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Investment-App Betterment: Noch unsicher im Hinblick auf Krypto-Dienste

Betterment, ein Finanzberatungsunternehmen, das Robo-Advising und Cash-Management-Services anbietet, ist noch unentschlossen, ob es Kryptowährungen auf seiner Plattform einführen wird.

Betterment untersucht noch eine mögliche Ausweitung seiner Dienste. Dabei sollen möglicherweise digitale Vermögenswerte wie Bitcoin (BTC) einbezogen werden, so die CEO Sarah Levy.

„Wir glauben, es ist in Ordnung, sich an diesen neueren Anlageklassen zu beteiligen, wenn wir den richtigen Kontext und die richtige Beratung bieten können“, wie Levy in einem Interview am Dienstag auf dem Bloomberg Wealth Summit erklärte. „Ich würde mir wünschen, dass wir einen Weg finden, Krypto auf verantwortungsvolle Weise anzubieten, aber ich kann nicht sagen, dass wir schon so weit sind. Ich denke, wir sind immer noch in einer Art Beobachtungs- und Lernmodus“, fügte sie hinzu.

Betterment wurde im Jahr 2008 gegründet und ist eine beliebte Plattform in den USA, die Kunden dabei hilft, in ein weltweit diversifiziertes Portfolio aus Aktien und Anleihen zu investieren. Jedes ist einem „angemessenen Risikoniveau“ für einen bestimmten Zeitraum zugeordnet. 

Im April meldete das Unternehmen ein Rekordwachstum im ersten Quartal 2021. Das verwaltete Vermögen stieg dabei um 10 Mrd. US-Dollar und es konnte die Zahl der Neukunden um 116 Prozent im Vergleich zum Vorjahr steigern. Zuvor hatte Betterment die US-Tochter des kanadischen Robo-Advisor-Unternehmens WealthSimple übernommen. Das Unternehmen wurde im September 2020 als Kanadas erste regulierte Kryptobörse eröffnet.

Große Wall-Street-Firmen wie Goldman Sachs und Morgan Stanley haben ebenfalls bereits Schritte unternommen, um wohlhabenden Kunden Investitionen in Kryptowährungen zu ermöglichen. Der globale Zahlungsriese PayPal sagte, die Nachfrage nach seinen Krypto-Diensten hätte die Erwartungen des Unternehmens übertroffen. Die Firma hat ihre ersten Krypto-Angebote Ende 2020 eingeführt.

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Auktionsriese Sotheby’s will BTC und ETH als Zahlungsoption akzeptieren

Sotheby’s, eines der ältesten und größten Auktionshäuser der Welt, hat angekündigt, bei einer geplanten Auktion die wichtigsten Kryptowährungen als neue Zahlungsmethode akzeptieren zu wollen.

Der CEO von Sotheby’s Charles Stewart sagte, das Unternehmen werde Bitcoin (BTC) und Ether (ETH) bei der geplanten Auktion von Banksys „Love is in the Air. akzeptieren werden. Die neue Zahlungsmethode wird in Partnerschaft mit der größten Kryptowährungsbörse der USA Coinbase möglich gemacht, wie Stewart in einem Interview bei der CNBC-Sendung Squawk Box erklärte.

„Darüber haben wir schon seit einiger Zeit nachgedacht“, so der CEO. Weiter hieß es, dass Sotheby’s damit Krypto-Zahlungen für physische Kunst weiter fördere. Die Firma hat Anfang des Jahres auch nicht-fungible Token (NFTs) erstmals versteigert.

„Love is in the Air“ ist ein ikonisches Kunstwerk über Protest und stammt vom englischen Straßenkünstler Banksy. Das Werk wird in der Abendauktion von Sotheby’s für zeitgenössische Kunst am 12. Mai in New York angeboten, wie Esquire berichtete. Die Gebote für das Werk, das auf einen Wert zwischen 3 und 5 Mio. US-Dollar geschätzt wird, werden in US-Dollar abgegeben. Den Betrag kann man anschließend aber mit Kryptowährungen bezahlen.

Wie Cointelegraph bereits berichtete, sind Auktionshäuser weltweit in den letzten Monaten immer stärker in die Kryptobranche eingestiegen. Im Februar kündigte das britische Auktionshaus Christie’s eine NFT-Auktion eines digitalen Kunstwerks von Mike Winkelmann an. Der Titel dieses Werks lautet „Everydays: The first 5000 Days“. In der Auktion kamen beim NFT-Verkauf fast 70 Mio. US-Dollar zusammen. Im Oktober 2020 verkaufte Christie’s außerdem ein Kunstwerk und NFT zum Thema Bitcoin für über 130.000 US-Dollar.

Derzeit gibt es eine große Altcoin-Rallye, bei der Ether am Dienstag ein neues Allzeithoch von über 3.500 US-Dollar erreichte.

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Umfrage von MasterCard zeigt: 40% möchten im nächsten Jahr Kryptowährungen für Zahlungen nutzen

Wie eine MasterCard-Umfrage ergeben hat, möchten 40% der Befragten im nächsten Jahr Kryptowährungen als Zahlungsmittel nutzen.

Umfrage von MasterCard zeigt ein spannendes Ergebnis

Eine Umfrage des Kreditkartenunternehmens MasterCard zeigt, dass vier von zehn Personen vor haben, Kryptowährungen innerhalb des nächsten Jahres für Zahlungen zu verwenden.

Am 4. Mai veröffentlichte Mastercard eine Umfrage mit dem Titel: “Consumer Appetite for Digital Payments Takes Off”, an der mehr als 15.000 Personen aus 18 Ländern teilnahmen.

Besonders Millennials beschäftigen sich sehr stark mit Kryptowährungen. 67% stimmen zu, dass sie offener für die Nutzung von Kryptowährungen sind als vor einem Jahr. Darüber hinaus wurde berichtet, dass 77% der Millennials daran interessiert sind, mehr über Kryptowährungen zu erfahren, während 75% zustimmen, dass sie digitale Assets verwenden würden, hätten sie darüber ein besseres Verständnis.

Als Millennials werden vom US-Volkszählungsamt all jene Personen eingestuft, die zwischen 1982 und 2000 geboren wurden, was bedeutet, dass ihre Altersspanne zwischen 21 und 39 Jahren liegt.

Kryptowährungen ziehen die Masse an

Mitte Februar kündigte MasterCard an, Zahlungen für digitale Assets für fast eine Milliarde Benutzer zugänglich zu machen. Diese können ab dann bei mehr als 30 Millionen Händlern mit Kryptos bezahlen.

Die 40% umfassten bei der Umfrage alle Altersgruppen, wobei die Befragten aus Nordamerika, Lateinamerika, dem Nahen Osten, Afrika und dem asiatisch-pazifischen Raum stammten.

MasterCard sagte, dass das Interesse der Verbraucher an Kryptowährungen wie Bitcoin zwar hoch ist, allerdings noch sehr viel Arbeit erforderlich ist, um die Auswahl, den Schutz und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften für die Verbraucher sicherzustellen.

Die Pandemie hat die Menschen dazu veranlasst, mehr in Richtung kontaktlose Zahlungen zu gehen. Dazu zählen die Möglichkeiten über Kryptowährungen, Biometrie, QR-Codes.

Chief Product Officer von MasterCard, Craig Vosburg sagte, dass das Unternehmen künftig alle Zahlungsmethoden aktivieren muss.

“Mit Blick auf die Zukunft müssen wir weiterhin alle Auswahlmöglichkeiten im Geschäft und online ermöglichen, um das Handelsgefüge zu gestalten und die digitale Wirtschaft für alle zum Funktionieren zu bringen.”


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CEO von eBay verrät Details zur Akzeptanz zu Kryptowährungen

Laut dem CEO von eBay erwägt die Einzelhandelsplattform Kryptowährungen hinzuzufügen.

eBay bald auch mittels Kryptos nutzbar?

Die große Online-Plattform eBay hat bekannt gegeben, dass es Überlegungen gibt, Kryptowährungen als Zahlungsmethode zu akzeptieren und man möchte auch die Branche nicht fungibler Token (NFT) erkunden.

Am Monat, dem 3. Mai erklärte der CEO von eBay, Jamie Iannone in einem Interview mit CNBC, dass das Unternehmen Kryptowährungen als Zahlungsmöglichkeit überlegt. Während der CEO weder sagt, ab wann es so weit sein soll, noch erwähnt, welche Kryptowährungen angedacht sind, zeigt eine Erklärung von eBay, dass man es damit nicht eilig hat.

“Wir sind immer auf der Suche nach den wichtigsten Zahlungsarten und werden dies auch in Zukunft bewerten. Wir haben keine unmittelbaren Pläne, aber es (Kryptowährung) ist etwas, das wir im Auge behalten.”

Kryptowährungen erleben eine immer breitere Akzeptanz bei großen Unternehmen. In jüngster Zeit haben eine Reihe Unternehmen damit begonnen, Bitcoin und andere Kryptowährungen zu akzeptieren.

Zu den Unternehmen zählen auch PayPal, die frühere Tochtergesellschaft von eBay. Der neue Service des Zahlungsabwicklers soll es Kunden ermöglichen, Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum, Bitcoin Cash und Litecoin für Einkäufe zu nutzen.

NFTs auf eBay?

Der CEO von eBay ließ durchklingen, dass das Unternehmen sich derzeit den NFT-Sektor ansieht.

“Eines der großartigen Dinge an eBay ist, dass ein neuer Trend nur bei eBay auftaucht. Das sehen wir in Bereichen wie NFT, in denen wir uns ansehen, wie wir das besser erkunden können, da eBay wirklich als Ort für Warentransaktionen bekannt ist.”

Er kommentierte auch die Pläne des Unternehmens in Bezug auf den NFT-Bereich und sagte dazu:

“Wir prüfen es und suchen nach Möglichkeiten, wie wir es auf einfache Weise bei eBay aktivieren können. Wenn Sie an Sammlerstücke denken, ist alles, was wirklich Sammlerstücke sind, seit Jahrzehnten bei eBay bekannt und wird es auch in den nächsten Jahrzehnten bleiben.”


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VeChain reicht Patent zum Ausgleich der Kohlenstoffemission ein

VeChain Global Technology hat am 22. April ein Patent beim US-Bundesamt für Patent- und Marken (USPTO) angemeldet. Aus der Anmeldung geht hervor, dass das Unternehmen Methoden, Geräte, Blockchain-Nodes und ein System zur Kohlenstoffaufzeichnung und zum Handel gemäß dem von der Agentur veröffentlichten Dokument patentieren möchte.

Vechain reicht Patent zum Ausgleich der Kohlenstoffemission ein

Das von VeChain eingereichte Patent beschreibt die Methode, um Daten zum Kohlenstoffverhalten an verschiedenen Objekten zu erhalten und diese dann in entsprechende Kohlenstoffdaten umzuwandeln. Diese Informationen sollen später auf einer Blockchain-basierten Plattform für den anschließenden Handel als Transaktion gespeichert werden.

Mit dieser Methode könnte ein Elektrofahrzeug mit einer eindeutigen ID Daten über die Menge der verbrauchten elektrischen Energie liefern. Diese Daten könnten mit denen eines Fahrzeugs mit Verbrennungsmotor verglichen werden, um eine “Basis-Kohlenstoffemissionsmenge” (BE) zu bestimmen. Mit einem Smart Contract, der auf der Blockchain-Plattform ausgeführt wird, kann der Fahrzeugeigentümer eine Gutschrift erhalten, wenn er die BE unter dem Durchschnitt zu hält.

“(…) Die Kohlenstoffgutschrift und die eindeutige ID für die Blockkette als Blockkettentransaktion; Empfangen am Blockkettenknoten eine Anfrage für eine Transaktion zum Kauf einer Ware oder Dienstleistung mit der Kohlenstoffgutschrift und Ausführen mit der mindestens ein intelligenter Vertrag, eine Blockkettentransaktion gemäß der Anforderung.”

Der Kohlenstoffemissionswert wird durch Ausführen einer Hash-Operation als gehashter Wert geschrieben. Der Hash wird an die Blockchain und den sicheren Speicher übertragen, während Folgendes hinzugefügt wird:

“Die Nutzungsdaten werden von einem IoT-Sensor gesammelt, der funktionsfähig mit dem Elektrofahrzeug gekoppelt ist, und über eine im Elektrofahrzeug befindliche Rechenvorrichtung an den Blockkettenknoten übertragen.”

Das dem Patentamt vorgelegte Dokument behauptet, dass Treibhausgase die Hauptursache für die globale Erwärmung sind. Aus diesem Grund hat VeChain diese Methode zur Implementierung der CO2-Emissionstechnologie entwickelt.

Dieser Mechanismus soll auch eine vertrauenswürdige und manipulationssichere Mehrzweckplattform zur Speicherung ihrer CO2-Emissionsdaten bereitstellen.

“Mit den Lösungen der vorliegenden Offenbarung kann eine sichere und glaubwürdige Aufzeichnung der Kohlenstoffdaten erreicht werden. Darüber hinaus kann gemäß einigen Aspekten der vorliegenden Offenbarung eine sichere und glaubwürdige Implementierung und Aufzeichnung des Kohlenstoffhandels erreicht werden.”


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Glassnode: Im Umlauf befindlicher Stablecoins sind ein Anzeichen auf kommende Bitcoin-Rally

Stablecoins haben jetzt zusammen mehr als 78 Milliarden USD erreicht. Dazu zählen der König der Stablecoins Tether, USD Coin, Binance Coin und DAI.

Wachsendes Stablecoin-Angebot kann zur Bitcoin-Rally führen

Das Angebot der im Umlauf befindlichen vier größten Stablecoins hat ein neues Allzeithoch erreicht, was für das bekannte Krypto-Analyseunternehmen Glassnode ein Hinweis darauf sein könnte, dass Käufer bald in Bitcoin einsteigen.

Die zusammengefasste Kapitalisierung von Tether (USDT), USD coin (USDC), Binance USD (BUSD) und Dai (DAI) ist seit Jahresanfang um fast 190% von 27 Milliarden USD auf knapp 78 Milliarden USD gestiegen.

In einem Chain-Report vom 3. Mail hat Glassnode festgestellt, dass Tether weiterhin der Marktführer bei Stablecoins ist. Das gesamte Angebot von USDT erreichte Ende letzter Woche ein Allzeithoch von 51,78 Milliarden USD, nachdem dieses in nur sieben Tagen um 1,48 Milliarden USD bzw. 3% gestiegen war. Das Angebot von USDT hat in der vergangenen Woche ebenfalls um etwa 1 Milliarde USD zugelegt. Daten von Coingecko zeigten, dass die Kapitalisierung derzeit bei 14,5 Milliarden USD liegt. Am 30. April erreichte USDC kurzzeitig einen Höchststand von 15 Milliarden USD.

Das im Umlauf befindliche Angebot von BUSD verzeichnete mit 3. Mail einen Rekordwert von 7,8 Milliarden USD, während das Angebot von DAI mit 3,9 Milliarden USD ein Allzeithoch erreicht hat.

Glassnode hebt aus diesem Grund hervor, dass das Stablecoin Supply Ratio (SSR) von Bitcoin, dass das Bitcoin-Angebot geteilt durch das Stablecoin-Angebot misst, auf einem Jahrestief von 13,4 liegt und sich seinem Allzeittief von 9,6 nähert.

In den Jahren 2020 und 2021 war das SSR anhaltend niedrig, da das Angebot an Stablecoins im Verhältnis zur Preissteigerung von Bitcoin weitgehend gestiegen ist.

Für Glassnode ist ein sinkender SSR-Wert ein bullisches Signal, da das weltweite Angebot an Stablecoins im Verhältnis zur Bitcoin-Marktkapitalisierung größer wird

“Da das Gesamtangebot an stabilen Münzen zunimmt, deutet dies auf eine erhöhte Kaufkraft von krypto-nativem Kapital hin, das schnell ausgetauscht und in BTC und andere Krypto-Assets gehandelt werden kann.”


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Ether macht’s möglich: Ethereum-Mitbegründer Vitalik Buterin nun Krypto-Milliardär

Vitalik Buterin, der Mitbegründer der weltweit populärsten Smart-Contract-Plattform, nämlich der Ethereum-Blockchain, ist nun offiziell ein Krypto-Milliardär.

Buterins öffentliche Ether-Adresse, die er 2018 als seine Haupt-Wallet bezeichnete, hat nach dem enormen Anstieg von Ether auf über 3.000 US-Dollar am Montag einen Kontostand von 1 Mrd. US-Dollar erreicht.

Bei Redaktionsschluss enthielt die Adresse rund 333.500 Ether (ETH), die laut On-Chain-Daten von Etherscan aktuell 1,029 Mrd. US-Dollar wert sind. Der Wert von ETH hat sich von rund 700 US-Dollar Anfang 2021 mehr als vervierfacht.

Bei Redaktionsschluss lag der weltgrößte Altcoin bei 3.144 US-Dollar. Dabei ist er in den letzten 24 Stunden um 8,6 Prozent und über die letzte Woche um 36 Prozent gestiegen, wie aus Daten von CoinGecko hervorgeht.

Ethereum-Kurschart letzte 180 Tage Quelle: CoinGecko

Laut einigen bekannten Krypto-Nutzern könnte der 27-jährige Buterin damit nun der jüngste Selfmade-Milliardär der Kryptowährungsbranche sein. 

Buterin war trotz des Anstiegs sehr großzügig mit seinem Krypto-Bestand. Ende April spendete der russisch-kanadische Programmierer 100 Ether und 100 Maker (MKR) an einen COVID-19-Hilfsfonds für Indien.

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Pancake Transaktionsvolumen lässt das von Ethereum weit hinter sich

Weiterhin schafft es die dezentrale Plattform PancakeSwap alle Rekorde in Bezug auf Volumen und Transaktionen zu brechen und sogar Ethereum in den Schatten zu stellen.

Pancake Transaktionsvolumen schlägt alle Rekorde

Die über die Binance Smart Chain betriebene DEX hat in den letzten Monaten immer mehr an Beliebtheit gewonnen, da DeFi-Neulinge auf dieser Plattform unterwegs sind, um die Zahlungen hoher Gas-Gebühren für Ethereum zu vermeiden.

On-Chain-Daten zeigen, dass die Rekordzahlen für BSC und PancakeSwap die des Ethereum-Netzwerks trotz des Allzeithochs von Ethereum, das bei über 3.100 USD liegt, übertroffen haben.

Das Analyse-Dashboard von PancakeSwap scheint das tatsächliche Transaktionsvolumen nicht zu aktualisieren, das derzeit bei rund 1,93 Millionen USD liegt.

Der CEO von Binance, Changpeng Zhao hat diese Gelegenheit natürlich genutzt, um weiterhin auf Ethereum einzuprügeln.

“ETH ist das ultimative utopische Ziel der Dezentralisierung für die Reichen, die es sich leisten können. BSC ermöglicht den freien Zugang zu DeFi und schließt die normalen Menschen wie Sie und mich ein.”

BScan ist ein Tool, mit dem Metriken des Binance Smart-Chain-Ökosystems eingesehen werden können. Da PancakeSwap bei weitem die größte Plattform ist, können diese Zahlen untermauert werden.

Derzeit meldet die Plattform ein tägliches Transaktionsvolumen von 8,47 Millionen USD, während Etherscan 1,42 Millionen USD über Ethereum anzeigt. Die höchste Anzahl von Ethereum-Transaktionen wurde am Donnerstag, dem 22. April mit 1,57 Millionen USD gemeldet. BSC erreichte am 21. April einen Rekordwert von 9,1 Millionen. USD.

Laut Coinmarketcap verarbeitet Binance derzeit ein Transaktionsvolumen derzeit von über 10,4 Milliarden USD. Mitte April ist es der Börse gelungen, den Branchenführer Uniswap einzuholen.

All die Transaktionen und Yield Farming haben den dazugehörigen CAKE-Token vergangene Woche in die Höhe getrieben. Heute ist der Token um weitere 5% gestiegen und wird damit über 40 USD gehandelt.

Laut Coingecko erreichte CAKE  am 30. April ein Allzeithoch von knapp 44 USD. Bisher ist DEX-Token in diesem Jahr um über 6.400% gestiegen.

Am Wochenende erreichte Binance Coin (BNB) ein neues Allzeithoch von 638 USD, ist allerdings auf 634 USD zurückgefallen, was dennoch ein Plus von 25% in den letzten sieben Tagen entspricht. Ethereum lässt allerdings nicht locker und nähert sich in langsamen Schritten den 3.200 USD.


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„Spielgeld von Nerds für Kinder“ – Comedian Bill Maher schießt gegen Krypto

Der amerikanische Komiker und Moderator Bill Maher kritisiert die Kryptobranche scharf, wobei dieser besonders an den populären Kryptowährungen Bitcoin und Dogecoin kein gutes Haar lässt, denn diese hätten keinen „echten“ Wert und wären hochgradig umweltschädlich.

Die entsprechende Kritik äußerte der Comedian, der in den USA für seinen provokanten Zynismus bekannt ist, am Freitag im Rahmen seiner Late-Night-Show „Real Time with Bill Maher“. In seinem achtminütigen Monolog bezeichnete Maher Kryptowährungen als „Spielgeld für Kinder“, das nicht in der Realität verortet ist, sondern vielmehr der verzweifelte Versuch von „Nerds“ ist, Wirtschaft und Finanzwelt in die virtuelle Welt zu verlagern.

Dabei hebt er besonders hervor, dass Kryptowährungen keinen „realen“ Wert hätten, was er mit einem Zitat von Investmentguru Warren Buffett untermauert, der in der Tat ein ausgewiesener Kritiker von Bitcoin & Co. ist. So würde deren Wert durch einen „völlig willkürlichen“ Prozess wie Mining bestimmt werden, der keinen Mehrwert schafft, aber Unmengen an Energie verbraucht.

Dahingehend führt der Comedian aus: „Es ist doch ein innerer Widerspruch, dass Milliarden Dollar virtuelles Vermögen geschöpft werden können, ohne dass jemals ein Mehrwert geschaffen wird, ohne dass ein Produkt hergestellt oder eine Dienstleistung verrichtet wird. […] Sehr real ist allerdings die unvorstellbare Menge an Strom, die diese massiven Supercomputer für ihr Mining verbrauchen.“

Dem fügt er an:

„Bitcoin verbraucht mehr Strom pro Transaktion als jede andere Methode in der Geschichte der Menschheit. Eine einzige Bitcoin-Transaktion verbraucht mehr Strom als über eine Million Visa-Transaktionen, und hat einen CO2-Fußabdruck wie 85.000 Stunden an YouTube-Videos. […] Bitcoin benötigt mehr Energie als Netflix, Apple, Facebook, Microsoft und Google zusammen.“

Dass seine kontroverse Meinung allerdings nicht ganz fundiert ist, räumt der Moderator ein, so benennt er den Erfinder von Bitcoin (BTC) falsch und gesteht ein, dass er Kryptowährungen schlichtweg „nicht kapiert“. Gemäß seiner Intonation ist dies jedoch wohl nur als Stilmittel zu verstehen, mit dem er seine Geringschätzung für die Anlageklasse zum Ausdruck bringt.

In der Krypto-Community stieß der komödiantische Vortrag von Maher erwartungsgemäß auf wenig Gegenliebe (siehe unten), so rät Krypto-Experte Anthony Pompliano zum Beispiel, keine Finanztipps von Komikern zu erbitten, während Binance-Chef Changpeng Zhao das Segment als „traurig“ empfindet.

„Ich liebe Bill Maher, denn er trifft oft den Nagel auf den Kopf, aber seine Meinung über Kryptowährungen ist mir viel zu einseitig“, wie Alex Iskold von 2048 Ventures derweil auf Twitter schreibt. Des Weiteren entgegnet er: „Na klar gibt es Spekulation, aber die Zukunft des Geldes ist digital, und die Blockchain-Technologie hat in diesem Zusammenhang viele, viele Verwendungszwecke.“

Obwohl besonders Mahers bissige Kritik im Stil von „Kryptowährungen sind nur ein Kinderspielzeug“ in der Community aneckt, halten einige Krypto-Anleger seinen Einwand bezüglich deren Umweltschädlichkeit für gerechtfertigt. Der massive Stromverbrauch von Marktführer Bitcoin wird nicht nur in den Medien zunehmend diskutiert, sondern schlägt auch innerhalb der Branche hohe Wellen.

So meinte Alex de Vries, Mitgründer von Digiconomist, im Streitgespräch mit einem weiteren Krypto-Experten jüngst, dass die negativen Auswirkungen auf die Umwelt „schnell völlig außer Kontrolle geraten könnten“. Twitter-Chef Jack Dorsey und Tesla-Chef Elon Musk, die mit ihren Firmen jeweils in Bitcoin investiert haben, stützen wiederum die These, dass die marktführende Kryptowährung dabei helfen kann, erneuerbare Energien optimaler zu nutzen und deren Produktion zu fördern.

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Alchemy – Das „Amazon Web Services“ der NFT-Branche bekommt Finanzspritze

Das Blockchain-Unternehmen Alchemy hat in einer aktuellen Finanzierungsrunde 80 Mio. US-Dollar Investitionskapital eingesammelt, wodurch der „Motor“ der NFT-Branche nun noch mehr Power bekommt.

Die Finanzierungsrunde vom 28. April wurde von den Investmentfirmen Coatue und Addition Capital angeführt, letztere ist ein Investmentfonds des amerikanischen Großinvestors Lee Fixel.

Zu den weiteren Teilnehmern der Finanzierungsrunde gehören die Familie Glazer, die als Eigentümer des Footballteams Tampa Bay Buccaneers und des Fußballklubs Manchester United bekannt ist, sowie der Risikokapitalgeber DFJ Growth, der bereits in innovative Projekte wie Coinbase, SpaceX und Stripe investiert hat.

Außerdem befinden sich unter den Investoren der Series B Funding Round noch klangvolle Namen wie die Band The Chainsmokers und Schauspieler/Musiker Jared Leto, die ebenfalls einen kleinen Teil dazu beigetragen haben, dass der Unternehmenswert von Alchemy nun auf 500 Mio. US-Dollar gestiegen ist. Zu den bestehenden Investoren des Blockchain-Unternehmens gehören wiederum Firmen und Organisationen wie Pantera Capital, Coinbase, Samsung und die Universität, während auch wohlhabende Privatpersonen wie Charles Schwab und Yahoo-Mitgründer Jerry Yang beteiligt sind.

Die Liste der Geldgeber ist also lang und beeindruckend, doch dieses Vertrauen scheint das Projekt zu rechtfertigen, denn wie CNBC berichtet, ist Alchemy einer der größten Profiteure des aktuellen Hypes um sogenannte Non-Fungible Tokens (NFT), denn das firmeneigene Blockchain-Netzwerk dient als Grundgerüst für einen Großteil der „Krypto-Sammelgegenstände“. Obwohl Alchemy erst im Dezember 2019 gegründet wurde, verzeichnet die Plattform ein rasantes Wachstum, das allein in den letzten acht Monaten nahezu eine 100-fache Steigerung hingelegt hat. Die Anzahl der Blockchain-Projekte, die auf dem Alchemy-Netzwerk fußen, hat sich im ersten Quartal gleichsam verdoppelt.

Einer der bekanntesten Partner von Alchemy ist Dapper Labs, das Entwicklerteam hinter den erfolgreichen NFT-Projekten CryptoKitties und NBA Top Shot. Während ersteres Pionierarbeit in der NFT-Branche geleistet hat, ist letzteres die wohl populärste NFT-Plattform, die für den aktuellen Hype um „Krypto-Sammelkarten“ maßgeblich mitverantwortlich ist. Auch an der NFT-Rekordauktion des Künstlers Beeple, die im März 69 Mio. US-Dollar eingespielt hat, war Alchemy beteiligt.

Das Blockchain-Unternehmen spielt in der Branche also eine gewichtige Rolle, die auf grundlegender Ebene anzusiedeln ist, denn das Alchemy-Netzwerk ist quasi das „Amazon Web Services“ (AWS) der NFT-Welt. Dahingehend erklärt CTO Joe Lau:

„Jedes Mal, wenn sie Netflix öffnen, greifen sie im Hintergrund auf die Infrastruktur von AWS zurück. Jedes Mal, wenn sie mit einem NFT interagieren, greifen sie auf Alchemy zurück. Alchemy ist sozusagen der Motor unter Haube.“

Erklärung: Die „Amazon Web Services“ sind der Cloud-Computing-Dienst des Onlinehändlers Amazon, der sich allerdings längst nicht nur auf die eigene Infrastruktur beschränkt, sondern für viele Internetdienste als Grundgerüst dient, darunter Twitter, Twitch und Facebook. Laut Spiegel ist Amazon mit einem Marktanteil von 30 % sogar der Marktführer unter den Cloud-Diensten.

Der Vergleich mit den AWS scheint dementsprechend hoch gegriffen, jedoch kommt dieser nicht nur aus der eigenen Führungsetage, sondern auch Paul Veradittakit von Geldgeber Pantera Capital sieht Alchemy als „das Amazon Web Services (AWS) der Blockchainbranche“.

Und in der Tat steckt das Blockchain-Netzwerk inzwischen bei vielen wichtigen NFT-Plattformen „unter der Haube“, darunter OpenSea, Nifty Gateway, CryptoKitties und Gods Unchained. Auch auf der Webseite des Projekts wird deshalb explizit der Vergleich mit dem Cloud-Dienst von Amazon gezogen:

„Genauso wie die AWS die Plattform für Internetdienste wie Uber, Netflix und viele andere sind, ist Alchemy der Motor hinter vielen großen Playern in der Blockchainbranche.“

Das Unternehmen will die neuen Investitionsgelder nutzen, um weitere Blockchains in ihr Netzwerk einzubinden und die Belegschaft, die sich derzeit erst auf 22 Mitarbeiter beläuft, zu erweitern.

Ende März hatte sich Alchemy mit der Flow-Blockchain zusammengetan, um die Reichweite in der NFT-Branche zu vergrößern.

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