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Burn Ether, burn: Erstmals mehr Ethereum verbrannt als produziert

Zum ersten Mal wurden an einem Tag mehr Ether verbrannt, als Miner produziert haben. Der Deflationseffekt könnte zur Wertentwicklung von Ethereum beitragen.

Einen Monat nach “London” entfaltet die Hard Fork allmählich ihre Wirkung. Am vergangenen Freitag kippte die Inflationsrate von Ethereum das erste Mal ins Negative. Oder anders: An dem Tag wurden mehr Ether verbrannt, als neue Coins in Form von Block Rewards hinzukamen. Dieses Ungleichgewicht verknappt die nachrückende Angebotsmenge und könnte sich insofern als wesentlicher Kurskatalysator in den kommenden Monaten erweisen – eine hohe Nachfrage vorausgesetzt.

London stellt Ethereum-Versorgung auf den Kopf

Am 5. August hat die Hard Fork London Hand am Gebührenmechanismus bei Ethereum angelegt. Das mit dem Upgrade implementierte EIP-1559 hat eine Basisgebühr für Ether-Transaktionen eingeführt, die sich anhand der Blockauslastung berechnet. Ist das Netzwerk stark ausgelastet, steigen die Gas Fees. Gleiches gilt in umgekehrte Richtung, bei geringer Auslastung verringern sich die Kosten. Gleichzeitig wurde auch die maximale Blockauslastung auf 25 Millionen Gas-Einheiten verdoppelt. Das soll gewährleisten, dass sich die Gebühren auch zu Stoßzeiten auf einem erschwinglichen Niveau einpendeln.

Ganz entscheidend ist jedoch, dass die Gebühren nicht wie zuvor an Miner überwiesen, sondern seit der Hard Fork verbrannt werden. Dadurch verlangsamt sich der Ether-Zufluss: Die Inflationsrate flacht ab. Steigt nun die Blockauslastung wegen eines erhöhten Transaktionsaufkommens an, fallen auch insgesamt mehr Basisgebühren dem Verbrennungsmechanismus zum Opfer, die die hinzukommende Vergütung der Miner von aktuell 2 Ether pro Block schon mal übersteigen kann.

NFT-Hype als Verbrennungsmotor

Dieser Deflationseffekt ist erstmals vergangenen Freitag eingetreten. Laut Etherscan sind allein an dem Tag 13.838 Ether verbrannt worden. Demgegenüber ist der Supply um 13.505 ETH gewachsen – Ein Minus von 303 ETH. Von den verbrannten Ether gingen rund 2.000 ETH allein auf das Konto von der NFT-Handelsplattform OpenSea, die nach wie vor der größte Gas-Fee-Verbraucher im Ethereum-Netzwerk ist.

Dieses Phänomen könnte in Zukunft noch häufiger auftreten, wenn sich der Hype am NFT- und DeFi-Markt hält und für eine weiterhin hohe Netzwerkauslastung sorgt. Für die Kursentwicklung dürfte dies positive Effekte nach sich ziehen. Die Drosselung der Umlaufmenge treibt den Ether-Kurs unweigerlich in die Höhe. Zusätzlich sorgen das Staking und die Einbindung in DeFi-Anwendungen für eine zunehmende Drosselung der Angebotsmenge. So ist der Ether-Kurs bereits seit der Hard Fork am 5. August um 46 Prozent gestiegen. Zu Redaktionsschluss notiert die zweitgrößte Kryptowährung bei 3.912 US-Dollar. Im gleichen Zeitraum fielen 214.000 ETH dem Verbrennungsmechanismus zum Opfer.

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4.000 US-Dollar – Ethereum klettert auf dreimonatiges Hoch

Ether (ETH) ist am gestrigen 3. September erstmals seit Mai wieder auf 4.000 US-Dollar geklettert, wodurch der führende Altcoin eine starke Woche mit einem wichtigen Meilenstein krönen kann.

Allein seit Anfang September steht dabei ein Zugewinn von mehr als 600 US-Dollar zu Buche, durch den die psychologisch wichtige Marke nun wieder zurückerobert werden konnte.

Damit der plötzliche Einbruch von vor 3 Monaten nahezu vollständig egalisiert, und bei einem aktuellen Hoch von 4.025 US-Dollar liegt Ether zudem nur noch 350 US-Dollar von der vorherigen Bestmarke entfernt.

Ether-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

Nichtsdestotrotz haben unter den Top-10 Kryptowährungen in dieser Woche die beiden Altcoins Solana (SOL) und Polkadot (DOT) sogar noch stärker performt.

Auch Marktführer Bitcoin (BTC) kann sich derweil zurück über die 50.000 US-Dollar Marke aufschwingen, wodurch die „letzte große Hürde“ in Reichweite scheint.

Wie geht es weiter?

Der aktuelle Erfolg von Ether ist ein Segen für die Bullen, doch ruft auch wieder einige Kritiker auf den Plan.

Die hohe Beliebtheit des Blockchain-Netzwerks sorgt nämlich dafür, dass die Transaktionsgebühren zurzeit unverhältnismäßig hoch sind, was besonders für die Trader unangenehm ist.

Insgesamt überwiegt die positive Stimmung jedoch, weshalb die Beobachter mehrheitlich von einem neuen Rekordlauf wie 2013 und 2017 ausgehen.

„Die nächsten paar Monate werden wahrscheinlich noch viel krasser, als ihr es euch vorstellen könnt, aber denkt immer daran, dass jeder Hype auch irgendwann wieder ein Ende hat“, wie Krypto-Trader Lark Davis mahnend prognostiziert.

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Solana (SOL) mit Top-Performance – ist das Wachstum gerechtfertigt?

Gewinnmitnahmen am Krypto-Markt. Im Vergleich zum gestrigen Handelstag ist heute wenig Bewegung im Spiel – mit Ausnahme von Solana.

Es muss auch solche Tage geben. Nachdem der Krypto-Markt am gestrigen Donnerstag, dem 2. September, durch die Bank weg grüne Zahlen gedruckt hat, stagniert es heute in Krypto-Land. Bitcoin (BTC) beispielsweise notiert mit 49.682 US-Dollar nur haarscharf über dem 24-Stunden Vergleichswert. Ether (ETH) steht mit 3.803 US-Dollar immerhin 1,1 Prozent über dem Niveau des Vortags.

Verluste hinnehmen müssen etwa Altcoins wie Cardano (ADA) (minus 2,5 Prozent), Binance Coin (BNB) (minus 1 Prozent) und Dogecoin (DOGE) (minus 1,3 Prozent). Hier konnten die Anleger:innen nicht auf Gewinnmitnahmen verzichten.

Trotz allem: Der Gesamtmarkt ist zur Stunde mit 2,3 Billionen US-Dollar bewertet – ein Plus von 1,2 Prozent. Entsprechend bullish ist auch das Bild für Bitcoin in der mittleren Frist:

Gelingt es Bitcoin bis an die 51.307 USD anzusteigen und diese zu durchbrechen, rücken Kursziele im Bereich der 53.005 USD und darüber in den Blick,

schreibt Stefan Lübeck in seiner Bitcoinanalyse auf BTC-ECHO.

Solana-Enthusiasten frohlocken

Einen eindeutigen Tagesgewinner gibt es allerdings zu vermelden: Die Rede ist von Solana (SOL). Die Smart-Contract-Plattform hat in diesem Monat eine beeindruckende Rallye hinter sich. Auf Wochensicht steht ein Plus von 80,6 Prozent zu Buche. Innerhalb der letzten 30 Tagen waren es sogar knapp 300 Prozent.

Da kann selbst Dogecoin nicht mithalten: Der Memecoin musste Platz sieben auf der Bestenliste der Top-Coins an Solana abgeben.

So mancher Marktbeobachter könnte in dem märchenhaften Aufstieg des Proof-of-Stake-Coins SOL schon erste Anzeichen für eine Ethereum-Ablösung sehen. Schließlich bedient die Solana-Blockchain als Smart-Contract-Plattform einen ähnlichen Anwendungsfall. Und tatsächlich: Im Zuge der nachhaltigen Verstopfung der ETH-Blockchain durch die immense Nachfrage nach DeFi-Anwendungen und NFT geraten Mitbewerber wie Solana verstärkt in den Fokus der Anleger:innen. Denn eine geringere Auslastung des Netzwerks bedeutet auch ein geringeres Gebührenniveau.

Da nimmt es nicht wunder, dass der “Total Value Locked”, also das akkumulierte Kapital in DeFi-Anwendungen auf Solana, dieser Tage nur eine Richtung kennt: Norden.

SOL Value Locked. Quelle: https://defillama.com/chain/Solana

Doch allem bullishen Momentum zum Trotz sind 3,86 Milliarden US-Dollar in DeFi-Protokollen nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Denn Platzhirsch Ethereum macht mit 127 Milliarden US-Dollar nach wie vor den Löwenanteil dezentraler Finanzprotokolle aus. Bei einer Investitionsentscheidung sollten Anleger:innen berücksichtigen, dass Solana noch weit davon entfernt ist, Ethereum den Rang abzulaufen. 300 Prozent Wachstum in einem Monat ist von den Fundamentaldaten jedenfalls nicht gedeckt; am Ende dürfte der Kursanstieg – wie so oft am Krypto-Markt – vor allem auf einen Faktor zurückzuführen sein: Spekulation.

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Raoul Pal: Ein Kursziel für Ethereum über 20.000 USD fühlt sich richtig an


















Raoul Pal: Ein Kursziel für Ethereum über 20.000 USD fühlt sich richtig an










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Der ehemalige Goldman Sachs-Manager Raoul Pal war kürzlich in einem Interview, indem er über Ethereum sprach und auch sagte, dass sich ein Kursziel für ETH über 20.000 USD etwas richtig anfühlt.

Raoul Pal sieht ETH bei 20.000 USD

Der ehemalige Goldman Sachs-Manager und derzeitige CEO von Real Vision war kürzlich zu Gast bei dem Podcast Nankless, der am 30. August veröffentlicht wurde. Da sagte Pal, dass seine Preisprognose für Ethereum auf lange Sicht passend ist, da er den Chart von Ethereum mit dem von Bitcoin aus dem Jahr 2017 verglichen hat.

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Laut Pal stimmt der Ethereum-Anstieg perfekt mit dem Bullrun von Bitcoin vor vier Jahren überein.

“Alles, was ich getan habe, ist, das ETH-Diagramm dem Bitcoin 2017-Diagramm zuzuordnen. Sie funktionieren perfekt, und es gibt Ihnen 20.000 US-Dollar. Das ist keine große Wissenschaft, aber es fühlt sich richtig an.”

Pal hat in den letzten Monaten Ethereum wiederholt als den größten Handel in der Kryptowelt bezeichnet und auf die Auswirkungen des Stakings auf die Reduzierung des Token-Angebots hingewiesen. Er behauptete, dass nur 13% des Gesamtangebots von Ethereum im Umlauf seien, der Rest sei gestakt, gesperrt und gehodlt.

Pal sagte, dass er einen Preis von Ethereum über 20.000 USD bereits im März 2022 sieht. Er sagte auch voraus, dass der Preis von Bitcoin auf zwischen 250.000 USD und 400.000 USD steigen würde, basierend auf der Übereinstimmung des Anstiegs mit dem BTC-Chart im Jahr 2013.

“Vergiss nicht, sie steigen in den letzten drei Monaten des Jahres normalerweise um das 5- bis 10-fache. Wir haben noch nicht einmal das Allzeithoch erreicht, aber sagen wir, Bitcoin steigt von 60.000 $ um das Fünffache. Das sind 350.000 Dollar. Das wäre eine ganz normale Rallye zum Jahresende.”

Am 21. April erklärte Pal genauer, warum er bei Ethereum viel bullischer war als bei Bitcoin.

“Der ETH-Raum wächst um 100 % im Jahresvergleich (gegenüber 50 % im Jahresvergleich bei BTC) und zieht auch einen massiven Anteil der Entwicklertalente und Anwendungen an.”

“An diesem Punkt im Risikozyklus und mit der kommenden ETH 2.0 (billigere Gebühren und weniger Angebot) habe ich Mühe, nicht alle meine BTC zu verkaufen, um meine gesamte Kernposition an die ETH zu verlagern. Um es klar zu sagen – ich bin ein massiver BTC-Bulle, aber ich denke, ETH ist im Moment die bessere Vermögensallokation für die Performance.”


Bild @ Pixabay / Lizenz

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Neuer Rekord für Cardano – ADA klettert über 3 US-Dollar

Die Altcoins haben am heutigen 2. September ein Comeback hingelegt, durch das die Cardano-Kryptowährung ADA auf ein (weiteres) neues Rekordhoch vorgestoßen ist.

ADA-Kursdiagramm (Binance). Quelle: TradingView

Cardano und Ether führen das Feld an

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, hat ADA/USD am bisherigen Donnerstag ein zwischenzeitliches Hoch von 3,06 US-Dollar erreicht.

Die Kryptowährung liegt schon seit einigen Wochen im Höhenflug, wobei ein allgemeiner Aufschwung unter den Altcoins heute geholfen hat, nun auch die lang ersehnte 3 US-Dollar Marke zu knacken.

Treibende Kraft für den momentanen Hype um Cardano ist die bevorstehende Einführung von Alonzo in diesem Monat, denn das wichtige Upgrade bringt grundlegende Änderungen und Verbesserungen für das Blockchain-Netzwerk mit sich.

Zum Redaktionsschluss liegt ADA/USD weiterhin über 3 US-Dollar, wobei auf der Binance aktuell 3,066 US-Dollar zu Buche stehen.

Über die Woche fährt die Kryptowährung einen Gewinn von insgesamt 17,2 % ein, nur Altcoin-Marktführer Ether (ETH) ist mit einem Wochenzuwachs von 20,5 % noch stärker.

Am Donnerstag liegt ETH/USD bei 3.800 US-Dollar, was nur noch 600 US-Dollar hinter dem Rekordhoch aus dem Mai ist.

ETH-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

Zurück im Superaufwärtstrend?

ETH hatte den neuen Aufschwung der Altcoins dementsprechend auch eingeleitet, als es für Marktführer Bitcoin (BTC) bei 47.000 US-Dollar zuletzt eher etwas ruhig geworden war. Doch dem konnte sich dann auch BTC/USD heute wieder anschließen, wodurch nahezu alle Top-50 Kryptowährungen aktuell im grünen Bereich liegen.

„Die zweite Phase des großen Superaufwärtstrends geht langsam los, viel Spaß“, wie Cointelegraph-Experte Michaël van de Poppe die momentane Lage überschwänglich zusammenfasst.

Wie Cointelegraph berichtet hatte, sind die Voraussetzungen sowohl für Bitcoin als auch für die Altcoins zurzeit gut wie nie.

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Bitcoin-Reserven auf Coinbase auf niedrigstem Niveau seit Dezember 2017

Bitcoin (BTC) ging am Mittwoch wieder auf seine wöchentlichen Tiefs zurück. Der neue Monat beginnt somit eher mager als mit einem Knall.

BTC/USD 1-Stunden-Kerzenchart (Bitstamp). Quelle: TradingView

Bitcoin erreicht „Kursstabilität“

Aus Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView geht hervor, dass das BTC/USD-Paar auf Bitstamp auf ein Tief von 46.530 US-Dollar gefallen ist. Das ist das niedrigste Niveau seit Freitag.

50.000 US-Dollar sind noch weit entfernt und die Kursentwicklung widerspricht weiterhin „deutlich“ den starken On-Chain-Indikatoren und Fundamentaldaten.

Der Analyst Willy Woo hat etwas ähnliches für diese Woche kommentiert. Er glaubt, dass die Unterstützung bei Bitcoin wohl halten werde. Über 1,65 Millionen BTC wurden zwischen 45.000 und 50.000 US-Dollar gekauft.

„Bitcoin nähert sich erneut eine Region mit einer bemerkenswerten Kursstabilität“, wie er am Mittwoch auf Twitter erklärte.

„Die kurzfristigen, technischen Daten sind schwach. Die On-Chain-Daten zeigen hingegen an, dass die Anleger derzeit akkumulieren. Das deutet alles auf einen Volatilitäts-Squeeze hin. Schaffen wir es über die 50.000 US-Dollar, wird es schnell auf 60.000 US-Dollar gehen.“

Man erwartet, dass der Bereich um 51.000 US-Dollar, der diese Woche als „letzte Hürde“ fungiert, mittelfristig überwunden wird. Aber niemand weiß genau, wann das sein wird.

Die Investoren sind auf den Fall bereit, wie die Reserven auf der großen Börse Coinbase zeigen. Diese befinden sich auf ihrem niedrigsten Niveau seit Dezember 2017, nämlich bei 700.000 BTC, und fast 20 Milliarden US-Dollar in Stablecoin liegen auf zentralisierten Handelsplattformen bereit.

„Nach einer Periode moderater BTC-Zuflüsse nach der Verkaufswelle im Mai, hat Coinbase starke Coin-Abflüsse verzeichnet“ so die On-Chain-Analysefirma Glassnode über die Daten

Coinbase BTC-Bilanz, kommentierter Chart. Quelle: Glassnode/ Twitter

Ether führt Altcoin-Anstieg an

Der Cointelegraph-Mitarbeiter Michaël van de Poppe glaubt hingegen, dass das für eine Bitcoin-Konsolidierung typisch ist.

In diesem Zusammenhang: Polkadot der nächste Altcoin mit Allzeithoch? Drei Gründe die dafür sprechen

„Ja, Bitcoin geht diesen Weg“, wie er zusammenfasste.

„Insgesamt kann man sagen: Ganz normale Konsolidierung, die zu einem starken Ausbruch der Altcoins führte. Ethereum war dabei der erste, der neue Höhen erreichte.“

Das ETH/USD-Paar klettert über Nacht auf über 3.500 US-Dollar. Das ist der höchste Wert seit drei Monaten sowohl gegenüber dem US-Dollar als auch gegenüber Bitcoin. Sein Anteil an der Kryptowährungsmarktkapitalisierung ist auf die 20,4 Prozent gestiegen, während der von Bitcoin stabil bei 44 Prozent blieb.

ETH/USD 1-Tages-Kerzenchart (Bitstamp). Quelle: TradingView

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Ethereum-Skalierungslösung Arbitrum kommt – das steckt dahinter

Arbitrum Mainnet geht live und gleichzeitig sichert sich das Ethereum-Skalierungsprojekt über 120 Millionen US-Dollar an neuen Finanzmitteln – auch Mark Cuban gehört zu den Investoren.

Arbitrum ist ein Projekt des Unternehmens Offchain Labs, das sich auf die Skalierung von Ethereum spezialisiert. Die Skalierungslösung setzt im Gegensatz zu Polygon auf sogenannte Optimistic Rollups. Optimistic Rollups fassen mehrere Transaktionen im ETH-Netzwerk zu einer einzigen Transaktion zusammen, verarbeiten diese außerhalb der Ethereum Blockchain und übermitteln anschließend lediglich die Transaktionsdaten zurück an die Mainchain von Ethereum.

Durch diesen Mechanismus schafft es Arbitrum Ethereum-Transaktionen umfassend zu skalieren. Wer noch mehr über Optimistic Rollups erfahren will, kann sich diesen Beitrag von BTC-ECHO durchlesen.

Über 400 Projekte aus dem Ethereum-Ökosystem setzten auf Arbitrum

Erst im vergangenen Mai startete Offchain Labs die Beta-Phase von Arbitrum für Entwickler. Seitdem haben bereits über 400 verschiedene Projekte damit angefangen, ihre Smart Contracts auf der Skalierungslösung aufzubauen.

Darüber hinaus entwickeln derzeit schon einige DeFi-Schwergewichte auf Arbitrum – darunter Aave, SushiSwap, MakerDAO und Uniswap. Außerdem hat die Social-Media-Plattform Reddit angekündigt, dass es sein eigenes Netzwerk auf der Grundlage der Technologie von Arbitrum starten wird.

Arbitrum bietet die beste und einfachste Skalierungslösung für Ethereum. Das ist der Grund, warum sich über 400 Projekte dafür entscheiden haben, auf Arbitrum zu entwickeln, darunter auch Reddit.

Amy Wu, Lightspeed Ventures

Es ist daher wenig überraschend, dass Arbitrum mit einer Bewertung von 1,2 Milliarden US-Dollar, schon heute zu einem der sogenannten Unicorn-Unternehmen des Krypto-Space gehört. Im Fachjargon bezeichnet ein Unicorn, ein Startup-Unternehmen mit einer Marktbewertung von über einer Milliarde US-Dollar.

Neue Finanzierungsrunde bringt Arbitrum weitere 120 Millionen US-Dollar ein

Am gestrigen 31. August startete das Mainnet von Arbitrum für die Öffentlichkeit. Das hat zur Folge, dass es ab sofort jedem Entwickler freisteht, die Technologie zu verwenden. Zudem verkündete Offchain Labs den erfolgreichen Abschluss einer weiteren Finanzierungsrunde.

In einer Serie-B-Finanzierungsrunde konnte das ETH-Skalierungsprojekt über 120 Millionen US-Dollar von Investoren einsammeln. Die Runde wurde von Lightspeed Venture Partner durchgeführt. Zu den renommiertesten Geldgebern gehören Polychain Capital, Pantera Capital, Alameda Research und Mark Cuban.

Ob sich Arbitrum im Duell der Skalierungslösungen behaupten kann, wird sich in den nächsten Monaten zeigen. Fakt ist jedoch, dass der Mainnet-Start zu einem Zeitpunkt erfolgt, an dem die ETH-Transaktionskosten aufgrund der steigenden Beliebtheit von Non-fungible Token (NFT) anhaltend hoch sind.

Wenn ihr mehr über NFT erfahren wollt, schaut gerne in unserer Academy vorbei.

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Ether (ETH) pumpt über 3.500 US-Dollar – Allzeithoch im Blick

Ethereum (ETH) hat starke Tage hinter sich – und schlägt sogar Bitcoins Performance. Wie wahrscheinlich ist ein Flippening?

Zahltag in Ether-Land. Die zweitgrößte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung setzt zum Bullenlauf an und notiert erstmals seit Mai dieses Jahres über 3.500 US-Dollar.

Normalerweise ist es Bitcoin, der den Markt treibt, doch an diesem Mittwoch, den 1. September, ist es anders. Denn während ETH auf Tagessicht mit 8,6 Prozent im Plus notiert, stagniert das BTC-Wachstum. Mit 47.364 USD wächst der Wert der Kryptowährung Nr. 1 nur unwesentlich: Im Vergleich zum vorigen Handelstag liegt das digitale Gold lediglich 0,2 Prozent im Plus.

Bitcoin schlingert vor sich hin. Quelle: BTC-ECHO

Es kann nur einen geben

Die Divergenz zwischen den beiden größten Krypto-Assets schlägt sich logischerweise auch in der Marktdominanz von Bitcoin nieder. Zwar ist diese bereits seit geraumer Zeit rückgängig. Mit 42 Prozent ist sie aktuell jedoch so gering wie zuletzt im Juni 2018. Das befeuert natürlich auch Erwartungen eines möglichen sogenannten “Flippenings“, also die Ablösung Bitcoins als wertvollstes Krypto-Asset gemessen anhand der Marktkapitalisierung.

Man hat wirklich das Gefühl, dass 2021 das Jahr für Ether ist. Seine Zeit ist gekommen. Ethereum outperformt Bitcoin und es ist zu erwarten, dass sich dieser Trend 2021 fortsetzen wird,

kommentiert etwa Nigel Green, CEO der deVere Group. Der Analyst erwartet, dass ETH BTC bis 2026 überholt haben wird.

Doch nicht so schnell, sagen andere. Für ein Flippening reichen keine kurzfristigen Rallyes, was es braucht, ist eine langfristige Trendumkehr. Dass sich diese einstellt, bezweifeln Marktbeobachter:innen wie Molly Jane Zuckerman, Content Lead bei CoinMarketCap allerdings. Gegenüber Cointelegraph sagt die Analystin:

Wenn man sich CoinMarketCap über die letzten fünf Jahre anschaut, liegt Ethereum in der Regel an zweiter Stelle, direkt hinter Bitcoin. Die Geschichte zeigt uns, dass es nur eine Kryptowährung gibt, die den Titel “König der Kryptowelt” beanspruchen kann.

Ethereum: Proof of Stake nicht ohne Risiken

Ob die anstehende Umstellung von Ethereum auf Proof of Stake (PoS) unter bullishen oder bearishen Vorzeichen geschieht, lässt sich derzeit kaum seriös beurteilen. Fakt ist, dass eine Umstellung des Konsens-Mechanismus, also dem Herzstück von dezentralen Kryptowährungen, nicht ohne Risiken über die Bühne gehen kann. Hinzukommen die mannigfaltigen Angriffe auf DeFi-Protokolle, die auch nicht gerade für Zuversicht unter ETH-Investor:innen sorgen dürften. Das sieht Eswar Prasad, Ökonomie-Professor an der Cornell University und Autor von The Future of Money, ähnlich:

Es könnte technische Komplikationen bei der Umstellung von Ethereum auf das PoS-Konsensprotokoll geben und es gibt viele Risiken von Angriffen auf DeFi-Produkte, die das Vertrauen in diese Produkte und in Ethereum selbst untergraben könnten.

Mittelfristig könnte Ether allerdings das schnellere Pferd im Stall sein. Dafür sprechen auch On-Chain-Daten wie sinkende Liquidität auf den Exchanges bei steigender Nachfrage nach ETH.

Ferner, so Analyst Ki Young Ju, ist ETH nur noch rund 23 Prozent vom Allzeithoch bei 4.356 USD entfernt – bei BTC sind es immerhin 36 Prozent. Es bleibt spannend.

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Institutionelle Investoren weiter bullisch bei Cardano und Ether: BTC verzeichnet weiter Abflüsse

Die institutionellen Zuflüsse in Altcoin-Investmentprodukte sind auch in der vergangenen Woche weiter gestiegen. Für Bitcoin (BTC) geht das allerdings nicht.

Der institutionelle Vermögensverwalter CoinShares hat in seinem wöchentlichen Bericht über den Fluss von digitalen Vermögenswerten am Montag Zuflüsse in Höhe von 24 Millionen US-Dollar in Altcoin-Investmentprodukte beobachtet. Das ist die zweite Woche in Folge, in der es Zuflüsse zu Altcoin-Fonds gibt. Dem ist in Altcoin-Produkte ist um 14,3 Prozent im Vergleich zu 21 Millionen US-Dollar letzte Woche gestiegen.

Ether (ETH) war der Liebling unter institutionellen Investoren, denn ETH-Produkte haben wöchentliche Zuflüsse in Höhe von 17,2 Millionen US-Dollar verzeichnet. Im Bericht hieß es, dass Produkte, die Ether und andere Altcoins nachverfolgen, nun 32 Prozent der verwalteten Vermögenswerte in dem Sektor insgesamt ausmachen würden. Das sind nur 3 Prozent weniger im Vergleich zu dem Rekord von 35 Prozent von Mitte Mai.

Institutionelle Fonds für Cardano haben mit 10,1 Millionen US-Dollar einen wöchentlichen Rekordzufluss verzeichnet. Cardano macht Wanderer Cent der Zuflüsse aller Altcoins diese Woche aus. Cardano-Instrumente enthalten nun 0,15 Prozent des Kapitals, den Krypto-Investmentprodukte insgesamt gehalten werden.

Der Anstieg der Zuflüsse bei Cardano (ADA) ist auf das Alonzo-Upgrade des Netzwerks zurückzuführen, das für den 12. September geplant ist. Dabei werden erstmals Smart Contracts beim Projekt eingeführt.

Polkadot- und Solana-Fonds haben mit jeweils 1,5 Millionen US-Dollar und 2,7 Millionen US-Dollar ebenfalls Zuflüsse verzeichnet. Solana (SOL) hatten Bitcoin Cash (BCH) in Sachen verwaltetes Vermögen überholt. Solana-Fonds kommen dabei mit 16 Millionen US-Dollar auf Platz neun und BCH-Fonds auf Platz zehn.

Trotz der bullischen Stimmung um Altcoins, heißt es im Bericht das Bitcoin-Produkte weiterhin Abflüsse verzeichnen. Im selben Zeitraum verloren Bitcoin-Produkte 3,8 Millionen US-Dollar. In 14 von den letzten 16 Wochen haben Bitcoin-Produkte Abflüsse verzeichnet.

CoinShares schätzt, dass institutionelle Vermögensverwalter derzeit insgesamt ein Vermögen in Höhe von 56,8 Milliarden US-Dollar verwalten. Der leichte Rückgang über die Woche ist auf die durchgehenden Abflüsse aus Bitcoin-Produkten zurückzuführen.

In diesem Zusammenhang: Trotz Erholung: Weiterhin Abflüsse bei Bitcoin-Investmentprodukten

CoinShares eigener Bitcoin-Fonds hat mit einem Abfluss von 14,5 Millionen US-Dollar über die letzte Woche die schwersten Verluste verzeichnet. ETC Issuance hat mit 14,1 Millionen US-Dollar den größten Zufluss verzeichnet.

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Investoren in Lauerstellung: Ausgaben von Bitcoin und Ethereum rückläufig

Während die On-Chain-Aktivitäten einschlafen, ist die Anzahl “junger” Coins sowohl bei Bitcoin als auch Ethereum rückläufig. Das Marktupdate.

Der Krypto-Markt dreht nach einem misslungenen Wochenauftakt wieder ins Plus. Davon kann der Bitcoin-Kurs jedoch zur Stunde nicht profitieren. Die größte Kryptowährung rutscht im 24-Stundenvergleich um verschmerzbare 0,2 Prozent ins Minus und notiert somit zu Redaktionsschluss bei 47.755 US-Dollar. Auf Wochensicht büßt der BTC-Kurs 3,3 Prozentpunkte ein.

Die Altcoins können hingen teilweise kräftige Kurszuwäsche verbuchen. Während Cardano (ADA), Binance Coin (BNB) und Dogecoin (DOGE) moderate Kursabschläge bis zu zwei Prozent einstecken, steigt Ethereum (ETH) im Tagesvergleich um 5,5 Prozent. XRP setzt sich mit einem Plus von 0,5 Prozent gemächlich in Bewegung. Die zwei Ausreißer sind Solana (SOL) mit einem Kursplus von 20 Prozent und Polkadot (DOT) mit einem Plus von 10 Prozent.

On-Chain-Aktivitäten im Schlummermodus

Obwohl es bei Bitcoin und Ethereum in den letzten Wochen zu erheblichen Kursanstiegen kam, befinden sich die On-Chain-Aktivitäten noch im Ruhemodus. Dem aktuellen Week-On-Chain-Bericht von Glassnode zufolge liegen die Handelsaktivitäten sowohl bei Bitcoin als auch bei Ethereum weit unter den jüngsten Rekordständen. Die Zahl aktiver Einheiten, also solcher, die entweder Transaktionen empfangen oder ausgeben, liegt im BTC-Netzwerk derzeit bei 275.000 täglich. Das sind 35 Prozent weniger als noch im Januar.

Auch bei Ethereum ist die Anzahl aktiver Adressen um 33 Prozent gegenüber dem Höchststand im Mai gesunken. Aktuell liegt sie bei rund 450.000 am Tag.

Ähnliches Bild zeigt sich bei der Anzahl der Transaktionen. Aktuell ist die Anzahl auf durchschnittlich 200.000 Transaktionen pro Tag gesunken, was einem Rückgang von 37,5 Prozent gegenüber dem Rekordhoch entspricht.

Hodl-Trend bei Bitcoin und Ethereum

Obwohl die On-Chain-Aktivitäten rückläufig sind, lassen sich dadurch nur bedingt Rückschlüsse auf eine eher bullish oder bearish gefärbte Marktstimmung ableiten. Wie Glassnode anfügt, verlagert sich ein Großteil der Handelsaktivtäten im außerbörslichen Direkthandel. Hinzu kommen derivative Finanzinstrumente sowie die Nutzung von Second-Layer-Lösungen wie dem Lightning Network, die nicht On-Chain abgewickelt werden.

Aussagekräftiger für übergeordnete Markttrends ist demnach die Verteilung und Anhäufung der BTC-Bestände zu jeweiligen Kursniveaus. Dabei zeigt sich, dass die Anzahl “junger” Coins, also solchen, die in den zurückliegenden drei Monaten bewegt wurden, rückläufig ist und nur noch 15 Prozent der gesamten Umlaufmenge ausmachen. Diese Coins sind Glassnode zufolge typischerweise besonders anfällig für Abverkäufe. Im Umkehrschluss zeigt der Rückgang der “Hodl-Waves” einen Akkumulationstrend unter Anlegerinnen und Anlegern.

Auch bei Ethereum zeigt sich ein Abwärtstrend bei jungen Coins, die dort “auf ein langfristiges Tief von 12,5 Prozent des zirkulierenden Angebots zusteuern”. Ein gutes Zeichen, denn “bei älteren Münzen ist es statistisch gesehen weniger wahrscheinlich, dass sie ausgegeben werden, und ihr steigender Anteil deutet auf ein zunehmend illiquides Angebot hin”.

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