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Paxos-CEO: Vertrauenswürdigkeit ist für Stablecoins der Schlüssel zum Erfolg

Der Paxos-Chef Charles Cascarilla ist der Ansicht, dass Stablecoins eine klare und deutliche Regulierung brauchen, damit sie nicht mehr nur von eingefleischten Krypto-Anlegern genutzt werden, sondern von der breiten Öffentlichkeit.

Die entsprechenden Ausführungen machte Cascarilla im Interview mit Bloomberg, wobei er dahingehend feststellte, dass Stablecoins ohne Regulierung keine Vertrauenswürdigkeit aufbauen könnten. Diese sei jedoch bitter nötig, um auch Kunden außerhalb der Krypto-Community zu gewinnen.

Um grundlegende Innovationen im Finanzsystem zu schaffen, bräuchte es zwangsläufig Regulierung. Stablecoins sind laut Cascarilla eine solche Innovation, die für deutlich mehr finanzielle Inklusion sorgen kann, indem sie einen völlig neuen Weg bieten, um Geld zu bewegen. So vorteilhaft diese Freiheit auch ist, müsse es zugleich die Möglichkeit der Beaufsichtigung geben.

Während der Paxos-Chef einräumt, dass eine strenge Regulierung besonders für Startup-Unternehmen eine echte Hürde sein kann, gibt er zu bedenken, dass es einen „großen Unterschied gibt, ob Unternehmen ihre Dienstleistungen von Anfang an richtig machen, oder nur später nachbessern wollen“. Letzterer Ansatz könne zwar in Branchen mit vergleichsweise wenig Regulierung gefahren werden, aber nicht in einer stark beaufsichtigten Branche wie dem Finanzwesen.

Hinsichtlich der Bedenken, dass Stablecoins für Geldwäsche missbraucht werden könnten, entgegnet Cascarilla jedoch energisch, dass Bargeld hierfür mit Abstand immer noch das erste Mittel der Wahl ist.

Conversely, “a stablecoin is going to allow you to be able to understand each hop along the way,” he said, adding:

„Sie sind für jeden öffentlich einsehbar und nur pseudo-anonym. Die verfügbare Umlaufmenge ist ebenfalls bekannt, außerdem sind sie für immer und ewig nachvollziehbar.“

Idealerweise sollten Stablecoins zukünftig direkt von Zentralbanken herausgegeben werden, doch zunächst „braucht es noch einen längeren Findungsprozess, in dem der Markt herausfiltern muss, was funktioniert und was nicht“, wie Cascarilla abschließend meint. Auch hier könnte Regulierung eine helfende Kraft sein.

Der Stablecoin-Herausgeber Paxos ist für die enge Zusammenarbeit mit den Regulierungsbehörden bekannt. So hat die amerikanische Bankenaufsicht dem Krypto-Unternehmen gar eine bundesweit gültige Banklizenz ausgestellt. Die Bank of America nimmt derweil den Paxos Settlement Service, was unterstreicht, dass die Firma auch im traditionellen Finanzwesen einen guten Ruf genießt.

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PayPal-Partner Paxos sammelt 300 Mio. US-Dollar Investitionskapital ein

Das einflussreiche Krypto-Unternehmen Paxos, das bereits mit dem großen Zahlungsdienstleister PayPal zusammenarbeitet, hat eine massive Finanzspritze erhalten, nachdem der Verwahrungsdienstleister jüngst eine „Banklizenz“ erteilt bekommen hat.

Wie am gestrigen Donnerstag aus einer entsprechenden Ankündigung hervorgeht, hat Paxos im Rahmen einer Finanzierungsrunde 300 Mio. US-Dollar Investitionskapital eingesammelt, was die eigene Unternehmensbewertung auf 2,4 Mrd. US-Dollar schraubt. Zu den neuen Geldgebern gehören auch viele alte Investoren, darunter PayPal Ventures, Declaration Partners, Mithril Capital, Senator Investment Group, Liberty City Ventures, WestCap und weitere.

Die neuen Gelder sollen Paxos dabei helfen, die Infrastruktur für Firmenkunden bzw. institutionelle Krypto-Investoren auszubauen, zudem soll verstärkt in Regulierung, Sicherheit und Compliance investiert werden.

Nachdem Paxos vergangene Woche eine spezielle Banklizenz von der amerikanischen Bankenaufsicht (OCC) zugesprochen bekommen hat, die dem Unternehmen allerdings nur eine Tätigkeit als Treuhänder erlaubt, ist in naher Zukunft die Gründung einer firmeneigenen Paxos National Trust Bank geplant. Darüber hinaus hat Paxos bei der amerikanischen Börsenaufsicht beantragt, als Clearinghaus agieren zu dürfen, während in Singapur wiederum eine Erlaubnis als Zahlungsdienstleister ersucht wird. Die Expansion des Krypto-Unternehmens wird also mit großen Schritten vorangetrieben.

Paxos-Mitgründer und Geschäftsführer Charles Cascarilla bestätigt in diesem Zusammenhang, dass sich die Nachfrage von Firmenkunden bzw. institutionellen Investoren viel rasanter entwickelt als erwartet.

Die in 2012 gegründete Krypto-Firma ist inzwischen zu einem der größten Player der Branche geworden, der neben der Tokenisierung von Investitionsprodukten auch Handel, Verwahrung und Abwicklung von Kryptowährungen übernimmt. Zudem hat das Unternehmen einen an den US-Dollar angebundenen Stablecoin namens Paxos Standard und einen an Gold angebundenen Stablecoin namens PAX Gold auf den Markt gebracht.

Im vergangenen Jahr ist Paxos dann eine strategisch wichtige Partnerschaft mit PayPal eingegangen, denn der marktführende Zahlungsdienstleister hat die Kryptowährungen Bitcoin (BTC), Ether (ETH), Bitcoin Cash (BCH) und Litecoin (LTC) in sein Angebot aufgenommen, und Paxos fungiert hier als Mittelsmann. Das Krypto-Unternehmen hat letzte Woche auch dem zu PayPal gehörenden Zahlungsservice Venmo geholfen, Kryptowährungen einzubinden.

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PayPal-Kryptopartner Paxos sammelt 300 Millionen US-Dollar

Paxos ist dem Crypto Unicorn Club mit einer massiven Finanzierungsrunde beigetreten, in der das Unternehmen einen Wert von 2,4 Milliarden US-Dollar hat.

Am Donnerstag gab das Unternehmen eine neue Serie-D-Finanzierungsrunde in Höhe von 300 Millionen Dollar bekannt, wodurch die Bewertung von Paxos auf 2,4 Milliarden Dollar stieg. Die neue Finanzierungsrunde umfasste frühere Paxos-Investoren, wie PayPal Ventures, Declaration Partners, Mithril Capital, Senator Investment Group, Liberty City Ventures, WestCap und andere.

Die Mittel werden verwendet, um Paxos dabei zu unterstützen, weiter in die Entwicklung einer unternehmensgerechten Infrastruktur zu investieren und gleichzeitig sein Engagement für Regulierung, Zuverlässigkeit und Sicherheit zu verstärken. Das Unternehmen wird sein Wachstum beschleunigen, indem es neue Teammitglieder in allen Funktionen einstellt, seinen Betrieb skaliert, die Plattformkapazität erhöht und in Innovationen investiert. Charles Cascarilla, Mitgründer und CEO von Paxos, sagte:

“Die Nachfrage nach unseren Unternehmenslösungen hat sich viel schneller beschleunigt, als wir erwartet hätten. Es bestätigt unseren Ansatz, die innovativsten und reguliertesten Unternehmenslösungen bereitzustellen, um das Finanzsystem neu zu plattformieren und die digitale Wirtschaft der Zukunft zu schaffen. “

Zusätzliche Liquidität wird auf der gesamten Plattform hinzugefügt werden, um das Kundenerlebnis zu verbessern und die Nutzung der Token zu erhöhen. Um die Entwicklung seiner regulierten Plattform voranzutreiben, plant Paxos außerdem die Gründung der Paxos National Trust Bank, die Unterstützung seines Antrags auf eine Registrierung als Clearing-Agentur bei der Securities and Exchange Commission und die Verfolgung seiner Major Payment Institution Lizenz in Singapur.

Paxos wurde 2012 gegründet und hat sich zu einem wichtigen Akteur in der Branche entwickelt, der es Nutzern ermöglicht, digitale Vermögenswerte zu tokenisieren, zu verwahren, zu handeln und abzurechnen. Paxos hat Stablecoins wie den an den US-Dollar gekoppelten Paxos Standard und den goldgedeckten PAX Gold herausgegeben.

Im vergangenen Jahr gab PayPal eine Partnerschaft mit Paxos bekannt, damit Benutzer Kryptowährungen wie Bitcoin, Ether, Bitcoin Cash und Litecoin kaufen, verkaufen und halten können. Paxos unterstützte auch das PayPal-eigene Zahlungsunternehmen Venmo letzte Woche beim Start des Kryptowährungshandels.

Bild@ Pixabay / Lizenz

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Krypto-Verwahrer Paxos erhält bundesweite „Banklizenz“ für die USA

Die amerikanische Bankenaufsicht (OCC) hat dem Krypto-Unternehmen Paxos eine vorläufige bundesweite „Banklizenz“ ausgestellt. Der Stablecoin-Herausgeber und Verwahrungsdienstleister, der unter anderem mit PayPal zusammenarbeitet, ist erst das dritte Krypto-Unternehmen, das eine entsprechende Zulassung erhalten hat.

Krypto-Verwahrer Anchorage hatte als erstes eine „Federal Charter“ zugesprochen bekommen, woraufhin später dann auch der Krypto-Verwahrer Protego eine gleichartige Genehmigung durch die OCC bekam.

Allerdings ist der Ausdruck „Banklizenz“ etwas irreführend, denn auch wie in den anderen beiden Fällen wird die Paxos keinerlei Einzahlungen von Privatkunden verarbeiten. Vielmehr fungieren die Krypto-Verwahrer als eine Art Treuhandunternehmen, die nun über eine neuartige „Fintech-Lizenz“ verfügen, die vom ehemaligen OCC-Chef Brian Brooks ins Leben gerufen wurde. Nichtsdestotrotz dürfen die Krypto-Unternehmen damit auf Bundesebene quasi als „Banken“ agieren.

Demnach ist es Paxos durch die neue Genehmigung erlaubt, „Verwahrungsdienstleistungen für digitale Vermögenswerte, Verwahrung und Management von US-Dollar Reserven für Stablecoins, Zahlungen, Handelsaktivitäten und andere Zwischenhändleraufgaben zu übernehmen“. Auch alle anderen Dienstleistungen für Kryptowährungen wie Handel, Kauf und Verkauf gibt die Bankenaufsicht frei.

Wie es in dem Zulassungsschreiben heißt, bietet die Paxos Trust Company bereits alle der genannten Dienstleistungen an, allerdings nur unter der sogenannten BitLicense, die von der New Yorker Finanzaufsicht ausgestellt wurde. Damit ist das Krypto-Unternehmen eigentlich auf den Raum New York beschränkt, wohingegen die neue Banklizenz eine bundesweite Befähigung einräumt.

Das „Office of the Comptroller of the Currency“ schreibt zudem, dass es aus dem traditionellen Bankenwesen Widerstand gegen die Vergabe der neuartigen Banklizenz gab.

Während des öffentlichen Konsultationsverfahrens zur neuen Genehmigung erhielt die OCC „einen Brief, der von mehreren Banken unterzeichnet wurde“, in dem argumentiert wurde, dass die Dienstleistungen des Krypto-Verwahrers „nicht in den Aufgabenbereich der OCC bei der bundesweiten Beaufsichtigung von Banken fällt“. Zudem würde der Antrag von Paxos „keine ausreichenden Informationen über deren Geschäftsmodell beinhalten“.

Die OCC entgegnete daraufhin, dass sie „über ausreichende Informationen verfügt, um eine gut überlegte Entscheidung treffen zu können“. Demnach wäre es „zulässig eine vorläufige Genehmigung zu erteilen, damit das Unternehmen den Aufbau ihrer Bank weiter vorantreiben kann.“

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Paxos beantragt Clearinghouse-Lizenz bei SEC nach erfolgreichem Pilottest

Paxos, ein US-Stablecoin-Betreiber, gab am Dienstag bekannt, dass er bei der US-Wertpapieraufsicht SEC eine formale Lizenz als Clearingstelle beantragen werde. Damit hätte man einen weiteren praktischen Anwendungsfall für die Blockchain-Technologie in traditionellen Märkten.

Wie Reuters berichtete, hat Paxos nach einem erfolgreichen Pilotversuch seines taggleichen Abrechnungssystems diese Lizenz beantragt. Das Züricher Finanzinstitut Credit Suisse und Instinet, der Handelsarm von Nomura Holdings Inc, nahmen an dem Pilotprojekt teil. Dabei haben sie US-Aktiengeschäfte am selben Tag abgewickelt.

Paxos sagt, die Trades seien die erste Anwendung der Blockchain-Technologie auf US-Aktien gewesen. Derzeit dauert es zwei Tage, um einen Handel an den Aktienmärkten in den Vereinigten Staaten abzuwickeln. Das Ziel, diese Zeit zu verkürzen, ist im Zuge des GameStop-Skandals noch einmal viel wichtiger geworden.

Unternehmen müssen sich bei der US-Wertpapieraufsicht registrieren, bevor sie ein Clearinghouse betreiben können. Die SEC sagt dazu:

„Abschnitt 17A des Securities Exchange Act von 1934 („Exchange Act“) und Rule 17Ab2-1 verlangen, dass sich ein Unternehmen bei der Kommission registrieren muss oder eine Befreiung von der Registrierung erhält, bevor es die Aufgaben einer Clearingstelle wahrnimmt.“

Paxos machte Ende letzten Jahres Schlagzeilen, als das Projekt 142 Mio. US-Dollar von Großinvestoren wie PayPal und Mithril Capital aufgebracht hatte, um seine Finanzmarktinfrastruktur zu erweitern. Der Stablecoin-Emittent will auch zu einer vollständig regulierten Krypto-Bank werden.

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MicroStrategy, Coinbase, Grayscale und Co.: Bitcoin-Festival angekündigt

Am heutigen 25. Januar 2021 startet zum 51. Mal die Davos Agenda des Weltwirtschaftsforums. Neben Themen wie Umweltbewusstsein und gesunde Ernährung, finden dieses Jahr auch Sitzungen zum Thema Kryptowährungen statt.

Anders als in vergangenen Jahren findet das Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums (WEF) aufgrund der COVID-19-Pandemie virtuell und nicht vor Ort im schweizerischen Davos statt. Der virtuelle Ablauf ist jedoch nicht die einzige Erneuerung der Davos Agenda. Unter dem Punkt “Fairer Economies” werden in diesem Jahr erstmalig Themen rund um Kryptowährungen diskutiert. Insgesamt werden mehr als 2.500 Vertreter der Stiftung WEF an der Davos Agenda teilnehmen. An Diskussionen bezüglich Kryptowährungen beteiligt sich der Gouverneur der Bank of England, Andrew Bailey, und der CEO von Western Union, Hikmet Ersek, neben anderen prominenten Persönlichkeiten des Finanz-Sektors. In insgesamt fünf Tagen werden zwei separate Sitzungen – jeweils am Montag und am Donnerstag –Themen zu Kryptowährungen und Blockchain beinhalten.

Davos Agenda: Blockchain- und CBDC-Schwerpunkte

COVID-19 hat die langfristige Verlagerung von Bargeld beschleunigt. In der Zwischenzeit entstehen digitale Währungen der Zentralbanken, die möglicherweise die Art und Weise verändern, wie Menschen weltweit mit Geld umgehen.

So heißt es im Programm der Agenda namens „GBBC (Global Blockchain Business Council) Blockchain Central Davos“. Demnach sind die Schwerpunkte der ersten Sitzung die Entstehung von CBDCs und das unter anderem damit verbundene Abnehmen des Bargeldes. Digitale Währungen sind bereits seit vergangenem Jahr fester Bestandteil der Davos Agenda. Bereits im Januar rief das WEF ein Framework ins Leben, mit dessen Hilfe Banken CBDCs besser einschätzen und somit auch besser einsetzen können sollen. Sitzungsmitglied Andrew Bailey äußerte sich bereits im September 2020 zu diesen Themenbereichen und stellte die Nachhaltigkeit von Kryptowährungen infrage:

Ihr Wert kann ziemlich wild schwanken, was nicht überraschend ist. Sie erscheinen mir ungeeignet für die Welt des Zahlungsverkehrs, in der es auf Wertsicherheit ankommt.

Der zweite Sitzungstag am Donnerstag findet unter dem Namen „Blockchain, AR, VR, IoT – Wie neue Technologien die Medienlandschaft verändern“ statt. Teilnehmen werden unter anderem Nikita Bokarev, CMO bei Sensorium Corporation und Michael Casey, COO bei CoinDesk.

Man darf gespannt sein, was bei den zweitägigen Diskussionen rund um Kryptowährungen und Blockchain herauskommt. Der Fakt, dass Kryptowährungen den Sprung in das alljährliche Treffen des Weltwirtschaftsforums geschafft haben, zeigt jedoch schon einmal, dass diese Themenbereiche immer weiter in den Blickpunkt der wichtigsten Forscher und Institutionen dieser Welt rücken.

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Regulierung lässt PayPals Pläne vom Krypto-Gedanken abrücken

PayPal hat bestätigt, dass das Unternehmen in den kommenden Monaten Krypto-Zahlungen auf seiner globalen Plattform anbieten werde.

Die Einführung wird in den Vereinigten Staaten beginnen, wo PayPal eine bedingte sogenannte Bitlicense von der New Yorker Finanzdienstleistungsaufsicht erhalten hat. Die Regulierungsbehörde hat das Programm im vergangenen Sommer lanciert

Der Teufel steckt im Detail

Für Krypto sind diese Nachrichten etwas großes. Aber PayPal wird genau beobachtet. Die bedingte Bitlicense bedeutet, dass bedingte Lizenznehmer mit Firmen zusammentun müssen, die über eine volle Bitlicense verfügen (in diesem Fall ist diese Firma Paxos). Diese wird dann als eine Art Mentor fungieren. Wie das NYDFS erklärt, können bedingte Lizenznehmer auch „einer verstärkten Überprüfung im Hinblick auf den Umfang und die Häufigkeit der Prüfung oder anderweitig“ unterzogen werden.

Die bedingte Lizenz gilt für zwei Jahre. Eine Erneuerung oder Aufwertung auf eine volle Bitlicense hängt von der Entscheidung der Superintendentin Linda Lacewell ab.

Vertreter von PayPal wollten sich nicht zu der Frage zu äußern, in welcher Form eine verstärkte Prüfung stattfinden werde. Cointelegraph sollte zu diesem Zweck mit der NYDFS sprechen. Die Vertreter der NYDFS wollten wiederum nicht konkretisieren, was eine „verstärkte Überprüfung“ für PayPal genau bedeuten würde.

Die Vertreter von Paxos wollten sich hingegen nicht zu ihrer Rolle bei der bedingten Bitlicense von PayPal äußern. Das heißt, dass alle drei Organisationen diese Nachricht zwar öffentlich gemacht haben, aber nicht auf die Einzelheiten im Hinblick auf die regulatorische Vereinbarung eingehen wollten. Es ist besorgniserregend, wenn sie das nicht einmal auf Nachfrage tun wollen. 

Krypto ist, was Krypto tut

Niemand weiß, welche Hürden PayPal mit seinen weltweit über 340 Millionen Nutzern noch überkommen muss, um die Regulierungsbehörden zufrieden zu stellen. Aber das Unternehmen wird eindeutig alles in seiner Macht stehende tun müssen, damit sich Krypto nicht wie Krypto auf seiner Plattform verhält. Hier ist die Kundendatenerfassung, die PayPal schon immer durchgeführt hat, ein Problem.

Die Wallet von PayPal dient nicht nur zur Verwahrung, sondern auch als Silo. Laut den FAQs der Firma zu Kryptowährungen werden Benutzer weder private Schlüssel besitzen, noch werden sie ihre Bestände in andere Wallets überweisen können: 

„Derzeit können Sie nur die Kryptowährung, die Sie bei PayPal kaufen, auf Ihrem Konto halten. Außerdem kann die Kryptowährung auf Ihrem Konto nicht auf andere Konten bei oder außerhalb von PayPal übertragen werden.“

Was bedeutet das? Die Coins gehören dem Nutzer also auf PayPal nicht. Nach diesem Standard werden sich wohl auch andere große Firmen richten müssen, um im Krypto-Bereich zu arbeiten.

Seit einiger Zeit hört man von regulatorischen „Whitelists“. Das sind Kryptobörsen und -Firmen, die sich an strenge Vorschriften halten wollen und die nur mit genehmigten Wallet-Adressen Geschäfte tätigen können. Diese Praxis ist noch nicht gesetzlich verankert.

Bei PayPal könnte es soweit kommen, dass die Regulierungsbehörden Krypto auf den großen Plattformen nur dann zulassen, wenn diese Währungen nicht auf andere Plattformen übertragen werden können. Das ist eine aggressivere Maßnahme als eine Whitelist. Das heißt, man ist völlig von Dritten abhängig, es besteht kein Risiko durch Peer-to-Peer-Überweisungen und es ist keine Interaktion mit Leuten möglich, die nicht bereits PayPal-Konten eröffnen können. Das entspricht nicht wirklich dem Krypto-Gedanken. Zumindest so, wie der Stand jetzt ist.

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#929 Mastercard Partner Krypto Programm & PayPal Bitcoin Trading durch Paxos

Hey Informanten,

willkommen zur Bitcoin-Informant Show Nr. 929. Heute sprechen wir über folgende Themen: Mastercard stellt neue Partner für Kryptowährungs-Programm vor & PayPal will offenbar Krypto-Trading über Paxos anbieten.

1.) Mastercard stellt neue Partner für Kryptowährungs-Programm vor
https://www.btc-echo.de/mastercard-stellt-neue-partner-fuer-kryptowaehrungs-programm-vor/

2.) PayPal will offenbar Krypto-Trading über Paxos anbieten
https://de.cointelegraph.com/news/paypal-to-reportedly-offer-crypto-trading-through-paxos-partnership

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Top 10 Kryptowährungen am 21.07.20 um 08:00Uhr

Sonnige Grüsse

Dennis „Bitcoin Informant“ Koray

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PayPal will offenbar Krypto-Trading über Paxos anbieten

Der digitale Zahlungsabwickler PayPal will Berichten zufolge durch eine Partnerschaft mit dem Stablecoin-Betreiber Paxos den Handel von Kryptowährungen ermöglichen.

Wie Coindesk am 20. Juli berichtete, plant PayPal die Einführung von Kryptowährungs-Handel über den Broker-Service von Paxos. Bislang ist nicht bekannt, welche Krypto-Assets PayPal unterstützen wird.

Eine Nachfrage von Cointelegraph bei Paxos mit der Bitte um Stellungnahme blieb bislang unbeantwortet.

Paxos hatte am 15. Juli den Start eines Brokerage-Geschäfts für Kryptowährungen angekündigt, das es anderen Firmen ermöglichen soll, Krypto-Handelsfunktionen zu integrieren. Der Dienst soll über eine Anwendungs-Programmierschnittstelle (API) genutzt werden können und dabei gesetzliche Vorschriften einhalten. Laut Coindesk plant PayPal, diesen neuen Service für die Bereitstellung seiner Krypto-Handelsfunktionen zu nutzen.

Der Eintritt von PayPal in den Bereich digitaler Währungen wäre für die Industrie eine wichtige Schritt nach vorne.

Der Zahlungsgigant war anfangs Mitglied der Libra Association gewesen welche die von Facebook initiierte Stablecoin Libra koordiniert. Nach einer Welle von Kritik und Misstrauen seitens der Aufsichtsbehörden zog sich PayPal jedoch im Oktober 2019 wieder aus dem Gremium zurück.

In diesem Frühjahr wurde in einem Schreiben von PayPal an die Europäische Kommission nachdrücklich darauf hingewiesen, dass das Unternehmen noch immer an der Entwicklung eigener Fähigkeiten im Bereich Kryptowährungen arbeite.

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PAXG: Schweizer Kryptobörse ermöglicht Europäern alternativen Zugang zu Gold

Während die weltweiten Aktienmärkte weiterhin in der Corona-Krise stecken, schicken sich Krypto-Unternehmen an, den Anlegern alternative Wege zu eröffnen, um in Gold zu investieren.

Eines dieser Projekte ist die Kryptowährung PAX Gold (PAXG), die an physisches Gold angebunden ist, denn ab sofort kann PAXG auch im Währungspaar mit Schweizer Franken (CHF) und Britischen Pfund (GBP) gehandelt werden.

Die neuen Währungspaare sind seit dem 19. März verfügbar, nachdem die digitale Handelsplattform Smart Valor die Kryptowährung in ihre Notierung genommen hat.

Das in New York ansässige Krypto-Unternehmen Paxos hatte seine an Gold angebundene Kryptowährung 2019 auf den Markt gebracht. Auf Smart Valor kann sie neben CHF und GBP auch in Euro (EUR) und US-Dollar (USD) gehandelt werden. Zudem gibt es Währungspaare mit der marktführenden Kryptowährung Bitcoin (BTC) und dem an den US-Dollar angebundenen Stablecoin Tether (USDT).

Während Smart Valor davon spricht, die erste europäische Kryptobörse zu sein, die den PAXG in ihre Notierung genommen hat, bestätigte ein Sprecher von Paxos gegenüber Cointelegraph, dass PAX Gold dadurch erstmals in CHF und GBP gehandelt werden kann. Die Kryptowährung ist darüber hinaus das erste an Gold gebundene Asset auf Smart Valor.

Laut Paxos ist der PAXG auch auf den Kryptobörsen Kraken, HitBTC, BitThumb und itBit verfügbar.

Tokenisiertes Gold als Rettungsanker?

Olga Feldmeier, die Geschäftsführerin von Smart Valor, gibt an, dass die durch das Coronavirus ausgelöste Krise ein treibender Grund für die Notierung von PAX Gold ist. Da die amerikanische Zentralbank im Zuge dessen am 15. März angekündigt hatte, dass sie den Leitzins auf 0 % absenken wird, droht eine zunehmende Entwertung von Sparvermögen, wie Feldmeier erklärt:

„Durch den Ausbruch von Corona könnten wir in eine neue Wirtschaftskrise geraten, die die Auszüge der Großen Depression von 1930 annimmt. In diesen Zeiten brauchen Anleger eine echte Alternative, um ihre Sparvermögen schützen zu können. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, auf der SMART VALOR Handelsplattform tokenisiertes Gold anzubieten.“

Paxos betont, dass Gold seinen Wert trotz der Krise weitestgehend halten konnte, da das Edelmetall ein sogenannter sicherer Hafen ist. Außerdem weist das Krypto-Unternehmen darauf hin, dass es über eine Zulassung der New Yorker Finanzdienstleistungsaufsicht verfügt.

Wie Cointelegraph berichtet hatte, hat Paxos den PAX Gold im September 2019 als „erste Kryptowährung, die in physisches Gold umgetauscht werden kann“, auf den Markt gebracht.

Ein weiteres Argument für den PAXG ist die Tatsache, dass der auf Ethereum basierte Krypto-Token Rund-um-die-Uhr handelbar ist. Da einige große Börsen wie die New York Stock Exchange ihre Pforten wegen den Risiken des Coronavirus geschlossen haben, werden die Kryptomärkte zunehmend beliebter, weil sie zu jeder Zeit erreichbar sind.

Gunnar Jaerv, der Operative Geschäftsführer des Verwahrungsdienstleisters First Digital Trust, schlägt gegenüber Cointelegraph ebenfalls in diese Kerbe und meint:

„Wenn die Börsen geschlossen werden und eine Finanzkrise droht, werden die Kryptomärkte für viele plötzlich zu einer unerwarteten Quelle der Liquidität. Die Märkte für Kryptowährungen und tokenisierte Vermögenswerte sind 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche geöffnet und machen niemals Pause, selbst wenn es alle anderen Märkte tun.“

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