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Binance Coin (BNB)-Kurs erreicht neues Allzeithoch. $40 am Horizont

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Der Binance Coin (BNB) hat soeben ein neues Allzeithoch erreicht. Das digitale Asset hat sich seit seinem Jahrestief mehr als verachtfacht.

Neben Bitcoin (BTC) halten Investoren und Trader im Moment vor allem auch Binance’ native Kryptowährung BNB im Auge. Der Coin wird nämlich schon seit Monaten gepumpt und das obwohl Binance erst Anfang Mai einen empfindlichen Hack erlitt, bei dem 7070 Bitcoin gestohlen wurden. Tatsächlich hat die Währung der nach Marktkapitalisierung weltgrößten Exchange Binance gerade mit nun mehr als $37 ein neues Allzeithoch erreicht.

Gründe für den Preisanstieg

Indien ist bekannt für seine “kryptofeindliche” aber dennoch “blockchainfreundliche” Politik. Damit hier ein Projekt Fuß fassen kann, muss es streng reguliert sein. Binance ist es gelungen diesen Stresstest zu bestehen. 1,37 Milliarden Inder können nun ihr Fiat gegen BNB einwechseln.

BNB rangiert aktuell auf Platz 7 und ist gewissermaßen ein Stück weit vom Rest der täglichen Marktfluktuationen entkoppelt. Denn mit jedem Coin den Binance auf seiner Börse listet, entsteht ein neues Trading-Paar für BNB und damit ein gesteigertes Preispotenzial.

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Wird BNB weiter steigen?

Würden wir vorgeben, diese Frage mit Sicherheit beantworten zu können, wären wir unehrlich mit unseren Lesern. Alleine dieses Jahr konnte sich der BNB-Preis bisher mehr als verachtfachen, eine ernsthafte Kurskorrektur blieb bisher aus. Dennoch wäre es gut vorstellbar, dass BNB im nächsten Bullenmarkt noch einmal kräftig zulegt. Immerhin ist die aktuelle Marktkapitalisierung von $5 Milliarden im Vergleich zu Aktien von traditionellen Unternehmen in der Größenordnung immer noch ausgesprochen niedrig.

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US-Senat kündigt Anhörung zu Facebooks Kryptowährung Libra an

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Das Bankenkomitee des US-Senats hat für den 16. Juli eine Anhörung zu Facebooks kommender Kryptowährung Libra angekündigt. Manche Politiker hatten bereits den vorläufigen Stopp des Projekts gefordert.

Kaum hatte Facebook am Dienstag die Einführung einer eigenen Kryptowährung namens Libra angekündigt, da verlangten auch schon Regulatoren aus zahlreichen Ländern, dass der neue Coin strengen Auflagen unterworfen sein solle.

Die US-Politikerin Maxine Waters von der Demokratischen Partei verlangte sogar, dass Facebook die Arbeit an dem Projekt einstellen solle, bis Anhörungen zu dem Thema stattgefunden hätten.

Anhörung zu Libra am 16. Juli

Nun hat das Komitee für Banken, Wohnungswesen und städtische Angelegenheiten des US-Senats eine solche Anhörung auf die Agenda gesetzt, wie die offizielle Webseite des Komitees am Mittwoch erklärte. Als Termin wurde der 16. Juli festgelegt.

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Die Anhörung steht unter dem Motto “Untersuchung von Facebooks vorgeschlagener Digitalwährung und Erwägungen zur Daten-Privatsphäre”. Es wurde noch nicht angekündigt, welche Zeugen vorgeladen werden sollen. Die Anhörung wird öffentlich ausgestrahlt werden.

Das Bankenkomitee hatte bereits letzten Monat einen offenen Brief an Facebook geschrieben, um Informationen über die Arbeit an Libra zu erhalten, z. B. in Hinblick auf die Fragen, wie es funktioniere und inwieweit das “Soziale Netzwerk” sich mit Regulierungsbehörden und Marktwächtern ausgetauscht habe. Laut Coindesk hat Facebook noch nicht auf den Brief geantwortet, will die Fragen aber ansprechen.

Senatorin Elizabeth Warren, Mitglied des Bankenkomitees und demokratische Präsidentschaftskandidatin für 2020, kommentierte die Situation auf Twitter wie folgt: “Facebook hat zu viel Macht und eine furchtbare Bilanz, wenn es um den Schutz unserer privaten Daten geht. Wir müssen sie zur Verantwortung ziehen und ihnen nicht die Möglichkeit geben, noch mehr Benutzerdaten abzurufen. #BreakUpBigTech.”

Bewertest Du Facebooks Libra eher positiv oder eher negativ für die Krypto-Szene? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via Pierre-Selim, Flickr.comLizenz

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Bitcoin (BTC) nun neuntgrößte Währung der Welt, überholt Südkoreanischen Won

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Laut der Podcast- und Statistik-Seite Crypto Voices ist die Marktkapitalisierung des Bitcoin (BTC) nun größer als die monetäre Basis des Südkoreanischen Wons. Somit wären aktuell nur noch acht Fiatwährungen größer als Bitcoin.

Die Geldmenge von Bitcoin (BTC) entspricht in etwa der eines mittelgroßen Industriestaats. Wie Crypto Voices, ein Podcast, welcher auch umfassende Statistiken zur Entwicklung von Währungen führt, kürzlich berichtete, hat Bitcoins Marktkapitalisierung die monetäre Basis des Südkoreanischen Wons überschritten.

Damit wäre Bitcoin aktuell fast so groß wie der Russische Rubel und verglichen mit Fiatgeld die aktuell neuntgrößte Währung der Welt. Würde man auch Gold und Silber als Währungen zählen, so wäre Gold mit Abstand die größte Währung und Bitcoin würde nur auf Platz elf landen.

Die monetäre Basis (auch bekannt als M0) besteht aus dem Bargeld einer Währung und den Einlagen der Geschäftsbanken bei der Zentralbank. Nicht enthalten sind dagegen beispielsweise Einlagen von Privatkunden bei Geschäftsbanken.

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Wie Cryto Voices‘ Ko-Moderator Fernando Ulrich erklärte, handele es sich nur bei der monetären Basis um wirkliches Geld, alles andere seien nur Versprechen auf die Auszahlung von Geld.

Andere Statistiken liefern andere Ergebnisse

Es gibt weitere Webseiten, welche Bitcoins Marktkapitalisierung mit der Geldmenge von Fiatwährungen vergleichen, zum Beispiel FiatMarketCap. Hier wird Bitcoin allerdings nicht an neunter, sondern erst an 35. Stelle aufgeführt, vor dem Kolumbianischen Peso und hinter der Tschechischen Krone.

FiatMarketCap gibt allerdings seine Methoden zur Errechnung der Statistik nicht an, sodass deren Validität schwer nachgeprüft werden kann. Crypto Voices kritisiert außerdem, dass die Währungen von Saudi-Arabien und Dänemark, welche von FiatMarketCap größer als Bitcoin eingeschätzt werden, gar nicht miteinberechnet werden sollten, da sie jeweils fest an den US-Dollar oder den Euro gekoppelt seien.

Wird sich Bitcoin eines Tages zur führenden Weltwährung entwickeln? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

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Facebooks Libra: So reagieren Politiker und Zentralbanker auf den kommenden Coin

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Facebooks offizielle Ankündigung einer eigenen Kryptowährung namens Libra hat weltweit für Reaktionen gesorgt. Viele Politiker mahnen dabei zu Vorsicht und Regulierungen.

Facebooks kommende Kryptowährung Libra war am Dienstag das Topthema in der Kryptowelt. In einer zwanzigteiligen Tweet-Serie hat beispielsweise der Krypto-Veteran und Exchange-CEO Erik Voorhees viele interessante Gedanken zu dem Coin zusammengefasst. Er glaubt etwa, dass Libra eines Tages durch Gold oder sogar Bitcoin (BTC) gedeckt sein könnte.

Jedoch äußerten sich nicht nur Krypto-Persönlichkeiten zu dem Thema. Auch der bekannte Unternehmer Frank Thelen gab beispielsweise eine Stellungnahme ab: Er fände das Konzept gut, auch gerade weil Libra als Stablecoin nicht zum Spekulationsobjekt tauge.

Politiker skeptisch gegenüber Libra

Die Reaktionen vieler Politiker sahen dagegen deutlich negativer aus: So verlangte Maxine Waters, Vorsitzende des Ausschusses für Finanzdienstleistungen im US-Repräsentantenhaus und führendes Mitglied Demokratischen Partei, Facebook solle die Entwicklung seiner Kryptowährung stoppen, “bis Kongress und Regulatoren die Gelegenheit hatten, die Angelegenheit zu untersuchen und in Aktion zu treten”.

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Auch der Kongressabgeordnete Patrick McHenry von den Republikanern sieht Handlungsbedarf. Facebook solle sich einer Anhörung vor dem Repräsentantenhaus unterziehen. “Wir können nicht zulassen, dass Facebook ohne Aufsicht eine riskante neue Kryptowährung von einem Schweizer Bankkonto aus führt”, erklärte McHenry. Die Libra Association, welche die Blockchain des neuen Coins verwalten soll, hat ihren Sitz in Genf.

Der französische Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire äußerte sich ebenfalls zu dem Thema: Nur souveräne Staaten sollten Währungen herausgeben dürfen, nicht aber “private Unternehmen, welche privaten Interessen verpflichtet sind”. Le Maire verlangte zudem von Facebook Garantien, dass Libra nicht für illegale Aktivitäten genutzt werden dürfe.

Mark Carney, Gouverneur der Bank of England, äußerte sich in ähnlicher Weise. Facebook Währung müsse den “höchsten Standards” entsprechen. Gleichzeitig erklärte er allerdings auch, dass er diese Angelegenheit mit einem “offenen Geist” angehen werde.

Was sind Deine Reaktionen auf Facebooks Kryptowährung? Schreib es uns in die Kommentarspalte!

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Litecoin Foundation startet eigene Kreditkarte, Kooperation mit Exchange

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Die Litecoin Foundation hat eine Partnerschaft mit der Exchange Bibox und dem Blockchain-Unternehmen Ternio geschlossen, um eine eigene Kreditkarte herauszugeben. Diese unterstützt Litecoin (LTC) und zwei weitere Kryptowährungen.

Die Litecoin Foundation ist für ihre Partnerschaften bekannt, sei es mit der Buchungs-Plattform Travla oder mit der internationalen Kickbox-Liga Glory. Am Dienstag hat die Stiftung hinter der aktuell viertgrößten Kryptowährung Litecoin (LTC) nun ihre neueste Kooperation angekündigt: In Zusammenarbeit mit der Exchange Bibox und dem Blockchain-Unternehmen Ternio will die Exchange eine eigene Kreditkarte herausgeben.

Diese neue Version von Ternios bereits bestehender BlockCard soll in Kürze erhältlich sein und die Nutzung von Kryptowährungen im Internet sowie in physischen Geschäften erleichtern. Wahrscheinlich wird es sich wie bei der ursprünglichen BlockCard um eine Visa-Karte handeln.

Laut Pressemitteilung wird man die Litecoin-BlockCard mit verschiedenen Kryptowährungen aufladen können. Das Geld kann dann sowohl in LTC als auch in Bibox Token (BIX) oder Ternio (TERN) gespeichert werden. Die Karte soll in die Bibox-Exchange und Litecoins offizielle Wallet, LoafWallet, integriert werden.

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Die Litecoin Foundation folgt in den Fußstapfen der amerikanischen Exchange Coinbase, welche im April eine eigene Krypto-Visa-Karte veröffentlichte. Diese war anfangs nur in Großbritannien erhältlich, ist aber mitlerweile auch in Deutschland verfügbar.

Litecoin (LTC)-Kurs steig immer weiter

Die Nachricht von der kommenden Kreditkarte hat den Litecoin-Kurs beflügelt. LTC befindet sich aktuell um gut drei Prozent im Plus und wird bei 136 US-Dollar gehandelt. Litecoin verzeichnet bereits seit Monaten Wertzuwächse und konnte seinen Preis seit Anfang 2019 mehr als vervierfachen.

Diese Entwicklung lässt sich vor allem mit dem für Anfang August anstehenden Halving begründen. Dabei halbiert sich die Blockbelohnung von 25 auf 12,5 LTC. Somit sinkt das zusätzliche Angebot an Litecoin stark ab. Wenn die Nachfrage gleich bleibt oder gar wächst, muss der Preis rein rechnerisch ansteigen.

Wird sich Litecoins Bullenrun fortsetzen? Würdest Du Dir eine LTC-Kreditkarte zulegen? Schreib es uns in die Kommentarspalte!

© Bild via BTC Keychain, Flickr.comLizenz

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Facebook enthüllt Project Libra, will gleich zwei neue Coins einführen

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Facebook hat heute ein Whitepaper und zwei Webseiten zu seiner kommenden Kryptowährung Libra veröffentlicht. Zusätzlich zu dem Token für die Allgemeinheit soll auch ein “Libra Investment Token” exklusiv für akkreditierte Investoren eingeführt werden.

Nach monatelangem Warten hat Facebook heute endlich seine kommende Kryptowährung vorgestellt. Damit ist nun klar, dass diese “Libra” und nicht wie von Vielen angenommen “GlobalCoin” heißen wird. Es wurden gleich zwei Webseiten veröffentlicht: Einerseits Calibra.com und andererseits Libra.org.

Bei Calibra handelt es sich um ein Tochterunternehmen von Facebook, welches seit Februar diesen Jahres bei dem Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN), einer Abteilung des US-Finanzministeriums, registriert ist. Calibra soll die “Trennung zwischen sozialen und finanziellen Daten” gewährleisten.

Die Libra Association ist dagegen eine Non-Profit-Organisation mit Sitz in Genf. Sie soll aus 100 Mitgliedern bestehen, welche die Libra-Blockchain verwalten werden. Bereits bekannte Mitglieder sind PayPal, Visa, Mastercard und Uber. Auf Libra.org lässt sich das Whitepaper des Projekts einsehen.

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Kein Stablecoin im herkömmlichen Sinne

Bei Libra soll es sich um eine Kryptowährung mit “geringer Volatilität” handeln. Anders als Stablecoins wie beispielsweise Tether (USDT) bildet Facebooks Coin nicht eine einzelne Fiatwährung nach. Stattdessen wird Libra durch Reserven in Form von verschiedenen Währungen wie US-Dollar, Euro und Yen gedeckt.

Zusätzlicher STO-Token 

Neben dem Token für die Allgemeinheit soll noch ein sogenannter Libra Investment Token verausgeben werden. Es handelt sich dabei um eine Art Security Token Offering (STO), an dem nur akkreditierte Investoren teilnehmen können. Unternehmen müssen dabei mindestens 10 Millionen US-Dollar investieren, um Validierer des Netzwerks werden zu können. Andere Organisationen wie z.B. Universitäten können allerdings schon einsteigen, wenn sie nur die Unterhaltskosten für eine Node bezahlen.

Nicht anonym nutzbar

Ein Nutzerkonto bei Facebook oder den zugehörigen Plattformen Instagram und WhatsApp wird für die Verwendung von Libra nicht notwendig sein, doch es kommt sogar noch schlimmer: Jeder Anwender muss einen von seiner Regierung ausgestellten Ausweis vorlegen, um die Kryptowährung nutzen zu dürfen.

Das wird natürlich als positive Maßnahme zur Verhinderung von Betrug verkauft, hat jedoch nichts mehr mit der ursprünglichen Idee hinter Kryptowährungen zu tun: Bei Bitcoin (BTC) & Co. hat schließlich jeder Mensch die absolute Freiheit, so viele anonyme Adressen anzulegen, wie er möchte.

Wie wird Facebooks Project Libra die Welt verändern? Welche Auswirkungen wird es für Bitcoin haben? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

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Craig Wright ein Bitcoin (BTC)-Dieb? “Faketoshi” muss heute persönlich vor Gericht erscheinen

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Der selbsternannte Bitcoin (BTC)-Erfinder Craig Wright wurde von einem Gericht in Florida vorgeladen. Die Erben seines ehemaligen Geschäftspartners Dave Kleiman werfen Wright vor, ihren Anteil an angeblich gemeinsam geschürften BTC gestohlen zu haben.

Der umstrittene Computerwissenschaftler Craig Wright muss heute persönlich vor einem Bundesgericht im US-Bundesstaat Florida erscheinen. Dies hatte das Gericht vergangene Woche Montag angeordnet.

Wright befindet sich im Rechtsstreit mit den Erben seines 2013 verstorbenen Geschäftspartners Dave Kleiman. Es geht dabei um den sogenannten “Tulip Trust” in welchem angeblich 1.100.111 BTC aufbewahrt werden. Diese hätten zum aktuellen Bitcoin-Kurs einen Wert von rund 10 Milliarden US-Dollar. Kleimans Erben sind der Ansicht, dass Wright und Kleiman diese BTC gemeinsam geschürft hätten und verlangen daher, ihren rechtmäßigen Anteil ausgezahlt zu bekommen.

Wright und Kleimann: Die Erfinder von Bitcoin?

Die Online-Magazine Wired und Gizmodo hatten Ende 2015 darüber berichtet, dass Wright und Kleiman sich hinter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto verbergen und gemeinsam Bitcoin erfunden haben könnten.

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Wright hält bis heute an dieser Geschichte fest. Im Mai beanspruchte er sogar in den USA das Urheberrecht auf das Bitcoin-Whitepaper und den ursprünglichen Code der Kryptowährung für sich. Da er bislang keine überzeugenden Beweise vorlegen konnte, ist er auch unter dem Spottnamen “Faketoshi” bekannt.

Da er seine Ideen in BTC nicht mehr vertreten sah, gründete Wright im November 2018 eine neue Kryptowährung namens Bitcoin SV (BSV). Das “SV” darin steht für “Satoshi’s Vision”.

Wright händigt Richter Liste seiner Bitcoin-Adressen aus

Das Bundesgericht in Florida verlangte von Wright, bis zum 17. Juni eine Liste aller Bitcoin einzureichen, die er bis zum 31. Dezember 2013 geschürft habe. Anscheinend kam der Angeklagte dieser Aufforderung nach. Allerdings hat die Öffentlichkeit bislang keine Möglichkeit zur Überprüfung der Daten, weil der zuständige Richter das Dokument sogleich versiegeln ließ.

Sollte Wright in der Tat Satoshi Nakamoto sein, könnte er dies leicht beweisen: Er müsste nur einige BTC von einer der frühesten Bitcoin-Adressen bewegen, welche nachweislich dem Bitcoin-Erfinder gehören.

Seine Unfähigkeit dazu erklärt Wright damit, dass die Private Keys von den Verwaltern des Tulip Trusts kontrolliert werden würden. Interessanterweise besagt jedoch ein angeblich von Kleiman verfasstes Dokument aus dem Jahre 2011, dass am 1. Januar 2020 alle BTC aus dem Trust an Wright persönlich zurückfallen sollen.

Wir dürfen gespannt sein, was dann mit diesen Bitcoins geschehen wird, sofern sie überhaupt existieren sollten.

Wird Craig Wright durch diesen Prozess nun endgültig diskreditiert werden? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

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Bitcoin (BTC)-Hashrate erreicht Allzeithoch, über 1 Million aktive Adressen

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Bitcoin (BTC) hat vergangenes Wochenende nicht nur die 9.000 US-Dollar-Marke überschritten, sondern auch ein Jahreshoch bei den aktiven Adressen und einen neuen Rekord in Sachen Hashrate aufgestellt.

Bitcoin (BTC) erreicht aktuell einen Meilenstein nach dem anderen. Für die Investoren am relevantesten war natürlich der Preisanstieg auf über 9.000 US-Dollar pro BTC am Sonntagmorgen. Solche Höhen hatte Bitcoin zuletzt vor über einem Jahr im Mai 2018 erlebt.

Hashrate und Mining Difficulty erreichen Allzeithoch

Der aktuelle Preisanstieg kam jedoch keinesfalls aus dem Nichts. Zahlreiche positive Indikatoren hatten kürzlich neue Höchststände erreicht: So war etwa die Mining Difficulty Ende Mai auf ein neues Rekordhoch gestiegen.

Der Grund für die anwachsende Mining Difficulty dürfte mit dem Reward Halving im Mai 2020 zusammenhängen. Dann wird sich der Coinbase Reward nämlich von aktuell 12,5 auf 6,25 BTC halbieren. Die Absicht, Bitcoin als Miner vor dem Halving zu akkumulieren, liegt daher auf der Hand.

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Die zunehmende Aktivität der Miner lässt sich noch an einem weiteren Wert ablesen, nämlich der Hashrate des Bitcoin-Netzwerks. Diese übertraf laut Blockchain.com vergangenen Freitag den im August 2018 aufgestellten bisherigen Rekord und erreichte mit über 62 Millionen Terrahash pro Sekunde einen neuen Höchstwert.

Über eine Million aktive Bitcoin-Adressen

Neben den Minern scheinen auch die Nutzer von Bitcoin zur Höchstform aufzulaufen: Ebenfalls am Freitag überstieg die Anzahl der aktiven Bitcoin-Adressen laut CoinMetrics.io eine Million. Dabei werden all jene Adressen gezählt, welche an diesem Tag entweder BTC versendet oder empfangen hatten.

Bei den aktiven Adressen wurde allerdings noch keine neue Bestmarke aufgestellt. Tatsächlich war dieser Wert auf dem Höhepunkt der letzten Spekulationsblase Ende 2017 am höchsten. Der bisherige Rekord von 1,28 Millionen aktiven Adressen wurde am 14. Dezember jenes Jahres aufgestellt. Doch sollte sich der aktuelle positive Trend fortsetzen, könnte auch dieser schon bald übertroffen werden.

Wird sich der Aufwärtstrend ungebremst fortsetzen oder erwartet uns bald eine Korrektur? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!  

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Luke Martin: Bitcoin (BTC)-Kurs steigt in den nächsten Tagen auf $9800

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Der renommierte Chart-Analyst Luke Martin ist sich sicher: Durchbricht der Bitcoin (BTC)-Kurs wieder die $8.400 Marke, schießt die Kryptowährung auf $9.800 hoch. Bitcoin stieg soeben auf $8.650 an.

Bitcoin (BTC) konnte in den vergangenen Tagen wieder einen großen Kaufdruck erzeugen. Die Kryptowährung stieg binnen 24 Stunden um mehr als $500. Lag der Kurs gestern noch bei $8.150, schoss er über Nacht auf über $8.650 hoch. Das ist ein Anstieg von satten 4,50%. Es scheint, als läge der Markt wieder ganz in der Hand der Bitcoin-Bullen. Altcoins wie Ether, XRP und Litecoin verzeichneten auch einen Anstieg, allerdings 2%, 1% und 2% einen geringeren als das digitale Gold.

Der bekannte Chart-Techniker Luke Martin zeigte sich auf Twitter gestern optimistisch, dass die Erklimmung von $8.400 den Weg zur nächsten Resistenz ebnet, und zwar jene bei $9.800.

Erst kürzlich machte die Kryptowährung einen Preissprung auf $9.000, brach dann aber wieder auf unter $8.000 ein

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Damit die FOMO (kurz für Fear Of Missing Out) aber auch die allgemeine Öffentlichkeit erfasst, müssen einigen Analysten zufolge erst die $10.000 geknackt werden. Sollte das gelingen, gilt Bitcoin (BTC) wohl auch für den letzten Schwarzmaler wieder als lebendig. Stieg das Medien-Echo in den vergangenen Tagen allmählich an, könnte es bei einer Myriade wieder aus allen Nähten platzen.

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Bitcoin (BTC) nähert sich $9.000, doch Altcoins könnte Eiszeit drohen

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Während der Bitcoin (BTC)-Preis weiter im Steigen begriffen ist, prophezeit der Analyst Alex Krüger einen “Altcoin-Winter”. Vor allem die jüngsten Entscheidungen der Exchange Binance würden kleineren Kryptowährungen schaden.

Der Preis eines Bitcoin (BTC) ist in den letzten 24 Stunden um rund fünf Prozent gestiegen, womit ein BTC aktuell bei rund 8.700 US-Dollar gehandelt wird. Setzt sich der Aufwärtstrend weiterhin fort, könnte Bitcoin heute noch einen neuen Jahreshöchststand erreichen.

Jedoch könnte ein weiterer Wertzuwachs der größten Kryptowährung an einen Preisverfall bei kleineren Altcoins gekoppelt sein. Diese These hat zumindest der Ökonom und Analyst Alex Krüger aufgestellt. Bitcoin und andere größere Coins würden florieren, während kleineren Konkurrenten ein “Altcoin-Winter” bevorstände.

Binance.com verlässt den US-Markt 

Krüger führt seine Prognose auf die Entscheidung der Exchange Binance zurück, ihr Angebot in den Vereinigten Staaten umzustellen. US-Bürger sollen gemäß neuer Nutzerbedingungen ab dem 12. September von Binance.com ausgeschlossen werden. Im Gegenzug soll bis dahin mit Binance.US ein neuer Anbieter für den amerikanischen Markt eingeführt werden.

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Die nach Handelsvolumen weltgrößte Exchange hatte den Schritt am Donnerstagabend angekündigt. Binance.US soll in Partnerschaft mit der kalifornischen Firma BAM Trading Services entwickelt werden, über die kaum etwas bekannt ist.

Wohl deutlich weniger Coins auf Binance.US

Es steht zu erwarten, dass Binance.US ein deutlich geringeres Angebot an handelbaren Coins als Binance.com bereitstellen wird. Laut Pressemitteilung wird der Fokus des neuen Anbieters auf dem “Handel mit Mainstream-Kryptowährungen mit Liquidität” liegen.

Daher kann man erwarten, dass zahlreiche amerikanische Kunden ihre in Zukunft nicht mehr handelbaren Coins verkaufen und das Geld in jene Kryptowährungen stecken werden, welche mit Sicherheit den Sprung zu Binance.US schaffen werden – allen voran natürlich BTC.

Kannst Du dich Krügers Einschätzung anschließen oder überschätzt er Binance’  Bedeutung für den Kryptomarkt? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

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