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AMP ein Wertpapier? Binance US denotiert Token nach SEC-Aussage

  • Binance.US denotiert den Token AMP „vorsichtshalber“.
  • Grund dafür ist eine Aussage der SEC, dass dieser Token ein Wertpapier sei.
  • Der Token könnte auf der Börse wieder notiert werden, wenn sein Status geklärt wird.

Die US-Kryptobörse Binance.US sagte, sie werde den AMP-Token „vorsichtshalber“ vor dem Hintergrund einer möglichen Verfolgung durch die Bundesaufsichtsbehörden denotieren.

In einem Blogbeitrag am Montag erklärte Binance.US, die Börse werde Einlagen von Amp (AMP) schließen und das Handelspaar AMP/USD am 15. August entfernen, nachdem der Token in einer Klage der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC erwähnt wurde. Die US-Wertpapieraufsicht reichte im Juli eine Klage gegen einen ehemaligen Coinbase-Produktmanager und zwei weiteren Personen ein, in der behauptet wurde, dass AMP und acht andere Kryptowährungen „Krypto-Wertpapiere“ seien, die in den Zuständigkeitsbereich der SEC fallen würden.

„Wir glauben, dass unter bestimmten Umständen die Denotierung eines Vermögenswerts unsere Community am besten vor unangemessenen Risiken schützt“, so Binance.US. „Wir sind in einer sich schnell entwickelnden Branche tätig und unsere Verfahren für die Börsennotierung und die Aufhebung der Börsennotierung sind so konzipiert, dass wir auf Entwicklungen des Marktes und der Vorschriften reagieren können.“

Laut Binance.US ist AMP der einzige der neun Token, die in der SEC-Beschwerde genannt wurden, der auf der Plattform gehandelt werden kann. Die Börse fügte hinzu, der Handel mit AMP könne „irgendwann in der Zukunft wieder aufgenommen werden“, nannte aber kein Datum. Andere Kryptobörsen und Unternehmen, die den Token sowie Powerledger (POWR), Kromatika (KROM), DFX Finance (DFX), Rally (RLY), Rari Governance Token (RGT), DerivaDAO (DDX), LCX und XYO notiert haben könnten ebenfalls von der SEC untersucht werden, falls sich die Aufsichtsbehörde für Durchsetzungsmaßnahmen entscheidet.

„Die Behauptungen der SEC könnten weitreichende Auswirkungen über diesen Einzelfall hinaus haben und unterstreichen, wie wichtig und dringend die Zusammenarbeit bei Regulierungsbehörden ist“, so Caroline Pham, Kommissarin der US-Regulierungsbehörde CFTC in einem Kommentar zu dieser Situation.

Bei Redaktionsschluss der Kurs von AMP in den letzten 24 Stunden um etwa 6 Prozent auf 0,00874 US-Dollar gefallen, wie aus Daten von CoinMarketCap hervorgeht. Der RGT-Kurs stieg jedoch um mehr als 55 Prozent und erreichte mit 7,83 US-Dollar neues Allzeithoch.

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FDIC warnt Anleger: Keine Einlagensicherung bei Krypto-Unternehmen

  • FDIC warnt Banken vor irreführenden Darstellungen zur Einlagensicherung durch Krypto-Unternehmen.

  • Anleger werden ebenfalls darauf hingewiesen, dass für sie bei Krypto-Unternehmen keinerlei Einlagensicherung durch die FDIC gilt.

  • Das kriselnde Krypto-Unternehmen Voyager Digital wurde bereits angewiesen, entsprechende Falschangaben zu entfernen.

Die amerikanische Bundesversicherungsgesellschaft zur Einlagensicherung (FDIC) hat die Öffentlichkeit darauf hingewiesen, dass sie keinerlei Einlagensicherung für „Finanzprodukte bietet, die nicht von Banken herausgegeben werden“, darunter fallen demnach auch Krypto-Unternehmen.

Die FDIC hält amerikanische Banken in ihrer offiziellen Warnung zudem dazu an, ihr Risikomanagement im Hinblick auf die direkte und indirekte Zusammenarbeit mit Krypto-Unternehmen zu überprüfen. Die Bundesbehörde bestätigt zwar, dass die versicherten Banken mit einer Einlagensicherung von bis zu 250.000 US-Dollar pro Kunde geschützt sind, allerdings weist sie zugleich explizit darauf hin, dass die „Zahlungsunfähigkeiten und Insolvenzen von Unternehmen, die keine Banken sind, darunter Krypto-Verwahrer, Kryptobörsen, Handelsplattformen, Wallet-Dienstleister und andere Firmen, die ähnlich wie Banken agieren“, nicht diesem Schutz unterliegen.

„Einige Krypto-Unternehmen haben gegenüber ihren Kunden falsch dargestellt, dass ihre Krypto-Anlageprodukte durch eine FDIC-Einlagensicherung geschützt sind oder dass Kunden auf die FDIC vertrauen können, falls das Unternehmen insolvent wird“, wie die Behörde in diesem Kontext ausführt. Und weiter: „Derartige Statements sind unzutreffend, irreführend und fügen den Anlegern in jedem Fall Schaden zu.“

Der Warnhinweis der Behörde folgt auf eine vorherige Aufforderung der FDIC gegenüber der Krypto-Sparplattform Voyager Digital, in der dem Unternehmen ebenfalls zur Last gelegt wird, „falsche und irreführende“ Aussagen über die Einlagensicherung der bei ihr angelegten Gelder gemacht zu haben. So wären weder die Kunden der Plattform noch die Plattform selbst durch die FDIC gedeckt.

Dementsprechend gibt die Behörden in ihrer aktuellen Warnung zu bedenken:

„Wenn Krypto-Unternehmen oder Dritte, die mit diesen und den versicherten Banken zusammenarbeiten, falsche Angaben über die Gültigkeit oder den Umfang von Einlagensicherung machen, dann kann das für Banken zu rechtlichen Problemen führen. Darüber hinaus können die daraus entstehenden Ängste der Anleger zur Folge haben, dass diese aus Panik ihre Gelder von Banken abziehen, was Liquiditätsrisiken für die betreffenden Banken bedeuten könnte.“

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US-Politiker Toomey gibt SEC die Schuld an Krise der Krypto-Sparplattformen

  • Politiker Pat Toomey sieht SEC in der Verantwortung für das momentane Dilemma um Krypto-Sparplattformen wie Celsius.

  • Klare Regulierung hätte die Spielregeln von Anfang an vorgeben können, anstatt nur auf eine abwartende Regulierung durch Strafverfolgung zu setzen.

  • Vorgehensweise der SEC schadet laut Toomey sowohl den Anlegern als auch der Branche.

Der US-Senator Pat Toomey, der für seine fördernde Haltung gegenüber der Kryptobranche bekannt ist, wirft der amerikanischen Börsenaufsicht SEC vor, dass die Behörde die massiven Verluste von Anlegern der Krypto-Sparplattform Celsius, die sich voraussichtlich auf 12 Mrd. US-Dollar beziffern werden, verhindern hätte können.

Wie Toomey in einem offiziellen Brief an SEC-Chef Gary Gensler schreibt, habe die Börsenaufsicht nicht früh genug geklärt, wie das geltende Wertpapierrecht auf den Kryptomarkt Anwendung findet, was nun zu unschönen Konsequenzen geführt hat. Dahingehend meint der Politiker:

„Unternehmen hätten ihre Produkte entsprechend anpassen können, wodurch die Verluste der Anleger hätten verhindert werden können, und die SEC hätte sich jetzt darauf konzentrieren können, die wirklich bösen Jungs zu jagen.“

So hätte die SEC versäumt, eindeutig aufzuzeigen, wie geltende Rechtsmaßstäbe bei Krypto-Sparplattformen anzulegen sind. Stattdessen würde die Behörde ihre Regulierungsbestrebungen durch willkürliche Strafverfolgung durchsetzen.

In diesem Zusammenhang verweist der Parlamentarier auf die jüngsten Ermittlungen der SEC gegen die Kryptobörse Coinbase wegen Insiderhandel, die darauf schließen lassen würden, dass die Börsenaufsicht eine ganz klare Rechtsauffassung zu Krypto-Investitionsprodukten haben müsse, diese jedoch nicht öffentlich bekanntmacht.

Mit der dubiosen Annahme, dass digitale Assets grundsätzlich Wertpapiere sind, würde es die SEC einerseits Unternehmen schwer machen, während andererseits die Regulierung durch Strafverfolgung für Anleger immer erst dann Schutz bedeutet, wenn es eigentlich schon zu spät ist.

Die anhaltende Verwirrung für die Kryptobranche in Kombination mit einer gewissen „Lahmarschigkeit“ bei der Regulierung würde sowohl Investoren als auch Innovation schaden.

Dementsprechend stellt Toomey neun Fragen an Gensler, die der Politiker bis zum 9. August beantwortet haben will. So fordert er von der Behörde zum Beispiel, dass sie auf andere große Krypto-Sparplattformen hinweist, die keine explizite Zulassung durch die SEC haben.

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Kandidaten für Amt des britischen Premierministers: Pro-Krypto-Kommentare

  • Die beiden großen Kandidaten für das Amt des Premierministers in Großbritannien haben sich zuvor positiv über Krypto geäußert.
  • Damit könnten digitale Vermögenswerte dort in Zukunft eine größere Rolle spielen.
  • Sobald die konservative Partei sich für einen der beiden Kandidaten entschieden hat, wird Johnson zurücktreten.

Rishi Sunak, der ehemalige Finanzminister, und die Außenministerin Liz Truss sind zwei der letzten Kandidaten für das Amt des Premierministers in Großbritannien. Beide haben bereits Pro-Krypto-Kommentare geäußert.

Da Premierminister Boris Johnson bald aus dem Amt scheidet, konkurrieren Sunak und Truss um den Posten des nächsten Vorsitzenden der Konservativen Partei und das Amt des Premierministers. Ihre Ansichten zu digitalen Vermögenswerten dürften dabei auch die Finanzpolitik beeinflussen. Unter Johnson beantragte Sunak, dass die Royal Mint einen Non-fungible Token erstellen sollte, um Großbritannien als globales Krypto-Zentrum zu etablieren.

Sunak ist ein Abgeordneter des Parlaments, der von 2020 bis zu seinem Rücktritt im Juli als Finanzminister tätig war. Er hat zuvor erklärt, dass die britische Regierung den Finanztechnologien, darunter auch digitale Zentralbankwährungen und Stablecoins, Priorität einräumen werde, damit das Land mit den Innovationen Schritt halten könne. Er unterstützte auch viele Vorschläge für Finanzdienstleistungsreformen, die die Akzeptanz von Kryptowährungen und Stablecoins fördern.

Die Außenministerin Truss, die bereits unter drei Premierministern tätig war, hat sich im Jahr 2018 für einen anti-regulatorischen Ansatz im Hinblick auf Krypto ausgesprochen. Damit wollte sie erreichen, dass Großbritannien die Technologie begrüßt nutzt. Als Ministerin für internationalen Handel hat die Abgeordnete im Jahr 2020 ein digitales Handelsnetzwerk lanciert, das sich unter anderem auf die Förderung von Fintech-Unternehmen konzentriert, die eine „Digitalisierung und Widerstandsfähigkeit in vorrangigen Exportmärkten ermöglichen“.

Inmitten des erwarteten Ausscheidens von Johnson sind die politischen Entscheidungen in Großbritannien weiter vorangeschritten. Nadhim Zahawi, der Sunak als Finanzminister ablöste, brachte am 20. Juli einen Gesetzentwurf für Finanzdienstleistungen und -märkte (Financial Services and Markets Bill) ein, der einen Regulierungsrahmen für Stablecoins enthält. Der Finanzausschuss des Unterhauses startet auch eine Umfrage, bei der britische Bürger sich über die Rolle von Krypto-Assets im Land äußern können.

Es wird erwartet, dass sich die Konservative Partei bis zum 5. September zwischen Sunak und Truss als nächstem Parteivorsitzenden entscheidet, woraufhin Johnson offiziell zurücktreten wird. Am Dienstag standen sich die beiden Kandidaten in einer Fernsehdebatte gegenüber, die abgebrochen wurde, da die Moderatorin Kate McCann während der Sendung in Ohnmacht gefallen war.

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MiCA: Bankenaufsichtsbehörde mit Krypto-Regulierung überfordert

  • Der Präsident der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde (EBA), José Manuel Campa, ist “besorgt” über die Umsetzung der MiCA-Richtlinien.
  • Der Behörde fehle es an qualifiziertem Personal, um die Einhaltung der Vorschriften zu kontrollieren, so Campa gegenüber der Financial Times.
  • Die Nachfrage nach Fachpersonal in der Tech- und Krypto-Branche sei “in der gesamten Gesellschaft hoch”.
  • Für die EBA sei es daher schwierig, genügend Stellen zu besetzen.
  • Der Behörde rennt die Zeit aber davon, die MiCA-Richtlinien treten kommendes Jahr in Kraft.
  • Die in MiCA (Markets in Crypto-Assets) vereinbarten Richtlinien sollen unter anderem Geldwäsche mit Kryptowährungen vorbeugen. Mehr dazu hier.  
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„Großes Anliegen“: Europäische Bankenaufsicht sucht nach Mitarbeitern mit Krypto-Erfahrung

  • Der Vorsitzende der Europäischen Bankaufsichtsbehörde sieht den Mangel an Fachkräften mit Krypto-Erfahrung als „großes Anliegen“.
  • Eine angemessene Regulierung des „sehr dynamischen“ Krypto-Marktes könne nur mit solchen gewährleistet werden.
  • In den USA bieten Behörden entlassenen Mitarbeitern von Kryptobörsen mittlerweile Stellen an.

Der Vorsitzende der Europäischen Bankaufsichtsbehörde (EBA), soll Bedenken geäußert haben, dass ein Mangel an Fachkräften mit Erfahrung im Krypto-Bereich dazu führen könnte, dass die Behörde den Markt nicht angemessen regulieren kann.

Laut der Financial Times sagte der EBA-Vorsitzende José Manuel Campa am Mittwoch, dass die Einstellung und Bindung von Mitarbeitern, die sich mit Kryptowährungen auskennen, angesichts der wachsenden Nachfrage nach Experten im öffentlichen und privaten Sektor ein „großes Anliegen“ sei. Campa erklärte, dass viele Fachkräfte aus der Branche sich eher für Stellen interessieren werden, die ein höheres Gehalt als die EBA bieten. Das Gehalt bei der Behörde sei dabei mit Stellen in der Europäischen Kommission vergleichbar.

Außerdem wies der Vorsitzende darauf hin, dass die EBA möglicherweise nicht auf die Ausübung ihrer Befugnisse in Bezug auf Token-Angebote und anderen digitalen Vermögenswertprodukten vorbereitet sei, da viele Regulierungsbehörden oft nicht in der Lage sind, immer auf dem neuesten Stand beim „sehr dynamischen“ Krypto-Markt zu sein.

„Ich weiß nicht genau, womit ich mich in zwei Jahren auseinandersetzen werden muss“, so Campa laut dem Bericht. Er meint, bis 2025 „könnten Kryptowährungen andere Anwendungsfälle haben, die ich nicht vorhersehen kann“.

„Mir geht es eher darum, sicherzustellen, dass das Risiko, das wir sehen ordnungsgemäß gemanagt wird. Wenn wir das nicht so machen, wie wir sollten, werden wir mit den Konsequenzen leben müssen.“

Mit dem EU-Regulierungsvorschlag Markets in Crypto-Assets (MiCA) würde die EBA „bedeutende“ Token, die als Zahlungsmittel verwendet werden, und beliebte Token, die mit traditionellen Vermögenswerten verbunden sind, beaufsichtigen. Das Gesetz soll die Krypto-Bestimmungen in den 27 EU-Mitgliedsstaaten einander angleichen. Außerdem bekommen die EBA und die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde die Befugnis, Angebote von Dienstleistern für virtuelle Vermögenswerte zu verbieten oder einzuschränken, sowie in bestimmten Fällen die Vermarktung, den Vertrieb oder den Verkauf von Token zu kontrollieren.

In diesem Zusammenhang: „Wichtiger Schritt in die richtige Richtung“ – Experten loben europäische MiCA-Regulierung

Aufsichtsbehörden auf der ganzen Welt kündigten an, Mitarbeiter einstellen zu wollen, die Erfahrung im Kryptobereich haben. Kurz zuvor haben einige Unternehmen aufgrund des Krypto-Bärenmarktes einige Mitarbeiter entlassen. Im Juni berichtete Cointelegraph, dass die US-amerikanische Regulierungsbehörde für die Finanzindustrie plant, ihre Kapazitäten zur Überwachung von Kryptowährungen auszubauen. Dabei bietet sie Mitarbeitern, die von Börsen entlassen wurden, eine Stelle an.

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Coinbase droht Rechtsstreit mit der US-Börsenaufsicht SEC

Coinbase steuert weiter durch ungewisse Fahrwasser. Zu den kürzlich bekanntgewordenen Massenentlassungen sowie einem Fall von Insider Trading eines ehemaligen Angestellten gesellen sich nun auch regulatorische Probleme. Denn wie Bloomberg berichtet, soll die Securities and Exchange Commission (SEC) Untersuchungen gegen die US-Kryptobörse eingeleitet haben. Der Vorwurf: Verkauf von unregistrierten Wertpapieren an US-Bürger.

Der Leiter der Rechtsabteilung, Paul Grewal, wies die Vorwürfe auf Twitter zurück. “Wir sind zuversichtlich, dass unsere strenge Sorgfaltsprüfung – ein Verfahren, das die SEC bereits überprüft hat – Wertpapiere von unserer Plattform fernhält.”

Insgesamt hat Coinbase etwas mehr als 150 Token im Angebot. Sollten diese als Wertpapiere eingestuft werden, müsste sich die Exchange als Börse bei der SEC registrieren lassen.

Derweil sind Anschuldigungen gegen Krypto-Unternehmen seitens der Börsenaufsicht nicht neu. So hält etwa der Rechtsstreit zwischen Ripple und der SEC weiter an. Auch hier geht die Behörde von einem Verkauf unregistrierter Wertpapiere aus. Ob die Causa Coinbase ähnliche Ausmaße annehmen wird, bleibt abzuwarten.

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Prüfung von Gesetzesvorschlag zu Stablecoin-Risiken in USA auf September verschoben

  • Das US-Repräsentantenhaus hat die Prüfung eines Gesetzesvorschlags zu potenziellen Risiken von Stablecoins verschoben.
  • Die Prüfung soll im September stattfinden.
  • Es wurden bereits einige Gesetzesentwürfe im Zusammenhang mit digitalen Vermögenswerten verschoben.

Die Gesetzgeber im US-Repräsentantenhaus sollen den Zeitplan für die Prüfung eines Gesetzentwurfs, der sich mit den potenziellen Risiken von Stablecoins befasst, verschoben haben.

Laut einem Bericht des Wall Street Journal vom Montag sagten anonyme Quellen, dass die Mitglieder des Repräsentantenhauses die Abstimmung über einen Gesetzesentwurf für Stablecoins wahrscheinlich auf September verschieben werden, da sie für eine Ausschusssitzung am Mittwoch nicht rechtzeitig einen Entwurf fertigstellen konnten. Unter den offenen Fragen im Zusammenhang mit dem Gesetzesentwurf sind etwa Bestimmungen des Finanzministeriums über Custodial Wallets und Bedenken der Börsenaufsicht SEC.

Finanzministerin Janet Yellen will ihre Antwort auf den Gesetzentwurf mit der Biden-Regierung abstimmen. Keiner der beiden hat sich öffentlich zu den vorgeschlagenen Gesetzen geäußert, aber Yellen hat zuvor zur regulatorischen Klarheit im Kryptobereich rund um Stablecoins aufgerufen und dabei Bedenken hinsichtlich der Entkopplung von TerraUSD (ehemals UST) vom US-Dollar erwähnt. Die Executive Order von Joe Bidens vom März sollte ebenfalls Lücken in der Regulierung vom digitalen Vermögenswerten schließen.

Bislang haben die Gesetzgeber viele Gesetzesentwürfe zur Regulierung von Stablecoins in den Vereinigten Staaten aufgeschoben oder konnten sich bei diesen nicht einigen. Im Februar brachte der Abgeordnete Josh Gottheimer aus New Jersey einen Gesetzesentwurf ein, nämlich den Stablecoin Innovation and Protection Act, der es der Federal Deposit Insurance Corporation ermöglichen würde, Stablecoins ähnlich wie Fiat-Einlagen zu besichern. Cynthia Lummis und Kirsten Gillibrand haben im Juni ebenfalls einen überparteilichen Gesetzesentwurf eingebracht, in dem eine Regulierung von Stablecoins vorgeschlagen wurde, die von Finanzinstituten ausgegeben werden. Diese wird aber möglicherweise erst 2023 besprochen.

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Südkorea verschiebt Krypto-Steuer von 20 Prozent auf 2025

  • Südkorea verschiebt geplante Krypto-Kapitalertragsteuer von 20 % auf 2025.

  • Die Regierung des Landes verschiebt die geplante Steuer damit schon zum zweiten Mal.

  • Verlängerter Einführungszeitraum soll genutzt werden, um im Vorfeld umfängliche Krypto-Regulierung zu erarbeiten.

Die südkoreanische Regierung hat ihre geplante Kapitalertragsteuer auf Kryptowährungen in Höhe von satten 20 % um zwei Jahre nach hinten verschoben. Ursprünglich sollte die neue Steuer ab dem 1. Januar 2023 in Kraft treten, nun wird sie also frühestens 2025 geltendes Recht sein.

Die Regierung hat am Donnerstag offiziell bekanntgegeben, dass die geplante Krypto-Steuer auf 2025 verschoben werden soll. Als Gründe für diesen Schritt werden die momentane Marktlage und eine Verlängerung der Vorlaufzeit zur Erstellung von passenden Maßnahmen zum Anlegerschutz genannt.

Damit wird die umstrittene Krypto-Steuer von 20 % auf Gewinne aus Investitionen in Kryptowährungen schon zum zweiten Mal nach hinten Geschoben. Die geplante Änderung wurde erstmals im Januar 2021 in Aussicht gestellt, wobei die Einführung für Januar 2022 geplant war. Dieser Starttermin wurde später dann auf 2023 verlängert, ehe nun der zweite Aufschub auf 2025 folgt.

Kim Young-jin, der Vorsitzende des parlamentarischen Ausschusses für Steuerrecht, gilt als Kritiker der geplanten Pläne, denn der ranghohe Politiker fordert zunächst die Aufstellung einer vollumfänglichen Krypto-Regulierung. Unter der Ägide des neuen Präsidenten, der durchaus offen für Kryptowährungen ist, sollen diese Regulierungsbemühungen in den nächsten Monaten entscheidend vorangetrieben werden. Ein wichtiges Vorhaben, denn die Kryptobranche in Südkorea hat in den vergangenen Jahren eine rasante Entwicklungen vollzogen.

Die Besteuerung von Kryptowährungen ist allerdings ein heißes Eisen, weshalb die südkoreanische Regierung vielleicht erst noch ins Ausland gucken sollte, bevor das neue Steuerrecht umgesetzt wird. So hatte Thailand eine ähnliche Kapitalertragsteuer von 15 % aus Gewinne auf Kryptowährungen angepeilt, die nach heftiger Kritik von Privatanlegern letztendlich jedoch zurückgezogen wurde.

Indien hat derweil eine derartige Besteuerung von 30 % seit dem 1. April umgesetzt, was sich allerdings bisher als Bumerang erweist, denn die Handelsvolumen auf den Krypto-Handelsplattformen des Landes sind schon nach wenigen Wochen um mehr als 90 % zurückgegangen.

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