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NFT-Aktion: Rammstein-Sänger Till Lindemann verhökert Musikvideo mit Abendessen für 100.000 Euro

Rammstein-Frontmann Till Lindemann verkauft auf dem NFT-Marktplatz twelve x twelve für 100.000 Euro ein unveröffentlichtes Musikvideo in Form eines Nun-Fungible-Token (NFT) zusammen mit einem Abendessen mit dem Sänger.

Der auf 10 Eigentümer limitierte NFT verbrieft die Rechte an dem in der Eremitage in Sankt Petersburg gedrehten Musikvideo, in welchem Lindemann den russischen Klassiker “Lubimiy Gorod” (deutsch: ​​Geliebte Stadt) covert. Auf der Verkaufsseite heißt es dazu:

“Die Besitzer dieser 10 limitierten NFTs werden zu einem Abendessen mit Till Lindemann in Moskau eingeladen (+1) inklusive Kostenübernahme für Flug, Unterkunft und Visum für Käufer und Begleitperson. Die Einladung muss bis spätestens zum 22.08.2021 eingelöst werden.”

Käufer für die bereits am 6. August gestartete Aktion, welche sowohl als Werbung für den NFT-Marktplatz twelve x twelve als auch für Lindemanns Musik verstanden werden kann, haben sich bis jetzt nicht gefunden.

Neben dem Musikvideo-NFT mit Abendessen bietet Lindemann auf der gleichen Plattform weitere herunterladbare NFT-Digitalkunstwerke mit Preisen von 199, 299, 999 und 5000 Euro an.

Für seinen bereits im April zusammen mit einem anderen Musikvideo erschienenen Song “Lubimiy Gorod” unterstützt Lindemann den Soundtrack zu „Devyatayev“, einen Film des kasachischen Regisseurs Timur Bekmambetov. Für die NFT-Aktion wurde der gleiche Song mit anderer Kulisse erneut verfilmt. Die ursprüngliche Version aus dem April ist auf YouTube verfügbar.

 Bild: Szene aus dem in St. Petersburg gefilmten NFT-Musikvideo zu “Lubimiy Gorod” (Quelle: twelve x twelve)

Eremitage kooperiert mit Binance bei NFTs

Lindemanns Aktion ist nicht der erste NFT-Verkauf in Zusammenhang mit der Eremitage in St. Petersburg. Im Juli gab die Kryptohandelsplattform Binance bekannt, zusammen mit dem Museum die Werke berühmter Künstler wie Leonardo da Vinci und Vincent van Gogh in NFT-Sammlerstücke verwandeln zu wollen.

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Audius wird erster Musikpartner bei TikTok – AUDIO-Kurs explodiert

Eine Partnerschaft mit dem Social-Media-Riesen TikTok sorgt bei der Blockchain-basierten Musik-Streaming-Plattform Audius für eine echte Kurs-Explosion.

Weite Teile des Krypto-Space eröffneten ihre Handelsaktivitäten heute mit einem Kursminus. Nicht so AUDIO. Der Token der Blockchain-basierten Musik-Streaming-Plattform Audius explodierte über Nacht förmlich und rangiert zu Redaktionsschluss bei einem Kurs von 3,48 US-Dollar – ein Plus von 110 Prozent. Grund dafür ist die Integration des Dienstes auf TikTok. Die Kooperation hat Audius am Montag via Twitter verkündet. Ab sofort sei das Teilen von Musik als “TikTok Sounds” auf der beliebten chinesischen Social-Media-Plattform möglich.

Für die Kooperation hätte Audius kaum einen besseren Zeitpunkt wählen können. Im Juli gab TikTok an, dass knapp 75 Prozent der US-Nutzer neue Musik und neue Künstler über das soziale Netzwerkentdecken würden. Für die Musikplattform könnte dies weiteres Wachstum für die ohnehin schon steigenden User-Zahlen bedeuten. Verzeichnete Audius im Januar noch knapp eine Million aktive Nutzer, sind es sieben Monate später schon fünf Millionen. Auch die Anzahl der Künstler ist gewachsen und umfasst derzeit etwa 100.000 Musiker, unter ihnen auch echte Superstars wie Skrillex oder Mike Shinoda.

TikTok erweitert Monetarisierungsmöglichkeiten

Mitgründer und Audius-CPU Forrest Browning freut sich über die Partnerschaft mit TikTok. In einem Statement sagte er:

Wir sind stolz darauf, einer der ersten Partner von TikTok Sounds zu sein und den Künstlern auf Audius die Möglichkeit zu geben, ihre Bekanntheit noch weiter zu steigern.

Audius-CPU Forrest Browning

Weitere Details zur TikTok-Kooperation erklärt CEO Roneil Rumburg im Gespräch mit dem RollingStone:

Die Künstler, mit denen wir gesprochen haben, wollen bessere Wege finden, um die Fangemeinde, die sie auf TikTok aufgebaut haben, mit anderen Orten zu verbinden, an denen sie ihre Arbeit besser monetarisieren können.

CEO Roneil Rumburg gegenüber RollingStone

Dezentrales Musikstreaming mit Audius

Audius unterscheidet sich signifikant von dem Business-Modell der etablierten Anbieter – vor allem, wenn es um die Bezahlung der Künstler geht. Spotify wirft beispielsweise die Einnahmen in einen Topf und teilt diese dann nach prozentualem Anteil einzelner Songs auf. Den Löwenanteil davon streichen die Anbieter selbst ein, das restliche Geld wird an die Labels verteilt, die dann wiederum nur einen Bruchteil an die Künstler weitergeben.

Bei Audius funktioniert das anders. Denn die Interpreten können hier den Wert ihrer Arbeit selbst festlegen und ihre Streams selbst monetarisieren. Das daraus gewonnene Kapital wird dann zwischen dem Künstler und Audius im Verhältnis von 90 zu 10 aufgeteilt. Als Governance Token kommt hier AUDIO zum Einsatz, der auf der Plattform gestakt werden können. Nutzer erhalten damit ein Stimmrecht, das mit der Menge der eingesetzten Token korreliert.

Mittlerweile scheint jedoch auch die zentralisierte Konkurrenz allmählich in den Krypto-Space vorstoßen zu wollen. So machte Spotify Anfang Dezember vergangenen Jahres Schlagzeilen, als man in einer Stellenausschreibung nach einem Krypto-Experten für Zahlungen suchte. Eine Umstellung auf die Blockchain-Technologie wie bei Audius ist jedoch eher unwahrscheinlich – ein baldiges Einklinken bei “TikTok Sounds” hingegen schon.

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TikTok schließt Partnerschaft mit Krypto-Musikplattform Audius

Music-sharing protocol Audius became one of the first streaming platforms to partner with TikTok, allowing users to directly share tracks to the popular app.

In a Monday announcement, Audius said it had partnered with TikTok in the creation of a new feature called TikTok Sounds. According to a Rolling Stone interview with Audius co-founder and chief product officer Forrest Browning, the integration will allow users to export songs created with the protocol to TikTok with one click, in an effort to streamline the process.

Though Audius claims it seeks to leverage blockchain technology to reward content creators as well as increase transparency on payouts to artists, the integration with TikTok seems to be more about the music rather than pushing messages about cryptocurrency or decentralized finance. According to Browning, roughly 95% of Audius users “have no idea that blockchain is even involved.”

Approaching one billion monthly active users, TikTok reported in July that 75% of its users based in the U.S. discover new artists through the app. Audius now has roughly 5 million monthly active users after an October launch, with many of its governance tokens allocated to creators based on the number of streams they generate. TikTok does not currently allow users to receive performance royalties from streaming music, but instead offers opportunities for exposure and engagement with fans.

Related: Trading apps usurp TikTok in popularity

The integration is somewhat of a surprising move for TikTok given the app’s decision to ban cryptocurrency-based promotional content as well as “the promotion of all financial services and products” in July. Many users learned about the meme-based cryptocurrency Dogecoin (DOGE) from TikTok videos making the rounds last year.

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Krypto als Dirigent: Ein neues Anwendungsszenario?

In einer kürzlichen Zusammenarbeit zwischen den Influencern Estefannie und Look Mum No Computer, dem Pseudonym des Musikers Sam Battle, haben beide ein Gerät entwickelt, das Klänge erzeugt, die sich nach der Kursvolatilität verschiedener Kryptowährungsmärkte richten.

Battle entwickelte einen Mechanismus, der Spannungsschwankungen erzeugt, die von Änderungen des Krypto-Kurses abhängen. Estefannie programmierte einen Raspberry Pi, um aus diesen Daten eine Sequenz von Tönen zu erzeugen.

Im Erklärungsvideo zum Bau der „analogen Synthesizer-Musikmaschine“ meinte Estefannie: „Das wäre ein großartiges Werkzeug, um zu wissen, wann man verkaufen und wann man kaufen sollte.“ Das endgültige Ergebnis des Duos wurde in einem einstündigen YouTube-Video gezeigt. Welche Charts für dieses Video verwendet wurden wurde nicht gesagt. 

In diesem Zusammenhang: Chinesischer Künstler präsentiert NFT-Immobilien auf von Alibaba gesponserten Innovationsfestival

Bereits im Juni berichtete Cointelegraph, dass der Musik-Streaming-Dienst Tidal Blockchain-Innovationen wie NFTs und Smart Contracts unterstützen könnte. Dieser wird auch vom US-Rapper Jay-Z unterstützt. Der Musikproduzent sagte damals, dass Smart Contracts besonderes interessant seien, da sie es Künstlern ermöglichen würde, Residualverträge zu schreiben. Zum Beispiel kann man damit festlegen, dass „ich für jeden Verkauf, der stattfindet, 10 Prozent oder 30 Prozent erhalten möchte. Oder man macht es ganz genau und legt fest: 50 Prozent bei der ersten, 40 Prozent bei der nächsten.“

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NFT als Musik-Retter? Warner Music gibt den Takt vor

Die goldene Ära der Musik, in der auch One-Hit-Wonder mit einer goldenen Schallplatte fürs Leben ausgesorgt hatten, ist lange vorbei. Zwar ist die Piraterie à la Napster, Kazaa und LimeWire weitestgehend überwunden, die Streaming-Plattformen stellen jedoch eher ein Trostpflaster, als eine dauerhafte Lösung für das Problem der Branche dar. Abhilfe könnte die Blockchain schaffen, oder genauer: Non-fungible Token (NFT). Denn die ermöglichen Musikern und Labels gleichermaßen, eine zusätzliche Einnahmequelle zu schaffen. Ein globaler Player, der schon früh auf den NFT-Hypetrain aufgesprungen ist, ist Warner Music. Gibt das US-amerikanische Milliardenunternehmen den Takt für die gebeutelte Branche vor?

Jedes Jahr veröffentlicht der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) etwa zur gleichen Zeit seinen Bericht zum Umsatz und den Umsatzanteilen der hiesigen Musik-Branche. Und jedes Jahr verschärft sich das Bild eines digitalen Marktes, der den analogen Markt nach und nach verdrängt. Anfang März 2021 war es wieder so weit. Das Ergebnis: 71,5 Prozent des branchenweiten Umsatzes im vergangenen Jahr ging auf digitale Nutzung zurück, dabei legte Streaming um stolze 24,6 Prozent zu und machte 63,4 Prozent der Umsätze des Gesamtmarktes aus. Die CD, erst 2017 nach 30-jähriger Pole Position vom ersten Platz verdrängt, büßte im Vergleich zum Vorjahr noch einmal 18 Prozent ein und lag 2020 bei 21,6 Prozent. Als Grund für den dramatischen Abrutsch werden in dem Bericht auch die durch die Lockdowns verursachten Ladenschließungen genannt. Neben Musikgeschäften finden seit einem guten Jahr jedoch auch fast keine Konzerte statt. Und dass, obwohl die Live-Auftritte bei sinkenden Einnahmen aus Musik-Verkäufen eine immer größere Rolle für die Einnahmen der Musiker und Labels spielen. Was also tun? Ganz einfach, denken sich berühmte Bands wie die Kings of Leon und Einzelkünstler wie Grimes: ab ins Netz, in Richtung Blockchain und diesen neuen ominösen “Non-fungible Token”.

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Das Internet soll dabei nicht zum ersten Mal den Rettungsreifen mimen, auch die letzte große Krise der internationalen Musikbranche – Filesharing-Plattformen wie Napster, Kazaa, Limewire und eDonkey2000, die für katastrophale Umsatzeinbrüche sorgten – wurde im Netz bekämpft; durch legale Musik-Downloads (etwa Apples iTunes). Nun jedoch werden diese wiederum weitestgehend von Streaming-Plattformen (Spotify, Apple Music) abgelöst, was erneut zu Umsatzeinbrüchen für den überwältigenden Teil der Branche führt. Denn die Plattformen streichen den größten Anteil der Einnahmen selbst ein. Dann kommen die Labels und erst zum Schluss die Künstler und Produzenten selbst, die sich mit einem Bruchteil ihrer einstigen Einnahmen zufriedengeben müssen. NFT könnten da Abhilfe schaffen – und Warner Music entpuppt sich vom konservativen Branchen-Giganten zum Vorreiter einer regelrechten Revolution der Musik im digitalen Raum.

Warner Music und Dapper Labs

Bereits 1958 als Warner Bros. Records gegründet, gehört das seit 2001 unter dem Namen Warner Music Group Corp. (WMG) operierende Konglomerat zu den sogenannten “Big 3”, also den größten Musikunternehmen der Welt – gemeinsam mit Universal Music Group (UMG) und Sony Music Entertainment (SME). Nachdem Warner sich 2011 von der Börse zurückgezogen hatte, vollzog das Unternehmen im vergangenen Juni seinen zweiten Börsengang – und nahm 2 Milliarden US-Dollar ein, bei einer Bewertung von 12,75 Milliarden.

Doch bereits ein Jahr zuvor springt die Warner Music Group auf einen Hype-Train auf, der zu dem Zeitpunkt noch nicht viel mehr als eine Holzeisenbahn aus dem Hause Brio darstellt: NFT. Denn im September 2019 beteiligte WMG sich an einer Investitionsrunde von Dapper Labs, jener kanadischen Blockchain-Entwicklungsfirma, die für so erfolgreiche NFT-Projekte wie CryptoKitties, NBA Top Shot und die Flow Blockchain verantwortlich ist. Auch, um gemeinsam mittels der Flow Blockchain an neuen Monetarisierungsmodellen für Musik zu tüfteln. Gegenüber Forbes sagte Jeff Bronikowski, damals noch im Warner-Vorstand für die wirtschaftliche Entwicklung der Unternehmensgruppe zuständig: “Das Hauptziel ist es, neue Wege zu schaffen, auf denen Fans ihr Fandasein erkunden können und sich mit den Künstlern in neuen, anderen Arten und Weisen zu beschäftigen.” Dapper Labs stellte damals das erste Blockchain-Investment der Warner Music Group dar, nicht zuletzt dank des visionären Bronikowski, der mittlerweile von Apple abgeworben wurde – ein Ritterschlag in der Branche.

Mit der damaligen Investition bewiesen Bronikowski und sein Arbeitgeber Warner Music Weitsicht, lernten von den CryptoKitties, dass durchaus ein Markt für digitale Unikate existiert, der mitunter große Summen für Kunst und Künstler bietet. Heute verdienen Künstler mit ihren NFT teils mehrstellige Millionenbeträge. Beeple etwa erzielte mit seinem Werk EVERYDAYS kürzlich im Zuge einer Christie’s-Auktion einen Rekordpreis von 69 Millionen US-Dollar, und ist dabei weit nicht der berühmteste Künstler, der im NFT-Space aktiv ist. Die Rockband Kings of Leon brachte kürzlich ein Album auch als NFT heraus, der Linkin-Park-Frontmann Mike Shinoda veräußerte ebenfalls einen eigenen NFT – und erzielte damit rund 30.000 US-Dollar in ETH. Großes Potenzial für Wachstum also, insbesondere, wenn man sich das Line-up des Musik-Giganten Warner anschaut.

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Auch Linkin-Park-Sänger Mike Shinoda verkaufte bereits ein eigenes NFT. Die Band steht bei Warner Records unter Vertrag (Quelle: Warner Music Group/James-Minchin-III)

Cardi B, Ed Sheeran und Coldplay

Denn wirft man einen Blick in die Liste der Künstler und Bands, die bei der Warner Music Group unter Vertrag stehen, rückt Linkin Park eher auf den Rang einer Vorband. Der Singer-Songwriter Ed Sheeran ist da etwa zu nennen, dessen letztes Album sich weltweit rund 1,1 Millionen mal verkaufte und dem Sänger insgesamt elfmal Platin einbrachte (verteilt auf die verschiedenen Regionen). Ähnlich verhält es sich bei vielen weiteren Acts, zu denen die Rapperin Cardi B, der DJ Robin Schulz, die Band Coldplay und die Sängerin Rita Ora gehören. 

Nimmt sich die Warner Music Group nun für ihre Künstler ein Beispiel an der ebenfalls auf der Dapper Labs Blockchain Flow laufenden NFT-Plattform NBA Top Shot, die besondere Momente aus Basketballspielen der amerikanischen Profi-Liga handelbar macht, wächst das Potenzial exponentiell. Das Label könnte etwa besondere Momente der Konzerte – sofern diese denn nach der überwundenen Pandemie wieder stattfinden – auf der Flow-Blockchain als digitale Unikate verewigen und unter den Fans versteigern. Groupies der einzelnen Künstler würden zweifelsohne ein Vermögen für “ihren ganz persönlichen Ed-Sheeran-Moment” ausgeben. Auch digital signierte Alben, persönliche virtuelle Booklets und individualisierte Musik-Videos sind denkbar. Ein großer Vorteil: Die Mittelsmänner entfallen, Künstler und Label kommen den Fans einen Schritt näher und die Streaming-Platzhirsche werden übergangen. Das spült weit mehr Geld in die Kassen von Warner und den jeweiligen Künstlern.

Der Aktienkurs des Konglomerats zeigt sich indes wenig beeindruckt von den Entwicklungen im NFT-Space.

Seitwärtstrend seit IPO

Am 5. Juni 2020 ging die Warner Music Group zum zweiten Mal in ihrer Firmengeschichte an die Börse, handelte zu einem Startkurs von 29,94 US-Dollar und bewegte sich dann bis in den vergangenen Dezember hinein um die 30-Dollar-Marke. Ins neue Jahr startete die Aktie dann unter besseren Vorzeichen, erreichte im Januar gar 38,74 US-Dollar, befindet sich seitdem jedoch im Sinkflug, der zwar langsam, aber doch stetig zurück in Richtung der 30 USD zeigt. Zu Redaktionsschluss befindet sich der WMG-Kurs bei 34,11 US-Dollar. Noch ist der NFT-Hype also nicht auf die Musikbranche als solche übergeschwappt, doch das große Potenzial könnte schon bald dafür sorgen, dass der Aktienkurs des Musik-Unternehmens wieder gen Norden steigt. Vor allem, wenn man nicht ganz ohne Optimismus bedenkt, dass Lockdown, Ausgehstopps und geschlossene Konzertsäle bald wieder der Vergangenheit angehören dürften.

Disclaimer

Dieser Artikel erschien zunächst in der April-Ausgabe unseres Magazins “Kryptokompass” – mehr zum Magazin und einem Abonnement erfahrt ihr hier.

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Krypto goes Hip Hop: Nas rappt über Coinbase und Krypto-Reichtum

Der US-Rapper und Kryptowährungsinvestor Nasir Jones, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Nas, hat seine Fans in einem neu veröffentlichten Track aufgerufen, in die Kryptowährungsbranche einzusteigen.

Letzte Woche kam der Song „Sorry Not Sorry“ heraus. Dieser ist eine Kollaboration zwischen DJ Khaled, Nas, Jay-Z und James Fauntleroy. Nas rappt dabei über Coinbase, die größte Kryptobörse der USA. Am 14. April ist diese an der Nasdaq notiert worden.

„Winner in life, fuck a coin toss / I’m coin-based, basically cryptocurrency Scarface / Join us, there’s gotta be more of us“ (auf Deutsch: Gewinner im Leben, sch*iß auf einen Münzwurf/ Ich bin Coin-basiert, so etwas wie ein Kryptowährungs-Scarface/ Kommt zu uns, es muss mehr von unserer Sorte geben), rappt Nas auf der neuen Kollabo. Das offizielle Musikvideo zu „Sorry Not Sorry“ wurde letzten Freitag auf YouTube veröffentlicht und hat bis Redaktionsschluss 7,9 Millionen Aufrufe verzeichnet.

Wie Cointelegraph zuvor berichtete, war Nas ein früher Coinbase-Unterstützer und hat über seine Risikokapitalfirma QueensBridge Venture Partners in das Unternehmen investiert. Der Rapper soll sich an der Finanzierungsrunde der Serie B von Coinbase beteiligt haben, bei der das Unternehmen im Jahr 2013 25 Mio. US-Dollar aufbrachte. Er kaufte dabei zwischen 99.000 und 496.000 Aktien zu einem Preis von 1,00676 Dollar pro Aktie.

Die Coinbase COIN-Aktien eröffneten Mitte April bei 381 US-Dollar an der Nasdaq und zeigten damit, dass es eine starke institutionelle Nachfrage gibt. Der Referenzpreis der Aktie vor der Börsennotierung belief sich auf nur 250 US-Dollar. Die Aktie schloss am Freitag mit einem Kurs von 297 US-Dollar. Die Marktkapitalisierung lag bei fast 60 Mrd. US-Dollar. Nas hat durch seine frühe Coinbase-Investition mindestens 40 Mio. US-Dollar verdient und meldete sich am Tag der Börsennotierung auf Twitter: „Long-Positionen auf Krypto für immer…. In Krankheit und in Gesundheit.“

Wie bereits berichtet, hat Nas Firma QueensBridge Venture Partners auch in viele andere Krypto-Unternehmen investiert, darunter Bitfury Group und BlockCypher sowie die kryptofreundliche Aktienhandels-App Robinhood.

Nas Song-Partner haben sich auch in der Krypto-Branche engagiert. Jay-Z hat im Februar in Zusammenarbeit mit Twitter-CEO Jack Dorsey einen Bitcoin-Entwicklungsfonds im Wert von 500 Bitcoin (BTC) eingerichtet.

DJ Khaled hat jedoch kein Glück im Hinblick auf Kryptowährungen gehabt. Der Plattenproduzent zahlte 2019 einen sechsstelligen Vergleich an die US-Regulierungsbehörden, weil er das betrügerische Initial Coin Offering von Centra Tech auf sozialen Netzwerken beworben hatte. 

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Bald ein Doggcoin? Snoop Dogg deutet eigenen Token an

Der Dogecoin (DOGE)-Befürworter und Rapper Snoop Dogg hat gesagt, er wolle seine eigene Kryptowährung herausbringen.

In einem Vanity Fair-Interview vom Freitag sagte Snoop, sein kürzliches NFT-Angebot auf Crypto.com werde wahrscheinlich nicht sein einziger Beitrag zur Krypto-Branche sein. Der Rapper sprach über die Parallelen zwischen Dogecoin und seinem eigenen Künstlernamen und sagte, der Journalist Nick Bilton habe „verdammt Recht“ gehabt, als er vorhersagte, es werde eines Tages einen Snoopcoin oder Doggcoin geben.

„Ist der d-o-g-g sowas wie der d-o-g-e?“, fragte Snoop.

Der Unterhaltungskünstler hat bereits seine eigenen Token als NFTs über Crypto.com. Das Angebot ist allerdings eine tokenisierte Version von Kunstwerken mit „Snoop Dogge Coins“ und nicht etwa eine echte Kryptowährung. Auf den NFTs ist das Bild eines Hundes auf einer von drei Goldmünzen und eine Aufnahme von Snoop zu sehen, wo er sagt: „All about those Snoop Dogge Coins, dog“. Bis Redaktionsschluss wurden rund 3.000 Ausgaben des NFT gekauft.

Neben Snoop haben auch der Milliardär Elon Musk und Gene Simmons von Kiss DOGE über Memes und Pro-Krypto-Statements in den sozialen Netwerken beworben. Die Erwähnungen haben wohl dazu beigetragen haben, dass der Kurs des Tokens im Februar ein Allzeithoch von 0,08 US-Dollar erreichte. Seitdem ist er auf 0,06 US-Dollar gefallen.

Allerdings ist Snoop scheinbar auch in Bezug auf Bitcoin (BTC) optimistisch. Er sagte gegenüber Vanity Fair,er betrachte den Coin nicht als eine Modeerscheinung, die vorbei ist, sobald die Pandemie endet.

„Ich glaube an Bitcoin“, so Snoop. „Ich glaube an die Technologie und ich glaube an die globale Verbindung, die er schafft. Ich bin nicht zu sehr auf den Wert des Coin fixiert, denn ich bin schon lange genug dabei, und habe gesehen, wie es auf und ab geht. Ich weiß, dass er nicht mehr wegzudenken ist.“

Bei Redaktionsschluss lag Bitcoin bei 57.910 US-Dollar und ist in den letzten 24 Stunden um 1,5 Prozent gefallen.

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„Kunst neu denken“ – Direktor bei Apple Music übernimmt NFT-Abteilung von Ledger

Parker Todd Brooks verlässt die Führungsetage von Apple Music, um beim Krypto-Unternehmen Ledger einzusteigen, das als Marktführer für Hardware-Wallets gilt.

Laut einer entsprechenden Ankündigung vom Karfreitag soll Brooks die Führung der Abteilung für Non-Fungible-Tokens (NFTs) übernehmen. Eine wichtige Position, die mit dieser Ernennung strategisch besetzt wird, denn der Hardware-Dienstleister will im Zuge des aktuellen Hypes um NFTs die eigenen Geschäftsaktivitäten in diesem Feld verstärkt ausbauen.

Brooks wechselt zu Ledger, nachdem er die letzten sieben Jahre in leitender Rolle bei Apple Music verbracht hat. Dabei war er maßgeblich am Aufbau von Apple Music und dem Apple-Radiosender Beats 1 beteiligt, nachdem Apple im Jahr 2014 den Streamingdienst Beats Music aufgekauft hat. Hier war er bis zuletzt Director of Artist Integrations und hat sich um die Einbindung von Künstlern gekümmert.

Bei Ledger ist Brooks nun als Vize-Präsident für NFTs tätig, wobei seine Hauptaufgabe darin besteht, eine Brücke zwischen Künstlern und dem Service des Wallet-Dienstleisters zu schlagen. Auch der Aufbau neuer Produkte für die Verwaltung von NFTs fällt zukünftig in seinen Bereich. Zudem soll der ehemalige Apple-Music-Funktionär dafür sorgen, dass NFTs „auf allen Software- und Hardware-Plattformen von Ledger oberste Priorität haben“, wie das Krypto-Unternehmen in der Bekanntmachung schreibt.

„Ich habe meine ganze Karriere lang mit Künstlern gearbeitet. NFTs eröffnen jetzt die Möglichkeit, die Art und Weise, wie Musik und Kunst gemacht, gesamplet und gemanaget wird, grundlegend neu zu denken, wodurch sich allerdings die Frage stellt, wie wir NFTs auf Geräten, die mit dem Internet verbunden sind, sicher speichern können“, wie Brooks in diesem Zusammenhang erklärt. Dementsprechend will er „diesen Prozess vereinfachen, damit Künstler ihre digitalen Werke noch leichter verwalten , verbreiten, und sicher verwahren können“.

Ian Rogers, der Geschäftsführer von Ledger gibt gegenüber Cointelegraph an, dass die Verwahrung von NFTs für seine Firma „kein Neuland ist“, denn der Wallet-Dienstleister bietet bereits für über 100 verschiedene Blockchains sichere Verwahrungsdienstleistungen an. Dahingehend führt er aus: „Der Großteil der NFTs basiert aktuell auf Ethereum. Um diese NFTs zu verwahren, braucht man einen Blockchain-Account, genau wie bei Kryptowährungen auch. NFTs sind lediglich eine andere Form von digitalem Vermögenswert.“

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Krypto-Nutzer bietet 100.000 US-Dollar für Elon Musks Tweet über NFT

Für alle trendigen Aspekte des Krypto-Raums, wie nicht fungible Token, die institutionelle Akzeptanz von Bitcoin und der Dogecoin hat der Tesla-CEO Elon Musk ein Herz.

In einem Tweet kündigte der Milliardär an, dass er einen musikalischen, nicht fungiblen Token (NFT) verkaufen werde, dessen Text den Hype um die Technologie besingt: „Er ist verifiziert, er ist garantiert.“ Der Videoclip, in dem der Song abgespielt wird, zeigt zwei diamantene Hände unter dem Mond mit Shiba Inu Hunden. Das ist wahrscheinlich eine Anspielung auf Dogecoin.

Der Song ist zwar noch auf keinem großen Marktplatz erhältlich, aber Krypto-Nutzer haben bereits einen Weg gefunden, den offensichtlichen Wert zu testen. Und zwar durch die Tokenisierung des Tweets selbst.

Der Musk-Tweet ist derzeit als NFT auf der Plattform Valuables gelistet. Twitter-Nutzern können auf digitale Versionen beliebiger Tweets bieten. Weniger als eine Stunde nachdem Musk über den Song geschrieben hatte, stieg das Gebot von 3 US-Dollar auf 100.000 US-Dollar. Darunter waren auch Angebote vom WSBC-Vorsitzenden und NFT-Kurator Loopify.

Bei Redaktionsschluss lag das höchste Gebot bei 100.000 US-Dollar vom Twitter-Nutzer mondoir, einem Bitcoiner aus dem Iran. Er behauptete, dass er für sein Gebot von etwa 53,89 Ether (ETH) keine ETH eingesperrt habe.

„Wir alle wissen, dass Elon Musk seine Tweets niemals verkaufen oder ein Verkaufsangebot annehmen wird“, so mondoir. „Mein Angebot, seinen Tweet zu kaufen, war ein strategischer Schachzug, aber auch einfach zum Lachen.“

Laut Valuables hieß es, wenn Musk ein Angebot für den tokenisierten Tweet akzeptieren würde, würde er 95 Prozent des ETH-Angebots in einer von ihm angegebenen Wallet-Adresse „innerhalb einer Stunde“ erhalten.

Man weiß zwar nicht, ob Musk den NFT auf einem Marktplatz wie Nifty zum Verkauf anbieten will, aber das Angebot könnte mit einem neuen Tesla-Antrag bei der US-Börsenaufsicht SEC zusammenhängen. Musk sagte, er werde seinen Titel als CEO behalten, bezeichnete sich aber auch als „Technoking of Tesla“.

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Elektronischer Musikpionier Aphex Twin verkauft NFT für 127.000 US-Dollar in Ether

Die elektronische Musiklegende Aphex Twin hat sich nun auch dem NFT-Trend in der Musikindustrie angeschlossen.

Richard James, besser bekannt als Aphex Twin, hat am Samstag offiziell eine eigene Veröffentlichung auf der großen NFT-Plattform Foundation angekündigt.

Auf der Foundation-Seite zum Stück heißt es, der NFT wurde bei einer Online-Auktion für 72 Ether (ETH) verkauft. Bei Redaktionsschluss entsprach das etwa 127,917 US-Dollar. Der Startpreis des Stücks war 1 ETH, also etwa 1.800 US-Dollar.

Das audiovisuelle NFT-Stück mit dem Titel „/Afx/weirdcore“ ist eine offenbar defekte und animierte Version des Gesichts des Künstlers, begleitet von einer musikalischen Untermalung von Aphex Twin. Das Stück spielt auf das Cover von Aphex Twins Studioalbum I Care Because You Do aus dem Jahr 1995 an.

Aphex Twin erklärte, das Projekt werde einen Teil der Gelder an Umweltinitiativen und wohltätige Zwecke spenden. Weiter hieß es: „Wir werden einen Teil des Geldes für Baumpflanzungen ausgeben und entweder an Permakulturprojekte spenden oder selbst welche einrichten, je nachdem, wie viel wir einnehmen.“ 

Am selben Tag hat die russische Frauenband Pussy Riot ihren eigenen NFT auf Foundation veröffentlicht. Bei Redaktionsschluss lief die Auktion für Pussy Riots „Panic Attack“ noch, das letzte Gebot beläuft sich auf 100 ETH bzw. 177.541 US-Dollar.

Die NFT-Branche boomt in letzter Zeit und lockt immer mehr Musiker und Künstler an, die von der neuen Möglichkeit eines Online-Verkaufs von digitalen Kunstwerken profitieren wollen. Am Freitag verkündete der Musikvideomacher von The Gorillaz Alberto Mielgo, er bereite seine eigene NFT-Veröffentlichung vor. Zuvor sind bereits große Musiker und Künstler wie Mike Shinoda von Linkin Park, Grimes und 3LAU in die Branche eingestiegen.

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