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„Universelle DeFi-Wallet“ – Rabby fordert MetaMask heraus

Endlich ist es so weit – MetaMask bekommt einen weiteren ernstzunehmenden Konkurrenten. DeBank, eine Krypto-Datenanalyseplattform, hat eine neue Browser-Wallet speziell für DeFi veröffentlicht.

DeFi ist zurück und sowohl der Total Value Locked (TVL) als auch die Kurse der meisten DeFi-Token konnten in den letzten sieben Tagen einen Zuwachs verzeichnen. Auf Wochenbasis flossen über 10 Milliarden US-Dollar in die Smart Contracts des jungen Sektors. Zu Redaktionsschluss beläuft sich der TVL damit auf 114,69 Milliarden US-Dollar.

DeFi Total Value Locked
Quelle: https://defillama.com/home

Darüber hinaus konnte der “DeFi-ETF-Token” DeFi Pulse Index (DPI) von Index Coop im selben Zeitraum knapp acht Prozent zulegen. Im Vergleich zu Bitcoin und Ethereum ist das Wachstum des DeFi-Sektors in dieser Woche aber deutlich schlechter ausgefallen – BTC stieg innerhalb der letzten Woche um knapp 20 Prozent, während ETH mehr als 15 Prozent zulegte.

THORChain (RUNE) meldet sich zurück

Nachdem die Cross-Chain-Swaps-Plattform THORChain (RUNE) im Juli mehrmals Opfer eines DeFi-Exploits gewesen ist, hat sie nun ein starkes Comeback hingelegt. Am Freitag gehörte RUNE, der native Token des DeFi-Projekts, zu den Top-Performen des Handelstages und konnte über 35 Prozent wachsen.

Einige haben den Glauben an die Cross-Chain-Swaps-Plattform vermutlich schon verloren und sind nun überrascht. Doch das Netzwerk hatte Glück im Unglück. Denn beim zweiten Exploit entpuppte sich der Angreifer als “White Hat”. Ein “White Hat” ist ein sogenannter Hacker, der Systeme in “guter Absicht” auf seine Schwachstellen testet und diese anschließend darauf hinweist.

Daraufhin hat THORChain angekündigt, dass man über 20 Partnerschaften mit externen Sicherheitsunternehmen abgeschlossen hat, um den Code der Cross-Chain-Swaps-Plattform auf Herz und Nieren zu testen. In einer großangelegten “Code Walkthrough”-Runde, bei der auch die Communities der verschiedenen Sicherheitsfirmen beteiligt waren, suchen sie derzeit gemeinsam nach Schwachstellen im Netzwerk.

Investoren scheinen diese Maßnahmen mit kräftigen Zukäufen belohnt zu haben. Wie effektiv das Krypto-Kollektiv die Sicherheitslücken schließen kann, wird sich zeigen. Zum jetzigen Zeitpunkt deutet jedoch vieles darauf hin, dass sich THORChain das Vertrauen der Community zurück erkämpfen konnte. Zu Redaktionsschluss handelt THORChain bei 5,25 US-Dollar.

Nach Jahren der Monopolstellung bekommt MetaMask zunehmend Konkurrenz. DeBank, bislang vor allem als DeFi-Datenplattform bekannt, hat mit Rabby eine neue Multi-Chain-Browser-Wallet, die sich speziell an DeFi-Nutzer richtet, auf den Markt gebracht. Beispielsweise kann die Wallet automatisch zwischen den Chains von verschiedenen Blockchains wechseln. In der Praxis heißt das, dass wenn ein DeFi-User zwei Tabs geöffnet hat – einen auf der Ethereum-Börse-SushiSwap und einen auf der Binance-Smart-Chain-Börse-PancakeSwap – dann erkennt Rabby dies und wechselt entsprechend zwischen den Blockchains der beiden dezentralen Anwendungen.

Außerdem will Rabby seinen Nutzern mehr Details zu Transaktionen anzeigen, die sie bestätigen müssen.

Viele DeFi-User unterschreiben blindlings Transaktionen, die sie nicht wirklich verstehen.

Medium-Beitrag von Rabby

Darüber hinaus führt Rabby eine neue Risikoprüfung von Transaktionen ein, die Nutzer warnen soll, wenn sie potenziell riskante Transaktionen ausführen. Falls beispielsweise ein Smart Contract bereits gehackt wurde, erhalten Nutzer eine Benachrichtigung, bevor sie mit diesem interagieren.

Insbesondere in der DeFi-Community erhält die Wallet von DeBank schon einigen Zuspruch. Haseeb Qureshi, Geschäftsführer bei Dragonfly Capital, twitterte, dass der MetaMask-Konkurrent vielversprechend aussehe und fragte:

Warum hat es so lange gedauert, bis jemand eine von Menschen lesbare Transaktionssignierung geschaffen hat?

Zudem äußerte sich auch das Sidechain-Projekt xDai auf Twitter zu Wort und pries Rabby als “für die DeFi-Ära entwickelte Wallet” an.

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„Robo-Investmentfirma“ nimmt Grayscale-Investmentfonds für BTC und ETH auf

Eine der größten automatisierten Investmentfirmen der Welt macht jetzt in Bitcoin (BTC) und Ether (ETH).

Wie am gestrigen 29. Juli aus einem Blogeintrag von Wealthfront hervorgeht, bietet die 25 Mrd. US-Dollar schwere Investmentfirma nun auch die beiden Krypto-Investmentfonds von Grayscale an.

Neues Interesse am GBTC

Der jüngste Rekordlauf der Kryptobranche wurde auch stark durch das Kapital institutioneller Investoren vorangetrieben, wobei Grayscale eine tragende Rolle zukam.

Wealthfront, einer der größten sogenannten „Robo-Trader“, ermöglicht seinen Kunden nun wiederum, in den Bitcoin-Investmentfonds (GBTC) und den Ethereum-Investmentfonds (ETHE) von Grayscale zu investieren.

„Investitionen in Kryptowährungen wirken manchmal etwas überfordernd. Es braucht Zeit, um alle möglichen Wege auszuloten, eine Wallet einzurichten und ein gesondertes Handelskonto zu verwalten. Aus diesem Grund wollen wir es jetzt ganz einfach machen, über Wealthfront in Bitcoin und Ethereum zu investieren, ohne dass es eine eigene Wallet dafür braucht“, wie der Blogeintrag in diesem Zusammenhang erklärt. Und weiter:

„Anstatt, dass sie die Kryptowährungen selbst kaufen, können Sie bei uns in GBTC und ETHE investieren.“

Die Kunden der Investmentfirma können allerdings nur bis zu 10 % ihrer Portfolios in die beiden Grayscale-Investitionsprodukte anlegen. Dieses Limit begründet die Firma mit der „riskanten und volatilen“ Natur von Kryptowährungen.

Nichtsdestotrotz eröffnet sich mit der Einführung von bei Wealthfront ein weiterer Weg zur unkomplizierten Investition in den Kryptomarkt. Gleichsam bekommen die Grayscale-Investmentfonds noch größere Reichweite.

Auch die ETFs von ARK Invest bekommen bei Wealthfront nun gesteigerte Aufmerksamkeit. Die zugehörige Investmentfirma ist wiederum selbst stark in Bitcoin investiert.

Wertentwicklung der GBTC-Investition von ARK. Quelle: Cathiesark.com

Unlocking ohne Auswirkung

Die Ankündigung von Wealthfront kommt zu einem Zeitpunkt, an dem sich der Bitcoin-Kurs wieder bei 40.000 US-Dollar gefestigt hat.

Wie Cointelegraph berichtet hatte, werden die Gelder auf Kryptobörsen derweil langsam weniger, während der Wert im „Over-The-Counter“ bzw. OTC-Handel deutlich zunimmt, was ebenfalls darauf hindeutet, dass immer mehr „große Jungs“ in den Markt drängen.

Bitcoin trotzt unterdessen den Unkenrufen, die gewarnt hatten, dass das „Unlocking“ des Grayscale-Investmentfonds, bei dem eine große Menge an festgeschriebenen Bitcoin freigegeben wurden, negative Auswirkungen auf die Kursentwicklung der marktführenden Kryptowährung haben würde.

Grayscale-Chef Michael Sonnenshein hat in dieser Woche bekräftigt, dass alle Krypto-Inevstmentfonds seiner Firma zukünftig in ETFs umgewandelt werden sollen, sofern die amerikanischen Aufsichtsbehörden dafür grünes Licht geben.

auf cointelegraph lesen

Ethereum-Kurs weiter auf dem Vormarsch – folgt der Durchbruch?

Ethereum (ETH) wie auch Solana (SOL) steigen zurück in Richtung zentraler Widerstandsniveaus an und könnten perspektivisch weiter zulegen.

Ethereum (ETH): Ether-Kurs an neuralgischem Kurslevel

  • Kurs (ETH): 2.051 US-Dollar (USD) (Vorwoche: 2.051 USD)
  • Widerstände/Ziele: 2.471 USD, 2.645 USD, 2.886 USD, 2.982 USD, 3.198 USD, 3.568 USD, 3.715 USD, 3.976 USD, 4.374 USD
  • Unterstützungen: 2.344 USD, 2.261 USD, 2.174 USD, 2.022/2.050 USD, 1.930 USD, 1.792 USD, 1.713 USD, 1.664 USD, 1.545 USD, 1.489 USD, 1.425 USD, 1.294 USD, 1.223 USD, 1.049 USD, 984 USD, 922 USD, 769 USD, 544 USD
Kursanalyse Ethereum (ETH) KW29

Kursanalyse auf Basis des Wertepaares ETH/USD auf Bitfinex

Der Ether-Kurs ist weiter auf dem Vormarsch und erreicht am heutigen Morgen ein neues Monatshoch bei 2.455 USD. Damit hat Ethereum das in der Vorwoche genannte maximale Kursziel von 2.471 USD nahezu erreicht. Gelingt es diese Widerstandsmarke per Tagesschlusskurs zu durchbrechen, ist zeitnah mit einem Durchmarsch bis an das nächste Kursziel bei 2.645 USD zu rechnen. Solange der Ether-Kurs nicht dynamisch zurück unter die 2.022 USD zurückfällt, richtet sich der Blick gen Norden.

Bullishe Variante (Ethereum):

Der Ether-Kurs stieg diese Handelswoche bis auf wenige US-Dollar an das in der Vorwoche genannte maximale Kursziel bei 2.471 USD an. Es fehlten lediglich 20 Dollar, weshalb das Kursziel als abgearbeitet zu werten ist. In den letzten Handelsstunden kommt es zu ersten Gewinnmitnahmen seitens der Bullen. Mehrere Gründe können hierfür angeführt werden.

Neben dem Ablauf von Future-Wetten auf die Krypto-Leitwährung Bitcoin am heutigen Freitag, wirkte sich auch die Meldung, wonach Binance.com bis auf Weiteres den Future- und Derivathandel mit sofortiger Wirkung in Deutschland, Italien und den Niederlanden unterbindet, in einer ersten Reaktion negativ auf den Gesamtmarkt aus. Aktuell hält sich der Ether-Kurs jedoch verhältnismäßig stabil und kann den ersten Support bei 2.344 USD vorerst verteidigen. Selbst wenn Ethereum weiter konsolidieren sollte, solange der Ether-Kurs per Tagesschlusskurs nicht unter den Key-Support bei 2.174 USD zurückfällt und insbesondere die 2.022 USD nicht unterbietet, stehen die Chancen für einen weiteren Kursanstieg in den kommenden Tagen und Wochen weiter gut. Sollte sich Ethereum oberhalb dieser Unterstützungsniveaus stabilisieren und zurücksteigen gen 2.471 USD, könnte es hier zu einer Richtungsentscheidung kommen.

Durchbricht der Ether-Kurs per Tagesschluss den Widerstand bei 2.471 USD, ist ein Folgeanstieg bis an die 2.645 USD wahrscheinlich. Gelingt der Ausbruch über diesen Widerstand, ist ein Durchmarsch bis in den orangen Widerstandsbereich vorstellbar. Wird auch das 50er Fibonacci-Retracement durchbrochen und das Verlaufshoch bei 2.886 USD ebenfalls überwunden, könnte Ethereum mittelfristig bis an den Widerstand bei 2.981 USD ansteigen. Tendiert auch der Gesamtmarkt weiter bullish in Kombination mit einem Durchbruch Ethereums bei 2.981 USD, kommt das 61er Fibonacci-Retracement bei 3.198 USD in den Fokus. Hier dürften Anleger abermals Kasse machen wollen. Solange Ethereum in der Folge nicht unter 2.471 USD zurückfällt, ist in den kommenden Monaten auch ein Durchmarsch bis an Oberkante des blauen Widerstandsbereichs bei 3.568 USD möglich. Auch ein Anstieg bis an das 78er Fibonacci-Retracement bei 3.715 USD wäre vorstellbar. Das maximale Kursziel findet sich, wie bereits in den Vorwochen mehrfach erwähnt, im Bereich der 3.976 USD. Erst wenn auch Bitcoin sich zurück über die 53.000 USD schleppen kann, rückt auch bei Ethereum das Allzeithoch bei 4.374 USD wieder in den Blick.

Bearishe Variante (Ethereum)

Die Bären sind nach einer Woche des Winterschlafs rechtzeitig zurück und wehrten einen Anstieg über das Wochenziel bei 2.471 USD vorerst ab. Gelingt es nun, genug Abwärtsdynamik zu generieren, ist zunächst ein Rückfall bis an die 2.261 USD vorstellbar. Um den Ether-Kurs jedoch nachhaltig nach unten zu drücken, gilt es zunächst die 2.174 USD dynamisch zu unterbieten. Zwischen 2.174 USD und der Schlüsselunterstützung bei 2.022 USD findet sich ein ganz Bündel an Unterstützungen: EMA20 (rot), MA200 (grün) sowie EMA200 (blau) stellen starke Supports dar. Erst wenn genug Verkaufsdruck aufkommt und die 2.022 USD per Tagesschlusskurs durchbrochen wird, steigt die Wahrscheinlichkeit für eine erneute nachhaltige Abwärtsbewegung. Wird in der Folge auch die 1.930 USD unterboten und damit auch der Supertrend, ist ein Rückfall an das Vorwochentief bei 1.713 USD einzuplanen. Schaffen es die Bären dieses Verlaufstief nachhaltig zu durchbrechen, aktivieren sich Kursziele bei 1.664 USD sowie 1.545 USD.

Das untere Bollinger-Band biegt sich aktuell nach unten auf und signalisiert erhöhte Kursvolatilität. Fällt der Ether-Kurs bis an das Verlaufstief vom März 2021 zurück, müssten die Bullen langsam aktiv werden, um eine Korrekturausweitung abzuwenden. Sollte auch diese Unterstützungsmarke dynamisch unterboten werden, ist mit einer Abwärtsbewegung zurück in den lila Supportbereich zwischen 1.489 USD und 1.425 USD zu rechnen. Geben diese Kursmarken ebenfalls keinen Halt, ist mittelfristig eine Konsolidierung bis 1.359 USD sowie 1.294 USD einzuplanen. Eine zunehmende Gesamtmarktschwäche könnte Ethereum sogar bis an die 1.049 USD führen. Damit würde auch die übergeordnete grüne Aufwärtstrendlinie aufgegeben werden. Wird dieser Bereich nachhaltig nach unten durchschlagen, ist ein Rückfall bis an die 922 USD einzuplanen. Fällt Bitcoin gleichsam bis 20.000 USD zurück, ist auch eine Korrektur in Richtung 769 USD sowie 720 USD vorstellbar. Die maximalen bearishen Kursziele lauten weiterhin 544 USD sowie 489 USD. Vorerst sind diese jedoch rein theoretischer Natur.

Indikatoren (Ethereum)

Der RSI wie auch der MACD weisen aktuell ein Kaufsignal auf. Auch im Wochenchart steht der RSI-Indikator kurz vor einem neuen Kaufsignal. Hingegen hat der MACD weiterhin ein deutliches Verkaufssignal anliegen. Kurzfristig haben die Käufer das Ruder in der Hand.

Solana (SOL): Solana stemmt sich gegen Korrektur und steigt bis an wichtige Widerstandszone

  • Kurs (SOL):  30,95 USD (Vorwoche: 28,69 USD)
  • Widerstände/Ziele: 31,44 USD, 32,97 USD, 34,04 USD, 36,64 USD, 38,11 USD, 41,77 USD, 43,27 USD, 44,17 USD, 47,89 USD, 49,98 USD, 52,62 USD, 58,20 USD
  • Unterstützungen: 28,73 USD, 25,53 USD, 23,69 USD, 22,06 USD 20,11 USD, 19,11 USD, 18,20 USD, 16,66 USD, 12,54 USD
Kursanalyse Solana (SOL) KW29

Kursanalyse auf Basis des Wertepaares  SOL/USD auf Binance

  • SOL-Kurs kann sich gut behaupten und versucht aktuell den EMA50 (orange) zu überwinden.
  • 34,12 USD als erstes wichtiges Kursziel auf dem Weg zu alter Stärke.
  • 25,53 USD fungiert nun als wichtiger Schlüsselsupport.

Die High-Speed Blockchain Solana findet nach deutlichen Kursabschlägen in den Vorwochen zunehmend zu alter Stärke zurück. An heutigen Freitag den 30. Juli stieg der Kurs bis an den Widerstand bei 32,97 USD bevor der SOL-Kurs in den letzten Handelsstunden auf 30,97 USD nachgibt. Solange Solana sich oberhalb der 25,53 USD stabilisieren kann, ist der Blick weiter aufwärtsgerichtet.

Bullishe Variante (Solana)

Zwar konnte Solana in den letzten Handelstagen deutlich zulegen, prallte am heutigen Freitag, den 30. Juli 2021 jedoch am Supertrend gen Süden ab. Sollte dieser Widerstand und in der Folge auch die 32,97 USD durchbrochen werden, hellt sich das Chartbild weiter auf. Die aktuelle Aufwärtsdynamik von Solana könnte den SOL-Kurs im ersten Schritt bis an die 34,12 USD führen. In diesem Bereich finden sich das 38er Fibonacci-Retracement sowie das obere Bollinger-Band. Erst wenn es den Bullen gelingt auch diese Kursmarke per Tagesschlusskurs zu überwinden, ergeben sich neue Anstiegschancen in Richtung 36,64 USD. Wird auch dieses Widerstandslevel überwunden, rückt das Verlaufshoch vom Monatsanfang bei 38,11 USD wieder in den Blick.

Gelingt ein Durchbruch dieser Chartmarke und wird auch das 50er Fibonacci-Retracement bei 38,75 USD überwunden, ist mit einem Anstieg bis an die rote Widerstandszone zu rechnen. Insbesondere im Bereich des 61er Fibonacci-Retracements bei 44,17 USD ist mit deutlicher Gegenwehr der Bären zu rechnen. Wird auch dieser Bereich nachhaltig durchbrochen, steigt der SOL-Kurs bis 47,89 USD oder sogar 49,98 USD an. Hier findet sich zum einen die Oberkante der Widerstandszone sowie das 78er Fibonacci-Retracement. Erste Gewinnmitnahmen sind daher wahrscheinlich. Perspektivisch wäre bei einem ansteigenden Gesamtmarkt auch ein Folgeanstieg über die 52,62 USD bis an das Allzeithoch bei 58,20 USD vorstellbar. Vorerst stellt diese Widerstandsmarke das maximale Kursziel für die kommenden Handelswochen dar.

Bearishe Variante (Solana)

Die Bären versuchen aktuell den Durchmarsch der Bullen abzuwehren. Gelingt es den SOL-Kurs per Tagesschlusskurs unterhalb des EMA50 (orange) bei 31,44 USD gen Süden umzudrehen, rückt die grüne Unterstützungszone wieder in den Blick. Schafft es die Verkäuferseite den SOL-Kurs zurück unter den EMA20 (rot) sowie das 23er Fibonacci-Retracement bei 28,33 USD zu manövrieren, wäre dieses ein wichtiger Teilerfolg. Sollte der SOL-Kurs auch diesen Support durchbrechen, dürfte sich die Korrektur bis an das Zwischentief bei 25,53 USD ausweiten. Hier verläuft aktuell auch der EMA200 (blau) weshalb mit Gegenwehr der Bullen zu rechnen ist. Tendiert Solana in der Folge jedoch weiter schwach und gibt auch die 23,69 USD auf, ist mit einem weiteren Kursrücksetzer zu planen. Erstes Ziel wäre das Vorwochentief bei 22,06 USD.

Wird auch diese Supportmarke dynamisch unterboten, steigt die Wahrscheinlichkeit für einen Retest der 20,11 USD. Hier verläuft das markante Tief vom 22. Juni 2021. Auch ein direkter Kursrutsch bis an das Verlaufstief vom 23. Mai dieses Jahres ist nicht ausgeschlossen. Ein Rückfall unter die 19,11 USD würde weiteres Abwärtspotential generieren. Als nächstes Kursziel ist die 18,20 zu erwähnen. Hier wird der SOL-Kurs vermutlich zunächst gen Norden abprallen. Erst wenn auch diese Unterstützungszone per Tagesschlusskurs unterboten wird, ist ein Rückfall an die rote horizontale Unterstützungslinie bei 16,66 USD vorstellbar. Als maximales bearishes Kursziel fungiert der Support bei 12,54 USD. Vorerst ist das bullishe Szenario jedoch zu bevorzugen.

Indikatoren (Solana):

Der RSI steht im Tageschart kurz davor ein neues Kauf-Signal zu generieren. Ein Ausbruch aus der neutralen Zone zwischen 45 und 55 dürfte weiteres Aufwärtspotential generieren. Diese Sicht wird vom aktiven Long-Signal beim MACD untermauert.

Disclaimer: Die auf dieser Seite dargestellten Kursschätzungen stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind lediglich eine Einschätzung des Analysten.

Die Chartbilder wurden mithilfe von TradingView erstellt.

USD/EUR-Kurs zum Redaktionsschluss: 0,84 Euro.

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COVID Crypto Relief Fund in Indien hat Probleme mit Vitalik Buterins Shiba Inu-Token-Spende

Wie wir berichtet haben, hat der Mitgründer von Ethereum, Vitalik Buterin etwa 1 Milliarde Dollar in Shiba Inu-Token an den indischen COVID-Crypto Relief Fund gespendet. Jetzt stellt sich heraus, dass laut dem Gründer des Fonds die Auszahlung der Spende nicht so einfach ist.

COVID Crypto Relief Fund hat Probleme mit der Auszahlung der Spende

Vor zwei Monaten hat Buterin alle überrascht, als er rund 1 Milliarde USD an den COVID-Crypto Fund in Indien gespendet hat. Der Gründer des Fonds hat jetzt mitgeteilt, dass es gar nicht so leicht ist, an das Geld heranzukommen.

Laut Sandeep Nailwal, dem Mitgründer von Polygon und dem Gründer des Fonds, der die Spende erhalten hat, wurde bisher nur ein kleiner Teil der Token umgewandelt.

Tatsächlich gab der Unternehmer bekannt, dass nur 20 Millionen USD der SHIB-Token ausgezahlt wurden und weitere 20 Millionen in der Pipeline sind.

Der Fondsgründer sagte gegenüber Bloomberg, dass die Auszahlung der 1 Milliarde USD von Buterin aufgrund der umständlichen Prozesse wie Liquiditätsprobleme, Einhaltung der Regierungsrichtlinien und der angemessenen Verteilung der Gelder sich als ziemlich schwierig gestaltet.

“Zwischen der Auszahlung eines illiquiden Vermögenswerts, der Einhaltung staatlicher Vorschriften und der Bereitstellung des Geldes an den richtigen Stellen ist es nicht einfach.”

Nailwal sagt, dass es die Einhaltung des indischen Foreign Contribution Regluation Act erfordert, damit die Token in Rupien umgewandelt werden können. Er stellte fest, dass bereits 80% der Token umgewandelt wurden.

Mit den bisher ausgezahlten 20 Millionen USD erklärte der Fondsgründer, dass er sicherstellen möchte, dass das Geld an die Basis gelangt. Die Gelder werden an Lebensmittelhändler im ganzen Land verteilt, sowie an Organisationen ausgezahlt, die Mini-Intensivstationen für COVID-19-Patienten eingerichtet haben. Narwal plant, eine führende Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zu beauftragen, um Transparenz zu gewährleisten, fügte er hinzu.

Buterins damalige Spende von Shiba Inu-Token zum damaligen Wert von 1 Milliarde USD ist zum heuten Marktwert noch 400 Millionen USD wert.


Bildquelle: Pixabay / Lizenz

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NFT-Hype um Stoner Cats: Cartoon-Kätzchen in 35 Minuten ausverkauft

Nach einem Fehlstart ist die erste NFT-Fuhre der Animationsserie Stoner Cats, an der auch Vitalik Buterin mitwirkt, in kürzester Zeit ausverkauft gewesen. Der Ansturm hat die Gas-Preise auf Ethereum durch die Decke schießen lassen.

Das NFT-Projekt Stoner Cats hat sich in kürzester Zeit zum Kassenschlager entwickelt. Gerade einmal 35 Minuten hat es gedauert, bis die erste Token-Marge ausverkauft war. Angesichts der prominenten Teilnehmerliste und des damit vorab ausgelösten Hypes war der Ansturm eigentlich abzusehen. Mila Kunis, Ashton Kutcher, Jane Fonda, Seth MacFarlane, Chris Rock und auch Vitalik Buterin: Die Liste der Synchronsprecher kann sich durchaus sehen und hören lassen. Und auch das Konzept hinter den multimedialen Kätzchen scheint einen Nerv zu treffen.

Die benebelten Kätzchen sind los

Stoner Cats ist eine Animationsserie, in deren Genuss man jedoch ausschließlich über einen zugehörigen NFT kommt. Nur wer einen Token hält, hat auch Zugang zu den Folgen. Und auch nur ab dem Zeitpunkt des Token-Erwerbs. Im Nachhinein lassen sich die vorherigen Folgen also nicht mehr anschauen. Entsprechend groß war die Nachfrage, wenn man den Serienstart am 29. Juli nicht verpassen möchte.

Inhaltlich geht es in Stoner Cats um etwa das, was der Titel mitsamt Beteiligten erahnen lässt: “Eine seltsam berührende Geschichte über Katzen, die sich zudröhnen, und die Frau, die sie lieben, die sich mit ihrem Gedächtnisverlust und ihrer Sterblichkeit abfinden muss”. Indem sich Token- und Filmindustrie überschneiden, soll das Projekt zeigen, wie sich “die Produktion von Inhalten dezentralisieren” lässt. “Es ist vielleicht nur eine süße kleine Show über eine Frau und ihre Katzen, aber vielleicht ist sie der Wegbereiter für etwas sehr Großes, das folgen wird”, erklären die Macher.

NFT Sale verursacht GAS-Explosion

Zum Start waren 10.420 NFT zu einem Stückpreis von 0,35 Ether freigegeben, die in etwas mehr als einer halben Stunde ausverkauft waren. Dabei hatte sich der eigentliche Verkaufsstart etwas verzögert. Eigentlich sollten die Token schon einen Tag zuvor unter den Hammer kommen. Nicht näher erläuterte technische Probleme ließen die Kätzchen aber erst am Dienstag aus dem Sack. Sehr zum Unmut einiger europäischer Interessenten, die sich wegen der Zeitverschiebung bereits am Montag die Nacht um die Ohren geschlagen hatten. Auf Twitter ließen einige enttäuschte Käufer Dampf ab.

An der Nachfrage hat dies aber nichts geändert. Wie groß die war, hat sich auch beim explosiven Anstieg der GAS-Gebühren gezeigt. Im Zuge des Token Sales stiegen die Transaktionskosten auf bis zu 33 US-Dollar an. In Anspielung auf die beliebten NFT-Kassenschlager der Cryptokitties schrieben die On-Chain-Analysten von DeFiprime, dass “wie immer Katzen Ethereum verstopft haben”. Inzwischen haben sich die GAS-Fees aber wieder deutlich normalisiert.

Wer den Sale verpasst hat, muss sich auch nicht unbedingt auf die nächsten 3.000 Token gedulden, die im Laufe der ersten Staffel hinzukommen sollen. Auf der NFT-Handelsplattform Opensea geht das Feilschen bereits munter los. Günstiger sind die Stoner Cats dadurch aber nicht geworden. Für viele NFT wird bereits der doppelte Einkaufspreis aufgerufen. Für einen Token der Figur “Lord Catsinton“, der vom heimlichen Serienstar Vitalik Buterin gesprochen wird, wird sogar bereits knapp eine Million US-Dollar verlangt. Geradezu ein Schnäppchen, wenn man sich den Preis für Stoner Cat #420 anschaut. Läppische 228 Billiarden US-Dollar soll das Kätzchen kosten – Tendenz: sinkend.

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Axie Infinity (AXS) Boom: Nur Hype oder Gaming-Revolution?

Das Blockchain Game Axie Infinity (AXS) hat in den letzten Monaten ein enormes Wachstum erfahren. Nicht nur die Nutzerzahlen sind durch die Decke geschossen, sondern auch AXS, der native Token des Spiels, verzeichnet seit einiger Zeit einen parabolischen Anstieg. Ist das alles nur ein Hype oder stehen wir vor einer Gaming-Revolution?

Die Non-fungible-Token- (NFT)-Industrie boomt nach wie vor. Insbesondere das Blockchain Game Axie Infinity bricht derzeit alle Rekorde. Vor weniger als einem Jahr belief sich die Marktkapitalisierung des AXS Token auf gerade einmal 7 Millionen US-Dollar. Inzwischen beläuft sie sich auf über 2,5 Milliarden US-Dollar.

Im selben Zeitraum stieg AXS von 0,147 US-Dollar auf zu Redaktionsschluss 46,36 US-Dollar.

Das stellt ein unfassbares Kurswachstum von mehr als 30.000 Prozent innerhalb eines einzigen Jahres dar.

Was ist Axie Infinity überhaupt?

Axie Infinity ist eine dezentrale App (dApp), die auf der Ethereum Blockchain läuft. Ähnlich wie beim Gaming-Evergreen Pokémon, stehen auch bei Axie Infinity knuffige Monster, die von Spielern gezüchtet, gehandelt und in Kämpfe geschickt werden, im Mittelpunkt. Im Gegensatz zu herkömmlichen Spieleklassikern wie Pokémon, werden die kleinen Monster (“Axies”) jedoch als Token – genauer: Non-fungible Token nach dem ERC-721-Standard – auf der Ethereum Blockchain verewigt. Dadurch sind sie im Vergleich zu “normalen” Gaming-Charakteren oder Spielgegenständen wirklich einzigartig und nicht beliebig replizierbar und veränderbar.

Darüber hinaus können Spieler im Game AXS Token verdienen. Dafür müssen sie an PvP-Schlachten teilnehmen, Axies züchten, sogenannte Liebestränke farmen, die für die Zucht von Axies benötigt werden, oder andere Missionen erfüllen. Außerdem ist es überdies möglich, den AXS Token bei der Governance des Axie-Universums einzusetzen, AXS zu Staken oder diese für Zahlungen innerhalb des Spiels zu verwenden.

Axie Infinity macht Fortnite Konkurrenz

Das Wachstum von Axie Infinity ist gigantisch. Sollte es in den nächsten Monaten konstant bleiben ist es sogar wahrscheinlich, dass Axie Infinity Fortnite als größte Discord-Community der Welt ablöst. Zum Vergleich: Der Discord Channel von Fortnite hat derzeit knapp 825.000 Mitglieder, während Axie Infinity bereits auf 702.087 Mitglieder kommt.

Axie Infinity Discord
Quelle: https://discord.com/invite/axie

Zwar liegen die Nutzerzahlen von Axie Infinity mit knapp 350.000 täglich aktiven Nutzern immer noch deutlich unter denen von Fortnite, aber es ist dennoch beachtlich, wie schnell das Blockchain Game in den letzten Monaten gewachsen ist.

Axie stellt DeFi in den Schatten

Lange Zeit war Decentralized Finance (DeFi) das einzige Thema, was die Ethereum-Community in Euphorie versetzt hat. Mittlerweile stellen die Protokolleinnahmen von AXS jedoch alle anderen DeFi-Anwendungen in den Schatten.

Axie Infinity Token Terminal
Quelle: https://www.tokenterminal.com/

Allein innerhalb der letzten 30 Tage hat das Blockchain Game mehr als 149 Millionen US-Dollar an Protokolleinnahmen generiert. Im selben Zeitraum hat die dezentrale Börse PancakeSwap (CAKE) gerade einmal rund 12 Millionen US-Dollar eingenommen.

Der größte Teil der Einnahmen des Blockchain Games fließt direkt zurück an seine Spieler. Das meiste Kapital bleibt daher derzeit innerhalb der virtuellen Wirtschaft und sorgt dafür, dass die AXS-Ökonomie weiter wachsen kann. Ein weiterer Teil der Einnahmen fließt in eine Gemeinschaftskasse, die von allen AXS-Token-Inhabern verwaltet wird. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass während die Axie-Spieler Geld verdienen, die Community gleichzeitig ein großes Vermögen anhäuft, dass zur weiteren Entwicklung des Spiels eingesetzt werden kann.

Warum boomt Axie Infinity erst jetzt?

Axie Infinity gibt es bereits seit drei Jahren und trotzdem begann der Hype um das Spiel erst vor kurzem. Ein Grund für den plötzlichen Anstieg der Beliebtheit von Axie dürfte die im Mai eingeführte Ethereum-Skalierungslösung Ronin sein. Durch Ronin war es erstmals möglich, dass auch Normalsterbliche Axie Infinity spielen konnten. Infolgedessen sind die Nutzerzahlen, sowie auch der AXS-Kurs, explodiert.

Axie Infinity Users
Quelle: https://dappradar.com/ethereum/games/axie-infinity

Ein weiterer Faktor, der zum enormen Wachstum beigetragen hat, ist sicherlich auch die Corona-Pandemie. Infolge der Pandemie sind vor allem in Entwicklungsländern wichtige Einnahmequellen weggebrochen. Das hat dazu geführt, dass sich sehr viele Menschen nach anderen Einnahmequellen umgesehen haben und davon konnte unter anderem Axie Infinity profitieren.

Axie schafft für jeden auf der Welt, der ein Smartphone oder einen Computer besitzt, die Möglichkeit, Geld zu verdienen. Insbesondere Menschen auf den Philippinen, aber auch in anderen Entwicklungsländern, verdienen gerade ihren Lebensunterhalt, indem sie Axie spielen und ihr Geld mit DeFi-Anwendungen verwalten.

Das könnte uns in Zukunft erwarten

Das Play-to-Earn-Modell von Axie Infinity und anderen Blockchain Games hat das Potenzial, die 180 Milliarden schwere Gaming-Welt grundlegend zu verändern. Es wäre sogar denkbar, dass Play to Earn früher oder später das Pay-to-Play-Gaming-Modell verdrängt. Vor allem aufgrund des stetig wachsenden Layer-2-Skalierungsumfeld und Ethereum 2.0, ist es wahrscheinlich, dass wir in den nächsten Monaten und Jahren viele weitere Blockchain Games sehen werden, die den Krypto-Sektor grundlegend verändern könnten.

Das Aufkommen von Blockchain Gaming, Metaversen und den damit verbundenen virtuellen Ökonomien hat gerade erst begonnen. Insbesondere deren Kombination mit Decentralized Finance könnten der nächste große Katalysator für einen weiteren massiven Bullrun sein, von dem vor allem auch Bewohner ärmerer Länder und Regionen profitieren könnten.

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Rallye auf 3.000 US-Dollar für Ethereum möglich: Klassisches Bullenmuster nach Erholung zu sehen

Der Ether (ETH)-Kurs kletterte am Montag auf ein Drei-Wochen-Hoch. Dieser Anstieg wurde durch Zuwächse bei Bitcoin (BTC) ausgelöst, zu denen es nach Gerüchten kam, dass Amazon Bitcoin-Zahlungen annehmen will.

In einer Stellenausschreibung suchte der Einzelhandelsriese eine Führungskraft, die seine „digitale Währungs- und Blockchain-Strategie“ mit entwickelt. Unterdessen wurde in Medienberichten weltweit unter Berufung auf Insider-Quellen spekuliert, dass Amazon bald Bitcoin als Zahlungsmittel annehmen würde. Der BTC/USD-Kurs kletterte nach der Nachricht auf ein Sechs-Wochen-Hoch.

Die 30-Tage-Korrelation zwischen Bitcoin und Ether liegt bei 88 Prozent. Das bestätigte sich, als er ebenfalls auf die Nachricht über Amazon stark stieg. Am Montag stieg der ETH/USD-Kurs auf ein Tageshoch von 2.390 US-Dollar und erreichte damit den höchsten Stand seit dem 8. Juli. Das Paar stieg dabei um mehr als 6,7 Prozent.

Ether erreichte in den letzten Tagen zweimal hintereinander einen Boden bei 1.700 US-Dollar. Quelle: TradingView

Von seinem vorherigen Tiefststand von 1.720 US-Dollar am Dienstag stieg er sogar um 38,94 Prozent. Das Retracement sah dem bullischen Kursverlauf zwischen dem 22. Juni und dem 7. Juli sehr ähnlich. Dabei konnte sich der ETH/USD-Kurs um mehr als 40 Prozent erholen, nachdem er seinen Boden bei 1.700 US-Dollar erreicht hatte.

Ether erreichte zweimal einen Boden im Bereich um 1.700 US-Dollar und stieg dann um 38-40 Prozent. Der Analyst Jonny Moe entdeckte dieses gespiegelte Retracement und identifizierte es als Doppelbodenmuster.

Bullische Konstellation

Doppelböden sind bullische Trendumkehrmuster, die aus zwei Böden um dasselbe Niveau bestehen, die an einem Widerstand hängen. Im weiteren Verlauf bricht der Kurs schließlich über den Widerstand aus und macht diesen zu einer Unterstützung. Er steigt dann um so viel wie die maximale Höhe des Musters.

Ether passt auf diese Beschreibung. Er hat zwei aufeinanderfolgende Böden bei etwa 1.700 US-Dollar gebildet. Inzwischen liegt der Widerstand bei 2.390 US-Dollar. Daher beträgt die maximale Höhe des Musters 690 US-Dollar.

Die Doppel-Boden-Konstellation bei Ether peilt einen Kurs um 3.000 US-Dollar an. Quelle: TradingView

Sollte der ETH/USD-Kurs über den Widerstand bei 2.390 US-Dollar ausbrechen und einen Anstieg des Volumens verzeichnen, sollte das Paar um etwa weitere 690 US-Dollar steigen. Damit würde es in Richtung 3.000 US-Dollar klettern. 2.948 US-Dollar gilt hierbei als psychologisches, bullisches Ziel, wenn man den Kursentwicklungsverlauf betrachtet.

Konfluenz

Ein weiteres technisches Muster, das sich anbahnt, übertrifft sogar das Ziel des Doppelbodenmusters. Dieses prognostiziert einen Ether-Kurs in der Nähe von 3.250 US-Dollar.

In diesem Zusammenhang: Ethereum erholt sich: 2.300 US-Dollar könnte neuer Widerstand werden

Der fallende Keil entwickelt sich, wenn der Kurs innerhalb einer Spanne liegt, die anfangs breit ist und dann immer schmaler wird. Damit kann der Kurs schließlich nach oben ausbrechen und legt sein Gewinnziel auf ein Niveau, das typischerweise über der Keilhöhe liegt (vom Ausbruchsniveau aus).

Ethereum: Fallendes Keilmuster Quelle: TradingView

Der ETH/USD-Kurs macht also einen bullischen Eindruck. Das wird durch seinen volumenstarken Schluss über der Widerstands-Trendlinie des Keils bestätigt. Das Gewinnmitnahme-Ziel für die aktuelle Konstellation liegt bei 1.208 US-Dollar über dem Ausbruchsniveau, also bei etwa 3.257 US-Dollar.

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph.com wider. Jeder Investment- und Handelsschritt birgt ein Risiko und man sollte gut recherchieren, bevor man eine Entscheidung trifft.

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200.000 Validatoren: Ethereum 2.0 verbucht weiteren Meilenstein

Rund 10 Tage vor der planmäßigen London Hard Fork feiert Ethereum einen weiteren Meilenstein: Die Beacon Chain verbucht bereits über 200.000 Validator Nodes. Tendenz steigend.

Liest man Whitepaper von Projekten, die sich mal mehr, mal weniger explizit als “Ethereum Killer” postitionieren, könnte man zu dem Schluss kommen, dass der Smart-Contract-König bereits aufs Altenteil zusteuert. “Bitcoin war die Blockchain der ersten Generation, Ethereum läutete die zweite Generation ein und unser Projekt ist eine 3rd-Generation-Blockchain” So oder so ähnlich lautet der Tenor der “Eth Killer”, die die Nachfolge von Ethereum als führender Smart-Contract-Plattform antreten wollen.

Vorschusslorbeeren: Eth2 knackt 200.000 Validatoren

Dass Ethereum jedoch keineswegs zum alten Eisen gehört, dafür spricht beispielsweise die stetig wachsende Zahl an Validatoren für Ethereum 2.0. Diese haben bereits erhebliche Summen in die Sicherung von Ethereum 2.0 investiert und Eth2 damit einen gehörigen Vertrauensvorschuss gewährt.

So hat die Beacon Chain – Ethereums Proof of Stake Chain, die aktuell noch parallel zum Hauptnetzwerk läuft – am 26. Juli die Marke von 200.000 Validatoren überschritten. Das geht aus den Daten des Blockchain-Explorers Beaconcha.in hervor.

Ethereum 2.0: Die Zahl der Validatoren wächst und wächst. Quelle: Beaconcha.in

Weil für das Betreiben von Validator Nodes in ETH2 eine Mindestrücklage von 32 ETH2 hinterlegt werden muss, sind bereits über 6,6 Millionen ETH in der Beacon Chain “eingesperrt”. Beim aktuellen Ether-Kurs von rund 2.300 USD entspricht das einem Gegenwert von über 15 Milliarden USD, die bereits in ETH2 gestakt sind.

Ethereum: Entwickler-Aktivität ungebrochen groß

Auch was die Entwicklerseite angeht stehen die Zeichen nach wie vor auf Wachstum. Dafür sprechen unter anderem die Downloadzahlen für Ganache, einem “Ethereum-Emulator”, mit dem sich private Ethereum-Blockchains zu Testzwecken bauen lassen.

Downloadzahlen des Ethereum CLI Ganache. Quelle: Trufflesuite.com

Seit Jahresbeginn haben die Downloads für Ganache wieder deutlich angezogen. Auch in den vergangenen drei Monaten ist das Interesse trotz der starken Korrektur am Krypto-Markt nicht eingebrochen, im Gegenteil: Allein zwischen April und Juni haben die Downloadzahlen von Ganache um 11 Prozent zugenommen.

London Calling: Ethereum steuert auf Hard Fork zu

Bis zur Einweihungsparty von Ethereum 2.0 muss das Netzwerk freilich noch einige Hürden nehmen. Dazu gehört das anstehende Upgrade “London”, das dem Netzwerk vor allem ein neues Gebührenmodell bescheren wird. So sieht der Ethereum-Verbesserungsvorschlag [Ethereum Improvement Proposal], EIP-1559 vor, dass ein Teil Gebühren, die bei einer Transaktion anfallen, vernichtet wird. Das könnte die Menge der in Umlauf kommenden ETH dramatisch verringern, wie eine Simulation von Dune Analytics zeigt.

ETH wertvoller als BTC?

Danach wären in den vergangenen 365 Tagen insgesamt 2.915.119 ETH verbrannt worden, hätte es EIP-1559 in diesem Zeitraum bereits gegeben. Dadurch ergibt sich die hypothetische Zahl von 8.720 ETH, um die der Gesamt-Supply pro Tag gewachsen wäre. Das ist deutlich weniger als die durchschnittlich 13.512 ETH, die tatsächlich pro Tag “geschürft” wurden. Einige Beobachter gehen deshalb davon aus, dass diese Drosselung der Inflationsrate von Ether dessen Kurs beflügeln könnte. Manche gehen dabei so weit, ETH langfristig als besseren Wertspeicher als Bitcoin zu betrachten. Die London Hard Fork soll voraussichtlich am 4. August auf Block-Höhe 12.965.000 erfolgen.

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Duell der DeFi-Skalierungslösungen – Polygon vs. Optimism vs. Arbitrum

Das Duell der Skalierungslösungen für Decentralized Finance (DeFi) auf Ethereum (ETH) hat gerade erst begonnen. Neben Polygon geht nun auch Optimism an den Start und in wenigen Wochen wird Arbitrum folgen – aber was genau steckt eigentlich hinter den verschiedenen ETH-Skalierungslösungen?

Am Anfang dieses Jahres haben zu hohe ETH-Transaktionskosten dafür gesorgt, dass immer mehr DeFi-Nutzer:innen Ethereum den Rücken kehrt. Kurzzeitig übertraf das Handelsvolumen der auf der Binance Smart Chain (BSC) ansässigen dezentralen Börse (DEX) PancakeSwap (CAKE) sogar das von Uniswap.

Als Ende April viele DeFi-Projekte die Ethereum-Skalierungslösung von Polygon adoptierten, sank der Total Value Locked (TVL) des BSC-DeFi-Spaces rapide.

BSC DeFi
Quelle: Defillama, TVL Binance Smart Chain

Das in den Smart Contracts von BSC-DeFi-Projekten befindliche Kapital fiel von knapp 30 Milliarden auf zu Redaktionsschluss 7,95 Milliarden US-Dollar. Im selben Zeitraum stieg der TVL von Polygon um mehr als 4.000 Prozent. Mittlerweile kommt die Ethereum-Skalierungslösung auf einen TVL von 4,46 Milliarden US-Dollar.

DeFi Polygon
Quelle: Defillama, TVL Polygon

Polygon hat gezeigt, dass sich Ethereum skalieren lässt. Jedoch hat auch Polygon seine Nachteile – und nicht alle DeFi-Anwendungen setzen auf die Skalierungslösung. Beispielsweise wird bemängelt, dass Polygon zu zentralisiert und unsicher sei. Unter anderem aus diesem Grund arbeiten Projekte wie Optimism und Arbitrum an völlig anderen Ansätzen, um Ethereum zu skalieren. Deshalb wollen wir heute einen Blick darauf werfen, wie sich die drei Skalierungslösungen voneinander unterscheiden.

Polygon skaliert DeFi

Technisch gesehen handelt es sich bei Polygon um eine Sidechain und nicht um eine Layer-2-Skalierungslösung, wie etwa Arbitrum oder Optimism. Layer-2-Skalierungslösungen sind nämlich dadurch definiert, dass sie vollständig durch die Ethereum-Mainchain gesichert sind. Sidechains hingegen sind Blockchains, die parallel zur Ethereum-Mainchain laufen und daher selbst für ihre Sicherheit sorgen müssen.

Die Sidechain von Polygon ist somit eine vollkommen von der Ethereum-Mainchain unabhängige Blockchain. Da sie aber dieselbe Virtual Machine wie Ethereum benutzt, kann sie mit der Ethereum-Mainchain kommunizieren. So ist es möglich, dass Smart-Contract-Anwendungen direkt auf Polygon auslagerbar sind, wodurch sich auch DeFi-Anwendungen skalieren lassen.

Darüber hinaus verwendet Polygon einen Proof-of-Stake-Konsensmechanismus (PoS), bei dem Validatoren Matic Token hinterlegen müssen, um Nodes zu betreiben, die Transaktionen validieren und die Sidechain sichern.

Derzeit haben Anwender:innen mehrere Möglichkeiten, um Polygon zu verwenden.

Polygon
Quelle: polygon.com

Die am meisten genutzte Option ist jedoch die sogenannte Polygon Bridge. Diese ermöglicht es, dass man ETH, ERC-20-Token und ERC-721-Token von Ethereum auf die Sidechain von Polygon transferieren kann. Im Moment können Einzahlungen auf Polygon über die Polygon Bridge bis zu drei Stunden dauern.

Dort angekommen profitiert man von den extrem niedrigen Transaktionskosten des Polygon-Netzwerks. Zudem kann man transferierte Token in allen von Polygon unterstützen dezentralen Anwendung verwenden. Für das Ausführen von Transaktionen auf der Sidechain von Polygon benötigt man jedoch eine geringe Menge an Matic und kann nicht mit ETH bezahlen.

Wenn man seine Assets wieder zurück auf die Ethereum-Mainchain abheben möchte, kann das ebenso ungefähr drei Stunden dauern.

Verärgerte Polygon User kritisieren oftmals die langen Transferzeiten und die mangelnde Sicherheit der Sidechain. Insbesondere letzteres wird von Krypto-Enthusiasten:innen immer wieder kritisiert, da ein Großteil des Polygon-Netzwerkes in den Händen weniger Akteure liegt.

Was machen Arbitrum und Optimism anders?

Arbitrum und Optimism gelten in weiten Kreisen der Ethereum-Community als die vielversprechendsten Skalierungslösungen für DeFi. Das liegt daran, dass sie sogenannte Optimistic Rollups verwenden, die auch von Vitalik Buterin als das logische Skalierungsüberbrückungsventil für Ethereum gesehen werden.

Optimistic Rollups fassen mehrere Transaktionen zu einer einzigen Transaktion zusammen, verarbeiten diese außerhalb der Ethereum Blockchain und übermitteln anschließend lediglich die Transaktionsdaten zurück an die Mainchain von Ethereum.

Der Name Optimistic Rollups kommt daher, dass die zurück übermittelten Transaktionsdaten zunächst nicht überprüft werden. Transaktionen werden unter der Annahme übermittelt, dass Aggregatoren (“Blockproduzenten im Optimistic-Rollups-Ökosystem”) ohne Betrug arbeiten.

Falles es dennoch zu Betrug kommt, müssen die Aggregatoren Beweise für die Richtigkeit einer Transaktion liefern. Wenn es dabei zu Unstimmigkeiten kommt und Aggregatoren betrügerische Transaktionen bestätigen, erhalten sie automatisch eine Strafe (Verlust ihres hinterlegten Kapitals) und die betrügerische Transaktion wird zurück “gerollt”. Umgekehrt erhalten sie für richtig abgewickelte Transaktionen Staking-Belohnungen. Durch diese beiden Mechanismen soll verhindert werden, dass bösartige Akteure falsche Transaktionen übermitteln.

Insgesamt lassen sich mit Optimistic Rollups Ethereum-Transaktionen um das 10- bis 50-fache senken. Ein weiterer Vorteil von Optimistic Rollups ist, dass sie sich relativ einfach in bestehende Smart Contracts implementieren lassen.

Was ist der Unterschied zwischen Optimism und Arbitrum?

Arbitrum und Optimism haben vieles gemeinsam, da beide Skalierungslösungen auf Optimistic Rollups setzen. Taucht man jedoch tiefer in die Materie ein, dann stellt man schnell fest, dass sie sich in einem gewissen Punkt gravierend voneinander unterscheiden.

Nämlich dann, wenn es darum geht, wie man mit betrügerischen Transaktionen im Netzwerk umgeht. Optimism schickt die gesamte verdächtige Transaktion erneut durch die Ethereum Virtual Machine (EVM), wohingegen Arbitrum die verdächtigen Transaktionen Offchain abwickelt und lediglich den verdächtigen Teil innerhalb einer Transaktion zurück an die EVM schickt. Dadurch kann Arbitrum eine höhere Transaktionskapazität erreichen als Optimism.

Außerdem müssen Nutzer:innen von Optimism- und Arbitrum-Transaktionen im Gegensatz zu Polygon wie auch auf der Ethereum-Mainchain in ETH bezahlen. Das liegt daran, dass die beiden auf Optimistic Rollups basierenden Skalierungslösungen direkt auf der Ethereum-Mainchain in Smart Contracts aufbauen und nicht ihre eigene Blockchain verwenden.

Ein Nachteil von Optimistic Rollups ist, dass Transaktionen sowohl bei Arbitrum als auch bei Optimism eine Woche lang zurückgehalten und angefochten werden können. Das dient dazu, dass Betrug vermieden wird, hat aber zur Folge, dass es bis zu sieben Tage dauern kann, wenn man seine digitalen Assets zurück auf die Ethereum-Mainchain transferieren möchte.

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Äthiopische Flagge: Jack Dorsey macht sich nicht über ETH lustig

Auf Twitter gab es einige Belustigung, da der Hashtag #eth nun automatisch die äthiopische Flagge als Ethereum-„Logo“ anzeigt.

Angesichts der bekannten Tatsache, dass Twitter-CEO Jack Dorsey Bitcoin stark unterstützt und der Tatsache, dass Bitcoin ein eigenes Twitter-Symbol hat, fragten sich viele Leute, ob Dorsey sich unterschwellig über Ethereum (ETH) lustig macht. Immerhin ist er ein überzeugter Bitcoin (BTC)-Maximalist, der sich mehrfach geweigert hat, ETH und andere Altcoins zu kaufen. Er hat auch wiederholt erklärt, dass Bitcoin die native Währung des Internets werde.

Der Twitter- und Square-Gründer ergriff die Chance auf einen Witz und twitterte „#eth“ . Darauf reagierte auch der offizielle Olympia-Accounts und schrieb, es sei „großartig zu sehen, dass Jack und die Krypto-Community die #ETH-Sportler unterstützen!“

Auch Twitter-Influencer Crypto Cobain nahm es mit Humor und twitterte mit „HAHA, das ist perfekt“.

Der NFL-Footballer Sean Culkin fragte sich, warum so viele Leute „nicht verstehen, dass das Trolling ist“. Der Football-Spieler wandelt im Übrigen sein gesamtes NFL-Gehalt aus dem Jahr 2021 in Bitcoin um.

Konten, die sich mit Bitcoin auseinandersetzen, wie etwa „Bitcoin Meme Hub“, trieben den Spaß noch weiter und veröffentlichten gefälschte Tweets von Ethereum-Mitbegründer Vitalik Buterin. In diesen steht etwa: „Das ist nicht lustig, Jack.“

Hashflags

Tatsächlich hatte die äthiopische Flagge überhaupt nichts mit Ethereum zu tun. Die Social-Media-Plattform hat Hashtags von Länderabkürzungen so eingerichtet, dass automatisch die Flaggen der Länder erscheinen, die an den Olympischen Spielen 2021 in Tokio teilnehmen. Twitter startete die ‚Hashflags‚-Kampagne, die es auch schon bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio De Janeiro schon einmal gab.

In diesem Zusammenhang: Aave-Gründer entwickelt ‚Twitter auf Ethereum‘

Interessanterweise nutzte der Twitter-CEO Anfang des Jahres die äthiopische Flagge, um für Bitcoin zu werben. Er hatte die Lobbyarbeit einer Gruppe äthiopischer Unternehmer namens „Project Mano“ retweetet, die ihre Regierung dazu drängten, Mining und Hodlen von BTC in Erwägung zu ziehen.

Dorsey war diese Woche auf „The ₿ Word“. Das ist ein virtuelles Bitcoin-Event, auf dem auch Tesla-CEO Elon Musk und Ark Invest-CEO Cathie Wood waren. Auf der Veranstaltung äußerte Dorsey, er hoffe, dass Bitcoin „Weltfrieden schafft oder dabei hilft, Weltfrieden zu schaffen“.

„Es gibt all diese Monopole, der Einzelne hat keine Macht und es gibt viele Kosten und Ablenkung, die von unserem heutigen Geldsystem ausgeht. Das ist real und lenkt von den größeren Problemen ab“, sagte er. Dabei betonte er, Bitcoin könne die finanzielle Ungleichheit beseitigen.

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