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Bitcoin.org offline: Betrüger ergaunern 17.000 US-Dollar

Bitcoin.org, eine der ersten Webseiten über Bitcoin (BTC), wurde von Online-Betrügern gehackt und war bei Redaktionsschluss noch offline. 

Der anonyme Kurator von Bitcoin.org namens Cobra hat am 13. September bekannt gegeben, dass Bitcoin.org gehackt wurde. Die Hacker konnten dabei eine betrügerische Mitteilung auf der Seite posten.

„Sieht so aus als ob Bitcoin.org gehackt wurde. Die Seite wurde von einer betrügerischen Mitteilung ersetzt, in der um kostenlose Bitcoin gebeten wird. Schicken sie kein Geld an dieser Adresse“, so der Bitcoin-Entwickler Matt Corallo auf Twitter.

Corallo fragte nach und konnte in Erfahrung bringen, dass Namecheap die Webseite vorläufig außer Betrieb setzte. Laut Cobra könnte die Webseite Bitcoin.org „für ein paar Tage offline“ sein.

Bevor Bitcoin.org offline ging, meldeten Nutzer, dass Bitcoin.org ein betrügerisches Werbegeschenk bewarb. Dabei konnten die Betrüger etwa 17.000 US-Dollar ergaunern.

Nachdem die Webseite offline genommen wurde, vermutete Cobra, dass die Hacker eine Schwachstelle im DNS ausgenutzt haben. Er erklärte aber, dass die Cloudflare-Konten und Server nicht davon berührt waren.

Anfang Juli erst fiel Bitcoin.org einem DDoS-Angriff zum Opfer. Dabei wurde auch in ungenannter Betrag in Bitcoin als Lösegeld gefordert. Eine Woche zuvor hat ein Gericht in Großbritannien die Webseite dazu aufgefordert, Bitcoin-Whitepaper herunter zu nehmen. Der selbst ernannte Satoshi Nakamoto und Bitcoin SV (BSV)-Befürworter Craig Wright hatte das vor Gericht gefordert.

In diesem Zusammenhang: Bitcoin.org blockiert Zugriff auf Bitcoin-Software-Download in Großbritannien

Bitcoin.org stand im Mittelpunkt mehrerer Kontroversen, nachdem Nakamoto die Bitcoin-Community Ende 2011 verließ. Dabei überließ er den Code den Bitcoin-Entwicklern. Die Webseite hatte seitdem mehrere Besitzer. Gegen Ende des Jahres 2013 hieß es, Cobra sei nun einer Mitbesitzer von Bitcoin.org.

Im Mai 2020 hat der Bitcoin.com-Besitzer und Bitcoin Cash (BCH)-Befürworter Roger Ver erklärt, er wolle die Webseite Bitcoin.org kaufen. Einige Mitglieder der Krypto-Community werfen Ver vor, Unsicherheit verbreiten zu wollen, weil er Bitcoin Cash als den „echten“ Bitcoin bewerbe. Ein Monat später hat Will Binns, der Bitcoin.org neben anderen beaufsichtigt, erklärt, er könne auf die Seite nicht mehr zugreifen. Das hat auf ein potentiellen Hackerangriff hingedeutet.

Bitcoin.org ist eine der bekanntesten Krypto-Webseiten. Der Domainname wurde im August 2008 registriert. Das war nur einige Monate, bevor der anonyme Bitcoin-Schöpfer Satoshi Nakamoto den ersten Bitcoin-Block im Januar 2009 gemint hat. Die Seite klärt über die erste Kryptowährung ausführlich auf und ist bekannt dafür, dass sie Bitcoin Core hostet. Das ist die Software, die man verwendet, um sich mit dem Bitcoin-Netzwerk zu verbinden und einen Knoten zu betreiben.

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Satoshi Nakamoto: Budapest ehrt Bitcoin-Erfinder mit Statue | BTC-ECHO

Der deutsche Online-Broker justTRADE verkündet, dass dieser sein Krypto-Angebot kräftig ausbaut.

In einer aktuellen Pressemitteilung verkündet der Online-Broker justTRADE, dass dieser sein Krypto-Angebot kräftig ausbaut. Ab sofort sind zwölf Kryptowährungen und auch 23 Krypto-ETPs (Exchange Traded Products) handelbar. Neu handelbare Kryptowährungen sind Cardano, Binance Coin, Solana und Tezos.

Exchange Traded Products können dabei zum Beispiel ETFs (Exchange Traded Funds), ETCs (Exchange Traded Commodities) oder ETNs (Exchange Traded Notes) sein. Die neue Produktpalette ist durch eine neu gewonnene Partnerschaft mit dem schweizerischen Unternehmen 21Shares möglich.

So erklärt Ralf Oetting, der Gründer von justTRADE:

Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit, bauen wir doch dank 21Shares unser Produktspektrum signifikant aus – und können mit Fug und Recht behaupten, das größte Krypto-Angebot aller deutschen Online-Broker aufzuweisen.

Ralf Oetting, Gründer von justTRADE

Auch der Managing Director von 21Shares, Marco A. Infuso, äußert sich positiv zu der neuen Partnerschaft:

Mit den richtigen Partnern in der DACH-Region zu wachsen ist meine oberste Priorität. Den physischen Coin-Erwerb von justTRADE mit unseren ETPs zu ergänzen war daher nur eine logische Folge. Ich freue mich auf die Kooperation und vor allem die Möglichkeit, zukünftig Retail- und professionelle Investoren gleichermaßen von unserer Qualität überzeugen zu dürfen.

Marco A. Infuso, Managing Director von 21Shares

Der Neo-Broker bietet so seinen Kunden an, über Indizes in den Kryptowährungs-Markt zu investieren. So äußerte sich Ralf Oetting:

Dabei wird das Krypto-Universum, auch Krypto-ETPs, stetig und rasant größer. Daher möchten wir unseren Kunden auch in diesem Bereich alle erdenklichen Möglichkeiten zum Trading eröffnen und ihnen zudem die Gelegenheit zur größtmöglichen Diversifikation geben, auch und gerade im Sinne der Risikostreuung.

Ralf Oetting, Gründer von justTRADE

Neben Bitcoin und Co. – weitere Möglichkeiten

Neben den angebotenen zwölf Kryptowährungen, bietet das Unternehmen seinen Kunden die Möglichkeit, in über 8.500 Aktien und ETPs zu investieren. Weiter ist es möglich, unter mehr als 500.000 Zertifikaten auszuwählen.

Mit den neu angebotenen ETPs haben Kunden des Online-Brokers justTRADE nun die Möglichkeit, auf fallende Kurse zu spekulieren. Und so ist es möglich, eine abwechslungsreichere Anlagestrategie zusammenzustellen.

Dazu äußert sich Michael B. Bußhaus:

Auch wenn Kryptowerte die Anlageklasse der Zukunft sind – hier gelten ähnliche Mechanismen und Regeln wie im Bereich klassischer Wertpapier-Anlageformen: Es kann mit den Kursen nicht nur hinauf, sondern auch hinuntergehen – und in einem solchen Marktumfeld sollen sich unsere Kunden optimal und flexibel bewegen können.

Michael B. Bußhaus, ebenfalls Gründer von justTRADE

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Statue des Bitcoin-Gründers “Satoshi Nakamoto” in Budapest enthüllt

Eine Bronzestatue des legendären Bitcoin-Gründers “Satoshi Nakamoto” wurde im Graphisoft Park in der ungarischen Hauptstadt Budapest der Öffentlichkeit vorgestellt.

In Ungarns Hauptstadt Budapest steht jetzt die erste Statue des anonymen Bitcoin-Gründers. Die Person, die hinter der Kryptowährung steht, hat ihre Identität nie preisgegeben, sondern trägt das Pseudonym Satoshi Nakamoto und gilt als eine Art philosophischer Vordenker der digitalen Währung.

Vor der Enthüllung sprachen die an dem Projekt beteiligten Partner einige Worte. András Györfi, Redakteur beim ungarischen Krypto-Portal Kripto Akadémia, war für die ursprüngliche Idee verantwortlich und leitete das Projekt. Er sprach zunächst über die Bedeutung des Standorts der Statue im Graphisoft Park. Der Park beherbergt eine Reihe von technisch inspirierten Skulpturen, darunter ein Werk von Ernő Rubik, der für seinen Würfel berühmt ist, und eine Statue des Apple-Mitbegründers Steve Jobs. András Györfi sagte:

“Wir betrachten Satoshi als den Gründervater der gesamten Kryptowährungsbranche. Er schuf Bitcoin, er schuf die Blockchain-Technologie, er ist der Gott unseres Marktes.”

Györfi sagte auch, die Statue sei ein Zeichen des Respekts für Nakamoto und ein Versuch, “das Bewusstsein für Blockchain und Kryptowährungen zu erhöhen”. Zusammen mit anderen ungarischen Bitcoin-Enthusiasten sammelte er rund 8000 Euro an Kryptowährungsspenden, um die Erstellung der Büste zu finanzieren.

Das gesichtslose Gesicht der Büste, die in einen bronzenen Kapuzenpulli mit dem Bitcoin-Logo gehüllt ist, ist stark poliert, damit es wie ein Spiegel reflektiert, in dem sich der Betrachter selbst sehen kann. Ihre Schöpfer, die Bildhauer Reka Gergely und Tamas Gilly, wollten eine menschliche Gestalt darstellen und gleichzeitig der Anonymität Nakamotos treu bleiben. Gilly sagte:

“Es war eine große Herausforderung. Es ist sehr schwierig, eine Porträt-Skulptur von einer Person zu machen, von der wir nicht genau wissen, wie sie aussieht. Ich hoffe, dass es mir gelungen ist, durch die Sprache der Bildhauerei den Grundgedanken von Bitcoin zu vermitteln, dass es allen und niemandem gleichzeitig gehört.”

Györfi arbeitete mit mehreren ungarischen Kryptowährungsorganisationen zusammen, darunter die Blockchain-Konferenz Blockchain Budapest, die Krypto-Börse Mr. Coin und dem Krypto-Verband Blockchain Hungary. Die Mitarbeiter sammelten Geld über eine Crowdsourcing-Kampagne, durch die die Statue ausschließlich mit Bitcoin und Binance Coin finanziert wurde. Die ungarischen Bildhauer Réka Gergely und Tamás Gilly haben die Statue dann im Laufe des Sommers geschaffen.

Györfi glaubt, dass der Bitcoin-Gründer im Verborgenen geblieben ist, damit die digitale Währung nie mit einer Person in Verbindung gebracht wird, um sie als dezentrales System zu erhalten, in dem keine einzelne Person oder Gruppe die Kontrolle hat.

Über Bitcoin und Satoshi Nakamoto

Bitcoin wurde 2008 im Zuge der weltweiten Finanzkrise gegründet und sollte die traditionellen Finanzinstitute durch die Entwicklung einer sicheren Technologie für Peer-to-Peer-Online-Transaktionen ohne Vermittler wie Banken umgehen.

Das im selben Jahr veröffentlichte White Paper wurde von Satoshi Nakamoto verfasst. Ein Pseudonym, das sich auf eine Person oder eine Gruppe von Personen unbekannten Geschlechts, Alters oder nationaler Herkunft beziehen kann.

Seit der Schaffung des ersten Blocks von 50 Bitcoins im Januar 2009 sind derzeit rund 18,8 Millionen Stück im Umlauf. Im vergangenen Jahr hat Bitcoin jedoch zunehmend Unterstützung von kleinen und großen Anlegern erhalten, darunter von der Wall Street und von Tesla-Chef Elon Musk.

Bild@ Pixabay / Lizenz

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„Nakamoto Innovation ist etwas Reales“: SEC-Vorsitzender Gary Gensler

Gary Gensler, der Vorsitzende der US-Börsenaufsicht SEC, glaubt, dass die von Satoshi Nakamoto im Jahr 2008 eingeführte Blockchain-Revolution mehr als nur eine Modeerscheinung ist. Sie biete seiner Meinung nach einen echten Mehrwert für die Zukunft des Internets.

In einem Interview mit dem Aspen Security Forum am Dienstag sprach Gesler über seine Arbeit am Massachusetts Institute of Technology, wo er Vorlesungen über die Überschneidung von Finanzen und Technologie gibt:

“[…] in dieser Arbeit kam ich zu dem Schluss, dass sich Hype im Kryptobereich zwar oft als Realität gibt, aber Nakamotos Innovation ist etwas Reales.”

Gensler erklärte, dass einige Leute im öffentlichen Sektor sich zwar wünschen würden, dass Kryptowährungen einfach verschwinden, die Technologie werde aber wahrscheinlich eine große Rolle in der Zukunft des Finanzwesens spielen.

„Ich glaube, dass die Distributed-Ledger-Technologie, die Werte im Internet bewegt, etwas Reales ist“, sagte er.

In diesem Zusammenhang: 10. Jahrestag von Satoshi Nakamotos letzter Nachricht

Einige Leute in der Krypto-Community haben Genslers Kommentare so verstanden, dass er den gesamten Blockchain-Bereich betrachtet hat und zu dem Schluss gekommen ist, dass Bitcoin die einzige echte Innovation ist. Eine Abschrift von Genslers Rede auf dem Aspen Security Forum enthält ähnliche Aussagen wie das von Satoshi Nakamoto veröffentlichte Bitcoin (BTC)-Whitepaper.

„Im Kern versuchte Nakamoto, eine private Form des Geldes zu schaffen, ohne das man eine zentrale Zwischeninstanz wie eine Zentralbank oder Geschäftsbanken benötigt“, so Gensler in der Abschrift. Er räumte zwar ein, dass keine Kryptowährung alle Funktionen öffentlicher Währungen wie der US-Dollar im Großen und Ganzen erfüllt, aber er glaube, dass Vermögenswerte wie Bitcoin ein anderes Wertversprechen bieten:

„Krypto-Vermögenswerte sind in erster Linie digitale, knappe Vehikel für spekulative Investitionen. In diesem Sinne kann man sagen, dass es sich um hochspekulative Wertaufbewahrungsmittel handelt.“

Im April dieses Jahres wurde Gensler für das Amt des SEC-Vorsitzenden vom Bankenausschuss des Senats bestätigt und übernahm dieses im Juni. Er löste damit seinen Vorgänger Jay Clayton ab. Gangster wird in diesem Amt bis zum Jahr 2026 bleiben. Er will einen „robusten“ regulatorischen Rahmen für Kryptowährungen in den Vereinigten Staaten schaffen, insbesondere in den aufstrebenden DeFi-Märkten.

In diesem Zusammenhang: SEC-Vorsitzender will robuste Krypto-Regulierung für die USA

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Bildhauer bauen eine Satoshi Nakamoto Statue in Budapest

Budapest soll die erste Stadt werden, die eine Statue des Bitcoin-Erfinders Satoshi Nakamoto aufstellt.

Der anonyme Erfinder von Bitcoin, Satoshi Nakamoto, soll in einer lebensgroßen Bronzestatue in Budapest, der Hauptstadt Ungarns, dargestellt werden. Die geheime Identität des Erfinders bleibt eines der größten Rätsel in der Krypto-Community.

Laut dem lokalen Nachrichtenportal Hungary Today arbeiten die beiden Bildhauer Réka Gergely und Tamás Gilly bereits an der Statue und haben erste Pläne enthüllt, Nakamoto mit einem gesichtslosen Gesicht darzustellen, das einen Bitcoin-Hoodie trägt.

Die Pläne zeigen, dass das Gesicht der Skulptur eine reflektierende Oberfläche haben wird, so dass die Betrachter ihr eigenes Spiegelbild finden können, wenn sie vor ihr stehen. Die Idee ist, die unbekannte Identität des Schöpfers und den charakteristischen Zweck von Bitcoin hervorzuheben, dass “wir alle Satoshi sind”.

Initiiert wurde das Projekt von Krypto-Enthusiast András Györfi. Im Gespräch mit Hungary Today betonte er die Vorteile, die Bitcoin und Blockchain-Technologie für die Welt bieten:

“Es ist eine effiziente, faire und transparente Datenbank, die das Misstrauen zwischen den Menschen beseitigt und die Welt in vielen Bereichen, von der Lebensmittelversorgung bis hin zu Hilfslieferungen, zu einem besseren Ort machen kann.”

Die neue Figur wird im Graphisoft Park stehen, einem Wissenschafts- und Technologiepark am Ufer der Donau. Auf dem Gelände gibt es bereits eine weitere produktive Tech-Figur mit einer Skulptur von Apple-Mitgründer Steve Jobs, die scheinbar in seinem charakteristischen langärmeligen Rollkragenpullover, seiner Jeans und seiner runden Brille eine Menschenmenge anspricht.

Vier ungarische Organisationen finanzieren den Plan: Mr. Coin, Crypto Academy, Blockchain Hungary Association und Blockchain Budapest. Der Bericht enthielt keinen Zeitplan für das Projekt.

Experten der Krypto-Community glauben, dass Satoshi Nakamoto beim Start des Netzwerks fast 1,1 Millionen BTC gemined hatte. Der prominente argentinische Forscher Sergio Demian Lerner meinte jedoch, dass dieser Betrag aufgrund der selbstlosen Natur von Nakamoto niemals verwendet werden würde. Darüber hinaus könnte der Verkauf dieser 1,1 Millionen BTC katastrophale Folgen für den Preis der primären Kryptowährung haben.

Bild@ Pixabay / Lizenz

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„Wir sind alle Satoshi“ – Bitcoin-Erfinder bekommt Statue in Budapest

Dem anonymen Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto soll eine lebensgroße Bronzestatue in der ungarischen Hauptstadt Budapest gewidmet werden.

Wie die Hungary Today berichtet, entwerfen die beiden Künstler Réka Gergely und Tamás Gilly die Statue. In einer ersten Skizze ihres Entwurfs (siehe unten) haben sie geplant, dass die Statue gesichtslos ist und einen Bitcoin-Kapuzenpullover trägt.

Bild: Réka Gergely

Das Gesicht der Statue ist verspiegelt, damit die Betrachter beim Blick auf den Bitcoin-Erfinder ihr Spiegelbild sehen, was den Gedanken versinnbildlichen soll, dass „wir alle Satoshi sind“, und die Kryptowährung nicht einer Person oder einem Unternehmen gehört, sondern dem Volk.

Urheber des Projekts ist der Krypto-Fan András Györfi, der gegenüber der Hungary Today die Vorteile von Bitcoin und Blockchain hervorhebt:

„Dem liegt eine effiziente, faire und transparente Datenbank zugrunde, die Vertrauen zwischen den Menschen schafft und die Welt in vielen Bereichen besser macht, angefangen von der Lebensmittelherstellung bis hin zur Medizin.“

Die Geldgeber hinter dem Kunstprojekt sind die vier Organisationen Mr. Coin, Crypto Academy, Blockchain Hungary Association und Blockchain Budapest.

Als Aufstellungsort ist der Graphisoft Park in Budapest angedacht, in dem bereits eine Statue von Apple-Gründer Steve Jobs steht, die dessen ikonischen Look in Jeans, Rollkragenpullover und Turnschuhen abbildet. Auftraggeber war der ungarische Softwarehersteller Graphisoft, der als Startup in den 80er-Jahren selbst eine Investition von Jobs erhalten hatte.

Bei dem geplanten Projekt handelt es sich nicht um das erste europäische Kunstwerk mit Bezug zu Kryptowährungen. So wurde bereits 2018 in der slowenischen Stadt Kraj ein Bitcoin-Monument in der Nähe des örtlichen Gerichts errichtet.

Das betreffende Kunstwerk besteht aus einem horizontalen Metallring, in dessen Mitte das Bitcoin-Logo platziert ist. Die Geldgeber waren hier die in Luxemburg ansässige Kryptobörse Bitstamp und das Blockchain-Unternehmen 3fs.

Die geplante Bitcoin-Statue ist gleichsam ein weiterer Beleg dafür, dass Kryptowährungen in Ungarn immer mehr an Beliebtheit gewinnen. Auch die Regierung scheint dies zu registrieren, denn am 11. Mai wurden Pläne vorgestellt, die eine Reduzierung der Besteuerung beim Handel mit Kryptowährungen von 30,5 % auf nur noch 15 % vorsehen.

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Satoshi Nakamotos letzte Nachricht: 10 Jahre ist es her

Der Bitcoin-Schöpfer Satoshi Nakamoto verließ die Kryptowährungs-Community heute vor genau zehn Jahren mit einer Abschiedsbotschaft: „Ich wende mich anderen Dingen zu.“ 

In den vergangenen Jahren hat sich Bitcoin (BTC) von einem obskuren, esoterischen Projekt zu einem Billionen-Dollar-Vermögenswert entwickelt, der die Aufmerksamkeit von Regierungen, Finanzinstituten, Unternehmen und Investoren auf sich gezogen hat. Trotz viele plausibler Theorien ist Nakamotos Identität unbekannt. Das geschätzte Vermögen von 1 Million BTC ist seitdem unberührt geblieben.

Bei einem aktuellen BTC-Kurs von rund 54.000 US-Dollar beläuft sich Nakamotos geschätztes Vermögen auf rund 54 Mrd. US-Dollar. Wie Cointelegraph kürzlich spekulierte, würde Nakamoto bei einem BTC-Kurs von 182.000 US-Dollar zum reichsten Menschen der Welt werden. Viele Krypto-Enthusiasten halten einen solchen Kurs für wahrscheinlich. Der Bitcoin-Kurs erreichte Anfang des Monats ein Allzeithoch über 64.000 US-Dollar und brach daraufhin ein.

Das Mysterium um Nakamoto war Thema in einem Interview von Cointelegraph Brasil vom März mit Dustin D. Trammell. Er war einer der ersten Cypherpunks, die die digitale Währung gemint haben. Im Interview erklärte Trammell, es sei unwahrscheinlich, dass Nakamoto vor Bitcoin an einem elektronischen Bargeldprotokoll gearbeitet habe, da er bei der Implementierung neuer Technologien „nicht befangen“ gewesen sei.

Er erklärte weiter:

„Im Nachhinein betrachtet hat Satoshi offenbar nicht versucht, ein technisches Problem zu lösen, sondern eher ein soziales Problem. Ein systemisches Problem beim traditionellen Finanzsystem. Damals waren sie jedoch sehr auf die Technologie fokussiert, so dass einige philosophische Punkte übersehen oder heruntergespielt worden sein könnten, wenn man nicht genau genug aufgepasst hat.“

Bitcoin konnte zwar noch nicht allen Ansprüchen aus Nakamotos ursprünglichem Whitepaper aus dem Jahr 2008 gerecht werden, doch seine bewährte Geldpolitik hat ihn dennoch zu einem attraktiven Wertaufbewahrungsmittel gemacht. Derzeit betrachten Mainstream-Investoren Bitcoin zunehmend als ein unveränderliches „digitales Gold“.

Man weiß nicht, ob Nakamoto jemals wieder auftauchen wird oder ob er überhaupt noch am Leben ist. Aber die Kryptowährungs.Community hat sich damit abgefunden, dass er wohl für immer anonym bleiben wird. Nakamotos Arbeit war die Wurzle der Akzeptanz der Blockchain-Technologie, die auf Dezentralisierung aufbaut. Die Cointelegraph Top 100 haben vor Kurzem aufgezeigt, dass die einflussreichste Person in der Kryptowelt „wir alle“ sind, die zu einer dezentraleren Welt beitragen:

„In diesen Netzwerken, auf denen wir oft unter einem Pseudonym aktiv sind, spüren wir, dass wir die Chance haben, etwas zurückzugewinnen, was wir an zunehmend zentralisierte Instanzen verloren haben. Diese haben unsere Daten, dringen in unsere Privatsphäre ein, diktieren die Bedingungen, unter denen wir Werte austauschen dürfen, und legen die Höhe des finanziellen Risikos fest, dem wir ausgesetzt werden sollen.“

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Satoshis berühmte letzte Worte sind jetzt 10 Jahre her

Binance erweitert seinen Pool an tokenisierten Aktien. Diese Woche werden die “Stock Token” von Apple, Microsoft und MicroStrategy handelbar sein.

Binance beginnt heute mit dem Handel von tokenisierten MicroStrategy-Aktien (MSTR). Das teilte die weltweit größte Krypto-Börse in einer Ankündigung mit. Der Handelsstart ist für 15:30 Uhr MEZ vorgesehen. Zudem erscheinen danach im Zweitagesrhythmus noch tokenisierte Versionen der Apple (AAPL)- und der Microsoft-Aktien (MSFT). Wie Binance versichert, repräsentieren die “Stock-Token” die Stammaktien der jeweiligen Unternehmen und seien zu “vollständig” durch den deutschen Vermögensverwalter CM-Equity gedeckt. Somit hätten Besitzer der Token auch ein Anrecht auf wirtschaftliche Erträge aus den zugrunde liegenden Aktien, einschließlich möglicher Dividenden.

Die Handelszeiten halten sich dabei an die üblichen Börsenzeiten und sind für Einwohner von Festlandchina, der Türkei, den Vereinigten Staaten und anderen eingeschränkten Jurisdiktionen, die von CM-E endgültig festgelegt werden, nicht verfügbar. Zudem seien nur Anleger für den Handel zugelassen, die die notwendigen KYC-Regelungen und andere relevante Compliance-Anforderungen erfüllen würden.

Binance: Weitere Stock Token geplant

Dabei handelt es sich nicht um die ersten Stock Token, die Binance auf seiner Plattform zum Handel freigibt. Bereits Mitte April führte die Krypto-Börse ähnliche Produkte für Tesla (TSLA) und Coinbase (COIN) ein. Der Mitteilung ist außerdem zu entnehmen, dass Binance eventuell weitere Stock Token plane. Dazu wolle man jedoch zunächst die aktuelle Marktnachfrage beobachten.

Binance erweitert diese Wochen nun den Pool an Investmentmöglichkeiten für tokenisierte Aktien. Bereits vergangene Woche hatte die österreichische Krypto-Börse Bitpanda ähnliche Schritte angekündigt. Dort startete der Handel mit tokenisierten Aktien und ETFs bereits am 21. April, wie BTC-ECHO bereits berichtete. Seitdem können Kunden 50 Unternehmen, darunter Big Player wie Amazon, Alphabet, Facebook und Netflix, sowie sieben ETFs wie den S&P 500 investieren. “Weitere tausende” Optionen sollen alsbald folgen.

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Mina Protocol: Was ist die „leichteste Blockchain der Welt“?

Das Mina Protocol will die Probleme der Skalierbarkeit und Dezentralisierung mit seiner eigenen Blockchain lösen. Der Clou: Das Netzwerk ist nur 22 Kilobyte groß.

Die Blockchain hält mittlerweile in immer mehr Bereichen des Lebens Einzug. Obwohl verschiedene Forscher die ersten Überlegungen dazu bereits in den 90er-Jahren anstellten, verknüpfen viele den Ursprung der Technologie nach wie vor mit einer Lichtgestalt des Krypto-Space: Satoshi Nakamoto. Dabei ranken sich um die Entwicklung seines Lebenswerks, Bitcoin, ebenso viele Mythen, wie um den Erfinder selbst. Über die Jahre keimte aus dieser Idee eine ganze neue Krypto-Industrie mit unzähligen verschiedenen Kryptowährungen auf, allesamt mit – mal mehr, mal weniger unterschiedlichen – Optimierungs- oder Lösungsansätzen auf Probleme, die die Digitalisierung mit sich bringt.

Doch neue Technologien bedeuten auch neue Herausforderungen. Themen wie Datenschutz, Netzwerküberlastungen, Transaktionskosten, Benutzerfreundlichkeit und die einfache Integration in herkömmliche Dienste spielen alle eine Rolle, die den Fortschritt begrenzen können. Das will das “Mina Protocol” ändern. Die “leichteste Blockchain der Welt” möchte ein “datenschutzfreundliches Tor” zwischen der realen und der Krypto-Welt schaffen. Dazu setzt das Krypto-Projekt von O(1) Labs vor allem auf Skalierbarkeit und Dezentralisierung.

Blockchain auf 22 Kilobyte

Die Größe des Blockchain-Leichtgewichts ist dabei im Vergleich mit anderen Modellen geradezu winzig. Die Bitcoin Blockchain weist beispielsweise aktuell eine Größe von etwas über 338 Gigabyte auf. Beim Mina Protocol sind es gerade einmal 22 Kilobyte: ein Sandkorn in der Blockchain-Sahara.

Trotz der Größe soll jeder Nutzer Peer-to-Peer-Verbindungen herstellen und das System schnell synchronisieren und verifizieren können. Der User wird so zum “Full Node” und hat direkten Einfluss auf die Blockchain. Darüber hinaus bietet das Proof-of-Stake-Protokoll programmierbare Zahlungen und allen voran Privatsphäre, alles unter Einhaltung der Sicherheitsstandards der Kryptografie.

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Mina Protocol setzt auf Zero-Knowledge-Proofs

Dass das Mina Protocol diese Funktionen trotz der Größe ermöglicht, liegt an der Verwendung von sogenannten Zero-Knowledge-Proofs (ZKP). Dabei handelt es sich um Implementierungen, die auf einer Blockchain dazu beitragen sollen, ein datenschutzkonformes, dezentrales Identitätsmanagement zu realisieren und private Transaktionen auf einer Blockchain zu skalieren. Dazu gleicht es vertrauliche Informationen (beispielsweise Kontostände) ab, ohne dass die Kommunikationspartner dafür einander ihre Daten offenbaren müssen. Langfristig sehen Experten ZKP als Mittel, um die Akzeptanz von Unternehmen gegenüber der Technologie allgemein zu erhöhen. So könnte man beispielsweise beim Carsharing Validierungsprozesse beschleunigen.

Ein Beispiel aus der Praxis liefert die spanische Bank BBVA. In Zusammenarbeit mit dem Madrider Forschungsinstitut IMDEA Software soll die Zero-Knowledge-Proof-Technologie massentauglich gemacht werden.

Der Nutzen der Blockchain-Technologie ist unumstritten. Dennoch stehen immer mehr demokratische Staaten vor der Herausforderung, wie man Dezentralität und Anonymität, mit notwendigen Regulierungen vereinbaren kann. Das führte mittlerweile dazu, dass andere Blockchain-Ökosysteme, wie Bitcoin, nur noch eingeschränkt anonym sind, was wiederum datenschutzrechtliche Fragen aufwirft. Zero-Knowledge-Proofs könnten hier ein Lösungsansatz bieten.

Während bei anderen Blockchain-Ökosystemen vor Miner mittlerweile den Platz von Intermediären eingenommen haben, verspricht Mina, dass der Antrieb seines Mechanismus allein auf der Aktivität der Community beruht. Laut eigenen Angaben möchte das Projekt damit “die Infrastruktur für die sichere, demokratische Zukunft bieten, die wir alle verdienen.” Ob es das Versprechen halten kann, wird sich zeigen.

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Geheimnis um Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto gelüftet

Bitcoin, das Werk eines Einzelnen? Pustekuchen: Jahrelange Geheimrecherchen von BTC-ECHO haben jetzt die wahren Urheber enthüllt. Tief durchatmen: die Wahrheit schockiert.

Das größte Rätsel des 21. Jahrhunderts konnte endlich gelüftet werden. Nein, es geht nicht um das Beauty-Geheimnis der Winklevoss-Zwillinge. Die Rede ist natürlich vom großen, mysteriösen Satoshi Nakamoto, dem Erfinder der ebenso großen, aber weniger mysteriösen Kryptowährung Bitcoin. Seitdem die das Licht der Welt erblickte, mutmaßt die Welt über den oder die Schöpfer. War es ein genialer Programmierer, der innere Zirkel einer nordkoreanischen Basketballmannschaft, Hinz und Kunz oder sogar der CIA? Bitcoin ist der Stoff, aus dem die Träume sind. Doch genug der Tagträumerei, wir liefern knallharte Fakten und haben für die Recherche keine Kosten und Mühen gescheut.

Bitcoin-Sternstunde

Wir schreiben das Jahr 2008. Während die Lehman Brothers und Co. das Bankensystem mit Vollgas vor die Wand fahren, laufen sich Hal Finney und Nick Szabo auf dem Weg zu einem Cypherpunk-Meet-and-Greet zufällig in die Arme. Im Gespräch über laufende Projekte stellen sie schnell fest, dass sie parallel an einer ganz ähnlichen Idee werkeln: ein programmierbares und dezentrales Geldsystem.

Also schlossen sie sich in einem abgedunkelten Hinterzimmer zusammen, um gemeinsam an der bahnbrechenden Erfindung zu schrauben. Nur ein passender Name wollte ihnen nicht dafür einfallen: Digi-Dollar oder doch E-Super-Money 3000? Nur einer konnte die zwei aus ihrer kreativen Krise befreien: Elon Musk. Per Saturn-Rakete ist der Tech-Guru der Einladung stante pede gefolgt und hatte gleich den perfekten Namen im Gepäck: Bitcoin.

Das White Paper befand sich schon in den letzten Zügen, als es an der Tür klopfte. Ob er das Bitte-nicht-stören-Schild nicht sieht oder sehen will, schrie Musk, doch da war es schon zu spät. Craig Wright stand im Raum und blickte wie eine Elster auf das White Paper. Also weihten sie den selbsternannten Juristen, Banker, Ökonom, Pastor, Programmierer, Investor und Mathematiker kurzerhand ein. So ein Tausendsassa kann schließlich nicht schaden – sei es nur, um maximale Verwirrung zu verbreiten.

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Satoshi Nakamoto war geboren

Da war es nun, das Bitcoin White Paper lag zu Füßen. Doch das Quartett wusste um die Sprengkraft der revolutionären Erfindung. Um ihre Spuren zu verwischen, suchten sie ein passendes Pseudonym und ließen das Scrabble-Orakel entscheiden. Von allen Buchstabensuppen fiel die Wahl schließlich auf Satoshi Nakamoto, der fortan als Deckname herhalten musste.

Woher wir das alles wissen? Der jetzt gar nicht mehr so geheime Geheiminformant Julian Hosp war damals live bei der Bitcoin-Geburtsstunde dabei und schildert aus seinen Erinnerungen:

Als sich die geheime Krypto-Elite unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu einem Meeting traf, hab ich mich rasch in bester Edward-Snowden-Manier hinter einer Gardine versteckt. Während sich Hal Finney mit Nick Szabo im Binärcode über die bahnbrechende Erfindung unterhielt, witterte Craig Wright gleich das große Geschäft und rief beim Patentamt an. Elon Musk hielt ihn gerade noch zurück. Mit einem Pseudonym müsse man sich schließlich nicht von der SEC nerven lassen: Satoshi Nakamoto war geboren. Zu lange trage ich das Wissen schon mit mir herum. Heute breche ich mein Schweigen.

Undercover-Informant Julian Hosp

Die These deckt sich erstaunlicherweise mit dem Befund einer statistischen Studie, die verschiedene Handschriften im White Paper entdeckt haben will. Die Mischung aus amerikanischem und britischem Englisch lässt schließlich nur den Schluss zu, dass es sich um das Werk der genannten Koryphäen handelt.

Mit dem Wissen entlassen wir euch in den Tag und wünschen einen schönen 1. April!

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