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Ripple: Obama-Schatzmeisterin tritt Führungsriege bei

Ripple verstärkt seine Chefetage mit zwei hochkarätigen Neuzugängen. Der XRP-Kurs performt weiterhin stark.

Die Führungsetage des kalifornischen FinTech-Unternehmens Ripple hat einen prominenten Neuzugang vermeldet: Mit Rosa “Rosie” Gumataotao Rios hat sich die ehemalige US-Schatzmeisterin der Obama-Regierung dem Ripple-Vorstand angeschlossen. Während ihrer Amtszeit war Rios für 4.000 Mitarbeiter und einem Jahresbudget von 5 Milliarden Dollar verantwortlich. Die hochdekorierte Finanzexpertin hält große Stücke auf ihren neuen Arbeitgeber:

Ich habe meine Karriere der finanziellen Inklusion und dem Empowerment gewidmet, was erfordert, neue und innovative Lösungen in starre Prozesse einzubringen. Ripple ist eines der besten Beispiele dafür, wie man Kryptowährung in einer substanziellen und legitimen Rolle nutzen kann, um Zahlungen weltweit zu erleichtern. Blockchain und Krypto werden unsere zukünftigen globalen Finanzsysteme untermauern. Kryptowährungen sind das Was. Ripple ist das Wie”,

lässt sich Rios in einer Pressemittelung von Ripple zitieren. Neben Rios, die dem Board of Directors beitritt, erhält Ripple mit Krsitina Campbell eine neue CFO. Campbell war zuvor etwa fünf Jahre als CFO bei PayNearMe tätig, einem in Santa Clara, Kalifornien, ansässigen Abrechnungs- und Zahlungsunternehmen. Davor hatte sie leitende Positionen bei dem auf Kredit- und Debit-Karten spezialisierten Finanzdienstleister Green Dot Corp. inne.

Kryptowährungen und Blockchain-Technologie ermöglichen es uns, die Systeme und Infrastruktur rund um den Geldverkehr neu zu denken und zu verbessern. Mit dieser Technologie werden wir das globale Finanzsystem für alle zugänglich machen,

haut Campbell in die gleiche Kerbe wie Rios. Ripple sei für dieses Unterfangen “einzigartig positioniert”, ist sich Campbell sicher.

BTC-ECHO Magazin (5/2021): Social Token – das nächste große Ding?

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Ripple (XRP): Security oder Kryptowährung?

Während Ripple auf die globale Adoption schielt, liegt das Unternehmen nach wie vor mit der heimischen Börsenaufsichtsbhörde SEC über Kreuz. Diese hat gegen Ripple, CEO Brad Garlinghouse und Co-Founder Chris Larsen Ende Dezember 2020 Anklage erhoben. Hintergrund ist der aus regulatorischer Sicht ungeklärte Status von XRP, dem von Ripple entwickelten digitalen Asset. Für die SEC ist die Sache klar: Sie hält XRP für ein Wertpapier, das die Kriterien des Howey-Tests erfüllt. Ripple wird indes nicht müde zu betonen, dass XRP als unabhängiges Asset auf seiner eigenen DLT (dem XRP Ledger, XRPL) existiert.

Der XRP-Kurs wurde von der Klage zunächst kalt erwischt – auch, weil viele Bitcoin-Börsen nach Bekanntwerden der Klage vorsorglich das Trading mit XRP einstellten. Der Fall SEC vs. Ripple befindet sich noch in der Beweisfindungsphase. Ob es zum Prozess kommt, darüber muss die zuständige Richterin am New York Southern District Court entscheiden. Pressemitteilungen und veröffentlichte Gerichtsdokumente haben dem XRP-Kurs zuletzt immer wieder positive wie negative Impulse gegeben. Von der apokalyptischen Stimmung von Ende 2020 ist indessen wenig übrig geblieben. Zwar handelt XRP anders als viele Altcoins noch deutlich unter seinem Allzeithoch von 2018. Doch mit einem Kurs von 1,67 USD hat der Ripple-Coin den Schock der SEC-Klage, der XRP bis auf die Marke von 0,21 USD fallen ließ, mehr als kompensiert.

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8. Mai wird zu Wendepunkt für Dogecoin: DOGE könnte wie XRP 2018 abschmieren

Dogecoin (DOGE) steigt und Bitcoin (BTC) stagniert. Aber ein Analyst sagt voraus, dass diese Woche die DOGE-Blase platzen soll.

Auf Twitter hat der bekannte Nutzer Lowstrife am Dienstag die Ähnlichkeiten zwischen Dogecoin und XRP hervorgehoben. Das deutete er als Warnzeichen dafür, dass „das Ende“ nahe sei.

„Endspurt“

Wie Cointelegraph berichtete, ist das DOGE/USD-Paar in dieser Woche weiter nach oben geklettert und hat seine vorhergehenden Verluste wieder wettgemacht und seinen vorherigen Höchststand von 0,47 US-Dollar übertroffen. Seit Jahresbeginn ist das Paar um 7.000 Prozent gestiegen.

Da Elon Musk, der als Befürworter von DOGE bekannt ist, am Samstag seinen Auftritt bei Saturday Night Live als „The Dogefather“ hat, gilt dieses Datum jedoch als wichtiger Wendepunkt für die weitere Entwicklung des Meme-Altcoins.

Musk hat bereits das ganze Jahr über Schlagzeilen wegen seiner Befürwortung des Dogecoin gemacht. Damit hat er gezeigt, dieser nicht organisch wächst, sondern sehr leicht von sozialen Netzwerken beeinflussen lässt.

Sollte sich das Blatt jedoch wenden, könnten Hodlern Verluste drohen, die an das Ende der „Alt-Saison“ von 2018 erinnern.

Der Kryptowährungshändler Lowstrife sieht bereits Anzeichen einer solchen Altcoin-Apokalypse auf dem Spotmarkt.

„Alle großen Rallyes von Doge in diesem Jahr waren kleiner und weniger aggressiv. Was anfangs 18 Stunden gedauert hat, läuft jetzt schon seit 2 Tagen“, kommentierte Lowstrife.

„Ich vermute, dass das der Endspurt ist, bevor alles endgültig vorbei ist. Der 8. Mai ist der Tag, den man im Auge behalten sollte.“

DOGE/USD 1-Tages-Kerzenchart (Bittrex). Quelle: TradingView

Wie die Allzeithochs von XRP

Die jüngste Phase des DOGE-Wunders ähnelt auffallend dem letzten Schub von XRP im Jahr 2018. Daraufhin ist das XRP/USD-Paar auf sein Allzeithoch von 3,20 US-Dollar geklettert. Anschließend ging das Paar langsam zurück und erreichte ein Tief von 0,14 US-Dollar. Das ist ein Verlust von 95,6 Prozent.

XRP/USD 1-Wochen-Kerzenchart (Bitstamp). Quelle: TradingView

Die aktuelle Situation kommt auch neueren Marktteilnehmern nur allzu bekannt vor. Das GameStop-Debakel, bei dem einzelne Händler den Kurs der Aktie in die Höhe trieben, um die Hedgefonds mit ihren Leerverkäufen zu vernichten, hat den Weg für eine ähnliche Bewegung bei den Kryptowährungen geebnet.

Anders als bei Aktien gibt es für die Regulierungsbehörden keine Möglichkeit, Druck auf die Händler auszuüben oder den Zugang zum Vermögenswert selbst einzuschränken. Außer, sie würden die Handelsplattformen zwingen, das für sie zu tun.

Adam Back, der CEO von Blockstream, erklärte dazu, dass der DOGE-Bullenlauf ein Beispiel für einen Casino-ähnlichen Markt sei.

„Wie ein GME-Short-Squeeze. Nicht weil der Markt sagt, dass das einen Wert hat, sondern im Gegenteil, weil es zu Recht als wertlos leerverkauft wird“, wie er auf Twitter sagte.

„Je witziger und einfacher zu pumpen, desto mehr Leute werden sich zusammen finden und das Ding in Casino-Manier pumpen und dumpen.

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Kein Scherz mehr: DOGE-Marktkapitalisierung überholt Nintendo und XRP

Die Marktkapitalisierung von Dogecoin (DOGE), der Meme-Kryptowährung, die vor sieben Jahren als Scherz begann, hat nach einer Rallye die Marktkapitalisierung des großen japanischen Videospielunternehmens Nintendo überholt.

Laut Daten von AssetDash ist die Marktkapitalisierung von DOGE auf 77,7 Mrd. US-Dollar am Dienstag nach einer Rallye gestiegen. Der Coin ist damit zum ersten Mal auf über 0,60 US-Dollar geklettert. Mit dieser Rallye schaffte es die Marktkapitalisierung des Projekts vor die Kryptowährungsbörse Coinbase mit 73,8 Mrd. US-Dollar und Nintendo mit 76,3 Mrd. US-Dollar. DOGE liegt derzeit bei 0,65 US-Dollar und ist damit auch nach wie vor an XRP vorbeigezogen. Er liegt auf Platz 4 unter den Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung laut CoinMarketCap.

Zuvor konnte der Token an Tether (USDT) vorbeiziehen, nachdem die Handelsplattform eToro angekündigt hatte, dass sie nun Dogecoin unterstützt. Am Dienstag folgte auch die große Kryptobörse Gemini diesem Beispiel. Tyler Winklevoss nannte DOGE „organisch, respektlos und lustig“.

Die Marktkapitalisierung von Dogecoin lag bei Redaktionsschluss bei rund 82 Mrd. US-Dollar mit einem großen Abstand zu Binance Coin (BNB) mit 96 Mrd. US-Dollar und der Marktkapitalisierung großer US-amerikanischer Unternehmen wie General Motors und FedEx. Als der Token 0,61 US-Dollar erreichte, hat er die Marktkapitalisierung des bulgarischen Lew überholt.

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SBI deutet geplanten Börsengang von XRP-Herausgeber Ripple an

Wenn es nach dem größten Anteilseigner von Ripple geht, dann ist ein Börsengang der XRP-Mutter bereits gemachte Sache.

“Wir werden nicht die ersten und auch nicht die letzten sein” – so äußerte sich Ripple-CEO Brad Garlinghouse noch auf dem Weltwirtschaftsgipfel 2020 zum Thema Börsengang. Freilich hat sich das kalifornische FinTech damals noch nicht im Clinch mit der US-amerikanischen Börsenaufsicht SEC befunden. Denn wenn es nach der Behörde geht, dann hat Ripple mit XRP bereits ein Wertpapier unters Volk gebracht. Ende 2020 hat die SEC das Unternehmen Ripple sowie CEO Garlinghouse und Mitgründer Chris Larsen mit einer Klage überzogen.

Die Verhandlung mit der SEC ist offenbar die letzte Hürde, die Ripple nehmen muss, bevor das FinTech an die Börse drängt. Das behauptet zumindest Yoshitaka Kitao, seines Zeichens Chef des FinTech-Konglomerats SBI Group, der größten externen Anteilseignerin von Ripple.

Nach dem aktuellen Rechtsstreit wird Ripple an die Börse gehen. Der aktuelle CEO will das tun. Chris möchte das tun,

zeigte sich Kitao bei der Präsentation der Quartalszahlen von SBI am 28. April überzeugt.

Frustrierend: Garlinghouse kritisiert US-Regulierung

Zwei Tage später hat Brad Garlinghouse im US-Fernsehen seiner Frustration über die US-amerikanische Krypto-Regulierung Luft gemacht. In der CNBC-Show Squawk Box lobte Garlinghouse Singapur und Japan für das klare Regelwerk, an dem sich Krypto-Unternehmen in diesesn Ländern orientieren könnten. Den USA attestierte der Ripple-Chef bei dieser Gelegenheit erheblichen Nachholbedarf: “Ironischerweise haben sie hier in den Vereinigten Staaten nicht die gleiche Klarheit geschaffen. Es ist das einzige Land auf dem Planeten, das gesagt hat, XRP ist etwas anderes als eine Währung.”

Ripple-Kurs (XRP) schaltet in den Rallye-Modus

Der XRP-Kurs befindet sich seit Wochenbeginn im Bullen-Modus. Zu Redaktionsschluss hat XRP die Marke von 1,6 USD geknackt. Im direkten 7-Tage-Vergleich konnte der Kurs um kräftige 47 Prozent zulegen.

XRP-Kurs im Wochenverlauf. Quelle: BTC-ECHO

Mit einem Tagesplus von 16 Prozent druckt XRP von allen Top-10-Coins am 30. April erneut die grünsten Kerzen. Das schlägt sich auch in der Bitcoin-Dominanz nieder, die derzeit auf dem niedrigsten Stand seit langem ist.

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SBI-Chef bestätigt: Ripple will nach SEC-Klage an die Börse gehen

Der große Krypto-Unternehmen Ripple plant trotz seines anhaltenden Rechtsstreits mit der amerikanischen Börsenaufsicht SEC weiterhin einen zukünftigen Börsengang, wie der Geschäftsführer der angehörigen SBI Group jetzt verrät.

Yoshitaka Kitao, der CEO des japanischen Finanzkonzerns SBI Group, der eine beträchtliche Beteiligung an Ripple hält, stellt in Aussicht, dass das Krypto-Unternehmen die Pläne um einen Börsengang vorantreibt, sobald der Prozess gegen die SEC durch ist.

Wie Kitao am Mittwoch im Rahmen einer telefonischen Investorenkonferenz offenlegte, sind Ripple-CEO Brad Garlinghouse und der leitende Vorsitzende Chris Larsen dabei die treibenden Kräfte, die sich selbst durch die Anklage nicht abschrecken lassen:

„Nach dem Prozess wird Ripple an die Börse gehen. Der CEO will das und auch Chris will das.“

Für den japanischen Finanzkonzern wäre dies ein Segen, denn wie Kitao erklärt, würde sich die Investition in das Blockchain-Unternehmen dadurch umso mehr lohnen. Die SBI ist der größte ausländische Anteilseigner bei Ripple.

Zudem prognostiziert Kitao, dass auch das Blockchain-Konsortium R3, in das die SBI ebenfalls investiert ist, in Zukunft auch an die Börse gehen wird.

„Wir investieren in Krypto-Unternehmen, setzen die Blockchain-Technologie bereits in unserem Konzern ein und verbreiten die Blockchain in der Finanzbranche. Das ist die grundlegende Strategie der SBI Group“, wie der CEO das Vorgehen seines Konzerns erklärt.

Garlinghouse hatte im letzten Jahr bereits durchsickern lassen, dass Ripple auf einen Börsengang schielt, denn seiner Meinung nach würden bald ohnehin immer mehr Krypto-Unternehmen diesen Weg wählen: „In den nächsten 12 Monaten wird es verstärkt Börsengänge in der Kryptobranche geben. Wir werden dabei nicht die ersten, aber auch nicht die letzten sein. Ich gehe jedoch eher davon aus, dass wir vorne mit dabei sind. Das wäre ein völlig natürlicher Entwicklungsschritt für unser Unternehmen.“

Wie zuvor berichtet, hat die SEC im Dezember 2020 Anklage gegen Ripple Labs und deren Geschäftsführer Garlinghouse und Larsen eingereicht. Als Vorwurf steht dabei im Raum, dass die Herausgabe der firmeneigenen Kryptowährung XRP einen rechtswidrigen Wertpapierverkauf konstituiert. Ripple konnte bisher mehrere kleine Teilerfolge in dem Prozess erzielen, was den Kurs der Kryptowährung zurück über 1,4 US-Dollar gehievt hat. Ein Wert, der zuletzt im Januar 2018 erreicht worden war.

Ripple hat bisher nicht auf Anfrage von Cointelegraph reagiert.

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SEC wehrt sich gegen Ripple-Antrag: XRP antwortet mit Kursrallye

Der XRP-Kurs outperformt am 27. April die Riege der anderen Top-Coins. Unterdessen will die SEC Ripple keine Einsicht in Kommunikationen mit dem Ausland gegeben.

Ist XRP nun eine digitale “Ripple-Aktie” oder nicht? Diese Frage beschäftigt seit Ende 2020 U.S. District Court for the Southern District of New York (NYSD). Die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde SEC ist fest davon überzeugt, dass XRP die Funktion eines Wertpapiers (Security) erfüllt. Ripple, so der Vorwurf der Behörde, habe es versäumt, XRP als solches anzumelden und damit US-Privatinvestoren illegalerweise angeboten. Das kalifornische FinTech argumentiert dagegen, dass XRP als unabhängiges digitales Asset auf dem XRP Ledger exisitiert. In dem Fall hat es bereits viele Wendungen gegeben, die sich häufig auch im XRP-Kurs niedergeschlagen haben.

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Erst Mitte April errang Ripple zwei Etappenziele auf dem Weg zur Einstellung des Verfahrens. Das NYSD hatte der SEC die Einsicht in die privaten Finanzen der Angeklagten Brad Garlinghouse (Ripple CEO) und Chris Larsen (Co-Founder) untersagt. Gleichzeitig forderte das Gericht die Behörde auf, ihre internen Kommunikationen über Bitcoin und Ethereum einsehbar zu machen.

Laut Ripple-Verteidigung habe die US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) außerdem nicht rechtzeitig davor gewarnt, dass XRP-Transaktionen gegen das Gesetz verstoßen und als Investment-Verträge zu betrachten sind.

Die SEC hat diese Argumentation zuletzt zurückgewiesen.

Die Implikationen der Verteidigung von Ripple – dass die SEC, um Verstöße gegen die Wertpapiergesetze zu verfolgen, die Rechtswidrigkeit eines bestimmten Verhaltens vor der Einreichung der Klage ausdrücklich mitteilen muss – stellt das gesetzliche System auf den Kopf, und die Due Process Clause [Klausel der angemessen Behandlung] verlangt kein solches Ergebnis.

SEC will sich nicht in die Karten schauen lassen

Nun wollen die Ripple-Anwälte der SEC genau auf die Finger schauen: Hat die Behörde möglicherweise bereits im Vorfeld der Klage im Ausland Nachforschungen angestellt, die nicht von geltendem Recht gedeckt waren? Um das herauszufinden, verlangten die Rippen-Verteidiger in einem Brief vom 16. April Einsicht in etwaige Kommunikationen zwischen der SEC und ausländischen Regulierungsbehörden. Im Wortlauf heißt es in dem Schreiben an die zuständige Richterin:

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Insbesondere erfuhren die Beklagten – nicht von der SEC, wie es nach den Federal Rules of Civil Procedure erforderlich wäre, sondern von dritten Geschäftskontakten im Ausland –, dass die SEC die Offenlegung völlig außerhalb des Geltungsbereichs der Federal Rules und des Haager Übereinkommens betreibt, indem sie in unzulässiger Weise Memoranda of Understanding (“MOU”) mit ausländischen Aufsichtsbehörden ausnutzt, die dann auf Ersuchen der SEC belastende Dokumentenanfragen an Unternehmen stellen, die der ausländischen Zuständigkeit der ausländischen Aufsichtsbehörde unterliegen.

Die SEC reagierte eine Woche später auf den Vorstoß:

Die SEC hat sich bereits bereit erklärt, den Beklagten (1) alle Dokumente, die sie von Dritten erhalten und der SEC aufgrund der Anfragen zur Verfügung gestellt hat, und (2) eine Liste der Kategorien von Dokumenten, die die SEC von jeder ausländischen Behörde angefordert hat, zur Verfügung zu stellen,

so die SEC in einem Brief an Richterin Netburn vom 23. April.

Während der Fairness damit hinreichend Rechnung getragen werde, könnte die Erfüllung von Ripples Forderung einer Offenlegung der Kommunikationen mit ausländischen Regulierungsbehörden “weitreichende negative Auswirkungen” für grenzüberschreitende SEC-Ermittlungen haben, argumentiert die Behörde weiter.

XRP-Kurs startet durch

Ein Blick auf den XRP-Kurs verrät aktuell nichts von den harten Bandagen, die in der Causa Ripple angelegt werden. Im Gegenteil: Zu Redaktionsschluss handelt XRP bei 1,44 USD. Mit einem 24-Stunden-Plus von satten 21 Prozent gehört XRP zu den Top-Performern am 27. April. Auch die Monatsbilanz könnte den Eindruck erwecken, als sei der Streit mit der SEC bereits vom Tisch. Hier kann XRP mit einem Wachstum von 163 Prozent aufwarten. Ob sich dieser Trend verfestigt, hängt maßgeblich von den weiteren Entwicklungen im Rechtsstreit ab. Das letzte Wort liegt bei Richterin Sarah Netburn – und kann noch lange auf sich warten lassen.

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XRP Ledger soll mit Smart Contracts aufgerüstet werden

Die BaFin hat einen Pfälzer Ableger des mutmaßlichen Krypto-Scams OneCoin ins Visier genommen.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ermittelt gegen den Betreiber der Website onecoin-pfalz.de. Die Behörde unterstellt, dass auf der Website ohne entsprechende Erlaubnis Finanz-Dienstleistungen angeboten werden. In einer entsprechenden Verbrauchermitteilung in der Rubrik “Unerlaubte Geschäfte” erklärt die BaFin am 20. April auf ihrer Website:

Die BaFin stellt gemäß § 37 Absatz 4 Kreditwesengesetz (KWG) und § 8 Absatz 7 Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG) klar, dass der Betreiber der Webseite onecoin-pfalz.de keine Erlaubnis nach dem KWG oder dem ZAG zum Betreiben von Bankgeschäften, Erbringen von Finanzdienstleistungen oder Zahlungsdiensten hat. Der Betreiber unterliegt nicht der Aufsicht der BaFin. Der Inhalt der Webseite rechtfertigt die Annahme, dass der Betreiber unerlaubt Bankgeschäfte bzw. Finanzdienstleistungen oder Zahlungsdienste in Deutschland anbietet.

OneCoin – da war doch was?

Wer den Krypto-Space in den letzten Jahren verfolgt hat, dem dürfte OneCoin ein Begriff sein. Das 2014 gegründete System gilt als einer der größten mutmaßlichen Krypto-Scams in der Geschichte. Bis zu 4 Milliarden US-Dollar soll das Projekt um die bulgarische “Cryptoqueen” Ruja Ignatova weltweit von Anlegern ergaunert haben. Ignatova ist im Jahr 2017 untergetaucht, ihr Bruder Konstantin Ignatov steht wegen seiner Mitarbeit an dem Projekt bereits seit Ende 2019 in den USA vor Gericht. Er hat sich bereits in mehreren Anklagepunkten, darunter Geldwäsche und Betrug, für schuldig bekannt. Im Rahmen eines Plea Deals sicherte Ignatov den Strafverfolgungsbehörden seine Kooperation zu. Ein Urteil wird für Mai 2021 erwartet.

Auch in der BaFin-Meldung zu OneCoin-Pfalz.de wird auf frühere Maßnahmen der Behörde gegen OneCoin-Projekte verwiesen. Im April 2017 hat die Bafin den Unternehmen OneCoin Ltd (Dubai) und OneLife Network Ltd (Belize) untersagt, in Deutschland Geschäfte mit “OneCoins” zu machen.

Zwar ist bislang noch offen, ob direkte eine Verbindung zwischen onecoin-Pfalz.de und dem OneCoin-Projekt von Ignatov besteht. Da auf der Website jedoch nicht nur mit der Marke OneCoin, sondern auch mit der vermeintlichen Expertise der verschollenen Gründerin geworben wird, ist es nicht verwunderlich, dass bei der BaFin die Alarmglocken läuteten.

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Institutioneller XRP-Zufluss steigt: Verwaltetes Vermögen verdoppelt sich

Institutionelle Investoren haben in der vergangenen Woche XRP stark gekauft. Das verwaltete Vermögen (XRP-Anlageprodukte) hat sich dabei fast verdoppelt.

Laut dem CoinShares-Bericht mit dem Titel „Digital Asset Fund Flows Weekly“ flossen in dieser Woche rund 33 Mio. US-Dollar in XRP-Produkte. Damit ist das verwaltete Vermögen auf 83 Mio. US-Dollar gestiegen.

Im Bericht heißt es, die Woche sei die bullischste für institutionelle Kryptoprodukte seit Anfang März gewesen. Dabei wurden 233 Mio. US-Dollar in institutionelle Fonds investiert.

Die Altcoins haben insgesamt eine erneut starke Marktaktivität verzeichnet. 65 Mio. US-Dollar flossen dabei in Ether (ETH)-Produkte, in Binance Coin (BNB)-Fonds 3 Mio. US-Dollar, in Bitcoin Cash (BCH) 4 Mio. US-Dollar, in Polkadot 5 Mio. US-Dollar und in Tezos (XTZ) 7 Mio. US-Dollar. Etwa 6 Mio. US-Dollar wurden in Produkte mit mehreren Vermögenswerten investiert.

Bitcoin (BTC)-Produkte machen mit 50 Mrd. fast 78 Prozent des institutionellen verwalteten Vermögens aus, gefolgt von Ether mit 10,7 Mrd. US-Dollar oder 16,8 Prozent. Alle anderen Krypto-Vermögenswerte machen weniger als 1 Prozent des in der Branche eingesetzten Kapitals aus. Binance Coin kann 571 Mio. US-Dollar aufweisen, DOT 45 Mio. US-Dollar und Bitcoin Cash 16 Mio. US-Dollar.

Neben den hohen Zuflüssen stieg auch das Handelsvolumen der institutionellen Anleger um 59 Prozent gegenüber der Vorwoche auf 4,8 Mrd. US-Dollar an. Das verwaltete Vermögen in Krypto-Investmentprodukten stieg durch die neuen Allzeithochs auf über 64 Mrd. US-Dollar.

Grayscale macht in seinem Sektor mit fast 50 Mrd. US-Dollar 77 Prozent des verwalteten, institutionellen Krypto-Vermögens aus, gefolgt von CoinShares mit 5,7 Mrd. US-Dollar oder fast 9 Prozent und 3iQ mit 1,9 Mrd. US-Dollar oder etwa 3 Prozent.

Die Nachfrage nach institutionellen Kryptoprodukten in Nordamerika steigt. Die kanadischen Aufsichtsbehörden haben letzte Woche drei börsengehandelte Ether-Fonds genehmigt. Mehrere kurz davor in Kanada aufgelegte Bitcoin-ETFs waren ebenfalls sehr erfolgreich.

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Juristische Siege und mögliche Relistings: XRP-Kurs steigt auf neue Hochs

Der XRP-Kurs erreichte am 13. April ein neues Mehrjahreshoch. Das Handelsvolumen steigt bei dem Token immer weiter. 

Aus Daten von Cointelegraph Markets und TradingView geht hervor, dass XRP ein Tief von 1,42 US-Dollar verzeichnete. Daraufhin legte er eine Rallye auf 1,88 US-Dollar hin.

XRP/USDT 4-Stunden-Chart. Quelle: TradingView

Auch Bitcoin (BTC) und Ether (ETH) erreichten neue Allzeithochs. Die Mainstream-Begeisterung für den Kryptowährungssektor wurde immer stärker im Vorfeld vom Börsengang von Coinbase am 14. April.

XRP konnte in den letzten Wochen dank einer Reihe von juristischen Erfolgen für Ripple in seinem Kampf mit der US-Wertpapieraufsicht SEC ordentlich Schwung holen. Es gan zudem auch Gerüchte, dass der Token an mehreren Börsen wieder gelistet werden könnte.

Ripple hat auch marketingtechnisch wieder für gute Nachrichten gesorgt und die verschiedenen Fähigkeiten von RippleNET angepreist. Darunter etwa die Vorteile der On-Demand-Liquidität, die eine Vorfinanzierung von Zielkonten überflüssig macht und die Betriebskosten reduziert.

Laut Daten von Coinatelegraph Markets Pro sind die Marktbedingungen für XRP schon seit einiger Zeit günstig.

Der VORTECS™ Score, der exklusiv von Cointelegraph berechnet wird, ist ein algorithmischer Vergleich historischer und aktueller Marktbedingungen. Diese werden abgeleitet aus einer Kombination von Daten wie Marktstimmung, Handelsvolumen, jüngste Kursbewegungen und Twitter-Aktivität.

VORTECS™ Score (grün) versus XRP-Kurs. Quelle: Cointelegraph Markets Pro

Wie in der obigen Grafik zu sehen ist, stieg der VORTECS™ Score für XRP am 7. April allmählich an, als er in den grünen Bereich kletterte und ein Hoch von 68 erreichte. Der Kurs von XRP stieg dann ebenfalls allmählich.

Der VORTECS™ Score erreichte am 9. April erneut 68, etwa vier Stunden, bevor der Kurs in den nächsten drei Tagen um 83 Prozent anstieg. Der Höchststand belief sich nur sechs Stunden vor der Rallye am 13. April auf 87.

Der Lumen (XLM) von Stellar verzeichnete am 13. April einen Anstieg um 18 Prozent. Dabei stieg er von einem Tiefstand von 0,576 US-Dollar auf ein Intraday-Hoch von 0,678 US-Dollar an. Der XRP-Fork folgt weiterhin der Entwicklung seines Mutter-Token.

Aus Daten von südkoreanischen Kryptowährungsbörsen geht hervor, dass Trader allmählich von BTC und ETH auf attraktivere Altcoins wie XRP und XLM umschwenken. Das bedeutet, dass die Rallye gerade erst begonnen hat, da Kleinanleger wieder in den Kryptowährungsmarkt gelockt werden.

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph wider. Jeder Investment- und Handelsschritt birgt ein Risiko und man sollte gut recherchieren, bevor man eine Entscheidung trifft.

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Ripple-Währung XRP im Steigflug: Anleger quittieren SEC-Schlappe

Beim Anblick der XRP-Performance könnte man meinen, dass Ripple den Rechtsstreit mit der SEC bereits gewonnen hat. Während sich die Anlegerhoffnungen auf einen versöhnlichen Ausgang einpreisen, schmiedet man in der Chefetage Zukunftspläne – zur Not auch abseits des US-Markts.

Wie groß das Wespennest ist, in das die US-Börsenaufsichtsbehörde im Ripple-Fall stieß, hätte vor vier Monaten wohl niemand ahnen können. Die Sache schien eigentlich klar: Das kalifornische FinTech soll über Jahre nicht-registrierte Wertpapiere ausgegeben und dabei die Taschen der Chefetage ordentlich gefüllt haben. Zahlreiche Partner und Handelsplätze sind seit der XRP-Einstufung als Security Token abgesprungen, der “Banken-Coin” schien auf US-Boden keine Zukunft mehr zu haben. Doch einige Anhörungen später entwickelt sich die Causa Ripple zum Bumerang für die SEC. Vor Gericht musste die Behörde bereits einige Schlappen einstecken – zur Freude der XRP-Investoren.

Anleger schöpfen Hoffnung

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Auch wenn sich Bitcoin mit einem frisch ausgebildeten Rekordhoch mal wieder ins Rampenlicht gerückt hat, muss sich die XRP Performance nicht hinter der der Krypto-Leitwährung verstecken. 85 Prozent in sieben Tagen sprechen Bände: XRP hat einen Run. Allein in den letzten 24 Stunden ist die Ripple-Währung um 21 Prozent gestiegen. Mit aktuell 1,69 US-Dollar hat XRP ein Dreijahreshoch erreicht. Zuletzt wurde XRP Anfang 2018 auf einem ähnlichen Niveau gehandelt.

Den einen Auslöser für die momentane Rallye sucht man jedoch vergebens. Vielmehr ist die Kurssteigerung das Ergebnis eines bislang konfusen Rechtsstreits, der sich für Ripple zum ungewollten Glücksfall und für die SEC zum ebenso ungewollten Gesichtsverlust entwickeln könnte.

Gleich zwei Pleiten musste die SEC kürzlich einstecken. Dabei geht es um Einsichten in wichtige Unterlagen, die den Prozess entscheidend beeinflussen könnten. So hat das zuständige Gericht interne Dokumente der SEC zur Einsicht freigegeben, die beweisen könnten, dass die Behörde über Jahre hinweg – entgegen ihrer öffentlichen Haltung – XRP eben doch als Kryptowährung der Art Bitcoin oder Ethereum und nicht als Wertpapier klassifiziert hat.

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Auf anderer Seite wurde der Behörde die Einsicht in die privaten Finanzunterlagen von Ripple CEO Brad Garlinghouse und Mitgründer Chris Larsen zudem gerichtlich verweigert. Damit gerät auch ein weiterer Angriffspunkt ins Wanken. Die SEC hat ihre Haltung stets an den Vorwurf geknüpft, Garlinghouse und Larsen hätten sich persönlich an der XRP-Ausgabe bereichert. Die Beweislast liegt nun wieder bei der Aufsichtsbehörde.

Ripple erfindet sich neu

Auch wenn ein Urteil noch lange nicht spruchreif ist, scheint Ripple doch allmählich die Oberhand zu gewinnen – zumindest in der Außenwahrnehmung. Und die genügt Anlegern, um XRP zu alter Formstärke zu verhelfen. Dazu tragen auch Relisting-Gerüchte großer Börsen bei. CoinGate machte vor wenigen Tagen den Anfang. Dass Coinbase und Binance folgen und den XRP-Handel ebenfalls wieder aufnehmen könnten, hat die aktuelle Kursrallye mit ausgelöst.

Zudem positioniert sich Ripple ungeachtet der Prozessquerelen weiterhin in wichtigen Schlüsselmärkten. Insbesondere beim digitalen Zentralbankengeld (CBDC) soll XRP künftig eine wichtige Funktion als Brückenwährung einnehmen. Auch für den Bereich dezentraler Finanzen öffnet sich Ripple. Die Zusammenarbeit mit den chinesischen Cross-Chain-Entwicklern Wanchain kommt nicht zufällig. Garlinghouse hat den asiatisch-pazifischen Raum zum wichtigen Knotenpunkt für die strategische Ausrichtung des Unternehmens erklärt. Die Botschaft ist eindeutig: Ripple kann mit oder auch ohne den Segen der SEC. Auch eine alternative US-XRP-Version schließt der Ripple-Geschäftsführer nicht aus.

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