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Mastercard will an allen Fronten in Kryptobranche mitmischen

Die traditionellen Zahlungsdienstleister bemühen sich zu´nehmend darum, von den neuen Entwicklungen der Finanztechnologie nicht abgehängt zu werden, ganz egal, ob es sich dabei um Zentralbank-Digitalwährungen (CBDCs) oder Stablecoins handelt.

Einen weiteren Beleg dafür lieferte Mastercard-Chef Michael Miebach am Donnerstag in einer Pressekonferenz zum zweiten Quartal. So gab Miebach hier an, dass er sein Unternehmen auch in den Bereichen Kryptowährungen und CBDCs gut positioniert sieht:

„Wir sehen uns als vielschichtiger Zahlungsdienstleister, weshalb wir auch in diesen Bereichen aktiv sind, um Lösungen anzubieten.“

In der Tat ist Mastercard bisher versucht, mit den Innovationen der Kryptobranche mitzuhalten, was nicht zuletzt durch die Ambitionen des großen Konkurrenten Visa bedingt ist. So hat Mastercard im Februar verraten, noch im laufenden Jahr Kryptowährungen einzubinden, womit diese für knapp 1 Mrd. Nutzer als Zahlungsmittel bei mehr als 30 Mio. Onlinehändlern zur Verfügung stehen würden.

Anfang der Woche hat der Zahlungsanbieter wiederum ein neues Förderprogramm für Startups im Rahmen von Mastercard Start Path ins Leben gerufen, um Fintechs und Unternehmen zu fördern, die mit digitalen Vermögenswerten, Kryptowährungen und Blockchain arbeiten. Dabei wurden zuletzt die Blockchain-Startups SupraOracles und STACS sowie das Krypto-Unternehmen Taurus und Mintable in das Programm aufgenommen.

Darüber hinaus hat Mastercard jüngst eine virtuelle Testumgebung an den Start gebracht, die Zentralbanken dabei helfen soll, die Herausgabe von Digitalwährungen zu erproben. Die Plattform ist sowohl für Wholesale- als auch für Retail-CBDCs designt, und gibt praktische Einblicke darüber, wie die Zentralbank-Digitalwährungen mit bestehenden Zahlungssystemen interagieren könnten.

In diesem Zusammenhang meinte Miebach im Rahmen der Pressekonferenz: „Die Länder müssen abwägen, wofür bestehende Zahlungssysteme zukünftig gebraucht werden und was die CBDC lösen sollen, egal ob es sich dabei um finanzielle Inklusion oder die Abwicklung von grenzübergreifenden Zahlungen handelt. Wir haben in allen Bereichen Expertise.“

Auch bei den Stablecoins mischt Mastercard mit, obwohl hier bereits etablierte Kryptowährungen wie der von Circle lancierte Stablecoin USD Coin (USDC) auf dem Markt ist und das Facebook Krypto-Projekt Diem ebenfalls in diese Kerbe schlägt. Miebach bestätigt, dass das firmeneigene Zahlungsnetzwerk darauf vorbereitet wird, Stablecoin-Zahlungen abwickeln zu können, sofern deren Herausgeber die rechtlichen Vorgaben erfüllen.

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Nächster Schlag – Binance bekommt Betriebsverbot in Malaysia

Auch die Behörden von Malaysia landen nun einen heftigen Schlag gegen Binance, indem sie der marktführenden Kryptobörse den weiteren Geschäftsbetrieb untersagen.

Wie aus einer offiziellen Mitteilung vom gestrigen Freitag hervorgeht, ordnet die Börsenaufsicht des Landes nun die Einstellung des Geschäftsbetriebs von Binance und aller zugehörigen Unternehmen in Malaysia an.

Die Börsenaufsicht gibt zu bedenken, dass die Binance trotz vorheriger Warnungen weiterhin operiert hat, weshalb nun das Verbot erfolgt. In der Tat hatte Cointelegraph bereits im Juli 2020 berichtet, dass die Binance nicht über eine ordnungsgemäße Zulassung für Malaysia verfügt.

Damals hatte die Behörde eine „Schwarze Liste“ veröffentlicht, auf der Krypto-Handelsplattformen verzeichnet waren, die keine Genehmigung der „Securities Commission“ hatten, darunter auch die Binance.

Die marktführende Kryptobörse hat nun ab Dienstag 14 Tage Zeit, um dem Betriebsverbot nachzukommen. Im Zuge dessen muss sie für Malaysia die eigene Webseite und Smartphone-App unzugänglich machen, und jegliche Werbekampagnen, die für die Region geschaltet sind, beenden.

Die Börsenaufsicht fordert zudem ein, dass Binance-Chef Changpeng Zhao die vollständige Befolgung zusagt. Darüber hinaus werden Anleger in der Mitteilung gebeten, nicht auf Kryptobörsen zu handeln, die keine Genehmigung besitzen.

Ein Sprecher der Krypto-Handelsplattform gibt gegenüber Cointelegraph allerdings an, dass Binance.com überhaupt nicht von Malaysia aus betrieben werde:

„Binance fährt einen kooperativen Ansatz bei der Zusammenarbeit mit den Aufsichtsbehörden und nimmt seine Verpflichtungen sehr ernst. Wir versuchen, den wandelnden Vorgaben, Richtlinien und Gesetzen dieser innovativen Branche stets vorauszueilen.“

Das Verbot in Malaysia ist der nächste Schlag gegen die Binance, die in den letzten Monaten zunehmend ins Fadenkreuz der Behörden geraten ist. Von der Androhung von Ermittlungsverfahren bis hin zu gänzlichen Verboten scheint die Krypto-Handelsplattform, den Zorn der Regulierer auf der ganzen Welt auf sich gezogen zu haben.

Earlier in July, Italy’s financial regulator issued a warning against Binance, stating that the platform was not authorized to offer services in the country. Apart from Italy, countries like Germany, Poland, Japan, Thailand, Singapore, the United States and the United Kingdom, among others, have also issued warnings about Binance.

Binance, for its part, has taken steps to mitigate the situation, with its CEO promising to work with regulators amid plans for even further expansion across the globe. There has also been a flurry of policy changes at the exchange with withdrawal limits reduced for users who are yet to complete the platform’s identity verification protocols.

Anfang Juli hatte die italienische Finanzaufsicht eine Warnung für die Binance ausgesprochen, die hier ebenfalls keine Zulassung hat. Auch die Behörden in Deutschland, Polen, Japan, Thailand, Singapur, Großbritannien und der USA machen der Kryptobörse diesen Vorwurf.

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PayPal will schon bald Kryptowährungen in Großbritannien anbieten

Der marktführende Zahlungsdienstleister PayPal will sein Dienstleistungsangebot um Kryptowährungen als nächstes in Großbritannien einführen.

Wie aus einer Pressekonferenz zum neuen Quartalsbericht für das Q2 hervorgeht, hat PayPal im zweiten Quartal großen Erfolg mit dem Krypto-Geschäft erzielt. PayPal-Chef Dan Schulman gab im Zuge dessen bekannt, dass Großbritannien das nächste Land sein wird, in dem Kryptowährungen zukünftig über den Zahlungsdienst genutzt werden können:

„Wir sind sehr froh, was die bisherige Entwicklung im Krypto-Geschäft angeht. […] Hoffentlich können wir schon im nächsten Monat den Handel in Großbritannien eröffnen.“

Zudem betont der PayPal-Chef, dass auch der Funktionsumfang der Krypto-Handelsplattform „schrittweise ausgebaut“ werden soll. So wurde jüngst erst das wöchentliche Limit für den Handel mit Kryptowährungen auf 100.000 US-Dollar erhöht.

Auch das Bankensystem soll demnächst angebunden werden, indem „das ACH vollständig integriert und die Zahlungsabwicklung schneller gemacht wird“. Das ACH ist das Automatische Clearinghouse von PayPal, das es Onlinehändlern ermöglicht, auf direktem Weg Zahlungen und Rückerstattungen auf Kundenkonten zu verbuchen.

Darüber hinaus legt Schulman offen, dass der Umsatz des firmeneigenen Zahlungsdienstes Venmo im Q2 im Vergleich zum Vorjahr um 183 % gewachsen ist. Auch hier wurde der Krypto-Handel bisher sehr stark angenommen. Mitte April hatte Venmo Kryptowährungen für knapp 70 Mio. Nutzer zugänglich gemacht.

DeFi auch bald bei PayPal?

Auch die Dezentralisierten Finanzdienstleistungen (DeFi) könnten bei PayPal demnächst eine Rolle spielen, denn Schulman gibt an, dass der Zahlungskonzern bereits daran forscht, wie „das Finanzsystem der nächsten Generation aussehen könnte“. Die Einbindung von Smart Contracts und Dezentralisierten Apps (DApps) steht dabei ganz oben auf der Tagesordnung:

„Wie können wir Smart Contracts effizienter machen? Wie können wir Vermögenswerte digitalisieren und für Anleger interessant machen, die bisher noch keine Berührungspunkte mit diesen hatten? Auch für die DeFi gibt es interessante Anwendungsmöglichkeiten. Daran arbeiten wir bereits sehr hart.“

Die transparenten Äußerungen des PayPal-Chefs kommen kurz nach dem in der vergangenen Woche auf der EthCC-Konferenz in Paris geleakt wurde, dass die Uniswap, die weltgrößte dezentralisierte Kryptobörse, mit dem Zahlungsdienst bereits über eine mögliche Integration in Gesprächen ist.

Wie kürzlich berichtet, plant PayPal zudem eine eigene „Super App“, die unter anderem einen Messenger, ein Sparkonto und eine Krypto-Handelsplattform verbinden soll.

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Binance stellt Handel von Krypto-Derivaten in Europa ein

Die marktführende Kryptobörse Binance bekommt immer mehr Gegenwind von den Aufsichtsbehörden auf der ganzen Welt zu spüren, und hat sich in Folge dessen nun dazu entschieden, den Handel von Krypto-Derivaten in Europa einzustellen.

Wie Binance am heutigen Freitag offiziell bekanntgegeben hat, wird der Handel von Krypto-Derivaten in den kommenden Tagen vollständig im europäischen Raum aufgekündigt. Deutschland, Italien und die Niederlande machen dabei den Anfang, weshalb hier ab sofort keine Krypto-Derivate mehr gehandelt werden können.

Binance betont, dass sie auf lokaler Ebene ohnehin nicht aktiv für Futures und Derivate wirbt. Folglich soll der Zugang zu diesen Produkten in Europa nun nach und nach zurückgefahren werden. „Der europäische Raum ist ein sehr wichtiger Markt für Binance, weshalb wir uns proaktiv bemühen, mit den gesetzlichen Vorgaben in Einklang zu stehen, dies ist ein sehr wichtiger Schritt für die gesamte Branche“, wie die Kryptobörse dahingehend schreibt.

Der Entschluss, den Derivatehandel in Europa zukünftig auszusetzen, soll deshalb ein klares Zeichen sein, dass die Krypto-Handelsplattform auf die nationalen Aufsichtsbehörden zugehen will. Cointelegraph hat Binance um Stellungnahme gebeten, doch bisher noch keine Rückmeldung erhalten.

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EU investiert 30 Mio. US-Dollar in neuen Blockchain- und digitalen Vermögenswertfonds

Analysten kritisieren seit langem, dass es in der Europäischen Union an Tech-Riesen fehle. Dabei verweisen sie auf die Kluft zwischen der EU und anderen Ländern, wie den Vereinigten Staaten und China. Doch die EU scheint nun stärker in innovative Technologien investieren zu wollen. Europäische Investmentfonds (EIF) ist eine EU-Behörde, die für die Finanzierung von kleinen und mittelständischen Unternehmen zuständig ist. Diese hat kürzlich einen neuen Fonds für digitale Vermögenswerte und Blockchain unterstützt.

Fabric Ventures, ein Luxemburger Risikokapitalfonds, der in digitale Vermögenswerte, Tokenisierungsprojekte und andere Bl passtockchain-anwendungen investiert, hat vom EIF 30 Millionen US-Dollar von insgesamt 120 Millionen US-Dollar für seinen Fonds im Jahr 2021 erhalten.

Weitere hochkarätige Investoren waren Führungskräfte von Ethereum, PayPal, (Transfer)Wise, Square, Google, Galaxy Digital, PayU, Ledger und vielen anderen. Doch gerade die Beteiligung des EIF sehen die Gründer des Fonds als wichtiges Signal dafür, dass die EU möglicherweise einen neuen, strategischen Ansatz im Hinblick auf Technologieinvestitionen verfolgt.

Zum Team von Fabric Ventures gehören Richard Muirhead, Max Mersch und Anil Hansjee. Letzterer hat fünf Jahre lang PayPal Ventures EMEA geleitet. Diese drei bringen Erfahrung in Sachen digitale Token, dezentralisierte Governance und Marktinfrastrukturen mit und haben zuvor den Firestartr-Fonds gegründet. Dieser wird von Bitstamp, Tray.io, Railsbank und anderen unterstützt. Muirhead sprach in einem Interview über die Bedeutung der Beteiligung des EIF an dem neuen Projekt: 

„Die Europäische Kommission hat erkannt, dass dieser Bereich von geopolitischer Bedeutung für den EU-Block ist. Auf der einen Seite steht der ‚wilde Westen‘-Ansatz von Nordamerika, auf der anderen Seite der Überwachungsstaat der Kommunistischen Partei Chinas.

Er glaubt, dass die EU einen „dritten Weg für das Individuum“ schaffe, um neue Technologien zu nutzen, die „Netzwerke und Marktplätze“ zwischen Nutzern unterstützen können, die Daten zu ihrem eigenen und gegenseitigen Nutzen austauschen. 

Fabric Ventures erklärte, die Netzwerkkapitalisierung von Bitcoin (BTC) und Ether (ETH) werde innerhalb von 10 Jahren 1 Mrd. US-Dollar erreichen. Das werde durch die Akzeptanz von großen Namen wie Goldman Sachs, PayPal und Tesla gefördert. Der Fonds hat erklärt, in verschiedene Software-Token, dezentrale Netzwerke und Anwendungen unter dem Motto „Open Web“ und „Open Finance“, aber auch in traditionelle Aktien investieren zu wollen.

In einer offiziellen Stellungnahme zur Entscheidung des EIF, den Fonds zu unterstützen, sagte der EIF-Chef Alain Godard, dass die Partnerschaft finanzielle Unterstützung für Startups und Unternehmer im Bereich Blockchain bieten solle. Dieser Bereich sei ihm zufolge „von besonderer strategischer Bedeutung für die EU und unsere Wettbewerbsfähigkeit auf globaler Ebene“.

In diesem Zusammenhang: EZB: Digitaler Euro soll energieeffizienter sein als Bitcoin

Die Europäische Kommission will auch ihr System zur Bekämpfung der Geldwäsche (AML) weiter stärken und hat dazu eine neue Behörde eingerichtet, die sich um die Aufsicht über Anti-Geldwäschemaßnahmen kümmert. Das betrifft auch den Krypto-Raum. Aus kürzlich durchgesickerten Dokumente der Kommission geht hervor, die derzeitige Unterregulierung von Transaktionen mit Krypto-Vermögenswerten in der EU sorge für Bedenken, dass die Krypto-Investoren einem Geldwäsche- und Terrorismusfinanzierungsrisiko ausgesetzt sind

Die Kommission hat auch einen Regulierungsvorschlag mit dem Titel Markets in Crypto-Assets herausgegeben. Darin wird ein umfassender Regulierungsrahmen für den Sektor vorgeschlagen.

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Deutsches Gericht beschließt: Einfrieren von Krypto-Börsenguthaben ist rechtswidrig

Deutsches Gericht beschließt: Einfrieren von Krypto-Börsenguthaben ist rechtswidrig und muss widerrufen werden. Dies ist eine wichtige Entscheidung für die deutsche Krypto-Community.

Einfrieren von Krypto-Börsenguthaben ist rechtswidrig

Das deutsche Landesgericht von Dresden hat in einem Urteil das Einfrieren von Kryptowährungsbeständen an Börsen durch Staatsanwaltschaften verboten.

In dem Urteil schreibt das Gericht, dass alles bestehenden Gesetze zur Beschlagnahme von Kryptowährungen durch Dritte sofort widerrufen werden müssen. Im Urteil heißt es:

“Es liegt eine bezahlte Transaktion vor, die eine Beschlagnahme des Erlöses aus der Straftat von anderen als den Tätern oder Beteiligten der Straftat ausschließt.”

Das Gericht wies auch darauf hin, dass keine Maßnahmen zur Beschlagnahme von Kryptowährungen ergriffen würden, sollte die Staatsanwaltschaft nicht nachweisen können, dass das Ziel mit kriminellen Aktivitäten in Verbindung steht.

Nach deutschem Recht können Staatsanwälte neben Strafgerichten auch Vermögenswerte einziehen, die aus illegalen Aktivitäten stammen. Insbesondere ist die Sperrung auch für den Täten sinnvoll, um Vermögenswerte direkt aus der begangenen Straftat zu erhalten.

Bei Dritten erfolgt die Beschlagnahmung nur, wenn das Vermögen unentgeltlich übereignet wurde oder kein Rechtsgrund vorliegt.

In einem Ermittlungsfall können Staatsanwälte per Gesetz Vermögenswerte einfrieren. Solche Maßnahmen beinhalten normalerweise große Mengen an Kryptowährungen, was zu Liquiditätsproblemen führt.

Dieses Urteil ist für die deutsche Kryptowährungsszene von Bedeutung, da es sich um den ersten Fall vor einem Strafgericht handelt.

Trotz dieses Urteils werden Krypto-Börsen ein Ziel der Behörden bleiben. Staatsanwälte könnten argumentieren, dass Börsen einige der mit kriminellen Aktivitäten verbundenen Transaktionen anerkennen können. Da die Zurückverfolgung mancher Kryptowährungen sich als sehr schwer gestaltet, haben die Behörden ihren Fokus auf Börsen gerichtet.

Das Gerichtsurteil ist nun Teil der sich ändernden deutschen Krypto-Rechte. Vor kurzem ermöglichte ein neues Gesetz fast 4.000 institutionellen Fonds mit einem verwalteten Vermögen von etwa 2 Milliarden EUR, 20% ihrer Portfolios in Bitcoin und andere Kryptowährungen zu investieren.


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Thorchain erholt sich nach den Hacks mit einem 36%igen Anstieg

Der Token hinter Thorchain konnte sich seit dem Fall letzte Woche wieder um 30% erholen.

Thorchain klettert wieder nach oben

Der Juli war für das Multi-Chain-Projekt Thorchain eines der volatilsten Monate.

In den letzten zwei Wochen war Thorchain Opfer von zwei großen Hacks, bei denen RUNE von einem lokalen Hoch von 7,61 USD auf unter 4 USD gefallen ist.

Beim zweiten Thorchain Hack hinterließ der Hacker eine Notiz, dass er viel mehr hätte erreichen können. Er wollte damit den Thorchain-Entwicklern nur eine Lektion erteilen.

Das Team hat sich bemüht, zusätzliche Bewertungen von seinen Prüfungspartner Trail of Bits und Halborn Security einzuholen. Das Projekt startete mit ImmuneFi ein Bug-Bounty-Programm in Höhe von 500.0ß00 USD und plante sogar, Versicherungsmaßnahmen für zukünftige Verstöße festzulegen.

Man berichtete auch, dass sie über 20 White-Hat-Sicherheitsspezialisten für eine Thorchain-Code-Komplettlösung gehostet haben, was darauf hindeutet, dass mehr Entwickler an der Sicherheit arbeiten, als Core-Developer.

RUNE ist auf diese Entwicklungen in den letzten 24 Stunden um 36% gestiegen, wodurch der Token wieder in den Top 100 landet.

Bei Thorchain handelt es sich um eine dezentrale Börse ähnlich wie Uniswap, die auf der Cosmos-Blockchain aufbaut. Durch die Verwendung der Multi-Chain-Funktionen von Cosmos ermöglicht Thorchain es Händlern, Kryptowährungen zu tauschen, auch wenn diese nicht dem gleichen Token-Standard entsprechen. Dies wäre zwar auch ohne Thorchain möglich, bräuchte aber die Hilfe von Coinbase und anderen. Bei Thorchain wird dafür eine sogenannte Chaosnet-Funktion eingesetzt.

Genau diese war die primäre Schwachstelle hinter der neuesten Reihe von Hacks, wobei einige Kommentatoren sagen, dass die Funktion zu schnell eingeführt wurde. Der Gründer von ShapeShift, Erik Voorhees sagte dazu:

“Es ist Zeit für Schneckentempo.”


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Digitale Vermögenswerte: Institutionelle Investoren zeigen großes Interesse

Institutionelle Marktteilnehmer zeigen verstärkt Interesse an Investments in digitale Vermögenswerte. Dies meldete  die deutsche Unternehmensberatung Zeb am 15. Juli unter Verweis auf die Ergebnisse einer selbst durchgeführten Umfrage.

Zwei Drittel mit Interesse an digitalen Assets

Befragte Finanzmarktteilnehmer, darunter Vermögensverwalter, Versicherer und Kreditinstitute, sollten die Bedeutung von digitalen Vermögenswerten als Anlageklasse einschätzen, um “auf Basis eines breiten Spektrums an institutionellen Investoren die aktuelle Stimmungslage im Digital-Assets-Markt zu beleuchten”, so Zeb.

Laut Zeb zeigten sich rund 65 Prozent der institutionellen Anleger an Investitionen in Digital Assets interessiert, wobei bislang lediglich 30 Prozent erste Erfahrungen im Kontext von digitalen Vermögenswerten gesammelt bzw. erste Investitionen getätigt hätten.

Alle interessierten Investoren, die noch nicht im Digital-Assets-Markt investiert haben, halten es für wahrscheinlich bzw. sehr wahrscheinlich, innerhalb der nächsten zwei Jahre hier aktiv zu werden.

Hinsichtlich der Art von digitalen Assets zeigten sich die Befragten zudem offen und hätten keine Präferenz für eine spezifische Art, wie etwa Kryptowährungen, Security-Token oder Kryptowertpapiere. Als präferierte Anlageform stechen allerdings Direktanlagen heraus, so Zeb weiter.

“In Bezug auf die Anlageform – unter Berücksichtigung von Mehrauswahl – werden vor allem Direktanlagen (75 Prozent), Fondsvehikel in Form von Spezial-AIFs (≈ 60 Prozent) und ETFs (50 Prozent) präferiert. Hinsichtlich der Direktanlagen spiegelt das Ergebnis die Marktpraxis bspw. im traditionellen Wertpapierbereich wider, wonach einzelne Institute über 80 Prozent der Vermögenswerte über eine Direktanlage halten.”

Ein Großteil der Befragten gebe zudem an, “eine Investition in digitale Vermögenswerte über ETFs (≈ 50 Prozent, Mehrfachauswahl möglich) tätigen zu wollen”. Für das bei digitalen Vermögenswerten noch zurückhaltend agierende Drittel seien “Compliance- und Sicherheitsbedenken” der Hauptgrund.

Andere Studien zeichnen ähnliches Bild

Eine jüngst im Auftrag des Fonds-Verwalters Fidelity Investments durchgeführte Studie kommt zu ähnlichen Ergebnissen. Etwa 70 Prozent der Teilnehmer gaben an, dass sie innerhalb der nächsten fünf Jahre in digitale Vermögenswerte investieren werden.

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Entwickler warnen: Neuer Monero-Bug könnte Transaktionsdatenschutz gefähren

Die Entwickler der auf Datenschutz ausgerichteten Kryptowährung Monero (XMR) haben einen Fehler gefunden, der sich möglicherweise auf den Datenschutz der Transaktionen der Nutzer auswirken könnte.

Am Montag warnte Monero seine Nutzer auf Twitter vor einem „ziemlich bedeutenden Fehler“, der in Moneros Decoy-Auswahlalgorithmus entdeckt wurde. Das System dient Zweck, echte Ausgabetransaktionen unter 10 Ablenkungen in einem Ring zu verstecken.

Der Fehler wurde vom Softwareentwickler Justin Berman entdeckt und sorgt dafür, dass die Ausgabetransaktionen der Nutzer eingesehen werden können. Der wahre Betrag, den die Nutzer ausgegeben haben, kann unter den Ablenkungen gesehen werden, wenn sie sofort nach der Sperrzeit in den ersten zwei Blocks (ca. 20 Minuten), nachdem sie das Geld erhalten haben, das Geld ausgeben.

Die Entwickler betonten, dass der Fehler kein Risiko darstelle. Informationen über Adressen oder Transaktionssummen würden dabei nicht sichtbar, man könne lediglich nachverfolgen, dass es eine XMR-Transaktion gegeben hat. „Das Geld der Nutzer kann nicht gestohlen werden. Dieser Fehler ist auch heute noch im offiziellen Wallet-Code“, so die Monero-Entwickler.

Laut einem XMR-Mitarbeiter auf Reddit betrifft der neu entdeckte Fehler Transaktionen, die in der Vergangenheit liegen. Um die Datenschutzrisiken zu minimieren, haben die Monero-Entwickler empfohlen, eine Stunde oder länger zu warten, bevor man neu erhaltene XMR ausgibt. Das sollte man so lange so machen, bis die Community einen Fix in einem zukünftigen Software-Update für die Wallet implementiert. Ein vollständiges Netzwerk-Upgrade oder ein Hard Fork seien nicht erforderlich, um dieses Problem zu beheben, so die Entwickler.

In diesem Zusammenhang: US-Besteuerungspläne: Datenschutz-Coin Monero steigt um 31 Prozent

XMR wurde 2014 lanciert und ist eine wichtige, auf Datenschutz ausgerichtete Kryptowährung, die entwickelt wurde, um sichere, private und nicht zurückverfolgbare Transaktionen zu bieten. Dabei wird eine spezielle Art von Kryptographie verwendet, um sicherzustellen, dass alle Transaktionen zu 100 Prozent nicht nachvollziehbar und nicht miteinander verknüpfbar sind. Monero ist auf Platz 29 der größten Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung und die größte auf Datenschutz ausgerichtete Digitalwährung nach Wert. Bei Redaktionsschluss lag der XMR bei 222 US-Dollar. Das entspricht einem Rückgang von 3,8 Prozent in den letzten 24 Stunden, wie die Daten von CoinGecko zeigen.

Wie Cointelegraph bereits berichtete, haben mehrere Finanzaufsichtsbehörden weltweit versucht, den Datenschutz bei Monero zu umgehen. Letztes Jahr hat die US-Steuerbehörde IRS ein Kopfgeld von bis zu 625.000 US-Dollar geboten, wenn jemand Monero-Transaktionen nachverfolgen kann.

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Diese 4 Altcoins haben in einer Woche mehr als 90% zugelegt

In den letzten Tagen sind viele Kryptowährungen mit einer niedrigen Marktkapitalisierung in die Höhe geschossen und haben dadurch erhebliche Gewinne erzielt, während Bitcoin in diesem Jahr seinen wahrscheinlich noch größten Sprung vor sich hat.

Diese vier Altcoins haben in einer Woche mehr als 90% zugelegt

Die Führung hat Axie Infinity (AXS) übernommen, bei dem es sich um ein blockchainbasiertes Spiel handelt, bei dem Spieler sammelbare digitale Kreaturen sammeln, züchten, aufziehen, bekämpfen und handeln können.

In der vergangenen Woche ging AXS von seinem Tief von 17,82 USD auf ein neues Allzeithoch von 52,17 USD hoch, was einem Anstieg von 192% entspricht. Zum Zeitpunkt des Schreibens liegt der Kurs bei 47,36 USD.

Bei dem nächsten Altcoin handelt es sich um Telcoin (TEL), der entwickelt wurde, um die Telekommunikationsindustrie und den breiteren Blockchain-Raum zu überbrücken und schnelle Transaktionen, insbesondere weltweite Transaktionen zu ermöglichen. TEL ist von 0,010 USD Anfang dieser Woche um 120% auf 0,022 USD gestiegen. Trotz des starken Anstiegs befinden sich TEL immer noch unter seinem Allzeithoch von 0,06 USD.

Der dritte Altcoin, der diese Woche große Gewinne zeigt, ist AMP, eine Kryptowährungen, die für besicherte Vermögensübertragungen verwendet wird. AMP ist von einem Tief von 0,04 USD auf ein Wochenhoch von 0,08 USD geklettert, was einem 100% Anstieg entspricht.

Der letzte Altcoin ist der Utility-Token der Börse OKEx namens OKB. Dieser ist in einer Woche um über 94% gestiegen, nachdem dieser von einem Tiefstand von 9,91 USD am 21. Juli auf 19,28 USD gestiegen war.

Was Bitcoin betrifft, so zeigt dieser wieder Stärke und hat mittlerweile die 40.000 USD gebrochen. Damit ist BTC seit der vergangenen Woche um über 35% gestiegen.

Sollte die heutige Tageskerze von BTC wieder grün abschließen, hat Bitcoin seinen siebentägigen Win-Streak-Rekord gebrochen, den er zwischen dem 5. Und 11. März verzeichnete.


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