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Endlich – Goldman Sachs startet Trading-Desk für Bitcoin-Derivate

Eine der größten Investmentbanken der Welt hat jetzt einen Trading-Desk für Krypto-Handel eingerichtet, der allerdings ausschließlich mit Krypto-Derivaten handelt, nicht mit den zugehörigen Kryptowährungen.

Laut CNBC ist Goldman Sachs die betreffende Investmentbank, wie aus einem internen Memo des Finanzinstituts hervorgeht. Demnach bringt die Bank nun im Rahmen ihrer Abteilung für Globale Währungen und Aufstrebende Märkte einen Trading-Desk für Krypto an den Start. Die Leitung untersteht dabei Mathew McDermott, der bei Goldman Sachs in führender Position für Digitale Assets zuständig ist.

Die Meldung kommt nur wenige Stunden nachdem gestern bekanntwurde, dass die Goldman ab sofort sogenannte „Non-Deliverable Forwards“ (NDFs), ein Finanzprodukt ähnlich den Futures, für Bitcoin anbietet. Die Bank wählt dabei bewusst den Weg eines solchen Derivates, damit sie sich nicht dem Risiko beim Halten der Kryptowährung aussetzen muss, denn die jeweiligen Kontrakte werden in US-Dollar abgewickelt, nicht in Bitcoin.

Das interne Memo, das von Goldman-Miteigentümer Rajesh Venkataramani verfasst wurde, weist dementsprechend explizit darauf hin, dass der Trading-Desk „lediglich mit Bitcoin-NDFs und CME Bitcoin-Futures handeln wird, die in US-Dollar abgewickelt werden“.

Dahingehend erklärt Venkataramani, dass die Investmentbank „noch nicht in der Lage ist, Bitcoin oder eine andere Kryptowährung (wie zum Beispiel Ethereum) auf physischer Basis zu handeln“. Aus diesem Grund sollen zunächst auch keine anderen Krypto-Investitionsprodukte als Bitcoin-Derivate angeboten werden.

„Je mehr wir zukünftig in den Markt einsteigen, was allerdings mit Vorsicht geschehen wird, desto mehr werden wir neue Handelspartner integrieren, die uns helfen können, unser Investitionsangebot auszuweiten“, wie er immerhin in Aussicht stellt.

Bei Goldman herrschte bisher ein regelrechtes Hin und Her, was Kryptowährungen angeht. Bereits Ende 2017 hatte es erste Gerüchte um einen Trading-Desk gegeben, die sich zunächst jedoch nicht bewahrheiteten. Im Jahr 2019 dementierte Goldman Sachs CEO David Solomon die angeblichen Pläne dann sogar. Nun scheint die Investmentbank zumindest in dieser Hinsicht, eine Kehrtwende gemacht zu haben.

Der Krypto-Trader Peter Brandt hatte im März derweil zu bedenken gegeben, dass auf die Spekulationen um einen Markteintritt von Goldman damals ein deutlicher Abschwung von Bitcoin gefolgt war (siehe unten), was ein Fingerzeig dafür sein könnte, dass der Kryptomarkt ähnlich wie beim Hype von 2017 überhitzt ist. Der Großteil der Krypto-Anleger sieht die Lage dieses Mal jedoch weniger dramatisch.

Obwohl Goldman in Sachen Krypto-Trading also insgesamt noch vorsichtig ist, traut sich die Investmentbank bereits in anderen Bereichen umso mutiger an die Blockchain-Technologie heran. So hat sie zuletzt an dem Verkauf einer digitalen Anleihe über das Ethereum-Netzwerk mitgewirkt und erst in dieser Woche an einer Finanzierungsrunde für das Krypto-Startup Coin Metrics teilgenommen.

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Citibank: Nächster Bankenriese stellt Krypto-Services in Aussicht

Die E-Mobilität steckt noch in den Kinderschuhen. Das möchte peaq Technology und der Verband der Automobilindustrie ändern.

Blockchain und die Autoindustrie sind längst keine Unbekannten mehr. Schon länger beschäftigen sich große Automobilunternehmen wie BMW oder Daimler mit der Implementierung der Technologie in ihre Systeme und kooperieren dazu mit verschiedenen Unternehmen der Krypto-Szene. Nun bekommt der Verband der Automobilindustrie (VDA) mit peaq Technology den ersten Interessenvertreter aus dem Krypto-Space. Das teilte das Berliner Start-up in einem Blogbeitrag mit. Gemeinsam arbeite man an dem Ziel, Mobilität noch sicherer, effizienter, komfortabler sowie umwelt- und klimafreundlicher zu machen. Gleichzeitig wolle man mittels der Distributed Ledger Technologie (DLT) die digitale Transformation der deutschen Autoindustrie in Angriff nehmen.

Über die Mitgliedschaft im VDA zeigt sich peaq-CEO Till Wendler erfreut:

Wir sind sehr stolz darauf, künftig als erstes Unternehmen für Blockchain-Software-Entwicklung beim Spitzenverband der deutschen Automobilhersteller an der Zukunft der Mobilität mitzuarbeiten.

Till Wendler, CEO von peaq.

peaq möchte Hürden der E-Mobilität überwinden

Seitdem die Bundesregierung die Verkehrswende ausgerufen hatte, offenbaren sich immer neue Hürden, die die E-Mobilität überwinden muss. Und auch, wenn die Ladeinfrastruktur wächst, ergibt sich daraus ein knallharter Wettbewerb, bei dem diverse Anbieter um die besten Ladestandorte ringen. Eines der Hauptprobleme ist wohl der Lade- und Bezahlprozess. Hier versucht peaq Abhilfe zu schaffen. Man sei überzeugt, dass sich die Herausforderungen über ein offenes und herstellerunabhängiges Ökosystem lösen lasse.

Um diese Vision zu verwirklichen, arbeitet peaq bereits seit zwei Jahren mit mehreren deutschen Automobilgruppen an einer dezentralen Plattform, die Lade- und Bezahlvorgänge von E-Autos um ein Vielfaches vereinfachen soll. Mittels der DLT bekommt jedes registrierte Auto oder Ladesäule eine eigene, souveräne Identität. Mit dieser kann sich das Elektroauto an der Ladesäule authentifizieren. Ist diese erfolgreich, beginnt der Ladeprozess. Während des Ladens wird die Energie, die fließt, genau kontrolliert – die Ladesäule rechnet anschließend exakt ab. Das Ziel ist also ein Peer-to-Peer-Bezahlsystem. Um das zu erreichen, müsse man weg von proprietären Lösungen, hin zu mehr Kooperation zwischen den Unternehmen, um gemeinsam seinen Beitrag für eine klimafreundliche Autoindustrie zu leisten.

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Goldman Sachs: 15 Millionen US-Dollar für Coin Metrics

Die E-Mobilität steckt noch in den Kinderschuhen. Das möchte peaq Technology und der Verband der Automobilindustrie ändern.

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Blockchain und die Autoindustrie sind längst keine Unbekannten mehr. Schon länger beschäftigen sich große Automobilunternehmen wie BMW oder Daimler mit der Implementierung der Technologie in ihre Systeme und kooperieren dazu mit verschiedenen Unternehmen der Krypto-Szene. Nun bekommt der Verband der Automobilindustrie (VDA) mit peaq Technology den ersten Interessenvertreter aus dem Krypto-Space. Das teilte das Berliner Start-up in einem Blogbeitrag mit. Gemeinsam arbeite man an dem Ziel, Mobilität noch sicherer, effizienter, komfortabler sowie umwelt- und klimafreundlicher zu machen. Gleichzeitig wolle man mittels der Distributed Ledger Technologie (DLT) die digitale Transformation der deutschen Autoindustrie in Angriff nehmen.

Über die Mitgliedschaft im VDA zeigt sich peaq-CEO Till Wendler erfreut:

Wir sind sehr stolz darauf, künftig als erstes Unternehmen für Blockchain-Software-Entwicklung beim Spitzenverband der deutschen Automobilhersteller an der Zukunft der Mobilität mitzuarbeiten.

Till Wendler, CEO von peaq.

peaq möchte Hürden der E-Mobilität überwinden

Seitdem die Bundesregierung die Verkehrswende ausgerufen hatte, offenbaren sich immer neue Hürden, die die E-Mobilität überwinden muss. Und auch, wenn die Ladeinfrastruktur wächst, ergibt sich daraus ein knallharter Wettbewerb, bei dem diverse Anbieter um die besten Ladestandorte ringen. Eines der Hauptprobleme ist wohl der Lade- und Bezahlprozess. Hier versucht peaq Abhilfe zu schaffen. Man sei überzeugt, dass sich die Herausforderungen über ein offenes und herstellerunabhängiges Ökosystem lösen lasse.

Um diese Vision zu verwirklichen, arbeitet peaq bereits seit zwei Jahren mit mehreren deutschen Automobilgruppen an einer dezentralen Plattform, die Lade- und Bezahlvorgänge von E-Autos um ein Vielfaches vereinfachen soll. Mittels der DLT bekommt jedes registrierte Auto oder Ladesäule eine eigene, souveräne Identität. Mit dieser kann sich das Elektroauto an der Ladesäule authentifizieren. Ist diese erfolgreich, beginnt der Ladeprozess. Während des Ladens wird die Energie, die fließt, genau kontrolliert – die Ladesäule rechnet anschließend exakt ab. Das Ziel ist also ein Peer-to-Peer-Bezahlsystem. Um das zu erreichen, müsse man weg von proprietären Lösungen, hin zu mehr Kooperation zwischen den Unternehmen, um gemeinsam seinen Beitrag für eine klimafreundliche Autoindustrie zu leisten.

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Bloomberg: Goldman Sachs nimmt Handel mit Bitcoin-Derivaten auf

Die große Investmentbank Goldman Sachs hat laut Medienberichten den Handel mit Bitcoin-Derivaten aufgenommen.

Wie Bloomberg Law dementsprechend berichtet, bietet die Bank institutionellen Investoren ab sofort Investitionen in sogenannte Forwards, ein den Futures ähnliches Derivat, an, die an den Kurs von Bitcoin (BTC) gekoppelt sind. Um sich nicht selbst dem Risiko beim Halten der marktführenden Kryptowährung auszusetzen, erwirbt die Goldman Sachs zu diesem Zweck über den Trading-Partner Cumberland DRW in Blöcken Bitcoin-Futures an der Chicago Mercantile Exchange.

„Die institutionelle Nachfrage in diesem Bereich wächst beträchtlich, und durch die Zusammenarbeit mit Partnern wie Cumberland haben wir die Möglichkeit, in diese Richtung zu expandieren“, wie Max Minton, Chef für Digitale Assets bei Goldman Sachs Asia-Pacific, in diesem Zusammenhang erklärt.

Goldman stößt langsam, aber sicher in den Kryptomarkt vor, denn angesichts der anhaltenden Rekordläufe mehrerer Kryptowährungen und zunehmender Investitionen durch große Unternehmen wie Tesla, will sich die Investmentbank wohl auch ihren Teil vom Kuchen abschneiden. Schon seit dem Krypto-Boom von 2017 gab es immer wieder Gerüchte, dass die Bank einen eigenen Trading-Desk für den Handel mit Kryptowährungen plant, was im März 2021 nun endlich bestätigt wurde.

In einem kürzlichen Interview hatte CEO David Solomon eingeräumt, dass seine Firma zukünftig verstärkt auf Digitalwährungen setzen wird, da die Wall Street immer mehr Investitionsmöglichkeiten für diese nachfragt. Die Investmentbank hat im März bei der amerikanischen Börsenaufsicht bereits einen ETF (Indexfonds) beantragt, in den später auch Bitcoin aufgenommen werden könnte.

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Goldman Sachs startet den Handel mit Bitcoin-Derivaten

Goldman Sachs Group Inc. dringt tiefer in den Bitcoin-Markt von 1 Billion US-Dollar ein und bietet Wall Street-Investoren die Möglichkeit, große Einsätze zu tätigen.

Goldman Sachs hat den Handel mit Non-Deliverable Forwards eröffnet, ein Derivat, das an den Bitcoin-Preis gebunden ist und in bar ausbezahlt wird. Die Firma schützt sich dann vor der allbekannten Volatilität der digitalen Währung, indem sie Bitcoin-Futures in Block-Trades an der CME Group Inc. kauft und verkauft und Cumberland DRW als Handelspartner nutzt.

Goldman Sachs’ Asien-Pazifik-Chef für digitale Vermögenswerte, Max Minton, erklärte, dass das neue Bitcoin-Angebot der Firma “den Weg für uns ebnet, um unsere im Entstehen begriffenen Fähigkeiten für Kryptowährungen mit Barausgleich weiterzuentwickeln”. Er sagte:

“Die institutionelle Nachfrage in diesem Bereich wächst weiterhin erheblich, und die Zusammenarbeit mit Partnern wie Cumberland wird uns helfen, unsere Möglichkeiten zu erweitern.”

Justin Chow, globaler Leiter der Geschäftsentwicklung bei Cumberland DRW, sagte zu der Partnerschaft folgendes:

“Wir haben in diesem Jahr eine schnelle Akzeptanz und ein großes Interesse an Kryptowährungen von traditionellen Finanzunternehmen gesehen, und Goldmans Einstieg in den Bereich ist ein weiteres Zeichen dafür, wie es reift.”

Bereits im März hatte der COO des Unternehmens, John Waldron, eine „Explosion“ der Nachfrage nach digitalen Assets prognostiziert. In der Zwischenzeit hat Goldman seinen Krypto-Trading-Desk neu gestartet und angedeutet, dass er Anfang dieses Jahres in die Krypto-Verwahrung eintauchen soll. Und in jüngerer Zeit hat die Bank gerade eine Finanzierungsrunde in Höhe von 15 Millionen US-Dollar für das Startup CoinMetrics für Kryptodatenanalysen angeführt.

Laut einer von NYDIG in Auftrag gegebenen Umfrage würden mehr Menschen Bitcoin besitzen, wenn sie dies über ihre bestehenden Banken tun könnten. Das erlaubt ihnen einen einzigen Blick auf ihr Finanzvermögen und vermeidet die Notwendigkeit, sich bei einer anderen Institution anzumelden und das Konto mit einer Geldüberweisung zu finanzieren, die in der Regel drei bis fünf Geschäftstage dauert.

Bild@ Pixabay / Lizenz

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15 Mio. US-Dollar: Goldman Sachs beteiligt sich an Finanzierungsrunde für Coin Metrics

Die Blockchain-Analysefirma Coin Metrics hat 15 Mio. US-Dollar in einer Finanzierungsrunde aufgebracht, die vom Finanzriesen Goldman Sachs angeführt wurde.

In einer Ankündigung sagte Coin Metrics, Goldman Sachs, Castle Island Ventures, Highland Capital Partners, Fidelity Investments, Avon Ventures, Communitas Capital, Collab+Currency und andere hätten 15 Mio. US-Dollar in die Analysefirma investiert, um „die globale Expansion des Unternehmens zu beschleunigen“ und stärker auf dem Kryptomarkt präsent zu sein. Der Coin Metrics-Mitbegründer Nic Carter bezeichnete diese Finanzierungsrunde als eine „riesige Validierung“ für die Firma als Anbieter von Krypto-Daten für Institutionen.

„Daten sind entscheidend für die Mainstream-Akzeptanz von Krypto-Vermögenswerten durch traditionelle Investoren und Finanzdienstleister“, so Mathew McDermott, der globale Leiter für digitale Assets bei Goldman Sachs. Er wird auch in den Vorstand von Coin Metrics kommen.

Goldman Sachs öffnet sich in diesem Jahr immer mehr für Unternehmen und Finanzinnovationen aus dem Krypto-Bereich. Letzte Woche listete das Unternehmen 19 Aktien von Krypto- und Blockchain-Firmen auf, die den S&P500 im bisherigen Jahresverlauf übertroffen haben. Der Finanzriese soll für das zweite Quartal 2021 auch planen, Bitcoin (BTC) und andere Kryptowährungen für seine Kunden anzubieten.

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Europäische Investmentbank will Anleihen über Blockchain ausgeben

Die Europäische Investitionsbank, ein internationales Finanzinstitut im Besitz der EU-Mitgliedsstaaten, erforscht Berichten zufolge die Blockchain-Technologie, um dann digitale Anleihen auszugeben.

Laut einem Bloomberg-Bericht vom Dienstag hat die EIB große globale Banken wie Goldman Sachs, Banco Santander und Société Générale angeheuert, um ein mögliches Geschäft mit einer auf Euro lautenden Anleihe zu prüfen. Diese soll auf einer Blockchain ausgegeben werden. 

Bloomberg berichtete, die EIB plane, die Blockchain-Technologie für die Registrierung und Abwicklung von digitalen Anleihen einzusetzen. Die Investorentreffen für den ersten Verkauf sollen am Donnerstag beginnen und mehrere Wochen andauern.

Cointelegraph bat die EIB um einen Kommentar, erhielt aber bis Redaktionsschluss keine Antwort.

Blockchain, die Technologie hinter den Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC) und Ether (ETH), wurde in den letzten Jahren zunehmend im Anleihenmarkt eingesetzt. Laut HSBC bietet Blockchain dem Anleihemarkt Kosteneinsparungen um „mehr als das Zehnfache“, indem sie den Bedarf an Vermittlern reduziert und die Emission durch kleinere Projekte ermöglicht.

Als Finanzierungsinstitut der Europäischen Union hat die EIB oft eine Vorreiterrolle bei Innovationen auf den europäischen Fremdkapitalmärkten gespielt. Bereits im Jahr 2007 hat die EIB die weltweit erste grüne Anleihe, einen sogenannten Climate Awareness Bond, ausgegeben.

Die Europäische Zentralbank will noch entscheiden, ob sie an einem digitalen Euro forschen wird. Ende März deutete EZB-Präsidentin Christine Lagarde an, dass es bis zu einem digitalen Euro mindestens vier Jahre dauern würde, sollte sich die Bank für ein Pilotprojekt entscheiden.

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Goldman Sachs: CEO erwartet „große Entwicklung“ bei Bitcoin-Regulierung

David Solomon, der CEO von Goldman Sachs, prognostiziert eine „große Entwicklung“, wie die Regierung der Vereinigten Staaten Bitcoin und andere Kryptowährungen in Bezug auf Finanzinstitute reguliert.

In einem Interview mit CNBC wurde Solomon heute gefragt, ob der Bankenriese plant, Bitcoin (BTC) zu akzeptieren. Der CEO verriet nicht viel, sagte aber, die Bank beobachte angesichts der steigenden Nachfrage nach Krypto-Investitionen seitens ihrer Kunden digitale Währungen sehr genau:

„Wir denken weiterhin sehr proaktiv über digitale Währungen und die Digitalisierung von Geld nach. In diesem Zusammenhang sprechen wir mit unseren Kunden und wir betrachten all das mit der zentralen Frage im Vordergrund: ‚Was brauchen unsere Kunden?‘.“

Die aktuellen US-Beschränkungen für Finanzinstitute verbieten es ihnen, ein direktes Investment in volatile und riskante Anlageklassen wie Bitcoin anzubieten. Aufgrund dieser Regulierungen, die Krypto als hochriskante Anlageklasse einstufen, können Finanzinstitute eine Investition in Krypto nur in Form von Depotpositionen in digitale Vermögenswerte wie etwa Wertpapieren oder börsengehandelten Fonds anbieten.

Solomon erklärte dazu jedoch, dass sich der Krypto-Raum entwickle und er sagt, diese Situation werde sich mit der Zeit ändern. Aber er wollte nicht darüber spekulieren, was das tatsächlich bedeute:

„Ich denke, es wird eine große Entwicklung geben. Wie sich das in den kommenden Jahren entwickeln wird, hängt von den Regeln ab, die wir haben. Ich werde nicht darüber spekulieren, in welche Richtung die Regeln für regulierte Finanzinstitute gehen werden, aber wir werden weiterhin Wege finden, unsere Kunden zu bedienen, und dabei voranzuschreiten.“

Die Bank gab letzte Woche bekannt, dass Goldmans private Vermögensverwaltungsabteilung bald eine Bitcoin-Investition für größere Kunden mit Portfolios von 25 Mio. US-Dollar oder mehr anbieten wolle. Ein „komplettes Spektrum“ der Investitionsmöglichkeiten in Bitcoin und andere Kryptowährungen soll im zweiten Quartal dieses Jahres auf den Markt kommen.

Der ehemalige Vorsitzende der US-Wertpapieraufsicht SEC Jay Clayton erklärte kürzlich ebenfalls, dass das regulatorische Umfeld für Kryptowährungen geändert werden müsse. Dabei hat er ähnliche Worte wie Solomon gefunden:

„Wo digitale Vermögenswerte am Ende des Tages landen, wird zum Teil von der Regulierung getrieben werden, sowohl national als auch international. Und ich spreche jetzt als Bürger, dass die Regulierung in diesem Bereich sowohl direkt als auch indirekt kommen wird, sei es im Hinblick auf die Art und Weise, wie diese bei Banken gehalten werden, Wertpapierkonten, Besteuerung oder dergleichen. Wir werden sehen, wie sich dieses regulatorische Umfeld weiterentwickelt.“

Der Bitcoin-Bullenmarkt von 2021 führte dazu, dass Goldman Sachs seinen Kryptowährungs-Handelsplatz im März wieder eröffnete. Die Firma hatte ihn ursprünglich während des Bullenlaufs von 2017 eingerichtet, als Bitcoin auf 20.000 US-Dollar steig und anschließend einbrach. Die Bank hat außerdem am 26. März einen Antrag auf einen ETF gestellt, der ein gewisses Bitcoin-Investment beinhaltet.

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Goldman-Sachs-CEO: Kryptowährungen stehen „große Entwicklung“ bevor

Token Systems ist eine Reihe von Webinaren des BerChain e.V., die Token-basierte Systeme aus wirtschaftlicher, gestalterischer, entwicklungstechnischer und rechtlicher Sicht beleuchten.

Token Systems ist eine Reihe von wöchentlichen Web-Seminaren des BerChain e.V., die im April 2021 stattfinden und Token-basierte Systeme im Detail erforschen. Die Vorträge beinhalten eine Einführung in einige der wichtigsten Themen wie Wirtschaft, Design & Entwicklung, Governance, Legal Engineering und Best Practices über Token-basierte Systeme, Krypto-Wirtschaft, Token Engineering und Crypto Assets.

Einige der Hauptthemen dieser Webinare beinhalten Grundlagen über Krypto-Ökonomie, Token-Ökonomien, Token-Design, Decentral Governance und Legal Engineering. Die Webinare werden Experten aus der Branche zusammenbringen, die die Teilnehmer durch diese Themengebiete führen:

  • Einführung in Token-Systeme
  • Konstruktion und Entwicklung
  • Wirtschaft
  • Rechtstechnik

BerChain: Die Events

Los geht es am 9. April, wenn Shermin Voshmgir von Token Kitchen im ersten Event der Webinar-Reihe durch die “Einführung in Token-Systeme” führen wird. Im Anschluss folgt ein Webinar des Keyko-Produktentwicklers Clément Bihorel: “Token Engineering Fundamentals”.

Das zweite Event findet am 16. April ab 17.00 Uhr statt und steht unter dem Schwerpunkt “Design and Development of Token Systems”, zu dem Renzo D’Andrea sich äußert. Dann nimmt Sebnem Rusitschka das Ruder in die Hand und spricht über “Token Engineering Practice”.

Eine Woche darauf geht es am 23. April um die “Economy of Token Systems”. Zunächst spricht Juan Carlos Escallon, der Leiter der Blockchain Academy bei der Blue Swan Academy, über das Thema “Use Cases of Token Systems in DeFi: High Level Overview on the different roles of tokens in the DeFi Economy”. Darauhin gibt der Spielworks-Gründer Adrian Krion Einblicke in das Thema “Liquidity of Tokens and how Token Economies benefit from DeFi.”

Das Abschluss-Event findet am 30. April unter dem Themenschwerpunkt “Legal Engineering” statt. Der Kleros-CTO Clément Lesaege spricht über “Use case: On-Chain Disputes on Kleros”, während Esen Esener aus dem Compliance-Team von Bitwala sich dem Thema “Legal Engineering” widmet.

Die BerChain-Managerin Stefania Artusi führt ab 17.00 Uhr in die jeweiligen Webinare ein, während jedem Termin ein Q&A folgt.

Um das vollständige Programm des Token-Systems-Webinars und des Einführungs-Events zu sehen, könnt ihr hier klicken.

Über BerChain e.V.

BerChain e.V. ist ein gemeinnütziger, Mitglieder-geführter Verein mit Sitz in Berlin, der die Berliner Blockchain-Community aus dem gesamten Blockchain-Ökosystem und darüber hinaus verbindet und fördert und Berlin als globale Blockchain-Hauptstadt positioniert. BerChain ermöglicht Wissenschafts- und Forschungsaktivitäten, Bildung und Ausbildung rund um das Thema Blockchain und fördert dadurch das lokale Berliner Blockchain-Ökosystem. Auf diese Weise will BerChain ein einzigartiges interdisziplinäres Umfeld schaffen und das Wachstum der lokalen Blockchain-Community beschleunigen.

Erst kürzlich gaben BerChain e.V. und die BTC-ECHO GmbH ihre Medienpartnerschaft bekannt.

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Goldman Sachs CEO: Große Evolution kommt auf Bitcoin-Regulierung zu

David Soloman, CEO von Goldman Sachs, hat eine große Entwicklung in der Art und Weise prognostiziert, wie die US-Regierung Kryptowährungen reguliert.

Im Gespräch mit CNBC bestätigte David Solomon, CEO von Goldman Sachs, dass das Unternehmen über digitale Währungen “in einer sehr proaktiven Art und Weise” nachdenkt und entschlossen ist, sicherzustellen, dass es das wachsende Interesse an Kryptowährungen bei seinen Kunden bedienen kann.

Laut Solomon stehen derzeit “signifikante regulatorische Anforderungen” im Weg, damit Goldman Sachs in der Lage ist, mit Kryptowährungen zu handeln. Einige Krypto-Führungskräfte, wie Brad Garlinghouse von Ripple, sind verärgert über die mangelnde Klarheit, die die US-Behörden bieten.

Auf die Frage, ob er als Hauptperson bei Kryptodiensten auftreten möchte und ob Lobbyisten in DC Glück haben, “die Regeln zu ändern”, die Goldman daran hindern, sagte er:

“Ich denke, dass dies ein Raum ist, der sich weiterentwickelt. Dies ist ein Raum, in dem wir versuchen, auf unsere Kunden zu reagieren. Ich denke, es wird eine große Entwicklung geben, wie sich dies in den kommenden Jahren entwickeln wird.”

Die Bank gab zuletzt bekannt, dass die private Vermögensverwaltungsabteilung von Goldman kurz davor steht, größeren Kunden mit Portfolios von 25 Mio. USD oder mehr Bitcoin-Engagements anzubieten. Ein „vollständiges Spektrum“ von Anlageoptionen in Bitcoin und anderen Kryptowährungen wird voraussichtlich im zweiten Quartal dieses Jahres verfügbar sein.

Auf dem Bitcoin-Bullrun 2021 eröffnete Goldman Sachs im März seinen Krypto-Trading Desk wieder, nachdem das Unternehmen ihn ursprünglich während des Bullrun 2017 eingerichtet hatte, als Bitcoin 20.000 US-Dollar erreichte und anschließend abstürzte. Die Bank beantragte am 26. März einen ETF, der ein gewisses Bitcoin-Engagement beinhaltet.

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