Beiträge

US-Justizministerium wirft Hackergruppe SIM-Swapping vor

Das US-Justizministerium hat am 9. Mai eine Klageschrift mit fünfzehn Anklagepunkten veröffentlicht. Darin wird einer Hackergruppe namens „The Community“ SIM-Swapping vorgeworfen. Damit sollen sie Kryptowährungen gestohlen haben.

Der US-Rechtsanwalt Matthew Schneider und die Mitarbeiterin der US-Einwanderungs- und Zollbehörde Angie Salazar haben die Anklage im östlichen Bezirk von Michigan präsentiert. Laut Salazar wurde die Ermittlung vom Heimatschutzministerium auf zwei Kontinenten geleitet.

Der Anklage zufolge wurde fünf Amerikanern und einem Iren Verschwörung im Zusammenhang mit Überweisungsbetrug, Überweisungbetrug und schwerwiegendem Identitätsdiebstahl vorgeworfen. Drei ehemaligen Mitarbeitern von Mobilfunkanbietern wurde im Rahmen einer Strafanklage Überweisungsbetrug im Zusammenhang mit „The Community“ vorgeworfen.

Im Dokument heißt es, dass die Hackergruppe SIM-Swapping nutzte. Das ist eine Art von Identitätsdiebstahl, der im Allgemeinen eine Schwäche der Zwei-Faktor-Authentifizierung ausnutzt. Der Täter übernimmt in der Regel die Kontrolle über das Mobiltelefon der Zielperson, indem er den Mitarbeiter des Mobilfunkanbieters überzeugt oder besticht, um die Telefonnummer einer SIM-Karte zu ändern, die von den Hackern kontrolliert wird.

Nachdem sie die Nummern ihrer Opfer erfolgreich geändert hatten, gelang es „The Community“, Zugang zu ihren Online-Konten zu erhalten, darunter Konten auf Kryptowährungsbörsen und Wallets. Bei diesem Betrug wurden Kryptowährungen im Wert von ca. 2,2 Mio. Euro an Wallets geschickt, die der Hackergruppe gehörten. Der Rechtsanwalt Schneider erklärte, dass in diesem Fall drei Mitarbeiter des Mobilfunkanbieters angeblich den Swappern dabei geholfen hätten, Geld zu stehlen.

Für Verschwörung zum Überweisungsbetrug und Überweisungsbetrug droht eine Höchststrafe von jeweils 20 Jahren Gefängnis. Indessen könnte eine Verurteilung wegen schwerwiegenden Identitätsdiebstahls bis zu zwei Jahre Gefängnis für die Angeklagten bedeuten.

Laut der irischen Nachrichten-Webseite The Journal wurde ein 20-jähriger Mann aus Dublin auf Bitten der US-Behörden in Irland verhaftet und wartet derzeit auf seine Auslieferung.

Wie Cointelegraph zuvor berichtete, veröffentlichte eine Strafverfolgungsgruppe im November 2018 einen Bericht über das SIM-Swapping. In diesem erklärte sie, dass diese Methode in Kalifornien immer beliebter geworden sei.

Indessen wurde im Januar einem 21-jährigen Amerikaner vorgeworfen, 21,4 Mio. Euro in Krypto mittels SIM-Swapping gestohlen zu haben. Im Februar wurde ein New Yorker wegen einem solchen Vergehen angeklagt. Das war die erste gerichtliche Verhandlung im Zusammenhang mit SIM-Swapping.

auf cointelegraph lesen

US-Senatsausschuss fordert Informationen zu Facebook-Kryptoprojekt

Der US-Senatsausschuss für Bankwesen, Wohnwesen und Stadtentwicklung will Informationen über das mutmaßliche Kryptowährungsprojekt von Facebook einholen. Der Ausschuss wandte sich am 9. Mai in einem Brief an den Gründer und CEO von Facebook Mark Zuckerberg.

Der Senat stellt darin eine Reihe von Fragen zu bestimmten Aspekten hinsichtlich des Verbraucherschutzes und fragt Zuckerberg, wie das Unternehmen die Finanzinformationen der Verbraucher schützen wolle. Der Ausschuss fragt Zuckerberg darin auch, ob Facebook Verbraucherinformationen an Dritte weitergebe oder verkaufe.

Der Social-Media-Riese rückte im vergangenen Jahr in den Mittelpunkt einer Kontroverse und mehrerer Skandale im Zusammenhang mit dem Nutzerdatenschutz. Im April 2018 sagte Zuckerberg selbst vor dem Kongress über die Praxis der Firma in dieser Hinsicht aus. Kanadische Gesetzgeber haben Zuckerberg ebenfalls dazu aufgefordert, auszusagen, nachdem festgestellt wurde, dass Facebook die Datenschutzgesetze des Landes verletzt hatte.

Der Ausschuss fragt in dem Brief außerdem, ob Facebook Informationen über die Bonität, die Kreditfähigkeit, die Kreditwürdigkeit oder Informationen über die Leute habe, die deren Möglichkeit, einen Kredit zu erhalten, beeinträchtigen könnten.

Im Dezember 2018 kamen Gerüchte über einen „Facebook Coin“ auf, nachdem Bloomberg darüber berichtete. In diesem Bericht hieß es, dass Facebook einen Token zur Verwendung auf WhatsApp für den Überweisungsmarkt in Indien entwickle.

Im Februar berichtete die New York Times, dass der Token auf mehreren Plattformen verwendbar sein würde, etwa auf Facebook selbst und auf Instagram. Ungenannte Quellen gaben außerdem an, dass der Token wahrscheinlich ein Stablecoin sein würde, der an eine Fiatwährung gebunden sei.

Facebook will Berichten zufolge umgerechnet 889,4 Mio. Euro aufbringen an Investitionen für das Token-Projekt aufbringen. Dieses Geld soll von den großen Zahlungsnetzwerken Visa und MasterCard kommen.

auf cointelegraph lesen

Britische Regierungs-Taskforce will Krypto-Status klären

Ein Juristenteam, das von der britischen Regierung geleitet wird, hat eine öffentliche Konsultation begonnen, um den Status von Krypto-Vermögenswerten nach englischem Privatrecht zu klären, so eine offizielle Erklärung vom 9. Mai.

In dem Dokument erklärte die britische Jurisdiction Taskforce (UKJT), dass die bestehende Rechtsunsicherheit in der Kryptobranche ein wesentlicher Grund für das mangelnde Vertrauen der Anleger sei.

Das UKJT, eine der sechs Taskforces des LawTech Delivery Panel (LTDP), setzt sich aus der Justiz- und Gesetzeskommission von England und Wales sowie technischen und juristischen Experten zusammen. Im Dokument heißt es, dass auch die britische Finanzaufsichtsbehörde FCA als technischer Berater an dieser Initiative mitgewirkt habe.

Die Taskforce betonte, Smart Contracts, die über Blockchain laufen, würden „erst dann weitläufiger genutzt, wenn Marktteilnehmer und Investoren in diese vertrauen können“. Die UKJT erklärte:

„Mainstream-Investoren müssen erst noch davon überzeugt werden, dass ihre Rechte geschützt werden können, wenn sie mit Krypto-Vermögenswerten handeln und mit Smart Contracts arbeiten.“

Daher hat die Taskforce nun mit der Erarbeitung einer verbindlichen rechtlichen Stellungnahme zum Status von Krypto-Vermögenswerten und Smart Contracts nach englischem Privatrecht begonnen, um die wichtigsten Rechtsfragen in diesem Bereich anzusprechen und den Grundstein für die Mainstream-Nutzung zu legen.

Sobald die Konsultation abgeschlossen und die Resultate analysiert wurden, wird die UKJT zum Sommerende eine rechtliche Erklärung vorlegen. Nach der Veröffentlichung dieser Erklärung wollen die Behörden dann prüfen, ob eine Gesetzesänderung erforderlich oder angemessen ist.

Die Taskforce erklärte, dass die Konsultationsperiode bis zum 21. Juni 2019 dauern würde. Sie lud die Öffentlichkeit zu einer Veranstaltung ein, um über die Konsultationsfragen am 4. Juni zu sprechen.

Am 9. Mai verabschiedete der Finanzdienstleistungsausschuss des US-Repräsentantenhauses eine Resolution zur Einrichtung einer Taskforce für Finanztechnologie.

Kürzlich hat die Liechtensteiner Regierung ebenfalls eine neue Regulierung im Zusammenhang mit Blockchain, Tokenisierung und virtuellen Vermögenswerten verabschiedet, um den Anlegerschutz zu verbessern, Geldwäsche zu bekämpfen und mehr Klarheit in diesen Bereich zu bringen.

auf cointelegraph lesen

Bitcoin steigt über 5.600 Euro-Marke

Freitag, 10. Mai – Bitcoin (BTC) verzeichnete nach Angaben von CoinMarketCap eine weitere Rallye und überschreitet die 5.600 Euro-Marke. Laut Daten von CoinMarketCap erreicht Bitcoin damit den Markt-Dominanz-Rekord vom Dezember 2017.

Die größte Kryptowährung gemessen an der Marktkapitalisierung verzeichnet die größten Gewinne, mit einem Anstieg von 4,4 Prozent innerhalb der letzten 24 Stunden. Der Rest der Top 20 Kryptowährungen melden währenddessen eher gemischte Signale. Binance Coin (BNB) fällt um 4,3 Prozent, Cosmos (ATOM) sogar um 5,6 Prozent zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels.

Bitcoin verzeichnete auch in den letzten 7 Tagen die größten Zuwächse, mit einem Anstieg von 9,1 Prozent.

Marktvisualisierung von Coin360

Marktvisualisierung von Coin360

Darüber hinaus hat Bitcoin diese Woche neue Rekorde für das Jahr 2019 aufgestellt, nachdem sie Anfang des Tages auf 5.669 Euro gestiegen ist. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels wird die größte Kryptowährung bei 5.579 Euro gehandelt und verzeichnet damit eine Marktkapitalisierung von 99 Mrd. Euro. Dies ist der höchste Marktanteil seit Dezember 2017, als sich Bitcoin seinem Allzeithoch von 17.500 Euro näherte.

Bitcoin 1-Jahres-Kursdiagramm

Bitcoin 1-Jahres-Kursdiagramm. Quelle: CoinMarketCap

Bitcoins Dominanzrate von Bitcoin macht 58 % des gesamten Kryptomarktes aus.

Prozentsatz der gesamten Marktkapitalisierung (Dominanz)

Prozentsatz der gesamten Marktkapitalisierung (Dominanz). Quelle: CoinMarketCap

Ether (ETH), die zweitgrößte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung, stieg um 2,1% und notiert bei 152 Euro. In den letzten 7 Tagen verzeichnete das Unternehmen nahezu gleiche Zuwächse, ein Plus von 2,7%.

Ether 7-Tage-Kursdiagramm

Ether 7-Tage-Kursdiagramm. Quelle: CoinMarketCap

XRP, die drittgrößte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung, ist leicht um 0,1% gestiegen und wird bei 0,26 Euro gehandelt. Die zweitwichtigste Altcoin ist jverzeichnete in den letzten 7 Tagen jedoch Verluste von rund 3,3%.

XRP 7-Tage-Kursdiagramm

XRP 7-Tage-Kursdiagramm. Quelle: CoinMarketCap

Die Gesamtmarktkapitalisierung ist auf das Niveau von Mitte November 2018 angestiegen und beläuft sich auf 171 Mrd. Euro. Das tägliche Handelsvolumen beträgt rund 50 Mrd. Euro.

Gesamtmarktkapitalisierung 7-Tage-Diagramm

Gesamtmarktkapitalisierung 7-Tage-Diagramm. Quelle: CoinMarketCap

Gestern hat Michael Novogratz, CEO von Galaxy Digital, vorausgesagt, dass Bitcoin innerhalb von 18 Monaten neue Höchststände erreichen wird. Der Schwellenwert von 5.300 Euro dürfte eine Übergangsphase darstellen, das nächste Ziel wird 9.000 Euro sein.

Andererseits hat der berühmte Kryptoskeptiker Nouriel Roubini kürzlich seine ablehnende Haltung gegenüber Kryptowährungen bekräftigt und behauptet, dass „Krypto die Mutter und der Vater aller Blasen ist“.

In der Zwischenzeit hat die liechtensteinische Regierung eine neue Blockchain- und Kryptoregulierung verabschiedet, um den Anlegerschutz zu verbessern und mehr Klarheit in der Branche zu schaffen.

Während die Kryptomärkte in dieser Woche einen starken Aufwärtstrend erlebten, haben die globalen Aktienmärkte einen massiven ausverkauft gesehen. In der vergangenen Woche zogen sich die Anleger angesichts der Spannungen zwischen den USA und China über 20,5 Milliarden US-Dollar aus globalen Aktien zurück, berichtet CNBC. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels fiel der Dow Jones Industrial Average (DJIA) um 0,3%, während der S & P 500 (SPX) und Nasdaq (NASDAQ) Composite jeweils um 0,2% fielen.

Die Ölpreise zeigten gemischte Signale: West Texas Intermediate (WTI) Crude Oil fiel am Tag um 0,3%, während Brent Crude Oil laut Oilprice.com leicht um 0,1% zulegte. Der OPEC-Pool fiel um 0,8 Prozent.

Die Goldpreise verzeichneten heute leichte Zuwächse, wobei Spot Gold um 0,1% auf 1.146 Euro je Unze zulegte, während die US-amerikanischen Goldfutures ebenfalls um 0,1% auf 1.148 Euro zulegten.

auf cointelegraph lesen

Von Binance unterstützte Kryptobank ernennt ehemaligen Deutsche Bank Manager als neuen CEO

Die in Malta ansässige Kryptowährungsbank Founders Bank hat einen Bloomberg-Bericht vom 9. Mai zufolge einen ehemaligen Geschäftsleiter der Deutsche Bank zum neuen CEO ernannt.

Unterstützt von der großen Kryptobörse Binance, will die Founders Bank Blockchain– und Krypto-Unternehmen dabei helfen, Finanzdienstleistungen von traditionellen Bankinstituten abzusichern, heißt es in dem Bericht.

Der neue CEO Kenan Altunis soll im Juni in das Team der Founders Bank aufgenommen werden. Vor seiner Zeit bei der Kryptobank war Altunis Co-Head der institutionellen Kundengruppe bei der Unternehmens- und Investmentbank der Deutschen Bank, wo er direkt mit institutionellen Investoren und Aufsichtsbehörden zusammenarbeitete.

Laut Bloomberg bemüht sich die Founders Bank nun darum, von der maltesischen Finanzaufsichtsbehörde eine Lizenz für die rechtmäßige Tätigkeit in Europa zu erhalten.

Binance, eine der 10 größten Krypto-Börsen nach täglichem Handelsvolumen, investierte im Juli 2018 in die Founders Bank, nachdem er zusammen mit anderen Ankerinvestoren einen Anteil von 5% erworben hatte, während sich die Gesamtbewertung vor Geldeinsatz auf rund 140 Mio. Euro belief. Wie zu diesem Zeitpunkt berichtet, wurde die Founders Bank als die weltweit erste dezentrale Bank in Gemeindebesitz angepriesen, die es den Eigentümern ermöglichte, rechtsverbindliche Aktienmarken als Gegenleistung für ihre Investition auszustellen.

Kürzlich ernannte BitGo, ein Unternehmen für Blockchain-Sicherheit und Crypto-Custodial, den erfahrenen Wall-Street-Händler Nick Carmi zum Head of Financial Services. Zuvor war Carmi als Global Head of FICC Business beim Hochfrequenzhandelsunternehmen Tower Research Capital tätig, das von einem ehemaligen Eigenhändler der Credit Suisse gegründet wurde.

auf cointelegraph lesen

Die indische Kryptobörse Coinome stellt vorerst wegen regulatorischem Drucks den Betrieb ein

Die indische Kryptowährungsbörse Coinome hat angekündigt, zum 15. Mai vorübergehend den Betrieb einzustellen, was angeblich auf regulatorische Schwierigkeiten zurückzuführen ist. Der Schritt wurde in einem offiziellen Tweet der Börse am 9. Mai angekündigt.

Wie Cointelegraph berichtet hat, drohten die Börsen im Land mit einem Moratorium für Bankdienstleistungen, da die Zentralbank, die Reserve Bank of India (RBI), im vergangenen Jahr ein Verbot für den Handel mit Kryptogeschäften verhängt hatte.

In den letzten Wochen kam es zu einer weiteren Erschütterung der Stimmung in der Gemeinde. In den lokalen Medien wurde Ende April behauptet, dass verschiedene Regierungsabteilungen über ein absolutes Verbot von Krypto in allen seinen Formen nachdenken – obwohl die Wahrhaftigkeit der Gerüchte angesichts anderer vorheriger Berichte umstritten bleibt.

Coinome, das von dem bekannten indischen Online-Zahlungsportal Billdesk unterstützt wird, hat nicht geklärt, ob die Aussetzung tatsächlich eine vollständige Abschaltung von Diensten darstellt.

„Alle Kryptomärkte auf Coinome werden mit Wirkung zum 15. Mai 2019 um 14.00 Uhr gesperrt. Kunden werden gebeten, ihr gesamtes Krypto-Guthaben so früh wie möglich von Coinome abzuziehen.“

Die Schwierigkeiten von Coinome treten trotz der Zusammenarbeit mit Billdesk auf, das insbesondere von der RBI beaufsichtigt wird, Teil des Payments and Settlements Systems Act 2007 des Landes ist und von zwei der führenden Banken des öffentlichen Sektors – der State Bank of India und der Bank of Baroda – Investitionen erhielt.

Seit der Ankündigung von Coinome haben einige lokale Benutzer angebliche technische  Schwierigkeiten mit der Auszahlung von Bitcoin Cash (BCH) und Bitcoin SV (BSV) gemeldet.

Ein Bericht vom 10. Mai von der lokalen Nachrichtenagentur Quartz zitiert eine angebliche Coinome-E-Mail, die Berichten zufolge an Kunden gesendet wurde und offenbar weitere Details zur jüngsten Entwicklung enthält:

„Indien ist derzeit mit Unsicherheiten in Bezug auf Kryptorichtlinien und -vorschriften konfrontiert. Die indische Regierung hat noch keine Entscheidung über den Regulierungsrahmen für Krypto-Börsen oder Wallets getroffen. Darüber hinaus muss der Oberste Gerichtshof noch auf die Rechtsstreitigkeiten von öffentlichem Interesse (PIL) zur Regulierung von Krypto-Assets eingehen.“

Der Status und die Zukunft von Krypto in Indien sind weiterhin sehr komplex. Seit dem Inkrafttreten des umstrittenen Verbots der RBI im vergangenen Juli haben sowohl öffentliche als auch von der Industrie geführte Petitionen bei den Gerichten Berufung eingelegt, da die Entscheidung verfassungswidrig sei. Im Oktober 2018 war die Hauptbörse Zebpay aufgrund der RBI-Politik gezwungen, ihre Pforten für ihre indischen Kunden zu schließen.

Da der langwierige Rechtsstreit im Februar andauert, räumte der Oberste Gerichtshof den Behörden vier Wochen ein, um Richtlinien für die Kryptoregulierung auszuarbeiten, bevor das Gericht die Anhörung von Kryptofällen einstellen werde – einschließlich der Parteien, die die Aufhebung des Kryptorundschreibens der RBI fordern. In diesem Frühjahr hat die RBI Krypto-Assets aus ihrer regulativen Sandkasten ausgeschlossen.

Anfang April gab die indische Börse Coindelta bekannt, dass sie den Betrieb endgültig einstellt, und verwies auf die extremen Steuer-regulatorische Landschaft, mit denen das Land derzeit konfrontiert ist. Außerdem hat die Unocoin Börse diesen Monat die Hälfte seiner Mitarbeiter entlassen. Das Unternehmen besteht nun lediglich aus einem Team von 14 Mitarbeitern

auf cointelegraph lesen

US-Abgeordneter Sherman forder Kryptoverbot

Der US-amerikanische Kongressabgeordnete Brad Sherman forderte ein Verbot für Kryptowährungen und sagte, dass sie drohen, die amerikanische Außenpolitik entmachten und die Rechtsstaatlichkeit zu schmälern.

Das Krypto-orientierte gemeinnützige Coin Center twitterte am 9. Mai die Äußerungen des Kongressabgeordneten, eines demokratischen Vertreters des 30. Kongressbezirks von Kalifornien.

In seinen Kommentaren sagte der Abgeordnete Sherman, dass der Gesetzgeber präventiv handeln müsse, um die Bedrohung durch Kryptowährungen zu verhindern und damit den Kauf durch amerikanische Staatsbürger zu unterbinden. Die Bedrohung durch Krypto, so der Abgeordnete, lässt nicht weniger als eine Erschütterung des geopolitischen Einflusses Amerikas aufgrund seines potenziellen Abbaus der Macht seiner souveränen Währung erahnen:

„Ein großer Teil unserer internationalen Macht rührt von der Tatsache, dass der Dollar die Standardeinheit für internationale Finanzen und Transaktionen ist. […] Es ist der angekündigte Zweck der Unterstützer von Kryptowährungen, uns diese Macht zu nehmen.“

Um die gegenwärtige Hegemonie des Dollars zu veranschaulichen, stellte Sherman fest, dass für größere Transaktionen in vielen wichtigen globalen Märkten wie Öl, die Abwicklung durch die New York Federal Reserve weiterhin von entscheidender Bedeutung ist.  

Der Kongressabgeordnete skizzierte weiterhin die angeblich negativen Auswirkungen von Kryptowährungen, falls sie als globale Werteinheit an Bedeutung gewinnen, und erklärte, dass eine überregionale, verteilte digitale Währung:

„Uns in eine Position bringt, in der die erheblichen Sanktionen, die wir zum Beispiel gegen den Iran verhängen, keine Rolle mehr spielen würden.“

Sherman schloss mit der Behauptung, dass die Konsequenz von Kryptowährungen nicht nur darin bestehen würde, die US-Außenpolitik zu entmachten, sondern auch die Steuererhebung und die traditionelle Strafverfolgung des Landes – und damit sowohl den inländischen als auch den globalen Status quo grundlegend verändern wird.

Wie berichtet, hat Sherman zuvor ein Verbot sowohl für den Kauf als auch den Abbau von Kryptowährungen gefordert. Er merkte auch an, dass die Befürworter von Initial Coin Offerings und sagte, dass „Scharlatane und Betrüger immer dezentrale neue Unternehmen favorisiert haben.“

Im März 2018 behauptete er, Kryptowährungen seien ein Topf, dessen Wert in der Unterstützung von Terroristen und Kriminellen liege.

Viele Kollegen von Sherman stehen dem Versprechen von Kryptowährungen jedoch deutlich positiver gegenüber. Der Kongressabgeordnete Darren Soto arbeitet an der Weiterentwicklung von drei miteinander zusammenhängenden Gesetzesvorlagen zur Förderung der Blockchain.

auf cointelegraph lesen

#616 Malta Blockchain Handelsregister, Bitcoin $20.000 in 2020 & Verbot von Kryptowährungen.

Hey Krypto Fans,

willkommen zur Bitcoin-Informant Show Nr. 616. Heute geht’s um folgende Themen: Malta schafft erstes Handelsregister mit Blockchain-Technologie, Bitcoin $20.000 in 18 Monaten & Kongressabgeordneter will Verbot von Kryptowährungen.

1.) Malta schafft erstes Handelsregister mit Blockchain-Technologie
https://www.btc-echo.de/malta-schafft-erstes-handelsregister-mit-blockchain-technologie/

2.) Galaxy Digital CEO Michael Novogratz: Bitcoin Should Cross $20,000 Within 18 Months
https://cointelegraph.com/news/galaxy-digital-ceo-michael-novogratz-bitcoin-should-cross-20-000-within-18-months

3.) A Bill to Ban All Crypto? Congressman Calls for the Outlawing of Digital Assets
https://www.newsbtc.com/2019/05/09/a-bill-to-ban-all-crypto-congressman-calls-for-the-outlawing-of-digital-assets/

4.) Bitcoin Informant bei iTunes als Podcast
http://ppq6xp.podcaster.de/bitcoin-informant.rss

5.) Der Bitcoin Informant Inside Telegram Kanal
https://t.me/bitcoininformant

Top 20 Kryptowährungen am 10.05.2019 um 06:30Uhr
Verbot von Kryptowährungen

Sonnige Grüsse

Dennis “Bitcoin-Informant” Koray

auf Bitcoin Informant lesen

FinCEN: Leitfaden zu Regulierung für DApps

Die US-Behörde für Finanzkriminalität FinCEN hat am 9. Mai einen neuen Leitfaden herausgegeben, der ihre Richtlinien zur Regulierung der Finanzmärkte in Bezug auf dezentrale Anwendungen (DApps) enthält.

In der Einleitung des Leitfadens erklärt FinCEN, dass der Leitfaden dem Zweck diene, die Einhaltung der Vorschriften für Unternehmen, deren Tätigkeiten unter das Bankgeheimnisgesetzes fallen, mit Beispielen zu verdeutlichen und zu erleichtern.

FinCEN definiert Dapps als „dezentrale (verteilte) Anwendungssoftwareprogramme, die über ein P2P (Peer-to-Peer)-Netzwerk von Computern funktionieren, die eine Blockchain-Plattform betreiben.“

FinCEN erklärt, dass alle DApps, die „Werte annehmen und übertragen, unabhängig davon, ob sie gewinnbringend sind“, alle unter die gleiche regulatorische Auslegung fallen wie mechanische Apparate, beispielsweise Geldautomaten. Daraus ergibt sich laut FinCEN folgendes:

„Wenn DApps also Geldübertragungen durchführen, gilt die Definition eines Geldtransmitters für die DApp, für die Eigentümer/Betreiber der DApp oder für beide.“

Somit unterliegt jede DApp, die mit Geldüberweisungen zu tun hat, dem Bankgeheimnis.

Wie Cointelegraph bereits berichtete, hat die FinCEN letzten Monat Maßnahmen gegen Eric Powers ergriffen, und eine Geldstrafe in Höhe von umgerechnet rund 32.000 Euro gegen ihn verhängt. FinCEN kam zu dem Schluss, dass Powers mit seiner Peer-to-Peer-Umtauschdienstleistung für virtuelle Währungen „vorsätzlich gegen die Gesetze zur Geldübermittlung verstößt“. Daher wurde ihm untersagt, weiter Geschäfte im Zusammenhang mit Gelddienstleistungen zu betreiben.

FinCEN merkte an, dass dies der erste Fall gewesen sei, bei dem das Institut einen Verstoß gegen die regulatorischen Anforderungen an eine Kryptowährungsbörse ahndete.

Anfang des Monats ergab eine Studie des Kryptowährungsanalyse-Unternehmens Diar, dass das Ether (ETH)-Volumen in Bezug auf DApps im vergangenen Monat ein Allzeithoch erreichten. Laut Diar wurden im April 2019 Transaktionen im Wert von 776.000 ETH (115,5 Mio. Euro) über DApps getätigt.

auf cointelegraph lesen

Krypto-Mining-App Honeyminer nun für MacOS verfügbar

Das Kryptowährungs-Mining-Startup Honeyminer aus New Jersey bietet seine Mining-App nun auch für das Betriebssystem Apple Macintosh an, wie die Firma am 9. Mai in einem Blogbeitrag bekanntgab.

Die Honeyminer-App läuft im Hintergrund und verwendet die CPU und die GPU auf den Computern der Benutzer, um Bitcoin (BTC) zu minen. Das Startup behauptet, es hätte verschiedene App-Funktionen eingebaut. Darunter etwa, dass sie Mining betreibt, während der Computer des Benutzers nicht verwendet wird, ein Aktivitätsprotokoll mit aktuellen Mining-Statistiken, Währungen und verwendeter Hardware sowie Auszahlungen.

Während Honeyminer sein Angebot ausbaut, haben andere Krypto-Mining-Dienstleister nach dem Krypto-Bärenmarkt im letzten Jahr drastische Einschnitte machen oder den Betrieb vollständig einstellen müssen.

Der Kryptowährungs-Mining-Dienst Coinhive gab im Februar bekannt, dass er seinen Betrieb einstellen würde, da das Projekt wirtschaftlich unrentabel geworden sei. Berichten zufolge musste Coinhive seinen Betrieb aufgrund eines Rückgangs der Hashrate um 50 Prozent einstellen, zu dem es infolge des jüngsten Monero (XMR)-Hard-Fork gekommen war.

Wie gestern berichtet, hat die Hashrate des chinesischen Kryptowährungs-Mining-Riesen Bitmain in den letzten 30 Tagen deutlich abgenommen. Den Analysedaten zur Hashrate aller Bitmain-eigenen Hardware zufolge, die alle 30 Tage aktualisiert werden, sei der SHA256-Hash-Algorithmus, der im Bitcoin-Mining-Netzwerk verwendet wird, von 1.692,35 Billiarden Hashes pro Sekunde (PH/s) im März auf 237,29 PH/s bis Anfang Mai gesunken.

Das Kryptowährungsunternehmen Argo Blockchain sagte hingegen, dass es erwarte, im Mai die Gewinnschwelle zu überschreiten. Es plane, seine Mining-Infrastruktur weiter auszubauen, da die Preise für die Hardware sinken würden. Das Unternehmen erwarte, dass 1.000 Einheiten des Bitmain Z11-Miners, die am 2. Mai in Produktion gingen, die Bruttomarge im zweiten Quartal 2019 verbessern würden.

auf cointelegraph lesen