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BitMEX eröffnet Spot-Kryptobörse: Handel mit Bitcoin (BTC) und Ether (ETH) gegen TEther (USDT) nun möglich

Die globale Krypto-Derivatebörse BitMEX baut ihre Plattform aus und bietet neben dem reinen Derivatehandel nun auch eine Krypto-Spot-Handelsplattform an.

BitMEX gab am 17. Mai offiziell bekannt, ihre Krypto-Spotbörse namens BitMEX Spot Exchange sei nun eröffnet und Privatanleger und institutionelle Investoren können nun Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC) und Ether (ETH) kaufen, verkaufen und handeln.

Zunächst unterstützt die Börse sieben Kryptowährungspaare, nämlich BTC, ETH, Chainlink (LINK), Uniswap (UNI), Polygon (MATIC), Axie Infinity (AXS) und ApeCoin (APE), die alle gegen den Stablecoin Tether (USDT) gehandelt werden.

Mit der BitMEX Spot Exchange will das Unternehmen eine der zehn größten Spotbörsen der Welt werden. Das Unternehmen hat im vergangenen Jahr beschlossen, eine eigene Spot-Börse aufzubauen, um damit der steigenden Nachfrage nach Krypto-Handel seitens seiner Nutzer nachzukommen, wie es in der Bekanntgabe hieß.

„Heute ist BitMEX einen Schritt näher dran, unseren Nutzern ein komplettes Krypto-Ökosystem zum Kauf, Verkauf und Handel von digitalen Assets zu bieten. Wir werden immer weiter daran arbeiten, mehr Funktionen, mehr Handelspaare und mehr Möglichkeiten für unsere Kunden bieten, damit diese an der Krypto-Revolution teilnehmen können“, so der BitMEX-CEO Alexander Höpner.

BitMEX wurde im Jahr 2014 gegründet und ist eines der weltweit größten und ältesten Krypto-Handelsunternehmen. Die Derivatebörse hat etwa sechs Jahre nach der Einführung von Bitcoin begonnen, Dienstleistungen anzubieten. Im Gegensatz zu Spot-Börsen hat sich BitMEX hauptsächlich auf Derivate konzentriert und bietet Nutzern den Kauf und Verkauf von Kontrakten wie Futures, Optionen und Perpetual Swaps für eine Reihe von Krypto-Assets an.

Bei Redaktionsschluss ist BitMEX unter den Top 30 der Krypto-Derivatehandelsplattformen und kann ein tägliches Handelsvolumen in Höhe von 841 Millionen US-Dollar aufweisen, wie aus Daten von CoinMarketCap hervorgeht. BitMEX ist neben Binance eine der größten Derivateplattformen nach offenem Interesse (Stand: 2020).

Die Börse war in letzter Zeit in einigen rechtlichen Problemen verwickelt. Die Gründer Arthur Hayes und Benjamin Delo aus Hongkong haben sich im Februar 2022 der Verletzung des Bankgeheimnisses schuldig bekannt. Das Gericht verhängte im März daraufhin Geldstrafen in Höhe von insgesamt 30 Millionen US-Dollar gegen die drei Mitbegründer der Krypto-Derivatebörse BitMEX.

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Im April soll das Unternehmen auch etwa 75 Mitarbeiter (25 Prozent der Belegschaft) entlassen haben, nachdem die Übernahme des deutschen Bankhauses von der Heyd gescheitert war.

Cointelegraph bat BitMEX um einen Kommentar, erhielt aber bis Redaktionsschluss keine Antwort. Dieser Artikel wird aktualisiert, sobald neue Informationen vorliegen.

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Terra (LUNA) und TerraUSD (UST): Handel auf Binance wegen Problemen bei Terra-Netzwerk ausgesetzt

Die bekannte Kryptowährungsbörse Binance hat den Handel mit den Kryptowährungen aus dem Ökosystem von Terra, nämlich LUNA und TerraUSD (UST), auf ihrer Plattform ausgesetzt. Diesem Schritt ging ein heftiger Einbruch beim algorithmischen Stablecoin und beim nativen Token LUNA voraus.

Binance bestätigte diese Maßnahme am 13. Mai. Der Spot-Handel für die Handelspaare LUNA/BUSD und UST/BUSD wurden dabei ausgesetzt. Noch ist unklar, wann Auszahlungen für LUNA und UST wieder möglich werden. Die Kryptobörse hat lediglich erklärt, werde abwarten, bis die Probleme auf dem Terra-Netzwerk gelöst seien.

Binance ist die nach Handelsvolumen größte Kryptowährungsbörse der Welt. Daher hat dieser Schritt womöglich auch eine Signalwirkung für andere Börsen. Auch auf der österreichischen Handelsplattform Bitpanda wurde der Handel mit LUNA ausgesetzt. Schließlich ist der Einbruch dieser beiden Coins unter den beträchtlichsten seit der Erfindung von Bitcoin (BTC) im Jahr 2009.

Binance Futures hat am Donnerstag, trotz der angekündigten Rettungspläne für LUNA und UST, die Perpetual Contracts für LUNA denotiert. Die Validatoren der Terra-Blockchain sahen sich gezwungen, das Netzwerk am 12. Mai offline zu stellen, um potenzielle Governance-Angriffe zu verhindern. Solche Angriffe sind nach dem Einbruch bei LUNA aufgrund des extrem niedrigen Kurses nun einfacher geworden.

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Der Terra-Token LUNA und dessen algorithmischer Stablecoin TerraUSD sind am 10. Mai dramatisch eingebrochen. Im Zuge dessen ist der UST weit unter seinen Zielwert von 1 US-Dollar gefallen. Das System sollte automatisch die Kopplung an den US-Dollar aufrechterhalten. Als das nicht mehr gelang, ist der UST immer weiter zurückgegangen. Unterdessen wurden so viele LUNA-Coins geprägt, wie noch nie.

Dieser Artikel wird aktualisiert, sobald neue Information vorliegen.

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Machtwechsel bei Kryptobörse: Chef von Bitstamp Europe nun globaler CEO

Bitstamp ist eine der ältesten Kryptobörsen der Welt und hat nach dem Ausscheiden von Julian Sawyer nun Jean-Baptiste Graftieaux zu ihrem neuen globalen CEO gemacht.

In einer Ankündigung am Montag sagte Bitstamp, Sawyer, der erst im Oktober 2020 CEO der Kryptobörse wurde, „hat sich entschieden, etwas anderes zu tun“. Graftieaux hat die Position am 7. Mai übernommen und war zuvor seit Mai 2021 der CEO von Bitstamp Europe. Nach Angaben der Börse hat Graftieaux über 20 Jahre Erfahrung in den Bereichen „Krypto, Zahlungen und Finanzen“. Er kam im November 2014 zu Bitstamp und wurde dort zunächst Chief Compliance Officer. Davor hat er fünf Jahre lang bei PayPal gearbeitet.

„Jean-Baptiste war schon seit den Anfängen von Bitstamp dabei und hat unser europäisches Geschäft im vergangenen Jahr auf bewundernswerte Weise geleitet“, so der Vorstandsvorsitzende von Bitstamp Nicolas Huss. „Wir freuen uns, einen CEO mit einer so beeindruckenden Erfolgsbilanz bei uns begrüßen zu dürfen. Und wir sind sehr gespannt auf den Beitrag und die Perspektive, die er in seiner neuen Position in das Unternehmen einbringen wird.“

Graftieaux ist nach dem Ausscheiden von Sawyer der dritte globale CEO von Bitstamp. Sawyer hatte diese Position wiederum vom Mitbegründer der Börse Nejc Kodric übernommen. Noch ist unbekannt, ob Sawyer weiterhin im Bereich der digitalen Vermögenswerte tätig sein wird. In seinem LinkedIn-Profil steht, er sei ein ehrenamtlicher Senior Visiting Fellow an der City University of London und Vorstandsberater für die Neobank Volt.

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Bitstamp wurde im Jahr 2011 gegründet und liegt laut Daten von CoinMarketCap auf Platz 11 in der Liste der Kryptobörsen. Das tägliche Handelsvolumen beläuft sich auf über 322 Millionen US-Dollar. Im April hat die Börse seine Nutzer gebeten, ihre Konten zu aktualisieren, um die Herkunft der Kryptowährungen nachvollziehen zu können, die auf der Plattform aufbewahrt werden. Damit will die Börse konform mit den Regulierungen werden.

Cointelegraph hat Julian Sawyer um einen Kommentar gebeten, erhielt bis Redaktionsschluss allerdings noch keine Antwort.

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Frankreich: Aufsichtsbehörde gibt Binance Zulassung als digitaler Vermögenswertdienstleister

Die französische Finanzaufsicht AMF hat Binance für die Erbringung kryptobezogener Dienstleistungen in Frankreich zugelassen.

In einer Mitteilung am Mittwoch hat die AMF Binance France SAS in ihre Liste der in Frankreich registrierten Dienstleister für digitale Vermögenswerte aufgenommen. Mit dieser Zulassung darf die Kryptobörse kryptobezogene Dienstleistungen in Frankreich anbieten, darunter etwa die Verwahrung von Vermögenswerten, den Umtausch digitaler Vermögenswerte in andere Token oder Fiat-Währungen und den Betrieb einer Plattform für digitale Vermögenswerte.

Nach Angaben der AMF wurden zu diesem Zweck Prüfungen durchgeführt, um den „guten Leumund und die Kompetenz der Geschäftsführer und wirtschaftlichen Eigentümer“ sowie die Einhaltung der Vorschriften zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zu gewährleisten. Die Kryptobörse Binance sagte in einem Blogbeitrag am Mittwoch, sie werde ihren Betrieb in Frankreich nach dieser Zulassung „beträchtlich ausweiten“ und plane, sein Team auszubauen, „um die Infrastruktur weiter zu entwickeln“.

„Die französischen DASP- und AML/CFT-Vorschriften umfassen strenge Anforderungen im Hinblick auf die Geldwäschebekämpfung man muss hohe Standards erfüllen, die für eine Regulierung in Frankreich erforderlich sind“, so der CEO von Binance Changpeng Zhao.

Mit diesem Schritt signalisiert Binance, dass die Börse weiter an ihrer globalen Expansion arbeitet. Erst im April hat die Börse eine grundsätzliche Genehmigung für den Betrieb in Abu Dhabi erhalten. Im März hat die Börse auch von den Aufsichtsbehörden im Nahen Osten grünes Licht für die Erbringung von Dienstleistungen in Bahrain und Dubai erhalten. Die große Kryptobörse hat keinen offiziellen Hauptsitz, soll aber „sehr bald“ einen Standort wählen wollen. Damit will sie die Regulierungsbehörden beruhigen, da die Behörden vieler Länder zuvor warnten, dass Binance nicht autorisiert sei, Dienstleistungen für die jeweiligen Bürger anzubieten.

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Im November kündigte CZ den Start der Initiative „Objective Moon“ im Umfang von 100 Millionen Euro an. Im Rahmen von dieser soll das Blockchain- und Krypto-Ökosystem in Frankreich und Europa gefördert werden. Auf dem Paris Blockchain Week Summit im April sagte der Binance-CEO, Frankreich habe „eine der fortschrittlichsten und aufgeschlossensten Regierungen, die bei der Entwicklung von kryptofreundlichen Regulierungen helfen könnte“.

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Krypto kehrt Russland den Rücken: Exmo verkauft Teil seines Geschäfts

Die Londoner Kryptowährungsbörse Exmo ist nun auch unter den Kryptohandelsplattformen, die ihre Geschäftstätigkeit in Russland und Weißrussland aufgrund des russischen Einmarsches in die Ukraine offiziell einstellt.

Exmo verkauft sein Geschäft mit digitalen Vermögenswerten in Russland und Weißrussland an ein russisches Softwareentwicklungsunternehmen. Exmo hat das Montag offiziell bekanntgegeben. Bis Redaktionsschluss wurde der neue Eigentümer und die gezahlte Summe für die Übernahme nicht bekannt gegeben.

„Leider können wir den risikoreichen Teil des Geschäfts nicht mehr halten, weil ein globaler Konzern seine globalen Expansionspläne nicht gefährden will, indem er solche hochriskanten Märkte in seiner Struktur behält“, so der CEO von Exmo Serhii Schdanow gegenüber Cointelegraph.

Das Geschäft umfasst die Kundenkonten von Exmo in Russland und Weißrussland sowie die lokalen Fiat-Onramp-Systeme, so Schdanow. Der technische Code der Plattform wird nicht verkauft und bleibt vollständig bei der Exmo-Gruppe.

Im Rahmen der Übernahme verlässt auch der eigentliche wirtschaftliche Eigentümer von Exmo Eduard Bark das Unternehmen und überträgt seine Anteile an Schdanow.

Neben Russland und Weißrussland geht es bei der Übernahme auch um das Geschäft von Exmo in Kasachstan, da das Team des neuen Eigentümers seine Geschäftstätigkeit von Kasachstan aus leitet. Der noch unbekannte Käufer besitzt ein russisches Softwareentwicklungsunternehmen und eine juristische Person für eine Kryptowährungsbörse in Kasachstan, so der CEO.

„Wir haben viel Arbeit in den russischen Teil des Geschäfts gesteckt und dafür gesorgt, dass er jetzt in guten Händen ist. Der neue Eigentümer hält sich nicht nur an den Entwicklungsplan, den wir zuvor erarbeitet haben, sondern wird auch viel leichter zu neuen Höhen gelangen. Wir haben diese Entscheidung zum Nutzen für beide Seiten getroffen“, so Schdanow. Die Firma erklärte Mitte März, keine Sanktionen gegen gewöhnliche Leute verhängen oder Konten sperren zu wollen.

Im Zuge des Rückzugs von Exmo aus Russland und Weißrussland hat Exmo seine Nutzungsvereinbarung angepasst und darin erklärt, dass russische, weißrussische und kasachische Einwohner nicht mehr auf der Plattform aufgenommen werden. Die Börse deaktivierte am Freitag den Handel mit russischen Rubelpaaren.

Exmo ist eine große Kryptobörse, die im Jahr 2013 von den russischen Unternehmern Iwan Petuhowski und Pawel Lerner gegründet wurde. Der Rückzug des Unternehmens aus Russland werde erhebliche Auswirkungen auf die Börse haben, da Russland einer der wichtigsten Märkte des Unternehmens gewesen sei, wie Schdanow einräumte:

„Ein bedeutender Teil unseres Geschäfts stammte aus Russland. Die Einnahmen werden um fast 30 Prozent zurückgehen. Langfristig sind wir jedoch sicher, dass das unser exponentielles Wachstum beschleunigen und das Unternehmen in den nächsten drei Jahren zu einem Einhorn werden kann.“

„Wenn Russland nicht mehr als Hochrisikogebiet eingestuft wird, würden wir auch eine Rückkehr erwägen“, wie Schdanow erklärte.

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Kurz zuvor hatte auch die Kryptobörse Currency.com, die mit Weißrussland in Verbindung gebracht wird, erklärt, ihren Betrieb in Russland einstellen zu wollen.

Einige große Kryptobörsen wie Binance sind immer noch in Russland tätig und haben sich dafür entschieden, die Sanktionen nur gegen bestimmte sanktionierte Personen und nicht gegen ein ganzes Land anzuwenden.

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Krieg in der Ukraine: Kryptoplattform aus Weißrussland stellt Dienstleistungen für russische Bürger ein

Das Krypthandelsunternehmen Currency.com hat bekannt gegeben, dass es Kunden mit Sitz in Russland nicht mehr bedienen werde, weil das Land „Gewalt und Unordnung“ gegen die Bevölkerung der Ukraine ausgeübt habe.

In einer Ankündigung vom Dienstag teilte Currency.com mit, dass russische Bürger seine Dienstleistungen nicht mehr nutzen dürfen. Die Plattform hatte zuvor beschlossen, dass Kunden aus Russland keine neuen Konten mehr eröffnen dürfen. Laut der Webseite von Currency.com hat die Kryptohandelsplattform aus Gibraltar Büros in Kiew, London und Vilnius, war aber zuvor in Weißrussland lizenziert und hatte dort ihren Hauptsitz.

„Wir verurteilen die russische Aggression aufs Schärfste“, so Vitali Kedik, Leiter der Strategieabteilung der Plattform in London und CEO des ukrainischen Zweigs von Currency.com. „Unter diesen Umständen können wir unsere Kunden aus Russland nicht mehr bedienen.

Große Kryptobörsen haben auf Aufrufe in sozialen Medien reagiert und russische digitale Vermögenswerte eingefroren oder den Zugang für russische Bürger anderweitig eingeschränkt. Ein Sprecher von Binance erklärte im Februar gegenüber Cointelegraph, die Börse werde nicht „einseitig die Konten von Millionen unschuldiger Nutzer einfrieren“ und der Kraken-Chef Jesse Powell, sagte, dazu müsse man die Börse gesetzlich verpflichten.

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Viele private Unternehmen, auch die Zahlungsriesen Visa und Mastercard, haben jedoch nach dem 24. Februar angekündigt, ihre Geschäftstätigkeit in Russland reduzieren oder ganz einstellen zu wollen. Die ukrainische Regierung hat Kryptoplattformen genutzt, um Spenden aus aller Welt zu sammeln. Bis Redaktionsschluss kamen dabei über 60 Millionen US-Dollar zusammen.

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Ethereum-Kurs Klettert über 3.000 US-Dollar: Analysten warten auf erneuten Test

Der Kryptowährungsmarkt klettert am 23. März weiter nach oben, obwohl es von mehreren Seiten Gegenwind gibt. Derzeit belasten globale Konflikte, die steigende Inflation und wirtschaftliche Unsicherheit die Finanzmärkte und machen deutlich, wie wichtig ein diversifiziertes Anlageportfolio ist.

Altcoins konnten in den letzten Tagen einige Zuwächse verzeichnen. Allen voran ist es Ether (ETH) gelungen, seine wichtige Unterstützungs- und Widerstandszone bei 3.000 US-Dollar zu überwinden, wo die Bullen nun um die Oberhand ringen.

ETH/USDT 1-Tages-Chart. Quelle: TradingView

Was sagen Analysten über die weitere Entwicklung von Ether und kann man kurzfristig weitere Anstiege erwarten oder nicht?

3.125 US-Dollar müssen getestet werden

Einen allgemeinen Überblick über die jüngste Kursentwicklung lieferte der Kryptoanalyst Michaël van de Poppe. Er hat den folgenden Chart hochgeladen, auf dem man sieht, „Ethereum klettert nach oben, nachdem er ein entscheidendes Niveau halten konnte“.

ETH/USD 2-Stunden-Chart. Quelle: Twitter

Van de Poppe kommentierte dazu:

„Mir scheint, dass wir als nächstes 3.125 US-Dollar testen werden.“

Nicht alle Händler sind davon überzeugt, dass man direkt ein höheres Kursziel ins Auge fassen kann. Der Twitter-Nutzer „Chartpunk“ hat den folgenden Chart hochgeladen, auf dem man den zehntägigen Aufwärtstrend von Ethereum sehen kann. Er warnte davor, in einen überhitzten Markt einzusteigen.

ETH/USD 4-Stunden-Chart. Quelle: Twitter

Chartpunk sagte dazu:

„Jetzt darf man nicht in FOMO verfallen. Sollten Sie auf den Trend aufspringen wollen, achten Sie auf den erneuten Test der Einstiegszone auf diesem Chart.“

Auf dem Chart von Chartpunk ist der Bereich 2.975 US-Dollar als Wiedereinstiegspunkt markiert.

Stimmung bis 3.287 US-Dollar neutral

Der Kryptohändler und Twitter-Nutzer „Mad Max Crypto“ zeigte sich im Hinblick auf die aktuelle Kursentwicklung gemäßigter und lud den folgenden Chart hoch. Auf diesem ist eine „neutrale Tendenz bis zum Überschreiten der Marke von 3.287 US-Dollar“ eingezeichnet.

ETH/USDT 1-Tages-Chart. Quelle: Twitter

Diese Prognose teilt auch der Kryptowährungsberater „Altcoin Sherpa“ in einem Chart, den er hochgeladen hat. Auf diesem wird die Serie von höheren Tiefs und höheren Höchstständen von Ether hervorgehoben.

ETH/USD 1-Tages-Chart. Quelle: Twitter

Altcoin Sherpa sagte dazu:

„Ich denke, man könnte argumentieren, dass die Marktstruktur auf den kürzeren Zeitfenstern nach oben durchbrochen wird. Aber ich persönlich warte auf die höheren Niveaus. Unabhängig davon werden die Fundamentaldaten für ETH 2.0 schon bald stark sein.“

In diesem Zusammenhang: ETH-Kurs klettert auf 3.000 US-Dollar: Großer Krypto-Fonds sendet Ethereum im Wert von 110 Million US-Dollar auf Lido-Staking-Pool

Möglicher Rückgang auf 2.600 US-Dollar

Der Kryptohändler „Follis“ hat aufgezeigt, welche Niveaus weiter unten im Auge behalten werden sollten. Er hat den folgenden Chart hochgeladen, auf dem man die Möglichkeit eines Rückgangs auf 2.600 US-Dollar sieht.

ETH/USDT 8-Stunden-Chart. Quelle: Twitter

Follis kommentierte dazu:

„Die meisten stündlichen Zeitfenster sind jedoch bullisch und ich erwarte weitere Anstiege, solange wir nicht unter 2.800 US-Dollar schließen. Der Bereich um 2.600 US-Dollar ist interessant, wenn es zu einem Rückgang kommt. Das 0,79-Fibonacci-Niveau hat in diesem Makrobereich gut funktioniert.“

Die Gesamtmarktkapitalisierung aller Kryptowährungen liegt jetzt bei 1,919 Billionen US-Dollar und der Marktanteil von Bitcoin beläuft sich auf 41,7 Prozent.

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph.com wieder. Jedes Investment und jeder Handel gehen mit Risiken einher und Sie sollten gut recherchieren, bevor Sie eine Entscheidung treffen.

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Coinbase-Nutzer in USA können Gehaltsscheck direkt auf Konto einzahlen

Coinbase will Unternehmen aus den Vereinigten Staaten bald anbieten, die Gehaltsschecks der Mitarbeiter direkt auf ein Konto bei der Kryptowährungsbörse einzuzahlen.

In einem Blogbeitrag vom Montag sagte der leitende Produktdirektor bei Coinbase Prakash Hariramani, die Börse würde direkte Einzahlungen für Arbeiter anbieten, die ihre Gehaltsschecks für Krypto-Käufe verwenden wollen, ohne, dass Transaktionsgebühren anfallen. Nutzer können direkte Einzahlungen über einen der unterstützten Zahlungsabwickler in der Coinbase-App oder über die Personalabteilung ihres Unternehmens einrichten.

Hariramani sagte, Nutzer können selbst entscheiden, wie viel oder wie wenig von ihrem Gehaltsscheck sie über diese Funktion auf ihr Coinbase-Konto einzahlen wollen. Coinbase erklärte, Börse habe diesen Dienst entwickelt, weil „zeitaufwendige und unpraktische“, häufige Transaktionen ein Problem seien. Mit direkten Einzahlungen können Nutzer Krypto-Belohnungen auf eine effizientere und schnellere Weise verdienen.

Coinbase hat bereits Partnerschaften mit US-Firmen geschlossen. Darunter etwa Fortress Investment Group, M31 Capital, Nansen, und SuperRare Labs. Im Rahmen dieser Partnerschaften werden die direkten Einzahlungen für „Mitarbeiter in der Schöpfer-Ökonomie und im Bereich Finanzdienstleistungen“ angeboten. In den kommenden Monaten werden auch weitere solche Funktionen hinzukommen. Die Börse hat auch angekündigt, dass Nutzer, die ihre Visa-Debitkarte verwenden, bis zu 4 Prozent in Krypto-Belohnungen zurückbekommen können.

In diesem Zusammenhang: Regulierungs- und Datenschutzbedenken nach SEC-Drohung gegen Coinbase

Eine Woche zuvor hatte die Börse bekannt gegeben, dass sie ihr Krypto-Kreditprogramm Lend aufgeben werde. Coinbase hatte ursprünglich geplant, Teilerträge auf USD Coin (USDC)-Einzahlungen anzubieten. Dieses Programm wurde allerdings aufgegeben, da die US-Wertpapieraufsicht drohte, die Börse zu verklagen.

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Trotz Chinas Verbot: Altcoins mit Cross-Chain-Brücken größte Gewinner

Der bullische Schwung, der sich in den letzten Tagen auf dem Kryptowährungsmarkt zeigte, kam zu einem abrupten Ende, als am 24 September auf sozialen Netzwerken berichtet wurde, dass China Kryptowährungstransaktionen verboten hat. Das führte zu einem plötzlichen Einbruch bei Bitcoin (BTC) von 45.000 US-Dollar auf 42.000 US-Dollar. 

Nach dem ersten Reflex und einer kurzen Verdauungszeit, haben Trader den Rückgang bei mehreren Altcoins aufgekauft. Das hat einige Verluste an diesem Tag etwas gemindert.

Top-7-Coins mit der höchsten Änderung in 24 Stunden. Quelle: Cointelegraph Markets Pro

Aus Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView geht hervor, dass die drei größten Gewinner in den letzten 24 Stunden Ren (REN), Celer Network (CELR) und Civic (CVC) waren.

Ren bringt DAI und BTC auf Arbitrum

Ren ist im Blockchain-Protokoll, das sich auf die Entwicklung der Interoperabilität und Liquiditätsübertragung zwischen verschiedenen Blockchain-Netzwerken konzentriert. Dazu verwendet das Protokoll eine Reihe von sogenannten Darknodes, die die Privatsphäre der Nutzer schützen.

Laut Daten von Coinatelegraph Markets Pro sind die Marktbedingungen für REN schon seit einiger Zeit günstig.

Der VORTECS™ Score, der exklusiv von Cointelegraph berechnet wird, ist ein algorithmischer Vergleich historischer und aktueller Marktbedingungen. Diese werden abgeleitet aus einer Kombination von Daten wie Marktstimmung, Handelsvolumen, jüngste Kursbewegungen und Twitter-Aktivität.

VORTECS™ Score (grün) versus REN-Kurs. Quelle: Cointelegraph Markets Pro

Wie im obigen Chart zu sehen ist, war der VORTECS™ Score für REN die letzte Woche über meistens im grünen Bereich einen Höchstwert von 81 am 21. September. 2 Stunden später stieg der Kurs über drei Tage um 58 Prozent.

Der positive Schwung bei REN ging mit der Lancierung von Wrapped-Versionen von Bitcoin und DAI auf der Layer-Two-Lösung Arbitrum auf Ethereum (ETH) einher.

Celer Network veröffentlicht cBridge 2.0

Celer Network ist eine weitere Layer-Two-Lösung für Ethereum, die in den letzten Wochen Auftrieb bekam. Das ist darauf zurückzuführen, dass dieses Protokoll die Transaktionskosten reduzieren kann, indem es Off-Chain-Transaktionen verwendet, womit das Netzwerk skalierbarer wird und der Transaktionsdurchsatz steigt.

Der VORTECS™ Score von Cointelegraph Markets Pro hat am 20. September, also vor dem jüngsten Kursanstieg, bereits einen positiven Ausblick auf CELR geliefert.

VORTECS™ Score (grün) versus CELR-Kurs. Quelle: Cointelegraph Markets Pro

Wie man im obigen Chart sehen kann, ist der VORTECS™ Score für CELR am 18. September in den grünen Bereich geklettert und hat am 20. September ein Hoch von 74 erreicht. 26 Stunden später ist der Kurs über die nächsten drei Tage um 99 Prozent gestiegen.

Der Kurs- und Nachfrageanstieg bei CELR ging mit der Lancierung der Cross-Chain-Token-Brücke cBridge 2.0 einher. Diese ermöglicht die Übertragung von Vermögenswerten zwischen mehreren Blockchain-Protokollen, darunter Ethereum, Binance Smart Chain und Arbitrum.

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Civic schließt Partnerschaft mit Solrise Finance

Civic ist ein Protokoll, dass sich auf eine Blockchain-basierte Identitätsverwaltung konzentriert, die die Anforderungen in Sachen Identitätsprüfungen und Geldwäschebekämpfung von Regulierungsbehörden einhalten kann und dabei auch die Daten und die Privatsphäre der Nutzer auf dem Netzwerk schützt.

Der VORTECS™ Score von Cointelegraph Markets Pro hat am 21. September, also vor dem jüngsten Kursanstieg, bereits einen positiven Ausblick auf CVC geliefert.

VORTECS™ Score (grün) versus CVC-Kurs. Quelle: Cointelegraph Markets Pro

Wie man im obigen Chart sehen kann, ist der VORTECS™ Score für CVC am 21. September allmählich gestiegen und hat ein Hoch von 74 erreicht. 8 Stunden später ist der Kurs über die nächsten zwei Tage um 45 Prozent gestiegen.

Der Aufschwung bei Civic ging mit einer Ankündigung vom 23 September einher, derzufolge das Protokoll eine Partnerschaft mit Solrise Finance geschlossen hat, um die erste, auf Erlaubnis basierende, dezentralisierte Börse auf Solana zu eröffnen.

Die Gesamtmarktkapitalisierung aller Kryptowährungen liegt jetzt bei 1,879 Bio. US-Dollar und der Marktanteil von Bitcoin beläuft sich auf 42,1 Prozent.

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph.com wider. Jeder Investment- und Handelsschritt birgt ein Risiko und man sollte gut recherchieren, bevor man eine Entscheidung trifft.

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Nach Kommentar der US-Zentralbank und Evergrande-Lösung: Kryptomarkt steigt stark

Das Kryptowährungsökosystem weist am 22. September Anzeichen einer Erholung auf, nachdem es 48 Stunden lang eine Korrektur gab, bei der Bitcoin und Altcoins auf kritische Niveaus gefallen sind. Aktien- und Kryptoanleger waren sehr besorgt im Hinblick auf die mögliche Zahlungsunfähigkeit des chinesischen Immobilienriesen Evergrande. Es herrschte die Befürchtung, dass eine Insolvenz einen weltweiten Einbruch der Finanzmärkte nach sich ziehen könnte.

Diese Bedenken wurden vorläufig ausgeräumt, nachdem das Immobilienunternehmen sich mit seinen Gläubigern einigen und eine Zahlungsunfähigkeit verhindern konnte. Diese Einigung trug zu einer Erholung auf dem gesamten Kryptowährungsmarkt bei, bei der Bitcoin (BTC) ein Tageshoch von 44.000 US-Dollar erreichte.

Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, dass sich der Bitcoin-Kurs seit seinem Tief von 39.572 US-Dollar am 21. September um 11,3 Prozent erholt hat und dabei ein Intraday-Hoch von 44.021 US-Dollar erreicht hat. Bei Redaktionsschluss lag der Vermögenswert bei etwa diesem Niveau.

BTC/USDT 4-Stunden-Chart. Quelle: TradingView

Bitcoin (BTC) ist kurz nach einem Kommentar des Vorsitzenden der US-Zentralbank Jerome Powell gestiegen. Diese erklärte, die Zentralbank plane zunächst, weiterhin jeden Monat Anleihen zu kaufen. Powell signalisierte auch, dass die Zinssatz schon im Jahr 2022 angehoben werden könnte.

Regulierungsbehörden drohen Kryptobranche

Neben den Ereignissen um Evergrande haben auch kürzliche Kommentare des Vorsitzenden der US-Wertpapieraufsicht SEC Gary Gensler Druck auf die Märkte ausgeübt. Dieser betonte erneut, er plane ein hartes Durchgreifen gegen Kryptowährungen und den Stablecoin-Markt.

Die bärischen Marktbedingungen nach diesen Kommentaren haben sich am Mittwoch bereits wieder aufgelöst. Auf dem gesamten Markt gab es eine Erholung durch die Kommentare der US-Zentralbank. Bitcoin konnte dabei auf 44.000 US-Dollar klettern und IFA (ETH) auf 3.000 US-Dollar.

Wie sehr die Ereignisse um Evergrande und die regulatorischen Bedenken sich auf dem Markt auswirkten zeigt sich auch im Crypto Fear & Greed Index. Dieser zeigte erneut extreme Angst an, nachdem er die Woche zuvor im neutralen Bereich lag und im August sogar bei extremer Gier.

Fear & Greed Index. Quelle: Alternative

In diesem Zusammenhang: Altcoins erholen sich um 35 Prozent: Bitcoin wieder über 43.000 US-Dollar

Altcoin-Markt erholt sich stark

Die Wende auf den Markt am 22. September bescherte den Top-200-Kryptowährungen Kursanstiege. Nur die Stablecoins verzeichneten ein Minus.

Kryptowährungsmarkt Tagesentwicklung. Quelle: Coin360

Enzyme (MLN) ist ein dezentralisiertes Finanzierungsprotokoll, dass auf Ethereum basiert, und einer der größten Gewinner. Mit einem Anstieg um 32 Prozent konnte der Coin auf 160,30 US-Dollar steigen. COTI stieg ebenfalls um 21 Prozent und liegt bei 0,385 US-Dollar.

Erwähnenswert sind auch Arweave (AR), der um 22 Prozent stieg, und Perpetual Protocol (PERP) mit einem Anstieg um 21 Prozent. 

Die Gesamtmarktkapitalisierung aller Kryptowährungen liegt jetzt bei 1,947 Bio. US-Dollar und der Marktanteil von Bitcoin beläuft sich auf 42,1 Prozent.

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph.com wider. Jeder Investment- und Handelsschritt birgt ein Risiko und man sollte gut recherchieren, bevor man eine Entscheidung trifft.

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