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Mehr weiße Kittel: Neue digitale und dezentrale Wirtschaft braucht akademische Validierung

Wir sind an einem entscheidenden Moment in der Entwicklung der neuen digitalen Wirtschaft. Das Interesse an allem, was mit Krypto zu tun hat, wächst exponentiell. Auch die großen Investitionen folgen dicht darauf. Es ist wohl noch nie so viel Geld in eine Produktklasse geflossen, die von der Allgemeinheit als auch von den meisten Investoren so wenig verstanden wurde. Statt die Hintergründe tatsächlich zu verstehen müssen die Akteure im Kryptobereich sich auf den Ruf und das allgemeine Vertrauen verlassen. Daraus ist ein gefährlicher neuer Betrug entstanden. 

Im Gegensatz zu den ganz klaren Betrügereien wie bei OneCoin oder Bitconnect nutzen Blockchain-Opportunisten und Hochstapler oft eine gefälschte Wissenschaft. „Lesen Sie unser Whitepaper hier“, „Schauen Sie sich diesen Forschungsbericht an, den wir auf arXiv hochgeladen haben“, „Laden Sie unseren Datensatz herunter“. Das klingt alles ganz legitim, oder nicht? Es fehlt nur ein entscheidendes Element: Eine akademische Validierung.

Nicht alle Papiere sind gleich

Jeder kann ein „Whitepaper“ erstellen und zum Download anbieten. Im Jahr 2018 erteilte die US-Wertpapieraufsicht SEC leichtgläubigen Krypto-Investoren eine wertvolle Lektion. Sie lancierte ein gefälschtes Initial Coin Offering für den fiktiven „HoweyCoin“, das ein weißes Papier als Zeichen der Vertrauenswürdigkeit hervorhob. Im Gegensatz dazu kann nur ein ausgebildeter Forscher, am besten noch mit einem Doktortitel und umfangreichem Wissen auf dem Gebiet, eine Arbeit in einer von Experten begutachteten Zeitschrift veröffentlichen lassen. Das ist der Goldstandard, den die Distributed-Ledger-Technologie (DLT) anstreben sollte.

Sie würden sich ja auch keinen Impfstoff injizieren lassen, der von Studienabbrechern entwickelt wurde, die ihre Arbeit nicht von Experten aus der Biochemie und Immunologie überprüfen lassen. Warum sollten Sie also Ihr Geld, Ihre persönlichen Daten und Ihre automatisierten Geräte in DLT-Lösungen stecken, die nicht gründlich geprüft wurden?

Akademische Validierung beginnt mit einer Experten-Begutachtung

Ein Peer-Review, also eine Experten-Begutachtung, ist ein wichtiger Aspekt der akademischen Validierung. Dabei überprüfen Experten auf einem wissenschaftlichen Gebiet die Forschungsergebnisse der anderen vor und nach der Veröffentlichung auf Fehler und Inkonsistenzen. Einerseits ist das Peer-Review-Verfahren ein entscheidender Schritt bei der wissenschaftlichen Publikation und erhöht die Transparenz, die Zuverlässigkeit und das Vertrauen. Um eine unabhängige Validierung zu ermöglichen, lassen die Autoren ihre Daten, Methoden und Ergebnisse zunächst von anonymen Experten fachlich prüfen. Andererseits kann eine Forschungsarbeit, sobald sie die erste Überprüfung bestanden hat und veröffentlicht wird, jederzeit überarbeitet, revidiert oder sogar zurückgezogen werden, wenn neue Informationen aus der wissenschaftlichen Gemeinschaft hinzukommen. Akademische Validierung ist also ein immerwährender Prozess.

Die Arbeit innerhalb eines Peer-Review- und akademischen Validierungssystems gewährleistet fortlaufende Innovation und Wissensschöpfung. Gute wissenschaftliche Publikationen reihen ihre einzigartigen Beiträge neben frühere Leistungen ein. Sie überprüfen systematisch, was bereits getan wurde, bauen darauf auf und weisen den Weg für zukünftige Innovationen. Pseudowissenschaftliche Publikationen hingegen erfinden das Rad oft neu und versehen es zur Sicherheit mit ein paar Ecken und Kanten.

Nicht zuletzt umfasst ein Peer Review einen Kodex im Hinblick auf akademische Integrität Verhalten. In der Popkultur haben viele Superschurken einen Hochschulabschluss. Im wirklichen Leben sind die allermeisten Akademiker wohlmeinende, sehr ethische Menschen, deren Handeln vom Streben nach Fakten und Wissen geleitet wird. Das akademische Validierungssystem ist zwar auch nicht immer vor menschlichen Fehler oder moralischen Ausrutschern gefeit, doch wir können sagen, dass es weitgehend gelungen ist, die wissenschaftliche Entwicklung auf dem rechtschaffenen Weg zu halten. Diese Beobachtung gilt auch für viele Branchenableger, etwa im Biotech-Bereich.

Biotech: Aushängeschild für Peer-Review-Verfahren in der Branche

Eine Branche, in der das Peer-Review-Verfahren seit langem erfolgreich integriert und weithin akzeptiert ist, ist die Biotechnologie. Kürzliche Aufsteiger wie BioNTech und Triumvira Immunologics publizieren regelmäßig in Top-Journalen und stellen sich dem akribischen Peer-Review. Andernfalls würde sich niemand darauf einlassen. Die Branche hat ihre Lektion nach mehreren spektakulären Fällen von Pseudowissenschaft gelernt. Das größte Beispiel dafür ist wohl Theranos.

Zwischen der Gründung im Jahr 2003 und der Zwangsschließung im Jahr 2018 verdiente das Bluttest-Biotech-Einhorn Theranos rund 700 Mio. US-Dollar. Die Chefin des Unternehmens Elizabeth Holmes und der Betreibsleiter Ramesh „Sunny“ Balwani haben die Investoren mit ihrem Charme und Gerede über Technologien eingewickelt, die ihre Firma nie wirklich entwickelt hat. Die beiden Bluttestgeräte, die Theranos auf den Markt gebracht hat, nämlich das Edison und das miniLab, wurden offensichtlich nicht von Experten begutachtet.

Schließlich wurde der Druck seitens von Investoren, Forschern und den Medien immer größer, diese Arbeit validieren zu lassen. Irgendwann war dieser auch zu groß, um ihn zu ignorieren. Nach einer unabhängigen, wissenschaftlichen Prüfung erwies sich das Edison als praktisch unbrauchbares Diagnosewerkzeug. Theranos hat das miniLab nach diesem Skandal nicht einmal einer unabhängigen Untersuchung unterzogen. Bald darauf haben sich Partner und Investoren aufgelehnt. Die Top-Führungskräfte des Unternehmens wurden nun von der SEC wegen eines, wie die Behörde es nannte, ausgeklügelten Betruges im großen Stil, verklagt.

Die gesamte Biotech-Industrie hat aus dem Theranos-Debakel gelernt, wie viel Peer-Reviews und die damit verbundene Transparenz sowie das Vertrauen wert sind. In einem Bereich, der so komplex und hochtechnologisch ist, dass er nur von wenigen wirklich verstanden wird, ist das Peer-Review-System heute ein allgemein anerkannter Wächter. Damit werden Leute, wie Elizabeth Holmes und Ramesh Balwani ausgemerzt und es wird dafür gesorgt, dass Innovationen nachvollziehbar bleiben.

„Dr.“ und „DLT“ sollen zusammengehören

Warum also verlässt sich der Blockchain-Bereich nicht viel stärker auf ein Peer-Review? Lediglich eine viel zu kleine Gruppe unter den großen Akteuren in diesem Bereich bemüht sich darum, ihre Innovationen akademisch zu veröffentlichen. In diesem Bereich gab es bereits auch einige Betrügereien in der Größenordnung von Theranos. Statt verifizierter Fakten ist ein Gewinnversprechen der größte Anreiz für Investitionen. Das ist schlecht und potenziell gefährlich.

In diesem Zusammenhang: Sind Sie darauf reingefallen? 13 ICO-Betrügereien, die Tausende Leute getäuscht haben

Vielleicht ist die Faszination der Tech-Branche für Studienabbrecher, wie Steve Jobs, Steve Wozniak, Bill Gates und Jack Dorsey eine Erklärung dafür. Doch jedem innovativen „Schulabbrecher-Unternehmer“ gingen unzählige Experten in Laborkitteln und dicken Brillengläsern voraus. Man sollte sich vor Augen halten, dass im Jahr 2017 30 Prozent der Entwickler von Google einen Doktortitel hatten. Auch bei Apple, Microsoft, Facebook und Twitter waren Hochschulabsolventen in der Mehrheit.

Wir bauen hier eine völlig neue digitale Wirtschaft auf. Unser heutiges System wäre ohne solide akademische Prozesse, wo das Wissen die Hauptsache ist, nicht denkbar. Man denke an die Beiträge von John Hicks und Kenneth Arrow zur ökonomischen Gleichgewichtstheorie, an die Analysen der Handelstheorie von Paul Krugman oder die Erkenntnisse von Ronald Coase zu Transaktionskosten und Eigentumsrechten. Das sind nur einige wenige unter den Nobelpreisträgern und vielen, vielen weiteren Spitzenforschern, deren gemeinsame Bemühungen das globale Wirtschaftssystem, wie wir es heute kennen, geprägt haben. Die neue digitale Wirtschaft verdient und erfordert sogar das gleiche Maß an akademischer Strenge.

Die Krypto-Revolution wird von „Rockstars“ vorangetrieben, Visionären, denen oft ein akademischer Hintergrund fehlt. Ihre Ideen von Dezentralisierung und Offenheit sind erfrischend anti-systemisch und optimistisch. Doch diese Visionen sind nur möglich dank der Arbeit von Generationen von Wissenschaftlern, die schon vor Jahrzehnten die Grundlagen der heutigen Krypto-Protokolle gelegt haben und sie bis heute noch weiterentwickeln. Die Krypto-Revolution ist das Produkt von Träumen und Ideologien einerseits und von Peer-Review-Forschung und Entwicklung andererseits.

Die Ansichten, Gedanken und Meinungen, die hier geäußert werden, sind allein die des Autors und spiegeln nicht unbedingt die Ansichten und Meinungen von Cointelegraph wider.

Serguei Popov promovierte im Jahr 1997 in Mathematik an der Staatlichen Universität Moskau und hatte Forschungs- und Lehraufträge an der Universität von Sao Paulo und der Universität von Campinas. Derzeit ist er leitender Forscher an der Universität von Porto. Sein Interesse an Krypto kam im Jahr 2013 auf, als er seine Kenntnisse in allgemeiner Mathematik, Wahrscheinlichkeit und stochastischen Prozessen allmählich auf die Distributed-Ledger-Technologie anwendete. Er ist Mitbegründer der Iota Foundation und Mitglied des Vorstands.

Die hier geäußerten Meinungen sind die des Autors und spiegeln nicht notwendigerweise die Ansichten der Universität oder der mit ihr in Verbindung stehenden Unternehmen wider.

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Mike Novogratz vergleicht Ripple Community mit Trump Supportern

In einem Interview verglich Bitcoin-Milliardär Mike Novogratz Ripple-Unterstützer mit Trump Supportern und nannte den XRP-Token einen “Quatsch-Coin”.

So schnell werden Mike Novogratz und die Ripple Community wohl keine Freunde mehr. In einem vor Kurzem erschienenen YouTube-Interview schoss der Bitcoin-Milliardär heftig gegen die XRP-Anhänger. Als er zu seiner Meinung gegenüber dem “Banken-Coin” gefragt wurde, kritisierte Novogratz vor allem die fehlende Dezentralität des Krypto-Projekts. Dabei verglich der Krypto-Whale die Ripple Community mit Trump-Supportern. Konkret sagte er:

Die XRP Army hat sich eine Community aufgebaut, die wirklich an die Sache glauben möchte. Es erinnert mich dabei etwas an Trump-Unterstützer. Man könnte denen alles Mögliche sagen und sie würden immer noch glauben, die Wahl sei gefälscht worden. Es ist wie mit den ganzen 9/11-Verschwörungstheorien. Der Krypto-Space ist halt manchmal so. Manche wollen die Wahrheit einfach nicht hören.

Mike Novogratz auf YouTube.

“Ripple ist ein Quatsch-Coin”

Während Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum einen echten Mehrwert für die Gesellschaft bringen würden, seien Projekte wie Dogecoin oder auch XRP nur sogenannte “Baloney Coins” also “Quatsch-Coins”. Das Problem liege hierbei daran, dass es zu viele Investoren gäbe, die nicht genügend mit der Materie vertraut seien und einfach nur investierten, weil sie die “Energie des Moments” spüren würden. Novogratz halte selbst zwar auch Anteile an Ripple, trotzdem sei es für ihn bisher ein Verlustgeschäft gewesen. Darüber hinaus sehe er die Anleger im Krypto-Space eher wie die Fans von Fußballmannschaften. Es gebe eine Art Stammesdenken, die im Kosmos der digitalen Assets vorherrschen würden. Egal ob bei XRP, Dogecoin oder sonstigen Altcoins.

Innerhalb des Krypto-Space gibt es schön länger kritische Stimmen, die die mangelnde Dezentralität von Ripple bemängeln. Tatsächlich sind von den 100 Milliarden XRP etwa 60 Milliarden in Ripples besitzt. Im Dezember 2017 hatte das kalifornische FinTech 55 Milliarden XRP in verschiedene Treuhandkonten (Escrows) eingezahlt, wovon jeden Monat eine Milliarde zurück in das Unternehmen fließt. Das Start-up entscheidet dann, ob es die XRP behält, auf den Markt wirft oder erneut verschließt. Damit möchte Ripple verhindern, dass der Markt zu schnell mit XRP überflutet wird. Seit dem “Lockup” sind 41 Monate vergangen und bisher sind den Escrows 7,3 Milliarden XRP entnommen worden, durchschnittlich also 178 Millionen pro Monat.

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Auch wenn der Vergleich mit Verschwörungstheoretikern oder Trump-Unterstützer etwas weit hergeholt ist, gibt es doch immer wieder Beispiele, in denen die Unterstützung bestimmter Coins fast an Fanatismus grenzt. Als Beispiel könnte man hier die DOGE-Community nennen. Seit der DOGE-Rallye Ende April hat eine Petition massiven Zulauf erfahren, die den Retail-Riesen Amazon zur Zahlungsintegration von Dogecoin auffordert. Zur Begründung schreibt der Antragsteller Mark E.:

Dogecoin ist wertstabil, hat die niedrigsten Transaktionsgebühren der anderen großen Coins, hat einen riesigen Vorrat an Coins und hat eine sehr große, aktive Community mit laufender Entwicklung.

Mark E. auf change.org

Somit sei es an der Zeit, dass Amazon “die Macht von Dogecoin erkennt” und “als Zahlungsmittel akzeptiert”. Dass die Petition in der Chefetage aber auf offene Ohren stoßen wird, darf bezweifelt werden. Im Vergleich zu DOGE verfügt XRP zumindest über einen validen Use Case, der die Art von Transaktionen maßgeblich verändern könnte.

Ob aus Ripple doch noch eine Erfolgsstory wie Bitcoin oder Ethereum wird, hängt wohl auch eng an dem Urteil im laufenden Gerichtsverfahren mit der SEC zusammen. Nach zwei Etappensiegen stehen die Chancen für das kalifornische FinTech bislang nicht schlecht.

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Zahnärzte und Autohändler: Valkyrie öffnet Türen für Bitcoin Trust

Die Fondsgesellschaft Valkyrie Digital Assets hat den Kundenstamm für seinen Bitcoin Trust erweitert. Nun können auch akkreditierte Investoren in die Kryptowährung investieren.

Der Investorenpool des Valkyrie Bitcoin Trusts hat sich erweitert. Wie Coindesk berichtet, können seit 1. Mai auch akkreditierte Investoren, die keine Valkyrie-Kunden sind, in den Fonds investieren. Seitdem beobachte CIO Steven McClurg ein wachsendes Interesse von institutioneller Seite. Zudem gäbe es ebenfalls eine erhöhte Investment-Bereitschaft von Kleinunternehmern wie Zahnärzten oder Autohändlern, die überschüssiges Bargeld in liquide Assets stecken wollten, um Renditen zu generieren. Konkret sagte McClurg:

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Einige dieser Unternehmen stecken einen erheblichen Teil ihres überflüssigen Bargelds, das sie nicht für Unternehmenszwecke einsetzen, über unseren Trust in Bitcoin. In vielen Fällen ist das jenseits der 50 Prozent.

Steve McClurg, Valkyrie CIO

Valkyrie launcht Polkadot-Fund

Zudem sorgte Valkyrie Digital Assets am vergangenen Freitag für mediale Aufmerksamkeit, als die Fondsgesellschaft ihren ersten Polkadot-Fonds launchte. Damit folgt der Finanzdienstleister dem Beispiel von Osprey Funds, der kurz zuvor ein ähnliches Produkt auf den Markt brachte. Dabei sind jedoch die Management-Gebühren mit 2 Prozent leicht unter denen der Konkurrenz (2,5 Prozent). Allerdings verwaltet Osprey dafür mit 10,6 Millionen US-Dollar etwas mehr als Valkyrie mit 10 Millionen US-Dollar.

Über den Fonds meint CIO McClurg:

Polkadot verspricht ein schnelleres Netzwerk mit niedrigeren Gas Fees zu sein, das viele verschiedene Assets unterstützen kann. Es ist mehr eine spekulative Wette auf ein zukünftiges Wachstum und die zukünftige Verwendbarkeit dieses Protokolls.

Steve McClurg, Valkyrie CIO

Sowohl für den Valkyrie als auch für den Osprey-Fund tritt Coinbase als Verwahrer auf.

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Alle Augen auf ETF-Antrag

Die meisten Anleger dürfte jedoch eher interessieren, wie es um den ETF-Antrag von Valkyrie bestellt ist. Ende Januar hatte die Fondsgesellschaft einen Zulassungsantrag auf ein etwaiges Finanzprodukt bei der amerikanischen Securities and Exchange Commission (SEC) gestellt und war damit in einem großen Kreis von Aspiranten, die ähnliche Bittgesuche an die Finanzbehörde adressiert hatten. Zwar ist für Valkyrie noch keine Entscheidung gefallen. Die Entwicklungen vom Konkurrenzprodukt von VanEck können jedoch als Indikator in der Causa Bitcoin ETF herangezogen werden. Denn die SEC hat die Frist für die Entscheidung über den VanEck-Antrag auf den 17. Juni verschoben. Die Aufsichtsbehörde hat darüber hinaus die Möglichkeit, das Beratungsfenster auf bis zu 240 Tage zu verlängern. Im schlimmsten Fall wird VanEck also möglicherweise erst Mitte November eine endgültige Antwort erhalten.

Ähnliches könnte nun auch beim Valkyrie-Antrag eintreten. In einer Mitteilung der SEC meinte ein Vertreter der Behörde bezüglich der VanEck-ETFs:

Die Securities and Exchange Commission hält es für angemessen, eine längere Frist zu bestimmen, innerhalb derer die vorgeschlagene Regeländerung in Angriff genommen werden soll. Damit hat sie genügend Zeit, um die vorgeschlagene Regeländerung und die eingegangenen Kommentare zu prüfen.

J. Matthew DeLesDernier, stellvertretender Sekretär SEC.

Ob nun die Prüfungsfrist des Valkyrie-Antrags ebenfalls nach hinten verschoben wird, ist unklar. Angesichts der Zulassungen von Bitcoin ETFs in anderen Ländern wie beispielsweise Brasilien oder Kanada, gerät die US-amerikanische Börsenaufsicht immer mehr unter Druck. Die Hoffnungen ruhen auch auf dem neuen SEC-Chef Gary Gensler, der als Freund des Krypto-Space gilt. Um eine Genehmigung wird die Finanzbehörde wahrscheinlich nicht herumkommen. Viel mehr Zeit sollte sich die SEC für die Prüfung jedoch nicht mehr nehmen.

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SBI deutet geplanten Börsengang von XRP-Herausgeber Ripple an

Wenn es nach dem größten Anteilseigner von Ripple geht, dann ist ein Börsengang der XRP-Mutter bereits gemachte Sache.

“Wir werden nicht die ersten und auch nicht die letzten sein” – so äußerte sich Ripple-CEO Brad Garlinghouse noch auf dem Weltwirtschaftsgipfel 2020 zum Thema Börsengang. Freilich hat sich das kalifornische FinTech damals noch nicht im Clinch mit der US-amerikanischen Börsenaufsicht SEC befunden. Denn wenn es nach der Behörde geht, dann hat Ripple mit XRP bereits ein Wertpapier unters Volk gebracht. Ende 2020 hat die SEC das Unternehmen Ripple sowie CEO Garlinghouse und Mitgründer Chris Larsen mit einer Klage überzogen.

Die Verhandlung mit der SEC ist offenbar die letzte Hürde, die Ripple nehmen muss, bevor das FinTech an die Börse drängt. Das behauptet zumindest Yoshitaka Kitao, seines Zeichens Chef des FinTech-Konglomerats SBI Group, der größten externen Anteilseignerin von Ripple.

Nach dem aktuellen Rechtsstreit wird Ripple an die Börse gehen. Der aktuelle CEO will das tun. Chris möchte das tun,

zeigte sich Kitao bei der Präsentation der Quartalszahlen von SBI am 28. April überzeugt.

Frustrierend: Garlinghouse kritisiert US-Regulierung

Zwei Tage später hat Brad Garlinghouse im US-Fernsehen seiner Frustration über die US-amerikanische Krypto-Regulierung Luft gemacht. In der CNBC-Show Squawk Box lobte Garlinghouse Singapur und Japan für das klare Regelwerk, an dem sich Krypto-Unternehmen in diesesn Ländern orientieren könnten. Den USA attestierte der Ripple-Chef bei dieser Gelegenheit erheblichen Nachholbedarf: “Ironischerweise haben sie hier in den Vereinigten Staaten nicht die gleiche Klarheit geschaffen. Es ist das einzige Land auf dem Planeten, das gesagt hat, XRP ist etwas anderes als eine Währung.”

Ripple-Kurs (XRP) schaltet in den Rallye-Modus

Der XRP-Kurs befindet sich seit Wochenbeginn im Bullen-Modus. Zu Redaktionsschluss hat XRP die Marke von 1,6 USD geknackt. Im direkten 7-Tage-Vergleich konnte der Kurs um kräftige 47 Prozent zulegen.

XRP-Kurs im Wochenverlauf. Quelle: BTC-ECHO

Mit einem Tagesplus von 16 Prozent druckt XRP von allen Top-10-Coins am 30. April erneut die grünsten Kerzen. Das schlägt sich auch in der Bitcoin-Dominanz nieder, die derzeit auf dem niedrigsten Stand seit langem ist.

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SEC verschiebt Entscheidung zum ersten amerikanischen Bitcoin-ETF auf Juni

Die amerikanische Börsenaufsicht SEC nimmt sich für die Bearbeitung des beantragten Bitcoin-ETFs der Investmentfirma VanEck erneut mehr Zeit.

Wie aus einem entsprechenden SEC-Dokument vom Mittwoch hervorgeht, verlängert die Behörde den aktuellen 45-tägigen Prüfungszeitraum um weitere 45 Tage, wodurch eine Entscheidung zu dem auf Bitcoin (BTC) basierenden Indexfonds vom 3. Mai auf den 17. Juni vertagt wird.

„Die Börsenaufsicht hält es für angemessen, sich eine längere Prüfungsfrist einzuräumen, um die damit einhergehenden Änderungen am Börsenrecht ausgiebig abwägen zu können und die eingegangene öffentliche Konsultation dazu voll umfassend berücksichtigen zu können“, wie SEC Assistant Secretary J. Matthew DeLesDernier die Entscheidung erklärt.

Die VanEck hatte den Antrag für ihren Bitcoin-ETF vergangenen Monat eingegeben, nachdem die Vermögensverwaltung einen vorherigen Antrag aus dem Januar zurückgezogen hatte, den sie gemeinsam mit dem Blockchain-Startup SolidX erarbeitet hatte. Die Investmentfirmen Valkyrie Digital Assets und Fidelity Investments haben im Januar bzw. März ebenfalls jeweils einen Bitcoin-ETF beantragt.

Die Aufsichtsbehörde hat die Möglichkeit, den Prüfungsprozess bis auf 240 Tage zu verlängern, ehe eine Entscheidung getroffen werden muss. Die Verlängerungen müssen dabei in Schritten von 45, 45, 90 und 60 Tagen erfolgen und jedes Mal separat angekündigt und begründet werden. Sollte die SEC den vollen Prüfungszeitraum für den VanEck-ETF ausreizen, könnte eine Entscheidung erst Mitte November ergehen.

Bisher hat die amerikanische Börsenaufsicht noch überhaupt keinen Bitcoin-Indexfonds genehmigt, und angesichts der ablehnenden Haltung der Behörde, gehen die meisten Experten davon aus, dass auch nun keine Genehmigung erteilt wird. Eine etwaige Zulassung wäre dementsprechend umso höher anzusiedeln, da es sich dabei um den ersten Bitcoin-ETF der USA handeln würde.

Damit würde allerdings nicht nur ein Präzedenzfall geschaffen werden, sondern vielmehr würde ein Bitcoin-ETF ein völlig neues Investitionsprodukt eröffnen, das allen voran für institutionelle Investoren den Einstieg in die marktführende Kryptowährung beträchtlich erleichtern würde und diese für noch mehr große Investoren öffnen würde. Eine These, die sich bereits an den neuen Bitcoin-Indexfonds bewahrheitet, die in diesem Jahr erstmals in Kanada zugelassen wurden, und sich direkt größter Beliebtheit erfreuen.

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Bitcoin ETF: Die SEC spielt in der Causa VanEck auf Zeit

Äthiopien verfolgt eine offensive Digitalisierungsstrategie. Nun soll das Bildungssystem des Landes digitale Ausweise erhalten. Dabei setzt Äthiopien auf die Krypto-Plattform Cardano.

Cardano-Gründer Charles Hoskinson hatte es bereits angedeutet, nun ist es Realität: Die äthiopische Regierung und Hoskinsons Unternehmen IOHK haben ihre Kooperation bekannt gegeben. Ziel der Zusammenarbeit ist ein Blockchain-basierter Ausweis für die Schüler und Lehrer des Landes. Dabei kommt die auf Cardano aufbauende Identitätslösung Atala PRISM zum Einsatz.

Cardano ID: Mehr als nur Noten

Hintergrund der Initiative ist “Digital Ethiopia 2025”, Äthiopiens Strategie zur digitalen Transformation des Landes. Diese sieht unter anderem ein nationales ID-System auf Blockchain-Basis vor. John O’Connor, bei IOHK zuständig für das Afrika-Geschäft, erklärt in einem Blogpost zur Kooperation:

Die Regierung hat kürzlich einen nationalen Identitätsstandard herausgegeben und die Atala PRISM Blockchain ID wird das erste System sein, das IDs auf Basis dieses Standards ausstellt.

Dabei sollen weit mehr als nur schulische Leistungen in die Blockchain gemeißelt werden.

Der Einsatz von Cardano ermöglicht eine genaue Nachverfolgung der individuellen Noten, des Verhaltens, der Anwesenheit und des Bildungsstandes in allen Kindergärten, Grundschulen und allgemeinbildenden weiterführenden Schulen.

Lehrer sollen das System darüber hinaus für administrative Zwecke wie die Verwaltung von Stundenplänen oder Versetzungen nutzen können. Insgesamt geht es um fünf Millionen Schüler, 750.000 Lehrer und 3.500 Schulen. Perspektivisch soll die Blockchain ID auch auf den akademischen Sektor ausgedehnt werden.

ADA auf Erholungskurs

Der Cardano-Kurs (ADA) erreichte erst am 14. April sein Allzeithoch bei 1,55 USD. Die folgenden beiden Wochen waren von Gewinnmitnahmen geprägt, die ADA am 23. April kurzfristig sogar wieder unter die Marke von 1 US-Dollar drückten.

Seit dem 26. April sind die Bullen wieder tonangebend: Zu Redaktionsschluss handelt ADA bei 1,37 USD. Mit einem Tagesplus von 6,9 Prozent gehört ADA neben Binance Coin zu den heutigen Top-Performern unter den Coins mit der größten Marktkapitalisierung.

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Bitcoin ETF im Anmarsch? SEC-Frist läuft aus

Bald laufen die ersten Fristen für die US-Börsenaufsicht SEC ab, über die Anträge auf mehrere Bitcoin ETFs zu entscheiden. Die Hoffnungen ruhen auf dem neuen Behördenchef Gary Gensler.

Mit Valkyrie Digital Assets macht sich der nächste Kandidat auf einen börsengehandelten Bitcoin Fond (ETF) bereit. Die New York Stock Exchange (NYSE) hat ein entsprechendes Formular Typ 19B-4 im Namen der Investmentfirma am Freitag eingereicht. Dieses Formular leitet nun eine 45-tägige Prüfperiode ein. Dies gilt, sobald die US-Börsenaufsicht SEC die Einreichung bestätigt. Innerhalb dieser 45 Tage muss die SEC den Antrag entweder genehmigen oder ablehnen. Es kann allerdings auch passieren, dass die Prüfungsfrist für diesen Bitcoin ETF verlängert wird. Zu diesem Mittel hat die SEC in der Vergangenheit schon öfters gegriffen.

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Das ist etwas, das ich schon seit fünf Jahren machen wollte. Es war aber erst vor kurzem, dass ich daran glaubte, die SEC würde wahrscheinlich einen Bitcoin-ETF genehmigen. Also begannen wir ernsthaft daran zu arbeiten, ungefähr im August.

Steven McClurg, Chief Investment Officer von Valkyrie Investments

In der Vergangenheit hat die SEC jeden Bitcoin ETF-Antrag abgelehnt. Die Hoffnungen der Antragsteller wie auch vieler potenzieller Investoren ruhen nun aber auf dem neuen SEC-Vorsitzenden Gary Gensler. Er könnte durchaus den Krypto-Kurs der Regulierungsbehörde ändern. Gensler ist ehemaliger Vorsitzender der Commodity Futures Trading Commission (CFTC), der in den letzten Jahren Krypto- und Blockchain-Kurse am MIT gehalten hat.

Bitcoin ETF in Kanada schon überaus erfolgreich

Der Druck auf die SEC ist zuletzt immer weiter gestiegen, nicht erst seit dem Erfolg gleich mehrerer Bitcoin ETFs im Nachbarland Kanada.

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Valkyrie ist mindestens die vierte Firma, die einen 19B-4 einreicht. Zuvor reichte VanEck am 1. März einen Antrag ein. Den Eingang des Formulars 19B-4 bestätigte die SEC am 18. März. Da die 45-tägige Prüfungsfrist an diesem Donnerstag, den 29. April, abläuft, könnte es zu einer ersten Entscheidung kommen, sofern sich die Behörde keinen Aufschub gewährt.

Die SEC prüft überdies auch die ETF-Anträge von WisdomTree und Kryptoin. Die SEC veröffentlichte erst am Donnerstag eine Bekanntmachung zum Thema Kryptoin. Darin heißt es, sie werde mit der Bewertung des Kryptoin Bitcoin ETF Trust beginnen. Der Antrag wurde seitens der Anlageberatung bei der Cboe BZX Exchange eingereicht. Kryptoin hatte zuvor schon einmal einen Versuch gestartet, einen solchen börsengehandelten Fonds zu lancieren. Der Antrag auf einen Bitcoin ETF im Jahre 2019 lehnte die US-Börsenaufsicht jedoch ab.

Welche immensen Vorteile eine Zulassung eines Bitcoin ETFs in den USA für die gesamte Krypto-Community haben wird, war auch Gegenstand unseres Freitagskommentars.

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SEC: US-Repräsentantenhaus nimmt Börsenaufsicht in die Pflicht

BlackRock-CEO Larry Fink glaubt, dass Kryptowährungen in Zukunft eine “tolle Asset-Klasse” sein werden. Für langfristige Großinvestoren spielten sie jedoch nur ein untergeordnetes Thema

Der Krypto-Space prosperiert. Egal ob Bitcoin, Ethereum, BNB oder auch Dogecoin, so gut wie jede Kryptowährung konnte seit Ende letzten Jahres enorme Kurszugewinne verzeichnen. Die digitalen Assets werden sowohl bei institutionellen als auch bei Privatanlegern immer beliebter. Nun erhält die aufkeimende Asset-Klasse ein großes Lob von niemand geringerem als Larry Fink, dem CEO des größten Vermögensverwalters der Welt: BlackRock.

In einer Sendung von CNBC zeigte sich der BlackRock-Gründer optimistisch gegenüber Kryptowährungen. Er sagte dem US-Sender:

Es wird wahrscheinlich eine tolle Asset-Klasse werden, ich glaube daran. […] Gleichzeitig glaube ich jedoch nicht, dass sie ein Ersatz für richtige Währungen sind. Ich denke, wir werden Kryptowährungen von Dollars und Kryptowährungen von anderen Währungen erleben. Aber ich glaube nicht, dass wir über Kryptos als Ersatz für eine Währung nachdenken sollten. Dennoch bin ich von ihr als Anlageklasse fasziniert.

BlackRock CEO Larry Fink gegenüber CNBC

Gleichzeitig mahnte der BlackRock-CEO jedoch davor, das Narrativ der institutionellen Krypto-Investoren zu überzeichnen. Es sei zwar durchaus zu beobachten, dass ein erhöhtes Interesse von professioneller Seite gegenüber Krypto-Assets bestehe, jedoch wäre aktuell für einen Großteil der langfristigen Investoren – wie beispielsweise Pensions- oder Staatsfonds – das Thema Kryptowährungen eher nebensächlich.

Bereits in der Vergangenheit war Larry Fink wiederholt mit Äußerungen gegenüber Bitcoin oder anderen Kryptowährungen aufgefallen. Das Wort des Chefs des größten Vermögensverwalters der Welt hat dabei Gewicht. Erst im Januar sorgte der BlackRock-CEO mit Aussagen über Bitcoin für mediale Aufmerksamkeit, als er der Kryptowährung das Potenzial eines digitalen Wertspeichers zusprach. Zudem ist BlackRock durch seine Beteiligung an MicroStrategy bereits indirekt in Bitcoin investiert. Ob sich jedoch das indirekte Investment in ein direktes Investment umwandeln wird, wird die Zukunft zeigen.

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Iconic Funds bringt demnächst Bitcoin ETP an die Frankfurter Börse

In Deutschland geht das nächste Bitcoin ETP an den Start. Derweilen warten weiterhin viele Anleger auf die Zulassung eines Bitcoin ETFs

Iconic Funds veröffentlicht demnächst einen Bitcoin ETP vornehmlich für institutionelle Investoren. Das gab das Unternehmen in einer Pressemitteilung bekannt. Demnach erhielt der Finanzdienstleister die behördliche Genehmigung für die Listung des Exchange Traded Products an der Frankfurter Börse. Für den Handelsstart ist der 26. April vorgesehen. Das ETP soll dann unter dem Kürzel XBTI handelbar sein.

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Laut Iconic Funds ist der Bitcoin ETP vollständig durch “physische” Bitcoin gedeckt. Dabei repräsentiert jede vollständig mit BTC besicherte Schuldverschreibung des ETPs den Anspruch auf einen bestimmten Betrag an Bitcoin. Mit dem Finanzprodukt möchte man die technischen Komplexitäten, die für Institutionelle beim Investieren und Halten der Kryptowährung entstünden, kosteneffizient beseitigen.

Die State Street Bank wird dabei als Administrator dienen. Fidelity Digital Assets und Coinbase Custody übernehmen die Rolle als Verwahrer des Bitcoin ETPs, während das Bankhaus von der Heydt als Treuhänder auftreten wird. Iconic Funds CEO Patrick Lowry zeigte sich sichtlich erfreut über die Zulassung und untermauerte nochmals den Anspruch des Finanzprodukts:

Iconic zielt darauf ab, die Akzeptanz von Krypto-Assets voranzutreiben, indem es bei Investoren Vertrauen schafft. Angesichts der Liste von hochkarätigen Dienstleistern, die wir für unser physisch besichertes Bitcoin ETP zusammengebracht haben, glauben wir, dass uns dies gelungen ist.

Patrick Lowry, CEO Iconic Funds, Pressemitteilung.

Bitcoin ETP boomen

Der Krypto-Space wird immer interessanter – sowohl für private als auch für institutionelle Investoren. Klar, dass da immer mehr Produkte auf den Markt kommen, um die breite Akzeptanz in der Anlegerschaft zu fördern, auch in Deutschland. So listete WisdomTree erst vergangene Woche ein Bitcoin ETP an der deutschen Xetra-Börse. Auch hier wirkte Coinbase als Verwahrer mit.

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Obwohl Bitcoin ETPs vermehrt ihren Weg auf konventionelle Börsen finden, warten viele Anleger nach wie vor sehnsüchtig auf die Zulassung eines Bitcoin ETFs. In Kanada und Brasilien konnten sich Investoren bereits über eine solche Genehmigung freuen. In Europa wartet man noch auf ein Go der US-amerikanischen Securities and Exchange Commission (SEC). Zuvor lehnte die Finanzbehörde noch alle Anträge ab. Das könnte sich nun jedoch ändern. Vergangene Woche wurde der Krypto-Experte Gary Gensler als neuer SEC-Chef offiziell vom US-Senat bestätigt. Seine Ernennung gilt als positiver Indikator für den Krypto-Space und könnte nun den Weg für den ersten Bitcoin ETF der USA freimachen.

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Bitcoin ETF: Kommt der Ritterschlag noch dieses Jahr?

Das Thema Bitcoin ETF nimmt in den USA wieder Fahrt auf. Sogar die größten Krypto-Vermögensverwalter Grayscale und Galaxy Digital erwägen, ihre Bitcoin-Einlagen in einen ETF zu überführen. Was hinter der neuen ETF-Antragswelle steckt und welchen Einfluss ein Bitcoin ETF auf den Kurs nehmen kann.

Es vergeht kaum eine Woche, in der nicht ein neuer Bitcoin-ETF-Antrag bei der amerikanischen Wertpapieraufsicht SEC eingereicht wird: Das Wettrennen um die Königsklasse der börsengehandelten Fonds hat eine neue Dynamik erreicht. Inzwischen befinden sich über acht Anträge im Zulassungsverfahren. Darunter sind namhafte Kandidaten wie Fidelity Investments oder VanEck.

Bitcoin ETF: Ein Anachronismus mit Kurspotential

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Krypto-Enthusiasten mögen die Bemühungen um einen Bitcoin ETF nicht verstehen. Schließlich wird ein fortschrittlicheres Medium, ergo Token auf einer Blockchain, gegen ein urkundlich verbrieftes Wertpapier eingetauscht. Dies ist nicht nur teurer als der Bitcoin-Direkterwerb, auch gehen damit zum Teil steuerliche Nachteile sowie eine eingeschränkte Handelbarkeit einher. Nichtsdestotrotz sind die Vorbehalte vieler Investoren gegenüber Token und Wallets so groß, dass sie die bequeme Einbuchung ins Wertpapierdepot bevorzugen. Auch sind manche institutionelle Investoren auf die klassischen Verbriefungen angewiesen. Entsprechend hoch sind die Handelsvolumina von verbrieften Bitcoin-Derivaten wie Futures oder Zertifikaten wie Bitcoin ETNs.

Doch auch wenn man sich selbst nicht zu der Anlegergruppe zählt, die ein Bitcoin-Investment über das Wertpapierdepot bevorzugt oder aus regulatorischen Gründen darauf angewiesen ist, gibt es guten Grund, auf eine Bitcoin-ETF-Zulassung durch die SEC hinzufiebern. Schließlich würden dadurch viele neue Anleger in den Markt drängen und die Marktkapitalisierung von Bitcoin nach oben katapultieren. So zumindest die Hoffnung, die ihren Ursprung in den ersten Gold ETFs findet. Nachdem 2003 der erste Gold-ETF herausgegeben wurde, haben sich Gold ETFs zu sehr beliebten Anlageprodukten entwickelt. Allein der größte amerikanische Gold ETF (SPDR Gold Trust) besitzt eine Marktkapitalisierung von knapp 60 Milliarden US-Dollar.

Bitcoin ETF noch im April?

Der erste Bitcoin ETF wurde bereits 2013 von den Winklevoss-Brüdern beantragt. Relativ schnell wurde dann allerdings klar, dass ein Bitcoin ETF zu dieser Zeit noch keine Chance auf Zulassung hatte. Vor allem der Aspekt, dass es keinen regulierten beziehungsweise gut zu kontrollierenden Handel gibt, war der amerikanischen Aufsichtsbehörde ein Dorn im Auge. Nun, acht Jahre später, ist das Bitcoin-Ökosystem nicht mehr wiederzuerkennen. Vertrauenswürdige Intermediäre wie Börsen oder Verwahrer können inzwischen sehr wohl einen sicheren Handel von Bitcoin ermöglichen.

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Dass inzwischen eine regelrechte Antragsflut bei der SEC eingeht, zeigt, dass die Chancen von den Wall-Street-Insidern als inzwischen relativ hoch eingeschätzt werden. Anders wäre es nur schwer zu erklären, dass viel Zeit und Geld in die börsengehandelten Indexfonds mit Bitcoin-Basiswert fließen. Dennoch ist es kaum möglich, eine verlässliche Aussage über das Zulassungsdatum und den erfolgreichen Kandidaten zu geben.

Eine Einschätzung, wie sie viele Analysten teilen, kommt von dem ETF-Experten Todd Rosenbluth. Gegenüber CNBC schätzt er, dass ein Bitcoin ETF innerhalb der nächsten ein bis zwei Jahre von der SEC zugelassen wird. Auch geht er davon aus, dass es zur Zulassung mehrerer Bitcoin ETFs kommt, ergo die Behörde nicht nur einen glücklichen Gewinner auswählt. Die frühestmögliche Bitcoin-ETF-Zulassung ist am 29. April. Dann muss sich die SEC entscheiden, ob sie den ETF-Antrag von VanEck genehmigt oder ablehnt. Es ist allerdings auch nicht unwahrscheinlich, dass die SEC die Antragsfrist weiter verlängert und somit eine finale Entscheidung aufschiebt.

Der Druck auf die SEC wächst

Dass es nicht mehr lange dauert, dafür sprechen auch die Aussagen der SEC-Kommissarin Hester Peirce. So erklärte sie gegenüber Forbes, dass es nicht im Interesse der Aufsichtsbehörde sein kann, wenn Investoren in unregulierte Produkte, anstatt einen ETF, investieren. Aus Verbraucherschutzsicht und um letztlich die Kontrolle über die Bitcoin-Bestände zu haben, spricht einiges dafür, dass die SEC nicht mehr lange warten möchte. Schließlich ist es nicht im Interesse des Staates, wenn die Investoren selbst ihre Private Key verwahren.

Zudem gehen der SEC langsam die Argumente aus, die Anträge immer wieder abzulehnen. War es in den letzten Jahren ein leichtes, die Anträge von Krypto-Entrepreneuren ins Leere laufen zu lassen, ist es mit Schwergewichten wie Fidelity Investments nicht mehr der Fall. Die Antragssteller sind inzwischen mächtige Finanzplayer, die sich regulatorisch hervorragend auskennen und über formelle wie informelle Wege, im Sinne von Lobbyarbeit und Netzwerk, verfügen, um ihre Interessen durchzusetzen.

Gleichzeitig zeigt Kanada, dass es bereits gut möglich ist, einen Bitcoin ETF mit hohen Standards zu genehmigen. So hat Kanada bereits im Februar dieses Jahres einen ersten Bitcoin ETF zugelassen. Dieser wird an der Toronto Stock Exchange (TSX) gehandelt und ist stark nachgefragt. Als weltweit wichtigster Finanzplatz wird die USA sicherlich nicht mehr lange dabei zuschauen, wie in anderen Jurisdiktionen Bitcoin ETFs auf den Markt kommen, die sich über Milliarden an frischem Kapital freuen können.

Und was ist mit Europa?

Manch einer stellt sich sicherlich die Frage, warum es denn nicht auch Bitcoin ETFs aus Deutschland und der EU geben kann. Hierzulande ist es leider untersagt, einen ETF mit nur einem Rohstoff beziehungsweise Basiswert herauszugeben. Entsprechend gibt es auch keinen deutschen oder europäischen Gold ETF.

An dieser Stelle zeigt sich eine fragwürdige Regulierung. Aus vermeintlichem Verbraucherschutzinteresse wird bei ETFs eine Diversifikation vorgeschrieben, die lediglich dazu führt, dass ETF-Substitute wie Schuldverschreibungen, ergo Bitcoin ETNs, herausgegeben werden, die wiederum einen geringeren Verbraucherschutz besitzen als ETFs. Schließlich sind diese als Schuldverschreibungen reguliert und weisen damit ein Emittentenrisiko aus, das es bei Bitcoin ETFs nicht gibt. Zwei deutsche Bitcoin ETNs, die an der Deutschen Börse Xetra gehandelt werden, sind unter anderem der BTCetc (Bitcoin Exchange Traded Crypto) von der ETC Group und der Vectors Bitcoin ETN von VanEck.

Welchen Effekt wird ein amerikanischer Bitcoin ETF auf den Kurs haben?

Wenn es zu einer Zulassung seitens der SEC von Bitcoin ETFs kommt, dann ist es durchaus realistisch, dass diese innerhalb von 12 Monaten zusammen auf einen zweistelligen US-Dollar-Milliardenbetrag an Marktkapitalisierung kommen. Die Unterstützung für den Bitcoin-Kurs wäre spürbar, aber auch nicht exorbitant. Der positive Einfluss auf den Kurs dürfte eher bei 10, als bei 100 Prozent liegen. Auch wenn Krypto-Enthusiasten einem Bitcoin ETF nicht viel abgewinnen können, können diese eine wichtige Brückenfunktion übernehmen. Zumal mögliche Bitcoin-Verbote, auch wenn diese in den USA nicht zu erwarten sind, damit noch unrealistischer werden. Die positive Signalwirkung könnte am Ende des Tages nicht weniger Wert sein, als der unmittelbare und effektive Mittelzufluss in Bitcoin.

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