Beiträge

Von der Wallet an die Kasse: Ledger kündigt Krypto-Kreditkarten an

Der Kryptomarkt ist gecrasht. Einige Kryptowährungen verzeichnen einen Kurseinsturz im zweistelligen Bereich. Das müsst ihr wissen.

Am heutigen 4. Dezember sieht der Kryptomarkt rot. Die Kurse erleben fast ausnahmslos einen herben Einsturz. Prophezeite Raoul Pal gestern noch, dass Bitcoin die 100k-Marke bis zum Ende des Jahres – also in weniger als vier Wochen – knacken könnte, ist der Kryptomarkt nun im “Survival Mode”.

Die Volatilität im Krypto-Space ist jedoch keine Neuheit. In 24 Stunden kann sich viel bewegen – natürlich in Richtung Norden, aber auch in Richtung Süden. Die Mutter aller Kryptowährungen muss einen Kurseinsturz von fast 16 Prozent im Tagesvergleich einbüßen. Zum Zeitpunkt des Schreibens notiert Bitcoin (BTC) bei rund 47,615 US-Dollar. DeFi-Spitzenreiter Ethereum (ETH) verzeichnet einen Kursverlust von 13,4 Prozent innerhalb der letzten 24 Stunden. Damit liegt der Coin aktuell bei rund 3,956 US-Dollar.

Auch bei den Smart-Contract-Protokollen Solana (SOL) und Cardano (ADA) liegen die Zahlen im tiefen Rot. Die Kryptowährungen mussten jeweils 16,6 Prozent und 17,8 Prozent in den letzten 24 Stunden einbüßen. Im Top 10 Ranking der Kryptowährungen ist jedoch Polkadot (DOT) der größte Verlierer. Mit einem Kurseinsturz von über 20 Prozent über Nacht notiert der Coin nun bei 28,46 US-Dollar.

Sehr viele Long-Positionen waren mit einem hohen Hebel riskant positioniert. Vermutlich kann man technische Faktoren für den Kurseinsturz verantwortlich machen, in dem viele Long-Positionen liquidiert wurden.

Evergrande-Gerüchte bestätigt?

Während derweil mit wilden Spekulationen um sich geworfen wird, sind die Gründe für das Krypto-Blutbad aktuell noch nicht eindeutig festzustellen. Anderen Medienberichten zufolge könnte der Einsturz am Kryptomarkt beispielsweise an der angespannten regulatorischen Situation liegen.

Nachdem jedoch die Gerüchteküche um den chinesischen Immobiliengiganten Evergrande weiterhin gebrodelt hatte, lassen neue Entwicklungen in dem Fall weitere Vermutungen zu. Einem Dokument vom gestrigen 3. Dezember zufolge könne das Immobilienunternehmen nämlich nicht mehr garantieren, dass es genügend Mittel habe, um seinen finanziellen Pflichten nachzukommen. Demnach rief das Unternehmen seine Aktionäre zu besonderer Vorsicht auf.

Ob und inwiefern dies zu dem heftigen Krypto-Crash beigetragen hat, und welche weiteren Faktoren ausschlaggebend waren, bleibt jedoch aktuell noch abzuwarten.

auf btc-echo lesen

Ledger kündigte seine Zusammenarbeit mit FTX an

Ledger hat auf seiner Eröffnungskonferenz Ledger Op3n ein breites Spektrum an Ankündigungen gemacht.

Ledger, der Hersteller der weltweit beliebtesten Hardware-Wallet und des Gateways zu Web3, gab heute seine Partnerschaft mit FTX, einer führenden globalen Kryptowährungsbörse, bekannt.

Dank dieser Zusammenarbeit haben die Inhaber von Ledger-Wallets Zugang zur Liquidität der FTX-Börse und zu anderen Handelsoptionen, einschließlich gehebelter Transaktionen. Die Transaktionen können über Ledger Live, eine mobile und eine Desktop-Anwendung, durchgeführt werden.

Sam Bankman-Fried, Gründer und CEO von FTX, erklärte dazu, dass die Nutzer dank dieser Partnerschaft in der Lage sein werden, Kryptogeldtransaktionen durchzuführen, ohne die Sicherheit zu gefährden:

“Jetzt wird die Forderung nach Geschwindigkeit und Sicherheit, die die Nutzer erwarten, dank dieser Partnerschaft erfüllt.”

Ledger kündigte außerdem die Einführung einer Krypto-Debitkarte mit dem Namen Crypto Life an, die es Nutzern ermöglichen soll, bei mehr als 50 Millionen Einzelhändlern und Online-Shops mit Krypto-Assets zu bezahlen.

Die Karte soll bereits im ersten Quartal 2022 für Kunden in Großbritannien, Frankreich und Deutschland verfügbar sein. In den USA soll sie im zweiten Quartal verfügbar sein. Ab sofort können sich interessierte Nutzer auf die Warteliste setzen lassen.

Das Unternehmen gab außerdem bekannt, dass es beabsichtigt, bis Anfang 2022 NFT-Unterstützung hinzuzufügen und eine Wallet für NFTs anzubieten, die es den Nutzern ermöglicht, “ihre NFTs zu speichern, zu visualisieren, zu verwalten und das volle Eigentum an ihnen zu genießen”.

Ledger sagte, dass sie bereits Rarible, einen NFT-Marktplatz, in ihre Ledger Live-App integriert haben. Das Unternehmen fügte hinzu, dass die Nutzer ab Januar 2022 alle Funktionen von Rarible nutzen können.

Die Coinbase Wallet bietet nun auch Unterstützung für Ledger als erste Hardware-Wallet. In einem vorab aufgezeichneten Video sagte Max Branzburg, VP of Product bei Coinbase, dass die Börse die Unterstützung für Hardware-Wallets direkt in ihrer non-custodial Wallet ausbauen wird. Er sagte, dass dies mit der Browser-Version der Wallet beginnen wird, im Gegensatz zu seiner mobilen App.

In der Zwischenzeit erlebt Bitcoin eine hohe Preisvolatilität, und die meisten Investoren halten die Kryptowährung weiterhin im HODL, in der Erwartung einer neuen zukünftigen Preis-Rally.

Bitcoin kämpft weiterhin mit der 50.000-Dollar-Marke, da es BTC nicht gelungen ist, diese Marke entscheidend zu durchbrechen und es vorerst unter ihr geblieben ist. Derzeit wird Bitcoin bei rund 49.000 USD gehandelt, ein Minus von 2,21 % in den letzten 24 Stunden und ein Minus von 13,1 % in den letzten sieben Tagen, laut den Daten von CoinMarketCap.

Bild@ Depositphotos

auf Coin Kurier lesen

Neues Blockchain-Labor will Hypothekenbranche modernisieren

Der globale Business-Anbieter Zventus hat am Montag eine neue Blockchain-Initiative namens „Mortgage Blockchain Lab“ angekündigt. Dieses Labor will erreichen, dass mehrere Hypotheken-Experten, Technologiefirmen und akademische Institutionen bei der Blockchain-Forschung und -Entwicklung in der Hypothekenbranche zusammenarbeiten. 

Die Firma aus Kalifornien bietet Produkte und Dienstleistungen in vielen Geschäftsbereichen an. Darunter etwa Unternehmensberatung, Personalstrategie und technischen Support. Das Unternehmen will mit seinen Partnern in diesem Blockchain-Sandkasten an der Entwicklung und den Tests neuer Produkte und Dienstleistungen arbeiten.

Aus Berichten der Firma geht hervor, dass die Kosten für Kredite für Finanzorganisationen um über 50 Prozent reduziert werden könnten, sobald die Dienstleistungen auf den Markt kommen.

Zventus-Präsident Angel Alban glaubt, dass Blockchain das Potenzial hat, die Entwicklung der Branche zu fördern:

„Es gibt keinen Zweifel daran, dass Blockchain die Hypothekenbranche stören könnte. Die Möglichkeiten eines sicheren, transparenten Ledger ohne einen zentralen Mittelsmann werden in Europa und Asien sowie in Amerika immer bekannter und beliebter. Wir freuen uns bei dieser technologischen Revolution, die die Hypothekenverarbeitung für immer verändern wird, ganz vorne mit dabei zu sein.“

Seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 2016 ist Zventus in über 180 Länder expandiert und bietet Dienstleistungen in 220 Sprachen an.

In diesem Zusammenhang: Zweitgrößter US-Hypothekenkreditgeber will dieses Jahr Kryptozahlungen akzeptieren

Das Labor nutzt Ethereum (ETH) und Hyperledger sowie das Know-how seine technologischen und akademischen Partner. Es will bis zum Jahr 2024 1000 neue Arbeitsplätze im Bereich Blockchain-Technologie schaffen.

Alban erklärte abschließend:

„Wir freuen uns auf die Zukunft von Blockchain in der Hypothekenbranche und auf die Zusammenarbeit mit unseren Kunden und Partnern, um dieses wichtige Element im Bereich Finanzdienstleistungen neu zu erfinden.“

auf cointelegraph lesen

„Kunst neu denken“ – Direktor bei Apple Music übernimmt NFT-Abteilung von Ledger

Parker Todd Brooks verlässt die Führungsetage von Apple Music, um beim Krypto-Unternehmen Ledger einzusteigen, das als Marktführer für Hardware-Wallets gilt.

Laut einer entsprechenden Ankündigung vom Karfreitag soll Brooks die Führung der Abteilung für Non-Fungible-Tokens (NFTs) übernehmen. Eine wichtige Position, die mit dieser Ernennung strategisch besetzt wird, denn der Hardware-Dienstleister will im Zuge des aktuellen Hypes um NFTs die eigenen Geschäftsaktivitäten in diesem Feld verstärkt ausbauen.

Brooks wechselt zu Ledger, nachdem er die letzten sieben Jahre in leitender Rolle bei Apple Music verbracht hat. Dabei war er maßgeblich am Aufbau von Apple Music und dem Apple-Radiosender Beats 1 beteiligt, nachdem Apple im Jahr 2014 den Streamingdienst Beats Music aufgekauft hat. Hier war er bis zuletzt Director of Artist Integrations und hat sich um die Einbindung von Künstlern gekümmert.

Bei Ledger ist Brooks nun als Vize-Präsident für NFTs tätig, wobei seine Hauptaufgabe darin besteht, eine Brücke zwischen Künstlern und dem Service des Wallet-Dienstleisters zu schlagen. Auch der Aufbau neuer Produkte für die Verwaltung von NFTs fällt zukünftig in seinen Bereich. Zudem soll der ehemalige Apple-Music-Funktionär dafür sorgen, dass NFTs „auf allen Software- und Hardware-Plattformen von Ledger oberste Priorität haben“, wie das Krypto-Unternehmen in der Bekanntmachung schreibt.

„Ich habe meine ganze Karriere lang mit Künstlern gearbeitet. NFTs eröffnen jetzt die Möglichkeit, die Art und Weise, wie Musik und Kunst gemacht, gesamplet und gemanaget wird, grundlegend neu zu denken, wodurch sich allerdings die Frage stellt, wie wir NFTs auf Geräten, die mit dem Internet verbunden sind, sicher speichern können“, wie Brooks in diesem Zusammenhang erklärt. Dementsprechend will er „diesen Prozess vereinfachen, damit Künstler ihre digitalen Werke noch leichter verwalten , verbreiten, und sicher verwahren können“.

Ian Rogers, der Geschäftsführer von Ledger gibt gegenüber Cointelegraph an, dass die Verwahrung von NFTs für seine Firma „kein Neuland ist“, denn der Wallet-Dienstleister bietet bereits für über 100 verschiedene Blockchains sichere Verwahrungsdienstleistungen an. Dahingehend führt er aus: „Der Großteil der NFTs basiert aktuell auf Ethereum. Um diese NFTs zu verwahren, braucht man einen Blockchain-Account, genau wie bei Kryptowährungen auch. NFTs sind lediglich eine andere Form von digitalem Vermögenswert.“

auf cointelegraph lesen

Ledger Leak: Anwaltskanzlei Scheiber leitet Sammelklage ein

Im vergangenen Juni wurden Kundendaten des Hardware-Wallet-Herstellers Ledger SAS geleaked und anschließend im Internet veröffentlicht. Betroffene können sich nun an einer Sammelklage der Rechtsanwaltskanzlei Scheiber beteiligen.

Über eine Million E-Mail-Adressen mitsamt 300.000 personenbezogenen Kundendaten: Das war die Beute eines Hacker-Angriffs auf die Marketing- und E-Commerce-Datenbank von Hardware-Hersteller Ledger SAS im vergangenen Juni. Im Dezember folgte dann die nächste Hiobsbotschaft: Die hochsensiblen Daten standen auf Raidforums, einem Hacker-Forum, zum Download bereit. Neben E-Mail-Adressen wurden auch persönliche Kontaktinformationen wie Namen, Adressen und Telefonnummern von Ledger-Kunden geleaked, wie auch BTC-ECHO berichtete. Geschädigte können sich nun an einer Sammelklage beteiligen, vertreten durch die Rechtsanwaltskanzlei Scheiber mit Sitz in Vaduz, Liechtenstein.

Ein Hack mit Nachspiel

Der Vorfall schlug hohe Wellen im Krypto-Space. Zwar sind keine Zahlungsdaten vom Hack betroffen gewesen. Doch nur weil Kunden im Besitz ihrer Private Keys keinen Krypto-Totalverlust erlitten, lässt sich der Vorfall nicht nur als “ärgerliche Randnotiz” abschreiben.

Denn der Hack entwickelt sich auf anderem Wege noch zum Spießrutenlauf für Geschädigte. Da die umfänglichen Daten seither öffentlich zugänglich sind, warnte Ledger SAS bereits kurz nach Bekanntwerden des Cyberangriffs vor vermehrten Phishing- und Erpressungsversuchen. Bereits 216 solcher Phishing-Webites hat Ledger nach aktuellem Stand löschen lassen und warnt verunsicherte Kunden eindrücklich:

Geben Sie die 24 Worte Ihrer Recovery Phrase unter keinen Umständen an andere weiter.

Die Betroffenen sollten die Authentizität der E-Mail-Korrespondenz daher stets sorgfältig prüfen. Auf keinen Fall sollten sensible Daten wie Recovery Seeds oder Passwörter preisgegeben werden. Verdächtige Mails und Websites können direkt an Ledger weitergeleitet werden.

Zwar versicherte Ledger SAS, dass der Hack hauptsächlich Kunden aus dem Zeitraum Juni 2020 betraf. Die rund 270.000 Kunden wurden dahingehend bereits per Mail informiert. Dennoch sollten Ledger-Nutzer prüfen, ob nicht auch ihr Name auf der Liste erscheint.

Anwaltskanzlei Scheiber leitet Sammelklage ein

Die Opfer können sich nun an einer Sammelklage beteiligen und auf Schadensersatz hoffen. Denn aus Sicht der Anwaltskanzlei Scheiber stellt die Offenlegung der Datenbank mit hochsensiblen Informationen, einschließlich Vor- und Zuname, Anschrift und Telefonnummer, über einen längeren Zeitraum hinweg einen schweren Verstoß gegen die DSGVO (Europäische Datenschutzgrundverordnung) dar.

Nach Art 82 DSGVO hat jede Person, der wegen eines datenschutzrechtlichen Verstoßes ein materieller oder immaterieller Schaden entstanden ist, Anspruch auf Schadenersatz gegen den Verantwortlichen, somit gegen die Ledger SAS,

heißt es auf der Website, auf der sich Betroffene kostenfrei für eine Sammelklage registrieren können. Da es sich bei dem Vorfall um einen “gravierenden Datenschutzverstoß” handle, sollten Kunden laut Dr. Florian Scheiber “auf jeden Fall entschädigt werden.”

Krypto-Trading lernen

Der Einsteigerkurs für den Handeln von Bitcoin und digitalen Währungen

3 Stunden Videokurs mit Profitrader Robert Rother

☑ Software und Plattformen
☑ Smart vs. Dumb Money
☑ Handelsstrategien
☑ Hebelfunktionen uvm.

Jetzt traden lernen

Sponsored Post

Bei Sponsored Posts handelt es sich um bezahlte Artikel für deren Inhalt ausschließlich die werbenden Unternehmen verantwortlich sind. BTC-ECHO trägt keinerlei Haftung für die versprochenen Dienstleistungen oder Investempfehlungen.

auf btc-echo lesen

Ledger-Datenskandal: Betroffene Nutzer erhalten Droh-Mails von Kriminellen

Die betroffenen Nutzer im Ledger-Datenskandal drohen mit rechtlichen Schritten. Einige Wallet-Besitzer laufen nun allerdings Gefahr, von Kriminellen ausgeraubt zu werden. Laut einem Reddit-Nutzer namens „u/relephants“ haben einige Nutzer Droh-E-Mails erhalten, in denen sie zu einer Zahlung von 500 US-Dollar aufgefordert werden. Andernfalls würden die Kriminellen sie zuhause überfallen.

Damit tut sich ein weiteres Risiko für Ledger-Nutzer auf, deren private Informationen beim Hackangriff durchgesickert sind. Neben Einbrüchen müssen sich die betroffenen Ledger-Besitzer unter anderem auch vor Phishing- und SIM-Swapping-Angriffen fürchten.

Raubüberfälle im Zusammenhang mit Bitcoin sind keine Seltenheit, vor allem wenn das Opfer dafür bekannt ist, diese beliebte Kryptowährung zu besitzen. Im September 2019 sah sich ein norwegischer Millionär gezwungen, von seinem Balkon im zweiten Stock zu springen, um bewaffneten Räubern zu entkommen.

Der Ledger-Datenskandal zeigt auch deutlich die Gefahren einer zentralen Speicherung von Kundendaten auf. Unterdessen drängen US-Behörden auf strengere Identitätsprüfungsmaßnahmen für Besitzer von nicht verwahrenden Wallets.

auf cointelegraph lesen

Ledger Leak: Kundendaten werden zum Download angeboten

Eine Million E-Mail-Adressen, dazu hundertrausende Privat-Adressen und andere Kontaktinformationen: Kundendaten des Hardware-Wallet-Herstellers Ledger sind in einem bekannten Hacker-Forum zum kostenlosen Download angeboten worden.

Im Juli dieses Jahres musste wohl so mancher Ledger-Kunde schlucken, als bekannt wurde, dass es einem Hacker gelungen war, dem Hersteller von Hardware Wallets im großen Stil Kundendaten zu entwenden. Nun stehen die Daten in einem Forum zum Download bereit.

Ledger Leak: Kundendaten zum Nulltarif

Bitcoin auf Rekordfahrt!

Diese Top 5 Trends stehen 2021 auf der Agenda

Erfahre mehr im führenden Magazin für Blockchain und digitale Währungen
(Print und Digital)
☑ 1. Ausgabe kostenlos
☑ Jeden Monat über 70 Seiten Krypto-Insights
☑ Keine Investmentchancen mehr verpassen
☑ Portofrei direkt nach Hause

Zum Kryptokompass Magazin

Am 20. Dezember hat ein Twitter User Alarm geschlagen:

Uhh shiit! Ein Hacker hat den kompletten Ledger-Datenbank-Dump kostenlos auf raidforums gestellt! Emails, Telefonnummern und Adressen! Macht euch bereit für eine riesige Spam- und Phishing-Welle!

Die Daten sind auf dem bekannten Hackerforum Raidforums erschienen.

Für eine Handvoll BTC

Bei dem Post-Ersteller handelte es sich nach eigenen Angaben nicht um den Angreifer selbst. Der User mit dem Namen Burgulema111 gibt an, dass für die Datenbank an anderer Stelle bereits 5 BTC gezahlt worden seien. Er verbindet seinen Post mit einer harschen Kritik an dem Bitcoin-Wallet-Fabrikanten:

Der erste bestätigte Preis, den ich für diese Datenbank gesehen habe, war 5 BTC. Jemand kaufte es von einem anderen Typen in einem der Foren. Heute kann man sie umsonst bekommen. Um das klarzustellen: Ich bin nicht der Besitzer dieser DB [Datenbank] und auch nicht der Typ, der sie zuerst kostenlos in einem anderen Forum geleakt hat, also hört auf, mich wegen irgendwelcher anderer DBs und so weiter anzuschreiben. Ledger, ihr solltet euch für die Art und Weise schämen, wie ihr Geschäfte macht und mit der Privatsphäre der Benutzer umgeht.

Quelle: Raidforums (screen grab)

Ledger hat mittlerweile bestätigt, dass die veröffentlichten Nutzerdaten augenscheinlich aus dem Hack seiner E-Commerce-Datenbank im Sommer stammen.

Heute wurden wir auf den Dump des Inhalts einer Ledger-Kundendatenbank im Raidforum aufmerksam gemacht. Wir sind noch dabei, dies zu bestätigen, aber erste Anzeichen sagen uns, dass dies tatsächlich der Inhalt unserer E-Commerce-Datenbank vom Juni 2020 sein könnte.

Das Unternehmen ruft die Kunden dazu auf, niemals den Seed Phrase an Dritte weiterzugeben und sich besonders vor Phishing-Versuchen in Acht zu nehmen.

Phishing nimmt zu

Seit dem Hack beobachtet Ledger eine Zunahme bei Phishing-Kampagnen. Dabei werden Kunden von teilweise sehr authentisch wirkenden E-Mails, SMS, Websites oder Apps dazu verleitet, ihren Seed Phrase und damit de facto die Kontrolle über ihr Krypto-Vermögen heraus zu rücken.

Beispiel einer Phishing E-Mail. Quelle: support.ledger.com (screen grab)

Seit Ende Oktober hat Ledger 171 Phishing-Websites ausfindig gemacht und sperren lassen. Den aktuellen Stand kann man unter diesem Link einsehen.

Wer sich an die Faustregel hält, seine Private Keys beziehungsweise seinen Seed Phrase mit niemandem zu teilen, muss sich um seine Krypto-Einlagen nicht fürchten. Dennoch hinterlässt der Umstand, dass ausgerechnet der Hersteller von Hardware Wallets, die zu den sichersten Aufbewahrungsmethoden für Bitcoin und Co. zählen, seine Kundendaten offenbar nicht ausreichend gesichert hat, einen faden Beigeschmack.

Wer wissen will, ob seine Daten bei Ledger (oder anderswo) kompromittiert wurden, kann dies beispielsweise auf der Website haveibeenpwned.com tun.

auf btc-echo lesen

„Crypto’s Biggest Brain“: The Giving Block und Cointelegraph veranstalten erstes Trivia-Turnier

Wollen Sie Ihr Krypto-Wissen unter Beweis stellen und dabei gleichzeitig Wohltätigkeitsorganisationen unterstützen? 

The Giving Block und Cointelegraph veranstalten am Freitag, den 18. Dezember um 19 Uhr ET das erste Crypto’s Biggest Brain Trivia-Turnier. Bei dem Turnier kommen wichtige Akteure aus dem Kryptowährungsökosystem zusammen und machen auf kryptofreundliche gemeinnützige Organisationen aufmerksam, während gleichzeitig Spenden gesammelt werden.

Das Turnier wird auch von einigen Krypto-Größen gesponsert. Darunter etwa Gemini und Ledger, die neben weiteren anderen Größen an der Veranstaltung teilnehmen. Zusammen mit The Giving Block und Cointelegraph wollen sie darüber informieren, wie Sie einen Beitrag zu kryptofreundlichen Wohltätigkeitsorganisationen leisten können.

Die Teilnehmer an dem Trivia-Spiel werden in einem freundschaftlichen Wettbewerb rund um das Thema Krypto gegeneinander antreten und haben die Chance, die bald begehrte Trophäe „Crypto’s Biggest Brain“ und ein exklusives Interview mit Cointelegraph zu gewinnen. Wenn Sie 100 US-Dollar oder mehr an teilnehmende Wohltätigkeitsorganisationen spenden, erhalten Sie einen Ledger Nano S.

Sie können im Turnier neben David Gokhshtein, Yan Liberman, Jason Lau, Crypto Finally, Bri Fit Dance, Pete Rizzo, Josh Frank, Alex Mashinsky, Jeremy Gardner, Ray Youssef und vielen anderen mitspielen. Sie müssen sich allerdings beeilen, da die Teilnahme am Spiel auf die ersten 5.000 Anmeldungen begrenzt ist. Sie können sich kostenlos unter folgendem Link anmelden.

Die Sponsorengelder und Spenden gehen direkt an Wohltätigkeitsorganisationen, die sich gegen Obdachlosigkeit, Hunger bei Kindern, Katastrophenhilfe, Tierrettung und mehr einsetzen. Vielen Dank für Ihre Unterstützung! Das ist nur das erste Turnier von vielen. Wir werden Sie über weitere Details informieren.

Melden Sie sich hier an. Es ist kostenlos und macht Spaß!

auf cointelegraph lesen

Verbrennen Validatoren die 48 Milliarden XRP von Ripple?

In einem Twitter-Thread bestätigte Ripple-CTO Schwartz, dass die Community entscheiden könnte, 48 Millionen XRP-Tokens zu verbrennen. Dies hängt mit den speziellen Vorschriften des Protokolls zusammen.

Nicht nur der Bitcoin-Kurs erlebt derzeit einen Höhenflug. Quasi in dessen Windschatten hat sich auch der Altcoin Ripple (XRP) zu neuen Höhen aufgeschwungen. Nun droht jedoch ein gewaltiger Dämpfer seitens der Validatoren. Der Chief Technology Officer von Ripple, David Schwartz, hat laut Medienberichten zugegeben, dass das Unternehmen von den Validatoren gezwungen werden könnte, seine 48 Milliarden XRP-Token zu verbrennen. Ob das Unternehmen damit einverstanden ist oder nicht, spielt im Protokoll des Ledgers keine Rolle. 

Ripple selbst verfügt derzeit die Hälfte der gesamten XRP-Angebots. In der Vergangenheit gab es wegen des Ausverkaufs von Tokens schon häufiger den Vorwurf der Preismanipulation. Diese Vorwürfe hat Ripple jedoch stets entschieden zurückgewiesen. Um derlei Anschuldigungen zu entgehen, hat Ripple diese Verkaufspraxis in jüngster Zeit jedoch eingestellt.

In einem Twitter-Thread bestätigte Schwartz, dass die Community durchaus dafür stimmen könnte, dass Ripple seinen gesamten Vorrat an XRP-Tokens verbrennt. Sollte es tatsächlich soweit kommen, gebe es nichts, was Ripple dagegen unternehmen könne. Die Blockchain lebe nun einmal von ihrer Demokratie. 

Das XRP Ledger wird von unabhängigen Teilnehmern einer globalen XRP-Community geführt, wobei Ripple selbst eine gewichtige Rolle spielt. Darin kommen Unabhängige Validator-Nodes zu einer Vereinbarung über die Reihenfolge und Gültigkeit von XRP-Transaktionen. Aktive Validatoren des Ledgers sind beispielsweise Universitäten, Börsen und Finanzinstitute. Gegenwärtig gibt es 36 Validierer, davon führt Ripple sechs.

XRP–Ledger-Änderungen erfordern eine Genehmigungsrate von 80 Prozent von den Validatoren des Ledgers. Sie werden vollzogen, wenn dieser Schwellenwert zwei Wochen gehalten wird. Im Juni stimmten die Validatoren des XRPL insbesondere für die Annahme eines neuen Änderungsantrags mit dem Titel „Check Amendment”, ohne Einverständnis von Ripple. Die Änderung führt die Möglichkeit ein, dass Benutzer sich gegenseitig Schecks über einen vorher festgelegten Betrag an XRP ausstellen, die zu einem späteren Zeitpunkt eingelöst werden können.

CEO Brad Garlinghouse lieferte unlängst einen Einblick in die Zusammensetzung seiner Klientel. Nur 5 Prozent seien US-Bürger. Zudem machen auch Gerüchte die Runde, wonach das Unternehmen seinen Hauptsitz aus San Francisco nach Japan verlegen möchte. Damit bringen Ripple-Mitbegründer Chris Larsen und Garlinghouse ihre Frustration über den Mangel an regulatorischer Klarheit in den Vereinigten Staaten zum Ausdruck.

Anzeige

ArbiSmart Wallet bietet bis zu 45% Zinsen pro Jahr

Machen sie mit Ihrem Tag weiter, während Ihr Geld für Sie arbeitet

Hinterlegen sie Krypto oder Fiat in der EU-lizenzierten und regulierten verzinslichen Geldbörse von ArbiSmart. Verdienen Sie ein passives Einkommen. Abhängig von ihrer gewählten Währung, ihrem Einzahlungsbetrag und ihrem Kontotyp können sie bis zu 45% Zinsen pro Jahr verdienen.

Kostenloses Konto eröffnen

Anzeige

auf btc-echo lesen

Phishing-Mail klaut eure Bitcoin: Aufgepasst Ledger-Nano-User

Ende September 2020 äußerte sich Coinbase bezüglich der neuen internen Unternehmenspolitik. Brad Garlinghouse machte nun seinem Unmut gegenüber der umstrittenen Politik Luft und kritisierte in diesem Zusammenhang auch Online-Plattformen wie YouTube.

Anzeige

Clever und sicher investieren mit Krypto-Arbitrage

Bis zu 45% auf deine BTC, ETH, USDT, EUR

Mit dem Wallet und der Arbitrage-Handelsplattform von Arbismart verdienen Tausende Anleger ein passives Einkommen (10,8-45% pro Jahr). Die vollautomatische Krypto-Arbitrage-Plattform bietet risikoarme, renditestarke Investitionen. ArbiSmart ist EU lizenziert und reguliert.

Mehr erfahren

Erst vor Kurzem sorgte Brian Armstrong, CEO von Coinbase, für Aufsehen als er seine Mitarbeiter dazu aufrief, sich keinerlei politischen Diskussionen zu widmen. Stattdessen sollten sie sich ausschließlich auf die unternehmensinternen Ziele fokussieren. Nun meldet sich Brad Garlinghouse, CEO von Ripple, diesbezüglich zu Wort. Er ist mit Armstrongs Ansichten nicht einverstanden.

Garlinghouse ist der Meinung, dass Unternehmen dazu verpflichtet sind, gesellschaftliche Probleme wahrzunehmen und selbstständig nach einer Lösung zu suchen. In seinen Augen hätten einige Technologieunternehmen dazu beigetragen, gesellschaftliche Probleme zu verschärfen. Weiter lässt er sich zitieren:

Wir sehen unsere Mission darin, ein Internet of Value zu ermöglichen, aber wir streben positive Ergebnisse für die Gesellschaft an.

Garlinghouse prangert Online-Plattformen an

Ein Teil des Problems sei, dass Online-Plattformen wie YouTube oder Facebook für politische Diskurse missbraucht werden. Garlinghouse und sein Unternehmen Ripple verklagten YouTube indes, da ein XRP-Werbegeschenkbetrug nicht entfernt wurde. Garlinghouse machte deutlich, dass es die Aufgabe der Online-Plattformen sei, Probleme zu lösen, die sie selber verantworten.

Coinbase hält an Unternehmenskultur fest

Zur Kritik von Garlinghouse äußerte sich Coinbase indes nicht. Im Gegenteil – Das Unternehmen scheint an seiner Philosophie festzugalten. Armstrong sagte, dass die Mitarbeiter nicht so tun sollten, als gäbe es im Unternehmen keinen ausreichenden Diskurs.

Wir erkennen an, dass die Linie verschwommen ist, und bitten die Mitarbeiter um gutes Urteilsvermögen. Unser Ziel ist es nicht, nach Verstößen zu suchen, sondern die Mitarbeiter dabei zu unterstützen, sich auf diese geklärten Erwartungen einzustellen.

So bot Coinbase Mitarbeitern, die das Unternehmen auf Grund der Arbeitskultur verlassen wollten, ein Abfindungspaketan. Ungefähr fünf Prozent der Mitarbeiter gingen auf das Angebot ein – darunter auch einige hochrangige Führungskräfte.

auf btc-echo lesen