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Trotz 424,8 Millionen US-Dollar Verlust – MicroStrategy hält an Bitcoin fest

Mit dem Projekt Miami Coin unterstreicht Bürgermeister Francis Suarez seinen Ruf als großer Krypto-Protégé im US-Staat Florida.

Der Bürgermeister von Miami, Francis Suarez, genießt schon länger den Ruf, ein großer Krypto-Freund zu sein. Unlängst lockte er Mining-Unternehmen nach Florida. Nun sprach er bei einem Auftritt in der Fox-Sendung “Varney & Co.” über MiamiCoin, die neueste Kryptowährungsinitiative der Stadt. Suarez kündigte an, diese Initiative werde die Wirtschaft der Stadt “differenzieren, indem sie eine neue Welle von technologischen Produkten schafft”.

MiamiCoin baut auf dem Prinzip von City Coins auf, das seinerseits wiederum auf Stacks fußt. Das Stacks-Ökosystem besteht aus unabhängigen Unternehmen, Entwicklern und Community-Mitgliedern, die daran arbeiten, ein durch Nutzer kontrolliertes Internet auf Bitcoin aufzubauen und auch das Staking von Bitcoin zu ermöglichen. So ergibt sich mit diesem Projekt ein neuer Weg für die Stadt, potenziell Geldmittel zu beschaffen. Und Bürgermeister Suarez steht voll und ganz hinter dem Projekt:

Die Stadt Miami könnte durch die Popularität von MiamiCoin Millionen von Dollar verdienen […]. Wir konzentrieren uns darauf, unsere Wirtschaft zu differenzieren, indem wir eine neue Welle technologischer Produkte entwerfen, die Anreize für Menschen schaffen, nach Miami zu ziehen und Teil unseres Tech-Ökosystems zu werden.

30 Prozent des MiamiCoin kommen Infrastruktur zugute

Jedes Mal, wenn ein MiamiCoin geschürft wird, gehen laut Suarez 30 Prozent davon an die Stadt Miami. 70 Prozent behalten die Miner. Der Bürgermeister erhofft sich, dass die Stadt von der Verwendung des MiamiCoin und des damit verbundenen Brandings profitieren wird. Die Einnahmen sollen in allgemeine Fonds zugunsten weiterer Krypto-Projekte fließen und demgemäß eine Win-win-Situation schaffen.

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Breaking: Binance stellt Futures- und Derivate-Handel in Deutschland ein

Nach dem Crackdown in China sehen andere Bitcoin Miner ihre Stunde gekommen. Auch bei Genesis Digital Assets stehen die Zeichen deshalb auf Expansion.

Genesis Digital Assets hat erfolgreich eine Finanzierungsrunde abgeschlossen. Das Bitcoin-Mining-Unternehmen nahm 125 Millionen US-Dollar ein. Die Gelder sollen “aggressiven Expansionsplänen” zugutekommen.

Der Pressemitteilung vom 28. Juli ist zu entnehmen, dass die Mittel vom britischen Kapitalfonds Kingsway Capital stammen. Genesis plant mit den Geldern den Erwerb von weiteren Mining-Maschinen und die Inbetriebnahme neuer Rechenzentren in Skandinavien und den USA.

Der Finanzierungsdeal beinhaltet außerdem den Beitritt von Kingsway CEO Manuel Stotz zum Vorstand des Mining-Betriebs. In einem Statement hob Stotz dabei die langjährige Erfahrung von Genesis im Bitcoin Mining hervor. Darüber hinaus sprach er der Kryptowährung Nr. 1 ebenfalls sein Vertrauen aus:

Bitcoin wird die wichtigste Technologie für die finanzielle Eingliederung der armen und Bank-losen Menschen in der Welt sein, und das Mining bietet die Sicherheit, um dies zu ermöglichen.

Bitcoin Miner auf Expansionskurs

Die Expansionspläne von Genesis sind tatsächlich ehrgeizig. Das Unternehmen plant, die eigene Hash Rate in den nächsten 12 Monaten von 2,6 Exahash pro Sekunde auf 8,1 zu verdreifachen. Das Unternehmen ist damit nicht das einzige, das aus dem gegenwärtigen Stand des Bitcoin Mining Profit schlagen will. Mit dem Wegfallen der chinesischen Mining-Anbieter setzt in der Branche eine großflächige Umstrukturierung ein.

Das US-Amerikanische Stronghold Digital Mining beantragte am 27. Juli beispielsweise einen 100 Millionen US-Dollar schweren Börsengang. Die nach eigenen Angaben auf Nachhaltigkeit abzielenden Bitcoin Miner planen, die eigene Hashrate bis Ende 2022 um 75 Prozent auszubauen.

In Südostasien floss in den letzten Tagen ebenfalls Kapital in den Bitcoin-Abbau. Denn Jasmine Telecom Systems gab den Einstieg ins Mining Game bekannt. Bis zum Jahr 2024 möchte der thailändische Telekom-Anbieter die größte Mining-Operation Südostasiens betreiben. Hierfür ist der Erwerb von 50 Tausend Mining-Geräten geplant.

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Robinhood: Mit neuem Feature gegen Volatilität am Krypto-Markt

Der digitale Vermögensverwalter Fireblocks kann sich über weitere Liquidität freuen. Insgesamt nimmt das Unternehmen 310 Millionen US-Dollar ein.

Fireblocks freut sich über eine massive Finanzspritze. Wie das Unternehmen gestern per Pressemitteilung bekannt gab, nimmt der Krypto-Verwahrer aus einem Series D Funding 310 Millionen US-Dollar ein. Daraus ergibt sich auch ein neuer Firmenwert (etwa 2 Milliarden US-Dollar), den Fireblocks mehr als verdreifachen kann – und damit den Status als Unicorn weiter ausbauen.

An der Finanzierungsrunde beteiligten sich sowohl neue als auch bestehende Investoren. Unter ihnen renommierte Tech-Venture-Capital wie Sequoia Capital, Stripes, Spark Capital, Coatue und DRW. Über SCB 10X nahm auch die thailändische Siam Commercial Bank indirekt an dem Funding teil. Damit kann Fireblocks neben BNY Mellon und SVB Capital die dritte Großbank für sich gewinnen. Mit dem Geld wolle man weiter wachsen, erklärt Fireblocks CEO Michael Shaulov.

Wir sind begeistert, dass wir unser Unternehmen und unsere Infrastruktur mit dieser neuen Finanzspritze ausbauen können. Das Wachstum, das wir bisher erlebt haben, ist das Ergebnis der Arbeit aller Beteiligten, die in jeder Phase alles geben.

Fireblocks CEO Michael Shaulov

Fireblocks – das Objekt der Begierde

Allgemein scheinen Tech-Unternehmen, die sich der Verwahrung von Krypto-Assets verschrieben haben, zu begehrten Objekten für große Geldgeber geworden zu sein. Insbesondere gilt das für Fireblocks. So hat sich die Investitionssumme im Vergleich zur letzten Finanzierungsrunde im März fast verdoppelt. Michael Shaulov dazu:

Unsere Technologie hat sich seit der Gründung des Unternehmens in diesem Bereich hervorgetan, und ihre Erfolgsbilanz ist offensichtlich. Mit Blick auf das Wachstum der Branche besteht für uns ein enormes Potenzial, auch in Zukunft ein zuverlässiger Partner für Finanzinstitute und andere Organisationen zu sein, die sicher und nahtlos in diesen Bereich einsteigen wollen.

Fireblocks CEO Michael Shaulov

Seit seiner Gründung 2019 gelang es Fireblocks, insgesamt 489 Millionen US-Dollar an Land zu ziehen. Unterstützungen gab es dabei stets von renommierten FinTech-Unternehmen wie Cyberstarts, Eight Roads, Tenaya Capital, Swisscom, Paradigm, Ribbit Capital und Coatue.

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Solarisbank wird zum Unicorn und übernimmt Konkurrenten

Die Solarisbank erhält eine massive Finanzspritze aus einem Series D Funding. Mit dem neuen Kapital übernimmt man den Konkurrenten Contis und expandiert zeitgleich nach UK.

Die Solarisbank freut sich über einen Geldsegen. Im Zuge einer Finanzierungsrunde nahm das Berliner FinTech rund 190 Millionen Euro ein. An dem Series D Funding beteiligten sich sowohl bestehende Geldgeber wie Pathway Capital Management oder der Fonds Ilavska Vuillermoz als auch Decisive Capital als neuer Investor. Durch die Einnahmen mutiert die Solarisbank zum Unicorn mit einer Unternehmensbewertung von 1,4 Milliarden Euro.

Doch damit nicht genug. Denn der Großteil des eingenommenen Kapitals, etwa 140 Millionen Euro, fließt direkt in die Übernahme eines Konkurrenten. Bereits zuvor berichteten Medien übereinstimmend von etwaigen Plänen. Nun geht aus der Mitteilung der Solarisbank auch hervor, um welches Unternehmen es sich genau handelt. Die Wahl fällt auf das britische FinTech Contis. Der Zukauf markiert eine der größten Akquisitionen, die ein deutsches Finanz-Start-up getätigt hat. Gegenüber BTC-ECHO begründet Baha Jamous, Vice President für Marketing und Communications bei der Solarisbank, die Entscheidung:

Um Zugang zu Großbritannien zu bekommen, das für uns und unsere Partner von größter strategischer Bedeutung ist, haben wir uns gegen die Beantragung einer eigenen Lizenz und für die Partnerschaft mit Contis entschieden. Es gab mehrere Gründe, die für Contis sprachen: Wir teilen dieselbe Vision über die Zukunft von Embedded Finance. Zudem verfügt Contis über eine E-Geld-Lizenz in UK und in der EU (über Litauen).

Baha Jamous, Vice President für Marketing und Communications bei der Solarisbank

Weitere Gründe seien die komplementäre Produktplattform sowie der Kundenstamm, der sich mit der Klientel der Solarisbank “hervorragend ergänze”. Auch der Umsatz und die Profitabilität hätten eine Rolle gespielt, meint Jamous.

Solarisbank und Contis bleiben zunächst separat

Die Solarisbank gilt dabei als eines der ersten Fintechs mit Vollbanklizenz, über die Unternehmen eigene Finanzprodukte anbieten können. Auf Dienstleistungen im Bereich Payments, Kreditgeschäft und Digital Banking sowie integrierter Drittanbieter können Kunden durch eine API-Anbindung auf die Plattform zugreifen. „Banking as a Service“ nennt die Solarisbank das Modell, bei dem die Bank in der Regel im Hintergrund bleibt. Contis Geschäftsmodell fußt dabei auf ähnlichen Ansätzen. Auch hier gibt es eine API-Plattform mit dazugehöriger Bankkarte und Konto.

Das operative Geschäft wird von der Übernahme jedoch zunächst nicht betroffen sein, versichert Jamous.

Die API-Plattformen von Solarisbank und Contis folgen leicht unterschiedlichen Ansätzen, bei weitgehend überlappenden Fähigkeiten im Produktspektrum Digital Banking und Cards. Nach Abschluss der Transaktion werden die Plattformen vorerst separat voneinander stehen bleiben und wir werden dann gemeinsam prüfen, wo eine Verzahnung sinnvoll ist. Unser Ziel ist es, den Partnern beider Unternehmen eine einfache internationale Expansion zu ermöglichen.

Baha Jamous, Vice President für Marketing und Communications bei der Solarisbank

Apropos Expansion, die treibt die Solarisbank mit der Übernahme natürlich selbst mächtig voran. Erst vor Kurzem expandierte man nach Frankreich, Spanien und Italien. Vor Jahren standen zudem auch Ausdehnungspläne in Richtung Asien an. Diese seien jedoch aktuell nicht weiter konkretisiert worden, meint Jamous.

Zum Jahreswechsel hatte BTC-ECHO der Solarisbank einen Besuch abgestattet. Wie das Berliner Fintech arbeitet, könnt ihr hier nachlesen.

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Tesla zieht blank: So hat sich Bitcoin auf die Bilanz niedergeschlagen

Eine neue Kryptowährung namens MagaCoin soll Ex-Präsident Donald Trump zurück ins Oval Office bugsieren.

Ein Datenleck trübt den Start einer neuen Kryptowährung, die das Donald-Trump-Lager, also die “MAGA”-Mützen-tragende Gefolgschaft des ehemaligen US-Präsidenten, dafür nutzen will, um den mittlerweile in Florida residierenden Republikaner zurück ins Oval Office zu befördern. Dabei gelangten die persönlichen Informationen von etwa eintausend MagaCoin-Benutzer:innen an die Öffentlichkeit.

Ein Hacker spielte die Daten vor wenigen Tagen dem Guardian zu, der in dem Zusammenhang von einer “schlechten Sicherheitsarchitektur” der MagaCoin-Seite spricht. Die Kryptowährung ging in der vergangenen Woche online. MAGA steht unterdessen für “Make America Great Again” (Auf Deutsch: Macht Amerika wieder Groß). Die Parole war 2016 und 2020 der Wahlspruch des einstigen US-Präsidenten.

Kryptowährung für Trump-Fans   

Nach eigenen Angaben riefen konservative Trump-Fans den MagaCoin nach der Wahlniederlage ihres Idols ins Leben. Die Kryptowährung soll politische Projekte und Menschen unterstützen, die die MAGA-Agenda weitertragen.

Da in diesem Milieu die haltlose Annahme verbreitet ist, wonach Trump die Wahl eigentlich gewonnen hätte, stehen die insgesamt 75 Millionen MagaCoins für 75 Millionen Wähler:innen, “die am 3. November 2020 entmündigt wurden.”

Die geleakten Daten belegen tatsächlich, dass konservative Medienpersönlichkeiten und Republikaner:innen zu den Besitzer:innen des MagaCoins zählen. Der rechte Politikberater Reilly O’Neal aus Colorado steht dabei laut dem Guardian hinter der neuen Kryptowährung.

Was Donald Trump vom MagaCoin hält, ist unbekannt. In der Vergangenheit trat der einstige US-Präsident jedoch als überzeugter Bitcoin-Gegner in Erscheinung.

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Goldman Sachs plant vermeintliches DeFi-ETF | BTC-ECHO

Der Investmentriese Goldman Sachs erweitert erneut sein Krypto-Engagement. Doch das geplante Anlageprodukt hält nur bedingt das, was der Name uns verspricht.

Arbeitet Goldman Sachs an einem börsengehandelten Fonds (ETF) mit Bezug zum Decentralized Finance (DeFi) Space? Die Vermutung liegt nahe. Denn die Großbank beantragte bei der US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) die Zulassung für den “Goldman Sachs Innovate DeFi and Blockchain Equity ETF”.

Dem Antrag vom gestrigen 26. Juli ist zu entnehmen, dass der geplante ETF den “Decentralized Finance and Blockchain Index” des deutschen Indexanbieters Solactive abbilden soll. Goldman Sachs verspricht, 80 Prozent der Vermögenswerte des Fonds in Wertpapiere der Unternehmen aus dem Index anzulegen. Jene sind in den USA, Europa und Asien angesiedelt. Als zwei “Schlüsselthemen” der Investmenttätigkeit benennt das New Yorker Bankhaus dabei “die Implementierung der Blockchain-Technologie und die Digitalisierung des Finanzwesens.” Doch wie viel DeFi und Blockchain stecken tatsächlich in ETF und Index?

Serviert Goldman Sachs eine DeFi-Mogelpackung?

Um die soeben aufgeworfene Frage zu beantworten, müsste eigentlich ein Blick in das Factsheet des zugehörigen Index genügen. Der im Antrag der Großbank genannte Index (“Decentralized Finance and Blockchain Index”) lässt sich auf einer Übersichtseite von Solactive indes nicht finden.

Andere News-Seiten zogen daraus den voreiligen Schluss, dass der geplante Goldman Sachs ETF den “Solactive Blockchain Technology Performance Index” abbilden soll. Dieser repräsentiert allerdings nicht Firmen aus dem Krypto- und DeFi-Space, sondern in erster Linie Tech-Größen wie Nokia, Facebook und Google.

Ein Blick in die Guideline dieses Index verrät jedoch, dass ein derartiger Schluss zu voreilig ist. Denn während Solactive dort nur Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 750 Millionen US-Dollar indexiert, ist im Goldman-Sachs-Antrag von einer Mindestmarktkapitalisierung von lediglich 500 Millionen US-Dollar die Rede.

In welchem Verhältnis der ETF tatsächlich zur DeFi-Branche steht, bleibt also erstmal unklar. Die hohe Marktkapitalisierung gepaart mit einem Listing auf einer traditionellen Börse ist allerdings als Voraussetzung des ominösen Index bekannt. Der zugehörige ETF investiert somit aller Voraussicht nach in große börsennotierte Unternehmen, die den beiden obigen “Schlüsselthemen” verschrieben sind. Mit DeFi-Token und -Plattformen im engeren Sinne teilt der ETF sich derart aber nur den Namen. Da bindet Goldman Sachs uns einen Marketing-Bären auf.

Grayscale startet tatsächlich DeFi-Fonds

Anders als Goldman Sachs zieht der weltweit größte Krypto-Vermögensverwalter Grayscale tatsächlich ein Engagement im DeFi-Sektor in Erwägung. Bereits im Juni benannte das Unternehmen eine Reihe an DeFi-Token, die es für weitere Investmentfonds in Erwägung zieht.

Am 19. Juli lancierte das Unternehmen schließlich den Grayscale Decentralized Finance (DeFi) Fonds, der gleich zwölf Kryptowährungen aus der DeFi-Sparte abbildet. Der CoinDesk DeFi Index liefert dabei die Datenbasis. Der Fonds richtet sich an institutionelle Anleger:innen.

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JPMorgan: Neues Krypto Trading-Angebot hat einen Haken

Mastercard lanciert ein neues Pilotprojekt, das seinen Krypto-Kunden das Leben deutlich erleichtern könnte: Die Kreditkarten-Gesellschaft hat die testweise Integration von Stablecoins angekündigt.

Die Kredikartengesellschaft MasterCard hat schon seit längerem laut darüber nachgedacht, einen Fuß in den Krypto-Sektor zu setzen. Nun hat das Unternehmen seine erste Krypto-Integration angekündigt. Konkret geht es um die Unterstützung von Stablecoins, die Mastercard seinen Partnern aus der Krypto-Wirtschaft nun zunächst testweise ermöglichen möchte.

Mastercard erleichtert Krypto-Dienstleistern die Zusammenarbeit

Bislang erfolgen alle Abwicklungen im Mastercard-Netzwerk in Fiatgeld. Das heißt, dass Mastercard-Partner aus der Krypto-Branche – beispielsweise Zahlungsabwickler wie BitPay oder Anbieter von Krypto-Debitkarten – stets zur Umwandlung in USD und Co. gezwungen waren. Das Gleiche gilt für Bitcoin-Börsen, die Einzahlungen via Kreditkarte anbieten. Durch die Unterstützung von Stablecoins entfällt folglich der Hemmschuh der Krypto-zu-Fiat-Konversion.

Heute haben nicht alle Krypto-Unternehmen die grundlegende Infrastruktur, um Kryptowährung in traditionelle Fiat-Währung zu konvertieren, und wir machen das einfacher. Durch unser Engagement mit Evolve, Paxos, Circle und der größeren Digital-Assets-Community erwartet Mastercard, unser Versprechen der Wahlfreiheit für den Verbraucher einzulösen, um den Menschen auf der ganzen Welt Optionen zu bieten, wie und wann sie bezahlen können,

erklärt Raj Dhamodharan, Executive Vice President von Mastercard in einer Pressemitteilung zum Stablecoin-Vorstoß seines Unternehmens. Darin heißt es weiter, dass man sich mit den (Custodial) Wallet-Anbietern Uphold und Bitpay “im Gespräch” befinde. Die beiden FinTechs sollen die Wallet-Technologie für das Pilotprojekt bereitstellen, während sich die Banken Metropolitan Commercial Bank und Evolve Bank & Trust für die Herausgabe von Krypto-Karten verantwortlich zeichnen.

Ebenfalls mit im Boot sitzt das FinTech Circle, das den Stablecoin USD Coin (USDC) herausgibt. Mit Paxos gehört ein weiteres Unternehmen mit Stablecoin-Fokus zu den Initiatoren des Pilotprojekts.

[…] Wir können eine sofortige Abwicklung von Transaktionen auf einer 24/7-Basis, 365 Tage im Jahr, ermöglichen. Durch die Partnerschaft mit Mastercard bringen wir die Vorteile von Krypto und Blockchain in den Alltag von Verbrauchern auf der ganzen Welt,

freut sich Paxos CEO und Co-Founder Charles Cascarilla über die Zusammenarbeit mit Mastercard.

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Größter Bitcoin-ATM-Anbieter expandiert in USA und Kanada

Mastercard lanciert ein neues Pilotprojekt, das seinen Krypto-Kunden das Leben deutlich erleichtern könnte: Die Kreditkarten-Gesellschaft hat die testweise Integration von Stablecoins angekündigt.

Die Kredikartengesellschaft MasterCard hat schon seit längerem laut darüber nachgedacht, einen Fuß in den Krypto-Sektor zu setzen. Nun hat das Unternehmen seine erste Krypto-Integration angekündigt. Konkret geht es um die Unterstützung von Stablecoins, die Mastercard seinen Partnern aus der Krypto-Wirtschaft nun zunächst testweise ermöglichen möchte.

Mastercard erleichtert Krypto-Dienstleistern die Zusammenarbeit

Bislang erfolgen alle Abwicklungen im Mastercard-Netzwerk in Fiatgeld. Das heißt, dass Mastercard-Partner aus der Krypto-Branche – beispielsweise Zahlungsabwickler wie BitPay oder Anbieter von Krypto-Debitkarten – stets zur Umwandlung in USD und Co. gezwungen waren. Das Gleiche gilt für Bitcoin-Börsen, die Einzahlungen via Kreditkarte anbieten. Durch die Unterstützung von Stablecoins entfällt folglich der Hemmschuh der Krypto-zu-Fiat-Konversion.

Heute haben nicht alle Krypto-Unternehmen die grundlegende Infrastruktur, um Kryptowährung in traditionelle Fiat-Währung zu konvertieren, und wir machen das einfacher. Durch unser Engagement mit Evolve, Paxos, Circle und der größeren Digital-Assets-Community erwartet Mastercard, unser Versprechen der Wahlfreiheit für den Verbraucher einzulösen, um den Menschen auf der ganzen Welt Optionen zu bieten, wie und wann sie bezahlen können,

erklärt Raj Dhamodharan, Executive Vice President von Mastercard in einer Pressemitteilung zum Stablecoin-Vorstoß seines Unternehmens. Darin heißt es weiter, dass man sich mit den (Custodial) Wallet-Anbietern Uphold und Bitpay “im Gespräch” befinde. Die beiden FinTechs sollen die Wallet-Technologie für das Pilotprojekt bereitstellen, während sich die Banken Metropolitan Commercial Bank und Evolve Bank & Trust für die Herausgabe von Krypto-Karten verantwortlich zeichnen.

Ebenfalls mit im Boot sitzt das FinTech Circle, das den Stablecoin USD Coin (USDC) herausgibt. Mit Paxos gehört ein weiteres Unternehmen mit Stablecoin-Fokus zu den Initiatoren des Pilotprojekts.

[…] Wir können eine sofortige Abwicklung von Transaktionen auf einer 24/7-Basis, 365 Tage im Jahr, ermöglichen. Durch die Partnerschaft mit Mastercard bringen wir die Vorteile von Krypto und Blockchain in den Alltag von Verbrauchern auf der ganzen Welt,

freut sich Paxos CEO und Co-Founder Charles Cascarilla über die Zusammenarbeit mit Mastercard.

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Stellar: Insider berichten von geplanter Übernahme von MoneyGram

Die Stellar Foundation erwägt gemeinsam mit der Private-Equity-Firma Advent eine Übernahme des Zahlungsdienstleisters MoneyGram. Die Rivalität zwischen Ripple und Stellar bekommt dadurch weiteren Zündstoff.

Die Stellar Development Foundation arbeitet Medienberichten zufolge mit der globalen Private-Equity-Firma Advent International zusammen, um das führende Geldtransfer-Unternehmen MoneyGram zu übernehmen. Ein Bericht von Bloomberg beruft sich auf Quellen, die Kenntnisse über die Absichten der Non-Profit-Organisation besitzen. Aus dem Bericht geht gleichwohl noch nicht klar hervor, wie sich die Übernahmegespräche genau entwickeln werden.

Die Übernahme ist nicht zuletzt insofern interessant, als MoneyGram zuletzt seine wichtige Partnerschaft mit dem Stellar-Rivalen Ripple beendet hatte. Als Auslöser dafür gelten die Streitigkeiten mit der US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC), die Ripple wegen seiner angeblich illegalen XRP-Verkäufe vor Gericht gestellt hat. Daraufhin ging Ripple her und veräußerte sofort seine gesamte Beteiligung an MoneyGram, wie einer Veröffentlichung der SEC zu entnehmen ist. Die Ironie der Geschichte will es, dass Stellar von Ripple-Mitbegründer Jed McCaleb im Jahr 2014 ins Leben gerufen wurde. Dieser hatte Ripple nach Streitigkeiten mit seinen ehemaligen Kollegen den Rücken gekehrt.

Nicht nur, aber auch wegen zum Teil immer noch anhaltender Querelen um ihren Mitgründer liegen Ripple und Stellar schon seit Jahren im Clinch. Ein Vergleich endete er in einem Sieben-Jahres-Vereinbarung mit Ripple Labs. Mittlerweile darf McCaleb pro Tag 1,5 Prozent des gesamten XRP-Tagesvolumens verkaufen. Stellar und Ripple sind aber auch deswegen Rivalen, weil sie viele Gemeinsamkeiten haben. Die Nachricht um die MoneyGram-Übernahme dürfte jedenfalls keinen Anlass für die beiden Unternehmen bieten, die Friedenspfeife zu rauchen.

Western Union auch an MoneyGram-Übernahme interessiert

Stellar betreibt mit dem Stellar Network eine Blockchain-basierte Plattform, die Verbrauchern und Institutionen den Geldtransfer erleichtert. Das in San Francisco ansässige Unternehmen zeigte schon im Mai Expansionsbestrebungen. Es investierte 15 Millionen US-Dollar in AirTM, eine digitale Geldbörse und Peer-to-Peer-Tauschplattform mit Sitz in Mexiko. 

Dabei ist Stellar beileibe nicht der erste Zahlungsdienstleister, dessen Interesse MoneyGram auf sich gezogen hat. Gerüchte über eine mögliche Übernahme des 81-jährigen Geldtransferriesen kursieren schon seit Jahren. Der direkte Konkurrent Western Union hat Berichten zufolge letztes Jahr ein Übernahmeangebot gemacht. Die zu Alibaba gehörende Ant Group hatte im Jahr 2017 einen Versuch gestartet, MoneyGram zu übernehmen. Das Unternehmen unter der Fittiche von Jack Ma bot seinerzeit 1,2 Milliarden US-Dollar für den Zahlungsdienstleister. Weil die US-Regulierungsbehörden aber eine drohende Monopolstellung des fusionierten Unternehmens fürchteten, blockierten sie den Deal.

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Mastercard startet Stablecoin-Integration mit neuem Pilotprojekt

Das Filmprojekt “Ethereum: The Infinite Garden” erhält Spenden in Höhe von 1,8 Millionen US-Dollar. Insgesamt nahm die Doku per Crowdfunding über 1.000 ETH ein.

Der Dokumentarfilm “Ethereum: The Infinite Garden” kann noch vor seiner Premiere einen massiven finanziellen Erfolg verbuchen. Per Crowdfunding sammelte das Filmprojekt 1.035,96 ETH, also derzeit über 1,8 Millionen US-Dollar, ein. Ursprünglich waren knapp 750 ETH angepeilt. Effektiv gingen von den eingenommenen ETH jedoch “nur” 984,16 Ether an die Doku, wie die Filmmacher auf ihrem Twitterprofil bekannt gaben:

Und das war’s dann auch schon. 984,16 ETH wurden für den Film gesammelt. 31,08 ETH gehen an @gitcoin, 20,72 ETH an @Carbonfund.org. DANKE an alle, die uns unterstützt haben und Glückwunsch an unsere neuen Produzenten. Jetzt lasst uns einen Film machen!

“Ethereum: The Infinite Garden” auf Twitter

Mit der Beteiligung am Crowdfunding wolle man sowohl Open-Source-Ethereum-Projekte unterstützen, als auch ein Zeichen für den Klimaschutz setzen. Denn die Initiative Carbonfund.org widmet sich in erster Linie der Reduktion der globalen Kohlenstoffemissionen.

Ethereum als Ökosystem mit Pflanzen und Insekten

Gestartet war der Spendenaufruf am vergangenen Mittwoch. Drei Tage später, am Freitag, dem 16. Juli, endete das Fundraising bereits. Insgesamt spendeten 662 Donatoren. Neben Danksagungen räumen die Produzenten den drei großzügigsten Spendern auch einen Platz in den Credits ein, die am Ende des Films gezeigt werden. Wer die begehrten drei Plätze ergattern konnte, ist allerdings unklar.

Wie der Titel bereits verrät, behandelt die Dokumentation das Ethereum-Netzwerk. Dabei soll die Dokumentation die “innovativen realen Anwendungen der Ethereum-Blockchain, die eingefleischte Gemeinschaft von Enthusiasten und Entwicklern und ihren Schöpfer Vitalik Buterin thematisieren”. Dabei soll der Film weg von dem schwer zu greifenden technologischen Narrativ, hin zu einem bunten Ökosystem mit “Pflanzen, fruchtigen Böden und Insekten”. Inwiefern es den Produzenten gelingt, diesen Vergleich verständlich umzusetzen, bleibt abzuwarten. Die Community ist gespannt und fiebert der Premiere im Winter 2023 entgegen.

Derweilen lässt die Premiere von Ethereum 2.0 noch auf sich warten. Anfang des Monats hatte mit der Sygnum Bank bereits der erste Finanzdienstleister angekündigt, Staking für seine Kunden im neuen Netzwerk anbieten zu wollen.

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