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Bitcoin-Mining-Schwierigkeit: Anstieg um 31 Prozent seit Juli

Die Hashrate des Bitcoin-Netzwerks erholt sich weiter und Miner weltweit schaffen sich immer größere Kapazitäten an. Die Mining-Schwierigkeit steigt unterdessen immer weiter an.

Am Dienstag verzeichnete das Bitcoin-Netzwerk eine weitere Steigerung der Mining-Schwierigkeit um 3,2 Prozent. Damit beläuft sich die Schwierigkeit auf fast 19 Billionen, wie aus Daten des Blockchain-Explorers BTC.com hervorgeht.

Die jüngste Anpassung ist der fünfte Anstieg der Bitcoin (BTC)-Mining-Schwierigkeit in Folge seit Mitte Juli. Die Schwierigkeit ist dabei von etwa 13,7 Billionen um über 31 Prozent gestiegen. Diese 13,7 Billionen waren das niedrigste Schwierigkeitsniveau seit Juni 2020.

Diese Anpassungen nach oben folgten auf vier aufeinanderfolgende Rückgänge der Schwierigkeit, die Ende Mai mit einem Rückgang um 16 Prozent begannen, weil es Bedenken im Hinblick auf die Umwelt, die Gesellschaft und Unternehmensleitung im Zusammenhang mit Bitcoin gab. Auch der harte Durchgriff Chinas gegen Kryptowährungs-Mining spielte dabei eine tragende Rolle.

Trotz dieser fünf positiven Anpassungen nacheinander, ist die Bitcoin-Mining-Schwierigkeit immer noch weit von ihrem Allzeithoch von über 25 Billionen vom Mai 2021 entfernt.

Letzte 10 Anpassungen der Bitcoin-Mining-Schwierigkeit. Quelle: BTC.com

Die Bitcoin-Mining-Schwierigkeit ist ein Maß dafür, wie schwer es ist, einen BTC-Block zu minen. Eine höhere Schwierigkeit erfordert mehr Rechenleistung, um Transaktionen zu verifizieren und neue Coins zu minen. Die Anpassung der Bitcoin-Schwierigkeit erfolgt alle 2.016 Blöcke, also etwa alle zwei Wochen, da Bitcoin so programmiert ist, dass er sich selbst anpasst. Das tut er, um eine Blockzeit von etwa 10 Minuten zu halten.

In diesem Zusammenhang: Bitcoin-Mining soll im Jahr 2030 0,9 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen ausmachen

Der kontinuierliche Anstieg der Schwierigkeit beim BTC-Mining geht mit einem deutlichen Anstieg der Bitcoin-Hashrate einher. Die Hashrate ist die gesamte Rechenleistung, die für das Mining und die Verarbeitung von BTC-Transaktionen benötigt wird. Die Bitcoin-Hashrate stieg Ende August auf 150 Exahashes (EH/s), nachdem sie im Juni auf 52 EH/s gefallen war. Damit erholte sie sich wieder auf das Niveau von Anfang Juni, was darauf hindeutet, dass die Miner nach dem harten Durchgreifen Chinas wieder online sind.

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Hash Rate: Talsohle im BTC-Netzwerk scheint durchschritten

Ausgelöst von Chinas Feldzug gegen die Mining-Szene ging es mit der Bitcoin Hash Rate nach unten. Doch jetzt ist Besserung in Sicht.

Zweifellos hat das restriktive Vorgehen Chinas im Bitcoin-Netzwerk seine Spuren hinterlassen. Doch nun verdichten sich die Anzeichen, nach denen es wieder aufwärts geht. Ein wichtiger Indikator hierfür ist die Bitcoin Hash Rate. Denn eines ist klar: je höher die Hash Rate ist, desto sicherer ist das Netzwerk gegen Angriffe von außen.

Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto hat festgelegt, dass sich das Bitcoin-Protokoll alle 2.016 Blöcke anpasst, damit der 10-Minuten-Schnitt bei der Blockfindung beibehalten werden kann. Hierbei kommt es stets auf die Anzahl der Miner und die Rechenleistung auf der Blockchain zum Zeitpunkt der Anpassung an. Das harte Durchgreifen Chinas gegen das Bitcoin-Mining hat zuvor zu mehreren Unterbrechungen im BTC-Netzwerk geführt. Die Miner waren gezwungen, ihre Rechner abzuschalten und die Region zu verlassen, um ihr Geschäft weiterzuführen. Demgemäß ging auch die Hash Rate sowie die Mining Difficulty in den Keller.

Analysedaten belegen überdies, dass auf dem Höhepunkt der chinesischen Razzien das BTC-Netzwerk die langsamste Blockproduktion in der Geschichte erlebte und die Miner einen erheblichen Teil ihrer Einnahmen verloren. In diesem Zeitraum wurden nur 58 neue Bitcoin-Blöcke geschürft, statt wie ursprünglich geplant 144. Darüber hinaus fielen die Einnahmen der Miner von einem Allzeithoch von 70 Millionen USD im Mai auf 13 Millionen USD im Juni. Dies entspricht einem Rückgang von mehr als 80 Prozent innerhalb eines Monats.

Hash Rate derzeit wieder in deutlichem Aufwärtstrend

Doch diese Talsohle scheint mittlerweile durchschritten zu sein. Viele Miner haben ihre Zelte bereits in anderen, kryptofreundlicheren Regionen wie Europa und den Vereinigten Staaten aufgeschlagen, um ihre Tätigkeit wieder aufzunehmen. Damit haben sie die Dominanz Chinas in diesem Bereich verringert und das Bitcoin-Netzwerk dezentraler gemacht. Ob Peking darüber tatsächlich glücklich ist, steht auf einem anderen Blatt. Auf jeden Fall ging es mit der Hash Rate wieder bergauf. Bislang hat sich die Hash-Rate seit dem Tiefpunkt im Juni verdoppelt. Daten von Bitinfocharts zeigen, dass die Rechenleistung des Netzwerks wieder auf über 130 EH/s gestiegen ist, was einem Anstieg von 100 Prozent gegenüber dem Tiefststand von etwa 67 EH/s vor zwei Monaten entspricht.

Dies hat auch Auswirkungen auf die Mining Difficulty. Entsprechend dem Anstieg der Hash Rate klettert diese stetig, alleine seit letztem Mittwoch schon um 13 Prozent. Das ist dem aktuellen Trend nach zu urteilen aber keinesfalls das Ende der Fahnenstange, auch wenn es bis zum Höchststand aus dem Monat Mai noch ein weiter Weg ist.

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Bitcoin erholt sich weiter von China-FUD, OTC-Deals auf Jahreshoch

Noch ist die “50k” nicht in trockenen Tüchern. Doch der außerbörsliche Bitcoin-Handel floriert – das Gleiche gilt für die Hash Rate. Das Marktupdate.

Als der Bitcoin-Kurs (BTC) am 23. August die 50.000 USD zurückerobert hatte, herrschte unter den Anlegern “extreme Gier”. Frei nach dem Motto: “Sei ängstlich, wenn andere gierig sind.” So kam es in der Folge zu Gewinnmitnahmen, die BTC wieder unter die psychologisch wichtige “50k” drückten.

Der Fear & Greed Index von alternative.me

Bitcoin-Evangelist Michael Saylor nutzte den Dip, um die enorme BTC-Rücklage von Microstrategy um weitere 3.907 BTC aufzustocken. Das IT-Unternehmen hält in seiner Bitcoin-Kriegskasse nun 108.992 BTC. Zu Redaktionsschluss haben diese einen Gegenwert von rund 5,2 Milliarden USD.

Bitcoin: OTC-Handel nimmt zu

In der Regel kaufen institutionelle Investoren Bitcoin im außerbörslichen (OTC) Handel. Microstrategy verwendet für seine Bitcoin-Großeinkäufe beispielsweise den OTC-Trading-Desk von Coinbase. Dort wird ein Auftrag in viele kleine Teile zerlegt, die an verschiedenen Handelsplätzen ausgeführt werden. Das minimiert die Auswirkungen des Trades auf den Markt, indem es dabei hilft, den Gesamtumfang der Order zu verschleiern.

Wie aus den Daten der Krypto-Analyse-Plattform Cryptoquant hervorgeht, hat der Anteil von OTC-Deals im Bitcoin-Markt in den vergangenen Monaten deutlich zugenommen. Die “Fund Flow Ratio” beschreibt das Verhältnis von BTC-Transfers, an denen Exchanges beteiligt sind, zu BTC-Transfers im gesamten Netzwerk. Ein Anstieg der Zahl deutet dabei auf eine größere Marktvolatilität hin, während ein sinkender Wert für eine Zunahme der OTC-Geschäfte spricht. Am 24. August erreichte die Fund Flow Ratio für BTC den niedrigsten Wert seit Beginn der Datenerhebung im September 2020.

BTC Fund Flow Ratio auf Rekordtief. Quelle: CryptoQuant

Die Zunahme der OTC-Deals lässt auf ein wachsendes Bitcoin-Engagement durch institutionelle Investoren schließen. Doch die “Instis” beschränken sich längst nicht mehr auf BTC, wie beispielsweise Daten des Krypto-Hedgefonds-Managers Coinshares zeigen.

Hash Rate erholt sich weiter

Nichtsdestotrotz ist BTC die De-facto-Leitwährung im Krypto-Markt, der noch immer zu 44 Prozent von Bitcoin wird dominiert. Geht es Bitcoin gut, profitieren in der Regel auch die Altcoins. Eine wichtige Metrik für die “Gesundheit” von Bitcoin ist die Hash Rate. Sie zeigt an, mit wie viel Rechenleistung das Bitcoin-Netzwerk gesichert wird. Als China – lange Zeit der unangefochtene Mining-Weltmeister – im Frühjahr die Daumenschrauben für die BTC Miner im Reich der Mitte massiv angezogen hatte, schlug sich das in einem Absturz der BTC Hash Rate nieder. Doch seit dem Jahrestief von Anfang Juli hat sich die Hash Rate wieder merklich erholt.

Bitcoin: Hash Rate auf Erholungskurs (7-Tage-Durchschnitt). Quelle: Blockchain.com

Damit bleibt Bitcoin das mit Abstand sicherste Proof-of-Work-Netzwerk – die Grundvoraussetzung für die hervorragende Wertspeicherfunktion von BTC. Damit BTC auch seinem ursprünglich angedachten Verwendungszweck von digitalem Peer-to-Peer-Cash besser erfüllen kann, wird fieberhaft an der zweiten Netzwerk-Ebene, dem Lightning Network, gearbeitet. Auch von dieser Front gab es zuletzt bullishe Nachrichten.

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Ethereum Mining: Software umgeht Nvidias Hash-Rate-Sperre

Die Netzwerkkapazität von Ethereum ist seit London um 9 Prozent gestiegen. Gründer Vitalik Buterin mit Erklärungsversuchen.

Die “London” Hard Fork trägt Früchte. Seit dem Launch des Updates haben sich einige Unzulänglichkeiten innerhalb des Ethereum-Netzwerks zum Besseren gewendet. Dank des Deflationsmechanismus und dem damit verbundenen Token Burn, sank die Inflationsrate bei ETH bereits spürbar. 18.000 ETH seien seit dem Inkrafttreten Londons bereits verbrannt worden, stellte etwa CoinMetrics in einem Bericht fest.

Anders verhält es sich mit der Netzwerkkapazität. Ein Blick auf den Daily Gas Used Chart verrät, dass sich die Auslastung des Ethereum-Netzwerks seit der Hard Fork erhöht hat. Insgesamt machte der “Gasverbrauch” von ETH einen Sprung um ganze 9 Prozent – von 92 Milliarden auf knapp über 100 Milliarden. Dabei entspricht diese Entwicklung nicht den Höhen und Tiefen der Gas Fees, sondern ist ein gemessener Anstieg des durchschnittlichen Verbrauchs, der ein Indikator für die Gesamtnetzkapazität ist.

Daily Gas Used Chart, Quelle: Etherscan.io

Ethereum-Gründer liefert drei mögliche Erklärungen

Ethereum Mastermind Vitalik Buterin nahm diese Entwicklung zum Anlass, um mögliche Gründe für den Anstieg zu finden. Dabei kommt der 27-Jährige in einem Reddit-Post auf drei mögliche Erklärungen.

Einerseits habe sich die durch London eingeführte “Ethereum Ice Age” verzögert, weshalb die durchschnittliche Blockzeit wieder auf ihr langjähriges Normalniveau auf etwa 13,1 Sekunden gesunken ist. Damit einhergehend seien auch die Rewards für Miner gesunken. Andererseits stand vor dem Update mehr ungenutzter Speicherplatz zur Verfügung, da der maximale Gasverbrauch auf 15 Millionen limitiert war. Mittlerweile sei diese jedoch nicht mehr das Maximum, sondern viel mehr ein selbstgestecktes Ziel, erklärt Buterin.

Als dritten Grund macht der Ethereum-Gründer das EIP-1559 (EIP steht für Ethereum Improvement Proposal) für die gestiegenen Netzwerkauslastung verantwortlich. Die Formel sei nicht ganz perfekt, wenn es darum ginge, 50 Prozent der Grundgebühr zu verbrennen, erklärte Buterin. Es gebe eine komplexe Beziehung zwischen arithmetischen und geometrischen Mittelwerten für die Blockgröße und die Gebührenberechnung. Die durchschnittlichen Blöcke seien jetzt voller (etwas mehr als 50 Prozent) als vor dem Upgrade, was letztendlich zu einer leichten Kapazitätserhöhung geführt haben könnte.

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Bitcoin-Trendwende? BTC-Kurs klettert aus dem Sommerloch

Steigende Aktivitäten von Anlegern mit gleichzeitigem Anstieg der Hash Rate und sinkenden Börsenreserven zeichnen ein bullishes Gesamtbild am Krypto-Markt. Steht die Trendwende bevor?

Das Wochenende hat Schwung in den Krypto-Markt gebracht. Am Sonntag erreichte die Gesamtmarktkapitalisierung erstmals seit Mitte Juni wieder 1,7 Billionen US-Dollar, und auch der Bitcoin-Kurs ließ die Muskeln über der seit Mai nicht mehr erreichten 42.000 US-Dollar-Marke spielen. Zum Wochenstart lassen Gewinnmitnahmen die Krypto-Leitwährung zwar wieder knapp unter 40.000 US-Dollar korrigieren, im 7-Tage-Trend liegt das Krypto-Flaggschiff aber mit zwölf Prozent noch deutlich im Plus.

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den Altcoins. Nach flächendeckenden Kurssprüngen treten die nach Marktkapitalisierung zehn größten Krypto-Assets wieder Teilgewinne ab. Davon ausgenommen Ethereum (ETH). Die zweitgrößte Kryptowährung setzt sich mit 1,3 Prozent Kurssteigerung vom Vortagsniveau ab und hält sich somit standhaft über der 2.500er Marke. Dogecoin hingegen verbucht mit fünf Prozent Kursabschlag das größte Minus der Top-Ten-Krypto-Assets im Tagesvergleich. Bei Binance Coin (BNB), Cardano (ADA) und XRP liegen die Verluste zwischen 1,4 und 2,4 vier Prozent. Polkadot (DOT) bildet immerhin ein Kursplus von 0,5 Prozent aus. Damit zieht sich die Wochenbilanz beim DOT-Kurs auf fast 30 Prozent Wertsteigerung hoch.

Die Mini-Rallye zum Wochenende hat sich auch auf die seit mehreren Wochen eher getrübte Marktstimmung ausgewirkt. Erstmals seit Mai stand der Zeiger beim Crypto Fear and Greed Index wieder auf “Gier”. Immerhin zwei Tage hielt die Bullenstimmung. Zu Wochenbeginn rutscht die Laune zwar wieder in den neutralen Bereich. Allmählich aber scheint die Stimmung am Krypto-Markt umzuschwenken.

Glassnode: Aktive Entitäten nehmen zu

Dass sich das Sommerloch langsam stopft, zeigt sich an der Zunahme aktiver BTC-Adressen. Wie Glassnode schreibt, hat “Bitcoin in der letzten Woche einen erneuten Anstieg der aktiven Entitäten erlebt”. Aktive Entitäten sind dabei als solche definiert, die entweder Transaktionen ausgeben oder empfangen. Den On-Chain-Analysten zufolge ist die Anzahl täglich aktiver Entitäten “um 30 Prozent von 250.000 auf 325.000 gestiegen”.

Börsenreserven fallen

Eine eher bullish gefärbte Grundstimmung zeigt sich auch mit Blick auf die BTC-Bestände der größten Bitcoin-Börsen. Daten von bybt zeigen, dass Anleger die Reserven der zwölf größten Exchanges in nur 30 Tagen um rund 156.000 Bitcoin erleichtert haben. Um knapp fünf Prozent ist damit die gesamte Angebotsmenge innerhalb der letzten zwei Monaten gesunken.

Hash Rate erholt sich

Während sich die Angebotsmenge drosselt, legt die Hash Rate einen Zahn zu. Seit dem Tiefstand von 61 Exahashes pro Sekunde (EH/s) am 27. Juni hat sich die Rechenleistung nahezu verdoppelt. Aktuell bewegt sich die Hash Rate bei 112 EH/s und damit ungefähr auf dem Niveau von Mai 2020. Bis zum Rekordhoch von knapp 200 EH/s im April ist es also noch ein weiter Weg. Vom Shutdown-Schock scheint sich die Hash Rate aber langsam, aber sicher zu erholen.

Mining Difficulty steigt wieder

Infolge konnte die Mining Difficulty ihren Negativtrend vorerst abbremsen. Mit vier aufeinanderfolgenden Negativanpassungen hat sich die Bitcoin-Netzwerkschwierigkeit die letzten Wochen über im raschen Tempo nach unten korrigiert. Durch den Anstieg der Hash Rate konnte die Mining Difficulty bei der jüngsten Anpassung vom 31. Juli jedoch um sechs Prozent ansteigen.

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Große Miner allmählich wieder online: Bitcoin-Hashrate erholt sich

Chinas strenge Krypto-Vorschriften bedeuteten für viele chinesische Unternehmen im Bitcoin (BTC)-Mining-Ökosystem das Aus. Als die Bitcoin-Miner plötzlich aus dem Netz verschwanden, kam es zu sinkenden Hashrates. Die Hashing-Leistung, also die Gesamtrechenleistung des Bitcoin-Netzwerks, fiel in nur 21 Tagen von einem Allzeithoch von 180 Exahashes pro Sekunde (EH/s) auf 84 EH/s.

Der Rückgang der Hashrate ist direkt auf den Rückgang der Anzahl chinesischer Miner zurückzuführen. Doch die Daten vom Blockchain.com-Explorer zeigen, dass seit dem 3. Juni ein stetiger Anstieg der Mining-Schwierigkeit zu verzeichnen ist.

Seit dem Rückgang ist die Hashrate um 21,38 Prozent gestiegen. Das ist auf die Rückkehr der abgewanderten chinesischen Miner zurückzuführen, die nun in anderen Regionen in Betrieb gehen. Die daraus resultierende Anpassung der Schwierigkeit des Bitcoin-Minings führt zu höheren Rechenkosten. Da immer mehr der ehemals in China ansässigen Miner wieder online kommen, werden die Betriebskosten für Bitcoin-Miner weltweit wieder steigen.

Aufgrund des Widerstands der chinesischen Regierung haben die Miner sich nach Ländern umgesehen, die eine klare Regulierung und niedrigere Stromkosten bieten.

In diesem Zusammenhang: Wie funktioniert Bitcoin-Mining: Alles, was Sie wissen müssen

Die chinesischen Behörden behaupteten, sie wollen die Bürger vor riskanten Investitionen schützen. Darum haben sie Kryptounternehmen dazu gezwungen, ihr Angebot an Kryptoprodukten stark einzuschränken oder ins Ausland zu verlagern. Wie Cointelegraph Anfang des Monats berichtete, erklärte Wang Juana, ein Mitglied des OECD Blockchain Expert Policy Advisory Board in China:

„Wir sehen, dass der Kryptowährungsmarkt eine ‚Entchinaisierung‘ durchmacht. Zuerst im Hinblick auf den Handel und jetzt bei der Rechenleistung, weil Peking letzte Woche eine Reihe von strengeren Maßnahmen gegen Kryptowährungen und Bitcoin-Mining ergriffen hat.“

Auf dem Höhepunkt im September 2019 machte China 75,53 Prozent der globalen Bitcoin-Hashrate aus und hatte schon lange vor dem Mining-Verbot einen stetigen Rückgang verzeichnet. Chinas Anteil an der Hashrate liegt derzeit bei 46,04 Prozent. Die Vereinigten Staaten haben ihren Anteil mittlerweile auf 16,85 Prozent ausgebaut.

Cointelegraph berichtete auch darüber, dass Länder wie Russland, Kasachstan und Kanada für die Kryptowirtschaft immer beliebter werden, weil sie den abwandernden chinesischen Miner ein neues Zuhause boten. Viele Experten sind sich einig, dass Chinas zerschlagenes Monopol über die Mining-Branche ein positiver Schritt in Richtung Dezentralisierung des Krypto-Ökosystems ist.

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Bitcoin Hash Rate erholt sich weiter, NEM explodiert – Das Marktupdate

Bitcoin stagniert, doch bei der Hash Rate stehen die Zeichen auf Erholung – und Dezentralisierung. Unterdessen schafft es NEM, sich aus dem Sommerloch zu befreien. Das Marktupdate.

Der Bitcoin-Kurs pendelt weiter ziellos im Bereich zwischen 31.000 und 34.000 USD umher und auch der überwiegende Teil der Altcoins macht keine Anstalten, sich aus dem Sommerloch zu verabschieden. Im Wochenvergleich drucken sowohl die Krypto-Leitwährung als auch die meisten ihrer Epigonen rote Kerzen.

Eine durchwachsene Woche für die meisten Top-Coins. Quelle: Coin360

Zu den wenigen Projekten, die sich gegen den Trend stemmen, gehört das New Economy Movement (NEM). Sein XEM-Token kann seit einigen Tagen deutliche Kurszuwächse verzeichnen. Zu Redaktionsschluss handelt XEM mit 0,143 USD rund 17 Prozent höher als noch vor einer Woche.

NEM-Kurs
XEM-Kurs im Wochenverlauf. Quelle: BTC-ECHO

Der Kursanstieg folgt auf einige positive Nachrichten aus dem NEM-Ökosystem, die vor allem die im März lancierte Tokenisierungs-Blockchain Symbol betreffen. Zum einen hat die südkoreanische Bitcoin-Börse Bithumb am 8. Juli das Listing des Handelspaares XYM/KRW verkündet. XYM ist das native Asset der Symbol Blockchain, mit der NEM den Markt der Security Token erobern möchte. Darüber hinaus wird Symbol ein Bestandteil von Kolumbiens erstem staatlich geförderten Blockchain-Experimentierraums sein. Das geht aus einem Tweet von Pedro Gutierrez hervor, dem Lateinamerika-Berater von NEM.

Hinter der Initiative steht das kolumbianische Ministerium für Kommunikations- und Informationstechnologie (MinTIC). Man muss sich zu Redaktionsschluss auf Gutierrez Wort verlassen, denn das Video, in dem der neue Blockchain Space auf Facebook vorgestellt wird, ist nicht für die Öffentlichkeit freigegeben.

Bitcoin Hash Rate erholt sich sukzessive von China-Schock

Unterdessen zeichnet sich bei Bitcoin eine Erholung vom China-Schock ab – zumindest, was die Hash Rate angeht. Diese verbuchte einen deutlichen Einbruch, seitdem die chinesische Regierung im Mai ihre Anti-Mining-Kampagne forciert hat. Nun scheinen die Sirenengesänge aus dem Westen, insbesondere aus den USA, langsam, aber sicher, ihre Wirkung zu entfalten.

So hat der 7-Tage-Durchschnitt der Bitcoin Hash Rate am 15. Juli wieder die Marke von 100 Exahash pro Sekunde (EH/s) überschritten. Das geht aus den Daten von Blockchain.com hervor.

Seit Anfang Juli geht es wieder bergauf mit der Bitcoin Hash Rate. Quelle: Blockchain.com

Ob diese Trendumkehr von Bestand ist, muss sich freilich noch zeigen. Auffällig ist jedoch, dass die jüngste Erholung Indizien für eine fortschreitende geografische Dezentralisierung der Hash Rate liefert. Namentlich der in den Staaten situierte Mining Pool Foundry USA sichert sich zunehmend Anteile an der Gesamt-Hash-Rate.

Während Foundry für die vergangenen drei Monaten noch durchschnittlich 4,6 Prozent der Hash Rate gestellt hat, vergrößert sich dieser Anteil, je näher man an die Gegenwart heranrückt. In den letzten 30 Tagen hat sich Foundry bereits rund sieben Prozent des Hash-Rate-Kuchen(diagramms) unter den Nagel gerissen.

Foundry USA auf dem Weg zum Mining-Schwergewicht. Quelle: BTC.com

Die Auswirkungen auf den Bitcoin-Kurs lassen bislang noch auf sich warten. Noch immer harrt BTC seinem Ausbruch aus dem Krebsgang. Wie Chancen für Bullen und Bären stehen und welche technischen Level es zu beobachten gilt, erfahrt ihr in der aktuellen Kursanalyse.

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Samsung: neuer Blockchain-Service sorgt für Fälschungssicherheit

MicroStrategy kann sich über einen neuen Anteilseigner freuen. Die US-Fondsgesellschaft Capital International kauft 12,2 Prozent der MSTR-Aktien.

Der Bitcoin-Magnat MicroStrategy bekommt finanzkräftige Unterstützung von der Capital International Group aus Los Angeles. Das geht aus einem Dokument der Securities and Exchange Commission (SEC) vom 30. Juni hervor. Insgesamt erwirbt die Investmentgesellschaft 952.242 MSTR-Aktien und hält somit 12,2 Prozent der Firma in seinem Besitz. Damit wird die Fondsgesellschaft auf Anhieb zum zweitgrößten Shareholder des US-Unternehmens. Nur BlackRock hält mit 14,56 Prozent einen größeren Anteil an MicroStrategy.

Das Business-Intelligence-Unternehmen fährt bekannter Weise eine für die konventionelle Betriebswelt eher ungewöhnliche Strategie. So wandelte MicroStrategy erst vor knapp einem Jahr einen Großteil seiner Bargeldbestände in Bitcoin um und baute seine Bestände seitdem fleißig weiter aus. Kurz vor dem Einstieg von Capital International akkumulierte MSTR nochmals 13.005 BTC, womit man als erstes Unternehmen überhaupt die Investmentmarke von 100.000 BTC überschreiten konnte.

Strategie von MicroStrategy stößt auf gemischte Gefühle

Die aggressive Bitcoin-Strategie scheint jedoch nicht nur auf positive Resonanz zu stoßen. So kürzten unter den Top-10 der Anteilseigner die Hälfte ihre Investments. Allen voran Vanguard, die ihre Shares von ehemals 11,55 auf 8,57 Prozent schmälerten. Zudem scheint sich der Finanzdienstleister peu à peu von MicroStrategy zurückzuziehen. Als MSTR im vergangenen November die Umwandlung der Barreserven in Bitcoin bekannt gab, reduzierte Vanguard seinen Anteil von 18 auf 11,5 Prozent.

Top-10 der MicroStrategy Anteilseigner, Quelle: CNN Business

Captial International hingegen scheinen die Unternehmenspläne von MicroStrategy imponiert zu haben. Und auch bei BlackRock sieht es so aus, als hätte ein Sinneswandel stattgefunden. Im November reduzierte der größte Vermögensverwalter der Welt noch seine Beteiligung an dem Softwarehersteller, nun erhöhte man seinen Bestand um fast 7 Prozent. Es hat den Anschein, als würde sich MicroStrategy immer mehr zu einem indirekten Investmentportal in den Krypto-Space entwickeln.

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Hive: Mining-Verlagerung von Ost nach West nimmt Fahrt auf

MicroStrategy kann sich über einen neuen Anteilseigner freuen. Die US-Fondsgesellschaft Capital International kauft 12,2 Prozent der MSTR-Aktien.

Der Bitcoin-Magnat MicroStrategy bekommt finanzkräftige Unterstützung von der Capital International Group aus Los Angeles. Das geht aus einem Dokument der Securities and Exchange Commission (SEC) vom 30. Juni hervor. Insgesamt erwirbt die Investmentgesellschaft 952.242 MSTR-Aktien und hält somit 12,2 Prozent der Firma in seinem Besitz. Damit wird die Fondsgesellschaft auf Anhieb zum zweitgrößten Shareholder des US-Unternehmens. Nur BlackRock hält mit 14,56 Prozent einen größeren Anteil an MicroStrategy.

Das Business-Intelligence-Unternehmen fährt bekannter Weise eine für die konventionelle Betriebswelt eher ungewöhnliche Strategie. So wandelte MicroStrategy erst vor knapp einem Jahr einen Großteil seiner Bargeldbestände in Bitcoin um und baute seine Bestände seitdem fleißig weiter aus. Kurz vor dem Einstieg von Capital International akkumulierte MSTR nochmals 13.005 BTC, womit man als erstes Unternehmen überhaupt die Investmentmarke von 100.000 BTC überschreiten konnte.

Strategie von MicroStrategy stößt auf gemischte Gefühle

Die aggressive Bitcoin-Strategie scheint jedoch nicht nur auf positive Resonanz zu stoßen. So kürzten unter den Top-10 der Anteilseigner die Hälfte ihre Investments. Allen voran Vanguard, die ihre Shares von ehemals 11,55 auf 8,57 Prozent schmälerten. Zudem scheint sich der Finanzdienstleister peu à peu von MicroStrategy zurückzuziehen. Als MSTR im vergangenen November die Umwandlung der Barreserven in Bitcoin bekannt gab, reduzierte Vanguard seinen Anteil von 18 auf 11,5 Prozent.

Top-10 der MicroStrategy Anteilseigner, Quelle: CNN Business

Captial International hingegen scheinen die Unternehmenspläne von MicroStrategy imponiert zu haben. Und auch bei BlackRock sieht es so aus, als hätte ein Sinneswandel stattgefunden. Im November reduzierte der größte Vermögensverwalter der Welt noch seine Beteiligung an dem Softwarehersteller, nun erhöhte man seinen Bestand um fast 7 Prozent. Es hat den Anschein, als würde sich MicroStrategy immer mehr zu einem indirekten Investmentportal in den Krypto-Space entwickeln.

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Auf einmal sauber? Bitcoin-Stromverbrauch um 50 Prozent gesunken

Die Klimadebatte um Bitcoin Mining hat einen Flächenbrand am Krypto-Markt ausgelöst. Dabei ist der BTC-Stromverbrauch in den letzten Monaten massiv gesunken.

Gewinnmitnahmen dominieren auch zum Wochenende das Tagesgeschäft am Krypto-Markt. Die Gesamtmarktkapitalisierung ist in den vergangenen 24 Stunden um 2,4 Prozent auf knapp 1,4 Billionen US-Dollar gerutscht. Das Krypto-Zugpferd Bitcoin gerät ebenfalls unter Verkaufsdruck, fällt aber mit einem Minus von 1,2 Prozent vergleichsweise sanft. Zu Redaktionsschluss notiert der BTC-Kurs bei 32.912 US-Dollar, auf dem Wochenzähler steht somit ein Minus von 2,5 Prozent.

Die Altcoins stecken teils deutlichere Verluste ein. Ethereum (ETH) fällt um vier Prozent auf 2.120 US-Dollar, Binance Coin (BNB), Cardano (ADA) und XRP teilen sich ein Minus von rund 3,5 Prozent. Polkadot (DOT) erwischt es mit vier Prozent minimal schlimmer, während Dogecoin (DOGE) mit rund sechs Prozent Kursabschlag die schlechteste Performance unter den zehn größte Kryptowährungen an den Tag legt. Ebenso im 7-Tage-Trend, wo der Meme-Coin um 17 Prozent abrutscht.

Zudem ist Uniswap (UNI) knapp aus dem Ranking der zehn wertvollsten Krypto-Assets gefallen. Durch den Neuankömmling Binance USD (BUSD) befinden sich nun drei Stablecoins auf der Top-Coin-Liste, die zusammen eine Marktkapitalisierung von knapp 100 Milliarden US-Dollar auf die Waage bringen.

Bitcoin-Stromverbrauch sinkt rapide

Kaum ein Thema im Krypto-Space hat in den vergangenen Wochen so für Furore gesorgt wie der Stromverbrauch beim Bitcoin Mining. Mit dem Kursfeuerwerk ist schließlich auch die Hash Rate und mit ihr der Energieverbrauch in den letzten Monaten massiv gestiegen. So sehr, dass die gesellschaftliche Debatte über die ökologischen Auswirkungen der Krypto-Leitwährung neu entbrannt ist. Das hat nicht nur den Tesla-Boss dazu veranlasste, sich öffentlich von der Währung zu distanzieren. China geht seitdem rigoros gegen Miner vor und hat das lukrative “Bitcoin-Schürfen” durch ein defacto-Verbot an die kurze Leine gelegt. Der Rest ist Geschichte: Bitcoin-Kurs und Hash Rate sind seit ihrem Allzeithoch Mitte Mai um 50 Prozent gefallen.

Dass der Stromverbrauch mit Abnahme der Hash Rate logischerweise auch deutlich gesunken ist, ging in der aufgeheizten Debatte um den CO2-Fußabdruck aber bislang unter. Dabei ist der Rückgang alles andere als marginal. Wie Daten des Cambridge Centre for Alternative Finance zeigen, ist der annualisierte Gesamtstromverbrauch seit dem Allzeithoch um stolze 52 Prozent gesunken. Noch am 12. Mai lag der geschätzte jährliche Stromverbrauch in der Spitze bei 142 TWh. Aktuell beläuft sich der Energieverbrauch auf 67 TWh. Das ist der niedrigste Stand seit November 2020.

Quelle: Cambridge Centre for Alternative Finance

Da der Stromverbrauch auf groben Schätzungen basiert und es keine statistischen Erhebungen über den tatsächlichen Energiemix von Mining-Anlagen gibt, berechnet der Cambridge Bitcoin Electricity Consumption Index auch den größtmöglichen wie niedrigsten Verbrauch. Doch selbst unter der Annahme, dass sich das Bitcoin Mining ausschließlich von dreckiger Kohle ernährt, ist der Verbrauch von 514 TWh auf 163 TWh um 68 Prozent gesunken. Würde Bitcoin Mining ausschließlich von regenerativen Energien Gebrauch machen, wäre der Verbrauch von 46 TWh auf 24 TWh um 47 Prozent gesunken.

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