Beiträge

TITAN: „Bank Run“ vernichtet DeFi-Coin – auch Mark Cuban hatte investiert

Der Titanium Token (TITAN) des DeFi-Protokolls Iron Finance ist binnen kürzester Zeit von über über 60 USD auf 0 USD gefallen. Nutzer:innen sind nun dazu angehalten, ihre Einlagen aus den Liquiditäts-Pools abzuziehen.

Eine weitere Schreckensmeldung macht die Gefahren deutlich, die im Wilden Westen der dezentralized Finance (DeFi) auf unvorsichtige Investor:innen warten. Diesmal hat es das DeFi-Projekt Iron Finance getroffen. Iron Finance bietet mit IRON einen Stablecoin für die Binance Smart Chain (BSC) und Polygon an. Im Gegensatz zu zentralisierten Stablecoins wie USDC ist IRON jedoch nicht 1:1 durch Fiatgeld gedeckt. Stattdessen setzt IRON auf ein duales Token-System, bestehend aus dem Stablecoin USDC und einem volatilen Token, der auf BSC STEEL und in Polygon Titanium (TITAN) heißt. USDC, die das Protokoll als Sicherheit speichert, werden bis zu 75 Prozent in diverse DeFi-Liquiditätspools investiert, während die restlichen 25 Prozent vom Protokoll behalten werden, um den Rücktausch von IRON-Token in USDC zu bedienen.

Aus bislang ungeklärten Gründen ist der TITAN-Kurs in der Nacht zum 17. Juni massiv eingebrochen. Von 65 USD ist TITAN binnen weniger Stunden auf fast 0 USD (0.000008225 USD) gefallen und damit praktisch wertlos geworden. Auf Twitter sprach das Team von Iron Finance von einem “Bank Run” und kündigte eine Aufarbeitung des Vorfalls an. Viele TITAN Holder unterstellen dem Projekt einen “Rug Pull”, also die Veruntreuung der Nutzer-Assets durch die Projektführung. Iron Finance weist derartige Vorwürfe auf der Projekt-Homepage zurück.

Mitteilung auf der Homepage von Iron.Finance

Danach habe es weder einen Hack noch einen Inside-Job gegeben, heißt es dort. Geprellte Hodler:innen dürfte das kaum beruhigen, schließlich bleiben damit nur zwei Möglichkeiten offen: Entweder sind die Tokenomics von Iron.Finance alles andere als ausgereift, oder ein fehlerhafter Smart Contract war – trotz Audit – für den Crash verantwortlich. Auffällig ist zumindest, dass das Protokoll anstelle der anvisierten maximalen Umlaufmenge von einer Milliarde TITAN fröhlich frische Token druckte. Laut Coingecko sind läppische 27,8 Billionen TITAN im Umlauf.

Auch Mark Cuban hat sich mit TITAN verzockt

Auch der prominente US-amerikanische Investor Mark Cuban ist von dem TITAN-Crash betroffen. Noch am Sonntag schwärmte Cuban über die “Brillianz” von Yield Farming und Liquidity Mining, zwei zentrale Anwendungsbeispiele von DeFi. Auf seinem Blog plauderte Cuban aus dem Nähkästchen: Er sei ein kleiner Liquidity Provider für das Tauschpaar DAI/TITAN auf der DEX QuickSwap.

Offenbar ist Cuban jedoch mit einem blauen Auge davon gekommen.

Ich wurde getroffen wie jeder andere auch. Das Verrückte ist, dass ich es herausschaffte, dachte, sie würden ihre TVL genug erhöhen. Dann Bam,

erklärt Cuban via Tweet.

Die Aufklärung des Vorfalls durch Iron.Finance lässt zu Redaktionsschluss noch auf sich warten.

auf btc-echo lesen

Was ist DeFi? Decentralized Finance – Nur ein Hype oder die Zukunft?

Was ist DeFi – Kurze Übersicht

  • Decentralized Finance, kurz DeFi, bilden herkömmliche Finanzprodukte mit Hilfe von Smart Contracts auf verschiednen Blockchains ab.
  • DeFi bietet im Gegensatz zur Bitcoin HODL Mentalität, neue und vielfältige Möglichkeiten seine Coins einzusetzen.
  • In 2019 und 2020 steigt die Zahl der Anwendungen und Nutzer insbesondere bei Ethereum stark an, doch Binance Smart Chain (BSC) und Tron (TRX) verzeichnen starkes Wachstum.
  • Erfolgreichsten Projekte sind auf Ethereum Basis z.B.  zählen unter anderem Maker DAO (Darlehen), Compound (Zinsen), Aave und Uniswap (dezentrale Exchange)

Was genau ist denn nun Defi?

Defi steht für dezentralisierte Finanzmärkte (engl.: Decentralized Finance). Es geht vor allem im Krypto Bereich darum, neue Dinge auszuprobieren für die man früher auf eine zentrale Autorität zurückgreifen musste z.B. Bankdienstleistungen. Durch Smart Contracts sind diese Mittelsmänner nun überflüssig, denn jeder der ein Smartphone und Internetzugang hat, kann sich ein Krypto Wallet mit Dapp Browser runterladen und erhält Zugang zu diesen Finanzmärkten auf Blockchain Basis. Die Interaktionen erfolgen Peer-to-Peer, somit trägt auch jeder Nutzer die volle Verantwortung sowie das volle Risiko.

DeFi Hype 

Defi ist seit einigen Monaten (Mitte 2017) extrem spannend. Wer im Krypto Markt nicht nur HODLN will, kann im DeFi Markt seinem Spieltrieb freien Lauf lassen und verschiedene zum Teil sehr experimentelle Anlageformen ausprobieren. Das besondere daran, das es ganz ohne Mittelsmänner funktioniert, etwas das mich persönlich immer am meisten im Krypto Bereich fasziniert hat.

Die verschiednen DeFi Projekte auf Ethereum, Binance Smart Chain und auch Tron haben trotz der damit verbunden Risiken mittlerweile enormen Zulauf, weil man aussergewöhnlich hohe Gewinne einfahren kann. Bevor man sich aber in den aufregenden DeFi Hype begibt, sollte man zumindest mal ein Grundwissen zu Kryptowährungen und Smart Contracts mitbringen.

DeFi Anwendungsmöglichkeiten

  • Lending: Nutzer verleihen ihre Kryptowährungen und bekommen dafür Zinsen.Borrowing: Nutzer leihen sich Kryptowährungen hinterlegen dafür eine Sicherheit und zahlen Kreditzinsen. In der Regel werden diese Darlehen verwendet um noch mehr Kryptowährungen zu kaufen (Leveraging).

    Dezentrale Exchanges (DEX): Der Tausch von Kryptowährungen in andere Kryptowährungen erfolgt ohne zentrale Instanz und ohne, dass man die Kontrolle über die Coins aufgibt. (z.B. Uniswap (ETH), PancakeSwap (BSC), JustSwap (TRX))

    Derivate / Trading: Einige DeFi Anwendungen erlauben es komplizierte Finanzinstrumente abzubilden und damit zu handeln. Dazu zählen Margin Trading, Optionen, Futures, synthethische Assets (auf den Kurs von Aktien wetten) und vieles mehr.

    Yield Farming / Liquidity Mining: Wenn Nutzer zum Beispiel auf Uniswap oder anderen dezentralen Exchange Token gegeneinander tauschen, geht das nur, wenn andere Nutzer diese Liquidität vorher bereitgestellt haben. Dafür werden sie mit einem Teil der Transaktionsgebühren belohnt (z.B. 0.3%). Beim Liquidity Mining erhalten die Nutzer z.B. Token, die zu einem späteren Zeitpunkt zu Governance oder Anteilen an den Einnahmen berechtigen. Gerade das Liquidity Mining bietet enorme Chancen am Wachstum z.B. einer DEX beizutragen und dafür Token als Belohnung zu erhalten und enorme Renditen zu erzielen.

Wachstum von DeFi

Der Boom rund um Decentralized Finance zeigt sich vor allem am Wachstum der Dapps und User, vor allem aber am Wert der in DeFi Produkten gelockt ist. Alleine auf Ethereum sind mittlerweile (27.03.21) über 41 Milliarden Dollar gelocht (siehe DeFipulse.com).

Aber auch auf Binance Smart Chain (BSC) und Tron wächst der DeFi Bereich enorm. Binance Smart Chain konnte enorm durch die grosse Binance Community profitieren und Tron hat mit Justin Sun, dem  Tron Gründer, eine Person am Start die sehr viel Aufmerksamkeit in den Medien erzeugt.

Viele Hollywood Celebrities sind mittlerweile auch auf den NFT Hype aufgesprungen und Justin Sun ist immer vorne mit dabei und promoted DeFi und natürlich Tron.

Mittlerweile holt Tron extrem stark auf was Decentralized Finance angeht. Hier ein Tweet von Justin Sun vom 20.3.2021.

Tron hat mittlerweile über 8,5 Milliarden Dollar im DeFi Bereich gelockt und ist damit garnicht mehr soweit von Ethereum entfernt. Gerade durch die hohen Transkationsgebühren auf Ethereum konnte Tron enorm aufholen.

Natürlich hat der DeFi Hype und NFT Hype auch viele Spekulanten auf den Plan gerufen und DeFi Coins gehören zu den grössten Gewinnern in 2020 und 2021. Liquidity Mining, Yield Farming etc. sind Produkte die auch gerade enorm profitieren. Ich werde mich in kommenden Beitragen intensiver mit dieser Thematik befassen, da ich selbst nach über 4 Jahren Bitcoin Informant Show ein eigenes DeFi Projekt (SocialSwap) gelauncht habe (mehr dazu später).

DeFi Fazit: Eine Innovation mit großem Potenzial

DeFi erfüllt den Anspruch an programmierbares Geld, eine der wichtigsten neuen Anwendungsmöglichkeiten von Krypto. Es ist eine wichtige Ergänzung und vielleicht sogar Ersatz für existierende Finanzinstrumente, aber die Technologie ist neu, bietet teils einige Risiken und der Einstieg ist für Neulinge noch nicht leicht genug.

Decentralized Finance ist gekommen, um zu bleiben – und die immer stärker wachsende Community dahinter arbeitet laufend daran, die Möglichkeiten zu vereinfachen und zu verbessern.

Für mich ist der wichtigste Aspekt das DeFi Produkte für JEDEN offen sind und es keine Barrieren gibt. Es gibt im besten Fall keine zentrale Stelle.

Der grösste Vorteil und für mich das Versprechen von Krypto ist der Aspekt das man immer die volle Kontrolle über seine Coins hat (Self Custody). Be your own bank wird erst durch DeFi wirklich wahr!

auf Bitcoin Informant lesen

Harvest Finance verliert 24 Millionen US-Dollar – Uniswap Rekordvolumen

Harvest Finance, ein dezentralisiertes Finanzprotokoll (DeFi), ist heute Morgen Opfer eines Angriffes geworden und verlor 24 Millionen US-Dollar. Uniswap verzeichnet daraufhin ein absolutes Rekordhandelsvolumen von mehr als zwei Milliarden US-Dollar – Liquidity-Anbieter profitieren unfreiwillig.

Das DeFi-Projekt vergleicht die Zinsen verschiedener Kreditvergabeprotokolle und optimiert diese so, dass Anleger die maximale Rendite für ihre eingezahlten Token erhalten. Zudem steigert die Plattform die Rendite indem sie FARM-Token ausschüttet.

Harvest Finance ähnelt daher sehr dem Yearn Finance Projekt, dessen YFI-Token, in den letzten Monaten eine rasante Kurssteigerung verzeichnen konnte.

Angreifer nutzt Flash-Loans und erbeutet 24 Millionen US-Dollar

Indem ein Angreifer Flash-Loans nutzte, konnte er einen Arbitrage-Angriff ausführen und eine Schwachstelle des Harvest Finance Protokoll ausnutzen.

Mit Hilfe eines Flash-Loan kann man sich Geld von jemandem anderem gegen Zinsen leihen, ohne eine Sicherheit zu hinterlegen. Die einzige Bedingung ist, dass man das Geld noch in der Transaktion, die den Kredit zur Verfügung stellt zurückzahlt. Rückzahlung und Auszahlung fallen somit durch einen Smart Contact in einer einzelnen Transaktion zusammen.

Dadurch lassen sich Arbitrage-Möglichkeiten auf Dezentralen Exchange (DEX) ausnutzen, was den Markt langfristig sogar effektiver werden lassen kann. Momentan sind die verschiedenen DEXs aber noch weit davon entfernt reibungslos zu funktionieren, was es einem „Bad Player“ ermöglicht Flash-Loans zu missbrauchen.

Anstatt eine Arbitrageoption auszunutzen hat der Angreifer selbst die Arbitragemöglichkeit herbeigeführt. Durch einen Flash-Loan hat er Kurse auf einer Harvest Finance ähnlichen Plattform manipuliert.

Anschließend konnte er bei Harvest Finance über Arbitrage große Mengen der Stable Coins fUSDT und fUSDC abziehen. Die erbeuteten Token tauschte er mittels UniSwap gegen Wrapped Bitcoin (WBTC) oder renBTC und verschleierte diese, nachdem er sie in Bition umgewandelt hat, mit Hilfe eines Bitcoin-Mixer. Insgesamt konnte der Angreifer 24 Millionen US-Dollar, die er derzeit größtenteils in Bitcoin gespeichert hat, erbeuten.

Rekordhandelsvolumen von zwei Milliarden US-Dollar auf Uniswap: Liquidity-Anbieter profitieren ungewollt

Fakt ist, dass sowohl das Handelsvolumen auf Uniswap als auch auf Harvest Finance durch den Angreifer dramatisch in die Höhe schoss. Das Uniswap Handelsvolumen, der letzten 24 Stunden verzwanzigfachte sich fast und beläuft sich momentan auf mehr als zwei Milliarden US-Dollar.

Verantwortlich für diese Zunahme waren überwiegend die Handelspaare ETH-USDT und ETH-USDC, die unteranderem durch den Flash Loan aufgebläht worden sind.

Überraschend wurden diejenigen, die auf Uniswap Liquidität bereitstellen, ungewollt zu Profiteuren des Angriffs. Da die Liquidity-Anbieter von einem erhöhten Handelsvolumen profitieren, erhielten sie einen Teil der gestohlenen Token.

Harvest Finance setzt 100.000 US-Dollar Kopfgeld aus

Kurz nachdem das Protokoll attackiert worden ist, setzte Harvest Finance ein Kopfgeld auf den Angreifer aus.

Außerdem behauptete, das Anonyme Team hinter dem DeFi-Projekt, dass mittlerweile umfassende persönlichen Details über den Angreifer bekannt sind:

Trotz des unerwarteten Angriffs verwaltet das Harvest Finance Protokoll noch immer Benutzereinlagen im Wert von knapp 588 Millionen US-Dollar. Dieser Betrag belief sich laut dem DeFi Pulse, kurz vor dem Angriff auf über 1 Milliarde Dollar. Auch der Kurs des FARM-Token fiel nach dem Angriff um 50 Prozent.

Anzeige

Bitcoin handeln auf Plus500

Bitcoin, Ethereum, Ripple, IOTA und die bekanntesten Kryptowährungen (CFD) auf Plus500 sicher handeln.

Warum Plus500? Führende CFD Handelsplattform; 40.000 EUR Demo-Konto; Mobile Trading-App; starker Hebel; große Auswahl an verschiedenen Finanzprodukten (Kryptowährungen, Gold Aktien, Rohstoffe, ETFs, Devisen, Indizies).

Jetzt Konto eröffnen

76,4% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter [Anzeige].

auf btc-echo lesen

Bis zu 45 Prozent Zinsen verdienen ohne Yield-Farming-Risiken? So geht’s

Sponsored Post

Bei Sponsored Posts handelt es sich um bezahlte Artikel für deren Inhalt ausschließlich die werbenden Unternehmen verantwortlich sind. BTC-Echo trägt keinerlei Haftung für die versprochenen Dienstleistungen oder Investempfehlungen.

Yield Farming ist eine lukrative, aber überaus riskante Methode, Geld für sich arbeiten zu lassen. Bei ArbiSmart profitieren Nutzer hingegen vom Verbraucherschutz einer EU-lizenzierten Plattform und können dabei bis zu 45 Prozent Zinsen auf ihr Erspartes verdienen.

Hat man die Entwicklungen in der Welt der Krypto-Investitionen während des letzten Jahres verfolgt, führte kaum ein Weg am Yield Farming vorbei. Dabei handelt es sich um eine Strategie zur Erzielung außergewöhnlich hoher Renditen auf Krypto-Kapital durch die Nutzung dezentraler Finanzen (Decentralized Finance, DeFi). DeFi ist ein Open-Source-Bankensystem auf Blockchain-Basis, das vollautomatische Smart Contracts verwendet, um eine Reihe von Aktivitäten wie die Verwahrung, den Austausch, sowie die Kreditaufnahme und Kreditvergabe digitaler Vermögenswerte zu ermöglichen.

DeFi entwickelt sich rasch weiter, insbesondere als Mechanismus für Kreditnehmer und Kreditgeber, die Identitäts- und Kreditprüfungen sowie die mit dem traditionellen Bankensystem verbundenen Gebühren und bürokratische Hürden vermeiden wollen. Infolgedessen wächst die Zahl der Yield Farmer in rasantem Tempo.

Wie funktioniert Yield Farming?

Bei Einzahlung der Ersparnisse auf ein Bankkonto gewährt die Bank im Wesentlichen einen Kredit, mit dem sie dann einen großen Gewinn erzielen kann. Nutzer verdienen Zinsen, die im Durchschnitt etwa 1 Prozent pro Jahr erreichen. Beim Yield Farming wird Geld mit einer bestimmten App oder einem Smart Contract angelegt. Wie eine Bank setzt das Unternehmen das Kapital ein, um Gewinne zu erwirtschaften. Unternehmen können es für das Wachstum des eigenen Betriebs verwenden oder um anderen Kunden Darlehen anzubieten und Zinsen zu generieren, von denen Kunden einen Anteil erhalten. Einer der Hauptunterschiede besteht darin, dass die Zinssätze im Durchschnitt bei etwa 10 Prozent liegen, also weit über den Renditen eines traditionellen Bankinstituts. Außerdem werden die Gewinne zusätzlich zu den Zinsen durch die Zahlung entsprechender DeFi-Token ergänzt. Wenn der Token im Wert steigt, können die zusätzlichen Gewinne beträchtlich sein.

Was sind die Gefahren von Yield Farming?

Eine der größten Gefahren im Zusammenhang mit dem Yield Farming ist die Gefahr von Sicherheitslücken. DeFi-Anwendungen, oder dApps, sind besonders anfällig für Angriffe. Sicherheitslücken in Smart Contracts haben seit Anfang 2020 zu mindestens fünf großen DeFi-Hacks geführt, die zu Verlusten in Millionenhöhe geführt haben.

Da zudem der regulatorische Status von DeFi-Anwendungen sehr unsicher ist, müssen die Regulierungsbehörden noch bestimmen, ob Reward Token als Wertpapiere eingestuft werden sollten, was den Wert eines Token stark beeinflussen könnte. Da die Gesetzgeber noch keine entsprechenden Regularien verabschiedet haben, könnte es nicht nur ernsthafte steuerliche Auswirkungen geben. Schließlich wurden auch keine gesetzlichen Schutzvorkehrungen für Verbraucher getroffen. Yield Farmern kann im Falle von Hacks, Scams oder anderen Betrügereien eine böse Überraschung drohen.

Ein weiterer Faktor, den es zu berücksichtigen gilt, bevor sich Interessierte in die Möglichkeiten des Yield Farmings stürzen, ist, dass es eine Reihe von Möglichkeiten gibt, Ihr Kapital mit einem Klick zu vernichten. Zunächst einmal kann der Verlust der Private Keys oder einer falsch geschriebene Wallet-Adresse bedeuten, dass der Zugriff auf das Kapital verweigert wird. Zudem gibt es natürlich die Tatsache, dass viele Yield Farmer ungeprüfte Token deponieren, die keine Zeit hatten zu reifen und am Ende ihren ganzen Wert verlieren könnten, was das ganze System zum Zusammenbruch bringen könnte.

Eine weitere Gefahr besteht darin, dass eine dApp künstliche Nachfrage nach einem nativen Token erzeugen kann, das die Operation antreibt. Wird Geld in Form von Kryptos über ein DeFi-Protokoll ausgeliehen, und im Anschluss wieder zurück geliehen, kann der Token-Kurs nach oben manipuliert werden. Infolgedessen können Frühinvestoren den Löwenanteil der verfügbaren Token Rewards einnehmen und die Kursbewegungen manipulieren, um alle Belohnungen zu ernten. Ein großer Ausverkauf kann sich dabei massiv auf den Kurs der Währung auswirken.

Hunzu kommt, dass bestimmte Yield-Farming-Strategien das Risiko der Liquidation bergen. Beispielsweise hinterlegen viele Yield Farmer Gelder in einer bestimmten Kryptowährung mit einer dApp und leihen dann dieselbe Kryptowährung aus, um das Geld gewinnbringend zu verleihen, wobei sie die ursprünglichen Gelder als Sicherheit verwenden. Der Zweck besteht darin, einen größeren Anteil der zugeteilten Token Rewards zu verdienen. Wenn sich jedoch der Wert der als Sicherheit verwendeten Token in die falsche Richtung bewegt, können Nutzer ihr gesamtes Kapital verlieren, wenn es unter einen bestimmten Schwellenwert fällt, was eine Liquidation auslöst.

Wie vom Yield Farming profitieren und dabei Risiken minimieren?

Es gibt eine Möglichkeit, ein passives Einkommen zu erzielen, das weit höher ist, als es selbst mit Yield Farming erzielt werden kann. Diese birgt auch fast kein Risiko und erfordert keinerlei Anstrengungen seitens des Investors.

ArbiSmart ist eine von der EU-lizenzierte, vollautomatische Krypto-Arbitrage-Plattform. Krypto-Arbitrage gilt weithin als eine der vergleichsweise risikoärmsten Investitionsformen. Und so funktioniert es:

Interessierte eröffnen ein Konto und zahlen Gelder ein. Dann übernimmt die Plattform. Kunden erwirtschaften durch vorübergehende Kursdifferenzen an den Börsen einen Gewinn. Im Grunde genommen wird eine Kryptowährung für einen kurzen Zeitraum zu unterschiedlichen Kursen gleichzeitig gelistet. Der KI-basierte Algorithmus von ArbiSmart sucht also rund um die Uhr an über zwanzig Börsen nach diesen Kursunterschieden. Wenn er eine solche findet, kauft er die Coins sofort zum niedrigsten verfügbaren Preis und verkauft sie dann automatisch an der Börse, an der sie zum höchsten verfügbaren Preis angeboten wird, bevor die vorübergehende Differenz behoben wird.

Sobald sich Nutzer bei ArbiSmart registriert haben, wird das Krypto- oder Fiat-Depot in RBIS, dem nativen Token der Plattform, umgewandelt und dann dazu verwendet, Gewinne aus dem Krypto-Arbitrage-Handel zu erwirtschaften. Die passiven Gewinne beginnen bei 10,8 Prozent und können bis zu 45 Prozent im Jahr erreichen, was weit über dem durchschnittlichen Jahresertrag von 10 Prozent aus dem Yield Farming liegt.

Diese Gewinne werden durch den steigenden Wert des RBIS-Token ergänzt. Das Unternehmen ist bereits gut etabliert, und der Token ist eine Erfolgsstory, da er seit seiner Einführung bereits um 120 Prozent im Wert gestiegen ist und enorme Kapitalgewinne bietet. Die Plattform erfreut sich weltweit rasch wachsender Beliebtheit, und es wird erwartet, dass der Wert des Tokens bis Ende 2021 um 3.000 Prozent steigen wird.

Bei ArbiSmart besteht weder die Gefahr komplexer Leih- und Anleihestrategien, die zu Preismanipulationen führen, noch das Risiko einer Liquidation aufgrund des sich ändernden Wertes der als Sicherheit verwendeten Coins. Kunden hinterlegen einfach Gelder und vewenden sie anschließend, um einen Gewinn zu erzielen. Dabei erleben sie auch keine bösen Überraschungen, denn mit den transparenten Gewinnprognosen von ArbiSmart können sie im Voraus genau wissen, welche Gewinne auf Grundlage des von ihnen eingezahlten Betrags und des Zeitrahmens für die Investition zu erwarten sind.

Einer der Vorteile des Yield Farming besteht darin, dass die Prozesse unglaublich schnell ablaufen, ohne Identitätskontrollen und vollautomatische Smart Contracts, die Transaktionen sofort ausführen. Diesen Vorteilen stehen jedoch die Sicherheitsprobleme gegenüber, die sie im Zusammenhang mit kriminellen Aktivitäten bei DeFi-Anwendungen aufwerfen, sowie die Risiken, die sich daraus ergeben, dass es keine regulierenden Befugnisse durch Emittenten oder Regulierungsbehörden gibt.

In beiderlei Hinsicht übertrifft ArbiSmart Anwendungen, die Yield Farming anbieten, da es vollständig in der EU zugelassen ist. Als reguliertes Unternehmen bietet es verschiedene Schutzvorkehrungen, wie z.B. die Implementierung von AML/KYC-Verfahren, die vor Geldwäsche und Betrug schützen, regelmäßige externe Audits, strenge Datensicherheitsprotokolle zum Schutz vor Hacks und die Einrichtung eines Versicherungsfonds, der das gesamte Kapital abdeckt, falls ein Hack jemals erfolgreich sein sollte.

ArbiSmart nutzt die Vorteile der Blockchain-Technologie, um ein vollautomatisches Arbitragesystem anzubieten, führt aber auch das menschliche Element ein, um eine zusätzliche Sicherheitsebene zu schaffen. Ein fachkundiges Risikomanagement-Team überwacht den Markt rund um die Uhr, so dass es im Falle eines größeren Marktumbruchs eingreifen kann. In der Zwischenzeit überwacht das ArbiSmart-Team auch die Plattform, um einzuspringen, falls es irgendwelche Störungen im System gibt. Das Support-Team steht zudem über verschiedene Kanäle rund um die Uhr zur Verfügung, um die Kunden mit professionellem, persönlichem Service und Beratung zu unterstützen. Aus all diesen Gründen ist es keine Überraschung, dass das Unternehmen in der Krypto-Community und in der Bewertung von Trustpilot einen ausgezeichneten Online-Ruf genießt.

Eine weitere Möglichkeit, wie ArbiSmart eine Investitionsmöglichkeit mit geringerem Risiko und höherer Rendite bietet, besteht darin, dass es mit seiner verzinslichen Wallet eine zusätzliche passive Einnahmequelle mit hoher Rendite bietet. Anstatt Krypto-Gewinne einfach in eine Wallet liegen zu lassen und auf Kurszuschläge zu warten, können Kunden Zinsen von bis zu 45 Prozent pro Jahr verdienen, abhängig vom gewählten Kontotyp, der Kontowährung und der Höhe des eingezahlten Betrags.

So lässt sich festhalten, dass es weit weniger riskante Möglichkeiten gibt, hohe Erträge zu erzielen, als sich für das Yield Farming zu entscheiden. Unternehmen wie ArbiSmart, die regulierte Plattformen anbieten, die sichere Infrastrukturen für ein passives Einkommen bieten, können bessere Gewinne, weniger Aufwand und größere Rechenschaftspflicht bieten. Erfahren Sie mehr über Arbitrage oder melden Sie sich bei ArbiSmart an und beginnen Sie direkt zu verdienen.

Disclaimer

Der Beitrag dient ausschließlich der Information und stellt keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Er ist weder explizit noch implizit als Zusicherung einer bestimmten Kursentwicklung der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren und Kryptowährungen birgt Risiken, die zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die Informationen ersetzen keine, auf die individuellen Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Eine Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden wird weder ausdrücklich noch stillschweigend übernommen. Die Veröffentlichung der mit Sponsored oder Anzeige gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch z.B. Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen und werbenden Unternehmen. Infolgedessen können die Inhalte der Beiträge auch nicht von Anlageinteressen von BTC-ECHO oder seinen Mitarbeitern oder Organen bestimmt sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen, Unternehmen gehören nicht der Redaktion von BTC-ECHO an. Ihre Meinungen spiegeln nicht notwendigerweise die Meinungen und Auffassungen von BTC-ECHO und deren Mitarbeiter wider. 

auf btc-echo lesen

#965 Blockchain Ausweis kommt, DeFi Boom in China & Binance Yield Farming Plattform

Hey Informanten,

willkommen zur Bitcoin-Informant Show Nr. 965. Im heutigen Video geht’s um folgende Themen: Der Blockchain-Ausweis kommt, Exchanges leiden aufgrund von DeFi Boom in China & Binance startet eine neue DeFi – Yield Farming Plattform.

[embedded content]

1.) Der Blockchain-Ausweis kommt
https://www.btc-echo.de/der-blockchain-ausweis-kommt/

2.) Exchanges suffer as Chinese users chase DeFi gains
https://cointelegraph.com/news/exchanges-suffer-as-chinese-users-chase-defi-gains

3.) Binance wird bald eine neue DeFi – Yield Farming Plattform eröffnen!
https://www.coinkurier.de/binance-wird-bald-eine-neue-defi-yield-farming-platform-eroeffnen/

Telegram Kanal: https://t.me/bitcoininformant
LBRY.tv: https://lbry.tv/$/invite/@bitcoininformant:e
Steemit: https://steemit.com/@denniskoray
HIVE: https://hive.blog/@denniskoray
Instagram: https://www.instagram.com/denniskoray/
Facebook: https://www.facebook.com/btcinformant/

Top 10 Kryptowährungen am 08.09.20 um 8:30Uhr

Sonnige Grüsse

Dennis „Bitcoin Informant“ Koray

auf Bitcoin Informant lesen

Ethereum-Erfinder Vitalik Buterin lässt kein gutes Haar an DeFi

Vitalik Buterin hat in seinem neuesten Twitter-Post die Yield-Farming-Praxis ins Visier genommen. Der von ihm gewählte Zeitpunkt lässt aufhorchen.

Der Co-Gründer von Ethereum Vitalik Buterin hat erneut zu einem kritischen Schlag gegen den DeFi-Sektor ausgeholt. Erst vor rund einem Monat hatte er den Podcast „Unchained“ dazu genutzt, auf die Risiken von DeFi hinzuweisen. Nun macht er in einem neuen Post auf Twitter seinem Unmut freien Lauf. In seinem aktuellen Beitrag vergleicht er die durch Yield Farming entstehenden Tokens mit dem Drucken von Geld durch die US-Notenbank Federal Reserve. 

Yield Farming funktioniert, indem man zunächst Vermögenswerte in Kryptowährungen umwandelt. Diese hinterlegt man als Collateral, verleiht diesen dann anteilig weiter und erhält im Gegenzug weitere Coins oder auch Token. Folglich sieht sich der Markt mit einem inflationären Token-Angebot konfrontiert. Laut Buterin würden so die Preise für „Coins, die pausenlos erzeugt werden, um die Liquiditätsprovider zu bezahlen“, nach unten gedrückt.

Auf Twitter ist bereits eine Diskussion um diese Argumentation entbrannt. Der Investor David Lach beispielsweise ist in Bezug auf den DeFi-Sektor weniger skeptisch. Es komme darauf an, als was man die Yield-Farming-Tokens oder –Coins letztendlich betrachte. Seine weit weniger pessimistische Einschätzung: 

Wenn Sie diese neu generierten Coins als neue Kryptowährungen (wie BTC, ETH etc.) betrachten, dann ist es Wahnsinn. Aber wenn Sie sie als Eigenkapital in neuen Krypto-Start-Ups/Projekten sehen, die Cashflows generieren, dann ergibt das Ganze schon eindeutig mehr Sinn. Es wird immer neue Startups mit echtem Potential im Krypto-Bereich geben.

DeFi erlebt mit SushiSwap einen wahren Boom

Die Replik von Buterin auf diesen Ansatz ließ indes nicht lange auf sich warten. Viele Krypto-Projekte hätten demnach kein „plausibles Konzept“, um den Cashflow, von dem Lach spricht, sicherzustellen. Auf langfristige Sicht liefe es folglich nur darauf hinaus, einen „verrückten Angriff“ auf Uniswap zu starten. Das macht nach Buterins Einschätzung allerdings keinen Sinn. Es könnte auch Zufall sein, allerdings hat just an dem Wochenende vor Buterins Twitter-Post die Yield-Farming-Plattform SushiSwap einen wahren Boom erlebt. 

Dieses neuartige und nicht-auditierte, dezentralisierte DeFi-Protokoll hat innerhalb von drei Tagen nach Start bereits einen Gesamtwert von 700 Millionen US-Dollar überschritten. SushiSwap soll laut eigener Webseite eine „Weiterentwicklung“ von Uniswap sein. Ob Zufall oder nicht: Es ist zu erwarten, dass die von Buterin neu entfachte Diskussion so schnell nicht versiegt.

auf btc-echo lesen

Anreizsystem: Der Exchange Coinbase will DAI-Holder belohnen

Die Blockchain-Vorhersage-Plattform Augur startete jüngst mit dem Token REP auf dem Ethereum Mainnet in die zweite Runde. Der in die DeFi-Plattform gebundene Kapital ist ebenfalls gestiegen, und der native REP-Token hat sich gut bewährt.

Das dezentrale Protokoll Augur wurde bereits 2014 erstellt, lange bevor der große Hype um Kryptowährungen und Blockchain ausbrach. Nun geht die Plattform in die zweite Runde, denn Augur V2 startet am 28. Juli auf dem Ethereum Mainnet. Mit dem Start der neuen Version erhält die Plattform gleichzeitig einen neuen Token.

Statt des aktuellen REP Tokens kommt zukünftig REPv2 zum Einsatz. Der alte Token wird auf REPv1 umbenannt, um Verwirrungen zu vermeiden. Halter der Kryptowährung müssen ihre alten Token manuell auf die neuen REPv2 migrieren, um an der neuen Plattform teilnehmen zu können.

Um den Wechsel der Token von REPv1 auf REPv2 einfacher zu gestalten, stellt das Team ein Tool und eine Anleitung innerhalb des Augur UI zur Verfügung.

Sollte es bei der neuen V2 Plattform zu einem Fork kommen, sind alle Halter der Kryptowährung verpflichtet, daran teilzunehmen. Das Prinzip nennt Augur “Use It or Lose It”. Wer nicht innerhalb einer 60 Tages-Frist nicht teilnimmt, wird mit seinen veralteten Token nicht an den zukünftigen Versionen teilnehmen können.

Augur auf der Jagd nach DeFi

Das lang erwartete Upgrade auf Version 2 wurde erstmals im vergangenen Jahr angekündigt und läutete eine Reihe von Verbesserungen ein. Es ermöglicht den Benutzern nun den Kauf und Verkauf von Anteilen eines bestimmten Events über den Dai Stablecoin. Die erste Version von Augur verwendete Ethereum für den Handel, was aufgrund der Preisvolatilität Probleme verursachte. Eine Stablecoin-Lösung war erforderlich, um die wilden Preisschwankungen zu regulieren.

Mit der Koppelung des DAI an den US-Dollar bleibt dieser stabil, wenn die Leute die Wette abschließen, Dann ist die Auszahlung am Ende erhalten sie das, was sie erwartet haben. Das ist prinzipiell die größte Änderung in Augur v2.

auf btc-echo lesen

„Unterschätzt“: Vitalik Buterin warnt vor DeFi-Risiken

Die Blockchain-Vorhersage-Plattform Augur startete jüngst mit dem Token REP auf dem Ethereum Mainnet in die zweite Runde. Der in die DeFi-Plattform gebundene Kapital ist ebenfalls gestiegen, und der native REP-Token hat sich gut bewährt.

Das dezentrale Protokoll Augur wurde bereits 2014 erstellt, lange bevor der große Hype um Kryptowährungen und Blockchain ausbrach. Nun geht die Plattform in die zweite Runde, denn Augur V2 startet am 28. Juli auf dem Ethereum Mainnet. Mit dem Start der neuen Version erhält die Plattform gleichzeitig einen neuen Token.

Statt des aktuellen REP Tokens kommt zukünftig REPv2 zum Einsatz. Der alte Token wird auf REPv1 umbenannt, um Verwirrungen zu vermeiden. Halter der Kryptowährung müssen ihre alten Token manuell auf die neuen REPv2 migrieren, um an der neuen Plattform teilnehmen zu können.

Um den Wechsel der Token von REPv1 auf REPv2 einfacher zu gestalten, stellt das Team ein Tool und eine Anleitung innerhalb des Augur UI zur Verfügung.

Sollte es bei der neuen V2 Plattform zu einem Fork kommen, sind alle Halter der Kryptowährung verpflichtet, daran teilzunehmen. Das Prinzip nennt Augur “Use It or Lose It”. Wer nicht innerhalb einer 60 Tages-Frist nicht teilnimmt, wird mit seinen veralteten Token nicht an den zukünftigen Versionen teilnehmen können.

Augur auf der Jagd nach DeFi

Das lang erwartete Upgrade auf Version 2 wurde erstmals im vergangenen Jahr angekündigt und läutete eine Reihe von Verbesserungen ein. Es ermöglicht den Benutzern nun den Kauf und Verkauf von Anteilen eines bestimmten Events über den Dai Stablecoin. Die erste Version von Augur verwendete Ethereum für den Handel, was aufgrund der Preisvolatilität Probleme verursachte. Eine Stablecoin-Lösung war erforderlich, um die wilden Preisschwankungen zu regulieren.

Mit der Koppelung des DAI an den US-Dollar bleibt dieser stabil, wenn die Leute die Wette abschließen, Dann ist die Auszahlung am Ende erhalten sie das, was sie erwartet haben. Das ist prinzipiell die größte Änderung in Augur v2.

auf btc-echo lesen

Blase oder Boom: Yield Farming und Liquidity Mining im Fokus

Was ist Yield Farming? Der neue Stern im Decentralized Finance (DeFi) oder doch nur eine kleine Blase, die schnell wieder verpuffen wird? Wir sehen uns die Sache genauer an.

Yield Farming basiert auf dem Leihen und Verleihen von Geld im Krypto-Ökosystem. Genauer gesagt gehört es in den Bereich der Decentralized Finance (kurz und im Folgenden: DeFi). Im DeFi-Bereich funktioniert das Leihen von Kapital jedoch etwas anderes als im traditionellen Finanzsektor. Anstatt etwa bei einer Bank ein Konto mit seinem Namen und sonstigen persönlichen Informationen zu eröffnen, hinterlegt man eine Sicherheit („Collateral“) in einem Smart Contract und bekommt dafür Token ausgezahlt.

Wie funktioniert Yield Farming?

Yield Farming beruht letztlich auf diesem Mechanismus. Trader lassen, wenn man so will, ihr Geld für sich arbeiten. Es wird hinterlegt und dann die Ernte (Yield) in Form von Zinsen eingefahren.

Deutlich wird das im Dunstkreis vom Compound und dem COMP-Token, einem relativ neuen Phänomen im DeFi-Ökosystem. Wer sich dort dazu entschließt, anderen Nutzern Geld zu leihen (er wird zum Borrower) sendet sein Kapital an einen Smart Contract und bekommt dafür neue Token auf Ethereum-Basis (ERC-20). Diese, so kann man es dem White Paper von Compound entnehmen, versprechen das Recht auf eine wachsende Menge des hinterlegten Assets. Nutzer bekommen sie also später inklusive Zinsen zurück. So können sich gerade Hodler, die nicht vorhaben ihre Kryptowährungen auf kurze Sicht zu verkaufen, ein zusätzliches Einkommen verschaffen.

Liquidity Mining und Zusatzverdienste

Indem COMP-Nutzer nun Geld in den Smart Contract deponieren, sorgen sie auch für Liquidität im Ökosystem. Dafür werden sie wiederum vom Compound-Protokoll mit COMP Token belohnt. Wer sich diesem Prozess hingibt, betreibt Liquidity Mining.

Nun wird es – man könnte sagen typisch DeFi – etwas abgedreht. Nutzer, die sich vom Compound-Protokoll etwas leihen, können diese Token theoretisch wieder in den Kreislauf zurückführen. Und zwar, indem sie sie verleihen, um so mehr Rendite zu erwirtschaften – durch eine Kombination von Yield Farming und Liquidity Mining.

Yield Farming: Risiken

Bei Yield Farming, Liquidity Mining und im gesamten DeFi-Bereich ist die Gefahr der Blasenbildung relativ hoch. Man mag sich hier vor allem an die Goldgräberstimmung im Jahr 2017 erinnert fühlen: Neue Projekte mit sehr ähnlichen Use Cases schossen aus dem Boden, nur die wenigsten hatten Bestand.

So auch beim Yield Farming: Kurzfristige Spekulationsgewinne – auch in exorbitanten Höhen – sind zwar möglich. Dennoch ist das Phänomen noch relativ neu und kann jederzeit genauso schnell wieder abflachen, wie es momentan gehypet wird. Hinzu kommen noch ungesehene technische Risiken – gerade die Smart Contracts, auf denen sowohl Yield Farming als auch Liquidity Mining basiert, sind fehleranfällig und können im schlimmsten Fall von Hackern ausgebeutet werden.

Wie instabil das DeFi-Kartenhaus bisweilen noch ist, hat sich beim „Schwarzen Donnerstag“ gezeigt. Nachdem der Ether-Kurs im Zuge der Corona-Verunsicherung an den Märkten stark eingebrochen war, war es möglich geworden, das MakerDAO-Protkoll auszubeuten. Bots konnten Leerkäufe tätigen, die Parität des DAI Stable Coin konnte nicht aufrecht erhalten würden. Das führte letztlich dazu, dass Investoren um ihr Kapital gebracht worden sind. Die Maker Foundation muss sich nun vor Gericht verantworten.

Es gilt also bei Yield Farming, Liquidity Mining und im gesamten DeFI-Bereich (und im Prinzip immer): Investiere nur so viel, wie du im Zweifelsfall bereit bist, zu verlieren.

auf btc-echo lesen