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Polygon und Protocol Labs arbeiten mit The9 an einer neuen NFT-Plattform

The9 bildet zusammen mit Polygon und Protocol Labs eine Ökosystem-Kooperation auf der NFT-Plattform NFTSTAR von The9 und GameFi Play-to-Earn-Projekten.

The9 Ltd, ein Online-Unterhaltungsunternehmen, Polygon und Protocol Labs Inc. gaben bekannt, dass sie gemeinsam an einer neuen NFT-Handelsplattform arbeiten wollen, die es Nutzern ermöglicht, NFTs zu kaufen, zu handeln und mit ihnen zu interagieren.

NFTs sind ein neues, aber schnell wachsendes Phänomen in der Krypto-Branche. Es handelt sich um digitale Token, die das Eigentum an einem virtuellen Gegenstand, z. B. einem Kunstwerk, repräsentieren. Das Eigentum wird in der Blockchain nachverfolgt.

The9 kündigte NFTSTAR als eines seiner Kerngeschäfte im August 2021 an. NFTSTAR ist eine NFT-Handels- und Community-Plattform, die Nutzern den Kauf, den Handel und interaktive Aktivitäten ermöglicht. Die Plattform wird NFT-Kollektionen anbieten, die von den lizenzierten IPs der Weltstars erstellt wurden. Die Nutzer können die limitierten NFT-Kollektionen der Stars kaufen und besitzen.

Jedes NFT-Sammelstück hat einen einzigartigen Datensatz auf der Blockchain, und die Nutzer erhalten das Eigentum an den einzigartigen NFT-Sammelstücken durch den Kauf auf der Plattform oder durch den Handel auf dem Marktplatz von NFTSTAR. NFTSTAR wird allgemeine Zahlungsmittel wie Kreditkarten akzeptieren, um die Teilnahme für Normalverbraucher zu erleichtern. Der offizielle Start von NFTSTAR ist für das vierte Quartal dieses Jahres geplant.

Darüber hinaus werden Polygon, The9 und Protocol Labs Gespräche zur Gründung eines GameFi-Fonds aufnehmen, der nach vielversprechenden GameFi-Projekten suchen wird, um in diese zu investieren und sie finanziell und technisch zu unterstützen. Die drei Parteien werden auch zusammenarbeiten, um neue Partner für den Fonds zu finden und potenzielle Investitionsmöglichkeiten auf der ganzen Welt zu erkunden.

NFTs haben in diesem Jahr für Aufsehen in der Tech-Welt gesorgt und die Aufmerksamkeit etablierter Internet-Giganten auf sich gezogen.

Sorare, ein französisches Fantasy-Fußballspiel, das NFTs beinhaltet, gab ebenfalls am Dienstag bekannt, dass es eine Finanzierung in Höhe von 680 Millionen Dollar erhalten hat. Die Risikokapitalgesellschaften Atomico, Bessemer Ventures und IVP haben investiert, ebenso wie die Investmentfirmen D1 Capital und Eurazeo.

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Dapper Labs nimmt 250 Millionen US-Dollar ein | BTC-ECHO

Obwohl viele Regierungsmitglieder ein pauschales Krypto-Verbot befürworten, mahnt die FInanzministerin zur Vorsicht.

In einem kürzlichen Gespräch mit der indischen Tageszeitung Hindustan Times mahnt die indische Finanzministerin Nirmala Sitharaman zur Vorsicht und Überlegung beim drohenden Krypto-Verbot. Die vorherige Verteidigungsministerin sagte sinngemäß, dass eine so futuristische Sache wie Kryptowährungen nicht einfach ausgeschlossen werden könne. Zugleich betont sie, dass ihr Land Indien jedoch auch nicht bereit sei, in die Fußstapfen El Salvadors zu treten.

Anlass für dieses Gespräch gibt der seit 2017 wiederkehrende Diskurs in Indien zur rechtlichen Stellung von Kryptowährungen. Die indische Zentralbank, Reserve Bank of India, vertritt seit jeher die Ansicht, dass ein pauschales Verbot der digitalen, privaten Münzen im ganzen Land notwendig ist. Als Bestrafung im Falle der Nicht-Einhaltung sieht ein Entwurf der Zentralbank sogar Gefängnisstrafen vor. Nun schließt sich dieser Forderung ein eigens für die Klärung der Krypto-Frage gegründeter, interministerieller Ausschuss an.

Das Finanzministerium scheint anderer Meinung zu sein

Finanzministerin Sitharaman betont, dass nun die Aufgabe der Ausbalancierung der einzelnen Positionen anstehe. Der obengenannte Entwurf bedarf zunächst der Zustimmung des Bundeskabinetts, bevor es zur Abstimmung im Parlament vorgelegt wird. Bislang ist jedoch nicht öffentlich, ob der Inhalt des Gesetzes tatsächlich ein Verbot oder lediglich eine Regulierung der Kryptowährungen beinhaltet.

Was auch immer in diesem Gesetz stehen mag, Finanzministerin Sitharaman vertritt die Meinung, dass sichergestellt werden muss, zukunftsweisende Dinge nicht per se auszuschließen.

Indien: Keine Kryptowährungen, dafür aber eine CBDC?

Weiter wird die Finanzministerin im Gespräch mit Hindustan Times gefragt, ob Indien seine eigene digitale Zentralbankwährung (CBDC) haben sollte. Darauf antwortet Sitharaman ausweichend, dass Indien einige Stärken und Möglichkeiten im Technologie-Bereich habe. Trotzdem müsse etwas entwickelt werden, dass zum eigenen System passt – ein Verbot hört sich anders an. Stattdessen regt sie an, die Möglichkeiten und Risiken eines solchen Vorstoßes abzuwägen:

Wir müssen etwas entwickeln, dass zu unserem System passt. Indien hat die Stärke der Technologien: FinTechs bieten uns die Kontrolle über die Instrumente, mit denen du spielen kannst, unsere Ökonomie ist voller Möglichkeiten. Deswegen haben wir vorsichtig zu sein, aber wir müssen es auch durchdenken.

Sitharaman

Der Gouverneur der Reserve Bank of India kündigte im August den möglichen Start eines CBDC Testprojekts im Dezember an, betonte aber auch damals bereits das vorsichtige Vorgehen seitens der Zentralbank.

Wirklich klarer scheint der Krypto-Nebel in Indien auch durch das jüngste Interview nicht zu werden. Schon die ehemaligen und amtierenden Gouverneure der Reserve Bank of India haben in den letzten Monaten gegensätzliche Aussagen zu rechtlichen Lage von Kryptowährungen und die mögliche Adaption geäußert. Regulatorische Klarheit ist nicht in Sicht.

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Experten: Fallende Preise und Verkaufsvolumen deuten auf „toten NFT-Markt“ hin

Nicht-fungible Token waren im Jahr 2021 in Krypto- und traditionellen Medien sehr präsent. Investoren, die CryptoPunks und andere Projekte erhalten haben, vor dem Jahr 2018 geprägt wurden, wurden endlich für ihre Geduld belohnt. Unterdessen haben neue Projekte wie Bored Ape Yacht Club und Art Blocks Curated ein paar seltene Stücke für Millionen von US-Dollar verkauft. 

Trotz der Millionen US-Dollar, die mit dem Verkauf von einzigartigen NFTs eingenommen wurden, und rekordverdächtigen Verkaufsvolumen auf Marktplätzen wie OpenSea, zeigen Daten, dass die Mehrheit der niedrig bepreisten NFTs und weniger bekannten Projekte nicht wertvoller werden. Das bedeutet wiederum, dass der Sektor eher nicht liquid ist. Auf der Grundlage von Daten von OpenSea hat Bloomberg herausgefunden, dass 73,1 Prozent aller NFT-Vermögenswerte nur eine Transaktion in den letzten 90 Tagen verzeichnet haben.

Anzahl der Transaktionen für Vermögenswerte auf OpenSea. Quelle: Bloomberg

Diese Daten sind besonders deshalb besorgniserregend, weil Investoren NFTs durchschnittlich für weit über 100 US-Dollar kaufen und auch noch die Gas-Gebühren für die Übertragung des Vermögenswertes bezahlen.

Gauthier Zuppinger, der COO von Nonfungible, sagte gegenüber Bloomberg, „etwa 90 Prozent der Kollektionen, die heute geprägt werden, sind vollkommen nutzlos und bedeutungslos“.

Im Hinblick auf „erfolgreiche“ Investitionen in NFTs sagte Zuppinger:

„Es geht zu 99 Prozent darum, sich im richtigen Kreis zu bewegen und die richtigen Informationen zur richtigen Zeit zu haben. Im NFT-Bereich lebt man durchgehend in Reue, dass man die Chance verpasst hat, 1 Milliarde US-Dollar zu machen.“

In diesem Zusammenhang: Erweiterung des NFT-Portfolios: Sorare bringt 680 Mio. US-Dollar in Finanzierungsrunde auf

„Der NFT-Markt ist tot“

Es gibt weitere Hinweise darauf, dass der NFT-Sektor beträchtlich abgekühlt ist, seit er im August seine Höchststände erreicht hat. Etwa die Anzahl an Verkäufen, die auf Marktplätzen durchgeführt werden.

Anzahl der NFT-Verkäufe. Quelle: Nonfungible

Laut Daten von Nonfungible, ist die Anzahl der täglichen Verkäufe auf allen NFT-Marktplätzen von einem Hoch von 138.109 am 30. August auf 42.372 am 21 den September gefallen.

Ein ähnliches Muster ist bei mehreren NFT-Marktplatz-Indikatoren zu beobachten. Darunter etwa der Dollarwert der durchgeführten Verkäufe, aktive Markt-Wallets, Verkäufe auf dem Primärmarkt, Verkäufe auf dem Sekundärmarkt, einzigartige Käufer und einzigartige Verkäufer.

Dem Podcast-Moderator und Twitter-Nutzer Dennis Porter ist diese Entwicklung auf dem Markt ebenfalls aufgefallen. Er glaubt, dass die aktuellen Daten aus dem NFT-Raum darauf hindeuten würden, „der NFT-Markt ist tot“.

Zur Aktivität, die auf dem Markt noch zu beobachten ist, heißt es, „die am aktivsten gehandelten 3 Prozent aller Kollektionen machen 97 Prozent des gesamten Dollar-Volumens aus“, so Bloomberg. Das bedeutet, dass der NFT-Markt ziemlich wie der Altcoin-Markt verhält, wo nur eine kleine Prozentzahl der Token den Großteil des Handelsvolumens ausmachen.

Insgesamt bedeutet diese Entwicklung, dass der aktuelle Bullenzyklus im NFT-Sektor zu einem Ende kommt und dass es einige Zeit dauern könnte, bis die Liquidität auf dem NFT-Markt sich deutlich steigert. Insbesondere jetzt, wo es auf den Markt insgesamt einen Abschwung gab.

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph.com wider. Jeder Investment- und Handelsschritt birgt ein Risiko und man sollte gut recherchieren, bevor man eine Entscheidung trifft.

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Burger King startet eine eigene NFT-Kollektion

Der Fast-Food-Riese Burger King hat den Start einer neuen NFT-Kampagne mit dem NFT-Marktplatz Sweet angekündigt.

Burger King kündigte den Start seiner neuesten NFT-Kampagne “Keep It Real Meals” an, die auf dem NFT-Marktplatz Sweet versteigert werden soll. Die Kampagne wird in Zusammenarbeit mit den Prominenten Nelly, Anitta und LILHUDDY organisiert.

Im Rahmen der Burger King Real Meals NFT-Initiative werden QR-Codes auf fast sechs Millionen Essensboxen erscheinen, die ein digitales Sammlerstück freischalten. Durch das Sammeln der digitalen Sammlerstücke können die Kunden NFTs freischalten, die wiederum zu einer Vielzahl von Preisen führen können.

Dazu gehören Preise wie digitale 3D-Sammelstücke von Burger King, Whopper-Sandwiches für ein Jahr, signierte Waren oder sogar ein “einmaliges Gespräch mit einem der Prominenten der Kampagne”.

Mit den Keep It Real Meal NFTs können Burger King und Sweet die Blockchain-basierte Technologie langfristig und dauerhaft nutzen. Anstelle eines physischen Spielzeugs in einer Essensbox ist das NFT ein virtuelles Geschenk, das mit allen Anwendungen der digitalen Welt ausgestattet ist. Tom Mizzone, Gründer und CEO von Sweet, sagte dazu:

“Wir haben viel Technologie investiert, um Marken wirklich zu befähigen, den nächsten Schritt zu gehen, sei es durch die Integration in Loyalty-Plattformen, die Integration in Spiele oder die Integration in Verbrauchererlebnisse, die das Engagement fördern, wie wir es hier tun.”

Der NFT-Vorstoß von Burger King erfolgt Wochen nach der landesweiten Einführung des Treueprogramms Royal Perks. Damit setzt die Kette ihre Investitionen in digitale Plattformen fort, die immer wichtiger werden, da die Pandemie die Verbrauchertrends immer mehr verändert und beschleunigt.

Burger King ist nicht der einzige, der an NFTs interessiert ist. Im August änderte das Bierunternehmen Budweiser sein Twitter-Bild in eine handgezeichnete Bierrakete, die es für 8 Ethereum gekauft hatte, was zu diesem Zeitpunkt etwa 26.000 US-Dollar entsprach. Darüber hinaus registrierte die Marke einen Ethereum-Domain-Namen, beer.eth, für 30 ETH, was zu diesem Zeitpunkt etwa 100.000 US-Dollar entsprach.

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Erweiterung des NFT-Portfolios: Sorare bringt 680 Mio. US-Dollar in Finanzierungsrunde auf

Sorare ist ein Marktplatz für nicht-fungible Token (NFTs) und konnte in einer Finanzierungsrunde der Serie B 680 Millionen US-Dollar aufbringen. Diese wurde vom japanischen Fintech-Riesen SoftBank angeführt und ließ die Bewertung der Plattform auf 4,3 Milliarden US-Dollar steigen Dem Unternehmen zufolge könne die Plattform Sorare mit diesem Geld nun ihr Portfolio an Football-Spieler-NFTs ausweiten, indem sie nun Partnerschaften mit weiteren Football-Ligen und Verbänden schließen kann.

Anfang September hat die französische NFT-Handelsplattform mit La Ligue ihre erste Partnerschaft mit einer Fußballliga geschlossen. Dazu arbeitet sie mit Paris Saint-Germain, Liverpool und anderen bekannten Fußballmannschaften an NFTs zusammen. Die Plattform Sorare will ihr NFT-Portfolio auch auf andere Fantasy-Sportarten ausweiten.

Bestehende Investoren und hochkarätige Angel Investoren haben sich an dieser Finanzierungsrunde beteiligt, darunter Benchmark, Accel und Headline. Unter den neuen Investoren sind etwa Atomico, Bessemer Venture Partners, D1 Capital, Eurazeo, IVP und LionTree.

Im Juli hat die SoftBank eine Finanzierungsrunde für Sorare angeführt, bei der 532 Millionen US-Dollar aufgebracht werden konnten. Der CEO von Sorare Nicolas Julia hat die Behauptungen über eine Finanzierung jedoch dementiert. Diese kamen überhaupt erst über Insiderformationen auf.

In diesem Zusammenhang: NFL verbietet Mannschaften Krypto-Werbung und NFT-Verkäufe

Obwohl die Football-Community den NFT-Marktplatz herzlich begrüßte, hat die größte US-Footballliga NFL sein Mannschaften und Mitgliedern verboten, sich in irgendeiner Weise an NFTs oder anderen Formen vom Krypto-Partnerschaften zu beteiligen.

Ein anonymes NFL-Mitglied sagte, dass diese neue Richtlinie Vereinen bis auf weiteres verbietet, Blockchain und digitale Vermögenswerte in irgendeiner Form zu verkaufen, zu unterstützen oder zu bewerben.

Bekannte Fintech-Unternehmen, wie etwa Visa, erklärten, NFTs seien ein vielversprechendes Medium für die Interaktion mit Fans, da der Markt einen Umsatz von 2,5 Milliarden US-Dollar in der ersten Hälfte des Jahres 2021 erzielte.

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680 Millionen US-Dollar: Sorare bricht europäischen Rekord

Die NFT-basierte Fantasy-Sport-Plattform Sorare hat 680 Millionen US-Dollar in einer Finanzierungsrunde eingestrichen und damit einen europäischen Rekord aufgestellt. Angeführt wurde die Series-B-Runde von der Softbank. Auch Spitzenspieler aus den Fußballligen sind in das französische Unternehmen investiert.

Sorare hat Geschichte geschrieben. Das Unternehmen konnte 680 Millionen US-Dollar in einer Finanzierungsrunde einsammeln und damit die Kapital-stärkste europäische Series-B-Runde überhaupt abschließen. Die NFT-Plattform hat sich dadurch zum vierfachen Unicorn aufgeschwungen: Eine Bewertung von 4,3 Milliarden US-Dollar bringt das Unternehmen jetzt auf die Waage. Mit den Mitteln will das Unternehmen weiter wachsen, sich verstärkt am US-Markt positionieren und die NFT auch in Zukunft auf andere Sportarten ausdehnen.

Sorare reitet auf der NFT-Welle

An kaum einem Unternehmen verdeutlicht sich der NFT Hype so sehr wie an Sorare. Allein seit Januar sind digitale Sammelkarten im Wert von 150 Millionen US-Dollar über die Plattform gehandelt worden, wobei sich die Anzahl aktiver Nutzer:innen in nur einem Jahr um das 34-fache erhöht hat. Die NFT-Sammelkarten treffen einen Nerv. Auch in Deutschland, wo sich mittlerweile 40.000 registrierte User als Fußball-Manager versuchen und von den Wertsteigerungen rarer Sammelkarten profitieren wollen. Der Erfolg des Unternehmens hat sich auch unter Fußballern herumgesprochen. Neben Gerard Piqué und Antoine Griezmann sind auch André Schürrle und Oliver Bierhoff in Sorare investiert.

Nachdem man den europäischen Markt erobert hat, soll die Finanzspritze in das Wachstum der Plattform in weitere Schlüsselmärkte, vornehmlich dem US-amerikanischen, und Lizenzen weiterer Sportarten fließen. Was den Fußballsport anbelangt, hat das Unternehmen auch schon im Grunde geholt, was es zu holen gibt. Rund 180 Vereine, darunter alles, was Rang und Namen hat – von Real Madrid über FC Liverpool bis zum AC Milan – sowie der deutsche (DFB) und französische Fußballverband (FFF) sind Lizenzpartner von Sorare. Dazu dürften in Zukunft zudem noch einige Vereine stoßen. Ziel sei die Integration der 20 größten Ligen und 50 größten Verbände sowohl im Männer-, aber auch im Frauenfußball, wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung bekannt gibt.

Aus Alt mach Neu

Das Erfolgsrezept von Sorare ist eigentlich gar nicht so neu. Panini-Heftchen haben schließlich schon immer einen Sammelwahn ausgelöst. Das französische Start-up hat das Konzept lediglich ins digitale Zeitalter übertragen. Fußballerkarten lassen sich mit der Kryptowährung Ether kaufen und in Fünferteams gegeneinander antreten lassen. Die Werte der Standardkarten und nach Limited, Rare, Super Rare und Unique eingeteilten und entsprechend wertvollen NFT basieren dabei auf den tatsächlichen Leistungen der Spieler. Geht man als Sieger vom Platz – hat man also auf die richtigen Spieler gesetzt – winken je nach Turnier Gewinne in Ether und seltene Sammelkarten.

Das Konzept ging auf, wie nicht nur die jüngste Finanzierungsrunde zeigt. Die Fantasy-Fußball-Plattform hat inzwischen 600.000 registrierte Nutzer:innen angelockt. Wenn man bedenkt, dass Sorare bislang “nur” im Fußballsport wildert, dürfte noch einiges Wachstumspotenzial brach liegen, das durch die schwerste Series-B-Finanzierungsrunde Europas erschlossen werden könnte.

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NFT-Spielerhersteller Animoca Brands übernimmt Bondly

Der NFT-Spieleherrsteller Animoca Brands hat eine beträchtliche Investition in die NFT-Plattform Bondly getätigt.

Wie aus einer entsprechenden Ankündigung vom gestrigen Freitag hervorgeht, hat Animoca damit gar einen Mehrheitsanteil an Bondly erworben.

Der Animoca-Vorsitzende Yat Siu erklärt den Gedanken hinter diesem Schritt gegenüber Cointelegraph wie folgt:

„Wir haben den Mehrheitsanteil an Bondly erworben, weil uns dies in hohem Maße dabei helfen wird, digitales Eigentum über Non-Fungible Tokens (NFTs) zu verbriefen. Wir sehen dies als wichtigen Schritt für die Zukunft des Gamings und des Metaverse.“

Dementsprechend werden durch die Investition die NFT-Technologien von Bondly, darunter Launchpad und Cross-Chain-Bridges in die Gaming-Produkte von Animoca integriert.

Mit den NFT-Lösungen von Bondly will Animoca allen voran erreichen, dass Zocker ihre In-Game-NFTs über verschiedene Blockchain-Netzwerke hinweg bewegen können, wie es in der Mitteilung heißt.

Gegenüber Cointelegraph ist der Animoca-Chef erwartungsgemäß zuversichtlich, dass sich die Bondly-Produkte für den Blockchain-Spielehersteller und seine Tochterunternehmen bezahlt machen werden.

„Wir sehen großes Potenzial im NFT-Swap-Protokoll, dem NFT-Marktplatz, dem Cross-Chain-Minting und den Bridges“, wie Siu dahingehend erklärt.

Die Bondly-Investition ist das nächste Kapital des Expansionsdrangs von Animoca, denn nach einer erfolgreichen Finanzierungsrunde im Mai ist die Unternehmensbewertung auf satte 1 Mrd. US-Dollar angestiegen.

Laut Siu sollen diese prall gefüllten Taschen dafür genutzt werden, um in weitere NFT-Unternehmen zu investieren, und die eigene Machtposition in der Branche zu stärken.

Animoca ist bereits in mehr als 100 Unternehmen investiert, darunter bei klangvollen NFT-Projekten wie OpenSea und Dapper Labs.

Die Übernahme von Bondly kommt für Animoca zu einem günstigen Zeitpunkt, denn nachdem die NFT-Plattform im Juli gehackt wurde, fiel der Kurs der firmeneigenen Kryptowährung um 60 %.

Bondly-CEO Harry Liu betont gegenüber Cointelegraph jedoch, dass die Sicherheitsvorkehrungen seit dem Hack beträchtlich gesteigert wurden.

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„Katastrophaler Reinfall“ – Wrestling-Star John Cena enttäuscht über schwachen NFT-Verkauf

Wrestling-Star und Schauspieler John Cena ist enttäuscht, dass vergangenen Monat lediglich 7,4 % der von seinem Arbeitgeber World Wrestling Entertainment (WWE) angebotenen Non-Fungible Tokens (NFTs) seiner Person verkauft wurden.

Dies erklärte Cena am 12. September im Rahmen des Fan-Events Florida Supercon 2021. Dabei bezeichnete er es als Fehler, dass die WWE seine NFTs jeweils nur im Paket mit anderen Sammelgegenständen offeriert hat. Das betreffende Paket bestand aus einer Mütze, einem Shirt, einem Championship-Gürtel, einem Tuch, einer Autogrammkarte und der Krypto-Sammelkarte zum stolzen Preis von 1.000 US-Dollar. Für die Fans des Wrestling-Stars scheinbar zu teuer, denn nur ein Bruchteil wurde letztendlich verkauft.

„Ich sehe das Ganze als Reinfall. Diese Idee ist gescheitert“, wie Cena nüchtern feststellt. Und weiter: „Die Leute von der WWE und ich dachten, dass 1.000 US-Dollar ein fairer Preis wäre, aber da liegen wir falsch. Wir lagen absolut falsch.“

Dem fügte er an:

„Wir haben nur 37 Stück verkauft. Das war ein katastrophaler Reinfall.“

Cena und die WWE hatten die NFTs in zwei Schritten angeboten. Zunächst gab es eine 24-stündige Auktion für einen „John Cena Platinum NFT“, woraufhin am Folgetag eine begrenzte Stückzahl der bereits erwähnten NFT-Pakete zum Verkauf stand. Der „Platinum NFT“ wurde für satte 21.000 US-Dollar versteigert, wobei hier wiederum VIP-Karten und Übernachtungen für WrestleMania 38 in Dallas oder WrestleMania 39 in Los Angeles inbegriffen sind.

Eine persönliche Niederlage für den erfolgreichen Wrestler, denn Cena mischt schon seit längerem in der Kryptobranche mit. So hatte der Schauspieler noch vor dem Rekordlauf im Jahr 2017, als Bitcoin (BTC) lediglich bei 4.000 US-Dollar lag, ein Bild von sich mit einer Münze der marktführenden Kryptowährung getweetet. Auch sein berühmter Kollege The Undertaker, der inzwischen nicht mehr aktiv ist, wurde bereits als NFT verewigt.

Bisher ist unklar, ob die Wrestling-Fans wegen des hohen Preises kein Interesse an den Cena-NFTs hatten oder ob die restlichen Sammelgegenstände das Paket unattraktiv gemacht haben. Dass bei Fans und Sammlern noch eine Diskrepanz bei der Behandlung von physischen und digitalen Sammelgegenständen besteht, zeigt auch ein Beispiel aus dem Juli. Hier hatte ein Unternehmer gleichzeitig ein altes Bewerbungsschreiben vom ehemaligen Apple-Chef Steve Jobs und einen dazugehörigen NFT zur Auktion geboten. Während das Bewerbungsschreiben für satte 343.000 US-Dollar ersteigert wurde, spielte der NFT lediglich 12 Ether (ETH) bzw. 27.460 US-Dollar ein.

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Immutable hat in der zweiten…

Immutable hat in der zweiten Finanzierungsrunde 60 Millionen US-Dollar von Unternehmen wie Alameda Research und Bitkraft Ventures eingesammelt.

Immutable konnte auch in seiner zweiten Finanzierungsrunde überzeugen. Geleitet von Bitkraft Ventures und King River Capital erhält das australische Start-up nun 60 Millionen US-Dollar. Damit sollte das Ziel, “den Handel mit Ethereum NFT noch einfacher zu machen als den Handel mit traditionellen Assets”, weiterverfolgt werden können.

Das Ethereum Ökosystem

Immutable ist der Überzeugung, dass es mit dem 2-Layer-Protokoll Immutable X einen Meilenstein gesetzt hat, um eine grundlegende, globale Infrastruktur für die Verteilung und den Austausch von NFT-Assets im Ethereum Ökosystem aufzubauen.
Der Co-Gründer von Immutable Robbie Ferguson formuliert die Ziele des Unternehmens, aufgrund des bislang in seinen Augen unbefriedigenden Angebots, so:

[Das bisherige Angebot ist] teuer, illiquide und die einzigen Skalierungslösungen machen Kompromisse an der wichtigsten Stelle – der Sicherheit und User-base von Ethereum.  Wir  wollen, dass Unternehmen ihr Spiel, ihren Marktplatz oder ihre NFT-Anwendung innerhalb von Stunden über APIs erstellen können, und das mit einer Mainstream-Nutzererfahrung. Keine Blockchain-Programmierung erforderlich.

Robbie Ferguson

Immutable X

Um das Angebot billiger, schneller und effizienter zu machen, verwendet das Unternehmen der Website nach einen Zero-Knowledge-Beweis (ZK). Das heißt, dass tausende der Off-Chain-Trades in einem Beweis, der die Gültigkeit dieser garantiert, zusammengefasst werden. Im Anschluss wird der Beweis On-Chain veröffentlicht, wo er von einem Smart Contract verifiziert wird. Während den Prozessen werden die Assets der On-Chain-Benutzer Immutable zufolge im Smart Contracts gehalten. Sie können demnach erst freigegeben werden, wenn ein sie einschließender gültiger Nachweis in einem Batch veröffentlicht wurde. Infolgedessen sollen keine Gas-Gebühren entstehen und knapp 9.000 Transaktionen pro Sekunde für ERC-20 und ERC-721 Token gewährleistet werden können.

Was hat das mit Kohlenstoffneutralität zu tun?

Um die Kohlenstoffneutralität zu gewährleisten, behauptet Immutable zwei Dinge zu leisten. Einmal verpflichtet das Unternehmen sich, für den CO₂-Ausstoß aller NFT-Assets, -Marktplätze und -Spiele auf ihrer Plattform CO₂-Zertifikate zu kaufen. Zum zweiten wird durch das Zusammenfassen der Erstell- und Handelsaktivitäten in dem ZK-Gültigkeitsnachweis an sich schon weniger Gas und somit weniger Energie benötigt.

Wofür das Geld?

Verwenden möchte das 2019 gegründete Unternehmen das Geld, um ihr Technik- und Vertriebsteam zu vergrößern. Außerdem möchten sie die Zusammenarbeit mit Gaming Firmen weiter ausbauen und NFT-basierte Spiele weiterentwickeln. Dazu gehören unter anderem das Blockchain basierte Sammelkarten-Spiel Gods Unchained, das von Immutable 2019 entwickelt wurde. Auch das Spiel Guild of Guardians soll weiter verbessert werden.

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OpenSea: Insider-Trading wird von der Community bestraft | BTC-ECHO

Ein Mitarbeiter nutzt Insider-Wissen, um sich die Taschen mit NFT-Geld vollzustopfen. OpenSea zieht nun Konsequenzen.

Dass das Verhalten einzelner Mitarbeiter den Ruf eines ganzen Unternehmens beschmutzen kann, hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder gezeigt. Dass es jetzt OpenSea, eine Handelsplattform für NFT, trifft, hat dann aber wohl niemand kommen sehen. Nun wird allerdings der Leiter der Produktentwicklung, Nate Chastain, beschuldigt, Insider-Trading betrieben zu haben. Damit ‘schafft’ es das 1,5 Milliarden US-Dollar wertvolle Unternehmen sogar in die Mainstream-Nachrichten des US-amerikanischen TV-Senders CNBC.

Das “Ebay der NFT” hat das “enttäuschende” Verhalten in einer Pressemitteilung vom 15. September bereits bestätigt. Darin schrieben sie:

Gestern haben wir erfahren, dass einer unserer Mitarbeiter Artikel gekauft hat, von denen er wusste, dass sie auf unserer Titelseite angezeigt werden sollten, bevor sie dort öffentlich erschienen.

OpenSea

Die Pressemitteilung nennt jedoch keinen Namen. Stattdessen veröffentlicht @ZuwuTV auf Twitter ein Statement, mit dem er Nate Chastain zum Hauptverdächtigen macht. OpenSea hat das bislang nicht bestätigt. Ebenfalls hat sich das Unternehmen noch nicht zu seinem Vorgehen geäußert.

Hey @opensea, warum sieht es so aus, als hätte @natechastain ein paar geheime Wallets, die anscheinend eure Frontpage-Drops kaufen, bevor sie gelistet werden. [Es sieht so aus, als würde] er sie dann kurz nach dem Frontpage-Hype mit Gewinn verkaufen und die Erlöse danach in seine Wallet purzeln lassen?

@ZuwuTV, Twitter

OpenSea zieht Konsequenzen

OpenSea gab in der Pressemitteilung bekannt, dass das Unternehmen mit sofortiger Wirkung ihre Unternehmensleitlinien angepasst hätten. Diese würden nun explizit besagen, dass OpenSea-Teammitglieder weder von Sammlungen noch Schöpfer:innen Produkte kaufen oder verkaufen dürfen, während die OpenSea-Plattform sie darstellt oder fördert. Und, dass Teammitglieder keine vertraulichen Informationen zum Kauf oder Verkauf von NFT verwenden dürfen. Davon sei unabhängig, ob sie auf der OpenSea-Plattform verfügbar sind oder nicht.

Zugleich sprechen sie davon, dass sie eine “sofortige und gründliche Überprüfung dieses Vorfalls durch eine dritte Partei” vornehmen lassen würden. Ob Chastain bereits eine Kündigung erhalten hat, ist hingegen noch nicht öffentlich.

Rechtlich wird er durchkommen

Solange NFT nicht als Wertpapiere oder Rohstoffe klassifiziert sind, ist Insider-Trading gesetzlich nicht verboten. Doch, wie die Aussagen des Vorsitzenden der Börsenaufsicht SEC (United States Securities and Exchange Commission) annehmen lassen, wünschen es sich die Aufsichtsbehörden anders. Gary Gensler sagte in einer Zeugenaussage vor der Bankenaufsicht etwa, dass “sehr viele” der Kryptowährungen, einschließlich Stablecoins, in Wirklichkeit Wertpapiere oder Anlageverträge seien. Aktuell wird über die Aufgabenbereiche der SEC und die Einstufung von Kryptowährungen als Wertpapiere diskutiert.

Vermutlich hat Chastain nochmal Glück gehabt und kann sich mit seinen Gewinnen von OpenSea verabschieden. Das Unternehmen muss sich derweilen der Twitter Community gegenüber rechtfertigen, warum es eine zentrale und keine dezentrale Plattform anbietet. Auch hinterfragen einzelne bereits die Stellung OpenSeas als größte NFT-Handelsplattform. Somit ist es nicht überraschend, dass das tägliche Transaktionsvolumen von OpenSea in den letzten Tagen bereits um 80 Prozent seit August eingebrochen ist.

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