Beiträge

Solana und Arbitrum wegen Störungen offline: Angriffsversuch auf Ethereum scheitert

Der aufstrebende Ethereum-Konkurrent Solana (SOL) ist in den letzten 24 Stunden um 15 Prozent eingebrochen, nachdem es eine Denial-of-Service-Störung gab.

Am Dienstag meldete der Twitter-Account Solana Status, dass die Mainnet Betaversion von Solana 45 Minuten lang zwischenzeitlich instabil war.

Sechs Stunden nach Bekanntgabe des Vorfalls erklärte Solana Status, dass ein starker Anstieg der Transaktionslast auf 400.000 Transaktionen pro Sekunde das Netzwerk überlastet und einen sogenannten Denial-of-Service verursacht habe, der wiederum das Netzwerk dazu brachte, einen Fork zu machen.

Da die Solana-Entwickler das Netz nicht stabilisieren konnten, entschied sich die Community aus Validatoren, einen Neustart des Netzwerks zu organisieren. Die Solana-Community bereitet derzeit eine neue Version vor, zu der in Kürze weitere Informationen veröffentlicht werden sollen.

Dieser Vorfall hat das Vertrauen in Solana erschüttert. Die Kurse sind deshalb innerhalb von 12 Stunden um 15 Prozent eingebrochen. SOL ist bereits vor dem Vorfall von einem Allzeithoch von 215 US-Dollar am Donnerstag auf unter 175 US-Dollar zurückgegangen. Nach dieser Meldung rutschte der Kurs sogar auf 145 US-Dollar.

SOL/USD. Quelle: CoinGecko

Solana ist nicht das einzige hochkarätige Krypto-Netzwerk, das am Dienstag mit Ausfällen zu kämpfen hatte. Das Ethereum Layer-Two-Rollup-Netzwerk Arbitrum One meldete, dass sein Sequencer für etwa 45 Minuten offline war.

Arbitrum One betonte zwar, dass das Geld der Nutzer „zu keinem Zeitpunkt gefährdet war“, doch konnten in diesem Zeitraum keine neuen Transaktionen durchgeführt werden. Offchain Labs, das Team hinter Arbitrum One, wies auch darauf hin, dass sich das Netzwerk noch in der Beta-Phase befinde, und warnte, „weitere Ausfälle sind in dieser Anfangszeit möglich“.

Das Team führte die Ausfallzeit auf einen Fehler zurück, wodurch „der Sequenzer stecken blieb“, nachdem innerhalb kurzer Zeit eine sehr große Menge an Transaktionen an den Arbitrum-Sequenzer übermittelt wurde.

In diesem Zusammenhang: „Solana-Killer“: Arbitrum-TVL steigt auf 1,5 Milliarden US-Dollar

Und als wäre das nicht schon genug Drama für einen Tag, versuchte ein unbekannter Hacker auch noch, Ethereum anzugreifen. Dieser Versuch scheiterte allerdings. Der Entwickler Marius van der Wijden meldete den gescheiterten Angriff auf Twitter.

Nach Angaben des Entwicklers sind nur wenige Nethermind-Knoten auf die ungültige Chain gewechselt. Alle anderen Clients haben „die lange Sidechain als ungültig zurückgewiesen“. Alle betroffenen Knoten haben sich inzwischen wieder in die richtige Chain eingereiht.

auf cointelegraph lesen

Ernst & Young arbeitet zusammen mit Polygon an der Skalierung von Ethereum

Das Beratungsunternehmen Ernst & Young (EY) wird das Protokoll und das Framework von Polygon nutzen, um seine eigenen EY-Blockchain-Lösungen auf Ethereum einzusetzen.

Laut einer Pressemitteilung vom Montag wird Ernst & Young (EY) die Lösungen von Polygon zur Skalierung der Commit-Chain einsetzen, um das Transaktionsvolumen zu erhöhen und den Unternehmenskunden “vorhersehbare Kosten” und Abwicklungen zu ermöglichen. Paul Brody, EY Global Blockchain Leader, sagte:

“Die Zusammenarbeit mit Polygon bietet den EY-Teams ein leistungsstarkes Set an Tools, um Transaktionen für Kunden zu skalieren und bietet eine schnellere Roadmap zur Integration in das öffentliche Ethereum Mainnet. Wir haben festgestellt, dass unsere gemeinsamen Prioritäten in Bezug auf offene Systeme und Netzwerke und das Ethereum-Ökosystem die Zusammenarbeit in diesem Bereich sehr erleichtern würden.”

EY hat die öffentliche, erlaubnisfreie Commit-Chain von Polygon mit den EY-Blockchain-Diensten EY OpsChain und EY Blockchain Analyzer verbunden. EY-Kunden können ihre Geschäftsabläufe mit einer einfachen Konfigurationsänderung auf blockchain.ey.com in Polygon-Netzwerke einbinden. Das wichtigste Polygon-Systemnetzwerk und das wichtigste Polygon-Test- und Entwicklungsnetzwerk sind nun beide direkt von blockchain.ey.com aus zugänglich. Sandeep Nailwal, Mitbegründer von Polygon, sagte:

“Das Engagement von EY für das öffentliche Ethereum-Ökosystem und für offene Standards war ein wichtiger Treiber für die Entwicklung gemeinsamer Ansätze. Kein anderes Unternehmen hat sich in diesem Umfang für das Ökosystem und offene Systeme engagiert und verfügt über so viel technologische Erfahrung wie EY in diesem Bereich.”

Die beiden Unternehmen arbeiten auch zusammen, um genehmigte, private Industrie-Chains zu schaffen, die neue Modelle der Transaktionsüberprüfung nutzen, um die Effizienz zu steigern und die Kosten zu senken. Diese Chains werden Unternehmen die Sicherheit eines geschlossenen Systems bieten, das eng an das Ethereum-Mainnet angelehnt ist. Dies würde es ihnen ermöglichen, einen zukünftigen Übergang zu öffentlichen Netzwerken schneller und weniger riskant zu gestalten.

Die Nachfrage nach Ethereum-Skalierungslösungen ist in den letzten Monaten angesichts der anhaltend hohen Gebühren für Transaktionen im Mainnet stark angestiegen. So ist der Gesamtwert, der im Polygon-Netzwerk gesperrt ist (TVL), von etwa 1 Milliarde US-Dollar Anfang April auf heute 8,5 Milliarden US-Dollar gestiegen.

Zusammen mit Microsoft und ConsenSys hat EY im März letzten Jahres das auf Unternehmen ausgerichtete Smart-Contract- und Tokenisierungsprotokoll Baseline Protocol eingeführt. Das Protokoll nutzt das Ethereum-Mainnet als Middleware und gewährleistet gleichzeitig einen robusten Datenschutz für Netzwerkteilnehmer. Es bietet Unternehmen die Möglichkeit, in verteilten Netzwerken Transaktionen durchzuführen, ohne sensible Daten an Netzwerkpartner weiterzugeben.

Über Polygon

Polygon, früher bekannt als Matic Network, ist ein Interoperabilitäts- und Skalierungs-Framework für den Aufbau Ethereum-kompatibler Blockchains.

Im Mittelpunkt von Polygons Vision steht Ethereum, eine Plattform, die eine Reihe dezentraler Anwendungen beherbergt, mit denen man virtuellen Welten beitreten, Spiele spielen, Kunst kaufen und an einer Reihe von Finanzdienstleistungen teilnehmen kann. Die vielen Aktivitäten auf der Blockchain haben Ethereum jedoch fast unbrauchbar gemacht, da die Kosten für die Übertragung steigen und der Datenverkehr verstopft wird.

Polygon versucht, einige der Hauptschwächen von Ethereum, wie z.B. den Durchsatz, die schlechte Nutzererfahrung (hohe Geschwindigkeit und verzögerte Transaktionen) und die fehlende Community Governance, durch eine neuartige Sidechain-Lösung zu beheben.

Polygon ist keine einfache Skalierungslösung wie sein Vorgänger Matic Network, der eine Technologie namens Plasma verwendet, um Transaktionen außerhalb der Chain zu verarbeiten, bevor sie auf der Ethereum-Main Chain abgeschlossen werden, sondern eine ganze Plattform, die für den Start interoperabler Blockchains konzipiert ist.

Bild@ Depositphotos

auf Coin Kurier lesen

Sell the news? ADA-Kurs fällt nach Smart-Contract-Einführung um 10 Prozent

Der Kurs von Cardano (ADA) ist am Montag zusammen mit den anderen Top-Kryptowährungen gefallen. Und das, obwohl der Hard Fork mit dem Namen „Alonzo“ durchgeführt wurde und damit Smart Contracts auf die Plattform kamen.

Der ADA/USD-Kurs fiel um 10,67 Prozent und erreichte mit 2,30 US-Dollar sein Intraday-Tief. Das ist zum Teil auf Verkäufe von Händlern zurückzuführen, nachdem das Paar in dieses Jahr um 1.200 Prozent gestiegen ist. Darüber hinaus fiel dieser Intraday-Verkauf in die Zeit eines allgemeinen Rückgangs auf dem Kryptomarkt. Dabei fielen die Top-Kryptowährungen Bitcoin (BTC) und Ether (ETH) um jeweils 4 Prozent und 6,97 Prozent.

Top-10-Kryptowährungs-Token und ihre Entwicklung in den letzten 24 Stunden. Quelle: Messari

Der Einbruch bei Cardano fiel mit der Einführung der lange erwarteten Smart Contracts auf der öffentlichen Blockchain zusammen. Damit wollte das Projekt vom boomenden, dezentralen Finanzwesen (DeFi) und von nicht-fungiblen Token (NFT) profitieren. Außerdem wollte es das Problem mit den langsamen und teuren Transaktionsgebühren auf der führenden Smart-Contracts-Plattform Ethereum lösen

Infolgedessen war die Erwartung eines längeren Aufwärtsbooms für ADA groß. The Value Trend, ein Finanzanalyst bei Seeking Alpha, erwartete , dass der native Token von Cardano auf zehn US-Dollar steigen würde, wenn das Projekt Ethereum überholt und zu führenden Smart-Contracts-Plattform wird.

Insgesamt trug diese Erwartung dazu bei, dass das ADA/USD-Paar im Vorfeld des Alonzo-Upgrade starke Zuwächse erzielte. Am 20. Juli lag das Paar bei bis zu ein US-Dollar. Am 2. September kletterte es auf ein Rekordhoch von 3,16 US-Dollar. Das ist ein Anstieg um 200 Prozent.

Weiter positive Signale

Bullische Vermögenswerte tendieren dazu, nach einem starken Anstieg zu stagnieren oder eine Korrektur zu machen und sich zu konsolidieren, da einige Trader dann auch verkaufen. Gleichzeitig gehen die verkauften Vermögenswerte aus schwachen Händen zu langfristig optimistischen Anlegern über.

Der folgende Cardano-Chart deutet auf eine ähnliche Konsolidierungsphase hin, nachdem ADA bei einem starken Bullenlauf und 200 Prozent zulegen konnte. Die Wahrscheinlichkeit, dass der ADA/USD-Kurs seinen Aufwärtstrend fortsetzt, ist daher hoch.

ADA/USD-Tageschart mit Bullenflagge. Quelle: TradingView

Das Rechteckmuster sieht aus wie eine Bullenflagge. Und in der Regel entspricht das Gewinnziel für Bullen bei einer Bullenflagge der Länge des vorangegangenen Aufwärtstrends.

ADA/USD-Tageschart Bullenflagge als Ziel. Quelle: TradingView

Bricht das ADA/USD-Paar über die obere Trendlinie der Bullenflagge (bei 2,93 US-Dollar) aus, könnte es in Richtung 4,50 US-Dollar steigen.

Außerdem müsste sich der ADA über seinem gleitenden 50-Tage-Durchschnitt halten. Dieser liegt in der Nähe von 2,27 US-Dollar und wäre nötig, um den positiven Schwung aufrechtzuerhalten. Ein Rückgang unter die Unterstützung der Bullenflagge und den 50-Tage-durchschnitt würde ADA auf 1,92 US-Dollar zurückwerfen. Hier findet sich auch die Unterstützungslinie von Mitte August.

In diesem Zusammenhang: Institutionelle Investitionen in Altcoin-Produkte erreicht erneut Allzeithoch

Analysten haben teilweise auch mit tieferen Kurszielen gerechnet. Der Trader Twitterati sah einen doppelten Boden und meinte, Händler würden verkaufen, wenn es so weit ist.

Cerbul ist ebenfalls ein Marktanalyst und sagte, der Einbruch bei ADA sei nicht auf die so genannte „Sell the news“-Stimmung zurückzuführen, da mehr Kapital aus dem DeFi-Sektor in das Cardano-Ökosystem fließt.

„Akkumulieren Sie“, wie er kurz zusammenfasste.

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph.com wider. Jeder Investment- und Handelsschritt birgt ein Risiko und man sollte gut recherchieren, bevor man eine Entscheidung trifft.

auf cointelegraph lesen

Altcoinanalyse: Ethereum und Cardano konsolidieren – folgt jetzt Solana?

Der Rückschlag der Krypto-Leitwährung Bitcoin (BTC) zurück unter 50.000 USD ließ auch Ethereum (ETH) und Cardano (ADA) spürbar korrigieren. Einzig Solana (SOL) konnte sich sehr schnell erholen und ein neues Allzeithoch ausbilden.

Ethereum (ETH): Kursziel abgearbeitet, nun folgt die Konsolidierung

  • Kurs (ETH): 3.306 US-Dollar (USD) (Vorwoche: 3.776 USD)
  • Widerstände/Ziele: 3.597 USD, 3.807 USD, 3.976 USD, 4.374 USD, 5.073 USD, 5.393 USD, 6.014 USD, 7.027 USD, 8.666 USD
  • Unterstützungen: 3.446/3.361 USD, 3.151 USD, 3.048 USD, 2.956 USD, 2.886 USD, 2.777 USD, 2.556/2.469 USD, 2.344 USD, 2.280 USD, 2.174 USD, 2.022/2.050 USD, 1.930 USD, 1.792 USD, 1.713 USD, 1.664 USD, 1.545 USD, 1.489 USD, 1.425 USD, 1.359 USD, 1.294 USD
  • Rückeroberung der 3.597 USD hellt Chartbild wieder auf.
  • Ethereum kann Widerstand bei 3.976 USD vorerst nicht überwinden.
  • 3.151 USD wirkt weiterhin als wichtiges Unterstützungsniveau.

Der Ether-Kurs ist vorerst zurück unter seinem EMA20 (rot) gefallen. Damit konnte sich auch die zweitgrößte Kryptowährung dem Abverkauf am Gesamtmarkt nicht entziehen. Aktuell handelt Ethereum wieder im Bereich seines „Golden-Pockets“ bei 3.361 USD. Hier verläuft zudem der Supertrend im Tageschart. Eine nachhaltige Aufgabe dieser Unterstützung dürfte den Ether-Kurs erneut in Richtung 3.151 USD oder gar 3.048 USD korrigieren lassen.

Bullishe Variante (Ethereum)

Ethereum scheiterte in den letzten sieben Handelstagen mehrfach am anvisierten Widerstand bei 3.976 USD. Damit ist ein Durchmarsch bis in den lila Widerstandsbereich unweit des Allzeithochs vorerst vom Tisch. Die Bullen müssen nun alles daran setzen, das Wochentief bei 3.048 USD nicht nachhaltig zu unterschreiten. Erst wenn es jedoch gelingt, den Widerstand bei 3.446 USD und in der Folge auch den EMA20 (rot) zurückzuerobern, hellt sich das Chartbild erneut auf. Sodann gilt es, aus der blauen Zone zurück über die 3.597 USD auszubrechen. Können die Bullen diesen Resist überwinden, rückt das 78er Fibonacci-Retracement bei 3.807 USD erneut in den Blick. Wird auch dieser Widerstand durchbrochen, ist ein Anstieg zurück an das Verlaufshoch bei 3.976 USD einzuplanen. Sollte es der Käuferseite gelingen, auch diesen Widerstand per Tagesschlusskurs zu durchbrechen, ist ein Folgeanstieg bis zur lila Widerstandszone zwischen 4.185 USD und dem bisherigen Allzeithoch bei 4.374 USD vorstellbar. Hier ist abermals mit stärkerer Gegenwehr der Bären zu planen.

Wird das Allzeithoch bei 4.374 USD ebenfalls überwunden, rückt die Zielmarke bei 5.073 USD in den Blick. Ein Ausbruch über diesen Widerstand ermöglicht einen Durchmarsch bis an das 138er Fibonacci-Extension bei 5.393 USD. Kommt es auch hier zu keinem deutlichen Rücksetzer zurück unter die 4.374 USD, ist ein Folgeanstieg bis zur 6.014 USD vorstellbar. Hier findet sich das 161er Fibonacci-Extension. Ein Abpraller ist zunächst wahrscheinlich. Erst ein nachhaltiger Bruch dieses starken Resistlevels dürfte den Ether-Kurs bis mindestens 7.027 USD durchmarschieren lassen. Mittelfristig wird Ethereum das nächste wichtige Projektionsziel bei 8.666 USD anvisieren. Übergeordnete Kursziele bis Jahresende lauten weiterhin 11.318 USD, 13.970 USD sowie 16.622 USD. Diese Zielmarken werden aus Fibonacci-Projektionen abgeleitet. Das maximale Kursziel für die kommenden sechs Monate lautet 19.274 USD. Hier findet sich das 661er Fibonacci-Extension. Der Bereich zwischen 2.956 USD und 3.151 USD fungiert vorerst als solider Unterstützungsbereich.

Bearishe Variante (Ethereum)

Die Bären nutzten den Abverkauf Bitcoins und schickten auch Ethereum zurück in Richtung der 3.000 USD. Zwar konnte sich der Ether-Kurs vorerst erholen, kommt im Bereich des Golden-Pockets zwischen 3.361 USD und 3.446 USD jedoch nicht nachhaltig weiter. Dass der EMA20 (rot) nunmehr als Widerstand fungiert, ist als Teilerfolg für die Verkäuferseite zu werten. Fällt der Ether-Kurs zeitnah dynamisch zurück unter die 3.361 USD und damit unter den Supertrend, rückt der Kreuzsupport bei 3.151 USD in den Blick. Hier finden sich der EMA50 (orange) sowie die Unterkante der blauen Zone. Gelingt es den Bären, den Ether-Kurs per Tagesschlusskurs unter dieses Kursniveau zu drücken, ist ein Retest des Wochentiefs im Bereich der 3.048 USD wahrscheinlich. Hier verläuft zudem das 50er Fibonacci-Retracement. Auch ein Dip bis zur 2.956 USD wäre vorstellbar. Hier verläuft ein relevanter horizontaler Support.

Wird dieses Kursniveau ebenfalls durchbrochen, ist die orange Unterstützungszone als Zielbereich einzuplanen. Neben horizontalem Support bei 2.777 USD findet sich hier auch das untere Bollinger-Band. Eine Aufgabe der 2.777 USD trübt das Chartbild vorerst ein und rückt die 2.556 USD als Ziel in den Blick. In diesem Chartbereich finden sich der MA200 (grün) sowie der EMA200 (blau). Kurzfristig ist hier nicht mit einem Unterschreiten zu rechnen. Als maximales Kursziel für die kommenden Wochen ist die Unterstützung um 2.344 USD anzusehen. Neben dem 23er Fibonacci-Retracement ist hier auch das Ausbruchsniveau der Kursrallye bis an die 4.000 USD angesiedelt. Kommt es zu einem Bruch dieser Unterstützung, weitet sich die Korrektur bis mindestens 2.174 USD aus. Schwächelt der Gesamtmarkt wider Erwarten in den kommenden Handelswochen, könnte Ethereum bis in den grünen Unterstützungsbereich zurückfallen. Mögliche Ziele finden sich bei 1.930 USD sowie 1.713 USD.

Indikatoren (Ethereum)

Der RSI sowie der MACD-Indikator haben ihre Kaufsignale in Verkaufssignale gedreht. Der RSI-Indikator ist zurück in der neutralen Zone zwischen 45 und 55. Ein Unterschreiten der 45 indiziert weitere Kursschwäche. Auch im Wochenchart hat sich das Bild etwas eingetrübt. Der RSI tendiert wieder gen Süden, hat aber ähnlich wie der MACD noch ein Kaufsignal aktiv.

Cardano: ADA-Kurs fällt an Schlüsselsupport zurück

  • Kurs (ADA): 2,43 USD (Vorwoche: 2,70 USD)
  • Widerstände/Ziele: 2,60 USD, 2,70 USD, 2,86 USD, 3,02 USD, 3.36 USD, 3,92 USD, 4,83 USD, 6,29 USD, 7,75 USD  
  • Unterstützungen: 2,46 USD, 2,30 USD, 2,15 USD, 2,02 USD, 1,90 USD, 1,82 USD, 1,74 USD, 1,61 USD, 1,48 USD, 1,42 USD, 1,35 USD, 1,27USD, 1,19 USD, 1,10 USD, 1,00 USD
  • ADA-Kurs prallt in blauer Unterstützungszone vorerst gen Norden ab.
  • Ein Tagesschlusskurs unter der zentralen Unterstützung bei 2,46 USD ist bearish zu werten.
  • Erst ein dynamischer Ausbruch über 3,10 USD eröffnet weiteres Kurspotential.

Wie nahezu alle Altcoins erleidet auch Cardano einen ersten deutlicheren Rückschlag. Der ADA-Kurs viel in der Spitze um gut 25 Prozentpunkte und konnte sich erst bei 2,02 USD stabilisieren. Positiv zu werten ist, dass sich Cardano trotz des Abverkaufs am Gesamtmarkt per Tagesschluss bisher immer zurück über die Schlüsselunterstützung bei 2,46 USD retten konnte. Eine Aufgabe dieses Kurslevels dürfte daher zu weiteren Abgaben führen.

Bullishe Variante (Cardano)

Der Kurs von Cardano ist zurück unter seinem EMA20 (rot) und kann diesen bisher nicht zurückerobern. Erst wenn es den Bullen gelingt, den ADA-Kurs per Tagesschlusskurs nachhaltig zurück über die 2,60 USD zu befördern und in der Folge auch den Widerstand bei 2,70 USD zurückzuerobern, steht ein weiterer Angriff in Richtung 2,86 USD zur Disposition. Wird auch diese Widerstandsmarke zurückerobert, werden die Bullen einen neuen Angriff in Richtung 3,02 USD initiieren wollen. Gelingt eine Stabilisierung oberhalb des 138er Fibonacci-Extension rückt das Allzeithoch wieder in den Blick. Schaffen es die Bullen, auch das Allzeithoch bei 3,10 USD zu durchbrechen, aktiviert sich das nächste Kursziel bei 3,36 USD. Das 161er Fibonacci-Extension stellt sodann ein weiteres zentrales Kursziel dar.

Fällt Cardano nach Erreichen dieses Kursniveaus nicht zurück unter die 3,02 USD, rückt mittelfristig das 200er Fibonacci-Extension bei 3,92 USD in den Blick. In den kommenden Monaten wird sich zeigen, ob die Einführung von Smart Contracts die Entwickler dazu bewegen kann, ihre Dapp-Entwicklung auf die Cardano-Chain zu verlagern. Falls ja, könnte Cardano bis Jahresende das übergeordnete Kursziel bei 4,83 USD erreichen. Sollte Cardano seine Beliebtheit weiter ausbauen können, ist in den nächsten sechs Monaten sogar ein Anstieg bis an das 361er Fibonacci-Extension bei 6,29 USD vorstellbar. Perspektivisch ist sogar ein Kursanstieg bis an das 461er Fibonacci-Extension bei 7,75 USD nicht ausgeschlossen.

Bearishe Variante (Cardano)

Der Kursrückfall unter den EMA20 (rot) ist als erster wichtiger Teilerfolg für die Bären zu werten. Erst wenn die Verkäuferseite jedoch genug Abgabedruck erzeugt, um auch die 2,46 USD nachhaltig zu unterschreiten, erhöht sich die Chance auf eine Korrekturausweitung. Gelingt es sodann auch, die 2.30 USD per Tagesschlusskurs zu unterbieten, wäre dieses ein erstes starkes Warnsignal. Ein Rückfall unter den Supertrend sowie das untere Bollinger-Band wird die Abwärtsdynamik verfestigen. Durchbricht Cardano sodann auch das 78er Fibonacci-Retracement bei 2,15 USD, ist ein Retest des Wochentiefs wahrscheinlich. Damit einhergehend käme es zu einer Unterschreitung des EMA50 (orange). Gibt der Bereich um 2,02 USD ebenfalls keinen Halt, kommt es spätestens an der 1,90 USD zu einer Vorentscheidung.

Die Aufgabe des Kreuzsupports aus 61er Fibonacci-Retracement sowie des Verlaufstiefs vom 18. August dürfte Cardano bis in den Bereich zwischen 1,82 USD und 1,74 USD zurückkommen lassen. Hier verläuft auch das 50er Fibonacci-Retracement. Gibt auch der Bereich im 1,74 USD keinen Halt, kommt die grüne Unterstützungszone in den Blick. Hier findet sich bei 1,56 USD das 38er Fibonacci-Retracement. Zudem verlaufen hier auch der EMA200 (blau) sowie der MA200 (grün). Ein kurzer Rückfall an das Ausbruchsniveau der aktuellen Kursrallye bei 1,48 USD ist ebenfalls vorstellbar. Solange der ADA-Kurs per Tagesschlusskurs oberhalb schließt, könnten die Bullen eine neue Aufwärtsbewegung initiieren. Aus aktueller Sicht lautet das maximale Kursziel weiterhin 1,35 USD. Hier findet sich mit dem 23er Fibonacci-Extension der letzte Rettungsanker für die Käuferseite. Unterhalb dieses Supports ist ein Abverkauf bis an 1,00 USD wahrscheinlich.

Indikatoren (Cardano)

Vor mehreren Wochen wurde bereits auf die Divergenz von RSI und ADA-Kurs hingewiesen. Diese hat vorerst weiter Bestand. Aktuell handelt der RSI-Indikator in seiner neutralen Zone zwischen 45 und 55. Eine Aufgabe der 45 würde hier ein frisches Verkaufssignal generieren. Auch das Short-Signal beim MACD-Indikator ist weiterhin aktiv und deutet aktuell auf mehr Abwärtspotential hin. Zwar haben beide Indikatoren auf Wochensicht aktuell noch ein Kaufsignal anliegen, weitere Kursabschläge könnten diese aber kommende Woche negieren.

Solana: SOL-Kurs stemmt sich gegen Korrektur und steigt bis an wichtige Widerstandszone

  • Kurs (SOL): 177,24 USD (Vorwoche: 145,98 USD)
  • Widerstände/Ziele: 200,09 USD, 216,52 USD, 239,24 USD, 278,38 USD
  • Unterstützungen: 160,94 USD, 131,03 USD, 121,79 USD, 110,28 USD, 97,60 USD, 82,64 USD, 79,00 USD, 70,85 USD, 64,06 USD, 58,61 USD, 47,89 USD
  • SOL-Kurs überwindet 200,09 USD, jedoch bisher nicht nachhaltig.  
  • 131,03 USD nun als erster wichtiges Unterstützungsniveau anzusehen.
  • Maximales Kursziel weiterhin bei 278,38 USD.

Solana kann sich trotz der Schwäche am Gesamtmarkt weiter gut behaupten und handelt mit 180 USD vorerst knapp unterhalb des Allzeithochs bei 216,52 USD. Solange der SOL-Kurs den EMA20 (rot) bei 131,03 USD nicht nachhaltig unterschreitet, bleibt der Trend weiter intakt.

Bullishe Variante (Solana)

Solana konnte trotz der Korrektur von Bitcoin (BTC) ein neues Allzeithoch generieren. Schaffen es die Bullen, den Kurs oberhalb der 131,03 USD, optimalerweise sogar oberhalb der 160,94 USD zu stabilisieren, ist der Blick weiter gen Norden gerichtet. Eine Rückeroberung des 461er Fibonacci-Extension bei 200,09 USD dürfte den SOL-Kurs erneut bis an sein Allzeithoch führen. Gelingt es in den kommenden Handelswochen auch, die 216,52 USD zu durchbrechen, aktiviert sich das nächste Kursziel bei 239,24 USD. Hier verläuft das 561er Fibonacci-Extension. Erst wenn sich Solana auch über diesem Widerstand stabilisiert, ist ein Durchmarsch bis an das maximal ableitbare Kursziel bei 278,38 USD einzuplanen. Das 661er Fibonacci-Extension ist vorerst als finale Zielmarke zu verstehen.  

Bearishe Variante (Solana)

Fällt Solana in den kommenden Handelstagen zurück unter das 138er Fibonacci-Extension bei 160,94 USD zurück, rückt der EMA20 (rot) bei 131,03 USD in den Blick. Auch ein Retest des 261er Fibonacci-Extensions bei 121,79 USD wäre unproblematisch. Zu einer ersten Richtungsentscheidung kommt es bei 110,28 USD. An diesem Kreuzwiderstand aus Supertrend und horizontaler Unterstützung müssen sich die Bullen beweisen. Wird dieser Support nachhaltig durchschlagen, weitet sich die Korrektur bis mindestens 97,60 USD aus. Hier verläuft das 200er Fibonacci-Extension. Zudem tendiert der EMA50 (orange) in Richtung dieses Kursniveaus. Eine Unterschreitung aktiviert den nächsten bearishen Zielbereich zwischen 82,64 USD und 79,00 USD. Das 161er Fibonacci-Extension sowie insbesondere das Ausbruchsniveau vor der Kursrallye wirken hier haltgebend.

Im ersten Versuch werden die Bären diesen Bereich nicht unterbieten können. Trübt sich das Bild am Gesamtmarkt weiter ein, könnte jedoch die Unterstützung bei 70,85 USD angelaufen werden. Hier findet sich die Oberkante der Bullenflagge gepaart mit einem relevanten horizontalen Unterstützungslevel. Dreht in diesem Bereich der SOL-Kurs nicht deutlich gen Norden und fällt sodann zurück in die Flagge und durchbricht auch den Support bei 70,85 USD, dürfte der Kurs abermals nachgeben und bis mindestens 64,06 USD rutschen.

Als maximales bearishes Kursziel ist weiterhin das alte Allzeithoch bei 58,61 USD anzusehen. An diesem Kursniveau, dem alten Allzeithoch vom 19. Mai, werden die Bullen einen Gegenschlag initiieren wollen. Fällt Solana hingegen per Tagesschlusskurs unter diese Kursmarke, ist mit einem Retest des EMA200 (blau) bei 47,89 USD zu planen. Aktuell ist ein Rückfall in diese Chartregion jedoch nahezu ausgeschlossen. Erst ein Kurseinbruch von Bitcoin zurück unter 38.000 USD dürfte auch bei Solana nachhaltig Spuren hinterlassen.

Indikatoren (Solana)

Der RSI wie auch der MACD-Indikator weisen trotz des heutigen Kursrückgangs weiterhin ein Kaufsignal auf. Anleger können zwischen 131,03 USD und 110,28 USD erste Zukäufe in Betracht ziehen.

Disclaimer: Die auf dieser Seite dargestellten Kursschätzungen stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind lediglich eine Einschätzung des Analysten.

Die Chartbilder wurden mithilfe von TradingView erstellt.

USD/EUR-Kurs zum Redaktionsschluss: 0,84 Euro.

auf btc-echo lesen

Ethereum verbrennt rund 35 Millionen USD und erreicht Allzeithoch bei aktiven Adressen
















Ethereum verbrennt rund 35 Millionen USD und erreicht Allzeithoch bei aktiven Adressen










  • Home  / 
  • Blog  / 
  • News
  •  /  Ethereum verbrennt rund 35 Millionen USD und erreicht Allzeithoch bei aktiven Adressen

Innerhalb von 24 Stunden werden rund 35 Millionen USD im Ethereum-Netzwerk verbrannt, was einem neuen Rekord entspricht. Doch damit nicht genug, auch die Anzahl aktiver Adressen erreicht ein Allzeithoch.

Ethereum-Netzwerk verbrennt rund 35 Millionen USD

Aufgrund der erhöhten Netzwerklast und der erhöhten Grundgebühr bei Ethereum beschleunigt sich der Burning-Prozess. In den letzten 24 Stunden wurden durch Burning rund 35 Millionen USD verbrannt, was einem neuen Rekord bei der Anzahl an einem Tag verbrannter Token darstellt. Neben dieser Anzahl verbrannter Token hat Ethereum seit Anfang 2021 mehr als 6,2 Millionen Adressen hinzugefügt, die 0.01 bis 1 ETH halten.

Anzeige

Das große Burning-Volumen im Netzwerk führte zur Bildung von deflationären Blöcken im Netzwerk. Irgendwann bildete die Anzahl der deflationären Blöcke, wenn weniger ETH gemint als verbrannt wurden zu deflationären Tagen. Aus wirtschaftlicher Sicht wirkt sich die Deflation zugunsten von lang- und mittelfristigen Inhabern aus, die vor dem EIP-1559-Update eine große Anzahl von ETH angesammelt haben.

Zuvor sind Analysten und Experten davon ausgegangen, dass Ethereum gegen Ende des Jahres deflationär wird. Das große Minting-Volumen  bei verschiedenen NFT-Projekten und allgemeine Netzwerküberlastungen haben dazu geführt, dass das Netzwerk jetzt wieder in Ordnung ist. Sobald das NFT-Volumen sinkt, werden höchstwahrscheinlich auch die Grundgebühr und die Burning-Raten sinken.

Obwohl das zirkulierende Angebot an Ethereum kontinuierlich abnehmen wird, steigt die Nachfrage nach ETH laut On-Chain-Daten zunehmend. Derzeit halten mehr als 6,2 Millionen Adressen mehr als 0.01 ETH. Dies ist ein Zeichen dafür, dass die Stimmung am Markt sehr positiv ist.

Zum Zeitpunkt des Schreibens bewegt sich der ETH-Kurs bei knapp 3.400 USD nach einem jüngsten Rückgang um 15%. Trotz des Flash-Crash haben sowohl Hodler als auch Anleger keine Gelder auf Börsen verschoben.


Bild @ Pixabay / Lizenz

Anzeige

Das könnte auch für dich interessant sein


Copyright 2021 by Blockchain Hero.

auf Blockchain Hero lesen

Ethereum überlastet? ETH-Transaktionen werden teuer

Am Krypto-Markt zeichnet sich ein durchwachsenes Bild. Solana profitiert aber weiterhin von Ethereums Problemen an der Gebühren-Front.

Langsam pendeln sich die Märkte wieder ein und so mancher fragt sich, wohin die Reise geht. Die Vorzeichen an diesem Freitag, dem 10. September, sind positiv. Bitcoin etwa kratzt mit 46.691 US-Dollar wieder an der 47.000-US-Dollar-Marke und notiert auf Tagessicht mit einem Prozent im Plus.

Bitcoin auf Wochensicht.

Ether hingegen schafft es aus dem Abwärtstrend noch nicht heraus. Auf Tagessicht steht die Kryptowährung 1,5 Prozent im Minus. Der Kurs zum Zeitpunkt des Schreibens: 3.456 US-Dollar.

Trotz allem: Ins Bockshorn jagen will sich der Gesamtmarkt noch nicht. Mit 2,22 Billionen US-Dollar notiert der Gesamtmarkt rund ein Prozent über gestrigem Niveau. Die Bullen haben also auch nach dem Flash Crash vom Dienstag noch nicht gänzlich das Feld geräumt.

Blickt man auf die Altcoins, ist das Bild gemischt. Während etwa Binance Coin (BNB) jüngst wieder Boden gutmachen konnte und 3,5 Prozent im Plus steht, hat Solana ausnahmsweise leicht eingebüßt. Der Shooting Star unter den Altcoins muss am heutigen Freitag Gewinnmitnahmen auf sich sitzen lassen und notiert 7,4 Prozent im Minus. Kein Wunder, denn auf Wochensicht konnte Solana dem allgemeinen Bärentrend ein Schnippchen schlagen und notiert – gemessen auf sieben Tage – immer noch beachtliche 49 Prozent im Plus. Und nicht nur das: anstatt wie Bitcoin und Konsorten den ungeordneten Rückzug anzutreten, konnte der Ethereum-Konkurrent am gestrigen Donnerstag sogar ein neues Allzeithoch auf die Straße bringen.

Zu Redaktionsschluss ist eine Einheit des Proof-of-Stake-Coins für 189 US-Dollar zu haben.

Solana auf Wochensicht.

Ethereum überfordert, Solana besetzt Lücke

Dass Solana seit geraumer Zeit ein Hoch nach dem anderen zu Papier bringt, dürfte indes nicht zuletzt auf das Unvermögen seiner Konkurrenz zurückzuführen sein. Ethereum beispielsweise scheint dem Ansturm von NFT- und DeFi-Begeisterten kaum gewachsen zu sein. Schließlich sind die Gebühren der Smart-Contract-Plattform jüngst wieder im Orbit. Im Schnitt kostet es rund 10 US-Dollar, um einen handelsüblichen ETH-Transfer über die Bühne zu bringen; der Median-Gas-Preis liegt bis Redaktionsschluss bei rund 150 gwei.

Ethereum-Transaktionskosten. Quelle: Delphi Digital.

Allerdings, und da muss man fair sein, ist Ethereum dieser Tage immer noch zweifelsfrei die meistgenutzte Smart-Contract-Plattform überhaupt. Mit 153,33 Milliarden US-Dollar übersteigt der “total value locked”, also die akkumulierte Summe des in DeFi-Protokollen gesicherten Vermögens, das von Solana um ein Vielfaches. Solana bringt es verglichen auf läppische neun Milliarden US-Dollar. Dass die Gebühren bei geringerer Auslastung kleiner sind, ist entsprechend wenig verwunderlich.

auf btc-echo lesen

Solana-Rallye wie bei Ethereum? Warum 500 US-Dollar für SOL „konservativ“ sein könnten

Solana (SOL) ist sogar im Zuge des heftigen Ausverkaufs auf dem Kryptowährungsmarkt am Dienstag nicht zurückgegangen. Zwei Tage später ist der SOL-Kurs sogar auf ein neues Allzeithoch gestiegen.

Das SOL/USD-Paar konnte in den letzten 48 Stunden einen starken Rückgang abwenden und erreichte erstmals überhaupt die Marke von 217 US-Dollar.

Die Tatsache, dass das Paar dem Abwärtsdruck trotzen konnte, zeigt, dass Anleger an der Solana-Blockchain als aufstrebenden Konkurrenten von Ethereum immer mehr Interesse haben. Ethereum führt derzeit noch den Boom der dezentralen Finanzierung (DeFi) und des NFT-Sektors an.

SOL/USD-Tageskurs-Chart. Quelle: TradingView 

„Diese kürzliche, starke Entwicklung bei SOL ist mehr oder weniger eine Fortsetzung des Wachstums der letzten Zeit“, so Petr Kozjakow, der Mitbegründer und CEO des Zahlungsdienstleisters Mercuryo.

„Täglich kommen mehr als zwei verschiedene NFT-Projekte auf den Mark, aber dennoch ist die Nachfrage der unter Privathändlern nach SOL ungebrochen. Darum konnte der Kurs in dieser Woche, trotz des Markteinbruchs, um über 50 Prozent steigen.“

Am 15. August veranstaltete Solana die Eröffnung der NFT Degenerate Ape Academy. Das ist eine Sammlung von 10.000 Cartoon-Affen. In nur 8 Minuten waren diese ausverkauft und konnten 96.000 SOL oder rund 5,9 Millionen US-Dollar einbringen.

Solana dringt weiter in den NFT-Bereich ein und hat Anfang dieser Woche einen von FTX unterstützten Marktplatz für digitale Sammlerstücke eingerichtet. FTX ist eine Plattform für Krypto-Derivate und gab bekannt, dass NFT-Schöpfer und-Besitzer mit diesem neuen NFT Projekt ihre digitalen Kunstwerke mit Solana und Ethereum chainübergreifend handeln können.

Solana überholt Konkurrenz

Der Kryptowährungsmarkt verlor bei einem plötzlichen Einbruch am Dienstag über 200 Milliarden US-Dollar an Marktkapitalisierung. Der führende digitale Vermögenswerte nach Marktkapitalisierung Bitcoin (BTC) verzeichnete ein Einbruch von über 52.000 US-Dollar auf fast 42.000 US-Dollar in nur wenigen Minuten. Analysten führen das auf Liquidationen von Long-Positionen zurück.

Die Altcoins sind dem Beispiel von Bitcoin weitgehend gefolgt und mit ihm gefallen. Die zweitgrößte Kryptowährung Ether (ETH) ist dabei um bis zu 23,41 Prozent gefallen. Cardano (ADA) ist um 30,89 Prozent gefallen.

Solanas Top-Konkurrenten Ethereum und Cardano Kursentwicklung. Quelle: TradingView

Solana war jedoch eine Ausnahme, während der Rest des Marktes im Minus lag. Der SOL/USD-Kurs schwankte zwar heftig zwischen Gewinnen und Verlusten hin und her, schloss den Tag aber schließlich mit einem Plus von 5,45 Prozent ab. Daraufhin stieg er auch weiterhin.

Seit seinem Tiefststand am 20. Juli bei 21,96 US-Dollar ist das Paar um fast 890 Prozent gestiegen. Der Gesamtwert der DeFi-Projekte, die auch Solana aufbauen, ist noch über 7,81 Milliarden US-Dollar gestiegen, wie aus Daten von SolanaProject.com hervorgeht.

Greg Waisman, Mitbegründer und Betriebsleiter von Mercuryo, sagte gegenüber Cointelegraph, gehe davon aus, dass SOL bis Ende 2021 auf 500 US-Dollar klettern werde. Er erklärte:

„Das Wachstum von Solana ähnelt dem Wachstum von Ethereum (ETH) und Binance Coin (BNB). 500 US-Dollar könnten sich als Prognose als konservativ für diesen Coin entpuppen.“

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph.com wider. Jeder Investment- und Handelsschritt birgt ein Risiko und man sollte gut recherchieren, bevor man eine Entscheidung trifft.

auf cointelegraph lesen

Standard Chartered: Bitcoin-Kurs bis Ende 2021 oder Anfang 2022 auf 100.000 US-Dollar

Branchenexperten glauben, dass der Einbruch des Kryptomarkt es am Dienstag ein „falscher Rückgang“ sei. Sie bekräftigten dabei erneut, dass Bitcoin (BTC) bis Ende des Jahres auf 100.000 US-Dollar steigen soll. 

In einem neuen Bericht der Kryptowährungs-Forschungsabteilung von Standard Chartered wird prognostiziert, dass Bitcoin „Ende 2021 oder Anfang 2022“ auf 100.000 US-Dollar klettern wird. Dabei werde auch Ether (ETH) enorm steigen.

Das Forschungsteam sagte, Ether liege „strukturell“ bei zwischen 26.000 US-Dollar und 35.000 US-Dollar. Das ist das Zehnfache des aktuellen Kurses und damit das passiert müsste Bitcoin allerdings auf 175.000 US-Dollar steigen. 

Nick Spanos, einer der ersten BTC-Börsenbetreiber und Mitbegründer von Zap Protocol, bezeichnete den Einbruch des Kryptomarktes am Dienstag als einen sogenannten falschen Rückgang. „Die große Finanzwelt und die Medien sagen, dass die Einführung in El Salvador holprig verlaufen sei. Ich bin gerade in El Salvador und es sieht spektakulär aus“, sagte er und fügte hinzu:

„Wir haben hier also einen Präsidenten, der wie ein Top-CEO neue Wege geht und Innovationen einführt. Er glaubt daran: Er hat den Rückgang gekauft, wie es jeder tun sollte.“

Spanos glaubt, dass der Bitcoin-Kurs bis Ende des Jahres auf 100.000 US-Dollar steigen werde und fügte hinzu, dass auch Ether bis dahin auf 10.000 US-Dollar steigen werde.

In diesem Zusammenhang: Flash-Crash auf 42.900 US-Dollar bei Bitcoin: El Salvador kauft Rückgang

Spanos sagte, „im Wesentlichen gibt es einen Notverkauf infolge des Einbruchs. Das ist fast sicher ein großartiger Schritt.“

Bei Redaktionsschluss lag Bitcoin etwa bei 46.400 US-Dollar. Wie Cointelegraph berichtete, näherte sich Bitcoin am Dienstag, als El Salvador ihn als gesetzliches Zahlungsmittel einführte, der Marke von 53.000 US-Dollar. Daraufhin gab es dann einen starken Einbruch auf 43.000 US-Dollar.

auf cointelegraph lesen

Berliner Neobank Nuri startet ETF-Sparpläne für Bitcoin und Ether

Die Berliner Blockchain-Neobank Nuri bietet ihren Kunden ab sofort automatisierter Krypto-Sparpläne für Bitcoin und Ether an, so das Unternehmen in einer Mitteilung.

ETF-Sparpläne gegen hohe Volatilität

Mit den ETF-Sparplänen können Anleger monatlich einen festen Betrag in börsengehandelte Fonds für Bitcoin und Ether investieren und damit die starke Marktvolatilität der Kryptowährungen ausgleichen. 

Die Kunden bestimmen Tag und den gewünschten monatlichen Betrag bei Vertragsabschluss, können aber bei Bedarf auch Zahlungen überspringen und anpassen. Die Krypto-Sparpläne sind zudem nicht Fristgebunden und können jederzeit wieder gelöscht werden.

Nuri reagiert nach eigener Aussage mit dem neuen Angebot auf die starke Nachfrage, welche immer wieder den Wunsch nach einem Sparplan-Feature für Kryptowährungen geäußert hätten. Zu den neuen ETF-Sparplänen sagte Nuri-CEO Kristina Walcker-Mayer:

“Wir bei Nuri glauben, dass jeder die Möglichkeit haben sollte, seine eigene finanzielle Zukunft proaktiv in die Hand zu nehmen und Vermögen aufzubauen. Deshalb entwickeln wir innovative Produkte, die unseren Kunden das Sparen und Investieren in Kryptowährungen so einfach wie möglich machen. Unsere automatisierten Krypto-Sparpläne erleichtern den Einstieg in die Krypto-Welt, da Kunden sich keine Gedanken mehr über das richtige Timing für ihr Investment machen müssen.”

Deutscher Pionier für Krypto-Banking

Die bis zu ihrer Umbenennung zu Nuri unter dem Namen Bitwala tätige Neobank bietet in Deutschland bereits seit 2018 ein Online-Girokonto mit eingebauter Handelsfunktion für Kryptowährungen an, seit August 2019 über eine eigene Smartphone-App. Nuri setzt zur Verwahrung der Krypto-Bestände seiner Kunden auf die Solarisbank-Tochter Solaris Digital Assets, welche über die dafür nötige Bafin-Lizenz für Kryptoverwahrgeschäfte verfügt.

auf cointelegraph lesen

LINK: 36 Prozent Plus nach Integration bei Optimism Ethereum

Chainlink hat sich 6. September unter den Kryptowährungen am besten entwickelt. LINK konnte ein Plus von 8,25 Prozent erzielen.

Das LINK/USD-Paar erreichte zum ersten Mal seit dem 20. Mai wieder 36,35 US-Dollar. Zuvor hatte er sein Tiefpunkt bei 13,45 US-Dollar erreicht und erholte sich damit um insgesamt mehr als 170 Prozent. Innerhalb eines Monats ist der damit um 36 Prozent gestiegen.

Wachstum des Ökosystems

Optimism Ethereum gab am 1. September bekannt, das Projekt habe die marktführenden dezentralen Orakellösungen von Chainlink in seine Ethereum-Layer-Two-Dienste integriert. Infolgedessen stieg LINK, der als Zahlungs- und Staking-Token innerhalb des Chainlink-Ökosystems fungiert, um 36 Prozent. Die Zwischennachfrage könnte weiter steigen.

Das Jahr 2020 konnte LINK mit den gleichen Fundamentaldaten mit einem Plus von 45 Prozent abschließen.

Durch die boomende Branche der dezentralen Finanzierung (DeFi) und die Tatsache, dass diese von Chainlink abhängig ist, das Live-Datenfeeds bietet, ist die Nachfrage nach LINK unter Nutzern und Spekulanten in die Höhe geschossen. Infolgedessen kletterte der Marktanteil von Chainlink im DeFi-Bereich kurzzeitig auf 80 Prozent, wie ZDNet berichtete.

Wie Chainlink funktioniert. Quelle: Chainlink

LINK konnte im ersten Quartal 2021 ebenfalls ein Plus von 161 Prozent erzielen, hat im zweiten Quartal aber einen enttäuschenden Rückgang von 37 Prozent verzeichnet. Zu diesen Verlusten kam es im Zuge einer Korrektur auf dem gesamten Kryptowährungsmarkt, die auch Bitcoin (BTC) und Ether (ETH) traf.

Yuriy Mazur, Leiter für Datenanalyse bei der Kryptobörse CEX.IO, sagte, LINK könnte in den kommenden drei Wochen über 50 Dollar klettern. Der wichtigste positive Faktor seien dem Analysten zufolge die Partnerschaften von Chainlink mit über 76 neuen Projekten.

Er sagte gegenüber Cointelegraph:

„Diese Relevanz hat vielleicht dazu beigetragen, dass mehrere LINK gekauft werden, um die Angebote von Chainlink nutzen zu können. Deswegen wollen die Spot-Händler dafür sorgen, dass das LINK/USD-Paar sein Allzeithoch von 52 US-Dollar erneut erreicht.“

Doch Stephen Tuttle, Finanzanalyst bei Seeking Alpha, sagt, dass nächste große Kursziel für LINK liege bei 65 US-Dollar.

Tuttle erklärte, dass Trader sich sehr stark auf Ether konzentriert haben, weil dieser hauptsächlich im boomenden NFT-Bereich verwendet wird. Daher rechnet er mit einer Kapitalumschichtung nach dem Höhepunkt der ETH-Kursrallye, wovon LINK stark profitieren sollte.

„Wenn Chainlink wieder 0,02 Eth pro LINK erreichen kann, würde das einen Kurs von etwa 65 US-Dollar bedeuten. Das wäre ein Anstieg um über das 2,6-fache im Vergleich zum aktuellen Kurs von 25 US-Dollar.“

Bei Redaktionsschluss lag das LINK/ETH-Paar bei 0,009 ETH.

Breiter werdender Keil kündigt sich an

Zur Rallye bei LINK kam es im Zuge eines allgemeinen Krypto-Booms, bei dem Bitcoin wieder auf über 51.000 US-Dollar kletterte und Ether in Richtung 4.000 US-Dollar stieg. Kryptohändler haben stark akkumuliert, da sie davon ausgehen, dass die US-Notenbank nach zwei enttäuschenden US-Arbeitsmarktberichten in der vergangenen Woche ihre Tapering-Pläne aufschieben würde.

In diesem Zusammenhang: Chainlink (LINK) baut Schwung auf: Profi-Händler peilen 40 US-Dollar an

Infolgedessen korreliert die Marktausrichtung von LINK weiterhin stark mit den Top-Coins. Darüber hinaus gibt es Hinweise darauf, dass sich beim Token eine bärische Umkehr ankündigt, wie der nachstehende Chart zeigt.

LINK/USD-Tageskurs-Chart. Quelle: TradingView

Der steigende, breiter werdende Keil weist zwei bullische Trendlinien auf, die auseinandergehen. Das Muster ist zwar kein Garant dafür, dass es eine Kauferschöpfung gibt, aber darauf hin, dass die Verkäufer jedes Mal, wenn der Kurs die obere Trendlinie berührt, versuchen, die Oberhand zu gewinnen.

Daher könnte es beim LINK/USD-Paar immer noch zu einem großen Rückgang in Richtung der unteren Keil-Trendlinie (bei etwa 28 US-Dollar) kommen. Aber die Bären müssten dafür schon einen Schluss unter 37,96 US-Dollar erzielen. Dort liegt das 50-prozentige Fibonacci-Niveau, das sich Hoch bei 52,32 US-Dollar und dem Tief bei 13,61 US-Dollar ergibt.

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph.com wider. Jeder Investment- und Handelsschritt birgt ein Risiko und man sollte gut recherchieren, bevor man eine Entscheidung trifft.

auf cointelegraph lesen