Beiträge

Circle wählt BNY Mellon als Verwahrer für USDC-Reserven

Am Donnerstag gab Circle, das Unternehmen hinter dem USD Coin (USDC), bekannt, dass es das Finanzinstitut BNY Mellon als Verwahrer für seine USDC-Reserven ausgewählt hat. BNY Mellon wurde im Jahr 1784 gegründet und ist eine der ältesten Banken Amerikas. Weltweit verwahrt und verwaltet sie ein Vermögen in Höhe von insgesamt über 46,7 Billionen US-Dollar. Sie fungiert als zentrale Anlaufstelle für Kunden, die ihre Anlagen verwalten möchten. Im Rahmen der neuen Partnerschaft wird BNY Mellon nach eigenen Angaben auch prüfen, ob digitales Bargeld für Abrechnungszwecke eingesetzt werden kann. Roman Regelman, der CEO für Asset Servicing und digitaler Leiter bei BNY Mellon, kommentierte dazu: 

„Wir sind an einem Punkt in der Entwicklung unserer Branche, an dem die Digitalisierung von Vermögenswerten sehr vielen Marktteilnehmern neue und spannende Möglichkeiten eröffnet. Als Verwahrstelle für die USDC-Reserven unterstützen wir den Markt insgesamt und bringen den Kunden einen Mehrwert, wobei wir die Rolle als Schnittstelle zwischen Vertrauen und Innovation einnehmen.“

Jeremy Allaire, Mitbegründer und CEO von Circle, fügte noch hinzu:

„Wir verzeichnen weiterhin ein exponentielles Wachstum von USDC und daher bietet uns die Zusammenarbeit mit BNY Mellon die Möglichkeit, Brücken zwischen traditionellen Finanzdienstleistungen und den aufstrebenden Märkten für digitale Vermögenswerte zu schlagen, ohne dabei das Vertrauen zu opfern.“

USDC ist mit über 52 Milliarden US-Dollar im Umlauf (Stand: März 2022) unter den am schnellsten wachsenden digitalen Dollarwährungen weltweit. Wie Cointelegraph bereits berichtete, erreichte das Gesamtangebot an Stablecoins im letzten Monat 180 Milliarden US-Dollar. Die Vereinigten Staaten sind eines der regulierungsfreundlichsten Länder in Bezug auf Stablecoins. Der Gouverneur der US-Zentralbank Waller hatte sich zuvor skeptisch gegenüber der Einführung einer digitalen Zentralbankwährung geäußert, da diese möglicherweise die Innovation im privaten Stablecoin-Sektor behindern würde. 

auf cointelegraph lesen

Iranische Regierung sieht illegales Mining nicht als Ursache für Stromausfälle

Das iranische Wirtschaftsministerium dementiert die Behauptungen von Tavanir, dem größten Stromversorger des Landes, dass die Engpässe in der Stromversorgung auf das illegale Mining von Kryptowährungen zurückzuführen sind.

Wie aus einem Bericht der Financial Tribune hervorgeht, bewertet Alireza Hadi, der Direktor für Investition und Planung im Wirtschaftsministerium, die dahingehenden Zahlen von Tavanir als „stark übertrieben“. Demnach bezweifelt er auch die Schätzung, dass durch den illegalen Abbau von Kryptowährungen im Iran bereits 3.000 Megawattstunden an Strom verbraucht wurden. „Dies würde dem Stromverbrauch von 3 Mio. Mining-Geräten entsprechen“, wie der Direktor zu bedenken gibt.

Die iranische Regierung erlaubt Krypto-Mining inzwischen offiziell, weshalb Tavanir explizit darauf verweist, dass das illegale, also nicht angemeldete, Mining für einen übermäßigen Stromverbrauch und damit einhergehende Engpässe verantwortlich ist. Im August meinte Tavanir-Sprecher Rajabi Mashhadi deshalb in diesem Zusammenhang:

„Die unangemeldeten Miner sind die Hauptverantwortlichen hinter den Stromausfällen der vergangenen Monate. Es würde 80 % weniger Ausfälle geben, wenn diese Miner ihre Aktivitäten einstellen würden.“

Aus diesem Grund hat der Energieanbieter bereits für mehr als 5.000 Mining-Farmen den Strom abgedreht und mehr als 213.000 Mining-Geräte konfisziert, die potenziell bis zu 850 Megawattstunden verbraucht haben.

Das iranische Wirtschaftsministerium hat bisher 56 Mining-Framen eine Zulassung erteilt, die zusammen knapp 400 Megawattstunden verbrauchen, wie Tavanir schätzt. Im gesamten Jahr 2020 hat das Ministerium zudem Genehmigungen für 126.000 Mining-Geräte erteilt, die gemeinsam ca. 195 Megawattstunden konsumieren.

Allein durch Whistleblower konnte Tavanir vergangenes Jahr knapp 1.100 Mining-Farmen schließen, die nicht über eine Zulassung verfügten.

Iranische Bürger, die illegales Mining bei den Behörden melden, werden mit bis zu 100 Mio. Rial belohnt (480 US-Dollar). Obwohl die Regierung Mining generell erlaubt, muss der Betrieb und die zugehörige Hardware ordnungsgemäß angemeldet werden.

auf cointelegraph lesen

IWF warnt vor El Salvadors Bitcoin-Gesetz

Der Internationale Währungsfonds warnt davor, dass die Folgen einer Einführung von Bitcoin als nationale Währung „katastrophal“ sein könnte.

Laut Tobias Adrian, Finanzberater und Direktor der Marketingabteilung des IWF, und Rhoda Weeks-Brown, Generalberaterin und Direktorin der Rechtsabteilung, könne sich eine Kryptowährung wie Bitcoin (BTC) in Ländern ohne stabile Inflation und Wechselkurse durchsetzen und Menschen ohne Bankverbindung Zahlungen ermöglichen. Die Wirtschaft könnte jedoch einen beträchtlichen Preis zahlen.

Die beiden IWF-Vertreter behaupteten, dass Länder, die Kryptowährungen als nationale Währungen einführen oder „Kryptoassets den Status eines gesetzlichen Zahlungsmittels zuerkennen“, riskieren, dass die inländischen Preise sehr instabil werden. Sie betonten auch, dass die Verwendung von Vermögenswerten konträr zu Maßnahmen zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung sei. Zudem gebe es Probleme mit der makroökonomischen Stabilität und der Umwelt.

In diesem Zusammenhang: Bitcoin in Gefahr: IWF warnt vor schlimmstem Abschwung seit 90 Jahren

„Wenn die Preise für Waren und Dienstleistungen sowohl in einer realen Währung als auch in einem Kryptoasset angegeben werden, würden Haushalte und Unternehmen viel Zeit und Ressourcen darauf verwenden, sich für eine Währung zu entscheiden, anstatt produktiven Tätigkeiten nachzugehen“, so Adrian und Weeks-Brown. „Die Staatseinnahmen wären einem Wechselkursrisiko ausgesetzt, wenn die Steuern im Voraus in einem Kryptoasset notiert werden, während die Ausgaben größtenteils in der Landeswährung gemacht werden, oder umgekehrt.“

Sie behaupteten auch, die Geldpolitik würde im Allgemeinen „an Biss verlieren“. Eine großangelegte Einführung von Kryptowährungen würde die Glaubwürdigkeit eines Landes, das einen Vermögenswert wie BTC oder einen anderen Token als offizielles Geld einführt, verringern. Sie verwiesen dabei auf die „massiven Schwankungen der Kryptowährungskurse“. Der Bitcoin-Kurs hat sich in diesem Jahr bereits zwischen etwa 65.000 US-Dollar und 30.000 US-Dollar bewegt und kletterte am Montag auf mehr als 40.000 US-Dollar. Daraufhin fiel er wieder in den Bereich von 37.000 US-Dollar.

Auf dem IWF-Blog wird El Salvador, das ab September Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel akzeptieren wird, nicht ausdrücklich erwähnt. Adrian und Weeks-Brown erklärten, eine Kryptowährung zu einer nationalen Währung zu machen, sei eine unkluge Abkürzung zu inklusiveren Finanzdienstleistungen. Die beiden behaupteten, das Mining von Kryptowährungen berge Umweltrisiken, obwohl der Präsident von El Salvador Nayib Bukele gesagt hat, er plane, die vorhandene geothermische Energie des Landes zu nutzen, um Bitcoin-Blöcke zu erzeugen.

In diesem Zusammenhang: El Salvador: Bitcoin-Einführung könnte Verhandlungen mit IWF gefährden

Negative Äußerungen des IWF gegenüber Ländern, die Kryptowährungen einführen, ist nichts Neues. IWF-Vertreter haben bereits zuvor gesagt, dass kleinere Staaten wie die Marshall-Inseln, die eine digitale Währung als gesetzliches Zahlungsmittel anerkennen, sich „Risiken für die makroökonomische und finanzielle Stabilität sowie für die finanzielle Integrität“ aussetzen würden. Damals erklärte der IWF, die lokale Wirtschaft der Inseln sei durch die Folgen der Pandemie belastet. Diese könne wahrscheinlich nicht durch die Einführung einer digitalen Währung wiederhergestellt werden.

auf cointelegraph lesen

Größter bisheriger Krypto-Betrug? – Brüder tauchen mit 3,6 Mrd. US-Dollar in Bitcoin unter

Eine südafrikanische Kryptobörse hat knapp 69.000 Bitcoin (BTC) verloren, doch damit nicht genug, denn genau wie die Krypto-Gelder haben sich auch die beiden Betreiber der Plattform scheinbar in Luft aufgelöst.

Obwohl die genauen Hintergründe noch nicht bewiesen sind, wirken die Verluste eher wie ein sogenannter „Exit-Scam“ als ein Hack. Zur Erklärung: Ein Exit-Scam ist eine betrügerische Methode, bei der sich die Betreiber einer Handelsplattform mit den eingezahlten Geldern wortwörtlich durch die Hintertür aus dem Staub machen.

Sollte dies der Fall sein, würde es sich laut Bloomberg hiermit um den größten Ausstiegsbetrug in der bisherigen Geschichte der Kryptobranche handeln. Allerdings gab es im Vorfeld bereits Warnzeichen, denn die Kryptobörse versprach eine astronomische Rendite von 10 % pro Tag.

Die AfriCrypt wurde im Jahr 2019 von den beiden Brüdern Ameer und Raees Cajee gegründet, und das mit Erfolg, denn inzwischen sollen auf der Handelsplattform ca. 54 Mrd. Südafrikanische Rand bzw. 3,6 Mrd. US-Dollar eingelagert gewesen sein, die jetzt vollständig verschwunden sind. Am 13. April verschickte das Krypto-Unternehmen dann jedoch plötzlich eine Nachricht an seine Nutzer, in der es hieß, die Plattform sei Opfer eines Hackerangriffs geworden.

Die Firma versprach sogleich, die „Rückgewinnung der verlorenen Gelder und Kundeninformationen“ in Angriff zu nehmen.

Allerdings war auch diese Versprechung verdächtig, denn wie die südafrikanische Anwaltskanzlei Hanekom Attorneys, die den Fall im Namen der geschädigten Nutzer verhandelt, berichtet, wurden die Kunden dazu aufgefordert, keine rechtlichen Schritte einzuläuten, denn dies „würde die Rückholung der Gelder verzögern“.

„Wir haben bei dieser Mitteilung sofort Verdacht geschöpft“, wie die Anwaltskanzlei angibt. Zudem stellt Hanekom Attorneys fest, dass „die Mitarbeiter von Africrypt sieben Tagen vor dem angeblichen Hackerangriff den Zugang zum Back-End der Plattform verloren haben“.

Angesichts dieser fragwürdigen Umstände schlussfolgern die Anwälte, dass sich die beiden Brüder die 69.000 BTC, die bei aktuellem Kursstand einen Gegenwert von 2,2 Mrd. US-Dollar hätten, von den AfriCrypt-Konten und Kunden-Wallets auf „verschiedene Krypto-Mixer und Krypto-Tumbler im Darkweb überwiesen haben, was für eine massive Zersplitterung gesorgt hat“, um den Weg der Gelder zu verschleiern.

Seit ihrem Verschwinden sind die Brüder auch nicht mehr telefonisch zu erreichen, jeder Anruf geht direkt auf Voicemail. Die Webseite von AfriCrypt ist ebenfalls down. Inzwischen ist eine Spezialeinheit der südafrikanischen Polizei auf der Suche nach den den beiden.

Ein südafrikanisches Gericht hat bereits ein vorläufiges Insolvenzverfahren gegen die Plattform eingeleitet, wogegen die Cajee-Brüder noch bis zum 19. Juli Einspruch einlegen können.

Wie das afrikanische Krypto-Nachrichtenportal BitcoinKe berichtet, hat die AfriCrypt in erster Linie größere Investoren umworben, die wiederum ihre Freunde anwerben sollten, wobei eine Rendite von bis zu 10 % pro Tag versprochen wurde.

Zum Vergleich: Ein betrügerisches südafrikanisches Krypto-Schneeballsystem namens Mirror Trading International hatte lediglich 10 % pro Monat in Aussicht gestellt.

Die MTI gilt als größtes Pyramidensystem in der Geschichte Südafrikas, das sich mehr als 23.000 BTC von Anlegern erschlichen hatte. Dies würde einem aktuellen Gegenwert von 774 Mio. US-Dollar entsprechen. MTI-Chef Johann Steynberg ist nach Brasilien geflüchtet, während gegen seine Firma ebenfalls ein vorläufiges Insolvenzverfahren eröffnet wurde.

auf cointelegraph lesen

An 50.000 Ladestationen für E-Autos kann in Europa bald mit Krypto gezahlt werden

Zwei europäische Zahlungsdienstleister haben sich zusammengetan, um Krypto-Zahlungen bei mehr als 50.000 Ladestationen für Elektroautos auf dem ganzen Kontinent zu ermöglichen.

Die beiden neuen Partner sind der irische Onlinehändler und Zahlungsdienstleister HIPS Payment Group Ltd und die schwedische Vourity, die auf Zahlungsvorgänge für Ladestationen spezialisiert ist.

Die Kooperation zur Einbindung von Krypto-Zahlungen beim Aufladen von Elektroautos läuft ab November 2021 für die nächsten drei Jahre.

Noch haben die beiden Firmen nicht verraten, welche Kryptowährungen zum Bezahlen genutzt werden können, wobei Vourity jedoch schon ziemlich eindeutig darauf hingewiesen hat, dass Ethereum zur Verfügung stehen wird. Der kaum zu übersehende Hinweis war ein Zahlungsterminal, auf dem unter der Kategorie „Crypto“ das Ethereum-Logo abgebildet ist. Die marktführende Smart-Contract-Plattform wird in den kommenden Monaten auf das weitaus energieeffizientere Proof-of-Stake (PoS) Konsensverfahren umsteigen, was den möglichen Umweltbedenken von Elektroautofahrern entgegenkommen sollte.

„Zurzeit prüfen wir noch, welche Kryptowährungen wir unterstützen. Diese werden dann jeweils in Fiatwährungen umgewandelt“, wie Hans Nottehed, der CEO von Vourity, in diesem Zusammenhang erklärt.

Zahlungsterminal von Vourity mit ETH-Logo (oben rechts)

Technisch funktioniert die Zahlungsabwicklung so, dass die Ladestationen von Vourity über das Hips Merchant Protocol des Partnerunternehmens an die Blockchain angeschlossen wird.

Die HIPS Payment Group hat erst im Mai das HIPS Merchant Protocol, das HIPS Merchant Protocol Gateway und den zugehörigen Merchant Token an den Start gebracht.

Das Protokoll ist sowohl auf den Blockchain-Netzwerken von Ethereum und Solana angesiedelt, in der Zukunft soll Cardano folgen.

„Mit Transaktionsgeschwindigkeiten, die nahezu an Echtzeit heranreichen, ist die Hips Merchant Blockchain auf die Abwicklung von Handelstransaktionen spezialisiert, ganz egal, ob diese per Smartphone, im Onlinehandel oder an einem Verkaufspunkt abgewickelt werden. Dafür setzt sie ein System ähnlich wie bei Kartenzahlungen ein“, wie HIPS zum Start des Protokolls angab.

E-Autos und Krypto

Die Verbindung von Elektroautos und Kryptowährungen hatte in den letzten schon mal für große Schlagzeilen gesorgt, denn der Autobauer Tesla hatte jüngst bekanntgegeben, zukünftig von Bitcoin (BTC) als Zahlungsmittel für seine Wagen absehen zu wollen. Tesla-Chef Elon Musk brachte dabei allen voran Umweltbedenken als Grund vor. Erst sobald Bitcoin mindestens zu 50 % durch erneuerbare Energien gewonnen wird, würde sich diese Haltung ändern.

Andere Hersteller scheinen konstruktivere Problemlösungen zu bevorzugen, so hat der kanadische Elektroautohersteller Daymak für 2023 ein Modell angekündigt, das mit einem Mining-Rig ausgestattet sein soll, und im Parkmodus den überschüssigen Strom für den Abbau von Kryptowährungen nutzen kann.

Stellantis, der Mutterkonzern des europäischen Autoherstellers Fiat, hat sich derweil mit Kiri Technologies zusammengetan, um einen besonders ökologischen Fahrstil von Elektroautobesitzern mit der firmeneigenen Kryptowährung KiriCoin zu belohnen.

Im selben Monat ist die Innovationsabteilung von Volkswagen wiederum eine Partnerschaft mit der Non-Profit-Organisation Energy Web eingegangen, die wiederum abzielt, über die Blockchain-Technologie Elektroautos effizienter an das Stromnetz anzubinden.

Jesse Morris, der Chief Commercial Officer von Energy Web, bestätigte gegenüber Cointelegraph, dass die Blockchain einen echten Mehrwert bei der Verbindung von Elektroautos, Ladestationen und dem Stromnetz schafft.

Morris nennt als Beispiel, dass VW-Fahrer mit Kryptowährungen belohnt werden könnten, wenn sie ihre Elektroautos während hohen Belastungszeiten des Stromnetzes nicht aufladen. Gleichsam könnten die E-Autobesitzer dazu angeregt werden, Strom zu speichern, wenn übermäßig viel Strom im Netz verfügbar ist.

auf cointelegraph lesen

NYDIG und Q2 wollen Bitcoin für 18 Mio. US-Bankkunden verfügbar machen

Die New York Digital Investment Group (NYDIG) hat sich mit Q2, einem Onlinebanking-Dinestleister für Finanzinstitute, zusammengetan, um amerikanischen Bankkunden den Zugang zu Bitcoin (BTC) zu ermöglichen.

Wie aus einer entsprechenden Pressemitteilung vom Mittwoch hervorgeht, könnten dadurch bis zu 18,3 Mio. Bankkunden zukünftig unmittelbar Bitcoin kaufen und verkaufen.

Q2 bietet seine Onlinebanking-Dienstleistungen für knapp 30 % der Top-100 US-Banken an, wodurch mehr als ein Zehntel aller amerikanischen Banken abgedeckt werden.

Wie zuvor berichtet, arbeitet die NYDIG gezielt darauf hin, dass der Handel mit Kryptowährungen direkt bei Banken möglich ist. Zu diesem Zweck ist sie zum Beispiel eine Partnerschaft mit dem Fintech-Unternehmen Fidelity National Information Services eingegangen.

Zudem hat sich die NYDIG dafür auch mit dem Onlinebanking-Service Alkami, einem Konkurrenten von Q2, und dem Zahlungsdienstleister Fiserv zusammengeschlossen, damit umso mehr Bankkunden in den Genuss kommen, mit Bitcoin handeln zu können.

In einer separaten Mitteilung hatte Fiserv bestätigt, dass die Kooperation mit der NYDIG wegen des gesteigerten Interesses an Bitcoin ebenfalls einen Weg für Banken und Kreditinstitute schaffen soll, die Anlageklasse ins Programm zu nehmen.

Die in Kalifornien ansässige First Foundation Bank ist aus diesem Grund bereits in Gesprächen mit der NYDIG und Fiserv. Die First Foundation Inc, also der Mutterkonzern der Bank, hatte im April wiederum in die NYDIG investiert, weil sie von der Zukunftsträchtigkeit von Bitcoin-Investitionsprodukten überzeugt ist.

Die NYDIG ist darüber hinaus jüngst ins Gold Partner Program von Alkami aufgenommen worden, was die Bereitstellung von Bitcoin für Banken und Kreditinstitute zusätzlich beschleunigen sollte.

Robert Gutmann, der CEO der NYDIG, unterstreicht, dass der Aufbau und Ausbau dieser Partnerschaften die so wichtige Grundlage schafft, um Bitcoin großflächig für Banken und Bankkunden verfügbar zu machen. Nur so könne das Bitcoin-Netzwerk auf lange Sicht stetig wachsen.

auf cointelegraph lesen

Home-Run! – Kryptobörse FTX wird offizieller Sponsor der Major League Baseball

Die große Kryptobörse FTX ist ab sofort ein offizieller Sponsor der amerikanischen Profi-Baseballliga MLB, womit die auf den Handel von Krypto-Derivaten spezialisierte Plattform ihren Bekanntheitsgrad in den USA weiter bedeutend steigern kann.

Im Rahmen des Sponsoringdeals sollen die Schiedsrichter der Major League Baseball mindestens die nächsten fünf Jahre das Logo der FTX auf ihren Uniformen tragen, wie FTX-Gründer und Geschäftsführer Sam Bankman-Fried am gestrigen Mittwoch auf Twitter offenlegte. Neben diesem bloßen Werbeeffekt wollen Kryptobörse und Liga auch gemeinsame Produkte erarbeiten.

„Dies war nicht das einzige Angebot, das wir hatten, aber die Kreativität und die Leidenschaft der MLB haben uns davon überzeugt, dass diese Kooperation die richtige ist“, wie sich Bankman-Fried begeistert über die neue Zusammenarbeit gibt.

Die Baseballliga hatte das Sponsoring einen Tag vorher bereits in einem Tweet angedeutet, indem es hieß: „Wir haben eine große Sache für euch.“

Die Kryptobörse FTX schlägt mit ihrem Marketing in den letzten Wochen hohe Wellen, das sich allen voran auf die Sportwelt konzentriert. So hat die Handelsplattform erst kürzlich eine Vereinbarung mit der US-Metropole Miami getroffen, die dem Krypto-Unternehmen für 19 Jahre die Namensrechte am Stadion der heimischen Basketballmannschaft der Miami Heat sichert.

Auch im E-Sports macht sich FTX wortwörtlich einen Namen, denn hier hat die Börse einen 210 Mio. US-Dollar schweren Deal mit dem erfolgreichen Team SoloMid abgeschlossen, wodurch die Mannschaft nun als TSM FTX auftritt.

Die FTX ist im Hinblick auf ihr Handelsvolumen die Nummer 15 unter den Kryptobörsen weltweit. Laut den Daten von Messari verzeichnet sie allein in den letzten 24 Stunden ein Tagesvolumen von 344 Mio. US-Dollar.

auf cointelegraph lesen

Nvidia erzielt Rekordzahlen im Q1 2021 – Einfluss der Miner „schwer zu bestimmen“

Der marktführende Grafikkartenhersteller Nvidia meldet Rekordzahlen für das erste Quartal 2021. Im Zuge dessen spielt das Unternehmen allerdings die Auswirkung des Rekordlaufs auf dem Kryptomarkt als treibende Kraft herunter, und schreibt vielmehr der Gamingbranche den Löwenanteil am Erfolg zu.

Demnach stellt der Chiphersteller in seinem Quartalsbericht ein insgesamtes Umsatzwachstum von 84 % fest, obwohl es in den letzten Wochen und Monaten auf der ganzen Welt zu beträchtlichen Lieferengpässen bei der Herstellung von Chipsätzen gekommen ist.

Umsatz und Gewinn von Nvidia übertreffen selbst die Erwartungen der Wall Street, denn im Q1 2021 steht ein Umsatz von 5,66 Mrd. US-Dollar und ein Gewinn pro Aktie von 3,66 US-Dollar zu Buche. Zum Vergleich: Prognostiziert waren zuvor „nur“ 5,41 Mrd. US-Dollar Umsatz und 3,28 US-Dollar Gewinn pro Aktie.

Nvidia verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass sich die Nachfrage aus dem Videospielbereich in den letzten 12 Monaten mehr als verdoppelt hat, was ein Absatzwachstum von 106 % im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Der Umsatz durch Gaming stieg dadurch auf 2,76 Mrd. US-Dollar an.

Durch den Verkauf von Grafikkarten hat das Unternehmen insgesamt 3,45 Mrd. US-Dollar generiert, was wiederum einer Steigerung von 81 % entspricht. Allerdings führt Nvidia lediglich Einnahmen in Höhe von 155 Mio. US-Dollar auf Krypto-Miner zurück, die die GPUs für das Mining von Kryptowährungen nutzen.

Womöglich spielt die Firma den Einfluss der Miner jedoch gezielt herunter, denn Nvidia setzt langfristig auf die Gamingbranche als hauptsächlichen Kundenstamm, weshalb sie in den letzten Monaten unter anderem sogar eine Mining-Bremse für die GTX-Reihe verbaut hat, um die Grafikchips weniger attraktiv für Miner zu machen.

Obwohl der Hersteller einräumt, dass die Miner einen positiven Einfluss auf die Nachfrage nach Grafikkarten hatten, gibt Nvidia an, dass es „schwer zu bestimmen“ sei, welchen Anteil daran die Mining-Branche tatsächlich ausmacht.

Trotz dieser „Rekordzahlen“ geht Nvidia davon aus, dass die Verknappung auf dem Markt in den nächsten Monaten anhalten wird, wodurch auch die eigenen Grafikkarten im zweiten Halbjahr noch heiß umkämpft sein werden.

Nvidia-Geschäftsführer Jensen Huang ist zuversichtlich, dass spezielle Mining-Chips (CMPs) Abhilfe schaffen können, indem die GPU-Nachfrage der Miner durch diese reduziert wird:

„Die CMPs liefern für sie bessere Ergebnisse, und die Produktion dieser Chips verringert nicht die Produktion unserer GeForce-Grafikkarten. Wir können damit also die Angebotsmenge für Gamer sichern.“

Schon in der Vergangenheit hatte das Unternehmen versucht, mit spezieller Mining-Hardware die Nachfrage der beiden Bereiche aufzuteilen, doch dieser Schuss ging nach hinten los. Im Zuge dessen hatte der Hersteller angegeben, dass 2017 und 2018 knapp die Hälfte aller Grafikkarten durch Miner aufgekauft wurden, was angeblich zu falschen Prognosen für zukünftige Absätze geführt hatte. Investoren hatten daraufhin eine Klage eingereicht, die Nvidia inzwischen gewonnen hat.

auf cointelegraph lesen

„Chance für die Region“ – Nebraska erlaubt Krypto-Verwahrung auf Landesebene

Der amerikanische Bundesstaat Nebraska hat unter dem neu gewählten Senator Mike Flood nun einen rechtlichen Rahmen für die Verwahrung von Kryptowähurngen geschaffen. Der Politiker der Republikanischen Partei hatte das Gesetz im Januar eingegeben.

Die Eingabe des zugehörigen Gesetzentwurfs war zwei Wochen nach der Wahl von Flood eine von dessen ersten Amtshandlungen. Der „Nebraska Financial Innovation Act“ erlaubt Banken und Finanzdienstleistern in Nebraska, Krypto-Verwahrungsdienstleistungen anbieten zu dürfen, indem sie dafür eine neue Zulassung einholen, die in dem Gesetz verankert ist. Im Parlament des Bundesstaats sind die Republikaner mit 32 zu 17 Sitzen deutlich in der Mehrheit, allerdings wurde der Entwurf mit 46 zu 2 Stimmen ohnehin nahezu einstimmig verabschiedet.

Das Gesetz ermöglicht Banken und Finanzinstituten innerhalb von Nebraska, also auf Landesebene, die Verwahrung von Kryptowährungen anbieten und durchführen zu können. Der Bundesstaat übernimmt dabei „Zulassung, Beaufsichtigung und Regulierung“ für diese Dienste. Voraussetzung ist, dass die Anbieter bereits eine entsprechende Zulassung als Bank oder Finanzdienstleister in den USA oder im Ausland besitzen.

Das Blockchain-Unternehmen Telcoin, das hauptsächlich mit dem Ethereum-Netzwerk arbeitet, war maßgeblich an der Ausgestaltung des Gesetzentwurfs beteiligt. In Senator Flood fand das Unternehmen dann einen bereitwilligen Partner, denn der Politiker will Nebraska in den USA zu einem der Hotspots für Finanztechnologie machen, weshalb er mit dem „Transactions in Digital Assets Act“ bereits ein weiteres Gesetz auf den Weg gebracht hat, das in diese Wirkungsrichtung arbeitet. Im Januar hatte der Senator dahingehend erklärt:

„Wir müssen gut bezahlte, hoch qualifizierte Arbeitsplätze schaffen. Wir müssen Arbeitsplätze schaffen, die Geld in unsere Region bringen. […] Ein Bekannter von mir, der in der Kryptobranche arbeitet, hat Interesse, sich in Norfolk niederzulassen. So etwas ist eine riesige Chance für unsere Region.“

Die Telcoin gibt sich angesichts der Verabschiedung des Entwurfs hoch erfreut und meint, dass davon „eine Signalwirkung ausgeht, dass Nebraska sich für diese neue, spannende Branche öffnet“. Während die Verwahrung von Kryptowährungen im vergangenen Jahr in den USA bereits auf Bundesebene zugelassen wurde, ist Nebraska erst das zweite Bundesland, das grünes Licht gibt. Wyoming hatte zuvor als erster Bundesstaat eine Zulassung für Krypto-Verwahrung erteilt.

auf cointelegraph lesen

Digitale Versicherung Metromile will 10 Mio. US-Dollar in Bitcoin investieren

Die digitale Versicherungsgesellschaft Metromile Inc will Bitcoin (BTC) zum wichtigen Bestandteil ihres Geschäftsmodells machen, was einen weiteren Beleg dafür liefert, dass die marktführende Kryptowährung immer mehr im Mainstream ankommt.

Wie der Versicherer am Donnerstag angekündigt hat, sollen Versicherungsnehmer zukünftig die freie Wahl darüber haben, ob sie ihre Einzahlungen und Auszahlungen in BTC oder US-Dollar tätigen. Damit wäre Metromile die erste Versicherung überhaupt, die sowohl Beiträge als auch Leistungen in Form von Kryptowährungen ermöglicht.

Im Zuge dessen will die Gesellschaft im zweiten Quartal 10 Mio. US-Dollar in Bitcoin investieren. Für diesen Ankauf wird zwar noch kein genaues Datum genannt, doch bei aktuellem Kursstand würde die Versicherung damit knapp 175 BTC erwerben.

Wie der Versicherer erklärt, sollen Krypto-Zahlungen dabei helfen, „Versicherungen fairer zu gestalten und die finanzielle Sicherheit von Versicherungsnehmern zu verbessern, die mehr und mehr auf Kryptowährungen als Anlageprodukt setzen“.

Dan Preston, der CEO von Metromile, führt dahingehend aus:

„Dezentralisierte Finanzdienstleistungen (DeFi) zu unterstützen und Bitcoin als neuen Zahlungsweg anzubieten, ist für unsere digitale Versicherungsplattform der nächste logische Schritt. Damit schaffen wir fairere Versicherungsleistungen für alle.“

Die Metromile ist eine in San Francisco ansässige Autoversicherung, die Versicherungsbeiträge anhand des genauen Kilometerstands berechnet, und diese nicht schätzt. Laut eigenen Angaben spart sie ihren Versicherungsnehmern damit 47 % Kosten pro Jahr.

Das Versicherungsunternehmen hat am 30. März seinen Quartalsbericht für das Q4 2020 vorgelegt, in dem sich eine deutliche Steigerung an laufenden Versicherungen zeigt. Nichtsdestotrotz liegen die Einnahmen allerdings leicht hinter den Ergebnissen von 2019.

Die Metromile, die unter dem Kürzel MILE an der Nasdaq gehandelt wird, liegt bei Redaktionsschluss 2,1 % im Minus und erreicht einen Kurs von 8,81 US-Dollar. Die Marktkapitalisierung der Versicherung beläuft sich auf 1,1 Mrd. US-Dollar.

auf cointelegraph lesen