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In Form: Elon Musk twittert wieder Memes zu Dogecoin

Nach seinem Gespräch mit Jack Dorsey und Cathie Wood findet Elon Musk wieder zurück zu alter Twitter-Form. Die Krypto-Community bleibt jedoch skeptisch.

Nichtmal eine Woche nach seinen Äußerungen bei “The B-Word” findet Elon Musk anscheinend wieder zurück zu alter Form. So setzte der Tesla CEO gestern Vormittag die Twitter-Maschinerie wieder in Gang und machte seinem Namen als “Dogefather” alle Ehre. Über das Wochenende postete der Multimilliardär eine Serie an Memes auf seinem Account. Da durfte ein Beitrag zu seinem Lieblingscoin DOGE natürlich nicht fehlen. Dabei bediente sich Musk diesmal bei der beliebten Matrix-Reihe.

Demnach meint Musk, dass Dogecoin kein spekulatives Asset, sondern ein Anwärter für eine vollwertige Währung sei. Mittlerweile dürften die Tweets jedoch niemanden im Krypto-Space mehr so wirklich überraschen. Bereits in der Vergangenheit versuchte der Serienunternehmer mit seinen Beiträgen Einfluss auf die Meme-Währung zu nehmen – mal mehr, mal weniger erfolgreich. Zudem häuften sich in letzter Zeit die Vermutungen, dass Musk durch seine PR-Aktionen einer der 20 ominösen DOGE-Wale sein könnte. Im Talk mit Jack Dorsey und Cathie Wood versuchte der Tesla-Chef diese Vorwürfe zu entkräften. Er sei zwar in die Memewährung investiert, den Großteil seines Krypto-Portfolios mache jedoch Bitcoin aus. Wie hoch sein DOGE-Bestand tatsächlich ist, bleibt damit weiter ein Mysterium.

Dogecoin-Kurs reagiert kaum auf Elon Musk

Diesmal scheint die PR-Aktion jedoch nicht besonders viel gebracht zu haben. Ein Miniausschlag um 3,5 Prozent währte für knapp eine Stunde und flachte danach wieder ab. Viel mehr zogen den DOGE-Kurs wohl die Gerüchte um eine geplante Bitcoin-Integration von Amazon gen Norden. Das US-Unternehmen steht laut Insider-Informationen kurz davor, Kryptowährungen auf der eigenen Plattform als Zahlungsmittel zuzulassen. In der Folge reagierte fast der gesamte Krypto-Markt mit massiven Kursgewinnen. So auch Dogecoin, zu Redaktionsschluss handelt DOGE bei 0,22 US-Dollar – rund 13 Prozent höher, als noch vor 24 Stunden.

Ein Grund für die rückläufige Korrelation zwischen Musk und DOGE könnte darin begründet sein, dass ein Teil der Anlegerschaft die Twittereskapaden des Tesla-Chefs bezüglich Bitcoin noch nicht verziehen zu haben scheint. Zur Erinnerung: Ende Mai entfachte der Multientrepreneur mit Äußerungen zum Energieverbrauch der Krypto-Leitwährung einen Diskurs über die Grenzen des Krypto-Space hinweg. Kurz darauf setze sein Unternehmen Tesla die Zahlungsfunktion mit BTC auf unbestimmte Zeit aus. Als Musk dann am vergangenen Mittwochabend prophezeite, dass der E-Autobauer “wahrscheinlich” wieder Bitcoin freischalten werde, wirkte sich dies nicht unbedingt positiv auf die Reputation des selbsternannten “Dogefathers” aus.

Unter seinem aktuellen Tweet zeigt sich ein polarisiertes Bild. Einerseits gibt es User, die in Musks Meme-Reigen mit einsteigen, andererseits kritisieren andere Nutzer den Multimilliardär. So schreibt beispielsweise der US-Psychologe Geoffrey Miller:

Warum untergräbst du das Vertrauen der Menschen in @Tesla und @SpaceX indem du über obsolete Memecoins tweetest? Wenn du die Krypto-Industrie unterstützen willst, hör auf, sie wie einen kindischen Scherz zu behandeln. Zeig lieber etwas Wertschätzung für echte Projekte mit echten Dev-Teams, Anwendungsfälle und Communitys.

Geoffrey Miller auf Twitter

Durch den Flash Crash vor etwas mehr als zwei Monaten scheint der Krypto-Space erwachsener geworden zu sein. Ob diese Einstellung auch im aktuellen Bullrun beibehalten werden kann, bleibt abzuwarten. Elon Musk dürfte in der Zwischenzeit daran interessiert sein, seinen verspielten Krypto-freundlichen Ruf wiederzuerlangen.

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Twitter als Indikator: Drei Altcoins mit Tweet-Spitzen vor einer Rallye

Auf Krypto-Twitter kriegt ein Coin oft verstärkte Aufmerksamkeit, wenn sich sein Kurs dramatisch entwickelt hat. Klar, dass steigende Kurs die Aufmerksamkeit von Tradern auf sich ziehen und in Twitter-Diskussionen zum großen Thema werden. Dadurch entsteht ein positiver Dominoeffekt, der den Schwung weiter verstärkt.

Das ist bereits einigen Coins passiert, über die in diesem Monat im Vergleich zum letzten Monat durchschnittlich deutlich öfter täglich getwittert wurde. KuCoin Shares (KCS) ist von 7,40 US-Dollar am 4. Juli auf 14,20 US-Dollar am 14. Juli gestiegen. Daraufhin wurde auch durchschnittlich wesentlich öfter über ihn getwittert. Die Anzahl der Tweets über ihn steig um über 1.100 Prozent.

Ein weiterer großer Gewinner war Axie Infinity (AXS). Der Coin legte im Hinblick auf die Anzahl der Tweets im gleichen Zeitraum um 456 Prozent zu. In beiden Fällen spiegelten die Tweets die Dynamik der Rallye wider. Das Tweet-Volumen stieg und fiel dabei mit dem Kurs.

Das Verhältnis kann aber auch umgekehrt ausfallen. Manchmal spricht die Twitter-Community auch über Nachrichten, die auf dem Markt noch nicht angekommen sind. Das führt zu Volumenspitzen auf Twitter, noch bevor es zu einem Kursanstieg kommt. Gibt es eine Möglichkeit für Händler, diese Entwicklung früh genug zu erkennen, um davon zu profitieren?

Datenintelligenz für Frühaufsteher

Das Tweet-Volumen ist einer von mehreren Indikatoren, der für die Berechnung des VORTECS™-Score verwendet werden. Dabei handelt es sich um einen algorithmischen Indikator, der komplexe Muster von Markt- und Social-Media-Aktivitäten eines digitalen Vermögenswertes mit aufgezeichneten Daten aus den letzten Jahren vergleicht.

Der Score ist exklusiv für Cointelegraph Markets Pro Abonnenten verfügbar. Der Algorithmus bewertet etwa die Marktaussichten, Kursbewegung, Social-Media-Stimmung und Handelsaktivität. Daraus errechnet er einen Score, der zeigt, wie gut Bedingungen für einen Coin zu einem bestimmten Zeitpunkt sind.

Außerdem gibt es auf dem Markets Pro Dashboard einen eigenen in Echtzeitbereich für Assets, die ein abnormales Tweet-Volumen aufweisen. Sobald beobachtet wird, dass sich um einen Coin auf Twitter etwas zusammenbraut, können Händler sich benachrichtigen lassen und den Vermögenswert genauer ansehen. Mit diesen Informationen kann man dann sein eigenes Urteil darüber fällen, ob der Kurs wahrscheinlich bald steigen wird.

Hier sind drei Beispiele aus den letzten dreißig Tagen, wo die Twitter-Aktivität die Kursentwicklung vorhersagte.

Krypto.com Coin

CRO-Kurs versus VORTECS™-Chart. Quelle: Cointelegraph Markets Pro

Im Fall vom Crypto.com Coin (CRO) ist ganz klar, warum es auf Twitter so eine Aufregung gab: Ein paar Stunden bevor der Coin in der Unusual Twitter Volume-Box von Markets Pro angezeigt wurde (roter Kreis im Chart), wurde bekannt, dass CRO als erste digitale Vermögenswertplattform mit dem Kampfsportveranstalter UFC zusammenarbeitet. Die Meldung wurde über die NewsQuakes™-Funktion der Plattform auch an Markets Pro-Benutzer versendet. Und das in Sekunden, nachdem die Originalquelle diese Nachricht veröffentlicht hatte.

Es überrascht nicht, dass diese große Nachricht viele Twitter-Diskussionen auslöste. Wenn Trader nicht von NewsQuake™ und dem steigenden VORTECS™-Score des Coin überzeugt waren, dann war das sprunghaft ansteigende Tweet-Volumen wohl das Argument schlechthin, das zur Eröffnung einer CRO-Position einlud. Der Coin lag bei 0,113 US-Dollar, als das Tweet-Volumen am 8. Juli seinen Höhepunkt erreichte. Er stieg in den nächsten vier Tagen weiter an, bis er schließlich 0,132 US-Dollar erreichte. Daraufhin ging der Kurs dann allmählich zurück.

Quantstamp

QSP-Kurs versus VORTECS™-Chart. Quelle: Cointelegraph Markets Pro

Hier ist es schon etwas schwieriger, um festzustellen, was die Tweet-Welle am 1. Juni um Quantstamp (QSP) ausgelöst hat. Ein möglicher Grund könnte der Start von oneFIL sein. Das ist ein Stablecoin für die Filecoin-Community, der um diese Zeit lanciert wurde.

Das Protokoll hinter oneFIL wird von Quantstamp auditiert. Über QSP gibt es in der Regel nur eine Handvoll Twitter-Erwähnungen pro Tag. Aber am 1. Juli generierte er über 150 Tweets, Damit erschien er sofort auf den Radar von Markets Pro (roter Kreis in der Grafik). Auf der Tweet-Spitze lag der Kurs von QSP bei 0,030 US-Dollar. Daraufhin legte der Coin in den folgenden Tagen eine starke Rallye hin und erreichte am 4. Juli 0,034 US-Dollar. Und er stieg sogar weiter.

Flow Dapper Labs

FLOW-Kurs versus VORTECS™-Chart. Quelle: Cointelegraph Markets Pro

Zur Tweet-Spitze von Flow Dapper Lab (FLOW) kam es am 10. Juli (roter Kreis im Chart) weil er eine sehr erfolgreiche Woche hatte und von 9 US-Dollar auf über 18 US-Dollar stieg und sich damit mehr als verdoppelt hat.

Der hohe VORTECS™-Score, der für FLOW etwa 50 Stunden zuvor berechnet wurde, deutete darauf hin, dass solche Rallyes in der Vergangenheit in mehreren Runden stattfanden. Der historische Präzedenzfall legte eine zweite Etappe nahe. Der Kurs stieg weiter an, auch nachdem die Welle der Tweets abebbte. Schließlich erreichte der Kurs 21,20 US-Dollar.

Diese Beispiele zeigen, dass eine Tweet-Welle allein zwar nicht immer ein Vorbote einer Rallye ist, aber die frühzeitige Erkennung ungewöhnlicher Twitter-Aktivitäten könnte durchaus zu einem profitablen Trade führen. Das kann besonders nützlich sein, wenn man auch andere Indikatoren mit einbezieht und ein tieferes Verständnis im Hinblick auf den Kontext um den Coin hat.

Haftungsausschluss. Cointelegraph bietet nur Finanzinformationen und ist kein Anlageberater. Wir bieten keine persönliche oder individualisierte Anlageberatung. Kryptowährungen sind volatile Anlagen, die mit erheblichen Risiken einhergehen. Auch ein dauerhafter und vollständiger Verlust Ihres Geldes ist möglich. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein Indikator für zukünftige Ergebnisse. Die Zahlen und Charts sind der Stand bei Redaktionsschluss. Praxiserprobte Strategien sind keine Empfehlungen. Sprechen Sie mit Ihrem Finanzberater, bevor Sie finanzielle Entscheidungen treffen. Geschäftsbedingungen.

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Erstmals konkrete Erläuterung: Bitcoin spielt wichtige Rolle für Zukunft von Twitter

Bitcoin (BTC), die größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung, wird einer der wichtigsten Trends für die Zukunft von Twitter sein, wie der CEO Jack Dorsey erklärte.

Der Twitter-CEO sagte, Bitcoin werde ein „großer Teil“ der Zukunft des Unternehmens beim Bericht zu den Gewinnen für das zweite Quartal sein und sprach davon, dass die digitale Währung die Produkte und Dienste von Twitter weiter verändern könnte.

Dorsey nannte Bitcoin zuvor bereits die native Währung des Internets. Er beschrieb nun einige Möglichkeiten, BTC in bestehende Twitter-Dienste zu integrieren, darunter etwa in den Bereichen Handel und Abonnements sowie in neuen Funktionen wie dem Twitter Tip Jar und Super Follows.

Der CEO erklärte gegenüber den Investoren, dass viele der Bitcoin-gestützten Innovationen „über die reine Währung hinausgehen“, da Twitter sich vorgenommen hat, soziale Netzwerke zu dezentralisieren und mehr wirtschaftliche Anreize zu schaffen. Er sagte weiter, dass Bitcoin neben künstlicher Intelligenz und Dezentralisierung einer der drei wichtigsten Trends für die Zukunft von Twitter sei. „Ich denke, es ist enorm wichtig für Twitter und für die Twitter-Aktionäre, dass wir den Bereich weiterhin beobachten und aggressiv in diesen investieren“, so Dorsey.

Dorsey betonte, Twitter sei mit seinem Engagement für Kryptowährungen nicht allein und erwähnte im Zuge dessen die aggressive Entwicklung in Sachen Digitalwährung durch den Social-Media-Riesen Facebook, der voraussichtlich noch in diesem Jahr seine Kryptowährung Diem in einem Pilotprojekt lancieren wird. Aber im Gegensatz zu Facebook wird Twitter eines Tages auf BTC als nativen offenen Internetstandard setzen. Dorsey erklärte dazu :

„Es gibt offensichtlich eine Nachfrage und es wird wertgeschätzt. Und ich denke, dass ein offener Internetstandard der richtige Weg ist. Darum liegt mein Fokus und unser Fokus letztendlich auf Bitcoin.“

In diesem Zusammenhang: Äthiopische Flagge: Jack Dorsey macht sich nicht über ETH lustig

Hier hat Dorsey das erste Mal öffentlich detaillierter erläutert, wie Twitter Bitcoin in seine Produkte integrieren könnte. Kurz zuvor hatte Dorsey auf der virtuellen BTC-Veranstaltung „The ₿ Word“ mit Tesla-CEO Elon Musk und Cathie Wood von Ark Invest über Bitcoin diskutiert. Dorsey sagte, viele derzeitige Geschäftsmodelle würden ganz anders aussehen, wenn es Bitcoin vor Twitter oder Facebook gegeben hätte. „Wir wären dann sicher nicht so abhängig vom Werbegeschäftsmodell“, stellte er fest.

Dorsey ist als ein großer, früher Bitcoin-Anhänger bekannt und sagt seit mindestens 2018 immer wieder, dass Bitcoin die Währung des Internets sein wird. Seine kryptofreundliche digitale Zahlungsfirma Square ist ein solider Bitcoin-Investor. Ende 2020 hat die Firma 50 Mio. US-Dollar in BTC investiert und dann im Februar 2021 Bitcoin im Wert von weiteren 170 Mio. US-Dollar gekauft.

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Äthiopische Flagge: Jack Dorsey macht sich nicht über ETH lustig

Auf Twitter gab es einige Belustigung, da der Hashtag #eth nun automatisch die äthiopische Flagge als Ethereum-„Logo“ anzeigt.

Angesichts der bekannten Tatsache, dass Twitter-CEO Jack Dorsey Bitcoin stark unterstützt und der Tatsache, dass Bitcoin ein eigenes Twitter-Symbol hat, fragten sich viele Leute, ob Dorsey sich unterschwellig über Ethereum (ETH) lustig macht. Immerhin ist er ein überzeugter Bitcoin (BTC)-Maximalist, der sich mehrfach geweigert hat, ETH und andere Altcoins zu kaufen. Er hat auch wiederholt erklärt, dass Bitcoin die native Währung des Internets werde.

Der Twitter- und Square-Gründer ergriff die Chance auf einen Witz und twitterte „#eth“ . Darauf reagierte auch der offizielle Olympia-Accounts und schrieb, es sei „großartig zu sehen, dass Jack und die Krypto-Community die #ETH-Sportler unterstützen!“

Auch Twitter-Influencer Crypto Cobain nahm es mit Humor und twitterte mit „HAHA, das ist perfekt“.

Der NFL-Footballer Sean Culkin fragte sich, warum so viele Leute „nicht verstehen, dass das Trolling ist“. Der Football-Spieler wandelt im Übrigen sein gesamtes NFL-Gehalt aus dem Jahr 2021 in Bitcoin um.

Konten, die sich mit Bitcoin auseinandersetzen, wie etwa „Bitcoin Meme Hub“, trieben den Spaß noch weiter und veröffentlichten gefälschte Tweets von Ethereum-Mitbegründer Vitalik Buterin. In diesen steht etwa: „Das ist nicht lustig, Jack.“

Hashflags

Tatsächlich hatte die äthiopische Flagge überhaupt nichts mit Ethereum zu tun. Die Social-Media-Plattform hat Hashtags von Länderabkürzungen so eingerichtet, dass automatisch die Flaggen der Länder erscheinen, die an den Olympischen Spielen 2021 in Tokio teilnehmen. Twitter startete die ‚Hashflags‚-Kampagne, die es auch schon bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio De Janeiro schon einmal gab.

In diesem Zusammenhang: Aave-Gründer entwickelt ‚Twitter auf Ethereum‘

Interessanterweise nutzte der Twitter-CEO Anfang des Jahres die äthiopische Flagge, um für Bitcoin zu werben. Er hatte die Lobbyarbeit einer Gruppe äthiopischer Unternehmer namens „Project Mano“ retweetet, die ihre Regierung dazu drängten, Mining und Hodlen von BTC in Erwägung zu ziehen.

Dorsey war diese Woche auf „The ₿ Word“. Das ist ein virtuelles Bitcoin-Event, auf dem auch Tesla-CEO Elon Musk und Ark Invest-CEO Cathie Wood waren. Auf der Veranstaltung äußerte Dorsey, er hoffe, dass Bitcoin „Weltfrieden schafft oder dabei hilft, Weltfrieden zu schaffen“.

„Es gibt all diese Monopole, der Einzelne hat keine Macht und es gibt viele Kosten und Ablenkung, die von unserem heutigen Geldsystem ausgeht. Das ist real und lenkt von den größeren Problemen ab“, sagte er. Dabei betonte er, Bitcoin könne die finanzielle Ungleichheit beseitigen.

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„Twitter auf Ethereum“ – Aave-Gründer reagiert auf „Ideenklau“ von Jack Dorsey

Aave-Gründer Stani Kulechov hat seinen 90.000 Followern auf Twitter gestern mit einem Augenzwinkern angekündigt, dass er „Twitter auf Ethereum“ entwickeln wird. Ausschlaggebend dafür war ein vorheriger Tweet von Twitter-Chef Jack Dorsey, der auf der Blockchain von Bitcoin (BTC) ein DeFi-Projekt anlegen will, das wiederum Aave ähnelt.

Dorsey, der zugleich Chef des großen amerikanischen Zahlungsdienstes Square ist, hatte zuvor bekanntgegeben, dass seine Firma „eine offene Entwicklerplattform“ aufbauen will, die das „leichte Erstellen von Dezentralisierten Finanzdienstleistungen (DeFi)“ über Bitcoin ermöglicht.

Der Tweet, machte in der Krypto-Community schnell die Runde, denn das Netzwerk der marktführenden Kryptowährung ist eigentlich nicht besonders gut für die DeFi geeignet. Umso ambitionierter das Vorhaben.

Auch Kulechov beteiligte sich an der entstehenden Diskussion, wobei er implizierte, dass die geplante Entwicklerplattform starke Ähnlichkeiten zu Aave hat, denn hierbei handelt es sich ebenfalls um ein DeFi-Protokoll, das open-source und non-custodial ist, wie es auch Square beabsichtigt. Allerdings basiert Aave auf Ethereum, denn das Smart-Contract-Netzwerk ist die Heimat der meisten DeFi-Projekte.

Den vermeintlichen „Ideenklau“ quittiert Kulechov deshalb mit der „Drohung“, eine Version von Twitter auf Ethereum bauen zu wollen, um es Twitter-Chef Jack Dorsey gleich zu tun. Die vermeintliche Projektleitung soll Aave-Mitgründer Lazaro Gustave übernehmen. Wie ernst diese Ankündigung gemeint ist, bleibt jedoch fraglich.

Aave hat sich inzwischen zu einem der populärsten DeFi-Projekte auf dem Markt gemausert. Selbst traditionelle Investoren zeigen vermehrt Interesse an den Dienstleistungen des Projekts, weshalb Aave einen „geschlossenen“ Ableger gründen will, der speziell auf institutionelle Investoren zugeschnitten ist.

Die Pläne von Dorsey sind derweil das nächste ambitionierte Projekt, mit dem der Square-Chef die Adoption von Bitcoin vorantreiben will. So hatte er Anfang Juni bereits in Aussicht gestellt, dass der Zahlungsdienst auch eine open-source Hardware-Wallet für BTC entwickeln will, die die Selbstverwahrung der marktführenden Kryptowährung bedeutend erleichtern soll.

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Bitcoin goes DeFi: Dorsey hegt mit neuer Plattform ehrgeizige Pläne

Die Bitcoin-Adoption schreitet auch in Down Under voran. Ein000 FinTech kooperiert dort mit Visa für eine Krypto-Karte.

Mit Bitcoin im Pub bezahlen? Australier:innen steht diese Option künftig offen. Dank einer Kooperation des Kreditkartenriesen Visa mit dem örtlichen Fintech CrytpoSpend.

Die Australian Financial Review berichtete am 14. Juli, dass die beiden Unternehmen für eine sogenannte “Zero Balance Card” übereingekommen seien. Diese Prepaid-Karte gestatte es Nutzer:innen an allen Orten, die an die Zahlungsinfrastruktur von Visa angeschlossen sind, mit Bitcoin zu bezahlen. Dabei wird kein Fiatgeld auf die Karte geladen, das Guthaben bestimmt sich unmittelbar aus dem Wert der Kryptowährungen in der zugehörigen Wallet.

Neben Bitcoin unterstützt die Karte auch Ethereum, Ripple und Bitcoin Cash. Die Funktionen sollen ab September verfügbar sein. Die australische Novatti Group kümmert sich dabei um die Herausgabe der Karte. Eine offizielle Ankündigung von Visa soll in den nächsten Tagen folgen.

Bitcoin-Karten im Trend

Andrew Grech von CryptoSpend ist überzeugt, dass die neue Bitcoin-Karte bei vielen Investoren auf Interesse stoßen wird. Die Karte biete den Australier:innen eine Möglichkeit ihre Bitcoin-Gewinne auszuzahlen, anstatt die Kryptowährung zu verkaufen:

Wir haben eine große Nachfrage nach der Karte. Wenn der Markt grün ist, könnte sich jemand entschließen einen Teil der Gewinne auszugeben. Auf der anderen Seite andere Person sagen, dass es weiter steigen wird und dementsprechend die Coins behalten. Generell haben wir mehr Ausgabenvolumen gesehen, wenn der Preis gestiegen ist.

Andrew Grech von CryptoSpend

Zahlen von Visa bestätigen, dass die Krypto-Karten im Kommen sind. Das Unternehmen gab vor Kurzem bekannt, dass in der ersten Jahreshälfte 2021 mehr als eine Milliarde US-Dollar an Umsatz über derartiges Plastik geflossen ist. Der Kartenriese baut sein Engagement in der Bitcoin-Welt deshalb kontinuierlich aus.

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Jack Dorsey teasert: Wann kommt die Square Bitcoin Wallet?

“Wir machen es” vermeldet Twitter-Gründer Jack Dorsey. Es geht um die Produktion einer Hardware Wallet aus dem Hause Square. Passenderweise sieht On-Chain-Analyst Willy Woo Bitcoin in einer Akkumulierungsphase und auch Apple-Gründer Steve Wozniak ist vom digitalen Gold angetan. Willkommen beim Meinungs-ECHO.

Dass Square CEO Jack Dorsey Bitcoiner ist, ist bekannt. Längst gehört die Square Cash App zu den meistgenutzten Vehikeln für den Bitcoin-Kauf überhaupt. Doch der emsige Milliardär steht nicht still. Bereits Anfang Juni streute Dorsey Pläne für eine Hardware Wallet aus dem Hause Square Crypto. Auf Twitter macht der Seriengründer damals klar: Hier geht es nicht um Umsatz, sondern darum, der Bitcoin Community ein Produkt zur Seite zu stellen, das sie wirklich gebrauchen kann.

In einem Thread schrieb Dorsey damals:

Wenn wir [eine Hardware Wallet bauen], würden wir es komplett offen bauen, von der Software bis zum Hardware-Design, und in Zusammenarbeit mit der Community. […] Bitcoin ist für alle da. Es ist daher wichtig, ein inklusives Produkt zu bauen. […]

Jack Dorsey

Nun nimmt der Plan Gestalt an. Denn wie @jack auf Twitter (wo sonst) postet, “machen sie es jetzt”. Unter der Leitung von Square Hardware-Chef Jesse Dorogusker soll in der nächsten Zeit ein anwendungsfreundliches Wallet Marke Square Crypto auf den Markt kommen. Wir sind gespannt.

“Shorter get rekt”

Wohin des Weges, Bitcoin? Auch wenn so mancher Marktbeobachter BTC längst auf dem Mond sieht, befindet sich die Kryptowährung Nr. 1 ganz zweifellos im Sommerloch. Zwar spricht einiges dafür, dass der Boden gefunden wurde. Eine Kursrallye scheint aber noch in weiter Ferne. Oder doch nicht?

Willy Woo, seines Zeichens einer der profiliertesten On-Chain-Analysten überhaupt, hat unter die Haube geblickt und erkennt einen “Netto-Outflow” von Bitcoin. In anderen Worten: Trader:innen ziehen insgesamt mehr BTC von den Exchanges ab, als auf ihnen landen. Das wiederum verknappt das Angebot am Markt, was in der Vergangenheit durchaus für Preisdruck gen Norden gesorgt hat.

Oder anders gesagt: Short-Verkäufer:innen werden kalt erwischt werden.

Meiner Meinung nach wird jeder, der diesen Markt shortet, mit genügend Zeit erledigt werden. Es ist nur ein Geduldsspiel, bis sich die Fundamentaldaten durchsetzen.

Willy Woo

Apple-Gründer Wozniak findet Bitcoin toll

Mit Apple-Gründer Steve Wozniak hat Bitcoin einen weiteren prominenten Fürsprecher für sich gewinnen können. Zwar ist der Computeringenieur vormals öfter als Unterstützer der Kryptowährung in Erscheinung getreten. Jetzt hat sich “The Woz” aber erstaunlich deutlich für BTC starkgemacht. Auf der Talent Land Digital 2021, einer führenden Digitalkonferenz Lateinamerikas, sagte Wozniak:

Gold ist begrenzt und man muss es suchen. Bitcoin ist das erstaunlichste mathematische Wunder. Ich investiere nicht in Bitcoin, aber ich glaube, dass es gekommen ist, um zu bleiben.

Steven Wozniak

Dies berichtete zunächst die mexikanische Zeitung Talent Republic.

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Jack Dorsey bestätigt: Square wird Hardware-Wallet für Bitcoin entwickeln

Der Zahlungsdienstleister Square wird eine eigene Hardware-Wallet für Bitcoin (BTC) entwickeln. Dies kündigten Twitter-Chef Jack Dorsey, der zugleich CEO von Square ist, und der leitende Hardware-Entwickler Jesse Dorogusker nun in dessen sozialen Netzwerk an.

Der erfolgreiche Unternehmer und Bitcoin-Fan hatte die Idee einer Hardware-Wallet von Square und eines zugehörigen Depotservices bereits letzten Monat angedeutet, woraufhin jetzt die Bestätigung folgte, dass diese Pläne auch in die Tat umgesetzt werden sollen.

Dorogusker erklärt, dass Square mit diesem Schritt die Verwahrung von Bitcoin massentauglich machen will. Das ungefähre Vorgehen bei der Entwicklung legt er ebenfalls offen:

„Wir haben noch viele Fragen und Probleme, die es zu lösen gilt, wobei wir uns zunächst um die Wallet kümmern wollen. Als erstes konzentrieren wir uns dabei auf Bitcoin, die mobile Nutzbarkeit und das Multisig-Verfahren, um ‚unterstützte Selbstverwahrung‘ zu ermöglichen.“

Dorsey hatte den Begriff „unterstützte Selbstverwahrung“ bereits vergangenen Monat genauer definiert. Hiermit meint Square, dass die Krypto-Nutzer ihrer Bitcoin per Hardware-Wallet möglichst selbst verwalten soll, wobei dieser Prozess vom Zahlungsdienstleister technisch vereinfacht bzw. unterstützt wird.

„Verwahrung muss nicht alles oder nichts sein. Wir können Verwahrung für Nutzer vereinfachen, indem wir ‚unterstützte Selbstverwahrung‘ ermöglichen. Damit dies auch angenommen wird, brauchen wir ein tolles Produktdesign. Es braucht minimale Installationszeit, die Möglichkeit, bestehende Geräte dafür nutzen zu können, und End-to-end-Fähigkeit“, so der Square-Chef.

Durch den Rekordlauf der letzten 12 Monate sind immer mehr neue Anleger in den Markt gekommen, weshalb das Thema der Verwahrung zunehmend an Wichtigkeit gewinnt.

Hardware-Wallets gelten dabei als sicherste Verwahrungsoption, denn mit dieser können Krypto-Nutzer sowohl ihre Private Keys als auch ihre Krypto-Vermögen selbst speichern. Allerdings ist diese Methode bisher noch wenig benutzerfreundlich, weshalb viele Nutzer lieber zu anderen Lösungen greifen.

Die Verwahrung durch Kryptobörsen ist zwar einfach, aber riskant, denn hier haben die Krypto-Anleger keine wirkliche Kontrolle über die eigenen Gelder, die durch einen Hackerangriff, Betrug oder behördliche Eingriffe gar gänzlich verloren gehen können.

Darüber hinaus können Hacker bei dieser Methode auch einen sogenannten SIM-Swap durchführen oder durch Malware und Fake-Apps an die Zugangsdaten der Krypto-Nutzer kommen. Hardware-Wallets sind in jeder Hinsicht also deutlicher sicherer.

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Instagram wird NFT-Auktionen in seine Plattform integrieren?

Die Social-Media-Giganten Instagram und Twitter planen NFTs in ihre Plattformen zu implementieren.

Laut dem Leaker und Mobile-Entwickler Alessandro Paluzzi wollen die beiden Plattformen Sammellabels einführen, die eine NFT-Auktion in Verbindung mit einem bestimmten Beitrag kennzeichnen. Es wird den Erstellern ermöglichen, digitale Gegenstände über die Social-Media-Dienste zu verkaufen, und ihnen möglicherweise neue Monetarisierungsfunktionen geben.

Laut Paluzzi planen sowohl Instagram als auch Twitter große Änderungen an ihren aktuellen Angeboten, wobei Twitter zwei neue Dienste über Chipper Cash und Wealthsimple in Betracht zieht. Instagram arbeitet laut dem Entwickler noch an Collectibles. Laut Paluzzis Recherche werden Instagram-Posts, die NFTs anbieten, als “Sammlerstück” gekennzeichnet. Dadurch werden Benutzer darauf aufmerksam gemacht, dass der Beitrag eine käufliche NFT enthält.

Keine der beiden Plattformen hat diese Funktionen öffentlich angekündigt, und es ist unklar, wie sie sie implementieren werden. In Paluzzis Beiträgen heißt es, dass es Sammellabels auf Beiträgen geben wird, und Nutzer werden sogar auf NFT-Auktionen bieten können, ihre Ergebnisse in Stories teilen können usw. Es ist also wahrscheinlich, dass die Unternehmen mit beliebten NFT-Plattformen zusammenarbeiten werden, um diese Dienste zu ermöglichen.

Der CEO von Instagram, Adam Mosseri, sprach auf der Creator Week von Instagram Anfang Juni darüber, wie das Unternehmen YouTubern mit Monetarisierungstools helfen kann, und sagte:

“Eines ist der Handel, wir können also mehr mit Markeninhalten helfen. Wir können mehr mit Affiliate Marketing machen, wir können mehr mit Merch machen. Die zweite Möglichkeit ist, dass die Nutzer die Ersteller direkt bezahlen können, sei es durch Gated Content oder Abonnements oder Tipps, wie Badges oder andere Produkte, bei denen der Nutzer zahlt. Ich denke, da gibt es eine Menge zu tun. Ich liebe diese, weil sie den Schöpfern eine direkte Beziehung zu ihren Fans geben, was meiner Meinung nach auf lange Sicht wahrscheinlich nachhaltiger und berechenbarer ist.”

Die Popularität von NFTs als Medium für den Verkauf digitaler Gegenstände ist im letzten Jahr gewachsen. Digitale Künstler haben digitale Kunst in Form von NFTs für Millionen von Dollar bereits verkauft.

Bild@ Pixabay / Lizenz

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Twitter-Chef Jack Dorsey: Immer noch „Nein“ zu Ethereum

Twitter-CEO Jack Dorsey hat erneut dementiert, dass er in Ether (ETH) einsteigen würde. Und das obwohl die Social-Media-Plattform nun mit auf Ethereum basierenden, nicht fungiblen Token (NFTs) wirbt.

Am Mittwoch kündigte die Social-Media-Plattform ein Werbegeschenk über Rarible an. Das ist eine große NFT-Plattform, die das Ethereum-Blockchain-Netzwerk für die Prägung digitaler Sammlerstücke in Form von Token nutzt.

Twitter gibt zwar 140 NFTs auf Ethereum, also der Blockchain hinter der zweitwertvollsten Kryptowährung nach Bitcoin (BTC), heraus, aber Dorsey will offenbar ausschließlich bei Bitcoin bleiben.

Nach den Nachrichten über die NFTs meinte der Twitter-Nutzer Packanimal, es sei nun „nur eine Frage der Zeit“, bis Dorsey in Ether investiere. Darauf reagierte der CEO mit einem einfachen „Nein“.

Die Krypto-Community reagierte daraufhin wiederum auf Dorseys zweideutigen Tweet zu Ether. Adam Cochran von Cinneamhaim Ventures kritisierte den Twitter-CEO dabei dafür, „immer noch ein BTC-Maxi“ zu sein, während Twitter „Ethereum-basierte NFTs auf Rarible erstellt“. „Nach dieser vielen mentalen Gymnastik bin ich überrascht, dass er für die USA nicht bei den Olympischen Spielen 2021 in Tokio antritt“, fügte Cochran hinzu.

Dorsey, der auch Mitbegründer und CEO des kryptofreundlichen digitalen Zahlungsunternehmens Square ist, hat zuvor seine exklusive Loyalität zu Bitcoin zum Ausdruck gebracht. In einem Tweet aus dem Jahr 2019 sagte er: „Ich habe nur Bitcoin.“ Auf der Bitcoin 2021 Konferenz Anfang Juni sagte er auch: „Bitcoin verändert absolut alles. […] Ich glaube nicht, dass es etwas gibt, das den Menschen auf der ganzen Welt mehr ermöglicht.“ 

In diesem Zusammenhang: Michael Saylor ist nicht nur ein Bitcoin-Maximalist: ‚Es gibt einen Platz für alle‘

Als früher Bitcoin-Befürworter hat Dorsey seit mindestens 2018 wiederholt erklärt, dass Bitcoin die einzige Währung des Internets sein werde. Er lehnte es ab, in Altcoins wie Ether einzusteigen, und behauptete im Jahr 2019, er würde nur in Bitcoin investieren.

In letzter Zeit haben selbst einige der größten Bitcoin-Anhänger zugegeben, dass Ether Bitcoin letztendlich als größte Kryptowährung der Welt ablösen könnte. Mike Novogratz, der Gründer und CEO der Krypto-Investmentfirma Galaxy Digital, prognostizierte am Donnerstag, dass Ether „eines Tages die größte Kryptowährung“ werden könnte.

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