love is in the Air“ ist ein ikonisches Kunstwerk über Protest und stammt vom englischen Straßenkünstler Banksy. Das Werk wird in der Abendauktion von Sotheby’s für zeitgenössische Kunst am 12. Mai in New York angeboten, wie Esquire berichtete. Die Gebote für das Werk, das auf einen Wert zwischen 3 und 5 Mio. US-Dollar geschätzt wird, werden in US-Dollar abgegeben. Den Betrag kann man anschließend aber mit Kryptowährungen bezahlen.

Wie Cointelegraph bereits berichtete, sind Auktionshäuser weltweit in den letzten Monaten immer stärker in die Kryptobranche eingestiegen. Im Februar kündigte das britische Auktionshaus Christie’s eine NFT-Auktion eines digitalen Kunstwerks von Mike Winkelmann an. Der Titel dieses Werks lautet „Everydays: The first 5000 Days“. In der Auktion kamen beim NFT-Verkauf fast 70 Mio. US-Dollar zusammen. Im Oktober 2020 verkaufte Christie’s außerdem ein Kunstwerk und NFT zum Thema Bitcoin für über 130.000 US-Dollar.

Derzeit gibt es eine große Altcoin-Rallye, bei der Ether am Dienstag ein neues Allzeithoch von über 3.500 US-Dollar erreichte.

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Ethereum: Glassnode zeigt Anstieg der On-Chain-Aktivitäten inmitten der ETH-Rally

Ethereum zeigt einen enormen Anstieg in der Chain inmitten der Rally auf ein neues Allzeithoch, wie die Daten von Glassnode zeigen.

Ethereum-Chain-Aktivitäten nehmen zu

Wie das Blockchain-Datenanalyseuntenrehmen Glassnode sagt, nehmen die Aktivitäten im Ethereum-Netzwerk stark zu, während die nach der Marktkapitalisierung zweitgrößte Kryptowährung ein neues Allzeithoch von über 3.500 USD erreicht.

Im wöchentlichen Bericht von Glassnode wird darüber geschrieben, dass Investoren große Mengen der ETH von zentralisierten Börsen auf ihre eigenen privaten Wallets verschieben.

Laut dem Bericht halten die Börsen nur noch 12% des gesamten ETH-Angebots, während Smart Contracts 22,8% ausmachen, was auf ein starkes Interesse am DeFi-Bereich hinweist.

Wie Glassnode schreibt, verzeichnet Ethereum auch einen höheren Durchsatz, da die Miner von Ethereum die Blockgasgrenze auf 15 Millionen angepasst haben, was zu einem Rückgang der Gas-Gebühren und damit zu einem Anstieg des Transaktionsvolumens führte.

“Der Gesamtdurchsatz der Ethereum-Chain hat in dieser Woche mit 16,5 Transaktionen pro Sekunde ein neues Allzeithoch erreicht. Das bisherige Allzeithoch von 13,5 TPS wurde auf dem Höhepunkt des Bullruns 2017 festgelegt, der seitdem für den größten Teil des Jahres 2021 in den Schatten gestellt wurde.”

Im Bericht wird auch geschrieben, dass der Anstieg der Aktivitäten das Ethereum NVT-Verhältnis (Network Value to Transactions Ration) senkt, was eine Metrik für die Marktkapitalisierung des Netzwerks gegenüber dem Volumen in der Chain übertragenen US-Dollars darstellt.

“Die folgende Grafik zeigt, dass ein NVT von Ethereum seit Januar 2020 stark rückläufig ist, insbesondere seit dem Ausverkauf im März 2020. Der jüngste hohe Transaktionsdurchsatz hat auch dazu geführt, dass die NVT-Quote in den letzten Wochen gesunken ist, was auf eine Unterstützung für die jüngste konstruktive Preisaktion hindeutet.”

Ein Abwärtstrend wird normalerweise als bullischer Indikator für das Netzwerk angesehen.


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Analysten prognostizieren: Altcoins könnten 2021 um 27.000 Prozent steigen

Die Altcoins haben in diesem Jahr riesige Gewinne erzielt, aber wenn sie ihre Entwicklung aus dem Jahr 2017 wiederholen, könnten sich Hodler auf ein Plus von 27.000 US-Dollar freuen.

Laut dem bekannten Trader Rekt Capital könnte die Rendite für Altcoin-Investoren insgesamt genau so hoch ausfallen, wenn sich die Geschichte in diesem Jahr wiederholt. 

„Erst den Anfang“ für Altcoins in 2021

In einem Tweet am 3. Mai erklärte Rekt Capital, dass die Marktkapitalisierung von Altcoins Anfang 2017 ihre vorherigen Zyklushochs zur Unterstützung machten. Dieses Hoch wurde Ende 2013 erreicht. Als neue Untergrenze führte es die Marktkapitalisierung zu einem Höchststand, der mindestens 27.623 Prozent darüber lag.

Das dauerte nur ein Jahr. Rekt Capital glaubt, dass das zwar fast unvorstellbar scheint, aber dasselbe könne bis Ende 2021 passieren. Allein in den letzten zwei Monaten ist die Marktkapitalisierung aller Altcoins um 119 Prozent gestiegen. Dieser Höchststand von 2017 wurde dabei zur Unterstützung.

Wie viel wäre ein Altcoin-Markt wert, wenn er um 27.623 Prozent ab seinem Höchststand von 2017 steigen würde? Ganze 152,6 Bio. US-Dollar.

„Das ist erst der Anfang“, kommentierte er.

Chart zu Wachstum von Altcoin-Marktkapitalisierung Quelle: Rekt Capital/Twitter

Bitcoin-Rallye läuft ebenfalls noch

Der größte Altcoin, Ether (ETH) hat am 3. Mai die Marke von 3.000 US-Dollar überschritten und erreicht derzeit stetig neue Allzeithochs.

Wie Cointelegraph berichtete, entwickelte sich Bitcoin (BTC) vergleichsweise schwach und konnte in der vergangenen Woche nur um etwa 11 Prozent zulegen, während es bei Ether 28 Prozent waren.

BTC/USD versus ETH/USD Chart. Quelle: Tradingview

Viele andere Altcoins mit hoher Marktkapitalisierung haben Bitcoin in Sachen Wochenzuwachs ebenfalls überholt. Analysten prognostizieren allerdings auch neue Allzeithochs. 

Scott Melker verteidigte BTC und betrachtete die längeren Zeitrahmen, um einen vorhersehbaren Aufwärtstrend zu finden.

„Es gab im vergangenen Jahr ziemlich viele ’schlechte‘ Wochenkerzen im Bitcoin-Chart“, so Melker.

„Auf jede gab es dann aber einen Anstieg auf neue Höchststände.“

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Neuer Phishing Bot ergaunert MetaMask-Passwörter

Wenn es nach dem größten Anteilseigner von Ripple geht, dann ist ein Börsengang der XRP-Mutter bereits gemachte Sache.

“Wir werden nicht die ersten und auch nicht die letzten sein” – so äußerte sich Ripple-CEO Brad Garlinghouse noch auf dem Weltwirtschaftsgipfel 2020 zum Thema Börsengang. Freilich hat sich das kalifornische FinTech damals noch nicht im Clinch mit der US-amerikanischen Börsenaufsicht SEC befunden. Denn wenn es nach der Behörde geht, dann hat Ripple mit XRP bereits ein Wertpapier unters Volk gebracht. Ende 2020 hat die SEC das Unternehmen Ripple sowie CEO Garlinghouse und Mitgründer Chris Larsen mit einer Klage überzogen.

Die Verhandlung mit der SEC ist offenbar die letzte Hürde, die Ripple nehmen muss, bevor das FinTech an die Börse drängt. Das behauptet zumindest Yoshitaka Kitao, seines Zeichens Chef des FinTech-Konglomerats SBI Group, der größten externen Anteilseignerin von Ripple.

Nach dem aktuellen Rechtsstreit wird Ripple an die Börse gehen. Der aktuelle CEO will das tun. Chris möchte das tun,

zeigte sich Kitao bei der Präsentation der Quartalszahlen von SBI am 28. April überzeugt.

Frustrierend: Garlinghouse kritisiert US-Regulierung

Zwei Tage später hat Brad Garlinghouse im US-Fernsehen seiner Frustration über die US-amerikanische Krypto-Regulierung Luft gemacht. In der CNBC-Show Squawk Box lobte Garlinghouse Singapur und Japan für das klare Regelwerk, an dem sich Krypto-Unternehmen in diesesn Ländern orientieren könnten. Den USA attestierte der Ripple-Chef bei dieser Gelegenheit erheblichen Nachholbedarf: “Ironischerweise haben sie hier in den Vereinigten Staaten nicht die gleiche Klarheit geschaffen. Es ist das einzige Land auf dem Planeten, das gesagt hat, XRP ist etwas anderes als eine Währung.”

Ripple-Kurs (XRP) schaltet in den Rallye-Modus

Der XRP-Kurs befindet sich seit Wochenbeginn im Bullen-Modus. Zu Redaktionsschluss hat XRP die Marke von 1,6 USD geknackt. Im direkten 7-Tage-Vergleich konnte der Kurs um kräftige 47 Prozent zulegen.

XRP-Kurs im Wochenverlauf. Quelle: BTC-ECHO

Mit einem Tagesplus von 16 Prozent druckt XRP von allen Top-10-Coins am 30. April erneut die grünsten Kerzen. Das schlägt sich auch in der Bitcoin-Dominanz nieder, die derzeit auf dem niedrigsten Stand seit langem ist.

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Überholt Ethereum Bitcoin? ETH steigt erstmals über 3.000 US-Dollar

Der Ethereum-Token ETH hat heute die psychologisch wichtige Marke von 3.000 US-Dollar überschritten und lag auf Binance bei Redaktionsschluss bei bis zu 3.170 US-Dollar. Der ETH-Kurs hat den Meilenstein zunächst an mehreren großen Börsen erreicht, darunter Bybit, Coinbase und BitMEX. 

Mit diesem Anstieg konnte Ethereum große Firmen, wie die The Walt Disney Company und die Bank of America im Hinblick auf die Gesamtmarktkapitalisierung überholen. Der weltweit größte Smart-Contract-Anbieter ist über die Woche um 24 Prozent auf 346,72 Mrd. US-Dollar gestiegen, wie aus Daten der Tracking-Webseite Infinite Marketcap hervorgeht. Bitcoin hat im Vergleich dazu derzeit eine Marktkapitalisierung von 1,079 Bio. US-Dollar und liegt damit direkt unter der Gesamtmarktkapitalisierung des Edelmetalls Silber mit 1,416 Bio. US-Dollar und über dem Social-Media-Riesen Facebook mit 923,12 Mrd. US-Dollar.

Dieser bemerkenswerte Lauf hat auch erneut zu Spekulationen geführt, dass Ethereum Bitcoin überholen und den Platz von BTC als größte digitale Währung der Welt einnehmen könnte. Dieses Ereignis wird in der Community gemeinhin als „Flippening“ oder „Flippen“ bezeichnet.

Der Anstieg von Ethereum wurde durch mehrere Faktoren begünstigt. Zum einen steigt die Aktivität auf der Chain, unter anderem auch von Seiten der institutionellen Einrichtungen: Anfang der Woche gab die Europäische Investitionsbank bekannt, dass sie in Zusammenarbeit mit Banken wie Goldman Sachs eine zweijährige digitale Anleihe im Wert von 121 Mio. US-Dollar ausgeben wird. Auch der Einzelhandel hat in letzter Zeit immer stärkeres Interesse an DeFi gezeigt. Die Anzahl der abgeschlossenen Verträge hat mit einem Gesamtwert von über 100 Mrd. US-Dollar einen Höchststand erreicht.

Der „London“-Hardfork, der eine Überarbeitung der Ethereum-Gebührenstruktur nach dem EIP-1559 und den allmählichen Übergang zu einem Proof-of-Stake-Konsens (ETH 2.0) umfasst, ist jedoch wohl eines der wichtigsten Ereignisse, die Investoren erwarten. Man erwartet, dass diese Upgrades die Gebühren deutlich senken und die Menge an ETH, die an Miner ausgezahlt wird, reduzieren. Das wiederum dürfte den Verkaufsdruck auf diesen Vermögenswert verringern.

David Hoffman, ein Moderator beim Ethereum-Aufklärungsmedienunternehmen Bankless, hat diese verschiedenen Ereignisse mit drei separaten „Halvenings“, also Halbierungen, gleichgesetzt. Eine solche Halbierung findet etwa alle vier Jahre bei Bitcoin statt, wobei die Blockbelohnung um die Hälfte reduziert wird. Man vermutet, dass diese Halbierungen einen Kursanstieg von Bitcoin zur Folge haben. 

Allerdings hat Ethereum auch einige Konkurrenz durch andere Smart Contract-fähige sogenannte Layer-One-Chains. Die wachsende Popularität von Ethereum hat zum Teil zu den sehr hohen Transaktionsgebühren auf der Chain beigetragen. In den letzten Wochen haben diese allerdings etwas nachgelassen. Der Mangel an praktikablen Layer-2-Skalierungslösungen, wie etwa Rollups, hatte zur Folge, dass mehrere konkurrierende Chain einen Aktivitäten-Zuwachs verzeichnet haben. 

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Ethereum über 3.000 US-Dollar: Das sind die Kurstreiber

Die Nr. 2 am Krypto-Markt hat sich mit einer neuen Rekordmarke gekrönt, während Bitcoin wieder Kurs auf die 60.000er Marke nimmt.

Der Krypto-Markt zeigt sich zu Wochenbeginn fest in Bullenhand. Gleich drei der zehn größten Kryptowährungen bewegen sich auf Rekordniveau. Allen voran Ethereum: Die Nr 2. hat mit einem Wochenplus von 33 Prozent im heutigen Handelsverlauf erstmals die 3.000er Marke bezwungen. Zu Redaktionsschluss klettert der Ether-Kurs auf 3.096 US-Dollar.

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Goldgräberstimmung am Krypto-Markt

Auch die drittgrößte Kryptowährung startet den Monat mit einer neuen Rekordmarke im Gepäck. Der BNB-Kurs erreichte am Samstag den neuen Spitzenwert von 638 US-Dollar. Im 30-Tage-Vergleich hat Binance Coin somit 85 Prozentpunkte zugelegt und liegt mit aktuell 626 US-Dollar nur 1,9 Prozent unter dem neuen Allzeithoch.

Doch der guten Dinge sind drei. Neben Ethereum und Binance Coin startet auch Uniswap (UNI) mit einem neuen Rekordhoch in die Woche. Über Nacht ist der UNI-Kurs um 12 Prozent auf das neue Allzeithoch von 44 US-Dollar gestiegen.

Auch die größte Kryptowährung macht wieder Boden gut und nimmt allmählich Kurs auf die 60.000er Marke. Ist der Bitcoin-Kurs noch am Samstag knapp am Widerstand abgeprallt, setzt er sich mit einem 24-stündigen Plus von 1,8 Prozent wieder langsam in Richtung Schlüsselmarke. Zu Redaktionsschluss notiert BTC bei 57.984 US-Dollar.

Am Krypto-Markt macht sich wieder Goldgräberstimmung breit. Während die Rekorde purzeln, sind in nur einer Woche rund 400 Milliarden US-Dollar in die Gesamtmarktkapitalisierung geflossen, die damit auf einen Rekordwert von 2,3 Billionen US-Dollar ansteigt.

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Ethereum deutet Potenzial an

Rund 69 Milliarden US-Dollar gehen in dem Zeitraum allein auf das Konto von Ethereum. Seit Anfang des Jahres ist die Ether-Marktkapitalisierung um 326 Prozent gestiegen. Dieser Aufwärtstrend setzt sich aus verschiedenen Faktoren zusammen, wobei die Erwartungen an das bevorstehende Ethereum Improvement Proposal 1559 zurzeit als wesentlicher Kurstreiber fungiert. Mit dem EIP-1559 gehen wesentliche Änderungen einher. Das Upgrade drosselt nicht nur die Transaktionsgebühren, sondern auch die Ether-Umlaufmenge. Transaktionen werden wieder erschwinglicher bei gleichzeitiger Verknappung der Angebotsmenge. Dieses Zusammenspiel dürfte als anhaltender Kurskatalysator in den kommenden Monaten dienen. Das Upgrade soll Mitte Juli mit dem “London Upgrade” implementiert werden.

Derweil steigt auch die Ether-Nachfrage am DeFi-Markt kontinuierlich. 10,7 Millionen Ether sind laut Defipulse momentan in DeFi-Anwendungen eingebunden und damit 42 Prozent mehr als noch zu Anfang des Jahres. Der Gesamtwert beläuft sich bei aktuellen Wechselkurs somit auf 33 Milliarden US-Dollar.

Auch die Europäische Investitionsbank hat in den letzten Tagen zur Kursexplosion beigetragen. Wie Bloomberg vergangene Woche berichtete, wird die EIB digitale Anleihen in Höhe von 100 Millionen Euro (121 Millionen US-Dollar) über die Ethereum Blockchain abwickeln. Die zweijährige digitale Anleihe soll indes unter Führung von Goldman Sachs, Banco Santander und Societe Generale ausgegeben werden, wie man auch gegenüber BTC-ECHO bestätigte.

Die steigende Ether-Nachfrage trifft dabei auf einer knapper werdendes Angebot. Seit Mitte letzten Jahres sinken die Bestände rapide und haben Glassnode zufolge mit 13,8 Millionen Einheiten den niedrigsten Stand seit zwei Jahren erreicht.

Das Aufeinandertreffen dieser Faktoren, gepaart steigenden Transaktionsvolumina, haben nicht nur den derzeitigen Höhenrausch ausgelöst, sondern dürften sich auch in den kommenden Monaten weiter in die Ether Performance einpreisen.

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„BlackRock der DeFi-Welt“: Welches Potenzial hat Index Coop (INDEX)?

Blackrock ist die größte Investmentgesellschaft der Welt und verwaltet über 8,68 Billionen US-Dollar. Index Coop (INDEX), ein Projekt aus der Decentralized Finance (DeFi), will nun zur dezentralen Version des Investmentgiganten werden und kann bereits heute auf ein beachtliches Wachstum zurückblicken – was steckt hinter dem DeFi-Projekt?

Vermögensverwalter wie BlackRock, Vanguard oder Fidelity verwalten unglaublich viel Geld. Gemeinsam repräsentieren sie mittlerweile zig Billionen US-Dollar an Kapital und ihre Indexprodukte werden Jahr für Jahr populärer. Insbesondere Exchange Traded Funds (ETFs) fressen kontinuierlich Aktienmarktanteile auf und lassen diese Unternehmen immer größer werden.

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Zum Vergleich: In den USA stellen Indexprodukte eine Anlageklasse mit einer Marktkapitalisierung von über vier Billionen US-Dollar dar – knapp 14 Prozent des US-Aktienmarktes. Darüber hinaus ist der weltweite Markt für ETFs allein zwischen 2005 und 2020 von 417 Milliarden auf über 7,7 Billionen US-Dollar angestiegen.

Blackrock ETF Statista
Quelle: Statista, Entwicklung des weltweit in ETFs verwalteten Vermögens von 2005 bis 2020

Aber warum werden die Produkte von Blackrock und Co. eigentlich immer beliebter bei Anlegern? Indexprodukte wie ETFs sind ein wichtiger Bestandteil des Finanzsystems, da sie es Privatkunden erheblich erleichtern diversifiziert in Aktien zu investieren. Zudem bieten sie Anlegern die Möglichkeit, relativ einfach in bestimmte Sektoren zu investieren, ohne das sie sich umfassend mit jedem einzelnen Unternehmen auseinandersetzten müssen.

Genau aus diesem Grund haben Indexprodukte auch im Krypto-Space enormes Potenzial. Denn Decentralized-Finance-Projekte oder Non-fungible Token (NFT) können für neue Krypto-Investoren kompliziert sein – und nicht jeder hat die Zeit, sich mit den einzelnen Projekten auseinanderzusetzen.

Jedoch gibt es im Moment nur sehr wenige Optionen, über die Anleger auf traditionellem Weg diversifiziert in die Krypto-Welt investieren können. Ein DeFi-Projekt, das dafür schon heute eine Lösung bietet, ist der Index Coop (INDEX).

“Das BlackRock des DeFi-Space”

Als DeFi-Monitor-Leser haben einige wahrscheinlich schon des Öfteren vom DeFi Pulse Index (DPI) gehört. DPI ist im Moment der größte DeFi-Index in der Krypto-Welt und bildet insgesamt 15 Kryptowährung aus der Decentralized Finance ab.

Index Coop ist die dezentralisierte autonome Organisation (DAO), die hinter DPI steht. Die DAO ist für die Verwaltung von Krypto-Indizes wie dem DPI verantwortlich. Die Community von Index Coop erstellt und verwaltet verschiedene Indexprodukte und verfolgt dabei ähnliche Ziele wie die Investmentgiganten BlackRock, Fidelity oder Vanguard.

Auf seiner Mission wird Index Coop von DeFi Pulse, Set Protocol und CoinShares unterstützt. Im Mittelpunkt des Projektes stehen die INDEX-Token-Inhaber. Diese haben die Möglichkeit, an der Weiterentwicklung des Projektes mitzuwirken.

Beispielsweise können sie Vorschläge für neue Indexprodukte miteinbringen oder mit Token, die in den Indexprodukten enthalten sind, bei Governance-Entscheidungen anderer DeFi-Projekte mit abstimmen. Im Moment dient INDEX ausschließlich als Governance-Token. In Zukunft will die INDEX-Community aber einen Teil der Protokolleinnahmen an INDEX-Inhaber ausbezahlen.

Welche Indexprodukte bietet Index Coop an?

Index Coop verwaltete mittlerweile vier verschiedene Indexprodukte (DPI, MVI, FLI und CGI). Im Folgenden werfen wir einen kurzen Blick auf die drei größten Indexprodukte. Der erste und bekannteste Token ist der DeFi Pulse Index. Dieses ist den ETFs von BlackRock oder anderen Vermögensverwaltern sehr ähnlich. DPI ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Index, der sich aus einigen der Top-Token im DeFi-Space zusammensetzt und deren Performanz abbildet. Die vollständige Methodik und Zusammensetzung des Index wird hier erklärt. Zu Redaktionsschluss kommt die gesamte Marktkapitalisierung von DPI auf über 150 Millionen US-Dollar.

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Darüber hinaus gibt es den erst vor kurzem veröffentlichten Metaverse Index (MVI). Dieses Indexprodukt fokussiert sich auf den NFT-Sektor und setzt sich aus Token wie beispielsweise Decentraland (MANA), Enjin (ENJ)Rarible (RARI) und Sand (SAND) zusammen. Derzeit hat MVI eine Marktkapitalisierung von 5,1 Millionen US-Dollar. Die exakte Methodik des Index kann auf der Webseite von Set Protocol nachgelesen werden.

Ein weiteres neues Produkt von Index Coop ist der sogenannte Flexible Leverage Index (FLI). Dieser ermöglicht es, dass Nutzer eine doppelt gehebelte Position auf Ethereum (ETH) kaufen können. Einfach gesagt bedeutet das, dass sich der Kurs von FLI immer annähernd doppelt so stark bewegt, wie der von Ethereum.

Beispielsweise würde ein ETH-Kursanstieg von 10 Prozent dazu führen, dass FLI um 20 Prozent steigt. Umgekehrt würde ein Kursrückgang von 10 Prozent dazu führen das FLI um 20 Prozent fällt. Theoretisch kann diese Art von Flexible Leverage Index auch auf andere Token angewendet werden. Die exakte Methodik und Funktionsweise von FLI lässt sich auf der Website von Set Protocol nachlesen. Zu Redaktionsschluss hat FLI eine Marktkapitalisierung von 42 Millionen US-Dollar.

Kann Index Coop das dezentrale BlackRock werden?

Im Moment ist es noch viel zu früh, um zu sagen, ob ein dezentrales Projekt wirklich in Konkurrenz mit Investmentgiganten wie BlackRock oder Vanguard treten kann. Im Vergleich: BlackRock hat eine Marktkapitalisierung von über 125 Milliarden US-Dollar, während Index Coop eine Marktkapitalisierung von 62 Millionen US-Dollar hat. Trotzdem übernimmt Index Coop derzeit eine extrem wichtige Rolle im Ökosystem von Ethereum und hat daher enormes Wachstumspotenzial.

Anleger haben nämlich schon heute die Möglichkeit, über die Produkte von Index Coop diversifiziert in aufstrebende Krypto-Sektoren zu investieren. Ein weiterer Vorteil ist, dass das DeFi-Projekt im Vergleich zu den traditionellen Vermögensverwaltern viel schneller auf neue Trends reagieren kann.

Dazu kommt, dass Investmentgesellschaften wie BlackRock derzeit aufgrund von mangelnder Regulatorik noch gar nicht die Möglichkeit haben, Indexprodukte anzubieten. Von diesem Umstand profitiert die Index Coop momentan enorm.

Das DeFi-Projekt konnte sich im letzten halben Jahr sehr stark entwickeln. Mittlerweile verwaltet es über 210 Millionen US-Dollar und auf Twitter halten es einige für möglich, dass dieser Wert bis Ende des Jahres auf eine Milliarde US-Dollar steigt. Doch nicht nur das verwaltete Vermögen, sondern auch die Einnahmen der Index Coop DAO sind in den letzten Monaten exponentiell gewachsen:

Quelle: Dune Analytics

Diese Einnahmen setzten sich aus den Gebühren zusammen, die die Index Coop für das Verwalten der verschiedenen Indexprodukte verlangt. In den letzten Tagen konnte das Protokoll so fast täglich über 4.000 US-Dollar einnehmen. Die Gelder fließen in die Index Coop Treasury und werden von den INDEX-Inhabern verwaltet, um weitere Vorhaben zu finanzieren.

In den nächsten Wochen will die Index Coop zwei weitere Produkte veröffentlichen. Zum einen soll der Token Terminal Index (TTI) an den Start gehen und zum anderen will das DeFi-Projekt den sogenannten Bitcoin 2x Flexible Leverage Index auf den Markt bringen.

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Ethereum erreicht neues Allzeithoch von über 3.000 USD!

Zum ersten Mal in der Geschichte hat Ethereum die Marke von 3.000 US-Dollar überschritten und somit ein neues Allzeithoch erreicht.

Ethereum erreicht neues Allzeithoch

Ethereum, die zweitgrößte Kryptowährung gemessen nach der Marktkapitalisierung hat am Sonntagabend erstmals die 3.000 USD überschritten. Ethereum ist im vergangenen Jahr um mehr als 1.300% gestiegen und verfügt aktuell über eine Marktkapitalisierung von 352 Milliarden US-Dollar

Der Anstieg von Ethereum folgt Berichten, dass die Europäische Investitionsbank (EIB) digitale Anleihen im Wert von 121 Millionen USD über die ETH-Blockchain verkauft hat. Laut Bloomberg Law spielten auch Goldman Sachs, Societe Generale und Banco Santander eine Rolle bei der Verkaufsabwicklung.

Die EIB hat für die Übertragung mehrere fungible Token erstellt und so die Verkäufe abgewickelt. Der EIB-Test fand statt, nachdem Santander im September 2019 das ETH-Mainnet für seine eigenen Blockchain-Anleihen verwendet hatte.

Für die nächsten Monate werden einige spannende ETH-Updates erwartet

Am 14. Juli wird ein Ethereum-Upgrade namens EIP-1559 integriert, mit dem sich das Gesamtangebot von ETH reduziert, indem Milliarden Token verbrannt werden, die sonst an Miner gegangen wären. Mit dem Update werden neue Preise für Ethereum erwartet.

Ein weiterer Schritt wird ETH 2.0 sein. Dadurch wird das Netzwerk von Proof-of-Work auf Proof-of-Stake umgestellt. Der erste Schritt ist die sogenannte Fusion, der für Ende 2021 vorgesehen ist. ETH 2.0 soll die Transaktionskosten senken und den Durchsatz des Netzwerks erhöhen.

Bitcoin-Dominanz sinkt

Zum Jahresanfang hatte Bitcoin einen Marktanteil von rund 70%, und Ethereum einen von 12,8%. Jetzt ist der von Bitcoin unter 50% gefallen und von ETH auf 14,65% angestiegen. Die Dominanz von Binance Coin (BNB) ist um das Vierfache auf 4% gestiegen.

Laut Money Movers verarbeitet Ethereum derzeit doppelt so viele Abrechnungen wie Bitcoin. Angetrieben wurde dies mit großer Wahrscheinlichkeit durch den NFT-Wahn und durch den steigenden DeFi-Bereich, der ebenfalls größtenteils von Ethereum angetrieben wird.


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DeFi: Starkes Nutzerwachstum und Skalierungsfortschritte bei Ethereum

Die weltweite Adaption von Decentralized Finance (DeFi) schreitet im Rekordtempo voran und gleichzeitig verzeichnet Polygon enorme Fortschritte bei der Skalierung von Ethereum.

Der DeFi-Sektor befindet sich im Aufwind. In den letzten sieben Tagen kletterte das gesamte von DeFi-Protokollen verwaltete Kapital (TVL) von 108,93 Milliarden US-Dollar auf zu Redaktionsschluss 122,73 Milliarden US-Dollar.

DeFi
Quelle: DeFi Llama

Ein Großteil des Wachstums lässt sich auf die DeFi-Protokolle der Binance Smart Chain (BSC) und Ethereum (ETH) zurückführen. Diese nehmen derzeit den Löwenanteil des gesamten Marktes ein und kommen lauf DeFi Llama gemeinsam auf einen TVL von 107,2 Milliarden US-Dollar – knapp 87,35 Prozent des gesamten DeFi-Marktes.

Nicht nur der DeFi-Sektor und Ethereum haben diese Woche neue Höchststände erreicht. In einem Blogbeitrag hat ConsenSys bekannt gegeben, dass die Krypto-Wallet MetaMask mittlerweile über fünf Millionen aktive Nutzer pro Monat hat. Im Oktober lag diese Zahl noch bei einer Million Nutzer. MetaMask kann als reguläre Krypto-Wallet dienen. Im Vergleich zu vielen anderen Wallets liegt die Stärke von MetaMask aber darin, dass Nutzer mit dezentralen Anwendungen interagieren können.

Die Gründe für dieses enorme Wachstum führt MetaMask auf eine Kombination verschiedener Faktoren zurück. Zum einen sei das Interesse an Anwendungen aus Decentralized Finance stark gestiegen und zum anderen habe der NFT-Hype dazu geführt, dass immer mehr Neulinge MetaMask nutzen.

Als weiteren Grund nennt ConsenSys, die steigende Anzahl von Nutzern aus Entwicklungsländern.

Indien und Indonesien sind beide unter den Top-Fünf der Länder, in denen MetaMask am meisten genutzt wird. Weitere Entwicklungsländer wie Vietnam und Nigeria befinden ebenfalls in der Top-Zehn.

Laut dem Blog Post würden viele Menschen in diesen Ländern ihren Banken und Regierungen nicht vertrauen und deshalb nach Alternativen suchen. Diese Alternativen finden sie wiederum in der Welt von Decentralized Finance. Insgesamt ist diese Nachricht sehr positiv für den DeFi-Space. Die Entwicklung zeigt nämlich, dass der Markt im Moment nicht von Hype angetrieben wird, sondern von realer Adaption.

Polygon skaliert Ethereum-DeFi-Projekte

Die extreme Überlastung des Ethereum-Netzwerks hat in den letzten Monaten dazu geführt, dass die ETH-Transaktionsgebühren in die Höhe geschossen sind. Zeitweise kostete ein einzelner Swap auf der dezentralen Börse UniSwap über 100 US-Dollar. Diese Dynamik hat die Nachfrage nach alternativen Smart-Contract-Plattformen, wie der BSC, oder nach Projekten wie Polygon (MATIC), die sich mit Skalierungslösungen befassen, ansteigen lassen.

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Insbesondere Polygon konnte in dieser Woche zunehmend an Akzeptanz gewinnen. Das liegt vor allem daran, dass das Ethereum-DeFi-Protokoll Aave (AAVE) erfolgreich demonstriert hat, wie man Transaktionen auf eine Sidechain auslagern kann. Die Aave-Polygon-Integration konnte inzwischen über zwei Milliarden US-Dollar an Liquidität in das Aave-Protokoll bringen.

Insgesamt verwaltet Aave nun so viel Kapital wie kein anderes DeFi-Projekt. Zu Redaktionsschluss befinden sich über 10,5 Milliarden US-Dollar in den Smart Contract von Aave.

Diese Erfolgsgeschichte hat mittlerweile auch andere DeFi-Projekte angelockt und einige der Top-Protokolle haben bereits angekündigt, dass sie umgehend damit beginnen werden, ihr Protokoll in die Sidechain von Polygon zu integrieren. Zu diesen Projekten gehören Pooltogheter (POOL), SushiSwap (SUSHI), Open Sea, Curve Finance (CRV) und Decentraland (MANA), so Lark Davis.

Doch nicht nur die Entwickler-Community jubelt, insbesondere Investoren freuen sich über die niedrigeren Transaktionsgebühren.

Endlich sei es wieder möglich, das Aave-Protokoll kostengünstig zu nutzen. Zudem lässt sich beobachten, dass die Ethereum-Transaktionsgebühren in den letzten Tagen stark gesunken sind. Es ist im Moment aber noch nicht klar, inwiefern sich das auf Skalierungslösungen wie Polygon zurückführen lässt. Dennoch kann in den nächsten Monaten damit gerechnet werden, dass durch die steigende Adaption von Skalierungslösungen das Ethereum Mainnet weiter entlastet wird.

Darüber hinaus geht Mihailo Bjelic, Mitgründer von Polygon, davon aus, dass viele der Protokolle, die Polygon übernehmen wird, ein Aave-ähnliches Wachstum bevorsteht. Das wiederum könnte bedeuten, dass der gesamte Ethereum-DeFi-Sektor in den kommenden Wochen weiter wächst.

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