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Bald Broker? Bitcoin Start-up Relai wird zum Virtual Asset Service Provider

Relai strebt das Broker-Dasein an. Auch eine PayPal-Integration soll bald implementiert werden.

Das Schweizer Bitcoin Start-up Relai plant den Aufbau eines eigenen Broker-Dienstes. Wie BTC-ECHO exklusiv erfahren hat, ist das in Zürich ansässige Unternehmen ab sofort ein sogenannter Virtual Asset Service Provider (VASP). Damit sind die Weichen für einen eigenen Bitcoin-Brokerage-Dienst gestellt und Relai wird künftig in der Lage sein, Fiatgeld wie Euro und Schweizer Franken (CHF) gegen Bitcoin zu tauschen.

Nebst VASP ist Relai seit letzter Woche auch Mitglied im Verein zur Qualitätssicherung von Finanzdienstleistungen (VQF). Dabei handelt es sich um eine Selbstregulierungsorganisation, die Finanzdienstleister im Auftrag der FINMA bei der Bekämpfung von Geldwäsche unterstützt. In Sachen Compliance und Regulierung macht Relai also eine gute Figur.

Eigenen Angaben zufolge strebt man den Aufbau eines eigenen Brokers an, um “die Abhängigkeit von Drittbörsen für die Handelsausführung zu beenden”, wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung schreibt. Bereits ab Ende Oktober will Relai seinen eigenen Broker-Dienst starten, wie CEO Julian Liniger gegenüber BTC-ECHO erklärt. Mittelfristig plant das Start-up außerdem neue Zahlungsmethoden wie etwa PayPal, Klarna und SOFORT-Überweisung in sein Ökosystem zu integrieren.

Bisher arbeitete Relai mit dem Schweizer Broker Bity zusammen – und war damit recht beschränkt und teuer. Zusätzliche 1,2 Prozent Gebühren mussten die Kundinnen und Kunden für ihre Bitcoin-Käufe berappen, die direkt an Bity gegangen sind. Diese dürften nun allerdings wegfallen. Wie hoch die Gebühren künftig genau sein werden, konnte man noch nicht sagen.

Geringe Gebühren, mehr Features

Mit unserem eigenen Broker werden wir in der Lage sein, wettbewerbsfähige Gebühren festzulegen, die Effizienz der Handelsausführung zu steigern sowie neue Produkte und Dienstleistungen für unsere Benutzer zu entwickeln,

sagt Julian Liniger, Mitgründer und CEO von Relai.

Auch technisch wird Relai alsbald unabhängiger: “In Sachen neue Features wird man bald viel von uns hören”, sagt Liniger im Gespräch mit BTC-ECHO. Beispielsweise ermöglicht eine Broker-Lizenz die Abwicklung größerer Beträge. “Aktuell können wir Beträge von bis zu 1.000 CHF ohne KYC durchführen. Wer mehr investieren will – und da haben wir viele Anfragen – kann ab Oktober einen KYC-Prozess durchführen und ohne Limit bei uns handeln”.

Relai hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Investieren in Bitcoin (BTC) so einfach wie möglich zu gestalten. Per SEPA-Überweisung können Nutzerinnen und Nutzer über die Relai App Bitcoin kaufen, ohne sich vorab registrieren zu müssen. Beliebt ist auch das Sparplan-Feature. Mithilfe wiederkehrender Überweisungen, etwa per Dauerauftrag, können Bitcoiner:innen ihr Portfolio im Autopilot steuern und so vom Dollar-Cost-Average-Effekt Gebrauch machen. Wer an Day Trading nicht interessiert ist, kann so durch regelmäßiges Investieren der berühmten BTC-Volatilität ein Schnippchen schlagen.

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Krypto-Handelsplattform der Schweizer Börse SIX bekommt offizielle Zulassung

Die Schweizer Finanzmarktaufsicht FINMA hat der Schweizer Börse SIX genehmigt, eine Handelsplattform für digitale Investitionsprodukte zu betreiben und dafür auch als Zentralverwahrer unter Zuhilfenahme der Distributed-Ledger-Technologie (DLT) zu agieren.

Obwohl der Start der Handelsplattform eigentlich schon für Ende 2019 geplant war, wurde dieser aufgrund von behördlichen Einwänden immer wieder verschoben. Dementsprechend vorsichtig ist die Börse jetzt, denn trotz der Zulassung wurde bisher noch kein konkretes Startdatum bekanntgegeben. Allerdings können die Anleger davon ausgehen, dass dieser bald erfolgt, nachdem die FINMA nun endlich grünes Licht gegeben hat.

Nichtsdestotrotz arbeitet die SIX schon länger mit digitalen Investitionsprodukten, so wurde im Februar zum Beispiel das weltweit erste Polkadot-ETP an der Schweizer Börse notiert.

Ohnehin gilt die Schweiz als eines der Länder, das am offensten gegenüber der neuen Anlageklasse ist. Nicht umsonst trägt das Kanton Zug den Spitznamen „Crypto Valley“, denn hier sind die Voraussetzungen für die Kryptobranche besonders förderlich. Auch eine Änderung des Steuerrechts halten die Eidgenossen aktuell nicht für notwendig, denn dies wäre schon jetzt ausreichend vorteilhaft für Blockchain-Unternehmen.

Neben Bermuda und den Vereinigten Arabischen Emiraten ist die Schweiz deshalb eine der attraktivsten Regionen zur Ansiedlung für die Branche, wie das Tax Justice Network meint. Die Alpenrepublik hat also beste Karten, um zukünftig vom rasanten Wachstum des Kryptomarkts zu profitieren.

Thomas Zeeb, der Global Head of Exchanges und Mitglied der Konzernleitung von SIX, sieht den Erhalt der beiden Zulassungen dementsprechend optimistisch:

„Die Digitalisierung der Finanzmärkte schreitet weiter voran. Auch wenn die endgültige Form des Marktes noch nicht feststeht, ist dies ein wichtiger Meilenstein, um institutionellen Anlegern eine sichere und robuste Infrastruktur zur Verfügung zu stellen.“

Nach der Öffnung für Privatanleger will die SIX ihr Krypto-Angebot auch verstärkt auf institutionelle Investoren, Banken und Versicherungsgessellschaften zuschneiden.

Des Weiteren sollen neben Kryptowährungen zukünftig auch Aktien, Indexfonds (ETFs) und tokenisierte Güter wie Kunst oder Immobilien auf der digitalen Handelsplattform angeboten werden.

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Schweiz: Incore, Inacta und Crypto Finance setzen auf Tezos-Blockchain

Die Schweizer Transaktionsbank Incore, der Krypto-Anbieter Crypto Finance und das Zuger Unternehmen Inacta wollen für tokenisierte Finanzprodukte künftig die Blockchain von Tezos nutzen, so eine gemeinsam veröffentlichte Pressemitteilung.

Besonders gut geeignet

Für die Tokenisierung von Vermögenswerten habe man “einen neuen Tezos-Token-Standard entwickelt, welcher auf dem FA2-Standard von Tezos basiert”, so die drei Unternehmen. Die Incore Bank lanciert darüber hinaus neue institutionelle Storage-, Staking- und Trading-Dienstleistungen für Tez (XTZ), die systemeigene Kryptowährung der Tezos-Blockchain.

Der von Inacta entwickelte DAR-1-Token-Standard auf der Tezos-Blockchain ermögliche Smart Contracts, “welche alle notwendigen Funktionen zur Unterstützung der Finanzmärkte bereitstellen”. Diese umfassen “Geldwäschereivorschriften bis hin zur Vermögensverwaltung”. Entwickelt wurde der DAR-1-Token-Standard von Inacta, Crypto Finance und Incore Bank werden die Lancierung übernehmen.

Man habe sich deshalb für Tezos als Blockchain entschieden, da deren On-Chain-Governance Upgrades ohne Unterbrechung oder Aufspaltung des Netzwerks ermögliche. Dies sei für Finanzdienstleister äußerst attraktiv, da diese so in der Lage sein werden, Staking und zukünftige Neuerungen nahtlos umzusetzen und ihren Kunden direkt anzubieten, erklären die drei Partner.

Noch in der zweiten Jahreshälfte 2021 wollen InCore Bank und Inacta “gemeinsam mit anderen Teilnehmern des Ökosystems” eine Reihe von Emissionen auf Tezos starten.

Blockchain-Brücke erlaubt Interaktion zwischen Tezos und Ethereum

Die Tezos-Blockchain ist dank einer seit April verfügbaren Chain-Bridge auch für Nutzer von Ethereum interessant. Mit der Einführung eines von Bender Labs entwickelten Wrap-Protokolls können nun Ethereum-basierte ERC-20- und ERC-721-Token mit Tezos kompatibel gemacht werden.

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Schweizer Luxushotel führt Bitcoin und Ether als Zahlungsmittel ein

Nach längerer Planung führt ein Schweizer Luxushotel in Andermatt nun Bitcoin (BTC) und Ether (ETH) als Zahlungsmittel ein.

Wie die Blick am gestrigen 26. August berichtet, ermöglicht das Fünfsternehotel The Chedi Andermatt seinen Gästen ab sofort, Rechnungen ab einem Betrag von 200 Schweizer Franken mit einer der beiden führenden Kryptowährungen zu begleichen. Die erhaltenen Krypto-Gelder konvertiert das Hotel anschließend direkt in die Schweizer Landeswährung.

„Uns war schon lange bewusst, dass Kryptowährungen auch im Hotelbetrieb Zukunft haben“, wie General Manager Jean-Yves Blatt in diesem Zusammenhang erklärt. Dem fügt er an: „Im Zuge der immer grösseren Verbreitung und Akzeptanz von Kryptowährungszahlungen sind wir daher stolz, unseren Gästen als eines der ersten Schweizer Luxushotels Kryptowährungen als sicheres Zahlungsmittel anbieten zu können.“

Das im Jahr 2013 eröffnete Hotel hat 123 Zimmer, wobei der Mindestpreis für eine Suite bei 1.300 Schweizer Franken pro Nacht liegt. Dies würde einem Gegenwert von 0,03 BTC bzw. 0,45 ETH entsprechen. Laut Coinmap gibt es in der Region lediglich eine Ferienwohnung, die Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptiert.

Obwohl sich immer mehr Unternehmen für Kryptowährungen öffnen, ist die Schweiz in dieser Hinsicht ganz klar einer der Vorreiter. So wird unter anderem das Kanton Zug als „Crypto Valley“ bezeichnet, weil sich auf hier Grund der förderlichen Rechtslage und Infrastruktur besonders viele Krypto-Firmen aus der ganzen Welt angesiedelt haben. Seit Februar ermöglicht Zug auch Steuerzahlungen in Form von Kryptowährungen.

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100.000 US-Dollar als Belohnung – größter Schweizer Hackathon

Im Oktober findet der größte Schweizer Hackathon statt. Auf die glücklichen Gewinner warten über Preisgelder in Höhe von 100.000 US-Dollar.

Vom 29. bis zum 31. Oktober 2021 findet der größte Hackathon der Schweiz statt: der “Swiss Blockchain Hackathon”. Der Hackathon wird unterstützt vom nationalen Förderprogramm “NTN Innovation Booster – Blockchain Nation Switzerland”. Konsortiumspartner ist das schweizerische Unternehmen Trust Square.

Zusätzlich gibt es akademische Partner, zum Beispiel: die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW), die Hoschule Luzern oder die Université de Geneve. Des Weiteren unterstützen den Hackathon Blockchain-Protokolle wie Streamr, Vela oder Algorand. Dazu engagieren sich auch andere bekannte Unternehmen aus der Schweizer Krypto-Szene bei dem Projekt, wie zum Beispiel die SEBA Bank und die Bitcoin Suisse AG. Die Veranstalter haben sich dieses Jahr, passend zur Corona-Situation, für ein hybrides Austragungs-Modell entschieden – am Hackathon teilnehmen kann sowohl in Präsenz als auch online.

Es wird mit circa 500 Hackern gerechnet, die bei dem Hackathon mitmachen. Die Anmeldung startet am 15. September und dauert bis zum 15. Oktober. Die Teilnehmer versammeln sich zu Beginn in Gruppen und stellen sich dann bestimmten Herausforderungen. Um diese zu lösen, sollen die Teams die Blockchain-Technologie nutzen. Insgesamt haben die Teilnehmer 60 Stunden Zeit um die Aufgabe zu bearbeiten. Jedes Team stellt die Ergebnisse dann einer Jury vor. Dabei gibt es verschiedene Kategorien, in den sich die 500 Hacker messen und ausprobieren können. Am Ende gibt eine Jury dann die Gewinner bekannt. Den Gewinnern winken über 100.000 US-Dollar als Preisgeld, in Form von Token, Geld- oder Sachleistungen.

Ziel: Schweiz möchte Vorreiterrolle ausbauen

Aber bei dem Hackathon geht es nicht nur um das Erproben von Ideen – es sollen reale Probleme gelöst werden. Und somit geht das Projekt danach noch weiter, mit dem Ziel, aus den gewonnen Ideen Start-ups gedeihen zu lassen. Trust Square Mitgründer Marc Degen äußert sich zu dem diesjährigen Hackathon:

Der Swiss Blockchain Hackathon bringt die Anwendung und Akzeptanz der Blockchain-Technologie voran, nicht zuletzt dadurch, dass innerhalb kürzester Zeit umsetzbare Lösungen für reale Fragestellungen gehackt werden. Das trägt dazu bei, dass die Schweiz ihre Vorreiterrolle in der Adaption von neuen Technologien ausbauen kann. Wir sind stolz auf den Swiss Blockchain Hackathon – die letzte Durchführung hat großen Spass gemacht und wir freuen uns enorm auf die zweite Runde.

Marc Degen hat indessen selbst viel Erfahrung mit Blockchain-Projekten. So gründete er unter anderem das Unternehmen Modum mit, welches in einem ITO Geld von Investoren einsammelte und die Blockchain-Technologie dazu nutzte, smarte Sensoren zu entwickeln.

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In einem Hotel in der Schweiz kann man nun mit Bitcoin bezahlen

Facebook plant eine eigene Kryptowährung zu lancieren: Diem. Dazu entwickelt das Unternehmen eine eigene Wallet. Nun zeigte sich der Leiter von Facebook Financial offen gegenüber einer etwaigen NFT-Unterstützung.

In einem Bloomberg Artikel über Facebook äußerte sich David Marcus, Leiter von Facebook Financial, positiv gegenüber einer etwaigen Unterstützung von NFTs bei Facebook. Dazu arbeitet das Silicon Valley Unternehmen derzeit an seiner eigenen Wallet mit dem klangvollen Namen “Novi”. Deswegen würde es für Facebook Sinn ergeben, auch darüber nachzudenken, wie man Facebooks Kunden NFT-Produkte. Denn Facebook hat alles, was es braucht um die NFT-Technologie erfolgreich zu nutzen und anzubieten. Eine eigene Wallet (Novi), eine ressourcenreiche Infrastruktur und potenziell tausende von Kunden für NFT-Produkte.

Weiter würden die NFT-Technologie Facebook viele interessante Anwendungsfälle bieten können. Denn geht es nach Mark Zuckerberg, könnte die Zukunft seiner Social-Media-Firma im sogenannten “Metaverse” liegen. Einer digitalen Welt, in der Facebook Nutzer arbeiten, leben, sich treffen, Sport machen, Musik hören oder einkaufen gehen. Möglich wäre, dass Facebook die NFT-Technologie dazu nutzt, um digitale Gegenstände – wie gerade gekaufte virtuelle Sneaker oder Kinokarten – einzigartig und nicht replizierbar zu machen. In etwa wie bei Axie Infinity, Decentraland oder RTFKT-Studios. Diese Firma verkauft beispielsweise bereits digitale Sneaker, mithilfe der NFT-Technologie. Einige dieser Sneaker werden für mehrere 10.000 US-Dollar gehandelt.

Facebook auf Krypto-Kurs

Facebook plant seit ein paar Jahren, eine eigene digitale Währung zu lancieren. Anfänglich sollte die “Libra” heißen, wurde dann jedoch in “Diem” umbenannt. Weltweit hatten Regierungen heftige Einwände dagegen, dass Facebook zusätzlich zu seiner jetzt schon dominanten Marktdominanz im Bereich Social-Media, auch noch die Kontrolle über ein eigenes Währungsmittel erhält. Denn die Kryptowährung Diem könnten theoretisch alle Facebook-Nutzer verwenden – also potenziell Milliarden von Menschen weltweit.

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Schweizer Krypto-Startup Relai: Ex-Bitpanda-CMO soll Europa-Expansion vorantreiben

Das in Zürich ansässige Bitcoin-Investment-Startup Relai hat Imo Bábics zum neuen Chief Marketing Officer (CMO) des Unternehmens ernannt, schreibt MoneyToday.ch in einer Meldung vom 20. August.

Verstärkung für die Europa-Expansion

Bábics wird die Europa-Expansion von Relai vorantreiben. Als Head of Marketing bei Bitpanda baute Bábics innerhalb von zwei Jahren die Marketingabteilung des österreichischen Fintechs auf. Davor war Bábics bei Universal Pictures in London tätig, wo er die Umsetzung der Launch-Kampagnen für die Kinostarts von Universal in der gesamten EMEA-Region überwachte.

Relai bietet seinen Kunden den App-basierten Handel mit Bitcoin ohne KYC– oder AML-Überprüfung an. Möglich wird dies durch ein Limitierung des pro Tag bewegbaren Kapitals von 1.000 CHF und 100.000 CHF pro Jahr. Einnahmen generiert Relai durch eine Gebühr von 3 Prozent pro Transaktion. Seit dem Start vor einem Jahr sei die App bereits mehr als 20.000 mal heruntergeladen worden.

Handel per Trading-App wird immer beliebter

In Deutschland betreibt der Finanzdienstleister Euwax AG, eine Tochtergesellschaft der Boerse Stuttgart GmbH, mit der Bison-App ein ähnliches Angebot zum einfachen Krypto-Trading.

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Schweizer Krypto-Bank Seba: Jetzt auch Aave und Chainlink im Angebot für Institutionelle

Die Schweizer Krypto-Bank Seba hat die Token Aave und Chainlink in ihr Angebot für Großkunden und institutionelle Investoren aufgenommen, so die Bank in einer Mitteilung vom 19. August. 

Krypto-Angebot für Institutionelle Kunden

Ab sofort können diese beide Token traden, als Investment halten und über die Seba-Bank verwahren lassen. Zusammen mit Bitcoin, Ether, USD Coin, Uniswap, Yearn Finance und Synthethix haben die Schweizer damit acht Krypto-Token für ihre Kunden im Angebot.

Für die Verwahrung stellt Seba eine Cold-Wallet bereit. Bei der Auswahl der unterstützten Token setzt Seba nach eigenen Angaben auf ein rigoroses Verfahren, “das quantitative Kennzahlen und eine eingehende qualitative Analyse kombiniert”. Als Kriterien nennt Seba den genutzten Wertschöpfungsmechanismus, die Tokenomik und das zugrunde liegende Protokoll.

Wie Seba ebenfalls am 19. August bekanntgab, kooperiert die Bank künftig mit dem Innovations-Booster Blockchain Nation Switzerland der Swiss Blockchain Federation. Man werde eine aktive Rolle bei der Implementierung übernehmen und sich an der Ideenfindungsphase und einem Blockchain-Hackathon beteiligen.

Blockchain Nation Switzerland hat das Ziel, neuartige und bahnbrechende Ideen in vier verschiedenen Phasen zu entwickeln. Nach einer ersten Ideenfindungsphase werden die Ideen in einem Hackathon, einer Beschleunigungsphase für Unternehmen und schließlich im Rahmen eines vollwertigen Inkubationsprogramms weiterentwickelt. Zur Zielgruppe der potenziellen Teilnehmer gehören Studenten, Startups, Entwickler und andere interessierte Personen.

Seba arbeitet an eigenem Gold-Token

Seba plant zusammen mit dem Goldhändler Argor-Heraeus und der Blockchain-Plattform aXedras die Herausgabe eines durch Gold hinterlegten Stablecoin-Token. Dieser soll mit verantwortungsvoll beschafftem Gold unterlegt sein und Investoren einen kostengünstigen Zugang zu dem Edelmetall ermöglichen.

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Schweizer B2B-Bank InCore lanciert neues Tokenisierungs-Tool über Tezos

Die von der Deutschen Börse finanzierte Crypto Finance AG und die Schweizer Business-to-Business-Transaktionsbank InCore lancieren ein neues Tokenisierungs-Tool, das auf der Tezos-Blockchain basiert.

Die InCore Bank hat am Dienstag offiziell eine neue Zusammenarbeit mit der Crypto Finance AG und dem Schweizer IT-Beratungsunternehmen Inacta bekannt gegeben. Dabei sollen neue digitale Finanzprodukte auf Basis von Tezos lanciert werden. Tezos ist ein dezentrales, quelloffenes Proof-of-Stake-Blockchain-Netzwerk.

Die Unternehmen haben einen neuen Tezos-Token-Standard für die Tokenisierung von Vermögenswerten entwickelt, der auf dem Tezos FA2-Standard aufbaut. Das ist eine Multi-Asset-Schnittstelle für Tezos, mit der Entwickler bestimmte Token entwickeln können, wie etwa NFTs.

Auf der Grundlage des Tezos FA2 hat Inacta den neuen Token-Standard DAR-1 entwickelt. Mit diesem sollen neue Smart-Contract-Funktionen zur Unterstützung der Finanzmärkte ermöglicht werden, darunter auch Mechanismen zur Bekämpfung von Geldwäsche und zur Verwaltung von Vermögenswerten.

Im Rahmen dieser Zusammenarbeit wurde auch ein Tokenisierungs-Tool entwickelt. Außerdem kündigte die InCore Bank auch an, dass Aufbewahrung-, Staking- und Handelsdienste für Tezos (XTZ) in institutioneller Qualität angeboten werden. Mit den integrierten Dienstleistungen der InCore Bank können Finanzinstitute ihren Kunden Staking für ihre Vermögenswerte anbieten. Dadurch können diese Belohnungen verdienen, die durch das Staking oder die Teilnahme an der Validierung von Transaktionen durch das wegsperren von XTZ-Token erzielt werden.

In diesem Zusammenhang: Fintech-Unternehmen Leonteq baut Krypto-Angebot in Europa aus

Stijn Vander Straeten, CEO der Aufbewahrungsinfrastruktur bei der Crypto Finance Group, sagte, die neue Zusammenarbeit sei ein Beispiel dafür, wie FA2 auf Tezos die Möglichkeiten der Tokenisierung noch stärker ausgereizt. „Die Einführung dieser Tezos-Anwendungsfälle für den Finanzsektor machen innovative, konforme On-Chain-Finanzprodukte heute zur Realität“, wie er hinzufügte.

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Bitcoin Suisse und Worldline starten Krypto-Bezahllösung für Schweizer Händler

85.000 Händler in der Schweiz können ihren Kunden ab sofort Zahlungen in Kryptowährungen über ein von Bitcoin Suisse und Worldline bereitgestelltes System anbieten. Dies gaben die Unternehmen am 19. August in einer gemeinsamen Pressemitteilung bekannt.

Kryptowährungen auf Point of Sale- und E-Commerce-Bezahllösung

Das von Bitcoin Suisse und Worldline entwickelte, integrierte Payment-Service-System WL namens Crypto Payments kann von allen bestehenden Woldline-Kunden genutzt werden und ermöglicht Zahlungen vor Ort und im E-Commerce mit Bitcoin und Ether.

Die nötige Software steht als App im Google Play Store zur Verfügung. Für Onlineshops stellt Worldline ein Plug-In bereit.

Kunden können die Krypto-Zahlungen direkt aus ihrer gewohnten mobilen Krypto-Wallet-App veranlassen. Die in Franken von den jeweiligen Händlern angegebenen Preise werden in der Bezahl-Lösung zu Echtzeitkursen in Kryptowährung um- und abgerechnet. Dies entlaste Händler von dem Volatilitätsrisiko stark fluktuierender Kurse.

WL Crypto Payments ermöglicht den Händlern, Zahlungen in Kryptowährungen zu akzeptieren, ohne dabei einem Volatilitätsrisiko ausgesetzt zu sein. Dies ist möglich, da die Krypto-Transaktion umgehend nach der Bestätigung in Schweizer Franken umgerechnet wird. Händler profitieren zudem von der Abwicklung in Schweizer Franken und den mit anderen Zahlungsmitteln – wie Kreditkarten – gebündelten Auszahlungen.

Salamantex aus Österreich mit ähnlichem Angebot

Bei einer möglichen Expansion außerhalb der Schweiz wird sich die neue Bezahllösung mit einem vergleichbaren Angebot des österreichischen Startups Salamantex messen müssen. Mit dem deutschen Bezahlterminalanbieter Concardis besteht eine ähnliche Kooperation wie zwischen Bitcoin Suisse und Worldline.

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