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Micro Futures: Börse CME in Chicago erleichtert den Bitcoin-Einstieg

Der E-Commerce-Riese eBay erwägt die Integration von Kryptowährungen als Zahlungsmittel und könnte so die Krypto-Adpotion vorantreiben.

Nachdem der E-Commerce-Riese eBay erst vor Kurzem Apple und Google Pay als Zahlungsmittel auf seiner Plattform einführte, könnten nun Kryptowährungen folgen. In einem Interview mit dem US-Fernsehsender CNBC am gestrigen Montag ließ CEO Jamie Iannone verlauten, dass die Handelsplattform aktuell eine Integration prüfe. Angesprochen auf die wachsende Adoption von Krypto-Werten innerhalb der Bevölkerung sagte Iannone:

Wir erweitern die Arten von Zahlungen, die wir annehmen, … dafür werden wir auch weiterhin andere Optionen wie Kryptowährungen in Betracht ziehen.

Jamie Iannone gegenüber CNBC.

Darüber hinaus suche das E-Commerce-Unternehmen nach einer Möglichkeit, um NFT-Verkäufe auf seiner Handelsplattform leichter abwickeln zu können, wie Iannone verrät.

eBay-Gerüchte von 2019 könnten sich nun bewahrheiten

Bereits 2019 gab es Gerüchte um eine mögliche Krypto-Zahlungsintegration von eBay. Damals sorgte ein Werbebanner für Aufsehen innerhalb des Krypto-Space, auf dem “virtuelle Währung. Es passiert auf eBay”, stand. Um der damals aufkochenden Gerüchteküche Einhalt zu gebieten, ließ das Unternehmen damals verlauten: “Kryptowährung wird weder als Zahlungsmittel auf der eBay-Plattform akzeptiert, noch ist sie Teil unserer Zahlungsstrategie.”

Diese negative Einstellung gegenüber Kryptowährungen scheint sich nun jedoch um 180 Grad gedreht zu haben. Mit über 170 Millionen Nutzern weltweit könnte eine Integration von Bitcoin und Co. der ohnehin schon steigenden Adoption nochmals einen enormen Boost verleihen. Darüber hinaus haben bereits mit PayPal, Visa und Mastercard große Finanzdienstleister, die mit eBay kooperieren, Kryptowährungen als Zahlungsmittel akzeptiert. Dem wachsenden Krypto-Interesse scheint sich nun auch der Online-Händler nicht mehr verschließen zu können. Dennoch gibt sich eBay Deutschland gegenüber BTC-ECHO bisher zurückhaltend. Auf Anfrage teilte die Pressestelle mit:

Wir akzeptieren derzeit keine Kryptowährung auf unserer Plattform. Im Rahmen der eBay Zahlungsabwicklung schauen wir immer auf die relevantesten Zahlungsformen und werden das auch in Zukunft beibehalten. Aktuell gibt es keine unmittelbaren Pläne zur Integration von Kryptowährungen. 

Pressestelle eBay Deutschland gegenüber BTC-ECHO

Erst vor wenigen Tagen hatte MercadoLibre, das “eBay Südamerikas”, die Akzeptanz von Bitcoin und Co. verkündet – BTC-ECHO berichtete.

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Nach eToro nun auch Gemini – Dogecoin-Rallye kennt keinen Halt

Nachdem eToro gestern für eine Kursexplosion bei Dogecoin gesorgt hatte, zieht die Krypto-Börse Gemini nun nach – und DOGE kennt keinen Halt mehr.

Bitcoin befindet sich weiter im Seitwärtstrend. Nachdem der digitale Wertspeicher im Vergleich zum gestrigen Handelstag nochmals 3,46 Prozent einbüßen musste, liegt der BTC-Kurs zu Redaktionsschluss bei 54.247 US-Dollar. Damit scheint der Versuch der Rückeroberung der 60.000er-Marke erst einmal erfolglos beendet zu sein. Auch Ethereum legt aktuell eine Ruhepause ein. Nachdem die zweitwertvollste Kryptowährung gestern ein neues Allzeithoch bei 3.523,59 US-Dollar aufstellte, scheinen nun Gewinnmitnahmen den ETH-Kurs zu trüben. Aktuell liegt dieser bei 3.248 US-Dollar.

Die geballte Aufmerksamkeit des heutigen Handelstages liegt jedoch weiterhin bei Dogecoin. Nachdem eToro gestern für eine echte Kursexplosion gesorgt hatte, als der Broker kurzerhand DOGE in sein Sortiment aufnahm, katapultierte sich der Memecoin in bisher ungeahnte Sphären. So durchbrach Dogecoin gestern zunächst die 0,50 US-Dollar-Marke, woraufhin kurze Zeit später auch der Widerstand bei 0,60 US-Dollar geknackt werden konnte. Damit verdrängte die Kryptowährung Ripples XRP von Rang 4 im Top-10-Ranking. Doch damit war die Rallye noch nicht vorbei. Zu Redaktionsschluss greift Dogecoin nun die 0,70 US-Dollar an – das vor wenigen Stunden aufgestellte Allzeithoch liegt bei 0,6953 US-Dollar. Im Vergleich zum gestrigen Handelstag ist das ein Kursgewinn von knapp 60 Prozent.

Nach eToro zieht auch Gemini nach

Nach der Aufnahme von Dogecoin in das Sortiment eToros, folgt nun auch die Integration auf Gemini, der Krypto-Börse der Gebrüder Winklevoss. So verkündete der Gründer der Plattform per Twitter, dass sich das Angebot nun um DOGE erweitert hat und in Kürze für den Handel freigegeben würde.

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Der Tweet verlinkt auch auf einen Blog-Beitrag der Krypto-Börse. Darin heißt es, dass die “Währung des Volkes” keineswegs “ein Witz” sei. Vielmehr setze Dogecoin die von Bitcoin angestoßene Tradition fort, um den Menschen wieder Kontrolle über ihr Geld zurückzugeben. Weiter heißt es:

Ja, es ist ein Memecoin, aber jedes Geld ist ein Meme. Geld ist sowohl eine Idee als auch eine Sache des Glaubens oder der Überzeugung. Im Laufe der mehrere Jahrtausende umfassenden Geschichte des Geldes war die Mehrheit des Geldes (seien es Muscheln, Perlen, Edelmetalle usw.) das wert, was wir Menschen sagen und glauben, dass es wert ist.

Gemini in einem Blog-Beitrag.

Dogecoin mehr Wert als Audi

Dank der derzeitigen Rallye schafft es Dogecoin nicht nur Bitcoin und Ethereum zu outperformen, sondern auch die Marktkapitalisierung namhafter Unternehmen nach und nach zu übertreffen. Zu Redaktionsschluss liegt die Marktkapitalisierung von DOGE bei 86,81 Milliarden US-Dollar. Bereits gestern schaffte es die Kryptowährung Global Player wie die AXA-Versicherung, Spielehersteller Nintendo oder auch den Sportartikelhersteller Adidas hinter sich zu lassen. Nach aktuellem Stand hat es nun auch die Ingolstädter Edelautobauer von Audi, das Logistikunternehmen FedEx sowie den Mineralölkonzern BP und die Social-Media-Plattform Snapchat erwischt.

Nach eToro und Gemini bleibt nun die große Frage, ob die Kryptoleitbörse der USA, Coinbase, sich ebenfalls zu einem Listing von Dogecoin durchringen kann. Innerhalb der DOGE-Community gibt es seit längerem Stimmen, die das fordern. Und auch der “Dogefather” Elon Musk sprach sich bereits auf Twitter für ein Listing aus. Bisher hatte sich Coinbase stets mit einer Implementierung auf seiner Handelsplattform zurückgehalten. Durch den zunehmenden Hype um die Kryptowährung könnte es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis Coinbase ebenfalls dem Druck der Community nachgibt. Sollte sich dieses Szenario bewahrheiten, wäre ein neues Allzeithoch wahrscheinlich nur noch Formsache. Ob der Kurs dann auch wirklich bis zum Mond schießt, bleibt jedoch abzuwarten.

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Ethereum (ETH) nimmt Bitcoin (BTC) den Wind aus den Segeln

Ethereum ist auf Mondfahrt. Alleine in der Nacht zum heutigen Dienstag hat die zweitgrößte Kryptowährung neun Prozent gutgemacht. Alles zu den Hintergründen des Hypes.

Dass Altcoin Season ist, daran kann kein Zweifel mehr bestehen. Während Bitcoin (BTC) seit Mitte Februar im Bereich zwischen 50.000 US-Dollar (USD) und 64.000 USD notiert, jagt Ether (ETH) von einem Allzeithoch zum nächsten. In der Nacht zum heutigen Dienstag, dem 4. Mai, konnte die zweitgrößte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung eine neue Höchstmarke bei 3.438 USD aufstellen. Damit steht ETH im Wochenchart mit rund 36 Prozent im Plus.

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Bitcoin hingegen hinkt mit nur 3,6 Prozent Zugewinn auf Wochensicht hinterher.

Betrachtet man die Krypto-Heatmap, wird das Ausmaß der Altseason deutlich. Auf Tagessicht notiert ETH mit knapp neun Prozent im Plus während BTC drei Prozent nachgibt. Auch die BTC-Dominanz, also der Anteil der Bitcoin-Marktkapitalisierung an der Gesamtmarktkapitalisierung, ist mit 47 Prozent so gering wie lange nicht mehr.

Die Gründe für den Ether-Pump sind bisher unklar. Eine mögliche Erklärung ist das Wachstum von DeFi-Anwendungen (Decentralized Finance) auf Ethereum. Wie wir bereits berichtet haben, sind nach aktuellem Stand 91 Milliarden US-Dollar in DeFi-Protokollen auf der Ethereum-Blockchain untergebracht. Davon entfällt der Löwenanteil (11,88 Milliarden USD) auf AAVE. Erwartungen über einen Fortschritt des DeFi-Hypes könnten durchaus zu den Kurspumps bei Ethereum beigetragen haben.

Bitcoin nach wie vor bullish

Doch auch Bitcoiner sollten den Kopf angesichts des Erfolgs der zweitgrößten Kryptowährung nicht in den Sand stecken.

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Entscheidend für langfristig orientierte BTC-Hodler ist das Gesamtbild – und hinsichtlich dessen dürfte es für Bitcoiner bald mehr zu lachen geben. Denn im Langzeittrend befindet sich Bitcoin nach wie vor in einer bullishen Phase. “When in doubt, zoom out” – im Zweifel bitte herauszoomen. So geht ein bekanntes Bonmot aus Bitcoiner-Kreisen. Gemeint ist natürlich das große Ganze. Allzu leicht können kurzfristige Schwankungen im Bitcoin-Kurs eine Trendumkehr vorgaukeln, die so gar nicht besteht. Also zoomen wir heraus.: “Computer, enhance!”.

Vergleicht man etwa vergangene Bullenmärkte mit dem aktuellen, muss man feststellen, dass noch viel Luft nach oben ist.

Die vier Bitcoin-Halving-Epochen übereinandergelegt. Logarithmiert. Quelle: https://checkonchain.com/btconchain/cycle_btm/cycle_btm_light.html.

Das Top der zurückliegenden Halving-Epoche lag etwa bei 20.000 USD, was recht genau dem hundertfachen des Bodens der vorigen Epoche bei 200 US-Dollar entsprach. Legt man diese Schablone für die aktuelle Epoche an, müsste BTC bei etwa 300.000 USD austoppen, da der Boden zuletzt bei etwa 3.000 USD lag. Ferner muss man feststellen, dass sich die Länge der Bullenmärkte potenziert. Während das Top des zweiten Bull Markets bereits 750 Tage nach der “Kapitulation” (absoluter Boden) aufgestellt wurde, waren es in Epoche 3 (orange Linie) bereits über 1.050 Tage.

Es dürfte also noch eine Weile dauern, bis BTC sein vorläufiges Cycle Top gefunden hat.

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Schweizer Börse SIX und deutsche Börse Xetra notieren neue Ethereum-ETN

Die in New York ansässige Vermögensverwaltung WisdomTree baut ihr Angebot an Krypto-Investitionsprodukten aus, indem sie in Deutschland und der Schweiz eine neue auf Ether (ETH) basierende ETN veröffentlicht.

Die „Exchange-Traded Note“ (ETN), die einem Indexfonds ähnelt, wird sowohl auf der deutschen Börse Xetra als auch auf der Schweizer Börse SIX in die Notierung genommen, wodurch die europäischen Anleger nun eine direkte Möglichkeit bekommen, in die zweitgrößte Kryptowährung zu investieren, ohne diese selbst halten zu müssen.

Wie aus der entsprechenden Pressemitteilung der Xetra hervorgeht, bietet das neue Investitionsprodukt einen „einfachen Zugang zur Wertentwicklung von Ethereum“, das zudem durch zentrales Clearing „deutlich reduzierte Risiken bei der Abwicklung“ aufweist.

Das ETN läuft unter dem Namen „WisdomTree Ethereum“ und ist mit dem Ticker „ETHW“ versehen. Die laufenden Kosten des Produkts belaufen sich lediglich auf 0,95 %, was im Vergleich zu gängigen Ethereum-Investmentfonds wie zum Beispiel von Grayscale relativ gering ist. Mit dem neuen Produkt geht WisdomTree den logischen nächsten Schritt, nachdem ein Bitcoin-ETN namens WisdomTree Bitcoin (BTCW) bereits auf der Xetra und SIX notiert ist.

Jason Guthrie, der Direktor für Aktien und Digitale Assets bei WisdomTree, erklärt, dass das neue ETHW zu einem Zeitpunkt kommt, an dem das Interesse an Krypto-Investitionsprodukten „so hoch ist wie nie“. Dahingehend führt er aus:

„Durch diesen Popularitätsschub bemühen sich nun auch institutionelle Investoren verstärkt darum, Investitionen in Kryptowährungen zu prüfen. Wir gehen dementsprechend davon aus, dass die Investitionen in diese Richtung immer mehr zunehmen werden, je mehr Investitionswege sich eröffnen.“

Die WisdomTree ist auch einer der Anwärter auf einen Bitcoin-ETF in den USA, nachdem die Investmentfirma im März einen Antrag bei der Börsenaufsicht SEC eingereicht hat. Bisher hat die Behörde allerdings noch keinen auf Bitcoin (BTC) basierenden Indexfonds durchgewunken.

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Elon Musk war es nicht: Tesla verkauft 10 Prozent seiner Bitcoin-Bestände

Bitcoin-Kurs und Hash Rate bewegen sich weiter auf dem Weg der Genesung, während sich Elon Musk für den Bitcoin-Verkauf durch Tesla rechtfertigen muss. Das Marktupdate.

Der Bitcoin-Kurs kann sich weiter vom jüngsten Crash erholen: Mit einem Tagesplus von 3,6 Prozent hat die Krypto-Leitwährung die 54.000 USD zurückerobert.

Bitcoin-Kurs im Wochenverlauf. Quelle: BTC-ECHO

Nachdem die Rechenpower im Bitcoin-Netzwerk am 15. April mit einem Allzeithoch bei 197,8 Exahashes pro Sekunde (EH/s) auf den Rekordstand beim Bitcoin-Kurs reagierte, folgte ein scharfer Abfall bis auf 106 EH/s (17. April) – den niedrigsten Stand seit November 2020. Der Einbruch in der Hashrate korrelierte mit der zwischenzeitlichen Stilllegung von chinesischen Kohleminen in der Provinz Xinjiang. Mit etwas Verzögerung folgte der Bitcoin-Kurs der Hash Rate auf ihrer Reise gen Süden.

Betrachtet man den nach wie vor bullishen Miners Position Index (MPI), verfestigt sich der Eindruck, dass die Miner ihre Maschinen Mitte April nicht aus wirtschaftlichen Erwägungen vom Netz genommen haben. Der MPI gibt das Verhältnis von BTC, die alle Wallets der Miner verlassen, zu ihrem gleitenden Einjahres-Durchschnitt, an. Werte über 2 deuten darauf hin, dass die meisten Miner verkaufen.

Bitcoin MPI. Quelle: Cryptoquant

Wie aus den Daten der On-Chain-Analysten von Cryptoquant hervorgeht, bewegt sich der MPI seit Anfang März überwiegend im negativen Bereich. Sprich: Die Bitcoin Miner hielten auch nach dem Erreichen der letzten Rekordstände beim Bitcoin-Kurs mit Diamanthänden an dem digitalen Gold fest.

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Tesla pimpt Bilanz mit Bitcoin-Verkäufen

Der US-Autobauer Tesla hat mit der Veröffentlichung seiner Quartalszahlen am 26. April für Aufsehen in der Krypto-Community gesorgt. Nachdem der Konzern des selbsterklärten “Technokings” Elon Musk im Frühjahr mit der Bekanntgabe seines Bitcoin-Investments BTC-Bullen mit den Hufen scharren ließ, wurde gestern deutlich, dass Tesla kein “Hodler of last Resort ist.” Denn von dem Netto-Einkommen von 438 Millionen USD, das Tesla in Q1 2020 erwirtschaftet hat, gehen 101 Millionen USD auf das Konto von Bitcoin-Verkäufen.

Elon Musk musste sich daraufhin von Teilen der Twitter -Community den Vorwurf anhören, er verfüge über “Papierhände” und habe die Community mit durch vorgekaugeltes Bitcoin-Bullentum in die Irre geführt. An vorderster Front stand dabei der Sport-Blogger David Portnoy, der mit seinem Alter Ego “El Presidente” selten um kontroverse Äußerungen verlegen ist. Gegenüber seinen 2,4 Millionen Followern stellte Portnoy eine Verständnisfrage, verbunden mit einer Warnung vor Bitcoin:

Verstehe ich das also richtig? @elonmusk kauft #Bitcoin. Dann pumpt er ihn. Er steigt. Dann dumpt er ihn und macht ein Vermögen. Hört zu, ich besitze #Bitcoin aber #Bitcoin ist genau das, was wir dachten, das es war. Sei einfach nicht der letzte #HODLer.

Die Replik des Tesla CEO ließ indessen nicht lange auf sich warten. Elon Musk stellte in seiner Antwort klar, dass er persönlich nicht verkauft habe. Der Bitcoin-Verkauf durch Tesla habe vielmehr dazu gedient, zu beweisen, dass BTC ein liquides Asset sei. Bezogen auf Portnoys provokante Frage sagte er:

Nein, hast du nicht. Ich habe keinen meiner Bitcoin verkauft. Tesla hat 10 Prozent seiner Bestände verkauft, im Wesentlichen um die Liquidität von Bitcoin als Alternative zum Halten von Bargeld in der Bilanz zu beweisen.

Offenbar gibt es in der Führungsetage von Tesla noch den ein oder anderen Nocoiner, bei dem solche Überzeugungsarbeit vonnöten ist.

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Halb so schlimm – Krypto-Experten sehen Crash von Bitcoin überwiegend positiv

Der Kryptomarkt hat in den vergangenen Tagen einen regelrechten Crash hingelegt, was maßgeblich durch den heftigen Absturz von Marktführer Bitcoin (BTC) bedingt ist, dessen Kurs zwischenzeitlich sogar unter 48.000 US-Dollar abgesackt war.

Während die Gründe für den plötzlichen Abschwung zunächst unklar waren, kommt nun langsam Licht ins Dunkel. Ein überhitzter Futures-Markt und eine erhöhte Verkaufsaktivität kleinerer und mittlerer Großinvestoren stehen dabei an vorderster Front. Abseits des Kryptomarkts könnte zudem eine Erhöhung der Kapitalertragsteuer in den USA durch die Regierung von Joe Biden dafür gesorgt haben, dass sich die Stimmung größerer Investoren zusätzlich verschlechtert hat.

Wie die Daten von Cointelegraph Markets und TradingView zeigen, sorgte heftiger Verkaufsdruck zunächst dafür, dass der psychologisch wichtige Support bei 50.000 US-Dollar am 23. April eingeknickt ist, ehe der Kurs auf ein vorübergehendes Tief von 47.500 US-Dollar geschlittert ist. Einige mutige Investoren konnten die marktführende Kryptowährung anschließend immerhin wieder über 49.000 US-Dollar heben.

Bitcoin-Kursdiagramm. Quelle: TradingView

Der Abschwung unter die 50.000 US-Dollar Marke entspricht einem Rücklauf von satten 25 % im Vergleich zum jüngsten Rekordhoch von über 65.000 US-Dollar. Damit liegt Bitcoin nun wieder auf einem Niveau wie zuletzt Anfang März.

Großinvestoren sorgen für Verkaufsdruck

Micah Spruill, der Investmentchef von S2F Capital, vermutet, dass der Abschwung „ein gezielter Versuch ist, den Kurs unter die wichtige 50.000 US-Dollar Marke zu drücken, da eine beträchtliche Menge an Verkaufsoptionen dadurch profitabel bleiben würde.“

Wie Spruill erklärt war „eine große Menge an Bitcoin-Kapitalzuflüssen mit Verkaufsabsicht“ der Katalysator, der den Kurs „auf den nächsten Support bei 47.500 US-Dollar abgesenkt hat“. Dahingehend merkt der Experte zudem an, dass „die meisten Bitcoin, die in der jüngsten Verkaufswelle bewegt wurden, erst kürzlich aufgekauft wurden“. Es handele sich dabei also nicht um Bitcoin-Vermögen von Anlegern mit langfristigen Absichten. Daran lässt sich wiederum erkennen, dass die Mehrheit der Anleger den Rekordlauf noch nicht aufgegeben hat, sondern dass kurzfristige Trader vielmehr strategische Ziele verfolgen.

Bitcoin-Nettokapitalzufluss auf Kryptobörsen. Quelle: Glassnode, S2F Capital

Élie Le Rest von der Krypto-Vermögensverwaltung ExoAlpha sieht derweil gute Karten, falls der Krypto-Marktführer den momentanen Kurs halten kann, denn darin würde sich „bestätigen, dass institutionelle Investoren unterhalb von 50.000 US-Dollar weiter ankaufen, was Bitcoin in den kommenden Wochen und Monaten noch viel Luft nach oben gibt“.

Falls der Kurs jedoch weiter fallen sollte, sieht Le Rest die 43.000 US-Dollar Marke als nächsten wichtigen Support, wobei er ausdrücklich darauf hinweist, dass die Altcoins „aufgeblüht“ sind, als Bitcoin im Februar längere Zeit in diesem Bereich lag.

Dementsprechend könnte sich ein Abschwung des Marktführers zurück in diese Gefilde umso heftiger auf die Altcoins auswirken, die dadurch womögliche ihre gesamten jüngsten Gewinne wieder verlieren. Der Marktanteil von Bitcoin könnte dann wiederum über 60 % steigen.

Le Rest sieht beide Szenarios letztendlich optimistisch:

„So oder so, dieser Abschwung ist auf jeden Fall gesund, da wir dadurch diejenigen Investoren herausfiltern können, die sich übernommen haben, und eine stabilere Grundlage aufbauen können.“

Das Boot ist gekentert

Ben Lilly, einer der Mitgründer von Jarvis Labs, verbildlicht den plötzlichen Abschwung anhand einer Analogie, in der er Bitcoin-Anleger mit Passagieren in einem Boot vergleicht, das zu kentern droht. Dadurch ließe sich das Phänomen der „spontanen Synchronisation“ verdeutlichen.

So führt Lilly aus:

„Wenn ein Boot zu kentern droht, dann lehnen sich ein paar Passagiere in die entgegengesetzte Richtung. Je mehr das Boot in die andere Richtung gedrückt wird, desto mehr Passagiere lehnen sich rüber, und plötzlich kentert das Boot.“

Gemäß dieser Bildsprache haben die Krypto-Anleger den jüngsten Abschwung nach und nach genutzt, um die satten Zugewinne der Altcoins zu verkaufen. Kapital wäre vielmehr eingesetzt worden, um durch Verkäufe Gewinn zu machen, und nicht um anzukaufen.

Wie schnell sich dieser Effekt verselbständigt hat und wie sehr auch die institutionellen Investoren überrascht waren, verdeutlicht der Blockchain-Datendienst Whalemap in einem Tweet (siehe unten). Aus der zugehörigen Grafik wird ersichtlich, dass bei 55.000 US-Dollar eigentlich verstärkt Kapital von den Großinvestoren in den Markt gespült wurde, um den Support zu stützen, doch selbst diese Investitionen reichten nicht aus, um den Abschwung aufzuhalten.

Ein weiterer Tweet von Whalemap gibt jedoch wieder Grund zum Optimismus, denn die Analysten sehen den Abschwung unter die 50.000 US-Dollar Marke als gute Kaufgelegenheit:

„Die gemittelten stündlichen Verluste sind höher als die Gewinne, was in der Regel eine gute Kaufgelegenheit bedeutet.“

Gemittelte Verluste und Gewinne für Bitcoin (MPL). Quelle: Whalemap

Der Kryptomarkt wartet nun gespannt, wohin es für den Marktführer als nächstes geht. Kann der Rekordlauf fortgesetzt werden, und handelt es sich nur um eine geringfügige Korrektur, oder leitet der Crash einen längerfristigen Abschwung ein, der das Ende des mehrmonatigen Aufwärtstrends bedeutet?

Der viel zitierte Krypto-Experte PlanB gibt zumindest Entwarnung, und interpretiert den Rücklauf als positives Zeichen für den weiteren Rekordlauf.

Altcoins bluten schon jetzt

Die Altcoins wurden vom Bitcoin-Rücklauf schon jetzt hart getroffen, denn für die Mehrheit der Top-100 Kryptowährungen stehen zweistellige Verluste auf dem Tableau.

Marktvisualisierung von Coin360

Selbst Altcoin-Marktführer Ether (ETH) musste Blut lassen, was sich in einem Verlust von 12 % im Vergleich zum neuen Rekordhoch vom 22. April äußert. XRP und DOGE sind derweil die beiden Altcoins aus den Top-10, die es am heftigsten getroffen hat. So geht es für beide Kryptowährungen um mehr als 20 % nach unten.

Die einzigen Ausnahmen sind COMP, WAVES und HNT, die bei Redaktionsschluss jeweils einen Zugewinn von 13 %, 9 % und 8 % schaffen.

Die Gesamt-Marktkapitalisierung beläuft sich derweil auf 1,862 Bio. US-Dollar, woran Bitcoin einen Marktanteil von 50,7 % hat.

 

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Ethereum und Uniswap weiter im Aufwind – Dogecoin im freien Fall

Während Bitcoin und Dogecoin straucheln, halten Ethereum und Uniswap als einzige Top-10-Coins die Fahnen des Krypto-Space weiter hoch.

Nachdem Bitcoin in der vergangenen Woche im Zuge des Coinbase DPOs noch ein neues Allzeithoch gefeiert hatte, scheint die Euphorie um den Börsengang der Handelsplattform nun endgültig verflogen. Im Vergleich zum gestrigen Handelstag fiel die Kryptoleitwährung erneut, diesmal um 1,73 Prozent. Zu Redaktionsschluss befindet sich der BTC-Kurs bei 54.660 US-Dollar.

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Derweilen macht ein Blogpost von Chris Larsen die Runde. Der Ripple-Mitgründer fordert in einem Schreiben eine Umstellung des Konsensverfahrens von Bitcoin auf die Proof-of-Stake-Methode, zum Schutze des Klimas.

Dogecoin weiter im freien Fall

Auch Dogecoin muss aktuell schwere Zeiten durchmachen. Nachdem der “Memecoin” in den vergangenen Wochen einen unglaublichen Steilflug hinlegte, ist DOGE nun endgültig nach Süden abgedreht. Daran konnte auch der zwischenzeitliche Aufwind des DogeDays nicht wirklich etwas ändern. Im 24-Stunden-Vergleich musste der Dogecoin erneut einen zweistelligen Kursrückgang hinnehmen. Insgesamt fiel die Kryptowährung um ganze 16 Prozent auf 0,2858 US-Dollar. Damit ist der Rückstand auf das Allzeithoch letzte Woche bereits auf über 34 Prozent angewachsen, was für DOGE im Ranking der Top-10-Coins einen Rückfall auf Platz sieben bedeutet.

Ein Ende scheint momentan noch nicht in Sicht. Schlimmer noch: Wenn es nach John Bollinger geht, könnte sich dieser Abwärtstrend sogar weiter fortsetzen. Der US-Finanzanalyst ging in einem Tweet davon aus, dass der Kurs des Dogecoin sich sogar nochmal halbieren könnte. Der einzige, der diese Prognose nun jedoch zunichtemachen könnte, wäre der selbsternannte Protektor des Dogecoin, Elon Musk. Der Multimilliardär löste bereits in der Vergangenheit mit seinen Tweets mehrere DOGE-Pumps aus. Mit welchen Methoden Investoren von einem DOGE-Crash profitieren können, erfahrt ihr hier.

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Ethereum und Uniswap halten Krypto-Fahnen hoch

Während Bitcoin und Dogecoin straucheln, scheinen aktuell vor allem Ethereum und Uniswap die Fahnen der Krypto-Top-10 hochzuhalten. ETH konnte seit gestern um fast 7 Prozent zulegen. Zu Redaktionsschluss handelt die Kryptowährung bei 2.473,52 US-Dollar. Damit befindet sich Ethereum nur noch knapp 3 Prozent vom Allzeithoch entfernt und dürfte diesen Bereich demnächst wieder austesten.

Der Top-Performer des Tages ist jedoch Uniswap. Der Token der dezentralen Plattform konnte im 24-Stunden-Vergleich zweistellig um 16,15 Prozent zulegen. Somit befindet sich UNI weiter im Aufwind und weist zu seinem letzten Allzeithoch nur noch eine Diskrepanz von etwa 5 Prozent auf. Zu Redaktionsschluss handelt der Token bei 37,69 US-Dollar.

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Coinbase: Auch Optionsscheine ab sofort an NASDAQ gelistet

PayPal CEO Dan Schulmann hat sich zur Krypto-Strategie des Unternehmens geäußert. Wann auch Europäer von ihrem “Krypto-Recht” Gebrauch machen können, lässt der Zahlungsdienstleister aber noch offen.

Beim “2021 Blockchain 50 Symposium: Crypto Goes Corporate” war mal wieder die Elite aus der Krypto-Finanzbranche zugegen. Neben Cuy Sheffield, Head of Crypto bei Visa, und MicroStrategy CEO Michael Saylor hat sich auch Dan Schulman die Ehre gegeben. Der PayPal CEO zog Resümee zur Krypto-Strategie des Unternehmens und erklärte, wohin die Reise noch gehen könnte.

Demnach befinde sich das Finanzsystem an einer Schwelle. In nur fünf Jahren, schätzt Schulman, werde sich die Art, wie Geld bewegt wird, radikaler verändern als in den letzten 30 Jahren. Diese Entwicklung werde insbesondere von digitalen Währungen angestoßen:

Wir bewegen uns in die Ära der digitalen Währungen, und diese digitalen Währungen sind sehr vielversprechend, egal ob es sich um Kryptowährungen oder digitale Währungen von Zentralbanken handelt. Ich glaube, dass digitale Währungen den Nutzen von Zahlungen erhöhen und das Finanzsystem inklusiver und kostengünstiger machen können.

In diesem Transformationsprozess könnte PayPal eine zentrale Stellung einnehmen. Der Krypto-Service des Payment-Riesen hat dem Mainstream die Türen zum Krypto-Markt aufgestoßen. Seitdem PayPal im März einen Krypto-Checkout für US-Händler eingerichtet hat, binden sich Kryptowährungen auch kontinuierlich im Zahlungsverkehr ein.

So steigt das Krypto-Handelsvolumen bereits nach wenigen Wochen rasant. Schulman zufolge könne folglich in wenigen Monaten ein Volumen von 200 Millionen US-Dollar erreicht werden. Die Schätzung gleicht einer Kampfansage. Coinbase Commerce, eine Krypto-Fiat-Brücke für Händler, hat 13 Monate für diese Marke gebraucht.

Daran zeigt sich: Der Adoptionsprozess beschleunigt sich. Und das bislang ausschließlich auf US-Boden. Das ungeahnte Potenzial könnte sich jedoch erst dann entfalten, wenn der Krypto-Service auch auf andere Kontinente überschwappt. Wie lange sich Europäer noch gedulden müssen, lässt der Zahlungsdienstleister aber noch offen. Auf eine Anfrage ließ PayPal lediglich vermelden, dass “die Ausweitung auf weitere Länder geplant” sei. Details wolle man aber nicht mitteilen.

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Buying the Dip: Bitcoin-Börsen verlieren über 60.000 BTC

Der Bitcoin-Kurs crashte am Wochende nach einem massiven Einbruch bei der Hash Rate. Offenbar nutzten viele Anleger die Gelegenheit, um ihr Portfolio mit BTC aufzustocken.

In ganz Kryptoland haben am Wochenende die Chipstüten geknistert, denn es hat kräftige Dips bei den Kursen Bitcoin und Altcoins gegeben. Nachdem die Kryptowährung Nr. 1 erst am 14. April der vergangenen Woche bei 64.805 USD ein frisches Allzeithoch aufgestellt hatte, folgte am Sonntag ein massiver Abverkauf, der den BTC-Kurs kurzzeitig unter 52.700 USD rutschen ließ.

Bitcoin-Kurs im Wochenverlauf. Quelle: BTC-ECHO

BTC-ECHO Magazin (4/2021): Lohnt sich ein Investment in NFTs?

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• NFT: zwischen Hype und Substanz
• FLOW: Der neue NFT König?
• Mining richtig versteuern
• So bullish ist 2021
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Die Antwort der Bullen ließ indes nicht lange auf sich warten. Der in der vergangenen Kursanalyse angesprochene Bereich bei 53.057 USD konnte – nach dem ersten Schock – erfolgreich verteidigt werden. Zu Redaktionsschluss nähert sich der Bitcoin-Kurs mit 57.170 USD wieder vorsichtig der Marke von 60.000 USD an.

Bitcoin Crash: Steckt China dahinter?

Dem großen Abverkauf bei BTC und den meisten Altcoins ist ein starker Abfall in der Hash Rate des Bitcoin-Netzwerks vorausgegangen.

Hash Rate im Bitcoin-Netzwerk im Jahresverlauf. (Rohdaten, Quelle: Blockchain.com)

Der massive Abfall in der Hash Rate wird mit Sicherheitsinspektionen bei Kohleminen in der chinesischen Provinz Xinjiang in Verbindung gebracht. Xinjiang gilt als eine der wichtigsten Regionen für das Bitcoin Mining. Hier war es am 10. April zu einem verheerenden Grubenunglück gekommen, bei dem eine Mine unter bislang ungeklärten Gründen überflutet wurde. Ein chinesischer Krypto-Reporter mit dem Twitter-Namen WuBlockchain hat am 16. einen Tweet geteilt, der einen Zusammenhang zwischen den heftigen Hash-Rate-Einbrüchen in vornehmlich chinesischen Mining Pools mit den Sicherheitsinspektionen suggeriert:

Ratgeber: Ripple (XRP) kaufen – schnell und einfach erklärt

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Keine Kapitulation der BTC Miner

Nun könnte man annehmen, dass der Bitcoin Crash maßgeblich auf die Miner zurückzuführen sei, die in Anbetracht des Arbeitsausfalls ihre laufenden Kosten durch Verkäufe zu kompensieren versuchten. Blickt man jedoch auf die Daten der Blockchain-Analysten von CryptoQuant, hält diese Hypothese nur bedingt stand. Zwar hat es bei einzelnen Pools – allen voran dem Binance Pool – am 18. April eine deutliche Spitze bei der Anzahl der Outflow-Transaktionen gegeben.

Binance Pool: Zahl der ausgehenden Transaktionen. Quelle: CryptoQuant.

Von einer Verkaufswelle durch BTC Miner kann beim Blick auf das Gesamtvolumen der ausgehenden Miner-Transaktion indes keine Rede sein.

Volumen von ausgehenden Transaktionen von Bitcoin Minern. Quelle: CryptoQuant

Ein weiterer Indikator, der gegen FUD und für das Prinzip HODL spricht, ist die schwindende Größe der BTC-Reserven der großen Exchanges. Hätte es eine großangelegte Kapitulation der Bitcoin Miner gegeben, hätte sich das auch in der Bilanz der Krypto-Börsen niedergeschlagen. Doch auch hier spricht die Datenlage eindeutig gegen die These vom Miner-Exodus, im Gegenteil.

BTC-Bewegungen auf beziehungsweise von Börsen-Wallets. Quelle: CryptoQuant.

Offenbar nutzten viele Anleger die Kursdelle bei BTC, um die ohnehin schwindenden BTC-Bestände der Exchanges abermals deutlich zu schmälern. Insgesamt erleichterten Anleger die Exchanges am 18. April um über 62.300 Bitcoin-Einheiten. Angesichts dieser Umstände dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis sich Bitcoin und Co. wieder zu neuen Höhen aufschwingen.

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Keine Panik auf der Titanic – Bitcoin crasht auf 52.000, Experten geben Entwarnung

Bitcoin (BTC) ist am heutigen 18. April plötzlich auf ein vorübergehendes Tief von 52.000 US-Dollar gecrasht, was Krypto-Anlegern mahnend ins Gedächtnis ruft, wie fragil die Kursentwicklung selbst in Phasen der Stärke ist.

Bitcoin-Stundendiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

Stromausfall und Gerücht sorgen für Crash

Wie aus den Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView hervorgeht, war der Sonntagmorgen für Fans der marktführenden Kryptowährung wenig erfreulich, denn innerhalb weniger Minuten brach deren Kurs von 59.000 US-Dollar auf nur noch 52.000 US-Dollar ein.

Nachdem BTC/USD an diesem Wochenende zuvor bereits unter den Support von 60.000 US-Dollar abgerutscht war, blieb der Kurs zunächst stabil, ehe es heute auf einen Schlag nach unten ging, wodurch in den letzten 24 Stunden insgesamt Long-Positionen im Wert von knapp 10 Mrd. US-Dollar liquidiert wurden.

Der Crash von 7.000 US-Dollar in nur einer Stunde ist seit dem plötzlichen Sprung im Februar, als Bitcoin erstmals auf 58.000 US-Dollar klettern konnte, die heftigste Kursbewegung überhaupt.

Die Analysten sehen im Nachhinein zwei hauptsächliche Ursachen für den Crash. So ist einerseits auch die Hashrate von Bitcoin, also die verfügbare Rechenleistung des zugehörigen Blockchain-Netzwerks, in den letzten Stunden schlagartig eingebrochen und andererseits sind zur gleichen Zeit unbestätigte Gerüchte aufgekommen, laut denen die amerikanischen Aufsichtsbehörden einen Schlag gegen mehrere hochrangige „Finanzinstitute“ planen, die Geldwäsche mit Kryptowährungen betrieben haben sollen.

Es wird geschätzt, dass die Hashrate von Bitcoin aktuell fast um die Hälfte geschrumpft ist, was einen massiven Verlust an Rechenleistung bedeutet. Hintergrund des plötzlichen Kapazitätsverlusts ist sehr wahrscheinlich, dass in der chinesischen Provinz Xinjiang großflächige Stromausfälle zu beklagen sind. Die Provinz beheimatet eine Vielzahl an Minern, ohnehin ist China die Supermacht im Krypto-Mining, was allein dieser Ausfall spürbar zeigt.

Getreu dem viel beschworenen Mantra, dass „der Kurs der Hashrate folgt“, gingen für BTC/USD anschließend ebenfalls die Lichter aus.

„Kurs und Hashrate haben schon immer eine Korrelation aufgewiesen“, wie der Krypto-Statistiker Willy Woo in diesem Zusammenhang bestätigt.

Allerdings hat diese „Gesetzmäßigkeit“ auch etwas Positives, denn die Hashrate ist inzwischen schon fast wieder auf Normalniveau, was den Kurs langsam ebenfalls wieder beflügelt.

Bitcoin-Hashrate im Vergleich zum Bitcoin-Kurs. Quelle: Willy Woo/ Twitter

Nic Carter, Mitgründer von Coin Metrics, war zu Beginn der Stromausfälle ähnlich unbeeindruckt, jedoch geht er davon aus, dass sich daran wieder eine Diskussion um die chinesische Vormachtstellung im Mining anschließen könnte.

„Falls die Stromausfälle 3 Wochen andauern, wird Bitcoin die größte Schwierigkeitsanpassung überhaupt erfahren, aber das halte ich für unwahrscheinlich. Entweder das Stromnetz wird wieder zum Laufen gebracht oder die Miner ziehen in eine andere Region um“, wie er dahingehend schon am Samstag feststellte.

Der Mining-Schwierigkeitsgrad von Bitcoin wird in regelmäßigen Abständen automatisch angepasst, und an der verfügbaren Rechenleistung ausgerichtet, damit die Anstiegsrate der Umlaufmenge möglichst konstant bleibt. Sollte der Stromausfall also länger andauern, müsste der Schwierigkeitsgrad nach unten korrigiert werden, da ein Großteil der Mining-Power fehlt. Nach aktuellen Schätzungen steht jedoch keine große Korrektur nach unten bevor, was zusätzlich beleigt, dass die fehlenden Miner langsam wieder online kommen.

Keine Panik auf der Titanic

Der zweite Auslöser für den plötzlichen Bitcoin-Abschwung ist wiederum ein einzelner Tweet, der in Aussicht stellt, dass die amerikanischen Behörden gegen institutionelle Investoren der Kryptobranche vorgehen wollen.

Ziemlich genau zum Zeitpunkt des Einbruchs verbreitete der Twitter-Nutzer FXHedge unter Berufung auf „anonyme Quellen“ eine Warnung bezüglich einer angeblich bevorstehenden Klage der US-Aufsichtsbehörden gegen „Finanzinstitute“, die mit Kryptowährungen Geldwäsche betrieben haben sollen.

Obwohl der Tweet keine konkreten Details nennt, generierte die Nachricht in kurzer Zeit mehr als 5.000 Likes und Retweets, während für Bitcoin fast zeitgleich die Talfahrt losging.

Während die Medien den Crash zur Schlagzeile machen, bleiben die Krypto-Anleger und Experten so cool wie eh und je.

„Wenn man lange genug dabei ist, dann lassen einen solchen Abschwünge von Bitcoin irgenwdann kalt“, wie der Podcast-Moderator Steven Livera stellvertretend schreibt. Und weiter:

„Bitcoin macht einfach sein Ding auf dem Weg zum Kurs von 10 Mio. US-Dollar.“

Bei Redaktionsschluss liegt BTC/USD schon fast wieder auf 56.000 US-Dollar, und hat damit nahezu die Hälfte der jüngsten Verluste wieder aufgeholt.

Auch der deutsche Krypto-Experte Rafael Schultze-Kraft, seines Zeichens Mitgründer und CTO von Glassnode, sieht in der aktuellen Lage keinen Grund zur Sorge, sondern vielmehr eine günstige Kaufgelegenheit.

So weist er darauf hin, dass die „Spent Transaction Output Ratio“ (SOPR), eine Kennzahl, die das Verhältnis der tatsächlichen Gewinne und Verluste der Bitcoin-Anleger abbildet, seit dem Rekordhoch von 61.700 US-Dollar erstmals wieder einen „Reset“ vollzieht. Demnach wird es also schon bald wieder nach oben gehen.

Bitcoin-SOPR mit Resetpunkten (grün eingekreist). Quelle: Rafael Schultze-Kraft/ Twitter

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