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Glücksbotschaft für Binance – FCA sieht Anforderungen erfüllt

Binance schlägt weltweit kräftiger Gegenwind entgegen. Da kommt ihr eine positive Nachricht sicher gelegen. Die FCA hat nun verkündet, dass die Krypto-Börse alle gestellten Anforderungen erfüllt. Und in UK so wieder handeln darf.

Am 25. August verkündete die britische Financial Conduct Authority (FCA), dass Binance die an sie gestellten Anforderungen erfüllt und somit wieder handeln darf. Für die Krypto-Börse war es die letzten Monate über schwer. Weltweit war sie regulatorischem Druck ausgesetzt. Erst am 25. Juni 2021 wurde es Binance von der FCA verboten, bestimmte Dienstleistungen im Vereinigten Königreich anzubieten. Dazu warnte sie alle Verbraucher, Vorsicht bei unregulierten Krypto-Börsen walten zu lassen. Der Handel mit Kryptowährungen wird im Königreich zwar nicht reguliert. Aber dafür reguliert und überwacht die Behörde Aktivitäten von Unternehmen, die Derivate auf Bitcoin oder zum Beispiel Ethereum anbieten. Die FCA äußerte sich damals auf ihrer Unternehmens-Webseite so:

Binance Markets Limited ist es nicht gestattet, im Vereinigten Königreich regulierte Aktivitäten auszuüben. Diese Firma ist Teil einer größeren Gruppe (Binance Group). Aufgrund der Auflagen der FCA ist Binance Markets Limited derzeit ohne vorherige schriftliche Zustimmung der FCA nicht berechtigt, regulierte Aktivitäten durchzuführen. Kein anderes Unternehmen der Binance Group besitzt irgendeine Form der britischen Zulassung, Registrierung oder Lizenz zur Ausübung regulierter Aktivitäten im Vereinigten Königreich.

Binance-Chef zufrieden mit der Entscheidung der FCA

Mit der am 25. August von der britischen Behörde FCA gefällten Entscheidung ist die Krypto-Börse wieder etwas weniger regulatorischem Druck ausgesetzt. Darüber dürfte sich auch der CEO Changpeng “CZ” Zhao erleichtert zeigen. Denn er twitterte am selben Tag:

Konnte man die Krypto-Börsen-Landschaft vor ein paar Jahren noch mit dem “Wilden Westen” vergleichen, eine Zeit wo Händler von Kryptowährungen sich mitunter außerhalb des Gesetzes stehen sahen, sieht es heute weniger wild aus. Heutzutage sind die Gesetzeshüter weit aktiver und schränken die Handelsaktivitäten von Krypto-Börsen immer öfter ein.

Dass die FCA Binance Markets Limited wieder zulässt, fällt in eine Reihe von Nachrichten, die die Bemühung von Binance zeigt, sich mit den Regierungen der Welt versöhnlich zu stimmen. Nach der Gründung von Binance war es noch früher möglich, lediglich mit einem Passwort und einer hinterlegten E-Mail zu handeln. Nachdem der regulatorische Druck die letzte Zeit über immer größer wurde, passte sich die Krypto-Börse an und führte am 20. August eine allgemeine Ausweispflicht für Kunden ein und verschärfte die Identitäts-Verifizierungs-Prozesse. So kommt es, dass Krypto-Börsen sich weltweit immer mehr den Gesetzeshütern beugen und mit ihnen zusammenarbeiten.

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Mega-Coup: Coinbase kooperiert mit Berliner Solarisbank

Nach Erhalt der BaFin-Lizenz geht Coinbase eine Partnerschaft mit der Berliner Solarisbank ein, um KYC-Standards einzuhalten.

Die Berliner Solarisbank hat einen dicken Fisch aus dem Krypto-Ozean an Land gezogen. In einer Pressemitteilung verkündete die Banking-as-a-Service-Plattform eine Kooperation mit Coinbase Germany. Der deutsche Ableger der größten US-amerikanischen Krypto-Börse darf seit Ende Juni offiziell Kryptowährungen in der Bundesrepublik zum Handeln und Verwahren anbieten – alles unter den wachsamen Augen der BaFin.

Um die Standards in Sachen Kundenidentifikation der Behörde zu erfüllen, wählte Coinbase nun die KYC-Plattform der Solarisbank aus. Bisher werden für Identitätsverifikationen oftmals Video-Anrufe herangezogen. Diese erfordern jedoch zusätzliches Personal und sind nur mühselig skalierbar. Mit der vom Hauptstadt-Start-up entwickelten Identifikationslösung, wird diese persönliche Interaktion mit einem Agenten obsolet. Dabei ist das Verfahren laut eigenen Angaben vollkommen digital und rund um die Uhr verfügbar. Das Konzept hat auch Coinbase überzeugt. Zu der Partnerschaft meint Country Manager Sascha Rangoonwala:

Die Expertise im Bereich Compliance und die hocheffiziente KYC-Plattform haben uns überzeugt, die Solarisbank als Partner auszuwählen. Über eine einzige API konnten wir verschiedene Dienste in kürzester Zeit integrieren und können unseren Kunden in Deutschland nun ein flexibles Onboarding-Erlebnis bieten.

Sascha Rangoonwala, Coinbase Country Manager Deutschland

Coinbase-Deal ist ein Riesen-Coup

Für das Berliner Tech-Unternehmen mit Banklizenz ist die Partnerschaft ein echter Coup. Dementsprechend ist die Freude groß:

Coinbase ist eine treibende Kraft in der Kryptoindustrie und ein Vorbild für kundenzentrierte Produktentwicklung. Wir sind unglaublich stolz darauf, als bevorzugter Partner für die Kundenidentifikation ausgewählt worden zu sein. Durch die Integration unserer vollständig digitalen KYC-Plattform ermöglichen wir ein papierloses, schnelles und automatisiertes Onboarding und erfüllen damit die hohen Ansprüche von Coinbase an ein reibungsloses Kundenerlebnis.

Delia König, Managing Director Identity der Solarisbank

Dass der Solarisbank bald weitere Partnerschaften winken könnten, ergibt sich aus einer Kleinen Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion. Die hatte Mitte August vom Bundesfinanzministerium wissen wollen, ob Coinbase bei der Lizenzvergabe bevorzugt worden sei. Das BMF verteidigte sich gegen die Vorwürfe und gab dabei zu, dass die BaFin kurz davor sei, weitere Krypto-Lizenz zu erteilen. Um welche Unternehmen es sich dabei konkret handelt, ist dabei nicht bekannt. Klar ist jedoch, dass die Aspiranten, ebenso wie Coinbase, den KYC-Vorgaben der Behörde werden beugen müssen. Insofern dürfte man dabei sicher auch die Solarisbank als möglichen Partner in Betracht ziehen.

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Galaxy Digital bringt gleich acht neue Krypto-Indizes an den Start

Die Nachfrage nach Investitionsmöglichkeiten in Krypto- und Blockchain-Projekte wächst. Alerian und Galaxy Digital bringen nun acht Indizes heraus.

Das von Michael Novogratz geleitete Unternehmen Galaxy Digital Holdings hat sich mit dem unabhängigen Index-Anbieter Alerian verbündet, indem beide gemeinsam am 24. August acht verschiedene Krypto-Indizes herausgebracht haben. Dadurch möchten beide Unternehmen internationalen Investoren die Möglichkeit bieten, an der zukünftigen Entwicklung des Blockchain- und Kryptowährungs-Marktes teilzuhaben. Denn die Nachfrage nach Investitionsmöglichkeiten in Blockchain- und Krypto-Projekte wächst weiter.

Die acht Indizes werden jeden Monat neu ausbalanciert und die einzelnen Vermögenswerte werden dabei gleich gewichtet. Sie fokussieren sich auf die Sektoren Krypto-Mining, Blockchain-Infrastruktur, sowie auf Firmen die Kryptowährungen in ihre Bilanzen halten und Projekte, die die Blockchain Technologie nutzen, um Kunden einen Mehrwert zu bieten. Beide Unternehmen haben die Indizes nach zwei “Familien” gruppiert.

Erste Krypto-Index Familie – “Global Blockchain”

Die erste Gruppe konzentriert sich auf die Blockchain-Technologie. Folgende Indizes gehören zu dieser ersten Index-Familie mit dem Namen “Alerian Galaxy Global Blockchain Index”:

  • 1) Alerian Galaxy Global Blockchain Equity Index (BLKCHN)
  • 2) Alerian Galaxy Global Blockchain Equity and Futures Index (BLKCNF)
  • 3) Alerian Galaxy Global Blockchain Equity, Trusts & ETPs Index (BLKCNP)
  • 4) Alerian Galaxy Global Blockchain Index (BCHAIN)

Der Index BCHAIN enthält, nach einer Informationsseite von Alerian, folgende Aktien: Grayscale Bitcoin Trust (BTC), Facebook Inc, Northern Data AG, Mastercard Inc und Alphabet Inc. Galaxy Digital und Alerian nehmen folglich nicht nur “reine” Krypto-Unternehmen in ihre Indizes auf. Sondern beziehen auch Unternehmen ein, die die Blockchain-Technologie nutzen. Wie zum Beispiel Mastercard, das zurzeit in immer mehr Ländern Krypto-Karten herausbringt.

Zweite Index-Familie: Fokus auf direktem Krypto-Bezug

Die zweite Familie widmet sich vor allem auf Unternehmen, die direkt mit Kryptowährungen oder der Blockchain-Technologie arbeiten, wie zum Beispiel Bitcoin-Mining-Firmen. Diese Index-Familie trägt den Namen “The Alerian Galaxy Global Cryptocurrency-Focused Blockchain” und enthält folgende Indizes:

  • 1) Alerian Galaxy Global Cryptocurrency-Focused Blockchain Equity Index (CRYPTE)
  • 2) Alerian Galaxy Global Cryptocurrency-Focused Blockchain Equity and Futures Index (CRYPTF)
  • 3) Alerian Galaxy Global Cryptocurrency-Focused Blockchain Equity, Trusts & ETPs Index
  • (CRYPTP)
  • 4) The Alerian Galaxy Global Cryptocurrency-Focused Blockchain Index (CRYPTO)

Ein Blick in den Index “CRYPTE” offenbart, dass es diesmal erneut ein deutsches Unternehmen geschafft hat, aufgenommen zu werden: die Bitcoin Group SE, Besitzer des deutschen Krypto-Portals “bitcoin.de”. Weiter enthält dieser Index einige der größten Mining-Unternehmen, wie zum Beispiel Marathon Digital Holdings Inc, Argo Blockchain PLC oder Bitfarms LTC.

Die Galaxy Digital Holding und Alerian verfolgen mit den acht Indizes folgendes Ziel:

Unser Ziel ist es, den Anlegern weiterhin einen nahtlosen, institutionellen und innovativen Zugang zum aufstrebenden Ökosystem der digitalen Vermögenswerte zu ermöglichen. Zum ersten Mal haben Berater dank der Indizes, die wir in Zusammenarbeit mit Alerian entwickelt haben, erstmals Zugang zum gesamten Ökosystem, einschließlich der operativen Unternehmen und Krypto-Produkte, die am offenen Markt gehandelt werden,

sagt Steve Kurz, Partner und Leiter der Vermögensverwaltung bei Galaxy Digital.

Blockchain-Markt bis 2030 Billionen US-Dollar schwer

Der Ausblick für den Blockchain-Sektor bleibt positiv. Geht es nach dem Beratungs-Unternehmen Gartner, wird der durch Blockchain generierte Mehrwert Billionen US-Dollar schwer sein: “Gartner prognostiziert, dass der durch die Blockchain-Technologie generierte Geschäftswert schnell wachsen und bis 2025 176 Milliarden US-Dollar und bis 2030 3,1 Billionen US-Dollar erreichen wird”. Interessierte Investoren haben durch die acht neuen Indizes weitere Möglichkeiten, passiv an den Entwicklungen dieses florierenden und zukunftsträchtigen Marktes teilzuhaben.

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Shoppingtour: MicroStrategy baut Bitcoin-Bestände weiter aus

Geld mit dem Schreiben von E-Mails zu verdienen ist auf Substack möglich. Nun können sich einige Autoren in Bitcoin bezahlen lassen.

Das Silicon-Valley-Unternehmen Substack ermöglicht es Lesern ab sofort Bezahlungen in Bitcoin zu tätigen. Das gab das Unternehmen per Twitter bekannt. Damit sollen kreativen Autoren mehr Kontrolle über ihre Abonnements und die Bezahlmethode erhalten. Die Zahlungsfunktion ist bisher jedoch nur auf einige Publisher beschränkt. Man wolle zunächst die Ergebnisse des “Experiments” abwarten, bis man die Freischaltung für alle Nutzer in Betracht ziehe.

Substack wurde 2017 von Christopher Best, Hamish McKenzie und Jairaj Sethi in San Francisco gegründet. Nach mehreren Finanzierungsrunden kommt das Start-up mittlerweile auf die beeindruckende Bewertung von 650 Millionen US-Dollar. Zu den prominenten Kapitalgebern gehören unter anderem A16Z – die Investmentgesellschaft von den Star-Investoren Ben Horowitz und Marc Andreessen.

Substack will Autoren finanziell absichern

Mit Substack ist es möglich, Geld durch das Schreiben von E-Mails und Artikeln zu erhalten. Und umgekehrt, können Menschen die gerne lesen, kleinere Autoren unterstützen und diesen ein geregeltes Einkommen ermöglichen. Zudem bietet das Unternehmen Autoren verschiedene weitere nützliche Funktionen an. Wie zum Beispiel Designvorlagen oder Features, die ein besseres Leseerlebnis ermöglichen. Dabei bietet das Silicon Valley Unternehmen eine All-in-One-Bezahlfunktion für Kreative an, sodass diese sich vollkommen aufs Schreiben konzentrieren können. Die Kreativen auf Substack können dabei selbst entscheiden, ob sie Geld für das Lesen ihrer Artikel verlangen, oder nicht. Darüber hinaus gibt es auf Substack 500.000 zahlenden Abonnenten, die Autoren überall in der Welt unterstützen. Diese könnten möglicherweise bald ihre Zahlungen mit Bitcoin tätigen.

Das Substack Bitcoin Zahlungen ermöglicht, passt dabei zu einem momentan erkennbaren Trend. Unternehmen denken darüber nach, wie man Bitcoin in bestehende Geschäftsprozesse integrieren kann und welche Vorteile Bitcoin mit sich bringt. So bietet beispielsweise ein Puerto Ricanisches Unternehmen Kunden an, gebrauchte Teslas mit Dogecoin zu kaufen.

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Adoption: Autorenplattform Substack schaltet Bitcoin-Zahlungsfunktion frei

Der DeFi-Sektor boomt. Künftig haben auch institutionelle Anleger hier ein weiteres Investitionsvehikel.

Bloomberg und der Krypto-Finanzdienstleister Galaxy Digital kooperieren für einen Decentralized-Finance-Index. Zum Start des Bloomberg Galaxy DeFi Index (Tickername DEFI) lanciert Galaxy Digtial ebenfalls ein passendes Fondsprodukt.

Der Index misst die Performance der größten DeFi-Protokolle wie Uniswap, Aaave, Maker und Yearn. Laut Pressemitteilung vom 19. August bildet die „Bereitschaft zum institutionellen Handel und zur Verwahrung in den USA“ die Grundlage für die Auswahl. Sie soll monatlich angepasst werden. Keines der Protokolle darf dabei mehr als 40 Prozent und weniger als einen Prozent des Index ausmachen.

Alan Campbell, Leiter des Produktmanagements bei der Index-Sparte von Bloomberg, sagte:

Das dezentrale Finanzwesen entwickelt sich zum nächsten großen Investitionsthema innerhalb von Krypto. Da Liquidität und institutionelle Verwahrungslösungen weiter zunehmen, ist DeFi eine zunehmend attraktive Option für institutionelle Anleger geworden, und wir werden weiterhin mit Galaxy zusammenarbeiten, um unser Krypto-Indexangebot zu erweitern.

DeFi-Fonds für Institutionelle

Neben dem Index ist es vor allem der zugehörige Fonds, der für die Institutionellen von Interesse sein dürfte. Galaxy Digital setzt hier auf ein passives Management. Der Fonds bildet den zugehörigen Index ab. Steve Kurz, Partner bei Galaxy Digital, sagte:

Die Blockchain-basierte Infrastruktur, die hinter DeFi steht, reift immer schneller, und es entstehen in Echtzeit klare Beispiele dafür, wie diese neue Technologie die Finanzdienstleistungen verändern kann. Diese Partnerschaft mit Bloomberg und unserem DeFi Index Fund bietet Anlegern Daten und Tools, die ein kalkuliertes Engagement in die Zukunft der Finanzdienstleistungen ermöglichen.

Bloomberg und Galaxy Digital arbeiten in puncto Krypto-Indizes bereits seit einiger Zeit zusammen. Der Vermögensverwalter Grayscale startete zudem bereits im Juli einen eigenen DeFi-Fonds.

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Dank Partnerschaft: IOTA will KYC-Prozesse revolutionieren

IOTA verkündet eine neue Kooperation mit der niederländischen “de Volksbank”. Gemeinsam möchte man KYC-Prozesse vereinfachen.

Die IOTA (MIOTA) Foundation kooperiert mit der in den Niederlanden ansässigen Bank “de Volksbank”. In der verheißungsvollen und zukunftsfokussierten Allianz der beiden Parteien geht es darum, einen wieder- und mehrfach-verwendbaren Know-your-customer-Prozess zu entwickeln. Dabei stellt IOTA auf einem Blog-Beitrag unter anderem verschiedene demonstrative Fallbeispiele vor. Gezeigt wird, wie die “de Volksbank” diese KYC-Technologie nutzen kann, um Geschäftsprozesse für Kunden zu vereinfachen.

Bisher sind KYC-Prozesse mit unter sehr sperrig und mühselig. Teilweise muss man für jede digitale Dienstleistung, die man nutzen möchte, einen eigenen Identitäts-Bestätigungsprozess durchführen – und das Thema wird dabei immer aktueller. Denn aufgrund des regulatorischen Drucks gegenüber Krypto-Börsen, müssen diese ihre Kunden immer sorgfältiger prüfen, um selbst Ärger zu vermeiden. Möchte man beispielsweise gleichzeitig auf Binance und Coinbase ein Konto eröffnen, muss man je einen Prozess zur Identitätsverifizierung durchlaufen. Noch mühseliger wird es, wenn man solche Vorgänge bei derselben Bank durchführen muss. So kommt es mitunter vor, dass Kunden, die bei der “de Volksbank” ein Firmenkonto und eine Haftpflichtversicherung starten möchte, zwei separate KYC-Prozesse durchlaufen müssen. Die Kooperation zwischen IOTA und der Bank soll dies vereinfachen.

Demonstration der IOTA-Identity

IOTA führt am 10. August in einem Blog selbst ein Beispiel dazu an. Möchte ein Kunde beispielsweise ein neues Bankkonto eröffnen, muss die Bank vorher seine Identität prüfen. Klar, denn das Bankkonto soll schließlich zu der richtigen Person gehören. Um einen KYC-Vorgang korrekt zu durchlaufen, muss der Kunde nun entweder in der Bank persönlich vorstellig werden, von der Regierung verifizierte Dokumente einreichen und/oder eine Video-Identifikation durchführen. Die eingesendeten Daten müssen dann jeweils von einer Person in der Bank überprüft und dann bestätigt werden. Dieser Prozess kostet viel Zeit, ist teuer und anfällig für Fehler. Durch die IOTA-Identity wäre es möglich diesen Prozess so zu vereinfachen, dass es mit der Erstellung eines E-Mail-Kontos vergleichbar wäre. Der Kunde benötigt dafür lediglich eine Wallet für die Aufbewahrung seiner Identitätsdaten, wie zum Beispiel Selv. Dazu meint IOTA:

Selv verwaltet die IOTA-basierte Identität des Kunden und kann KYC-Informationen mit der Bank teilen. Dazu müssen sowohl der Kunde als auch die Bank ihre dezentralen Identifikatoren (DIDs) teilen und den Besitz dieser Identitäten nachweisen. Wenn beide Seiten sich über die Identität des anderen sicher sind, fragt der Kunde bei der Bank nach, welche Informationen er benötigt, bevor er die erforderlichen Daten an sie sendet. Zukünftig muss der Kunde nur einen QR-Code scannen, um mit der Bank in Kontakt zu kommen, und auf „Akzeptieren“ klicken, um die entsprechenden Daten zu teilen.

IOTA Foundation

Die jüngst veröffentliche Kooperation mit der “de Volksbank” ist ein weiterer Schritt IOTAs auf dem Weg hin zu einer digitalisierten Zukunft.

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Betongold: Dieses Hotel kannst du mit Bitcoin (BTC) kaufen

David Widmann will das Hotel “Schwarzes Ross” verkaufen – allerdings nur gegen Bitcoin (BTC), Ether (ETH) und ADA.

Digitales Gold gegen Betongold. Unternehmer David Widmann, Hotelbesitzer in dritter Generation, will ein historisches Gebäude bei Dresden gegen Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH) oder Cardano (ADA) veräußern.

Das Hotel “Schwarzes Ross” ist seit 1991 in Familienbesitz – Großvater Walter Hüglin hatte das Gebäude kurz nach der Wende erworben “um dort mit [seiner] Erfahrung den Wiederaufbau voranzutreiben”, so Widmann gegenüber BTC-ECHO. Eine Hotelier-Karriere strebt der Unternehmer aber nicht an, daher steht das Schwarze Ross nun zum Verkauf.

Seine Motivation, das Hotel nur gegen Kryptowährungen hergeben zu wollen äußert sich der Eigentümer wie folgt:

Ich möchte das Hotel an jemand verkaufen, von dem ich überzeugt bin, dass er es erfolgreich ins digitale Zeitalter transformieren kann. Wer würde sich hier besser eignen als jemand der sich früh mit Digitalisierung beschäftigt hat und die Potenziale [kennt] welche sie für Hotels mit sich bringt?

David Widmann

Neben BTC auch ETH und ADA akzeptiert

Das wirft natürlich die Frage auf, ob Widmann mit seiner Eingrenzung auf BTC, ETH und ADA nicht potenzielle Investor:innen abschreckt. Der Unternehmer sieht das anders, er will jemanden mit digitaler Affinität.

Ich weiß, dass ich nicht bei Adam und Eva mit potenziellen Käufern anfangen muss. Sondern ich habe direkt jemand, der digitale Transformation nicht nur versteht, sondern lebt,

schreibt Widmann per Mail.

Dass Immobilien gegen Bitcoin zum Verkauf stehen, ist eher die Ausnahme als die Regel. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Hodler ungern ihre hart verdienten Satoshis ausgeben – vor allem im Bullenmarkt. Doch Widmann ist überzeugt: Es wird sich schon jemand finden, für den eine Transaktion mit BTC die angenehmere Option ist.

Der Vorteil liegt auf der Hand […] es gibt viele Personen, die mit Kryptowährungen reich geworden sind und diese nicht mehr extra in Fiat umtauschen müssten. Natürlich sind hier Themen wie  die momentanen Negativzinsen auf Fiat-Konten bei höheren Einlagen und die Schnelligkeit höhere Geldbeträge zu transferieren klare Vorteile mit Kryptowährungen gegenüber klassischen Überweisungen.

Am Ende ist eine Bitcoin-Akzeptanz aber vor allem für die Verkäuferseite vorteilhaft. Schließlich lassen sich Zahlungen, einmal von der Blockchain bestätigt, nicht mehr rückgängig machen.

Ob Widmann trotzdem einen neureichen Krypto-Jünger um die 40 BTC erleichtern kann, die das Schwarze Ross kosten soll, bleibt abzuwarten.

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Hessische Vermögensverwaltung bietet Kryptowährungen an

Bei der hessischen Vermögensverwaltung Plutos können Kunden ab sofort in Kryptowährungen investieren. Das Management übernimmt das Unternehmen.

Die Vermögensverwaltung Plutos integriert ab sofort auch Kryptowährungen in ihre Dienstleistungen. Das verkündete das Unternehmen aus Frankfurt am Main vor Kurzem in einer Pressemitteilung. Kunden mit einem liquiden Vermögen ab 500.000 Euro können aus einem Pool von über 30 Kryptowährungen wählen, unter anderem Bitcoin, Ethereum, Litecoin oder Polkadot.

Die Assets werden von der Frankfurter Vermögensverwaltung gemanagt. Darüber hinaus sind auch die Bankhäuser Scheich sowie von der Heydt an dem Projekt beteiligt. Letzteres übernimmt dabei die Rolle als Finanzkommissionär und kümmert sich um die treuhänderische Verwahrung. Die laufenden Kosten setzen sich aus einer Verwahrungsgebühr in Höhe von 0,35 Prozent und einem Verwaltungshonorar zwischen 1,00 und 1,25 Prozent zusammen. Alle Parteien stehen dabei unter der Regulierung der BaFin.

Der Schritt hin zur Aufnahme von Kryptowährungen in den Service der Vermögensverwaltung habe sich laut Plutos dabei aus einer hohen Nachfrage der Mandantschaft ergeben. Gegenüber BTC-ECHO teilte das Unternehmen mit:

Wir haben in den letzten Monaten festgestellt, dass das Interesse unserer privaten Kundschaft zu dem Thema Kryptowährungen sehr hoch ist. Fast in jedem Kundengespräch wird dies aktiv vonseiten unserer Mandantschaft angesprochen. Des Weiteren gehen wir davon aus, dass das Interesse an der neuen Asset-Klasse zukünftig steigen wird, da die Themen Blockchain und Kryptowährungen mittlerweile in den klassischen Medien vollständig etabliert sind und damit fast unseren kompletten Kundenstamm betrifft.

Plutos Vermögensverwaltung AG gegenüber BTC-ECHO

Das sieht auch Geschäftsführer Kai Heinrich so.

Kryptowährungen sind aus der Finanzwelt nicht mehr wegzudenken und werden in Zukunft eine wichtige Rolle beim Optimieren von Rendite und Risiko in Portfolios spielen

Plutos Geschäftsführer Kai Heinrich

“Regulierungen für Kryptowährungen angemessen”

Dass der Krypto-Space im konventionellen Finanzsektor immer mehr Beachtung findet, liegt auch an den gesetzlichen Rahmenbedingungen, die derzeit weltweit geschaffen werden. Dabei geht es vor allem um KYC- und AML-Richtliniern, aber auch um Steuern. Mit dem aktuellen Regelwerk sei man derzeit zufrieden, sagt Plutos.

Derzeit ist die Anwendung von Kryptowährungen, insbesondere des Bitcoins, als Ersatzwährung regelkonform, sofern es sich bei den Beteiligten nicht um institutionelle Teilnehmer:innen handelt. Gewerbliche Teilnehmer:innen müssen derzeit eine Erlaubnis beantragen, sodass sie Kryptoverwahrgeschäfte durchführen können. Wir erachten das regulatorische Umfeld als angemessen, wobei der Gesetzgeber mit Sicherheit in Zukunft einige Veränderungen vornehmen wird.

Plutos Vermögensverwaltung AG gegenüber BTC-ECHO

Dennoch gebe es Nachholbedarf, vor allem in der steuerlichen Thematik, meint die Vermögensverwaltung. Der Umstand, dass Käufe und Verkäufe von Kryptowährungen häufig über eine einzelne Wallet laufen, erschwere die Nachvollziehbarkeit der einjährigen Haltefrist. Anleger können hier jedoch aktiv gegensteuern. Am Markt existieren bereits einige Tracking Tools, mit denen man Trades präzise dokumentieren kann.

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Achtung Identitätsprüfung – Binance führt Ausweispflicht ein

Binance verschärft die KYC-Prozesse. Ab sofort muss man sich verifizieren um auf der Krypto-Börsen handeln zu können.

Als die Krypto-Börse 2017 gegründet wurde, war alles noch ein wenig wie im Wilden Westen. Lange war es bei Binance möglich, anonym Bitcoin, Ethereum und Altcoins zu handeln. Mit einer E-Mail-Adresse und einem Passwort konnte man direkt in die Krypto-Welt einsteigen und lostraden. Doch mittlerweile brummen immer mehr Regierungen und Behörden dem “Wilden-Krypto-Westen” strengere Auflagen auf. Die Krypto-Börse hat derzeit mit heftigem Gegenwind zu kämpfen, beispielsweise in Japan oder dem Vereinigten Königreich, und muss sich dementsprechend versöhnlich mit den Rechtshütern zeigen. Vor diesem Hintergrund nimmt es wenig wunder, dass Binance am 20. August eine allgemeine Ausweispflicht eingeführt hat. Wer fortan auf Binance handeln möchte, muss man einen “KYC” (Know your Customer)-Prozess durchlaufen.

Binance schreibt am 20. August 2021 auf dem Blog:

Der Investorenschutz ist ein integraler Bestandteil unserer DNA und unserer Kernwerte. Unsere Vision ist es, ein nachhaltiges Ökosystem zu schaffen, dass für alle Beteiligten sicher ist. In den letzten vier Jahren haben wir den Grundstein gelegt, indem wir stark in Sicherheit und den Schutz unserer Kunden investiert haben, Strafverfolgungsbehörden aus der ganzen Welt mit hochkarätigen Ermittlungen unterstützt und Opfern von Cyberkriminalität dabei geholfen haben, gestohlene Gelder im Wert von mehreren Millionen Dollar wiederzuerlangen.

Die Ankündigung der KYC-Pflicht von Binance stellt sich damit in eine Reihe anderer Nachrichten, die zeigen, dass sich die Krypto-Börse immer mehr dem globalen Regulierungsdruck beugt, beziehungsweise beugen muss. Erst am 27. Juli verkündete Binance auf Twitter, dass Nutzer die nicht verifiziert sind, nur noch maximal 0,06 Bitcoin abheben können – im Vergleich zu einem früheren Limit von zwei Bitcoin.

Eine Branche im Wandel – auch Binance muss sich anpassen

Es scheint fast so, als würden Krypto-Börsen, wie Binance, irgendwie “erwachsen(er)” werden. Waren sie bei ihrer Gründung noch weitgehend unreguliert und haben die Regierungen weltweit eher die Rolle eines Beobachters eingenommen, so regulieren Behörden die Krypto-Börsen heute immer mehr. Und die müssen sich diesem Druck anpassen – ob sie wollen oder nicht. Das sieht Binance selbst wohl auch ein; im Blogpost zur neuen KYC-Pflicht heißt es nämlich: “Unser Ziel ist es, mit politischen Entscheidungsträgern enger zusammenzuarbeiten, um globale Standards zu verbessern und Kriminelle zu entmutigen”. Wenige Tage zuvor verkündete das Unternehmen, dass es mit Greg Monahan einen ehemaligen US-Finanzkriminalbeamten als Global Money Laundering Reporting Officer ernannt hat.

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500 Millionen US-Dollar Krypto-Portfolio – Coinbase investiert massiv

Polygon plant die Gründung einer dezentralen autonomen Organisation (DAO) für Decentralized Finance (DeFi). Insgesamt soll die DAO 100 Millionen Nutzer umfassen.

Polygon ist eine der ersten erfolgreichen Skalierungslösungen für Ethereum gewesen. Vor allem Anfang Mai 2021 erlebte das Projekt einen enormen Hype, der eine Kursexplosion des MATIC-Token zur Folge hatte. Unter anderem skalierte Polygon daher als erstes Projekt DeFi-Schwergewichte wie SushiSwap (SUSHI), Curve (CRV) und Aave (AAVE). Auch jetzt ist MATIC immer noch der Platzhirsch, wenn es darum geht DeFi-Protokolle zu skalieren – doch die Konkurrenz schläft nicht.

Laut der DeFi-Analyseplattform DeFi Llama befinden sich derzeit über 5,3 Milliarden US-Dollar auf der Sidechain von Polygon. Zu Redaktionsschluss handelt MATIC bei 1,50 US-Dollar.

Polygon DAO soll 100 Millionen Nutzer erreichen

Am 19. August hat das MATIC-Team bekannt gegeben, dass es eine DAO gründen will, die sich auf den DeFi-Sektor spezialisieren soll. Das Ziel der DAO ist es 100 Millionen Nutzer zu erreichen. Außerdem strebt Polygon die Gründung von mehreren Komitees an, die die Zusammenarbeit und Diskussion zwischen den verschiedenen DeFi-Projekten, die Polygon nutzen, fördern sollen.

Während das Polygon-Ökosystem wächst, haben die Komitee-Mitglieder die Möglichkeit, die gegenseitige Zusammenarbeit für ihre Produkte zu verbessern

Darüber hinaus schlug das Team mehrere Möglichkeiten vor, wie die verschiedenen Komitees gewählt werden sollen. Einerseits könnte man ausschließlich die MATIC-Staker dazu berechtigen, die Komitees zu wählen. Andererseits wäre es auch denkbar, dass man alle DAO-Token-Inhaber, also alle Token-Inhaber der Protokolle die MATIC nutzen, an den Abstimmungen beteiligt.

Nicht nur MATIC macht sich derzeit Gedanken darüber, wie dezentrale Governance in Zukunft funktionieren soll. Vitalik Buterin, der Gründer von Ethereum, hat jüngst einen Beitrag über dezentrale Governance geschrieben. In diesem rief er dazu auf, dass die Governance von DeFi-Protokollen auf das nächste Level muss, um ihr volles Potenzial auszuschöpfen.

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