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Auktionsriese Sotheby’s will BTC und ETH als Zahlungsoption akzeptieren

Sotheby’s, eines der ältesten und größten Auktionshäuser der Welt, hat angekündigt, bei einer geplanten Auktion die wichtigsten Kryptowährungen als neue Zahlungsmethode akzeptieren zu wollen.

Der CEO von Sotheby’s Charles Stewart sagte, das Unternehmen werde Bitcoin (BTC) und Ether (ETH) bei der geplanten Auktion von Banksys „Love is in the Air. akzeptieren werden. Die neue Zahlungsmethode wird in Partnerschaft mit der größten Kryptowährungsbörse der USA Coinbase möglich gemacht, wie Stewart in einem Interview bei der CNBC-Sendung Squawk Box erklärte.

„Darüber haben wir schon seit einiger Zeit nachgedacht“, so der CEO. Weiter hieß es, dass Sotheby’s damit Krypto-Zahlungen für physische Kunst weiter fördere. Die Firma hat Anfang des Jahres auch nicht-fungible Token (NFTs) erstmals versteigert.

„Love is in the Air“ ist ein ikonisches Kunstwerk über Protest und stammt vom englischen Straßenkünstler Banksy. Das Werk wird in der Abendauktion von Sotheby’s für zeitgenössische Kunst am 12. Mai in New York angeboten, wie Esquire berichtete. Die Gebote für das Werk, das auf einen Wert zwischen 3 und 5 Mio. US-Dollar geschätzt wird, werden in US-Dollar abgegeben. Den Betrag kann man anschließend aber mit Kryptowährungen bezahlen.

Wie Cointelegraph bereits berichtete, sind Auktionshäuser weltweit in den letzten Monaten immer stärker in die Kryptobranche eingestiegen. Im Februar kündigte das britische Auktionshaus Christie’s eine NFT-Auktion eines digitalen Kunstwerks von Mike Winkelmann an. Der Titel dieses Werks lautet „Everydays: The first 5000 Days“. In der Auktion kamen beim NFT-Verkauf fast 70 Mio. US-Dollar zusammen. Im Oktober 2020 verkaufte Christie’s außerdem ein Kunstwerk und NFT zum Thema Bitcoin für über 130.000 US-Dollar.

Derzeit gibt es eine große Altcoin-Rallye, bei der Ether am Dienstag ein neues Allzeithoch von über 3.500 US-Dollar erreichte.

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Chainlink (LINK) trumpft mit neuen Partnern und Allzeithoch auf

Chainlink (LINK) druckt ein neues Allzeithoch, während immer mehr Projekte sich seine Technologie zunutze machen.

Dogecoin knackt derzeit alle Rekorde, doch auch Projekte mit ernsthafterem Hintergrund als DOGE können sich dieser Tage über kräftige Kurszuwächse freuen. Ganz vorne mit dabei: Chainlink (LINK). Der Token des gleichnamigen dezentralen Oracle-Netzwerks hat am 5. Mai ebenfalls ein Allzeithoch aufgestellt und erstmals die Marke von 50 US-Dollar (USD) überschritten. Zu Redaktionsschluss handelt LINK wieder bei 48,58 USD und konnte damit im 24-Stunden-Vergleich um 13,7 Prozent zulegen. Mit einer Marktkapitalisierung von 20,1 Milliarden USD hat sich Chainlink auf Rang 12 der größten Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung vorgearbeitet.

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Chainlink-Kurs (LINK) der vergangenen 30 Tage. Quelle: BTC-ECHO

Die positive Entwicklung beim Chainlink-Kurs korrespondiert zeitlich mit einer Reihe von Nachrichten, die von dem Wachstum des Chainlink-Ökosystems zeugen. So verwenden immer mehr Projekte Chainlink, um ihre Smart Contracts mit Off-chain-Daten zu füttern. Dabei geht es einerseits um zuverlässige Kursdaten für Projekte aus dem Bereich der dezentralen Finanzwirtschaft (DeFi). Weil Chainlink prinzipiell mit jedem Netzwerk kompatibel ist, beschränken sich die Kooperation bei weitem nicht auf Ethereum-basierte Projekte. So vermeldete Chainlink unter anderem neue Partnerschaften mit der dezentralen Exchange (DEX) WOWswap, die auf der Binance Smart Chain (BSC) aufbaut. Weitere DeFi-Projekte, die seit kurzem auf Kursdaten von Chainlink setzten, sind beispielsweise Bonded.Finance und die Polkadot-basierte Exchange Coinversation.

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Kassenschlager VRF

Neben den dezentral ermittelten Kursdaten erfreut sich eine weitere Chainlink-Technologie einer wachsenden Beliebtheit: VRF (Verifiable Random Function). Bei VRF handelt es sich um einen Generator von Zufallszahlen, der besonders resistent gegen Manipulationen sein soll. Besonders im Boom-Sektor der Non-fungible Token (NFT) greifen immer mehr Projekte auf Chainlink VRF zurück. Die koreanische Gaming-Plattform Bora setzt VRF etwa ein, um neue Funktionen wie das Erstellen von zufälligen Belohnungen für erfüllte Missionen zu ermöglichen. Die NFT-Plattform Uniqly will VRF für die zufällige Vergabe von Preisen an Nutzer, die bestimmte NFT und andere Produkte kaufen. Auch Upshot, eine neue Plattform, die Crowdsourcing zur Bestimmung von NFT-Preisen einsetzt, verwendet seit Kurzem Chainlink VRF. Darüber hinaus hat sich mit CondorFi ein weiteres Projekt aus dem BSC-basierten NFT-Sektor für Chainlinks dezentralen Zufallsgenerator entschieden.

Die oben genannten Chainlink-Intergrationen wurden alle innerhalb der vergangenen sieben Tage verkündet. Die bullishen Nachrichten, die von einer stetig wachsenden Adpotion des dezentralen Oracle-Protokolls zeugen, dürften ihren Teil dazu beigetragen haben, dass der LINK-Kurs ein frisches Allzeithoch gedruckt hat.

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Neue Star Wars NFTs zur Feier des 4. Mai

Am 4. Mai 2021 wird die frühzeitige Registrierung für die Veröffentlichung von Star Coll NFT eröffnet. Jedes Star Coll NFT wird durch einen physischen Gegenstand aus den weltbesten privaten Star Wars-Sammlungen unterstützt.

Der NFT-Marktplatz StarColl bringt eine neue digitale Sammlung von Star Wars-Memorabilien heraus. Die Memorabilien in der Sammlung sind echt und befinden sich in einer der größten Privatsammlungen des Universums. Digitale Zwillinge des Katalogs werden als NFTs versteigert, heißt es in der Ankündigung zum “Star Wars Day”.

StarColl hat den 4. Mai gewählt, um seine NFTs zu veröffentlichen, zeitlich abgestimmt mit dem sogenannten Star Wars-Tag, aufgrund der witzigen Ähnlichkeit mit der ikonischen Zeile aus den Filmen.

Zu den zum Verkauf angebotenen Stücken gehören verschiedene Helme, Figuren und lebensgroße Statuen, die alle aus einer limitierten Auflage von Sammlerstücken stammen, einige direkt von den Dreharbeiten zum Film.

Die Kollektion wird über 800 limitierte Sammlerstücke aus der bahnbrechenden Weltraumoper in Form von NFTs auf dem StarColl-Marktplatz enthalten. Jedes dieser Stücke wurde als eine Art digitale Replik erstellt, die von einem physischen Sammlerstück abgeformt wurde.

Die Gewinner haben außerdem die Möglichkeit, ihren Namen in die NFT-Metadaten aufzunehmen, die fortan in allen Ausstellungen von StarColl angezeigt werden. Tickets für diese Veranstaltungen, auf Lebenszeit, werden ebenfalls an die Gewinner vergeben. Alle Metadaten und Eigentumsinformationen werden auf der QAN-Blockchain sein.

StarColl ist ein Projekt, das von QANPlatform, einer quantenresistenten Hybrid-Blockchain-Plattform, ins Leben gerufen wurde. Die NFTs werden auf der QAN-Blockchain existieren, die Metadaten und Eigentumsdaten mit einer Kryptografie sichert, die gegen Quantencomputer resistent ist. Johann Polecsak, CTO von QANPlatform, glaubt, dass die NFT-Sicherheit derzeit vernachlässigt wird. Er sagte:

“Niemand spricht über Cybersicherheitsprobleme und Schmerzpunkte hinter dem NFT-Ökosystem. Quelldateien von NFTs, die für Tausende von Dollar verkauft werden, können von Hackern leicht in Memes umgewandelt werden. StarColl NFTs werden durch die Quantum-resistente QAN-Blockchain gesichert, in der Metadaten und Eigentumsinformationen gespeichert sind.”

QANplatform bietet auch ein reichhaltiges und leistungsstarkes Toolkit für dezentrale Anwendungen, einschließlich DeFi-Protokolle. Laut ihrem Team ist der Prozess der dApps-Bereitstellung genauso einfach wie bei zentralisierten Umgebungen wie AWS oder Linode.

Bild@ Pixabay / Lizenz

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Filecoin-Erschaffer Protocol Labs startet Speicherplattform für NFT

Die Erschaffer von Filecoin haben eine neue Plattform lanciert, mit der sich NFT auf ewig speichern lassen.

Das Filecoin-Projekt will nichts weniger als ein dezentrales, Zensur-resistentes Speichernetzwerk für “die wichtigsten Informationen der Menschheit” bieten. Das Projekt versteht sich als Ergänzung zum InterPlanetary File System (IPFS), einem Peer-to-Peer-Speicher-Protokoll, das Geräte ohne zwischengeschaltete Server (wie man es von HTTP kennt) verbindet. Sowohl das IPFS als auch Filecoin sind eine Kreation des US-amerikanischen Programmierers Juan Benet und seinem Unternehmen Protocol Labs.

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Nun hat Protocol Labs gemeinsam mit dem Unternehmen Pinata eine neue Speicherlösung verkündet, die explizit auf den Boom-Sektor der Non-fungible Token (NFT) abzielt. Konkret soll es “NFT.Storage” – so der Name der neuen Plattform – ermöglichen, Metadaten zu NFT auf dem IPFS zu speichern.

NFT sind Teil des kulturellen Erbes der Menschheit – und die Gestaltung ihrer Daten für eine langfristige Zugänglichkeit ist entscheidend. Inhaltsadressierung und verteilte Speichernetzwerke sorgen dafür, dass digitale Kunstwerke, Basketballkarten und virtuelle Immobilien garantiert sicher und langfristig verfügbar bleiben. NFT.Storage macht es völlig reibungslos, NFT nach Best Practices durch belastbare Persistenz auf IPFS und Filecoin zu erstellen,

erklärt Michael Rogers, Engineering Manager bei Protocol Labs, die Motivation hinter NFT.Storage.

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Filecoin und IPFS als “Backup-Lösung” für NFT

Die Metadaten eines NFT enthalten wichtige Informationen. Am wichtigsten ist wohl die Information, für welchen Wert (beispielsweise ein Kunstwerk, ein Song, oder Tantiemen-Verträge) er die Inhaberschaft repräsentiert. Während der NFT in der Regel auf einem dezentralen Netzwerk wie der Ethereum-Blockchain hinterlegt ist, lagert der “verlinkte” Wert häufig zentralen Servern. Sobald Benutzer Daten auf NFT.Storage hochladen, erhalten sie einen IPFS-Hash, der als CID bezeichnet wird. CIDs sind eindeutige “Fingerabdrücke” der Daten, die verwendet werden können, um den Inhalt zu referenzieren, unabhängig davon, wie und wo er gespeichert ist. Vor allem aber soll NFT.Storage den Besitz von Dateien, auf die sich ein NFT bezieht, genauso übertragbar machen, wie den NFT selbst. Das könnte besonders dann relevant werden, wenn mit einem NFT Lizenzrechte oder andere Bedingungen verbunden sind.

NFT.Storage sei “der erste Schritt, um das kulturelle Erbe der Menschheit vollständig dezentralisiert zu gestalten”, heißt es in der Mitteilung zum Release der Speicherlösung. Die Plattform befindet sich noch in der Beta-Phase. NFT-Ersteller können sie jedoch bereits nutzen, um kostenlos ihre NFT-Daten zu hinterlegen.

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Bitcoin unter dem Hammer? Ebay erwägt Kryptozahlungen und NFT-Auktionen

Der bekannte Online-Marktplatz eBay erwägt, eine Krypto-Zahlungsoption einzuführen. Gleichzeitig will der Marktplatz auch möglicherweise nicht-fungible Token versteigern.

In einem Interview mit CNBC heute erklärte der eBay-Chef Jamie Iannone, das Unternehmen werde Zahlungsoptionen wie etwa Krypto „weiter erwägen“. Außerdem sagte er, eBay werde „Möglichkeiten abwägen“, um nicht-fungible Token (NFTs) auf der Plattform „auf einfache Weise“ zugänglich zu machen. Diese digitalen Angebote wurden dabei mit Sammlerstücken verglichen.

„An eBay ist es so großartig, dass wenn es einen neuen Trend gibt, dieser einfach bei eBay auftaucht“, so Iannone. „Das ist es, was wir in Bereichen wie etwa NFT beobachten. Wir suchen dann nach Möglichkeiten, das besser erforschen zu können.“

Der CEO sagte, ein Teil der NFTs werde bereits jetzt auf der Plattform gehandelt. eBay habe aber den Prozess für Käufer und Verkäufer noch nicht vereinfacht. Einige Nutzer können auch Bitcoin (BTC) auf der Plattform zum Verkauf anbieten. eBay verbietet solche Auktionen nicht ausdrücklich. 

Die Führungskräfte des Online-Marktplatzes haben bereits angedeutet, dass eBay möglicherweise offen für die Akzeptanz von Kryptozahlungen sei. Vor drei Jahren sagte ein leitender Vizepräsident des Unternehmens, eBay ziehe „ernsthaft in Erwägung“, BTC als Zahlungsmethode in seine Plattform zu integrieren.

Die Plattform hat sich auch mit PayPal für die Zahlungsabwicklung zusammengetan. Der Zahlungsanbieter hat letztes Jahr dann angekündigt, Krypto-Handel anbieten zu wollen. Das Unternehmen geht allmählich von PayPal zur E-Commerce-Firma Adyen über. Im ersten Quartal 2021 hatte eBay rund 187 Millionen aktive Käufer.

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Rapper Kay One und Stard Ova bringen „Wallet“ als NFT heraus

Nachdem die Rapper Kay One und Stard Ova mit “Wallet” bereits ein Loblied auf Bitcoin und Co. anstimmten, planen sie nun eine NFT-Version des Songs. Gegenüber BTC-ECHO erklärten die Künstler exklusiv, wie dieses Projekt umgesetzt werden soll.

Non-fungible-Token (NFT) sind in aller Munde. Vor allem die Musik- und Kunstbranche zeigt Interesse an den einzigartigen Token. So sprach BTC-ECHO erst vor kurzem mit der Kultband Scooter, die für ihr zwanzigstes Studioalbum im Vorfeld Fanartikel als NFT verkauften. Doch auch in anderen Musik-Genres macht sich die NFT-Euphorie breit, beispielsweise im Deutsch-Rap.

Nachdem die Rapper Kay One und Stard Ova in ihrem zuletzt erschienenen Song “Wallet” ein Loblied auf Bitcoin und Co. angestimmt hatten, lassen die Musiker ihren Worten Taten folgen und arbeiten gemeinsam mit ROBA Music, PMR Music und lisensed.rocks an einer NFT-Version des Songs, die bereits am morgigen 4. Mai erscheinen soll. Gegenüber BTC-ECHO erklärten Kay One, Stard Ova und ROBA-Geschäftsführer Christian Baierle, wie diese Idee entstanden ist und welche rechtlichen Rahmenbedingungen zu beachten sind.

“Elon Musk hat uns auf NFT aufmerksam gemacht”

Den Krypto-Space haben die beiden Künstler erst vor Kurzem für sich entdeckt. Dabei realisierten Kay One und Stard Ova schnell, dass der Bereich rund um Kryptowährungen enormes Potenzial besitzt. Daraus sei dann auch die Entscheidung hervorgegangen, mit dem Song “Wallet” die Thematik musikalisch in Szene zu setzen. Den Impuls zur Neuauflage des Musikstücks habe jedoch eine Elektroauto-bauende Koryphäe des Krypto-Space gegeben:

Wir sind durch Elon Musk darauf aufmerksam geworden, als er einen Song über NFT als NFT veröffentlicht hat. Da wir sowieso in Kryptos investiert sind und die Thematik sehr spannend finden, dachten wir uns, dass wir unseren Song “Wallet” nun auch als NFT veröffentlichen.

Stard Ova und Kay One gegenüber BTC-ECHO

Neben dem Song und dem Musikvideo enthält der NFT auch das Instrumental, welches sonst nirgendwo zu bekommen sei. Darüber hinaus halten Kay One und Stard Ova auch ein Album in NFT-Form für möglich. Ebenfalls verrieten die beiden Rapper BTC-ECHO, in welche Kryptowährungen sie bereits investiert haben. So lassen sich auf Kay One’s Wallet Bitcoin und Ethereum finden, während Stard Ova sein Krypto-Portfolio mit Bitcoin, Ethereum, Cardano und Safemoon etwas breiter diversifiziert hat. Um ihr aktuelles NFT-Projekt bestmöglich umzusetzen, haben sich die beiden Künstler mit dem Hamburger Label ROBA Music und dem Berliner Krypto-Unternehmen lisensed.rocks zusammen getan.

ROBA Music will “wegweisende Schritte” im NFT-Bereich gehen

ROBA sorgt dabei für die Einhaltung der gesamten Rechtekette nach branchenüblichem Standard. Wer an dem Prozess beteiligt ist und auf welche rechtlichen Aspekte es zu beachten gibt, erklärt ROBA-Geschäftsführer Christian Baierle

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Das betrifft vor allem die unterschiedlichen Beteiligten … dazu gehören Urheber, Verlage, Künstler und Labels. Diese müssen entsprechend ihrer prozentualen Anteile am Urheber- bzw. Verlagsrecht, sowie am Leistungsschutzrecht beteiligt werden. Dazu kommt, dass alle Beteiligten einer Verbreitung über einen NFT zustimmen müssen.

Christian Baierle gegenüber BTC-ECHO

Dabei sei zunächst entscheidend, welche Rechte überhaupt mit dem NFT übertragen werden können. Nach deutschem Recht ist das Urheberrecht beispielsweise nicht übertragbar, die damit verbundenen Nutzungsrechte aber schon. Stirbt beispielsweise ein Künstler, so verfallen die Nutzungsrechte 70 Jahre nach dem Tod und das Werk wird gemeinfrei. Würde der NFT dann seinen Wert verlieren, wenn die entsprechende Frist verstrichen wäre? Nein, meint Baierle. Der Wert eines NFT ergebe sich beispielsweise auch daraus, dass es sich bei dem Token ja um eine Art Sammelobjekt handle. Ähnliches gelte auch für Bild- und Fotokünstler.

Der Geschäftsführer des Hamburger Labels sehe die aktuelle Rechtslage im Urheberrecht zwar als dediziert ausgearbeitet an, dennoch wundere er sich, dass in bisher herausgegebenen Musik-NFT die Beteiligung der einzelnen Rechteinhaber nicht berücksichtigt worden sei. Mit der 50-jährigen Expertise im Musik-Business habe man das nötige Know-how, um in diesem Bereich wegweisende Schritte zu gehen.

“Lizenzierungen wieder einfacher machen”

Weiter erklärt Baierle, dass man mit lisensed.rocks den optimalen Partner gefunden habe, um das technische Grundgerüst für das angestrebte Vorhaben zu stellen. Die Mission des Berliner Krypto-Start-ups sei es, die Lizenzierungen in der Musikbranche wieder einfacher zu machen. Dieses Verfahren sei aktuell sehr komplex, meint Gründer Daud Zulfacar gegenüber BTC-ECHO:

Wir glauben, dass man fundiertes Branchenwissen braucht, um ein besseres Lizenzsystem für alle Beteiligten aufzubauen, deshalb freuen wir uns so gewaltig, mit Roba unseren Traumpartner gefunden zu haben. Der erste Launch mit PMR Music und einem so passenden Songtitel von Kay One und Stard Ova über Roba zeigt das Potenzial auf.

Daud Zulfacar

Die Musik- und Kunstbranche ist durch die Corona-Pandemie in Schieflage geraten. So sind zahlreiche Einkommenssäulen weggebrochen, die vorher einen Großteil der Einnahmen ausmachten, wie beispielsweise Touren oder Auftritte. Zudem empfinden immer mehr Künstler die Entlohnungssysteme der großen Streaminganbieter wie Spotify oder Apple Music als unfair. NFT könnten in diesem Zusammenhang die Rolle von Heilsbringern einnehmen, so die Hoffnung vieler Künstler. Laut Baierle seien die Möglichkeiten groß. Seiner Meinung nach wäre es schon ein Erfolg, wenn sich Musikkünstlern dadurch ein zusätzlicher Weg erschließe, um Ihren Lebensunterhalt durch Ihre Kunst bestreiten zu können.

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Klare Nachricht an Bank von England und britisches Parlament: „Bitcoin macht das wieder gut“

Ein Kryptonutzer zeigte sich sichtlich unzufrieden mit der aktuellen Geldpolitik der Bank von England und machte seinem Frust mittels einer Laser-Projektion Luft.

Der Twitter-Nutzer Dominic Frisby berichtete, ein Unbekannter habe am Samstag den Schriftzug „Bitcoin fixes this“, also „Bitcoin macht das wieder gut“ und andere Botschaften an die Außenwände der Bank von England und des britischen Parlaments mit einem Laser-Projektor gestrahlt. Die Botschaft war unter dem Big Ben und auf der Vorderseite der Zentralbank zu sehen. Diese war von einem roten Kasten mit dem Stempel des Künstlers umgeben. Das Foto wurde bereits in einen nicht fungiblen Token (NFT) verwandelt.

Viele Finanzinstitutionen auf der ganzen Welt ringen damit, sich inmitten der Einschränkungen und der wirtschaftlichen Unsicherheit anzupassen, die durch die Pandemie seit März 2020 entstanden sind. Die Bank von England hat seitdem Staatsanleihen und Unternehmensanleihen in Milliardenhöhe aufgekauft.

Es ist unklar, warum der anonyme Bitcoiner diese Nachricht gerade jetzt öffentlich auf die Gebäude strahlte. Die Bank von England hat kürzlich sieben Stellen im Zusammenhang mit einer digitalen Zentralbankwährung (CBDC) ausgeschrieben und will eine Task Force einrichten, die eine Einführung auf dem britischen Markt in Zusammenarbeit mit dem Parlament untersuchen soll. Es wurde auf jeden Fall deutlich, dass zumindest eine Person mit der Geldpolitik in Großbritannien unzufrieden ist.

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Alchemy – Das „Amazon Web Services“ der NFT-Branche bekommt Finanzspritze

Das Blockchain-Unternehmen Alchemy hat in einer aktuellen Finanzierungsrunde 80 Mio. US-Dollar Investitionskapital eingesammelt, wodurch der „Motor“ der NFT-Branche nun noch mehr Power bekommt.

Die Finanzierungsrunde vom 28. April wurde von den Investmentfirmen Coatue und Addition Capital angeführt, letztere ist ein Investmentfonds des amerikanischen Großinvestors Lee Fixel.

Zu den weiteren Teilnehmern der Finanzierungsrunde gehören die Familie Glazer, die als Eigentümer des Footballteams Tampa Bay Buccaneers und des Fußballklubs Manchester United bekannt ist, sowie der Risikokapitalgeber DFJ Growth, der bereits in innovative Projekte wie Coinbase, SpaceX und Stripe investiert hat.

Außerdem befinden sich unter den Investoren der Series B Funding Round noch klangvolle Namen wie die Band The Chainsmokers und Schauspieler/Musiker Jared Leto, die ebenfalls einen kleinen Teil dazu beigetragen haben, dass der Unternehmenswert von Alchemy nun auf 500 Mio. US-Dollar gestiegen ist. Zu den bestehenden Investoren des Blockchain-Unternehmens gehören wiederum Firmen und Organisationen wie Pantera Capital, Coinbase, Samsung und die Universität, während auch wohlhabende Privatpersonen wie Charles Schwab und Yahoo-Mitgründer Jerry Yang beteiligt sind.

Die Liste der Geldgeber ist also lang und beeindruckend, doch dieses Vertrauen scheint das Projekt zu rechtfertigen, denn wie CNBC berichtet, ist Alchemy einer der größten Profiteure des aktuellen Hypes um sogenannte Non-Fungible Tokens (NFT), denn das firmeneigene Blockchain-Netzwerk dient als Grundgerüst für einen Großteil der „Krypto-Sammelgegenstände“. Obwohl Alchemy erst im Dezember 2019 gegründet wurde, verzeichnet die Plattform ein rasantes Wachstum, das allein in den letzten acht Monaten nahezu eine 100-fache Steigerung hingelegt hat. Die Anzahl der Blockchain-Projekte, die auf dem Alchemy-Netzwerk fußen, hat sich im ersten Quartal gleichsam verdoppelt.

Einer der bekanntesten Partner von Alchemy ist Dapper Labs, das Entwicklerteam hinter den erfolgreichen NFT-Projekten CryptoKitties und NBA Top Shot. Während ersteres Pionierarbeit in der NFT-Branche geleistet hat, ist letzteres die wohl populärste NFT-Plattform, die für den aktuellen Hype um „Krypto-Sammelkarten“ maßgeblich mitverantwortlich ist. Auch an der NFT-Rekordauktion des Künstlers Beeple, die im März 69 Mio. US-Dollar eingespielt hat, war Alchemy beteiligt.

Das Blockchain-Unternehmen spielt in der Branche also eine gewichtige Rolle, die auf grundlegender Ebene anzusiedeln ist, denn das Alchemy-Netzwerk ist quasi das „Amazon Web Services“ (AWS) der NFT-Welt. Dahingehend erklärt CTO Joe Lau:

„Jedes Mal, wenn sie Netflix öffnen, greifen sie im Hintergrund auf die Infrastruktur von AWS zurück. Jedes Mal, wenn sie mit einem NFT interagieren, greifen sie auf Alchemy zurück. Alchemy ist sozusagen der Motor unter Haube.“

Erklärung: Die „Amazon Web Services“ sind der Cloud-Computing-Dienst des Onlinehändlers Amazon, der sich allerdings längst nicht nur auf die eigene Infrastruktur beschränkt, sondern für viele Internetdienste als Grundgerüst dient, darunter Twitter, Twitch und Facebook. Laut Spiegel ist Amazon mit einem Marktanteil von 30 % sogar der Marktführer unter den Cloud-Diensten.

Der Vergleich mit den AWS scheint dementsprechend hoch gegriffen, jedoch kommt dieser nicht nur aus der eigenen Führungsetage, sondern auch Paul Veradittakit von Geldgeber Pantera Capital sieht Alchemy als „das Amazon Web Services (AWS) der Blockchainbranche“.

Und in der Tat steckt das Blockchain-Netzwerk inzwischen bei vielen wichtigen NFT-Plattformen „unter der Haube“, darunter OpenSea, Nifty Gateway, CryptoKitties und Gods Unchained. Auch auf der Webseite des Projekts wird deshalb explizit der Vergleich mit dem Cloud-Dienst von Amazon gezogen:

„Genauso wie die AWS die Plattform für Internetdienste wie Uber, Netflix und viele andere sind, ist Alchemy der Motor hinter vielen großen Playern in der Blockchainbranche.“

Das Unternehmen will die neuen Investitionsgelder nutzen, um weitere Blockchains in ihr Netzwerk einzubinden und die Belegschaft, die sich derzeit erst auf 22 Mitarbeiter beläuft, zu erweitern.

Ende März hatte sich Alchemy mit der Flow-Blockchain zusammengetan, um die Reichweite in der NFT-Branche zu vergrößern.

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Social Token: Warum es bald zu einem Hype kommt

Langsam bahnt sich im Krypto-Sektor ein neuer Hype an – die Rede ist von den sogenannten Social Token. Was es damit auf sich hat, was sie mit NFT zu tun haben und wieso sie ein attraktives Investment sein können.

Der Krypto-Markt ist bekannt dafür, dass es zu regelmäßigen Hypes kommt. Der sicherlich bekannteste Krypto-Trend, der in einer großen Blase geendet ist, war der ICO-Boom im Jahr 2017. Im vorherigen Jahr konnten vor allem DeFi-Anwendungen viel Kapital anlocken, während es aktuell die deutlich Mainstream-tauglicheren Non-fungible Token (NFT) sind, die für Schlagzeilen sorgen – siehe Kryptokompass-Ausgabe April.

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Wer rechtzeitig einen guten Riecher besitzt und sich frühzeitig in einem neuen Markt positioniert, der kann sich über signifikante Kurssteigerungen freuen. Entsprechend naheliegend ist der Versuch einiger Krypto-Enthusiasten, herauszufinden, was das nächste “große Ding” ist. Und es spricht einiges dafür, dass der nächste Krypto-Trend bereits feststeht: Social Token.

Was sind Social Token?

Der Begriff Social Token ist recht schwammig und umfasst sämtliche Token, die einzelnen Personen oder Community-Netzwerken zugeordnet werden können. Es handelt sich dabei also nicht um ein klassisches Unternehmen, das Token herausgibt, sondern eher um einzelne Personen oder Gemeinschaften. Beispielsweise kann über einen Smart Contract ein Musiker einen Social Token herausgeben, der direkt an seine Reputation oder seine Einnahmen gekoppelt ist.

Auf der Kollektiv-Ebene können aber auch von Gemeinschaften Social Token emittiert werden, die stark an ein genossenschaftlich organisiertes Ökosystem erinnern. Das Ziel dahinter ist eine möglichst autonome Wertschöpfung, an der sowohl die Erzeuger als auch die Nutzer und Konsumenten gleichermaßen partizipieren, ergo die Gewinne nicht bei einem einzelnen Mittelsmann, wie beispielsweise Facebook, Twitter oder Spotify, verbleiben.

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Was steckt hinter den “sozialen Token”?

Nehmen wir als Beispiel einen bekannten Musiker oder eine bekannte Band, die über viele Fans in den sozialen Kanälen verfügt und regelmäßig auf Spotify und Co. ihre Songs veröffentlicht. Rockbands wie Kings of Leon, Rapper wie Snoop Dogg oder der bekannteste deutsche Techno Act Scooter haben bereits NFT für sich entdeckt, um ihre Marke und Musik zu promoten sowie zusätzlich zu monetarisieren. Erscheint also ein neues Album, dann bietet es sich an, dazu NFT zu erstellen, die neben ihrer künstlerischen Qualität auch zusätzliche Dienstleistungen bieten.

Während also NFT bestimmte Rechte, Funktionalitäten, Eigentum um eine konkrete Sache verkörpern, also das Musikstück, das Kunstwerk, die Internet-Domain etc., gehen Social Token einen Schritt weiter. Bei dieser Token-Art geht es nicht um das einzelne NFT, sondern um die Person oder Gruppe dahinter. So sind es nicht mehr “digitale Gegenstände”, die für Wertschöpfung sorgen, sondern “digitale Interaktionen”, die diese neue Ebene der Social Token begründen. Schließlich wird Wert, wie im Beispiel des Musikers, nicht nur durch seine Kreativerzeugnisse generiert, sondern auch durch seine Reichweite und Reputation in den sozialen Medien. Man denke an dieser Stelle nur an die Influencer Deals bei Instagram oder Facebook.

Wie groß der Markt für Social Token ist, wie man einen solchen Token erstellt und ob es sich lohnen kann in Social Token zu investieren, zeigen wir in unserer neuen Ausgabe des Kryptokompass auf.

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Profitable Woche für den NFT-Markt

depositphotos.com/stock-photos/non-fungible-token.html?filter=all&qview=464477006

Nachdem wir in der vorherigen Woche zum ersten Mal seit Anfang Januar dieses Jahres einen Rückgang der Marktkapitalisierung des NFT-Segments verzeichneten, ist diese wichtige Kennzahl in dieser Woche wieder um 41% gestiegen!

(Wer zum Thema NFT noch etwas Starthilfe benötigt, sei dieser Artikel hier empfohlen.)

Auf den zweiten Blick sehen wir auch eine leichte Steigerung der NFT-Dominanz im Verhältnis zum gesamten Kryptomarkt um etwa 18% (auf jetzt 1,3%), sowie eine Abnahme der THETA-Dominanz gegenüber dem NFT-Segment um knapp 6%, auf aktuell rund 39%. – Beide Werte sprechen für eine breite Erholung der Top-100 NFT-Projekte und sind somit durchaus als sehr erfreulich einzustufen.

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Quelle: coingecko.com/nft

Werfen wir einen Blick auf die Top-10, können in dieser Woche 9 von 10 der Token eine positive Wachstumsbilanz vorweisen, einzig OMI (Ecomi) liegt mit -5% immer noch im roten Bereich.

Position 1-6 bleiben unverändert, direkt dahinter sehen wir jedoch – mit einem wöchentlichen Zuwachs von 322% – den Token BAKE platziert.

Hinter dem Token BAKE steht die Plattform BakerySwap, eine dezentrale Börse (DEX) für die Binance Smart Chain (BSC), sowie einen Automated Market Maker (AMM).

BakerySwap basiert auf einem nativen Token (BAKE) und ist eines von mehreren Protokollen, mit denen viele beliebte Funktionen in einer einzigen, recht benutzerfreundlichen Plattform kombiniert werden. Durch die Bereitstellung von Liquidität für das BakerySwap-Protokoll erhalten Benutzer BAKE-Prämien aus den Handelsgebühren. BakerySwap ist eine Art multifunktionaler Krypto-Hub, der eine Reihe von DeFi-Diensten bereitstellt und seit kurzem nun auch ein Krypto-Launchpad und einen NFT-Markt anbietet.

bakery
Quelle: bakeryswap.org

Diese beiden Neuerungen geben dem vermeintlichen CAKE-Klon nun ein eigenständiges Profil und sind unseres Erachtens nach mitverantwortlich, für diese bemerkenswerte Preisrallye.

Inwiefern der NFT-Markt von Bakery eine nachhaltige Rolle im Segment einnehmen wird und ob er sich gegen die zentralisierte Konkurrenz, bestehend aus Größen wie OpenSea oder NiftyGateway durchsetzen kann, gilt es vorerst abzuwarten. Die vorhandenen NFT-Rubriken und Einzeltitel sind bislang eher wenig überzeugend und wirken fast oft unfertig und Konzept-frei. Einzig Überschriften wie „Binance NFT“, „TKO NFT“ oder auch „BSC-Artists“ geben uns etwas Hoffnung, das hier bereits ein größer gedachtes Ziel abgesteckt wurde und einfachh noch etwas mehr Zeit ins Land ziehen muss, bis der volle Wert des Marktes erkennbar wird.

Bakery-NFT
Quelle: bakeryswap.org/#/exchange/new-artworks

Bestätigen tut diese Annahme eine vor zwei Tagen veröffentlichte Ankündigung von BlindBoxes:

Blind Boxes ist der weltweit erste gamifizierte Aggregator für nicht fungible Tokens, welcher durch diese strategische Partnerschaft mit BakerySwap, Zugriff auf deren integrierten NFT-Marktplatz erhält, sowie Gebrauch von dem built-in Minting-Mechanismus auf Basis der Binance Smart Chain gewährt wird.

Auch Binance selbst ist Bakery natürlich tatkräftig am Unterstützen und integriert das Protokoll in so ziemlich allen NFT-relevanten News und Veröffentlichungen der letzten Tage und Wochen. So schrieben sie zum Beipiel vor zwei Tagen in der Binance-Academy zum Thema „How to make you own NFT“:

„[…] Es gibt viele Plattformen zur Auswahl, aber BakerySwap ist eine der billigsten und am einfachsten zu verwendenden. Sie müssen nur Ihre NFT-Daten eingeben, Ihre digitale Grafik oder Datei hochladen und die Minting-Gebühr bezahlen. Wenn Sie Ihr NFT verkaufen möchten, können Sie es schnell auf den BakerySwap-Marktplatz bringen.“

Mit so viel Rückenwind im Gepäck ist es also kein Wunder, das BAKE aktuell zu fliegen scheint! – Da BAKEs MarketCap mit rund 700 Millionen USD nur rund einem Zehntel von dem entspricht, was das „Vorbild“ CAKE auf die Waage bringt, scheint hier also auch noch einiges an Raum nach oben zu sein.

Spitzenreiter der Woche ist das Projekt Small Love Potion (SLP)

Mit knapp 350% Preissteigerung innerhalb der letzten 7 Tage, kann sich SLP sogar noch vor BAKE schieben.

Wer kennt das Spiel Axie Infinity? – Axie Infinity ist ein digitales Haustieruniversum, in dem Spieler mit Fantasy-Kreaturen namens Axies kämpfen, sie kreieren und mit ihnen handeln.

Axie Infinity
Quelle: axieinfinity.com

Um Vorletzteres tun zu können, zwei Kreaturen miteinander zu paaren und ihr gemeinsames Ei auszubrüten, benötigt man SLP – a Small Love Potion.

Axie Infinity ist bereits in 2018 an den Start gegangen und gehört somit sozusagen zu den Ureinwohnern der NFT-Landschaft; nur eine Handvoll Titel ist noch älter.

Die vietnamesische Entwicklerfirma Sky Mavis ist bis heute Hauptbetreiber des Spieles, auch wenn es bereits ein Jahr nach Release eine Partnerschaft mit dem BlockChain-Projekt Klaytn eingegangen ist und einige Monate später in einer Kooperation mit Samsung einwilligte.

Jedes Axie ist ein eigener ERC-721 Token, welcher einen individuellen „genetischen Code“ beinhaltet, sodass es keine zwei vollständig identischen Axies geben kann.

Neben den Tieren selbst, ist es auch möglich Land im Spiel zu kaufen und die MarketCap von AXS, dem Haupttoken des Spieles, erreichte in diesem Monat sage und schreibe 2,2 Milliarden USD.

Im Juni 2020 führte Axie Infinity eine eigene Ethereum Sidechain ein, welche im Spiel für optimierte und schnellere Transaktionen sorgte. Kurz darauf wurde das Spiel zum “Blockchain Game of the Year” gekürt und zählt heute, vor allem in Niedriglohnländern wie z. B. den Philippinen, als „erstrebenswerter Beruf“.

Das teuerste Axie aller Zeiten ging im März 2019 für 85,2 ETH über den Tisch und erst im Februar dieses Jahres wurde ein virtuelles Grundstück für unglaubliche 888,25 ETH (ca. 1,5 Millionen Euro) verkauft.

Schlussendlich reichen all diese Rekorde dafür aus, das Axie Infinity bis Dato das am meistverwendete BlockChain-Game aller Zeiten ist.

Mit AXS, als Haupt- und Governance-Token des Spieles, welcher eine Max-Obergrenze besitzt und in-Game an die Top-50 Spieler, zu jedem Saisonende, als Belohnung ausgeschüttet wird und SLP, welcher ein unlimitierter ERC-20 Token ist, der in-Game als eine Art von EP (Erfahrungspunkten) vergeben wird und ausschließlich zum Brüten benutzt werden kann, haben die Macher hinter dem Spiel eine wirklich ausgeklügeltes System etabliert.

Um also im Spiel schneller voranzukommen, kann sich ein Spieler mit SLP zudecken, um so sehr viel schneller neue Axies heranzüchten.

Hingegen hilft AXS im Spiel direkt nicht viel weiter, kann dafür aber gestaked werden, um noch mehr AXS zu erhalten oder aber auch im Projekteigenen Marketplace eingesetzt werden.

marketplace.axieinfinity.com/axie
Quelle: marketplace.axieinfinity.com/axie

Seit nun wenigen Stunden ist SLP auf Binance gegen BUSD und USDT handelbar, was wohl einer der Gründe dafür sein mag, das der Preis so drastisch hochschoß. – Da es den Token langfristig gesehen jedoch unbegrenzt oft gibt, ist hier natürlich trotzdem mit sehr viel Vorsicht vorzugehen, da eine anhaltende Preissteigerung nur dann von Dauer sein wird, wenn die Anzahl der Spieler mit Axie-Kinderwunsch ebenfalls stetig zunimmt und dies im Idealfalle schneller, als das neue SLP durch das Spiel selbst auf den Markt gebracht werden.

Hierfür einen verlässlichen Tipp auszusprechen fällt uns deswegen sehr schwer, bedenkt man aber die große Fanbase dieses Spieles und die Jahr für Jahr zunehmende Anzahl an Rekorden und neuen Superlativen, wären wir hier doch eher bullisch als bearisch gestimmt.

Mit diesem Einblick in die fantastische Welt digitaler Tiere beenden wir das heutige NFT-Special und freuen uns jetzt schon auf das kommende Wochende!

Bild@Depositphotos

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