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Crypto.com weitet Versicherungsschutz aus: 750 Mio. US-Dollar nun abgedeckt

Die digitale Währungsbörse Crypto.com ihren Versicherungsumfang ausgeweitet und deckt nun digitale Vermögenswerte im Wert von bis zu 750 Millionen US-Dollar ab. Damit genießen die 10 Millionen Nutzer der Plattform einen zusätzlichen Schutz. 

Dieser neue Versicherungsumfang trat am 6. September in Kraft und wird von Arch Underwriting finanziert, wie die Plattform am Montag bekannt gab. Das ist eine Abteilung bei Lloyd’s Syndicate 12. Bei dieser Police wird eine direkte und indirekte Verwahrung abgedeckt und gilt für Vermögenswerte in den Cold Storages von Crypto.com, die auf Ledger Vault gehalten werden.

Diese Police deckt nun die größte Summe in der Kryptobranche ab. Sie übersteigt sogar die 700 Millionen US-Dollar, die vom digitalen Verwahrer BitGo abgedeckt werden. Digitale Vermögenswertfirmen decken in ihrer Versicherung immer größere Summen ab, um Kunden gegen physische Schäden und noch wichtiger Diebstahl abzusichern.

Verbraucherschutz wird immer wichtiger, da immer mehr Großinvestoren und institutionelle Anleger in Kryptowährungen investieren. Die Gesamtmarktkapitalisierung aller Kryptowährungen liegt derzeit bei über 2,2 Billionen US-Dollar. Anfang des Jahres hat diese ihre Spitze mit 2,5 Billionen US-Dollar erreicht. Vor einem Jahr lag die Gesamtmarktkapitalisierung aller Krypto-Vermögenswerte noch bei etwa 350 Milliarden US-Dollar.

Hedgefonds, Vermögensverwalter und große Firmen haben eine tragende Rolle bei der Ausweitung des Marktes gespielt. Auch Finanzberater wollen nun in diese Branche einsteigen, da Krypto-Investitionen nun ausreichend vor Risiken geschützt sind. Der Erfolg von mobilen Investitions-Apps, wie etwa Crypto.com, zeigt, dass auch Privatanleger in diesem Bereich weiter sehr aktiv sind.

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Obwohl auch große, institutionelle Akteure in dem Bereich einsteigen, ist die Krypto-Infrastruktur immer noch anfällig für koordinierte Angriffe. Insbesondere gilt das für den Bereich der dezentralisierten Finanzierung, wo es erst im August zu einem Hack kam, bei dem 600 Millionen US-Dollar vom Poly Network gestohlen wurden. Versicherungen, die finanziellen Schutz vor Diebstahl bieten, werden wohl immer wichtiger werden, der immer mehr Dienstleister Wert auf Sicherheit und Datenschutz legen.

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Okcoin schließt Partnerschaft mit Hodlnaut: Unsichere Nutzer sollen überzeugt werden

Die Krypto-Kreditplattform Hodlnaut aus Singapur schließt eine Partnerschaft mit der US-Kryptobörse OKCoin, um die Akzeptanz und Krypto-Transaktionen unter Nutzern voranzutreiben.

In einer Ankündigung am Mittwoch sagte Hodlnaut, über die Partnerschaft können Nutzer bei der Plattformen Kryptowährungen kaufen und Belohnungen für ihre Bestände verdienen. Die Kreditplattform sagte, Nutzer aus Singapur würden OKCoin bereits als Fiat-Rampe verwenden, um Singapur Dollar in Bitcoin (BTC) und Ether (ETH) umzuwandeln.

„Wir bauen die nächste Generation von Tools, um die Investoren und Trader anzulocken, die im Hinblick auf Krypto noch unentschlossen sind“, so der Geschäftsführer von OKCoin in Singapur, Khairi Azmi. „Wir glauben, dass diese Partnerschaft positiv zum Krypto-Ökosystem für Verbraucher beitragen wird.“

Der Ankündigung zufolge, bekommen Hodlnaut-Nutzer Bitcoin im Wert von zehn US-Dollar (derzeit etwa 0,00022 BTC), wenn sie sich auf der Plattform anmelden und die Identitätsprüfung und Handelsvoraussetzungen erfüllen. OKCoin-Nutzer, die sich bei Hodlnaut registrieren, kriegen ebenfalls einen Bonus.

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OKCoin wurde im Jahr 2013 gegründet und ist eine der weltweit ältesten Kryptobörsen. Mittlerweile bedient die Börse Nutzer in über 190 Ländern. Obwohl der Hauptsitz in den vereinigten Staaten liegt, ist OKCoin im Jahr 2020 nach Singapur gezogen und erlaubt Nutzern, den Singapur Dollar gegen Bitcoin und Ethereum zu handeln.

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SEC-Chef bekräftigt seine Meinung nochmals: Krypto Firmen sollen „einfach reinkommen und mit uns reden“

Gary Gensler, der Vorsitzende der US-Börsenaufsicht, drängt Krypto-Projekte mit Wertpapieren erneut dazu, sich bei der Aufsichtsbehörde zu registrieren, um den Schutz der Anleger zu gewährleisten.

In einer vorbereiteten Erklärung für seine Aussage vor dem Senatsausschuss für Bankwesen, Wohnungswesen und städtische Angelegenheiten, die für den 14. September angesetzt war, sagte Gensler, die US-Wertpapieraufsicht arbeite mit der Regulierungsbehörde CFTC zusammen, um den Anlegerschutz auf den Krypto Märkten zu verbessern. Er hoffe außerdem, in Zusammenarbeit mit der US-Zentralbank, dem Finanzministerium, der Währungsaufsicht und der Arbeitsgruppe für Finanzmärkte von Präsident Joe Biden ein politisches Rahmenwerk entwickeln zu können.

„Ich habe vorgeschlagen, dass Krypto-Plattformen und -Projekte einfach zu uns kommen und mit uns sprechen“, so der SEC-Vorsitzende. „Auf vielen Plattformen gibt es Dutzende oder Hunderte von Token. Während der rechtliche Status eines Token von den jeweiligen Fakten und Umständen abhängt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine bestimmte Plattform mit 50, 100 oder 1.000 Token keine Wertpapiere besitzt, ziemlich gering.

Gensler fügte hinzu, dass innovative Technologien wie Krypto ein „Katalysator für den Wandel“ im Finanzsektor sein können, aber nicht, wenn sie weiterhin außerhalb des Geltungsbereiches der bestehenden Rahmen agieren. Viele Kryptounternehmen in USA führen das wiederum auf die fehlende regulatorische Klarheit zurück.

„Soweit auf diesen Handelsplattformen Wertpapiere gehandelt werden, müssen sie sich nach unseren Gesetzen bei der Kommission registrieren lassen, es sei denn, es gilt für sie eine Ausnahmeregelung.

Cointelegraph berichtete im August, dass Gensler hofft, kryptobezogene politische Änderungen in Bezug auf Token-Angebote, dezentralisierte Finanzierung, Stablecoins, Verwahrung, börsengehandelte Fonds und Kreditplattformen einführen zu können. Er drängt seit langem darauf, dass sich Krypto-Projekte bei der SEC registrieren lassen. Er sagte, sie sollen doch“ einfach reinkommen“ und mit der Regulierungsbehörde zusammenarbeiten.

„Wir haben einfach nicht genug Anlegerschutz bei der Krypto-Finanzierung, der Emission, dem Handel oder der Kreditvergabe“, sagte Gensler. „Ehrlich gesagt, ähnelt dieser Bereich derzeit eher dem Wilden Westen oder dem traditionellen ‚vorsichtigen Käufer‘, die es gab, bevor die Wertpapiergesetze in Kraft traten. In diese Anlageklasse gibt es viel Betrug und Missbrauch bei bestimmten Anwendungen.“

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Gensler hat am 14. September bei einer Anhörung des Senatsausschusses für Banken, Wohnungswesen und städtische Angelegenheiten über die Aufsicht über die SEC gesprochen.

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Gala Games (GALA): Rallye um 265 Prozent kurz nach Binance-Notierung

Nicht-fungible Token (NFTs) und Play-to-Earn-Gaming sind zwei der heißesten Trends im Krypto-Sektor zur Zeit, da sie jeweils neue Wege eröffnen, um Nutzer zu gewinnen. Die Einzigartigkeit beider Nischen ermöglicht es den Teilnehmern, Geld zu verdienen anstatt Geld ausgeben zu müssen, um ein Teil der Community zu werden.

Gala Games ist ein auf Blockchain-Spiele fokussiertes Projekt, wo Nutzer ihre einzigartigen NFT-Charaktere im Spiel verwenden können. Das Projekt konnte mit seinem GALA-Token deutliche Zuwächse verzeichnen, nachdem Binance bekannt gegeben hatte, den GALA notieren zu wollen.

Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, dass der Kurs von GALA nach einem Tiefstand von 0,021 US-Dollar am 12. September um 270 Prozent auf ein Intraday Hoch von 0,077 US-Dollar am 13. September gestiegen ist.

GALA/USDT 4-Stunden-Chart. Quelle: TradingView

Der plötzliche Anstieg des Handelsvolumens und der Kursausbruch kurz nach der Notierung von GALA auf Binance haben in der Vergangenheit zu schnellen Kursbewegungen geführt.

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GALA: Wachsendes NFT-Ökosystem

Die Notierung auf Binance hat GALA einen neuen Schwung beschert. Das Projekt baut seine Plattform bereits seit einigen Monaten kontinuierlich aus und profitiert auch vom NFT-Boom.

Am 11. August schloss Gala Games den ersten Verkauf von VOX, dem wichtigsten NFT-Angebot des Projekts, erfolgreich ab. Die NFTs waren in weniger als acht Minuten ausverkauft, obwohl es Probleme mit Netzüberlastungen und hohen Gaspreisen gab.

Neben dem VOX-Verkauf hat Gala Games auch neue Updates für sein beliebtes Spiel Town Star veröffentlicht und Details über neue Spiele, wie etwa Spidertanks, verraten.

GALA könnte damit nun in die Fußstapfen anderer erfolgreicher Play-to-Earn-Spiele wie Axie Infinity treten. Bei diesem Spiel wurden Axies für bis zu 300 Ether (ETH) verkauft. Auch Illuvium (ILV) ist ein gutes Beispiel, denn der Kurs des nativen Token ist in weniger als drei Monaten von 33,30 US-Dollar auf einen Höchststand von 613 US-Dollar geklettert.

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph.com wider. Jeder Investment- und Handelsschritt birgt ein Risiko und man sollte gut recherchieren, bevor man eine Entscheidung trifft.

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Drei Gründe: Warum der Quant-Kurs im letzten Monat um über 200 Prozent gestiegen ist

Die Interoperabilität zwischen Blockchain-Netzwerken hat sich als eines der wichtigsten Konzepte im Kryptowährungs-Ökosystem entpuppt, weil Nutzer möglichst kosteneffizient Werte über das Ökosystem bewegen wollen.

Ein Protokoll, das sich auf Interoperabilität konzentriert, hat einen sehr starken Kursanstieg verzeichnet. Das Projekt Quant (QNT) will Unternehmen dabei helfen, ist Distributed-Ledger-Technologie (DLT) zu integrieren und zu betreiben.

Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, dass QNT seit seinem Tief von 178 US-Dollar am 1. September um 170 Prozent auf ein neues Allzeithoch von 387 US-Dollar am 6. September gestiegen ist. Das 24-Stunden-Handelsvolumen ist auf bis zu 740 Millionen US-Dollar geklettert.

QNT/USDT 1-Tageschart. Quelle: TradingView

Es gibt drei Gründe für diesen starken Anstieg bei QNT. Zum einen gab es ein Protokoll-Upgrade auf Overledger 2.0.5, das Quant-Entwicklerprogramm wurde lanciert und man hat einen besseren Zugang zum Angebot, nachdem der Coin auf den größten Kryptobörsen notiert wurde.

Interoperabilität wird ausgeweitet

Overledger 2.0.5 ist das DLT-Gateway des Projektes für Unternehmen und bietet universelle Interoperabilität zwischen verschiedenen Protokollen. Nutzer können sich damit auch mit jedem System auf jedem Netzwerk oder DLT verbinden.

Laut Quant ist der Release von Overledger 2.0.5 ein Meilenstein in der Entwicklung einer „Brücke, die institutionelle und Unternehmensökosysteme mit Stablecoins, DeFi, NFTs und den beliebten digitalen Vermögenswerten für Abrechnungen und Abwicklungen ERC 20 und ERC 721 verbindet“.

Die Overledger Payment API bietet Abrechnungen und Abwicklungen zwischen verschiedenen digitalen Vermögenswerten und Stablecoins. Dabei werden NFTs mit Stablecoins besichert und man kann DeFi-Zahlungen DLT-übergreifend tätigen, indem Kredit- und Staking-Produkte mit neuen Abwicklungsoptionen kombiniert werden.

QNT bietet Entwicklern Anreize

Ein zweiter Grund für das starke Wachstum von Quant ist der Start des Entwicklerprogramms namens „Quant Developer Program“. Dieses Programm soll das Ökosystem für neue Entwickler attraktiv machen.

Aktive Communities sind wichtig für aufkommende Blockchain-Ökosysteme und Entwickler spielen eine wichtige Rolle, indem sie gefragte Anwendungen und Protokolle erstellen, die Nutzer anziehen und die On-Chain-Aktivität fördern.

Erfolgreiche Netzwerke wie etwa Polkadot, Ethereum und Cosmos haben äußerst aktive Entwickler-Communities. Wenn Quant es schafft, ein genauso hohes Niveau an Aktivität zu erzielen, könnte das Netzwerk weiter aufblühen.

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Notierungen auf großen Börsen steigern Handelsvolumen

Der dritte Grund für die starke Entwicklung ist, dass der Token nun auf den größten Kryptowährungsbörsen in der Branche erhältlich ist.

Im letzten paar Monaten wurde QNT auf Coinbase und Binance notiert. Das trug dazu bei, dass sein 24-Stunden-Handelsvolumen von einem Tagesdurchschnitt von 9 Millionen US-Dollar auf über 740 Millionen US-Dollar am 6. September gestiegen ist.

Der VORTECS™ Score von Cointelegraph Markets Pro hat am 4. April, also vor dem jüngsten Kursanstieg, bereits einen positiven Ausblick auf DOGE geliefert.

Der VORTECS™ Score, der exklusiv von Cointelegraph berechnet wird, ist ein algorithmischer Vergleich historischer und aktueller Marktbedingungen. Diese werden abgeleitet aus einer Kombination von Daten wie Marktstimmung, Handelsvolumen, jüngste Kursbewegungen und Twitter-Aktivität.

VORTECS™ Score (grün) versus QNT-Kurs. Quelle: Cointelegraph Markets Pro

Wie man im obigen Chart sehen kann, ist der VORTECS™ Score für QNT am 4. September in den grünen Bereich geklettert und hat ein Hoch von 72 erreicht, als der Kurs in den nächsten drei Tagen allmählich um 102 Prozent gestiegen ist.

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph.com wider. Jeder Investment- und Handelsschritt birgt ein Risiko und man sollte gut recherchieren, bevor man eine Entscheidung trifft.

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Britischer Regulierer über Krypto: Regulierung könnte sie legitim aussehen lassen

Die Regulierungsbehörden müssen die Schutzmaßnahmen für Verbraucher, die in Krypto-Token investieren, stark verbessern. Aber sie sollten auch beachten, dass es nach hinten losgehen könnte, wenn man das übertreibt, wie der Vorsitzende der Finanzaufsicht in Großbritannien warnte.

Das Cambridge International Symposium on Economic Crime ist eine bekannte Veranstaltung, wo es um Maßnahmen gegen Wirtschaftsverbrechen geht. Dort erklärte Charles Randell, der Vorsitzende der Finanzaufsichtsbehörde, dass es mit Verbrauchern, die in den Krypto-Bereich einsteigen, ohne sich der Risiken wirklich bewusst zu sein, ein wahres Problem geben würde.

Dabei betonte er besonders Influencer und bezahlte Werbung. Er meinte, als Kim Kardashian kürzlich auf Instagram für EthereumMax (EMAX), einem neuen Token von „unbekannten Entwicklern“, geworben hatte, sei das „möglicherweise finanzielle Werbung mit der größten Publikumsreichweite in der Geschichte“ gewesen. 

Randell wollte nicht darüber urteilen, ob EthereumMax ein Betrug ist oder nicht. Aber die Reichweite einer solchen Werbung und die mögliche Irreführung schlecht informierter Verbraucher sollte Regulierungsbehörden zum Nachdenken anregen, wie er erklärte. 

Hierbei fließen auch andere Faktoren mit ein, wie etwa den Hype unter Privatanlegern, FOMO und ein Anstieg der Anzahl an Pump-and-Dump-Betrügereien im Zusammenhang mit Krypto. Randell behauptet, dass viele Verbraucher sich der finanziellen Risiken, die durch Vertrauen in Influencer und raffinierter Online-Token-Werbung entstehen, nicht bewusst seien. 

Um seine Behauptungen zu untermauern, betonte Randell , dass etwa 2,3 Millionen britische Bürger derzeit Krypto halten würden. Davon hätten „besorgniserregenderweise“ 14 Prozent Kredite aufgenommen, um diese zu kaufen. Außerdem glauben einer Umfrage der FCA zufolge 12 Prozent der Krypto-Besitzer, das sind etwa 250.000 Briten, fälschlicherweise, dass die Finanzaufsichtsbehörde oder eine britische Versicherung gegen derartige Verluste sie beschützen würde, wenn etwas schief läuft.

Randell warnte dennoch davor, es mit der Regulierung dieser neuen Vermögensklasse zu übertreiben. Er betonte, dass es britischen Verbrauchern freistehe, sichern unregulierten Spekulationen, sei es Gold und Fremdwährungen oder Pokémon-Karten, zu versuchen. „In vielen dieser Märkte besteht ebenfalls ein Verbraucherrisiko“, wir dennoch betonte.

„Warum sollten wir also rein spekulative digitale Token regulieren? Und wenn wir diese Token regulieren, führt das dazu, dass die Leute denken dass sie ein sicheres Investment sind? Soll heißen: Wenn die FCA diese reguliert, wird das unrealistische Erwartungen im Hinblick auf den Verbraucherschutz aufbauen?“

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Die FCA reguliert derzeit Kryptowährungsbörsen und hat den Verkauf von Krypto-Derivaten an Privatverbraucher verboten. Randell hat vorgeschlagen, dass die Maßnahmen in begrenztem Maße mit Stablecoins und Wertpapier-Token beginnen sollten.

Beide könnten, seiner Meinung nach, „neue Ideen“ für grenzüberschreitende Zahlungen, Finanzinfrastrukturen und finanzielle Inklusion fördern und sollten nicht durch zu viel“ rotes Klebeband“ behindert werden. Er sprach sich stattdessen für ein moderaten Ansatz aus. Das würde sich mit den derzeitigen Regeln für andere Entitäten, die von der FCA reguliert werden decken, um sicherzustellen, dass Token-Emittenten und Blockchain-Firmen solvent und transparent bleiben. Er verwies auch auf den Erfolg des regulatorischen Sandkastens der FCA. Dieser habe Entwicklern die Möglichkeit gegeben, ihre Ideen in einem fördernden und isolierten Umfeld zu testen.

Neben Stablecoins und Wertpapier-Token sollte die FCA Randell zufolge noch weiter gegen irreführende Krypto-Werbung vorgehen. Derartige Werbung wird bereits seit über einem Jahr beobachtet. Mitte Juli 2021 hat die FCA einen Fonds im Umfang von etwa 15 Millionen US-Dollar aufgelegt, um eine Online-Marketing-Kampagne zu starten, bei der Briten, insbesondere die Gruppe zwischen 18 und 30 Jahren, vor den Risiken im Zusammenhang mit vielen Krypto-Anlagen gewarnt werden.

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Binance stellt Produktangebote mit SGD in Singapur aufgrund von Warnungen ein

Die globale Kryptowährungsbörse Binance kündigte am Sonntag an, sie werde ihr Produktangebot in Singapur zurückfahren, nachdem die Finanzaufsichtsbehörden gewarnt hatten, dass das Unternehmen möglicherweise gegen Zahlungsgesetze verstoßen hat. 

Ab dem 9. September können Kunden in Singapur über die Börse nicht mehr mit Kryptowährungen handeln oder Zahlungen in Singapur-Dollar (SGD) erhalten, wie in einem Blogbeitrag vom Sonntag zu lesen ist. Die mobile Binance-App wird auch aus den Apple- und Google-Play-Stores in Singapur entfernt.

Die Börse sagte, alle Handelspaare mit dem SGD würden um 4:00 Uhr UTC am 9. September entfernt werden den Nutzern wurde geraten, alle Peer-to-Peer-Trades 24 Stunden vor Ablauf dieser Frist erledigt zu haben.

Ein paar Tage zuvor hatte die Finanzaufsichtsbehörde von Singapur davor gewarnt, dass die Börse möglicherweise gegen Zahlungsgesetze des Landes verstoße. Binance wurde am 1. September in die schwarze Liste der Regulierungsbehörde für Anleger aufgenommen. Die Liste enthält „nicht regulierte Personen, die aufgrund von Informationen, die die MAS erhalten hat, fälschlicherweise als von der MAS lizenziert oder reguliert galten“.

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Binance hat Schwierigkeiten mit Finanzbehörden auf der ganzen Welt, weil die Börse die örtlichen Vorschriften nicht eingehalten haben soll. Sie soll etwa Börsendienstleistungen angeboten haben, ohne die entsprechenden Lizenzen dafür einzuholen. Japan, Deutschland, Großbritannien und die kanadische Provinz Ontario haben in diesem Sommer alle gegen Binance-Börsenangebote hart durchgegriffen. Kürzlich warnte die südafrikanische Finanzaufsichtsbehörde, Binance habe keine Lizenz, um in dem Land tätig zu sein. 

Diese regulatorischen Rückschläge haben sich auch negativ auf Binance US ausgewirkt, obwohl das Unternehmen eine eigenständige juristische Person ist. Infolgedessen sind Anleger aus einer Finanzierungsrunde im Umfang von 100 Millionen US-Dollar für die US-Börse ausgestiegen. Die fehlgeschlagene Finanzierungsrunde hat Brian Brooks dazu veranlasst, nur drei Monate, nachdem er die Stelle antrat, als Chef von Binance US zurückzutreten.

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Trotz der harten Durchgriffe seitens der Regulierungsbehörden wickelt Binance weltweit mehr Trades ab, als jede andere Plattform. Am Sonntag lag das Handelsvolumen von Binance laut CoinMarketCap bei knapp über 24 Milliarden Dollar.

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Digitale Vermögenswertbörse Blocktrade: 25 Mio. US-Dollar bei Finanzierungsrunde aufgebracht

Die Kryptowährungsbörse Blocktrade aus Luxemburg hat nun ebenfalls eine große Finanzierung von Risikokapitalgebern bekommen. Das ist ein weiterer Beweis dafür, dass Startups für digitale Vermögenswerte immer attraktiver für Investmentfonds werden. 

Private Investoren aus 33 Ländern beteiligten sich an der Finanzierungsrunde der Serie A, bei der 22 Millionen Euro aufgebracht wurden, wie teilte Blocktrade am Dienstag mitteilte. Die Investoren wurden nicht namentlich genannt.

Blocktrade sagte, das Geld werde zur Verbesserung der internen Abläufe verwendet, insbesondere in den Bereichen Sicherheit, Fiat-Rampen und Market-Making. Das Unternehmen sagte auch, es wolle mehr Ressourcen für die Nutzergewinnung aufwenden und weitere Partnerschaften schließen.

„Blocktrade ist mehr als eine klassische Kryptobörse: Wir bauen ein komplettes Ökosystem rund um digitale Vermögenswerte auf, das unseren Nutzern viel mehr als nur den Zugang zu Handelstools bietet“, so Bernhard Blaha, der Ende 2020 CEO von Blocktrade wurde.

Blocktrade wurde im Jahr 2018 gegründet und später von der Cryptix AG übernommen. Das ist eine Schweizer Risikokapitalgesellschaft, die sich auf digitale Zahlungen spezialisiert hat. Unter der Führung von Cryptix führte Blocktrade Anfang 2021 ein Wertpapierangebot durch, das über 6.000 Investoren aus ganz Europa anzog.

Krypto-Startups haben in diesem Jahr Finanzierungen in Milliardenhöhe erhalten. Das beweist, dass Blockchain und Kryptowährungen für Risikokapitalgeber und andere Privatinvestoren immer attraktiver werden. Besonders Börsen wurden besonders häufig finanziert. Unternehmen wie Mercado Bitcoin, Bitso, FTX und Pintu haben in den letzten Monaten fast 1,4 Milliarden US-Dollar an Finanzierungen erhalten.

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Auch der starke Börsengang von Coinbase im April hat den digitalen Währungshandel weiter in das Mainstream-Bewusstsein gerückt.

Der Kryptohandel wird sich wahrscheinlich nun intensivieren, da Investoren einen Bullenmarktes bei Bitcoin (BTC) und anderen Vermögenswerten bestätigt sehen. Der BTC-Kurs kletterte am Montag auf über 46.000 US-Dollar, als bekannt wurde, dass US-Gesetzgeber einige Änderungen im Hinblick auf Kryptowährungen beim Infrastrukturgesetz planen.

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Crypto.com: USDC-Auszahlungen für Nutzer weltweit möglich

Die digitale Vermögenswertbörse Crypto.com ermöglicht nun Auszahlungen in USD Coin (USDC). Das bedeutet, dass Nutzer den Stablecoin Auszahlen lassen und US-Dollar im selben Wert direkt auf ihr Bankkonto erhalten können.

Vor etwas mehr als einem Monat hat die Plattform im Rahmen einer neuen Partnerschaft mit dem Stablecoin-Emittenten Circle USDC-Einzahlungen eingeführt. Über diese Partnerschaft konnten Nutzer von Crypto.com Fiat-Währungen auf ihre Handelskonten überweisen und dafür einen entsprechenden Betrag in USDC erhalten.

Der USDC wurde im September 2018 von dem von Goldman Sachs unterstützten Unternehmen Circle veröffentlicht. Das ist ein beliebter USD-Stablecoin, mit dem Kryptoanleger gegen große Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC) und Ether (ETH) handeln können. Auf Crypto.com wird der Stablecoin derzeit in über 50 verschiedenen Handelspaaren mit anderen digitalen Vermögenswerten angeboten.

In den letzten Jahren sind an Fiat-Währungen gekoppelte Stablecoins zu einem immer beliebteren Mittel geworden, um nahtlose Fiat-zu-Krypto-Zahlungsbrücken auf Kryptowährungsbörsen einzurichten.

Es gibt viele Vermögenswerte auf dem Markt, die an den US-Dollar gebunden sind. Darunter USDC, Binance USD (BUSD) und Paxos Standard (PAX). Doch losgetreten hat diese Welle der erste und immer noch liquideste Stablecoin Tether (USDT). Es gab in der Vergangenheit viele Kontroversen um die mangelnde Transparenz im Hinblick auf die US-Dollar-Reserven des Coin. Die Emittenten späterer Stablecoins haben sich deshalb darum bemüht, ihre Glaubwürdigkeit bei den Regulierungsbehörden zu beweisen, da auch der Stablecoin-Sektor, insbesondere in den USA, immer schärfer kontrolliert wird. 

In diesem Zusammenhang: Crypto.com nutzt Circle für globale Dollar-Einzahlungen

Zu diesem Zweck wurde der USDC, der derzeit zweitgrößte Stablecoin nach dem USDT, kürzlich von der internationalen Steuerberatungsfirma Grant Thornton geprüft. Der USDC-Emittent Circle hat im Sommer auch angekündigt, dass eine Fusion mit einer SPAC und einen Börsengang an der New Yorker Börse geplant sei

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Brad Garlinghouse: Anwälte fordern Binance-Dokumente für SEC-Gerichtsprozess an

Der Rechtsstreit zwischen Ripple Labs und der US-Wertpapieraufsicht SEC betrifft nun auch die große Kryptobörse Binance, wie aus einem Dokument vom Ripple-CEO Brad Garlinghouse hervorgeht, das dieser kurz eingereicht hat.

Laut Gerichtsdokumenten, die am Montag beim New Yorker Landesgerichts eingereicht wurden, hat das Anwaltsteam von Garlingshouse Dokumente von Binance Holdings Limited angefordert, die „für den Fall relevant und auf anderem Wege nicht erhältlich“ seien. Die Binance Holdings Limited ist eine Tochtergesellschaft der großen Kryptowährungsbörse auf den Kaimaninseln. Im Antrag werden Gesetze des US-Außenministeriums und der Haager Konvention zitiert und das Gericht aufgefordert, ein Ersuchen an die Zentralbehörde der Kaimaninseln zu richten, um von Binance Beweise einzuholen.

„Herr Garlinghouse beantragt eine Offenlegung im Ausland, da er glaubt, dass Binance Holdings Limited einzigartige Dokumente und Informationen zu diesem Fall besitzt. Insbesondere in Bezug auf den Prozess, wie Transaktionen in XRP, die Herr Garlinghouse auf ausländischen Handelsplattformen für digitale Vermögenswerte getätigt haben soll, durchgeführt wurden“, so der Antrag.

Die Anwälte fechten insbesondere die Behauptungen der SEC an, dass der Ripple-CEO mehr als 357 Millionen XRP-Token auf Krypto-Handelsplattformen „weltweit“ an Investoren „auf der ganzen Welt“ verkauft haben soll. Das Team berief sich auf Abschnitt fünf des Wertpapiergesetzes von 1933 und erklärte, dass die mutmaßlichen illegalen XRP-Verkäufe nur für inländische Verkäufe und Angebote von Wertpapieren gelten. Die angeforderten Dokumente von Binance könnten Beweise für diese Behauptung enthalten.

„Wie der SEC bekannt ist, wurden die XRP-Verkäufe von Herrn Garlinghouse überwiegend auf Handelsplattformen für digitale Vermögenswerte außerhalb der Vereinigten Staaten getätigt. Die von Herrn Garlinghouse angestrebte Offenlegung ist relevant, um zu zeigen, dass die Angebote und Verkäufe, die die SEC anführt, nicht in diesem Land stattgefunden haben und nicht dem Gesetz unterliegen, auf das sich die SEC in diesem Fall beruft.“

In diesem Zusammenhang: Ripple darf ihn vorladen: SEC-Mitarbeiter, der entschieden hat, das ETH kein Wertpapier ist

Die SEC hat Ripple im Dezember verklagt. Darin wird dem Unternehmen, Garlinghouse und dem Mitbegründer Chris Larsen vorgeworfen, mit ihren XRP-Token-Verkäufen ein „unregistriertes Wertpapierangebot für digitale Vermögenswerte“ durchgeführt zu haben. Die Rechtsabteilung von Ripple hatte zuvor behauptet, dass XRP eher mit Bitcoin (BTC) oder Ether (ETH) vergleichbar sein. Diese wurden von der Aufsichtsbehörde als Waren und nicht als Wertpapiere eingestuft.

Das Unternehmen will nun weitere Beweise vorlegen und dabei über inländische und internationale Token-Verkäufe sprechen. Garlinghouse und Larsen reichten im Juni einen Antrag ein, in dem sie internationale Behörden aufforderten, Dokumente von mehreren nicht in den USA ansässigen Kryptobörsen wie Bitstamp, Huobi und Upbit anzufordern. Der Fall soll am 15. Oktober mit der vorprozessualen Untersuchung fertig sein.

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