Beiträge

Bitcoin am Scheideweg: Aus- oder Einbruch steht kurz bevor

Die Krypto-Leitwährung Bitcoin (BTC) steht kurzfristig vor einer wichtigen Richtungsentscheidung. Aktuell handelt Bitcoin erneut unweit eines massiven Widerstandsbereichs. Die Bitcoin-Dominanz kann in den letzten Handelstagen wieder spürbar zulegen. Erste Parallelen zur Situation in 2018 werden sichtbar.

Bitcoin (BTC): Bitcoin-Kurs vor Richtungsentscheidung

BTC-Kurs: 39.109 USD (Vorwoche: 35.100 USD)

Widerstände/Ziele: 40.481 USD, 41.967 USD, 43.030 USD, 44.120 USD, 44.878 USD, 47.070 USD, 48.222 USD, 51.307/50.305 USD, 53.005 USD, 54.077 USD, 56.867 USD, 58.386 USD, 59.527 USD, 61.122 USD, 61.771 USD, 64.896 USD

Unterstützungen: 39.240 USD, 38.383 USD, 36.636 USD, 34.895 USD, 33.419 USD, 31.010 USD, 30.000 USD, 28.716 USD, 27.563 USD, 25.752 USD, 23.887 USD, 22.222 USD, 21.892 USD, 19.884 USD,

Nachdem der Bitcoin-Kurs es zuletzt mehrfach nicht geschafft hatte, den Widerstand bei 39.240 USD per Tagesschlusskurs zu überwinden, gelang es den Bullen zu Wochenbeginn, die wichtige Kursmarke zu durchbrechen und Bitcoin bis an den EMA200 (blau) bei 40.920 USD ansteigen zu lassen. Positive Kommentare seitens Elon Musk und zuletzt auch von Microstrategy CEO Michael Saylor sorgen aktuell für eine positive Stimmung unter den Anlegern. Damit rangiert Bitcoin erneut an der Oberkante des Seitwärtstrends im Bereich der 40.481 USD. Ob die positiven News ausreichen, um den starken Widerstandsbereich zwischen 40.481 USD und 43.030 USD nachhaltig zu überwinden, wird sich in den kommenden Handelstagen zeigen. Solange Bitcoin weiterhin unterhalb des multiplen Widerstandsbereichs aus EMA200 (blau), MA200 (grün), oberem Bollinger-Band, Supertrend und EMA50 (orange) rangiert, ist eine erneute Kurskonsolidierung nicht vom Tisch. Der heutigen Notenbanksitzung der amerikanischen Notenbank FED und ihre Bewertung der zukünftigen Zins- und Inflationserwartung ist diesbezüglich eine hohe Relevanz zuzurechnen.  

Bullishes Szenario (Bitcoin-Kurs)

Bitcoin versuchte in den letzten drei Handelstagen mehrfach den EMA200 (blau) bei 40.920 USD zu überwinden, prallt nach einem erneuten Angriffsversuch am heutigen Mittwochmorgen zum Zeitpunkt dieser Analyse jedoch abermals nach unten ab. Schaffen es die Bullen, den BTC-Kurs oberhalb des EMA20 (rot) bei 38.383 USD zu stabilisieren, ist im Tagesverlauf weiterhin mit einem erneuten Anstiegsszenario zu rechnen. Gelingt das und Bitcoin überwindet die 40.920 USD, warten bereits bei 41.967 USD sowie bei 43.030 USD weitere starke Kurs-begrenzende Hürden. Erst wenn Bitcoin diese zentrale Make-or-Break-Zone per Tagesschlusskurs deutlich hinter sich lassen kann, ist ein Folgeanstieg bis in den Bereich zwischen 44.120 USD und 44.878 USD einzuplanen. Kommt es zu einem sogenannten “Follow-Through” und diese Widerstandsmarken werden ebenfalls dynamisch überwunden, steigt die Wahrscheinlichkeit eines Durchmarschs bis an das nächste relevante Kursziel bei 47.070 USD spürbar an.

Kann auch diese Widerstandsmarke ohne nennenswerte Gegenwehr durchbrochen werden, aktiviert sich das nächste Kursziel bei 48.222 USD. Schaffen es die Bullen, die Aufwärtsbewegung in den Folgetagen zu bestätigen, ist ein Kurssprung bis an die 50.327 USD einzuplanen. Sodann rückt das nächste starke Widerstandslevel bei 51.307 USD in den Blick. Dreht der BTC-Kurs auch hier nicht deutlich gen Süden ab, steigt die Wahrscheinlichkeit für einen Kursanstieg bis an die 53.005 USD. Kann in den kommenden Handelswochen auch dieses Widerstandslevel dynamisch durchbrochen werden, aktivieren sich weitere Kursziele bei 54.077 USD sowie 55.817 USD. Das maximale Kursziel lautet auch diese Woche 57.998 USD. Erst wenn auch dieses Kurslevel per Tagesschlusskurs pulverisiert wird, ist ein Anstieg bis mindestens 61.000 USD möglich. Mittelfristig wäre auch ein Anstieg bis an das Allzeithoch bei 64.896 USD zunehmend wahrscheinlicher.

Bearishes Szenario (Bitcoin-Kurs)

Die Bären halten weiterhin deutlich dagegen und parieren erfolgreich jeden Versuch der Bullen, das Ruder wieder zu übernehmen. Je länger der BTC-Kurs im Bereich der 40.000 USD nach unten abprallt, desto wahrscheinlicher werden Kursrücksetzer zurück in Richtung 36.636 USD sowie 34.895 USD. Gelingt es der Verkäuferseite, Bitcoin erneut nachhaltig unter den EMA20 (rot) bei 38.383 USD zu drücken, desto wahrscheinlicher wird ein Retest dieser Supportlevels. Kommt es zu einem Kursrutsch unter die 34.895 USD, steigt die Wahrscheinlichkeit einer Korrekturausweitung abermals an. Die Bären werden abermals versuchen, den Support bei 33.419 USD per Tagesschlusskurs zu unterbieten. Ein Aufgeben dieser Kursmarke rückt die Unterstützungen bei 31.010 USD und 30.000 USD wieder in den Fokus der Anleger.

Statistisch gesehen steigt die Wahrscheinlichkeit eines Durchbruchs zunehmend weiter an. Wird die 30.000 USD aufgegeben, weitet sich die Korrektur bis mindestens 28.716 USD aus. Kommt es an dieser Supportmarke zu keiner Trendumkehr, gewinnt die Abwärtsbewegung abermals an Fahrt. Die Korrekturausweitung dürfte den BTC-Kurs in der Folge in den Bereich zwischen 27.563 USD und 25.752 USD zurückwerfen. Bei anhaltendem Verkaufsdruck ist auch eine Korrektur bis an die 23.887 USD jederzeit möglich. Es bleibt abzuwarten, ab welchem Niveau die Bullen zurückschlagen können. Vorstellbar wäre ein Kurseinbruch bis in den starken Unterstützungsbereich zwischen 22.222 USD und 21.892 USD. Auch ein Anlaufen des alten Ausbruchsniveau bei 19.884 USD kann in der Folge nicht ausgeschlossen werden.

Bitcoin-Dominanz: Dominanz mit Stabilisierungstendenz

Kursanalyse Bitcoin-Dominanz (BTC-Dominanz)

Bitcoin-Dominanz auf Basis von Werten von Cryptocap dargestellt

Die Marktdominanz der Krypto-Leitwährung kann sich in den letzten Handelstagen weiter berappeln und notiert mit 45,94 Prozent knapp oberhalb des Kreuzwiderstands aus EMA50 (orange) und horizontalem Widerstand bei 45,71 Prozentpunkten. Damit konnte ein erneuter Rückfall bis an das Jahrestief bei 39,66 Prozent vorerst abgewendet werden. Kann die BTC-Dominanz weiter zulegen, rückt für die kommenden Handelstage der Widerstand bei 47,03 Prozentpunkten als erste Zielmarke in den Blick.

BTC-Dominanz: Bullishes Szenario

Die BTC-Dominanz kann sich sukzessive von seinen Tiefs lösen und schickt sich an, zurück in den gebrochenen Abwärtstrendkanal zu springen. Überwindet die Bitcoin-Dominanz den Widerstand bei 47,03 Prozent und stabilisiert sich per Tagesschlusskurs darüber, nimmt die Erholungsbewegung weiter Formen an. Sodann rückt das Verlaufshoch vom 23. Mai bei 48,67 Prozentpunkten wieder in den Blick der Anleger. Relevant ist in diesem Zuge die Rückeroberung des EMA50 (orange). Seit dem Bruch dieser gleitenden Durchschnittslinie am 16. Januar 2021 schaffte es die BTC-Dominanz nicht den EMA50 nachhaltig zurückzuerobern. Dieser gleitende Widerstand ist aktuell als Gradmesser zu werten. Ein Anstieg über die 48,67 Prozent dürfte daher weitere Aufwärtsdynamik entfachen und die BTC-Dominanz bis an die Oberkante des orangen Widerstandsbereichs bei 50,01 Prozent führen.

Gelingt der Durchmarsch bis an die psychologische 50-Prozentmarke und die BTC-Dominanz fällt nicht erneut zurück, ist ein Anstieg bis an das wichtige bullishe Kursziel bei 52,19 Prozent wahrscheinlich. Hier verläuft zudem die Oberkante des Abwärtstrendkanals. Wird in der Folge auch dieser Kreuzwiderstand ohne nennenswerte Rücksetzer nach oben durchbrochen, gewinnt die Erholung weiter an Fahrt. Ein Folgeanstieg bis an den Widerstand bei 53,16 Prozent wäre einzuplanen. Maximal ist weiterhin ein Anstieg an die horizontale rosa Widerstandslinie bei 54,23 Prozent möglich. Da knapp auch der EMA200 (blau) verläuft, ist nicht unmittelbar mit einem dynamischen Anstieg über dieses Widerstandslevel zu rechnen. Erst wenn diese Chartmarke nachhaltig durchbrochen wird, ist ein nachhaltiger Trendwechsel vorstellbar. Die BTC-Dominanz könnte sodann bis an die 55,72 Prozent oder sogar bis in den blauen Widerstandsbereich zwischen 57,12 Prozent und 58,01 Prozent durchmarschieren. Solange die BTC-Dominanz jedoch unterhalb der 50 Prozentmarke notiert, ist dieses Kursszenario noch Zukunftsmusik.

BTC-Dominanz: Bearishes Szenario

Schafft es die BTC-Dominanz nicht, sich oberhalb des EMA50 zu stabilisieren, und prallt spätestens an der 47,03 Prozent dynamisch nach unten ab, rückt abermals der Bereich um 44,27 Prozent in den Blick. Hier verläuft aktuell der EMA20 (rot). Wird diese Supportmarke erneut nach unten durchbrochen, nimmt die Abwärtstendenz wieder an Fahrt auf. Ein Rückfall an die Kreuzunterstützung aus horizontaler Unterstützungslinie und Supertrend bei 43,26 Prozent wäre wahrscheinlich. Wird auch dieses Supportlevel aufgegeben, nimmt die Abwärtsdynamik abermals zu. 42,27 Prozent sowie das Vorwochentief bei 41,22 Prozent kämen als Zielmarken wieder in den Blick. Sollten diese Unterstützungslevel aufgegeben werden, ist eine Korrekturausweitung zurück an die 40 Prozent einzuplanen.

Abermals ist mit einem Kampf um diese wichtige Supportmarke zu rechnen. Sollte die BTC-Dominanz in der Folge weiter an Halt verlieren und die 40 Prozent aufgeben, kommt es zum Retest des Jahrestiefs bei 39,66 Prozent. Stabilisiert sich die BTC-Dominanz in diesem Bereich nicht, ist eine Korrekturausweitung in die grüne Supportzone wahrscheinlich. Mittelfristig wäre ein Rückfall der Marktdominanz bis an das maximale bearishe Kursziel bei 37,67 Prozent vorstellbar. Hier verläuft das mehrjährige Tief vom Januar 2018. Kommt es auch hier zu keiner Gegenbewegung, kann auch ein Rutsch bis an die psychologische Marke von 30 Prozent nicht ausgeschlossen werden. Die aktuelle Kursentwicklung zeigt Parallelen zu 2018, weshalb vorerst mit einer weiter ansteigenden Dominanz von Bitcoin zu rechnen ist.

Disclaimer: Die auf dieser Seite dargestellten Kursschätzungen stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind lediglich eine Einschätzung des Analysten.

Die Chartbilder wurden mithilfe von TradingView erstellt.

USD/EUR-Kurs zum Redaktionsschluss: 0,82 Euro.

auf btc-echo lesen

„Perfekter“ Bitcoin-Indikator zeigt Kaufgelegenheit an

MicroStrategy hat sich mit Kauf des Rückgangs bei Bitcoin (BTC) vielleicht mal wieder als sehr clever erwiesen, denn ein Indikator, der stets „perfekte“ Prognosen gemacht hat, signalisiert eine Kaufgelegenheit.

In einem Tweet am Dienstag wies der bekannte Analyst Cole Garner auf bullische Signale beim Bitcoin-to-Stablecoin-Ratio-Oszillator hin.

Dip kaufen oder auf die Wale konzentrieren?

MicroStrategy gab bekannt, weitere 1,5 Mrd. US-Dollar aufbringen zu wollen, um damit möglicherweise Bitcoin zu kaufen. Das festigte die Unterstützung bei 40.000 US-Dollar beim BTC/USD-Dollar.

Darauf gab es Lob von Elon Musk und dem Investor Paul Tudor Jones. Letzterer hat empfohlen, 5 Prozent seines Portfolios in BTC zu investieren.

Derzeit zeigt der Bitcoin-to-Stablecoin-Ratio-Oszillator eine klassische Kaufgelegenheit an, selbst bei den neuen lokalen Höchstständen.

Der Oszillator misst die Bitcoin-Menge an Börsen im Verhältnis zur Stablecoin-Menge. Laut Garner sei es an der Zeit, in BTC einzusteigen, wenn der gleitende Durchschnitt dieses Verhältnisses eine untere Grenze erreicht, die auf dem nebenstehenden Chart Grün hervorgehoben ist.

Bitcoin-to-Stablecoin-Ratio-Oszillator mit hervorgehobenen Kaufgelegenheiten. Quelle: Cole Garner/Twitter

Seit 2019 hat der Indikator nicht ein einziges Mal falsch gelegen, wenn es darum ging, einen bullischen Aufwärtstrend bei Bitcoin vorherzusagen.

„Perfekte BTFD-Trefferquote seit 2019. Und der Indikator zeigt gerade ein weiteres Kaufsignal an“, kommentierte Garner.

Ki Young Ju, der CEO der On-Chain-Monitoring-Webseite CryptoQuant, die den Indikator erstellt, warnte dennoch vor einem möglichen erneuten Ausverkauf in dieser Woche. Das könne auf einen Wal auf Bitfinex zurückzuführen sein, der eine beträchtliche Short-Position eröffnet hat.

„Wenn es wieder zu einem Dumping kommt, könnte das auf Bitfinex zurückzuführen sein“, so Ki auf Twitter.

„Die meisten Börsen haben den Großteil der $BTC-Zuflüsse nach dem Einbruch verdaut. Außer Bitfinex. Alle Augen auf die Finex-Wale.“

Index des nicht ausgeführten Bitcoin-Volumens, Stand: 11. Juni. Quelle: Ki Young Ju/Twitter

Trader achten auf „MicroStrategy-Fraktal“

Die Tatsache, dass MicroStrategy mehr Geld für Bitcoin aufbringen will, könnte bereits eine positive Nachricht sein, die den Markt beflügelt.

In diesem Zusammenhang: Bitcoin-Kurs könnte 85.000 US-Dollar erreichen: Indikatoren werden bullisch

Wie Filbfilb, der Mitbegründer der Handelssuite Decentrader, erklärte, haben MicroStrategy-Käufe ein unheimliches Timing, wenn es um höhere BTC-Spotkurse geht.

Das, so Filbfilb auf Telegram, sei eher ein „Fraktal“ als eine lockere Beziehung.

MicroStrategy-CEO Michael Saylor spricht weiterhin über Bitcoin und macht sich damit in den sozialen Netzwerken sehr beliebt.

„Wenn Sie 5 Prozent Ihres Portfolios in Bitcoin investieren, dann entscheiden sie sich dafür, 95 Prozent Ihres Portfolios in Vermögenswerte zu investieren, die von Bitcoin demontiert werden“, wie er in Reaktion auf Kommentare von Tudor Jones.

auf cointelegraph lesen

Bitcoin steigt um 6 Prozent: Bollinger-Bands-Schöpfer sieht bullisches BTC-Muster

Bitcoin (BTC) könnte noch weiter steigen, wenn er einen W-förmigen Boden vervollständigt, so der erfahrene Analyst John Bollinger.

In einem Tweet am 24. Mai sagte der Schöpfer der Bollinger Bands, dass Händler die Augen offen halten sollten, um ein möglicherweise lukratives Fortsetzungssignal für das BTC/USD-Paar nicht zu verpassen.

W-förmiger Boden an „logischer Stelle“

Letzte Woche bezeichnete Bollinger die Erholung von Bitcoin von 30.000 auf 42.000 US-Dollar angesichts der Bedeutung dieses Kursniveaus als „logisch“. 

Jetzt, so sagte er, könnte diese obere Grenze die mittlere Spitze einer W-förmigen Kursformation bilden. Ein doppelter Boden, gefolgt von einem Ausbruch nach oben.

In diesem Fall waren 30.000 US-Dollar der erste Tiefpunkt und die 31.000 US-Dollar vom 23. Mai der zweite Tiefpunkt.

„$BTCUSD arbeitet an einem kurzfristigen W-Boden an einer logischen Stelle“, bekräftigte er.

„Das Chance/Risiko-Verhältnis sieht dort dann gut aus. Halten Sie die Augen offen nach Handelsgelegenheiten… (nein, nicht für mich, für die Märkte).“

BTC/USD 1-Stunden-Kerzenchart (Bitstamp). Quelle: TradingView

Bitcoin hat bis Redaktionsschluss um rund 6 Prozent zugelegt und kam auf mehr als 38.000 US-Dollar. Dann schwankte er wieder kurzfristig.

In einem Kommentar erwähnte der beliebte Händler Crypto Ed ebenfalls das „W“-Szenario als Möglichkeit. Die anderen Szenarien waren weniger bullisch. Es war auch die Rede von einer Konsolidierung auf 37.000 US-Dollar oder ein erneutes Absinken auf 34.000 US-Dollar.

Rufe nach Short-Squeeze

Auf den sozialen Netzwerken hofften Händler unterdessen auf einen Bitcoin-Short-Squeeze für Long-Trader.

Quellen sind sich einige, dass das Schlimmste des Kurseinbruchs überstanden ist. Die negativen Finanzierungsraten an Börsen und das Dreimonatstief beim Open Interest werden als gute Vorzeichen eines bullischen Comebacks gedeutet.

Bitcoin-Finanzierungsraten Verlauf. Quelle: Bybt

Vor allem ein Ausbruch über die Marke von 42.000 US-Dollar würde Leuten mit Short-Positionen schaden.

Scott Melker sieht auch einen „überverkauften“ RSI als Grund für Optimismus. Wie Cointelegraph berichtete, ist der RSI ein wichtiger Indikator für die Marktstimmung.

„Möglicherweise weist der RSI eine überverkaufte tägliche Divergenz auf, auf die ich gewartet habe“, so Melker er auf Twitter.

auf cointelegraph lesen

Bitcoin auf 58.000 US-Dollar? BTC-Erholung sieht „nachhaltig“ aus

Bitcoin (BTC) steigt aufgrund eines Indikators, der „sehr niedrig und gesund“ ist, wie ein Marktanalyst meint. Damit könnte Der Coin bis auf den wichtigen Widerstand bei 58.000 US-Dollar klettern.

In einem Tweet am 27. April erklärte der Analyst Lex Moskowski an, dass die Futures-Finanzierungsraten darauf hindeuten, dass der BTC-Kursanstieg von dieser Woche völlig organisch gewesen sei.

„Niedrige und gesunde“ Finanzierungssätze: Oberwasser für Bullen

Die Finanzierungssätze sind ein beliebter Indikator, um die Gesundheit der BTC-Kursentwicklung zu messen. Sie zeigen im Wesentlichen an, welche Händler richtig wetten (Long oder Short). Eine hohe Finanzierungsrate auf einer Plattform bedeutet, dass Long-Positionen die Short-Positionen „bezahlen“, während niedrige Finanzierungsraten genau das Gegenteil bedeuten.

Analysten halten nach negativen Finanzierungsraten Ausschau, wenn sie feststellen wollen, ob ein Aufwärtstrend wahrscheinlich ist oder kurzfristig ansteht.

Derzeit stehen die Umstände gut. Der Anstieg auf 55.000 US-Dollar wurde wahrscheinlich nicht durch einen spekulativen Handel angeheizt, so Moskowski.

„Die Finanzierungsraten sind sehr niedrig und gesund“, schrieb er.

„Dieser Anstieg von Bitcoin kam aus dem Stand und sieht nachhaltig aus.“

BTC-Futures Finanzierungsrate versus BTC/USD. Quelle: Lex Moskovski/ Twitter

Langfristige Trends haben weiter Bestand

Wie hoch das BTC/USD-Paar steigen und dabei nachhaltig bleiben könnte, wurde am Dienstag unter technischen Beobachtern stark diskutiert. Sven Henrich, der Gründer des Analyseunternehmens NorthmanTrader, glaubt, dass vor allem die Fibonacci-Niveaus wichtig sind.

Insbesondere sprach er dabei das 0,618-Fibonacci-Niveau an, das schon immer für Unterstützungs- und Widerstandsziele stand. Dieses liege nun knapp über 58.000 US-Dollar und Bitcoin hat damals im Februar hier ein Allzeithoch erreicht und mehrere Wochen gehalten.

BTC/USD 1-Tages-Kerzenchart (Bitfinex) mit Fibonacci-Niveaus. Quelle: Sven Henrich/ Twitter

Henrich und der bekannte Twitter-Nutzer Rekt Capital haben unterdessen die gleitenden Durchschnitte und einen technischen Aufwärtstrend, der bereits 76 Tage anhält, zur Bestimmung der Unterstützung hervorgehoben. Diese haben das BTC/USD-Paar bei den jüngsten Kurseinbrüchen im Zaum gehalten. Die 100-Tage- und die 21-Wochen-Durchschnitte gelten dabei als Untergrenze für die Bullen.

„Der Kurs ging in Richtung dieses Niveaus zurück, berührte es aber letztendlich nicht wirklich. Das musste der Kurs auch nicht“, so Rekt Capital über den 76-Tage-Trend.

Beide Meinungen deuten darauf hin, dass Bitcoin kurzfristig nicht befürchten muss, dass sein Bullenlauf endet.

auf cointelegraph lesen

„Alles wieder normal“– S2F-Erfinder sieht Abschwung von Bitcoin als „Erleichterung“

Während die Bitcoin-Anleger Trübsal blasen, ist ein beliebter Krypto-Analyst hingegen „erleichtert“, dass die marktführende Kryptowährung in der letzten Woche knapp 22 % verloren hat.

Wie der viel zitierte Krypto-Experte PlanB dementsprechend in seinem jüngsten Tweet feststellt, ist Bitcoin (BTC) durch den Abschwung unter die 48.000 US-Dollar Marke zugleich erstmals wieder unter das durchschnittlich ausgegebene Kursziel seines Stock-To-Flow (S2F) Prognosemodells abgerutscht.

„Wie nach der Uhr gestellt“

Dies ist für ihn allerdings Grund zur Freude, da sich daran erkennen ließe, dass die Krypto-Anleger dem Berechnungsmodell nicht länger „vorauseilen“. Das Stock-To-Flow gilt als das wohl zuverlässigste Prognosemodell für Bitcoin, das die Kursentwicklung über längere Zeiträume immer wieder erstaunlich treffend voraussagt. Da der Kurs der marktführenden Kryptowährung nun jedoch längere Zeit sogar über der aktuell geltenden Prognose lag, befürchtete PlanB, dass die Kursentwicklung nicht mehr ausschließlich organisch war.

„Ich bin froh, dass wir wieder unter dem Kursziel des S2F liegen“, wie der Experte in einer Diskussion mit Saifedean Ammous, dem Autor von „The Bitcoin Standard“, deshalb schreibt. Dem fügt er an:

„Für einen Moment dachte ich, dass die Anleger dem Modell vorauseilen, und dass der Super-Aufwärtstred schon angefangen hat, aber jetzt ist wieder alles normal, wie nach der Uhr gestellt.“

BTC/USD spot price vs. stock-to-flow trajectory. Source: PlanB/ Twitter

Die Ausdrücke „wie nach der Uhr gestellt“ („like clcokwork“) und „Super-Aufwärtstrend“ („supercycle“) dürften Anhängern des S2F-Modells bekannt sein, denn der momentane Rekordlauf von Bitcoin soll trotz der bisherigen Erfolge noch in viel höhere Regionen führen.

Wie Cointelegraph berichtet hat, gibt es dabei zwei Varianten des Berechnungsmodells, die zwar ähnlich optimistisch sind, sich in der Stärke ihrer Kursziele jedoch unterscheiden. So gibt das „normale“ S2F-Modell einen durchschnittlichen Kurs von 100.000 US-Dollar bis 2024 aus, während dessen Abwandlung namens S2FX im gleichen Zeitraum einen Durchschnittskurs von 288.000 US-Dollar prognostiziert. Etwaige Spitzen bzw. Rekordwerte würden wahrscheinlich sogar noch deutlich höher liegen.

Dementsprechend zuversichtlich ist auch Erfinder PlanB, was die weitere Kursentwicklung angeht. So ist der Experte überzeugt, dass Bitcoin in diesem Jahr selbst bei 100.000 US-Dollar noch nicht am Ende wäre. Ein verfrühter „Supercycle“ hätte diese These allerdings torpedieren können, da Bitcoin umso früher an eine Decke stoßen würde, weshalb der jetzige Abschwung als gutes Zeichen zu verstehen ist, denn es bleibt weiterhin viel Luft nach oben.

Chance für den Reset

Die übrigen Krypto-Experten suchen derweil nach den Gründen für die momentane Schwächephase von Bitcoin, wobei sie als die beiden Hauptursachen ausgemacht haben, dass einerseits die Bitcoin-Futures auf der Optionsbörse CME derzeit unter dem Marktwert von Bitcoin gehandelt werden und andererseits der „Coinbase-Premium“ im negativen Bereich liegt.

Der „Coinbase-Premium“ ist die Kursdifferenz von Bitcoin zwischen den beiden marktführenden Kryptobörsen Coinbase und Binance. Wenn diese Kursdifferenz positiv ist, geht es für den Bitcoin-Kurs in der Regel nach oben, doch wenn sich dieser Wert im negativen Bereich befindet, geht es wiederum nach unten.

In der Tat geht die Umkehr ins Negative mit einem gesteigerten Abverkauf auf der Coinbase einher, der den Bitcoin-Kurs merkbar nach unten gestürzt hat.

Kursentwicklung von Bitcoin und Coinbase-Orderbuch im Vergleich. Quelle: Josh Olszewicz/ Twitter

Der Lesart von PlanB folgend bietet der Abschwung dem Markt die Gelegenheit, einen Reset durchzuführen. Das Stimmungsbarometer „Crypto Fear & Greed Index“ lässt darauf schließen, dass das Verhalten die Krypto-Anleger noch immer irrational positiv ist.

Der Lesart von PlanB folgend bietet der Abschwung dem Markt die Gelegenheit, einen Reset durchzuführen. Das Stimmungsbarometer „Crypto Fear & Greed Index“ lässt darauf schließen, dass das Verhalten die Krypto-Anleger noch immer irrational positiv ist, obwohl durch den Rücklauf vom neuen Rekordhoch bei fast 65.000 US-Dollar in großen Mengen Long-Positionen liquidiert wurden.

auf cointelegraph lesen

Vom Konvertiten zum Judas? – Jim Cramer verkauft sein „Spielgeld“ namens Bitcoin

Der Finanzexperte und TV-Moderator Jim Cramer, der in den letzten Monaten zu Bitcoin „konvertiert“ war, ist jetzt zum „Judas“ geworden, indem er einen großen Teil seiner Investition abverkauft hat.

Wie Co-Moderator Cramer am gestrigen Donnerstag in seiner CNBC-Sendung offenlegte, habe er sich dazu entschieden, „zum Verräter zu werden“. Allerdings ein einträgliches Geschäft, denn durch den Verkauf der Hälfte seiner Bitcoin konnte er die Hypothek auf sein Haus abbezahlen.

Cramer, der auch die Finanzsendung Mad Money moderiert, gibt an, dass er bei einem Kursstand von 12.000 US-Dollar eine hohe Investition in die marktführende Kryptowährung getätigt hatte, weshalb er es nun an der Zeit sah, einen ersten Teil der Gewinne aus dem aktuellen Rekordlauf auszubuchen. Während den Experten angesichts dieser Entscheidung zwar ein schlechtes Gewissen gegenüber der Krypto-Community hat, ist er zugleich hoch erfreut über diesen Coup:

„Ich weiß, dass die Leute jetzt sauer auf mich sein werden, aber ich konnte damit gestern meine Hypothek abbezahlen.“

„Das war, als ob man mit Spielgeld echtes Geld kauft“, wie Cramer feixt. Dem fügt er überschwänglich an: „Mir gehört jetzt ein Haus, schwarz auf weiß, weil ich diese Währung gekauft habe. Ich glaube, ich habe alles richtig gemacht!“

Ein Twitter-Nutzer dämpft die Freude jedoch ein wenig mit dem Hinweis, dass diese womöglich zu vorschnell kommt, indem dieser darauf verweist, dass ein Krypto-Anleger aus den Anfangstagen von Bitcoin für eine Pizza knapp 10.000 BTC bezahlt hat, was sich bei heutigen Kursen als übler Fehler herausstellt.

Der „Judas“ Jim Cramer war lange Zeit selbst ein heftiger Kritiker von Bitcoin, doch nach ausführlichen Gesprächen mit dem Krypto-Experten Anthony Pompliano entschied sich der CNBC-Moderator vergangenen September, 500.000 US-Dollar in Bitcoin zu investieren. Er überlegte später dann sogar, 1 % seines Gesamtvermögens in Höhe von 150 Mio. US-Dollar in die Kryptowährung anzulegen.

Damals lag Bitcoin noch zwischen 10.000 bis 12.000 US-Dollar, wohingegen nun ein Kurs von 63.000 US-Dollar zu Buche steht. Der Kurs des Krypto-Marktführers hat in diesen sechs Monaten also satte 425 % hinzugewonnen.

Der Footballspieler Russell Okung, der seinerseits ein großer Bitcoin-Fan ist, zeigt sich über den vermeintlichen Verrat von Cramer wenig erfreut, und fordert Pompliano deshalb auf, sich diesen zur Brust zu nehmen:

Im Dezember hatte der ehemalige Skeptiker bekanntgegeben, dass er bei 17.000 US-Dollar nochmals gekauft hatte.

Am 22. März des neuen Jahres war der TV-Moderator dann im Podcast von Anthony Pompliano zu Gast, um sich für dessen Überzeugungskraft zu bedanken, denn durch den Rekordlauf von Bitcoin war dies für ihn inzwischen eine lohnende Investition. Allerdings verkündete er im Zuge dessen, dass er seine Bitcoin „nie anrühren wird“. Ein Versprechen, dass Cramer nun nach weniger als einem Monat bereits gebrochen hat.

Obwohl der als „Spaßvogel“ bekannte Experte nicht genau beziffert, wie hoch sein Bitcoin-Vermögen ist, könnte es sich angesichts der Kursentwicklung seit seiner Investition mittlerweile auf 2,4 Mio. US-Dollar belaufen.

.

auf cointelegraph lesen

CEO der Kryptobörse Kraken: „Bitcoin wird bis auf unendlich gehen“

Der CEO der großen Kryptobörse Kraken ist überzeugt davon, dass Bitcoin (BTC) irgendwann „unendlich“ viel Wert sein wird.

Gegenüber Bloomberg war Jesse Powell am gestrigen 4. März dementsprechend gewohnt optimistisch, als Bitcoin zurück über die 50.000 US-Dollar Marke klettern konnte.

Powell: 1 Mio. US-Dollar in 10 Jahren

„Natürlich können wir nur spekulieren, aber in US-Dollar gemessen wird Bitcoin bis auf unendlich gehen“, wie er die langfristige Kursentwicklung der marktführenden Kryptowährung prognostiziert. Dem fügt er an:

„Unsere Nationalwährung ist erst fünfzig Jahre alt und zeigt jetzt schon extreme Schwäche. Ich glaube deshalb, dass die Gesellschaft irgendwann den Wert von Gütern und Dienstleistungen vielmehr in Bitcoin messen wird.“

Die Aussagen von Powell kommen vor dem Hintergrund eines schwächer werdenden US-Dollars, was sich am Mittwoch jedoch nicht auf den Bitcoin-Kurs bemerkbar machte. Die Staatsverschuldung ist zugleich auf einen neuen Höchststand von 28 Bio. US-Dollar gestiegen.

Obwohl die 50.000 US-Dollar Marke am Ende des Tages schon wieder unterschritten wurde, bleiben die Bitcoin-Anleger angesichts dieser Vorzeichen weiterhin zuversichtlich.

„Die Menschen die von Bitcoin überzeugt sind, wissen, dass sie zur Leitwährung der Welt werden wird. Das bedeutet gleichsam, das der Gesamtwert von Dollar, Euro und allen anderen Landeswährungen zusammen irgendwann das sein wird, was Bitcoin wert ist“, wie Powell erklärt. Und weiter:

„Kurzfristig wird sie Gold als führendes Wertaufbewahrungsmittel ablösen, deshalb denke ich, dass ein Kursziel von 1 Mio. US-Dollar innerhalb der nächsten 10 Jahre ziemlich realistisch ist.“

Wie Cointelegraph berichtet hat, konnte Bitcoin im Februar 26 % oberhalb des vom populären Stock-To-Flow (S2F) Berechnungsmodells ausgegebenen Kursziels schließen. Erfinder PlanB geht davon aus, dass der Krypto-Marktführer in diesem Jahr noch bis auf 100.000 US-Dollar klettern kann.

Stock-To-Flow Prognosemodell. Quelle: Digitalik

„Gold ist tot“

Dass Bitcoin früher oder später Gold als führendes Wertaufbewahrungsmittel ablösen kann, ist ein Narrativ, dass in den sozialen Medien schon lange immer wieder angeführt wird. Wobei inzwischen immer mehr Experten in diesen Tenor einstimmen.

Selbst der prominente Bitcoin-Kritiker Mark Cuban stellt zur Enttäuschung von Gold-Fürsprechern wie Peter Schiff fest, dass Gold „tot ist“.

„Bitcoin läuft Gold seit seiner Einführung den Rang ab“, wie auch der Kraken-Entwicklungsmanager Dan Held deshalb in Richtung von Schiff untermauert.

auf cointelegraph lesen

Klare Kante? – Musk legt sich mit bekanntem Bitcoin-Kritiker an

Nachdem sein Unternehmen Tesla vor einigen Wochen eine massive Investition in Bitcoin getätigt hat, scheint der „reichste Mensch der Welt“ nun doch noch ein wahrer Verfechter der marktführenden Kryptowährung zu werden.

Was war passiert? Der berühmt-berüchtigte Bitcoin-Kritiker Peter Schiff ist in einem gestrigen Tweet (siehe unten) darauf eingegangen, dass Musk die Kryptowährung höchstselbst kritisiert hat, obwohl er zuvor deren Vorteile gegenüber Fiatwährungen verdeutlicht hatte.

Dabei gab sich Schiff oberflächlich zustimmend, indem er Musk beipflichtete, dass Bitcoin und Fiatwährungen beide „schlecht“ wären. Diese Gelegenheit nutzte er wiederum, um zu betonen, dass er die Kryptowährung sogar für noch schlechter hält, wobei Gold im Vergleich mit beiden Finanzprodukten der klare Sieger sei.

Dem fügte Schiff an, dass der Tesla-Chef „als Ingenieur“ eigentlich den Unterschied zwischen „einem greifbaren Wertgegenstand“ und einer „Reihe von Zahlen“ kennen müsse. Hieraus würde sich ein klarer Vorteil für Gold ergeben.

„Bloße Daten sind kein Geld. Daten können Geld repräsentieren, es aber nie ersetzen. Mit Geld haben wir den Tauschhandel verbessert, Gold hat Geld besser gemacht, und digitale Daten verbessern nun wiederum #Gold. Mit Bitcoin kehren wir hingegen zum Tauschhandel zurück. Jeder Händler akzeptiert Geld, aber wenn man #Bitcoin besitzt, muss man erst mal einen Händler finden, der das haben will, was man selbst hat (Bitcoin), um ein Geschäft machen zu können“, wie Schiff dahingehend erklärt.

Der Tesla-Chef ließ sich nicht lange bitten und entgegnete dem Gold-Fürsprecher, dass das Edelmetall von ganz eigenen Problemen behaftet ist. So sieht er die digitale „Verbesserung“ von Gold als einen Trugschluss, denn wenn man sich darauf einlassen würde, dass eine dritte Partei, also ein Depotservice, das Edelmetall verwahrt, könne man als Anleger „genauso gut Kryptowährungen besitzen“. Die Logik dahinter: Bei der Verwahrung durch Dritte liegt auch den Goldanlegern nur eine Reihe von Daten vor, die nicht mehr oder weniger einen tatsächlichen Besitz konstituiert als beim Kauf von Kryptowährungen.

Völlig im Klaren darüber, dass er sich damit scheinbar als Verfechter des Krypto-Marktführers geoutet hat, versucht Musk in einem späteren Tweet wohl, jegliche Euphorie darüber sofort im Keim ersticken zu wollen, indem er nachschiebt, dass die Kurse von Bitcoin und Ether momentan „hoch“ wären.

Ob tatsächliche Fürsprache oder nicht, die Parteiergreifung durch den populären Unternehmer ist ein weiteres Zeichen dafür, dass dieser zunehmendes Interesse an Kryptowährungen zeigt. So hatte Tesla zuletzt satte 1,5 Mrd. US-Dollar in den Marktführer investiert.

Schiff macht sich derweil mit seiner Antihaltung immer weniger Freunde, weshalb inzwischen selbst Fast-Food-Restaurants seiner Kritik widersprechen. Obwohl er mittlerweile einräumt, dass Bitcoin längst nicht das betrügerische Finanzprodukt ist, dass er zuvor beschrien hatte, bleibt er weiterhin von Gold überzeugt. Vielleicht versucht Schiff mit seinen Tweets auch nur, die Aufmerksamkeit von eigenen Verfehlungen abzulenken, denn seine Investmentbank steht zurzeit im Fadenkreuz der Aufsichtsbehörden.

auf cointelegraph lesen

Bitcoin mit Seitwärtstendenz, Polkadot steigt auf neues Allzeithoch

Die abgelaufene Handelswoche war von deutlicher Volatilität am Gesamtmarkt geprägt. Die Korrektur der Leitwährung Bitcoin (BTC) sorgte auch bei den Altcoins für Kursrücksetzer. Diese vorübergehende Kursschwäche nutzten Anleger insbesondere für einen verstärkten Einstieg in Kryptowährungen aus dem DeFi-Bereich.

Noch am Nachmittag des 11. Januar sah es kurzfristig nach einem Ende der bullishen Rallye am Kryptomarkt aus. Positiv gestimmte Anleger nutzten den Kurssturz am Gesamtmarkt für erneute Einstiege und sorgten damit vorerst für eine Bodenbildung. Insbesondere das Interesse an Kryptowährungen des DeFi-Sektors nimmt aktuell weiter deutlich an Fahrt auf. Investoren scheinen zunehmend überzeugt vom Potenzial dieses schnell wachsenden Bereichs zu sein. Ob dezentrale Produkte zur Kreditvergabe, oder das gestiegene Interesse an Cross-Chain Lösungen wie Polkadot (DOT): Anleger investieren zunehmend in Altcoins aus diesem Bereich.

Beste Kursentwicklung unter den Top-10 Altcoins:

Polkadot (DOT)

Kursanalyse Pokadot (DOT) KW04
Kursanalyse auf Basis des Wertepaares  DOT/USD auf Binance

Der Kurs des DeFi-Crosschain Projekts Polkadot kennt weiterhin nur eine Richtung. Nach einer Kursschwäche zu Wochenbeginn, welche den DOT-Kurs kurzfristig zurück in den Aufwärtskanal konsolidieren ließ, folgte ein bullisher Konter, welcher für einen 84-prozentigen Anstieg bis zu 19,34 USD sorgte. Damit erreichte der DOT-Kurs innerhalb einer Handeslwoche das maximale mittelfristige Kursziel in Form der 461er Fibonacci-Extension. Aktuell konsolidiert der DOT-Kurs leicht und notiert aktuell bei 16,81 USD.

Bullishe Variante (Polkadot)

Die Bullenherde hat in der vergangenen Handelswoche ganze Arbeit geleistet. Der DOT-Kurs dreht oberhalb der zentralen Unterstützung bei 7,06 USD nach oben ab und schoss in den Folgetagen deutlich gen Norden. Das bisherige Allzeithoch bei 10,66 USD wurde ebenso pulverisiert wie auch mögliche Umkehrpunkte bei 14,50 USD und 15,66 USD.  In der Spitze erreichte Polkadot bei 19,34 USD ein neues Allzeithoch. Am gestrigen Sonntag, dem 17. Januar, startete eine Konsolidierung, welche den DOT-Kurs zurück unter das 423er Fibonacci-Retracement bei 17,73 USD drückte. Vorerst zumindest scheint die Kursrallye zu pausieren. Sollte der Kurs weiter korrigieren und unter die 361er Fibonacci-Extension bis an den wichtigen Support bei 14,54 USD zurückkommen, bestehen von diesem Niveau aus neue Anstiegschancen in Richtung des Allzeithochs.

Auch eine Korrektur bis an die horizontale Unterstützungslinie bei 13,12 USD wäre aus Bullensicht unproblematisch. Sollte Polkadot auch diese Supportlinien dynamisch unterbieten, ist spätestens am EMA20 (rot) bei 11,75 USD mit starker Gegenwehr des Bullenlagers zu rechnen. Die Anleger werden versuchen, den Kurs zurück über die 14,54 USD ansteigen zu lassen. Stabilisiert sich Polkadot per Tagesschlusskurs oberhalb dieser Kursmarke, ist mit neuen Angriffsversuchen in Richtung der 15,66 USD sowie insbesondere 17,73 USD zu rechnen. Wird auch dieser Widerstand dynamisch überwunden, rückt abermals der Bereich um das Allzeithoch oberhalb der 19,02 USD in den Blick der Anleger. Entwickelt sich der DeFi-Sektor weiter positiv, ist auch ein Anstieg bis an das 561er Fibonacci-Extension bei 22,37 USD vorstellbar. Vorerst ist dieses Kurslevel als das maximale Ziel für die kommende Woche anzusehen.

Bitcoin-Rekordfahrt: So einfach kannst du investieren!

6 Bitcoin-Wertpapiere die in das gewohnte Depot gehören

Erfahre mehr im führenden Magazin für Blockchain und digitale Währungen
(Print und Digital)
☑ 1. Ausgabe kostenlos
☑ Jeden Monat über 70 Seiten Krypto-Insights
☑ Keine Investmentchancen mehr verpassen
☑ Portofrei direkt nach Hause

Zum Kryptokompass Magazin

Bearishe Variante (Polkadot)

Weitet der DOT-Kurs seine Kurskorrektur hingegen aus und der EMA20 (rot) wird per Tagesschlusskurs unterboten, wäre dieses als erstes Schwächeanzeichen zu werten. Als erstes Kursziel auf der Unterseite rückt zunächst das Verlaufshoch bei 10,66 USD in den Blick. In diesem Bereich verläuft auch der Supertrend im Tageschart, weshalb die bullishen Anleger versuchen werden die Zügel wieder zu übernehmen. Rutscht der DOT-Kurs hingegen per Tagesschlusskurs unter diesen Keysupport, ist mit einer Korrekturausweitung bis an die 8,95 USD zu rechnen. An diesem Kreuzsupport verlaufen die 161er Fibonacci-Extension sowie die Trendkanaloberkante.

Wird auch dieser Support dynamisch unterboten, ist eine Ausweitung der Korrektur zurück bis an 7,89 USD vorstellbar. Auch ein erneuter Test des Wochentiefs bei 7,20 USD darf sodann nicht ausgeschlossen werden. Hier verläuft der EMA100 (gelb). Erst wenn auch diese Supportmarke nachhaltig nach unten durchbrochen wird, aktiviert sich das maximale bearishe Kursziel bei 6,16 USD. Solange der Kurs von Polkadot jedoch oberhalb des grünen Trendkanals notiert, ist das bullishe Szenario einer temporären Konsolidierung deutlich wahrscheinlicher.  

Indikatoren (Polkadot): RSI baut überkauften Zustand ab, MACD mit aktivem Kaufsignal

Der RSI tendiert im Tageschart aktuell leicht südwärts, hat mit einem Wert von 72 jedoch weiterhin ein Kaufsignal anliegen. Gleiches gilt für den MACD-Indikator, welcher ebenfalls ein Kaufsignal aufweist.  

Schlechteste Kursentwicklung unter den Top-10 Altcoins:

Bitcoin Cash (BCH)

Kursanalyse Bitcoin Cash (BCH) KW04
Kursanalyse auf Basis des Wertepaares  BCH/USD auf Bittrex

Der Kurs von Bitcoin Cash musste ähnlich wie die meisten anderen Kryptowährungen zu Wochenbeginn einen deutlichen Kursrücksetzer verkraften. Nachdem der BCH-Kurs am 10. Januar ein neues 52-Wochen Hoch bei 626 USD erreicht hatte, korrigierte er in der Folge zurück an den wichtigen Support bei 403 USD. Auf Tagesbasis verteidigte BCH den EMA20 (rot) und steigt aktuell zurück in Richtung der 520 USD an. Auf Wochensicht korrigierte der BCH-Kurs damit zwischenzeitlich um rund 20 Prozentpunkte.

Bullishe Variante (Bitcoin Cash)

In den letzten Handelsstunden versucht Bitcoin Cash die grüne Abwärtstrendlinie ausgehend vom Allzeithoch zu überwinden und den Widerstand bei 520 USD anzusteuern. Erreicht und überwindet der BCH-Kurs diesen Widerstand per Tagesschluss, ist ein erneuter Angriff auf das Jahreshoch im Bereich der 127er Fibonacci-Extension wahrscheinlich. Wird die 626 USD nach oben durchbrochen, ist mit einem Folgeanstieg bis an die 138er Fibonacci-Extension bei 669 USD auf dem Weg zu der 161er Fibonacci-Extension bei 760 USD zu rechnen. Im Bereich der 760 USD dürften Anleger abermals verstärkt Gewinne einstreichen. Schaffen es die Bullen auch diesen starken Widerstand dynamisch zu überwinden, rücken die maximalen mittelfristigen Kursziele bei 885 USD sowie 909 USD in den Blick. Sollte der Gesamtmarkt in den kommenden Wochen weiter gen Norden laufen, wäre mittelfristig auch ein Kursanstieg bis an die 1.149 USD nicht ausgeschlossen. Hier verläuft die 261er Fibonacci-Extension.

Bearishe Variante (Bitcoin Cash)

Fällt der BCH-Kurs hingegen per Tagesschlusskurs zurück unter den EMA20 (rot) bei 454 USD und auch die 436 USD geben keinen Halt, ist ein erneuter Test des Wochentiefs bei 403 USD wahrscheinlich. Gibt Bitcoin Cash auch diese Unterstützung auf, aktiviert sich das bearishe Kursziel im Bereich zwischen 385 USD und 362 USD. Hier verlaufen der Supertrend, der EMA50 (orange) sowie die Verlaufshochs aus dem vergangenen Jahr. Bullishe Anleger dürften bereits in diesem Bereich versuchen, den Kurs wieder gen Norden zu bewegen.

Schaffen es die Bären, den Kurs unter diese Chartmarken zu drücken, rückt der Support bei 336 USD in den Blick. Hier verläuft der EMA100 (gelb). Geben die Bullen auch diese Unterstützung nachhaltig auf, wäre eine Korrektur bis an das maximale bearishe Kursziel bei 304 USD einzuplanen. In dieser Chartmarke notiert der EMA200 (blau), weshalb abermals mit verstärkter Gegenwehr der bullishen Anleger zu rechnen ist. Vorerst ist jedoch auch bei BCH das bullishe Szenario zu bevorzugen.

Indikatoren (Bitcoin Cash): RSI weist Kaufsignal auf, MACD mit aktivem Verkaufssignal

Der RSI baut aktuell seinen überkauften Zustand ab und handelt mit einem Wert von 58 nur noch knapp oberhalb seiner neutralen Zone. Der MACD-Indikator hat hingegen ein Verkaufssignal generiert, welches einen erneuten Durchmarsch gen Norden erschwert. Auf Wochensicht haben beide Indikatoren hingegen ein aktives Kaufsignal anliegen, welches sich positiv auf die mittelfristige Kursentwicklung auswirken sollte.

Stabilität der Top 10

Nach mehreren bullishen Handelswochen kommt es bei einigen Top-10 Altcoins zu Kursrücksetzern. Zwar können sich alle Top-10 Altcoins wie auch Bitcoin (BTC) von ihren Wochentiefs nach oben absetzen, Bitcoin Cash (BCH) und Litecoin (LTC) verlieren dennoch zweistellig an Wert. Auch der Kurs von Ripple (XRP) kann sich nach einer bullishen Gegenbewegung in der Vorwoche nicht nachhaltig stabilisieren und fällt um 13 Prozentpunkte. Hingegen währte die Schwäche der Vorwoche beim dieswöchigen Gewinner Polkadot (DOT) nur kurz. Polkadot profitiert vom Hype im DeFi-Bereich und steigt um 84 Prozent auf ein neues Allzeithoch.

Auch Chainlink (LINK) greift nach einer Verschnaufpause wieder an und generiert ein Kursplus von 35 Prozent. Unbeirrt gen Norden steigt weiterhin Cardano (ADA). Nach 40 Prozent Kursaufschlag in der Vorwoche steigt der ADA-Kurs erneut um 27 Prozentpunkte bis an sein 2018er Hoch. Die unterschiedlichen Kursentwicklungen bei den Top-10 Altcoins sorgen auch diese Woche für stärkere Ranglistenveränderungen. Polkadot springt um 4 Plätze auf den dritten Rang und verdrängt damit Ripple erstmalig auf den vierten Platz. Auch Cardano kann einen Platz gutmachen und Bitcoin Cash (Platz 7) sowie Litecoin (LTC) (Platz 6) hinter sich lassen. Die starken Kursveränderungen vieler Kryptowährungen sorgen somit vorerst weiterhin für stetige Neubewertungen der Top-10 Altcoins.

Gewinner und Verlierer der Woche

Nachdem die Marktkapitalisierung sämtlicher Kryptowährungen seit Weihnachten um mehr als 100 Prozent zugelegt hatte, kam es am Montag, dem 11. Januar, zu einer deutlichen Korrektur bei den Top-100 Altcoins. Viele Anleger nutzten diese temporäre Kursschwäche in den letzten Handelstagen für selektive Neueinstiege. Rund 40 Prozent der Top-100 Altcoins weisen auf Wochensicht einen Kursanstieg von mehr als 10 Prozentpunkten auf. Viele Anleger nutzten in dieser Woche die aktuelle Seitwärtsbewegung von Bitcoin zwischen 33.000 USD und 40.000 USD für Einstiege im DeFi-Sektor. Der DeFi-Pulse-Index, welcher sämtliche Kryptowährungen abbildet, erreicht mit einem Gesamtvolumen von 23.3 Milliarden USD ein neues Allzeithoch. Der Top-Performer in dieser Handelswoche lautet Voyager Token (VGX) mit einem Kursplus von 118 Prozent.

Die bereits 2017 entstandene Kryptowährung profitiert ähnlich wie der Curve Dao Token (CRV) mit 100 Prozent Kursanstieg vom gestiegenen Interesse an Decentralized-Finance-Projekten. Weitere Outperformer sind diese Woche Avalanche (AVAX) mit 99 Prozent, sowie der Neuling The Graph (GRT) mit 97 Prozent Kursaufschlag. Auch IOST (IOST), Aave (AAVE) und Sushi (SUSHI) zeigen sich weiter bullish und steigen jeweils mehr als 60 Prozentpunkte im Wert an. Hingegen müssen einige große Kryptowährungen deutliche Kursrückgänge verkraften. Mit jeweils mehr als 20 Prozent Kursabschlag führen Bitcoin SV (BSV) sowie Bitcoin Cash (BCH) die Liste der Wochenverlierer an. Auch die Krypto-Urgesteine Monero (XRM) und Litecoin (LTC) fallen im Wochenvergleich knapp 18 Prozent an Wert. Das Anlegerverhalten stimmt vorerst weiter positiv, insbesondere Neuinvestoren sollten beim Kauf von DeFi-Coins dennoch nicht sorglos werden und eine Konsolidierung abwarten.  

Disclaimer: Die auf dieser Seite dargestellten Kursschätzungen stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind lediglich eine Einschätzung des Analysten.

Die Chartbilder wurden mithilfe von TradingView erstellt.

USD/EUR-Kurs zum Redaktionsschluss: 0,82 Euro.

auf btc-echo lesen

Wieder neues Allzeithoch: Bitcoin durchbricht 35.000 US-Dollar

Bitcoin hat ein neues Allzeithoch erreicht. Am 5. Januar durchbrach er zum ersten Mal überhaupt die Marke von 35.000 US-Dollar.

Nachdem BTC am 3. Januar seinen bisherigen Rekord von etwa 34.800 US-Dollar erreicht hatte, verzeichnete er am folgenden Tag einen schnellen Rückgang auf 28.000 US-Dollar.

Der Einbruch war jedoch nur von kurzer Dauer, denn BTC erholte sich schnell und erreichte gegen 4.30 Uhr (UTC) ein neues Allzeithoch mit über 35.800 US-Dollar.

Bitcoin hat nun um rund 80 Prozent zugelegt, seit er am 16. Dezember neue Höchststände erreicht hat. In sieben Tagen ist er um 22 Prozent gestiegen.

BTC/USDT 1-Stunden-Chart laut Binance: TradingView

Kurz zuvor hatte die US-Währungsaufsicht einen Leitfaden veröffentlicht, der es staatlich gecharterten Banken erlaubt, Stablecoins und öffentliche Blockchains für die Abwicklung zu nutzen.

Neben BTC ist auch Ethereum wieder über 1.100 US-Dollar gestiegen und hat in der letzten Woche um 44 Prozent zugelegt.

auf cointelegraph lesen