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Digitale Vermögenswerte: Institutionelle Investoren zeigen großes Interesse

Institutionelle Marktteilnehmer zeigen verstärkt Interesse an Investments in digitale Vermögenswerte. Dies meldete  die deutsche Unternehmensberatung Zeb am 15. Juli unter Verweis auf die Ergebnisse einer selbst durchgeführten Umfrage.

Zwei Drittel mit Interesse an digitalen Assets

Befragte Finanzmarktteilnehmer, darunter Vermögensverwalter, Versicherer und Kreditinstitute, sollten die Bedeutung von digitalen Vermögenswerten als Anlageklasse einschätzen, um “auf Basis eines breiten Spektrums an institutionellen Investoren die aktuelle Stimmungslage im Digital-Assets-Markt zu beleuchten”, so Zeb.

Laut Zeb zeigten sich rund 65 Prozent der institutionellen Anleger an Investitionen in Digital Assets interessiert, wobei bislang lediglich 30 Prozent erste Erfahrungen im Kontext von digitalen Vermögenswerten gesammelt bzw. erste Investitionen getätigt hätten.

Alle interessierten Investoren, die noch nicht im Digital-Assets-Markt investiert haben, halten es für wahrscheinlich bzw. sehr wahrscheinlich, innerhalb der nächsten zwei Jahre hier aktiv zu werden.

Hinsichtlich der Art von digitalen Assets zeigten sich die Befragten zudem offen und hätten keine Präferenz für eine spezifische Art, wie etwa Kryptowährungen, Security-Token oder Kryptowertpapiere. Als präferierte Anlageform stechen allerdings Direktanlagen heraus, so Zeb weiter.

“In Bezug auf die Anlageform – unter Berücksichtigung von Mehrauswahl – werden vor allem Direktanlagen (75 Prozent), Fondsvehikel in Form von Spezial-AIFs (≈ 60 Prozent) und ETFs (50 Prozent) präferiert. Hinsichtlich der Direktanlagen spiegelt das Ergebnis die Marktpraxis bspw. im traditionellen Wertpapierbereich wider, wonach einzelne Institute über 80 Prozent der Vermögenswerte über eine Direktanlage halten.”

Ein Großteil der Befragten gebe zudem an, “eine Investition in digitale Vermögenswerte über ETFs (≈ 50 Prozent, Mehrfachauswahl möglich) tätigen zu wollen”. Für das bei digitalen Vermögenswerten noch zurückhaltend agierende Drittel seien “Compliance- und Sicherheitsbedenken” der Hauptgrund.

Andere Studien zeichnen ähnliches Bild

Eine jüngst im Auftrag des Fonds-Verwalters Fidelity Investments durchgeführte Studie kommt zu ähnlichen Ergebnissen. Etwa 70 Prozent der Teilnehmer gaben an, dass sie innerhalb der nächsten fünf Jahre in digitale Vermögenswerte investieren werden.

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Vermögensverwalter registriert neuen Bitcoin-Fonds bei SEC

Stone Ridge Asset Management, der alternative Investmentmanager hinter der New York Digital Investment Group, hat einen neuen Prospekt bei der US-Wertpapieraufsicht SEC eingereicht, um Bitcoin (BTC) in seinen offenen Investmentfonds aufzunehmen. 

Der Prospekt für den Stone Ridge Bitcoin Strategy Fund erschien am Freitag auf der SEC-Webseite, der eigentliche Antrag ist allerdings auf den 26. Juli 2021 datiert. Der Fonds ist Teil eines Anlageportfolios von Stone Ridge Trust, einer offenen Investmentgesellschaft aus Delaware.

Laut dem Prospekt ist „Kapitalzuwachs“ das primäre Anlageziel des Stone Ridge Bitcoin Strategy Fund. Der Fonds will in Bitcoin über Futures-Märkte und nicht über die Spotmärkte investieren. Dazu hieß es:

„Der Fonds verfolgt seine Anlagestrategie in erster Linie durch Anlagen in Bitcoin-Futures-Kontrakte und in Anlagevehikel in Pools, die direkt oder indirekt in Bitcoin investieren (zusammen werden diese als „bitcoinbezogene Anlagen“ bezeichnet). Der Fonds investiert nicht direkt in Bitcoin oder andere digitale Vermögenswerte.“

 Der Antrag erfolgte mit dem SEC-Formular N-1A, das für die Gründung von offenen Verwaltungsgesellschaften, darunter auch Investmentfonds, erforderlich ist. Von der Struktur her ist der Fonds dem NYDIG Bitcoin Strategy Fund II, der im Mai dieses Jahres beantragt wurde, sehr ähnlich.

Im Prospekt heißt es weiter, der Fonds werde „voraussichtlich erhebliche Bestände an Barmitteln, US-Staatsanleihen, hypothekarisch gesicherten Wertpapieren“ und anderen Vermögenswerten haben.

In Bezug auf das Ziel des Fonds heißt es im Prospekt:

„Der Fonds will in bitcoinbezogene Anlagen investieren, so dass der Gesamtwert der Bitcoins, in die der Fonds wirtschaftlich investiert, zwischen 100 Prozent und 125 Prozent des Nettovermögens des Fonds liegt.“

Anfang des Jahres reichte Stone Ridge einen Prospekt für seinen Diversified Alternatives Fund ein, in dem eine Investition in Bitcoin und andere alternative Anlagen vorgesehen waren.

Wie Cointelegraph berichtete, hat Stone Ridge im Oktober 2020 10.000 BTC im Rahmen seines strategischen Investitionsplans gekauft. Der Zeitpunkt des Kaufs fiel mit dem Beginn eines achtmonatigen Aufwärtstrends für Bitcoin zusammen. Dabei konnte er im Mai ein Allzeithoch bei etwa 65.000 US-Dollar erreichen.

In diesem Zusammenhang: NYDIG soll Bitcoin-Einführung in 650 US-Banken und Kreditgenossenschaften bringen

Mehr institutionelle Investoren haben im letzten Jahr in Bitcoin investiert, was eine breite Akzeptanz im Mainstream und eine wachsende Nachfrage nach digitalen Vermögenswerten widerspiegelt. Wie Cointelegraph berichtete, könnte die nächste Welle der institutionellen Akzeptanz von Finanzberatern ausgelöst werden. Diese sind immer auf der Suche nach neuen Anlagemöglichkeiten sind. Für Finanzberater ist der Bitcoin-Markt aus Sicht der Karriereergebnisse deutlich risikoärmer geworden. 

Der Bitcoin-Kurs ist an diesem Wochenende in einem klaren Aufwärtstrend, obwohl Analysten weiterhin vor einem Überkopfwiderstand bei 35.000 US-Dollar warnen. Bei Redaktionsschluss stieg BTC um 6,5 Prozent auf 34.230 US-Dollar.

In diesem Zusammenhang: Bitcoin-Kurs: Mögliches Bodenmuster und Ausbruch über 40.000 US-Dollar

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Interoperability-Plattform für Bitcoin bekommt neues Investitionskapital

Das Blockchain-Projekt Interlay, das über Polkadot für Interoperabilität zwischen Bitcoin (BTC) und anderen Netzwerken sorgt, hat weitere 3 Mio. US-Dollar Investitionskapital eingenommen, um die eigenen Dezentralisierten Finanzdienstleistungen (DeFi) ausbauen zu können.

Die Gelder sollen allen voran für die Weiterentwicklung von interBTC genutzt werden. Die Interlay-Plattform ermöglicht es Krypto-Nutzern, auf jeder Blockchain mit Bitcoin zu zahlen und zu investieren. Da interBTC zunächst nur auf Polkadot verfügbar ist, soll die Plattform zukünftig auch auf Ethereum (ETH) und Cosmos Anwendung finden.

Wie Cointelegraph berichtet hatte, wurde die „Bitcoin-Bridge“ von Interlay Anfang 2020 entwickelt, nachdem das Projekt Fördergelder von der Web3 Foundation erhalten hatte.

Nach eigenen Angaben von Interlay ist interBTC im Verhältnis 1:1 vollständig mit Bitcoin gedeckt. Die entsprechenden Reserven sind in Vaults angelegt, was wiederum bedeutet, dass Nutzer interBTC minten können, indem sie ihre Bitcoin festschreiben. Zudem soll das DeFi-Projekt „durch eine Versicherung abgedeckt“ sein, wodurch Nutzer jederzeit ihre Bitcoin wieder ausbuchen können.

Die jüngste Finanzierungsrunde wurde von der IOSG Ventures angeführt, wobei die weiteren Geldgeber Blockchain.com, Launchub Ventures, CMS Holdings, KR1, Hypersphere und Zeeprime sind. Als Einzelpersonen haben sich Bitmain-Mitgründer Jihan Wu und Blockchain.com-CEO Peter Smith beteiligt.

Die sichere und effiziente Verbindung von Polkadot und Bitcoin war der erste strategische Schritt für Interlay“, wie Xinshu Dong von IOSG Ventures erklärt. Die Schaffung einer „robusten und dezentralisierten Infrastruktur“ sieht er als wichtige Voraussetzung für Multichain-Netzwerke.

Das verstärkte Aufkommen von Multichain-Netzwerken wird als wichtige Evolutionsstufe für die Kryptobranche gesehen, wobei Polkadot bisher eine zentrale Rolle einnimmt, da es mit seinen Parachains Brücken zwischen den verschiedenen Blockchain-Netzwerken schlägt.

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Schweizer Blockchain-Inkubator CVVC expandiert nach Südafrika

Der Schweizer Krypto-Risikokapitalgeber Crypto Valley Venture Capital (CVVC) dehnt sein Geschäft auf Afrika aus und eröffnet einen Standort in Kapstadt, Südafrika, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung vom 8. Juli.

Damit reagiere man auf das große Interesse an Blockchain- und Krypto-Anwendungen auf dem Kontinent. 

Investments und Wissenstransfer

Gemeinsam mit Partnern aus dem Schweizer Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO), dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) und lokalen Stakeholdern will CVVC in 100 Startups investieren, “die das Potenzial haben, die Herausforderungen des afrikanischen Kontinents in den nächsten vier Jahren zu meistern.”

Ziel des gemeinsamen Projekts sei es, die Entwicklung eines unabhängigen Ökosystems in Südafrika zu unterstützen und dabei Know-how und Erfahrung aus dem Schweizer Crypto Valley zu teilen. Aus dem Projekt solle eine “Drehscheibe für Afrika” werden. CVVC will sich dabei auch die Bestrebungen der Schweizer Regierung zunutze machen.

Mit dem CVVC Africa Advisory Board richtet CVVC ein Beratungsgremium “mit hochkarätigen Persönlichkeiten aus der Sub-Sahara-Region (Südafrika, Nigeria, Kenia, Ruanda, Kongo und anderen Ländern)” ein. Dessen erstes Mitglied ist Fleur Heyns, die in Kapstadt ansässige Unternehmerin und Mitbegründerin von Proof of Impact. Sie soll dabei helfen, CVVC mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft zu verbinden. CVVC hat bereits ein Global Advisory Board unter dem Vorsitz von Philipp Rösler, dem ehemaligen deutschen Vizekanzler und Direktor des Weltwirtschaftsforums.

Südafrika ist Krypto-Hub

Südafrika wies 2020 laut eines Berichts von Arcane Research und Luno mit 13% den höchsten Anteil an Kryptowährungsbesitz oder -nutzung unter Internetnutzern in Afrika auf und etabliert sich auf dem Kontinent zunehmend als wichtiger Krypto-Hub.

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Britische Finanzaufsicht will junge Menschen vor Krypto-Investitionen warnen

Die britische Finanzaufsicht FCA will 11 Mio. Pfund Sterling (15,2 Mio. US-Dollar) für eine Marketingkampagne ausgeben, durch die die Bevölkerung vor den Risiken von Investitionen in Kryptowährungen gewarnt werden soll.

Die entsprechende Ankündigung machte FCA-Chef Nikhil Rathi in einer Rede für das Webinar „Our Role and Business Plan“ der Behörde, das am heutigen Donnerstag abgehalten wurde.

Dabei erklärte Rathi, dass die Kampagne allen voran ins Leben gerufen wird, weil sich die Behörde um die zunehmende Beliebtheit von Krypto-Investitionen bei jüngeren Menschen sorgt.

In diesem Zusammenhang führt der FCA-Chef aus, dass „immer mehr Menschen Investitionen als eine Art Entertainment sehen“, was oft zu irrationalem Verhalten und großen Verlusten führt:

„Dies betrifft besonders Anleger im Alter zwischen 18 bis 30 Jahren, die sich in den sozialen Netzwerken tummeln, und mit denen wir sonst nicht so viele Berührungspunkte haben. Deshalb starten wir eine Marketingkampagne im Wert von 11 Mio. £ um sie vor den Risiken zu warnen.“

Laut Rathi sind die Risiken bei Investitionen in Kryptowährungen „beträchtlich“, dementsprechend müssten Anleger darauf gefasst sein, „all ihr Geld zu verlieren“. Eine Warnung, die die FCA schon zuvor ausgesprochen hatte.

Während die Finanzaufsicht nun Marketingmaßnahmen ergreifen will, um junge Menschen von Krypto-Investitionen abzuhalten, ging die Werbeaufsicht zuletzt gegen das Marketing von einigen Krypto-Unternehmen vor, das nach ihrem empfinden „irreführend und sozial unverantwortlich“ war.

Wie Cointelegraph berichtet hatte, hatte die Werbeaufsicht unter anderem eine Werbung mit dem Slogan „Zeit Bitcoin zu kaufen“ verboten, den die Kryptobörse Luno geschaltet hatte. Anfang Juli hatte die Behörde für Krypto-Werbungen dann sogar gänzlich „Alarmstufe Rot“ ausgerufen.

Die FCA will derweil nicht nur um die Aufmerksamkeit junger Krypto-Anleger buhlen, sondern einen genaueren Blick auf die „Geschäftsmodelle“ von Unternehmen im Kryptomarkt werfen, was deren Einhaltung von Vorschriften zur Geldwäschebekämpfung angeht.

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Linzer Krypto-Startup Blockpit erhält 9 Millionen Euro bei Finanzierungsrunde

Das österreichische Startup Blockpit, das sich auf die Berechnung von Steuern bei Krypto-Assets spezialisiert, hat bei einer Series A-Finanzierungsrunde über zehn Millionen US-Dollar eingesammelt, so das Unternehmen am 9. Juli in einer Mitteilung.

Renommierte Geldgeber

Bei den Geldgebern handelt es sich laut Blockpit um “international renommierte Investoren aus den Bereichen Fintech und Blockchain”, welche bereits in andere Krypto-Projekte investiert haben: MiddleGame Ventures (MVG) sowie Fabric Ventures, Force over Mass Capital, Tioga Capital, Avaloq Ventures und bereits bestehende Investoren wie Venionaire Capital.

Blockpit hat eine innovative Finanzverwaltungs-Plattform für Kryptowährungen entwickelt, die über Schnittstellen direkt mit führenden Krypto-Handelsplätzen wie Binance, Bitfinex oder Coinbase verbunden werden kann.

Das Startup bietet seit seit Anfang des Jahres auch eine KYT-Lösung (Know Your Transaction) für Anti-Geldwäsche-Maßnahmen von Finanzdienstleistern sowie detaillierte Herkunftsnachweise an.

Die zusätzlichen Finanzmittel sollen in erster Linie für den Ausbau der Software- und Business-Development-Teams verwendet werden, “um Partnerschaften sowohl im B2B- als auch im B2C-Bereich zu stärken und die Anbindung gängiger Börsen, Wallets und DeFi-Protokolle zu ermöglichen”. Alle Segmente des Unternehmens könnten damit entsprechend skaliert werden, so Blockpit weiter.

Blockpit könnte von Krypto-Auskunftspflicht in Deutschland profitieren

Die in Deutschland geplante Kryptowertetransferverordnung, welche Sender und Empfänger von Krypto-Transaktionen per Gesetz offenlegen soll, könnte Blockpit zusätzliche Neukunden bescheren. Bislang versteckt agierende Marktteilnehmer dürften nach Inkrafttreten verstärkt Steuerlösungen wie die von Blockpit nachfragen.

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Krypto-Anlageprodukte: Criptonite Asset Management und Wave Financial starten Partnerschaft

Die Vermögensverwalter Criptonite aus der Schweiz und Wave Financial aus den USA haben eine Partnerschaft für gemeinsam aufgelegte Krypto-Anlageprodukte vereinbart.

Krypto-Wertpapiere für indexbasierte Investmentstrategien

Mit der Kooperation reagiere man auf zunehmende Nachfrage von europäischen Investoren “nach neuen, sicheren und regulierten Krypto-Asset-Investmentprodukten”. In der Schweiz wollen die Partner gemeinsam  “diversifizierte Krypto-Investmentlösungen durch regulierte, aktiv verwaltete Zertifikate (AMC) mit Fokus auf Wachstum und Ertrag” herausbringen. 

Bei AMCs handelt es sich um strukturierte Produkte in Form von Wertpapieren, die einen dynamischen Ansatz verfolgen und eine aktive Bewirtschaftung der gewählten Investmentstrategie wie einem Index ermöglichen.

Laut Criptonite-CEO Florian Rais teilen beide Unternehmen “die feste Überzeugung, dass Krypto-Investitionen mit dem gleichen Maß an Risiko und Sorgfalt beim Anlagemanagement behandelt werden müssen wie traditionelle Vermögenswerte.“

Man wolle Investoren helfen, rationale Entscheidungen zu treffen, so Reis weiter. Die Produkte seien auf die Bedürfnisse klassischer Anlageberater und Vermögensverwalter ausgerichtet, die ihren Kunden entsprechende Produkte anbieten wollen:

“Da diese Anlageklasse sehr schnell gewachsen ist, suchen viele traditionelle Anlage- und Vermögensverwalter zunehmend die Unterstützung von externen Spezialisten, um die Krypto-Investitionsbedürfnisse ihrer Kunden zu erfüllen.”

Börsengehandelte Krypto-Investmentprodukte auf dem Vormarsch

Börsengehandelte Krypto-Investmentprodukte (ETP) erfreuen sich zunehmender Beliebtheit unter Anlegern. In der Schweiz gibt es mit dem Krypto-Platform Winners Index ETP von Sygnum und Amun bereits ein Anlageprodukt, das dem Investmentansatz von Criptonite und Wave Financial ähnelt, allerdings ohne die “aktive Bewirtschaftung” durch entsprechende Experten im Hintergrund.

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Capital International investiert 600 Mio. US-Dollar in Aktie von MicroStrategy

Die Investmentfirma Capital International hat mehr als eine halbe Milliarde Dollar in die Aktie des Softwareherstellers MicroStrategy investiert.

Wie aus dem Quartalsbericht von MicroStrategy an die amerikanische Börsenaufsicht SEC hervorgeht, hat Capital International Investors im Q2 insgesamt 953.242 Aktienanteile aufgekauft. Nachdem der Geschäftsbericht öffentlich einsehbar wurde, kletterte die MicroStrategy-Aktie weitere 1,5 % nach oben, was bei Redaktionsschluss einen Kurswert von 628,44 US-Dollar bedeutet. Die Anteile von Capital International hätten damit einen aktuellen Gegenwert von knapp 600 Mio. US-Dollar.

Der Quartalsbericht der Capital International für das Q1 2021 weist die Ankäufe allerdings noch nicht aus, was darauf schließen lässt, dass diese erst nach dem 31. März getätigt wurden.

MicroStrategy gilt unter den börsennotierten Unternehmen, die nicht in der Finanzbranche zuhause sind, als eine Art Bitcoin-Pionier. Der Softwarehersteller wollte zunächst „nur“ etwas mehr als 250 Mio. US-Dollar in Bitcoin (BTC) investieren, doch hat inzwischen 105.085 BTC erworben, die zuletzt einen Gegenwert von mehr als 3,5 Mrd. US-Dollar haben. Obwohl eine große Investmentfirma nun also massiv in ein Unternehmen mit hohem Krypto-Vermögen investiert hat, wirkte sich diese Nachricht bisher noch nicht merkbar auf den Kurs der marktführenden Kryptowährung aus. Immerhin konnte Bitcoin in den letzten 24 Stunden 2 % zulegen und damit auf 33.438 US-Dollar steigen.

Vergangenen Monat hatte MicroStrategy durch den Verkauf von Anleihen dann 400 Mio. US-Dollar generiert, um weitere Bitcoin zu kaufen. Später wurden daraus insgesamt 500 Mio. US-Dollar, von denen 489 Mio. US-Dollar in die marktführende Kryptowährung flossen. Allerdings reagierte der Aktienmarkt darauf eher negativ, denn der Kurswert des MicroStrategy-Wertpapiers verlor anschließend um mehr als 2 %.

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Umfrage: 44 % der Finanzexperten sehen Bitcoin Ende 2021 unter 30.000 US-Dollar

In der mehr als zehnjährigen Geschichte von Bitcoin haben Investoren immer wieder vergeblich versucht, traditionelle Maßstäbe an die marktführende Kryptowährung anzulegen.

Dieser gescheiterten Bemühungen zum Trotz hat CNBC eine Umfrage unter Fondsmanagern und Vermögensverwaltern durchgeführt, um die Einschätzung der Finanzbranche zu Bitcoin herauszufinden. So wurde gefragt, „wo Bitcoin bis Ende des Jahres landet“. Wie die Sendung Squawk Box berichtet, ergab sich dabei folgendes Bild:

„Vierundvierzig Prozent gehen davon aus, dass Bitcoin unterhalb von 30.000 US-Dollar schließt. Der Rest ist etwas optimistischer.“

Von den verbleibenden 56 % vermuten 25 %, dass der Kurs zum Jahresende bis auf 45.000 US-Dollar klettern wird, während weitere 25 % die 55.000 US-Dollar Marke anpeilen. Eine kleine Minderheit von 6 % hält einen Jahresabschluss bei 60.000 US-Dollar für möglich.

Viele Experten argumentieren, dass der wahre Wert einer Kryptowährung letztendlich von deren Mehrwert abhängt, weshalb Bitcoin oft als bloßes Spekulationsgut verschrien wurde, doch die marktführende Kryptowährung hat sich inzwischen als wahres Wertaufbewahrungsmittel durchgesetzt, das einen echten Zweck erfüllt. So nimmt die Adoption von Bitcoin stetig zu, auch wenn der Kurs zwischenzeitlich fällt und die Stimmungslage ins Negative kippt.

Die CNBC-Umfrage stellt nur einen kleinen Teil der Bitcoin-Investoren dar, und ist deshalb nicht als wirklich repräsentativ anzusehen. Insgesamt scheinen die Finanzexperten darin optimistisch, was die weitere Kursentwicklung angeht, selbst wenn die Mehrheit keine großen Sprünge mehr bis zum Jahresende sieht.

Der jüngste Abschwung auf 29.000 US-Dollar hat auf dem Kryptomarkt merkbar für Pessimismus gesorgt, doch erfahrene Trader sehen bereits erste Anzeichen für eine baldige Trendwende. Nach dem aktuellen Sprung zurück auf 32.000 US-Dollar scheint Bitcoin langsam wieder in Aufwind zu geraten.

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Bitkom: Ein Drittel der Deutschen sieht Kryptowährungen als langfristige Geldanlage

Ein Drittel der Deutschen hält Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum als geeignet für eine langfristige Geldanlage, so eine Mitteilung des IT-Branchenverbands Bitkom unter Verweis auf eine Umfrage.

Weiterhin Zurückhaltung bei Bitcoin und Co.

Zwei Drittel der befragten Personen hätten angegeben, dass sie kein Vertrauen in Kryptowährungen haben und diese “nur etwas für Spekulantinnen und Spekulanten” seien, “die schnell Geld machen” wollten. Ein Drittel gehe aber davon aus, “dass sich Kryptowährungen als langfristige Geldanlage eignen”. Ein Fünftel der Befragten “sehe in ihnen sogar eine sichere Alternative zum etablierten Geldsystem”.

Grundlage der Angaben ist eine repräsentative Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.004 Personen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch durchführte.

Patrick Hansen, Bereichsleiter Blockchain beim Bitkom, führt das mangelnde Vertrauen in Bitcoin und Co. auf Umbrüche des Krypto-Marktes zurück:

“Die letzten ein, zwei Jahre waren geprägt von der Institutionalisierung und Regulierung des Krypto-Marktes. Bei der Mehrheit der Privatinvestoren in Deutschland hat das bisher nicht zu einem Vertrauensschub geführt”.

“Diejenigen, die investieren, tun das insbesondere zur langfristigen Geldanlage und nicht in erster Linie, um Kryptowährungen als Zahlungsmittel zu nutzen. Kryptowährungen werden dabei ähnlich wie zum Beispiel Gold als alternative Anlageklasse zur Risikodiversifizierung genutzt“, so Hansen weiter.

Vergleich mit Österreich

In Österreich liegt die Akzeptanz von Kryptowährungen bereits höher als in Deutschland. Dort haben laut einer Studie des dortigen Handelsverbands bereits 14 Prozent in Bitcoin, Ethereum & Co. investiert und 4 Prozent schon mit Kryptowährungen bezahlt.

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