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Wochenüberblick Bitcoin-Kurs: BTC-Bullen erwarten Ausbruch über 50-Tage-Durchschnitt

Bitcoin (BTC) hat seit vier Tagen eine Gewinnsträhne und testet nun den Widerstand an seinem gleitenden 50-Tage-Durchschnitt bei etwa 35.115 US-Dollar.

Im Jahr 2020 war dieser gleitende Durchschnitt eine wichtige Unterstützung für Bitcoin, verwandelte sich dann aber während des Ausverkaufs im Mai 2021 in einen Widerstand. Genau dieser Widerstand hat der Kryptowährung mehrmals einen Strich durch die Rechnung gemacht, wenn sie sich erholen wollte.

Der Bitcoin-Rückgang von 56.900 US-Dollar auf 30.000 US-Dollar Mitte Mai hat die Bullen zum Beispiel dazu verlockt, den Rückgang zu kaufen. Infolgedessen schoss die Kryptowährung wieder über 40.000 US-Dollar, aber ihr bullischer Schwung nahm genau am 50-Tage-EMA stark ab. Das Szenario wiederholte sich mehrfach nach dem Retracement-Versuch im Mai, wie im untenstehenden Chart zu sehen ist.

50-Tage-EMA von Bitcoin als Widerstand. Quelle: TradingView.com

Rekt Capital, ein bekannter Kryptowährungsanalyst, betrachtete ein Fraktal aus dem Jahr 2020 und versuchte anhand dessen mögliche Szenarien für die derzeitige Kursentwicklung von Bitcoin vorherzusagen.

Der Trader erklärte, dass der Bitcoin-Kurs im Oktober letzten Jahres den 50-Tage-EMA als Widerstand getestet habe, als das BTC/USD-Paar knapp unter 10.000 US-Dollar lag. Aber nachdem der Widerstand durchbrochen wurde, stieg das BTC/USD-Paar schließlich bis auf ein Rekordhoch bei etwa 65.000 US-Dollar.

Bitcoin 50-Tage-EMA Fraktale. Quelle: Rekt Capital, TradingView.com

„An diesem Punkt ergibt sich ein fast identisches Fraktal der aktuellen Kursentwicklung von Bitcoin bildete“, wie es im Profil hieß. Damit deutete er an, dass sich das Fraktal wiederholen könnte, wenn Bitcoin nach neun Monaten das gleiche Widerstandsniveau testet.

Diese Woche

Bitcoin versucht erneut, den 50-Tage-EMA zurückzuerobern, nachdem diese Woche sehr rosig aussah.

Die Kryptowährung hat diese Woche bis jetzt ein Plus von über 8 Prozent verzeichnet. Ein Großteil des Zuwachses kam nach der The B-Word-Konferenz. An dieser nahmen drei große Namen teil: Der Tesla-CEO Elon Musk, der Twitter-CEO Jack Dorsey und die Gründerin von Ark Invest Cathie Wood. Die Führungskräfte äußerten sich sehr positiv über die Bitcoin-Technologie und sprachen über die Zukunft.

Musk, dessen Kommentare zu Kryptowährungen oft auch die Märkte beeinflussen, enthüllte, dass sein Raumfahrtunternehmen SpaceX Bitcoin halte. Er fügte außerdem hinzu, dass Tesla wieder Bitcoin-Zahlungen aufnehmen werde, sobald die Miner auf mehr erneuerbare Energiequellen umsteigen.  

Dollar, Aktien und die US-Zentralbank

Bitcoin hat auch von einem holprigen US-Dollar-Index und einem steigenden Aktienmarkt profitiert.

Bitcoin versus führende Wall-Street-Indizes und US-Dollar-Index. Quelle: TradingView.de

In der nächsten Woche wird es viele hochkarätige Daten und Erklärungen geben.

Am Dienstag veröffentlicht das US Conference Board den Consumer Confidence Index für Juli. Außerdem weist ein vorläufiger Bericht des Consumer Sentiment Index der Universität von Michigan eine negative Veränderung der Verbraucherstimmung auf. In dem Bericht werden auch Befürchtungen über einen starken Inflationsanstieg geäußert.

In letzter Zeit hat der Inflationsdruck die Attraktivität des Dollars unter den Anlegern gesteigert. Das hat den zwischenzeitlichen bullischen Ausblick von Bitcoin beeinträchtigt, obwohl die Kryptowährung für einige als sicherer Hafen gilt. 

Am Mittwoch wird das Federal Open Market Committee (FOMC) seine Zinsentscheidung bekannt geben und sein geldpolitisches Statement veröffentlichen.

Jerome Powell, der Vorsitzende der US-Zentralbank, erklärte in einer Aussage vor dem Kongress Anfang des Monats, dass sie noch weit davon entfernt seien, die Anleihenkäufe zu reduzieren. Er sagte, dass die Entscheidung über eine Reduzierung der Ankäufe von Vermögenswerten durch die Fed erst dann fallen würde, wenn eine deutliche Verbesserung auf dem Arbeitsmarkt zu sehen sei.

Die US-Notenbanker wollen jedoch darüber sprechen, ob sie bis zum Ende des Jahres die expansive Geldpolitik allmählich reduzieren. Eine Wende der Fed-Politik im Juni führte teilweise dazu, dass der Bitcoin-Kurs fiel und der Dollar stieg. Daher sollten Bitcoin-Bullen vorsichtig bleiben und dem möglichen Ergebnis der FOMC-Sitzung nicht sofort trauen.

In diesem Zusammenhang: Bitcoin-Bulle erläutert 7 Schritte für mehr fiskalische Anreize und höheren BTC-Kurs

Andererseits, wenn die Fed beschließt, nicht über eine Reduzierung der expansiven Geldpolitik zu reden, könnte das die Attraktivität des Dollars beeinträchtigen und im Gegenzug einen gewissen Aufwärtsschub für Bitcoin bedeuten. Gründe dafür sind die steigenden wirtschaftlichen Unsicherheiten, die durch die sich schnell ausbreitende Delta-Variante des Covid-19 angeführt werden.

Am Donnerstag wird das US Bureau of Economic Analysis die Wachstumsschätzung des Bruttoinlandsprodukts für das zweite Quartal veröffentlichen. Experten erwarten eine Verbesserung auf 7,9 Prozent im Jahresvergleich von 6,4 Prozent.

Am Freitag kommen dann die persönlichen Konsumausgaben. Diese sind ein von der Fed bevorzugter Indikator zur Messung der Inflation. Diese sollen im Juli auf 3,7 Prozent von 3,4 Prozent im Juni steigen.

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph.com wider. Jeder Investment- und Handelsschritt birgt ein Risiko und man sollte gut recherchieren, bevor man eine Entscheidung trifft.

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Erstmals konkrete Erläuterung: Bitcoin spielt wichtige Rolle für Zukunft von Twitter

Bitcoin (BTC), die größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung, wird einer der wichtigsten Trends für die Zukunft von Twitter sein, wie der CEO Jack Dorsey erklärte.

Der Twitter-CEO sagte, Bitcoin werde ein „großer Teil“ der Zukunft des Unternehmens beim Bericht zu den Gewinnen für das zweite Quartal sein und sprach davon, dass die digitale Währung die Produkte und Dienste von Twitter weiter verändern könnte.

Dorsey nannte Bitcoin zuvor bereits die native Währung des Internets. Er beschrieb nun einige Möglichkeiten, BTC in bestehende Twitter-Dienste zu integrieren, darunter etwa in den Bereichen Handel und Abonnements sowie in neuen Funktionen wie dem Twitter Tip Jar und Super Follows.

Der CEO erklärte gegenüber den Investoren, dass viele der Bitcoin-gestützten Innovationen „über die reine Währung hinausgehen“, da Twitter sich vorgenommen hat, soziale Netzwerke zu dezentralisieren und mehr wirtschaftliche Anreize zu schaffen. Er sagte weiter, dass Bitcoin neben künstlicher Intelligenz und Dezentralisierung einer der drei wichtigsten Trends für die Zukunft von Twitter sei. „Ich denke, es ist enorm wichtig für Twitter und für die Twitter-Aktionäre, dass wir den Bereich weiterhin beobachten und aggressiv in diesen investieren“, so Dorsey.

Dorsey betonte, Twitter sei mit seinem Engagement für Kryptowährungen nicht allein und erwähnte im Zuge dessen die aggressive Entwicklung in Sachen Digitalwährung durch den Social-Media-Riesen Facebook, der voraussichtlich noch in diesem Jahr seine Kryptowährung Diem in einem Pilotprojekt lancieren wird. Aber im Gegensatz zu Facebook wird Twitter eines Tages auf BTC als nativen offenen Internetstandard setzen. Dorsey erklärte dazu :

„Es gibt offensichtlich eine Nachfrage und es wird wertgeschätzt. Und ich denke, dass ein offener Internetstandard der richtige Weg ist. Darum liegt mein Fokus und unser Fokus letztendlich auf Bitcoin.“

In diesem Zusammenhang: Äthiopische Flagge: Jack Dorsey macht sich nicht über ETH lustig

Hier hat Dorsey das erste Mal öffentlich detaillierter erläutert, wie Twitter Bitcoin in seine Produkte integrieren könnte. Kurz zuvor hatte Dorsey auf der virtuellen BTC-Veranstaltung „The ₿ Word“ mit Tesla-CEO Elon Musk und Cathie Wood von Ark Invest über Bitcoin diskutiert. Dorsey sagte, viele derzeitige Geschäftsmodelle würden ganz anders aussehen, wenn es Bitcoin vor Twitter oder Facebook gegeben hätte. „Wir wären dann sicher nicht so abhängig vom Werbegeschäftsmodell“, stellte er fest.

Dorsey ist als ein großer, früher Bitcoin-Anhänger bekannt und sagt seit mindestens 2018 immer wieder, dass Bitcoin die Währung des Internets sein wird. Seine kryptofreundliche digitale Zahlungsfirma Square ist ein solider Bitcoin-Investor. Ende 2020 hat die Firma 50 Mio. US-Dollar in BTC investiert und dann im Februar 2021 Bitcoin im Wert von weiteren 170 Mio. US-Dollar gekauft.

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Äthiopische Flagge: Jack Dorsey macht sich nicht über ETH lustig

Auf Twitter gab es einige Belustigung, da der Hashtag #eth nun automatisch die äthiopische Flagge als Ethereum-„Logo“ anzeigt.

Angesichts der bekannten Tatsache, dass Twitter-CEO Jack Dorsey Bitcoin stark unterstützt und der Tatsache, dass Bitcoin ein eigenes Twitter-Symbol hat, fragten sich viele Leute, ob Dorsey sich unterschwellig über Ethereum (ETH) lustig macht. Immerhin ist er ein überzeugter Bitcoin (BTC)-Maximalist, der sich mehrfach geweigert hat, ETH und andere Altcoins zu kaufen. Er hat auch wiederholt erklärt, dass Bitcoin die native Währung des Internets werde.

Der Twitter- und Square-Gründer ergriff die Chance auf einen Witz und twitterte „#eth“ . Darauf reagierte auch der offizielle Olympia-Accounts und schrieb, es sei „großartig zu sehen, dass Jack und die Krypto-Community die #ETH-Sportler unterstützen!“

Auch Twitter-Influencer Crypto Cobain nahm es mit Humor und twitterte mit „HAHA, das ist perfekt“.

Der NFL-Footballer Sean Culkin fragte sich, warum so viele Leute „nicht verstehen, dass das Trolling ist“. Der Football-Spieler wandelt im Übrigen sein gesamtes NFL-Gehalt aus dem Jahr 2021 in Bitcoin um.

Konten, die sich mit Bitcoin auseinandersetzen, wie etwa „Bitcoin Meme Hub“, trieben den Spaß noch weiter und veröffentlichten gefälschte Tweets von Ethereum-Mitbegründer Vitalik Buterin. In diesen steht etwa: „Das ist nicht lustig, Jack.“

Hashflags

Tatsächlich hatte die äthiopische Flagge überhaupt nichts mit Ethereum zu tun. Die Social-Media-Plattform hat Hashtags von Länderabkürzungen so eingerichtet, dass automatisch die Flaggen der Länder erscheinen, die an den Olympischen Spielen 2021 in Tokio teilnehmen. Twitter startete die ‚Hashflags‚-Kampagne, die es auch schon bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio De Janeiro schon einmal gab.

In diesem Zusammenhang: Aave-Gründer entwickelt ‚Twitter auf Ethereum‘

Interessanterweise nutzte der Twitter-CEO Anfang des Jahres die äthiopische Flagge, um für Bitcoin zu werben. Er hatte die Lobbyarbeit einer Gruppe äthiopischer Unternehmer namens „Project Mano“ retweetet, die ihre Regierung dazu drängten, Mining und Hodlen von BTC in Erwägung zu ziehen.

Dorsey war diese Woche auf „The ₿ Word“. Das ist ein virtuelles Bitcoin-Event, auf dem auch Tesla-CEO Elon Musk und Ark Invest-CEO Cathie Wood waren. Auf der Veranstaltung äußerte Dorsey, er hoffe, dass Bitcoin „Weltfrieden schafft oder dabei hilft, Weltfrieden zu schaffen“.

„Es gibt all diese Monopole, der Einzelne hat keine Macht und es gibt viele Kosten und Ablenkung, die von unserem heutigen Geldsystem ausgeht. Das ist real und lenkt von den größeren Problemen ab“, sagte er. Dabei betonte er, Bitcoin könne die finanzielle Ungleichheit beseitigen.

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Elon Musk: Bitcoin-Mining könnte nun bereits nachhaltig genug sein

Der Tesla-CEO Elon Musk hat angedeutet, dass die Kryptobranche auf bestem Weg ein eine grünere Zukunft sei. Tesla werde aber vorerst keine Bitcoin-Zahlungen akzeptieren.

Auf „The ₿ Word“, einer virtuellen Bitcoin (BTC)-Veranstaltung mit Twitter-CEO Jack Dorsey, Cathie Wood von Ark Invest und Moderator Steve Lee von Square Crypto, sagte Musk, Tesla werde „höchstwahrscheinlich“ wieder Krypto-Zahlungen für seine Fahrzeuge in Betracht ziehen. Der CEO erklärte im Mai, das Unternehmen werde keine solchen mehr annehmen. Aber nun hieß es, er werde sorgfältig alles prüfen, bevor er eine Entscheidung trifft.

„Es scheint einen positiven Trend bei der Energienutzung von Bitcoin zu geben“, so Musk. Er äußerte sich auch skeptisch im Hinblick auf die Geschwindigkeit, mit der sich das Netzwerk in Richtung grüner Energie bewegt hat. „Es ist einfach nicht möglich, die Strommenge in so kurzer Zeit mit erneuerbaren Energien zu verdoppeln oder zu verdreifachen. Die Mission von Tesla ist es, den Wechsel zu nachhaltigem Strom zu beschleunigen. Wir können kein Unternehmen sein, das sich genau das zum Ziel gesetzt hat, aber nicht sorgfältig genug die Energienutzung von Bitcoin prüft.“

Er fügte hinzu:

„Es sieht so aus, als ob sich Bitcoin viel stärker in Richtung erneuerbare Energien verlagert und viele der schweren Kohlekraftwerke, die definitiv genutzt wurden, abgeschaltet worden sind, besonders in China. Ich möchte das alles ein wenig sorgfältiger prüfen, um zu sehen, ob die Nutzung der erneuerbaren Energien bei oder über 50 Prozent liegt und ob es einen steigenden Trend gibt. Wenn das der Fall ist, wird Tesla wieder Bitcoin akzeptieren.“

In diesem Zusammenhang: Elon Musk will mit Twitter-CEO Jack Dorsey auf Bitcoin-Veranstaltung sprechen

Screenshot aus The ₿ Word

Im Mai twitterte Musk, Tesla würde keine Bitcoin-Zahlungen mehr akzeptieren, weil das Netzwerk „immer mehr fossile Brennstoffe verbraucht“. Der Kurs fiel daraufhin zum ersten Mal seit Februar auf unter 40.000 US-Dollar. Der Tesla-CEO stellte später klar, die Firma würde BTC-Transaktionen wieder annehmen, wenn bestätigt werden könne, dass die Miner mehr als 50 Prozent saubere Energie verwenden und es einen positiven Zukunftstrend gibt.

Musk sprach auch über die Vorwürfe von Experten. Diese warfen ihm aufgrund seiner Social-Media-Posts über Kryptowährungen wie BTC und Dogecoin (DOGE) vor, ein Pump-and-Dump-System inszeniert zu haben. Er sagte, die einzigen drei „bedeuten“ Vermögenswerte, die er abgesehen von SpaceX und Tesla-Aktien besitze, seien BTC, DOGE und Ether (ETH). Weder er noch Tesla hätten seit der Ankündigung zu den Krypto-Zahlungen Bitcoin verkauft.

„Wenn der Bitcoin-Kurs sinkt, verliere ich Geld“, so Musk:

„Ich pumpe vielleicht, aber ich dumpe nicht. Ich habe definitiv kein Interesse daran, den Kurs nach oben zu treiben und zu verkaufen oder so etwas.“

In diesem Zusammenhang: Mitteilung an Mr. Musk: Bitcoin ist nicht Schuld an der schmutzigen Energie

Wie Cointelegraph berichtete, sagte Musk im April, Tesla habe einen Teil seiner Bitcoin-Bestände verkauft und damals etwa 272 Mio. US-Dollar bekommen. Das sollte dem Zweck dienen, die Liquidität des Vermögenswertes als Alternative zu Bargeld zu beweisen. Er hat nicht verraten, wie viel Krypto er persönlich besitzt. Er erklärte aber, dass sogar sein einjähriger Sohn ein paar Dogecoin besitze.

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Aave-Gründer reagiert auf Dorseys Bitcoin-Pläne – Twitter für Ethereum

Michael Saylor denkt nicht daran, seine Bitcoin-Bestände zu mindern. Vielmehr sieht er die Bitcoin-Adoptionswelle losrollen.

MicroStrategy CEO Michael Saylor gilt innerhalb des Krypto-Space als einer der wichtigsten Bitcoin-Fürsprecher. Egal, wie tief der BTC-Kurs sinke, er werde keinen einzigen Satoshi veräußern, sagte er in einem Interview mit Coin Stories. Darin sprach der Unternehmer über mögliche Konsequenzen, die ein weiterer Kursfall des digitalen Wertspeichers sowohl für sein privates als auch das Betriebsvermögen seiner Firma bedeuten würde.

Zur Erinnerung: MicroStrategy ist das Unternehmen mit dem größten Investment in Bitcoin. Ende Juni erweiterte die IT-Firma abermals seine Bestände um 13.005 BTC. Damit hält man nun mehr als 105.000 BTC in seiner Schatzkammer – über 3,3 Milliarden US-Dollar. Aktuell liegt der Kurs des Branchenprimus jedoch nahe dem Durchschnittspreis, den das Business-Intelligence-Unternehmen gezahlt hat.

Michael Saylor: “Bitcoin-Adoption schreitet voran”

Davon lässt sich Michael Saylor jedoch nicht aus der Ruhe bringen. Selbst wenn ein solches Szenario eintreten sollte, werde er keinen einzigen Satoshi verkaufen. Ganz im Gegenteil: die Adoption der Kryptowährung schreite immer weiter voran, womit langfristig immer mehr Anleger den Wert von Bitcoin erkennen würden. Um sein Statement zu verdeutlichen, vergleicht der MicroStrategy CEO den Prozess mit der Entdeckung des Feuers oder der Elektrizität:

Die Menschheit brauchte 100.000 Jahre um das Feuer zu entdecken. Das ging nur schleppend voran. Ich glaube, bei der Elektrizität waren es um die 20 bis 30 Jahre. Bitcoin wird nicht so lange brauchen, da sich die Informationen darüber viel schneller verbreiten. Ein Jahrzehnt könnte es jedoch noch dauern.

Michael Saylor gegenüber Coin Stories.

Gleichzeitig sieht Saylor das Potenzial der Kryptowährung nicht als Konkurrenz zum US-Dollar – sehr wohl jedoch zu Gold. Es sei einfacher mit Bitcoin reich zu werden als mit dem Edelmetall, so die abschließende Einschätzung des Bitcoin-Magnaten.

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„Twitter auf Ethereum“ – Aave-Gründer reagiert auf „Ideenklau“ von Jack Dorsey

Aave-Gründer Stani Kulechov hat seinen 90.000 Followern auf Twitter gestern mit einem Augenzwinkern angekündigt, dass er „Twitter auf Ethereum“ entwickeln wird. Ausschlaggebend dafür war ein vorheriger Tweet von Twitter-Chef Jack Dorsey, der auf der Blockchain von Bitcoin (BTC) ein DeFi-Projekt anlegen will, das wiederum Aave ähnelt.

Dorsey, der zugleich Chef des großen amerikanischen Zahlungsdienstes Square ist, hatte zuvor bekanntgegeben, dass seine Firma „eine offene Entwicklerplattform“ aufbauen will, die das „leichte Erstellen von Dezentralisierten Finanzdienstleistungen (DeFi)“ über Bitcoin ermöglicht.

Der Tweet, machte in der Krypto-Community schnell die Runde, denn das Netzwerk der marktführenden Kryptowährung ist eigentlich nicht besonders gut für die DeFi geeignet. Umso ambitionierter das Vorhaben.

Auch Kulechov beteiligte sich an der entstehenden Diskussion, wobei er implizierte, dass die geplante Entwicklerplattform starke Ähnlichkeiten zu Aave hat, denn hierbei handelt es sich ebenfalls um ein DeFi-Protokoll, das open-source und non-custodial ist, wie es auch Square beabsichtigt. Allerdings basiert Aave auf Ethereum, denn das Smart-Contract-Netzwerk ist die Heimat der meisten DeFi-Projekte.

Den vermeintlichen „Ideenklau“ quittiert Kulechov deshalb mit der „Drohung“, eine Version von Twitter auf Ethereum bauen zu wollen, um es Twitter-Chef Jack Dorsey gleich zu tun. Die vermeintliche Projektleitung soll Aave-Mitgründer Lazaro Gustave übernehmen. Wie ernst diese Ankündigung gemeint ist, bleibt jedoch fraglich.

Aave hat sich inzwischen zu einem der populärsten DeFi-Projekte auf dem Markt gemausert. Selbst traditionelle Investoren zeigen vermehrt Interesse an den Dienstleistungen des Projekts, weshalb Aave einen „geschlossenen“ Ableger gründen will, der speziell auf institutionelle Investoren zugeschnitten ist.

Die Pläne von Dorsey sind derweil das nächste ambitionierte Projekt, mit dem der Square-Chef die Adoption von Bitcoin vorantreiben will. So hatte er Anfang Juni bereits in Aussicht gestellt, dass der Zahlungsdienst auch eine open-source Hardware-Wallet für BTC entwickeln will, die die Selbstverwahrung der marktführenden Kryptowährung bedeutend erleichtern soll.

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Neuer Anwendungsfall – Jack Dorsey will DeFi auf Bitcoin bringen

Square-Chef Jack Dorsey hat bekanntgegeben, dass der Zahlungsdienstleister eine neue Abteilung gründen wird, die darauf spezialisiert ist, Dezentralisierte Finanzdienstleistungen (DeFi) auf das Blockchain-Netzwerk von Bitcoin zu bringen.

Dies kündigte der erfolgreiche Unternehmer, der zugleich Chef von Twitter ist, am Freitag in seinem sozialen Netzwerk an. Demnach soll die Abteilung „eine offene Entwicklerplattform aufbauen, die die einfache Entwicklung von Dezentralisierten Finanzdienstleistungen zum Ziel hat“. Der Schwerpunkt soll dabei auf Bitcoin liegen.

Abteilungsleiter soll Mike Brock werden, der zuvor eine leitende Funktion bei der Integration von Bitcoin in die firmeneigene Cash App hatte. Zudem kennt sich Brock mit Open-Source-Projekten aus, denn an diesen hat er bei seinem vorherigen Arbeitgeber Red Hat Inc hauptsächlich gearbeitet.

Dass sich nun ein namhafter Zahlungsdienstleister wie Square mit der Entwicklung von Dezentralisierten Finanzdienstleistungen beschäftigt, könnte die Adoption der DeFi maßgeblich vorantreiben.

Auch dass dabei der Fokus auf Bitcoin liegt ist ganz besonders erwähnenswert, denn das Blockchain-Netzwerk der marktführenden Kryptowährung verfügt nicht über Smart Contracts, die für die Funktionalität der DeFi eigentlich grundlegend sind. Aus diesem Grund ist die Nische überwiegend auf Ethereum angesiedelt. Bei Bitcoin müssten die DeFi durch nebengeschaltete Sidechains und Bridges abgewickelt werden.

Laut den Daten von Defi Llama ist Ethereum unter den Top-100 der DeFi-Plattformen eindeutig führend, was das angelegte Kapital bzw. den Total Value Locked (TVL) angeht. Aave schafft es mit einem TVL von 9,09 Mrd. US-Dollar auf den zweiten Platz, während die über Binance laufende Plattform PancakeSwap immerhin auf 3,76 Mrd. US-Dollar kommt.

Das höchste DeFi-Projekt, das mit Bitcoin in Verbindung steht, ist wiederum das Lightning Network, das mit einem TVL von 58,7 Mio. US-Dollar allerdings nur Platz 103 erreicht. Die TVL-Kennzahl spiegelt den wahren Mehrwert des Lightning Networks jedoch nur begrenzt wider.

Auf Ethereum sind die DeFi im Jahr 2021 regelrecht explodiert, denn wie aus den Daten von Dune Analytics hervorgeht, ist die Nutzerschaft im Zeitraum von Januar bis Juli von 1,1 Mio. Nutzern auf knapp 3 Mio. Nutzer gesprungen.

Die Bemühungen von Square könnten durch das baldige Taproot-Upgrade von Bitcoin begünstigt werden, das die Funktionalität des Blockchain-Netzwerks optimiert.

Wie Cointelegraph berichtet hatte, soll es hierdurch sogar möglich werden, Smart Contracts auf dem Netzwerk einzubauen.

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Jack Dorsey teasert: Wann kommt die Square Bitcoin Wallet?

“Wir machen es” vermeldet Twitter-Gründer Jack Dorsey. Es geht um die Produktion einer Hardware Wallet aus dem Hause Square. Passenderweise sieht On-Chain-Analyst Willy Woo Bitcoin in einer Akkumulierungsphase und auch Apple-Gründer Steve Wozniak ist vom digitalen Gold angetan. Willkommen beim Meinungs-ECHO.

Dass Square CEO Jack Dorsey Bitcoiner ist, ist bekannt. Längst gehört die Square Cash App zu den meistgenutzten Vehikeln für den Bitcoin-Kauf überhaupt. Doch der emsige Milliardär steht nicht still. Bereits Anfang Juni streute Dorsey Pläne für eine Hardware Wallet aus dem Hause Square Crypto. Auf Twitter macht der Seriengründer damals klar: Hier geht es nicht um Umsatz, sondern darum, der Bitcoin Community ein Produkt zur Seite zu stellen, das sie wirklich gebrauchen kann.

In einem Thread schrieb Dorsey damals:

Wenn wir [eine Hardware Wallet bauen], würden wir es komplett offen bauen, von der Software bis zum Hardware-Design, und in Zusammenarbeit mit der Community. […] Bitcoin ist für alle da. Es ist daher wichtig, ein inklusives Produkt zu bauen. […]

Jack Dorsey

Nun nimmt der Plan Gestalt an. Denn wie @jack auf Twitter (wo sonst) postet, “machen sie es jetzt”. Unter der Leitung von Square Hardware-Chef Jesse Dorogusker soll in der nächsten Zeit ein anwendungsfreundliches Wallet Marke Square Crypto auf den Markt kommen. Wir sind gespannt.

“Shorter get rekt”

Wohin des Weges, Bitcoin? Auch wenn so mancher Marktbeobachter BTC längst auf dem Mond sieht, befindet sich die Kryptowährung Nr. 1 ganz zweifellos im Sommerloch. Zwar spricht einiges dafür, dass der Boden gefunden wurde. Eine Kursrallye scheint aber noch in weiter Ferne. Oder doch nicht?

Willy Woo, seines Zeichens einer der profiliertesten On-Chain-Analysten überhaupt, hat unter die Haube geblickt und erkennt einen “Netto-Outflow” von Bitcoin. In anderen Worten: Trader:innen ziehen insgesamt mehr BTC von den Exchanges ab, als auf ihnen landen. Das wiederum verknappt das Angebot am Markt, was in der Vergangenheit durchaus für Preisdruck gen Norden gesorgt hat.

Oder anders gesagt: Short-Verkäufer:innen werden kalt erwischt werden.

Meiner Meinung nach wird jeder, der diesen Markt shortet, mit genügend Zeit erledigt werden. Es ist nur ein Geduldsspiel, bis sich die Fundamentaldaten durchsetzen.

Willy Woo

Apple-Gründer Wozniak findet Bitcoin toll

Mit Apple-Gründer Steve Wozniak hat Bitcoin einen weiteren prominenten Fürsprecher für sich gewinnen können. Zwar ist der Computeringenieur vormals öfter als Unterstützer der Kryptowährung in Erscheinung getreten. Jetzt hat sich “The Woz” aber erstaunlich deutlich für BTC starkgemacht. Auf der Talent Land Digital 2021, einer führenden Digitalkonferenz Lateinamerikas, sagte Wozniak:

Gold ist begrenzt und man muss es suchen. Bitcoin ist das erstaunlichste mathematische Wunder. Ich investiere nicht in Bitcoin, aber ich glaube, dass es gekommen ist, um zu bleiben.

Steven Wozniak

Dies berichtete zunächst die mexikanische Zeitung Talent Republic.

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Jack Dorsey bestätigt: Square wird Hardware-Wallet für Bitcoin entwickeln

Der Zahlungsdienstleister Square wird eine eigene Hardware-Wallet für Bitcoin (BTC) entwickeln. Dies kündigten Twitter-Chef Jack Dorsey, der zugleich CEO von Square ist, und der leitende Hardware-Entwickler Jesse Dorogusker nun in dessen sozialen Netzwerk an.

Der erfolgreiche Unternehmer und Bitcoin-Fan hatte die Idee einer Hardware-Wallet von Square und eines zugehörigen Depotservices bereits letzten Monat angedeutet, woraufhin jetzt die Bestätigung folgte, dass diese Pläne auch in die Tat umgesetzt werden sollen.

Dorogusker erklärt, dass Square mit diesem Schritt die Verwahrung von Bitcoin massentauglich machen will. Das ungefähre Vorgehen bei der Entwicklung legt er ebenfalls offen:

„Wir haben noch viele Fragen und Probleme, die es zu lösen gilt, wobei wir uns zunächst um die Wallet kümmern wollen. Als erstes konzentrieren wir uns dabei auf Bitcoin, die mobile Nutzbarkeit und das Multisig-Verfahren, um ‚unterstützte Selbstverwahrung‘ zu ermöglichen.“

Dorsey hatte den Begriff „unterstützte Selbstverwahrung“ bereits vergangenen Monat genauer definiert. Hiermit meint Square, dass die Krypto-Nutzer ihrer Bitcoin per Hardware-Wallet möglichst selbst verwalten soll, wobei dieser Prozess vom Zahlungsdienstleister technisch vereinfacht bzw. unterstützt wird.

„Verwahrung muss nicht alles oder nichts sein. Wir können Verwahrung für Nutzer vereinfachen, indem wir ‚unterstützte Selbstverwahrung‘ ermöglichen. Damit dies auch angenommen wird, brauchen wir ein tolles Produktdesign. Es braucht minimale Installationszeit, die Möglichkeit, bestehende Geräte dafür nutzen zu können, und End-to-end-Fähigkeit“, so der Square-Chef.

Durch den Rekordlauf der letzten 12 Monate sind immer mehr neue Anleger in den Markt gekommen, weshalb das Thema der Verwahrung zunehmend an Wichtigkeit gewinnt.

Hardware-Wallets gelten dabei als sicherste Verwahrungsoption, denn mit dieser können Krypto-Nutzer sowohl ihre Private Keys als auch ihre Krypto-Vermögen selbst speichern. Allerdings ist diese Methode bisher noch wenig benutzerfreundlich, weshalb viele Nutzer lieber zu anderen Lösungen greifen.

Die Verwahrung durch Kryptobörsen ist zwar einfach, aber riskant, denn hier haben die Krypto-Anleger keine wirkliche Kontrolle über die eigenen Gelder, die durch einen Hackerangriff, Betrug oder behördliche Eingriffe gar gänzlich verloren gehen können.

Darüber hinaus können Hacker bei dieser Methode auch einen sogenannten SIM-Swap durchführen oder durch Malware und Fake-Apps an die Zugangsdaten der Krypto-Nutzer kommen. Hardware-Wallets sind in jeder Hinsicht also deutlicher sicherer.

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Self Custody: Square tüftelt an eigener Hardware Wallet

CoinShares verfolgt weiterhin das Ziel, ein globales FinTech-Unternehmen zu werden. Dazu übernimmt an nun das ETF-Indexgeschäft von Elwood.

CoinShares, der größte Anbieter für digitale Investments in Europa, übernimmt das ETF-Indexgeschäft von Elwood Technologies. Das gab das Unternehmen heute per Pressemitteilung bekannt. Darunter fällt auch ein ETF, der in Unternehmen investiert, deren Geschäftskonzepte auf der Blockchain basieren. Dieser wurde zuvor von der US-Investmentgesellschaft Invesco gemeinsam mit Elwood entworfen. Aktuell umfasst das Volumen etwas mehr als eine Milliarde US-Dollar.

Neben den verschiedenen Indizes wechselt auch das Aktien-Research-Team zu CoinShares und wird somit seine Analysen zu Kryptowährungs- und Blockchain-bezogenen Aktien beim Investmentunternehmen fortsetzen. CoinShares CEO Jean-Marie Mognetti zeigte sich erfreut über die Übernahme:

Diese Akquisition ist ein weiterer Meilenstein für CoinShares bei der Umsetzung unseres strategischen Plans, Shareholder Value zu generieren und ein globales Finanztechnologieunternehmen zu werden. Wir freuen uns darauf, die Indexplattform von Elwood als neueste Ergänzung des CoinShares-Teams zu begrüßen.

Jean-Marie Mognetti, CoinShares CEO

Zudem sehe man immer mehr Anleger, die sowohl ein Engagement in Kryptowährungen als auch in Aktien suchten, die von der Blockchain-Technologie profitieren.

CoinShares weitet Krypto-Produkte auch auf Deutschland aus

Nach dem fulminanten Börsengang im Februar geriet das Unternehmen erst vor einem Monat in den Fokus der medialen Aufmerksamkeit, als der Investmentanbieter drei ETPs an die deutsche Xetra-Börse brachte. Genauer handelte es sich dabei um eine Bitcoin, einen Ethereum und einen Litecoin ETP. Mit dem Schritt wollte man vor allem institutionellen Anlegern die Angst vor dem Investieren in Krypto-Assets nehmen. Dem Vertrauen zuträglich war sicherlich auch der Umstand, dass die Finanzprodukte allesamt “physisch gedeckt” sind.

Mit der aktuellen Übernahme des Indexgeschäfts von Elwood scheint man sich nun noch breiter aufstellen zu wollen. Inwiefern das dem Unternehmen helfen wird, weiteren Shareholder Value zu generieren, bleibt indes abzuwarten.

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