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Alles im Blick: Die wichtigsten Krypto-News der Woche | BTC-ECHO

Evergrande steht vor der Pleite; Sorare nimmt Rekord-Funding ein; Twitter implementiert Krypto-Trinkgelder; Binance setzt Derivate-Handel aus und PBoC verbietet Krypto-Transaktionen.

Eine weitere aufregende Woche im Krypto-Space neigt sich dem Ende. Die wichtigsten Ereignisse um Bitcoin und Co. kompakt im Überblick.

Drohende Evergrande-Pleite zieht Krypto-Kurse in den Keller

Evergrande droht die Pleite. Das zweitgrößte Immobilienunternehmen Chinas hat über die Jahre einen gigantischen Schuldenberg von insgesamt 300 Milliarden US-Dollar angehäuft. Bis Freitag hätte der Konzern Zinszahlungen in Höhe von 83,5 Millionen US-Dollar begleichen müssen. Die Frist ließ Evergrande jedoch kommentarlos verstreichen, obwohl man einen Tag zuvor noch mitteilte, dass man die Forderung in jedem Fall würde bezahlen können. Der Finanzsektor fürchtet sich nun vor einem “Lehman Brothers 2.0”.

Die Angst färbte auch auf den Krypto-Space ab. So folgte eine Kurs-Achterbahnfahrt. So sackte beispielsweise Bitcoin nach Bekanntwerden der Nachricht am Mittwoch um 6 Prozent ab, erholte sich tags darauf um 4 Prozent und musste am nach dem Verstreichen der Zinsfrist am Freitag die zurückeroberten Positionen wieder aufgeben.

Unklar bleibt weiterhin, ob Peking im Ernstfall bereit ist, finanzielle Hilfestellung zu geben. Medienberichten zufolge bereiten sich diverse Lokalregierungen bereits auf einen möglichen Kollaps vor. Derweil musste die Aktie von Evergrande zu Redaktionsschluss ein 11-prozentiges Tagesminus hinnehmen.

PBoC verbietet Krypto-Transaktionen

Hinzu gesellen sich weitere schlechte Neuigkeiten aus dem Reich der Mitte. Die Peoples Bank of China (PBoC) soll in einer Fragestunde ein Verbot für Krypto-Transaktionen ausgesprochen haben. Das meldete Bloomberg in einem Bericht. Ferner will die Zentralbank auch inländische Exchanges dichtmachen sowie ausländischen Börsen den Zugang zum chinesischen Binnenmarkt verbieten.

“Die Erbringung von Dienstleistungen durch virtuelle Währungsbörsen im Ausland für in China ansässige Personen über das Internet ist ebenfalls eine illegale Finanzaktivität”, hieß es in dem PBoC-Statement. Generell sollen Finanzinstitute künftig nicht mehr in der Lage sein, mit dem Krypto-Sektor zu interagieren.

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Krypto-Start-up Sorare nimmt Rekordsumme aus Funding ein

Das NFT-Fußballsammelkartenspiel Sorare schrieb diese Woche europäische Geschichte. Das Pariser Unternehmen konnte in einer Finanzierungsrunde rekordträchtige 680 Millionen US-Dollar einnehmen. Eine solch gigantische Summe konnte bisher keine europäische Firma einnehmen. Mit den neuen Geldmitteln stieg auch die Bewertung des Krypto-Start-ups auf nunmehr 4,3 Milliarden US-Dollar. Das frische Kapital will Sorare nun nutzen, um sich verstärkt am US-Markt zu positionieren und die eigenen NFT in Zukunft auch auf andere Sportarten ausdehnen.

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Twitter implementiert Lightning-Trinkgelder

Der Krypto-Finanzdienstleister Strike ist eigenen Angaben zufolge eine Partnerschaft mit Twitter eingegangen. Gemeinsam wolle man kostenlose, schnelle und globale Transaktionen ermöglichen. In einem ersten Schritt soll es nun auf der Social-Media-Plattform möglich sein, Trinkgelder für Tweets zu verschicken. Dabei kommuniziert der Strike CEO, dass er der Leitlinie seines Unternehmens treu bleiben möchte und kein Prozentsatz der versendeten Transaktionen an Twitter oder Strike geht.

Die grundlegende Idee bezieht sich dabei darauf, dass Social-Media-Plattformen zukünftig monetäre Transferdienstleistungen anbieten. Über Facebook, Twitter und Co. könnten Beträge in der nationalen Währung zunächst in Bitcoin umgewandelt, versendet und im Anschluss in die Landeswährung des Empfängers umgewechselt werden.

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Binance setzt Frist für Derivate-Stopp in Deutschland

Ende Juli schockte die Einstellung des Futures- und Derivate-Handels auf der weltweit größten Krypto-Börse Binance für Aufsehen. Damals bat man User aus Deutschland, Italien und den Niederlanden, offene Positionen zu schließen. Dafür wollte man den Nutzern 90 Tage Zeit geben. Der Beginn der Frist werde “zu einem späteren Zeitpunkt mitgeteilt”. Dieser Moment schien am Freitag gekommen. So berichteten mehrere Nutzer von einer Mail der Krypto-Börse, worin Binance verkündete, den Derivate-Handel ab dem 23. Dezember um 23:59 Uhr UCT einzustellen. Dazu forderte man Kunden auf, offene Positionen zu schließen.

Zu Redaktionsschluss gab es zu der Mail noch keine öffentliche Erklärung seitens Binance. Weder im Blog der Plattform noch auf den Social-Media-Kanälen. Ebenso erhielten nicht alle User die entsprechende Mitteilung. Bis zu einer offiziellen Stellungnahme der Krypto-Börse sollte man die Information vorerst mit Vorsicht genießen.

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Bitcoin-Zahlungen per Twitter – Soziales Netzwerk führt „Krypto-Trinkgelder“ ein

Das große soziale Netzwerk Twitter führt im Rahmen seiner „Trinkgeldfunktion“ nun auch Zahlungen mit Kryptowährungen ein.

Wie aus einem entsprechenden Blogeintrag vom Donnerstag hervorgeht, bestätigt Twitter-Produktmanagerin Esther Crawford, dass die „Krypto-Trinkgelder“ ab sofort auf der ganzen Welt für alle iOS-Nutzer zur Verfügung stehen, Android-Nutzer sollen dann in den nächsten Wochen mit ins Boot geholt werden. Über das neue Feature können Twitter-Nutzer verschiedene Zahlungsdienstleister wie Cash App, Patreon, Venmo, Chipper, Bandcamp, Razorpay, GoFundMe, PicPay und Wealthsimple Cash in ihre Profile einbinden, und über diese dann „Tips“ (Deutsch: Trinkgelder) erhalten.

„Wir wollen, dass jeder auf Twitter die Möglichkeit hat, bezahlt zu werden“, wie Crawford in diesem Zusammenhang erklärt. Dem fügt sie an: „Digitalwährungen, die Menschen dazu anregen, sich an der Wirtschaft teilzuhaben, und die den Menschen ermöglichen, möglichst unkompliziert Geld über Landesgrenzen hinweg zu schicken, sind dabei eine große Hilfe.“

Neben der Einbindung von Zahlungsdienstleistern können die Trinkgelder auch in Form von Bitcoin (BTC) gezahlt werden. Dies funktioniert entweder über die direkte Einbindung einer Bitcoin-Wallet oder über das Lightning Network, eine Layer-2-Lösung der Bitcoin-Blockchain, das dafür wiederum den Zahlungsdienst Strike zu Hilfe nimmt. „Twitter erhebt dafür keine Gebühr“, wie Crawford betont.

Twitter-Chef Jack Dorsey hatte zuvor angedeutet, dass die geplante Funktion „Tip Jar“ („Trinkgeldkasse) auch Zahlungen in BTC enthalten sollte. Über das Feature sollen Content-Creator des sozialen Netzwerks von den Nutzern mit Spenden bzw. Trinkgeldern belohnt werden können. Dass Dorsey dabei auch auf die marktführende Kryptowährung setzt, kommt wenig verwunderlich, denn der erfolgreiche Unternehmer arbeitet mit seinem Zahlungsdienst Square ebenfalls an verschiedenen Projekten um Bitcoin.

Twitter CEO Jack Dorsey had previously hinted that a BTC tipping option was being developed when the social media firm revealed its „Tip Jar“ concept was designed to enable platform users to reward content creators with the touch of a button. He has also discussed Square’s plans to build a decentralized exchange for Bitcoin. 

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Leak zeigt Einbindung von Bitcoin und Ether auf Twitter

Twitter führt scheinbar eine neue Funktion ein, über die die Nutzer des sozialen Netzwerks ihre Wallet-Adressen für Bitcoin und Ethereum in ihre Profile eintragen können.

Die entsprechende Funktion könnte im Rahmen des bestehenden Services namens Tip Jar eingeführt werden. Die virtuelle „Trinkgeldkasse“ wurde in diesem Mai bei Twitter eingebunden. Mit dem neuen Feature könnten Content-Creator dann auch per Bitcoin (BTC) entlohnt werden.

Der italienische Entwickler Alessandro Paluzzi hat am heutigen 3. September mehrere Screenshots „geleakt“, auf denen in der Twitter-Toolbar die Anwahl von Wallet-Adressen für BTC und Ethereum (ETH) möglich ist (siehe unten).

Obwohl diese Meldung von offizieller Seite noch nicht bestätigt wurde, hat Kayvon Beykpour, der leitende Produktentwickler von Twitter, den Tweet von Paluzzi retweetet und ein Soon-Emoji („bald“) angefügt.

Twitter-Chef Jack Dorsey hatte schon in der Vergangenheit angedeutet, dass zukünftig Bitcoin-Zahlungen auf Plattform eingebunden werden könnten.

MacRumours berichtet wiederum, dass die Bitcoin-Zahlungen womöglich über den Zahlungsservice Strike, der dem Lightning Network angehört, abgewickelt werden. Paluzzi entgegnet nun allerdings, dass es „keinen Strike-Account braucht“, um Bitcoin-Adressen auszuwählen.

Square Inc, der Zahlungsdienst von Jack Dorsey, plant derweil mehrere Projekte um Bitcoin. Darunter allen voran eine selbstverwahrende Wallet und Dezentralisierte Finanzdienstleistungen (DeFi). Dorsey gilt als großer Bitcoin-Fan, der sich zuletzt gegen eine mögliche Einbindung von ETH ausgesprochen hat.

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Bitcoin bald auf Twitter? Trinkgeld-Funktion vor BTC-Einbindung

Das österreichische Start-up Coinpanion hat den erfolgreichen Abschluss seiner Seed-Finanzierungsrunde verkündet. Als Lead Investor trat der High-Tech Gründerfonds (HTGF) auf.

Coinpanion will Krypto-Investments vereinfachen. Das Wiener Start-up bietet neben Krypto-Sparplänen derzeit drei verschiedene Krypto-Portfolios an: von “Vorsichtig” über “Ausgewogen” bis “Abenteuerlich”. Coinpanion investiert dabei in USDC, BTC, ETH, ADA EOS und LINK. Die Portfolios unterscheiden sich im prozentualen Anteil, den der Stablecoin USDC jeweils einnimmt.

So macht USDC 80 Prozent des “vorsichtigen” Portfolios aus, während das “abenteuerliche” ausschließlich Bitcoin (BTC), Ether (ETH), Cardanao (ADA), EOS und Chainlink (LINK) enthält. Einen Kompromiss aus Sicherheit und Rendite soll dagegen das Portfolio “Ausgewogen” bieten, das sich zu 40 Prozent aus USDC und zu 60 Prozent aus den anderen Coins zusammensetzt.

Die Gewichtung der einzelnen Coins in den jeweiligen Portfolios wird wöchentlich angepasst, um das Risiko für die Investoren zu minimieren. Darüber hinaus sind die Krypto-Einlagen versichert. Der mangelnde Einlagenschutz ist ein weiterer Faktor, der Krypto-neugierige häufig von Investitionen in die neue Asset-Klasse zurückschrecken lässt.

Coinpanion: Start-up investiert in Wachstum

Für Kilian von Berlichingen, Investment-Manager beim Lead-Investor High-Tech-Gründerfonds (HTGF), sind mit Abschluss der Seed-Finanzierung nun die Weichen gestellt, um Bitcoin und Co. auch jener Klientel zugänglich zu machen, für die Krypto-Investments bislang zu kompliziert waren.

Mit Coinpanion demokratisiert endlich ein Start-up den undurchsichtigen Krypto-Markt. Nun kann wirklich jeder ohne Vorkenntnisse zum Krypto-Investor werden,

zeigt sich von Berlichingen überzeugt. Neben dem HTGF beteiligten sich unter anderem Patrick Pöschl, Mitgründer des Münchner Unicorns Scalable Capital, und Christopher Oster, CEO des Versicherungsmanagers CLARK, sowie der österreichische Star-Investor Johann “Hansi” Hansmann an der Seed-Finanzierung. Deren Erlös in Höhe von 1,8 Millionen Euro will Coinpanion in sein weiteres Wachstum investieren.

Wir wollen unser starkes Nutzer*innen-Wachstum weiter ausbauen. Außerdem planen wir, innerhalb eines Jahres von 18 auf 50 Mitarbeiter*innen zu wachsen,

lässt sich Alexander Valtingojer, Mitgründer und CEO von Coinpanion, in einer Pressemitteilung des Unternehmens zitieren.

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Mainstream-Durchbruch? Twitter arbeitet an Bitcoin-Trinkgeld-Funktion

Twitter soll Berichten zufolge daran arbeiten, Bitcoin (BTC)-Trinkgelder für Inhaltsersteller zu ermöglichen.

Laut MacRumors, umfasst die neueste iOS-Betaversion von Twitter einige Code-Zeilen, die darauf hindeuten, dass auch Bitcoin beim sogenannten „Tip Jar“ akzeptiert werden könnte. Tip Jar eine Funktion auf Twitter, mit der man Nutzern Trinkgeld spendieren kann. Wie Cointelegraph zuvor berichtete, deutete der Twitter-Chef Jack Dorsey bereits zuvor an, dass die App an Bitcoin-Trinkgeldern arbeiten würde.

Twitter hat den Tip Jar im Mai eingeführt. Damit sollen Nutzer Inhaltsersteller auf der beliebten Social Media-Plattform mit Trinkgeld belohnen können.

Wenn die Berichte über die Bitcoin-Trinkgelder stimmen, wird BTC neben Cash App, PayPal und Venmo als Zahlungsmethode auf Tipp Jar angeboten.

Im Rahmen der Einführung könnte Twitter eine kurze Erklärung zu Bitcoin und dem Lightning Network liefern. Laut dem Artikel von MacRumors will Twitter bei den Bitcoin-Trinkgeldern auf das Lightning Network-Gateway Strike setzen, um „Bitcoin-Lightning-Rechnungen zu erstellen“.

In der Erklärung könnten auch Konzepte erläutert werden, wie etwa verwahrende und nicht verwahrende Wallets zur Aufbewahrung von Bitcoin.

In diesem Zusammenhang: Jack Dorsey will Lightning Network in Twitter oder BlueSky integrieren

Die Funktion für Bitcoin-Trinkgelder auf Twitter ist nicht der einzige Schritt des Social Media-Riesen und Dorsey in Richtung Bitcoin-Akzeptanz. Anfang August hat der Chef von Twitter und Square bekannt gegeben, er wolle eine dezentralisierte Bitcoin-Börse aufbauen.

Dorsey hat zuvor bereits gesagt, Bitcoin sei für die Zukunft von Twitter wichtig. Er erklärte auch, das Unternehmen wolle Bitcoin in den Handel und Abonnements einbinden.

Im Juni hieß es auch bereits, dass das Lightning Network in die Social Media-Plattform integriert werden soll. Die Funktion für Bitcoin-Trinkgelder auf Twitter über eben dieses Netzwerk würde diese Pläne bestätigen. Mit diesem Schritt könnten Trinkgelder mit Krypto-Token auch in der Masse Akzeptanz finden. Damit würden Kryptowährungen eine ihrer größten Anwendungsfälle tatsächlich umsetzen.

Im Juli hat Dorsey auch bekannt gegeben, an einer „gestützten“ Aufbewahrungs-Hardware-Wallet für Bitcoin zu arbeiten.

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125.000 Benutzer in Panik: Coinbase versendet versehentlich 2FA-Änderungsmitteilungen

Kunden der führenden US-Kryptobörse Coinbase gerieten über das Wochenende in Panik, weil die Börse versehentlich E-Mails an die Nutzer versendet hatte, in denen diesen mitgeteilt wurde, dass deren Einstellungen für die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) geändert worden seien.

Am 27. August Coinbase die E-Mail aus Versehen 125.000 Kunden verschickt. Dafür erntete die Börse viel Kritik.

Coinbase hat sich am 29. August auf Twitter für dieses Missgeschick entschuldigt: „Wir wollen unbedingt Vertrauen bilden und für Sicherheit in der Krypto-Community sorgen, so dass das offene Finanzsystem, dass wir alle wollen, zur Realität wird. Wissende darüber im klaren, dass Probleme wie diese, dieses Vertrauen erschüttern können.“

Obwohl Coinbase sich entschuldigt hat, meldeten Nutzer, dass sie in Reaktion auf die E-Mail Maßnahmen ergriffen hätten, weil sie dachten, dass ihre Konten gehackt wurden. Nutzer haben etwa ihre Sicherheitseinstellungen geändert oder ihre Krypto-Bestände liquidiert.

Aus den Kommentaren in den sozialen Netzwerken geht hervor, dass mehrere Kunden sich mehrere Tage nach diesem Vorfall nicht in ihre Coinbase-App einloggen konnten.

„Wir werden weiterhin daran arbeiten, das Vertrauen aller Kunden, die von dieser Mitteilung betroffen waren, wieder zurückzugewinnen“, so Coinbase weiter. 

Die Börse kündigte auch an, die betroffenen Nutzer für die Umstände mit Bitcoin (BTC) im Wert von 100 US-Dollar entschädigen zu wollen.

Die Entschuldigung wurde am 30. August im Subreddit r/Coinbase gepostet und erntete gemischte Reaktionen von den Kunden.

Der Reddit-Nutzer „CoCraic_PNW“ behauptete, er habe die versprochenen 100 US-Dollar noch nicht erhalten, obwohl auch er von der Nachricht betroffen war. Er wolle aufgrund dieses Vorfalls zu einer anderen Börse wechseln.

„Film2021“ erklärte ebenfalls, er habe die Bitcoin im Wert von 100 US-Dollar noch nicht erhalten und wolle sein Geld ebenfalls auf eine andere Börse schaffen.

Allerdings sind nicht alle wütend auf Coinbase. Der Reddit-Nutzer „Leagance“ lobte das Unternehmen dafür, dass er die versprochene Entschädigung schnell erhalten habe:

„Habe gerade meine 100 US-Dollar erhalten. Danke Coinbase. Von der Situation abgesehen, ist es gut zu wissen, wie schnell und einfach ich mein Konto sperren kann, wenn es eine solche Änderung bei der 2FA geben sollte.“

In diesem Zusammenhang: Führungskräfte von Bitstamp und Ledger sprechen über Kundenservice nach Coinbase-Debakel

Erst vor einigen Tagen wurde berichtet, dass Tausende Kunden behaupteten, dass ihre Coinbase-Konten gehackt und geleert worden seien.

Laut einem Artikel von CNBC vom 24. August haben Tausende von Nutzern behauptet, dass der Support bei Coinbase nicht auf ihre Anfragen in Bezug auf diesen Vorfall reagiert hätte.

„Aus Interviews mit Coinbase-Kunden im ganzen Land und aus der Überprüfung von tausenden Beschwerden wird ersichtlich, dass es mehrere Konten-Übernahmen gab, bei denen das Geld der Nutzer plötzlich von ihren Konten genommen wurde. Erschwerend hinzu kommt der schlechte Kundenservice von Coinbase, durch den Kunden sich alleingelassen fühlten und ihrem Ärger Luft machten“, wie CNBC schrieb.

Anfang des Monats gab Coinbase bekannt, dass die Börse eine neue Support-Hotline für Kunden eingerichtet habe, die glauben, dass ihr Konto gehackt wurde.

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Jack Dorsey plant eigene dezentrale Bitcoin Börse

Nachdem Jack Dorsey im Juli bekannt gegeben hatte, mit Square an einer eigenen Bitcoin Wallet zu arbeiten, kommt nun der nächste Schritt: eine dezentrale Bitcoin Börse. Was es damit auf sich hat.

Der als Bitcoin-Unterstützer bekannte Jack Dorsey hat nun bei Twitter durchblicken lassen, dass er eine dezentrale Bitcoin-Börse plant. Oder zumindest eruieren er und sein Team bei Square Möglichkeiten einer etwaigen Umsetzung. Denn Satoshi Nakamoto plante, in dem 2008 erschienenen Whitepaper, Bitcoin nicht als zentralisiertes Konzept – sondern als dezentrale Währung. Dazu passe eine dezentrale Börse. so bezog sich Dorsey bei seinen Tweets auf den Twitter Nutzer “TDB54566975”. Hinter diesem Account steckt einer seiner Arbeitskollegen bei Square: Mike Brock.

Brock wird indessen in Twitter-Kreisen als der Leiter einer etwaigen dezentralen Bitcoin Börse von Square gehandelt – oder zumindest als eine der treibenden Kräfte hierfür. Ganz abwegig sind diese Gerüchte nicht. Denn Brock leitet TBD, die Geschäftseinheit für Kryptowährungen und dezentralisierte Finanzen von Square.

Mike Brock twitterte zu den Plänen um eine dezentrale Krypto-Börse:

Man kann sich das wie eine dezentrale Exchange für Fiatgeld vorstellen. Die Plattform soll dabei öffentlich zugänglich sein, mit jeder Wallet kompatibel. Dabei soll die dezentrale Bitcoin-Börse open source sein.

Ähnlich wie sein Chef ist auch Brock von der Zukunft von Bitcoin überzeugt. Denn er konkretisierte in einem anderen Tweet seine Meinung zu Bitcoin weiter:

Wir glauben, dass Bitcoin die native Währung des Internets sein wird. Während es viele Projekte gibt, die dabei helfen, das Internet dezentraler zu machen, liegt unser Fokus einzig und allein auf einem soliden globalen Geldsystem für alle.

Brock hatte vor seiner jetzigen Position diverse andere Führungsrollen inne, wie zum Beispiel bei dem Zahlungsdienstleister Cash App. Daneben war er für “Square Crypto” verantwortlich, welches eine unabhängige Open-Source-Initiative ist und sich für ein global leichter zugängliches Finanzsystem einsetzt.

Hardware Wallet für Bitcoin

Im Juni 2021 verkündete Jack Dorsey, dass sein Unternehmen Square plant eine eigene Bitcoin Wallet auf den Weg zu bringen. Mit dem Ziel, Bitcoin mehr Mainstream werden zu lassen und einer breiteren Masse von Menschen eine Möglichkeit zu geben Bitcoin im täglichen Leben zu nutzen. Circa einen Monat später, am 8. Juli verkündete der für die Hardware von Square verantwortliche Jesse Dorogusker dann auf Twitter:

Wir haben uns entschlossen, eine Hardware-Wallet und einen Service zu entwickeln, um Bitcoin-Custody mehr in den Mainstream zu bringen. Wir werden weiterhin offen Fragen stellen und beantworten. Die Reaktion der Community auf unseren Thread zu diesem Projekt war großartig – ermutigend, großzügig, kollaborativ und inspirierend.

Square, Inc. wurde 2009 von Buzz Andersen, Jack Dorsey und Jim McKelvey gegründet. Nach Angabe des Wallstreet-Journals hat Square 5.477 Mitarbeiter, einen Umsatz von 9,5 Milliarden US-Dollar und eine Marktkapitalisierung von 123,2 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen hat es sich zum Ziel gesetzt, den Handel durch Technologien zu vereinfachen. So können Verkäufer, die Square nutzen, ihre Geschäftsprozesse effizienter gestalten.

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TBD – Jack Dorsey plant dezentralisierte Kryptobörse für Bitcoin

Jack Dorsey, der zugleich Geschäftsführer von Twitter und dem Zahlungsdienstleister Square ist, will eine dezentralisierte Handelsplattform für Bitcoin (BTC) entwickeln.

Wie Dorsey am gestrigen Freitag offengelegt hat, soll sich ein neues Projekt namens „TBD“ um eine Dezentralisierte Kryptobörse für die marktführende Kryptowährung drehen.

Mike Brock, der Projektleiter von TBD, erklärt, dass über die entsprechende Plattform „kinderleicht Wallets eingerichtet werden können“ und der Zugang zu Bitcoin grundlegend vereinfacht werden soll. Die Dezentralisierte Kryptobörse (DEX) soll vollständig auf dem Protokoll von Bitcoin basieren, und zudem völlig offen und unabhängig sein.

„Wir wollen eine DEX entwickeln, von der die Nutzer am besten noch nicht mal merken, dass sie da ist, und in die jede Wallet und jeder Service integriert werden kann“, wie Brock weiter ausführt. Natürlich soll die Plattform alle rechtlichen Vorgaben zur Geldwäschebekämpfung und Informationseinholung einhalten.

Dorsey hatte bereits im Juli angedeutet, dass sich die dezentralisierte Plattform in Arbeit befindet. Zuvor hatte er auch schon eine geplante Hardware-Wallet für Bitcoin in Aussicht gestellt.

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Exponentiell: Bitcoin Lightning-Netzwerk knackt 100 Millionen USD

Rund 14.160 Nodes haben sich dem Bitcoin Lightning Network bisher angeschlossen. Findet das Second-Layer-Netzwerk mit einer Twitter-Integration in den Mainstream?

Das Wachstum des Lightning-Netzwerks beschleunigt sich exponentiell. Stand heute (17. August) sind 14.160 Nodes live und damit rund 130 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Damals waren lediglich 6.100 Nodes mit dem Netzwerk verbunden. Dies geht aus Daten von Bitcoin Visuals hervor.

Lightning Network Nodes. Quelle: Bitcoin Visuals.

Mit den Nodes geht auch die Anzahl der Lightning Channels steil nach oben. Nach aktuellem Stand zählt Bitcoin Visuals 64.900 Channels im Netzwerk. Da Nodes häufig mehrere Channels unterhalten, ist die Anzahl der Channels deutlich größer als die der Nodes.

Anzahl Lightning Channels. Quelle: Bitcoin Visuals.

Last but not least: Auch die Kapazität des Netzwerks wächst. Zur Stunde sind etwa 2.260 BTC im Second-Layer-Netzwerk bereitgestellt, was einer Gesamtliquidität von 105 Millionen US-Dollar entspricht. Damit zeigt sich auch der Use Case des Lightning-Netzwerks deutlich. Denn für große Transaktionen ist Lightning immer noch zu illiquide; für kleine Zahlungen, sogenannte Micropayments, ist das Netzwerk indes bereits heute bestens geeignet.

Auch das Kapazitätswachstum zeichnet eine exponentielle Kurve. So war die Liquidität im Netzwerk vor genau einem Jahr mit 1.000 BTC nur rund halb so groß wie heute.

Lightning-Kapazität. Quelle: Bitcoin Visuals.

Das Vertrauen in die Sicherheit des Lightning-Netzwerks wird ebenfalls immer größer. Mit 0,035 BTC beträgt die durchschnittliche Kapazität der Channel immerhin rund 1.600 US-Dollar.

Twitter-Integration von Bitcoin Lightning?

Für einen Boost des Netzwerks könnte auch Twitter-Gründer Jack Dorsey gesorgt haben. Der Milliardär und Bitcoin-Fürsprecher hatte am 12. August eine Lightning-Integration in Twitter in Aussicht gestellt. So könnten Nutzer:innen etwa Content, den sie bisher gratis auf der Plattform zur Verfügung gestellt haben, monetarisieren.

Für Bitcoiner:innen ist das Lightning-Netzwerk die wohl einzige gangbare Lösung, BTC fit für den täglichen Zahlungsverkehr zu machen. Schließlich sind die Bitcoin-on-Chain-Gebühren sowie langen Bestätigungszeiten von mindestens zehn Minuten für kleine Bezahlvorgänge deutlich zu hoch. Zudem kommt es immer wieder zu extremen Netzwerkauslastungen, sodass Transaktionen teils Tage auf eine Bestätigung warten müssen.

Lightning hingegen bietet eine instantane Zahlungsverarbeitung sowie Gebühren von unter einem Cent. Das ist möglich, da nicht jede Zahlung auf der Blockchain propagiert, sondern off-chain verarbeitet wird. Daher stammt auch der Name Second-Layer-Netzwerk.

Gerade für Bitcoiner:innen, die das Block Size Limit von einem Megabyte unter keinen Umständen antasten wollen, ist Lightning das Mittel der Wahl für eine nachhaltige Skalierung des Netzwerks.

Wenn du mehr über die Funktionsweise des Lightning-Netzwerks erfahren möchtest, wirf gerne einen Blick in unsere BTC-ACADEMY.

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Jack Dorsey: „Ethereum allein wird als disruptive Kraft nicht reichen“

Twitter-Chef Jack Dorsey, der als großer Fan von Bitcoin (BTC) bekannt ist, traut es der großen Konkurrenz bzw. der zweitgrößten Kryptowährung Ether (ETH) nicht zu, die alleinige disruptive Kraft zu sein, die den Status Quo in der Technologiebranche revolutioniert.

Die entsprechenden Äußerungen machte Dorsey im Rahmen einer Onlinediskussion über die potenzielle Einbindung von Non-Fungible Tokens (NFTs) bei Twitter. Ein Nutzer argumentierte in diesem Zusammenhang, dass dies für Ethereum weitaus vorteilhafter wäre als für das soziale Netzwerk selbst.

Dem stimmte Dorsey zwar zu, doch nichtsdestotrotz würde er diesen Schritt begrüßen, wobei er allerdings lieber das Lightning Network, das als Layer-2-Netzwerk von Bitcoin dient, mit Twitter verbinden wollen würde.

Obwohl sich Twitter bereits an NFTs ausprobiert hat und Dorsey die Technologie, die in großen Teilen auf dem Ethereum-Netzwerk beheimatet ist, unter anderem für eine Spendenaktion genutzt hat, bleibt der erfolgreiche Unternehmer Bitcoin treu, was die Fans von Ether und anderen Krypto-Projekten regelrecht frustriert.

Als ein Nutzer auf die jüngsten Äußerungen von Dorsey fragte, weshalb dieser einen Hass auf ETH habe, wenn er auf dem Markt doch Platz für mehr als ein Projekt sieht, antwortete der Twitter-Chef: „Den Fokus auf ein Projekt zu legen, bedeutet nicht, dass man die anderen hasst. Ich habe meine Bedenken gegenüber anderen Kryptowährungen bereits erklärt. Die wichtigsten Kritikpunkte sind für mich jeweils die Gründungsabsichten, Sicherheit und Zentralisierung.“

In einem weiteren Twitter-Thread wurde danach die exklusive Liebesbeziehung von Dorsey zu Bitcoin beleuchtet, wobei Timothy Kim vermutete, dass die Tatsache, dass Bitcoin als „solides Geld“ funktionieren kann, wohl entscheidend ist. Der Twitter-Chef bestätigte, dass die marktführende Kryptowährung dabei helfen könne, das „Geldsystem zu korrigieren“. Ein Anliegen, das ihm sehr am Herzen liegt, da sich Dorsey ohnehin an vielen Fronten für benachteiligte Menschen einsetzt.

Auch in einer anderen Diskussion bekräftigte der Unternehmer, dass er Ethereum nicht grundsätzlich schlecht machen will. Vielmehr wäre „Dezentralisierung nicht das eigentliche Ziel, sondern eine Zweckmittel, um das Geldsystem zu korrigieren“. Dementsprechend lehnt er auch NFTs nicht ab, will diese jedoch auf das Lightning Network bringen, um Bitcoin als einheitliche „Währung für das Internet“ zu etablieren.

Letzteres ist ein Wunsch, den Dorsey schon länger hegt, denn bereits im Jahr 2018 hatte er Bitcoin diese Rolle zugeschrieben. Während andere Fans des Marktführers einräumen, dass es zukünftig womöglich einen anderen Platzhirsch geben könnte, hat der Twitter-Chef dieses Zugeständnis noch nicht öffentlich gemacht.

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