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Portfolioerweiterung: Robo-Advisor Quirion übernimmt Bloxxter

Neben den sieben bereits bekannten Standorten des diesjährigen Cardano Summits gesellt sich nun ein weiterer Ausrichtungsort hinzu.

Vom 25. bis zum 26. September findet der lang erwartete Cardano Summit statt. In sieben global stattfindenden Events in London, Kapstadt, Tokio, Miami, New York, Wyoming und Berlin werden Speaker aus verschiedenen Bereichen des Krypto-Space in insgesamt 20 Diskussionsrunden Ideen und Anregungen zu den spannendsten Projekten auf der Cardano-Blockchain zum Besten geben. Die Entwicklungen der heiß ersehnten Hard Fork “Alonzo”, die dem Netzwerk endlich die Implementierung von Smart Contracts bringen soll, dürfte bei dem Gipfel wohl im Mittelpunkt stehen.

Neben den sieben Standorten gesellt sich eine weitere Veranstaltung in München dazu. Initiiert von dem Krypto-Investmentprojekt Rolling Cryptos soll das Event jedoch nicht nur als Infoveranstaltung für Cardano dienen, sondern auch mit eigenen Projekten die Gäste bei Laune halten. So möchten die Veranstalter beispielsweise mit dem erstmals stattfindenden Cryptoberfest den Besuchern den bajuwarischen Flair der “Wiesn” näherbringen und substituieren damit etwas den diesjährigen Ausfall des Oktoberfests.

Cardano, Weißwurst und Netzwerken

Darüber hinaus sind zu dem Event auch renommierte Krypto-Vertreter aus der DACH-Region geladen. Unter anderem werden Blockpit, Minespider, Insider Risk und Salamantex als Gastredner anwesend sein. Die Themenvielfalt reicht dabei von Kryptowährungen und Steuern über Cybersecurity bis hin zu industriellen Anwendungen der Blockchain.

Generell zeigen sich die Co-Founder Albert Sperl und David Widmann begeistert über den Zuschlag für das Cardano Summit 2021. Gegenüber BTC-ECHO meint Widmann:

Albert Sperl und ich sind froh, die Cardano Summit 2021 zu hosten und ein so erfolgreiches internationales Projekt nach München holen zu können. Wir glauben an das renommierte Projekt und versüßen es den Besuchern mit unserem jährlich stattfindenden Cryptoberfest. Es geht nichts über den bayrischen Charme, kombiniert mit digitalen Use-Cases.

Rolling Cryptos Co-Founder David Widmann gegenüber BTC-ECHO

Am 26. September möchte man zudem bei einem “exklusiven Investorenweißwurstfrühstück” Start-ups die Möglichkeit bieten, Investoren zu finden.

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Drei Gründe: Warum der Quant-Kurs im letzten Monat um über 200 Prozent gestiegen ist

Die Interoperabilität zwischen Blockchain-Netzwerken hat sich als eines der wichtigsten Konzepte im Kryptowährungs-Ökosystem entpuppt, weil Nutzer möglichst kosteneffizient Werte über das Ökosystem bewegen wollen.

Ein Protokoll, das sich auf Interoperabilität konzentriert, hat einen sehr starken Kursanstieg verzeichnet. Das Projekt Quant (QNT) will Unternehmen dabei helfen, ist Distributed-Ledger-Technologie (DLT) zu integrieren und zu betreiben.

Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, dass QNT seit seinem Tief von 178 US-Dollar am 1. September um 170 Prozent auf ein neues Allzeithoch von 387 US-Dollar am 6. September gestiegen ist. Das 24-Stunden-Handelsvolumen ist auf bis zu 740 Millionen US-Dollar geklettert.

QNT/USDT 1-Tageschart. Quelle: TradingView

Es gibt drei Gründe für diesen starken Anstieg bei QNT. Zum einen gab es ein Protokoll-Upgrade auf Overledger 2.0.5, das Quant-Entwicklerprogramm wurde lanciert und man hat einen besseren Zugang zum Angebot, nachdem der Coin auf den größten Kryptobörsen notiert wurde.

Interoperabilität wird ausgeweitet

Overledger 2.0.5 ist das DLT-Gateway des Projektes für Unternehmen und bietet universelle Interoperabilität zwischen verschiedenen Protokollen. Nutzer können sich damit auch mit jedem System auf jedem Netzwerk oder DLT verbinden.

Laut Quant ist der Release von Overledger 2.0.5 ein Meilenstein in der Entwicklung einer „Brücke, die institutionelle und Unternehmensökosysteme mit Stablecoins, DeFi, NFTs und den beliebten digitalen Vermögenswerten für Abrechnungen und Abwicklungen ERC 20 und ERC 721 verbindet“.

Die Overledger Payment API bietet Abrechnungen und Abwicklungen zwischen verschiedenen digitalen Vermögenswerten und Stablecoins. Dabei werden NFTs mit Stablecoins besichert und man kann DeFi-Zahlungen DLT-übergreifend tätigen, indem Kredit- und Staking-Produkte mit neuen Abwicklungsoptionen kombiniert werden.

QNT bietet Entwicklern Anreize

Ein zweiter Grund für das starke Wachstum von Quant ist der Start des Entwicklerprogramms namens „Quant Developer Program“. Dieses Programm soll das Ökosystem für neue Entwickler attraktiv machen.

Aktive Communities sind wichtig für aufkommende Blockchain-Ökosysteme und Entwickler spielen eine wichtige Rolle, indem sie gefragte Anwendungen und Protokolle erstellen, die Nutzer anziehen und die On-Chain-Aktivität fördern.

Erfolgreiche Netzwerke wie etwa Polkadot, Ethereum und Cosmos haben äußerst aktive Entwickler-Communities. Wenn Quant es schafft, ein genauso hohes Niveau an Aktivität zu erzielen, könnte das Netzwerk weiter aufblühen.

In diesem Zusammenhang: Nicht nur mit Krypto: Blockchain-Technologie kann die Welt verändern

Notierungen auf großen Börsen steigern Handelsvolumen

Der dritte Grund für die starke Entwicklung ist, dass der Token nun auf den größten Kryptowährungsbörsen in der Branche erhältlich ist.

Im letzten paar Monaten wurde QNT auf Coinbase und Binance notiert. Das trug dazu bei, dass sein 24-Stunden-Handelsvolumen von einem Tagesdurchschnitt von 9 Millionen US-Dollar auf über 740 Millionen US-Dollar am 6. September gestiegen ist.

Der VORTECS™ Score von Cointelegraph Markets Pro hat am 4. April, also vor dem jüngsten Kursanstieg, bereits einen positiven Ausblick auf DOGE geliefert.

Der VORTECS™ Score, der exklusiv von Cointelegraph berechnet wird, ist ein algorithmischer Vergleich historischer und aktueller Marktbedingungen. Diese werden abgeleitet aus einer Kombination von Daten wie Marktstimmung, Handelsvolumen, jüngste Kursbewegungen und Twitter-Aktivität.

VORTECS™ Score (grün) versus QNT-Kurs. Quelle: Cointelegraph Markets Pro

Wie man im obigen Chart sehen kann, ist der VORTECS™ Score für QNT am 4. September in den grünen Bereich geklettert und hat ein Hoch von 72 erreicht, als der Kurs in den nächsten drei Tagen allmählich um 102 Prozent gestiegen ist.

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph.com wider. Jeder Investment- und Handelsschritt birgt ein Risiko und man sollte gut recherchieren, bevor man eine Entscheidung trifft.

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Metaverse: Dieser VC-Krypto-Fonds setzt auf die neue virtuelle Zukunft

Das Metaverse wird als Kandidat für das nächste große Hype-Thema gehandelt. Auch ein Krypto-Fonds ist von der Zukunft des Metaversums überzeugt. Was denkt der Gründer über Krypto und die Gaming-Branche?

Nicht nur NFT und DeFi sind derzeit echte Hype-Themen im Krypto-Space. Denn auch das Metaverse wird als heißer Kandidat für das nächste große Ding gehandelt. Auch der Krypto-Fonds “OP Crypto Capital Management” ist von der Zukunft des Metaversums überzeugt. Denn sein Fonds hat vor, 25 Millionen US-Dollar unter anderem in solche Projekte zu investieren. Auf der Webseite des Fonds heißt es:

In den kommenden Jahren erwarten wir, dass Entwickler und Investoren dazu tendieren, alle zukünftigen Technologien auf der Blockchain aufzubauen und die Grundlage für eine wirklich dezentralisierte Welt zu schaffen. OP Crypto wird sich auf die Förderung dieser Entwickler und Projekte konzentrieren. Und eine wesentliche Rolle bei der Überbrückung der Lücke zwischen CeFi, DeFi und dem Metaverse spielen.

Weiter gibt der Fonds an, dass es ein Ziel sei, revolutionäre Gründer bei ihren Ideen zu unterstützen. Ihnen unter die Arme zu greifen und so neue Geschäftsmodelle rund um Krypto und Blockchain entstehen zu lassen. OP Crypto will dabei diesen Gründern Werkzeuge und Fachwissen an die Hand mitgeben, mit denen sie ihre Visionen umzusetzen können.

Liegt die Zukunft von Krypto im Gaming?

Wie das Portal The Block Crypto berichtet, sagt der Gründer des Krypto-Fonds David Gan: “Gaming wird die ersten 100 Millionen Nutzer in das Krypto-Ökosystem bringen. Das Metaverse, soziale Token und virtuelle Realität werden die nächste Milliarden bringen”. Und damit könnte er recht behalten. Denn bereits jetzt sind Spiele, die auf der Blockchain basieren, ein echtes Leuchtfeuer für neue Teilnehmer des Krypto-Ökosystems. Als Beispiel hierfür sei das alle Rekorde brechende Blockchain-Spiel “Axie Infinity” zu nennen. Denn wie BTC-ECHO berichtete, verdienen auf den Philippinen bereits heute Menschen ihren Lebensunterhalt durchs Spielen.

Auf der Webseite des Unternehmens heißt zum Thema Metaverse:

Blockchain-basierte virtuelle Welten, in denen Märkte für Ländereien, Gebäude, Avatare und sogar Namen als NFT gekauft und verkauft werden können, werden schnell zum nächsten Hype für Spiele.

Nach einer Studie, die 2020 veröffentlicht wurde, spielen weltweit 40 Prozent aller Menschen Videospiele. Das sind über 3 Milliarden Menschen. Sollte es gelingen, dass die Blockchain-Technologie in der traditionellen Spiele-Branche Fuß fasst, wäre das daraus entstehende Potenzial riesig. Es ist durchaus möglich, dass sich Konzepte wie “play-to-earn”, wie bei Axie Infinity, oder das Metaversum, durchsetzen werden. Und auch andere Computerspiele-Hersteller die Blockchain nutzen werden. Und dann wird der Krypto-Fond von David Gan eventuell genau den Zahn der Zeit treffen.

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US-Bank ermöglicht Bitcoin-Kauf direkt vom Girokonto | BTC-ECHO

Binance-CEO Changpeng Zhao stellt einen Börsengang binnen drei Jahren in Aussicht.

Der CEO der Krypto-Börse Binance, Changpeng Zhao, hat an einem Interview mit der Nachrichtenseite The Information teilgenommen. In diesem äußerte er sich offen gegenüber einem etwaigen Börsengang der US-amerikanischen Unternehmenssparte. Geht es nach dem CEO der Krypto-Börse, könnte es bereits in den nächsten drei Jahren zu solch einem IPO kommen. So sagte Zhao gegenüber der Nachrichtenseite The Information:

Binance wird einfach das machen, was Coinbase gemacht hat.

Nach Angaben von coingecko.com hatte die Exchange, über die letzten 24 Stunden, ein Handelsvolumen von 29 Milliarden US-Dollar. Coinbase schaffte es mit 5,4 Milliarden US-Dollar auf Platz zwei der größten Krypto-Börsen.

Regulatorischer Druck auf Binance in Singapur

Indessen hat die größte Krypto-Börse weltweit weiterhin mit großem regulatorischen Druck zu kämpfen. So gab zum Beispiel in Singapur die “Monetary Authority of Singapore” (MAS) am 2. September bekannt, Binance daran zu hindern, nicht lizenzierte Zahlungsdienste für Kunden aus Singapur anzubieten. Das geht aus einem Bericht von The Business Times hervor.

Da Binance keine Lizenz nach dem PS Act beantragt hat, hat die Zentralbank von Singapur Binance.com auf die Investor-Warn-Liste aufgenommen. Damit warnt die MAS Verbraucher davor, dass die Krypto-Börse in Singapur nicht reguliert oder lizenziert ist, um Zahlungsdienste anzubieten,

so die Monetary Authority of Singapore.

Indessen kontert Binance-Asia-Services (BAS), welche für den singapurischen Zweig verantwortlich ist, dass Binance.com nicht zu ihnen gehört. Denn BAS gibt an, die von der Zentralbank verlangte Lizenz beantragt zu haben.

Gegenüber The Business Times sagte der singapurische Zweig:

Binance Singapore ist eine von Binance.com separate juristische Person. Schließlich haben wir ein eigenes lokales Führungs- und Managementteam. Wir bieten keine Produkte oder Dienstleistungen über die Binance.com-Website oder andere verbundene Unternehmen an. Auch umgekehrt. Der Standort in Singapur konzentriert sich ausschließlich auf den Ausbau des Krypto-Ökosystems in Singapur (…).

In dem Fall kommt der größten Krypto-Börse zugute, dass es nicht ein großes Unternehmen, sondern in mehrere kleinere gegliedert ist. Denn der regulatorischer Druck nimmt weltweit immer weiter zu. So muss man nicht einen großen, sondern mehrere kleine Kämpfe führen. Davon abgesehen könnte die Krypto-Börse eine positive Nachricht gut vertragen.

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1,5 Billionen USD schwere Investmentgesellschaft sucht Krypto-Experten

Franklin Templeton sucht Krypto-Analysten. Das Unternehmen verwaltet gigantische 1,5 Billionen US-Dollar.

Mit einem verwalteten Vermögen von über 1,5 Billionen US-Dollar, gehört die US-amerikanische Investmentgesellschaft, Franklin Templeton Investments, zu den ganz großen Playern am Finanzmarkt. Erkundigt man sich aktuell auf der Karriere-Seite der Firma unter dem Stichwort “Krypto”, so sucht Franklin Templeton momentan sowohl Analysten für Kryptowährungen wie auch Trader. Beide beziehen sich auf US-amerikanische Firmenstandorte in San Mateo, Kalifornien.

Quelle: https://fti.taleo.net/careersection

“Wachsendes Investmentteam im Krypto-Asset-Management bei Franklin Templeton”

Bei der weiteren Recherche zu der angebotenen Stelle des “Research Analysten” zeigt sich, was genau Franklin Templeton dabei vorhat:

Wir suchen einen Investment-Research-Analysten für Kryptowährungen, um Nachforschungen für die größten, liquidesten börsennotierten und handelbaren Krypto-Assets (zum Beispiel BTC, ETH und so weiter.) bereitzustellen. (…) Von dem Analysten wird erwartet, dass er bei der Entwicklung und Verwaltung neuer Produkte im Bereich Krypto Vermögenswerten hilft. Der Analyst wird die große Chance haben, Teil eines wachsenden Investmentteams im Krypto Vermögenswert-Management-Team von Franklin Templeton zu sein.

An diesem Job interessierte Analysten sollten unter anderem eine Passion für Blockchain-Protokolle und/oder Kryptowährungen mitbringen. Jemand, der die Position des Krypto-Trades spannend findet, sollte Kenntnisse im Handel mit Derivaten und Terminkontrakten haben. Deswegen ist noch nicht klar, ob die Investmentgesellschaft selbst mit Bitcoin / Ethereum handeln wird. Denkbar ist auch eine indirekte Teilhabe, indem das Unternehmen etwa Mining-Unternehmen oder Derivate auf Bitcoin handelt.

Gutes Omen für die Szene

Ebenfalls im August berichtete BTC-ECHO darüber, dass der weltweit größte Vermögensverwalter, Blackrock, im großen Stil Aktien von Bitcoin-Mining-Unternehmen aufgekauft hat. Im August waren das Marathon Digital und Riot Blockchain. Und auch der Vermögensverwalter Fidelity schneidet sich ein Stück vom Krypto-Kuchen an und investierte 20 Millionen US-Dollar in Aktien des Unternehmens Marathon Digital.

Bereits Mitte August sorgte der Einzelhandelsriese Walmart bei Krypto-Investoren für Aufsehen. Denn Walmart suchte nach einem “Leiter für digitale Währungen/Kryptowährungen”. Durch diese Nachricht wurden Gerüchte befeuert, ob Walmart denn nicht vor der Bitcoin-Akzeptanz stehe. Indessen führt der Konzern bereits seit 2016 Tracking-Tests auf der Blockchain durch. Auch der Versandriese Amazon suchte im Juli in einer ähnlichen Stellenanzeige, einen neuen Mitarbeiter. Auch hier heizten die Gerüchte die Krypto-Community so richtig an.

Dass neben den oben genannten Vermögensverwaltern nun also auch Franklin Templeton sein Engagement im Krypto-Space ausbaut, überrascht nicht: Es zeugt von einem wachsenden institutionellen Interesse an und dem Potenzial des Krypto-Marktes.

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Bitcoin bald auf Twitter? Trinkgeld-Funktion vor BTC-Einbindung

Das österreichische Start-up Coinpanion hat den erfolgreichen Abschluss seiner Seed-Finanzierungsrunde verkündet. Als Lead Investor trat der High-Tech Gründerfonds (HTGF) auf.

Coinpanion will Krypto-Investments vereinfachen. Das Wiener Start-up bietet neben Krypto-Sparplänen derzeit drei verschiedene Krypto-Portfolios an: von “Vorsichtig” über “Ausgewogen” bis “Abenteuerlich”. Coinpanion investiert dabei in USDC, BTC, ETH, ADA EOS und LINK. Die Portfolios unterscheiden sich im prozentualen Anteil, den der Stablecoin USDC jeweils einnimmt.

So macht USDC 80 Prozent des “vorsichtigen” Portfolios aus, während das “abenteuerliche” ausschließlich Bitcoin (BTC), Ether (ETH), Cardanao (ADA), EOS und Chainlink (LINK) enthält. Einen Kompromiss aus Sicherheit und Rendite soll dagegen das Portfolio “Ausgewogen” bieten, das sich zu 40 Prozent aus USDC und zu 60 Prozent aus den anderen Coins zusammensetzt.

Die Gewichtung der einzelnen Coins in den jeweiligen Portfolios wird wöchentlich angepasst, um das Risiko für die Investoren zu minimieren. Darüber hinaus sind die Krypto-Einlagen versichert. Der mangelnde Einlagenschutz ist ein weiterer Faktor, der Krypto-neugierige häufig von Investitionen in die neue Asset-Klasse zurückschrecken lässt.

Coinpanion: Start-up investiert in Wachstum

Für Kilian von Berlichingen, Investment-Manager beim Lead-Investor High-Tech-Gründerfonds (HTGF), sind mit Abschluss der Seed-Finanzierung nun die Weichen gestellt, um Bitcoin und Co. auch jener Klientel zugänglich zu machen, für die Krypto-Investments bislang zu kompliziert waren.

Mit Coinpanion demokratisiert endlich ein Start-up den undurchsichtigen Krypto-Markt. Nun kann wirklich jeder ohne Vorkenntnisse zum Krypto-Investor werden,

zeigt sich von Berlichingen überzeugt. Neben dem HTGF beteiligten sich unter anderem Patrick Pöschl, Mitgründer des Münchner Unicorns Scalable Capital, und Christopher Oster, CEO des Versicherungsmanagers CLARK, sowie der österreichische Star-Investor Johann “Hansi” Hansmann an der Seed-Finanzierung. Deren Erlös in Höhe von 1,8 Millionen Euro will Coinpanion in sein weiteres Wachstum investieren.

Wir wollen unser starkes Nutzer*innen-Wachstum weiter ausbauen. Außerdem planen wir, innerhalb eines Jahres von 18 auf 50 Mitarbeiter*innen zu wachsen,

lässt sich Alexander Valtingojer, Mitgründer und CEO von Coinpanion, in einer Pressemitteilung des Unternehmens zitieren.

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Ripple auf Angriffskurs: Besaß das SEC-Personal XRP?

Der Rechtsstreit zwischen Ripple und der SEC dauert an. War der XRP-Verkauf ein unerlaubtes Wertpapiergeschäft? Ripple will hier entschieden widersprechen. Nach einigen Teilerfolgen holt das Unternehmen erneut zum Schlag aus.

Ripple fordert Einsicht in XRP-Rücklagen von Mitarbeiter:innen der US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC). Mit dem diesbezüglichen Antrag unterfüttert das Unternehmen dabei die eigene Verteidigungsstrategie im Prozess gegen die Behörde. Das Argument: 2013 konnte das Ripple-Team nicht berechtigterweise wissen, dass XRP als Wertpapier einzustufen sei.

Der Anwalt James K. Filan, der den Prozess auf Twitter beobachtet, machte den Antrag am 27. August publik. Die Ripple-Anwälte fordern darin “anonymisierte Dokumente, die die Entscheidungen der SEC zur Vorabgenehmigung des Handels mit XRP, Bitcoin und Ether widerspiegeln.” Darüber hinaus verlangen sie anonymisierte oder aggregierte Daten zum etwaigen XRP-Besitz bei SEC-Mitarbeiter:innen:

Die Angeklagten haben ein Recht darauf zu erfahren, ob die SEC ihren eigenen Mitarbeitern erlaubt hat, XRP als Marktteilnehmer zu verkaufen, zu kaufen und zu halten, und zwar genau in dem Zeitraum, in dem die SEC nun behauptet, dass die Angeklagten durch den Verkauf von XRP gegen das Gesetz verstoßen und rücksichtslos gehandelt haben.

SEC intern erst ab 2018 auf hartem Krypto-Kurs

Im Zuge des Antrags argumentiert Ripple, dass die SEC Krypto-Investments ihrer Mitarbeiter:innen erst zum 19. Januar 2018 unter Vorbehalt stellte, da Kryptowährungen potenziell Wertpapiere sind. Dies geht aus bislang gesichteten Unterlagen hervor. Daraus lässt sich schließen, dass die Börsenaufsicht Kryptowährungen wie XRP davor gerade nicht grundsätzlich als Wertpapiere ansah. Schließlich ist der Handel mit letzteren für SEC-Mitarbeitende schon lange untersagt.

Die SEC beschloss indessen auch 2018 kein pauschales, internes Krypto-Handelsverbot. Stattdessen sollte von Fall zu Fall entschieden werden. Gerade deswegen fordern die Ripple-Anwälte konkrete Unterlagen, die auf XRP Bezug nehmen.

Dem Antrag waren im Juli und August vier ergebnislose Treffen vorausgegangen. Das Gericht stimmte der Herausgabe der Unterlagen zu. Die SEC hat nun bis zum 3. September Zeit.

Ripple vs. SEC: Schlag auf Schlag

Die Forderung nach der Einsicht in die internen Entscheidungen zum XRP-Handel ist nur eine Station im Disput darüber, ob XRP ein Token ist oder ein Wertpapier. Dabei steht für Ripple in dem seit Dezember 2020 andauernden Verfahren einiges auf dem Spiel. Sollte das Gericht der Behauptung recht geben, wonach Ripple seit sieben Jahren unerlaubterweise ein Wertpapier vertreibt, droht eine Strafzahlung in Höhe von bis zu 1,3 Milliarden US-Dollar.

Momentan sieht es unterdessen so aus, als befände Ripple sich auf Siegeskurs. Im Juni verwehrte das Gericht der SEC Einsicht in Unterlagen aus einer Rechtsberatung der Angeklagten. Wenige Wochen später stimmte es hingegen einem Ripple-Antrag zu. Der ehemalige SEC-Beamte Wiliam Hinman darf demnach als Zeuge vorsprechen. Hinman behauptete noch 2018, dass Ethereum kein Wertpapier sei. Sein Statement spielt der Verteidigung somit in die Hände.

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Jack Dorsey plant eigene dezentrale Bitcoin Börse

Nachdem Jack Dorsey im Juli bekannt gegeben hatte, mit Square an einer eigenen Bitcoin Wallet zu arbeiten, kommt nun der nächste Schritt: eine dezentrale Bitcoin Börse. Was es damit auf sich hat.

Der als Bitcoin-Unterstützer bekannte Jack Dorsey hat nun bei Twitter durchblicken lassen, dass er eine dezentrale Bitcoin-Börse plant. Oder zumindest eruieren er und sein Team bei Square Möglichkeiten einer etwaigen Umsetzung. Denn Satoshi Nakamoto plante, in dem 2008 erschienenen Whitepaper, Bitcoin nicht als zentralisiertes Konzept – sondern als dezentrale Währung. Dazu passe eine dezentrale Börse. so bezog sich Dorsey bei seinen Tweets auf den Twitter Nutzer “TDB54566975”. Hinter diesem Account steckt einer seiner Arbeitskollegen bei Square: Mike Brock.

Brock wird indessen in Twitter-Kreisen als der Leiter einer etwaigen dezentralen Bitcoin Börse von Square gehandelt – oder zumindest als eine der treibenden Kräfte hierfür. Ganz abwegig sind diese Gerüchte nicht. Denn Brock leitet TBD, die Geschäftseinheit für Kryptowährungen und dezentralisierte Finanzen von Square.

Mike Brock twitterte zu den Plänen um eine dezentrale Krypto-Börse:

Man kann sich das wie eine dezentrale Exchange für Fiatgeld vorstellen. Die Plattform soll dabei öffentlich zugänglich sein, mit jeder Wallet kompatibel. Dabei soll die dezentrale Bitcoin-Börse open source sein.

Ähnlich wie sein Chef ist auch Brock von der Zukunft von Bitcoin überzeugt. Denn er konkretisierte in einem anderen Tweet seine Meinung zu Bitcoin weiter:

Wir glauben, dass Bitcoin die native Währung des Internets sein wird. Während es viele Projekte gibt, die dabei helfen, das Internet dezentraler zu machen, liegt unser Fokus einzig und allein auf einem soliden globalen Geldsystem für alle.

Brock hatte vor seiner jetzigen Position diverse andere Führungsrollen inne, wie zum Beispiel bei dem Zahlungsdienstleister Cash App. Daneben war er für “Square Crypto” verantwortlich, welches eine unabhängige Open-Source-Initiative ist und sich für ein global leichter zugängliches Finanzsystem einsetzt.

Hardware Wallet für Bitcoin

Im Juni 2021 verkündete Jack Dorsey, dass sein Unternehmen Square plant eine eigene Bitcoin Wallet auf den Weg zu bringen. Mit dem Ziel, Bitcoin mehr Mainstream werden zu lassen und einer breiteren Masse von Menschen eine Möglichkeit zu geben Bitcoin im täglichen Leben zu nutzen. Circa einen Monat später, am 8. Juli verkündete der für die Hardware von Square verantwortliche Jesse Dorogusker dann auf Twitter:

Wir haben uns entschlossen, eine Hardware-Wallet und einen Service zu entwickeln, um Bitcoin-Custody mehr in den Mainstream zu bringen. Wir werden weiterhin offen Fragen stellen und beantworten. Die Reaktion der Community auf unseren Thread zu diesem Projekt war großartig – ermutigend, großzügig, kollaborativ und inspirierend.

Square, Inc. wurde 2009 von Buzz Andersen, Jack Dorsey und Jim McKelvey gegründet. Nach Angabe des Wallstreet-Journals hat Square 5.477 Mitarbeiter, einen Umsatz von 9,5 Milliarden US-Dollar und eine Marktkapitalisierung von 123,2 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen hat es sich zum Ziel gesetzt, den Handel durch Technologien zu vereinfachen. So können Verkäufer, die Square nutzen, ihre Geschäftsprozesse effizienter gestalten.

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In einem Hotel in der Schweiz kann man nun mit Bitcoin bezahlen

Facebook plant eine eigene Kryptowährung zu lancieren: Diem. Dazu entwickelt das Unternehmen eine eigene Wallet. Nun zeigte sich der Leiter von Facebook Financial offen gegenüber einer etwaigen NFT-Unterstützung.

In einem Bloomberg Artikel über Facebook äußerte sich David Marcus, Leiter von Facebook Financial, positiv gegenüber einer etwaigen Unterstützung von NFTs bei Facebook. Dazu arbeitet das Silicon Valley Unternehmen derzeit an seiner eigenen Wallet mit dem klangvollen Namen “Novi”. Deswegen würde es für Facebook Sinn ergeben, auch darüber nachzudenken, wie man Facebooks Kunden NFT-Produkte. Denn Facebook hat alles, was es braucht um die NFT-Technologie erfolgreich zu nutzen und anzubieten. Eine eigene Wallet (Novi), eine ressourcenreiche Infrastruktur und potenziell tausende von Kunden für NFT-Produkte.

Weiter würden die NFT-Technologie Facebook viele interessante Anwendungsfälle bieten können. Denn geht es nach Mark Zuckerberg, könnte die Zukunft seiner Social-Media-Firma im sogenannten “Metaverse” liegen. Einer digitalen Welt, in der Facebook Nutzer arbeiten, leben, sich treffen, Sport machen, Musik hören oder einkaufen gehen. Möglich wäre, dass Facebook die NFT-Technologie dazu nutzt, um digitale Gegenstände – wie gerade gekaufte virtuelle Sneaker oder Kinokarten – einzigartig und nicht replizierbar zu machen. In etwa wie bei Axie Infinity, Decentraland oder RTFKT-Studios. Diese Firma verkauft beispielsweise bereits digitale Sneaker, mithilfe der NFT-Technologie. Einige dieser Sneaker werden für mehrere 10.000 US-Dollar gehandelt.

Facebook auf Krypto-Kurs

Facebook plant seit ein paar Jahren, eine eigene digitale Währung zu lancieren. Anfänglich sollte die “Libra” heißen, wurde dann jedoch in “Diem” umbenannt. Weltweit hatten Regierungen heftige Einwände dagegen, dass Facebook zusätzlich zu seiner jetzt schon dominanten Marktdominanz im Bereich Social-Media, auch noch die Kontrolle über ein eigenes Währungsmittel erhält. Denn die Kryptowährung Diem könnten theoretisch alle Facebook-Nutzer verwenden – also potenziell Milliarden von Menschen weltweit.

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Glücksbotschaft für Binance – FCA sieht Anforderungen erfüllt

Binance schlägt weltweit kräftiger Gegenwind entgegen. Da kommt ihr eine positive Nachricht sicher gelegen. Die FCA hat nun verkündet, dass die Krypto-Börse alle gestellten Anforderungen erfüllt. Und in UK so wieder handeln darf.

Am 25. August verkündete die britische Financial Conduct Authority (FCA), dass Binance die an sie gestellten Anforderungen erfüllt und somit wieder handeln darf. Für die Krypto-Börse war es die letzten Monate über schwer. Weltweit war sie regulatorischem Druck ausgesetzt. Erst am 25. Juni 2021 wurde es Binance von der FCA verboten, bestimmte Dienstleistungen im Vereinigten Königreich anzubieten. Dazu warnte sie alle Verbraucher, Vorsicht bei unregulierten Krypto-Börsen walten zu lassen. Der Handel mit Kryptowährungen wird im Königreich zwar nicht reguliert. Aber dafür reguliert und überwacht die Behörde Aktivitäten von Unternehmen, die Derivate auf Bitcoin oder zum Beispiel Ethereum anbieten. Die FCA äußerte sich damals auf ihrer Unternehmens-Webseite so:

Binance Markets Limited ist es nicht gestattet, im Vereinigten Königreich regulierte Aktivitäten auszuüben. Diese Firma ist Teil einer größeren Gruppe (Binance Group). Aufgrund der Auflagen der FCA ist Binance Markets Limited derzeit ohne vorherige schriftliche Zustimmung der FCA nicht berechtigt, regulierte Aktivitäten durchzuführen. Kein anderes Unternehmen der Binance Group besitzt irgendeine Form der britischen Zulassung, Registrierung oder Lizenz zur Ausübung regulierter Aktivitäten im Vereinigten Königreich.

Binance-Chef zufrieden mit der Entscheidung der FCA

Mit der am 25. August von der britischen Behörde FCA gefällten Entscheidung ist die Krypto-Börse wieder etwas weniger regulatorischem Druck ausgesetzt. Darüber dürfte sich auch der CEO Changpeng “CZ” Zhao erleichtert zeigen. Denn er twitterte am selben Tag:

Konnte man die Krypto-Börsen-Landschaft vor ein paar Jahren noch mit dem “Wilden Westen” vergleichen, eine Zeit wo Händler von Kryptowährungen sich mitunter außerhalb des Gesetzes stehen sahen, sieht es heute weniger wild aus. Heutzutage sind die Gesetzeshüter weit aktiver und schränken die Handelsaktivitäten von Krypto-Börsen immer öfter ein.

Dass die FCA Binance Markets Limited wieder zulässt, fällt in eine Reihe von Nachrichten, die die Bemühung von Binance zeigt, sich mit den Regierungen der Welt versöhnlich zu stimmen. Nach der Gründung von Binance war es noch früher möglich, lediglich mit einem Passwort und einer hinterlegten E-Mail zu handeln. Nachdem der regulatorische Druck die letzte Zeit über immer größer wurde, passte sich die Krypto-Börse an und führte am 20. August eine allgemeine Ausweispflicht für Kunden ein und verschärfte die Identitäts-Verifizierungs-Prozesse. So kommt es, dass Krypto-Börsen sich weltweit immer mehr den Gesetzeshütern beugen und mit ihnen zusammenarbeiten.

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