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Bitcoin sieht „bullishe Preisentwicklung“: Warum 45.000 Dollar jetzt wahrscheinlich sind

Bitcoin hat wieder die Höchststände seiner aktuellen Spanne erreicht. Die erste Kryptowährung nach Marktkapitalisierung wird aktuell (Zeitpunkt dieses Artikels) bei 41.700 Dollar getradet.

BTC bewegt sich seitwärts, nachdem er im Tageschart die 40.000-Dollar-Marke zurückerobert hat. Quelle: BTCUSD Tradingview

Die allgemeine Stimmung auf dem Markt hat sich enorm verbessert, der Angst- und Gierindex signalisiert zum ersten Mal seit Monaten wieder Gier. Andere Indikatoren deuten, wie von vielen Experten hervorgehoben, auf eine eindeutige Verschiebung des Marktes hin. Die Bullen könnten in den kommenden Wochen weitere grüne Tage erleben.

Beispielsweise zeigen Daten des Blockchain-Datenanbieters Glassnode einen Anstieg der Bitcoin-Menge, die von den „stärksten Inhabern” gehalten wird. Laut der Metrik„“Illiquid Supply” sind diese Inhaber auf ein Allzeithoch gestiegen – und das deutet auf eine „bullische“ Preisentwicklung hin.

Quelle: Glassnode via Lex Moskovski

Mehr langfristige Inhaber

Charles Edwards, Gründer von Capriole Investments, stellt eine Zunahme der langfristigen Bitcoin-Inhaber fest. Laut der „HOLD Waves“-Metrik hat sich das Angebot dieser Art von Investoren seit dem Crash im Mai 2021 erhöht. Edwards hierzu:

„Diese Art von starkem Anstieg ist in den frühen Phasen früherer Bärenmärkte nie aufgetreten, was darauf hindeutet, dass die Chance besteht, dass der Bitcoin-Bullenzyklus noch intakt ist.“

Quelle: Glassnode via Charles Edwards

Zusätzliche Daten, die von Edwards zur Verfügung gestellt wurden, zeigen: Die Börsenplattformen sahen ihre „ersten positiven Abflüsse” seit der letzten Woche, als Bitcoin einen Lauf von seinem Jahresanfangswert bei etwa 29.000 Dollar auf sein aktuelles Niveau hingelegt hat. Diese Kennzahl deutet darauf hin, dass die Nachfrage auf dem Kryptomarkt zurückkehren und eine weitere Aufwertung unterstützen könnte.

Wie bereits erwähnt: Bitcoin fiel einige Tage vor der aktuellen Preisentwicklung von etwa 35.000 Dollar auf seinen Jahresanfangswert. Edwards bezeichnet diesen Kursverlauf als „gescheiterten Ausbruch”, da die Verkäufer bei diesen Tiefstständen erschöpft waren und den Kurs nicht weiter nach unten drücken konnten. Er ergänzt:

„Der anschließende Squeeze nach oben wurde durch einen stark verkürzten Markt mit einem übermäßigen Engagement in Stablecoin-Kontrakten unterstützt. Dies führte in der letzten Woche zu einem Short-Squeeze, der in der hervorgehobenen Kerze gipfelte (…)“

Quelle: Charles Edwards – Capriole Investments

Bitcoin-Fundamentaldaten drehen ins Positive, Bullen am Steuer?

Edwards hat auch andere Indikatoren überprüft, wie die Hash Ribbons Metrik. Er glaubt, dass sie „vielversprechend“ aussieht. Die Metrik hat einen deutlichen Rückgang verzeichnet, nachdem China das Bitcoin-Mining aus dem Land verbannt hatte. Die Miner mussten zu freundlicheren Regionen abwandern.

Die Bitcoin-Hash-Rate und ihr Energiewert sind gestiegen. Edwards stellt fest, dass diese beiden Metriken um 8 % nach oben gegangen sind, was darauf hindeutet, dass die Miner-Abwanderung beendet sein könnte. Dies stellt einen weiteren positiven Faktor dar, da diese Unternehmen den Verkauf von BTC einstellen können und der Verkaufsdruck auf dem Markt womöglich abnimmt. Die Anleger müssen jedoch vorsichtig bleiben:

„Die Hash-Rate zeigt einen positiven und starken Trend, der dem vom Dezember 2018 nicht unähnlich ist, was darauf hindeutet, dass die Talsohle erreicht sein könnte. Allerdings kann die Hash-Rate während der Kapitulation verschiedene falsch-positive Signale geben. Aus diesem Grund bleiben wir vorsichtig, bis das Hash-Rate-Kaufsignal bestätigt wird.“

In den kommenden Tagen könnte Bitcoin eine weitere Akkumulation um die aktuellen Niveaus erleben, mit einer „höheren Chance” auf einen weiteren Anstieg bis in den mittleren Bereich von 45.000 Dollar. Sollte der BTC-Kurs zurückgehen, liegt die Entkräftungszone bei 39.000 Dollar.

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Textnachweis: Newsbtc

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Bitcoin in China: So will das Land im 2. Quartal 2021 gegen den „Krypto-Hype“ vorgehen

Chinas Zentralbank hat in ihrer Liste der politischen Prioritäten für die zweite Jahreshälfte ihr Engagement gegen den Missbrauch von Kryptowährungen bekräftigt. Der „People’s Bank of China“ zufolge wolle man weiterhin gegen „illegale Aktivitäten” von Kryptowährungen vorgehen und „einen hohen Druck auf den Hype um das Trading mit virtuellen Währungen aufrechterhalten.”

Bitcoin – Gegenwind in China

China hat Finanzinstituten bereits 2017 das Trading mit Kryptowährungen untersagt und Anfang des Jahres Bitcoin-Miner aus dem Land geworfen. Zudem arbeitet China derzeit an seiner eigenen digitalen Währungsalternative: dem digitalen Yuan.

Die „People’s Bank of China“ hat am Samstag eine Erklärung herausgegeben, dass die Zentralbank „den Druck auf den Hype um das Trading mit virtuellen Währungen hoch halten wird.”

Erst einen Tag zuvor hatten die politischen Entscheidungsträger die Prioritäten der Bank für die zweite Jahreshälfte festgelegt.

Die PBoC beglückwünschte sich selbst für das „harte Durchgreifen gegen illegale Aktivitäten mit virtuellen Währungen” zu Beginn des Jahres. Man werde Finanzplattformen weiterhin überwachen und gegen den „Trading-Hype“ bei Kryptowährungen vorgehen.

Die chinesische Regierung hat das Krypto-Trading im Land schon 2017 eingeschränkt, als sie chinesischen Finanzinstituten das Trading mit Kryptowährungen untersagte. Das hindert Kryptowährungsbörsen daran, im Land zu arbeiten.

Am 17. Mai dieses Jahres bekräftigten drei große Zahlungsverkehrsverbände in China ihr Engagement für diese Regulierung und erklärten, dass das spekulative Trading „die Sicherheit des Eigentums der Menschen ernsthaft beeinträchtigt und die normale Wirtschafts- und Finanzordnung stört“.

China verstärkte daraufhin seine Bemühungen und führte fünf Tage später Beschränkungen für das Krypto-Mining ein, um „finanzielle Risiken zu verhindern und zu kontrollieren“. Im Juni wurden die Beschränkungen für das Bitcoin-Mining im ganzen Land weiter verschärft.

Im September 2019 machten chinesische Miner sogar 76% aller Miner weltweit aus. Nachdem die Beschränkungen in Kraft getreten waren, sank auch die Bitcoin-Hash-Rate um 76%, da chinesische Miner ins Ausland abwanderten – von 198 EH/s auf 89 EH/s.

Raus mit dem Alten, rein mit dem Neuen

Während sie gegen Kryptowährungen vorgeht, arbeitet die PBoC an ihrer eigenen digitalen Zentralbankwährung.

Einem Fortschrittsbericht der Zentralbank vom Juli 2021 zufolge wurde der digitale Yuan in 70,75 Millionen Transaktionen verwendet und erreichte bis Ende Juni einen Gesamtwert von 34,5 Milliarden Yuan (5 Milliarden US-Dollar).

Der digitale Yuan ist keine Kryptowährung, sondern das digitale Äquivalent zu Chinas physischer Währung Renminbi. Er wird in einer mobilen Geldbörse gehalten.

Digitale Yuan-Tokens haben eine eindeutige Kennung, genau wie Banknoten – außer natürlich, dass die Regierung die digitale Version leicht nachverfolgen und sehen kann, in wessen Brieftasche sie sich befindet. Das ist äußerst nützlich, wenn die Regierung gegen „illegale Aktivitäten” vorgehen will.

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Textnachweis: Decrypt

Zuletzt aktualisiert am 1. August 2021

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„Illegale Börse“: Binance muss auch in Malaysia den Betrieb einstellen

Binance kommt nicht zur Ruhe. Jetzt schlagen die Behörden in Malaysia Alarm: Die Krypto-Börse soll ihre Dienste illegal angeboten haben.

Binance: illegale Dienste in Malaysia angeboten

Es vergeht kein Tag, an dem Binance nicht mindestens einmal zum Thema Regulierung in den Medien ist. Gestern erst hat die nach Volumen weltgrößte Krypto-Börse für Coins wie Bitcoin oder Ethereum angekündigt, das Derivate- und Futures-Trading in Europa einzustellen – und jetzt hat die malaysische Wertpapieraufsichtsbehörde zudem Vollstreckungsmaßnahmen gegen Binance angekündigt. Die Behörde warnt ihre Bürger:

„Den Anlegern wird empfohlen, keine Geschäfte mit illegalen Börsen für digitale Vermögenswerte zu tätigen und nicht über diese zu investieren. Diejenigen, die derzeit Konten bei Binance haben, werden dringend aufgefordert, das Trading über die Plattformen sofort einzustellen und alle ihre Investitionen unverzüglich abzuziehen.“

Der Vorwurf gegen Binance: Das Unternehmen soll illegal im Land tätig sein. Bereits im Juli 2020 sei das Unternehmen in der „Investor Alert List“ der Wertpapieraufsichtsbehörde gelandet und dürfe seitdem eigentlich nicht mehr dort tätig sein. Hierfür wurde Binance von den Behörden nun ein sogenannter öffentlicher Verweis erteilt.

Der ging einerseits an die auf den Kaiman-Inseln sitzende Binance Holdings Limited, an Binance-CEO Changpeng „CZ“ Zhao sowie drei weitere Binance-Unternehmen (Binance Digital Limited aus England, Binance Asia Services Pte Ltd mit Sitz in Singapur und Binance UAB aus Litauen).

CZ: Einhaltung von Vorschriften „ein Muss“

Die vier Binance-Unternehmen wurden von der malaysischen Wertpapieraufsichtsbehörde nun angewiesen, den Betrieb vollumfänglich einzustellen. Das bedeutet: Innerhalb von 14 Tagen muss das Unternehmen die Website und die mobilen Anwendungen in Malaysia unzugänglich machen und deaktivieren. Gleichzeitig ist Binance angehalten, sämtliche Medien- und Marketingaktivitäten einzustellen, die sich an malaysische Anleger richten. Zudem erhalten malaysische Anleger keinen Zugang mehr zur Telegram-Gruppe von Binance.

An CZ ging die Ansage, er müsse dafür sorgen, dass den Anweisungen Folge geleistet wird. Vor einigen Tagen hatte der gebürtige Chinese bereits betont: Regulierung sei notwendig, um zu wachsen, man wolle mit den Behörden zusammenarbeiten. Auf Twitter gibt sich der CEO derweil entspannt. Erneut betont er die Wichtigkeit eines regulatorischen Rahmenwerks, um Kryptowährungen zu einem weltweiten Erfolg zu machen. CZ an seine mehr als 3 Millionen Follower:

„Die Einhaltung von Vorschriften ist ein Muss, keine Entscheidung. Und sie führt zu MEHR Marktzugang und Akzeptanz, nicht zu weniger.

Die Akzeptanz von Kryptowährungen liegt jetzt wahrscheinlich bei 2%. Lassen Sie uns die anderen 98% an Bord holen.“

 Bleibt abzuwarten, ob Zhao damit nur gute Miene zum bösen Spiel macht. Der regulatorische Druck, den Binance zu spüren kommt, hat viele Anleger aufhorchen lassen. Ungewiss, was noch für den Exchange kommt – und was es mit Binance Coin (BNB) machen wird, dem nativen Token der Börse. Aktuell geplant ist, das Unternehmen zu einem vollständig regulierten Finanzinstitut umzukrempeln. So möchte CZ dann die erwähnten anderen 98% „an Bord“ holen.

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Ripples XRP: Trading-Volumen im 2. Quartal 2021 nahezu verdoppelt – und bald kommen NFTs

Trotz des laufenden Rechtsstreits hat sich das tägliche XRP-Tradingvolumen in Q2 auf 4 Milliarden US-Dollar verdoppelt.

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Laut einem Marktbericht von Ripple ist das durchschnittliche tägliche Tradingvolumen (ADV) von XRP in die Höhe geschnellt und hat sich im zweiten Quartal des Jahres auf 4,49 Milliarden US-Dollar fast verdoppelt – verglichen mit den 2,26 Milliarden US-Dollar, die in den ersten drei Monaten des Jahres 2021 verzeichnet wurden, während der Token vier der höchsten jemals verzeichneten Volumentage erlebte.

Ripples XRP ist derzeit die fünfte Kryptowährung nach täglichem Tradingvolumen – folgend auf den Stablecoin-Goliath Tether (USDT), Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH) und Binance USD (BUSD), einem von Paxos in Partnerschaft mit Binance ausgegebenen Stablecoin.

Ripples Platz an der Spitze

Obwohl die gestiegene ADV-Metrik des Tokens im zweiten Quartal wahrscheinlich die allgemeine Marktstimmung widerspiegelt (der gesamte Kryptomarkt befand sich in diesem Zeitraum auf einer Hausse, die von Bitcoin angeführt wurde), machte Ripple, das die Entwicklung des XRP-Ledgers steuert, kontinuierliche Fortschritte bei der Entwicklung seines Tokens.

Derzeit rangiert Ripples XRP nach Marktkapitalisierung an sechster Stelle der Kryptowährungen und hat insbesondere in Südostasien an Bedeutung gewonnen, nachdem Ripple Partnerschaften mit Unternehmen wie Novatti und Tranglo eingegangen ist, die grenzüberschreitende Zahlungen und Überweisungen erleichtern.

Kürzlich sprang XRP nach der Ankündigung von Ripples erstem On-Demand-Liquiditätsservice (ODL) in Japan um 19% nach oben, da das Unternehmen seine Expansion in der Region Asien-Pazifik (APAC) fortsetzt.

Laufender Rechtsstreit kein Stolperstein

Ripple schreibt in seinem Marktbericht für das zweite Quartal, in dem das belastende rechtliche Rätsel reflektiert wird:

„In der Zwischenzeit haben in den USA viele auf die Notwendigkeit des Verbraucherschutzes und der Klarheit hingewiesen, um gesunde Märkte zu fördern, aber die Regulierungsbehörden haben es weiterhin versäumt, den Marktteilnehmern eine klare Anleitung zu geben, während die Popularität von Kryptowährungen in die Höhe geschossen ist.“

Die laufende Klage gegen das Unternehmen wurde im vergangenen Dezember von der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) eingereicht. Die behauptet, dass der Verkauf von XRP ein nicht registriertes Wertpapierangebot in Höhe von mehr als 1,38 Milliarden US-Dollar gewesen sei.

Die Verteidigungsstrategie von Ripple sieht vor, dass „die Handlungen und Untätigkeiten der SEC die Marktteilnehmer nicht angemessen darüber informiert haben, dass die Behörde XRP als Wertpapier betrachtet“ – aber der Mangel an regulatorischer Klarheit in den USA konnte das Unternehmen nicht daran hindern, sein Geschäft in Asien und Japan auszubauen.

Anfang des Monats gab Ripple seine Investition in den Marktplatz für nicht-fungible Token (NFT) Mintable bekannt.

Der Bericht, der auf Ripples vielfältige Absichten hinweist, wenn es um den weiteren Ausbau des Ökosystems geht, kommentiert:

„Mit Plänen für eine XRP-Ledger-Integration erschließt Mintable die Massenakzeptanz von Kryptowährungen und ermöglicht es, dass potenziell Milliarden von NFTs auf nachhaltige und kosteneffiziente Weise geprägt, gekauft und übertragen werden können.“

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Textnachweis: Cryptoslate

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Diese 5 bullishen Bitcoin-Charts zeigen: BTC steht kurz vor einem parabolischen Anstieg

Heute ist der letzte Tag des Monats Juli – und Bitcoin befindet sich an einem entscheidenden Moment. Der Coin steht am Scheideweg eines möglichen Bärenmarktes oder einer bullishen Fortsetzung, und der gewählte Weg wird den Trend möglicherweise für die kommenden Monate oder Jahre diktieren.

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Der monatliche Zeitrahmen dürfte Anhaltspunkte dafür liefern, was als Nächstes kommen könnte – und wir haben fünf extrem bullishe Charts und Gründe, warum Bitcoin von hier aus eher abheben als weiter fallen wird.

Alles oder nichts für Bitcoin: kritischer Monatsschluss steht bevor

Bitcoin ist nach einem langwierigen und dramatischen Fall auf $30.000 wieder bei etwa $40.000 angelangt. Jedes Unterschreiten des Unterstützungsniveaus wurde aufgekauft, aber auch der Widerstand darüber ist noch nicht gebrochen.

Der Grund für die Pattsituation zwischen den beiden Niveaus liegt darin, dass die Preisbewegung auf monatlichen Zeitrahmen zwischen dem sogenannten Tenkan-sen und dem Kijun-sen gefangen ist. Der letzte Bärenmarkt wurde durch den Verlust dieses Niveaus eingeleitet. Die Monatskerze hält sich auch an der Unterstützung, was Anfang 2018 nicht der Fall war.

Das Ichimoku ist derzeit bullish für die Top-Kryptowährung | Quelle: BTCUSD auf TradingView.com

Die beiden kleineren Kerzen aus dem Juni und Juli haben eine ähnliche Struktur wie das Paar, das den Tiefpunkt des Bärenmarktes bei 3.000 US-Dollar bildete und noch nicht durchbrochen wurde.

Das japanische Candlestick-Muster bildet sich auch gerade dann, wenn der Bitcoin-Preis gegen eine langfristige parabolische Kurve prallt. Eine ähnlich große Bewegung nach oben vom 2018er-Tief könnte von hier aus das gemessene Ziel darstellen.

Kerzenstruktur entspricht dem Bärenmarktboden | Quelle: BTCUSD auf TradingView.com

Allerdings zeigt der untenstehende Chart den TD-Sequenzindikator bei einer roten 2-Zählung (was darauf hindeutet, dass sich ein Abwärtstrend in der Anfangsphase befindet – vergleiche die vergangenen Zählungen für Beispiele). Aber zugunsten der Bullen ist die Unterstützung auf den Punkt zurückgefallen, an dem die TD 9-Zählung auf dem hohen Zeitrahmen durchbrochen wurde.

Die Unterstützung hält dort, wo der Trend interessant wurde | Quelle: BTCUSD auf TradingView.com

Technische Daten zeigen: Bitcoin-Bullensturm bahnt sich an

Die bullishen Signale auf dem monatlichen Zeitrahmen hören einfach nicht auf. Der Bitcoin-Preis hat noch viele weitere Signale, die darauf hindeuten, dass der Bull-Run noch lange nicht vorbei ist.

Das nächste Signal kommt vom Relative-Stärke-Index. Der deutet darauf hin, dass Bitcoin zwar während des letzten Impulses sehr schnell überhitzt wurde, die Hausse aber im Vergleich zur letzten Rallye kaum ein Wimmern sein wird.

Bitcoin RSI-Support hält | Quelle: BTCUSD auf TradingView.com

Der RSI hält sich auf einem Niveau, das den letzten großen Bullenmarkt von 2017 ausgelöst hat – und dreht wieder nach oben. Wenn man den gleichen Messwert vom Punkt der Unterstützung während des letzten Bullenmarktes nimmt, deutet der RSI darauf hin, dass es für die Bullen in diesem Zyklus viel mehr Spielraum gibt.

Schließlich gibt es noch den LMACD, der nur knapp einem bärischen Crossover entgeht.

Es gibt keinen bärischen Crossover… noch nicht | Quelle: BTCUSD auf TradingView.com

Der LMACD ist die logarithmische Version des Moving Average Convergence Divergence-Indikators und eignet sich besser für die Verwendung mit Bitcoin. Frühere bärische Überschreitungen auf dem monatlichen Zeitrahmen führten zu ausgedehnten Abwärtstrends, während die knappe Überschreitung Ende 2020 bei Bitcoin zu einem Anstieg auf 60.000 $ pro Coin führte.

Alle Diagramme zusammengenommen deuten darauf hin, dass jede Abwärtsbewegung auf niedrigeren Zeitskalen nichts anderes war als eine Erschütterung von epischem Ausmaß. Wie auch immer: Nur die Zeit wird es zeigen – und es sind nur noch wenige Stunden übrig, bevor die eindeutig kritische Monatskerze zu einem dramatischen Abschluss kommt.

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Textnachweis: Newsbtc

Zuletzt aktualisiert am 31. Juli 2021

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Veteranen-Trader Peter Brandt spricht bärische Warnung aus

Der Veteranen-Trader Peter Brandt hatte die Bitcoin-Bullen davor gewarnt, dass die jüngsten Versuche, die 40.000 USD zu knacken, fehlschlagen könnten.

Veteranen-Trader spricht bärische Warnung aus

Bitcoin hat weiterhin Schwierigkeiten, die 40.000 US-Dollar zu überschreiten. Dieser Bereich zeigt sich aktuell als wichtiges technisches als auch psychologisches Level. Der erfahrene Rohstoffhändler Peter Brandt hat aufgrund der mehrmaligen Versuche diese Marke zu knacken eine bärische Warnung für Bullen geschrieben.

Brandt hat auf Twitter darauf hingewiesen, dass Bitcoin an der 40.000-USD-Marke mehrfach abgelehnt wurde.

Nachdem es Mitte Mai nicht gelungen war, dieses wichtige Level zurückzuerobern, korrigierte Bitcoin in etwas mehr als einer Woche um mehr als 30 Prozent und stürzte am 22. Juni sogar auf ein lokales Tief von 28.675 USD.

Kürzlich hat der NorthmanTrader-Gründer Sven Henrich auf Twitter davor gewarnt, dass zeitweilige Sommerrallys dazu neigen, ins Stocken zu geraten, was in den letzten Jahren der Fall war.

Henrich schrieb auf Twitter:

Keine Vorhersage, nur eine Beobachtung, aber basierend auf der saisonalen Geschichte von #Bitcoin folgten den zeitweiligen Sommerrallys tendenziell eine gewisse Schwäche. Manche geringfügig, manche eher ausgeprägt.

In den letzten Jahren haben die Spätsommerrallys nachgelassen. Am 17. August 2020 stieg BTC auf 12.469 USD, fiel daraufhin allerdings bis Anfang September um 20%. Am 7. August 2019 erreichte BTC mit 12.357 USD seinen Höchststand, bevor eine zweiwöchige Korrektur folgte, die den Preis um 24% nach unten drückte.

Die derzeitige Bitcoin-Rally scheint überhitzt zu sein, wobei BTC die längste Reihe von aufeinanderfolgenden Kürzen seit Ende Dezember verzeichnet.

Während Bitcoin anscheinend die Kraft ausgegangen ist, haben mehrere Altcoins wieder ihre Rally gestartet.

Ethereum und XRP legten in den letzten 24 Stunden um mehr als 5 Prozent zu, wodurch sie zu den Top-Performern unter den Top-10-Kryptowährungen zählen.

Unter den Top-50-Kryptowährungen war Solana unter den Gewinnern mit einem jüngsten Anstieg von 16 Prozent.


©Bild via www.youtube.com

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MicroStrategy ist weiterhin an Bitcoin interessiert

MicroStrategy hat bekannt gegeben, mehr Bitcoin in die Unternehmensbilanz aufzunehmen, die bereits 105.000 BTC im Wert von rund 4 Milliarden USD umfasst.

MicroStrategy ist weiterhin an Bitcoin interessiert

In einer vor der Konferenz veröffentlichten Erklärung sagte der CEO von MicroStrategy, Michael Saylor:

“Wir freuen uns weiterhin über die Ergebnisse der Umsetzung unserer Digital-Asset-Strategie. Durch unsere jüngste Kapitalerhöhung konnten wir unseren digitalen Bestand auf über 105.000 Bitcoins erweitern. Wir beabsichtigen auch in Zukunft, zusätzliches Kapital in unsere Digital-Asset-Strategie einzusetzen.”

Während eines Live-Videocalls mit Investoren am Donnerstag, mussten sich der CEO Michael Saylor und CFO Phong Li der Kritik der Mainstream-Presse stellen. Saylor erklärte:

“Unsere Makrostrategie besteht darin, Bitcoin zu erwerben und zu halten. Wir helfen dabei, den Aufsichtsbehörden, der Öffentlichkeit und den Medien Bitcoin zu erklären.”

“Wir denken, dass der Erwerb von Bitcoin zu diesem Zeitpunkt ein kluger Schachzug sein wird. Wir haben das Gefühl, dass es im Moment einen Landraub gibt, um so viel wie möglich zu erwerben.”

Saylor sagte auch, dass er zufrieden mit der Investition sei, trotz negativer Nachrichtenkatalysatoren, die in letzter Zeit viele Privatanleger abgeschreckt haben.

“Der China-Exodus war eine wirklich gute Sache für Bitcoin. Das Ergebnis war eine Dezentralisierung des Bergbaus auf der ganzen Welt.”

“Langfristig ist die Verwestlichung von Bitcoin gut für Bitcoin, die USA. Dollar und westliche Technologie.”

Saylor wurde auch gefragt, ob das Unternehmen es in Betracht zieht, in andere Krypto-Assets wie Ethereum zu investieren.

“Unsere Strategie besteht darin, uns auf Bitcoin zu konzentrieren. Ich kann Bitcoin in die gesamte digitale Wirtschaft einbinden und es macht alles besser. Bitcoin repariert alles.”

“Die am wenigsten riskante und am stärksten diversifizierte Anlagestrategie besteht darin, einfach Bitcoin zu halten.”

Phong Li bestätigte Saylors Aussagen und sagte dazu, dass die Investitionen einen erheblichen Wert für Aktionäre generiert haben. Er sagte auch, dass sich das Unternehmen noch in der Anfangsphase der Umsetzung seiner Bitcoin-Strategie befindet.

Saylor sagte:

“Bitcoin ist der am weitesten verbreitete Finanzwert in der Geschichte der Welt und wächst am schnellsten.”

“Wenn man die Uhr zwölf Monate zurückdreht, ist es schwer, börsennotierte Unternehmen mit Bitcoin in der Bilanz zu finden. Jetzt haben wir über ein Dutzend Unternehmen mit Bitcoin in Milliardenhöhe in den Bilanzen.”

“In Zukunft kann man davon ausgehen, dass wir zusätzliche Bitcoins kaufen.”


Bildquelle: Pixabay / Lizenz

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Binance stellt Derivate- und Futures-Trading in Europa ein – CEO spricht von „kleinen Rückschritten“

Die Krypto-Börse Binance hat bekanntgegeben, das Derivate-Trading in Europa auszusetzen – beginnend mit Deutschland, Italien und Holland.

Trading wird mit sofortiger Wirkung eingestellt

Die Kryptobörse Binance kommt einfach nicht zur Ruhe. Nun schränkt das Unternehmen die angebotenen Dienstleistungen weiter ein: Wie Binance gerade bekanntgegeben hat, wird der Derivatehandel in Europa teilweise eingestellt. In Deutschland, Italien und den Niederlanden können Nutzer mit sofortiger Wirkung keine Futures-Konten mehr eröffnen. Nutzer mit bestehenden Positionen müssen diese bis zu einem noch nicht genannten Datum schließen.

Der Exchange erklärt einer Mitteilung zu dem Schritt:

„Wir evaluieren unsere Produkte kontinuierlich und arbeiten mit unseren Partnern zusammen, um die Bedürfnisse unserer Nutzer zu erfüllen. Heute geben wir bekannt, dass wir unser Angebot an Derivaten in der gesamten europäischen Region abbauen werden, beginnend mit den Niederlanden, Deutschland und Italien.“

Die europäische Region sei ein „sehr wichtiger Markt“ für Binance. Dass die EU proaktive Schritte „zur Harmonisierung der Krypto-Bestimmungen“ unternimmt (sprich: aktiv reguliert), sei „ein positives Zeichen für die Branche“. Bezüglich der nun eingestellten Produkte kommentiert Binance: Man vermarkte die Futures- und Derivatprodukte lokal zwar nicht aktiv, plane aber weiterhin, den Zugang zu diesen Produkten in der Region zu reduzieren. Man wolle die Gelegenheit nutzen, einen konstruktiven Dialog mit globalen Regulierungsbehörden über lokale Anforderungen zu führen.

 Wie geht es Binance wirklich?

Der Schritt wirft einmal mehr die Frage auf, wie es der nach Volumen weltgrößten Krypto-Börse wirklich geht. Seit Monaten ist Binance immer wieder im Zusammenhang mit regulatorischen Bedenken in den Schlagzeilen. So hat die britische Finanzaufsichtsbehörde FCA gerade eine Verbraucherwarnung herausgegeben. Demnach ist die Börse „nicht berechtigt, im Vereinigten Königreich regulierte Tätigkeiten auszuüben”. Die britischen Banken Barclays und Santander hindern ihre Kunden seit Kurzem zudem daran, Zahlungen an die Börse zu tätigen.

Auch von den Kaiman-Inseln, aus Polen, Thailand und Italien waren entsprechende Bedenken zu hören. Die thailändische Finanzaufsichtsbehörde hat sogar Strafanzeige gegen Binance gestellt – wegen des „Betriebs ohne Lizenz“.

Die italienische „Commissione Nazionale per le Società e la Borsa“ (CONSOB, die Regierungsbehörde, die für die Regulierung des Wertpapiermarktes zuständig ist), warnt ebenfalls davor, dass Binance nicht autorisiert ist, Dienstleistungen im Land anzubieten. Anlegern wird dringend geraten, „ihre größtmögliche Sorgfalt anzuwenden, um ihre Investitionsentscheidungen in vollem Bewusstsein zu treffen und im Voraus zu überprüfen, dass die Websites, über die sie die Investition tätigen, autorisierten Subjekten zugeordnet werden können“.

Binance-CEO Changpeng Zhao wiegelt derweil ab: Er begrüßt die Regulierung, hält sie für sinnvoll und notwendig. Sein Unternehmen soll nun umstrukturiert werden zu einem „vollständig regulierten Finanzinstitut“. CZ auf Twitter:

„Manchmal sind kleine Rückschläge für ein größeres, langfristiges Wachstum notwendig. Baut weiter.“

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EILMELDUNG: Binance stellt Krypto-Futures- und Derivate für einige europäische Länder ein

Binance plant, den Handel mit kryptobasierten Futures und Derivaten für alle europäischen Kunden einzustellen.

Binance wird kryptobasierte Futures für europäische Kunden einstellen

Laut einem Tweet von Bloomberg Terminal wird Binance Holdings keine Dienstleistungen mehr für den Handel mit Krypto-Futures-Kontrakten und Derivaten in Europa anbieten.

Binance-Händler aus Italien, Niederlanden und Deutschland wird es nicht mehr möglich sein, neue Krypto-Futures- und Derivate-Konten zu eröffnen.

Im Moment versucht Binance zusätzliche behördliche Untersuchungen und Prüfungen zu bestehen, um ein vollwertiges offizielles Finanzinstitut zu werden.

Der CEO von Binance, Changpeng Zhao (CZ) ist sogar bereit, von seiner Position zurückzutreten, wenn es Binance gelingt, einen besseren Kandidaten mit regulatorischer Erfahrung zu finden.

Insgesamt fand in letzter Zeit das größte Hin und Her mit der Börse und den Regulierungsbehörden statt. Viele Dienstleistungen, die Binance anbietet, wurden von Banken und Aufsichtsbehörden in einer Reihe von Ländern verboten, darunter Großbritannien, Italien, Hongkong und Deutschland. Die eigene Börse namens WazirX muss in Indien sogar mit Geldwäschevorwürfen kämpfen. Dieser Fall wird derzeit strafrechtlich untersucht.

Wie wir berichtet haben, hat die Börse auch angekündigt, den Heben für Händler von Binance Futures von 100x auf 20x herabzusetzen. Mit diesen ganzen Schritten zeigt sich gerade, dass Binance alles versucht, um alle regulatorischen Hürden zu stemmen.

Die nächsten Monate könnten für Binance weiterhin spannend und auch nervenaufreibend bleiben, da beinahe täglich neue Probleme auftauchen, mit denen die Börse zu kämpfen hat. Viele europäische Kunden, die vor allem für solche Produkte auf Binance unterwegs sind, könnte der Zeitpunkt kommen, sich nach Alternativen umzusehen.


Bildquelle: Pixabay / Lizenz

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Neue Millionen-Dollar-Prognose für Bitcoin: realistisches Preisziel oder bullishe Wahnvorstellung?

Ein Top-Krypto-Analyst erklärt im Interview, wieso ein einziger Bitcoin Millionen Dollar wert sein wird. Zahlreiche bekannte Branchenteilnehmer erwarten eine ähnliche Entwicklung.

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Inhaltsverzeichnis

„Es ist wild, aber…“

Mit Bitcoins Angriff auf den $40K-Bereich sind auch die waghalsigeren Vorhersagen zurück. So behauptet Krypto-Analyst Dan Held in einem neuen Interview: Bitcoin wird eine Marktkapitalisierung in Höhe von 200 Billionen Dollar erreichen. Der Finanzstratege dürfte damit einen neuen Rekord aufgestellt haben in puncto bullishe Bitcoin-Prognosen – denn eine derart hohe Marktkapitalisierung würde den Preis pro Bitcoin auf 9,5 Millionen Dollar bringen.

Das wirklich Absurde daran ist allerdings: Held ist mit seiner Millionen-Dollar-Bitcoin-Prognose bei weitem nicht allein. Doch wie kommt er auf die mutig bis verrückte Vorhersage – und welche anderen Branchenteilnehmer erwarten ebenfalls derartige Bitcoin-Preise?

Held räumt angesichts der eher bearishen letzten Wochen selbst ein, dass die Zahlen „wild“ klingen, sagt aber mit einem milden Lächeln im Gesicht:

„Es ist eine wilde Zahlenspanne, aber ich denke, dass die Marktkapitalisierung von Bitcoin zwischen zehn und zweihundert Billionen liegen sollte…“

Eine unfassbar bullishe Aussage – insbesondere angesichts der Tatsache, dass viele Trader und Analysten immer noch nicht davon überzeugt sind, dass Bitcoin aktuell aus dem Gröbsten raus ist. Wie begründet Held also den Millionen-Dollar-Bitcoin-Call?

Kann Bitcoin wirklich auf 9,5 Millionen Dollar steigen?

Im Gespräch mit Kitco News betont Held, man müsse den „gesamten adressierbaren Markt der Wertaufbewahrungsmittel“ berücksichtigen. Dazu zählt Held Fiat-Geld, Gold, Staatsanleihen und Immobilien. Allein Immobilien hätten eine Marktkapitalisierung von 250 Billionen Dollar, so Held. Dennoch seien alle „von Natur aus schwächer“ als Bitcoin, wenn es um die Fähigkeit als Wertaufbewahrungsmittel geht. Held:

„Keiner von ihnen ist digital nativ, viele von ihnen können beschlagnahmt und zensiert werden, es gibt andere Dinge, die man mit ihnen nicht tun kann, sie sind nicht teilbar, sie sind nicht sehr haltbar, und das macht Bitcoin in Bezug auf seine monetären Eigenschaften zu einem sehr sexy Wertaufbewahrungsmittel.”

Einfach ausgedrückt: Held geht davon aus, dass Bitcoin als „Store of Value“ mit Immobilien konkurrieren und langfristig entsprechende Marktanteile abzwacken wird. Dazu passt, dass eine neue Studie von Goldman Sachs gerade festgestellt hat: Die Hälfte aller Family Offices in den USA beabsichtigt, künftig in Kryptowährungen wie Bitcoin zu investieren. Hauptsächlich geht es bei diesen Family Offices darum, das Großvermögen von Eigentümerfamilien generationenübergreifend zu übertragen. Und genau hier könnte Bitcoin eine bedeutende Rolle spielen, wie der Bericht von Goldman Sachs betont.

Du kannst dir das gesamte Interview mit Held hier anschauen.

1 Million Dollar pro Bitcoin, 10 Million Dollar pro Bitcoin

Held ist wie erwähnt nicht der einzige, der Bitcoin auf siebenstellige Preise steigen sieht. Auch Kraken-CEO Jesse Powell ist sicher: Bitcoin wird aufgrund der Inflation mühelos 1 Million Dollar erreichen. Der Unternehmer sieht Bitcoin locker auf eine halbe Million, dann auf eine Million Dollar pro Coin steigen. Powell:

„Es ist noch früh. Ich denke, dass Bitcoin innerhalb der nächsten Jahre leicht 500.000 Dollar erreichen wird. Schau dir an, wie viel Geld gedruckt wird. Mit Leichtigkeit werden wir eine Million Dollar pro Bitcoin erreichen…“

Auch Preston Pysh, Autor mehrerer Finanzbücher, gibt eine entsprechend bullishe Prognose ab. Im Gespräch mit Saifedean Ammous („The Bitcoin Standard“) sagt Pysh voraus: Bitcoin hat das Potenzial, eine Marktkapitalisierung in Höhe von 10 Billionen Dollar zu überschreiten. Wer das nicht glaubt, der unterschätze BTC. Pysh hält sogar 10 Billionen Dollar für zu niedrig angesetzt:

„Ich denke, 10 Billionen Dollar sind lächerlich. […]. Ich denke, das ist ein totaler Witz…“

Denn:

„Wenn wir über die Kaufkraft von einem dieser (21 Millionen) Coins sprechen, denke ich, dass die Zahl wahrscheinlich bei 5 bis 10 Millionen Dollar pro Coin liegt. So in etwa. Und ich denke, das ist ziemlich konservativ.”

Eine Prognose zwischen 5 bis 10 Millionen Dollar pro Coin – das ist natürlich ein bisschen ins Blaue geschossen. Pysh führt als Begründung einen Punkt an, den viele aufgrund des anhaltenden Gelddruckens als Kaufargument für BTC betrachten: seine Seltenheit. Und:

„Wenn ich mir anschaue, warum Bitcoin gewinnen wird – die Sache, die meiner Meinung nach das Vertrauen in der Zukunft fördern wird, ist etwas, das nicht manipuliert werden kann. Jeder in der Welt schaut sich heute um und sagt, wenn ein Mensch es berührt, ist es manipuliert.

Daher denke ich, dass die Menschen es in Zukunft so sehen werden, dass, wenn ein Mensch es nicht berühren kann und keine Regierungsbehörde es manipulieren oder berühren oder sich Zugang zu ihm verschaffen kann, das ist der Punkt, an dem Vertrauen entsteht.”

Bitcoin-Bulle Michael Saylor: 5 Mio. pro BTC – kein Problem

10 Billionen Dollar Marktkapitalisierung wirken tatsächlich lächerlich, wenn man sie mit der Bitcoin-Prognose von MicroStrategy-CEO Michael Saylor vergleicht. Saylors Firma hält aktuell sage und schreibe 91.579 Bitcoins – und die könnten ihren Wert in den nächsten Jahren noch vervielfachen, glaubt der Amerikaner:

„Ich kann sehen, dass Bitcoin eine Million erreichen wird. Ich kann sehen, dass BTC auf 5 Millionen US-Dollar steigen wird…“

Und, so Saylor: Wenn BTC einfach alle Indizes als Geldindex ersetzt – „warum sollte er dann nicht auf 100 Billionen US-Dollar Marktkapitalisierung gehen?“

Saylor zufolge werde Bitcoin kontinuierlich an Wert zulegen und eines Tages „stabilisierenden Einfluss” auf das gesamte globale Finanzsystem ausüben. Der Unternehmer hält eine Marktkapitalisierung in Höhe von 100 Billionen Dollar deshalb für durchaus möglich.

Saylor erklärt:

„Es gibt einen 500 Billionen Dollar schweren monetären Planeten und die äußere Schicht ist Währung, dann haben Sie Aktien, Anleihen, Immobilien. Da ist Gold im Wert von 10 Billionen Dollar drin und Bitcoin im Wert von 1 Billion Dollar. Bitcoin wird Gold verdrängen, und er wird die gesamte Gold-Marktkapitalisierung subsumieren.”

Zunächst werde die Bitcoin-Marktkapitalisierung auf 10 Billionen Dollar anwachsen, danach werde BTC negativ verzinsliche Staatsanleihen und andere monetäre Indizes verschlingen – und zwar so lange, bis er 100 Billionen Dollar erreicht hat. Und:

„Wenn er sich auf 100 Billionen Dollar zubewegt, werden die Wachstumsraten und die Volatilität sinken, und er wird einen stabilisierenden Einfluss auf das gesamte Finanzsystem des 21. Jahrhunderts haben.”

Top-Fonds-Manager Su Zhu pflichtet Saylor bei

Bitcoin bei siebenstelligen Preisen erwartet auch Su Zhu, Mitbegründer und CEO der renommierten Fondsmanagementfirma Three Arrows Capital. Im Gespräch mit dem Krypto-Podcast „UpOnly“ kommentiert Zhu Saylors Vorhersage, sagt: Ein großer Marktanteil von Gold wird an Bitcoin gehen.

„Man kann argumentieren, dass Gold selbst sehr unterbewertet ist. Wenn es das dominante Wertaufbewahrungsmittel war, weil es vor Jahren bei etwa 1.700 Dollar lag… und sagen wir mal, dass Gold sich verfünffacht hätte, wenn es Bitcoin nicht gäbe, dann haben wir es wirklich mit einer Marktkapitalisierung von 50 Billionen Dollar zu tun.“

Das bringt den Bitcoin-Kurs laut Zhu auf 2,5 Millionen Dollar pro BTC. Zhu:

„Ich denke, dass das definitiv möglich ist.”

Du kannst dir das gesamte Interview mit Su Zhus bullisher Bitcoin-Prognose hier anschauen.

Millionen-Prognosen? „Nur Hype“, findet der „Wolf of Wall Street“

Jordan Belfort, Top-Trader und die Vorlage für den Film „The Wolf of Wall Street”, hat sich in einem aktuellen Interview mit Coindesk ebenfalls zu Bitcoins Preisaussichten geäußert. Gleichzeitig kritisiert er unrealistische Preisziele für Bitcoin und Ethereum: Die würden nämlich nur Hype schüren. Seine Bitcoin-Prognose: Bis Ende des Jahres liegt BTC zwischen 45.000 und 70.000 Dollar und Ethereum zwischen 3.700 und 4.500 Dollar.

Auch nicht schlecht.

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