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Aave-Gründer reagiert auf Dorseys Bitcoin-Pläne – Twitter für Ethereum

Michael Saylor denkt nicht daran, seine Bitcoin-Bestände zu mindern. Vielmehr sieht er die Bitcoin-Adoptionswelle losrollen.

MicroStrategy CEO Michael Saylor gilt innerhalb des Krypto-Space als einer der wichtigsten Bitcoin-Fürsprecher. Egal, wie tief der BTC-Kurs sinke, er werde keinen einzigen Satoshi veräußern, sagte er in einem Interview mit Coin Stories. Darin sprach der Unternehmer über mögliche Konsequenzen, die ein weiterer Kursfall des digitalen Wertspeichers sowohl für sein privates als auch das Betriebsvermögen seiner Firma bedeuten würde.

Zur Erinnerung: MicroStrategy ist das Unternehmen mit dem größten Investment in Bitcoin. Ende Juni erweiterte die IT-Firma abermals seine Bestände um 13.005 BTC. Damit hält man nun mehr als 105.000 BTC in seiner Schatzkammer – über 3,3 Milliarden US-Dollar. Aktuell liegt der Kurs des Branchenprimus jedoch nahe dem Durchschnittspreis, den das Business-Intelligence-Unternehmen gezahlt hat.

Michael Saylor: “Bitcoin-Adoption schreitet voran”

Davon lässt sich Michael Saylor jedoch nicht aus der Ruhe bringen. Selbst wenn ein solches Szenario eintreten sollte, werde er keinen einzigen Satoshi verkaufen. Ganz im Gegenteil: die Adoption der Kryptowährung schreite immer weiter voran, womit langfristig immer mehr Anleger den Wert von Bitcoin erkennen würden. Um sein Statement zu verdeutlichen, vergleicht der MicroStrategy CEO den Prozess mit der Entdeckung des Feuers oder der Elektrizität:

Die Menschheit brauchte 100.000 Jahre um das Feuer zu entdecken. Das ging nur schleppend voran. Ich glaube, bei der Elektrizität waren es um die 20 bis 30 Jahre. Bitcoin wird nicht so lange brauchen, da sich die Informationen darüber viel schneller verbreiten. Ein Jahrzehnt könnte es jedoch noch dauern.

Michael Saylor gegenüber Coin Stories.

Gleichzeitig sieht Saylor das Potenzial der Kryptowährung nicht als Konkurrenz zum US-Dollar – sehr wohl jedoch zu Gold. Es sei einfacher mit Bitcoin reich zu werden als mit dem Edelmetall, so die abschließende Einschätzung des Bitcoin-Magnaten.

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„Twitter auf Ethereum“ – Aave-Gründer reagiert auf „Ideenklau“ von Jack Dorsey

Aave-Gründer Stani Kulechov hat seinen 90.000 Followern auf Twitter gestern mit einem Augenzwinkern angekündigt, dass er „Twitter auf Ethereum“ entwickeln wird. Ausschlaggebend dafür war ein vorheriger Tweet von Twitter-Chef Jack Dorsey, der auf der Blockchain von Bitcoin (BTC) ein DeFi-Projekt anlegen will, das wiederum Aave ähnelt.

Dorsey, der zugleich Chef des großen amerikanischen Zahlungsdienstes Square ist, hatte zuvor bekanntgegeben, dass seine Firma „eine offene Entwicklerplattform“ aufbauen will, die das „leichte Erstellen von Dezentralisierten Finanzdienstleistungen (DeFi)“ über Bitcoin ermöglicht.

Der Tweet, machte in der Krypto-Community schnell die Runde, denn das Netzwerk der marktführenden Kryptowährung ist eigentlich nicht besonders gut für die DeFi geeignet. Umso ambitionierter das Vorhaben.

Auch Kulechov beteiligte sich an der entstehenden Diskussion, wobei er implizierte, dass die geplante Entwicklerplattform starke Ähnlichkeiten zu Aave hat, denn hierbei handelt es sich ebenfalls um ein DeFi-Protokoll, das open-source und non-custodial ist, wie es auch Square beabsichtigt. Allerdings basiert Aave auf Ethereum, denn das Smart-Contract-Netzwerk ist die Heimat der meisten DeFi-Projekte.

Den vermeintlichen „Ideenklau“ quittiert Kulechov deshalb mit der „Drohung“, eine Version von Twitter auf Ethereum bauen zu wollen, um es Twitter-Chef Jack Dorsey gleich zu tun. Die vermeintliche Projektleitung soll Aave-Mitgründer Lazaro Gustave übernehmen. Wie ernst diese Ankündigung gemeint ist, bleibt jedoch fraglich.

Aave hat sich inzwischen zu einem der populärsten DeFi-Projekte auf dem Markt gemausert. Selbst traditionelle Investoren zeigen vermehrt Interesse an den Dienstleistungen des Projekts, weshalb Aave einen „geschlossenen“ Ableger gründen will, der speziell auf institutionelle Investoren zugeschnitten ist.

Die Pläne von Dorsey sind derweil das nächste ambitionierte Projekt, mit dem der Square-Chef die Adoption von Bitcoin vorantreiben will. So hatte er Anfang Juni bereits in Aussicht gestellt, dass der Zahlungsdienst auch eine open-source Hardware-Wallet für BTC entwickeln will, die die Selbstverwahrung der marktführenden Kryptowährung bedeutend erleichtern soll.

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Neuer Anwendungsfall – Jack Dorsey will DeFi auf Bitcoin bringen

Square-Chef Jack Dorsey hat bekanntgegeben, dass der Zahlungsdienstleister eine neue Abteilung gründen wird, die darauf spezialisiert ist, Dezentralisierte Finanzdienstleistungen (DeFi) auf das Blockchain-Netzwerk von Bitcoin zu bringen.

Dies kündigte der erfolgreiche Unternehmer, der zugleich Chef von Twitter ist, am Freitag in seinem sozialen Netzwerk an. Demnach soll die Abteilung „eine offene Entwicklerplattform aufbauen, die die einfache Entwicklung von Dezentralisierten Finanzdienstleistungen zum Ziel hat“. Der Schwerpunkt soll dabei auf Bitcoin liegen.

Abteilungsleiter soll Mike Brock werden, der zuvor eine leitende Funktion bei der Integration von Bitcoin in die firmeneigene Cash App hatte. Zudem kennt sich Brock mit Open-Source-Projekten aus, denn an diesen hat er bei seinem vorherigen Arbeitgeber Red Hat Inc hauptsächlich gearbeitet.

Dass sich nun ein namhafter Zahlungsdienstleister wie Square mit der Entwicklung von Dezentralisierten Finanzdienstleistungen beschäftigt, könnte die Adoption der DeFi maßgeblich vorantreiben.

Auch dass dabei der Fokus auf Bitcoin liegt ist ganz besonders erwähnenswert, denn das Blockchain-Netzwerk der marktführenden Kryptowährung verfügt nicht über Smart Contracts, die für die Funktionalität der DeFi eigentlich grundlegend sind. Aus diesem Grund ist die Nische überwiegend auf Ethereum angesiedelt. Bei Bitcoin müssten die DeFi durch nebengeschaltete Sidechains und Bridges abgewickelt werden.

Laut den Daten von Defi Llama ist Ethereum unter den Top-100 der DeFi-Plattformen eindeutig führend, was das angelegte Kapital bzw. den Total Value Locked (TVL) angeht. Aave schafft es mit einem TVL von 9,09 Mrd. US-Dollar auf den zweiten Platz, während die über Binance laufende Plattform PancakeSwap immerhin auf 3,76 Mrd. US-Dollar kommt.

Das höchste DeFi-Projekt, das mit Bitcoin in Verbindung steht, ist wiederum das Lightning Network, das mit einem TVL von 58,7 Mio. US-Dollar allerdings nur Platz 103 erreicht. Die TVL-Kennzahl spiegelt den wahren Mehrwert des Lightning Networks jedoch nur begrenzt wider.

Auf Ethereum sind die DeFi im Jahr 2021 regelrecht explodiert, denn wie aus den Daten von Dune Analytics hervorgeht, ist die Nutzerschaft im Zeitraum von Januar bis Juli von 1,1 Mio. Nutzern auf knapp 3 Mio. Nutzer gesprungen.

Die Bemühungen von Square könnten durch das baldige Taproot-Upgrade von Bitcoin begünstigt werden, das die Funktionalität des Blockchain-Netzwerks optimiert.

Wie Cointelegraph berichtet hatte, soll es hierdurch sogar möglich werden, Smart Contracts auf dem Netzwerk einzubauen.

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Bitcoin goes DeFi: Dorsey hegt mit neuer Plattform ehrgeizige Pläne

Die Bitcoin-Adoption schreitet auch in Down Under voran. Ein000 FinTech kooperiert dort mit Visa für eine Krypto-Karte.

Mit Bitcoin im Pub bezahlen? Australier:innen steht diese Option künftig offen. Dank einer Kooperation des Kreditkartenriesen Visa mit dem örtlichen Fintech CrytpoSpend.

Die Australian Financial Review berichtete am 14. Juli, dass die beiden Unternehmen für eine sogenannte “Zero Balance Card” übereingekommen seien. Diese Prepaid-Karte gestatte es Nutzer:innen an allen Orten, die an die Zahlungsinfrastruktur von Visa angeschlossen sind, mit Bitcoin zu bezahlen. Dabei wird kein Fiatgeld auf die Karte geladen, das Guthaben bestimmt sich unmittelbar aus dem Wert der Kryptowährungen in der zugehörigen Wallet.

Neben Bitcoin unterstützt die Karte auch Ethereum, Ripple und Bitcoin Cash. Die Funktionen sollen ab September verfügbar sein. Die australische Novatti Group kümmert sich dabei um die Herausgabe der Karte. Eine offizielle Ankündigung von Visa soll in den nächsten Tagen folgen.

Bitcoin-Karten im Trend

Andrew Grech von CryptoSpend ist überzeugt, dass die neue Bitcoin-Karte bei vielen Investoren auf Interesse stoßen wird. Die Karte biete den Australier:innen eine Möglichkeit ihre Bitcoin-Gewinne auszuzahlen, anstatt die Kryptowährung zu verkaufen:

Wir haben eine große Nachfrage nach der Karte. Wenn der Markt grün ist, könnte sich jemand entschließen einen Teil der Gewinne auszugeben. Auf der anderen Seite andere Person sagen, dass es weiter steigen wird und dementsprechend die Coins behalten. Generell haben wir mehr Ausgabenvolumen gesehen, wenn der Preis gestiegen ist.

Andrew Grech von CryptoSpend

Zahlen von Visa bestätigen, dass die Krypto-Karten im Kommen sind. Das Unternehmen gab vor Kurzem bekannt, dass in der ersten Jahreshälfte 2021 mehr als eine Milliarde US-Dollar an Umsatz über derartiges Plastik geflossen ist. Der Kartenriese baut sein Engagement in der Bitcoin-Welt deshalb kontinuierlich aus.

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Jack Dorsey bestätigt: Square wird Hardware-Wallet für Bitcoin entwickeln

Der Zahlungsdienstleister Square wird eine eigene Hardware-Wallet für Bitcoin (BTC) entwickeln. Dies kündigten Twitter-Chef Jack Dorsey, der zugleich CEO von Square ist, und der leitende Hardware-Entwickler Jesse Dorogusker nun in dessen sozialen Netzwerk an.

Der erfolgreiche Unternehmer und Bitcoin-Fan hatte die Idee einer Hardware-Wallet von Square und eines zugehörigen Depotservices bereits letzten Monat angedeutet, woraufhin jetzt die Bestätigung folgte, dass diese Pläne auch in die Tat umgesetzt werden sollen.

Dorogusker erklärt, dass Square mit diesem Schritt die Verwahrung von Bitcoin massentauglich machen will. Das ungefähre Vorgehen bei der Entwicklung legt er ebenfalls offen:

„Wir haben noch viele Fragen und Probleme, die es zu lösen gilt, wobei wir uns zunächst um die Wallet kümmern wollen. Als erstes konzentrieren wir uns dabei auf Bitcoin, die mobile Nutzbarkeit und das Multisig-Verfahren, um ‚unterstützte Selbstverwahrung‘ zu ermöglichen.“

Dorsey hatte den Begriff „unterstützte Selbstverwahrung“ bereits vergangenen Monat genauer definiert. Hiermit meint Square, dass die Krypto-Nutzer ihrer Bitcoin per Hardware-Wallet möglichst selbst verwalten soll, wobei dieser Prozess vom Zahlungsdienstleister technisch vereinfacht bzw. unterstützt wird.

„Verwahrung muss nicht alles oder nichts sein. Wir können Verwahrung für Nutzer vereinfachen, indem wir ‚unterstützte Selbstverwahrung‘ ermöglichen. Damit dies auch angenommen wird, brauchen wir ein tolles Produktdesign. Es braucht minimale Installationszeit, die Möglichkeit, bestehende Geräte dafür nutzen zu können, und End-to-end-Fähigkeit“, so der Square-Chef.

Durch den Rekordlauf der letzten 12 Monate sind immer mehr neue Anleger in den Markt gekommen, weshalb das Thema der Verwahrung zunehmend an Wichtigkeit gewinnt.

Hardware-Wallets gelten dabei als sicherste Verwahrungsoption, denn mit dieser können Krypto-Nutzer sowohl ihre Private Keys als auch ihre Krypto-Vermögen selbst speichern. Allerdings ist diese Methode bisher noch wenig benutzerfreundlich, weshalb viele Nutzer lieber zu anderen Lösungen greifen.

Die Verwahrung durch Kryptobörsen ist zwar einfach, aber riskant, denn hier haben die Krypto-Anleger keine wirkliche Kontrolle über die eigenen Gelder, die durch einen Hackerangriff, Betrug oder behördliche Eingriffe gar gänzlich verloren gehen können.

Darüber hinaus können Hacker bei dieser Methode auch einen sogenannten SIM-Swap durchführen oder durch Malware und Fake-Apps an die Zugangsdaten der Krypto-Nutzer kommen. Hardware-Wallets sind in jeder Hinsicht also deutlicher sicherer.

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Self Custody: Square tüftelt an eigener Hardware Wallet

CoinShares verfolgt weiterhin das Ziel, ein globales FinTech-Unternehmen zu werden. Dazu übernimmt an nun das ETF-Indexgeschäft von Elwood.

CoinShares, der größte Anbieter für digitale Investments in Europa, übernimmt das ETF-Indexgeschäft von Elwood Technologies. Das gab das Unternehmen heute per Pressemitteilung bekannt. Darunter fällt auch ein ETF, der in Unternehmen investiert, deren Geschäftskonzepte auf der Blockchain basieren. Dieser wurde zuvor von der US-Investmentgesellschaft Invesco gemeinsam mit Elwood entworfen. Aktuell umfasst das Volumen etwas mehr als eine Milliarde US-Dollar.

Neben den verschiedenen Indizes wechselt auch das Aktien-Research-Team zu CoinShares und wird somit seine Analysen zu Kryptowährungs- und Blockchain-bezogenen Aktien beim Investmentunternehmen fortsetzen. CoinShares CEO Jean-Marie Mognetti zeigte sich erfreut über die Übernahme:

Diese Akquisition ist ein weiterer Meilenstein für CoinShares bei der Umsetzung unseres strategischen Plans, Shareholder Value zu generieren und ein globales Finanztechnologieunternehmen zu werden. Wir freuen uns darauf, die Indexplattform von Elwood als neueste Ergänzung des CoinShares-Teams zu begrüßen.

Jean-Marie Mognetti, CoinShares CEO

Zudem sehe man immer mehr Anleger, die sowohl ein Engagement in Kryptowährungen als auch in Aktien suchten, die von der Blockchain-Technologie profitieren.

CoinShares weitet Krypto-Produkte auch auf Deutschland aus

Nach dem fulminanten Börsengang im Februar geriet das Unternehmen erst vor einem Monat in den Fokus der medialen Aufmerksamkeit, als der Investmentanbieter drei ETPs an die deutsche Xetra-Börse brachte. Genauer handelte es sich dabei um eine Bitcoin, einen Ethereum und einen Litecoin ETP. Mit dem Schritt wollte man vor allem institutionellen Anlegern die Angst vor dem Investieren in Krypto-Assets nehmen. Dem Vertrauen zuträglich war sicherlich auch der Umstand, dass die Finanzprodukte allesamt “physisch gedeckt” sind.

Mit der aktuellen Übernahme des Indexgeschäfts von Elwood scheint man sich nun noch breiter aufstellen zu wollen. Inwiefern das dem Unternehmen helfen wird, weiteren Shareholder Value zu generieren, bleibt indes abzuwarten.

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Jack Dorsey: Square macht eine Bitcoin (BTC) Hardware-Wallet

Jack Dorsey hat bestätigt, dass Square an der Entwicklung einer Hardware-Wallet für Bitcoin arbeitet.

Der Mitbegründer und CEO von Twitter, Jack Dorsey, gab heute über die Social-Media-Plattform bekannt, dass das Finanzdienstleistungsunternehmen von Square beschlossen hat, mit dem Bau einer Bitcoin-Hardware-Wallet und Dienst zu beginnen, um die Verwahrung von BTC mehr Mainstream zu machen.

Der Leiter der Hardwareabteilung, Jesse Dorogusker, sagte auf Twitter, dass Square die Bitcoin-Verwahrung mehr in den Mainstream bringen möchte, und skizzierte den Weg für die Einführung der Hardware-Wallet:

In Bezug auf mögliche Funktionen der Bitcoin-Hardware-Wallet, die von Square entwickelt wird, hat Jack Dorsey eine “unterstützte Selbstverwahrungslösung” vorgeschlagen, die sich auf bestehende Geräte und End-to-End-Zuverlässigkeit stützt. Folglich wird sich jedes Design der Bitcoin-Wallet um das Internet und Mobiltelefone drehen:

Da Kryptowährungen in den letzten 12 Monaten einen massiven Anstieg der Spekulationen von neuen Investoren erlebt haben, wird das Thema Krypto-Verwahrung immer wichtiger.

Dorsey hat kein Geheimnis aus seinem Interesse an Bitcoin gemacht. Seine Twitter-Bio sagt nur “#bitcoin”, er zeigte eine Bitcoin-Uhr, während er vor dem Kongress aussagte, und er hat sogar gesagt, er würde an Bitcoin arbeiten, wenn er nicht bei Square und Twitter arbeiten würde. So ist es vielleicht nicht überraschend, dass mehr von Square’s Bemühungen in Richtung einer Hardware-Wallet für die Kryptowährung gehen wird.

Bild@ Pixabay / Lizenz

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Twitter-Chef Jack Dorsey: Immer noch „Nein“ zu Ethereum

Twitter-CEO Jack Dorsey hat erneut dementiert, dass er in Ether (ETH) einsteigen würde. Und das obwohl die Social-Media-Plattform nun mit auf Ethereum basierenden, nicht fungiblen Token (NFTs) wirbt.

Am Mittwoch kündigte die Social-Media-Plattform ein Werbegeschenk über Rarible an. Das ist eine große NFT-Plattform, die das Ethereum-Blockchain-Netzwerk für die Prägung digitaler Sammlerstücke in Form von Token nutzt.

Twitter gibt zwar 140 NFTs auf Ethereum, also der Blockchain hinter der zweitwertvollsten Kryptowährung nach Bitcoin (BTC), heraus, aber Dorsey will offenbar ausschließlich bei Bitcoin bleiben.

Nach den Nachrichten über die NFTs meinte der Twitter-Nutzer Packanimal, es sei nun „nur eine Frage der Zeit“, bis Dorsey in Ether investiere. Darauf reagierte der CEO mit einem einfachen „Nein“.

Die Krypto-Community reagierte daraufhin wiederum auf Dorseys zweideutigen Tweet zu Ether. Adam Cochran von Cinneamhaim Ventures kritisierte den Twitter-CEO dabei dafür, „immer noch ein BTC-Maxi“ zu sein, während Twitter „Ethereum-basierte NFTs auf Rarible erstellt“. „Nach dieser vielen mentalen Gymnastik bin ich überrascht, dass er für die USA nicht bei den Olympischen Spielen 2021 in Tokio antritt“, fügte Cochran hinzu.

Dorsey, der auch Mitbegründer und CEO des kryptofreundlichen digitalen Zahlungsunternehmens Square ist, hat zuvor seine exklusive Loyalität zu Bitcoin zum Ausdruck gebracht. In einem Tweet aus dem Jahr 2019 sagte er: „Ich habe nur Bitcoin.“ Auf der Bitcoin 2021 Konferenz Anfang Juni sagte er auch: „Bitcoin verändert absolut alles. […] Ich glaube nicht, dass es etwas gibt, das den Menschen auf der ganzen Welt mehr ermöglicht.“ 

In diesem Zusammenhang: Michael Saylor ist nicht nur ein Bitcoin-Maximalist: ‚Es gibt einen Platz für alle‘

Als früher Bitcoin-Befürworter hat Dorsey seit mindestens 2018 wiederholt erklärt, dass Bitcoin die einzige Währung des Internets sein werde. Er lehnte es ab, in Altcoins wie Ether einzusteigen, und behauptete im Jahr 2019, er würde nur in Bitcoin investieren.

In letzter Zeit haben selbst einige der größten Bitcoin-Anhänger zugegeben, dass Ether Bitcoin letztendlich als größte Kryptowährung der Welt ablösen könnte. Mike Novogratz, der Gründer und CEO der Krypto-Investmentfirma Galaxy Digital, prognostizierte am Donnerstag, dass Ether „eines Tages die größte Kryptowährung“ werden könnte.

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Jack Dorsey plant Einbindung von Lightning Network bei Twitter oder BlueSky

Jack Dorsey, der Chef des bekannten sozialen Netzwerks Twitter und des amerikanischen Finanzdienstleisters Square, hat bestätigt, dass die Bitcoin-Sidechain Lightning Network zukünftig von einem seiner Unternehmen genutzt werden könnte.

Am heutigen 11. Juni hat Dorsey dies in einer Antwort an den Twitter-Nutzer „deyonté“ offengelegt, der Dorsey zuvor aufgefordert hatte, dass Lightning Network bei Twitter oder BlueSky einzubinden. Letzteres ist ein Blockchain-basiertes soziales Netzwerk, an dem Twitter seit 2019 arbeitet.

Die kurze und knappe Antwort: „Das ist nur eine Frage der Zeit.“

Dorsey bleibt dabei wohl gewollt unkonkret, um sich einerseits zu den entsprechenden Plänen zu bekennen und andererseits nicht zu verraten, ob Lightning zukünftig bei Twitter, BlueSky oder gar beiden Firmen zum Einsatz kommen wird.

Der Twitter-Nutzer „mklad“ mutmaßte derweil, dass sich die Äußerung von Dorsey möglicherweise auch auf die jüngste Übernahme des Musikdienstes Tidal durch Square beziehen könnte.

Der Zahlungsdienst hatte zuletzt zwei weitere Schritt in Richtung Kryptomarkt gemacht, was diese Lesart ebenfalls denkbar macht.

Anfang des Monats hatte Dorsey zunächst angekündigt, dass Square eine eigene Hardware-Wallet für Bitcoin plant, um Selbstverwahrung für Krypto-Anleger leichter zugänglich zu machen. Am Folgetag gab er dann wiederum bekannt, dass die Zahlungsfirma eine Kooperation mit Blockstream eingehen wird, in deren Rahmen Square 5 Mio. US-Dollar in ein solarbetriebenes Mining-Zentrum investiert.

Der erfolgreiche Unternehmer bekräftigt schon seit längerem, dass Bitcoin-Mining die Nutzung erneuerbarer Energien fördert. Aus diesem Grund hat Square bereits im Dezember 10 Mio. US-Dollar für die Bitcoin Clear Energy Investment Initiative bereitgestellt.

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Square investiert 5 Milliarden US-Dollar in solarbetriebene Mining-Anlage

Über die Blockchain-basierte Plattform MeiPower tokenisieren der Softwarehersteller RIDDLE&CODE und Wien Energie künftig Erzeugungsanlagen. Das Modell soll die Versorgung dezentralisieren und die Energiewende beschleunigen.

Wien Energie, der größte regionale Energieversorger Österreichs, hat zusammen mit RIDDLE&CODE Energy Solutions den Start der Blockchain-basierten Plattform MeiPower bekannt gegeben. Über die können sich Verbraucher:innen künftig an der Tokenisierung von Versorgungsanlagen beteiligen. Mit den Token können sie wiederum die Stromrechnung bezahlen.

Blockchain-Technologie für die Energiewende

Über MeiPower können sich Abnehmer:innen “sowohl am Energieverbrauch, als auch an der Energieerzeugung” beteiligen, heißt es in der entsprechenden Pressemitteilung. Dabei sollen sie von der Nutzung umweltfreundlicher Energie profitieren. Die Blockchain-basierte Plattform ermöglicht dafür die Tokenisierung von Photovoltaik-Anlagen (PV), Vebraucher:innen können Anteile an Versorgungsanlagen in ganz Österreich erwerben. Im Gegenzug erhalten sie, “ausgehend von der Energiemenge, die die PV-Anlage produziert”, Token, die sie für verschiedene Zwecke, darunter zum Begleichen der Stromrechnung, einsetzen können.

Die Plattform soll somit die Energiewende beschleunigen und Verbraucher:innen mehr Kontrolle über ihre Energieversorgung geben, erklärt Michael Strebl, CEO von Wien Energie:

Lokale Energiegemeinschaften und Mikronetze werden bei der Bewältigung der Herausforderungen des Klimawandels und beim Umstieg auf erneuerbare, nachhaltige Energiesysteme eine immer wichtigere Rolle spielen. Die derzeitige Marktstruktur ist jedoch unzureichend, um diese Vision in die Realität umzusetzen, da die Verbraucher:innen von der Teilnahme an der Energieerzeugung und -abrechnung praktisch ausgeschlossen sind.

Projekte wie MeiPower geben den Anstoß, die von wenigen Konzernen kontrollierte Energiewirtschaft in Teilen zu dezentralisieren. Der Blockchain-Technologie kommt dabei eine Schlüsselfunktion zu. Sie verfüge “über das Potenzial, Konsumenten zu Prosumenten [sic!] und aktiven TeilnehmerInnen im Energiesystem zu machen“, ergänzt Michael Strebl.

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